den 1 ) voondon, Liverpool zu seyn. do mministeriellen Kandidaten, Lord Sandon und Sir Howard Dou⸗
Meinung unter den Deputirten aber ist, daß die Kammer unter dem Eindrucke der Amerikanischen Rede nichts bewilligen werde. Personen, die sich fuͤr gut unterrichtet ausgeben, behaupten an⸗ dererseits, daß diese Angelegenheit einen voraus berechneten Gang nehmen wuͤrde, der die durch die unziemliche Sprache des Praͤsidenten Jackson geschaffenen Schwierigkeiten hinweg⸗ raäumen werde. Die Repraͤsentanten⸗Kammer, so versichert man, werde die von dem Praͤsidenten angedeuteten feindseligen Maß⸗ regeln annehmen, der Senat dieselben aber verwerfen, und in
Auspizien vorgelegt werden.“ — Der Courrier frangais
werde. Die Worte des Generals Jackson: l recommend thäat a lawxv shall be passed authorising reprisals upon french pro- Perty, sind naͤmlich von den Franzoöͤstschen Blaͤttern uͤbersetzt: „Ich schlage die Annahme eines Gesetzes vor, welches die Beschlagnahme (einige Blaͤtter sagen gar Confiscation) des Franzoͤsischen Eigenthums erlaubt.“ Das Publikum hat danach geglaubt, daß der Praͤsident die Beschlagnahme oder Con⸗ fiscation des auf dem Gebiete der Vereinigten Staaten befind⸗ lichen Franzoͤsischen Eigenthums vorschluͤge, waͤhrend das Wort reprisals oder Repressalien einen im Voͤlkerrechte wohl bekann⸗ ten technischen Sinn hat, und so viel heißt, daß man die Er⸗ laubniß ertheilt, Schiffe im Meere bis zu einem Belaufe zu ka⸗ pern, der die Forderungen der Regierung an einen fremden Staat deckt.
Der Semaphore von Marseille enthaͤlt Folgendes: „Es
hat sich in der Stadt das Geruͤcht verbreitet, Dom Miguel sey auf einem Spanischen Schiffe, welches auf einer der Hverischen Inseln angelegt habe, verhaftet worden. Andere Persenen be⸗ haupten, daß sich am Bord jenes Schiffes eine Person befun⸗ en habe, deren Signalement ganz mit dem des Dom Miguel bereinstimme; der Prinz selbst sey es aber nicht gewesen.“
Es wird aus Bayonne vom 4ten d. geschrieben: „Das Kommando uͤber die 2te Karlistische Brigade von Navarra ist dem Don Francisco Ituralde uͤbertragen worden. Diese Bri⸗ gade besteht aus dem Zten, 5ten, 6ten, 7ten und 9ten Bataillon.
Das 3te Karlistische Bataillon ist dazu bestimmt, Pampelona zu blokiren, das heißt, die Zufuhr von Lebensmitteln nach dieser Stadt
“ zu verhindern. — Durch ein Koͤnigl. Dekret,
das allen Navarresischen Bataillonen mitgetheilt worden ist, be⸗ willigt Don Carlos den Wittwen der in den seitherigen Treffen gefallenen Karlisten taͤglich zwei Rationen Brod, Wein und
Fleisch, und drei Rationen den Wittwen der Offiziere.“..
Großbritanien und Irland. London, 9, Jan. Der Herzog von Wellington reist ge⸗ genwaͤrtig auf den Landsitzen des hohen Adels umher, um, wie mon glaubt, mit demselben uͤber das in der naͤchsten Session im Oberhause zu befolgende System zu verabreden. Am Geburts⸗
tage des Herzogs von Rutland wohnte er einem großen Fest in
Belvvir⸗Castte bei. Mehrere Blaͤtter versichern, er habe sich nie vesser und heiterer befunden, als in den letzten Tagen. 8 Der Wahl⸗Ort, wo die Parteien am hartnaͤckigsten einander
Die Reden, welche dort die beiden
glas, hielten, werden von der Times selbst vor den uͤbrigen Reden der Tories weit hervorgehoben und duͤrften daher — beide sehr von einander abweichend — nicht ungeeignet seyn, die Unter den Anhaͤngern des Ministeriums herrschenden Ansichten
.. charakterisiren. Der Wahl⸗Akt begann in Liverpool am 5ten.
„ Noch nie“, schreibt man von dort, „war die Bewegung und .e Tumult auf den Gassen und in der Stadthalle so groß, als diesmal. Die Liberalen hatten die blaue, die Tories die rothe Farbe gewaͤhlt, und diese Abzeichen prangten an Huͤten, Baͤn⸗ dern, Fahnen und Panieren in buntem Gewirr. Erst nach lan⸗ gem Hin⸗ und Herdraͤngen kam man uͤberein, daß die Blauen die eine, die Rothen die andere Seite einnehmen sollten. Nun suchten beide Seiten sich mit Laͤrm zu uͤberbieten. Als die beiden Tory⸗Kandidaten in feierlichem Zuge anlangten, erschallte fuͤrchterliches Geheul und Zischen bei den Blauen. Dagegen empfingen sie die Herren Morris und Ewart mit enthusiastischem Beifall. Ein aͤhnlicher Empfang ward den Reden der Kandida⸗ ten und ihrer respektiven Freunde zu Theil.“ Herr Ewart aͤu⸗ ßerte in seinem Vortrage: Als er das Wellingtonsche Bataillon im Kabinette habe sitzen sehen, sey ihm unwillkuͤrlich Sir John Fallstaffs Armee⸗Corps eingefallen, welches aus lauter Schatten bestand. Die Leute, welche der Herzog gewäͤhlt, seyen zu nichts gut, als hoͤchstens zum Kanonen⸗Futter. Erwaͤhlt seyen sie zu keinem andern Zwecke, als zum Schweigen und Gehorchen. Sir Robert Peel verdiene alles Lob wegen seines Muthes bei U;⸗ bernahme des Kommando’s, nicht aber seine Discretion bei Ue⸗ bernahme des Lieutenants⸗Dienstes unter dem edlen Herzoze; er sey offenbar weiter nichts, als der Wortfuͤhrer des Herzogs: er nehme in der Wellingtonschen Verwaltung dieselbe Stelle ein, wie der alte Pistol in der Fallstaffschen Armee; aus seiner Adresse sey weiter nichts zu ersehen, als daß er die gute Absicht habe, „Alles in reifliche Erwaͤgung zu ziehen,“ und dann vollends die uͤbrigen Mitglieder; Ob man wohl den Leuten trauen koͤnne, welche Huskisson aus dem Amte gejagt und das riesenhafte Ge⸗ nie Canning’'s zu Tode gehetzt haͤtten. Ob das die wahren Freunde des Koͤnigs schen? (Hier schallten einige Stimmen durch den Laͤrm hindurch, die dem Koͤnige ein dreifaches Lebe⸗ hoch zu bringen verlangten, in welches denn auch von beiden Seiten eingestiment ward.) „Ja,“ fuhr dann Hr. Ewart fort, „die Reformer, das sind die wahren Freunde des Koͤnigs, und dergleichen mehr.“ Nach ihm nahm Lord Sandon, der mini⸗ sterielle Kandidat, das Wort: 1 . „Man schreit uͤber Despotismus“, sagte er, „uͤber militairische Diktatur. Aber ein kleiner Finger von der Diktgtur des Poͤbels druͤckt schwerer, als die Lenden des Undings, welches man als die Diktatur der Tories bezeichnen will. Wir haben das in Irland ge⸗ sehen. Der kleine Finger O'Connell’s lastet dort schwerer auf dem Volke, als die ganze Strenge der Regierung es je konnte. Ich kann hier ohne Scheu sagen, daß das ganze Geschick und die theuersten Interessen des Landes in das Bestehen des gegenwaͤrtigen Ministe⸗ riums verflochten sind. (Furchtbarer Laͤrm bei den Blauen.) Die⸗
ses Geschrei, das man hier und im ganzen Lande erhebt, was ver⸗
langt es? Wiedereinsetzung des vorigen Ministeriums? Nein, meine Herren, das vorige Ministerium war vor seinem Ende eben so un⸗ populair, als das jetzige. Daraus mag man auf das Schicksal des kuͤnftigen Ministeriums schließen, das gebildet werden wuͤrde, sobald die gegenwärtige Verwaltung den Platz raͤumte. Wo liegt der Grund der vielen Schwierigkelten, mit denen die Verwaltung des Gra⸗ fen Grey zu kaͤmpfen hatte Wo anders, als in der Unverstaͤndigkeit derje⸗ nigen, welche damit anfingen, sich seine Freunde zu nennen, und welche dann, nachdem sie Lord Stanley, Sir J. Graham, den Herzog von
Richmond und
1 8 1 5 6 G als ein großes Zugestaͤndniß, als eine sehr große Maßregel. theilt ein Schreiben eines Amerikaners mit, worin derselbe einen groß 6/ 9 Fehler in der Franzoͤsischen Uebersetzung der Rede des Praͤsiden⸗
ten Jackson ruͤgt, durch welchen der Sinn eines Saͤtzes entstellt 1 I lel jährlic ge 8 n. Wahlen, einzufuͤhren, erklaͤren offen, daß sie die Bill nur fuͤr eine
Sieg streitig machen, scheint bis jetzt, naͤchst der City von
111111111“ den Grafen Ripon gluͤcklich aus dem Wege geraͤumt, zuletzt den Grafen Grey selbst bei Seite schafften. Wenn man ein Ministerium, wie das des Grafen Grey, welches keine Reigung zeigte, sich den Wuͤnschen des Poͤbels unterzuordnen, nicht einmal stehen ließ, was wird man dann gar mit dem folgenden anfangen?“ — Der Redner sagte nun Einiges zum Lobe der Grey'schen Verwal⸗ tung, deren Maßregeln auch er alle bis auf eine einzige unterstutzt habe; diese eine aber, die Zulassung der Dissenters zu den Univer⸗ sitaͤten, scheine ihm den Rechten der Letzteren und wohl gar den Wuͤn⸗ schen der Ersteren selbst entgegen. Dann fuhr er fort: „Man behauptet,
*
Folge dieser Entscheidung, welche vor dem Auseinandergehen der ich koͤnne kein wahrer Reformer seyn, wenn ich nicht bereit sey, in
Franzoͤsischen Kammern in Paris bekannt seyn kann, wuͤrde der Gesetz⸗Entwurf der Deputirten⸗Kammer unter guͤnstigeren
jede Veraͤnderung zu willigen, die man mir vorschlaͤgt. Ich bin woöhl ein Reformer: aber ein Reformer im Sinne der Reformbill, und nicht eins von den neuen Lichtern. Ich billige die “ Lor Melbourne selbst nennt sie einen großen Versuch, und ich will hoffen, daß es gluͤckt. Diejenigen aber, welche die Reformbill jetzt benutzen wollen, um neue Veraͤnderungen, zum Beispiel jaͤhrliche Parlaments⸗
Stufe halten, auf welche man nur zu steigen braucht, um weiter zu kommen. Wenn wir in diesem Jahre dreijaͤhrige Parlamente bekom⸗ men, so werden im naͤchsten Jahre diejenigen, welche nichts weiter als das verlangen, schon fuͤr Tories gelten, weil sie nicht einjaͤhrige Parlamente fordern.“
In Bezug auf die Irlaͤndische Frage meinte Lord San⸗ don, er wolle uͤber dieselbe nicht eher mit O'Connell unterhan⸗ deln, als bis man ihm beweise, daß es klug sey, dem Rathe eines Feindes zu folgen. Hieran knuͤpften sich einige Ausfeaͤlle gegen O Connell, welcher nicht nur als Diktator Irland tyran⸗ nisire, sondern auch waͤhrend der letzten Session als Potentat der Regierung seine Befehle gegeben habe, wie Jeder haͤtte
sehen koͤnnen, der, wie er (Lord Sandon), das Ungluͤck gehabt,
waͤhrend der letzten Session im Unterhause sitzen zu muͤssen. Sein letztes Argument war, daß er noch nicht fuͤr eine Reform in den Municipal⸗Behoͤrden stimmen koͤnne; weil eine solche Aenderung die Municipalitaͤt von Liverpool in einen so revo⸗ lutionnairen Zustand bringen wuͤrde, wie er jetzt in den Staͤd⸗ ten Schottlands bestehe. Sir Howard Douglas, der bei der Wahl durchfiel, hatte weit toryistischere Ansichten ausge⸗ sprochen, als sein Kollege:
„Ich bleibe meinem Grundsatze tren“, sagte derselbe, „obgleich ich bereitwillig zur Abschaffung wahrer Mißbraͤuche die Hand bieten werde. Ich halte fest an meinen Prinzipien, aber ich ankere nicht an einem so kurzen Taue, daß ich mich nicht frei sollte hin und her bewegen koͤnnen, ohne vom Anker zu reißen. Wird mir etwas
ich zuerst, ist das wirklich ein Mißbrauch, ist da gegruͤndete Be⸗ schwerde? Dann frage ich weiter, kann derselben abgeholfen werden, ohne Verletzung meiner Grundsaͤtze, ohne Gefaͤhrdung der Monarchie, der Kirche und der Verfassung? Ich hade meinen Freunden nicht gestattet,
mir in Bezug auf mein Votum eine Verpflichtung aufzuerlegen,
und werde es auch nie Jemanden gestatten. Ich bin mit meinen mich aufgenommen hat, als das Glied einer christlichen Familte: ich bin mit meiner Loyalitaͤt der milden und gemaͤßigten Monarchie verpflichtet, unter deren Schutz ich geboren und aufgewachsen bin. Wenn das gegenwaͤrtige Ministerium ehrlich und aufrichtig nach Prinzipien handelt, so werde ich dasselbe unterstuͤtzen; weicht es aber ah von dieser Bahn, unterwireft es sich den Agitatoren, unterhandelt es mit den Radikalen, so werde ich ben meine bestimmte und entschiedene Opposition entgegensetzen! eifall von den Blauen und den Rothen.) Das Parlament, mweiches jetzt vom Volke ge⸗ waͤhlt wird, ist die Jury, welche uͤber Gr. Majestaͤt Minister das zweite Urtheil zu faͤllen berufen ist; Richter war der Ko⸗ nig, und ein oberster Richter bleibt noch oben, dem Alle werden Rede stehen muͤssen. Wenn durch einen Sruch der Jury das Mi⸗ nisterium bei der Adresse geschlagen wird, dann werde ich sagen, daß der erste Akt des reformirten Parlaments ein Todesurtheil uͤber die
Verfassung von England ist; an ihre Stelle wird dann Unordnung 1b Ich habe in meinem Leben der Revolutionen genug gesehen, in 3 bis Averschiedenen Laͤndern, und immer habe ich mit
und Anarchie treten.
meinen Waffenbruͤdern zusammen den Himmel angefleht, er moͤge Eng⸗ land vor einem solchen Zustande bewahren. Aber ich habe gefunden, daß unter dem Volke uͤberall ein boͤser Geist der Undankbarkeit gegen die Wohlthaten seiner Verfassung herrscht; ein unuͤberlegtes und un⸗ bedachtes Streben nach dem, was sie Reform nennen — ein Stre⸗ ben, welches, wenn ihm willfahret mird, die Institutionen des Lan⸗ des bis in ihr tiefstes Fundament erschuͤttern muß. Dieser Geist und dieses Streben ist es, dem ich mich widersetze.“
Ueber die Wahlen in der Hauptstadt aͤußert sich der Al—⸗ bion folgendermaßen: „Die Distrikte von London scheinen in ihrer Vorliebe fuͤr Repraͤsentanten, welche destruktive Prinzipien unterstuͤtzen, allein zu stehen. Liverpool, die zweite Handelbsstadt des Koͤnigreichs, hat in diesem Kampfe sich große Ehre erworben und den Londoner Buͤrgern in politischer Hinsicht eine Lehre ge⸗ geben, wie dies schon oͤfter in kommerzieller Beziehung der Fall gewesen ist. Wir wollen nicht prahlen, aber wir glauben, sagen zu duͤrfen, daß das ganze Land uns Ursache genug darbietet, um uns uͤber die in der Hauptstadt gewaͤhlten Personen, welche in die Fußstapfen der vorigen Repraͤsentanten treten werden, zu troͤsten.“ Der Standard ist der Meinung, daß die Wahlen fuͤr die Konservativen ein guͤnstiges Ansehen gewinnen und be⸗ merkt in dieser Hinsicht: England mit dem Wahl⸗Kampf beschaͤftigt und natuͤrlich mit verschiedenem Erfolge. Aber es ist hierbei nicht zu verges⸗ sen, daß, wenn die Bemuͤhungen der Konservativen den Sieg
davon tragen, sie wirklich dadurch gewinnen, waͤhrend die
Wihgs oder Radikalen, im Falle des Erfolgs, nur die aͤlten „Reform⸗Mitglieder“ behalten und bloß einem Verlust entgehen. Werfen wir einen Blick auf die heutigen Wahlen (am 8. Jan.), so finden wir kein Beispiel, daß die konservativen Reihen eine Stimme verloren haͤtten; gewonnen haben sie solgende: Fuͤr Lincoln Herrn Sibthorpe statt des Herrn Heneage; fuͤr Ips⸗ wich die Herren Dundas und Kelly statt der Herren Morrison und Wason; fuͤr Pontecraft Herrn Pollington statt des Herrn Jerningham; fuͤr Worcester Herrn Bailtey statt des Herrn Davies; fuͤr Tamworth Hrn. Yates⸗Peel statt des Hrn. Townsend; fuͤr Lymington Herr Mackinnon statt Herrn ford Herrn Goodricke statt des Herrn Gronow.
gestern. Die jetzt begonnenen Wahlen in Bristol, York, Liver⸗ pool, Norwich, Hull, Colchester, Conventry, Boston, Leicester, Yarmouth und Falmouih versprechen saͤmmtlich guͤnstig fuͤr die konservative Sache auszufallen.“ Der Globe bemerkt dagegen: „Die heute Morgen aus den Provinzen eingegangenen Nach⸗ richten lauten erfreulich (fuͤr die Whig⸗Partei) Das neue Mi⸗ nisterium hat schon in Portsmouth in der Person des Sir C. Rowley, Lords der Admiralitaͤt, eine Niederlage erlitten. Herr
Planta, der „vertrauteste“ Freund des Herzogs von Wellington,
ist in Hastings glorreich durchgefallen, an dessen Waͤhlerschaft er einige Anspruͤche hat, weil er daselbst wohnt, wenn seine wohlbe⸗ kannten politischen Grundsaͤtze ihn nicht aller Unterstuͤtzung von Seiten der Reformer beraubten. Herr Charles Roß, Vorsteher des Carlton⸗Klubs, wird, wie wir hoͤren, in Northafßpton durch⸗ fallen. Ein aͤhnliches Schicksal erwartet Herrn George Dawson, Secretair der Admiralitaͤt, zu Devenport. Herr Troubridge hat den Secretair des Feldzeug⸗Amts, Sir C. Owen, zu Sandwich
bensgenossen in der
sind bedeutend aufgehalten worden, n Ant ¹ keinen Ungluͤcksfaͤllen gehoͤrt. als ein Mißbrauch dargestellt, eine Beschwerde vorgelegt, so frage gcksfaͤllen gehot
allgemeiner verbreitet, als am Tage zuvor. Highgate verschwand er gestern um
so wie sie auch taͤglich an Wichtigkeit zunehmen.
1““
Bruͤssel, 11. Jan.
„Jetzt ist fast jeder Flecken in werden darin aufgenommen.
in Zukunft
ernennenden Kommission uͤbertragen werden. der Ausstellung wird der Minister des Innern die Ernennu Neale; fuͤr Staf⸗ Dies ist ein reiner Gewinn von 8 Stimmen, außer den 10 Stimmen von
fa
geschlagen. Dies sind schlechte Aussichten fuͤr das neue Mi sterium. Lord Tullamore, einer der Kammerherren, hat Penryn dem General⸗Anwalt, Herrn Mounsey Rolfe, weich muͤssen.“
Die Auintessenz der von Sir John Campbell, der un. der vorigen Verwaltung General⸗Prokurator war, vor den V lern zu Edinburg gehaltenen Rede laͤuft darauf hinaus, daß der Koͤniglichen Praͤrogative nicht das Recht liege, ein Minis rium zu entlassen, wenn nicht die Nation durch das Parlamen ihre Unzufriedenheit mit demselben ausspreche, sowohl die Ent’assung des vorigen als die Ernennung des nene Ministeriums, und die in Folge davon vorgenommene Austtsun des Parlaments verfassungswidrig seyen. Seine Rede chle mit der direkten Aufforderung, den jetzigen Ministern, wenn Majoritaͤt des neuen Unterhauses sich gegen dieselben erkc und sie dessenungeachtet nicht von ihren Posten weichen vegs ten, die Mittel und Wege zum Regieren zu⸗verweigern.
Ein angesehener Israelit hat einen Aufruf an seine Hauptstadt und im ganzen Lande uͤb erhes erlassen, um sie daran zu erinnern, daß die Feindseligkest Tories allein an der Verwerfung ihrer Emancipation Schuld; wesen, und daß sie dem vorigen Ministerium vielen Dank sch dig waͤren, weshalb sie sich nach dem Vordoͤilde der Dissente veranlaßt finden muͤßten, saͤmmtlich ihre Stimmen bei den Me len gegen die jetzigen Minister abzugeben.
Der neue Lord⸗Lieutenant von Irland, Graf von Havde ton, ist am Dienstage in Dublin eingetroffen, wo er sogleich Lever hielt. 1
Herr O Tonnell hat sein juridisches Gutachten uͤber 8 Vorfall zu Rathcormac abgegeben; er ist der Meinung, daß Polizei und das Militair zu Rathcormac im strengsten Sn des Wortes vorbedachten Mord begangen, indem sie die m wendigen Formen, um das Volk zu zerstreuen, nicht beole tet haͤtten.
Im Courier liest man: „Der Frost ist jetzt staͤrker ei treten, als es seit den letzten zwei oder drei Wintern der war. Die Wege und Straßen waren heute Morgen, naczee es etwas geregnet hatte, so mit Glatteis uͤberzogen, daß es hte schwierig war, vorwaͤrts zu kommen; es war den Pferden unmoͤglich, sich auf den Beinen zu erhalten. Mehrere Poi doch haben wir Der gestrige Nebel in der Ot war der dichteste, den wir seit Jahren gehabt haben und n Zu Hampstead Mittag und die Sm schien mit dem groͤßten Glanze.“
Neueren Nachrichten von den Sandwichs⸗Inseln
d we . . folge, ist die Ruhe dort wieder vollkommen hergestellt und religiosen Ansichten nur der nationalen Kirche verpflichtet, welche
chen diese Inseln vielmehr rasche Fortschritte in der Civilisate Die neue Hafen⸗Gesetze auf Oahu bestimmen, daß der Befehlshaber ei jeden Schiffes bei seiner Ankunft dem Piloten oder dem Hefc Capitain ein Verzeichniß seiner Mannschaft uͤbergebe. Alte sertirenden Matrosen werden den Schiffen, zu denen sie gehomm gegen Bezahlung eines Dollars ausgeliefert, sollte dies nicht sogli moͤglich seyn, so werden sie so lange zu schwerer Arbeit van theilt. Schiffe, die um Erfrischungen einzunehmen oder d Ausbesserung wegen einlaufen, zahlen in dem aͤußeren Hafeng in dem inneren 10 Cents fuͤr die Tonne; Schiffe, die Han treiben wollen, zahlen in jenem Hafen 50, in diesem 60 Cem⸗ fuͤr die Töonne. — Der Hafen auf Hahu soll einer der besken in der Welt seyn, und es liegen gewoͤhnlich 50 — 100 TChs aller Nationen darin. Er wird von 50 Kanonen und eine Anzahl Truppen beschuͤtzt. Letztere werden taͤglich geuͤht n bieten einen imposanten Anblick dar. Sie sind saͤmmtlich 6t geborne. Wenn der Koͤnig Kankora, welcher jetzt in seinem laste auf Oahu wohnt, oͤffentlich erscheint, so ist er von seine Adel begleitet. Er praͤsidirt oft bei den Gerichts⸗Sitzungen u ist ausgezeichnet hoͤflich gegen Europaͤer. Die Bewohner w Oahu treiben einen ausgedehnten Handel mit China, wohin; vorzuͤglich Sandelholz ausfuͤhren. Die Kirche auf Oahu ist! schoͤnes Gebaͤude und wird von den Eingebornen fleißig besuch Eine Anzahl mit Eingebornen bemannter Schiffe treibt Han fuͤr Rechnung des Koͤnigs. An jedem Donnerstag wird in eim Liebhaber⸗Theater Komoͤdie gespielt. Auf Owheihi, der grist dieser Inseln, sind 1000 Stuͤck Rindvieh, welchedie Mittel he heeh die Schiffe mit frischem und gesalzenem Fleische zu
Belgirn.
Der heutige Moniteur enth das Koͤnigliche Dekret zur Errichtung eines National⸗Musel in Bruͤssel. Folgendes sind die naͤheren Bestimmungen: 1) 2 in Bruͤssel zu errichtende National⸗Museum ist ausschlie den vorzuͤglichsten Werken Belgischer Maler, Bildhauer, Kuft stecher und Architekten gewidmet. 2) Nur vorzuͤglich gute W 3) Der Minister des Innern die schon auf Kosten des Staats angekauften ¹. noch zu kaufenden Werke in der Gemaͤlde⸗Gal des Museums zu Bruͤssel aufstellen zu lassen, in der Vorat setzung, daß sie zahlreich genug sind, um eine besone Sammlung zu bilden. — Ein anderes Koͤnigliches 8 kret besiehlt, daß alle drei Jahre, vom 1. Sevptem bis zum 1. Oktober, in Bruͤssel eine oͤffentliche Ausstellung Werken lebender Belgischer und fremder Maler, Bildhaug Kupferstecher, Architekten und Lithographen stattfinden soll. I. erste Ausstellung wird im Jahre 1836 seyn. Die Drrect dieser Ausstellungen wird einer vom Minister des Innern Nach Eroͤffnus
ermäaͤchtigt,
einer Jury zur Beurtheilung der eingesandten Werke vorsch gen. Diese Jury hat diejeniven Werke, welche werth sind, dem National⸗Museum aufgestellt zu werden, und die Bel nungen derjenigen Kuͤnstler, welche die vorzuͤglichsten Arbeit geliefert, zu bestimmen.
Vorgestern hatte General Buzen die Ehre, dem Herzog ug Leuchtenberg die Offiziere der Garnison vorzustellen. Um M. tag empfing der Prinz die Beamten des Koͤnigl. Hauses. 2 Einen und die Andern wurden durch Ihn aufs leutseligste pfangen. Dem General Hurel, der ebenfalls die Offiziere . Generalstabs vorstellte, sagte der Prinz: „Ohne Zweifel werh⸗ sich unter diesen Herren Offizieren einige befinden, die in der Fiaf zoͤsischen Armee gedient haben.“ 1 fuͤgte er hinzu: „Ich freue mich stets, wenn ich Waffen⸗
tan meines Vaters sehe.“ Hierauf empfing der Herzog 9 Englischen Botschafter Sir Robert Adair. Um 1 Uhr ten die Hofwagen den Prinzen nach dem Palast ab, wo⸗ durch IJJ. MM. empfangen ward. Der Prinz speiste mit nen 4 Begleitern bei Hofe; Sir R. Adair, die Geschaͤftstrg Frankreichs und Portugals, Madame d Almeida, alle Minist
und daß daher
Dz
Auf die bejahende Antwo
1I1I1I11111“ mehre Senatoren und Deputirte wohnten ebenfalls dem Diner bei, das aus 60 Gedecken bestand. Heute fruͤh reiste der Prinz nach Ostende ab, wo er sich nach England einschiffen wird. Der Ritter d'Almeida ist mit ihm gereist und wird ihn nach Lissabon
begleiten.
Seit dem 1. Januar unterzeichnet General Evain nicht
mehr „der Minister⸗Direktor des Kriegswesens“, sondern bloß der Kriegs⸗Minister’. Diese Abaͤnderung haͤngt mit der con⸗ stitutionnellen Verantwortlichkeit zusammen, welcher Herr Evain seht, wie seine uͤbrigen Kollegen, unterworfen ist.
Herr de Potter hat durch ein an den Minister des Innern erichtetes Schreiben das ihm als Mitglied der ehemaligen pro⸗ visorischen Regierung zuerkannte eiserne Kreuz abgelehnt.
Deutschland.
Leipzig, 3. Jan. Die am Schlusse des vorigen Jahres von dem Central⸗Comité des statistischen Vereins zu Dresden
therausgegebene fuͤnfte Liefg. der „Mittheilungen des statist. Ver⸗
eins fuͤr das Koͤnigr. Sachsen“ enthaͤlt eine tabellarische, auf die Akten der verschiedenen Gerichts⸗Behoͤrden begruͤndete Zusammen⸗ stellung der im Jahre 1832 im Koͤnigreich Sachsen vorgekomme⸗ nen Civil- und Kriminal⸗Prozesse, so wie den Bestand und die Clas⸗ sification der Detinirten in den Straf und Corrections⸗ Anstalten. Im Jahre 1832 wurden 12,878 Civil⸗Prozesse anhaͤngig gemacht, und mit Einschluß der aͤltern uͤberhaupt 24,632 Civil⸗Prozesse gefuͤhrt, davon aber 11,420 beendigt, worunter 7411 durch Ver⸗ gleich; 7150 Civil⸗Prozesse wurden in diesem Jahre anhaͤngig und beendigt. Außerdem gab es 1242 Concurs⸗Prozesse, darunter 879 in demselben Jahre entstanden; am Schlusse des Jahres waren davon noch anhaͤngig 876. Die meisten Gemeinschuldner waren Fabrikanten und Handwerker, naͤmlich 431; dann Landwirthe 341; die wenigsten Kaufleute, naͤmlich 149. (Im Amtsbezirke Leipzig zaäͤhlte man auf 86,615 Einwohner — am Schlusse 1832 — 1257 am 1. Jan. d. J. anhaͤngige und 1342 im Laufe des Jahres anhaͤngig gewordene Civil⸗Prozesse; 85 ñͤltere und 12 geue Konkurse, unter deren Gemeinschuldnern sich 10 Landwirthe, 95 Kaufleute, 13 Fabrikanten und Handwerker, und 49 andere ersonen befanden.) — Von 32,346 Vormundschafts⸗Sachen aren am Jahresschlusse noch anhaͤngig 28,696. Unter den Be⸗ vormundeten zaͤhlte man 53,948 Minorenne, 737 Geistesschwache, 18 Verschwender und 1078 Abwesende. Die meisten Konkurs⸗ Prozesse sielen in Vergleich zu der Bevoͤlkerung der einzelnen Kreise auf die Ober⸗Lausitz. Die meisten Civil⸗Prozesse wurden in Leipziger Kreise im Jahre 1832 anhängig. Mit Ausschluß es Leipziger Kreises, ist die geringste Zahl der Gemeinschuldner in Stande der Kaufleute gewesen; die Landwirthe vefanden sich nter den Gemeinschuldnern am haͤufigsten in der Ober⸗Lausitz. Kassel, 12. Jan. In der heutigen Sitzung der Stände⸗ Versammlung wurde das Gesetz uͤber die einstweilige Fortdauer der bisherigen Gemeinde⸗Behoͤrden revidirt und einstimmig an⸗ zenommen. Der Antrag des Herrn Thielepape, von der Staats⸗ Regierung Auskunft uͤber die Rotenburgischen Verhaͤltnisse zu berlangen, ward ebenfalls genehmigt. Herr Minister Hassen⸗ pflug aͤußerte, die Staats⸗Regierung werde sofort Antwort er⸗
theilen. Darmstadt, 11. Jan. (O. P. A. Z.) Außer der noch ruͤcksäändigen Wahl in Buͤdingen sind noch fuͤnf Ergaͤnzungs⸗ Wahlen noͤthig geworden; fuͤr die Doppel⸗Wahlen der Feren Wehland und von Gagern, und fuͤr die Herren Aull, Zuehl und Vogel, welche von der Staats Regierung keinen Urlaub erhalten haͤben. Herr Weyland hat die Wahl in Großbiberau angenom⸗ nen, welcher Bezirk, wie fruͤher bemerkt, ihn einstimmig gewaͤhlt hatte, und auch schon auf dem vorigen Landtag von ihm vertre⸗ ten war. In Waldmichelbach dagegen siegte nun bei der zwei⸗ ten Wahl das Oppositionsglied, Lederfabrikant Hellmann, aus Neckarsteinach. Der Bezirk blieb also den durch die erste Wahl usgesprochenen Ansichten nicht treu. Von Herrn von Gagern glaꝛbt man, daß er in Hungen optiren werde, im so mehr, als nun ein sehr großer und achtbarer Theil der Buͤrgerschaft von Worms offen gegen selne Erwaͤh⸗ lung zum Abgeordneten dieser Stadt aufgetreten ist. Was die Irlaubs⸗Verweigerungen betrifft, so vernimmt man, daß der pen⸗ sonirte Kreirgerichts Praͤsident Aull zu Mainz unverzuͤglich wie⸗ der zu einem aktiven Staats⸗Amte berufen werden soll. Die ztadt Mainz hat bereits gestern an seine Stelle den Kaufmann Herrn Nack, zweiten Beigeordneten des Buͤrgermeisters, ge⸗ nraͤhlt. Herr Nack wird als ein sehr verstaͤndiger und gemaͤßig⸗ ter Mann geschildert, so daß also durch diese sehr angemessene Wahl der Stadt Mainz die zu Waldmichelbach erlittene Wahl⸗ Niederlage vollkommen ausgeglichen wird.
Stuttgart, 12. Jan. (Schw. Merk.) In einem aus Stuttgart datirten Artikel vom 6ten d., in der Betlage zur All⸗ gemeinen Zeitung vom 10ten d., wird unter Anderem der Zeit⸗ punkt der Wiedereinberufung der Staͤnde⸗Versammlung bespro⸗ chen und hierbei bemerkt, daß ein Aufschub dieser Einberufung bis zum Herbste um so wahrscheinlicher waͤre, wenn es gegruͤn⸗
et ist, daß Se. Majestaͤt der Koͤnig gegen Ostern eine Reise den Norden zu machen beabsichtigt. Wir sind ermaͤchtigt, dieses angebliche Geruͤcht einer Reise des Koͤnigs in den Nor⸗ den, von dem uͤbrigens hier auch nichts bekannt ist, fuͤr voͤllig ngegruͤndet zu erklären.
Frankfurt a. M., 13. Jan. Von Seiten Nassau's ist, dem Vernehmen nach, der Hofgerichts⸗Direktor von Wintzinge⸗ voda in Usingen, und von Seiten Braunschweigs (welches mit Nassau gemeinschaftlich die 13te Bundesstimme hat) der Finanz⸗ Direktor von Amsberg zum Mitglied des Deutschen Schieds⸗ Berichts ernannt worden.
Von Oldenburg, Anhalt und Schwarzburg sind zu Mit⸗ gliedern des Bundes⸗Schieds⸗Gerichts ernannt worden: der Groß⸗ Herzogl. Oldenburgische Staatsrath Suden und der Herzoglich
nhalt Bernburgische Geheime Regierungsrath Dr. Albert.
Bern, 9. Jan. Die Baseler Zeitung sagt: „In der er⸗
ten Woche des neuen Jahres hat der voröörtliche Staatsrath och keine Sitzung gehadt. latze gefunden, wenn er sofort auf Behandlung eidgenoöͤssischer
Geschaͤfte sich eingelassen haͤtte. Denn da derselbe großentheils aus Maͤnnern zusammengesetzt ist, welche in der Bundes⸗Ver⸗ waltung neu und mit den diplomatischen Verhaͤltnissen bloß aus ben Sitzungen des großen Raihes bekannt sind, so haben sich dieselben nach Aukunft der eidgenoͤssischen Archive erst noch in ie wichtigsten Akten einzustudiren. Auf der andern Seite laͤßt sich nicht leugnen, daß es zweckmaͤßig gewesen waͤre, wenn die voroͤrtlichen Raͤthe sofort nach Antritt der eidgenoͤssischen Leitung über die politischen Grundsätze uͤbereingekommen seyn wuͤrden,
Snak sich gegen das Ausland als Richtschnur zu bedienen ge⸗ penken,
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Wir haͤtten es auch gar nicht am
Allein es scheint der Vorort abwarten zu wollen, was
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ihm von Seiten der fremden Gesandten an Eroͤffnungen zugehen werde. Daß dergleichen im Werke sind, ist uns bestimmt ver⸗ sichert worden, und die zweideutige Sprache Berns, die mit seinen Handlungen im abgelaufenen Jahre nur zu oft im Widerspruche stand, konnte auch gar nichts anderes hoffen lassen.
Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika.
New, York, 2. Dez. Der General Jackson eröͤffnete heute die neue Session des Kongresses mit folgender Botschaft: „Mitbuͤrger des Senats und des Hauses der Revpraͤsentanten! Meine gewoͤhnliche Pflicht bei der Eroͤffnung Ihrer gegenwaͤrtigen Session erfuͤllend, freue ich mich, Ihnen wiederum zu der gedeih⸗ lichen Lage unseres theuren Vaterlandes Gluͤck wuͤnschen zu koͤn⸗ nen. Die goͤttliche Vorsehung hat uns mit allgemeiner Wohlfahrt gesegnet, mit reichem Lohn auf den Feldern des Ackerbaues und in jedem Arbeitszweige, und mit Frieden, um die mannigfaltigen Huͤlfs⸗ quellen, welche die Tugend und den Unternehmungsgeist unserer Buͤrger beschaͤftigen, zu pflegen und zu erweitern. Lassen Sie uns, unsere freien Institutionen so schmeichelhaftes das Vertrauen hegen, daß unsere gemeinschaft⸗
indem wir ein fuͤr Gemaͤlde betrachten, 1 zur Erhaltung derselben mit Erfolg gekroͤnt
lichen Berathungen seyn werden.“ 1
„Unsere auswaͤrtigen Verhaͤltnisse bieten mit sehr wenigen Aus⸗ nahmen noch fortwaͤhrend den güͤnstigen Anblick dar, den sie in meiner letzten Jahres⸗Botschaft gewaͤhrten, und versprechen die Aus⸗ dehnung jener Vortheile, fuͤr welche die Grundsätze, die unseren Verkehr mit anderen Nationen leiten, eine so wohlberechnete Buͤrg⸗ schaft sind. Die Streitigkeit mit Großbritanien uͤber unsere nordoͤstliche Graͤnze schwedt noch immer, und der in Folge eines Senats Beschlusses gemachte Vorschlag, die Graͤnzlinie nach der Richtschnur des Traktates von 1783 zu ziehen, ist von jener Regie⸗ rung nicht angenommen worden. Da man jedoch glauben kann, daß auf beiden Seiten die bereitwilligste Neigung vorhanden ist, diese verwirrende Frage zur Zufriedenheit aller dabei betheiligten Parteien zu loͤsen, so darf man der Hoffnung noch Raum geben, daß dies auf der Grundlage jener Vorschlages zu bewerkstelligen seyn wird.“
Mit den Regierungen von Oesterreich, Rußland, Preu⸗ hen, Holland, Schweden und Daͤnemark besteht das beste Vernehmen. Der Handel mit ihnen allen wird durch gegenseitigen guten Willen und nach freisinnigen vertragsmaͤßigen oder gesetzlichen Bestimmungen gepflegt und geschuͤtzt. Die Koͤnigin von Spanien hat mitten unter ihren inneren Verwickelungen die Uebereinkunft wegen Befriedigung der seit 1819 sich herschreibenden Forderungen unserer Buͤrger ratifizirt; nachdem dieselbe ihrerseits vollzogen worden, wird Ihnen jetzt eine Abschrift davon vorgelegt, damit Sie diejenigen le⸗ gislativen Bestimmungen treffen, welche Sie fuͤr noͤthig halten, um die Betheiligten in Stand zu setzen, die Vortbeile davon zu ziehen. Dem Drang der Umstaͤnde und den weisen Raͤthschlaͤgen der Zeit und Erfahrung nachgebend, hat jene Macht sich endlich entschlossen, nicht laͤnger die unnatuͤrliche Stellung einzunehmen, in welcher sie sich, den auf dieser Halbkugel begruͤndeten neuen Regierungen ge⸗ genuͤber, befand. Ich habe die große Genugthuung, Ihnen anzuzeigen, daß die Vereinigten Staaten ein thaͤtiges Werkzeug dazu gewesen sind zu „der Wiederherstellung der Eintracht zwischen bei⸗ den Theilen, die von gleichen Vorfahren abstammen, durch heftitöstcn Interesse verbunden sind, sich zu derselben Re⸗ igion bekennen und dieselbe Sprache sprechen, den Weg zu bahnen. Wir werden bei unseren Bemuͤühungen, dieses gute Werk zu Stande zu bringen, so lange beharren, als dieselben beiden Thei⸗ len nuͤtzlich erscheinen, und unsere vollkommene Uneigennuͤtzigkeit dabei begriffen und anerkannt wird. Die Kongreß⸗Akte, welche dar⸗ auf berechnet ist, uns fuͤr die hoͤheren Zoͤlle, welche zum Nachtheile unserer Schifffahrt in Cuba und Portorico erhoben werden, zu ent⸗ schaͤdigen, ist dem Gesandten der Vereinigten Staaten zu Madrid zur Mittheilung an die Regierung der Koͤnigin zugefertigt worden. Ueber den Empfang derselben ist noch keine Rachricht beim Staats⸗ Departement eingegangen. Wenn der fetzige Zustand jenes Landes der Regierung gestattet, die wahren Interessen dieser wichtigen Theile ihrer Reiche sorgfaͤltig und umfassend zu pruͤfen, so darf man nicht zweifeln, daß deren kuͤnftiger Verkehr mit den Vereinigten Staaten auf eine billigere und freisinnigere Grundlage gestellt wer⸗ den wird. Die Archive von Florida sind noch nicht geordnet und uͤberliefert. An den Agenten der Vereinigten Staaten zu Ha⸗ venna sind aber neuerdings Befehle abgefertigt worden, daß er mit Allem, was er zu erlangen im Stande ist, zuruͤckkehren solle, so daß diese Aktenstuͤcke wohl noch vor der Session des Ober-Gerichtshofes in Wasbhington seyn werden, so daß man sie bei den dort schweben⸗ den Rechtsfragen, bei welchen die Regierung betheiligt ist, wird be⸗ nutzen koͤnnen. In Portuggl ist die innere Ruhe gluͤcklicherweise wieder hergestellt. er zerruͤttete Zustand dieses Landes machte in der schließlichen Befriedigung der gerechten Anspruͤche unserer Buͤr⸗ ger einen Aufschub unvermeidlich. Unsere diplomatischen Verhaͤlt⸗ nisse werden bald wieder angeknuͤpft werden, und die lange beste⸗ bende Freundschaft mit jener Macht gewaͤhrt die staͤrkste Buͤrgschaft ” daß der noch schuldige Saldo baldigst beruͤcksichtigt werden wird.“
„Die erste, kraft des mit dem Koͤnige beider Sicilien aͤbgeschlos⸗ senen Entschaͤdigungs⸗Vertrages, uns gebuͤhrende Rate ist gehoͤri⸗ germaßen eingegangen, und ein Anerbieten wurde gemacht, das Ganze durch eine baldige Zahlung zu tilgen, welches Änerbieten ich jedoch nicht annehmen zu duͤrfen glaubte, weil die bedungene Ent⸗ schaͤdigung das ausschließliche Eigenthum einzelner Buͤrger der Ver⸗ einigten Staaten ist. Die urspruͤngliche Beruͤcksichtigung unserer Anspruͤche, und der nachher bewiesene Eifer, die in Bezug auf die Befriedigung derselben festgesetzten Bestimmungen sogleich zu erfuͤl⸗ len, gereichen der Regierung beider Sicilien sehr zur Ehre. Wenn man bedenkt, daß sie aus der Ungerechtigkeit einer Gewalt hervor⸗
ingen, die sich dem Lande aufgedrungen hatte, und eine Zeit lang aselbst herrschte, so waͤre eine Weigerung, dieselben anzuerkennen, und zu befriedigen, weder unnatuͤrlich, noch unerwartet gewesen, und dieser Umstand muß daher ihren gerechten und gewissenhaften Charakter in den Augen aller Nationen erheben.“
„Der zwischen den Vereinigten Staaten und Belgien abge⸗ schlossene Freundschafts⸗ und Handels⸗Vertrag, dessen ich in meiner letzten Jahres⸗Botschaft erwaͤhnte, wie er von dem Senat geneh⸗ migt war, dessen Ratificationen aber wegen der verzoͤgerten Ankunft desselben zu Bruͤssel und wegen einer nachherigen Abwesenheit des Belgischen Ministers der auswaͤrtigen Angelegenheiten nicht ausge⸗ tauscht worden waren, ist nach reiflicher Ueberlegung zuletzt von je⸗ ner Regierung, als nicht im Einklang mit den, dem Gesandten, welcher ihn abschloß, ertheilten Befugnissen und Instructionen, ver⸗ worfen worden. Diese Verwerfung kam ganz unerwartet, da die in dem Vertrage enthaltenen freisinnigen Grundsaͤtze, welche den Grund zu den dagegen erhobenen Einwendungen hergeben, dem Belgischen Repraͤsentanten vollkommen genuͤgend waren, und da man glaubte, daß sie nicht nur mit den ihm eingeraͤumten Befugnis⸗ sen uͤbereinstimmten, sondern auch ausdruͤcklich den ihm ertheilten Instructionen gemaͤß waͤren. Belgien hat ein Anerbieten gemacht, das jedoch noch nicht angenommen worden, neue Unterhandlungen, hinsichtlich eines in seinen Bestimmungen minder liberalen Traͤktats uͤber Fragen des allgemeinen Seerechts anzuknuͤpfen“
„Unsere in neuerer Zeit begruͤndeten Verhaͤltnisse zu der hohen
forte versprechen, fuͤr unsern Handel vortheilhaft und fuͤr unsere Regierung in jeder Beziehung befriedigend zu werden. In unserm Verkehr mit den Barbaresken⸗Staater ist keine wichtige Ver⸗ aͤnderung vorgegangen, außer daß der jetzige politische Zustand Al⸗ iers mich bewogen hat, die bisherige Anstellung eines besoldeten onsuls daselbst aufzuheben, und ein gewoͤhnliches Konsulat dafuͤr zu errichten, welches so lange dort bestehen soll, als der Platz im Besitz Frankreichs bleibt.- Unser erster Traktat mit einer dieser
Maͤchte, mit dem Kaiser von Marokko, wurde im Jahre 1786 ab⸗
geschlossen und auf 50 Jahre beschraͤnkt. Dieser Zeitraum ist bei⸗
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nahe abgelaufen. Ich werde Mahßregeln ergreifen, um den Vertrag mit um so groͤßerer Genugthuung zu erneuern, als seine Bestim⸗ mungen gerecht und liberal sind, und mit gegenseitiger Treue und wechselseitigem Vortheil stets gewissenhaft erfuͤllt wurden.“
„Innere Zwistigkeiten haben leider nur zu oft den Wohlstand der meisten Narionen dieser Halbkugel, die sich von Spanten losge⸗ rissen, untergraben, ihren Handel unterbrochen und ihre Verwaltung zerruͤttet. Sobald ein festes und dauerndes Vernehmen mit dem Mutterlande eine foͤrmliche Anerkennung ihrer Unabbaͤngigkeit her⸗ beigefuͤhrt haben, und an eine Gefahr von dort her nicht mehr zu denken seyn wird, dann erwarten die von der Ratur so beguͤnstigten Laͤnder sich durch ihre Gerechtig⸗ keitsliebe auszeichnen und jenen friedlichen Beschaͤftigungen wiß⸗ men werden, deren bestaͤndige Pflfege die Nationen ehrt und dem menschlichen Leben erst wahren Werth giebt. Indessen hoffe ich zuversichtlich, daß die gehegten Besorgnisse, es moͤchten sich einige Voͤlkerschaften dieser uͤppigen Gegenden, in einem Augenblick un⸗ wuͤrdigen Mißtrauens in ihre eigene Faͤhigkeit zum Genuß der Freiheit, wohl verleiten lassen, den nur zu gemeinen Irrthum zu begehen, durch Verleihung des unbeilbringenden Geschenks umschraͤnkten Gewalt an irgend einen Lieblingsfuͤhrer sich fuͤr den Augenblick Ruhe zu erkaufen, nicht in Erfuͤllung gehen werden. In unseren Verhaͤltnissen zu allen diesen Regierungen und zu der
des Kaiserreiches Brastlien sind im Laufe dieses Jahres keine un⸗ erzparteten Veraͤnderungen vorgegangen. Oftmals wurde zwar den
Buͤrgern der Vereinigten Staaten gerechter Grund zu Beschwerden gegeben, zuweilen durch das ungehoͤrige Benehmen der in den Kuͤsten⸗ Gegenden eingesetzten Unter⸗Behoͤrden und zuweilen von den Par⸗ teigaͤngern oder Anfuͤhrern der gegen die bestehende Regierung Kaͤmpfenden; in allen diesen Faͤllen wurden aber Vorstellungen ge⸗ macht oder werden noch gemacht werden, und sobald ihre politischen Angelegenheiten sich erst in einem 1 stand befinden, steht auch zu erwarten, daß unsere freundlichen Remonstrationen eine angemessene Genugthuung zur Folge haben werden. Die Regterung von Mexiko machte im vorigen Dezember die Ernennung von Kommissarien und einem Inspektor ibrerseits bekannt, welche in Gemeinschaft mit den unsrigen die Graͤnzlinien zwischen ihren Gebietstheilen und den Vereinigten Staaten ziehen sollten und entschuldigen sich wegen des Verzugs mit den vermutheten Gruͤnden, naͤmlich damit, daß ein Buͤrgerkrieg im Lande geherrscht habe. Da die Kommissarien und Inspektoren bis zu der durch den Traktat festgesetzten Zeit zusammen gekommen waren, so wurde eine neue Uebereinkunft noͤthig, und unser Geschaͤftstraͤger erhielt im verflossenen Januar den Auftrag, in Merxiko uͤber einen Zusatz⸗Ar⸗ tikel zu dem bereits vorhandenen Vertrage zu unterhandeln. Diese Instruction wurde anerkannt und man befuͤrchtete keine Schwierig⸗ keit in der Erreichung dieses Zweckes. Nach so eben eingegangenen Nachrichten wird dieser Zusatz⸗Artikel zu dem Traktat erlangt und hierher gesandt werden, sobald er die Ratification von Seiten des Merxikanischen Kongresses erhalten kann. Die Wiedervereinigung der drei Staaten Neu⸗Granada, Venezuela und Aequator, welche die Republik Columbien bilden, scheint von Tag zu Tage unwahrscheinlicher zu werden. Die Kommisearien der beiden erste⸗ ren unterhandeln jetzt, dem Vernehmen nach, uͤber eine billige Ver⸗ theilung der von ihnen, als sie noch unter einer Regierung verei⸗ nigt waren, eingegangenen Verbindlichkeiten. Der Buͤrgerkrieg in Aequator hat, wie man glaubt, selbst die Ernennung eines Kommis⸗ sar seinerseits verhindert. Ich beabsichtige naͤchstens in der gehoͤrigen Form die Ernennung eines diplomatischen Agenten fuͤr Venezuela vor⸗ zuschlagen, denn die Wichtigkeit des Handels jenes Landes mit den Ver⸗ einigten Staaten und die aus der Zeit vor und nach der Theilung Columbiens herruͤhrenden bedeutenden Forderungen, welche unsere Buͤrger an jene Regierung zu machen haben, erlauben es, meiner Ansicht nach, nicht, diesen Schritt noch laͤnger aufzuschieben. Un⸗ sere Repraͤsentanten fuͤr Central⸗Amerika, Peru und Bra⸗ silien befinden sich entweder schon auf ihren respektiven Posten, oder sind doch auf dem Wege dahin begriffen. Von der Argen⸗ tinischen Republik, von wo ein Gesandter bei unserer Regie⸗ rung erwartet wurde, ist nichts weiter verlautet. Bei der Abreise eines neuen Konsuls nach Buenos⸗Ayres wurde Gelegenheit genommen, jener Regierung in Erinnerung zu bringen, daß ihr laͤngst verheißener Gesandter, dessen Ernennung uns angezeigt wor⸗ den war, noch immer nicht angelangt sey.“
„Ich habe die peinliche Pflicht zu erfuͤllen, Sie zu benachrich⸗ tigen, daß das gluͤckliche und friedliche Gemaͤlde, welches ich so eben von unseren auswaͤrtigen Verhaͤltnissen entworfen habe, diejenigen nicht in sich schließt, in denen wir uns in diesem Augenblicke zu Frankreich besinden. Keine Regierung, keine Nation koͤnnte es lebhafter wuͤnschen, mit einer andern Nation in freundlichen Bezie⸗ hungen zu verbleiben, als die Regierung der Vereinigten Staaten mit ihrem alten, Verbuͤndeten und Freunde. Diese Neigung grün⸗ det sich zugleich auf die ehrenvollsten Erinnerungen, die sich an un⸗ sern Unabhaͤngigkeits⸗Kampf knuͤpfen, und auf die wohlbegrüͤndete Ueberzeugung, daß sie der Politik beider Staaten angemessen ist. Die Bevoͤlkerung der Vereinigten Staaten wuͤrde daber nicht ohne das tiefste Bedauern die freundschaftlichen Verbaͤlt⸗ nisse zwischen beiden Laͤndern auch nur auf eine Zeitlang unterbrochen sehen, ein Bedauern, welches gewiß noch groͤßer seyn wuͤrde, wenn es sich zeigte, daß irgend ein vernuͤnftiger Grund vor⸗ handen waͤre, ein solches Resultat einer Unterlassung oder Heraus⸗ forderung von unserer Seite zuzuschreiben. Es gereicht mir daher zur hoͤchsten Genugthuung, Ihnen versichern 5 koͤnnen, daß das ganze Benehmen unserer Regierung sich durch einen so versoͤhnlichen und nachgiebvigen Geist auszeichnete, daß unsere Gerechtigkeit und Maͤßigkeit unmoͤglich in Zweifel gezogen werden kann, welches auch die Folgen davon seyn moͤgen, wenn die Franzoͤsische Regierung noch laͤnger dabei beharrt, den anerkannten Anspruͤchen unserer Buͤrger Genugthunng zu verweigern.“
Die Geschichte der in den Jahren 1800 bis 1817 unter Auto⸗ ritaͤt der bestehenden Regierungen von Frankreich gegen unsern Handel gehaͤuften, von uns nicht hervorgerufenen Angriffe ist den Amerikanern zu schmerzlich vertraut geworden, als daß es noͤtbig oder wuͤnschenswerth waͤre, sie zu wiederholen. Es wird binreiche bier zu bemerken, daß es seit vielen Jahren kaum eine einzige Ve waltung in Frankreich gegeben hat, welche die Gerechtigkeit und Gesetzmaͤßigkeit der Anspruͤche unserer Buͤrger auf Entscäͤdignn nicht in einer sehr betraͤchtlichen Ausdehnung anerkannt haͤtte, und doch ist fast ein Viertel Jahrhundert ohne Erfolg uͤber die Erlan⸗ gung dieses Schaden⸗Ersatzes unterhandelt worden.“
„Die nachtheiligen Wirkungen tief empfindend, welche dieser Zustand der Dinge auf den Charakter und die Interessen beider Na⸗ tionen hat, hielt ich es fuͤr eine meiner ersten Pflichten, mich noch einmal zu bemuͤhen, Frankreich davon zu uͤberzeugen, daß es eine gerechte und freisinnige Beruͤcksichtigung unserer e-. eben sowohl seiner eigenen Ehre, als seinem unbestreitbaren Kredite schul⸗ dig sey. Die desfallsige Unterhandlung wurde mit der vorigen Fran⸗ zosischen Regierung degonnen und mit solchem Ersolg fortgefuͤbrt, daß kein vernuͤnftiger Grund vorhanden ist, daran zu zweifeln, daß ein ganz eben so liberaler Vergleich, wie der, welcher spaͤterhin er⸗ folgte, zu Stande gekommen waͤre, haͤtte nicht di⸗ Revolution, welche dazwischen trat, die Unterhandlungen abgeschnitten. *) Sie wurden mit der gegenwaͤrtigen Regierung wieder angetnuͤpft, und der Ersolg zeigte, daß wir nicht Unrecht hatten, wenn wir glaubten, daß ein Ereigniß, durch welches die beiden Regierungen in ibren politischen Gründsaͤtzen einander um so viel naͤher gebracht und wodurch die Beweggruͤnde zu dem freisinnigsten und freund⸗ schaftlic sten Verkehr so sehr vermehrt wurden, nur einen beilfs men Einfluß auf die Unterbandlung ausuͤben koͤnnte. Nach der ceiflich⸗ sten und vollstaͤndigsten Pruͤfung des ganzen Gegenstarsdes wurde am 4. Juli 1831 zu Paris zwischen beiden Regierungen ein Traktat
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„ Dtieser und der vorhergehende Satz werden von d 8 ar ausastastn. zateich Zeefe. Sfagr c vahant vs zemn ennu, e: Sde. 0 8 0 e uf Fr. goz 4 8 mirgetheilt zu haben. ich auf Frankreich dezieht, vollstandig und getren
Freunde der Freiheit, daß diese
der un⸗
geordneten Zu-