“ giebt es uns selbst in den Mund,
1 des letzten Parla Reein ungetreuer Repraͤsentant des Volks
192 chen der Irlaͤndischen Unruhen sind selten die wirklichen. Bis zu Heinrichs VIII. Zeiten blickt in allen Aufstaͤnden und Empoͤrun⸗ gen auf der Insel das bestaͤndige Streben nach Unabhaͤngigkeit von England durch; seit der Reformation aber zielen alle Bewe⸗ gungen des Volks, unter welchen Vorwaͤnden sie auch gesche⸗ hen moͤgen, nicht bloß, wie fruͤher, auf Abwerfung der Briti⸗ schen Ober⸗Herrschaft, sondern auch zugleich auf den Sturz der Ir⸗ laͤndischen Hochkirche, denn den Demagogen entgeht es nicht, daß die Fortdauer der Verbindung mit England und die Erhaltung der Anglikanischen Kirche in Irland einander wechselsweise be⸗ dingen, und daß jeder gegen die eine von beiden gefuͤhrte Streich auch zugleich die andere verletzt. Daher sind denn auch gegenwaͤrtig die Hauptgegner der Union ugleich die heftigsten Angreifer der Hochkirche, waͤhrend die 8bc der letztern als die kraͤftigsten Vertheidiger des Vereins mit England auftre⸗ ten. — Bis zum Jahre 1829 war das Feldgeschrei: Emanci⸗ pation! doch kaum war dieselbe durch die „katholische Associa⸗ tion“ errungen und diese Verbindung selbst durch einen der Emancipations⸗Akte vorausgehenden Parlaments „Beschluß auf⸗ gehoben, so trat an die Stelle des Ringens nach katholischer Freiheit der Angriff auf die protestantische Kirche und de⸗ ren weltliche Guͤter. Die Widersetzlichkeit gegen den Zehnten, welche sich zuerst nur in ein paar Kirchspielen und selbst dort nur sehr partiell und unter besonderen Umstaͤnden zeigte, wurde durch O'Connell und seine Werkzeuge im Laufe weniger Monate zu einem kombinirten System organifirt, welches bis auf diese Stunde fortdauert und sich immer mehr konsolidirt. Binnen Jahresfrist gesellten sich zu den Zehnten⸗Unruhen die Reform⸗Umtriebe, welche die ohnehin schon so bewegte In⸗ sel in eine Gaͤhrung brachten, gegen die das Benehmen der Bewohner von Birmingham und anderen großen Fabrik⸗Staͤdten Englands kaum in Betracht kam. Gegen die damaligen Auf⸗ tritte in der sogenannten Arena von Ney⸗Abbey⸗Street und die Vorgaͤnge in mehreren Grafscha gionen weit zuruͤck. — In England und Schottland wurde nach Erzwingung der Reformbill die Ruhe doch wenigstens ziem⸗ lich wieder hergestellt; aber in Irland blieb der Geist der Un⸗ ruhe nach wie vor herrschend. Das Ziel der Bewegung war durch die Reform hoͤchstens etwas naͤher geruͤckt, aber befriedigen konnte diese Maßregel die Wuͤnsche O'Connells und der revolu⸗ tionnairen Partei in Irland nicht, im Gegentheil wurde sie von den Bewegungs⸗Maͤnnern, gleich der Emancipation, nur fuͤr eine niedere Stufe einer langen Leiter erklärt, die die Freunde Irlaͤndi⸗ scher Freiheit mit Guͤte oder Gewalt erklimmen muͤßten. Da außer⸗ dem das Aufhoͤren der Agitation viele kleinere Demagogen, die fast ausschließlich von diesem Handwerk leben, ihres Unterhalts beraubt haben, und wahrscheinlich auch den Patrioten von Dar⸗ rinane seinen jaͤhrlichen Tribut (etwa 12,000 Pfd. Sterl.) ge⸗ kostet haben wuͤrde, so erklaͤrte der letztere sofort, von dem ver— einigten Patlament und dem Britischen Gouvernement sey nun und nimmermehr Gerechtigkeit fuͤr Irland zu erhalten, und kein redlicher Irlaͤnder duͤrfe ruhen, bis das Vaterland wieder sein eigenes Parlament im College Green habe. Der Repeal⸗Ruf wurde darauf durch die Demagogen bald in allen Grafschaften mit dem Anti⸗Zehnten⸗Systeme identifizirt, und in der Hauot⸗ stadt bildete O'Connell die Irlaͤndischen Freiwilligen, deren erklaͤrter Zweck die Trennung von Großbritanien war, und die nach dem Plan des Gruͤnders der Verbindung den Kern der „friedlichen, gesetzmaͤßigen und constitutionnellen”“ Repealmacht bilden sollten. Inzwischen entging es seinem Scharfsinn nicht, daß das Streben, die Union mit England zu loͤsen oder zu brechen, sein groͤßtes Hinderniß auf Seiten der Orange⸗Partei finden wuͤrde; daher suchte der schlaue Agitator den Haß derselben gegen das Whig⸗Ministerium fuͤr seine Zwecke zu benutzen, und arbeitete aus allen Kraͤften an einer Coalition der Repealer mit den Orangisten. Er ging hierin so weit, daß er nicht bloß oͤf⸗ fentlich mit Orangebaͤndern dekorirt erschien, sondern bei einem großen Dejeuner des Dubliner Sheriffs Scott (eines heftigen Orangisten) sogar den bekannten Partei⸗Toast: „das ruhm⸗ reiche, fromme und unsterbliche Andenken Köoͤnig Withelms III.“ eifrigst applaudirte und mittrank. Die Orangisten indessen wiesen jede Vereinigung mit der Bewegungs⸗Partei zuruͤck. Auch die Freiwilligen hielten sich nicht lange; die Zuͤgellosig⸗ keit in ihren Versammlungen ging bald so weit, daß die schwache Whig „Regierung sich fuͤr einen Augenblick ermannte, und durch eine Proclamation dem Unwesen dieser gesetzwidrigen Verbindung ein Ende machte. Nun erschien in den Dubliner
ein Recht, seine vereidigten Rathgeber in jeder Regierungs⸗An⸗ gelebenheit um ihre reiflich erwogene und gewissenhafte Meinung zu befragen. Es war die Pfflicht des Sprechers in seiner Ei⸗ genschaft als Rath und als Unterthan seine Ansicht auszuspre⸗ en. Wenn er eine damit sich kreuzende Pflicht hierdurch ver⸗ letzt hat, so muͤßte es eine solche seyn, die das Unterhaus, als besonderer gesetzgebender Körper, von seinem Beam⸗ ten zu fordern berechtigt waͤre. Die Anklage waͤre also, daß Sir Charles Manners Sutton in der Erfuͤllung seiner Pflicht als Geheime Rath die eiꝛgenthuͤmlichen Rechte und Privilegien des Unterhauses beeintraͤchtigt oder verrathen haͤtte. Das . Staats⸗Prinzir, nach welchem der vorige Sprecher verur⸗ theilt werden sellte, muͤßte demnach folgende Form annehmen: daß es ein Recht und Privilegium des Unterhauses sey, selbst waͤhrend der Zeit, wo das Parlament nicht versammelt ist, den 41 ⅔ Koͤnig bei der Ernennung seiner Minister zu beaufsichtigen und zu leiten; und daß der Sprecher waͤhrend dieser Zeit, wenigstens wean sich ihm die Gelegenheit darbiete, verpflichtet sey, gegen seden auf einen Ministerwechsel hinzielenden Schritt zu protesti⸗ ren, sobald derselbe, seiner Meinung nach, der Majoritaͤt des Hauses zur Zeit seiner letzten Session unangenehm gewesen seyn ie Verurtheilung des Sprechers muͤßte auch zugleich eine schwere Ruͤge fuͤr den Koͤnig seyn, und das „Prinzip“ wuͤrde, wenn man es sich mit allen seinen Consequenzen daͤchte, dahinaus lau⸗ fen, daß der Koͤnig die Rechte des Unterhauses beeintraͤchtige, wenn er sein Ministerium waͤhrend oer Prorogation des Par⸗ llaments oder zu irgend einer Zeit entließe, wo dieses Ministe⸗ rium in jenem Hause die Stimamenmehtheit fuͤr sich gehabt heaäͤtte, oder muthmaßlich haͤtte haben koͤnnen, und daß diesenigen, welche dem Koͤnige dau' riethen, Feinde ober ungetreue Diener der Volks⸗Repraͤsenanten seyen. Es ist kaum noͤthig, zu be⸗ merken, daß diez „Hrinzip“ auch auf eine Aufloͤsung des Hau⸗ ses zu einer Zeit, wo man annehmen koͤnnte, daß die Majotitaͤt nicht derein gewilligt haben duͤrfte, vollkommene Anwendung finden wuͤrde.“ Diese Argumentation und die verschiedenen An⸗ sichten der Morning Post und der Times benutzen die Opposi⸗ tions⸗Blaͤtter zu ihren Gunsten, indem sie theils die von der Morning Post aufgestellten Consequenzen als schlagend und ganz aus ihrer eigenen Seele heraus geschrieben bezeichnen, theils üͤber die Stellung der Times zu den unbedingt ministeriellen und zu den rein toryistischen Blaͤttern spoͤtteln. So meint der Globe unter Anderem, die Times und die Morning Post haͤt⸗ ton ihre Stimmen gewechselt, denn fruͤher habe die Times ge⸗ donnert und die Morning Post gequikt, jetzt aber sey es umge⸗ kehrt, und ersteres Blatt antworte, wenn sie von letzterem an⸗ gedonnert werde, in einem ganz sanften und bescheidenen Tone. „Armer Donnerer!“ faͤhrt das genannte Blatt fort, „er erinnert uns an das Schicksal des Riesen im Rabelais, dessen gewoͤhn⸗ liche Kost nur Windmuͤhlen und Kirchthuͤrme waren, und der am Ende an einem Stuͤckchen Krausgebacknen erstickte. We⸗ nigstens muͤssen wir eingestehen, daß die ministeriellen Blaͤtter das, was sie predigen, durch ihr eigenes Handeln anempfehlen, denn waͤhrend sie Spaltung unter den Reihen der aufrichtigen Reformer als unser Heil verkuͤnden, stand noch nie einem Feinde eine so uneinige Schlachtreihe gegenuͤber, als die ihrige. Die unvorsichtiger Weise angeregte Kirchen⸗Frage enthuͤllte eine Welt von innerem Zwiespalt. Der „John Bull“, das Organ der Hoch⸗Kirchen⸗Partei, druckt die Anzeige von der Kommission, welche die Hof⸗ Zeitung enthielt, in dem verstecktesten Winkel ab, den er auffinden kann, und statt sich dafuͤr oder dae egen zu er⸗ klaͤren, sagt er nur, es wuͤrde in diesem Augenblick hoͤchst unzart seyn, wenn er uͤber die Art und Weise, in welcher, wie er hoͤre, die beabsichtigte Kirchen⸗Reform ausgefuͤhrt werden solle, irgend eein Bemerkung machen wollte. Auch uͤber die Alles verschlingende Frage hinsichtlich der Sprecher⸗ Wahl herrscht die schoͤnste Verwir⸗ rung im Tory⸗Lager. Die Times, ihrem gauklerischen Charakter getreu, moͤchte gern die ganze Sache als eine Bagatelle behandelt sehen. Die Post aber, ritrerlicher gesinnt, laͤßt sich herab, auf Unserem eigenen Grund und Boden mit uns zu kaͤmpfen. Sie daß Alle, die, wie Sir Ch. 88 Sutton, zur Aufloͤsung des vorigen Parlaments beigetra⸗ gen, Feinde oder treulose Diener der damaltgen Volks⸗Repraͤ⸗ sentanten sind. Sir Charles befoͤrderte den gewaltsamen Tod . ments. Entweder war nun dieses Parlament G „oder die Gesinnungen uüuund Gefuͤhle Sir Ch. Sutton's stehen mit denen der Volks⸗ Revpraͤsentanten in feindlichem Widerspruch. Eine andere Alter⸗ native giebt es nicht. Wenn das jetzige Parlament also dem Blaͤttern, namentlich im Pilot, ein Brief O'Connells an das Ir⸗ vorigen in den Punkten gleicht, welche die Aufloͤsung veranlaß⸗ laͤndische Volk nach dem anderen, jeder gewuͤrzt mit Denunciatio⸗ ten, so eignet Sir C. M. Sutton sich nicht zum Sprecher des- nen gegen England, die Whigs, das Oberhaus, die Hochkirche und selben. Wenn aber das Tory⸗Ministerium in dem neuen Par⸗ Individuen, die sich seiner Diktatur nicht fügen wollten. Durch lament eine Majoritaͤt dann ist er dessen wuͤrdi⸗ diese Sendschreiben und seine zahlreichen Werkzeuge unterhielt ger Praͤsident.“ er die Repeal⸗ und Zehnten⸗Agitation, instruirte das Volk, wie Saͤmmtliche Ausgaben des Reform⸗Comité's waͤhrend der es Gesetze umgehen koͤnne, welche „grausam, schaͤndlich und vor Wahlen in Marylebone betragen, mit Einschluß der Druckkosten Gort und Menschen ungerecht waͤren“ u. s. w. Waͤhrend er u. s. w., nur 330 Pfd., hierzu die Ausgaben fuͤr die Wahl⸗ so von der einen Seite die wildesten Leidenschaften der Masse Beamten im Betrag von 129 Pfd. gerechnet, giebt in Allem anregte, ermahnte er sie bestaͤndig, sich vor Friedensbruͤchen und 459 Pfd., wovon schon 300 Pfund durch Subscription aufge⸗ Excessen zu huͤten, aber was konnten solche Ermahnungen unter bracht sind. 1 solchen Umstaͤnden fruchten? Was konnten Warnungen vor Ver⸗ Der Herts Reformer behauptet, es seyen bereits gegen brechen helfen, da der Warner selbst aufs heftigste dazu reizte mehrere Personen in Cambridge, die zu der Tory⸗Partei ge⸗ und begangene Unthaten hinterher vertheidigte? — Die Masse hoͤrten, Klagen anhaͤngig gemacht worden, weil dieselben die Waͤh, grober Verbrechen, wie Mordthaten, Feuer⸗Anlegungen, gewalt⸗ ler bei den letzten Wahlen bestochen haͤtten. same Einbruͤche und Angriffe auf Wohnungen, Angriffe auf Bei den Woll⸗Verkaͤufen, welche am letzten Sonnabend zu das Leben (meistens mit Feuergewehr), Verstuͤmmelungen von Warminster stattfanden, wurde dieser Artikel mit 2 Pee. mehr Vieh und dergl. vermehrte sich daher im Laufe weniger Jahre auf das Pfund bezahlt, als bei den fruͤheren Verkaͤufen. auf eine furchtbare Art. Im letzten Viertel des Jahres 1829 Berichten aus New⸗York zufolge, erheben die Nullifizirer betrug die Gesammtzahl solcher Kriminal, Excesse 300, in dersel⸗ in den suͤdlichen Staaten der Union neuerdings ihr Haupt. In ben Periode von 1830 kam sie auf 499, in der von 1831 auf der Inaugural⸗Rede des Gouverneurs von Suͤd⸗Karolina, 814 und in der von 1832 auf 1513! Wer den Zehnten entrich⸗ Mac Duffie, findet sich folgende Stelle: „Line Krisis naht sich, tete, oder sich den Zehnten⸗ und Repeal⸗Umtrieben widersetzte, wer welche wir uns ruͤsten muͤssen, durch Waffengewalt abzuwenden; etwa gar zu den Konservativen gehoͤrte oder auch nur dazu hin⸗ durch Waffengewalt allein sind wir im Stande, die Rechte zu neigte, wurde ohne Ruͤcksicht auf seine sonstige Stellung und bewahren, welche nicht laͤnger gesichert zu werden vermoͤgen durch Eigenschaften fuͤr einen Landes, Verraͤther erklaͤrt, und dieser das jaͤmmerliche Machwerk von besudeltem, verwischtem und Name allein reicht besonders in Tipperary, Queen'’s County zerfetztem Pergament, die Verfassungs⸗Akte der Vereinigten und Clare schon hin, um Leben und Eigenthum des damit ge⸗ Staaten.“ *8 brandmarkten Individuums zu gefaͤhrden. In der Queen’s Ein Schreiben aus Philadelphia in der Times, wes⸗ County allein beliefen sich die im Jahre 1832 veruͤbten Mord⸗ ches vom 10. Januar datirt ist, schildert die Nord⸗Amerikanisch⸗ thaten auf 60, die Feuer⸗Anlegungen und gewaltsamen Haus⸗ Franzoͤsische Frage als noch keinesweges beendigt, indem der Praͤ⸗ Einbruͤche zusammen auf 626, die Mord⸗Attentate auf 209, die sident berechtigt sey, den neuen Kongreß vegessaalic einzuberu⸗ Verstuͤmmelungen von Vieh, Verwuͤstungen des Getraides und fen, und nicht allein von dem neuen Repraͤ entanten⸗Hause, dergleichen haͤmische Unthaten auf 115, woraus man sich ein sondern auch von dem neuen Senate mehr Gefuͤgigkeit erwar⸗ ziemliches Bild von dem Zustande dieser Grafschaft entwerfen tet werde. seann. — Die Zwangs⸗Bill that zwar in den Distrikten, wo ffe angewandt wurde, diesen Graͤueln einigermaßen Einhalt, — Ueber den Zustand Irlands enthaͤlt die Allge meine
aber die ganze Insel konnte ihr doch nicht unterworfen werden, Zeitung nachstehende interessante Mittheilungen eines Deut⸗
und als es endlich der O'Connell'’schen Partei im Parlament schen Reisenden: „Das Jahr 1835 begann hier noch stuͤrmischer durch das unentschuldbare Betragen der Herren Littleton u. Comp. als die letztverflossenen. Man lebt wie immer in der Agitation,
gelang, die Haupt⸗Klauseln derselben wieder aufzuheben, so wurde welche zwar von Zeit zu Zeit den Namen ihres Gegenstandes, nie
wuͤrde. ar rde r
Hnt
gewonnen hat,
Scharmuͤtzel zwischen der
fien blieben Attwood's Le⸗
Cours zu setzen, groͤßtentheils gehoben worden. Von jenen Amg
1 der groͤßte Theil ihrer Wirksamkeit zerstoͤrt, und das alte Unwe⸗ aber ihren wahren Charakter veraͤndert; denn die angeblichen Ursa⸗ sen nahm wieder seinen vorigen Gang. Alle Augenblicke fanden L11““ 8s 1
Polizel ober bem —n 168 und Landvolke statt, die oft blutig genug ausfielen. Die higs fů teten sich vor O'Connell, ließen sich von ihm auf die p. be— teste Art ausschimpfen und denunciren, huͤteten sich abe s mit ihm zu brechen, daß sie, außer der Aufhebung gen, auch keinen einzigen kraͤftigen Schritt thaten, p d Hof sen zu steuern. Zur Zeit der Agitation der Emancipation har Bayreuth un Hof. sich die katholische Association durch die zu ihrer Disposttion Muͤnchen, 10. Febr. Ein allgemein geschaͤtzter Beamter, stellten und aus freiwilligen Beitraͤgen entlehnten Fonds der Koͤnigl. Ober⸗Konsistorial⸗Rath Dr. Heintz, Mitglied der tenden Nachdru zu verschaffen gewußt, und die 2500 Pfd. 0 Akademie der Wissenschaften, ist hier vorgestern mit Tode ab⸗ welche nach Aufhebung jener Verbindung noch in Kassa ver gegangen. ben, und ohne weiteres von O' Connell in Besitz genomn 99 Der Kaiser von Oesterreich hat an den Bischof von Augs⸗ wurden, erregten in ihm den Wunsch, eine neue Noya⸗ burg ein Handschreiben gesendet, in welchem Se. Majestaͤt seine Rente einzufuͤhren, wozu jeder Repealer woͤchentlich oder Theilnahme an der Wiederherstellung des Benediktiner⸗Ordens natlich wie fruͤher zu der katholischen Rente seinen in Bayern ausspricht und zur Foͤrderung jenes heilsamen Wer⸗ beitragen sollte. Da aber die allgemeine Abneigung gegen zes Mitwirkung und Aush solche Steuer zu groß erschien, so verfiel er auf einen andag Benediktiner⸗Kloͤster zusichert. Auch in Aschaffenburg wird ein Plan, der Massen von Geld zu seiner Verfuͤgung liefern ohn Benediktiner⸗Kloster errichtet und demselben das dortige Gym⸗ Er beabsichtigte naͤmlich nichts mehr oder weniger, als sich a nastum uͤberwiesen werden. Man will wissen, daß von den 22 einigen aͤhnlich gesinnten Associé's zum Groß⸗Banquier Bayerischen Gymnasien diejenigen, die sich gemaͤß der religioͤsen liberalen Irlaͤnder zu machen und eine sogenannte Natiene Beschaffenheit der Staͤdte, in denen sie sich befinden, dafuͤr eig⸗ Bank von Irland anzulegen. Dieser Entwurf wurde auch we nen, allmaͤlig den Benediktinern uͤbergeben werden sollen. Man lich ausge uͤhrt, aber ohne daß sich diese Agitations⸗Bank c peich dieser Tage mit Bestimmtheit davon, daß auch in unserer unter der Bewegungs⸗Partei irgend einer Art von Kredit Stadt ein solches Kloster errichtet und mit demselben eine Erzie⸗ men koͤnnte. heils waren die Associé's und das Haupt hungs⸗Anstalt verbunden werden soll. Fuͤr jeden Orden soll hier Firma nicht beguͤtert und reell genug, um Leuten von F. auf Königl. Kosten ein großartiges Gebaͤude errichtet werden, gen Vertrauen einzufloͤßen, theils leuchtete es jedermang vhz und zwar auf der, der prachtvollen Glyptothek gegenuͤberliegen⸗ daß die in dieser Bank niedergelegten Kapitalien nur auf Agie den Wiese, auf der der Platz zu der von dem Koͤnige zu er⸗ tions⸗Speculationen verwendet werden wuͤrden, und as ala zauenden Kirche, der Basilika, bereits ausgesteckt ist. Wahrscheinlichkeit nach das ganze Etablissement (wenn hic, Nach brieflichen Mittheilungen eines Offiziers von dem auf sen Namen verdient) bald werde falliren muͤssen, weszat dem Ruͤckmarsche aus Griechenland befindlichen 1sten Bataillone denn auch fast nur dem Namen nach existirt, ohne Gesehn des Konigl. Bayerischen 10ten Linien⸗Infanterie⸗Regiments ist zu machen. — Die Art, wie die Whigs vier Jahre lang gala dassele am 24. Januar unter großem Volks,Zulauf in Graͤtz regiert, hatte das Melbourne sche Gouvernement in Irlay eingeruͤckt. Der Kaiserl. Koͤnigl. Feldmarschall⸗Lieutenant Prinz allen Parteien so herabgesetzt, daß man voraussah, es wich vo Hessen⸗Homburg zog demselben mit einem zahlreichen Ge⸗ bald anderen Maͤnnern Platz machen muͤssen. Was indese folge und der Musik eines Oesterreichischen Regiments entgegen, auch immer die Orangisten und die gemaͤßigten Konservotze musterte das Bataillon und ließ es defiliren, worauf dasselbe in hoffen mochten, O'Connell, seinerseits war so sicher, daß eine Vorstadt einquartiert wurde. Radikalen vom Ministerium Besitz nehmen wuͤrden, daß er a Haͤlfte des Offizier⸗Corps bei dem Lord Duncannon als einem Menschen, mit dem nichte an bei dem Civil⸗Gouverneur geladen. C1““
fangen sey, Lebewohl sagte, und seine Briefe uͤber Irla Rom, 88 Febr. Se. Heiligkeit haben den bisherigen
Beschwerden dem Lord Duͤrham widmete, dem er schon die e mier⸗Ministerstelle zugedacht hatte. Da wurde unerwartet e
Pzͤpstlichen Geschaͤftstraͤger am Turiner Hofe, Monsignor Pas⸗ quale Gizzi, zum Internuntius in Bruͤssel ernannt.
Herzog von Wellington und Sir Robert Peel die Bildung nes neuen Ministeriums uͤbertragen. Im ersten Augenzle Die Allgemeine Zeitung enthaͤlt nachstehende Mitthei⸗ lungen: Der Prinz Leopold von Salerno,
wurde O'Connell von dieser Nachricht, die ihn in Cork ne Rom, 2. Febr. m 6 8 „ist hier durch nach Paris ge⸗
so betaͤubt, daß er zu gar keinem Entschluß kommen konne doch da es ihm bald klar werden mußte, daß von einem selte Oheim des Koͤnigs von Neapel . teist, um, wie das Geruͤcht sagt, eine Unterhandlung mit dem
Ministerium keine Reformen in seinem Sinne zu ermwam
seyen, so kam er eiligst nach Dublin, um hier Alles gegene „blutgierigen Tories“ in Bewegung zu setzen. Daß abernal
eine Association gebildet werden mußte, verstand sich beine Könige der Franzosen zu fuͤhren zum Zwecke einer Been⸗
von selbst, und so haben wir denn eine Antitory⸗Assoes digung des bedauernswerthen Buͤrgerkrieges in Spanien.
tion erhalten, die ganz nach Art der ehemaligen katen Gzut unterrichtete Personen wollen wissen, der Koͤnig von
Neapel hoffe Don Carlos zu bewegen, daß er zum Vortheile
seines Sohnes dem Throne von Spanien entsage und sich nach
Jalien zuruͤckziehe, um in Rom oder Neapel seine Tage in
schen Association organisirt werden soll, die Rente nicht vergessen. Den Whigs, welche er nur noch acht Tage zuvor ne
Ruhe zu beschließen. Der Infant Karl Ludwig wuͤrde dann, sett man hinzu, sich mit der jungen Koͤnigin verloben und
allen moͤglichen Schmaͤhungen uͤberschuͤttet hatte, bot er nun 1 Weiteres die Hand und uͤberladete sie mit Lobpreisungen. N.
auf diese Art das Testament des verstorbenen Koͤnigs Ferdi⸗ nand VII. aufrecht erhalten werden. — Der Erbgroßherzog
alten Demagogen, und besonders die Figuranten in den Han
werker⸗Vereinen der Arena haben sich auch diesmal wieder gefunden, aber dessenungeachtet ist diese Verbindung det weite
nicht so gefaͤhrlich, wie die Unionen zur Zeit der Reform w Karl von Sachsen⸗Weimar ist hier unter dem Namen eines
triebe, noch viel weniger aber wie es die katholische Associalle Grafen von Altstaͤdt eingetroffen. Die Zeit seines Aufenthalts
war.“ (Schluß folgt.) C“ ist noch nicht bestimmt, doch glaubt man, er werde die Beendi⸗
u“ B gung des Karnevals hier abwarten. Vorgestern gaben die hie⸗
Niederlande. 1 sgen Deutschen Kuͤnstler dem Herrn Horaz Vernet ein glaͤnzen⸗
des Abschiedsfest, welchem sich auch mehrere Kuͤnstler anderer
Nationen angeschlossen hatten. Den Verdiensten dieses großen
Aus dem Haag, 11. Febr. Am vorigen Sonntag Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz von Oranien zum erstennal
Malers wurde hierdurch von den Deutschen auf eine wuͤrdige Weise Eine solche P enüns von Kuͤnstlern aus
scoͤne Saal⸗Thal wird unausgesetzt gearbeitet, und fehlen nur noch kurze Strecken zur Vollendung. Wenn sie erst fertig und bis Kobueg vollstaͤndig durchgefuͤhrt seyn wird, moͤchte sich diese Wegsteecke, wo sonst die Handels⸗Straße von Nuͤrnberg nach l Leipzig ging, wieder bedeutend vermehrter Frequenz erfreuen, a. sie bekanntlich naͤher und weniger gebirgig ist, als die uͤber
Am folgenden Tage war die Peinzen, die andere Haͤlfte
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wieder seine Adjutanten vorgelassen. Belgi e gehuldigt.
9 v. E1qm““ unden; eine ungetruͤbte Bruͤssel, 11. Febr. Der heutige Moniteur -. das Budget der Dotationen fuͤr das Jahr 1835. Hiernach si ausgesetzt 1) fuͤr die Civil⸗Liste 2,751,322 Fr. 75 C., 2) für se Senat 22,000 Fr, 3) fuͤr die Repraͤsentanten⸗Kammer 417,855 4) fuͤr den Rechnungshof 119,510 Fr. 20 C.
Deutschland.
Leipzig, 13. Febr. Der Professor der Philosophie w der hiesigen Universität und Rektor der Thomas⸗Schule, 3 † E. Rost, ist gestern mit Tode abgegangen.
Weimar, 12. Febr. Gegen das Ende des vorigen sind bei uns die Wahlen neuer Abgeordnezen zum Landtag me sich gegangen, und zwar sehr still und ruhig. Die Matu der fruͤheren Deputirten ist wieder gewaͤhlt worden, und wonl Wahl auf andere Maͤnner gefallen ist, kann sich das Land, nah dem, was man hoͤrt, Gluͤck dazu wuͤnschen. Nur in der N denz Weimar hat die erste Wahl Anstoß erregt, und mußte me gen unvollstaͤndiger Qualification des Gewaͤhlten kassirt werda⸗ worauf man den bisherigen Vertreter der Stadt wieder waͤhs.
Die Bedraͤngniß, welche durch das Zuruͤckstroͤmen unsreri einigen Nachbar⸗Staaͤten verschlagenen Scheidemuͤnze auf w ser Großherzogthum entstand, ist durch die weise und geregt Maßregel, sie bei den oͤffentlichen Kassen nach dem Werthe, vh zu sie ausgepraͤgt ist, anzunehmen, und einen Theil derselha die sogenannten Amalien⸗Sechser, ganz einzuwechseln und auft
1 allen Ländern hat hier noch nie stattge . hermonie aller Anwesenden kroͤnte das Fest, welches nicht ohne
vortheilhafte Folgen fuͤr die Kunst selbst bleiben wird.“
„Turin, 31. Januar. Seitdem Bern Vorort der Schweiz ewworden, fuͤhlt man hier neuerdings Besorgnisse wegen der Umtriebe, welche die politischen Fluͤchtlinge in der Schweiz vwieder begonnen haben, und hier zu unterhalten suchen. Man hat daher Vorsichtsmaßregeln an den Graͤnzen genommen, und handhabt das Paßwesen mit groͤßerer Strenge. Man behaup⸗ tet, dieselben Wahrzeichen, die dem Feldzuge nach Savopen vor⸗ ausgingen, gaͤben sich wieder kund, und gen, wie damals, faͤnden auch mit Lyon statt, wo uͤberhaupt gewissermaßen der Hauptsitz der Propaganda des suͤdlichen Eu⸗ topa's sey. Die große Fabrik⸗Thaͤtigkeit, die Lyon sonst aus⸗ seichnete, scheint durch den vulkantschen, revolutionnairen Stoff, der jetzt in dieser Stadt angehaͤuft ist, nach und nach zu erls⸗ en, und lätt nicht mehr den Mittelpunkt der Franzoͤsischen Industtie, sondern des exaltirtesten Revolutions⸗Geistes dort er⸗ blicken. Man erzaͤhlt sich hier sonderbare Dinge, die, waͤren sie nur zur Haͤlfte wahr, hinreichten, um auf Lyon eine Art Inter⸗ eckt zu legen. Man sagt unter Anderem ‚ die Amnestie, welche die Franzoͤsischen Kammern und Presse so viel beschaͤftigte, werde allein von der Regierung deshalb verweigert, weil sie Daten bestte, welche ihr um der Selbsterhaltung willen Strenge zur Pflicht machten. Gegen einige Verhaftete sollen Beweise vorliegen, daß sie sich nicht gescheut haben, mehr als girondistische Ver⸗ Uüchtungen zu uͤbernehmen, und daß es her. eh Füchrigen ; er iche ich mehr a inen u⸗
Rthlr. ausgepraͤgt und in Umlauf gesetzt worden, von denen 6 nel-g E“ epahr, deeh 96 nicht fuͤr volle 33 000 Rthlr. zur Einwechselung gebracht 58 iss den andern Fuͤrsten daran, diese Leuee unschaͤdlich zu ma⸗ sind, wovon durch Einschmelzung nur etwa † des Werths ℳ üen, und man kann uͤberzeugt seyn, daß, wvenn Bean sett ren gehen wird. Außerdem ist noch fuͤr anberweitige 30, richt einlenkte, sondern die ihm neuerdings gewordene Er⸗ Rthir. Scheidemuͤnze eingezogen worden. wgenschaft als Centralpunkt der Schweiz dazu benutzen wollte, um Die Kunst⸗Ausstellung, welche im Spaͤt⸗Sommer zu 3ch in größerem Maße der verderblichen Tendenz Nahrung zu ver⸗ mar statthatte, war diesmal reicher an Arbeiten einheimi scaffen, wel che vorher mit so vielem Eifer von seiner Kazuonei, und fremder Kuͤnstler von Verdienst, als in den letzten Jahraeen bald in eine sehr schwierige
egie 1 was wir ohne Zweifel dem Ansehen und den Verbindungen de 8 gierung unterstuͤtzt ward, es sich
— 8 age versetzt sehen wuͤrde. Man ist in Paris entschlossen, der neuen Direktors der Kunst⸗Akademie, Hofrath Schorn, zu de Schw ken haben, der auch fur zureamesöie ꝛEinsc chweiz alle Unterstuͤtzung zu versagen, falls den gerechten For⸗
b Aufstellung mit Einschyerunges ale. ehoͤr und Eifer gesorgt hatte. Ferner wurde von den landwirthsc dnhestzrender Irahaen. vir aene. heshe. ö lichen und Gewerbs, Vereinen im Oktober eine Ausstellung lnj Die an ekuͤndigte Entfernung des Herrn v. Rumigny schien mit Natur⸗ und Kunst⸗Produkte des Großherzogthums veranste , dieser He pian⸗ in Verbindung zu stehen, weil er nicht leicht deren saͤmmtliche Nummern in den Dezember⸗Stuͤcken der ss die jetzt von seiner Regierung ausgesprochene Ansicht uͤber die marischen Zeitung einzeln aufgezaͤhlt sind. Daß die Erzeugo, Gefahren, welche der den fremden politischen Intriganten ver⸗ des Bodens ein großes Ueberwicht uͤber die Produkte des 6e llehene Schutz nach sich ziehen muß, mit dem noͤthigen Nach⸗ werbfleißes haben wuͤrden, ließ sich voraussehen. urche deuck bei Personen geitend machen kann, mit denen er fruͤher werbe, die fuͤr den Großhandel arbeiten, zeichnet sich der naug innes war, und die er in ihrer vorgefaßten Mei⸗ staͤdter Kreis, naͤchstdem die Staͤdte Eisenach, Apolda, Yme nung, dem Auslande durchaus keine Konzessionen machen zu und Blankenheim von den uͤbrigen Landestheilen aus. dacürfen, bestaͤrkt haben mochte. Das Gefuͤhl der eigenen Gebre⸗ An der Staße von Naumburg bis Rudolst dt durch! 8 ᷓ“
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lien⸗Sechsern waren in den Jahren 1763 und 1764 JMͤber 136 00
lfe von Seiten der Oesterreichischen
aͤhnliche Verabredun⸗
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193 chen hat also endlich in sollte dazu beitragen, die Franzoͤsische Regierung endlich auf di Bahn zu bringen, wo sie, mit einer bessern Koryphaͤen der Franzoͤsischen und Schwei aͤtte angetroffen werden sollen. Das guͤnstigen Umstaͤnden leicht anzuwenden ist, mit unserer Zeit, und man haͤtte i zeugt seyn sollen, daß es außer aller men
schlichen Wirksamkei lag, unter der Allgewalt der Presse im 3
eigenen Hause Ord
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Kenntniß von den er Freiheitslehre, laͤngst anusgesicht, das unter vertraͤgt sich schwer in Paris laͤngst davon uͤber⸗
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nung und Sittlichkeit einzufuͤhren, waͤhrend nach Außen den
leidenschaftlichen Ausbruͤchen der wenn nicht geradezu das Wort gesprochen, doch ihnen kein hem mender Damm vorgezogen ward. Es kann
schuldigung dienen, daß man solcher Elemente um bei einer großen Krisis, die durch eine zwischen den Anhaͤngern Volks⸗Sovverainetaͤt eintreten konnte, theidigen. Hingegen darf doch auch nicht nachdem in den Tuilerien der Grundsatz den Frieden um jeden Preis zu erhalten, Bedingung zu einem Pric Fehler blieb, wenn man sich nicht vor jeder pagandismus frei hielt.“
hn88,
Vereinigte Staaten von Nord⸗ „Washington, 16. Jan. In praͤsentanten⸗ 8. vom 24. Lincoln einigten Staaten und Großbritanien, stand in der Botschaft des Praͤsidenten werde. Es heiße
politischen Schwaͤrmerei
Amerik a.
angenommen worden. „Was heißt,“ neine schwebende Unterhandlung? Der muß doch entweder angenommen oder verworfen seyn. die Regierung vielleicht wegen einer als im Traktat von 1783 festgesetzt ist, unterhandelt, kann ich die Versicherung geben, daß die niemals eine andere annehmen werden. um die Rechte und di
gen, sie befinden sich in besseren Haͤnden, tapferen und fleißigen Buͤrger kenne, wie die von Massachusetts ihre seyn. Do
Maine z
werden sie eben so wenig
ch wuͤnschte ich wohl zu wissen, warum der
tive bei seiner Botschaft heißt geben, daß die lagen dieses Vorschlages zu Worauf gruͤndet sich diese Hoffnung des cher vernuͤnftige Grund laͤßt glauben, daß die Britische Regierung dasjenige spaͤter thun wird, was sie seit beinahe drei Jahren zu thun sich geweigert hat? Massachusetts ist in dieser Angelegenheit allerdings nur in pecuniairer allein auch dies ist wichtig genug. Frage von der hoͤchsten Wichtigkeit.
Verwerfung war. es ferner, man duͤrfe noch der H
bewerkstelligen seyn werde. Praͤsidenten? Wel⸗
auch die Vermehrung der Bevoͤlkerung. Waͤre M gen Genuß der streitigen Laͤndereien, so wuͤrde es Staaten der Union eine der ersten Stellen es ohne dieselben nur ein Staat dritten Ranges bleibt. ie Frage ist nicht bloß von Interesse fuͤr die beiden genannten Staaten, sie betrifft die Integritaͤt des Ge⸗ biets und die Souverainetaͤt der Gerichtsbarkeit des Landes. Die Bewohner des streitigen Gebietes sind Amerikanische Buͤrger, unter unseren Gesetzen geboren, und haben Anspruͤche auf die Rechte und Privilegien freier Menschen. Statt dessen muͤssen sie Abgaben an die Britische Regierung zahlen und Dienste in der Britischen Miliz von Neu⸗Braunschweig thun. Die Verhaftung des Herrn Baker wird noch Allen in frischem Andenken seyn, und erst ganz kuͤrzlich wurden die Bewohner der Stadt Madawaska, welche der Gerichtsbarkeit von Maine unterworfen sind und ihre Municipalitaͤt organisiren wollten, der Empoͤrung gegen die Regierung Sr. Majestaͤt angeklagt. Die Frage betrifft jetzt die ganze Nation. Amerikanische Buͤrger duͤrfen keiner fremden Gerichtsbarkeit unterworfen und aus freien Menschen zu Unterthanen eines fremden Staates gemacht werden. Ich wiederhole es, wenn diese Steitlgkeit nicht schnell beendigt wird, so ist der Friede des Landes in Gefahr.“
Der Vandalia Whig vom 17. De ember enthaͤlt einen Bericht uͤber eine Versammlung, die zu Vandalia, im Staate Illinois, in Betreff der Polnischen Fluͤchtlinge gehalten wurde. Jede der 51 Grafschaften dieses Staates hatte 3 Deputirte zu dieser Versammlung gesandt, und General Ewing, welcher den Auftrag erhalten hatte, sich mit den Polen, Baron Chlopicki und Paschal (2), zu besprechen, berichtete, daß sie wuͤnschten, man moͤge ihnen sobald als moͤglich, und zwar im Staate Illi⸗ nois, Land anweisen. Er fuͤgte noch hinzu, daß die Buͤrger von Vandalia und der Umgegend schon Haͤuser fuͤr die Beglei⸗ ter des Barons Chlopicki in Stand gesetzt haͤtten und uͤberhaupt Alles thaͤten, um die Lage derselben zu erleichtern.
In New York erscheint seit kurzem eine Zeitung in Deut⸗ scher Sprache unter dem Titel: „New⸗Yorker Staats⸗ Zei⸗ tung“. Hiesigen Blaͤttern zufolge, soll sie eine demokratische Tendenz haben und die Grundsäͤtze und Politik einer nationalen Verwaltung vertheidigen. 1
. b. “ Beerrlin, 16. Febr. Man schreibt Su⸗ Bonn unt 12ten d. M.: „Nachdem nunmehr das Verhaͤltni n 2
versitaͤt zur Kirche im Einverstaͤndnisse mit de festgestellt worden, hat diese Fakultaͤt sofort von dem ihr in der Stiftungs⸗Urkunde der Universitaͤt von Sr. Majestaͤt dem Koͤ⸗ nige Allergnaͤdigst verliehenen Promotions⸗Rechte Gebrauch ge⸗ macht und einige Ehren⸗ Promotionen vorgenommen. Demnach sind einstimmig zu Doctoren der Theologie ernannt worden:
Se. Fuͤrstbischoͤfl. Durchl., der Herr Fuͤrstbischof von Erme⸗
land, Fuͤrst von Hoͤhenzollern; Se. Bischoͤfl. Gnaden, der Herr Bischof Bausch zu Limburg; Se. Hochwuͤrden, der Herr Domdechant und General⸗Vicar
Huͤsgen zu Koͤln; . Se. Hochwuͤrden, der geistliche und Schul⸗Rath bei der Koe⸗ nigl. Regierung zu Koͤln, Sg. Dom⸗Kapitular Schweitzer; Se. Hochwuͤrden, der Herr Dom⸗Kapitular, General⸗Vica⸗ riatsrath, Stadt⸗Dechant und Dompfarrer Filz zu Koͤln.“ trag zu unserem gestrigen Berichte uͤber das
Schulwesen im
Als Nach egterungs⸗Bezirk Marienwerde r theilen
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hier wohl als Ent⸗ benoͤthigt gewesen, foͤrmliche Spaltung der reinen Legitimitaͤt und denen der seine Stellung zu ver⸗ geleugnet werden, daß, einmal aufgestellt war, . und es unter keiner pien⸗Kriege kommen zu lassen, es ein Theilnahme am Pro⸗
der Sitzung des Re⸗ Dezember bemerkte Herr in Betreff der Graͤnz⸗Streitigkeiten zwischen den Ver⸗ daß dieser wichtige Gegen⸗ nur sehr kurz beruͤhrt daselbst, die Graͤnz⸗Streitigkeit mit Großbri⸗ tanien schwebe noch immer und der Vorschlag des Senats, die Graͤnzlinie nach dem Traktat von 1783 zu bestimmen, sey nicht fuhr der Redner fort, Vorschlag des Senats Wenn anderen Faagfäinse 0 Staaten Ich stehe hier nicht,
aber so weit ich seine
Interessen aufzuopfern geneigt Vorschlag des Senats nicht angenommen wurde, und welches die Alterna⸗ In der erwaͤhnten Stelle der offnung Raum Loͤsung dieser schwierigen Frage auf den Grund—
Hinsicht betheiligt, Fuͤr Maine dagegen ist diese Der ungewisse Zustand schmaͤlert nicht nur die Einkuͤnfte des Staates, sondern verhindert aine im ruhi⸗ bald unter den einnehmen, waͤhrend
NEWEIW“ Paris seine Wirkung nicht verfehlt, und
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wir noch Folgendes mit: Fuͤr die Fort⸗ und Nachbildung be⸗ reits angestellter Lehrer ist auch im Jahre 1834 durch Schul⸗ Konferenzen, durch Stiftung von Lese⸗ und Lehrer⸗Vereinen, so wie durch haͤufige Schul⸗Musterungen gesorgt worden und di Fortschritte, welche das Schulwesen macht, sind unverkennbar, wenn sie sich auch nur langsam dem Ziele nahen. Dabei kann einer großen Jahl der evangelischen Prediger das ruͤhmliche Zeug⸗ niß nicht versagt werden, daß sie unermuͤdet thaͤtig sind, den schwaͤchern und schon bejahrten Lehrern fortzuhelfen, so daß man sich zu der Hoffnung berechtigt halten kann, binnen wenigen Jahren nur solche Lehrer zu haben, welche die vollstaͤndige Vor⸗ bereitung zu ihrem Berufe besitzen. Aus den Seminarien West⸗ Preußens sind im Laufe des Jahres 1834 29 wahlfaͤhige Se⸗ minaristen auf vakante Schulstellen befoͤrdert worden Das Huͤlfs⸗Seminar zu Baldenburg lieferte außerdem 27 anstellungs⸗ faͤhige Schul⸗Amte⸗Kandidaten, von denen die meisten ebenfalls bereits angestellt sind. Der Schul⸗Inspektor Ulrich, welcher die Anstalt mit seltener Hingebung leitete, hat sich indessen nach einer 50 jaͤhrigen Wirksamkeit in den Ruhestand zuruͤckgezogen.
Es hat jedoch der evangelische Pfarrer Hoff in Tuchel, seinem Beispiele folgend, eine aͤhnliche Huͤlfs⸗Anstalt zu begruͤnden ver⸗ sucht. Am fuͤhlbarsten bleibt stets der Mangel an Polnisch⸗ka⸗ tholischen Schulamts⸗Bewerbern, so daß am Schlusse des Jah⸗ res 1834 etwa 15 katholische Schulstellen ganz unbesetzt bleiben mußten, diejenigen nicht mitgerechnet, welche mit sehr schwachen Lehrern versehen sind, die nur so lange geduldet werden sollen, bis sich bessere Subjekte auffinden lassen. Der einzige Weg, auf welchem sich diesem, in der That sehr nachtheiligen Mangel abhelfen ließe, besteht in einer angemessenen he. dde der Freistellen in dem katholischen Seminar in Graudenz. s ist indessen bisher noch nicht gelungen, die zur Befriedigung dieses Beduͤrfnisses erforderlichen Mittel zu beschaffen. Einem beson⸗ dern Uebelstande, welcher sich in der zu großen Anhaͤufung von Schulkindern in Einer Klasse an Orten, wo die Mittel zur An⸗ stellung eines zweiten Lehrers unerschwinglich sind, bemerklich ge⸗ macht hat, ist man durch die Einrichtung von Halbtags⸗Schu⸗ len zu begegnen bemuͤht gewesen, deren Zweckmaͤßigkeit sich auch allgemein bewaͤhrt, indem dadurch sowohl dem gegser Erleichte⸗ rung verschafft, als auch die Fortschritte der Schaͤler vermehrt werden, wenn sie, in zwei Abtheilungen nach ihren Kenntnissen abgesondert, die eine Vormittags und die andere Nachmittags, den Unterricht genießen koͤnnen. Sonntags⸗Schulen wirken an manchen Orten mit sichtbarem Erfolge, wenngleich nicht verkannt werden kann, daß ihr Nutzen lediglich von der Persoͤnlichkeit des Orts⸗Geistlichen und des Schullehrers ab⸗ haͤngt. Ganz neuerdings ist eine solche Schule fuͤr Gewerbe⸗ Lehrlinge unter dem Einflusse des Buͤrgermeisters Bredull, des Schul⸗Inspektors und evangelischen Pfarrers Thiele und des katholischen Dekans Osmanski in Straßburg gestiftet worden, welche gedeihlichen Fortgang verspricht. Erfreulich ist die zu nehmende Verbreitung der eutschen Sprache in den Gegen Polnischer Zunge, wobei der wohlthaͤtige Einfluß katholischer Deutscher Geistlichen immer sichtbarer wird. Auch in Betreff des Interesses fuͤr die Vermehrung der Obstbaum⸗Schulen be den Schulen ist nur Guͤnstiges zu melden. Es hat nicht nur die Zahl der Obstbaum⸗Schulen betraͤchtlich zugenommen, son dern auch viele der schon bestehenden sind vergroͤßert und durch bessere Obstsorten, zum Theil aus der Koͤnigl. Landes⸗Baum⸗ schule bei Potsdam, bereitwillig vermehrt worden. Aus Duͤsseldorf schreibt man unterm 10ten d. M.: „Die gelinde Witterung wird in ihren Folgen durch Vermeh⸗ rung der Feldmaͤuse und durch Ueberhandnehmen des Unkrautes sehr nachtheilig fuͤr die junge Saat. In manchen Gegenden ist der Stand derselben deshalb wenig erfreulich. Der Fruchthan⸗ del, welcher sonst gewoͤhnlich um diese Zeit des Jahres stockt,
6 den in Gerste gute Ge⸗
s als neue Zufuhr: 3355 Scheffel Weizen, 2948 Scheffel Roggen, 7683 Scheffel Gerste, Hafer und Buchweizen, und 816 Scheffel Ruͤbsaamen. Die Abfuhr betrug in demselben Zeit⸗ raume 3194 Scheffel Weizen, 3710 Scheffel Roggen, 8764 Schef⸗ fel Gerste, Hafer und Buchweizen. Der Werth der Zufuhr be⸗ trägt ungefähr 19,096 Rthlr., derjenige der Abfuhr ungefaͤhr 18,344 Rthlr. Fuͤr das ganze Jahr 1894 zusemmengestellt lte⸗ fert der Fruchthandel auf dem Markt zu Neuß ein sehr befrie⸗ digendes Resultat. Die Einfuhr belief sich naͤmlich im Ganzen auf 98,161 Scheffel Weizen, 107,228 Scheffel Roggen, 17,854 und 35,138 Scheffel Ruͤbsaamen. Die Abfuhr betrug nach Hol⸗ land und nach dem Bergischen 107,782 Scheffel Weizen, 121,443 Scheffel Roggen, 14,515 Scheffel Gerste, 2153 S effel Hafer, 2972 Scheffel Buchweizen und 266 Scheffel Ruͤbsaamen. Der Verkehr war in Vergleich mit demjenigen des Jahres 1833 be⸗ deutend, und nach dem Geldwerthe berechnet, in der Zufahr üet en 83,496 Rthlr. und in der Absuhr um 146,357 Rthir. groͤßer.
— Im Monate Januar wurden in dem Regierungs⸗Be⸗ zirk Duͤsseldorf geboren 2417 Kinder, es starben 1548 Perso⸗ nen, mithin sind mehr geboren als gestorben 869 Individuen.
— Berichtigungen. Im vorgestrigen Blatte der Staats⸗ Zeitung ist im Art. Paris unter den Neuesten Nachrichten 3.7 Antwort⸗Schreibenst. „Abberufungs⸗Schreiben“, und im gestrigen Blatte S. 188, Sp. 1, Z. 38 zweimal neun st „neue“ zu lesen. ö
Die nachstehenden beiden Bekanntmachungen werden dem Wunsche der Kaiserlich Russischen Gesandtschaft am hi gen Hofe hiermit zur oͤffentlichen Kenntniß gebracht:
Bekanntmachung. Podolische Gouvernements⸗Llquidations⸗Kommisston, benachrichtigt von der definitiven Confiscation des beweglich und unbeweglichen Vermoͤgens des Michael Wrzeszcza, des Ju stinian Horodeczki, des Lankowski (Taufname undekannt), des Mroczkowski (Taufname unbekannt), des Michael Orzechowski des Jan Psurski, des Simon Radziewski, des Kajetan Chojeckt, des Jan Szezygielski, des Jan Kozlowski, des Erasmus Ziele niewski, des Joseph Kreluski, des Victor Morozowski, des Ma⸗ lewicz (Taufname unbekannt), des Vincent Wiwien, des Dom browski (Taufname unbekannt), des Thomas Pawilewicz, des Stanislaus Slupecki, des Ignatz Skurat, des Joseph Kozu⸗ chowski, des Karl Postepski, des Anton Hryniewicz, des Hero⸗ nim. Czerniecki, des Simon Stankiewicz, des Maleivski (Tauf⸗ name unbekannt), des Agathon Raczynski, des Anton Chiry-⸗ niewicz, des Mironim Czerniecki, und des Thomas Jaworski; — macht auf Grundlage der am 28. Juni 1832 Allerhoͤchst be⸗ staͤtigten Vorschriften, Folgendes in Betreff dieses konfiszirten Vermoͤgens hiermit oͤffentlich bekannt: 1) Daß die Kreditoren der ebengenannten ehemaligen Ei⸗
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genthuͤmer dieses konsiszirten Vermoͤgens, ohne den Termin zur