einlassen wollte, wie ja auch das vorige Ministerium nicht danach ge⸗ fragt, ob der edle Lord (Palmerston) gut gethan, dieselbe abzuschließen, sondern den Traktat, als einen abgeschlossenen, in jeder Hinsicht beobachtet habe, so daß zum Beispiel der Herzog von Wellington der Koͤnigin von Spanien 50,000 Stuͤck Flinten habe zukommen lassen, waͤhrend sie von Lord Palmerston nur 40,000 erhalten; aber, fuhr er fort, es sey ein großer Unterschied, alle Verpflich⸗ tungen eines Traktats zu erfuͤllen und einen Alliirten auf Kosten des Britischen Schatzes und des Britischen Bluts zu unterstuͤtzen. Goͤrt, hoͤrt!) Der Redner erklaͤrte nun, daß er deshalb auf der Seite der jetzigen Spanischen Regierung sey, weil er glaube, daß sie der großen Mehrheit des Spanischen Volks gefalle (hoͤrt, hoͤrt!; nun frage es sich aber, wie es komme, daß die Spanischen Truppen nicht im Stande seyen, die kleine Minoritaͤt zu besiegen, und da glaube er, daß die Schuld an den unpolitischen Handlungen der Regierung der Koͤnigin liege, an der Aufhebung der Privilegien
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N
bder Baskischen Provinzen und an dem grausamen Verfahren
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gegen Weiber und Kinder der Insurgenten, und unter diesen Umstaͤnden halte er es fuͤr ungerecht, die Sache Jsabella's auf Kosten des Britischen Bluts zu unterstuͤtzen; wolle die Regie⸗ rung dies aber durchaus thun, so wuͤrde eine offene Uuterstuͤtzung mit einem unter Koͤniglicher Autoritaͤt abgesandten Huͤlfs⸗Corps angemessener seyn, als das indirekte und unruͤhmliche Ver⸗ fahren, zu welchem das Ministerium jetzt seine Zusflucht genommen habe. (Hoͤrt, hoͤrt, hoͤrt!) Auch wollte der Redner
die Art von Huͤlfe vermittelst der Anwerbungen von Soͤldlingen fuͤr unzureichend finden, besonders da die Expedition sich nur bis auf 10,900 Mann belaufen sollte, und hielt einen auf Halbsold
stehenden Oberst⸗Lieutenant, wie das Parlaments⸗Mitgfied fuͤr
Westminster, bei aller Achtung vor dessen militairischen Talenten, nicht fuͤr den Mann dazu, den Oberbefehl uͤber ein Corps von
10,000 Mann zu fuͤhren. (Gelaͤchter und O, o!) Dann machte er darauf aufmerksam, wie sehr man Englands Ehre durch dies Un⸗
ternehmen aufs Spielsetze, denn wenn auch die Truppen nicht im Na⸗ men des Koͤnigs abgesandt wuͤrden, so wuͤrde die Schmach einer Nie⸗ derlage derselben doch immer auf England zuruͤckfallen. (Hoͤrt, hoͤrth Zuberuͤcksichtigen sey auch, meinte er, daß diese Tru ppen wahrscheinlich nicht als in die Eliotsche Convention eingeschlossen betrachtet werden duͤrften, und wenn auch ja in Navarra und Biscaya, so doch gewiß nicht in anderen Provinzen. Ferner behauptete er, daß durch diese Einmischung die Anhaͤnger des Don Carlos nur vermehrt werden wuͤrden, denn er habe Spanien von San Sebastian bis Cadix durchreist und uͤberall eine gleiche Abneigung gegen jede fremde Intervention unter dem Volke vorgefunden. Endlich machte er bemerklich, wie grausam es sey, vbie Individuen, die an dieser Expedition Theil nehmen moͤchten, durch das große
Interesse, welches die Englische Regierung fuͤr diesesbe zeige, mit der Hoffnung zu taͤuschen, daß sie bei ihr auch im Falle des Mißlingens der Expedition oder persoͤnlicher Verungluͤckung fuͤr sich und die Ihrigen Unterstuͤtzung finden wuͤrden. Am Schluß seiner Rede sprach Lord Mahon den Wunsch aus, daß Lobrd Palmerston in Betreff Spaniens dem Rath und den Ansichten des Herzogs von Wellington gefolat seyn moͤchte, der stets gesagt habe, daß sich fremde Maͤchte nie in
Spanische Thron⸗Streitigkeiten einmischen muͤßten. Lord
Palmerston begann mit der Erklaͤrung, daß er gegen die Vor⸗ legung der von dem vorigen Redner gewuͤnschten Dokumente nichts einzuwenden habe, und daß er dem Benehmen des vorigen Mi⸗ nistertꝛums in Bezug auf Spanien die vollkommenste Gerechtig⸗ keit widerfahren sasse; was jedoch die Aeußerung des Herzogs von Wellington betreffe, meinte der Minister, so habe Lord Ma⸗ hon die den Englischen Unterthanen ertheilte Erlaubniß, in den Dienst der Koͤnigin von Spanien einzutreten, mit der Absendung fremder Armeen, die den Generalen fremder Souveraine zu ge⸗ horchen haͤtten und in fremdem Solde staͤnden, nach Spansen verwechselt, denn nur dies Letztere habe der Herzog fuͤr unpolitisch erklaͤrt, daß derselbe aber das Erstere und den letzten Geheime⸗Raths⸗ Befehl getadelt haͤtte, sey ihm (dem Redner) nicht bekannt. Der Mi⸗ nister setzte sodann die Tendenz der Quadrupel⸗Allianz auseinander, die er als keine selbstsuͤchtige, sondern als bloß die Aufrecht⸗ erhaltung des Europaͤischen Friedens bezweckend darstellte, und aus der er die durch den Geheime⸗Raths⸗Befehl ertheilte Erlaub⸗ niß zur Anwerbung von Huͤlfs⸗Mannschaften fuͤr die Spanische Regierung in England unter den jetzigen Umstaͤnden als eine zothwendige Folge abzuleiten suchte. Der Oberst Evans erhob ch hierauf und wies die Ausdruͤcke, deren sich Lord Mahon gegen ihn und gegen die Theilnehmer der Spanischen Expedi⸗ tion bedient hatte, mit Verachtung zuruͤck, wenn diese Aus⸗ druͤcke in einem ehrenruͤhrigen Sinne gemeint gewesen waͤ⸗ ren. Lord Mahon versicherte, daß er keine beleidigende Absicht damit verbunden habe, und der Sprecher forderte den Oberst auf, seine etwas zu starke Aeußerung zuruͤckzunehmen, worauf dieser jedoch erklaͤrte, er habe ja nur hypothetisch gespro⸗ chen, uͤbrigens aber wolle er selbst kein Kompliment von dem edlen Lord (Mahon) auf Kosten Anderer annehmen und muͤsse die Ehre derjenigen vertheidigen, die an der Expedition nach Spanien Theil nehmen wollten; wenn er und sie in fremden Dienst eintraͤten, so thaͤten sie nichts Anderes, als was der Her⸗ og von Wellington auch gethan, und doch werde es gewiß
riemanden einfallen, den Herzog von Wellington einen Soͤldling zu nennen (hoͤrt, hoͤrt!), obgleich dieser fuͤr seine Dienste in Spanien seine dortigen herrlichen Besitzungen zum Lohn erhalten habe. Was die Bemerkung anbetreffe, so schloß der Redner, daß 10,000 Mann keine hinreichende Un⸗ terstuͤtzung fuͤr die Spanische Regierung seyn wuͤrden, so gebe er in solchen auf die Kriegfuͤhrung bezuͤglichen Dingen nicht viel auf das Urtheil des edlen Lords (Mahon); was aber eine andere Ruͤge desselben anlange, naͤmlich daß er (Oberst Evans) ein zu untergeordneter Offizier fuͤr ein solches Kommando sey, so wuͤrde er seine Stelle gern niederlegen, wenn ein Britischer Feld⸗ marschall sie uͤbernehmen wollte. Sir Robert Peel, der hierauf das Wort nahm, suchte das Unpolitische der von dem Ministerium mit Bezug auf Spanien getroffenen Maßregel sowohl mit Ruͤcksicht auf auswaͤrtige als auf innere Beziehungen darzuthun; er hielt die Erlaubniß zu Anwerbungen fuͤr die Spanische Regierung, um dieselbe aufrecht zu halten, weil die jetzige Verfassung Spaniens in Englands Interesse liege, fast fuͤr eben so viel als eine direkte Intervention, und fragte, wohin die Aufstellung eines solchen Beispiels fuͤhren koͤnnte, und was man zu thun gedenke, wenn es jener Regie⸗ rung auch mit dieser Huͤlfe noch nicht gelinge, die Insur⸗ rection zu unterdruͤcken, oder, wenn andere Maͤchte es nun auch in ihrem Interesse liegend finden wollten, eine der streitenden Parteien in Spanien durch Absendung von Huͤlfstruppen zu unterstuͤtzen. In innerer Beziehung schien es dem Redner gefaͤhrlich, eine solche Masse von Soldaten in England unter fremden Befehlen zusammenzuziehen. Lord Pal⸗ merston suchte die Argumente Sir R. Peel'’s zu widerlegen (wir werden auf seinen Vortrag, so wie auf den des vorigen Redners noch einmal zurs ckkommen), und nachdem sich sodann noch
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mehrere Redner hatten vernehmen lassen, worunter auch Herr O'Con⸗
nell, der in seiner Rede den General Mina der groͤßten Grausam⸗ keit zieh und ihn ein wahres Ungeheuer nannte, wurde der Antrag des
Lord Mahon, wie bereits erwaͤhnt, ohne Weiteres genehmigt.
Das Haus verwandelte sich hierauf wieder in den Ausschuß uͤber die Munizipal⸗Reform⸗Bill, und es erhob sich eine Debatte uͤber die 18te Klausel, die jedoch nicht beendigt wurde, weil Lord John Russell, geneigt, den Bemerkungen Sir William Folletts beizupflichten, die Vertagung des Ausschusses bean⸗ tragte, um das von Letzterem vorgeschlagene Amendement in reif⸗ lichere Erwaͤgung ziehen zu koͤnnen. Mehrere Bills wurden so⸗ dann zum zweiten und zum dritten Male verlesen.
Oberhaus. Sitzung vom 25. Juni. Der Graf von Devon (bisher Herr Courtenay) nahm seinen Sitz ein und lei⸗
stete den uͤblichen Eid. Dann entspannen sich zwei Debatten bei⸗
Ueberreichung von Bittschriften. Die erste bezog sich auf die Einfuͤhrung von Armen⸗Gesetzen in Irland, zu deren Gunsten der Herzog von Richmond sprach, waͤhrend Graf Limer ick sich dagegen erklaͤrte. Die zweite Diskussion hatte die Untersu⸗ chungen der Kirchen⸗Kommisston in Irland zum Gegenstande und wurde durch den Bischof von Exeter veranlaßt, der die schon mehrmals erwaͤhnte Beschwerdeschrift des Irlaͤndischen Geistli⸗ chen Herrn Stoney heute uͤberreichte, worin dieser uͤber das Ver⸗ fahren der Kommissarien klagt. Der Bischof unterstuͤtzte die Petition mit lebhaftem Eifer, wogegen die Kommissarien von den Lords Duncannon und Brougham vertheidigt wurden.
Unterhaus. Sitzung vom 25. Juni. Nachdem der Sheriff Herr Raphael seinen Sitz als Parlaments⸗Mitglied fuͤr Carlow eingenommen hatte, wurden mehrere Petitionen von Seiten der wegen ihrer Umtriebe bei der Ipswicher Parlaments⸗ Wahl gefangen sitzenden Individuen uͤberreicht und die Erwaͤgung derselben auf morgen angesetzt. Dann ertheilte das Haus auf den Antrag des Herrn Goulburn, Vorsitzers der Kommission zur Untersuchung der Droghedaer Parlaments⸗Wahl, den Befehl, die Herren John Doyle und Thomas Farral und die Katharina Adams zu verhaften, weil sie der Aufforderung des Sprechers, vor jener Kommission zu erscheinen, nicht Folge gelei— stet hatten. Mehrere Petitionen fuͤr und eine gegen die Munizipal⸗Reform⸗Bill wurden auf die Tafel des Hau⸗ ses niedergelegt. Bei Ueberreichung einer großen Anzahl von Bittschriften zu Gunsten der deportirten Arbeiter von Vor⸗ chester erklaͤrte Lord John Russell, daß es die Absicht der Re⸗ gierung sey, diesen Leuten ihre Strafe zu erlassen, jedoch mit der Einschroͤnkung, daß es den beiden Lovelace nicht erlaubt seyn solle, nach England zuruͤckzukehren. Herr Wakley war jedoch damit nicht zufrieden, sondern beantragte eine Adresse an den Koͤnig, worin Seine Majestaͤt ersucht werden sollten, jenen Arbeitern ohne Ausnahme zu verzeihen und die Ruͤckkehr in ihr Vaterland zu gestatten. Dieser Motion widersetzte sich Lord John Russell, mit dem Bemerken, daß die Regierung schon genug in dieser Sache gethan habe, und daß man ihr die Ent⸗ scheidung derselben also fuͤglich uͤberlassen koͤnne. Nach einigen Debatten wurde denn auch der Wakleysche Antrag mit 308 gegen 82 Stimmen verworfen. Eben so ging es einem Antrage des Herrn Fox Maule, der hierauf zur Dis⸗ kussion kam; dieses Mitglied hielt naͤmlich um die Erlaubniß an, eine Bill zur Entschaͤdigung der Schottischen Paͤchter fuͤr den ihren Getraidefeldern durch Hasen, Fasane und Kaninchen zuge⸗ fuͤgten Schaden einbringen zu duͤrfen; bei der Abstimmung er⸗ klaͤrten sich jedoch nur 50 Stimmen fuͤr und 76 gegen den An⸗ trag. Am Schluß der Sitzung wurde noch auf den Antrag des Herrn Fleetwood eine Kommission zur Untersuchung der Bri⸗ tischen Handels⸗Konsulate und auf den Antrag des Herrn Ba⸗ ring eine Kommission zur Untersuchung der Verhaͤltnisse des Amts eines Secretairs der Krone am Kanzleihofe ernannt, und der Kanzler der Schatz⸗Kammer erhielt die Erlaubniß zur Einbringung einer Bill, wodurch mehrere Zoll⸗Aemter in eines verschmolzen werden sollen.
London, 26. Juni. Der Koͤnig nahm gestern im St. Ja⸗ mes⸗Palast eine Adresse von der General⸗Synode der Anglikani⸗
schen Kirche in Schottland entgegen. Die Synode versichert den Koͤnig darin ihrer Anhaͤnglichkeit an seine Person und Regierung und druͤckt ihren Dank dafuͤr aus, daß Se. Majestaͤt bei Eroͤff⸗ nung des Parlaments dem Unterhause empfohlen haͤtten, die Mittel zum Religions⸗Unterricht fuͤr die Armen in Schottland
zu vermehren. Hierauf hielten Se. Magestaͤt ein Lever, bei
welchem der Bavperische Gesandte, Herr von Fladt, sein Ab⸗
berufungs⸗Schreiben und der neue Bayerische Gesandte, Baron von Cetto, so wie der Mexikanische Gesandte, Herr Santa Maria, ihre Beglaubigungs⸗Schreiben uͤberreich⸗ ten und folgende Personen dem Koͤnige vorgestellt wurden: der Graf von Lavradio, Portugiesischer Gesandter zu Madrid; Herr
von Vasconcellos, Attaché bei derselben Gesandtschaft; Asmi Bey; der Nord⸗Amerikanische General James Pallmudge; Herr H. Ellis, der sich als Britischer Gesandter nach Persien begiebt, der Capitain Stoddart, Secretair, und der Capitain Macdo⸗ nald, Attaché bei dieser Gesandtschaft, Letzterer als so eben von Persien zuruͤckgekehrt; dann Sir C. Grey und Capitain Gipps, die sich als Kommissarien nach Kanada begeben sollen, und Herr F. Elliot, als Secretair bei dieser Mission. Ferner der Her⸗ zog von Richmond, als neu ernannter Lord⸗Lieutenant von Sussex, und der General⸗Prokurator fuͤr Irland. Demnaͤchst
wurden Sr. Majestaͤt noch von mehreren Erzbischoͤfen, Bi⸗ -
schoͤfen und Lords eine große Anzahl von Adressen uͤberreicht, worin um Schutz fuͤr die Anglikanische Kirche gebeten wird, und von dem Grafen von Gosford eine Adresse der Einwohner von Armagh, worin diese dem Koͤnige fuͤr die WMiedereinsetzung der jetzigen Minister danken. Nach dem Lever war eine Geheime⸗ Raths⸗Versammlung, worin Sir Harford Jones Brydges als neues Mitglied des Geheimen⸗Raths und der Herzog von Rich⸗ mond als Lord⸗Lieutenant von Sussex vereidigt und die Instruc⸗ tionen fuͤr den Grafen von Gosford bei seiner Mission nach Kanada berathen und angenommen wurden.
Die Prinzessin von Beira wird sich mit ihrem Beichtvater, dem Bischof von Leon, und den beiden Soͤhnen des Don Car⸗ los nach Rotterdam einschiffen, um sich uͤber Frankfurt nach Nom zu dem Infanten Don Sebastian zu begeben; ein Koͤnigliches Dampfboot ist zur Disposition der Prinzessin gestellt worden.
Lord William Russell soll zum Gesandten in Bruͤssel, Sir Robert Adair zum Gesandten in Berlin und Herr Shee zum Gesandten in Stuttgart ernannt seyn.
Die Tories sollen, dem Globe zufolge, die Absicht aufge⸗ geben haben, sich der Wiedererwaͤhlung des zum Vice⸗Kammer⸗ herrn ernannten Lords Charles Fitzroy in Bury zu widersetzen; Herr Dalton hatte als Gegen⸗Kandidat desselben bei der heute stattfindenden Wahl auftreten wollen.
Sir John Hobhouse hat von seinen Waͤhlern in Notting⸗
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. 1u“
amentssitz fuͤr diese Notion des Herrn lbstimmung bei den
seinen Parl
ham die Aufforderung er er nicht fuͤr die
Stadt aufzugeben, weil wegen Einfuͤhrung der geheimen 2 aments⸗Wahlen gestimmt hat.
Der Herzog von Newcastle, welcher b Nottingham veransta
ei einem neulich von lteten Feste nicht er—
den Konservativen zu Schreiben entschuldigte, aͤußert,
scheinen konnte, sich darin folgendermaßen:
zie wissen, daß es mein eifrigster Wu en zu unterstuüͤtzen und Ueberzeugung, nicht aus ver im Geist und tische Verfassung und wuͤnsche sie da Segnungen gen⸗ Nachkommen zu die Schritte, welche die Reformen thut.
und sich in einem
usch ist, konservative Ich thue dies auß Ich bin ein Konservati⸗ Ich liebe und verehre die Bri⸗” 1 her zu erhalten. 2 ossen und wuͤnsche si⸗ uͤberliefern.
d zu ermuthigen. Partei⸗Motiven. in der Wahrheit ch habe ihr e unverkuͤrzt meinen spaͤtesten rachte mit Furcht und Zittern Gestalt von lche beklagenswerthe nde in die Institutigo⸗ Ich glaube, wir sehen we⸗
Revolution taͤglich unter der Sie werden leicht begreifen, we g unter diesem Vor nen des Landes gemacht werden. Ausdehnung wenn Zugestaͤndnisse gen dieselben erscheinen. aller Art muͤssen jeden v Die Kirche, der verehrt haben, wird h Allen, die morgen mit daß man kraͤftigen Widerstand leiste bares Terrain stuͤtzen muß. emessenheit einer S zudruͤcken pflegt, kein hal dorbener Sumpf, der Sie zuerst b und gar einsinken laͤßt. ist trefflicher Boden, a kann. Es giebt zwar gute und sch das eine nicht mit dem anderen ver als solches erwiesen hat, das mo tinghamshire wollet
Das Comité der protestantischen Ge der religioͤsen Freiheit hielt am welcher der Doktor Baldwin wurden mehrere Beschluͤsse zu Gunsten der und der Verbesserung der Irlaͤndischen Kir Ferner wurde beschlossen: Meinung ist, daß die Aussetzung Wuͤnsche der Dissenters in Betre Geburten, Heirathen und Todesf chen⸗Steuern, der Trauungen un sitaͤten, fuͤr diese Session, und der Munizipal⸗Reform Ansicht bei, indem wir die gen, daß sie sogleich beim geln ergreifen wird, um den Besch treff der Civil⸗Registrirung, der Steuer abzuhelfen.“
Mit Hinsicht auf die letzte Debatte uͤber egenheiten im Unterhause bemerkt der G Diskussionen werden dem Auslande auch eine andere Partei eine Zeit 1 Regierung tritt, darum auf keine gro auswaͤrtigen Politik Rechnung m tuͤrlich genug, daß Auslaͤnder ploͤtzlich in die Haͤnde einer ren gegen Franzoͤsische Gr Frankreich angekaͤmpft hat, Handlungsweise von Seiten unser erwarten. Fremden, die in unserer d, wird es schwer, sich einen Begr wenig die meisten Oppositions⸗Reden zu beder man sich dadurch g
auf Zugestaͤndnisse gemacht werden, gering oder unwichtig Eigenthum ernuͤnftigen und loyalen Mann Staat, Alles, was wir bisher geliebt und artnaͤckig ang Ihnen verfammeit seyn werden, klar seyn, n und sich dabei auf ein halt⸗ meiner Ansicht, die ney), wie man sich aus⸗ en; sie ist ein verrotteter, ver⸗ is an das Knie und Nur Grundsaͤtze sind wahr und uf dem man eine
MNun is, nach ache“ (expedieney), tbarer Bo zuletzt ganz haltbar; daß feste Stellung einnehmen ätze, aber man muß Was gut ist und sich „und wir in Not⸗
lechte Grunds
ge fortbestehen ꝛ die Ersten seyn, die es beib 8 aft zur Beschuͤtzung e Versammlung, bei Vorsitz fuͤhrte. Es Munizipal⸗Reform che einstimmig ange⸗ a die Regierung der der Berathungen uͤber die ff, einer Civil⸗Registrirung der älle, so wie hinsichtlich der Kir⸗ d der Zulassung zu den Univer⸗ den Erfolg der Irlaͤndischen Kir erleichtern werde, so treten m Versicherung der Beginn der
Montag ein Browne den
Regierung empfam⸗ naͤchsten Session Maßre⸗ werden der Dissenters in Be⸗ Trauungen und der Kirchen⸗
die Spanischen
zeigen, daß es sich, weng
ang an die Spitze unserer
ße Veraͤnderung in unserer Es ist freilich na— „ wenn sie die Zuͤgel der Regierung Partei gelangen sehen, die seit Jah⸗ gegen Allianzen mit auch eine dem entsprechende es auswaͤrtigen Ministeriums parlamentarischen
achen kann.
undsaͤtze und
Taktik nicht iff davon zu machen, wie iten haben, oder wenig⸗ ebunden glaubt, wenn man sie sich gar nicht bei uns gegen politische das Tory⸗Ministerium, anz Europa so großes ße Schwierigkeiten bereitet Vorgaͤngern ihm vorgezeichnett n und seine Oppositions⸗Themate aͤrtige Politit s die Sprache, welcht er selbst, im Parla
Dokumente, welche dem Unter⸗ Raths⸗Befehl vorge⸗ rals Alava, die jenen Britischen Re—⸗ und Offizieren be⸗ e Bemerkung eini Neuem nach
ische Expe⸗ undaͤrzte, welche ist so groß zuruͤckweisen Armee, die
bewandert sin
stens, wie wenig zu Amt und Wuͤrden gelangt. vorstellen, welche große Gleichguͤltigkeit b Veraͤnderungen im Auslande herrscht. dessen Erscheinen am Aufsehen erregte, wuͤrde sich zu gro haben, wenn es die von seinen Linie in der Politik verlasse haͤtte ausfuͤhren wollen. des Herzogs von Wellington stets weiser, al seine Anhaͤnger, und zuweilen mente fuͤhrten.“ b Der Globe meint, daß die hause in Bezug auf
Auch koͤnnen
Staats⸗Ruder in
Ueberdies war die ausw
wohl auch
den letzten Geheimen⸗ legt werden sollen, aus der Note des Gene Befehl veranlaßte, und aus der Kor gierung uͤber die Anwer stehen werden.
respondenz der bung von Soldaten 1 Dasselbe Blatt erklaͤrt di ger Blaͤtter, daß der Oberst Caradoc von gesandt werden solle, fuͤr ein bloßes Der Courier sagt in Be „Die Zahl der Freiwil sich zum Dienst in der Briti daß der Oberst Robinson alle Offiziere und Wun schon im Felde gedient haben, wer Die Zahl der sch alle Erwartungen uͤbertroffen.“ fand in Westminster eine große der Koͤnigin Donna Jsabella II. deren Zahl schon 1000 M. Soldaten von der Garde zu Fuß sind
Die Spanischen in Lon Herrn Mendizabal
ziehung auf die Span ligen und der W schen Legion mel Gesuche der Art hat der Britischen den jedoch, wie gewoͤhnlich, an— hon eingeschriebenen Rekruten Der Globe meldet:
Musterung der fuͤr de angeworbenen Fr ann betraͤgt
genemmen.
— —
eiwilligen statt, „ die groͤßtentheils entlassene und den Felddienst kennen.“ n Kaufleute haben an worin sie ihn drin⸗ zen in Spanien zu uͤber⸗ n gegen die Portugiesische
ndon wohnende ein Schreiben erlassen, gend bitten, das Ministerium der Finan nehmen, sobald es seine Verpflichtunge egierung nur irgend erlauben wuͤrder Die Morning⸗Chroniecle will aus daß in Frankreich keine Huͤlfs⸗Truppe Spanien ausgehoben werden wuͤrden; Franzoͤsischer Seits das Aner tet haben, er koͤnne es nicht untern wie General Alava in England. Man hat Nachrichten aus Rio aus Bahia bis zum 5. Mai. Bei der Regenten⸗Wahl stritt es der seiner Gesinnung nach Republikaner nung Brasiliens in einzelne Sta lante, einen Bruder des Sta großem Einfluß daselbst, der wissen will. In Folge der Nachrichten, gluͤcklichen Ereignisse in der waren, hatte die Brasilianise
Paris erfahren haben, n fuͤr die Koͤnigin von Herzog von Frias, dem wurde, soll geantwor⸗ nehmen, etwas der Art zu thun,
bieten gemacht
Janeiro bis zum Aten, Pernambuco bis zum sich um Herrn Feijo, ist und fuͤr die Tren⸗ und Herrn Caval⸗ nambuco und von fassung beibehalten
die zu Rio Janeir Gran Par
23. April,
aten stimmt, tthalters von Per die bisherige Ver
o uͤber die un⸗ a eingegangen chlossen, einen Praͤ⸗
e Regierun
8 denten dorthin zu senden, dem zugleich der Oberbefehl uͤber die rach jener Provinz bestimmten Truppen uͤbertragen werden sollte.
General Rosas ist nun, nach neueren Nachrichten, mit un⸗ beschraͤnkter Gewalt auf fuͤnf Jahre wieder zum Gouverneur von Buenos Ayres erwaͤhlt worden. ““
Es wird auch aus Buenos Ayres gemeldet, daß zwischen den Regierungen von Buenos Ayres und Monte Video und dem Kabinet von Madrid die Uebereinkunft getroffen ist, daß Spanische Kauffahrteischiffe kuͤnftig unter gewissen Be⸗ dingungen in die Haͤfen der genannten Republik zugelassen wer⸗ den sollen. Man erzaͤhlte in Buenos Ayres, daß, in Folge ei⸗ ner Aufforderung von Seiten der Spanischen Regierung, Kom⸗ missarien nach Spanien gesandt werden sollten, um uͤber die Aussoͤhnung beider Laͤnder zu unterhandeln. Die Regierung von Monte Video hat ein Dekret erlassen, wonach den Papieren ei⸗ nes jeden in See gehenden Schiffes eine Klausel hinzugefuͤgt
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werden soll, die den Sklavenhandel bei schwerer Strafe verbietet.
Niederlande.
Aus dem Haag, 26. Juni. Das Journal de la Haye erklaͤrt, daß die in Franzoͤsischen und Belgischen Blaͤttern enthal⸗ tenen Nachrichten von Anwerbungen, die in Holland fuͤr Rech⸗ nung des Don Carlos geschaͤhen, von einem Freiwilligen⸗Corps, an dessen Spitze der Graf von Lucchesi⸗Palli staͤnde, so wie von bedeutenden Geld⸗Unterstuͤtzungen, welche die Sache des Don Carlos in Amsterdam faͤnde, von jenen Zeitungen wahrschein⸗
lich nur erfunden worden seyen, um damit die in England,
Frankreich und Belgien vorbereitete indirekte Intervention zu Gunsten der Koͤnigin von Spanien gleichsam zu rechtfertigen.
Die Staats⸗Courant zeigt an, daß, Briefen aus Kas⸗
sel zufolge, der Kurprinz und Mit⸗Regent von Hessen mit seiner
Gemahlin auch in diesem Sommer nach dem Seebade von Sche⸗ veningen kommen werde. Belgle.
Bruͤssel, 26. Juni. Es heißt jetzt, daß sich die Belgische Regierung selbst gegen das Ansinnen, die indirekte Intervention in Spanien zu unterstuͤtzen, ausgesprochen habe, weil eine streng neutrale Macht, wie es Belgien in jeder Beziehung seyn soll, auch eine solche Unterstuͤtzung nicht zugeben duͤrfe.
In der Gazette van West⸗Flanderen vom 21. Juni list man: „Vorgestern ist eine von Lissabon und zuletzt von Havre gekommene Englische Korvette auf der Rhede von Östende vor Anker gegangen und hat 32 Franzosen von der ehemaligen Franzoͤsischen Legion im Dienste Portugals ausgeschifft. Dieses Schiff hat noch außerdem 108 aus dem Dienste Portugals aus⸗ getretene Militairs an Bord. Unter denselben sind etwa 10 Belgier; die uͤbrigen gehoͤren saͤmmtlich fremden Nationen an. Diese Ungluͤcklichen besinden sich einem Zustande, der Mitleiden erregt; sie sind saͤmmtlich von Kleidungsstuͤcken entbloͤßt, durch Ausschlag und andere Krankheiten entstellt; waͤhrend ihrer gan⸗ zen Reise haben sie nur Zwieback und Wasser erhalten.“
Deegschla n d.
Karlsruhe, 24. Juni. In der heutigen Sitzung der zwei⸗ ten Kammer legte auch der Abgeordnete Welker eine Petition des Herrn Friedrich List, Konsuls der Vereinigten Sraaten von Nord⸗Amerika zu Leipzig, vor, um Verwendung bei der
Großherzogl. Regierung, auf daß diese ihm die Erlaubniß zur
Gruͤndung einer Actien⸗Gesellschaft, Behufs der Anlegung einer Eisenbahn von Mannheim nach Basel, und zwar unter den der Leipzig⸗Dresdener Eisenbahn von der K. Saͤchsischen Regierung verwilligten Bedingungen ertheile. Diese waͤren: 1) Die Compagnie kann sich nicht eher konstituiren, als bis ein baares Kapital von 4 Millionen Gulden subscribirt seyn wird. 2) Die Compagnie soll berechtigt seyn, fuͤr ein Drittheil der Anlage⸗Kosten dieser Bahn unverzinsliche Kassen⸗Scheine zu creiren und auszugeben, welche sie zu jeder Zeit in Metall⸗Geld auszuloͤsen haben wird. 3) Der Compagnie soll das Recht eingeraͤumt werden, Reisende und Guͤ⸗ ter zu transportiren. Sie hat dafuͤr der Großherzogl. Post⸗Ver⸗ waltung den erweislichen Rein⸗Ertrag zu verguͤten; dagegen wird ihr aber der 1“ zu den gegenwaͤrtigen Fracht⸗Preisen auf 10 Jahre uͤberlassen. 4) Der Compagnie steht das Recht zu, die Fahr⸗Taxen zu bestimmen, jedoch sollen dieselben die ge⸗ venwaͤrtigen Post⸗ und Fracht⸗Preise in keinem Falle uͤbersteigen;
im Gegentheil sollen sie bis auf die Haͤlfte dieser Frachtsaͤtze herab⸗ gesetzt werden, sobald die Haͤlfte 6 pCt. Reineinkommen gewaͤh⸗
ren wird. 5) Die Compapnie wird Briefe und Pakete unter 20 Pfd. auf Rechnung der Post zu denselben Frachtpreisen trans⸗ portiren, wie andere Guͤter. 6) Der Compagnie steht das Recht zu, die Bahn unter gleichen Bedingungen nach dem Ausland fortzusetzen. 7) Es wird außer dieser keine andere Eisenbahn zwischen Mannheim und Basel concessionirt werden.
Spanien.
Wir entlehnen dem Oesterreichischen Beobachter nachstehende, zwar nicht mehr ganz neue, aber auf anderm Wege bisher noch nicht bekannt gewordenen Aktenstuͤcke uͤber die Ereig⸗ nisse in den Baskischen Provinzen:
„Im Hoflager des Don Carlos zu Ofäate ist am 5. Juni nachstehendes Bulletin bekannt gemacht worden:
„„In Folge des vom General Eraso am 2. Juni auf den
Anhoͤhen von Descarga erfochtenen Sieges ist Tolosa von den
Civil⸗ und Militair⸗Behoͤrden und von der Besatzung geraͤumt worden; die Kranken sind in dem Spital geblieben und die Ka⸗ serne in dem Zustande gelassen worden, worin sie sich befand; ferner sind ein Geschuͤtz, 168,000 Patronen „ Lebensmittel aller Art und eine Masse von Effekten zuruͤckgelassen worden. Es scheint, daß Espartero verwundet worden ist. Auf dem Ruͤckzuge nach Durango soll er seine Division gemustert haben, die vor dem Treffen aus 9500 Mann bestand und nun auf 2070 herab⸗ gesunken war. Zu Bergara, welches seit heute Morgen blokirt wird, hat er 400 Mann gelassen. Die Besatzung dieses Platzes, welche abziehen wollte, wurde in die Stadt zuruͤckgeworfen, und morgen wird der Anfang mit der Beschießung derselben gemacht werden. Es werden fortwaͤhrend Gefangene eingebracht; es sind uͤber 1800 ins Depot gefuͤhrt worden; zu Mondragon befanden sich deren 100, zu Elorrio noch mehr, und von der Division Lastor’'s sollen 400 eingebracht worden seyn; es stellen sich allent⸗ halben deren freiwillig, so daß es schwer wird, mit Bestimmtheit anzugeben, wie viele Leute die usurpatorische Regierung in dem efhn Zeitraum von 48 Stunden verloren hat. — So eben aus Lastilien eingegangene Berichte melden, daß zwischen unserm Obersten Arroyo und dem feindlichen Befehlshaber Latre ein Befecht vorgefallen ist, worin Letzterer den Kuͤrzern gezogen hat. — Den Berichten und Vorkehrungen der revolutionnairen Be⸗ sehlshaber zufolge, scheinen sie aus Villalba, Espinoösa, Villa⸗ santa, Villarcaya und Medina die Besatzungen herausziehen und sich nach Burgos zuruͤckziehen zu wollen.““ — Bergara hat seit diesem, vom 5. Juni datirten Buͤlletin kapitulirt; in Folge des⸗
L1G sen sind von den 2070 Mann, auf welche das Esparterosche, offenbar darauf berechnet, dem Aergsten, was sich ereignen kann,
Corps herabgeschmolzen ist, noch 400 Mann abzuziehen.“ zu begegnen, und wenn man erwaͤgt, daß die Niederlage eines „In dem von Arroyo an den Kriegs⸗Minister Karls V. aus bedeutenden Theiles seiner Streitkraͤfte dem Verluste der halben Berberana am 30. Mai erstatteten Bericht heißt es im Wesent⸗ Kolonie gleich bedeutend seyn wuͤrde, so erkennt man die volle lichen, daß er am 29. Mai in der Gegend von Villalba de Dosa Zweckmaͤßigkeit seiner Vorkehrungen, die so lange Zeit erforder⸗ die Anzeige erhalten habe, die Besatzung sey aus der Stadt ge⸗ ten.“ Vom Keiskamma wird vom 19. Maͤrz gemeldet, daß ruͤckt und habe den Weg nach dem Mena⸗Thale eingeschlagen; der Oberst Smith am 26sten in das feindliche Gebiet bis Mu⸗ die Staͤdte Medina, Villarcayo und Espinosa de los Monteros desina vorgedrungen ist, den sehr zahlreichen Feind angegriffen seyen ebenfalls geraäumt worden. Spaͤter habe er jedoch erfahren, und ihn, ohne daß ihm ein Mann verwundet worden waͤre, ver⸗ daß man nur die Kranken aus den Spitaͤlern weggebracht und trieben und dessen Niederlassung zerstoͤrt hat. Die Nachrichten mit ihnen zugleich die allerkompromittirtesten Personen nach Bur⸗ aus Grahamstown gehen bis zum 3. April und enthalten gos gefuͤhrt habe. Latre ziehe mit 600 Mann Fußvolk und 200 mehrere Details uͤber den Kampf. — Neuere Nachrichten von Reitern unablaͤssig zwischen Medina, Villarcayvo und Espinosa der Missions⸗Station Clarkebury, in dem Lande der Tambukis, de los Monteros hin und her, scheine aber auf seinen Ruͤckzug lauten sehr unguͤnstig. Der Stamm der Ficanis machte am 18. zu denken, denn er habe in Puente Larsa und in allen umliegen⸗ Maͤrz, unter Anfuͤhrung eines gewissen Capaai, einen Angriff den Doͤrfern Wagen und Maulthiere requiriren lassen.“ auf die Staͤmme der Tambukis. Saͤmmtliche dort anwesende „Ueber die Besetzung von Tolosa hat Zumalacarreguy un⸗ Englaͤnder beeilten sich sogleich, den Letzteren Beistand zu leisten; term 5. Juni nachstehenden Bericht aus Villafranca an den diese entflohen jedoch bei dem ersten Angriff und uͤberließen es Kriegs⸗Minister des Don Carlos erstattet: „„Tolosa ist heute den wenigen Englaͤndern, die Feinde zuruͤckzutreiben. Saͤmmtliche von dem groͤßten Theile der Municipalitaͤt, den Militair⸗Behoͤr⸗ Tambukis sind daher zerstreut, ihre Wohnungen verbrannt, etwa den und der Garnison geraͤumt worden. Saͤmmtliche Kranke 2000 Stuͤck Rindvieh geraubt, und ein Lanostrich von ungefaͤhr sind im Militair⸗Spital, und in der Kaserne alle Effekten zuruͤck⸗ 20 Englischen Meilen Laͤnge und 10 Meilen Breite ist gaͤnzlich geblieben. Jetzt, wo die getreuen Einwohner und das Kapitel verwuͤstet. Die Tambukis sind als voͤllig unterjocht zu betrach⸗ von dem Drucke, der auf ihnen lastete, befreit sind, verlangen ten, und Leben und Eigenthum der Britischen Handelsleute schwe⸗ sie laut die Gegenwart ihres Koͤnigs Don Carlos V. und die ben in der groͤßten Gefahr. Der Tambuki⸗Haͤuptling Vadanna Ew. Excellenz an der Spitze der tapferen Armee, die Sie so hat den Gouverneur um Beistand zur Bestrafung der Ficanis wuͤrdig befehligen; man hoͤrt nichts als den Ruf: „Viva el rey ersucht. Auch die Handelsleute haben um militairischen Schutz Don Carlos V.!“ und Jedermann wuͤnscht, daß Sie einige gebeten, damit sie jenen Theil des Landes verlassen koͤnnen. Nur Truppen zur Besatzung hierher schicken moͤchten, damit die Ord⸗ ein Englaͤnder, Namens Robert Rollins, dessen Bruder bei dem nung nicht gestoͤrt werden moͤge. Einstweilen haben die Einwoh⸗ Fort Beaufort von den Kaffern ermordet wurde, hat bei dieser ner Einige aus ihrer Mitte bewaffnet und wuͤnschen, daß Sie Gelegenheit sein Leben verloren.“ 6 diese Maßregel billigen moͤchten. — Ich beeile mich, diese er— 8 8 82 freuliche Nachricht Ew. Excellenz mitzutheilen, damit Sie un— Vereinigte Staaten von Nord⸗ Amerika. sern vielgeliebten Monarchen hiervon mit dem Bemerken in Kennt⸗ New⸗York, 1. Juni. Herr Forsyth hat seine Stelle als niß setzen, daß ich dem Kommandanten von Guipuzcoa, Don Staats⸗Secretair fuͤr die auswaͤrtigen Angelegenheiten niederge⸗ Miguel Gomez, Befehl gegeben habe, Tolosa mit dem Isten und legt. Wie es heißt, wird er einen Gesandtschafts⸗Posten und Iten Bataillon zu besetzen. Gott erhalte u. s. w. Hauptquartier Herr Livingston, den man stuͤndlich aus Frankreich erwartet, seine Villafranca, den 5. Juni. 1835. Th. Zumalacarreguy.““ Stelle einnehmen. Der New⸗York Enquirer enthaͤlt Nachstehendes: „Ob⸗ J Portugal. gleich wir die Annahme des Entschaͤdigungs ngehan von der b Lissa bon, 8. Juni. (Englische Blaͤtter.) Jeder der Franzoͤsischen Deputirten⸗Kammer als ein Zeichen einer freund⸗ neuen Minister hat fuͤr noͤthig gefunden, eine Art von politischem schaftlichen Beendigung unserer Streitigkeiten mit Frankreich be⸗ Glaubensbekenntniß in Form eines Cirkulars an die ihm untergebe⸗ trachteten, und obgleich wir auch noch dieser Meinung sind, so nen Beamten zu erlassen, worunter das von dem Herzoge von Pal⸗ rechtfertigt doch die besondere Bedingung, unter der die Zah⸗ mella an die Portugiesischen Gesandten und Agenten im Auslande ge⸗ lung stattfinden soll, daß naͤmlich zuvor genuͤgende Erkloͤ⸗ richtete das ausfuͤhrlichste ist, und die Versicherung von Seiten rungen uͤber die Botschaft des Praͤsidenten gegeben werden der Regierung enthaͤlt, daß sie entschlossen sey, die Charte und muͤssen, die Vermuthung, daß noch nicht alle Hindernisse be⸗ nichts als die Charte und die aus derselben herfließenden Freihei⸗ seitigt sind. Nimmt man das Wort „Erklaͤrungen“ in ten zu behaupten, streng und mit der ehrenhaftesten Treue alle seiner buchstaͤblichen Bedeutung, so koͤnnen dergleichen nicht vom vorigen Ministerium eingegangene Verbindlichkeiten zu er⸗ verlangt werden, denn die Sprache des Praͤsidenten ist so deut⸗ fuͤllen, die bestehenden politischen und Handels⸗Traktaten mit lich, daß sie sich selbst erklaͤrt. Giebt man dem Worte aber eine fremden Maͤchten zu befolgen und in Kraft zu erhalten und so weitere Bedeutung, wozu der Gebrauch allerdings berechtigt, so große Sparsamkeit als moͤglich in allen Verwaltungszweigen ein⸗ ist es hinreichend, um die beleidigenden Stellen in der Botschaft treten zu lassen. Es wird dem Herzog sehr hoch angerechnet, daß hinwegzuerklaͤren, auf die versoͤhnlichen Stellen, welche sie ent⸗ er nicht mit dem leisesten Tadel auf seine Vorgaͤnger oder deren haͤlt, aufmerksam zu machen. Dies wuͤrde der natuͤrlichste Weg E“ Das Cirkular des Finanz⸗Ministers, Herrn seyn.“ “ öI1 8 ampos, ist natuͤrlich von besonderem Interesse fuͤr alle bei unse⸗ 8 rem Geldwesen Betheiligte; auch er sichert die strengste Spar⸗ den samkeit in Allem zu, und keine gesetzwidrige Ausgaben sollen ge⸗ stattet werden. Der Minister hat in diesem kritischen Augenblick Berlin, 1. Juli. Im Regierungs⸗Bezirke Achen sind im keine leichte Aufgabe uͤbernommen, nicht bloß wegen der großen Monat Mai d. J. 1012 Kinder geboren und 832 Personen gestorben, und mannichfaltigen Finanz⸗Plaͤne, die in der Ausfuͤhrung be⸗ woraus sich eine Vermehrung von 180 Seelen ergiebt. Die auf⸗ griffen und beabsichtigt waren, sondern wegen der Schwierigkei⸗ fallendste Sterblichkeit zeigte sich abermals im Kreise Malmedy ten, die ihm durch plo6ͤtzliche, hoffentlich jedoch nur voruͤbergehende wo sich bei 68 Geburten 96 Sterbefaͤlle ereigneten. Es ist dies Entziehung des oͤffentlichen Vertrauens in den Weg gelegt wor⸗ die Folge von Nerven⸗ und anderen boͤsartigen Fiebern, die je⸗ den, und wozu die Bank das Beispiel gegeben hat. Herr Cam⸗ doch seitdem im Abnehmen sind; auch sind mehrere Kinder ein pos hatte es fuͤr angemessen gehalten, der Bank befehlen zu muͤssen, Opfer des Keuchhustens geworden. Im Kreise Montjoie sind daß sie keine Anweisungen der Regierung bezahle, die er nicht selbst un- ebenfalls bei 36 Geburten 43 Sterbefaͤlle vorgekommen; hier liegt
terzeichnet haͤtte (unter Herrn Silva Carvalho war auch einer oder der diese Erscheinung jedoch lediglich in der geringeren Zahl der statt⸗ andere Schatz⸗Rath mit dazu befugt), uͤber welchen Umstand und ein gehabten Geburten, die, sonderbar genug, im Monat Mai nur Paar andere von geringer Bedeutung die Direktoren sehr entruͤstet etwa die Haͤlfte fruͤherer Monate betragen hat, waͤhrend die waren und dem Minister anzeigten, daß sie, ehe nicht alle laufende Sterblichkeit dieselbe geblieben ist. — Im Regierungs⸗Bezirk Wechsel auf London dort bezaͤhlt waͤren, nichts weiter fuͤr die Duͤsseldorf betrug die Zahl der Geborenen im Monat Mai 2312 bnehnmaere, beh hen Hala haß ee u die Whele⸗Mölcrun meßr gehören asg gescegen, In Klnn Neenrrehepersopen 1 1 , daß er, te Werft⸗Arbeiter be⸗ mehr geboren als gestorben. Im Krei rrei 2 Per⸗ ee zu koͤnnen, Dienstag vier Contos aus eigenem Vermoöͤgen sonen 1 hohe vcdes von 808 da deberr 1gnen eher erschießen mußte, und trotz dieser uͤbermaͤßigen Vorsicht der letztern Alter gelangte ein ehemaliger Friseur, Namens Konrad Bank sind ihre Actien seither um 6 pCt., so wie alle oͤffentliche Bloem zu Rees, welcher den Fjaͤhrigen Krieg mitgemacht und Fonds gefallen, und es ist eine voͤllige Stockung in den Ge⸗ vor etwa 20 Jahren ein Unterkommen auf einem der dortigen schaͤften eingetreten. Viele im Finanz⸗Amte Angestellte sind ent⸗ Armenhoͤfe gefunden hatte. 8 lassen, und noch viele duͤrften folgen; Herr Castro, Schatz⸗Rath — In Ugodda, im Kreise Bromberg, lebt ein armer Ta⸗ und Silva Carvalho's rechte Hand, ist darunter; auch stand geloͤhner mit Namen Kruͤger, dessen Ehefrau unlaͤngst von Zwil⸗ Herr R. da Fonseca Magalhaes, Abgeordneter und erster Un— lingen entbunden worden ist. Da es der Mutter an Nahruna ter⸗Secretair im Justiz⸗Amt, vielleicht der faͤhigste Mann in fuͤr ihre beiden Kinder fehlt, so wird eins derselben von einem Portugal und der entschiedenste Freund von Silva Carvalho Mutterschafe, dem einzigen Reichthume des Kruͤger, gesaͤugt, — und Freire, auf der Liste, jedoch Dienstag in einem Minister⸗ gewiß eine seltene Erscheinung. “ Rathe fand man es kluͤger, nicht in offenen Krieg mit einem so v“ “] furchtbaren v Hr. da Silveira, Ab⸗ Meteorologische Beobachtung. s geordneter und in Porto waͤhrend der Belagerung au kurze Zeit 835. gens Nachmitt. — Minister, ist zum Direktor der Zoͤlle Fnondit wes⸗ dh Kauffeu⸗ 1 enbch. bet 1 vE v1r... Peehen waleger ten nicht uͤbel gefaͤllt. Die Aufloͤsung der Abgeordneten⸗Kam- —geen —-—— . “ mer, schon im ersten Kabinets⸗Rath unter der neuen Administra⸗ Luftdruck. 337,22 Par. 336,8 4 Par. 336,,4 Por. Quellwärme 7,1 °N. tion beschlossen, ist noch nicht erfolgt, da bei naͤherer Ueberlegung Luftwaͤrme 9,6 8 R. 12,2 *R. 10,2 °R. Fluswaͤrme 13,8 ° R. die Regierung erst glaubt, neue Behoͤrden in den Provinzen er⸗ Thaupunkt 799 R. 9, ¶ N. 9,8 ° R. Bodenwaͤrme 11,3 R nennen zu muͤssen, ehe an neue Wahlen gedacht werden koͤnne. Dunstsaͤtts 87 pCt. 1 89 vCt. V 88 vCt. Ausdünst. 0, 06 8“ Man spricht von Vizconde Fonte Arcada und General⸗ Pizarro, E1.“ Ihüc. W. ohen. seniederschlag 0,608 Rh. beides sehr geachtete Abgeordnete auf der Oppositionsseite, als Wolkenzug RW. 1 H WNRW. “ Praͤfekten fuͤr Estremadura und Duero. Das wirkliche Einruͤk⸗ F h 336,72'“ 8; S G 9,s R. ken eines Portugiesischen Corps in Spanien wird nicht stattfin- — Tagesmittel: 336,72. -Per. 10,8. R. . Lr M. 89 „6t. den, ehe nicht die Gesinnungen des Britischen Hofes naͤher be- Auswärtige Börsen. kannt sind, so nothwendig auch dem gate Kabinet diese Maß6.. 8 Amsterdam, 26. Juni. 1t regel scheint. Schon spricht man vom Austritt des Herrn M. Kan⸗ NMeder. wirul. Schuld 5öxx, 5 ⅛ do. 100 ¾., Ausg. Sehuld —. A. von Carvalho als Justiz⸗ Minister seiner uͤblen Gesundheit Kanz-Bill. 25rg., At %¶Amort. 94 ½ 3 ½ 9 79 . Russ. 981 Oesterr. wegen. Es geht auch so eben die Rede, daß Herr Campos und e reuss. Präm.-Scheine 111. do. 4 x½ Anl. —. Span. 5 ½ 41 die Bank sich verstaͤndigt haͤtten. “ Antwerpen, 25. Joani.
EE“— 98,1 —
89 “ Span. 5 ⅞8 41 ¼. Zinsl. 16 ½4. Cortes 30 ½. Coup. 17 ½. Neue Afrika. Span. Anl. 43. Belg. 100 ½. Darmst, 25 ½ 8 8 8
Zeitungen vom Vorgebirge der guten Hoffnung bis London, 26. Juni. zum 11. April enthalten Folgendes: „Wir haben einen aus⸗ Cons. 3 ½ 91 ½. Belg. —. Span. Cortes 40 3. Obl. v. 1834 fuͤhrlichen Bericht uͤber den Angriff des Obersten Smith auf 40, Zinsl. 114¼. Ausg. 17 ¼. 2 9 Holl. 55 ¼. 5 5 40. 100 ⅝. Pert. 5 9G die Kaffern erhalten, und freuen uns, daß Keiner der Unsrigen 841. 3 8 58. vAEvn 18. Bras. 82 ⅛. Columb. v. 1824 35 ½.
emer -wund aer 4* - ; Mex. 36. Peru 31. getoͤdtet und nur einer verwundet worden ist. Neuere Data, St. Petersburg, 23. Juni.
woraus sich auf den Fortgang oder die wahr einliche Dauer 1. An 1 b
des Kampfes schließen ließe, sehlen noch; aldn, on sind üͤber⸗ Rcb. 28rh. 02. Amsterdam —. Hamburg 0 ½¼8. Paris 111⁄. Süber- zeugt, daß unter allen Kriegen, welche die Kolonie jemals mit Wien, 26. Juni.
den Wilden gefuͤhrt hat, dieser bei weitem der furchtbarste ist. 5 % Met. 101 3½. 4½ 97½ v6. Neue Anl. 585. Bank-Actien 1246. Die Verluste der Kolonisten und die Ausgaben der Regierung — — sind schon ungemein groß, und die Truppen werden noch viele Mo⸗ Koͤnigliche Schauspiele
nate im Felde bleiben muͤssen. Wir setzen jedoch großes Ver⸗ Donnerstag, 2. Juli. Im Schauspielhaufe: Kabale und
trauen in Sir B. d'Urban. Das von ihm befolgte System ist 1 Liebe, Trauerspiel in 8 Abth., von Schiller. (Hr. C. Muͤlker: