— 1r „ “
Deer Herzog von Bedford, Vater des Lord John Russell, In Westminster fand vorgestern eine zahlreich besuchte Ver⸗ iegt sehr krank danieder. sammlung statt, um Maßregeln zu treffen, damit dem Lord John Lord John Russell hat sich gestern von hier nach der Graf⸗ Russell seine Wiedererwaͤhlung fuͤr die Grafschaft Devon keine chaft Devon begeben. Kosten verursache. Die Haupt⸗Redner waren der Oberst Evans, Deerr Sprecher, Herr Herr Hume und Herr Fergus O' Connor. Es wurde beschlossen, ierzehn Tage verreist. sogleich eine Subscription zu jenem Zweck zu eroͤffnen. Herr O Connell und die meisten Irlaͤndischen Mitglieder Die Kommissarien, welche mit Untersuchung des Zustandes haben sich fuͤr die Zeit der Osterferien nach ihrer Heimath begeben. der Irlaͤndischen Kirche beschaͤftigt sind und uͤber die Zahl der Lord Durham ist vorgestern Abend hier angekommen; er ist Mitglieder der Anglikanischen Kirche in Irland berichten sollen, wieder ganz hergestellt. . haben ihre Arbeiten nun bald beendigt, und man glaubt, daß ihr Der Graf von Minto ist von einer Reise hierher zuruͤck« Bericht noch vor Ende des naͤchsten Monats dem Parlamente gekehrt vorgelegt werden wird. 1 Lord Palmerston, der sich, wie verlautet, naͤchstens mit Miß Der Indianische Haͤuptling, Muk Kuhnze, von der Tschip⸗ Thwaites, einer reichen Erbin, vermaͤhlen wird, hat den Lord. pawa⸗Nation, der hier seine Squaw und zwei von seinem Jordwich zum Unter⸗Secretair im Departement der auswaͤrtigen Stamme verloren hat, ist jetzt im Begriff, mit seiner Schwester Angelegenheiten ernannt. und seinen uͤbrigen Landsleuten in seine Heimath zuruͤckzukeh⸗ Der Franzoͤsische Botschafter, Graf Sebastiani, gab am Mitt⸗ ren, nachdem er, wie verlautet, den Hauptzweck seiner Reise, der woch sein erstes großes Diner, zu welchem die Fuͤrsten Esterhazyp, die Kolonisirung eines von der Englischen Regierung angekauften Schwarzenberg, Liechtenstein und Trautmannsdorf, der Graf Strichs Landes betraf, erreicht hat. Seitdem er (wie vor kur⸗ Pozzo di Vorgo, Baron Buͤlow, der Herzog von Regina und zem gemeldet) von einer schweren Anklage freigesprochen wor⸗ Herr Dedel eingeladen waren. den, haben sich viele Theater⸗Direktoren bemuͤht, ihn fuͤr Vor⸗ Von den Anhaͤngern der Whig⸗ und der Tory⸗Partei sind stellungen zu gewinnen. Sir A. d'Este aber, der Sohn des mehrere Versammlungen gehalten und Beschluͤsse angenommen Herzogs von Sussex, und seine anderen Goͤnner suchten dies zu worden, wodurch das Benehmen ihrer Haͤupter, des Lord John verhindern. Russell einerseits und des Sir Robert Peel andererseits, gebil⸗ Kuͤrzlich sind wieder zwei Sklavenschiffe von Englischen ligt wird. Auch sind die erforderlichen neuen Wahlen in vollem Fahrzeugen aufgebracht worden, ein Spanisches, mit 307 Skla⸗ Gange, man glaubt jedoch, daß die Tories fast uͤberall, außer in ven an Bord, von denen 79 in Folge ihrer engen Zusammen⸗ Devonshire gegen Lord John Russell ihre Aussichten auf Er⸗ pressung im Schiffsraum schon gestorben waren, als das Schiff folg schon aufgegeben haben. Herr Spring Rice, der Kanz⸗ genommen wurde, von dem „Proteus“, und ein Portugiesisches, ler der Schatzkammer, hat es in Cambridge mit gar keinem Mit⸗ die „Atravide“, mit 494 Sklaven an Bord, wovon II starben, bewerber zu thun. Er hielt am Dienstage eine Rede vor seinen von dem „Lynx“. Waͤhlern, worin er unter Anderem sagte: Das Dublin Journal theilt aus einem Schreiben aus „In einer Versammlung, wie die gegenwaͤrtige, muͤssen zwar Rom vom 28. Maͤrz Folgendes mit: „Am vorigen Sonntage alle Meinungs⸗Verschiedenheiten sich vorsinden, aber auch alle Un⸗ empfing der Bischof von Killala die Weihe von dem Kardinal⸗
.“
steuerpflichtigen Unterthanen im Allgemeinen. Gegenwaͤrtiger Be⸗ fehl soll anerkannt und beobachtet werden von Allen hier und aus⸗ waͤrts. Moͤge Allah die Tage Sr. Hoheit verlaͤngern, deren hohe Willens⸗Aeußerungen alle das Gepraͤge der Weisheit und des Edel⸗ sinns tragen, so wie denn auch dieser letzte Befehl offenbar den Zweck hat, seine Diener vor unnüͤtzen Ausgaben zu bewahren. Auf daß der Wille Sr. Hoheit uͤberall gewissenhaft und ohne die min⸗ deste Fehle beobachtet werde, hat man an Alle, denen es zukommt, Bujurolis abgefertigt, damit die Verwahrer der Autoritaͤt uͤber des Gebotes Vollziehung wachen und Jeder davon Kenntniß erhalte. Gegeben am 24. Tage des Mondes Sülkaadeh.“
Aegypten
Fheces der
487
mene Person soll der Munizipalitaͤt von Lissabon, von ihr beabsichtigten Anleihe zur Ausfuͤhrung mehrerer Verbes⸗ serungen, sehr guͤnstige Vorschlaͤge machen wollen. Die jaͤhrli⸗ chen Einkuͤnfte dieser Corporation sind indeß so bedeutend, daß sie in sechs Jahren die ganze Anleihe wird zuruͤckzahlen koͤnnen. — Herr Silva Carvalho legte vorgestern der Deputirten⸗Kam⸗ mer einen Gesetz⸗Entwurf vor, wonach die zum Verbrauche in Portugal bestiramten Erzeugnisse China's und Indiens nur di⸗ rekt aus diesen Laͤndern und allein auf Portugiesischen Schiffen zugelassen werden sollten; doch sollte es gestattet seyn, die Pro⸗ dukte der Britischen Kolonieen in Asien auf Britischen Schiffen einzufuͤhren, vorausgesetzt, daß den Portugiesischen Schiffen in den genannten Kolonieen derselbe Vortheil zugestanden wird. — Kahira, 8. Maͤrz. (Allgemeine Zeitung.) Die Pest Der Marschall Saldanha, welcher Vorbereitungen zu seiner Ab⸗ hat in Alexandrien immer noch nicht abgenommen; es sterben reise nach Paris trifft, hat sein Gehalt auf ein Jahr voraus in daselbst taͤglich 60 bis 70 Personen. Hier hat sie aber immer Wechseln auf die Inhaber des Tabacks⸗Monopols erhalten. — noch wenig Kraft und begnuͤgt sich mit ungefaͤhr 10 Opfern taͤg⸗ Der Geburtstag der Koͤnigin wurde gestern nicht gefeiert, doch lich. Leider ist Herr Fourkat, ein hiesiger St. Simonistischer wird heute Cour seyn. — Zu Porto hat sich eine Feuer⸗- und Arzt, der so wie die uͤbrigen hier anwesenden Aerzte Pestkranke Schiff⸗Versicherungs⸗Compagnie mit einem Kapital von 1000 behandelte und Pesttodte sogar oͤffnete, als Opfer seiner musterhaften Contos de Reis gebildet und wird am 1. Mai ihre Geschaͤfte Unerschrockenheit und Hingebung gefallen. Sehr geschickt wußte beginnen. — Ein CaJ. Oppositionsblatt enthaͤlt den Entwurf ein jenseit des Nils gelegenes Dorf die Pest zu benutzen, um taͤglich einer Adresse an die Koͤnigin, um sie zu bitten, die Minister zu entlas⸗ viele große Saͤrge mit Produkten zu fuͤllen, ihnen das gewoͤhn⸗ sen, u. fordert das Publikum zur Unterzeichnung auf. — Der Herzog liche Grabgeleite mit weinenden Frauen E1 und so v. Palmella hat am Donnerstag seine neue Wohnung in der Naͤhe des diese Frucht ohne die druͤckende Douanen⸗Abgabe nach Alt⸗Kahira Postgebaͤudes bezogen. Man sagt, daß der Marquis Fronteira, zu bringen. Erst als sie ihren Scherz zu weit trieben, und ein als er vorgestern dem Herzog von Palmella seine Aufwartung Arzt die Todten untersuchen sollte, ward die Wahrheit entdeckt. machen wollte, von einigen Verwandten sehr unfreundlich em⸗ — Herr Schimper, ruͤhmlich bekannter Naturalist aus Mann⸗ pfangen worden sey, weil er in der Pairs⸗Kammer sehr lebhaft heim, von dem Wuͤrttembergischen Reise⸗Verein abgesandt, ist an der Opposition Theil nimmt. — Eine Spanische Guerilla- vor einigen Tagen von hier nach dem Sinai gereist, wo er ei⸗ Bande ward auf Portugiesischem Gebiet, in der Naͤhe von nige Monate mit Naturalien⸗Sammeln zuzubringen gedenkt. — Campo mayor, von Portugiesischen Truppen gefangen genom⸗ Nachschrift vom 13ten: In Alexandrien sterben jetzt an der men, nachdem neun Mann getoͤdtet worden waren. Sie hatte Pest, obschon die Flotte nach Kandien ausgelaufen, 200 bis 220 zwanzig, mit geraubtem Gute beladene Wagen bei sich, die, sammt Personen taͤglich (2), und auch hier faͤngt sie an, sich uͤber die der Mannschaft, den Spanischen Behoͤrden zu Badajos uͤberlie- ganze Stadt zu verbreiten. Was wird aus dem ohnedies schon fert wurden. — Als in der geheimen Sitzung der Deputirten⸗ so menschenarmen Aegypten werden!
war un 8 ⁵ Millionen; die Ausgabe stand damit im Verhäͤlt⸗ der nane bhis 8. Negeergnt sich dieses sehr geaͤndert. Die Abgaben
sh so vergroͤßert, daß sie die Erhoͤhung der Ausgabe dek⸗ 18. den Unterthanen laͤstig werden koͤnnten, sondern die Re⸗ ng hat auf andere Weise d
Laeken an, welche Barridre die Chaussee sperrt. Sie faͤhr 50 Schritte davon entfernt, als man ungefaͤhr in
lichen Strecke von der Barriere einen von Laeken kommenden
chfuhr fij Gegen
und das Convoi setzte hierauf gleich ng
Hofwagen gewahrte; dieser sollte warten, um die Dur die Wagons frei zu lassen; aber die Lokomotive hatte im btheil die Gefaͤlligkeit, schnell anzuhalten, so daß man dem die Barrière oͤffnete, Weg wieder fort.
beh. ha ie Einkuͤnfte moͤglichst vergroͤßert. 9. ve auptsaͤchlich die oͤffentlichen Verpachtungen, s gesarene,⸗ Pachtern haͤufig bloß durch Gunst uͤberlassen ¹ und ihnen zu einem außerordentlichen Reichthum verhal⸗ 9, enwaͤrtig, wo dies nicht mehr der Fall ist, und man auch sieren Nachsicht bei Eintreibung der Abgaben Graͤnzen * sieht die Regierung erst ein, welche Huͤlfsmittel ihr 8 bote stehen, und daß bei einer oͤkonomischen Verwaltung, . jetzige, alle Spuren der fruͤheren Leiden schnell getilgt ünaten. „Die Verwaltung des Roͤmischen Staates wurde den Paͤysten immer als Nebensache behandelt, ihr Augen⸗ t war auf die auswaͤrtigen Verhaͤltnisse der Kirche gerich⸗ tkurch diese flossen unter verschiedenen Namen große Sum⸗ „nach Rom. Nachdem dies aber allmaͤlig aufgehoͤrt, oder 1 19 enommen hat, mußte man daran denken, die Verwal⸗ hs Innern so einzurichten, daß man daraus die noͤthigen
inen
Hannover, 24. April. EE1 ist der bereits fach erwaͤhnte Beschluß des Koͤnigl. abinets⸗Ministeriums hf⸗ sichtlich der Eisenbahn⸗Anlage:
„Wir haben einen Bericht der Projektes niedergesetzten Kommission erhalten und daraus die d malige Lage der Angelegenheit, insbesondere auch ersehen, daß c dem hier kuͤrzlich anwesend gewesenen Ingenieur Vignoles, in lebe- einstimmung mit dem Hauptmanne Tahlor, eine der projektirten 8. senbahn von Celle nach Harburg zu gebende gerade Richtung unte, Vorbeigehung der Stadt Luͤneburg und ferner die Verbindun 8 Sildr Larputg, 8 döh linseatigen En⸗ifer durch eine Eisenban und Dampf⸗Faͤhren⸗Einrichtung als nothwendig dargeste 7 te. Daß di nzufrie⸗ ist, um das Eisenbahn⸗Projekt 8 der Ihcörriat von 9 nasvehm gaben bestreiten deger. “ läeegachunaültn arin baß burg zur Ausfuͤhrung zu bringen. Hieraus geht nan hervor 6- heit Anlaß gab, davon lieg if dem Lande lasteten, hin⸗ die vom Hauptmann Taylor fruͤher, namentlich in⸗ der Eingabe vef get beinahe gar keine Abgaben auf . e Unterstuͤtzun 28. Dezember 1833 angedeutete Basis der Unternehmung, nicht g viele Leute nur durch Pensionen und in erstuͤtzung binsichtlich der Richtung durch das hiesige Land ganz verlassen ist, onden Regierung bestanden. Dieses Schlaraffen⸗Leben ist nun 94 daß man auch dem urspruͤnglichen, auf die Beendigung der Bahn e 8 wer essen will, soll arbeiten, heißt es nunmehr, und der Harburg berechneten Plane, durch die jetzt in Antrag gebrachte gal Ir ge Unterthan wird durch die Nothwendigkeit zur Thaͤtig⸗ muͤndung derselben am rechten Elbufer, eine nicht vorausgeseßte snisc en. Wer von diesem Standpunkte aus die hiesigen Modification gegeben hat. Bei dieser wesentlich veraͤnderten dan tgewung.- ctheilt, wird Manches erklaͤrlich finden und eine der Sache glauben Wir, dem Hauptmann Taylor bemerklich macig erhaͤltnisse vas he s so vielen hergebrachten Mißbraͤuchen und zu muͤssen, daß die Feststellung der Bedingungen im Einzelnen 8 egierung, welche mit “ ich 8 hart beurtheilen, wie meh⸗ ein Antrag an die Staͤnde auf Ueberlassung des zu der Anlage n "ülcsichten zu kaͤmpfen hat, nicht so ha dlungen in ein fal⸗ forderlichen Grund⸗Eigenthums nur dann mit uͤnstigem Erfolg te Franzoͤsische Journale, die alle ihre Handlungen . wird stattfinden koͤnnen, wenn zuvor die Haupt⸗ rundlagen in da
1b z Licht zu stellen suchen. 1“ Frh⸗ Maaße vereinbart werden, daß die Bahn ihren Endpunkt in Hu⸗ eDer Vesuv hat zu Anfang dieses Monats seine Umgebun⸗ burg habe, daß dieselbe die Stadt Luͤneburg beruͤhre und 8
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zur Pruͤfung des Eisenbahn⸗
ge
In Neapel erinnert sich kein
darin untergehen, daß alle die geme insamen Britischen Unterthanen, Un⸗ terthanen eines Britischen Moͤnarchen sind. (Beifall.) Alle bittere Ge⸗ fuͤhle muͤssen verschwinden, und wenn ich einen Gegner sehe, er moͤge un⸗ ter seinem alten Titel als Tory oder unter dem neuen als Koͤnser⸗ vativer auftreten, so werde ich ihm gewiß mit Achtung begegnen, wenn er nur das Wohl seines Landes bezweckt. Dreimal bin ich nun schon vor Ihnen erschienen. Das erste Mal hatte ich ein Amt im Ministerium; das zweite Mal bekleidete ich einen noch hoͤheren Posten: das letzte Mal war ich nicht mehr Mitglied der Verwal⸗ tung. Damals erklaͤrte ich, daß ich eben so wenig ohne Amt ein Radikaler seyn wuͤrde, wie ich mit einem Amt ein Hoͤfling gewe⸗ sen waͤre. Ich versprach, nie anders als nach meiner innersten Ueberzeugung zu stimmen. Ich habe jetzt keine Reden zu widerrufen, kein Votum zu bereuen, wegen keines Mißverhaltens um Verzei⸗ hung zu bitten. Ich habe niemals durch Verkleinerung meiner Geg⸗ ner nach Stimmen gehascht; fuͤr manche derselben hege ich die groͤßte Achtung, namentlich fuͤr den sehr ehrenwer⸗ then Baronet, der zuletzt an der Spitze der Verwaltung stand. (Großer Beifall.) Er wuͤrde der Letzte seyn, gegen den ich aus bloßen Partei⸗Motiven ein Geschrei erhoͤbe. Da ich nun eine solche Achtung fuͤr die Mitglieder des vorigen Ministeriums bezeige, wird man vielleicht fragen, warum ich mich ihm denn widersetzte, und ob etwa meine Achtung und Bewunderung durch das Bedauern, daß ich kein Amt hatte, erstickt wurden? Wer jemals im Ministe⸗ rium gewesen ist, wird wissen, daß die damit verknuͤpfte Muͤhe und Sor⸗ ge die Vortheile vollkommen aufwiegen. Aber ich bin verpflichtet, einen Grund anzugeben. Die ruhige, denkende Mittelklasse hatte die Whigs zur Macht emporgehoben. Diese Partei glaubte beim Volke hinreichend
abreisen.
seyn.
bei der
beliebt zu seyn, um die Rechte desselben befoͤrdern zu koͤnnen und hinreichend konservativ, um die Institutionen des Landes zu schuͤtzen. Sie halte dem Volk die Reform⸗Bill gegeben, und das Volk er⸗ wartete, daß die von einem reformirten Unterhause ausgehenden Gesetze den Geist dieser Bill athmen wuͤrden. Wie standen nun die Parteien zu einander? Die Whigs hatten fuͤr die Aufhebung der Test⸗Akten, fuͤr Munizipal⸗ und Kirchen⸗Reform gekaͤmpft, und ihre Gegner batten ihnen Schwierigkeiten in den Weg geworfen und wollten lieber, daß wlles beim Alten bliebe. Ihre Gegner nahmen aber zuletzt doch jen Maßregeln an, und es fragte sich nun, ob dieselben von einem Reform⸗ oder von einem Antireform⸗Mini⸗ stermm ausgefuͤhrt werden sollten. Ich widersetzte mich ihnen, weil ihre Sinnesaͤnderung, wenn sie wirklich Reformer waren, moralisch verwerflich, und, wenn sie es nicht waren, politisch verwerflich war. Darauf gruͤndete ich meine Opposttion, und dies bewog mich auch, ein Amt anzunehmen. Ich that es nicht um des Amtes willen, son⸗ dern um das Fortschreiten der Reform zu erleichtern. Einer der er⸗ sten Gegenstaͤnde wird die Munizipal⸗Reform seyn. Es fragt sich, ob Ste dieselbe lieber in den Haͤnden der Whigs sehen wollen, von denen die Kommission ernannt wurde, oder in den Haͤnden derer, die sich ihr widersetzten und diese Kommission fuͤr verfassungswidrig er⸗ klaͤrten. Was die Kirchenfrage anbetrifft, so halte ich das Bestehen der protestantischen Kirche fuͤr unumgaͤnglich noͤthig, und ich werde bei ihrer Reform nicht ein Jota an ihrer Wirksamkeit schmaͤlern. Ich werde kein Zugestaͤndniß machen, wodurch sie gefaͤhrdet werden koͤnnte. Man hat gesagt, meine Kollegen wollten sie umstuͤrzen. Das ist eine schaͤndliche Verleumdung. Sie wollen nur keine Kirchen ohne Pfarrer und keine Pfarrer ohne Gemeinden; aber sie werden in nichts willigen, was ihre Wirksamkeit beeintraͤchtigen koͤnnte. Wenn es Orte giebt, wo die Bevoͤlkerung von den Haͤnden der Protestan⸗ ten keinen geistlichen Unterricht empfaͤngt, so ist es unsere Pflicht, ihr buͤrgerlichen Unterricht zukommen zu lassen. Der Unterricht wird Aufklaͤrung verbreiten, und so wird am Ende doch der Pro⸗ testantismus die Oberhand erhalten. Dies sind die Grundsaͤtze, nach denen ich gehandelt habe. Wir muͤssen thun, was in unserer Macht steht, um jenem Uebel abzuhelfen. Ich gehdͤre zu der alten Whig⸗ Partei, die sich zu den Grundsaͤtzen des Herrn For bekennt; wir Pag Vertheidiger der buͤrgerlichen und religibsen Freiheit und wer⸗ den vor dem, was wir vertheidigt haben, nicht zuruͤckbeben. Wir haben fuͤr die Reform⸗Bill gefochten und gedenken sie durch Ver⸗ besserung und Erhaltung zu verwirklichen. Ich habe anderswo ge⸗ sagt, daß ich mich nach einem andern Parlamentssitz wuͤrde umsehen muͤssen, wenn ich zerstoͤren wollte. Ich will verbessern und erhalten. Ich glaube, daß wir uns alle vor den gerechten Praͤrogativen der Krone beugen und die unbezweifelten Nechte des Oberhauses achten muͤssen; aber ich hoffe auch, daß dieses Haus nicht vergessen wird, was den Rechten des Volks gebuͤhrt. Es ist das Privilegium des Unterbauses, seine Meinungen Ceiahhe Hat⸗ und das des Oberhauses, damit zu verfahren, wie es ihm angemessen scheint. Die beiden Haͤuser duͤrfen nicht als Antagonisten angesehen werden. Wenn die von einer Majoritaäͤt des Unter⸗ hauses ausgedruͤckten Ansichten gut sind, so muͤssen sie sich auch am Ende geltend machen. Es ist die Pflicht des jetzigen Ministeriums, keine halve Maßregeln vorzulegen, aber sie muͤssen in beiden Haͤu⸗ sern einer unabhaͤngigen Pruͤfung unterworfen werden. Ich wuͤnsche nicht Aergerniß zu geben; was ich sage, ist die Sprache der Ver⸗ fassung und der Wahrheit. Ich wende mich an die Vernunft, nicht an die Vorurtheile und Leidenschaften.“ (Beifall.)
In der City von London und in Dublin werden Adressen an den Koͤnig vorbereitet, worin Sr. Majestaͤt fuͤr die Entlassung des vorigen Ministeriums gedankt werden soll. In Dublin hatte man andererseits auch an den Grafen von Haddington, den vorigen Lord⸗Lieutenant von Irland, bei seinem Abgange von dort eine Adresse zu richten beschlossen, um ihm fuͤr him ausge⸗ zeichnetes Benehmen in seinem Amte zu danken, was bis jetzt in der Irlaͤndischen Hauptstadt noch bei keiner aͤhnlichen Gele⸗ genheit vorgekommen war. 8 11I
8 8 2 I1I *
.
wenden.
zu verwenden.
zum Verkauf gestellt werden sollen, jungen Bodens, in Hinsicht auf die theilen eines alten Landes, in H darzubieten. Wir werden wahrsche thum in Portugal eben so schne Wenigstens wuͤrde es benutzten Boden liegen,
sehen.
sich also nun,
wuͤrdiger Mann, und man spricht Gelehrsamkeit und Religiositaͤt. Se. Heiligkeit aͤußerte sich sehr verbi und druͤckte seine persoͤnliche Genugthuung dar seiner Seelsorge eine so wichtige Dioͤcese, wie die von Killala anvertrauen koͤnne.“
Ein von Boͤrsen⸗Spekulanten ausgesprengtes Geruͤcht von einer politischen Reaction in Lissabon wirkte Zeit nachtheilig auf die Portugiesischen Fonds. sich dies Geruͤcht als voͤllig „William Fowcett“, welches L sen hatte, die Nachricht uͤber tugal Alles ruhig war. Courier erwaͤhnen keines einzigen Vor auch nur veranlaßt haben tkoͤnnte. „Die Vermaͤhlung der Koͤnigin Donna N Max, dem Bruder des Prinzen August, (Vergl. Portugal.) Der Dispensation bewilligen. die Anspruͤche der Infantin Donna Isabella M ren Regentin, im Fall die jetz ganz zu uͤbergehen dro’s, wovon sich das eine in Brasilien, Kaiserin befindet, auf den Thr mit gleichguͤltigem Auge betrachtet. streit koͤnnte die Blicke des Landes General S Miguelisten waren sehr bestuͤrzt uͤber Artikels des Entschaͤdigungs⸗Gesetzes ten Verfolgungen fuͤr alle Unbilden, Miguel's den Einwohnern zugefuͤgt haben, ausgesetz die, welche darunter gelitten, ohne E 1 lust gelassen werden. Entscheidung der ganzen Indemnitaͤt welche aus dem nun gluͤcklich beendi in Vergessenheit gebracht werden moͤ Differenzen entstandene mehr, und die Angelegenheiten Portugals reichen und vielversprechenden Anblick. der Nationalguͤter wird Ende Juni's beginnen. delshaͤuser in Lissabon sollen England empfangen haben,
Im Courier
und eines der anderen Kinder Dom
wieder auf Dom M aldanha soll Kriegs⸗Minister werden.
Die herrlichen Laͤndereien der Moͤnche,
wenn dies nicht der Fall waͤre;
des Volks eben so guͤnstig dazu seyn werden.“
Aus dem Haag, 24. April.
8 85
Niederlande. 1““
Prinz von Oranien wird sich morgen auf einige Tage nach Soestdyk begeben.
Dem Vernehmen nach wollen Prinz und die Prinzessin Friederich
nach St. Petersburg unternehmen.
In der Stadt Delft soll eine Koͤnigl.
tet werden.
Der Entwurf uͤber den Haag
zur Anlegung einer Eisenbahn von Amsterdam nach Rotterdam soll bereits so weit fertig seyn,
daß nur noch die Koͤnigliche Genehmigung erwartet wird, um
die dazu noͤthigen Gelder aufzunehmen.
8
CV1
Bruͤssel, 2Ssten d. nach
—
1“ Belgien.
23. April. Die Koͤnigin der Franzosen wird am
Paris zuruͤckreisen.
Die Lokomotive (Dampfwagen) ver der Eisenbahn den Dienst, zur gaͤnzlichen Vollendung selben erbeizufuͤhren. gons (Packwagen), die sie vor⸗ setzte. Sie legte taͤglich 10 bis 1 theils nach dem Orte der Ebene von M durch Karren angebrachten Sand aufnimmt, daß jeder dieser UWagons die Lad
um die noͤthige Erde und den Sand des an Bruͤssel stoßenden Theiles der⸗ Gestern bestand ihr Train aus 9 Wa⸗
und ruͤckwaͤrts in Bewegung 2 Reisen theils nach Vilvorde, onplaisir, wo sie den zuruͤck. Man berechnet, ung von 9 Karren aufnimmt. Hier⸗
aus kann man auf die Ersparung von Zeit und Geld schließen, welche
dieses Transportmittel ver
sich folgender
digkeit bei der
Umstand dar, Schnelligkeit die Maschine angehalten werden kann. voi, welches leer von Bruͤssel 1
schafft. Waͤhrend einer dieser Reisen bot der als Beweis dient, mit welcher Das Con⸗ Geschwin⸗
zuruͤckfuhr, kam mit aller neuen Chaussee von
zweiten Barribre auf der
t sehen, da ntschaͤdigung fuͤr ihren Ver⸗ Man hofft immer noch auf eine versoͤhnende s⸗Frage, damit die Erbitterung, gten Kampf hervorgegangen ist, chte. Die durch jene ungluͤcklichen Schuld vermindert sich uͤbrigens immer gewaͤhren einen hoffnungs⸗ Der oͤffentliche Verkauf 1 Mehrere Han⸗ schon betraͤchtliche Summen aus um sie zum Ankauf solcher Guͤter e die jetzt scheinen alle Vortheile eines Bebauung, mit allen Vor⸗ insicht auf die Communication, inlich Bevoͤlkerung und Reich— U wie in Amerika zunehmen nicht an dem bis jetzt nur halb es fragt ob die Institutionen des Landes und die Sitten
Se. Koͤnigl. Hoheit der Ihre Koͤnigl. Hoheiten der in diesem Jahre eine Reise
Gewehr⸗Fabrik errich⸗
sieht jetzt fast taͤglich auf
mit Bewunderung von seiner Er wird im Mai nach Irland dindlich gegen ihn uͤber aus, daß er
/
gestern eine kurze
Bald aber wies ungegruͤndet aus, da das Schiff issabon am 13ten d. M. verlas⸗ brachte, daß an jenem Tage in Por⸗ Die Korrespondenten der Times und des falls, welcher jenes Geruͤcht liest man: Naria mit dem Prinzen soll schon fest beschlossen Papst wird ohne Zweifel die Die Plaͤne, welche darauf abzwecken, Karia, der fruͤhe⸗ ige Koͤnigin ohne Erben stuͤrbe, Pe⸗ das andere zu Lissabon on zu setzen, werden nicht Ein nochmaliger Erbfolge⸗ iguel Die die Verwerfung des 13ten „ wodurch sie sich den groͤß— die sie als Agenten Dom
und diee n da mit Hanne— Daneben wird es i⸗ er eine Kontrolle se
Stadt unmittelbar mit Harburg und Celle, und vo ver und Braunschweig in Verbindung setze. forderlich seyn, daß die Unternehmer entwed Regierung uͤber Einnahme und Ausgabe, und ein Maximum ie jaͤhrlichen Dividende, deren Ueberschuß dann von Seiten der Regi⸗ rung zur allmaͤlichen Abbezahlung des Anlage⸗Kapitals an die Aeiie⸗ naire zu vetwenden seyn wuͤrde, oder einen Ruͤckfall der ganzen Anlay⸗ ohne weitere Verguͤtung nach Ablauf eines naͤher zu stipulirenben Zeitraums sich gefallen lassen. — Wenn die Unternehmer auf aütse Grund⸗Bedingungen eine Unsern Ansichten entsprechende Erklärung einbringen, so werden Wir gem bereit seyn, die Verhandlung we⸗ gen der uͤbrigen Bedingungen der Ausfuͤhrung und der Benubung der Bahn fortzusetzen, und, nach desfallsiger Verstaͤndi ung, wega des uͤber die Expropriation zu erlassenden Gesetzes mit her all geme nen Staͤnde⸗Versammlung in Communication zu treten; indem hie Zustimmung der Staͤnde zu diesem Gesetze allemal vorbehalten bli⸗ ben muß, ehe zur Ausfuͤhrung der Anlage zu schreiten seyn witd.
Hannover, den 18. April 1835. 1
Koͤnigl. Großbritanisch⸗Hannoversches Kabinets⸗ Ministerium.
Muͤnchen, 21. April. (Schwaͤb. Merk.) Seit dm Beginn der Charwoche haben wir in unserer Gegend einen vl staͤndigen Winter mit starkem Frost; besonders ist in dem nasr Gebirge eine solche Masse Schnee gefallen, daß die mit vfeig Kosten gemachten Bahnen neuerdings gaͤnzlich verschneit und hi Verbindungen mit Tyrol und Italien wieder auf einige Zei m⸗ terbrochen sind. — Es bestaͤtigt sich, daß das Herz des Prwm August von Leuchtenberg von Lissabon hierher gebracht und n der St. Michaels Kirche, wo sein Vater, der Prinz Eugn, ruht, beigesetzt werden wird. Die Herzogin Mutter, welche sei der betruͤbenden Nachricht von dem Tode ihres Sohnes bedent lich krank darnieder lag, soll sich jetzt auf dem Wege der Be serung befinden. Es scheint sich zu bestaͤtigen, daß die Kaisenn Amalie, Wittwe Dom Pedro's, dritte Tochter der Herzogin, nac einigen Monaten hierher kommen wird, um hier ihren bestaͤnd’ en Wohnsitz aufzuschlagen. Die Frau Erbprinzessin von § enzollern Hechingen, zweite Tochter, wird dieser Tage bei Ihin durchlauchtigen Mutter zum Besuch erwartet. Eine vierte Tochte, die Prinzessin Theodolinde, 21 Jahre alt, befindet sich noch be der Mutter. Die erstgeborne ist an den Kronprinzen von Schwe⸗ den vermaͤhlt. Der einzige Sohn ist jetzt Herzog Max, auf dm alle Titel und Wuͤrden des Hauses uͤbergegangen sind.
Stuttgart, 24. April. Der hier erscheinende Deutsche Courier meldet: „In der Sache des Lieutenants Koseritz und Konsorten, welche des Hochverraths und des Komplottes gegeg Koͤnig und Vaterland angeschuldigt und uͤberwiesen wurden, sl in den letzten Tagen der oberkriegsgerichtliche Spruch gegn die Offiziere und Unteroffiziere erfolgt, welche als Naͤdelsfuͤhrer oder Eingeweihte an diesem Verbrechen Theil nahmen. Lieutenant Koseritz und Feldwebel Lehr wurden zum Tode und die übrigen betheiligten Offiziere (Lieutenants) und Unteroffiziere zu läͤngerer oder kuͤrzerer Festungs⸗ oder Zuchthausstrafe verurtheilt. Heute fruͤh sollte zu Ludwigsburg der kriegsrechtliche Spruch gegen Ko⸗ seritz und Lehr vollzogen werden. Beide wurden unter milttair’ scher Bedeckung zum Richtplatze gefuͤhrt, als unmittelbar vor den verhaͤngnißvollen Augenblicke verkuͤndigt wurde, Se. Maj. de Koͤnig haͤtten denselben das Leben geschenkt, worauf alle Anwe⸗ senden dem geliebten Koͤnige ein enthusiastisches Lebehoch aus brachten. Auch den uͤbrigen verurtheilten Offizieren hat, wie wir hoͤren, die Koͤnigliche Gnade eine Milderung der Strafe an⸗ gedeihen lassen.“) Sehn DOesterreichh. Wien, 24. April. Im Oesterreichischen Beobachter liest man: „Die Allgemeine Zeitung vom 17. April meldet aus Wien vom 7. d. M., der Direktor der hiesigen Sternwartte/ Herr Littrow, soll von dem am Vorgebirge der guten Hoffnung sich aufhaltenden Englischen Astronomen Herschel die auffallende Nachricht erhalten haben, daß der so vielbesprochene, im Auguß d. J. zuverlaͤssig erwartete Halley'sche Komet gar nicht sichtbar seyn werde, indem dieser schon seit geraumer Zeit seine Nichaoh veraͤndert und neue Bahnen eingeschlagen habe ꝛc. — Herr De rektor Littrow erklaͤrt nun diese ihn betreffende Nachricht uͤbe den Halley'schen Kometen, wie auch schon Inhalt und Stellung derselben zeige, fuͤr durchaus erdichtet.“
Italien. 1b
Rom, 17. April. Se. Koͤnigl. Hoheit der Erbgroßherzug von Sachsen⸗Weimar befindet sich seit einigen Tagen wieder in unseren Mauern.
Das diesjaͤhrige Budget ist nunmehr im Publikum bekannt geworden. Darin sind die Ausgaben auf 8,421,215 Scudi an⸗ geschlagen, welche Summe durch die Einnahme voͤllig gedeck wird. Bedenkt man nun, daß das vorjaͤhrige Deftzit getilgt ist⸗ und daß die vorgesehenen Ausgaben hoch berechnet sind, so te unstreitig mit Abschluß des Rechnungsjahrs ein befriedigende
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Resultat zu erwarten. Vor zehn Jahren betrug die Einnahme
Ausländer vermaͤhlen darf, suspendirt.
in großen Schrecken gesetzt. — 9 1u “ Gerzse und unterirdisches Donnern dalea haben, wobei der Berg die Steine weit hinaus ins 89 warf. Die Einwohner von Resina fluͤchteten sich mit ih⸗ nHabseligkeiten, weil sie fuͤrchteten, unter dem fallenden Bims⸗ ein⸗Regen begraben zu werden. Lavg ist noch nicht 1- liches Ausbleiben noch einen groͤßeren Ausbruch befuͤrchten laͤßt. issabon, 13. April. Am Freitag bestaͤtigte eine aus els Deputirten bestehenze Kommission den Verkauf der sational⸗Guͤter und nahm den ministeriellen Entschaͤdigungs⸗ han an, verwarf dagegen den von Sanches mit 68 gegen 29 immen. bindee Cortes haben auf den Antrag des Herrn Barjona den -, Artikel der Verfassung, wonach die Koͤnigin sich mit keinem Ein hierzu von Herrn Leo⸗ lvorgeschlagenes Amendement, daß die Cortes die von der inigin getroffene Wahl genehmigen sollten, wurde verworfen. n der Pairs⸗-⸗Kammer wurde auf Antrag des Grafen Taipa Deputation ernannt, um die Koͤnigin zu ersuchen, ihre Ab⸗ igung zu uͤberwinden und zum Besten des Koͤnigreichs eine dere Wahl zu treffen. Auch wurde auf den Antrag desselben hairs eine Kommission zur Entwerfung eines Gesetzes uͤber die hronfolge ernannt. In den hiesigen heutigen Tage⸗Blaͤttern liest man folgendes fizielle Buͤlletin: 18 b *,„Palast de las Necessidades den 12. April. Ihre Allerge⸗ eueste Majestaͤt empfing heute Mittag eine Deputation der Hairs⸗Kammer, welche beauftragt war, Ihrer Maj. der Koͤnigin ne Botschaft dieser Kammer zu uͤberbringen, mit der Bitte, Ya naj. wolle geruhen, zum Besten des Staates, ohne Verzug uͤber re Vermaͤhlung zu entscheiden. Zugleich wurde eine Deputa⸗ on der Deputirten⸗Kammer empfangen, welche Ihrer Majestaͤt as Dekret der allgemeinen Cortes, den Verkauf der National⸗ Gäͤter betreffend, uͤberbrache. — Ihre Maj. gab sodann den Ministern Audienz und hielt um 2 Uhr einen Kabinets⸗Rath, her bis 31 Uhr waͤhrte. — Ihre Majestaͤt genießt fortwaͤhrend her besten Gesundheit.“ . Es heißt, daß nach Aufloͤsung der Cortes eine theilweise Minister⸗Veraͤnderung stattfinden werde, indem Palmella sich nruͤckziehen wolle, wodurch, da auch ein Kriegs⸗Minister zu er⸗ innen ist, zwei Portefeuilles erledigt wuͤrden. “ Saldanha soll sich geweigert haben, das Kriegs⸗Ministerium anzunehmen. Freire ist, seitdem er das Ministerium des Innern bernommen hat, sowohl in der Kammer als außerhalb derselben, ehr populair geworden, indem er in einer Woche siebenzehn Pro⸗ edoren entlassen hat, die ihr Amt schlecht verwalteten. Das Amt eines Provedor's ist sehr wichtig. Jedes Exequatun und alle Munizipal⸗Verfuͤgungen muͤssen von ihm unterzeichnet werden; er hat die Ober⸗Aufsicht uͤber die Paͤsse und die Polizei, die In⸗ spection der Priester und der milden Stiftungen, die Registri⸗ rung der Civil⸗Prozesse, und ist die rechte Hand der Regierung. Es hatte sich das Geruͤcht verbreitet, daß in Cascaes die Cholera wieder ausgebrochen sey; ein von der Regierung dort⸗ sn gesandte Arzt fand jedoch, daß es nur die gewoͤhnliche suhr war. — Die Times enthaͤlt in einem Schreiben aus Lissabon vom 5. April folgende Nachrichten: „Seit dem Angriff auf das haus des Herzogs von Palmella am 2. April ist die Ruhe nicht wieder unterbrochen worden. Am Vorabende jener Emeute ollen einige Mitglieder der Deputirten⸗Kammer eine geheime Wersammlung gehalten, die am 2ten vorzunehmenden Maßregeln verathen, und sogar die ministeriellen Aemter, fuͤr den Fall des Celingens ihres Planes, der auf Absetzung der Minister ging, nter sich vertheilt haben. Bekanntlich ist aber der Plan nicht gelungen. Der groͤßere Theil der Opposition war jenen Umtrie⸗ den fremd, und mehrere Mitglieder derselben sprachen in der ge⸗ einen Sitzung vom 3ten ihr Bedauern uͤber die Vorfaͤlle vom voigen Tage aus, waͤhrend ein Anderer behauptete, Be⸗ weise zu einer Anklage gegen den Herzog von Palmella in Haͤnden zu haben. Das Resultat dieser Sitzung soll eine Vereinbarung zwi⸗ schen der Kammer und den Ministern gewesen seyn, wonach 1) Unter⸗ andlungen in Betreff der Wiedervermaͤhlung der Koͤnigin mit dem rinzen Maximilian, Bruder des Herzogs von Leuchtenberg, oder niteinem anderen Prinzen, der jedoch nicht zu den Fuͤrstenhaͤuse ern, die d8 der heiligen Allianz Theil genommen, nicht zur Franzoͤsischen nigsfamilie gehoͤren und kein Portugiese seyn darf, angeknuͤpft werden sollten; und 2) daß, zur Sicherung der Erbfolge, die Hrinzessin Donna Januaria von Brasilien (geboren am 11ten Närz 1822) nach Portugal gebracht und fin den Fall, daß Donna Maria kinderlos stuͤrbe, zur Thron⸗Erbin erklaͤrt werden 8 wenn Brasilien aber diese Prinzessin nicht reisen lassen be so sollte Donna Maria Amalia, (Tochter Dom Pedro's, geboren den 1. Dezember 1832) zur Thronfolgerin ernannt wer⸗
Kammer am 3. April die Herren Silva Carvalho und Freire er⸗ klaͤrten, daß, wenn irgend ein Tadel die Minister Palmella und Villa Real treffe, sie selbst eben so verantwortlich seyen, erhoben sich drei Viertel der anwesenden Deputirten und versicherten das jetzige Ministerium ihrer ferneren Unterstuͤtzung und ihres Ver⸗ Konstantinopel, 1. April. (Allg. Ztg.) Es ist sonder⸗ bar zu sehen, wie sehr man hier fremde Sitten und Gebraͤuche kopirt und sich bemuͤht, Alles abzuschaffen, was an alte Gewohn⸗ heiten erinnert. So wird jetzt den Tabacksliebhabern der Krieg erklaͤrt und darauf hingewirkt, das Tabackrauchen auszurotten. Vorerst ward damit bei allen Angestellten der Anfang gemacht, indem ein Kaiserl. Beschluß gebietet, bei allen Amtshandlungen die Pfeife aus dem Spiele zu lassen; Niemand, wer es auch sey, duͤrfe in Gegenwart eines Richters oder irgend eines anderen Beamten mit der Pfeife erscheinen; weil, sagt das Dekret, es unpassend und anstoͤßig sey, bei oͤffentlichen Beschaftigungen sich mit etwas Anderm, als was zur Sache gehoͤre, zu beschaͤftigen; das Rauchen sey ein Zeitverlust und gewaͤhre einen unangeneh⸗ men Anblick. Gewiß ist dies ein merkwuͤrdiger Schritt, denn wer noch vor einigen Jahren, wo bei den feierlichsten und ernst⸗ haftesten Verhandlungen jedem Anwesenden von Auszeichnung die Pfeife praͤsentirt, und sie auszuschlagen fuͤr eine Veleidigung gehalten ward, gesagt haͤtte, daß dieser Gebrauch bald verpoͤnt werden wuͤrde, der waͤre ausgelacht oder insultirt worden. Noch bei dem Kongresse zu Akjerman versteckten die Tuͤrkischen Abge⸗ ordneten sich hinter ihren Pfeifen, und rechneten es sich zu ei⸗ nem großen Verdienst an, manche an sie gerichtete Frage durch tuͤchtiges Dampfen umgangen, und so ihre Verlegenheit den Blik⸗ ken der Russischen Diplomaten entzogen zu haben. Jetzt will ihnen der Sultan dies Auskunftsmittel rauben. Jene Verord⸗ nung hat uͤbrigens bei der Tuͤrkischen Bevoͤlkerung um so groͤße⸗ res Aufsehen erregt, als sie sich an eine andere reihte, welche das Halten großer Dienerschaft und zu vieler Pferde untersagt. — Aus Aegypten lauten die Nachrichten sehr traurig; die Pest macht ungeheure Fortschritte, sie war nun auch auf mehreren Aegypti⸗ schen Schiffen, die bei Kandia lagen, ausgebrochen und hatte zu einem Aufstande unter der Mannschaft Anlaß gegeben, dem viele Executionen folgten. Ibrahim Pascha hat aus Furcht vor der Pest Kahira verlassen, wo sie am staͤrksten wuͤthete, und sich nach dem Delta begeben, wo er der Rekruten⸗Aushebung fuͤr die Land⸗ Armee beiwohnen wollte. Mehmed Ali war noch in Ober-⸗Ae⸗ gypten und soll gefaͤhrlich krank gewesen seyn; manche ließen ihn sogar sterben. Die Pforte hat daruͤber nichts erhalten, und doch waͤre das Ereigniß zu wichtig, als daß ihr nicht, wenn es wahr waͤre, von verschiedenen Seiten Kunde daruͤber zugekommen seyn sollte. Hier ist man ebenfalls wegen Wiedereinfuͤhrung der Pest besorgt, und es werden Vorbereitungen zur Errichtung einer Qua⸗ rantaine⸗Anstalt bei Smyrna, dann außerhalb der Dardanellen und auf der Insel Marmora getroffen. Folgendes ist der Text der oben erwaͤhnten Tabackspfeifen⸗ Verordnung: 8 „Wahrend der Fest⸗ und Feiertage und zu jeder andern Zeit des Jahres, wenn die Westre, die Ulemas, die Radschals, die Be⸗ amten und andere Personen einander in ihren Privathaͤusern und an den oͤffentlichen Plaͤtzen besuchten, war es bisher gewoͤhnlich, daß der Hausherr, der Hoͤflichkeit gemaͤß, seinen Gaͤsten eine Pfeife und Kaffee anbot. Diese Gewohnheit war nach und nach gleichsam ein Gesetz geworden; wenn der Herr des Hauses die Sitte versaͤumte, beschuldigte man ihn der Nachlaͤssigkeit, ja des Mangels an schul⸗ diger Achtung; so sah Jeder, um seinem Gaste nicht zu miffallen, sich genoͤthigt, außer den noͤthigen Pfeifen zu seinem eigenen Gebrauche, noch eine hinreichende Anzahl schoͤner und mit Edel⸗ steinen besetzter Pfeifen fuͤr seine Besuche in Bereitschaft zu halten, was Ursache war, daß der Ambra so theuer geworden ist, als die Edelsteine. Da nun dieser Gebrauch in Wahrheit nichts war, als eine unnoͤthige Ausgabe, so ward es noͤthig, ihr ein Ziel zu setzen, diese Art gezwungener Steuer aufzuheben und so den Beamten unnuͤtze Kosten zu ersparen. Demnach wird verordnet, daß man kuͤnftighin nirgends Pfeifen fuͤr besuchende Fremde halte, und daß die Sitte, sie ihnen anzubieten, nicht mehr stattfinde; so zwar, daß, wenn Jemand einen Andern besucht, und sein Rang, so wie der Ort, wohin er sich begiebt, es ihm gestatten, er seine Pfeife mitbrin⸗ gen und daraus rauchen kann. Der Hausherr darf ihm nichts als einen Kaffee anbieten und huͤte sich wohl, dem Willen Sr. Hoheit entgegen, aus vertrauter Freundschaft oder aus anderen Gruͤnden, auch eine Pfeife anzubieten. Dieses Gebot wird beobachtet werden an der hohen Pforte selbst: die großen und die kleinen Ange⸗ stellten, die Wesire, die Ulemas, die Radschals und die uͤbri⸗ gen Beamten duͤrfen bei ihren Besuchen unter einander, oder wenn sie ein Freund besucht, keine Pfeife anbieten; aber jeder darf, wenn es ihm sein Rang erlaubt, seine Pfeife mitbringen. Eben so wird man im Palaste des Seraskier⸗Pascha, im Arsenal, bei Halil⸗Pascha, in der Admiralitaͤt, bei dem Kapudan⸗Pascha und im Mabein in den Gemaͤchern des Tauschir⸗Pascha verfahren; so
— Das Journal de Smyrne schreibt aus Aleran⸗ drien vom 5. Maͤrz: „Nichts geschieht in der Politik, nichts im Handel, Alles ist in Anspruch genommen durch die Pest, de⸗ ren Verheerungen immer schrecklicher werden. Die Zahl der Opfer, die ihr taͤglich fallen, betraͤgt seit einer Woche 150 im Durchschnitt. Gestern starben 180. Besonders unter den Ein⸗
ggebornen wuͤthet die Seuche; doch bleiben die Franken nicht ganz
frei. Alle Doͤrfer der Nilufer sind von der furchtbaren Geißel heimgesucht. Es ist zu fuͤrchten, daß bald ganz Aegypten ihr zur Beute werde. Das Uebel ist so groß, daß alle Vorsichts⸗Maßre⸗ geln aufgegeben sind; die angesteckten Haͤuser werden nicht mehr abgeschlossen oder gereinigt. Das Volk unterwarf sich den Vor⸗ sichts⸗Maßregeln ohnedies nur mit Widerwillen. Die aͤltern Be⸗ wohner glauben an ein viel groͤßeres Umsichgreifen, wenn das Wet⸗ ter milder werde. Die Flotte des Pascha's begab sich groͤßtentheils in die Haͤfen von Kreta. Ein neuer Pestfall war an Bord des Admiral⸗Schiffes vorgekommen. Vor Abgang der Flotte zeigte sich eine aufruͤhrerische Bewegung unter der Mannschaft, wie man glaubt, in Folge der angeordneten strengen Gesundheits⸗ Maßregeln. Mehrere Hinrichtungen fanden statt. Bei den er⸗ sten Spuren der Seuche reiste Mehmed Ali nach Ober-Aegyp⸗ ten, waͤhrend Ibrahim eine Tour durch das Delta machte, an⸗ geblich um sich selbst von dem Zustande des Ackerbaues zu uͤber⸗ zeugen. Man spricht noch nicht von Ibrahim's Ruͤckkehr nach Syrien, und sie kann auch noch nicht nahe seyn, wenn Ibrahim neue Truppen dahin mitnehmen will.“
Merxiko.
Das Allg. Organ fuͤr Handel und Gewerbe enthaͤlt Folgendes den Deutsch⸗Amerikanischen Bergwerk⸗Verein betref⸗ fend: „Nachstehende Berichte aus den Gruben des Deutsch⸗ Amerikanischen Bergwerk⸗Vereins in Mexiko sind aus unparreii⸗ scher Hand hierher gekommen, und verdienen in demselben Maße Vertrauen, wie die fruͤhern mitgetheilten Nachrichten, welche sie vollkommen bestaͤtigen. Man kann somit den Besitzern von circa 1200 Actien, welche ganz bei dem Verein ausgehalten haben, nur Gluͤck wuͤnschen! Bis wenig Tage vor der am loͤten d. M. abgelaufenen Endfrist der Nachzahlung waren nur noch 850 Aec⸗ tien bei dem Unternehmen betheiligt; es ist angenehm zu sehen, daß beilaͤufig 350 Actien noch eben vor Thoresschluß von ihren Eigenthuͤmern wieder aufgenommen worden sind, wodurch denn die Zahl der Actien auf circa 1200 gesteigert ist, deren Inhaber nunmehr die einzigen Besitzer des Deutsch⸗Amerikanischen Berg⸗ werk⸗Vereins sind.“ Auszuͤge aus Briefen des Herrn Emil Schleiden aus Angangueo an seine Freunde in Mexriko. . 2 Am 30. Januar 1825. ., Die Erxpedition des Franzoͤsischen Pakets erlaubt mir keinen weitlaͤuftigen Brief, ich sage Ihnen daher heute nur, daß wir in voriger Woche uͤber 950 Mark Silber gefoͤrdert haben, obgleich das Gestein auf Purisima so rasend fest ist, daß wir, ungeachtet 72 Car⸗ reteros beschaͤftigt sind, noch nicht durchschlugen.“
1 Am 3. Februar 1835.
„B. hat sehr recht, wenn er Ihnen sagt, welche schoͤne Fort⸗ schritte wir machen, denn ich moͤchte jetzt das Eigenthum des Deutsch⸗ Amerikanischen Bergwerk⸗Vereins gegen das keiner andern Compag⸗ nie vertauschen. Auf Antenojenes haben wir den Durchschlag be⸗ werkstelligt, wie Sie wissen, und der Stollen geht in den schoͤnsten Erzen voran, und machte es moͤglich, aus dieser Grube allein die vorige Woche 814 Kargas Erze zu foͤrdern. Auf Purisima kann es nur noch wenige Tage bis zum Durchschlag dauern, der uns einige 200 Hoͤhe des ganzen suͤdlichen Felds zum Abbau trocken legt, so daß unsere Foͤrderung nicht mehr von der Grube, sondern voͤn den Mitteln abhaͤngt, die zur Foͤrderung noͤthig sind. Um das Ver⸗ trauen zu bezeichnen, welches unsere Lage jetzt jedem Sachkundige einfloͤßt, so brauche ich Fhnen nur zu sagen, daß ein Freund des Un ternehmens gegen einen Gewinn, der jedoch erst vom Erfolge abhaͤnge soll, das neue Rad aufschlaͤgt fuͤr die Wasserhaltungen der Grube Carmen, 1 wozu uns die Mittel fehlen, und ein Anderer, eben so uͤberzeugt von der Soliditaͤt der Sache, eine neue Huͤtte baut, um die großen Erzmassen, die uns nun zu Gebote stehen, zu realisiren. Soll ie unter solchen Umstaͤnden nicht mit Zuversicht sagen koͤnnen, daß unsere Glaͤubiger ganz unbesorgt zu seyn alle Ursache haben? Gaͤb es hier in Angangueo, wie in Guangiugto, Reskatadores (Erz⸗ Aufkaͤufer), so sollten unsere Schulden in der kuͤrzesten Zeit alle be⸗ zahlt seyn. Schon unser jetziger Erzbestand ist ein werthvolles Ei⸗ genthum. Auf Purisima liegen allein 1000 Kargas, die nicht abge⸗ fahren werden, um Fracht zu ersparen, und auf den Huͤtten nehmen die Vorraͤthe jede Woche zu. Die so lange ersehnten und immer verzoͤgerten Resultate finden sich nun doch endlich ein, aber sie konn⸗ ten unmoͤglich Einfluß auf die fruͤhere Zeit uͤben, und unmdalich augenblicklich in der Production, die noch an einigen fruͤheren Maͤn⸗
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eln laborirt, sichtbar werden.“ 3 1 Am 6. Februar 1835.
„Ich war heute den ganzen Tag in den Gruben, wo endlich die Sonne sehr freundlich aufgeht. Im Stollen von Antenojenes steht das Bleierz mit 8 Loth im Centner jetzt 1 ½ Vara ganz derb auf. — (NB. 1 Kubik⸗Vara wenigstens 20 Kargas 30 Mark Silber
wie auch in allen Privathaͤusern, in allen Gesellschafts⸗Kreisen der
den. — Eine mit dem Dampfboot aus England hier angekom⸗
oͤffentlichen Beamten, der großen und der kleinen, und unter allen
und 10 Cargas Blei, und wird noch maͤchtiger.) Ich habe nie, selbst in keiner der reicheren Bleigruben Deutschlands, eine solche