1835 / 154 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

erklaͤrt, wenn das Br gierung, ohne die Zustimmung ser Provinz Abgaben auflegt od disponirt, moͤgen letztere nun au oder aus direkter Besteuerung erwachsen. dem Beschluß, die Ver gesehen, daß die Kontrolle sten Landes am Huron einer London uͤbertragen worden sey. er den Gouverneur der Provinz dem Koͤnige ließ auch noch eine Adresse an den

Die Versammlung er setzgebenden Rath aus⸗

worin sie sich nachdruͤcklich gegen den ge

spricht.

Von der Kolonie Kuͤste Neu⸗Holland's, sind folgende Na Die Eingebornen am Murray⸗Fluf egend gewesen,

7„‿

ein Schrecken der Umg Regierung mit der Sich Bewohner nicht vereinbar war, Zu diesem Zwecke begab sich ter der Gouverneur, Sir James Stirling, und bst acht Soldaten, nach einem Platze, der

zu bestrafen.

25 Mann, worun

zwei Unteroffiziere ne

von den I

30 Eingebor

gefangen, und die Uebrigen ergriffen die waren schwer durch die Speere der Wilden verw

Niederlande.

Aus dem Haag, 27. Mai. Der Finanz⸗Minister hat heute mit dem Mitgliede unserer zweiten Kammer, Herrn Re⸗ pelaer, eine Reise nach Italien angetreten.

Belgien. Die Post⸗Verbindung zwischen Paris eunigt, daß die Briefe aus am Abende des naͤchsten Ta⸗ Bisher fand diese Ausgabe iten Tage nach ihrem Abgange des Morgens Beschleunigung dem Belgischen as in Valenciennes ankommende Pariser ie Diligence warten, sondern sogleich Die Korrespondenz hat sich daß die Kosten der Man hofft sogar, binnen kur⸗ Dienst zwischen Paris

21G

Bruͤssel und Bruͤssel ist jetzt dermaßen beschl der Franzoͤsischen Hauptstadt bereits ges in Bruͤssel ausgegeben werden. immer erst am zwei 1 Man verdankt diese

fruͤh statt.

Post⸗Direktor, der d Brief⸗Packet nicht erst auf d i mit Estaffette weiter befoͤrdern laͤßt. in Folge dieser Maßregel Estaffette reichlich gedeckt wer zem einen direkten Estaffetten⸗ sel zu Stande kommen zu sehen. ; i. Von einem dieser Tage hier aus

kommenen!] Daͤnischen Capitain „Waͤhrend

Kopenhagen, 25. dem Mittellaändischen Meere ange Mittheilung gemacht worden:

Vilden Pinscharra genannt wird, neur eine Stadt anzulegen beschlossen hatte. hieraus etwa noch eine die Wilden, mit denen sich sogleich ein ne wurden getoͤdtet, 8 Frauen ne

,27. Mai.

ist folgende oͤffentliche

meines Aufenthalts in Algier wurde dort eine Verordnung

im Hafen bekannt gemacht, von der es Versicherer zeitig Kenntniß davon erhielten. hiff im Hafen von Algier angekommen Ist diese Zeit

Rheder und

naͤmlich ein Kauffahrteise ist, darf es nur verstrichen, so muß es, bels die Jahreszeit, jener offenen Kuͤste ve en C die auf diese Weise im letztverflos gewiesen wurden, verungluͤckte 12. selbigen Monats.“ Deutschla Nachstehendes ist der (gestern er— Zeitung gegen die in Bezug auf den Machinationen: Pläne der Regierung, dem Lande die mit 23 Millionen Deutschen zu ehen von hier aus, aber nicht von den In Freiburg ist auf Begehren von 33 einde⸗Versammlung angekuͤndigt, um eine rein zu Stande zu bringen; von da aus n zu gleichen Unternehmungen an andere Buͤrger kennen die vaͤterlichen, nur auf Absichten ihres Regenten, sie werden sich nicht nen Willen ausspricht, schlagen Ihm So wahr dies ist, hlthaͤtigsten Absich⸗

Karlsruhe, 28. Mai. waͤhnte) Arrikel der hie die Zollvereins⸗Sache sich ber

„Die Umtriebe gegen die Segnungen des freien T verschaffen, beginnen. Sie g Einwohnern der Residenz. Zuͤrgern bereits eine Gem Petition gegen den Zollve sind bereits Aufforderunge Orte abgegangen. ihr Wohl gerichteten irre fuͤhren lassen; die Herzen seiner U. so bleibt es doch den Kuͤ ten der Regierung entgegen sichtige und Lei gierung, wenn auch reiten, die nichts mehr. n und Frieden zwischen den Fuͤrsten un ten ja, selbst hier am Sitze der Regier ten, die Frage uͤber den Zoll⸗Verein h sten Rathe des Regenten zur Folge ge des abgeschlossenen ungern gesehen werden. 8 griffe sol, dem Vernehmen nach, sogl

klaͤrung der Regierun

den haben.

annehmen,

Koͤpfe sind, ein W wahren, faͤllt jeder Buͤrger, die beschei gern Krieg fuͤhren me rufen glauben, die oͤffen haben Recht, wenn Treiben; sie haben Unrecht, treten im entscheidenden Moment, wo einzelner Wortfuͤhrer als di wird. Der Zoll⸗Verein um es aus Staaten besteht, die nicht fuͤr sich ein großes, nes Handels⸗Gebiet seyn koͤnnen, wie z. B. der Oesterreichische Kai⸗ serstaat. Die vereinten Staaten haben das Beduͤrfniß gefuͤhlt, sich zum wechselseitig zollfreien Verkehr.

zu verbuͤnden 1 scheidet sich denn das Großherzogthum Baden von allen diesen Laͤn⸗

venshett in.

Welche 1 breitet werden, um den schwache, nur augenblick werden in den oberen Landesgegenden Unzufriedenheit in den un soll uns nicht wundern, n Stimmung am Main,

die Rede wird, Alles in 1 gung ein Freudenfest der Art irgen nichk, daß die Regierung die

entdecken und ihren verderblichen Wenn Gemeinde⸗ len, die sie nicht kennen, Regierung, die das Staates uͤbersieht,

itische Parlament oder die Britische Re⸗ der Kolonial⸗Versammlung, die⸗ er uͤber die Einkuͤnfte derselben s dem Verkauf von Laͤndereien Ferner heißt es in sammlung habe mit großem Bedauern uͤber eine Million Morgen des schoͤn⸗ Gesellschaft von Spekulanten in Dieser Beschluß sollte durch uͤbersandt werden.

am Schwanen⸗Flusse, auf der West⸗ chrichten eingegangen: en seit einiger 3 und da die Nachsicht der erheit des Lebens und Eigenthums der so wurde endlich beschlossen, sie eine Gesellschaft von

und wo der Gouver⸗ Indem sie von Viertelstunde vordrangen, trafen sie auf Kampf entspann. bst einigen Kindern n die Flucht. Zwei Englaͤnder

1“”

so sehr vermehrt,

im Januar und Februar d. J. uͤber den Aufenthalt von Schifsen wohl wichtig waͤre, daß

20 Tage in selbigem bleiben. aden oder leer, und ohne Ruͤcksicht auf nd wird daher allen, mit rknuͤpften Gefahren ausgesetzt. Einige Schiffe, enen Februar⸗Monat aus dem

Orkan am 1

den Hafen verlassen, u

hiesigen Ze nerklich machen

wo Er sei nterthanen freudig entgegen. nsten einer auch den wo strebenden Partei nicht unmoͤglich, Kurz⸗ Raͤnkemacher, die der Re⸗ es Landes, gerne Verlegenheiten be⸗ Ruhe und Ordnung, Einigkeit d Voͤlkern Deuntschlands, wuß⸗ ung, das Geruͤcht zu verbrei⸗ abe eine Spaltung im hoͤch⸗ habt, und eine Verwerfung ten der Staͤnde werde nicht Diese elende Nachaͤffung fremder Kunst⸗ eich durch eine kraͤftige Er⸗ g gegen die Stände ihre Widerlegung gefun⸗ Inwahrheiten werden nun erst auswaͤrts ver⸗ Plaͤnen einer Faction eine, wenn auch nur liche Unterstuͤtzung zu verschaffen. Nachrichten von der hoͤchsten egenden verbreitet, und es venn bald am Bodensee von bedenklicher am Main von solcher am Bodensee der Absicht, den Maͤnnern der Bewe⸗ ndwo zu bereiten. Urheber solcher Geruͤchte zuvorkommen wird. Versammlungen uͤber Maßregeln absprechen wol⸗ deren Vortheile und Nachtheile nur die die innern und aͤußeren Verhaͤltnisse des vermag, so kann man schon vorweg ball einzelner anmaßender, erxaltirter isses. Sie dagegen zu ver⸗ eil die ruhigen, besonnenen den der Einsicht der Regierung vertrauen, nicht nit aufgeblasenen Helden des Tages, tlichen Angelegenheiten zu leiten. Sie t nicht verlieren wollen mit unnuͤtzem wenn sie solchen Leuten nicht entgegen⸗ das tolle Toben und Schreien e Meinung der Mehrheit ausgerufen faßt beinahe ganz Deutschland, so weit

chtglaͤubige zu bet auf Kosten d fuͤrchten, als

Vertraas von Set

teren Landesg.

Wir zweifeln

Ganze, adzuwaͤgen daß sie ein Spiel erkzeug fremden Einfli Regierung schwer, w

die sich be⸗ sie ihre Zei

Worin unter⸗

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dern? Warum soll uns nicht zusagen, was 23 Millionen Deutschen Beduͤrfniß ist; sind wir vielleicht groß genug, um ein selbststaͤndiges Ganzes zu seyn? Die vereinten Staaten haben es zweckmaͤßig ge⸗ funden, den Englaͤndern und Franzosen und andern Voͤlkern, welche der Deutschen Industrie ihre Maͤrkte verschließen, die Einfuhr ihrer Kunstprodukte durch Zoͤlle zu erschweren, um ihren eigenen Unter⸗ thanen die Arbeit und den Verdienst zu sichern, der nur zu lange Fremde bereichert hat. Warum soll dieses der arbeitenden Klasse guͤnstige System dem Großherzogthum nicht zusagen, dem Großher⸗ zogthum, dessen Bevoͤlkerung jaͤhrlich an 13,000 Seelen zunimmt, die Arbeit und Verdienst haben wollen? Buͤrgt uns nicht der Verstand und die Thaͤtigkeit unserer Industriellen fuͤr ein tuͤchtiges Voran⸗ schreiten der Betriebsamkeit? Wer daran zweifelt, gehe auf unsern Schwarzwald und an die Graͤnzen der Schweiz, wo in der sichern Hoffnung, daß wir dem Zollvereine beitreten werden, bereits neue Werkstaͤtten nuͤtzlicher Thaͤtigkeit gegruͤndet werden. Die verein⸗ ten Staaten haben gut gefunden, den Revenuͤen⸗Verlust, der aus der Freiheit des Verkehrs zwischen ihnen nothwendig entsteht, durch hohe Zoͤlle auf den Kaffee und Zucker zu ersetzen, welche auch in Oesterreich, Frankreich und anderen großen Staaten, ohne den ge⸗ ringsten Nachtheil, zum Theile in noch hoͤherem Maße, schon lange bestehen. Warum sollte dieses Baden Verderben bringen? Ist gegen diese neue Last, die besenders dem schoͤnen Geschlechte mißfaͤllt, was die Maͤnner in einige Verlegenheit setzt, ist gegen diese neue Last, die Zollfreiheit von allen Waaren, welche der Kunstfleiß von 23 Millionen Deutschen erzeugt, in keinen Anschlag zu bringen? Nein! sagen uns die, welche sich in Englische und Franzosische Erzeugnisse kleiden und mit diesen ihre Prunkzimmer schmuͤcken, die ohne Pa⸗ riser Schneider und Modistinnen nicht leben koͤnnen: nein! sagen sie, uns genuͤgt nicht, was der unbeholfene Deutsche hervorbringt. Diesen Uebermuth sollte man nicht mit dem mäaͤßigen Zoll⸗Tarif des Vereins, sondern mit dem Franzoͤsischen und Englischen strafen! Alle vereinte Staaten haben die Nothwendigkeit eingesehen, die Zoll⸗ Revenuͤen durch angemessene Sicherheits⸗Maßregeln gegen den de⸗ moralisirenden Schleichhandel zu sichern, wie es in allen großen Staaten Europa's und auch in denen anderer Welttheile geschieht. Warum sollte dieses nicht auch im Großherzogthum Baden ohne Nachtheil geschehen koͤnnen? Sind vielleicht in Baden die Smugg⸗ ler einer besonderen Protection wuͤrdig, oder werden die ehrlichen Leute dadurch in ihrer Betriebsamkeit gehindert? Keines von beiden! Der groͤßte Theil des Großherzogthums gegen Frankreich und die Schweiz bat den Rhein zur Graͤnze. An diesem ist durch die Natur der Verhaͤltnisse der ehrliche Verkehr auf Bruͤcken und Faͤhrten und gewisse Ladstaͤtten beschraͤnkt, und die Zollbewachung nur den Schif⸗ fern und Handelsleuten beschwerlich, welche in der Kontrebande ihr Gluͤck versuchen wollen. Den Handelsleuten sind die Zoll⸗Forma⸗ litaͤten eine gelaͤufige Sache, den Produzenten aber, da in dem Vereins⸗Gebiete mit wenigen Ausnahmen alle Erzeugnisse ausgangs⸗ zollfrei sind, in keiner Weise beschwerlich. Ueberdies soll die Großherzogliche Regierung wegen der Zoll⸗Maßregeln an der Graͤnze solche Ausnahmen bewilligt haben, welche die Unan⸗ nehmlichkeiten der Zolllinie wesentlich mildern. Der Demoralisation des Volkes wird durch eine strenge Graͤnz⸗Bewachung mehr ge⸗ steuert, als durch eine unzulaͤngliche. Auf ¾ Theilen der Graͤnze des Großherzogthums fallen alle Zollschranken weg, und damit das gemeinschaftliche Gewerbe der Schmuggler. Moͤgen die Gegner des Vereins die aufgeworfenen Fragen beantworten! Sie werden von den Konsumenten sprechen. Sind aber die arbeitende Klasse nicht auch Konsumenten? Und wer verdient die hoͤhere Ruͤcksicht, diejeni⸗ gen, die nur konsumiren, die Rentirer, Pensionairs und Staatsdie⸗ ner, oder die große Masse derienigen, die sich von verkaͤuflichen Er⸗ zeugnissen ihres Fleites naͤhren? Ueberall sind es die letztern, auf welche die Sorge der Regierung vorzuͤglich gewendet seyn muß, selbst im Interesse der sogenannten Konsumenten, und dies geschieht durch die Zoll⸗Gesetzgebung des Vereins, deren Hauptzweck die Erhaltung und Emporbringung der Deutschen Betriebsamkeit ist. Soll man vielleicht den Rentirern, den Pensionairs und Staatsdienern das ö geben, das Geld, das ihnen aus der Tasche der arbeirenden Klasse zufließt, in Englischen und Franzoͤsischen Waaren zu konsu⸗

miren? Wenn irgend Jemand die Pflicht hat, damit den inlaͤndi⸗

schen Kunstfleiß zu belohnen, so sind es diese Klassen, und da man dabei auf ihren Patriotismus, den wir keineswegs bezweifeln, doch nicht mit Sicherheit rechnen kann, so ist und bleibt es gut, wenn sie dieses tbun muͤssen, und der Versuchung nicht ausgesetzt werden. Endlich moͤchten wir die Gegner des Vereins fragen: was aus der Betriebsamkeit des Großherzogthums, aus seinem Handel und be⸗ sonders aus seinem Transit⸗Handel werden soll, wenn uns wie Frank⸗ reich auch ganz Deutschland verschlossen wird; was aus unserem Verkehr auf dem vaterlaͤndischen Rheine, wenn alle Vereins⸗Staaten auf diesem beinahe volle Abgaben⸗Fretheit genießen und unsere Aus⸗ fuhren von Holz und Natur⸗Produkten aller Art bis an die Hollaͤndische Graͤnze dem vollen Rhein⸗Zoll unterliegen? Sie haben keine andere Antwort, als: eine Herberge des Schmuggelhandels! Schmachvolleres laͤßt sich nichts den⸗ ken, und nur dem baaren Unverstande, der unbegreiflichsten Kurz⸗ sichtigkeit koͤnnen die nachtheiligen Folgen eines solchen Zustandes, einer solchen Stellung gegen die Deutschen Nachbarstaaten, die mit uns in freien Verkehr zu treten bereit sind, entgehen. Wir hoffen von der Weisheit und Festigkeit unserer Regierung, daß sie dem boͤfen Willen und der unverstaͤndigen Anmaßung derjenigen zu be⸗ gegnen wissen wird, die ihren wohlwollenden Absichten entgegen⸗ treten; daß sie bei diesem Kampfe in der großen Masse einsichts⸗ voller, vaterlandsliebender, wahrhaft Deutschgesinnter Staatsbuͤr⸗ ger, vor allen aber in unserer aufgeklaͤrten Staͤnde-Versammlung eine kraͤftige Unterstuͤtzung finden wird; in unserer Staͤnde⸗Ver⸗ sammlung, der es weder an Kraft noch an Einsicht fehlt, um poli⸗ tischen Schwindlern, metaphysischen Staatswirthen und allen denen, die unter dem Deckmantel der Vaterlandsliebe gemeinem Eigennutz froͤhnen, mit Erfolg zu begegnen; die ihren hohen Beruf nicht ver⸗ kennt, den allgemeinen und hoͤhern Interessen des Ganzen die be⸗ sondern und örtlichen unterzuordnen.“

Frankfurt a. M., 27. Mai. Bekanntlich wurde, in Be⸗ treff des hiesigen Staats⸗Schuldenwesens, nachdem ein fruͤheres Projekt, das ganz einfach Zeit⸗Reduction bezweckte, in der ge⸗ setzgebenden Versammlung verworfen worden war, zu dem naͤm⸗ lichen Behufe von drei großen Banquier⸗Haͤusern der Staats⸗ Regierung ein anderer Plan vorgelegt, der im Wesentlichen darauf hinauslief, zwei Drittel der jetzt durch 4proc. Obligatio⸗ nen repraͤsentirten Schuld in 3/ procent. umzuwandeln, und die Abtragung des letzten Drittels mittelst Emission von 25 Gulden⸗ Loosen zu bewirken, von denen alljaͤhrlich ein aliquoter Theil ge⸗ zogen werden sollte. Diese Lotterie⸗Effekten sollten nur 22 Proc. sährlicher Zinsen tragen; dagegen aber war die Aussicht auf an⸗ sehnliche Praͤmien⸗Gewinne damit verknuͤpft. Dieser Plan hat, sobald er ruchbar geworden, nicht verfehlt, Konkurrenz hervorzurufen. Mehrere andere hiesige Banquiers und Ka⸗ pitalisten sind zusammengetreten, um auch ihrerseits aͤhnliche Anerbietungen der Staats⸗Regierung zu machen. Zu dem Ende ward vorgestern Nachmittag bei dem Wechselhause Philipp Nicolaus Schmidt eine Subscription eroͤffnet, de⸗ ren dort aufgelegte Liste sich so schnell mit Unterschrif⸗ ten bedeckte, daß bereits gestern Mittag die zur Ausfuͤhrung des Plans fuͤr erforderlich geachtete Summe von 9 ½ Mill. Gulden zusammengebracht war. Hiervon sind 6 Mill. fuͤr die integrale Heimzahlung derjenigen proc. Obligationen bestimmt, deren In⸗ haber dieselbe etwa begehren moͤchten, und 3 ½ Mill. als Fonds fuͤr die zum Zwecke der Verloosung zu errichtenden Lotterieen; die ganze Summe aber uͤbersteigt den Betrag der gesammten Staatsschuld um beilaͤufig drei Millionen. Freilich ist damit die Sache noch keinesweges abgemacht; denn das betreffende Pro⸗

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um von diesen drei Koͤrperschaften genehmigt zu werden, was achtee. Das Ganze bezieht sich 1— 1 in Erinnerung fruͤherer Vorgaͤnge, noch enüich problemacupch Englaͤnders 8 des L öööb erscheint. Nichtsdestoweniger ist sowohl die patriotische Konkurwurde, weil man einige Miguelisten, die indeß sch a6⸗ vv⸗ renz unserer reichen Leute, wie auch die Energie, mit welchesdem Schiffe „Pike“ eingeschifft waren, darin de9. ugte dieselbe ans Licht trat, ein bemerkenswerther Umstand. Her Artikel schließt folgendergestalt: Dies muß War⸗ Unsere Boͤrse ist ebenfalls von dem panischen Schrecken belnung seyn fuͤr die Stoͤrer der oͤffentlichen Ordnung, die in Zu⸗ troffen worden, den die neuerliche Wendung des Buͤrgerkriege; kunft nicht mehr in den Haͤusern der Fremden 99 Freistatte in Spanien zu Paris, London und Amsterdam hervorgerusefuden, wo ihnen bisher in Folge von Privilegien welche d 1 hat. Das Weichen, welches die Schuld⸗Effekten dieses Staans erschienenen Nationen verliehen waren Schut⸗ ewaͤhrt wu 88 innerhalb weniger Tage hier erfuhren, mag wohl im Durchschnit denn solche Privilegien und Vertraͤge werden nur 88 des otische 1 sich auf 4 bis 5 Proc. belaufen. Man glaubt jedoch nicht, dasegierungen geachtet aber nicht von liberalen, wie die ge enwaren 1- im Ganzen genommen, die Verluste der Betheiligten sehr beder Der oben erwaͤhnte Britische Unterthan hat sich 389gan 8 tend sind, da unsere Spekulanten stets mit großer Vorsicht 1 d Walden gewandt, damit derselbe die Sache untersuch en lass⸗ Werke gingen, und namentlich eben jenen Effekten schon seit n und die Portugiesische Regierung noͤthige, fuͤr die in bicer P 6 raumer Zeit mißtraueten. (Die Spanischen Fonds sind eite son Großbritanien zugefuͤgte Beleidigung Genugthuung zu 88 bekanntlich wieder gestiegen.) ben, da jene Miguelisten nicht proskribirt waren, sondern Uaer Schweiz. 1 dm Schutze der Convention von Evora Monte standen, und 11.““ überdies auch der Konsul nicht zu Rathe gezogen wurde. Se Zuͤrich, 27. Mai. Die hiesige Zeitung enthaͤlee, Herrlichkeit scheint indeß guten Grund gehabt zu haben, alle den Artikel: „Die noͤrdlichen Kantone der Schweiz sindin Einmischung von seiner Seite abzulehnen und theilte dasselbe die ploͤtzliche Anschließung Badens an den Preußischen Zalze, durch den Britischen Konsul mit.“ 1 8 ein auf eine empfindliche und unangenehme Weise beruͤhrt. 5 2 deß kann die Meinung nicht Eingang finden, daß hierin 8 bee M e r i ““ neue Feindseligkeit gegen die Schweiz liege. Das Voͤlkant Ue Mexit. 8g revolutionnairen Bewegun⸗ gesteht jedem Staate das Recht zu, Ein, und Ausgangs⸗e gen in Were 114A4A“*“ Blaͤtter jetzt zu errichten, wo nicht besondere Staats⸗Verträge eine Besct olgende nah 1 Nachrichten: „Im Suͤden hat eine revolution⸗ kung gesetzt haben; schon die Wiener Kongreß⸗Akte wollte,g maire Dewag aig, geleitet von General Alvarez, stattgefunden. durch ein gemeinschaftliches Deutsches Zoll⸗System einerseitz† Die h- 1 W im Voraus von des Letztern Plaͤnen der Deutschen Industrie so nachtheiligen innern Zoͤlle, dien und Sccetn htet gewesen; auch war es ihr gelungen, vielfaͤltigte und demoralisirende Versuchung zur Schmuggelein seinen, riefwechsel und auch sein Manifest aufzufangen, so daß die unverhaͤltnißmaͤßig großen Bezugs⸗Kosten entferat und, nan sch Ge 8 gesehen, die noͤthigen Gegenmaßregeln zu dererseits Deutschlands Einheit durch Verschmelzung der †ucpen. d FL 11“1““ bereits gegen Alvarez ins Feld ge⸗ riellen Interessen der Voͤlker gekraͤftiget werde. Die Seh e war⸗ daher nur noch die Absendung einer Division rigkeiten der Ausfuͤhrung hinderten lange die Erreichung gut. ntalstügung Bravo's noͤthig, um die wenigen Ziels; endlich gelang es Preußens Beharrlichkeit und Pe F’e⸗ varez zusammengezogen, zu zerstreuen und ihre mehrere und immer mehrere Deutsche Staaten fuͤr den V perationen zu vereiteln. Die Regierung und auch der Praͤsi⸗ zu gewinnen. Je mehrere bereits in denselben getreten 19 ö. die Sache fuͤr sehr unwichtig; desto schwieriger wird es fuͤr die uͤbrigen (wenn sie nicht,! ndeß hat. velh 18 Praͤsident, um der insurrectionellen Be⸗ Hannover, Kuͤsten⸗Staaten sind) abgesondert ein eigenes“ Vencge ö Einhalt zu thun, beschlossen, seine Zuruͤck⸗ System, das sie um der großen Staats⸗Ausgaben willen t . aufzugeben und sich an die Spitze der Armee entbehren koͤnnen, zu behaupten. So ist endlich auch Badenn ü stelln, um die Aufruͤhrer dermaßen exemplarisch zu bestrafen, mpaß solche revolutionnaire Bewegungen auf einmal und auf im⸗ er unterdruͤckt wuͤrden und dauernde Ruhe gesichert werde.

Jahre langen, mit groͤßter Sorgfalt gepflogenen Unterhane zeitungen aus Vera⸗Cruz vom 6. April geben als Zweck

gen in den Verein getreten, welcher gegen die Schweiz m mehr gerichtet ist, als gegen Frankreich, oder Oesterreich, Empoͤrung des Generals

Holland, Hannover, Nassau, Frankfurt a. M., wenn (eäagen has ucng 6 Segthche Albabes an, Santana als Praͤstdent

nicht auch beitreten. Der Schweiz steht es vollkommen zu entsetzen, den gegenwaͤrtigen Kongreß aufzuloͤsen, und den ge⸗

1“ ürn saen Bige Prasienten, Don 8 Farias, in den Praͤsiden⸗

ebenfale Zocle einzuführen alein Jedtt, der nur erwace fe Kongrege, das jee 111““

. eglir 3 sic 8 . oopoi sfo „56 9 1 8 5 8 9 8

ür sschafecto h 1eden Aus e 18. ee n Rew⸗Hork engekommen,meldet sogat, daß außer Zacateras auch

n wurden. 3 Urchgengrei andere Staaten, San Luis, Morelia und Durango, der

4 8. 6

Man wird sich erinnern,

Zoͤlle wuͤrden nur unsere Production und :m Transit dies schloss 3 sere . unserm Transit dies bewegung sich angeschlossen haͤtten. haß der Mexikanische Kongreß, der selbst sehr summarisch kon⸗

kurrenz auf dem Deutschen Markte mit den Oesterreichischeng birgsstraßen, den Franzoͤsischen Kanaͤlen und den Eisenbahnen ätum 6 8 3 9 8- hnen gtittuirt war, sich eini 5 ich die Abse˖ der⸗Deutschlands erschweren; Eingangs⸗Zoͤlle koͤnnten vortha T“ durch die Abschaffung des seyn fühe gnzecne ee do⸗ allein die immer weit Lice Praͤsident war, vom Halse WEEö . . Zeit F. er 2 . K 1 159o ro 1 8 rHoi 5 h 6 8 2 2 zte. Faria 8 1 8 ,g S En . Earahe. in großer Freund der Reform und die 1“ ö e w llest . ·81 Pra üscheint daher eine Anstrengung der Reform⸗Partei zu seyn, u vom Auslande ezogen wir so eg . ie rsache nicht darin, viederum zur Macht u lange 3* 88 man aus bloßem Muthwillen die auslaͤndischen Produzente Macht zu gelangen. „„Der fruͤhere Abgott den fremden Hanf' und Flachsbau, die Sch Produzenten, nh Santana““, schreibt man aus Mexiko vom 25. Maͤr scheint tion, dor⸗ der in ö“ F2 9 (gn en verlange sonoeaier wied nunmehr eben so verabscheut Se. 3 802 enn darin, daß man im Auslande dieses Produkt entwedn wohes tei, die ihn zur Macht hob, v 1e- ahs 9 fruͤher von der Par⸗ ler, oder besser, oder beides zugleich verfertigen und liefen d Briefe aus Vera⸗Cruz vom 6. TT“ Aus einem ⸗Cruz vom 6. April entlehnen wir noch Folgen⸗ ez hat im Suͤden gegen den gegenwaͤrtigen

das ölger Kollegium und die gesetzgebende Versammlung, gehen unterthanen werden nicht mehr, wie sonst, von dem Volke ge- j

sprechen. §. 9. Da das Gelingen dieses 1e spr⸗ Da das offenbar Triumph der Constitution und richtiger peleec shen⸗ wies, und da von seiner Befolgung die Einsetzung eines festen und permanenten Friedens abhaͤngt, so werden die Dienste zu Gun⸗ sten desselben belohnt, und diejenigen, die sich demselben auf ir⸗ gend eine Weise widersetzen, fuͤr ihr Betragen verantwortlich ge⸗ macht werden. Texea, den 23. Maͤrz 1835.

(uUnterz.) J. Alvarez. Manuel Primo Tapia, Secreckir.“

Inland. 8

Berlin, 3. Juni. Se Erzbischoͤflich 3 1 Juni. he Gnaden der Erz⸗ bischof von Koͤln ist am 30sten v. M. Mittags von L-denehes 1h 1. 16. 18 vesc verf 20sten auf den 21sten von einer ent⸗ en Krankheit befallen worden war, ziemli t er⸗ gestellt in Koln dücg acs gh —— Der diesjaͤhrige Wollmarkt zu Paderborn (der zweite seit dessen Errichtung) wird, in Folge Allerhoͤchster Genbehmi⸗ gung, am 30. Juni, 1. und 2. Juli abgehalten werden. Der Direktor des Koͤnigl. Gymnastums zu 8 xrr n Blume, seit einer Reihe von Jahren als ecsorzsdam Hera ne T111“ bei He der Oster⸗Pruͤfungen eine ulf er die von Ostern d. J. an mit dem Se Realschule (24 S. in 4.) herausgegeben. Deeheteastum in doppelter Beziehung eine genauere Beachtung, als derglei⸗ 89 feasch hnte äglch Theil zu werden pflegt. Erstens 1 eilten und jetzt so streitigen Elemente eines . nastal⸗ und realistischen Unterrichts in Einklang i. ds es und es anerkennt, wie wichtig es ist, daß sich die Gymnasien nicht ausschließlich auf die Vorbereitung zu den klassischen Studien be⸗ sondern sich bestreben, ohne Beeintraͤchti ung des assischen Bildungs⸗Elementes fuüͤr die kanfibgen Ge⸗ ehrten, durch Anlegung paralleler Ordnungen, auch zur Erlan⸗ gung jener allgemeinen Kenntnisse und Fertigkeiten, die den gebil⸗ 98 Mann, weß Standes und Geschaͤftes er auch sey, auszeichnen alle durch Erfahrung bewaͤhrten Bildungsmittel darzubieten. Dazu ist allerdings eine Trennung der Schuͤler nach ihren bestimmten Be⸗ rufs⸗Richtungen nothwendig, aber diese beginnt nicht schon in den unteren Klassen, wo fuͤr alle Schuͤler das Formelle uͤberwiegend muß, sondern erst in Quarta, beschraͤnkt sich hier aus die Griechischen Studien und wird nach oben stufenweise erweitert, aber nicht bis zu gaͤnzlicher Absoͤnderung, so daß die Real⸗Sectionen 111““ dh Gymnasial⸗Klassen bilden Der all se ra einfei keen Seznöntun praktisch und zeigt den denkenden, nicht einfei⸗ as Zweite, wodurch sich diese Schulschrift empfie ernsten Worte, mit denen den Aeltern die EETö wird, daß haͤusliche Erziehung mit der Erziehung der Schule im steten Zusammenhange bleibven muß. Viele andere Schulmaͤnner haben dies auch schon eingesehen und kraͤftig ausgesprochen. Herr Blume außert sich in folgender Weise gegen die Aeltern und Vor⸗ muͤnder der ihm anvertrauten Jugend: „Nur in einem echt religidsen Gemuͤthe, das im christlichen Familienleben und kirchlichen Sinne taͤglich Nahrung und Erweckung empfaͤngt, kann die wahre Sitt⸗ lichkeit der Jugend wurzeln. Damit steht aber das so haͤufige Draͤngen und Treiben von einer Zerstreuung zur andern, die Ueber⸗ eilung, womit Knaben und Juͤnglinge zu allen moͤglichen Genüͤssen der gereiften Maͤnner herangezogen werden, in grellem Widerspruch Wenn ich so manchen sonst hoffnungsvollen Schuͤler sehe, wie er im Laufe des Winters, ich weiß nicht, wie viele Gesellschaften, Gast⸗ maͤhler, Komoͤdien, Konzerte u. s. w. mitzumachen angeleitet wird dann blutet mir oft das Herz. Was bleibt dann einem solchen der in diesen Jahren alles Erlaubte und Anstaͤndige ausgekostet hat, noch uͤbrig? Was kann ihm zunaäͤchst das akademische Leben bieten, von dem er sich doch so viel verspricht? Da sehen wir denn so Viele in tiefe Unsittlichkeit versinken, wenn's nicht schon fruͤher geschehen ist; oder sie werfen sich, im Ueberdruß der fuͤr sie verbrauchten

1Iv Lebensfreuden, zu Welt⸗ und Staats⸗Verbesserern

&

als bei uns. Die Differenz der kostbareren Production aldes: General Alvar

reiner Verlust fuͤr das Ganze; denn das Land, die Kayit— hase asegn g ea Der K 1

und die Haͤnde, welche dazu erfordert wuͤrden, liegen aut feyn, da 4 dͤrfte von langer Dauer nicht muͤßig, sondern man benutzt sie zu demjenigen, was bi pesitzt. Er he; der des Landes großen Einfluß mehr ertraͤgt; und um das bisher von Außen bezogene ha „„Gewohnt, in E TTT“ geschrieben.

zu ersetzen, muͤßte die bisherige Production vermindert wesezung zu verfahren eile ich vneisegagg,n ohne Verstel⸗ Kann aber dieser Zweck nicht erreicht werden, sondern Gunsten des hier beigefͤgten plants n6 ege ich mich heute zu ungeachtet des Zolls, die Einfuhr nach wie vor stattfinden t;nes Soldaten kann mich, meiner Meinuns 1c 16c zu wetten, daß der Artikel nur um so viel vertheuert wuͤrdt Gemaͤßheit meiner republikanischen und liberalen eesanei et wir also selbst den Zoll bezahlen muͤßten. Besonders un enken und handeln zu koͤnnen, berauben. Nicht gegen eine 2eg. bedauern, wenn das Brod duürch einen Einfuhr-Zoll verzt 88 und constitutionnelle Regierung hatte ich mich erhoben. Ge⸗ wuͤrde. Es waͤre eitel, nur entfernt daran zu denken, daß deret ssena hat die Ration in ein Labyrinth gefuͤhrt, aus dem Badens durch Retorsitions⸗Maßregeln ruͤckgaͤngig gemuct ehewc eroen 1eg nothwendig ist. Seine ge⸗ den koͤnnte; denn er ist die Frucht langer, besonnener UnaePber⸗Autoritaͤten entblögt gelassen vll von allen gesetzlichen lungen und genauer Berechnungen. Vielleicht waͤre moͤglich olche durch die C1“ sich nicht, daß zelne Konzessionen zu erhalten, wenn die ganze Schweiz, or er fortgauern unter einer Nation von freien . b. großer Theil derselben, sich ebenfalls zu einem Zoll⸗Verin Hie die eingeschlossenen Dokumente dem General Barra an ccct baͤnde, und durch eine Zolllinie auf der Franzoͤsischen Graͤne heilen und ihn zu versichern, daß nichts anderes mein —2 ise dis Garantie gaͤbe, daß Franzoͤsische Waaren nicht als Schweis 1 die Ration wiederum ihre Rechte erhalte, und daß der schaͤd⸗ nach Deutschland gebracht werden. Am ehesten duͤrfte eit ire d de Generals Santana auf Menschen und Dinge auf⸗ hoher Zoll oder absolutes Verbot gegen die bisher so si Gott, Freiheit und die Foͤderation! Tereg, den 23. Maͤrz 1835. guͤnstigten Badischen Weine und den Taback, auch etwa Angehaͤngt ist folgender 1“ E14“ 8

Meteorologische Beobachtung.

1835. Morgens Nachmitt. Abends 2 Juni. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Chhhegas

vmnmaram-üussaauhse

Luftdruck. 337, 8⸗ Par. 338,1 Par. 338, 6 4 Par. Quellwärme 7,2 °R Luftwaͤrme 11,0 °R. 8 °R. 12,5 °R 8 ö 7,0 9 R. „N. 8 1 8 R. Dunstsaͤttg 91 vECt. 59 pCt. 8 G Bodenwarme 10,2 °R. Wetter... halbheiter. halbheiter. halbheiter. Ausdünst. 0,09 1 Rt. G V W. W. NRW. iederschlag 0,02 2„Rh. 8 enzug NW. Dxachtkälte 6,3 °R. Tagesmittel: 338, 8⁷ Par. 12 2 °R. 8,00 R.:. 80 pCt

Auswärtige Börsen.

9 Amsterdam, 29. Mai. Niederl. wirkl. Schuld 55 ¼2½. 5 ½ do. 101 . Ausg. Schuld 1181.

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Spielzeug und Aehnliches, das nicht als wahres Lebens⸗Uen perals Antonio L 1

niß oder Urstoff zur Fabrication erscheint, als Mittel zur pacter eines bcösebetzten Fan die Negnshch mit vr Cha⸗ staͤndigung wirken. Man erwartet, der Vorort Vein or kompetenten Feichkern, dee vgeioen l2 tläststen wis er sich nicht laͤnger anstehen lassen, Unterhandlungen mit den Suͤddeuisen handeln, daf Ges em Einflusse seiner Waf⸗

Staaten uͤber Erleichterung des gegenseitigen nothwendigagreß in der vTTTT“ er den National⸗Kon⸗ kehrs anzubahnen.“ - g Functionen unterbrochen. §. 2.

1“ und Staatsbehoͤrden, deren Dienstzett noch nicht Portugal. ernavaen sanünd die Win Genzagheis der durch den Plan von ( ete 0 20 . 3 2 In einem von der Times mitgetheilten Privat⸗Schoper eingesetzt e 1 1’““ g aus Lissabon vom 16. Mai heißt es: „Die hiesigen dorn Dienstzeit bereits abgelaufen ist e d. 1c 5 tions⸗Blaͤtter sind taͤglich mit Angriffen gegen die Minssre Plaͤtze eingesetzt werden, wenn Personen i Gans LLCö’“ fuͤllt, denen sie Vorwuͤrfe machen, daß sie nicht thaͤtig gererfassungen als ihre Nachfol er 1 zabe S Ee Fff. der Unterdruͤckung der unbedeutenden Insurrections obald als die Staaten und Pen geshaht v S. seyen, die kuͤrzlich in verschiedenen Theilen des Landes 9, z Generals Santana und von der ö ehoe wurden. Sie fuͤhren als Beispiele an, daß vorgestern eint ganisirten anti⸗constitutionnellen Reat Feit in Mexiko rilla von 60 Mann bei Coimbra voruͤberzog, daß eine zur Wahl von Deputirten und Ses b an sglen bei Aveiro erschien, deren Anfuͤhrer, Pater Francisco, in; esse schreiten. §. 5. Es soll eine absolute E1“ Gefecht mit der National-Garde erschossen wurde, und disergangenen eintreten, und niemand se 1oKüe 2 facen hest lich eine dritte, unter Anfuͤhrung des ehemaligen Brigade len vorbringen, welche waͤhrend der lir he⸗ 11 rals Silva, in Pombal, Pegarinho, Santa Eugenia und ürrscht haben, von denen die Republik b Zwistigkeiten ge⸗ Rekruten geworben hat. Eine andere Beschwerde gegen die Re⸗ nabhaͤngigkeit bis auf den heutigen Ta sah Aufr 2e vheer ist die Art, wie die zum Theil sehr werthvollen und bede⸗orden ist. §. 6. Diese Amnestie schntcat sedeife euns erhalten Bibliotheken verschiedener Kloͤster gepluͤndert worden seyen, ral Antonio Lopez de Santana, der 88 18 de. Ge⸗ Niemand wisse, wohin die Buͤcher gekommen. Dies Mazrantworten hat, daß er den General 88 ht sich dafuͤr zu jedoch nicht gegruͤndet. Es giebt keine Miguelistische Eususübung seiner Functionen unterbrochen; F I sondern nur einige gewoͤhnliche Raͤuberbanden, die sic Mlinister, die fuͤr ihre Handlungen gegen die g dessen listen nennen, wenn sie einen Liberalen berauben, und esen und gegen die Gesetze veeabe wore LCA“* wenn sie einen Miguelisten pluͤndern. Die regulairen I üssen. §. 7. Alle Eivil⸗ und Mülitair⸗Beantench . werden indeß bald diesem Unwesen ein Ende machen.— litischen Gruͤnden entsetzt worden sollen wibber Flche atzs Guarda Avangada, ein Oppositions⸗Blatt, enthäle 9 vorausgesetzt, daß die Revolution an der sie Thel 8 Angriff auf Lord Howard de Walden, offenbar in demg evaalich einen Angriff auf die polütische Unah 1öec beir e ihn auf indirekte Weise zu loben, weil er, um der hiesteevublik bezweckte. §. 8. Die Armee soll in der lusubung -

3 ¾ 273.

8 Antwerpen, 28. Mai

Span. 53 45 ½. 38 —. insl. 18 ¾. Cortes 42 .

1“ 29. Mai. 8 ns. 3 % 90 . elg. 100. Span. Cortes 48. Obl.

81 R F. 8’ 19. 2 ½ 8 Holl. 54 ½. 59 do. 993. Büne

6b v —. Bras. 84. Columb. v. 1824 36 ½. Mex. 36. Wien, 29. Mai.

52 Met. 102. 977. Bank-Actien 13293. Neue Anl. 591 ⅞.

2 ½ 3 58

Koͤnigliche Schauspiele Donnerstag, 4. Juni. Im Schauspiel 1 i Sis Zön pielhause: Die Schule 8 CCC in 5 Abth., nach einem Maͤhrchen, von Freitag, 5. Juni. Im Schauspielhause: Der R spiel in 1 Akt, nach dem Franz., von L. Angely. Hennf⸗ 1u⸗ feindlichen Bruͤder, Possenspiel in 3 Abth., von E. Raupach. tichard nil. E1616“ 205” Köns 5 8 5 Sv s Buͤhne bearbeitet von Fr. Foͤrster. Tkeheesh.

Koͤniastaͤdtisches Theater 2 Donnerstag, 4. Juni. Fra Diavolo, oder: Das Wirths⸗

hats 2 Fertas hg. ah- Oper in 3 Akten. Musik von Au— 8 . Vial, v doͤnigl. rdini

düng Fein⸗ 117 1b Sardinischen Hof⸗Theater zu reise der Plaͤtze: Ein Platz i 6

8 a Nenvs 6 atz in den Logen und im Balkon reitag, 5. Juni. Das Koͤnigreich der 6 Di

verkehrte Welt, Burleske mit Gesang in 2 öö

jekt, bevor es zur Ausfuͤhrung kommt, muß durch den Senat, 1

gierung zu nuͤtzen, sich kein Gewissen daraus macht, die I. rivilegien verbleiben so weit diese der igkei it E b 5 e Hzuser Brt d dem Wer 4* veit iese er Gerechtigkeit it England mit 1 zu treten, denn die Haͤuse zerth der der Nation vorher geleisteten Dienste ent⸗

1.“ I

Genẽée. cher: 6 . 89 8 Judith und Holo ernes, Lustspiel in 2 Akten,

Sonnabend, 6. Juni. Der Gloͤckner von Notre⸗Dame, ro⸗ mantisches Drama in 6 Tableaux, nach dem Roman des Victor Hugo frei bearbeitet von Charlotte Birch⸗Pfeiffer.

Sonntag, 7. Juni. Zum erstenmale: Gastwirths⸗Proben, oder: Unrechte Wege, Posse in 5 Akten, von Adolph Roland.

Neueste Nachrichten.

Paris, 28. Mai. Der Fuͤrst Ta iste vorgestern bei Ihren Majestaͤten zu Mittag. ke Talgecsne stggit, Basbeter In der gestrigen Sitzung der Deputirten⸗Kammer wurde, nach Beendigung der Debatten uͤber die Ausgaben fuͤr die Kolonie Algier, das allgemeine Budget des Kriegs⸗Ministe⸗ riums wieder vorgenommen und die 1 restirenden Kapitel des⸗ selben, nach einigen Bemerkungen des Herrn Auguis uͤber die Pulver- und Salpeter⸗Fabrik, angenommen. An der Tages⸗ ordnung waren darauf die Berathungen uͤber den Gesetz⸗Entwurf wegen der Dampfschifffahrt auf dem Mittellaͤndischen Meere. Nachdem sich ein Redner wider und zwei fuͤr diesen Gesetz⸗Ent⸗ 6 Bcher wurde die Fortsetzung der De⸗ reitag verlegt, da heute 1 ts⸗ tage, keine Sitzung seattfinder 111X“ Der Prozeß der Unterzeichner des bekannten Schreibens an die April⸗Gefangenen wird morgen, bei dem beschraͤnkten Raume des Saales der Pairs⸗Kammer, in dem neuen Gerichts⸗Saale deh F ö werden. b ist sehr stark das Geruͤcht verbreitet, Herr Humann ser im Begriff, aus dem Ministerium zu treten, und 9hgh . tel werde sein Nachfolger als Finanz⸗Minister seyn. Herr Du⸗ vergier de Hauranne wuͤrde Handels⸗Minister werden. Es wird bestimmt versichert, mehrere Mitglieder der Depu⸗ tirten⸗Kammer wuͤrden naͤchstens zu Pairs erhoben werden; un⸗ ter ihnen nennt man die Herren Sebastiani, Cambis dHrsan, Augustin Giraud, Benjamin Delessert, Odier, Jacques Lefebvre und den Marquis d'Andigné de la Blanchaye. Auch Herrn Merilhou, dem ehemaligen Minister und Deputirten, soll die⸗ selbe zugedacht seyn.

Das Comité der Vertheidiger der April⸗Angeklagten ha auf heute Abend um sieben Uhr eine Zusamnentunft aller dg nigen Vertheidiger in dem Bureau des National angeordnet, welche die Aufforderung erhalten haben, morgen vor den Schran⸗ ken der Pairs⸗Kammer zu erscheinen.

Herr Rouen, einer der Geschaͤstsfuͤhrer des „National“, erschien gestern vor dem Assisenhofe wegen eines Artikels uͤber den mit den Vereinigten Staaten abgeschlossenen 25 Millionen⸗ Vertrag. Der Angeklagte wurde freigesprochen.

8 Nach einem Schreiben aus Bayonne vom 23sten im Journal des Débats hat der General Moreno mit vier Ba⸗ taillonen seine Verbindung mit dem Pfarrer Merino, der sich Phehgche. in der Provinz Burgos befindet, bewerkstelligt, und 3 de. 9 9 den der Koͤnigin geraͤumt efe azu gehabt haben solle ld si ie Karlisten zeigen wuͤrden. ““ 8 Man vernimmt aus Bayonne, daß die Truppen der Koͤ⸗ 8 nigin sich, nachdem sie Villalba und Puente la Reyna elücanet ganz an den Ebro gezogen haben. Die Christinos haben noͤrd— lich vom Ebro nur noch fuͤnf Punkte besetzt: St. Sebastian Bilbao, Berts und Elisondo. 3 m émorial des Pyrenée 3ͤste 3 . „Nach den kuͤrzlichen Erh der 111“ tete man irgend ein entscheidendes Ereigniß. Es ist indessen noch keine wichtige Nachricht eingetroffen; doch scheint es, daß sich die Insurrection in Castilien organisirt, und daß einige Navarresische Bataillone Anstalten trafen, an die Graͤnzen dieser Provinz zu ruͤcken, um Merino zu unterstuͤtzen, der nach langer Ruhe wie⸗ der aufgetreten ist. Die Karlisten sind jetzt Herren des ganzen Terrains, das zum Kriegs⸗Schauplatze gedient hat. Sie durch⸗ ziehen es nach allen Richtungen hin ganz ungestoͤrt, und die Trup⸗ pen der Koͤnigin, ohnmaͤchtig und schwach, sind genoͤthigt, sich in einigen Staͤdten eingeschlossen zu halten, wo sie nur mit großer vhche die Lebensmittel und Munitionen erhalten, deren sie be⸗

Ein Schreiben aus Madrid vom 20sten d. M. im Mes⸗ sager versichert, im Falle die Karlisten noch weitere vb- in Castilien machen sollten, werde die Regierung ihren Sitz nach Bajadoz oder Sevilla verlegen. Valdez verlasse die Arme von Navarra, und der Graf von Espeleta oder der Marquis de las Amerillas werde ihm im Oberbefehl nachfolgen. Das Operations⸗Heer sey in einem betruͤbenden Zustande. Die Koͤni⸗ gin, heißt es, sey zu Aranjuez in tiefe Betruͤbniß gesunken Sie wuͤnsche, sich mit Don Carlos zu vertragen, und wage nicht, es zu gestehen. Die Infantin Luise aber spiele die Stolze; sie wolle von keiner fremden Einmischung wissen und rathe revolu⸗ tionnaire Mittel an zur Vertilgung der Karlisten. Ueber Havre sind neuere Nachrichten aus Mexiko bis zum 1. April hier eingegangen. An der Spitze der Bewegung in den vier insurgirten Provinzen steht wirklich der General Al⸗ varez. Am 23. Maͤrz ist eine Proclamation oder pronuucia- miento gegen die Regierung und zu Gunsten der fruͤheren von dem Vice⸗Praͤsidenten Farias geleiteten Administration in der Stadt Texca publizirt worden, die am Stillen Meere sieben Lieues vom Hafen von Acapulco liegt. General Alvarez proklamirt in derselben die voͤllige Unabhaͤngigkeit des von ihm okkupirten Landes und erklaͤrt der Central⸗Regie⸗ rung, er sey entschlossen „die Rechte der Nation aufrecht zu er⸗ halten und dem Einfluß des Generals Santana ein Ende zu machen. Dieser Proclamation sind auch die Staaten Zaca⸗ tecas, Durango und Valladolid beigetreten. 2000 Mann re gelmaͤßiger Truppen sind von Mexiko abgegangen, um diese neue revolutionnaire Bewegung zu unterdruͤcken, die auch noch in anderen Staaten Verzweigungen zu haben scheint, wo das Volk sich gern gegen das Heer und die Geistlichkeit auflehnen moͤchte Dem General Santana, der sich auf seinem Gute bei Veracruz aufhaͤlt, war ein Eilbote zugeschickt worden, und nach einem Berichte aus Veracruz vom 8. April ist Santana am 6ten von dort nach Mexiko abgereist. In Veracruz selbst herrschte unter den Anhaͤngern des Generals Santana die groͤßte Bew 8 gung; man besorgte, die 2000 Mann starke Garnison moͤch 86 sich erheben und eine Central⸗Regierung proklamiren. 1 Die Boͤrse war heute, am Himmelfahrts⸗Tage, geschlossen; die Spekulanten versammelten sich dagegen sehr zahlreich im 8 tonischen Kaffeehause, wo der Cours der 3proc. Rente von 79 Fr 50 C. auf 78 Fr. 80 C. fiel. Sehr viele Handels⸗Couriere san heute fruͤh nach allen Richtungen abgefertigt worden

Redacteur Cottel.