1835 / 27 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

25. Jan. Im Laufe des verflossenen Jahres ist ½1 ne aus Holland eingefuͤhrt worden: nach Koͤln 5 Centner, nach Mainz 253,288 Ctnr., nach Duͤsseldorf E CEtnr., nach Mannheim 215,901 Ctnr., nach Duisburg 12 4 Ctnr., nach Koblenz 59,226 Ctnr., nach Wesel 63,993 7 nach Frankfurt 66,122 Ctnr., nach Emmerich und Rees a Ctnr., zusammen 1,673,016 Ctnr., groͤßtentheils Kolonial⸗ 2 nen raffinirter Zucker und uͤberseeische Waaren. Bei den ö nach Wesel und Duͤsseldorf waren 49,692 Ctnr. Kohl⸗ und Leinsaamen. Aus Deutschland sind nach Holland aus⸗

11 2

gefuͤhrt worden 4,902,630 Ctnr., naͤmlich: 278,738 Ctnr.

diverse Stuͤckguͤter, 386,728 Ctnr. Korn, 659,405 Ctnr. Wei⸗

zen, 140,273 Ctnr. Lohe, 131,658 Ctnr. Kalk, 148,43 bfgeine 20,109 Ctnur. Muͤhlsteine, 159,788 Etnr. ö 258,632 Ctnr. Eichenbauholz, 127,803 Etnr. Tannenbauholz 129,289 Ctnr. Brennholz und Kohlen, 100,061 Ctur. Koblenzer Steingut, 74,013 Ctnr. Thonerde, 54,902 Ctnr. Mineralwasser aus dem Haupt⸗Lager von Koblenz (1,068,852 ganze und 141,167 halbe Kruͤge), 9802 Ctnr. Kleesamen, 2,228,992 Ctnr.

Ausfuhr war aus Koblenz und der naͤchsten Um 1 gebung, Val⸗ lendar, Andernach, Brohl; nur die Kohlen 6 - Ruhr war bedeutender. b vEö“

Ppreise der vier Haupt⸗Getraide⸗ imn den für die Preußische Monarchie bedeutendsten Getraide⸗Arten Durchschnitte in Preußischen Silbergroschen und

Namen der Staͤdte. Wehem Noggen Gerste Y Hafer Koͤnigsberg Memel 1““ Insterburg Rastenburg

Stendal Halberstadt

66“ im Monat Dezember 1834, nach einem monatlichen Scheffeln angegeben.

AxnAmeane

Namen der Staͤdte. Wetze

Noggen Gerste Amunewmn 301 39 30 3512 281 32 72. 26 9, 31†2 26 ½8

1“] 38 12 39 8, 36 9. 45 7.

Magdeburg

Nordhausen

Die staͤrkste Einfuhr jedoch hatte Koͤln.

gar nicht desfallsigen

Hr. 5

darauf Modifizirur nen zustehenden

vorhanden sey.

sey es jedenfalls

Gesetz⸗Entwurf

absehen lasse, ob

die Propositi

der Angeklagten bereits jetzt einige 70 betrage 1 diese kein hinreichender Raum i79Si 8

Hierzu komme aber

hof noch uͤber etwa 150 Angeschuldig

on mehrerer

ig des Handels ⸗Gesetzbuches

Rechtes

Herr

wegen des der der Auslegung der Tagesordnung war sodann die uͤber die Proposition des Herrn Ro soͤnliche Freiheit. 1 die Tages zuvor der Gro den Artikel Paris vom 1 hinzu, sondern a

us einem Gefuͤhle der den Minister auf, und

tzungs⸗Saale der noch, daß, da der te zu ent nicht noch 3 bis 4 W Berathschlagungen hingehen koͤnnten. gut, daß der Bau beginne, V rung deslehen nur den Angeschuldigten Steinkohlen, zusammen 4,902,630 Ctnr. Die betraͤchtlichste V ö

e sich dan

neuen Finan örtli⸗ ein allgemeine Dufaure und Sau

Kammer

und

zet beriche Deputirten und uͤber

legislativen Ge der Gesetze. Fortsetzung der Beratz H' ger in Bezug auf die ambert bekaͤmpfte die Anscche ß Siegelbewahrer aufgestellt hatte. Sten.) Nicht aus Partetgeist, Menschlichkeit trete

schon

Kam Geric

scheiden habe ochen uͤber Mittlern

Le, da eine VP en Angeschul, selbst zum 1 Aus diesen Gruͤnden schlage er vor Berathung uͤber den betreffenden Gesetz⸗Entwur beginne. Die Versammlung setzte darauf den naͤ stag (22sten) hierzu fest und konstituirt Gerichtshof. Die heutige Sitzung der Deputirten⸗. umann mit der Vorlegung dreier wuͤrfe, die jedoch mehr ein öͤrtliches als esse Die Herren uͤber

erz

z⸗Gesez

8

1.

fuͤgn er w

er

Nacht

f moͤglicht chsten . 1 n wieder 12

27.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Hoheit der General der Infanterie und kommandirende zeneral des Garde⸗Corps, Herzog Karl von Mecklenburg⸗ trelitz, ist von Neu⸗Strelitz hier angekommen .

Bekanntmachung. 8 Die Koͤnigliche Akademie der Kuͤnste bringt hierdurch zur

Diese Veraͤnderungen beziehen sich auf zwei Hauptpunkte: das Recht der Verhaftung und die provisorische Freilassung gegen Caution. Der Baron Roger moͤchte in dieser Beziehung guͤn⸗ stigere Bestimmungen fuͤr den Angeklagten in unsere Gesetze ein⸗ fuͤhren; aber ist sein Vorschlag nicht geeignet, das oͤffentliche Interesse dem persoͤnlichen, die gesellschaftlichen Buͤrgschaften den Privat⸗Buͤrgschaften aufzuopfern? Die Furcht, den Beistand zu schwaͤchen, den die Gerichts⸗Ordnung der oͤffentlichen Ord⸗ nung leistet, haͤtte vielleicht den Verfasser der Proposition zuruͤck⸗ halten sollen. Seine Beharrlichkeit erscheint um so unpassender, als er die Gruͤnde nicht mehr geltend machen kann, deren

von Elisondo zu Pampelona ankam. reguy zur Aushungerung dieser

begannen schon die inge er Mehrere Consumtions⸗Gegenstaͤnde, vorzuͤglich Vieh, mangelien

2 .

Die Election sagt: „Nach einem am l1ten durch die

Junta zu St. Esteban erhaltenen Bericht ist der Brigade⸗Ge⸗

neral D. Benito Eraso 6 Bataillonen von Brambilla in Biscaya nach den Gebirgen von

Burgos aufgebrochen, um sich mit dem Pfarrer Merino zu ver⸗ einigen.“

mit 6 Biscayischen und 3 Alavesischen

„Es war Zeit, daß der Transport Die durch Zumalacar⸗ Stadt getroffenen Maßregeln Wirkungen hervorzubringen.

Das Memorial sagt:

traurigsten

7

ffentlichen Kenntniß, daß die diesjaͤhrige Preisbewerbung fuͤr lrchitekten am 30. Maͤrz eroͤffnet werden wird. Der Preis esteht in einem Reise⸗Stipendlum von jaͤhrlich 500 Rthlr. auf rei Jahre. Zulaͤssig sind die Eleven der Akademie der Kuͤnste, Felche entweder das zweite Examen bei der Koͤnigl. Ober⸗Bau⸗ eputation ehrenvoll bestanden haben, oder durch Zeugnisse der rchitektonischen Lehrer sowohl der Akademie der Kuͤnste, als der oͤnigl. allgemeinen Bauschule nachweisen, daß sie alle vorge⸗

seit mehreren Tagen ganz. Drei Kolonnen, jede von 900 Mann⸗ haben sich aller Ausgaͤnge der Stadt bemaͤchtigt, und zeigt sich ein Bewohner des Landes, so nimmt man sein Signalement und entlaͤßt ihn mit der Warnung, daß er, wenn er ein zweites Mal betroffen werden sollte, ohne Weiteres erschossen werden wuͤrde. Da man diese Drohung schon mehrere Male ausge⸗ fuͤhrt hatte, so war es kein Wunder, daß die Verproviantirung

äußerst schwierig ward.“

er sehe nicht ein, weshalb die Kam Erwaͤgung ziehen sollte, den im 3 den General⸗Prokuratoren ausdräc Als Justizmann habe er die Ueber. persoͤnlichen Freiheit keine hinlana

Ziemlich in demselben Sinne sprach wogegen die Herren Dozon und N.

28 82⸗ 24 39 30 33 ½12 28 9* 33 ⁄12 29 ½ 33 8, 26 92

man sich ehemals bediente, sobald sich irgend ein Tadel gegen die Gesetzbuͤcher aus der Kaiserzeit erhob. Man kann gegenwaͤrtig nicht mehr die Reform der in einer Zeit des Despotismus entworfenen Gesetze verlangen, und im Namen der Charte auf eine Aenderung unserer Straf⸗Ge⸗ setze dringen. Das Straf⸗Gesetzbuch wurde im Jahre 1832, also nach der Juli⸗Revolution, einer allgemeinen Revision unter⸗

nicht einen Vorschlag in 1819 Herr de Serre empfohlen gehabt habe. gung, daß die Charte der Buͤrgschaft gewaͤhre. Herr Baude aus, nant zu beweisen

8 1 FᷓSes 1 ——

Muͤnster Minden Pet ddee Dortmund

Koͤln

Elberfeld Duͤsseldorf

Krefeld

Wesel 64*X*“ Achen

Malmedy I“ Saarbruͤck 31 9. Kreuznach 278

Je r 26 9. 4 33 28 2718 25 3 24 30* 27

habe.

Simmern 378 232

Koblenz 2718

6 E11X“X“X“ chweidnitz..

Gla

Neihe 1““ Leobschüͤtz. Ratibor

8 8 15 8 272* Durchschnitts⸗Preise der 14 Preußischen Städte

5 Posenschen Staͤdte 9 Brandenb. u. Pom⸗

merschen Staͤdte. 11 Zecche Staͤdte

8 Saͤchsischen Staͤdte 4 Westfaͤl. Staͤdte.. 14 Rheinischen Staͤdte

34 8 274 347*,

2 37 1

„Auswärtige Dörsen.

A msterdam, 20. Januar.

85 „derl. wirkl. Schuld 52 3. 5 % do. 100 ½. Ausg. Schold 1.,2

Kanz-Bill. 24 . 1 % Amort. 931. 3 ½9 76 9. RKuss. 99. Uesun.

8 Preuss. Prüm.-Scheine 1153. do 4 Anl. —. Span. 53 45. 8“ 8

V

Antwerpon, 19. Januar.

22 . 71 38 27 ½. Guebhard —. Zinsl. 16. Cortees 42 ½. 18 Ham vees. 23. Januar. 2. Hape in Cert. 98 ½. Preuss. Prüm -Schei

e zuss. neime 124.

Portu .85. Schatz-Oblig. . 18 Wien. 20. Januar.

Spun. 53 45 ⅛.

Poln. 139 ¾. Eoxgl. Russ. 102 ⅞.

270 4

Koͤnigliche 8 Montag, 26. Jan. lodrama in 1 Aufzug,

von G. Benda.

3 Schauspitete. Im Schauspielhause: Pygmalion, Me⸗

(Hr. Kruͤger: Pygmalion.) Hierauf:

Billets zu den Sperrsitzen und der E“ 88 wen zu Heaehn 1 enstag, 27. Jan. Im Opernhause: maͤdchen, Operette in 3 Abth. Neun⸗ 88 1 e ersten Akt der Oper: Große Phantasie fuͤr Violine, neu kom⸗ ponirt und ausgefuͤhrt von Herrn Lafont, Ritter der Ehren⸗ Le⸗ gion und ersten Kammer⸗Virluos des Kaiserl. Russischen und Königl. Franzoͤsischen Hofes. Nach dem zweiten Akt: Duert fuͤr Fortepiano und Vloline, komponirt von Herz und Lafont d vorgetragen von den Herren Taubert und Lafont. Am Schlusse der Oper: Variationen für Violine, auf ein Favorit⸗Rondo :- Oper „Emma“, von Auber, komponirt und ausgefuͤhrt von Hrn d

Lafont. Im Schauspielhause: Franzosische Vorstellung. Koͤnigstaͤdtisches T 8 Montag, 26. Jan. Zum de ne. eate 8 8 ng, in 1 Akt. Guttenber bur weite Abtheilung, in 3 Akten. Guttenkerg z 1“

btheilung, in 1 Akt. Guttenber 8 Birchapfeister: Bertha, als Gafrgaen Wanderstab. (Madame

Parquet⸗ Logen sind zu

11“

——

den Ministern des Innern g S. des In und des Handels, und ert

1. naͤchst dem diesseitigen Botschafter am . von Sainte⸗Aulaire, eine Pripat⸗Audienz.

um sich durch den JEE w Saales fuͤr den Pairshof abstatten zu lassen 238 Met. 100 ½, 42 92 ½. Bank-Actien 1280. Neue Anleihe v. C h senticen, wirklich in Anklagestand versetzt sen moͤglicherweise noch eben dies aber auch nicht nach dem Franz. des Rousseau, koniponirt Panae Hea der Pairs⸗Kammer viel zu beschraͤnkt seyn, um die N bruͦg ie Angeschuldigten mit ihren Vertheidi 6 örenden Alualgeister, Lustspiel in 5 Abth., nach dem E es G en i cer limer diene denerdecihr Satgeie Aus 1 h dem Engl. des Shakes, reichen Zeugen in sich aufzunehmen.

walten und zwar nur unter dem ausdruͤcklichen Vorbehalte:

aus ergiebt sich aber klar, daß die beide d aus ch a da n anderen Staats⸗Ge⸗ walten hauptsaͤchlich uͤber die Angeme f keit dieses Kredits zu 1e t, daß man es ist auch nicht unmoͤglich 3 Gewalt, steht, Kredit uͤberfluͤssig macht. Aller. Der Herzog von Broglie rigen Redners schon um deshalb fuͤr

Neueste Nachri

chten. Paris, 19. Januar.

Der Koͤnig arbeitete gestern mit

Wiener Hofe, Grafen

Die Pairs⸗Kammer hielt heute eine oͤffentliche Sitzung V

Herzog von Broglie den Kommissions⸗Bericht I

egen des Baues eines neuen Gerichts⸗ V Derselbe bemerkte

Pairshofe uͤberwiesenen

72 von dem Pairshofe

bt worden seyen, und daß zu die⸗ 1 so viel hinzutreten koönnten. Waͤre der Fall, so wuͤrde doch jedenfalls das gegen⸗

daß von den 451 dem

heilnehmern an den letzten Unruhen

Auf die Frage des Praͤsid ; he. enten, wann die uͤber diesen Gegenstand beginnen solle, zußerte der

daß es wohl angemessen seyn moͤchte, koͤnnten, abzuwarten, 8 sinelpshen wirklich vor ericht . „Vergessen wir nicht“, fuͤgte er Redner hinzu, „daß erst eine einzige der drei 2-

den verlangten Kredit der 360,000 Fr. bewilligt hat, te: „„erfor⸗ Debatte. Hier⸗

wie

erlichenfalls““, und nach einer sehr lebhaften

Nothwendig⸗ haben. Dazu ist aber

der Angeklagten kenne. alsdann die gesetzgebende

entscheiden die Zahl

zuvor

der die Zuruͤcknahme selbst einen Entschluß

faßt,

der den verlangten Ich hoffe dies 3

Zsogar in dem Interesse hielt den Antrag des vo⸗ unzulaͤssig, als die Zahl

——

Allgemeiner A Bekanntmachungen. Weunn die hiesigen Fabrikanten Friedrich G. Oehlschlaͤger und deoposs Friedrich Methlom, de thr Fabrikgeschaͤft fruͤher unter der Firma: Wilje- mars Oehlschläger ct Comwp., und zuletzt unter der

ihrer unter Lin. B. derungen und durch geladen, gene 2v7 eines gerichtlichen Diskussions⸗Verfahr 3

eines mit ihren Creditoren Eekeserne, ern Zerd 8ngg nachgesucht haben, und solchen Behufs, so wie fae 1 den Fall des nicht zu bewirkenden Vergleichs even⸗ rb tuell zur Fröffnung des foͤrmlichen Concurs⸗Verfah⸗ 5 rens nachstehendes Prockama erkannt worden: Als 25. März d. 2 werden alle diejenigen, welche an die genannten Fa⸗ Prackusti Erkenntn

1 8

Rechtsnachtheil,

brikanten Friedrich Gu schlaͤ

brit zustav Oehlschlaͤger und Le

Friedrich Methlomw und namentlich sah an Sehgn Fabrik gehoͤrige, in der Heiligen GeistStraße

esstons⸗ Erklaͤrung um Einle J/ 9 C1“ 9 E itung I - venhm ag ür,vor dem Stadt⸗Kammergericht 88 .“ dem driten er gegacg gg r ur guͤtlichen Aufgreif iese itwe . Verkige seaun dieses Debitwesens zu daß iie widrigenfalls durch die am J. in dffentllcher Diaͤt zu publicirende d

schaͤftigen.

hatte, mit seiner in Montana varra angekommen; er gut eee Reiter zu. „nach den ich u Unter diesen Umstaͤn mener Reisender versichert, Stich: Isabella, als Gastrolle.) ö eines h⸗ durchaus erforderiach, e

Kommission einmuͤthig fuͤr die Annahn etz⸗

hme des betreffenden Gesetz⸗ Debatte F Dubouchage, ie jetzigen vorbereitenden Berathungen des irs 28 820 airsho etwa noch 10 Sitzungen ausfüͤllers 1 um danach abzumessen, Gericht erscheinen wuͤrden.

coup,

der vorgelegten Gesetze

In Pa

sche Kandidat,

Herrn von

gewesen seyen,

position unangemessen sey, und nal⸗Gesetzgebung allzuoft angreife. Versammlung mit starker Stimmen⸗ in Erwaͤgung gezogen werde sammlung sich trennte, die in Toulouse erfolgte bemerkte, daß die S ehen des W daß indessen Herr Jahresbesitz seines ö Gru Die Aufnahme desselben wu gung dieses Beweises ausgesetzt. miers (Departement der Arriège) Herr von Saintenac, 1G Portes, mit einer Sieg davongetragen; Stimmen. Demgemäͤß

Wahl

schalis Clausel zum Deputirten

Die Deputirten⸗Kammer Ernennung der Kommi

uͤber die No

ssion zur rd⸗Amerikanische S

sich bemuͤhten, daß die in Rede stehende daß man uͤberhaupt die gn Gleichwohl be Mehrheit, daß diese Propost b n solle. Bevor die berichtete noch Herr von Rémus

schloß zuleg

at

des Herzogs von Fitz⸗Jamts

ausgerufen.

gung der Untersuchung des Budgets in den

Hieruͤber koͤnnten leicht noch 8. V Die Brigg „Assas“, 8 Befehl erhalten,

sich unverzuͤgu

Deer Bischof von Autun, ist an die Stelle des verstorben

bischof von Avignon ernannt An der heutigen Boͤrse sind die S solche in der letztern Zeit stets eine stei tet hatten, wieder um dieses Weichen Nachrichten von d die Sache der Donna Isabe Die Gazette de France stehende Korre „Eraso ist am

fuͤr

de Pomar zial⸗Milizen dieses ganze

uͤberrumpelte er von Granada, Bataillon,

der Ermordung der Moͤnche

wurd

Es scheint gewiß, und daß Lauder ihn im Kommando ersetzen wird.“

Heute schloß ö5proc. Rente pr. 107. 20.

öproc. Neap. pr. Span. 44. 3

15 ½.

2 proc.

Frankfurt a. M., 22 100 ½¼ 100. 24r Bank⸗Actien 1565. 1563 100 Gulden 215. G. Anl. 95 ½ 95 ⁄. Loose 70 ½. —.

e umzingelt und

daß Mina n

compt. 93. 8. proc. do. 27 ½. Holl. 55. 35.

Aproc. 93 †.

5proc. Span. R

Redacteur

bis pC

dasselbe,

daß

93 8

14 Ta die in Brest vor Anker

Bureaus

ahl⸗Kollegiums regelne von Fitz⸗James noch no⸗Eigenthums nachzum urde sonach bis zur Bete

hat der legitmn uͤber den ministerich ber Majoritaͤt von 3 Stimmen er erhielt 138 und sein Mitbewerber wurde Herr v. Saintenac statt des h

soll beschlossen haben, sich mit Pruͤfung des Gesetz⸗Entwu chuldforderung erst nach Beg

zu.

ge vergese lag, hat

ch nach Washington zu begeh Herr von Trousset d⸗Herican en Herrn von Umieres zum

vorden.

ein Bataillon aus einiger

bestehend das vor

panischen Fonds, nachde gende Bewegung behen t. zuruͤckgegangen. Man sch er Spanischen Graͤnze zu, lla sehr unguͤnstig lauten selt Fr giebt unterm 1 4ten d. M. me spondenz⸗Mitrheilung von der Spanischen Grin äten in Castilien eingedrungen.

Bei Mä.

der 540

Pro Ma Zeit

in Madrid Theil genem Villaflor

it und niedergemacht. (Asturien) gebildeten Kavallerie i fuͤhrt dem Koͤnige 300 wohl berittene! Ein kuͤrzlich aus Leon hier ange 1 er zwischen die

Miranda auch nicht einem Soldaten, b Madrid berufen worde

nach

compt.

107. 10.

0. in com. —.

ente 43 ½. 43.

Cottel.

62.

Zproc. do.

““ 1 ——q BZEA“

8*

n 8

3proc. pr. compt. 76. 95. fin cour. N

0'

Cortes 42. Ausg. Span.

Jan Oesterr. 5proc. Mu 8 55. G. Part.“ .139 ¾ 139 w Preuß. Präͤm. Sch. 62 1 98,9% Holl. 5proc Obl.

1proc. A

do. 490 von 1832 97 ½. 97 ¾. M

pl

Gedruckt bei A. W. Hayn.

————

nzeiger fuͤr die

1 3. Maͤrz d. terimistisch bestellt worden ist

Stralsund, am 16 8 der gehene e anzumel⸗ 5 7 Januar 1835. der gedachten Termine uͤber C. 2*

1 erklaͤren, unter dem

mit“ ihren F

1 1t haben vermeinen, hier⸗ mann Gust r 1 Firma: et ethlow gefuͤhrt baben, nuar, den solche in einem der auf den v berr⸗ J i d Felehrich Kltvater bierselbst als

87 1 4 t m 8 un g. zu ; 1 eitern Verkaufe der auf 10,556 Thlr. 17 sar. kor erungen und4 pf. landschaftlich abgeschaͤtzten, der Lenfeoer zza

—j.—

als im Innern des Reiches schon jetzt 3384 Subskribenten gemel⸗

angenommen

No. 44 hierselb . S Zugleich wird hierdurch zur Kenntniß ge⸗ Anspruͤche ö. st belegene Haus, For⸗ bracht, daß der Köoͤnigl. Hanndversche g

Consul, Kauf⸗

Cura⸗

tor fuͤr die Ochlschlaͤger⸗Methlowsche Debitmasse in⸗

zum Stadt⸗Kammergericht.

8

Skurgiewschen Guͤ Licitations⸗Termin

den 28. Februa auf dem hiesigen L seinladen, daß, st lautbart worden, a sicht genommen we

Die Taxe und d

Inen taͤglich in den

gggistratur eingesehen

Koͤnigl. P rovinz

im Graude

chem wir Kauflustige mit obald e

Preußischen Staagten.

Anspruͤchen gaͤnzlich 8 rludi 3 dieci änzlich werden praͤcludirt und resp. als dicirten die Vorschlaͤge werden Sturoi⸗

uzer Kreise belegenen, adlute

ter, haben wir einen öoͤffentlia

auf

r 1835, um 11 Uhr Vorm, andschaftshause angesetzt, zit nd

rden soll.

t der Versicherung hierdul in annehmliches Gebot beh

uf Nachgebote weiter keine Rüt

ie Licitations⸗Bedingungen kil Dienst⸗Stunden in unserer

werden.

Marienwerder, den 21. Decbr. 1834.

tal⸗Landschafts⸗Directio

esen.

ffentlicher Sitzung der Akademie.

hhriebenen theoretischen Studien ihrer Kunst mit Erfolg voll⸗ det und auch im Praktischen durch wirkliche Fuͤhrung ines bedeutenden Baues bereits etwas nicht Alltaͤgliches eleistet haben; der sittliche Ruf muß unbescholten seyn. Aus⸗ inder koͤnnen zwar an den Bewerbungen Theil nehmen und hrenpreise erhalten, gelangen jedoch nicht zum Genuß des Sti⸗ ndiums. Die Meldungen zur ee; muͤssen bis zum 14. Naͤrz bei dem Direktor der Akademie der Kuͤnste geschehen seyn, id die erforderlichen Zeugnisse uͤber die gemachten Studien so⸗ ort beigebracht werden. Auswaͤrtige werden wohl thun, ihre eugnisse bereits einige Wochen vorher einzusenden. Die zverkennung des Preises erfolgt am 3. August dieses Jahres in Berlin, den 24. Januar 1835.

Koͤnigliche Akademie der Kuͤnste.

8 Dr. G. Schadow, Direktor.

2

Zeitungs⸗Nachrichten. e6 Ausland. 8 St. Petersburg, 17. Jan. Nachstehender in der Nor⸗ dischen Biene enthaltener Bericht uͤber die am 2ten v. M. in Liflis stattgefundene Feier des Thronbesteigungs⸗Tages Sr. Majestaͤt des Kaisers giebt ein anschauliches Bild von der Man⸗ nigfaltigkeit des dortigen Voͤlkerlebens: „Am 20. November (2. Dezember) Morgens statteten die Militair⸗ und Civil⸗ Beamten, der Grusinische Adel, die Buͤgerschaft von Tiflis und viele angesehene Asiaten dem dortigen General⸗Gouverneur, General der Infanterie, General⸗Adjutanten und Ritter, Baron G. von Rosen I., ihre Gluͤckwuͤnsche ab. Nachdem hierauf auf dem Nikolai⸗Platz eine Parade des Lehr⸗Bataillons abgehalten worden war, begab sich Alles in die Sion⸗Kirche, um dem Got⸗ tesdienste beizuwohnen, der mit einem von Glockengelaͤute und Kanonendonner begleiteten Tedeum und einem Gebete fuͤr den Kaiser und die ganze Kaiserliche Familie schloß. Mittags gab der General⸗Gouverneur eine große Tafel von 150 Couvebts. Dieses Gastmahl bot dem Auge ein sehr belebtes Gemaͤlde dar. Der Unterschied des Glaubens, der Sitten, Gewohnheiten, Vor⸗ urtheile und der allen Nationen eigenen gegenseitigen Eifersucht hatte hier aufgehoͤrt. Muschteid, das Haupt der Sekte Ali's, unterhielt sich freundschaftlich mit einem ausgezeichneten Geist⸗ lichen der Sekte Omar's; Kapuziner waren Nachbarn von evan⸗ gelisch protestantischen Predigern; Efendi's und Achundi'’s kamen der Russischen und Grusinischen Geistlichkeit mit Hoͤflichkeits⸗ bezeigungen entgegen; der vom Seraskier von Erserum nach Ahlis gesandte ehemalige Pascha von Anapa reichte mit Ver⸗ leugnung des Tuͤrkischen Stolzes seinen Besiegern die Hand; Legier beantworteten die Artigkeiten der Grusinier mit ihrem altherkoͤmmlichen: Aleikom⸗Selam!*) Alle verkehrten freund⸗ schastlich mit einander und uͤberließen sich der heitersten Stim⸗ mung. Der Geist der Eintracht und des lebhaftesten Antheils an der Feier des Tages beseelte die ganze Gesellschaft, die aus der Geistlichkeit verschiedener Konfessionen, aus Russischen Mi⸗ litair, und Civil⸗Beamten, Grusiniern, Armeniern, Tuͤrken, Tartaren, Persern, Englaͤndern, Franzosen, Deutschen, Lesgiern, Abchasen u. s. w. bestand. Bevor die Tafel aufgehoben ward, trank man auf das Wohl des Kaisers und der Kaiserlichen Fa⸗ milie. Auch die strengen Muselmaͤnner straͤubten sich nicht, den von ihrem Propheten verbotenen Rebensaft zu trinken, da es das Wohl des Kaisers galt; sie meinten, daß man zu Gunsten des Russischen Padischah's das Gebot des Propheten wohl ein⸗ mal verletzen duͤrfe.“ Fuͤr das vom Buchhaͤndler Pluchart angekuͤndigte Russische encyklopaͤdische Woͤrterbuch haben sich in St. Petersburg sowohl

det. Die verschiedenen Arbeiten fuͤr die ersten Theile dieses Werkes sind bereits unter die Redaktoren vertheilt worden.

Frankreich.

Paris, 10. Jan. Der Koͤnig ertheilte heute einer Depu⸗ tation der Mitglieder des Instituts eine Audienz.

Der Portugiesische Gesandte, Herr von Moraes Sarmento, und Herr Mendizabal sind in Paris eingetroffen.

In dem gestrigen Blatte des Journal de Paris las man Folgendes: „Der Vorschlag des Herrn Roger in Betreff der persoͤnlichen Freiheit, den die Kammer im vorigen Jahre sich weigerte, in Erwaäͤgung zu ziehen, ist derselben von Neuem vor⸗ gelegt worden. Der Zweck desselben ist, wichtige Veraͤnderungen in das allgemeine System des Kriminal⸗Verfahrens einzufuͤhren.

—ůů—

worfen. Alle darin enthaltene Bestimmungen, die mit einer constitutionnellen Regierung oder mit dem gegenwaͤrtigen Zustande der Sitten nicht recht im Einklange schienen, wurden modifizirt. Alle diejenigen, welche weniger strenge seyn konnten, ohne die oͤffentliche Sicherheit zu beeintraͤchtigen, wurden gemildert. Ist jetzt etwa der Augenblick gekommen, mehr zu thun, und durch theilweise Modificirung ein zusammenhaͤngendes Gesetz, welches eine neue und ganz liberale legislative Weihe erhalten hat, zu zerstuͤckeln? Die Kammer soll morgen uͤber diese Frage entschei⸗ den, die Loͤsung wird, wir sind im Voraus davon uͤberzeugt, alle dem entsprechen, was das Land von der Weisheit und der Be⸗ daͤchtigkeit seiner Repraͤsentanten erwartet.“ (Die Kammer hat sich, wie gestern unter den „Neuesten Nachrichten“ gemeldet worden, gegen die Ansicht des ministeriellen Journals ausge⸗ sprochen). 1 Im Temps liest man: „Es heißt, das Ministerium habe wirklich die Absicht, sich der Zulassung des Herzogs von Fitz⸗ James in der Deputirten⸗Kammer zu widersetzen, und wolle sich darauf stuͤtzen, daß der Herzog seine Eigenschaft als Pair, als welcher er einen Eid geleistet, nicht aufgeben, und daß eine spaͤter eingereichte Entlassung jene Eigenschaft nicht ausloͤschen koͤnne. So muͤßte es also in der Folge nicht mehr heißen: „„Zur Pairs⸗Wuͤrde erhoben““, sondern: „„Zu lebenswieriger Pairs⸗Wuͤrde verurtheilt!““ Waͤre es nicht sogar moͤglich, daß man dem Deliquenten beim Eintritt in den Palast Luxemburg die beiden Buchstaben T. P. (tousours pair) auf die Stirn druͤckte? Man versichert außerdem, daß, im Fall der Herzog doch zugelassen werden sollte, mehrere Deputirte des Centrums ihn auffordern wuͤrden, sich uͤber den Sinn auszusprechen, den er dem zu leistenden Eide beilege.“

Das Journal des Deébats enthaͤlt heute wieder einen Artikel uͤber die Amerikanische Angelegenheit, in welchem die nachfolgende Stelle besonders aufgefallen ist: „Im vorigen Jahre hat die Verwerfung des Gesetzes das Ausscheiden zweier Mini⸗ ster, des Herzogs von Broglie und des Herrn Sebastiani, s. Folge gehabt. Großer Triumph fuͤr die Opposition! In diesem Jahre hat die Frage wo moͤglich eine noch groͤßere Wichtigkeit erlangt. Sie gehoͤrt jetzt dem ganzen Kabinette an. Die Opposition hofft, hier endlich die Klippe zu finden, woran das Ministerium und seine Politik scheitern wuͤrden; und darin liegt fuͤr sie das ganze Interesse der Frage. Deshalb weiß die Opposition im Voraus, ohne die Aktenstuͤcke untersucht zu haben, daß die Summe von 25 Millionen die eigentliche Schuld bei weitem uͤbersteigt; deshalb regt sie sich schon jetzt, noch ehe ir⸗ gend eine Eroͤrterung stattgefunden hat, und macht es zu einer Ehren- und Gewissens⸗Sache, den Gesetz⸗Entwurf nicht anzunehmen. Moͤge die nuͤtzliche und ehrenvolle Verbindung zwischen zwei Nationen untergehen; moͤge unser See⸗Handel zu Grunde gerichtet werden, wenn nur das Ministerium mit zu Grunde geht!“

Die Chronique de Paris enthaͤlt Folgendes: „Im Schlosse beschaͤftigt man sich fast ausschließlich mit der Eroͤrterung, welche hinsichtlich des Traktates mit den Vereinigten Staaten stattfinden wird. Der Koͤnig spricht nur von Festigkeit, von National⸗Wuͤrde u. s. w., und diese Worte aus dem Munde des Herrn hallen natuͤrlich uͤberall wieder. Man berechnet die Chancen des Krieges, man bereitet die Mittel dazu vor. Die Abend⸗Gesellschaften beim Koͤnige sind sehr zahlreich; Ludwig Philipp sucht daselbst einen parlamentarischen Einfluß auszu⸗ uͤben; er bezeichnet selbst mit besonderer Sorgfalt die einzula⸗ denden Personen. Wenn ein neuangekommener Deputirter im Schlosse vorgestellt wird, so naͤhert sich der Koͤnig ihm, spricht mit ihm, und sucht ihn fuͤr sein System zu gewinnen. Der Koͤnig spricht, wie man weiß, mit großer Leichtig⸗ keit und uͤberzeugend; auf diese Weise hat er sich des Herrn Sauzet und mehrerer anderer Mitglieder des tiers⸗- varti bemaͤchtigt. Er uüuͤbt gern einen persoͤnlichen Ein⸗

auf die Kammer aus; und wenn sich eine wichtige Berathung vorbereitet, so kann man darauf rechnen, daß im Schlosse taglich Abend⸗Gesellschaften und Baͤlle stattfinden. Au⸗ ßer diesen halb feierlichen Zusammenkuͤnften sieht der Koͤnig noch gewaͤhltere Gesellschaften bei sich, zu denen in der Regel nur die ausgezeichnetsten und einflußreichsten Staatsmaͤnner eingeladen werden. Man wird sich wundern, zu hoͤren, daß Herr von Tal⸗ leykand, trotz der lebhaften Eroͤrterungen, die kuͤrzlich zwischen ihm und dem Koͤnige stattgefunden haben, fast immer in diesem Zirkel erscheint. Niemand weiß in der That besser die Wechsel des Gluͤckes zn ertragen, als der Fuͤrst von Talleyrand; er trennt sich niemals oͤffentlich von den Regierungen, selbst wenn er sie verlaͤßt. Niemand liebte gewiß den Herrn von Talleyrand we⸗ niger, als Ludwig XVIII., und doch sehlte der Fuͤrst, als Ober⸗ Kammerherr des Palastes, bei keiner Feierlichkeit. Herr von Talleyrand uͤbereilt nichts; er findet sich haͤufig im Schlosse ein, eben um zu beweisen, daß er nicht gaͤnzlich mit Ludwig Philipp

niedergeschrieben,

diese Basis den neuen Rechtsstand zu begruͤnden. 2 des Ortes nahm man am letzt verflossenen 19. Okt. diesen Akt vor; denn ohne Paes Beihuͤlfe wuͤrden aͤhnliche Vertraͤge

dort erfolglos bleiben.

Unter der Ueberschrift: „Das Mittelalter im heutigen Kor⸗

sikan berichtet das Mailaͤnder Echo Folgendes: „Lange Zeit war die Korsische Gemeinde Gavignano in zwei getheilt; reits zur Genuͤge, 1 mehr oder minder offenen Kaͤmpfen der Mattei und Giampetri

einen Begriff machen zu koͤnnen. sehr uͤberhand, daß der in Korsika kommandirende General⸗Lieu-⸗

tenant, Frieden zuruͤckzufuͤhren, was auch gelang.

feindliche Parteien und was der Haß in diesem Lande ist, weiß man be⸗ um sich von jenen ewigen Befehdungen und

Dies Unwesen nahm endlich so

Baron Lallemand, ernstlich darauf bedacht war, Ruhe und

im Beiseyn des Notars wurde ein feierlicher Versoͤhnungsbrief . eine Art Urfehde, wodurch alle namentlich auf⸗ gefuͤhrten Mitglieder beider Familien Vergessenheit fruͤherer Un⸗

bill und das gute Einverstaͤndniß fuͤr alle Folgezeit angelobten;

dann ward das noͤthige Abkommen urkundlich abgefaßt, um auf

In der Pfarr⸗

in feierlicher Segen und ein Te Deum beschlossen die Ceremonie, es umarmten sich die lange Zeit Ge⸗ trennten unter dem hoͤchsten Jubel und nun ging's zur Tafel. 8 Die Partei⸗Haͤupter der Mattei speisten bei den Herren Giam⸗ petri mit dem General, und des folgenden Tages zog Alles in die Haͤuser der Herren Giampetri, aus Blutfeinden nun endlich zu ruhigen Gefaͤhrten und Freunden geworden.“

von Algier an und uͤberbrachte die Nachricht von einem Treffen

bestanden aus 4 bis 500 Mann Kavallerie, Infanterie und Ar⸗ tillerie, mit 4 Kanonen, unter dem Kommando des Generals Rapatel. Das Treffen dauerte drei Tage und man schlug sich von beiden Seiten mit großer Erbitterung; die Kanonade war sehr lebhaft und das Musketenfeuer gut unterhalten. Nachdem die Kolonne den Hadjuten einen Verlust von 300 Todten zuge⸗ fuͤgt hatte, zog sie sich in das Lager von Douera zuruͤck; auch die Franzosen hatten einige Todte und Verwundete.

Großbritanien und Irland. London, 17. Januar. Die heutigen Abendblaͤtter geben

wahlen auf 498 an. Nach dem Globe befaͤnden sich darunter 313 Reformer und 185 Tories, die Majorität gegen das Kabinet waͤre also 128; der Courier dagegen giebt diese Ma⸗ joritaͤt nur auf 116 an.

Herr Hume hat nun doch in Middlesex den Sieg uͤber den ministeriellen Kandidaten, Herrn Wood, davongetragen und ist wieder zum Parlaments⸗Mitglied fuͤr diese Grafschaft gewaͤhlt worden. So wird denn nicht nur die Stadt London mit den dazu gehoͤrigen Burgflecken, sondern auch die Grafschast, in wel⸗ cher sie liegt, von lauter Oppositions⸗Mitgliedern repraͤsentirt. Lord John Russell, der wieder zum Repraͤsentanten fuͤr Devonshire gewaͤhlt worden ist, hat in der vor seinen Konstituen⸗ ten gehaltenen Rede den Inhalt der Wahlreden Lord Palmer⸗ ston's und Sir J. Hobhouse's (s. Nr. 24 der Staats⸗Zeitung) vereinigt; er giebt, so wie jener, zuerst eine Uebersicht von dem, was das vorige Ministerium zu Stande gebracht habe, dessen Handlungen er auf die drei Grundsaͤtze: Frieden, Erspar⸗ nisse und Reform, zuruͤckfuͤhrt, und deutet dann, so wie Letz⸗ terer, die Maßregeln an, welche jenes Ministerium in der naͤch⸗

Ruder geblieben waͤre. „Diese Verwaltung“, sagte der Redner in dieser Beziehung unter Anderem, „war von der Nothwen⸗ digkeit uͤberzeugt, eine Reform in dem Staͤdte⸗Wesen vorzuneh⸗ men und dem Volke eine gerechte zerw

dung der staͤdtischen Fonds und uͤber die Wahl der Obrigkeiten u verleihen. e, oh Mufrechterhaitung dieser Institution zu gefaͤhrden, ja vielmehr zur Befestigung derselben, den hoͤchsten, und demjenigen,

Absicht der vorigen Verwaltung, die gerechten Beschwerden der

fuͤllen, in Irland durch Anwendung der zur Heilung der Uebel, an denen dieses ungluͤckliche Frieden wiederherzustellen.“

Die Wiedererwaͤhlung

jetzt nur in einigen Grafscha 1. as Dubliner Evening⸗Mail sagt, es habe große

sation quier, der sich bisher guͤnstig fuͤr die Reform⸗Partei gezeigt hatte,

diese ploͤtzlich verließ.

*) Gewohnlich geben die Muselmaͤnner diesen Gruß nur ibren Glaubensverwandten. 8

gebrochen habe und um den Hof und das Publikum auf dop⸗ pelte Weise zu mystifiziren.”/.

““ 8—

vativen Waͤhler wuͤrden durch O'Connell's

Sie wollte eine Kirchen⸗Reform, die, ohne die

Dissenters zu beruͤcksichtigen und die schwierige Aufgabe zu er⸗

*

Vor dem Altare und

m 13. Jan, kam zu Toulon das Dampfschiff „Castor“ Eeee

der Franzosen mit dem Stamme der Hadjuten. Die Franzosen

ie Gesammtzahl der bis jetzt bekannt gewordenen Parlaments⸗

sten Parlaments⸗Session eingebracht haben wuͤrde, wenn es am Kontrolle uͤber die Verwen-⸗

demjenigen, der am meisten arbeitet, der am wenigsten arbeitet,

einen minder hohen Lohn anweisen sollte. Außerdem war es die

Land leidet, noͤthigen Mittel den

des Herrn O'Connell zu Dublin, die nach den letzten Nachrichten einigermaßen zweifelhaft war, wird jetzt von den Blaͤttern der Opposition als ziemlich gewiß angesehen. Das Resultat der Wahlen in Schottland betrachtet die Oppossi⸗ tion ebenfalls als guͤnstig fuͤr 88 Sache, und glaubt, daß sie ten kleine Verluste erlitten habe. Sen⸗ in Dublin gemacht, daß Herr Latouche, ein reicher Ban-⸗

Eben dieses Blatt 1.a die konser⸗ reunde verhindert,