1835 / 112 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Thu, 23 Apr 1835 18:00:01 GMT) scan diff

v ahsaalen zger Praͤmien⸗Ge 1 Hollaͤndische 5

Ende Mai pr. Ultimo Spanischen ten sich begehrt und stei

2, Ct. Nach Lotter n⸗Scheinen und s gemacht.

richt von de

on ansehnliche Posten war nicht unbedeutend. um Tages⸗Cours ¾ raͤmien auf apr

gekauft wurden. Das an gab auf 2 ½¶poroc. * „Ct., um solche oc. Metalliques auf n; auf Actien zu 1600 bewilligt. Auch in 3proc. Perpetuelle hiel⸗ chen dagegen folgten der tten einen Ruͤckfall von g Gesuch; nur in Preu⸗ Darmstäaͤdtischen 50 Fl. Loosen sische proc. Obligationen, welche des Herzogs von wurden heute wieder mit

Integrale

zu 95 wurden mit 2 uni wurden 33 Fl. pr. apieren war viel Leben; 5 und

end; die un

er Boͤrse und erli

Effekten war weni

wurde Ein auf die Na 92 gefallen waren Baäyerische B

euchtenberg auf 95 ¾ à 96 bezahlt. eferung nach dem Erscheinen sind en Wechseln waren Ende der Woche Amsterdam und Leipzig gesucht, sen nur unbedeutend sind. pCt. bereite Neh

ank⸗Lictien auf Li zubringen. Von fremd London, Au orraͤthe in „Papier findet zu 2

Spanien. 8 (Allg. Ztg.) Die Spat achter den Kriegs⸗Erei tzlich durch ngetroffene

waͤhrend die V

1 iesen Devi Gutes Diskonto

nnung, mit gnissen der anz unerwartete, achrichten unter⸗ h erzaͤhlte man an der Puerta olk von Malaga habe t, und andere Staͤdte Anda⸗ seyen diesem Beispiele digste uͤber diese Ereig⸗ a vorgestern eingelaufenen Pri⸗ sten fand man in Malaga enecken Karlistische Proclama⸗ Einwohner eine große egen Abend hoͤrte man Ausru⸗ und bei Gelegenheit einer dem dro gebrachten Nachtmusik er⸗ lebe die Constitution! In Folge uverneur die Urbanos Bataillons⸗ und ihnen das neue vom Kr ch welches den Truppen und gt wird, vorlesen.

e Bataillone riefen: nieder mit dem Estatuto Real!“ war nicht, wie es seine legte man als Feigheit a g, ließ die heftigsten Droh stießen ihre Offiziere, rere scharfe

Gouverneurs, welcher sich pen befand, und gegen die schrieenen Personen gerichtet.

den Befehlshaber der Kavaller rechnen koͤnne; da dieser liche Unwille sich im Lau verlor der Gouverneur di Abends seine Entla hm vorlaͤufig seine it der Nacht, um sich aus der in bestaͤndigem Zu dneter aus de

Madrid, 1. April. welcher die Augen aller Beo noͤrdlichen Provinzen folgen, aus dem Suͤden der Halbinsel ei Am 2gsten naͤmli ffeehaͤusern, 12 proklamir

brochen worden. del Sol und in den Ka die Constitution von 18 lusiens, namentlich Ronda und Gr gefolgt. Ich beeile mich, nisse aus zuverlaͤssigen von vat⸗Briefen zusammenzustellen. Morgens an vielen tionen angeschlagen Aufregung hervo fungen in verschiedenem Sinne Gouverneur D. schallte auch der dessen ließ am 22ͤten der Go weise versammeln, lassene Dekret, dur Vivatrufen untersa

fug; ganz

das Glaubwuͤr

Haͤusern und Straß „welche bei der Mehrzahl der rbrachten. Nicolas de Isi

iegs⸗Minister er⸗ Milicianos jedes Hier aber vergroͤßerte sich „Es lebe die Constitu⸗ Der Gouverneur selbst waͤre, erschienen. oßer Haufen ruͤckte vor seine ungen gegen ihn hoͤren, und Ruhe stiften wollten, den gegen das Haus des jedoch in der Kaserne der Linientr Fenster mehrerer als Kar efragte der Gouverneur ob er auf seine 120 Mann

und der oͤffent⸗ lauter aussprach, ch, und reichte ienst, Ceballos, te die Dunkel⸗ Stadt zu entfernen, und die Am 24. kamen eine um ihre Huͤlfe zur n, und dann gegen

Pflicht gewesen

Schuͤsse wur

listen ver⸗

verneinend antwortete, fe des Tages immer e Besinnung, verbarg ein; der Oberst außer Isidro benutz

Anarchie war Menge Abgeor Wiederherstellung der Granada zu marschir Ayuntamiento; die beide sandten Patrouil schiedene Personen, die i 25 erreichte die mein, daß man!

da man der Stimme des

dessen gelang es, sehenen Privatleute

Ayuntamiento zu v Ruhe der Stadt zu

2ö6östen eine Adresse anze Schuld des Provinz, D. Nicolas

der Constitution gebr gegen ihn gerichteten Unwillens zu demnach diese Vorfaͤlle wohl, wird hinzugefuͤgt, leisten, und au panier sicher stellen; im Gange der

chwanken und N

wuͤrde dem Volke die Vo

Mit dieser in trafen am 29 Urbanos von

r Umgegend, Constitution anzubieten en; man verlangte die Aufloͤsung des en sich mit den Urbanos, und gaben auf ver⸗ aͤchtig schienen, Feuer. und es hieß allge⸗ ein aufrichten wuͤrde, erstehen koͤnne. sondern einigen ange⸗ orzubeugen, und das sammeln, um uͤber die Nunizipal⸗Behoͤrde setzte am egentin auf, in welcher die General⸗Kommandanten der t und versichert wird, die seyen nur als Zeichen des J. M. muͤsse und werde adoren Folge lichen Rechte usgesprochene gstlichkeit, hervorbringe, sichern u. s.

Truppen verein

hnen verd uͤgellosigkeit ihr bends den

en Gipfel, Constitutions⸗St Volkes nicht wid nicht den Behoͤrden, n, diesem Schritte v eranlassen, sich zu ver wachen. Diese M an die Koͤnigin⸗R falles auf den Isidro, gewaͤlz achten Vivats

betrachten, mit Nachsicht aufnehme den Petitionen der Prok zerstoͤrbare Weise die buͤrger eine entschiedene, fest a Reformen, ohne chtigkeit der Resultate eile der Freiheit Ausdruͤcken abgefaßten A r des Ayuntamiento und z Durch dieses wuͤrdige Seiten⸗ om 18. Jan. ist nun dem Mi⸗ es hat den General gadier D. José Santa Cruz sind vorgestern reden auch von Ronda stattgefunden t noch nichts uͤber die Vor⸗ indessen heißt es, der einigen Truppen nach Sevilla hat die

jene Aen

sehr unziemli sten ein Abgeordnete Malaga hier ein.

stuͤck zu den hiesigen Vorfaͤllen v nisterium eine neue Isidro bereits abgesetzt, an seine Stelle ernannt. aus dem Suͤden Unruhen, die in

älle von Mala General⸗Capit Malaga marschirt. Militair⸗Kommi gust 1834 angeo wieder hergestellt.

Aufgabe vorgelegt: und den Bri e Couriere hier eingetroffen. Privatbriefe Antequera gierung hat bis jetz ga bekannt machen on Granada sey mit Der General⸗Capitain ssion, welche vermoͤg rdnet war,

Granada,

e Koͤnigl. Dekr wegen der bedrohten oͤffentlich 8b11u1“

Griechenland.

z. In der letzten Nummer der der Artikel: „Schon oͤfter Bevorzugungen gespr des Griechischen H und von dem Unrechte, ch zufuͤge. Nachfolgen gende Aufklaͤrung geben; . e Land⸗Armee aus zw denen Theilen besteht, aus Die Griechischen C jestät noch orps gebildet, welche die Regierung moͤ it eines Deutschen Tre ch auf den Vertrag v schlossen wur Mai 1832, d

Athen, 11. Mar befindet sich nachfolgen tungen von den

schen Offiziere freuen haͤtten,

Ethnike haben die Zei⸗ sich die Deut⸗ ei Befoͤrderungen zu er— das man den Griechischen suchung mag hier⸗ bekannt, daß ei in nationaler Hinsicht ver Briechischen und aus Deutschen orps wurden aus den bei der vorhandenen Ueberbleibseln des alten und durch Einreihung von Fr glichst zu foͤrdern suchte. Die uppen⸗Corps in Griechenland om 1. November de in Gemaͤßheit des L as ausdruͤcklich se der Koͤnig von Bayern wir leichtern, in Bayern ein Truppe

ochen, deren

Griechisch

taktischen C eiwilligen,

Anwesen⸗

1832, welcher abge⸗ ondoner Protokolls vom „„Art. 14. Prinzen Otto die Mit von 3500 Ma

8 1454

anzuwerben, um es als Koͤnig von Griechenland in seinen Dienst zu nehmen; der Griechische Staat hat fuͤr Waffen, Ruͤstung und Sold zu sorgen, und es soll dasselbe so bald als moͤglich nach Griechenland geschickt werden, um die noch dort befindlichen Truppen der Allianz abzuloͤsen. Art. 15. Se. Majestaͤt der Koͤnig von Bayern wird zugleich dem Prinzen Otto die Mittel erleichtern, eine Anzahl Bayerischer Offiziere zu erhalten, um mit ihrer Huͤlfe in Breechentund eine nationale Militair⸗Macht zu organisiren.““— Die Offiziere der Armee theilen sich in folgender Weise ab: 1) Griechische, 2) Philhellenische, 3) Deut⸗ sche. Die zweite Klasse ist nur eine Unter⸗Abtheilung der er⸗ sten, da die in ihr begriffenen Offiziere seit laͤngerer Zeit in Griechenland gedient und gekaͤmpft haben, und sie wurden darum in das Heer eingereiht, weil schon die fruͤheren Re⸗ gierungen sie in dasselbe aufgenommen hatten. Aus der beilie⸗ genden Uebersicht ergiebt sich, daß 890 Deutsche Soldaten mehr als Griechische sich hier befinden, waͤhrend die Anzahl der Grie⸗ chischen Offiziere die der Deutschen um 443 uͤbersteigt, wo⸗ nach sich das Verhaͤltniß so stellt, daß ein Offizier auf 23 Deut⸗ sche Soldaten, ein Griechischer I aber auf 4n. Griechi⸗ sche Soldaten kommt. Aus der bei iegenden Uebersicht ergiebt sich gleichfalls, daß insbesondere die hoͤheren Stellen mit Griechen besetzt sind, und darunter befinden sich: 1 General⸗ Lieutenant, 1 General⸗Major, 55 Obersten, 14 Oberst⸗Lieute⸗ nants, 18 Majors. Die Deutschen haben 1 General⸗Major, 2 Obersten, 7 Oberst⸗Lieutenants, 12 Majors. Die Griechen haben also 47 Ober ⸗Offiziere mehr als die Deutschen. Von 28 Griechischen Compagnieen werden nur 2 Artillerie⸗Com⸗ pagnieen von Deutschen Offizieren kommandirt, eine andere Ar⸗ tillerie⸗Compagnie wird von dem Momente ihrer Formation an von einem Deutschen Ober⸗Lieutenant kommandirt, wogegen 5 Deutsche Compagnieen Griechische Compagnie⸗Kommandanten haben und andere 5 Deutsche Compagnieen ohne Compagnie⸗ Chefs sind. Wir erwaͤhnen nicht der fruͤheren unregelmaͤßigen Griechischen Corps, und zwar aus folgenden Gruͤnden: Als das dermalige Gouvernement die Zuͤgel der Regierung ergriff, waren diese Corps moralisch und faktisch durch den Buͤrgerkrieg aufge⸗ loͤst. Die von der Regierung projektirte Formation von 10 Jaͤ⸗ ger⸗Bataillons mißgluͤckte, denn es zerstreuten sich die Soldaten der irregulairen Corps und gaben sich anderen Beschaͤf⸗ tigungen hin; nur eine nicht unbedeutende Anzahl von

Regierung unermuͤdet Sorge traͤgt. Aus diesen wenigen Bemerkungen und der beiliegenden General „Uebersicht moͤge der unparteiische Beurtheiler die Ueberzeugung schoͤpfen, daß je⸗ des Vorgeben einer Zuruͤcksetzung der Griechischen Offiziere un⸗ egruͤndet ist, daß im Gegentheil die Vergleichung der Soldaten eider Theile ein großes Mißverhaͤltniß hinsichtlich der Griechi⸗ schen und Bayerischen Offziere ergiebt. Wer die Sache genauer wuͤrdigt, sieht deutlich die Unparteilichkeit der Regierung, und bemerkt, daß alle aus Griechen bestehenden Corps nur Komman⸗ danten ihrer Nation haben, mit Ausnahme der Gendarmerie, bei welcher unter 53 Griechischen Offizieren nur ein einziger Deutscher, der Chef des Corps, sich befindet. Ueberall steht also der Grieche unter dem unmittelbaren Befehle eines Griechischen Offiziers.“ Nach Inhalt der diesem Journal beiliegenden li⸗ thographirten Uebersicht bestehen nachfolgende Corps nur aus Ein⸗ ebornen: Das Gendarmerie⸗Corps, das 2te und Zte Infanterie⸗ ataillon, das 1ste und 2te leichte Infanterie⸗Bataillon, die In⸗ validen⸗Compagnie, die Platz⸗Kommandantschaften, die Kreis⸗In⸗ spektoren und Adjutanten , die disponibeln Offiziere, die Mili⸗ tair-Schule, die pensionirten und in anderen Dienstzwei⸗ gen verwendeten Offiziere. Aus Eingebornen und us⸗ laͤndern gemischt sind: Die Beamten des Kriegs⸗Mini⸗ steriums, die Generalitaͤt und Adjutanten, Etat⸗Majors, das Iste, Ate und 5te Linien⸗Infanterie⸗Bataillon, das Lanzen⸗Reiter⸗Regi⸗ ment, das Artillerie⸗Corps nebst dem Arsenal und den Ouvriers, das Genie⸗Corps und Pionier⸗Bataillon, die anderwaͤrts ver⸗ wendeten Offiziere. Nur aus Auslaͤndern bestehen: Das öte, 7te und 8te Linien⸗Infanterie⸗Bataillon. Griechenland hat 13 Bataillons, mit 28 Griechischen und 36 Deutschen Compagnieen oder mit 2400 Griechischen und 3290 Deutschen Soldaten, mit 533 Griechischen, 54 Philhellenischen (schon unter den fruͤheren Regierungen angestellt) und 144 Deutschen Ofsizieren. Saͤmmt⸗ liche Offiziers⸗Chargen vertheilen sich in folgender Weise: 2 Phil⸗ hellenische, 1 Deutscher General; 30 Griechische, 5 Philhelleni⸗ sche, 2 Deutsche Obersten; 12 Griechische, 2 Phillenische, 7 Deutsche Oberst⸗Lieutenants; 13 Griechische, 5 Philhellenische, 12 Deutsche Majors; 72 Griechische, 27 Philhellenische, 40 Deutsche Capitains; 79 Griechische, 12 Philhellenische, 29 Deut⸗ sche Ober⸗Lieutenants; 127 Griechische, 1 Philhellenischer, 53 Deutsche Lieutenants. Die Anzahl der Offtziere verschiedener Grade der fruͤheren leichten Corps belaͤuft sich auf 200, und die Ge ziere der Griechischen Land⸗Armer auf 731.

1I11“ Berlin, 21. April. Durch die gnaͤdige Fuͤrsorge Sr. Maj. des Koͤnigs sind, um den vorstaͤdtischen Mitgliedern der hiesigen Sephier 2 nach eingeleiteter Trennung von der Sophien⸗Kirche, so wie den rigen Bewohnern der nachge⸗ nannten Bezirke eine erleichterte und erhoͤhete Theilnahme an⸗— dem oͤffentlichen Gottesdienste zu erchgchec vor den noͤrdlichen Thoren hiesiger Hauptstadt vier neue Kirchen erbaut, mit den erforderlichen Kirchengeraͤthen und Utensilien ausgestattet und die Fonds zur Besoldung der bei diesen Kirchen anzustellenden Geist⸗ lichen und Kirchen-⸗Bedienten bewilligt worden. Nach Aller⸗ hoͤchster Bestimmung sollen gedachte Kirchen folgende Namen er⸗ halten: die in der Rosenthaler Vorstadt: St. Elisabeth, die auf dem Louisenbade: St. Paul, die auf dem Wedding: Nazareth, die in Moabit: St. Johannis.

Der Buͤrgermeister Baͤrwinckel zu Torgau hat eine Stiftung errichtet, wonach er alljaͤhrlich, so lange er im Amte ist, 50 Rthlr. von seinem Gehalte abgiebt, um hiervon Vor⸗ schuͤsse an arme Buͤrger gegen geringe Zinsen zu gewaͤhren. Hier⸗ von soll sich nach und nach ein Fonds von 1000 Rthlr. bilden, und sobald dieser erreicht ist, sollen die Zinsen nicht weiter ge⸗ sammelt, sondern als Geschenk an 2 Buͤrger vertheilt werden. Die Disposition daruͤber ist den jedesmaligen Stadtverordneten uͤberlassen. 1

Im Laufe der letztvergangenen 8 Wochen sind bei Halle auf der Saale aufwaͤrts gefahren: 77 Elb⸗Schiffe, und zwar 1 mit Weizen, 9 mit Stabholz, 6 mit Guͤtern, 61 leer; 49 Saal⸗ und Oder⸗Kaͤhne, als 17 mit Bruchsteinen, 3 mit Guͤtern, 1 mit Glas, 2 mit Getraide, 1 mit Eisen, 5 mit Stein⸗ kohlen, 1 mit Kalksteinen, 3 mit Mauer⸗ und Dach⸗Ziegeln, 16 leer. Stromabwaͤrts sind gefahren: 63 Elb⸗Schiffe, als 42 mit Salz, 6 mit Guͤtern und Knochen, 14 mit Getraide, 1 9 A

mit Dachsteinen; 46 Oder⸗ und Saal⸗Ka mit Salz, 7 mit Getraide, 2 mit Sandsteinen, 1 mit Ziegelsteinen, 1 mit abwaͤrts: 2035 Stämme 53 Stuͤck Haͤngelbaͤume, ock 6 Stuͤck Dachlatt

hne, und

Holz, 32 leer. Geflößt auholz, 10 Schock

91 Schock 436 Bretter und

Meteorologische Beobachtung. Nachmitt.

ng.

eitn

341,7 6 Par. Quellwär

ee. 0,9 -°R.

Luftdruck. 339,73 Par. Luftwaͤrme Thaupunkt Dunstsaͤttg Wetter... Wind .... Wolkenzug

Tagesmittel: 341, 0471...

Flußwärme 6,9 b; Bodenwärme 6,0*9 Ausdünft. 0,055 Niederschlag 0,04 .— 0,2 °R...

Berliner Börse. Den 21. April 1835. Geld. Cours-Zettel. Wer aen.

1017¼ 1007

(E zen. 2. Cm, [2f [EriessGa

Amtl. Fonds- und

St.-Schuld-Sch. Pr. Engl. Obl. 30. Präm. Sch. d. Sech. Kurm. Obl. m. l. C. Neum. Iut. Sch. do. Berl. Stadt-Obl. Königsb. do.

Danz. do. in Th. Westpr. Pfandbr.

Grosshz. Pos. do. —n

Ostpr. Pfandbr.

Kur- u. Neum. do.

Schlesische do.

Rkst. C. u. Z.-Sch. d. K.- u. N.

Gold al marco Neue Duk. Friedrichsd'or..

XörIErneegn

——— Wechsel-Cours.

Amsterdam

Offizieren aller Grade blieb, fuͤr deren Unterhaltung die

s Hamburg 88o hb ) Mk.

Frankfurt a. M. WzZ. Petersburg Warschau

Auswürtige Börsen.

16. April. 58 do. 102.

Amsterdam wirkl. Schul

Ausg. Schuld - 4 ½ 8 Amort. 951.

3 ½ 9 80. Russ. 98 ½. Oesm

Kanz-Bill. 25 ½. eine 115 ½. do. 488 Aul. 101. Span. 58 wh

99 ⅞. Preuss. Präm.-Sch

Antwerpen, 15. April.

Span. 5% 48 ½. 39 31 ⅞. Zinsl. 21 ½. Cortes 48. Coup. 1

rt a. M., 18. April. 4 ½ 96 ⁄. 96 7. Part.-Oblig. Preuss. Prüäm.-Sch. 65 ¼. 65. v. 1832 101. 100 ⅞. 38 do. perp. 28 ½. 28 ⅞.

Frankfu Oesterr. 58 Metall. 102: ½. 102 ½. 18 24. Br. Bank-Actien 1611. 1609 Loose zu 100 G. 213 ½¼ 213. Anl. 97 ½. G. Holl. 5 Oblig.

Br. 58 Span. Rente 47 ½. 47 ⅛.

Paris, 15. April. 58 Rente pr. compt. 107. 85. fin cour. 108. —. 81. 80 fin cour. 81. 95. 5 9 98. 75. 5 8% Span. Rente 48 ½. Holl. 2 ½ 0 57. 35

Neap. pr. compt. 38 do. 30 ½⅛. Ausg. Span. Schuld &- Cortes 49 ½.

Koͤnigliche Schauspiele.

m Opernhause:

. v. Kotzebue. Hierauf: Dor

8 Mittwoch, Liederspiel in 1 Akt, von Musik von P. Lindpaintner. in 3 Abth.

22. April. Die bluͤhende Ao⸗ Zum erstenmale mi

ina Diana, Lusßpie

chauspielhause: 1) La visite domiciliaire, drame a 2) La première représentation de: La fille de larare, n 2 actes, du théatre du Gymnase, pu-

Im Schauspielhause: Auf Beugh historisch⸗romantisches Schauspe s Quintin Durward, von J. Ludwig XI., als Gastrolle.) se: Auf Begehren: Musik von M.

vaudeville nouyeau e Mr. Bayard. Donnerstag, 23. April. ren: Ludwig XlI. in in 5 Abth., nach Walter Scott' Auffenberg. (Hr. Seydelmann Freitag, 24. April. garo's Hochzeit, Oper in 2 Abth., Stephan: die Graͤfin, auspielhause: Franzoͤsische Vorstellung.

staädtisches Theater. (In Italiaͤni

Musik von schen Hof⸗Theater zu Turin:

Peronne,

Im Opernhau mit Tanz. als Gastrolle.)

cher Sprache): Sem⸗ Semiramit,

Mittwoch, 22. 2 ramis, Oper in 2 Akten. vom Koͤnigl. Sardini als Gastrolle.)

Zu dieser Vorstellung sind die mit

Paäte: Ein des ersten Ranges 1 Rthlr.

Donnerstag, 23. April. Julerl die⸗ rende Posse mit Gesang in 2 Akten. Vorl. ling, Lustspiel in 1 Akt, von L. Vorstellung sind die mit „Mittwoch“ bezeichneltn

Das boͤse Haus, h , von Joseph F

¹ „Donnerstag“ bezeichne ten Billets guͤlti

Preise der Platz in den Logen und im Balkon Putzmacherin, parodi⸗ Der letzte Sproͤ⸗

Zu dieser Billets guͤltig. Sonntag, 26. April. Zum erstenmale: storisch⸗romantisches Schauspiel in 5 Akten herrn von Au

2—

N¹o. 112.

v111A1X“ “*“ gii

8

Amtliche Nachrichten. 8

1111A4X“ Des Koͤnigs Majestaͤt haben die Justiz⸗Kommissarien

Schoͤpke zu Bromberg und Hoyer zu Posen zu Justiz⸗Kom⸗ missions⸗Raͤthen und den Ober⸗Appellationsgerichts⸗Salarien⸗ Kassen⸗Rendanten und Kalkulator Hanke zu Posen zum Rech⸗ nungs⸗Rath zu ernennen geruht. 11“]

2 2 7 4 . Se. Koͤnigl. Hoheit der Kronprinz und 1 Se. Hoheit der General der Infanterie und kommandirende

eneral des Garde⸗Corps, Herzog Karl von Mecklenbu rg⸗ Strelitz, sind nach Ludwigslust abgereist.

Die Koͤnigliche Akademie der Kuͤnste hat den Koͤniglichen

Hof⸗Sticker Karl Friedrich Wilhelm Roͤhrich hierselbst, nach von demselben im Akademie⸗Gebaͤude abgelegten Proben der Geschicklichkeit in selbsterfundenen, fuͤr sein Fach geeigneten freien Hand⸗Zeichnungen, zu ihrem akademischen Kuͤn stler ernannt und dessen Patent unter heutigem Datum ausfertigen lassen.

Berlin, den 18. April 1835. Direktorium und Senat der Koͤniglichen Akademie der Kuͤnste. ((geez.) Dr. G. Schadow, Direktor. Angekommen: Der General⸗Major und Direktor des Militair⸗Oekonomie⸗Departements im Kriegs⸗Ministerium, von

g, von Stargard.

Abgereist: Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Staats⸗ und Justiz⸗Minister, von Kamptz, 8b

Se. Excellenz der Kaiserl. Oesterreichische Wirkliche Geheime Nath, Kaͤmmerer, außerordentliche Gesandte und bevollmaͤchtigte Minister am hiesigen Hofe, Graf von Trautmansdorff⸗ Weinsberg,

Der Koͤnigl. Bayerische Kaͤmmerer und Staatsrath, außer⸗

ordentliche Gesandte und bevollmaͤchtigte Minister am hiesigen

Hofe, Graf von Luxburg, und 3 Großherzogl. Badische Geschaͤftstraͤger am hiesigen

Hofe, Major von Franckenberg⸗Ludwigsdorff, nach

Ludwigslust. .gtn

Frankreich.

l. Es heißt, daß der Koͤnig nunmehr in diesem Soͤmmer die im vorigen Jahre verschobene Reise nach den suͤdlichen Provinzen unternehmen werde. Einem⸗ rivat⸗ schreiben aus Pau zufolge, wuͤrden in dem dortigen Schlosse schon jetzt Vorbereitungen zum Empfange Sr. Majestaͤt ge⸗ troffen.

8 saͤmmtlichen hiesigen Blaͤtter, mit Ausnahme der mini⸗ sterielen, tadeln den Urtheilsspruch des Koͤnigl. Gerichtshofes, wodurch das in Bezug auf die Koͤnigliche Verordnung vom 30. Maͤrz erlassene Gutachten des Disziplinar⸗Rathes des Advokaten⸗ sandes annullirt worden ist. „Dieser Spruch des Koͤnigl. Ge⸗ ichtshofes“, sagt die Gazette de France, „hat gar nichts dazu beigetragen, die verwirrte Angelegenheit in Betreff der Ver⸗ theidigung der Angeklagten zur Entscheidung und Ausgleichung zu bringen. Um diese huͤlflosen Ungluͤcklichen handelt es sich doch aber speziell, waͤhrend der Gerichtshof sich damit begnuͤgt, die Vorrechte der Advokaten in Zweifel zu stellen und resp. zu be⸗ chraͤnken. Es ist ein Konflikt von Meinungen der verschiedensten Art an das Licht getreten, und die Verwirrung ist beispiellos. Der Baron Pasquier erfordert, auf die Weigerung der Angeklagten, die ihnen zugetheilten Vertheidiger anzuerken⸗ nen, das Gutachten des Herrn Persil. Dieser erfordert daruͤber das Gutachten des Staats⸗ Raths und bewegt diesen zu einer Koͤnigl. Verordnung. Die Advokaten erfordern ihrer⸗

seits das Gutachten ihres Disziplinar Rathes, das der Verord⸗

nung zuwider ausfaͤllt. Herr Martin, der General⸗Prokurator, erfordert wieder das Gutachten des Koͤnigl. Gerichtshofes, und dieser giebt den Advokaten einen Verweis, anstatt die fragliche ertheidigung der Angeklagten zu vermitteln. So kaͤme man aus dem Zirkelgange der Meinungen nicht heraus, wenn sich aus den Erklaͤrungen des Herrn Martin nicht zugleich folgern sieße, daß der Baron Pasquier nachgegeben hat. Wozu der imweg also? Alles aber ist unsicher, Alles der Meinung, der Pandelbarkeit des menschlichen Willens unterworfen, wenn man in Mal aus dem Kreise des herkoͤmmlichen Rechtes herausge⸗ iiten ist.“ Die Quotidienne aͤußert sich folgendermaßen: [Mit der Annullirung des von Seiten des Pariser Disziplinar⸗ Rathes erlassenen Gutachtens sind zugleich alle in diesem Sinne abgefaßten Willens⸗Meinungen der Advokaten in Frankreich fuͤr null und nichtig erklaͤrt. Anstatt also die Sache zur Entschei⸗ dung zu bringen, die Meinungen auszugleichen, stellen sich die widerstreitenden Ansichten jetzt um so schaͤrfer einander gegenuͤber. Was wird zu machen seyn, wenn der Advokatenstand die zur Vertheidigung der Angeklagten von Amtswegen ernannten Indi⸗ viduen dahin anweist, dem Pairshofe nicht zu Willen zu seyn? ntweder giebt der Baron Pasquier nach, und wozu dann so große Anstrengungen! oder er spricht uͤber die Ausbleiben⸗ den als Strafe fuͤr ihre Weigerung das Interdict aus. Dies Interdict werden die Advokaten fuͤr ungesetzlich ansehen und fort⸗ ahren, vor den Civil⸗Gerichtshoͤfen zu plaidiren. Dann muß ich der Pairshof an die Behoͤrde wenden, damit diese einschreite und den Ausspruch desselben bestaͤtige. Dadurch begiebt sich aber der Pairshof in den Schutz des Koͤniglichen Gerichtshofes, er, der sich fuͤr das oberste Tribunal im Etahte haͤlt! Und die Be⸗

6“

hoͤrde geht ihrerseits mit dem Advokaten Wendung und laͤßt.“/ Im Rénovateur che Gerichtshof hat es

die Gesetzmaͤßigkeit der Ver Gleichwohl ist diese die Urs es, das Gutachten des D annulliren, wenn es dahing gesetzlich und verfassungswi sichtlich, welchen Nutzen das Art von Feierlichkeit aus achtens der Advokaten ver des Prozesses dadurch gehoben? katen sich mit der Gesammt⸗ einstimmung erklaͤren, ist der theidigung ist kein Richterspr Aus der Annullirung des Gutachtens Folgerung ziehen, daß der Rathe des Advokatenstande bei Anfragen einzelner Mitglieder de Woruͤber soll denn aber cht uͤber die Disziplin athschlagen, wenn nicht

seines Standes? rem Gesichtskreise lassen; wir sind nur Der General⸗Prokur zugestanden, zu schw ung zuruͤckweist. Lehre; allein wir wollen si genwaͤrtigen Stand der D die Koͤnigl. Veror

stande einen Kampf ein, ng sich nicht absehen „Der Koͤnigli⸗ sich uͤber z auszulassen. ites. Was hilft r Advokaten ie Verordnung un⸗ Es ist nicht er— n dieser mit ei— Verdammung des Gut⸗ Wird etwa die Unmoͤglichkeit einzelnen Advo⸗ es Standes in Ueber⸗ denn ohne Ver⸗ die Angeklagten gedenkbar. koͤnnte man auch leicht die richtshof dem Disziplinar⸗ fugniß abspricht, en ein Gutachten abzu— Disziplinar⸗Rath berath⸗ der Einzelnen? Woruͤber Verhalten der dies aus unse⸗ auf den Gang des Pro⸗ ator hat jedem Advokaten Angeklagte seine ganz falsche und fuͤr den ge— Wozu dann aber wozu dies ganze um⸗ ator hat außerdem Gericht. Kann nun Jurisdiction desselben iehung der gesetzgebenden Ge⸗ e eines Zweiges der Juris⸗

wohlweislich ordnung vom 30. Maͤr

vermieden,

ache des ganzen Stre isziplinar⸗Rathes de estellt bleibt, ob d

sey oder nicht Ministerium sich vo gesprochenen

So lange die Meinung ihr Prozeß unmoͤglich,

Koͤnigl. Ge

s uͤberhaupt die Be

schlagen, wenn ni soll er ber Mitglieder Doch wir wollen zesses begierig. das Recht Vertheidig

eigen, wenn der t zwar eine fuͤr den Augenblick und inge gelten lassen. dnung vom 30. Maͤrz, staͤndliche Verfahren? Der General⸗Pro airshof sey ein Ausnahme⸗

zugegeben, der P durch Verordnungen die

wohl der Koͤnig erweitern? Kann er ohne Zu walt die gesetzlichen Befugni diction vermehren? K des Koͤniglichen Gerichtshofes ke der Constitutionn Koͤnigliche Gerich Noch blei kraͤftige als besonnene V reits an diesen „Wenn unsere Erwartung“, nicht taͤuscht, so wird das Sieg nichts Erkleckliches gew gen aus allen Schweißloͤcher wir wollen keinen Tropfen ver hat der Koͤnigliche Ge tung der Verordnung. Raths verurt dem er dem einzelner M „Der Spruch des Koͤnigl. Gerich Hauptpunkt der erhobenen S handelte sich darum, wegen zur Vertheidigung de kraft der Verordnung vom Pairshofes unterworfen seyen oder nicht. punkt der ganzen Verhandlung, bleibt nach wie vor der mor Rathes uͤberlassen. Der Gerichtshof hat uͤber die nes Gutachtens der Art einen Spr Form verdammt, die Verordnung Gericht sey, scheint der Gerichtsho Herrn Dupin's trefflichem Vortr den in Rede stehenden Punkte uneroͤ weniger ist, unserer Ansicht nach, durch d hofes die moralische Kraft der Koͤ Maͤrz vernichtet, und das N dienst, eine machtlose ungesetzliche M einer neuen unnuüͤtze Messager ist eben niglichen Gerichtshofes in der Hau „Der Gerichtshof“, bemerkt dieses seltsamen Zuruͤckhaltung darauf beschraͤnkt, den2 deshalb zu tadeln, daß er aus freien Stuͤcke ordnung angegriffen hat; aber er entscheidet gar nung an sich gesetzlich sey, raͤumt v troverse ein freies Feld ein. Eben so wuͤrde auch noch of ein Ausnahme⸗Tribunal sey.

ine Bestimmung.“ Auch unverholen aus, habe, um die Wirren zu uͤbrig, und der s orsteher des Advokatenstande tztes Urtheil einzuholen. genannte Blatt hinzu, „uns Ministerium durch seinen traurigen innen, denn die Unmoͤglichkeiten drin⸗ Prozesses hervor, und Außerdem

el spricht es tshof nichts gethan Cassationshof s habe be⸗ appellirt, um ein le

n des seltsamen geblich fallen sehen. t gesagt uͤber die Gel⸗ Akt des Disziplinar⸗ Weise, in⸗ ,auf die Anfrage in Gutachten abzugeben.“ tshofes“, aͤußert der Temps, chwierigkeiten außer Acht zu wissen, ob die von Amts⸗ r Gefangenen ernannten Advokaten, der Jurisdiction des

Dies ist der Ehren⸗ und die Entscheidung daruͤber s Disziplinar⸗ Fassung ei⸗ uch gethan, also bloß die Sache aber nichts entschieden. Pairshof ein Ausnahme⸗ f umgehen zu wollen. zog man es vor, zu lassen. Nichts desto en Erlaß des Gerichts⸗ niglichen Verordnung vom 30. sterium hat das traurige Ver⸗ Naßregel zum Gegenstande n Verfolgung gemacht zu haben.“ falls der Meinung,

richtshof kein Wor

Er hat nur einen eilt, und zwar auf eine unan orsteher die Befugniß abspricht itglieder des Standes e

gemessene

„hat den 30. Maͤrz, alischen Ueberzeugung de

in der S gesetzlich und der

daß das Urtheil des Koͤ⸗ ptsache gar nichts entscheide. sich mit einer dvokatenstand n eine Koͤnigl. Ver⸗ nicht, ob diese Verord⸗ eziehung der Con⸗ zu bestimmen seyn,

Auch hieruͤber Daß aber diese Frage n aus der Koͤniglichen Ver⸗ un die Gerichtsbarkeit d gechte unterworfen waͤre, so wuͤrde jene vesen seyn. Außerdem aber bleibt und diese lautet

Blatt, „hat

ielmehr in dieser B

ob der Pairsh schweigt der Koͤnigliche Gerichtshof ganz. bejaht werden muͤsse, ergiebt sich ebe ordnung vom 30. Maͤrz, denn we hofes dem gemeinen Verordnung ganz uͤber noch die Hauptfrage selb dahin: kann irgend ein theilen, ohne seine Ver dern Worten: kann irg rechtmaͤßiger Weise einen National ist der Meinung, Pairshofes ex officio be ger bei ihrem Beschlusse nen solches zur Pflicht mache.

Der Vorsteher des hiesigen Advokate Dupin, ist nach Clamecy abgereist, wo er

fluͤssig ger t ganz unentschieden, Gerichtshof einen Angeschuldigten verur⸗ theidigung gehoͤrt zu haben, oder mit an— richtshof einem Angeschuldigten Vertheidiger aufdringen?“ 1 daß die von dem Praͤsidenten des eichneten Advokaten nichts desto weni⸗ den; ja daß ihre Ehre ih⸗

err Philipp rferien zubrin⸗

end ein Ge

eharren wuͤr

arseille sind nach Paris

Der Praͤfekt und der Maire von M Prozesse vor dem Pairs⸗

beschieden worden, um in dem großen hofe als Zeugen aufzutreten.

Die Gesammtsumme Theater⸗Vorstellungen aufg

der bisher durch Subseriptionen oder ekommenen Beitraͤge zur Unterstuͤtzung

der Schauspieler des abgebrannten Théatre de la Gaieté belief sich am 10. April auf 11,753 Franken.

Nachrichten aus Toulon zufolge, ist dort der Befehl einge⸗

gangen, das Linienschiff „Breslaw“ auszuruͤsten, so daß die Schiffsmacht in dem dortigen binnen kurzem 8 Linien⸗ schiffe, 6 Fregatten und mehrere

betragen wird.

orvetten und kleinere Fahrzeuge

Den neuesten Nachrichten aus Marseille zufolge, ist nun—

mehr die Cholera gaͤnzlich von dort gewichen, so daß den Schif⸗ fen bereits Gesundheits⸗Atteste ausgefertigt werden.

Großbritanien und Irland.

ondon, 15. April. Der Koͤnig ertheilte gestern dem Lord

Skelmersdale, dem Lord Kenyon und dem Freiherrn von Ompteda Audienz. Morgen wollen Ihre Majestaͤten sich nach Windsor begeben und die Feiertage dort zubringen.

Sir Robert Peel ist gestern von hier nach Oatlands abgereist.

Im Laufe des vorgestrigen Tages sind, dem Standard zufolge, uͤber 50 Adressen an Sir Robert Peel uͤberreicht worden.

Graf Grey gab vorgestern ein Diner, und Abends war bei der Graͤfin Assemblée, auf welcher man das diplomatische Corps und Viele vom hohen und niederen Adel Englands bemerkte.

Die heutige Times sagt: „In den radikalen Whig⸗Blaͤt⸗ tern wurde gestern viel Aufhebens davon gemacht, daß O'Con⸗ nell den Whig⸗Ministern nicht solche Bedingungen gestellt, wo⸗ durch, wenn auch keine offizielle, so doch die eigentliche Gewalt in seine Haͤnde kommen wuͤrde, sondern daß er sich bereit erklaͤrt habe, jede Verwaltung zu unterstuͤtzen, die von dem aufrichtigen Wunsch beseelt waͤre, Irland Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Dann muͤssen wir sagen, daß eine solche Verwaltung nicht aus den Whigs vom vorigen Jahre bestehen kann, insofern wir naͤm⸗ lich voraussetzen, daß dieselben, wenn sie nicht das wankelmuͤthigste Geschlecht sind und alle ihre eigenen Maßregeln und Ansichten aufs schnoͤdeste preisgeben wollen, nach eben den Staats⸗Prin⸗ zipien handeln werden, zu denen sie sich im vorigen Som⸗ mer bekannten; und in diesem Fall muͤssen sie, weit ent⸗ fernt, „Irland Gerechtigkeit widerfahren zu lassen“, viel⸗ mehr neue Salven von Verwuͤnschungen aus der Ruͤst⸗ kammer von Derrynane⸗Abtei auf sich laden. Und was ist denn fuͤr ein Unterschied dazwischen, ob O'Connell ein Amt in der Verwaltung annimmt, oder ob er im Geheimen die Maßregeln dieser Verwaltung leitet, um seine eigennuͤtzigen Zwecke zu befoͤr⸗ dern? Man sagt uns, weil O'Connell „maͤchtig“ sey, muͤsse er ‚gewonnen“ werden, und die Britische Regierung muͤsse eine Politik annehmen, die seiner Unterstuͤtzung sicher seyv. Aber man sollte uns doch erst sagen, was der Preis fuͤr den Gewinn die⸗ ses Mannes seyn soll, und durch welche Politik man sich seine Beistandes vergewissern will. Die Sache steht so: Die papisti⸗ sche Partei, mit O Connell an der Spitze, hat laͤngst in Schrift und Wort einen Durst nach dem Umsturz der protestantischen Kirche und nach einer Confiscation ihres Vermoͤgens und des Eigenthums des gan⸗ zen protestantischen Gemeinwesens zu papistischen Zwecken verrathen, welches Ziel natuͤrlich durch nichts so leicht zu erreichen waͤre, als durch eine Aufloͤsung der Union. Dies also ist die einge⸗ standene und unverkennbare Politik des Herrn Daniel O'Con nell, so daß also die Politik der Melbourneschen Verwaltung, wenn sie in der That Herrn O'Connell und dessen Klicke gewin⸗ nen soll, keine andere seyn koͤnnte, als die Be uͤnstigung des Umsturzes der protestantischen Kirche und die lufloͤsung des Bandes, welches Irland und Großbritanien zusammenhaͤlt. End⸗ lich haben wir gar gehoͤrt, was auf den ersten Augenblick un— glaublich scheint, naͤmlich, daß nun doch, ja, nun doch, nach Al⸗ lem, was vorgefallen, o, es ist unglaublich, daß Lord Melbourne und Compagnie in ihrer unaussprechlichen Verlegenheit Lord Brou g⸗ veäg um seinen Rath ersucht haben. In schwierigen Verhaͤltnissen

ord Brougham zu Rathe ziehen!! Sie haben sich von Lord Brougham losgesagt, sie haben ihn abgeschworen, sie haben ihm die Schuld an all ihrem mannigfachen Mißgeschick auf das Haupt gehaͤuft, sie haben in allen Gesellschaften den bloßen Gedanken an eine nochmalige Gemeinschaft mit ihm verhoͤhnt, und siehe da, sie sind wieder mit ihm zusammen; nun, wir wollen sehen, wohin das fuͤhren wird. Jedenfalls ist er ihnen uͤberlegen; und wenn es zur Entscheidung kommt, so sind wir uͤberzeugt, sie wer⸗ den ihn nicht zuruͤckzuweisen wagen. Sie nahmen sich heraus, ihn als einen moralischen Feigling zu verschreien; was aber sind sie denn, die nach monatelangen Schmaͤhungen diesen Feigling fuͤr ihren Herrn anerkennen!“

Nach dem Globe saͤhe Herr Edward Ellice sich durch seine Kraͤnklichkeit verhindert, in der neuen Verwaltung ein Amt an⸗ zunehmen. Eben dieses Blatt bedauert es unumwunden, daß es nicht moͤglich gewesen sey, Herrn O'Connell in das neue Mini⸗ sterium mit einzuschließen.

Der True Sun, ein radikales Blatt, verspricht einem Melbourneschen Ministerium nicht sehr lange Dauer. „Noch weni⸗ ger“, bemerkt er weiterhin, „kann es laͤngere Zeit, ja selbst nur in dem noch uͤbrigen Theil der gegenwaͤrtigen Session, auf den Beistand der Radikalen rechnen, wenn das wichtigste Amt, welches ein

Minister im Unterhause verwalten kann, Herrn Spring Rice ügetheilt werden soll einem Manne, der ganz und gar un⸗ füheg ist, sich auf irgend einem gewichtigen und bedeutenden Mi⸗ nisterposten in einem Hause zu behaupten, wo er mit Stanley und Peel zu kaͤmpfen haben wird, die ihm Beide in den De⸗ tails gewachsen, in Fassungskraft und Beredtsamkeit aber, so wie in denjenigen persoͤnlichen Eigenschaften, auf welchen parlamenta⸗ risches Ansehen vorzuͤglich beruht, bei weitem uͤberlegen sind. Denn wenn es dces Herr Spring Rice durch seine offtzioͤse Einmischung in viele große Fragen und durch seine stets ausge⸗ eichnete Bereitwilligkeit, als Irlaͤndisches Mitglied, anti⸗ Irlaͤndische Maßregeln zu unterstuͤtzen, und als Liberaler, immer⸗ dar die schmaͤhlichsten erletzungen der Volksrechte zu vertheidi⸗ gen, dahin gebracht hat, sich in den Zeitungen ziemlich bemerklich zu machen, und wenn ihn daher auch diejenigen, welche das Un⸗ terhaus nur durch die 4 kennen, fuͤr eine etwas wichtige Per⸗

son halten, so wissen doch Alle, die mit seinem Charakter und