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haltenen Wollmarkt schreibt man unterm 26sten sch vor Beendigung des Marktes): „Wenn unsere Wollmaͤrkte seit eini⸗ gen Jahren schon einen . Verkehr zeigten, so hat der diesmalige Fruͤhlingsmarkt unsere Erwartungen dennoch uͤbertrof⸗ fen. Namhafte Quantitäaͤten Wolle sind hier aufgelagert und schon am ersten Wollmarktstage groͤßtentheils verkauft worden. Kaͤufer und Verkaͤufer sind mit den Ergebnissen des Marktes zufrieden gewesen und dieses giebt uns Gewähr dafuͤr, daß un⸗ sere Wollmaͤrkte sich noch ferner mehr und mehr heben werden. Mehrere Dominien der Umgegend und die kleinern Grundbesitzer, sowohl des hiesigen Kreises als der benachbarten, insbesondere der Gebirgskreise, haben ihre Wolle hier abgesetzt, und belaͤuft sich die Gesammtzahl des Absatzes auf 2200 Ctr. 35 Pfd. Von der einschuͤrigen Wolle ist der Centner mit 80, 82, 85, 88, 90, 95, 98, 100 und 102 Rthlr., von der zweischuͤrigen mit 65, 68, 70, 75, 80, 84 bis 86 Rthlr. bezahlt worden. Einige Englaͤn⸗ der, vorzuͤglich aber eine groͤßere Anzahl Rheinlaͤndischer Kauf⸗ leute, Sa bedeutende Ankaͤufe gemacht.“ 3 1 — Auf dem am 2lsten v. M. abgehaltenen Fruͤhlings⸗Woll⸗ markte zu Brieg wurden uͤberhaupt 181 Centner 19 Pfund Rustikal⸗Wolle abgewogen, und die bessere mit 67 Rthlr. 25 Sgr. bis 64 Rthlr. 5 Sgr., die mittlere mit 62 Rthlr. 10 Sgr. bis 60 Rthlr. 15 Sgr., und die geringere mit 56 Rthlr. 25 Sgr. bis 51 Rthlr. 10 Sgr. bezahlt. Der Durchschnitts⸗Preis fuͤr den Centner betrug hiernach 59 Rthlr. 21 Sgr. 5 Pf., d. i. ge⸗ gen den vorjaͤhrigen Fruͤhlings⸗Wollmarkt der Centner 6 Rthlr. 16 Sgr. 5 Pf. mehr. . 88* — Die Koͤnigliche Regierung zu Liegnitz hat eine Praͤmie von 200 Rthlr. demjenigen ausgesetzt, der daruͤber, ob und durch welche Fahrlaͤssigkeit oder boshafte Brandstiftung der Ausbruch “ des Feuers in dem dortigen Schlosse herbeigefuͤhrt worden ist, Amtl. Fonds- und solche uͤberzeugende Auskunft zu geben vermag, daß in Folge der⸗ —-— selben, die eine oder die andere Entstehungsweise ermittelt wer⸗ s[Zf. Hriefsd'eld.] den kann. Zugleich fordert die Regierung, da durch jenen Brand 100: 100 sspr. Tiandbr. sehr viele Akten, so wie die Journale und Nachweisungen uͤber pPr. Engl. Obl. 30. 98 ½ 98 ½ l'omm. do. die eingegangenen Dienstsachen ein Raub der Flammen geworden Präm. Sch. d. Seeh. 63 ½ 63 [Kur- u. Neum. do. sind, alle Diejenigen, die in den letzten 4 Monaten auf einge⸗ Kurm. Obl. m. 1.C. 101 — Schlesische do. reichte Vorstellungen noch keinen Bescheid erhalten haben, auf, Neum. Int. Sch. do. 100 ½ — b1“ sich wiederholt mit ihren desfallsigen Antraͤgen entweder an die “ 100¾ 1008 d. E“ 1 IRBRBBRSüSkee oder durch den Magistrat an die Regierung bhag⸗ . 8 . “ zit zu wenden. 99 I; IEöö 8 — Von den 6 Gymnasten der Provinz Pommern — zu “ 16. 101¼½ 11““ — 13⁄ 198 Stettin, Stargard, Coͤslin, Neustettin, Stralsund Grofshz. Pos. do. 112 ¾ — Disconto 11“ und Greifswald — bei denen 76 Lehrer arbeiten und deren —————— Sene vn. Frequenz im Sommersemester des verflossenen Jahres 1511 be⸗ Wöohznel-Cours. trug, wurden in demselben Semgester 36 Zoͤglinge zur Universitaͤt Erk.CSe-. und 128 zu anderweitigen Bestimmungen entlassen. Dagegen vS6 1— wurden im Wintersemester 183 ½ wiederum 174 neue Zoͤglinge 250 Fl. 2 Mt. 1412 aufgenommen, so daß die Frequenz in dem genannten Semester 300 Mk. Kurz 151 1521 betrug. 300 Mk. Mt. 151 2 1 LSt. 3 Mt. 8— 300 Fr. Mt. 80 ½ Som 150 Fl. Mt. 103 ½ 103 ¾ 150 Fl. Mt. 103 58 —— 100 Thl. 2 Mt. 99 ½ 99 100 Thl. Tage — 102 ⅞ 150 Fl. 2 Mt. 102 ½ 102 100 Rbl. 3 Woch. — 30 .600 Fl. Kurz
also noch vor einen wuͤrdigen Platz angewiesen erhalten hat, wo es von bei weiten 89 kraͤftigerer Fücrans da, as in dem engen Raume, in welchem wir es auf der Ausstellung sahen. 1 8
vfar Vergleichung Deutscher Kunst mit Franzoͤsischer ward dem Verein durch befreundete Hand das Album eines jener seltenen Di⸗ lettanten, des Barons v. Reutern aus Curland, mitgetheilt, welcher, mit urspruͤnglichem Genie begabt, in treuer Auffassung und tiefer Empfindung dessen, was er malt, zu den ausgezeichnetsten Kuüͤnstlern gezaͤhlt werden kann. Seinen wahrhaften Beruf zur Kunst hat er aber dadurch bewaͤhrt, daß er, nachdem er in der Schlacht bei Leipzig den rechten Arm verloren, zu seiner Unterhaltung Ver⸗ suche machte, mit der linken Hand zeichnen zu lernen. Da diese Art der Beschaͤftigung ihm Freude machte, nahm er waͤhrend eines längeren Aufenthaltes in der Schweiz Unterricht bei dem Landschafts⸗ Mahler Lory, und nun entwickelte sich sein gluͤckliches Talent sehr schnell. Von dem, was wir sahen, sind es vornehmlich zwei Blaͤt⸗ ter, welche unsere ganze Theilnahme und Bewunderung in Anspruch nehmen: „Der Gang nach dem Kirchhofe“ und „die Dorfbraut;“ Beides sind Scenen aus einem Hessischen Dorfe, und, wie sich in der Stille laͤndlicher Zuruͤckgezogenheit die tiefere Empfindung fuͤr Leid und Freude am reinsten erhalten hat, so finden wir hier nun auch einmal einen Kuͤnstler, welcher die fromme Sprache dieser ein⸗ fachen Gemuͤther verstand; dergleichen malt kein Pariser Kuͤnstler. Unter die Blaͤtter der Franzoͤsischen Landschaftsmaler war ein Blatt von unserm Schirmer gelegt worden, welches sich durch sein treff⸗ liches Colorit und den großen Fleiß der Ausfuͤhrung so sehr aus⸗ zeichnete, daß ihm, bevor man noch wußte, daß es von Deutscher Hand war, der Preis vor allen uͤbrigen “
18½ 291 † dg Hi
waͤhrend der Nacht an. Die Vergleichung derselben mit dem Than
punkt um 10 Uhr Abends zeigt, ob ein Niederschlag in der niedere
Atmosphaͤre stattgefunden haben kann. Am Morgen des 2. Jn — v1“ zeigte sich z. B. etwas Thau an den Pflanzen unter freiem Himma 8. 1“ Dies war zu erwarten, weil die Luft Abends vorher ihren Thau 8180 92 19 9t 219 uh. n⸗ punkt bei 7,20 R. hatte, die Abkuͤhlung der Nacht in der niederg
Atmosphaͤre hingegen bis 6,0 kam. Es ist ein Resultat läͤngen
Erfahrung und mit der Theorie der Verdunstung uͤbereinstimmen daß ein thauaͤhnlicher Niederschlag in jeder Nacht erfolgt, wan die Nachtkaͤlte unter dem Abendthaupunkt ist. Deshalb si hier von heute ab jedesmal die Kaͤlte der naͤchstfolgenden Nacht uh gegeben werden. Zur Beobachtung dient ein genau mit anden Thermometern korrespondirender Nacht⸗Thermometer aus der Pah staͤtte des Herrn J. G. Greiner jun. (Friedrichsgracht Nr. 49), desh Arbeiten in diesem Fache zu den empfehlungswuͤrdigsten gehöoren,
1““
Koͤnigliche Schauspiele.
Mittwoch, 3. Juni. Im Opernhause: Der Barsir n Sevilla, komische Oper in 2 Abth. Musik von Rossini. (Na⸗ Spitzeder: Rosine.) Hierauf: Die Wiener in Berlin, hast mit Gesang, in 1 Akt, von C. v. Holtei. (Mad. Syitcer. Louise v. Schlingen, als letzte Gastrolle.)
Im Schauspielhause: 1) Le code et l'amour, vauderil en 1 acte. 2) Le Savant, vaudeville en 2 actes, par Seibe
Donnerstag, 4. Juni. Im Schauspielhause: Die Eiet des Lebens, Schauspiel in 5 Abth., nach einem Maͤhrchen, E. Raupach. 1
Freitag, 5. Juni. Im Opernhause: Die Hochzeit dess garo, Oper in 2 Abth., mit Tanz. Musik von Mozart. (NQh Stephan: Die Graͤsin, als Gastrolle.)
Im Schauspielhause: Framosische eaeseana gg b Id-Oours-Ze Horon s. Cour. Sonnabend, 6. Juni. Im Schauspielhause: Geld-Cours Zettel. 1 2” Richard III., Trauerspiel in 5 Abth., von Shakespeare, f n UAckmmehgh Im Bezirke der Königl. Regierung
101 ¾ 8 zu Achen ist der bisherige Pfarrer in Mackenbach, Hein⸗ 102 8 Koͤnigstädtisches Theater. ich Dries, zum Pfarrer in Meyerode ernannt worden.
b och, 3. Juni. Die Reise auf gemeinschaftliche Km b
106 ¾ b M 3 Posse in 5 Akten, von L. Angely. Vorher: Der Lüͤgenfe Fra Diavolo, oder: Das Vimh
Lustspiel in 1 Akt, von A. Roland.
Donnerstag, 4. Juni. 0, Da haus zu Terracina, komische Oper in 3 Akten. Musik von! ber. (Dlle. Vial, vom Koͤnigl. Sardinischen Hof⸗Theate Turin: Zerline, als Gastrolle.)
Preise der Plaͤtze: Ein Platz in den Logen und im Hit des ersten Ranges 1 Rthlr. ꝛc.
liche Aeußerungen halten lasse, das ist es, was ich niemals dul⸗ den werde. Ich fuͤhre einen ehrlichen Krieg gegen die Presse; sie aber fuͤhrt einen unredlichen Krieg gegen mich.“ — Unter dem lebhaftesten Beifall von Seiten der Centra kehrte Herr Bugeaud auf seinen Platz zuruͤck.
Der General Jacqueminot hat an den Marschall Lobau ei⸗ nen zweiten Bericht uͤber den Dienst der National⸗Garde im Palast Luxembourg abgestattet, um zu beweisen, daß, wie die 6 ersten, auch die 6 letzten Legionen der National⸗Garde sich jenem Dienste mit Eifer widmeten. Es werden naͤmlich taͤglich von jeder Legion nur 246 Mann kommandirt; statt dessen aber haben sich von der 7ten Legion 269, von der 8ten 263, von der 9ten 236, von der 10ten 266, von der llten 276 und von der 12ten 247 Mann gestellt, so daß die 9te Legion die einzige ist, wo 10 Mann gefehlt haben.
Bekanntlich hat Herr von Chateaubriand einzelne Bruchstuͤcke aus Milton's verlorenem Paradies ins Franzoͤsische uͤbertragen. Er ist jetzt mit einer Uebersetzung des ganzen Gedichts beschaͤf⸗ tigt, das im September d. J. im Verlage der Buchhaͤndler Gosselin und Furne erscheinen wird und in typographischer Hin⸗ sicht ein Meisterwerk werden soll. Als Einieitung zu demselben wird eine „Geschichte der Englischen Dichtkunst seit ihrem Ur⸗ sprunge bis auf unsere Zeit“ aus der Feder des Herrn von Chateaubriand dienen.
An dem neuen Piedestal der Saͤule auf dem Vendõme⸗ Platze, das bekanntlich aus Corsicanischem Marmor angefertigt 1 wird, laͤßt die Regierung fleißig arbeiten. Man sagt, es sey Paris, 27. Mai. Der Koͤnig arbeitete gestern mit den zugleich der Befehl ertheilt worden, eine Gruft unter der Szͤule
. Umistern der Justiz und des Krieges. Der Spanische Bot⸗ anzubringen, um eventuell die irdischen Ueberreste Napoleons h“ thafter hoße e1e hlg⸗ Konferenz mit dem Minister der aus⸗ aufnehmen zu koͤnnen. n virigen Angelegenheiten. 1 öö1“ “ üs Laufe 8 Peürtgen G in E1141 Großbritanien und zerlin, den 1. Zunt 1835 „Pammer uͤber die Straf⸗Anwendung gegen den Herausgeber Parlaments⸗Verhandlungen. Oberhaus. Siz⸗ 8 8agnben lee⸗ s geea Sar; Hafer 1 e „R’formateur“, Herrn Jauffrenou, fand sich der General zung vom 27. Mai. 86 bhoem Ins. eine 8 G 8r Wasser: Wetzen (weißer) 1 Rthlr. 28 Sgr. 9 Pf,“ bugeaud wiederholt zu mißbilligenden Aeußerungen uͤber den 88 Dissenter⸗Gemeinden unterzeichnete Bittschrift gegen die Ent⸗ 1 Rtohlr. 20 Sgr. und 1 Rtylr. 15 Sgr.; Roggen 1 Athlr. 158 reß⸗Unfug veranlaßt, indem er sich folgendermaßen aussprach: richtung der Kirchen⸗Steuern von Seiten der Dissenters. Eben auch 1 Rthlr. 12 Sgr. 6 Pf.; große Gerste 1 Rthlr. 3 Sgr. . Meine Herren. Ich wuͤrde gewiß nicht noch einmal das Wort derselbe sagte, er habe einen Brief erhalten, worin ihm gemeldet auch 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf.; Hafer 1 Rthlr. 1 Sgr. 3 Pf,⸗ ggreifen, wenn nig sich mit einer stillschweigenden Abstimmung werde, daß der Capitain eines Schiffes, das so eben von Sierra 28 Sgr. 9 Pf.; Erbsen 2 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., (schlechte Enpegnuͤgt haͤtte. Ich mag meine Ueberraschung, als ich den Herrn Leone zuruͤckgekehrt sey, am 6. Maͤrz 6 Prisen⸗Schiffe, mit 1 Rthlr. 23 Sgr. 9 Pf. raͤsidenten diese Diskussion wieder eroͤffnen hoͤrte, nicht ver⸗ BSklaven beladen, in jenem Hafen gesehen habe, wohin sie waͤh⸗ rend der letzten drei Monate von Britischen Kreuzern aufgebracht
8 Sechhe, s. Sde. J. auch 8 Ntil chweigen. Doch da man hierher kommt und uns weich zu stim⸗ 8 . 8 9 „ 8 9—vu* Fb 8 Air g R . . — ,2 9 „ 14 F; .
Das Scho 16 en sücht . (Unterbrechung. Herr Muteau. Wir wollen worden seyen. „Ich glaube“, fuhr er fort, „jene Sklavenschiffe hof zuruͤck und verbarrikadirte sich hier; auch in anderen Stra⸗
hatten sich der Spanischet, lagge bedient. Seit dem Empfang ßen wurden Barrikaden aufgeworfen und mit Steinwuͤrfen ope⸗
2 2 5 ¹ 2 Mh 5 Sgr.; der Centner Heu 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf, auch 15 Sgr. hügkeit; wer wollen bei Niemanden Mitleid erregen!)
a ch zolle gewiß den Gefuͤhlen der Menschlichkeit, welche einige jenes Briefes habe ich einen sehr achtbaren Schiffs⸗Capitain ge⸗ rirt, bis endlich die Truppen feuerten. Auf diese Weise wurde unserer Kollegen beseelen, meine Bewunderung; allein fragen sprochen, welcher mir versicherte, daß in der Zeit, waͤhrend die Ruhe wieder hergestellt. Nach den letzten Nachrichten war nuß ich sie doch, ob sie nicht auch fuͤr die Staats⸗Gesellschaft, welcher diese Schiffe, auf das Urtheil wartend, im Hafen von Niemand ums Leben gekommen, wenn gleich die Kugeln der biese von aufruͤhrerischen Journalen unaufhoͤrlich beunruhigte Sierra Leone lagen, 150 Menschenleben ein Raub des Todes Soldaten Viele und sehr bedeutend verwundet haben. Die mi Gesellschaft, ein Herz haben.. (Reclamationen. Der Praͤ⸗ wurden, weil die Ungluͤcklichen an Bord aufs fuͤrchterlichste zu⸗ nisteriellen Blaͤtter versichern, daß eine genaue Untersuch Ung der ident: „Lassen Sie Jeden seine Meinung frei aussprechen.) sammengepreßt waren und nicht den noͤthigen Unterhalt bekamen. Sache eingeleitet sey. 8 luch ich, meine Herren, habe ein Herz, ich habe ein Gefuͤhl fuͤr Aus den Nachrichten, die ich erhalten, geht hervor, daß sich auf Am Dienstag wurden in der Versammlung der Alderme Zumanitaͤt; aber ich will es lieber fuͤr 32 Millionen Franzosen, diesem Schiffe 9900 Individuen befanden, die durch den abscheu⸗ auf Antrag des Alderman Farebrother und auf Befe eren Ruhe durch die Alles zerstoͤrenden Doktrinen gewisser lichen Sklavenhandel, der von Nichtswuͤrdigen getrieben wird, Lord⸗Mayors die Zuhoͤrer herausgewiesen. Hierauf ” d. Journale unaufhoͤrlich gefaͤhrdet wird, bewahren, als es einem welche die Spanische Flagge auf diese Weise entehren, aus ihrer Versammlung nach einer Debatte mit 13 gegen 5 Stimmen d 8 ournalisten schenken. Hier ist die Menschlichkeit recht ange Heimath und von ihren Freunden fortgeschleppt worden Antrag des Sir P. Laurie an, die Zuhoͤrer wieder Ger aß racht, hier, wo sie sich 32 Millionen Franzosen zuwendet. Se⸗ waren. Ich wuͤnschte nun zu wissen, ob von Seiten der⸗ sen, allein der Lord⸗Mayor verbot es. Alderman Wood 608 hen Sie, m. H., jene Blaͤtter haben geschworen, das Land in jenigen, die jene Schiffe wegnahmen, Maßregeln getroffen wur⸗ te: „Wir sind nicht hergekommen, um uns wie die Kinder 83 den, um durch Einraͤumung eines Theils ihrer eigenen Schisfe handeln zu lassen“, machte die Thuͤr auf und ließ das Publi⸗
L ondon, 29. Mai. Gestern war Cerecle bei der Koͤnigin zur Feier des Geburtstages Sr. Majestaͤt des Koͤnigs. Der Erzbischof von Canterbury uͤberreichte dem Koͤnige eine Gluͤck⸗ wunsch⸗Adresse der Geistlichkeit.
Der Graf von Devon ist in Paris mit Tode abgegangen.
Dem Courier zufolge, wuͤrde sich der Graf von Gosford anstatt des Grafen Amherst nach Kanada begeben.
Die Times sagt, die Konservativen wuͤßten alle, daß der
naͤchsten Session eine Aufloͤsung des Parlaments vorhergehen muͤsse. Der Courier meint dagegen, sie moͤchten sich darin ir— ren; uͤbrigens scheine es ihnen darum zu thun zu seyn, den Sturm heraufzubeschwoͤren, den sie aber schwerlich wieder wuͤr⸗ den beschwichtigen koͤnnen. Es soll eine Petition von Westminster dem Parlamente uͤberreicht werden, um zu bewirken, daß die Mannschaften von den Garde⸗Regimentern nicht mit ihren Bajonnetten in den Stra⸗ ßen erscheinen sollen.
Die Tories haben abermals einen Triumph zu feiern. Oberst Anson, der sich, wie bereits erwaͤhnt, wegen Annahme eines Amtes einer neuen Wahl im suͤdlichen Theile von Staf⸗ fordshire hat unterwerfen muͤssen, ist bei jener Wahl durchge⸗ fallen; sein Gegner von der Tory⸗Partei, Sir F. Goodricke ist mit einer Majoritaäͤt von 188 (nach den Tory-⸗Blaͤttern 223] Stimmen zum Parlaments⸗Mitglied erwaͤhlt worden. Dieses Resultat hat in Wolverhampton, dem Wahlorte, einige, uͤbrigens von der Times schon voraus verkuͤndete, Unruhen nach sich ge⸗ zogen. Gleich nach dem Schluß der Wahl⸗Listen am 26sten Abends sammelten sich starke Volkshaufen vor dem Wirthshause zum Schwan, wo Sir F. Goodricke wohnte; bei einbrechender Dunkelheit wurden diese Haufen immer zahlreicher und lauter, und da man fuͤr die Nacht bedrohliche Aeußerungen des Volks⸗ Unwillens an den Haͤusern der Tories fuͤrchtete, so wurde der Ober⸗ Konstabler von mehreren Seiten angegangen, die dort stehenden Truppen einschreiten zu lassen; wirklich ließ dieser nach einigem Zoͤgern, und nachdem er vergeblich durch Haranguiren vom Balkon aus versucht hatte, das Volk zu beruhigen, die bewaff⸗ nete Macht zur Huͤlfe rufen. Er verlas die Aufruhr⸗Akte, und die Dragoner erhielten Befehl, den Platz zu saͤubern; sie spreng⸗ ten mit gezogenem Saͤbel heran, wurden aber mit Steinwuͤrfen (und, wie Einige behaupten, mit einzelnen Gewehrschuͤssen) empfangen. Der Poͤbel zog sich nach dem nahe gelegenen Kirch⸗
Kronik des Tages.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Buchdrucker George geiedrich Hartung zu Koͤnigsberg in Preußen das Praͤdikat nes Hof/ und akademischen Buchdruckers beizulegen geruht.
Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz Wilhelm (Sohn Sr. Majestat des Königs) ist nach Glogau abgereist.
— —
rliner Börse.
Den 2. Juni 1835. Der bei dem Justiz⸗Amte zu Eslohe angestellte Justiz⸗Kom⸗
risarus Fischer ist zugleich zum Notar im Bezirke des Hof⸗ erichts zu Arnsberg ernannt worden. “
G n-
St.-Schuld-Sch.
Zeitungs⸗Nachrichten.
8 LVZAnsland. Frankreich.
99 ½ —
80
8ö
Amsterdam dito Hamburg dito London Paris Wien in 20 Xr. Augsburg Breslau Leipzig Frankfurt a. M. WZ. Petersburg Warschau
— 8 1 151 ½ J— rland. 150 ¾
6 2 ½
Berlin. In der Versammlung des wissenschaftlich st⸗ Vereins am 1sten d. M. lag der Gesellschaft eine reiche Sammlung Franzdsischer Aquarell⸗Bilder vor, welche wir der gefaͤlligen Mitthei⸗ lung des Hrn. Kunsthaͤndlers Sachse verdankten, durch dessen un⸗ ternehmende Betriebsamkeit seit kurzem nicht nur ein Verkehr, son⸗ dern auch ein Wetteifer zwischen Deutscher und Franzoͤsischer Kunst hervorgernfen worden ist.
2 Ꝙ d2 dn 0 12 220
Allgemein wurde die ungemeine Fertig⸗ keit in Handhabung des Pinsels und der Farben anerkannt, und in
den Genre⸗Bildern haͤuslicher und laͤndlicher Scenen zeigte sich eine
naturgetrene Auffassung ohne gesuchten Effekt, welcher mehr in den Landschaften und staͤdtischen Ansichten bemerkt wurde. Die Behen⸗ digkeit, mit welcher dergleichen Zeichnungen und Bilder in großer Menge gemacht worden, zeigt uns, daß der Geschmack des Pariser Publikums darauf gerichtet ist, wogegen die große Historten⸗Malerei in Oel und al Fresco weniger befoͤrdert wird. „Die Nothwendig⸗ keit, bemerkt ein Franzoͤsischer Beurtheiler der Pariser Kunst⸗Aus⸗ stellung, „schnell und in großer Menge etwas an das Licht zu brin⸗
gen, macht die Kuͤnstler zu Maschinen und die Maschinen zu Kuͤnst⸗ lern.“ Wir in Deutschland haben noch nicht Ursach, uns dieser Be⸗ sorgniß hinzugeben; unserer letzten Herbst⸗Ausstellung fehlten die großen, sogar die sehr großen historischen Bilder nicht, wobei wir
nicht versaͤumen wollen, darauf aufmerksam zu machen, daß das große Oelbild, Christus vor Pilatus, von Hensel, von Sr. Maj. dem Konige angekauft worden ist und in der hiesigen Garnisonkirche
— —
Meteorologische Beobachtung.
Morgens W Abends Nach einmaliger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
Alnx nnvn rdbvb danae vercben, aevere
1835. 1. Juni.
—eer 2—
——
Luftdruck. 336, 1 „„Par. 337, 1 3 Par. 337,3 6 Par. Quellwärme 7,2 9 R. Luftwaͤrme 9,00R. 9,6 °R. 8,⸗°R. [Flußwärme 12,0°R. Sbsrbeänen 5,9 8n 6,8 8 92 1nb Bodenwärme 9,8 0R. Dunstsaͤttg 78 „Ct. 80 pCt. 91 vCt. 3 “ Wetter... truͤbe. truͤbe. trüͤbe. 1“ Wind.... NW. NW. NW. Niederschlag 0,2 13 Rh. 9 — W. — prachtkaͤtte 6,4 °R. Wolkenzug NW 1 — Tagesmittel: 336,8 9% Par. 9,00 R.. 6,60 R... 83 pCt. Die Nachtkaͤlte giebt die niedrigste Temperatur der Luft
einer Ruhe zu stoͤren; und Sie wollen noch, ich soll gegen diese
als Executor des Testaments des verstorbenen Kauf⸗
auf den 14 Mai, den 29. Mai und den 11.
Bekanntmachungen.
rocl am
a. 2 Wenn der Herr Rathsverwandter Colberg hierselbst ihren Anfang nimmt.
1 manns Jvachim Christian Femmse und seiner gleich⸗ falls verstorbenen Wittwe Friedrica Dorothea Fren⸗
Der
Frankfurt a. d. O, den 30 Mai 1835. Magistrat.
Allgemeiner Anzeiger fuͤr Messe sind wir veranlaßt, bekannt zu machen, daß
am ersten Juli d. J. der Bau der Buden beginnt, am sechsten desselben Monats aber die Messe selbst
6
sel, gebornen Stender, mit der Anzeige, daß von die⸗ sen Erblassern außer einer Adoptiv⸗Tochter, theils die Kinder des vormaligen hiesigen Hafenschreibers Sten⸗ der, theils die Enkel der beiden Frenselschen Schwe⸗ stern Maria Eleonora Frensel, welche an den Chirur⸗
aus
Betreff sonstiger Anspruͤche an den Nachlaß auf Er⸗
gen hat. . aus einem Erbrecht oder irgend anderm Grunde zu
Gerichtliche Vorladung.
Auf ehrerbietigst gehorsamsten Antrag des Grafen Heinrich von Blumenthal zu Berlin, fuͤr sich und Toͤnnies in Grimmen und Anna Regina Fren⸗ seine Bruͤder, werden alle diejenigen, welche an die sel, welche an den Cantor Schuͤtze in Grimmen ver⸗ von denselben verkauften, im ritterschaftlichen Amte ehelicht gewesen, zu Erben eingesetzt worden, daß Stavenhagen belegenen Guͤter Liepe und Adamsdorff aber die vollstaͤndige Ermittelung dieser Testaments⸗ cum pertinentiis aus irgend einem civilrechtlichen Erben bisber nicht mit Zuverläaässigkeit habe bewirkt Grunde Anspruͤche und Forderungen zu havden ver⸗ werden koͤnnen, sowohl zu diesem Zweck als auch in meinen, peromtorie hiermit geladen: 1-4 à 1 am vier vb Ann 6. Flich 1 des behufigen oͤffentlichen Proelama angetra⸗ Morgens um 10 Uhr, auf hiesiger Großherzoglicher nasung ee eee alle diejenigen, Helche⸗ Justiz⸗Canzlei zu erscheinen, und solche ihre An⸗ spruͤche und Forderungen gehoͤrig und Anspruͤchen oder Forderungen an den Nachlaß des zumelden, sub praejudicio pro omni. daß sie damit, Kaufmannes Joachim Christian Frensel und seiner unter Auferlegung eines ewigen Stillschweigens, auf
bestimmt an⸗
Wittwe Friedrica Dorothea Frensel, gebornen Sten⸗ stets werden praͤcludirt und abgewiesen werden.
der, sich verechtigt halten moͤchten, bierdurch gela⸗
den, solche Anspruͤche und Forderungen in den dazu lich hierdurch ausgenommen:
Junius dieses Jahres, Nachmittags 3 Uhr, vor uns angesetzten Terminen gehoͤrig anzumelden und nachzuweisen, unter der Androhung, daß sie widri⸗ genfalls durch die am 24. Junius dieses Jahres in öffentlicher Diaͤt zu publicirende Praͤclusiv⸗Erkennt⸗ niß mit selbigen werden praͤcludirt und von dem Nachlaß uͤberall werden abgewiesen werden; wobei zedoch denjenigen Frenselschen Erben, welche sich be⸗ reits bei dem obengenannten Herrn Testaments⸗Exe⸗ cutor unter Einreichung ihrer Geburtsscheine gemel⸗ det haben, zur Nachricht gestellt wird, daß es ihrer Füs einer Anmeldung auf dieses Proclama nicht
edarf.
dlumnnd, den 1. Mai 1835.
BVerordnete zum Stadt⸗Kammergericht. ö1 C. W. Groskurd.
.
Bekanntmachung. Mit Bezug auf die bevorstehende Margarethen⸗
ö1“
und endlich 2) die Kirche, wegen der
Von dieser Meldungspflicht werden jedoch ausdruͤck⸗
1) alle diejenigen Glaͤubiger, welche ihre Forde⸗ rungen in dem, Zwecks Niederlegung eines Hy⸗ pothekenbuchs bei Großherzoglicher Hypotheken⸗ behoͤrde eingereichten, und von derselben corro⸗ borirten Postenzettel richtig verzeichnet gefun⸗ den, oder sonst ihre Forderungen bei gedachter um Behoͤrde angemeldet haben, sowohl ruͤcksichtlich faͤlligen Zinse der Kapitalien, als auch wegen der seit Ter-strag eines je mino Antonii d. J. laufenden Zinsen;
) der engere Ausschuß von Ritter⸗ und Land⸗ schaft zu Rostock wegen aller seit Termino An- tonii d. J exclusive faͤllig gewordenen oder noch faͤllig werdenden oͤffentlichen Abgaben und Obligationen: wegen etwaniger Monituren hinsichtlich der Ne⸗ bensteuer;
3) das ritterschaftliche Amt Stavenhagen wegen aller seit ermino Antonii d. J. faͤllig gewor⸗ denen oder noch faͤllig werdenden Amtsanlagen, 930.
Pfarre und Kuͤstere
i zu Pecca seit Termino Antonii d. J. faͤll
die Preußischen Staaten.
(E. S)
gewordenen oder noch faͤllig werdenden Abga⸗
ben und Erlegnisse. Gegeben Guͤstrow, den 21,. Maͤrz 1835 Großherzoglich Mecklenburgsche, zur Justiz⸗Canzlei Allerhoͤchstverordnete Direktor, Vice⸗Direktor
G. Brandt.
und Raͤthe.
10370, N
15754. 17244. 1- 18106,70,
1797. 13059. 4653. 13813. 68596. 16655. 7572. 24391. 5936. 11320. 4926. 13036. 14933. 11002. 12930.
19745. 9082 6708. 7958. 7564 4202.
15104. 6620.
4785. 20420. 7619. 7470. 7252. 595 18718. 4839. 3696. 14280. 200. 5037. 9471. 8979. 6411. 2491.
lichen:
London,
10428.
7512.
11071.
gust d. J. bis zum tal in Abzug gebracht. 1 den 18. Mai 1835.
Nummern von 187 Stuͤck
Partial
Unterzeichnete sind beauftragt, folgende in London erschienene Bekanntmachung, auch hier zu veroͤffent⸗
Neapolitauische Anleihe von 2,500,0 00 Pfd. Sterl. bei Herrn N. M von Rothschild in London negociirt.
Das Publikum wird hierdurch benachrichtigt, daß⸗ in Gemäßheit des Contraects uͤber obige Anleihe, Be⸗ hufs der halbjaͤhrlichen am 1. Aug. d. J. stattfinden⸗ den Einloͤsung von Obligationen — da dieselben den Preis uͤber bary erreicht haben — eine Ziehung der⸗ selben durch das Loos in Gegenwart Sr. Excellenz des Herrn Grafen von Ludolf, außerordentlichen Ge⸗ in Empfang nehmen bei ͤ sandten und bevollmaͤchtigten Ministers Sr. Matestaͤt Gebruͤder Veit & Con des Koͤnigs beider Sicilien, bei Sr. Majestaͤt dem Koͤnige von Großbritannien, und der Stellvertreter des Herrn N. M. von Rothschild, als Contrahenten besagter Anleihe, so wie des Notarius Herrn John Venn, am heutigen Tage stattgefunden hat. 8
Die Inhaber der gezogenen:
187 Stüuͤck
Nr.
13232. 17178. 15297. 15713. 18510. 7150. 7848. 13454. tel 23031. 17350. 1 6830.
12969. 5519 8706
24545. 8285
68 4
8952. 5087. .16774. . 14503. 1689. . 13207. 12089. 16961. 16091.
Obligationen „ werden demnach aufgefordert, dieselben in dem Bu⸗ Von dem letzt gefehlten Bildnisse: reau des Herrn N M. von Rothschild vorzuzeigen, um das Cavital und die bis zum 1. August d J. 9 en 1ö v 8 3 den fehlenden Zins⸗Coupons vom 1. Au⸗ EE111A4““ TPhlr.., al-
f 8s Pn 1860, wird vom Capi⸗ gute Abdrücke vorräthig zu 4 Th lhd-.
verlooster Partial⸗
7789. 3898. 23247. 17520.
22577. 12054.
—
8403. 2303. 16441,] 13008. 19957. 11165. 2 9680. 14408.1
15466. 5401. 4771. 1709. 13278. 2135. 8026. 6606.1 15529 18724. 6711. 9139. 2700. 3103. 661. 5955. 1794. 5288. 9398. 170282 10393 1267. 20894. 13850. 16020. 12508. 9279. 8407. 1061. 9147. 980 8388. 618. 15626. 4840. 3052. 5076. 10967. 1275 15893 3193. 4084. 13321. 1 Inhaber dieser Obligationen koͤnnen deren d
14130. 12694 14310. 7121. 18391. 15235. 5884. 1716. 15916. 5958. 10671. 746: 14168. 6858. 5470. 16957 19437. 659.
23209 16682.
Jaͤgerstraße Nr. 5. Berlin, den 30. Mai 1835.
a1u.u..—“ Literarische Anzeigel
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König Friedrich den Gr8 Prerde bei Sanssoucl,⁴
9 9 1 1G nach Wolk. von M. Haas gestochen, sind Drucke 6 Thlr., vor der Schrift, Ca Bekanntlich das Aehnlichste und hesh d Jacoby's Kunsthandlung, Linden!
2426. 20 419. 13469. 7562. 5198. 10041 14117. 19392. 16770. 18077. 4784
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12606. 4433.
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nöchte.
senn se uch ei vor, 285 sie im Moniteur lautet (aus wel⸗ im sie auch hier mitgetheilt worden), und fuͤgte hinzu, er sey ein schlechter Mensch; die, n s1w ͤge
haß er menschlich gesinnt sey, und daß er in den Apr üdhoi „und daß er in den Apriltagen viele Neuester Plan von Berlin und n Ehenäötee von der Brust der Feinde abgelenkt, und viele Schuͤsse
Umgegend.
Angriffe.
Baͤtter Menschlichkeit zeigen? (Laͤrm.) Freilich bestraft man in dem Herausgeber eines Blattes in der Regel einen Mann, der selst nicht schuldig ist; ich wuͤrde daher auch, was diesen betrift, zur Nachsicht geneigt seyn; doch waͤre es moͤglich, das ufrüͤhrerische Blatt selbst zu toͤdten, mit einem Schlage vollte ich es, ich habe dessen kein Hehl, zu Boden strecken.“ Diese Aeußerung erregte in einem großen Theile der Versammlung heftiges Murren, dem der Praͤsident da⸗ urch ein Ende machte, daß er dem Redner das Wort nit dem Bemerken entzog, daß er von der Frage abweiche, in⸗ em es sich gegenwaͤrtig lediglich um die Form der Abstimmung über die dem Herrn Jauffrenou aufzulegende Strafe handele. — n der heutigen Sitzung fand Herr Bugeaud sich indessen eranlaßt, auf das von ihm gewaͤhlte Thema noch einmal zuruͤck⸗ lekommen. Der Messager hatte naͤmlich gestern Abend den chluß seiner obigen Rede in folgender Weise gegeben: „Auch ch, meine Herren, kenne die Humanitaͤt, jedoch fuͤr die Gesell⸗ haft, nicht aber fuͤr einen Journalisten; ich habe Humanitaͤt ür 32 Millionen Franzosen, die der Journalistnus verhindert, 4. der Guͤte unserer Regierung zu erfreuen; doch fuͤr Zeitungs⸗ hhfsger habe ich keine Humanitaͤt; ich küuͤmmere mich durch⸗ in um diese Leute nicht. Koͤnnte ich mit Einem Schlage aufruͤhrerisches Blatt hinstrecken und mir diejenigen, le es schreiben, vom Halse schaffen, ich wuͤrde keinen
lugenblick anstehen.“ — Nachdem nun in der heutigen Sitzung
as Protokoll verlesen worden, verlangte der General Bugeaud . ort und sagte: „Meine Herren! Sie haben die Oeffent⸗ Reit gewollt, und ich widersetze mich ihr nicht. Aber ich
bünschte wenigstens, daß die Blaͤtter von unseren Sitzungen ei⸗ üee gecuen Bericht abstatteten. her „Messager“ laͤßt mich in seinem Berichte uͤber meinen in er gestrigen Sitzung gehaltenen Vortrag, da ich von den Journa⸗
So verhaͤlt es sich indeß nicht.
en sprach, Folgendes sagen: (Hier theilte der Redner die betreffende
Stelle mit.) Nun aber habe ich im Gegenthe il gesagt, daß ich die Men⸗
en verschonen, wohl aber die aufruͤhrerischen Journale vernichten Das ist ein ganz anderer Gedanke.“ Der Redner las
welche ihn naͤher kennten, wuͤßten,
—
indert habe W 6 ie Press⸗ schloß s . „Wenn ich die Presse hasse“, so schloß der eneral, „so geschieht es, weil ich mein Land liebe. Ich bin
in Feind der I 66111 . chone si⸗ er Journale, eben so wie sie meine Feinde sind. Ich
mesie nicht, und sie schonen mich eben so wenig. Moͤge die resse hh hs nach Belieben mich angreifen, ich verachte ihre lber daß sie mich auf dieser Rednerbuͤhne unmensch⸗
fuͤr diese ungluͤcklichen Geschoͤpfe, die ein Opfer fremder Hab⸗ gier und Raubsucht geworden, deren Leiden einigermaßen zu mildern.“ Lord Auckland erwiederte darauf, daß er von die⸗ ser Sache gar nichts wisse; wenn aber sein edler und gelehrter Freund die Namen der Kreuzer nennen foͤnnte, so sey er bereit, eine Untersuchung daruͤber einleiten zu lassen. Lord Brougham nicht im Stande, und die Sache hatte daher bei dieser Unterredung ihr Bewenden. Nachdem sodann noch die Bill in Betreff der großen westlichen Eisenbahn die erste Le—
sung erhalten hatte, vertagte sich das Haus bis zum Montage.
Unterhaus. Sitzung vom 27. Mai. Auch in dieser
Sitzung kam wieder nichts von Bedeutung vor. Es wurden zu⸗
erst mehrere Bittschriften uͤberreicht, worunter auch einige gegen die Verwendung des Irlaͤndischen Kirchen⸗Eigenthums zu ande⸗ ren als kirchlichen Zwecken. Dann wurde der Berichr des Aus⸗ schusses verlesen, der die Wahl fuͤr Carlow zu untersuchen hatte. Die Herren Bruen und Kavanagh, beides Konservative, werden darin fuͤr unrechtmaͤßig gewaͤhlt erklaͤrt, und das Haus erließ da—
her ein neues Wahl-Ausschreiben fuͤr Carlow. Großes Gelaͤch⸗
ter erregte es, als darauf Sir A. Agnew, ungeachtet am Tage vorher in Bezug auf die große wesentliche Eisenbahn schon ein aͤhnli⸗ cher Antrag mit großer Mazoritaͤtverworfen worden war, doch noch die Anzeige machte, daß er bei Einbringung des Berichts uͤber die
Bill in Betreff der Eisenbahn zwischen Löndon und Birmingham
auf die Einschaltung einer Klausel antragen werde, wodurch des Sonntags das Fahren auf derselben verboten werden solle. Die Bill in Betreff der erstgenannten Eisenbahn erhielt sodann die dritte Lesung und wurde ins Oberhaus gesandt. Auf eine an
Lord John Russell gerichtete Frage hinsichtlich seines Antrages
in Bezug auf die Reform der Munizipal⸗Corporationen antwor⸗ tete dieser, daß derselbe sich bloß auf England und Wales erstrek⸗ ken solle, indem er von dem General⸗Prokurator, der an der Spitze der Kommission zur Untersuchung des Munizipalwesens in Irland stehe, noch nicht hinreichende Mittheilungen erhalten habe, um sagen zu koͤnnen, welches Verfahren er mit Hinsicht auf die Irlaͤndischen Corporationen zu beobachten gedenke. Der Lord ersuchte hierauf Herrn Cayley, daß derselbe doch seine auf den Montag angekuͤndigte Motion in Betreff der allgemeinen Landes⸗Valuta noch verschieben moͤchte, da er (Lord Russsell) an
diesem Tage die Frage uͤber die Reform der staͤdtischen Corpo⸗
rationen zur Sprache bringen wolle, worauf jedoch dieser einzu⸗ gehen sich weigerte. In dieser Sitzung nahm auch der Auf⸗
seher der Archive, Sir Charles Pepys, seinen Platz ein und leistete den Eid. Das Haus vertagte sich (so wie das Ober⸗
bns. wegen der Feier des Geburtstages Sr. Majestaͤt bis Nontag. 8
Dies war jedoch
zufolge sey zu allen jenen Befuͤrchtungen
wichtigen Punkt eingebuͤßt;
kum herein. Ueber den Stand der Dinge in Spanien hat man hier noch immer nichts Gewisses, und an der Boͤrse herrscht die groͤßte Bestuͤrzung. Kaum hatten sich die Fonds⸗Inhaber von dem pa⸗ nischen Schreck des vorigen Freitag einigermaßen erholt, als ploͤtz lich am Mittwoch ein neuer Schreck die Boͤrse ergriff und der Geldmarkt in einen Zustand gestuͤrzt wurde, wie er bisher in den Annalen desselben unerhoͤrt war. Aller Kredit, alles oͤffentliche Vertrauen schien vollkommen untergraben. Alle Versuche, die Preise wieder etwas zu heben, schlugen fehl, denn man verbrei⸗ rete die abenteuerlichsten Geruͤchte. Die London Price-⸗Cur⸗ rant sagt, sie kenne Hunderte von Personen, die, bisher sehr reich, ploͤtzlich arm geworden, andere aus den mittleren Klassen die sich bisher einer maͤßigen Wohlhabenheit erfreuten und jetzt in die groͤßte Duͤrftigkeit gestuͤrzt seyen; aber diese letzte Woche werde eine gute Lehre fuͤr die Zurkunft seyn und Kapitalien wie Indivi⸗ duen einer Art des Handels entziehen, die jetzt zu einem foͤrmlichey Gluͤcksspiel herabgesunken sey. Vorgestern uübrigens schrieben die Herren Ricardo u. Comp. dem Spanischen Gesandten, es seper Geruͤchte im Umlauf, welche den Kredit seiner Reoterung 9 geuͤben, und man erwarte von ihm eine Widerlegung dee salten. Herr von Alava, gerade mit den Festivitaͤten, die zur Feier des Koͤniglichen Geburtstages veranstaltet waren, beschaͤftigt, antwor⸗ tete nur kurz, er habe Nachrichten aus Madrid vom 12ten der Franzoͤsische Gesandte habe deren vom 18ten Mai, und denen nicht de 6 Grund vorhanden; nach Lord Ellior's eigener Anaate der Verlust im Treffen von Amescoas bei weitem nicht so be⸗ deutend, wie man behauptet haͤbe; die Koͤnigin habe nicht mehr als 309 Mann und einen in militairischer Beziehung ganz un⸗ Generel Valdez habe seine Stel⸗ lung am Ebro, und zwar nach des Herzogs von Wellington . genem Zeugniß so zweckmaͤßig wie moͤglich, genommen; 88 Geruͤchte von Desertionen der Christinos und von de Marsche Zumalacarreguy's auf Burgos seyen ungegruͤnder. Heute hat endlich das Comité selbst die Preise festgesetzt 8b welchen die Spanischen Papiere verkauft werden sollen; 8g, dn 50 füuͤr die Bons und 5 pCt. Diskonto fuͤr die Scrips; hiern 1) ist denn auch verkauft worden. Die Verkaͤufer ausländins 9 Fonds haben darein gewilligt, Zahlungen halb in baarem Fücber halb in Spanischen Bons anzunehmen; die Fondsboͤrse bis 6 Uhr Abends geoͤffnet bleiben, damit noch heute Nles ar⸗ rangirt werden koͤnne, und das Comité wird nicht zugeben Sas die Namen der Nichtzahlenden oͤffentlich bekannt gemacht 1—5 Machrichten aus Kanada zufolge, hat die Kolonial⸗Ver⸗ sammlung von Ober⸗Kanada vor ihrer Vertagung einen hoöͤchst wichtigen Beschluß gefaßt, worin sie es fuͤr verfassungswidrig
ACaf iuen rrasvmsammaiad niaa.