1835 / 187 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

siko auf sich zu nehmen, indem es in vielen sich von den Paͤchtern wieder se 68 Procent sollen das Hoͤchste seyn, nießer des Zehnten, Anspruch machen sollen außerdem noch 5 Procent aus n den eingezogenen Bisthuͤmern und ebildeten Fonds erhalten, welcher aber, wie zu entbehren haben wird. Pfarre finden, deren Einkommen soll dasselbe bei der ersten Erle⸗ In allen Kirch⸗ ch dem Census des Jahres 1831 weniger als Pfarre ganz und gar eingehen, auses gesorgt, und ein Geist⸗ Pfund angestellt werden. taats⸗Religion ist, so sollen wo gar kein Protestant lebt, nicht aller evan⸗ und zu diesem Ende der Geist⸗ uftragt werden, im Fall irgend Protestant seines Beistandes be⸗ aͤhrlichen Zulage ndem nun 900 Pfruͤnden mehr oder

von der ministeriellen Seite des Hauses. 1 vieljaͤhrige parlamentarische Erfahrung hat, der an den Aus ch Theil genommen, die uͤber die Befaͤhigung der M Hauses, die doch zu den ersten Maͤnnern des Landes gehoͤren entscheiden haben, wird Jemand mit dieser Erfahrung behau Qualification gegen das Eindrinag sonen ins Parlament ein zuverlaͤssiger Schu

(Hoͤrt, hoͤrt!) uin

werde, das Ri Fällen nichts Le bezahlt zu machen. worauf Laien, als Nutz Geistliche aber dem vor drei Jahren vo aus anderen Quellen es scheint, mehrere Sollte sich nach diesem eine mehr als 300 Pfund betr digung auf diese Summe herabg spielen aber, wo sich na 30 Protestanten befunde sedoch fuͤr die Erhaltung eines Beth licher mit einem Einkom Da indessen die protestantische die S selbst die Kirchspiele, gelischen Seelsor

den Revisionshof bilden sollen. Hr. m Antrage; er hielt den Mayor und n inkompetentes Tribunal und bean⸗ daß die bisher mit der Revision der gewesenen Advokaten auch kuͤnftig ten, indem es ihm viel be Politik und Parteten ganz fremd Lord J. Russell meinte juristische rmittelung des Wohnorts Punkte koͤnnten aber und einsichtigen Einwohnern der Stadt viel besser und mit weit geringeren Kosten und Umstaͤnden aus⸗ s von besonders dazu ernannten richterlichen Sir R. Peel dagegen nahm den bisherigen Ge⸗ als durch die Erfaͤhrung bewaͤhrt, in Schutz; „und wenn der edle Lord“, bemerkte er, „doch fuͤr dieses Gebrauch seine Zuflucht nehmen will, zum Gesetz machen? rung, so ist es immer noch Zeit dazu; ich g edle Lord wird manche Veranlassung finden, ir Session Aenderungen in der Bill vo

geh Ausdruck von Sanftmuth und Naivetaͤt.

aiv wie sie jetzt umgeaͤndert ist, und Erschoͤpfung.

Wynn widersetzte sich diese die beiden Auditeure fuͤr ei amendementsweise, staͤdtischen Listen beauftragt dies Geschaͤft beibehalten soll daß Personen, denen die Orts waͤren, dasselbe zu ver sedoch, es handle sich ja bei dieser Function um keine (Entscheidung, sondern bloß um die E und der Steuer⸗Entrichtung; rechtschaffenen

hat einen merkwuͤrdi Ihr aanzer Das Erscheinen des Fraͤulei ine undeschreibliche Theilne Weise kund gab. ver mit einer gewissen ste auss der Anklage⸗ Fragen uͤber die naͤh veruͤbten Attentats a uͤberzeugt, daß es La ficl?7 —— Antm: „Ich brauche Ihne Sie durch eine solche Erklaͤru nicht wahr waͤre.“ Sie haben in sofern Unrecht gegen 1 ihr nicht gleich Alles, was Ihnen b „Ich fuͤrchtete, ihr Kumm „Betrachten Sie La Roncière Der Angeklagte steht auf. „Ich erkenne ihn v „Ich protestire gegen diese luͤgenhafte ott und vor den M leins von Morell falsch ist!“ michts hinzuzufuͤgen?““ genügt.“ Praäͤsident: ner Erklaͤrung voraus?“ vorau;: aber die That speicht. zu leide gethan; ich wei lident: (zu dem Fraͤulein) derer als La Roncière zu Ihnen ins Zimm „Nein, ich habe die vollkon Herr Chair d'Estange: „Nein, aber er sprach leise.“ „Wie lange hat die Seene gedauert?“ nicht genau bestimmen, mir schien es sehr 1 Sie auf den Ball gingen, noch die Spuren von if der Brust und den Armen? Antw. Handschuhe aufgehoben,

Zustand verraͤth große Schwaͤche 1 ns erregte in der ganzen Versammlung ichtes seyn wird, ahme, welche sich aber auf sehr diskrete on Morell wiederholte mit leiser Stimme, Festigkeit im Ausdruck ihre Aussagen, wie Akte bervorgehen, worauf der Praͤsident mehrere eren Umstaͤnde des in der Racht vom 241. Sept. n sie richtete) Praͤsident: „Sind sie auch Roncière war, der sie am 24. September uͤber⸗ „Ich bin dessen ganz gewiß.“ Praͤsident: st vorzubalten, welche Verantwortlichkeit ng auf sich laden wuͤrden, wenn sie ache gewiß.“

itglieder dieses

Fraͤulein v wollen, daß eine pecuniaire ungeeigneter Per . Nan weiß, daß dem nicht so ist.

wie will dann der sehr e ecuniäͤren Qu

Personen in unsen (Hoͤrt, hoͤrt!).

sser schien, richten haͤten. ahre lang nichts wenn dies wahr Baronet behaupten, daß die Auferlegung einer p lification gegen das Eindringen ungeeigneter Munizipal⸗Corporationen schuͤtzen werde? 0. dem jetzigen Zustande der Corporationen, wo die MunizipabN amten auf Lebenszeit gewaͤhlt werden, mochte eine solche Aunl fication nothwendig seyn, da sie nicht von ihren Aemtern entfe

Bei dem neuen Zustand der Dinge aber, sie von Zeit zu Zeit neug wenn die Waͤhler also finden, daß sie sich; ihnen gewaͤhlten Irrthum bei

verbessern.“

esetzt werden.

Antw: „Ich bin meiner S 5 Fhre Mutter gehandelt, als Sie egegnet, mitgetheilt haben.“ er zu verursachen.“ P. und sagen Sie, ob er es ist.“ Fraͤulein von Morell (mit Fe⸗ ollkkommen; wohl ist er es.“ La Erklaͤrung. Ich enschen, daß die Aussage des Fraͤu⸗ „Haben Sie sonst

nhaben, soll die

gemittelt werden, al

Beamten. men von 75

werden konnten. Jahr zu diesem diese Bill herbeifuͤhren wird, werden warum ihn dann nicht zur Abaͤnde⸗ laube uͤberhaupt, der Laufe der naͤchsten uschlagen.“ (Hoͤrt, hoͤrt!) Der Prokurator hielt es fuͤr die Pflicht des Parlaments, n Steuern, aus denen jene Advokaten doch besoldet wer⸗ den muͤßten, so niedrig als moͤglich zu erhalten und also den Versuch mit unbesoldeten Revisoren zu machen; faͤnde es sich, daß derselbe nicht gelaͤnge, so koͤnne man spaͤter immer noch, als W6 zu den Advokaten seine Zuflucht nehmen. noch auf den Uebelstand aufmerksam, ussellschen Vorschlages der herrschenden Partei in einer Stadt ganz die Macht in die Haͤnde gegeben wuͤrde, diejenigen Individuen zu ernennen, sten die Waͤhlerlisten revidirt sehen moͤchte. entschied das Haus zu Gunsten der M ment des Herrn Wynn wurde 53 Stimmen verworfen.

daß in jeder Stadt ein Stadtrath und ein M

den sollen, ohne daß es fuͤr den N

ge beraubt seyn, siche des naͤchsten Kirchspiels bea ein zufaͤllig dahin gerathender n gewaͤhren, und zwar mit einerj 5 Pfund!

waͤhlt, und Charakter so koͤnnen sten Wahl durch Entfernung derse hoͤrt!) Als es zur Abstimmung kam, ergaben sich 267 Sel men gegen und 204 fuͤr das Amendement, und es wurde

mit einer Majoritaͤt von 63 Stimmen Minister verworfen. Bei der daß im Jahre 1836 u Drittheil des Stad ergaͤnzt werden soll, auf an, daß diese neue Erg sollte; aber auch dies Ame also mit einer M

Ronecidre: Finden sich spaͤterhin Gruͤnde

schwoͤre vor G

Praͤsident: „Was ich eben gesagt habe, „Welchen Grund setzen Sie denn zu je⸗ „Ich setze gar keinen Grund Ich hatte der Familie Morell nie etwas um sie mich haßte.“ Der Praͤ⸗ cht moͤglich, daß ein An⸗ er gedrungen seyn koͤnnte!“ nmenste Ueberzeugung, daß er es

„Verstellte er seine Stimme?“ Herr Chair d'Estange: „Das kann ich

Praͤstdent:

duͤrfe, solchen zu seinem auf diese beschneidet, Pfarren (von denen sogar Protestanten bewohnt sind), ist, zu erhoͤhen, ja sie bildet selbst eine N gen Gehalt, daß man kaum glauben sollte, ein Mann g werde sie dafuͤr annehmen wollen. , welche selbst Tausende von einer ile beziehen, wenn auch die Arbeit noch so groß war, ihren Gehuͤlfen selten mehr gegeben haben, und es dessenungeachtet doch nie an tuͤchtigen Maͤnnern gefehlt hat, welche den schweren Dienst gegen den geringen Sold uͤbernommen h die Minister, daß die Kirche einerseits sich nicht beklagen koͤnne, wenn sie das geringe Einkommen ließen, wie man es so lange in gut geheißen, und daß es andererseits nicht schwer hal⸗ zu finden, um mit einem kleinen Gehalt die leichte Pflicht zu uͤbernehmen, der Seelsorger von 5 bis 50 Per⸗ sonen zu seyn. Ihre Hauptabsicht geht dahin, die Katholiken mit der Pflicht der Erhaltung der protestantischen Staats⸗ Fe c söhnen, und dies hoffen sie dadurch zu bewirken, daß sie den geoͤßten Theil des Einkommens dieser Kirche in denjenigen Lan⸗ destheilen, wo die Katholiken durchaus vorherrschend sind, wo⸗ nicht zum Besten ihrer Kirche, doch auf hung ihrer Jugend zu verwenden vorschlagen. Meinung, daß, ehe man den katholischen S der Pfarren in dem mehr protestantischen waͤre es besser, die Dinge in ihrem bi

La Ronecière: General⸗“ zu Gunsten 23sten Klausel, welche bestim nd in jedem darauf folgenden Jahre traths ausscheiden und durch neue Wah trug Lord Stanley amendementsweise i aͤnzung nur alle 2 Jahre stattfim ndement wurde mit 220 gegen l ajoritaͤt von 44 Stimmen, verworfen.

Am naͤchsten Montage wird die fai quis von Camden als Kanzler Die vorlaͤufigen Ceremon Freitage; der Marquis if und die beiden Hauptne Wie verlautet, werz rland, der Herzog, die Herzogin und die Herzogin von Kent und zog von Wellington und Lord Eh

die staͤdtische

ß nicht, war

„Waͤre es ni mmen sehr niedrig

enge Pfarren mit ei⸗ nem so gerin von wissenschaftlicher Bildun Aber da bisher die Pfarrer

ein pis aller wieder Sir R. Peel machte durch die Annahme des R

war.“ Antw.

von denen sie am lieb⸗

Nichtsdestoweniger inister, und das Amende⸗ mit einer Majoritaͤt von 86 gegen , welche festsetzt, ayor gewaͤhlt wer⸗ Nayor oder fuͤr die Stadtraͤthe Aualisication beduͤrfe, schlug Sir R. Peel „Mit der Bedingung, itglieder des Stadtraths, welche in Staͤdten, zur Zeit ihrer Er⸗ n zum Werth von Pfund Einnahme den Bedingungen, Nitglieder des Stadtraths, welche in Staͤdten, zur Zeit ihrer

den Kontusionen at en durch meine Kleidung und durch meine Die Sitzung wurde um halb 1 Uhr Nachts und auf den folgenden Tag um 11 Uhr Vormittags ver heutige Moniteur enthaͤlt eine vom 27. Juni datirte iche Verordnung, woduxch 80,000 Mann von der Klasse ven 1834 zum Militairdienste ausgeschrieben werden. Kontingent wird in 2 Klassen getheilt; 40,000 M. fort in Aktivitaͤt treten, die anderen 40,000 in ihrer Heimath bleiben, bis sie durch eine iche Verordnung einberufen werden. Das Journal des Deobats meldete in seinem Blatte uni, es scheine gewiß zu seyn, daß Rath in etner am 24sten gehal sendung der 5600 M. eschlossen ha derselben ernannt worden sey, und daß die Franzoͤsische Regie⸗ rung einen zmonatlichen Sold zahlen, auch die benoͤthigte Mu⸗ undvorrath hergeben werde. Als darauf Farben zu verstehen gaben, daß das Jour⸗ ich bloß des unschuldigen tiv beschlossen angebe, was wiederholte jenes Blatt unterm 28. seine obige Behaup⸗ hinzufuͤgte, daß, wenn hieruͤber noch nichts Amtliches 8 erschienen waͤre, dies bloß daran liege, daß die nanziellen Verabredungen noch nicht unterzeichnet seyen, daß dies aber jedenfalls den 28sten oder 29sten geschehen werde. Da indessen das amtliche Blatt auch an diesen o berichtete das Journal des Dbats, um sich eben, am 30sten nach dem „MN.

London, 1. Juli. liche Installation des Universitaͤt Cambridge stattsi dieser Festlichkeit beginnen schon am am Sonnabend in Cambridge ein, der Feier sind Monta der Herzog von Cum Prinz Georg Prinzessin Victoria, der Her der Installation beiwohnen.

Im Sun liest man: Portugal hat die Koͤnigin binets ihre Mußestunden mit gen der untergeordneten Beamten d

aben, so meinen

Zu der 19ten Klause

und Dienstag. ten wuͤrde, Leute

einer besonderen folgendes Amen daß diejenigen M die in Bezirke getheilt sind, gewaͤhlt werden, waͤhlung ein Real⸗ oder Personal⸗Eigenthun 1090 Pfund besitzen oder wenigstens auf 40

ann sollen so⸗ Mann aber so lange anderweitige Koͤnig⸗

ndement als Zusatz vor: von Cambridge,

Kirche auszu⸗

„Nach den letzten Berichten a seit der Aufloͤsung des letzten der Unterzeichnung von Entlassa

esselben ausgefuͤllt. ging so weit, daß der Herzog von Palmella sich am Ende gu thigt sah, Ihrer M Verfahrens vorzuste erkauft worden, da gin durch die Ab sen Individuen die Summen,

schall Saldanha stimmte 8 und die Koͤnigin sah sich genoͤthigt, i der Liste der bereits Verabschiedeten h stellungen jener Minister aufzugeben. hatten ihr zweihundert solch als moͤglich entfernt haben wollten. hatte große Unzufriedenheit erregt. von einem anderen Ministerwe binet kaun nicht in Carvalh anderen Wege ist keine Sicherheit fuͤr das Land.“ Die heutige Times sagt: uns, daß er gestern Theilnahme an der

die unentgeltliche Erzie⸗ Ja, sie sind der uͤden zur Verbesserung Norden beitragen ließe, sherigen Zustand zu lassen. der ganze Betrag des Abzuges, selbst wenn als sie es berechnet,

der Minister⸗ tenen Konferenz die sofortige Ab⸗ ann starken Fremden⸗Legion nach Spanien be, daß der General Desmichels zum Befehlshaber Erwaͤhlung Pfund besitz

alle diejenigen die nicht in Bezirke getheilt sind, gewaͤhlt werden, oder Personal⸗Eigenthum von 500 en oder wenigstens 20 Pfund jaͤhrlicher Einkuͤnfte Sir Robert sagte, er wisse sehr wohl, daß uͤber diesen Punkt sehr verschiedene Ansichten herrschten; einige glaubten, es sey gar keine Qualification noͤthig, sondern es muͤsse den Waͤh⸗ lern freistehen, zu waͤhlen, wen sie wollten, sein Vermoͤgen, waͤhrend Andere der M gewisse Garantie durchaus ungerlaͤßlich se st, doch wolle er sich auf keine weitlaͤuftige Pruͤfung denn gewoͤhnlich endigten solche einung beharrte; er daß bisher in den Staͤdten, irgend eine Vermoͤgens⸗Quali⸗ Amtes erforderlich gewesen sey, an an dem andern eine geringere; ahl von Kommissarien zur Sorge fuͤr die Stadt⸗ wache, fuͤr das Straßenpflaster und fuͤr die Beleuchtung habe man eine solche Qualification gefordert.

Menge von Staͤdten an und nannte selben geforderten Qualificationen.

und Sir

Schluß, daß dieser Gebrauch doch des Volks nicht unterdruͤcken muͤsse, Lord (Russell) an diesem Orte gewaͤhlt worden sey. ¹Hauptgruͤnde fuͤr die Nothwendigkeit einer Qualification hob der Redner hervor, daß der Mayor und der Stadtrath ein bedeu⸗ tendes Patronat zu ihrer Verfuͤgung haͤtten, daß sie in mehreren Faͤllen Kommissarien der oͤffentlichen Wohlthaͤtigkeiten seyen, und daß sie bei Pflichtversaͤumnissen betraͤchtlichen Geldbußen, bis zu 500 Pfund, unterworfen waͤren; kurz, wenn auch der Besitz von Vermoͤgen nicht immer mit Achtbarkeit verbunden sep, so gewaͤhre er doch wenigstens einige Buͤrgschaft fuͤr das Benehmen der einem Amte ernannten Person,

ajestaͤt das Unpolitische und Ungerechte oes Da viele jener Aemter in der Meinne ß sie lebenslaͤnglich seyen, so beging die Kn setzung der Kaͤufer einen Raub, indem die sie der Regierung

Palmella re Absicht, noch mehr inzuzufuͤgen, auf die We Ihre geheimen Rathgeg zeichnet, die sie so schn Diese Art von Ersparn Es waren bereits Gerich chsel im Umlauf. Das jetzige und auf einn

Indessen ist doch alles so vortheilhaft ablaufen sollte, nicht mehr rufen mit scheinbarem Recht: „Ist es um dieser elenden Summe willen, daß Ihr einen solchen Angriff auf alles Besi⸗ ternehmet, alle Protestanten mit Besorgnissen er in seinen Grundvesten ken obgleich sie unstreitig auf einen groͤßeren Ueberschuß ge⸗ rechnet ist wohl weniger um den unmittelbaren um die Durchsetzung des Grundsatzes zu thun, daß und eben so wohl beruͤcksichtigt werden muͤs⸗ sen, als die Protestanten. Auch glaube ich nicht, daß sie mit dem Vorschlage zufrieden seyn werden, da dahin geht, daß die protestantische Kir ch gestellt werde. Lord Stanley

nition so wie den M die Blaͤtter von allen v nal des Débats sich hier wahrscheinl

G 3 89 ohne Ruͤcksicht au Kunstgriffes bediene, daß es als defini 9

einung waͤren, daß eine y; zu den Letzteren ge—

tzthum un⸗ fuͤllet und den Den Katholi⸗

1 dem Herzoge es wuͤnsche, 88 tung, indem es im Moniteur

hoͤre er selb erschuͤttert?“

dieser bei Diskussionen damit, wolle daher nur bemerklich machen, welche Corporationen haͤtten, stets fication zur Bekleidung eines rte eine bedeutendere,

den Ansichten einlassen, daß Jeder bei seiner Me Vortheil, als

auch sie mit

er Beamten be

Tagen schwieg, keine Bloͤße zu Kessager“, daß der Herzog v. Frias bereits mit dem Herzog von Broglie eine Convention uͤber die Absendung der Fremden⸗Legion unterzeichnet habe, und daß man sich uͤber die Rebenfragen zur Ausfuͤhrung dieser Convention noch an demselben Tage (also am 30sten) einigen werde. Nittlerweile enthalten auch heute noch weder der Moniteur noch das Journal de Paris irgend Etwas uͤber diesen Gegenstand. Vielleicht, daß sich morgen die Prophezeiungen des Journal des Döbats bestaͤtigen. 1— Die Gazette de France fuͤgt der gestrigen telegraphischen Depesche, wonach Bilbao sich am 27sten Mittags noch hielt, ganz publizirt worden sey; die⸗ selbe habe noch folgenden Nachsatz enthalten: „Portugalette ist von den Karlisten mit dem Bajonnet genommen worden. Alles laͤßt glauben, daß Bilbao am 27sten übends oder am Morgen Die Gazette will wissen, Don arlos habe das Kommando der Armee in Person uͤbernommen.*)

Großbritanien und Irland.

Parlaments⸗Verhandlungen. Sitzung vom 30. Juni. H. reichte eine Bittschrift aus York, in welcher uͤber angebliche Bestechungen und anderweitige Umtriebe bei der letzten Wahl fuͤr diese Stadt geklagt wird, und zeigte an, daß er morgen auf Ueberweisung dieser Petition an einen besonderen Ausschuß an⸗ Hierauf wurden die Herren Bond, Cooke und Llamp, die wegen Widersetzlichkeit gegen den Befehl des Hauses, sich vor der Kommission zur Untersuchung der Ipswicher Wahl einzufinden, in Newgate gefangen gesessen, vor die Schranken gefuͤhrt und mit einem Verweis freigelassen.

dasselbe Verfahren mit Hinsicht auf Herrn O' dern Gefangenen, angenommen werden moͤchte, wurde einstweilen err B. Cooper bezeugte, daß jener Ge⸗ fangene sich sehr unwohl befinde, und daß ein laͤngerer Aufent⸗ halt in Newgate schlimme Folgen fuͤr seine hielt es fuͤr noͤthig, erst aͤrztliche Erkundigun⸗ und es sollen daher morgen die der Barre

zum Staate gehoͤren,

ihre endliche Absicht ohne Zweifel che mit der ihrigen, oder die ihrige Indessen, sey dem wie ihm wolle, und alle uͤbrigen Tories und genstand gesprochen, so rteien, haben sich ein⸗

dem einen O o's Fußtapfen treten,

selbst bei der W „Ein Korrespondent beer

einen Theil der auf der Isle of Dogs Spanischen Expedition versammelten Soh. ten gesehen hat. Ihr Aeußeres war im hoͤchsten Grade Wie kann man auch glauben, als solche, die dem Hunger werben lassen sollten, Selbst die besten Soldaten de Uebung beduͤrfen, um zur Kriegfuͤhrung in Geb Welches Schicksal harrt also solcher plinirt, unerfahren, durch Entbe weiter nichts aufzuweisen habe ein muthiges Herz? Aber auch die muthigste rfolg und koͤnnen physische Unmoöͤg litzage

mit jener glei Sir Robert Peel, kirchlichen Whigs, die noch uͤber den Ge wie alle Journale im Interesse dieser Pa muͤthig gegen den Plan erklaͤrt, auch nur einen Heller, der ur⸗ spruͤnglich der protestantischen Kirche gehoͤrt, auf den allgemeinen An eine Vereinigung der Par⸗ sehen dazu seit kurzem ge⸗

Der Redner fuͤhrte nun den Velauf der in den⸗ Diese waren zog daraus wohl die Herrschaft der

daß sich andere Individue tode nahe sind, fuͤr einen Dienste s als Noth und Plage verspeich r Englischen Armee wuͤrden lang irgen geschickt Leute, die undit hrungen schon geschwaͤcht sind U Englaͤnder besßen n Herzen bedtfe

Unterricht⸗verwenden zu lassen. teien ist also, wie guͤnstig auch das An d wesen, fuͤr's erste nicht mehr zu denken. O'Connell hat sich noch nicht daruͤber vernehmen lassen, sollten aber er und seine Par⸗ nicht fuͤr politisch halten,

Maßregel zufrieden zu erklaͤren, so duͤrfte sie bereits im Unter⸗ hause verworfen werden, was denn not ren Aufloͤsung des Ministeriums fuͤhren muͤßte. Das Oberhaus verwirft sie indessen ganz gewiß, selbst mit der Gefahr, daß bei laͤngerer Verzoͤgerung der Zehnten unwiederbringlich verloren gehe. In diesem Falle aber glaubt man nicht, daß die Minister resigniren werden. Alles dieses hat indessen nicht verhindert, Reform⸗Bill gestern Abend noch einige Debatten uͤber die wegen der Wahl zu Ipswich im Gefaͤngniß befindenden Per

hinzu, daß diese Depesche nicht sich fuͤr jetzt

n, als was alle hwendig zur unmittelba⸗ einiger Aussicht auf E ten nicht besiegen.“ Nachrichten aus Jamaika bis zum 15ten v. M. lau Das Revpraͤsentanten⸗Haus war vom d Es wurden fi die Einwanderung Europaͤist

des 28sten kapitulirt habe.“

sehr befriedigend. Sligo bis zum 16ten d. prorogirt worden. waͤhrend Maßregeln getroffen, Arbeiter zu befoͤrdern.

Wir haben Zeitungen vom Vor nung bis zum 15. April erhalten. nem sehr gluͤcklichen Angriff auf die Kaffern, doch, daß, wenn die Insur werden, sie sofort auf einern erscheinen, wie gewoͤhnlich rauben und Pardon geben. Der Kam nem Ende nahe zu seyn; beschrieben, der je von der Kolonie mit dieser

denn wer nichts zu verlieren dem koͤnne es gleichguͤltig seyn, ob ihm eine Geldbuße Herr Blackburn widersetzte sich dem Amen⸗ dement, weil es, wie er meinte, das Recht der Waͤhler sehr ein⸗ schraͤnken wuͤrde; auch koͤnne das Amendement in der That nicht denn die Waͤhler wuͤrden schon von selbst solche Per⸗ unizipal⸗Beamten waͤhlen, zu denen sie Vertrauen haben koͤnnten, weil ihre eigenen Interessen dabei betheiligt seyen; uͤbrigens sey auch Einsicht eine eben so noͤthige Buͤrgschaft, als Vermoͤgen; der sehr ehrenwerthe Baronet habe von dem gewoͤhn⸗ lichen Gebrauch bei Corporationen gesprochen; dieser beweise aber gerade das Umgekehrte, denn in keinem Corporations⸗Freibriefe stimmung uͤber eine erforderliche Vermoͤgens⸗ in den Freibriefen, es soll⸗ lt werden, es Eigenschaften begabt Sir R. Peel Schließlich machte er darauf Parlaments⸗Mitglieder, die jetzt von Schottland ins Unterhaus gewaͤhlt wuͤrden, keine Aualisication erforderlich sey, und daß dieselben doch an Einsicht, und Eifer in der getreuen Er ihre Konstituenten den uͤbrige nachstaͤnden, und eben dasselbe richterlichen der Fall. (Hoͤrt, Anderem:

daß die Corporations⸗

Unter⸗ Fortschritte gemacht hat, obgleich

Herr Aglionby uͤber⸗ auferlegt werde. sonen, so wie uͤber die Wider⸗ rufung der Anstellung des Lord Heytesbury als General⸗Gouver⸗ neur von Indien, einen großen Theil des Abends wegnahmen. Aber die Fortschritte sind so langsam, daß man lic), wie bei der Reform⸗Bill Tage um 12 Uhr zu in Eile damit, aber die Tories muͤssen es sie wuͤnschen muͤssen, die Kirchen⸗R h verworfen zu sehen, und jene das zweite Verlesen derselben nicht vorschlagen wollen, bis jene Bill durchs Unterhaus gegan⸗ gen ist. Wie ernstlich inzwischen es den Liberalen darum zu thun ist, die Tories vom Ministerium entfernt zu halten, zeigte sich in der Erklaͤrung, welche gestern Abend Herr Wilks im Unter⸗ onkorformisten gab, daß sie es zufrieden seyen, Bezug habenden Maßregeln wegen Ehen, sse, Aufnahme zu den Universitaͤten, Kirchensteuer hste Session verschoben zu sehen. Die Debatte uͤber Lord eytesbury brachte nichts Neues zu Tage: die Minister erklaͤrten, sie haͤtten zu ihm, als einem politischen Gegner und von ihren politischen Gegnern gewaͤhlt, kein Vertrauen haben koͤnnen, und da er bei ihrem Amts⸗Antritt noch nicht abgereist gewesen, so haͤtten sie seine Be⸗ stallung widerrufen was Sir delte, daß es in Bezug auf

gebirge der guten He Sie melden zwar vonz indeß scheint genten auf einem Punkte geschlag oͤßerer Macht wiele pluͤndern und kein⸗ pf schien daher nichts weniger alts s er wird als der

viel nuͤtze

sich wahrschein⸗ , wird entschließen muͤssen, sich alle inister sind zwar nicht um so mehr seyn, da eform⸗Bill je eher je lieber

tragen werde.

i anderen in gr versammeln.

fuͤrchterlichste Ki

Ein Antrag, daß 1 Barbaren gefit

Malley, einen an⸗ finde sich eine Be QAualification; ten „tuͤchtige und diskrete“ Personen gewaͤ sey aber den Waͤhlern zur Entscheidung

Personen sie

genen Qualificationen fuͤr zu hoch. aufmerksam, daß fuͤr die

stindien bis zum 5. Febr in Kalkutta ließ sich im Christenth sich nach seiner Bekehrung mit eilt zu vermaͤhlen.

Man hat Berichte aus O Der Gesandte der Sheiks unterrichten und gedachte, Englischen Wittwe

Zu Bufnos Ayres war das Resultat der von dem? ff seiner Erhebung zum Gouverneur Republik gewuͤnschten Appellation an g bestaͤtigte seine Wahl n 4 Stimmen. wurde in der Repraͤsentanten⸗ Kamn hschlagt, und es waren saͤmmtliche St zur Vereidigung und J General Ro Ceremonien bis zum 13ten dessel

noch beseitigt, obgleich H

Gesundheit haben hause im Namen der N

vorgeschla⸗ alle die auf sie

einzuziehen, Farr und Sir vernommen

gen daruͤber neral Rosas in Betre General⸗Capitain der Volk folgendes: einmuͤthig, naͤmlich mit 9316 gege Resultat bekannt war,

uͤber die Ernennung berat men dafuͤr. rung des neuen Gouverneurs bestimmt worden; bat aber um Aufschub dieser

des Hauses Auf den

Herrn Gisborne wurde demnaͤchst der Beschluß gefe Koͤnigl. General⸗Prokurator beauftragt werden sollte, nen, die sich bei der Ipswicher Wahl Bestechungen Das Haus verwandelte sich sodann wieder in den Ausschuß uͤber die Munizipal⸗Reformbill, und es wurden mehrere Amendements dazu angenommen, einige auch verworfen. Bei Wiederaufnahme der Berathungen worin von der Revi Lord John Russel Jahr die Revision der

18 1 g. er Die Bevoͤlkerun

erlaubt, ge⸗

Scharfsinn fuͤllung ihrer Verpflichtungen gegen n Mitgliedern nicht im geringsten fuͤgte er hinzu, sey bei der Wahl Schottischen Staͤdten Sir J. Hobhouse

man glaubt, Englischen Volk eine vorherrschende Neig nen zu Lokal⸗Beamten zu waͤhlen, von denen eine schlechte Ver⸗ waltung zu erwarten steht, so waͤre die verwerflich, und wir haͤtten kein Recht, eine so große und so verderbliche Veraͤnderung in die Corporationen des Landes ein⸗ (Hoͤrt, hoͤrt!) Wenn es aber eine Thatsache so viel Einsicht

richtlich zu verfolgen. Rob. Peel nur in so weit ta⸗

ein Amt in Indien geschehen, wel⸗ im Allgemeinen stets außerhalb der Parteikaͤmpfe er⸗ Die Minister indessen weigerten sich, die welche daruͤber zwischen ihnen und dem Ostindi⸗ schen Direktorium stattgefunden, vorzulegen, und eine bedeutende Mehrheit des Hauses unterstuͤtzte sie bei ihr außer in Bezug auf die Kirche, im Unter⸗

Der 6. A

uͤber die 14te Klausel, sion der Buͤrgerlisten die Rede ist, zeigte daß es seine Absicht sey, fuͤr dieses Waͤhlerlisten noch den bisher damit gewesenen Advokaten zu uͤberlassen, fuͤr kuͤnf⸗ aber die Revision und zwei Auditeuren zu uͤbertragen, die nach der 1

halten worden sey.

ung finde, Perso⸗ Korrespondenz,

Regierung hat Wort eitag Abend ihren Dm Kirche vors Unterhan ser gruͤndet sich natuͤrlich auf den Grundset fnisse der dortigen Pro Einkommens auf den al icht verwendet werden soll. Fuͤr's erste ahe Einkommen uͤberhaupt dadu des Werthes des Zehnten, G von den Gutsherrn geschehen soll, jedoc 32 Procent, damit derselbe desto eher genetn

London, 30. Juni. Die halten und durch Lord Morpeth am schlag fuͤr die Reform der Irlaͤndischen

ganze Munizipal⸗Reform beauftragt 2 1 er Weigerung; wie

tige Jahre sie denn uͤberhaupt,

hause unerschuͤtterlich sind. Niederlande.

Aus dem Haag, 2. Juli. Englischen Regie 1

dem Mayor Aten Klausel,

bringen lassen. daß, nachdem fuͤr d stanten gesorgt ist, der Ueberschuß des gemeinen Volksunterr sucht die Bill dieses daß die Entrichtung gemachten Abschaͤtzung,

zufuͤhren. daß sich in der Zeit, in welcher wir leben, und Vorliebe fuͤr eine gute Verwaltung unter dem Eng⸗ lischen Volke vorfindet, daß wir ihm die Verwaltung seiner eigenen Angelegenheiten anvertrauen koͤnnen, wenn wir nach diesem Grundsatz verfahren, so unserem Vorschlage, hat Unrecht, di

ie geistigen Beduͤr

In Rotterdam ist gestern mit rungs⸗Dampfboote „Pluto“ Ihre K. H. die Prinzessin von Beira mit den drei Kindern des Don Carlos m „Hotel der Niederlande“, wo die hohen Rei⸗ wurden dieselben im Namen Sr. Mafestaͤt des

hier nicht füglich mittheilen lassen, machen aam das iunge Madchen veranlassen konnte, von der erduldeten Behandlung eine Zeitlang zu ver⸗

*) Einige dieser Details, die sich es erklarlich, daß ein Gefühl von Sch ihrer Mutter Manches

rch zu sichen

Hecf 88 Recht mit nach einer bereite ehrenwerthe

zu wollen.

dieser Gelegenheit, daß das von Don 3 gestrige Nachschrift) angekommen.

*¼) Wir bemerken bei senden abstiegen,

Carlos aus Durango erlasse

ne Dekret (s. vein

Funi datirt i unter Abzug von

Ve schlag bese chraͤ

Koͤnigs ven dem Contre⸗Admiral Ruysch begruͤßt, Kurz vor ih⸗ rer Abreise aus London hatte die Prinzessin von Beira noch ein Schreiben ihres Schwagers Don Carlos erhalten, worin der⸗ selbe ihr versicherte, daß die Wunde Zumalacarreguy's, bei deren erstem Verbande er zugegen gewesen, nur unbedeutend sey.

Die Haͤrings⸗Flotte, welche in diesem Jahre von der Pro⸗ vinz Holland ausgeruͤstet worden, besteht aus 113 Schiffen, von denen 76 allein in Vlaardingen zu Hause sind. .9

8AE Belgien. E

Bruͤssel, 2. Juli. Sir Rob. Adair, designirter Großbri⸗ tanischer Gesandter in Berlin, wird morgen von hier nach Lon⸗ don abreisen.

Man glaubt, daß uͤbermorgen bei der Wiedereroͤffnung der Kammern keine Thron⸗Rede gehalten werden wird. Es heißt, daß eine neue 4proc. Anleihe von 40 Millionen Franken zur Deckung des Desizits und zur Fortsetzung der Eisenbahn zunaͤchst in An⸗ trag kommen werde.

Von der Werbung fuͤr Spanien ist hier keine Rede mehr. Ge⸗ neral Daine beklagt sich laut daruͤber, daß seine Projecte uner⸗ fuͤllt bleiben; Major Kessels soll jedoch den Plan, in Spanien sein Gluͤck zu machen, noch nicht aufgegeben haben.

Deutschland.

Dresden, 3. Juli. (Leipz. Ztg.) In der Nacht vom 1. zum 2. Juli reisten Se. Majestaͤt der Koͤnig von Preußen hier durch nach 818 der K. Preuß. Gesandte von Jordan war Aller⸗ hoͤchstdemselben bis Großenhayn entgegengeeilt. Von Teplitz war unterdessen Karl X. mit seinem Gefolge nach Prag zuruͤckgereist, von einem starken Anfall der Gicht eben genesen. Ihre Maje⸗ staͤt die verwittwete Koͤnigin von Bayern, die seit einigen Wo⸗ chen in Teplitz sich aufgehalren hatte, verschob gee Ruͤckreise nach Tegernsee, um Se. Majestaͤt den Koͤnig von Preußen in Tepxlitz noch zu begruͤßen. Sie hatte einige Tage fruͤher an der Saͤch⸗ sischen Graͤnze in Hoͤllendorf noch eine Zusammenkunft mit Sr. Majestaͤt dem Koͤnige von Sachsen gehabt und das dort zube⸗ reitete Mittagsmahl im Carlowitzischen ause eingenommen.

Ihre Koͤnigl. Hoheiten der Prinz Johann nebst Gemahlin und Familie sind gestern Abend von Teplitz im Koͤnigl. Sommer⸗ Hoflager zu Pillnitz wieder eingetroffen. 1 Deer Koͤnigl. Leibarzt, Hof⸗ und Medizinal⸗Rath Dr. Carus, ist nach Marienbad gereiset, um dort den Prinzen⸗Mitregenten und der Prinzessin Marie aufzuwarten, und sie dann nach Fran⸗ zensbad zu begleiten. Der Kaiserl. Russische Gesandte am Saͤchsischen Hofe, Herr von Schroͤder, ist nach Karlsbad abge⸗ reist, wohin auch der Kaiserl. Russische Reichs⸗Vice⸗Kanzler und Staats⸗Secretair der auswaͤrtigen Angelegenheiten, Graf Nesselrode, und der neue Russische Botschafter in Paris, Graf Pahlen, welche beide einige Tage hier verweilten, schon fruͤher, um die Cur dort zu brauchen, abgereist sind.

Se. Koͤnigl. Majestaͤt und des Prinzen Mitregenten Koͤnigl. Hoheit haben bei dem neu errichteten evangelischen Landes⸗Kon⸗ sistorium zu Dresden zum Konsistorial⸗Praͤsidenten: den Geheimen Rath und bisherigen Direktor des nun aufgeloͤsten Ober⸗Konsi⸗ storiums, Dr. Karl Gottlieb v. Weber, und fuͤr jetzt zum Vice⸗ Praͤsidenten: den Geheimen Kirchenrath und Ober⸗Hof⸗Prediger Dr. Christoph Friedrich v. Ammon, „unter Beibehaltung seines bisherigen Verhaͤltnisses als Mitglied des Kultus⸗Ministeriums“, ernannt.

Weimar, 4. Juli. Die hiesige Zeitung schreibt aus Neustadt an der Orla: „Seitdem wir in den großen Zoll⸗ Verband eingetreten sind, athmen wir sichtbar wieder auf. Un⸗ sere Tuch⸗ und Leder⸗Fabrikanten, fuͤr welche sich der Gesichts⸗ kreis und die Handelswege erweitert haben, schwingen sich mit ruͤhriger Thaͤtigkeit auf; den letzten Weimarischen Wollmarkt be⸗ suchten allein 17 Neustaͤdter Tuch⸗Fabrikanten, welche mehr als 200 Ctr. Wolle fuͤr ihren Bedarf ankauften. Noch mehr ver⸗ sprechen wir uns von der Zukunft, wenn es uns erst noch mehr gelungen ist, entferntere Verbindungen anzuknuͤpfen.“

Muͤnchen, 2. Juli. Se. Majestaͤt der Koͤnig haben den bisherigen Ministerial⸗Rath Knorr im Finanz⸗Ministerium zum General⸗Zoll⸗Administrator provisorisch ernannt.

Stuttgart, 3. Juli. Das Staͤdtchen Marbach, Schillers Geburtsort, macht jetzt ebenfalls seine Anspruͤche geltend, ein Denkmal des großen Dichters in seinen Mauern besitzen zu wol⸗ len, und da der hier bestehende Verein fuͤr Schillers Denkmal von diesen Anspruͤchen nichts wissen will, so hat sich in Marbach ebenfalls ein Ausschuß gebildet, der zu Beitraͤgen fuͤr ein be⸗ scheidenes Monument auffordert. Allerdings scheint es auch un⸗ recht, Marbachs Anspruͤche so ganz von der Hand zu weisen. Ist nicht, neben dem glaͤnzenden Denkmale in der Westminster⸗ Abtei, dem großen Britischen Dichter auch ein Monument in seinem Geburtsorte errichtet? Erst unlaͤngst haben wir in Eng⸗ lischen Zeitungen gelesen, daß man zu Stratfort am Avon damit umgeht, das dasige Denkmal Shakespeares zu erneuern. Moͤge daher immer Marbach neben Stuttgart um Beitraͤge werben, welches, wenn es darauf ankaͤme, dem Dichter da ein Denkmal zu setzen, wo er seine „interessanteste Periode“ erlebt, seine An⸗ spruͤche fuͤglich an Weimar abtreten muͤßte, wo Schillers Asche neben der von Karl August und Goethe ruht.

Karlsruhe, 1. Juli. Die zweite Kammer der Staͤnde setzte heute fruͤh bei guͤter Tageszeit die Berathung uͤber die Zoll⸗Vereins⸗Sache fort, die jedoch abermals nicht beendigt wurde. Nach gstuͤndiger Diskussion hatten folgende Mitglieder gesprochen: Posselt, Ziegler, Bader, Doͤrr, Seltzam, Weller, Gerbeln Rettig von Emmendingen, v. Tscheppe, Lauer, Muͤller, Plaz, Kroͤll, v. Rotteck, Fecht, Welker, Schaaf, Koͤrner, Wezel J., und Grimm. Außer diesen Rednern, von denen 6 gegen und die uͤbrigen fuͤr den Zoll⸗Verein sich erklaͤrten, sprachen noch die Regierungs⸗Com⸗ missaire v. Boͤkh, Winter, v. Tuͤrkheim, Goßweiler, Nebenius. Nun haben sich bereits noch 18 Mitglieder zum Wort gemeldet und man glaubt daher, daß erst nach einer he mas. zehnstuͤn⸗ digen Verhandlung, die morgen stattfinden soll, die Hauptfrage zur Abstimmung kommen koͤnne.

Karlsruhe, 2. Juli. Die (bereits gemeldete) Abstimmung der zweiten Kammer in Bezug auf die Zoll⸗Vereins⸗Frage ist heute Nachmittags um 4 Uhr erfolgt. Dafuͤr haben 40 und dagegen 22 Mitglieder gestimmt, woraus sich die angegebene Mehrheit von 18 Stimmen ergiebt.

Folgende Mittheilung aus Karlsruhe enthaͤlt die speziel⸗ leren Angaben uͤber die Art der Abstimmung: „So eben hat in der zweiten Kammer unserer Landstaͤnde die Abstimmung uͤber den Beitritt Badens zum Deutschen Zoll⸗Verein stattgefunden. Nachdem 38 Reden fuͤr und wider den Beitritt gehalten wor⸗ den, und die Debatten waͤhrend drei Tagen in parlamentarischer Haltung geblieben waren, lieferte die Abstimmung folgendes Re⸗ sultat: Dafuͤr stimmten: Armbruster, Beckt „Bohm, Buhl, Claͤs, v. Duͤrrheimb, Duttlinger, Fecht, Grimm, Knapp, Koͤr⸗ ner, Kroͤll, Lang, Lauer, Leiblein, Lenz, Magg, Merb, Moͤrtes, Mohr, Obkircher, Platz, Posselt, Regenauer, Rettig v. Emmen⸗

8 1 8

8

Seltzam, Se⸗ Weller, Wetzel I., Winter von Heidelberg, Zieg⸗ Bader, Blankenhorn, Hoffmann, v. Itzstein, v. Rotteck, Sander, Schoͤf⸗ Sonntag, ammer vollstaͤndig versammelt, Praͤsidenten (Mittermeier), der onnte, 40 dafuͤr und 22 dagegen

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I85 Aus.

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dingen, Retti Rutschmann, Schaaff, ramin, Stoͤsser, Treffurt b - Winter von

agegen stimmten:

g v. Constanz, Voͤlker, v. Vogel, Wetzel II

Doͤrr, Gerbel, Martin, Muͤller, Rin felt, Schinzinger, Troͤtschler.

Aschbach, Ganther, Herr, denschwender, v. Tscheppe, Es war also die K und haben, mit Ausschluß des nicht zur Abstimmung kommen k gestimmt.“

Portugal.

In einem von der Times mit aus Lissabon vom 14. letztes Schreiben noch ab vorige Ministerium die des Grafen Villa Real u vakanten Stellen im die festgesetzte ilva Carvalho dieser Zahl und hat die gewiß haͤufig mit ihr stim nisterium muß es daher, vermeiden suchen, zu bringen. der Herzog von Palmella und es schon sehr bereuen, mit Leute die Verwaltung uͤbernommen zu jestaͤt Ihren ganzen Hofstgat (Conseilho wolle, und deshalb die Marquis von da entlassen und an rigoso und Sarmento Letztere ist ein achtbarer, wuͤrdiger Mann. schon allgemein die Ueberzeugung, r gegenwaͤrtigen Gestalt sich nicht jedoch Palmella und Saldanha ige Stellung beibehalten wer⸗ mpos, hat befohlen, daß von inisterium trat, in allen Bu⸗ werden sollen, um sie n zu koͤnnen.

getheilten Privat⸗Schreiben „In der Eile, mein vergaß ich zu melden, daß das ewogen hat, die E Herrn Miranda fuͤr zu unterzeichnen.

Zahl von zwoͤlf Mitgliedern. und Freire bildet nunme Aussicht auf noch men werden. so viel es in seiner wichtige Gegenstaͤnde vor Unterrichtete

Juni heiß

rnennungen die beiden Dieser hat Die Par⸗ hr die Haͤlfte zwei Stimmen, die Das gegenwaͤrtige Mi⸗ acht steht, zu den Staatsrath versichern, der Marschall Saldanha

Staatsrathe

Personen

rer Kollegen,

s heißt, daß Ih e Familia) veraͤndern Rezende und Ar ihre Stelle die ernannt habe.

Ueberhaupt gewinnt daß das Ministerium in seine lange wird halten koͤnnen,

bei einem neu zu bildenden i den. Der neue Finanz⸗Minister, dem Tage an, wo er ins M reaus neue Rechnungen angefe von den unter Carval Auch hat er einen

wonach alle diejenigen, ein Verzeichniß derselben mit Anga 1 Eine zu diesem Zwecke ernannte die Waaren mehr oder zeichnisse angegeben ist. Im sie fuͤr den im Verzeichnisse a Britische Waaren, die seit den le werden, sind hiervon ausgenommen,

nem besonderen Handels⸗Vertrage A Russische Konsul in St. Ubes, tenden Handlungshauses, ist, seines Amtes entsetzt. Au er verwaltete, ist von dem einem Anderen uͤbertragen

acati und den Herrn Almei drei Pairs Barradas, T

man hier

ho gefuͤhrten unterscheide an das Zoll⸗Amt fremde Waaren es Werthes einzureichen Kommission wird dann weniger werth sind, als ersteren Falle wird die ngefuͤhrten Werth kau-⸗ tzten Tagen sehr gesucht

da in Bezug auf sie in ei

lles festgesetzt ist. ehmer eines hiesigen bedeu⸗ wegen seiner politischen Meinung, ch das Amerikanische Konsulat, welches Praͤsidenten d worden...

Griechenland.

(Muͤnch. pol. chkeiten der Thronbesteigun versuche es, Ihnen eine kur Festtage zu geben. schiedenheit volle Anerkennu allerletzten Tagen des verflossenenen M Straßen der Athina, durch schnell in dem se eine freiere Bewegung Sr. Maj. fuͤhrenden Straße als i straßen wurden Triumphboͤge in der Naͤhe der Hauptkir Schon am Tage die durch einen g genden des Reiches v ar, und Tausende von M Straßen und nach dem cht freundliche und geschmackvolle Ich uͤbergehe das aus dem nur hinsichtlich d uppen, daß besonders Uhlanen⸗Abtheilung durch ein ren ganz fremd gewordene Ble⸗ Volk hatt

einfuͤhren,

untersuchen, o in dem Ver Regierung

88 Vereinigten Staaten

Athen, 6. Juni. sich die Feierli

) Heute endigen r. Maj., und ich childerung dieser Ftigkeit und Ent⸗ al⸗Behoͤrde in den Tonats die drei großen Aeolus oͤffnete, und da⸗ und straßenarmen Athen ohl in der zum Palais n den andern neugeschaffenen n aufgerichtet, und einer der⸗ che mit passenden Inschriften Thronbesteigung war roßen Andrang Einhei⸗ hrt war, eine freu⸗ enschen zogen durch Lager, vor dem die Verzierungen ange⸗ Programme ersichtliche er am Tage der Haupt⸗ die von Argos hierher e treffliche, unsern Oh⸗ ch auszeichnete. m das Palais und die tausend Koͤpfen versam⸗ d des Augenbli aus seinem Palais in unbeschreiblicher m Wege zur Kirche ; es war der unver⸗ und Hingebung, der sich in f den freudestrah⸗ enge kund gab. Der Koͤnig einstimmigen Beweisen der e Proclamation des Koͤnigs, n einem Herold verkuͤndet Aufnahme und darin beson⸗ chutze der Religion und der Bezug auf seine Nachkom⸗ n und Handel und Alles draͤngte sich

ze und getreue S

llem verdient die Th ung, mit der die Lok

des Hermes und ither winkelreichen

ausgestattet. unter der Bepoͤlkerung, mischer aus allen Ge dige Bewegung sichtb die gruͤngeschmuͤckten Garnison re bracht hatte. Ceremoniel und bemerke feier aufgestellten Tre kommandirte . chmusik si e sich in sichtlicher Freude u nahegelegenen Straßen zu vielen

froher Ungedul ckes, wo

Kirche St. Ir Jubel empfing und von da zuruͤck bis zu kennbare Ausdruck innigster Liebe dem tausendstimmigen „Zyra“

lenden Gesichtern der zahllosen war sichtlich

ene Sich begeben

Ihn und begleitete Ihn auf de

vat) und au

ergriffen von diesen ung und des Vertrauens. die in allen Theilen der Stadt vo wurde, fand eine all

gemein guͤnstige ders die Stellen, 3

welche von dem S desfallsigen Vorsorge des Koͤnigs in Sorge fuͤr Schule der Amnestie „die Worte des Koͤnigs zu mation bereits in me Zimmer angeheftet gese beleuchtet, wobei und Preußischen Gesandten so auszeichneten. Der Koͤnig ging ner Diener begleitet, durch die mende freudige Zurufe begleiteten Auch Feuerwerke

mit Ungeduld und ich habe die Procla⸗ gleich einer Reliquie im ganze Stadt sterreichischen Kantakuzenos on zweien sei⸗ Jubel und nie verstum⸗ den Koͤnig auf jedem Seiner fehlten nicht zur Verhe Tage so wie an den folgenden Regentschaft en Staats⸗

hreren Haͤusern Des Abends war die s das Haus des Oe wie das des Herrn des Abends, nur v

Stadt; J

sich besonder

rrlichung des var Tafel bei die Glieder Beamten des Civil⸗ hierfuͤr an das Pa⸗ hoͤser angebaute Saal und der geschmackvollen tern⸗Beamten iener hatten sich amm ereinigt, wobei es nicht dessen Koͤnigl. „, fehlte.

An diesem Sr. Majestaͤt, wozu die Mitglieder der des diplomatischen Corps, die hoͤher und Militairstandes ꝛc. geladen waren. Der lais Sr. Majestaͤt von dem Architekten 5 wurde allgemein der richtigen Verhaͤltnissen Decoration wegen bewundert. gentschaft, so wie mehrere ander ersten Tage des Festes zu einem Ma ichen Toasts fuͤr Se.

rsten und Gepriesenste

Die Subal e Staatsdiene

Majestaͤt, Phschellenen