1
Geijer's Erinne
8 8 Die Kravarioten in Griechenland.
8
Der Diktator Francia.
reich und in England. — Die Derwische Mewlewi
Saphirs Praͤnumerations⸗Ankuͤndigung
Acht und zwanzigster Jahrgang.
—
England. EE1 Paris, Bruͤssel und Haag. Von einem Englaͤnder. — Literarische und biterische Denkmaͤler in England. Von Lady Morgan. — Shakespeare Ireland. — Der Student. Eine Sammlung ver⸗ mischter Schriften. Von Edward Lytton Bulwer. London, 1835. — Charakteristiken, von Charles Lamb. I. Mein erster Abend im Schauspiel. — Bibliogra⸗ phische Mittheilungen. Schweden. rungen an England u.
Polen. Polnische Geographie vom Reiche der Poesie. — Bibliographische dg gtce seffatt. 8 R u an d. 8 Das Erdbeben. Ein Russisches Landschaftsbild. — Epistel uͤber das Russische Zournalwesen. Von Th. Bulgarin. An die Redaktoren saͤmmtlicher Russi⸗ schen Zeitschriften. — Bibliographische Mittheilungen. Griechenland.
London,
Deutschland.
1 28 111“
Skizzen aus Konstantinopel im Jahre 188353. O stindien. Gesundheits⸗Stationen auf dem Himalaja. — Die Abenteuer des Kamrup. Aus dem Hindostanischen in's Franzsͤsische uͤbersetzt von Garcin de Tassy. Nord⸗Amerikaa. Abbotsford und Newstead⸗Abtei. Von Washington Irving. 8 Suüd⸗Amerika.
11 1“ „
C
Australien.
1 Mannigf 1 Tuͤbetanisches Woͤrterbuch. — Die Ehen in Frank⸗
in Konstantinopel. — Zur Charakteristik von Richard Loͤwenherz. — Englische Sonderbarkeiten. — Gregor XVI. — San Marino. — Kenn, Bischof von Bath. — Volksbildung auf den Azoren. — Algier, wie es jetzt ist. — Surate. — Neiterleben in Chili. — Ca⸗ pitaln Roß. — Martos. — Ursprung der Zehnten in England. — Verschiedene Arten der Trauer. — Eß⸗ bare Toleranz. — Bulgarin vontra die Erde und ihre Bewohner. — Griechischer Ahnenstolz. — Der Schaͤ⸗ delthurm. ü8, 3 1
Der Praͤnumerations⸗Preis auf diese Zeitschrift betraͤgt 3 Thlr. jaͤhrlich (22 ½ sgr. vierteljaͤhrlich), wofuͤr sie den Abonnenten in Berlin (durch die Ex⸗ pedition der Staats⸗Zeitung, Mohrenstraße Nr. 34), frei in's Haus und denen in der Provinz ohne Porto⸗ Erhoͤhung zugesandt wird.
8 der Wiener allgemeinen Theater⸗Zeitung und Originalblatt fuͤr Kunst, Literatur, Musik, Mode und geselliges Leben. - -
Zweite Haͤlfte,
bis Ende Dezember 1835. „Alles wiederholt sich zur im Leben, Ewig jung ist nur die Phantasie!“
Wenn sich Alles wiederholt, warum sollte sich eine Praͤnumerations⸗Ankuͤndigung nicht wiederho⸗ len? Eine Praͤnnmerations⸗Ankuͤndigung bleibt ewig jung, denn eine Praͤnumerations⸗Ankuͤndigung ist die Phantasie, die schoͤnste Phantasie des Redacteurs; eine Phantasse, die er vom Blatte wegspielt, und zwar 2 quatre mains, denn er spielt in der Phantasie dabei auch noch mit den beiden Haͤnden der Praͤ⸗ numeranten!
Inen?. Ist denn
kommt. digen, daß wir sie wieder zur Praͤnumeration einla⸗
Zeitung bis jetzt aufmerksam üund auf die ausgezeich⸗
ein Redacteur nicht auch ein Vogel? Ein Vogel, der sich jaͤhrlich um die Praͤnumerations⸗ zeit zweimal mauset, um welche Zeit ihm Federn aus⸗ fallen, oder ihm neue Federn wachsen, wie's eben
Die verehrlichen Leser werden uns also entschul⸗
den, dafuͤr werden wir den verehrlichen Leser auch entschuldigen, wenn er praͤnumerirt; dazu ist man ja auf der Welt, um sich gegenseitige Schwaͤchen zu
ten zu vergeben, ist unsere Staͤrke.
Was wir Alles in den naͤchsten sechs Mongten leisten werden, kannst du, verehrlicher Leser, freilich nicht wissen, denn wir wissen es selbst noch nicht, und das ist fuͤr uns beide ein Gluͤck, denn „das Wissen ist der Tod!“ Daß wir es aber noch nicht wissen, ist uns sehr lieb, denn desto eher konnen wir nun dem Leser Außerordentliches versprechen. Wir versprechen aber gar nichts, hoͤchstens wollen wir ver⸗ sprechen, kuͤnftig nichts mehr zu versprechen; wir wollen ahber nicht versprechen, daß wir das Verspre⸗ chen halten werden. Da bist du, verehrter Leser, besser daran, du brauchst nichts zu versprechen, du brauchst nur zu halten, das heißt: die Theater⸗ Zeitung.
Wir wollen bloß zum Schlusse dem verehrten Le⸗ ser zeigen, was wir versprechen koͤnnten, wenn wir wollten, und was wir halten wollten, wenn wir koͤnnten; zum Beispiel: 8 8—— b Jedoch nein, da wir nicht „zum Beispiel“ die⸗ nen wollen, so wollen wir es dieses Mal bei dem Androhen des Versprechens bewenden lassen, und machen blos auf die Leistungen der Theater⸗
neten Mitarbeiter, die sie besitzt. Zugleich machen wir noch auf die Schnelligkeit unserer Mittheilung uͤber Theater, Kunst, Literatur u. s. w. aufmerksam, eine Schnelligkeit, die fast die Schnelligkeit unserer verehrten Praͤnumeranten noch uͤbertrifft! Unsere Correspondenz von allen bedeutenden Punkten ist auch kein unbedeutender Punkt. Fuͤr den humoristischen Theil des Blattes haben wir die Herren Castelli, Langer, — hier erroͤthe ich ein wenig — Saphir u. a. m. — ich bitte zu lesen: „und andere Meh⸗ rere,“ aber nicht etwa: „und alte Manuseripte“ gewonnen.
Die Modenbilder, die wunderschoͤnen, theatrali⸗ schen, praͤchtig illuminirten Costume, Bilder und rylographischen Beigahen erfreuen sich eines stets ge⸗ steigerten Beifalls, ein Beifall, dessen Steigerung uns sehr hoch kommt, mit einem Worte, wir sparen keine Koften, um die Leser zu befriedigen, jedoch ein befriedigter Leser allein macht noch keinen be⸗ friedigten Redacteur; aus dem befriedigten Leser muß auch ein befriedigter Praͤnumerant werden. Wenn es der verehrliche Praͤnumerant dem verehrli⸗ chen Leser nicht wieder sagen will, so wollen wir ihm gestehen, daß uns im Grunde ein unbefrie⸗ digter Praͤnumerant lieber ist, als zwei befrie⸗ digte Leser. Darum wuͤnschen wir im Grunde nicht sowohl, daß der Praͤnumerant der Theater⸗ Zeitung auch die Theater⸗Zeitung lese, als wir viel⸗ mehr wuͤnschen, daß der Leser der Theater⸗Zeitung auf die Theater⸗Zeitung praͤnumerire.
Wir kommen also wieder auf die interessante No⸗ vitaͤt des Praͤnumerirens zuruͤck, und zwar nicht so⸗ wohl zum Besten der Leser, als zum Besten der Re⸗ daction. Dieses aufrichtige Gestaͤndniß allein ist
Also, ohne Furcht, mein geliebter Praͤnumerant, „nur naͤher, nuͤr ganz nahe!“ fortan soll uns nichts mehr trennen, „Arm in Arm mit dir, so fordere ich mein Jahrhundert in die Schranken!“
Nun noch eine Kleinigkeit fuͤr unvorhergesehene
Es giebt nichts Einladenderes auf der Welt, als einen Redacteur! Zweimal im Jahre laͤßt er seine Einladung ergehen, nicht eben an Diesen und Jenen, an Einzelne; nein, an die ganze Menschheit, an das Universum, an die belebte und unbelebte Natur, wenn sie nur Geld hat zu praͤnumeriren!
Es giebt zwei selige Empfindungen im irdischen Leben: Praͤnumeranten zu haben, und Praͤ⸗ numerant zu seyn; welche Empfindung von bei⸗ den die suͤßere ist, kann nur der entscheiden, welcher es weis, ob es suͤßer ist, selbst zu lieben oder geliebt zu werden. 1
Es ist eine unbegreifliche Ersindung — das Praͤ⸗ numeriren! Der Mensch legt 10 Fl. C.⸗M. nieder, und bekommt dasuͤr sechs Monate lang oder viel⸗ mehr, alle Woche fuͤnfmal Gelegenhest, sich zu freuen, oder, was noch erbaulicher, zu bereuen. Freilich ist der Augenblick schmerzlich, in welchem man 10 Fl. C.⸗M. hingibt, allein,
Kurz ist der Schmerz und ewig ist die Freude!
Es rouliren viele schoͤne Bonmots durch das Weltall, das classischste Bonmot ist das: Praͤnu⸗ merirt! Aber zu einem elassischen Bonmot gehoͤ⸗ ren classische Hoͤrer, und diese giebt es nur unter der Classe der Praͤnumeranten; das sind die wahren Classiker!
Der verehrliche Leser, der den Eingang dieser Ein⸗ ladung gelesen hat, glaubt nun wahrscheinlich fuͤr gewiß, nach diesem Vorhberichte wird die Redaction dieser Blaͤtter kommen, und wird zur Praͤnumeration auf die Theater⸗Zeitung einladen, denn wir kennen den verehrlichen Leser, als ob wir den verehrlichen Leser gelesen haͤtten; und warum sollten wir dem verehrlichen Leser die Freude nicht goͤnnen, uns er⸗ rathen zu haben? Also blos deßhalb, um dem ver⸗ ehrlichen Leser diese Freude zu goͤnnen — fuͤr welche Freude gar keine Praͤnumergtion angenommen wird — kommt die Redaction dieser Blaͤtter, und ladet zur Praͤnumeration auf die Theater⸗Zeitung ein.
Es ist vielleicht nicht zum erstenmale, verehrlicher Leser, daß du diese Toͤne aus unserm Munde gehoͤrt hast, und wenn uns unser zartes Gedaͤchtniß nicht truͤgt, so hat die keusche Luna kaum sechsmal die bleiche Wange gewechselt, als du eben diese Toͤne von uns
hortest, und wahrscheinlich wirst du, bevyr die keusche Luna noch sechsmal die bleiche Wange gewechselt hat, wiederum ehen diese Toͤne von uns horen: allein das ist es ja eben, was uns diesen unwiderstehlichen Reiz
verleiht, diese eiserne Consequenz, diese liebenswuͤr⸗
dige Ausdauer, diese Beharrlichkeit, mit welcher wir das Wohl der Menschen ihnen quf dieselbe Weise
stets 1e. zoe. b „Guten Morgen!“ das kann man alle T
gen, und Niemand wird sagen: I.
„guten Morgen“ gesagt; gutes Brot kann
Tage essen; essen kann man, wie wir aus
hoͤren, oft dreimal im Tage; und wenn
Voͤgel jeden Fruͤhling
einen Redacteur nicht
Buͤchern
Der hat schon gestern man alle man die hoͤren kann, warum soll man
lim Jahre hoͤren voͤn⸗
Faͤlle: Man praͤnumerirt bei den loͤbl. Post⸗Aemtern des In⸗ und Auslandes, vorzuͤglich in Berlin, Achen, Koͤnigsberg, Breslau u. s. w und im ganzen Koͤnigl. Preuß. Staate, bei welchen jedoch bis zur Oesterr.
vergeben. Die Schwaͤche aber, unsern Praͤnumeran⸗
werth, daß man praͤnumerire!
velle, fuͤr jeden pikanten humoristischen Auf⸗ satz dasselbe Honorar und noch mehr (schließt aber lyrische Beitraͤge aus) und berichtigt ihre Honorare immer baar, jedesmal nach dem Abdruck eines Bei⸗ trages, der Verfasser mag nur bestimmen, auf wel⸗ chem Wege ihm der Ehrensold zukommen soll. Hin⸗ sichtlich der Zusendung werden alle groͤßere Beitraͤge durch Buchhaͤndler⸗Gelegenheit erbeten, Correspon⸗ denz⸗Artikel durch die Briefpost.
Buͤreau der Wiener Theater⸗Zeitung. 81 (Wien, Wollzeile Nr. 780.)
In unterzeichneter Verlagshandlung hat so eben die Presse verlassen und ist in allen Buchhandlungen, zu Berlin in der Stuhrschen, zu haben: Lehrbuch der Naturgeschichte von Dr. K. J. Perleb, ord. oͤff. Professor an der Universitaäͤt zu Freibvurg ꝛc. Zweiten Bandes zweite Abthei⸗ lung. — Auch untar dem Titel: „Lebrbuch der Zoologie Zweite Abtheilung. (20 Bo⸗ en gr. 8vo.) Preis 2 Thlr. Dies nunmehr vollendete Werk (dessen erster Band die allgemeine Einleitung, Mineralogie und Bota⸗ nik, der zweite die Zoologie enthaͤlt] ist eine Frucht vieljaͤhriger Studien und reifer Erfahrung im Lebr⸗ amte. Der Verfasser machte sich zur Aufgabe, die gesammte Naturgeschichte nach einem uͤbereinstim⸗ menden und reinhistorischen Grundsatze durchzufuͤh⸗ ren, was bei der heutzutage fast gaͤnzlichen Trennung und vielfach divergirenden Richtung der Mineralogie, Botanik und Zoologie, eben so schwierig als ver⸗ dienstlich war, und in keinem der so zahlreich vor⸗ bandenen naturgeschichtlichen Hand⸗ und Lehrbuͤcher sich findet. Dies Werk gewaͤhrt eine vollstaͤndige und wohlgeordnete Uebersicht des gegenwaͤrtigen Zu⸗ standes der gesammten Naturgeschichte und damit eine sichere und umfassende Grundlage fuͤr den Un⸗ terricht in dieser Wissenschaft an hoͤhern Lehranstal⸗ ten und ebensowohl fuͤr das Selbststudium solcher Leser, welche fruͤher erworbenes, naturgeschichtliches Wissen mit der Ausbeute der neuern Fortschritte des Faches bereichern moͤchten. Der Ladenpreis fuͤr beide Baͤnde zusammen (92 Bo⸗ gen gr. 8vo.) betraͤgt 6 Thlr. Der zweite Band (auch unter dem Titel: Lehrbuch der Zoologie) in zwei Abtheilungen (54 Bogen) ko⸗ stet 32 Thlr. Der besondere Abdruck des botanischen Theiles unter dem Titel: Lehrbuch der Naturgeschichte des Pflanzenreichs (27 Bogen) 1 ⁄ Thlr. Friedr. Wagner'’sche Buchhandlung 1ö in Freiburg. 8
13“ 5 8 8
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Graͤnze mit freier Zusendung die Theater⸗Zeitung halbjaͤhrig 12 Fl. C.⸗M. kostet; ferner in allen soli⸗ den Buchhandlungen Dentschlands, oder im Bureau der Theater⸗Zeitung, Wien, Wollzeil, Nr. 780, im 2ten Stock. Die Redaction der Wiener allgemeinen Theater Zeitung. Den verehrlichen Zeitungsfreunden im Konigl. Preuß Staate diene Folgendes zur besonderen Nach⸗ richt. Da viele den heurigen ersten halben Jahrgang der Wiener Theater⸗Zeitung zu besitzen wuͤn⸗ schen, so wird ihnen folgende Proposition geboten. Sie praͤnumeriren naͤmlich auf ein ganzes Jahr mit 24 Fl. C.⸗M.,, entweder vom 1. Jaͤnner bis Ende
1836. Im ersteren Falle werden dem Abonnenten alle, seit Entstehung der theatralischen Costume⸗Bil⸗ der (vom Jahre 1833 bis Ende 1835) erschienenen und noch erscheinenden wirklich meisterhaften, groͤß⸗ tentheils in Stahl gestochenen und fein colorirten Portraite und Darstellungen der groͤßten deut⸗ schen Buͤhnenkuͤnstler in ganzer Figur (in Groß⸗
gratis und portofrei zugemittelt, oder im zwei⸗
bis Ende hestehende Haͤlfte des Theater⸗Zeitung portofrei uͤbermacht Es muß je⸗ doch der ganzjaͤhrige iekerdasetlo s⸗Petta⸗ von 24 Fl. C.⸗M. oder 16 Thlr. Saͤchs. direkte und baar oder in einer Anweisung an das unterzeichnete Bureau, gesendet werden.
Wiener Theater⸗Zeitung an die verehrlichen Schrift⸗ besondere Bitte. Wohl ist es diesem Journal schon gelungen, bedeutende Verbreitung in Preußen zu ge⸗
1
Wuͤrdigung abzugewinnen vermoͤgen.
willkommen.
Dezember 1835 oder vom 1. Juli 1835 bis Ende Juni
Quart auf franzoͤsischem Velinpapier abgedruckt)
ten Falle bei einer Praͤnumeration vom 1. Juli 1835 Juni 1836 wird die aus 130 Nummern Text Jahres 1835 der Wiener
Bei dieser Gelegenheit stellt die Redaction der steller im Koͤnigl. Preußischen Staate eine
winnen; es wuͤnscht jedoch seinen Eingang noch mehryxyx zu befestigen. Sie bietet demnach sechs Dukaten n Gold fuͤr den gedruckten Bogen des Formats ihrer Zeitung fuͤr jeden Beitrag an, der den In⸗ teressen und Wuͤnschen der Bewohner des großen Preuß. Staates angemessen und dabei der Tendenz dieser Zeitung entsprechend ist. Vor⸗ zuͤglich wuͤnscht sie Berichte aus allen bedeutenden Staͤdten Preußens, Nachrichten uͤber Leben, Litera tur und Kunst, Correspondenz⸗Artikel des Theater, aber nur die wichtigsten Erscheinungen des Theaters betreffend, sodann Inserate uͤber Tages⸗ Ereignisse und wichtige Begebenheiten, kurz, Bei⸗ traͤge, welche dem geistvollen Preußen Antheil und b Doch ist auch jede andere werthvolle Mittheilung der Redaction Sie bezahlt fuͤr jede gut geschriebene Original⸗Erzaͤhlung, fuͤr jede interessante No⸗
A Händen. Zweiter Jahrgang, 2te und 3te Lief. Preis 5 sgr. Dpern-Repertorium, für Gesang mit Begleitung des Pianoforte. Zwei- ter Jahrgang. 2te und 3te Lieferung. Preis 5 sgr. Leipzig, im Juni 1835.
Daeas Masikalische Magazin.
“ (G. Schubert)
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In der unterzeichneten, wie in allen guten Buch⸗ handlungen Preußens ist zu haben: Das Eisenbahn⸗Journal und National⸗
Magazin
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die meisterhafte Weise, womit der Hr. fluͤssig. Wir bemerken nur, daß in den ersten Rum⸗ ⸗System enthalten sind.
Duncker und Humblot, Franzöͤs. Str. Nr. 20 .
Preußischen Eisenbahn
“ 1“ 1
——
Berlin zu bekommen: Nachtraͤge zu dem Paß⸗ und F
ganze Werk, von W. G. v. d. H
waltung der ausuͤbenden Poli Theil. Svo. W. Heinrichshofen.
fuͤr beide Theile 3 ½ Thlr. . hm
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(Weinstockes bedeutend zu vermehren und die
Opern-Bibliothek für Pianofortespieler.] ₰
fuͤr die Fortschritte im Handel, Gewerbe und Acker⸗ bau, fuͤr National⸗Unternehmungen und öͤffentliche
Die große Theilnahme, welche die von diesem Journal behandelten Gegenstaͤnde im Publikum fin⸗ den und mit jedem Tage mehr finden werden, und
erausgeber
sie behandelt, machen jede Anpreisung desselben uͤber⸗ mern gruͤndliche Vorschlaͤge zur Herstellung eines
So eben ist erschienen und bei F. Duͤmmler in
remden⸗ Gesetz, nebst chronol.⸗alphab. Register uͤbers eyden. SIvo. Magdeburg, in Commission bei W. Heinrichs⸗ hofen. 25 sgr. Preis fuͤr beide Theile 2 Thlr. Huͤlfsschrift zum Gebrauch bei her.Sgr. ei, 2ter
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schen Buchhandlung (Ferd. Muͤller), Breite Str. Nr. 23, zu bekommen: 8 Pfennig⸗Magazin 1 des Nuͤtzlichsten und Neuesten fuͤr Haus⸗ und Landwirthschaft, Kunst und Gewerbe. 28 Heft. 8vo. Preis 2 ½ sgr. Inhalt: Bereitung eines wohlschmeck. Mostrichs. Bernstein zu loͤthen. Meerschaumkoͤpfe schnell und gut zu kitten. Moͤrtel fuͤr den Wasserbau. Mittel, Schneide⸗Instrumente ohne Verlust ihrer Haͤrte zu schleifen. er Hopfenbau. Mittel, den Ertra ae eife der Trauben zu befoͤrdern. Vertilgung der Blatt⸗ Laͤuse von Topfgewaͤchsen. Salpetersaͤure gegen Klauenseuche der Schaafe. Mittel, Schweine gesund zu erhalten. Sicheres Verfahren, brennende Schorn⸗ steine zu loͤschen. Das Rauchen der Ofenroͤhren zu verhindern. Oel vor dem Ranzigwerden zu schuͤtzen. Die Aechtheit des suͤßen Weines zu erforschen. Ueher die Erhaltung des Weines. Wein schnell alt zu ma⸗
schen. Erprobtes Mittel, um dem Wein das Schmeer
zu nehmen Ueber die Heilung der Klauenseuche. Probemittel, um zu erkennen, ob ein Tuch aͤchtfarvig schwarz ist. Mittel gegen Huͤhneraugen. Sommer⸗ sprossen zu vertilgen. Schlagende Kuͤhe ruhig zu machen. Bereitung einer Kaffee⸗Essenz. Reinen Kaffee von solchem zu unterscheiden, der mit Cicho⸗ rien gemengt ist. Vom Raͤuchern des Fleisches. Kohlenpestillen gegen uͤbelriechenden Athon. Glaͤn⸗ zend schwarzer Firniß zu Eisenguß⸗Geraͤthschaften. Ueber Papier⸗Daͤcher. Regeln fuͤr solche, welche Holz⸗Einkaͤufe machen. Nuͤtzliche Verwendung der Saͤgespaͤne. Vortreffl. Nahrungsmittel fuͤr Kranke. Rezept zum Schweriner Kuchen. Etwas uͤber Koch⸗ geschirre. Junge Truthuͤhner zu erkennen. Vorzuͤg⸗ iche Mittel, um Juwelen und Perlen zu reinigen. Unaustilgbares Waͤschzeichen Bereitung einer Tuͤnche fuͤr Packtuͤcher ꝛc. Rauch⸗ u. Schnupftaback zu ver⸗ feinern. Maͤstung des Hausgefluͤgels. Fasanen zu ziehen. Zahme Schweine wie wilde aufzuziehen.
Mittel wider die Braͤune beimn Vieirh. vbh. 10◻☚.
So eben ist bei uns erschienen und wird an alle Buchhandlungen versendet: 8
Der Alterthuͤmler v. Walter Scott. Vollstaͤndig aus dem Englischen uͤbersetzt und mit Anmerkungen versehen von *r.
2 Bde. (730 Seiten) elegant geh. 15 sgr. Dieser Roman bildet den 7ten und 8ten Band der gediegensten, elegantesten und billigsten Ausgaben des W. Scott, von denen bereits „das Kloster“, „der
[Abt“ und „der Seeraͤuber“ im April, Mal und
Juni d. J. erschienen sind, und die sich stets des ungetheilten Beifalls zu erfreuen hatten. — Wir werden sortfahren, regelmaͤßig jeden Monat einen vollstaͤn⸗ digen Roman (im August „die Verlobte“ in 2 Bden. v. Methus. Muͤller) erscheinen zu lassen. — Jeder Roman ist auch einzeln zu haben.
Berlin, Buchhandlung J. A. List, Burgstr. Nr. 9.
—
n Jonas Verlagsbuchhandlung, am alten Pack⸗ 18 8, unweit der Schleusenbruͤcke, ist so eben hienen: ochhammer, Konigl. Preuß. Geheimer Fingus⸗ Rath. Jahrbuͤcher der Zoll⸗Gesetzge⸗ bung und Verwaltung des Deutschen Zoll⸗ und Handels⸗Vereins. Jahrgang 1834. Fuͤnftes (Supplement⸗) Heft. Preis 1 Thlr. Wir bitten die diesem Hefte vorgedruckte Nach⸗ richt, das Subscribenten Verzeichniß betreffend, nicht zu uͤbersehen, und bemerken noch, daß das erste Heft
0 er
Kunst⸗Anzeige. Den resp. Eubscribenten auf die: Sammlung von Lithographien nach den vorzuͤglichsten Gemaͤlden
der Koͤniglichen Gallerie zu Dresden.
beehre ich mich hierdurch anzuzeigen, daß die I. Lie⸗ ferung Ende d. Mts complet ausgegeben wird, und daß die II., III, IV. Lieferung, deren hoͤchst interessan⸗
Vollendung rasch entgegen gehen. Subseription wird noch fortdauernd auf dies schoͤne Werk angenommen bei y(George Gropius, DBuch⸗ und Kunsthaͤndler, — Schloßplatz Nr. 1.
2
Im Verlage der Buch- und Musikbandlung von I. Trautwein in Berlin, Breite Stralse No. 8, igst
zu haben: 1 Melo di en
zum Gesangbuch für evangelische Gemeinen.
Zweite Auflage, 64 gross Octav-Seiten. Preis
broch. 6 sgr.
Die Zweckmäsfsigkeit dieses Melodienbuches ist so hinreichend anerkannt, dass die Herren Prediger und Vorsteher evangelischer ehen He helgs. unbedenklich ersucht werden dürfen, zu der ver- dienten Verbreitung dieses für die Verbesserung des Kirchengesangs ihrer Gemeinden so höchst wohl- feilen Hüllsmittels geneigt mitmirken zu wollen.
So eben ist erschienen und in allen Buchhandlun⸗ gen zu haben:
Washington Irvings Wanderbuch. Zwei⸗ ter Theil. Abvotsford und Newstead⸗Abbey oder Faüher Scott und Byron. 8vo. Velinpap.
2
Mit der Schilderung der Localitaͤt von Abbotsfon
und Newstead ist die Darstellung der Persoͤnlichken
des heutigen Englands, auf das geistreichste und an⸗ muthigste verflochten. Das Deutsche Publikum ma⸗ chen wir auf die neuen und merkwuͤrdigen Aufschluͤsse uͤber den Character dieser Dichter aufmerksam, die uns der beredte feinsinnige Wandrer in diesem Buche
mittheilt. Veit & Comp., Oberwallstr. Nr. 6.
Le Lundi, nouveaux récits de Brunck par baron de Reiffenberg, 1 Vol. 12m0. 1 Thlr. Au de la du Rhin par Lerminier, 2 Vol. 12mo0. 2 Thlr. Guizot, -.
A Thlr. ed. de Bruxelles.
Bei Ernst Guͤnter in gissa ist erschienen und in allen Buchhandlungen in Berlin, in der Enslin⸗
libr. A. As her.
Linden No. 20,
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des Jahrganges 1835 in 14 Tagen erscheint.
ter Inhalt bei mir eingesehen werden kann, ihrer
ihrer ehemaligen Besitzer, der beiden groͤsten Dichter
ours d'histoire moderne, 4 Vol. 12 m .
Hugsiren zer zu irgend einem anderen Zwecke, nach Gutbefinden der Ge⸗
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Amtliche Nachr n Kronik dese Tages.
hofes der Praͤsident die theidiger des Haupt⸗Angeklagten mit Ru eine Unterbrechung anzuhoͤren, erhob sich der Chaix d'Estange und ließ sich im 1
„M. H., die Inquisition hatte d Verbrechen sey, desto weniger bedu theilung. Wir finden diesen G wir alle geben demselben unwill küͤrlich nach, brechen, wie z. B. das, welches uns jetzt be wesr. E1“ ein. . Attentat chen einer beispiellosen Gra e teuflischen Beharrlichkeit veruͤbt 19. Feehefanket
S5* 1n
Des Koͤnigs Majestaͤt haben den bisherigen Ober⸗Landes⸗ ichts⸗ Rath Friedrich Andreas Ludwig Dorguth zu aderat zum Geheimen Justizrath Allergnaͤdigst zu ernen⸗
eruht.
Des Koͤnigs Majestaͤt haben den Land⸗ und Stadtgerichts⸗ essor und Gerichts⸗Kommissarius Johann Wilhelm Golde Weferlingen zum Justizrath Allergnaͤdigst zu ernennen geruht.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben die erledigte Stelle des Di⸗ tors bei dem Koͤnigl. Banco⸗Comtoir zu Stettin dem bisheri⸗
Stadtrath und Kaufmann Ferdinand Peterssen zu ver⸗ hen und das diesfaͤllige Patent Allerhoͤchsteigenhaͤndig zu voll⸗
rundsatz selt wenn
Ich habe nicht das Recht, dieses Gefu es lebhafter empfunden als ich felbs 1; als Vater mich aufforderte, seinen Sohn zu verthe
vergehen wird. „„Ich, Ihren S ¶m„waͤhrend es mein sehnlichster W gende Partei mich gewaͤhlt haͤtte? der schoͤnsten meines Lebens gehalte Verurtheilun beigetragen hätte?n“ Worte! Nach einer Stunde naͤherer Eroͤrterung mein Recht nicht so weit ginge, einen An zuweisen; daß es meine Advokaten⸗Pflicht sey, i Pflicht, m. H., habe ich erfuͤllt; und nachdem i les untersucht, Alles erwogen hade, bleibt mir
Im Bezirke der Koͤnigl. Regierung
zu Breslau ist der Archidiakonus und Senior an der kupt⸗ und Pfarrkirche zu St. Bernhardin daselbst, Herb⸗ in, zum Pastor an gedachter Kirche und Probst zum heiligen ste; der Diakonus an der Haupt⸗ und Pfarrkirche zu St. sabeth, Eggeling, zum Archidiakonus und Senior an der supt⸗ und Pfarrkirche zu St. Bernhardin, und der General⸗ bstiiut und Lektor an der Haupt⸗ und Pfarrkirche zu St. nria⸗-Magdalena, Hilse, zum fuͤnften Diakonus an der Haupt⸗ Pfarrkirche zu St. Elisabeth ernannt worden.
rechterweise von einer maͤchtigen Familie verfolgt m. H., daß der Abscheu vor dem Verbrech . daß die lange Dauer der Deb
5 *
Abgereist: Der General⸗Major und Commandeur der éten ndwehr⸗Brigade, von Hedemann, nach London. — H — giebt, Ihnen nicht auf Ihre Sitze folge! .“ Vorliebe und ohne Haß; das erbitte ich, uq und ich bin sicher, es von Ihrer Auf die Thatsachen uͤbergehend, un zuvoͤrderst den fruͤhern Lebenswan darzuthun, daß sein Haupt⸗Feh den zu machen, und daß dies die Wechselns in den Regimentern, und seiner gewesen sey.
Hoͤren
ungs⸗Nachrichten. Ausland 8
St. Petersburg, 4. Juli. Se. Majestaͤt der Kaiser ben dem bisherigen Koͤniglich Preußischen Gesandten, am hie⸗ en Hofe, General der Infanterie, von Schoͤler, den St. Naoimir⸗Orden erster Klasse verliehen.
Der General⸗Lieutenant Graf Gurieff ist zum Militair⸗ duverneur von Kieff, dessen Civil⸗Verwaltung ihm zugleich ertragen worden, so wie zum General⸗Gouverneur von Podo⸗ n und Wolhynien, ernannt worden.
Fraͤulein Elisabeth Klewetzky, Uebersetzerin einer Franzoͤsischen chrift „Anleitung zur Perspektive“, hat die Ehre gehabt, IJ. M. dem Kaiser und der Kaiserin, so wie Sr. Kaiserlichen oheit dem Großfuͤrsten Thronfolger vorgestellt zu werden, bei scher Gelegenheit der Kaiser sie mit einem Brillantringe und Bbhessen Gemahlin mit einem Fermoir aus Brillanten be⸗ enkte.
Dem Bericht unseres Konsuls in Helsingoͤr zufolge, hat die hl der Schiffe, die bis zum 1J. 307 da ℳ den zund passirten, 2709 betragen, waͤhrend sie im vorigen Jahre 8 zur selben Zeit 2770 betrug. In diesem Jahre befanden h darunter: Russische 130 (im vorigen Jahre 114), Preußi⸗ e 607 (im v. J. 563), Englische 569 (im v. J. 646), Schwe⸗ ch⸗Norwegische 608 (im v. J. 679), Daͤnische 251 im v. J. 9), .“ 216 (im v. J. 201), Mecklenburgische 158 i v. J. 131), Franzoͤsische 24 (im v. J. 14) und Amerikani⸗ e 16 (im v.
J. 30). Der Werth aller auf der diesjaͤhrigen Ausstellung fuͤr vater⸗ dische Erzeugnisse zu Moskau in 16 Saͤlen aufgestellten Ge⸗ sůuͤnde belaͤuft sich, jedoch mit Ausnahme einiger Artikel, wo preis nicht angegeben worden, auf 1,032,527 Rubel 34 Kop., id ist also um 336,488 Rubel groͤßer, als der Werth der bei der in Ausstellung in Moskau aufgestellt gewesenen Erzeugnisse. „In Odessa hat sich eine „Dampfschifffahrts⸗Gesellschaft des chwarzen Meeres“ gebildet, deren Statuten auf zehn Jahre Sr. Majestaͤt dem Kaiser bestaͤtigt worden sind. Das Ka⸗ al der Gesellschaft betraͤgt 250,000 Rubel, die auf 500 Actien ntheilt worden sind. — Die Regierung hat zur Disposition Gesellschaft fuͤr die ganze Zeit ihrer Existenz drei Dampf⸗ iff gestellt, von denen zwei zur Unterhaltung der Communt⸗ onen zwischen Odessa und Konstantinopel dienen, und einmal der Woche abgehen werden. Das dritte wird entweder zum der Fahrzeuge im Bosporus, wenn dieses moͤglich ist,
Ursache
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mur sey er nur 3 bis 400 Fr. uldig geblieben; bei einem Offizier keine C. Ffzeschuldig g 1 an die g
Angeklagten zur Last gelegt habe. Als er au knechts kam, sagte er, daß La Roneière weil jener Untergebene sich La Ronctore und Ambert, benommen habe, wesen waͤren. (Herr Ambert, auf de verneinendes Zeichen.) Im Verlauf d'Estange darauf aufmerksam, 1833 und im April 1834 in P deren Anfertigung man mals in Caypenne befunden, zuschreiben koͤnne. men Brief kommend, Liebeserklaͤrung gemacht wird, und den die dem Angeklagten zuschrieb, sagte der Advokat: fe sehr wohl das Gefuͤhl, welches eine kann, sich ein schmerzliches Ehre ihrer Tochter zu schonen: Briefes brauchte nichts verheimlicht zu werden. die Sache nicht dem General mitgetheilt? Vater La Roncisbre's geschrieben, wel wuͤrde, mit seiner gewohnten Streng Euch ein Wort, 1 spracht Ihr nicht dieses Wort; weshalb bieltet Ihr halb beklagtet Ihr Euch nicht? Jener die der liebenden Mutter aͤngstliche
daß Frau von Morell
der Morellschen Familie, und erst
d'Estange zeigt darauf, wie vergeblich sich die die Beweggruͤnde aufzufinden, welche La Roncièé der anonymen Briefe veranlaßt haben köoͤnnten. wendig Mitschuldige vorhanden La Roncière, der bestaͤndig in Sch stechung seiner Gehuͤlfen hergenommen? anonymen Briefe durch und hebt die S unwahrscheinlich machten, daß La Roncloͤre dieselben
Fraͤuleins von Morell, und gruͤndete sich au Artikel 331 und 309 des Strafgesetzbuches: „Art. 331. Wer das sich jedes anderen Angriffs sonen des einen oder des anderen Geschlechts — nun zum Zweck gefuͤhrt haben oder bloß gewaltsa den seyn — schuldig macht, wird m „Art. 309.
lscaft, benutzt werden; oder endlich, im Falle eines von den en anderen durch einen Zufall unbrauchbar werden sollte, elbe ersetzen, damit die beabsichtigte Handels⸗Verbindung nicht 88 tocken gerathe. Zwei von diesen Dampfschiffen werden waͤrtig in Nikolajew in Stand gesetzt, das dritte aber „die 1a-0 hat bekanntlich schon seit einiger Zeit seine Fahrten zwi⸗ 3 dessa und Konstantinopel begonnen. 1 89G Kasan wird gemeldet, daß daselbst am 27. und 28. ein so heftiger Sturm gewuͤthet, daß er Daͤcher abhob und ” olga viele vor Anker liegende Schiffe aneinandertrieb, in der Naͤhe von Kasan allein 15 Schiffe zu Grunde c Wie man hoͤrt, ist dieser Sturm auch in groͤßerer Ent⸗ —— Schiffen, sehr nachtheilig geworden. — 5* 6 ist zu Kostroma am 28. Mai ein so starker Sturm isen daß von der Dreifaltigkeits⸗Kirche zwei Kuppeln fort⸗ 8. rden, von denen die eine erst in einer Entfernung von ner halben Werst niedersiel.
Frankreich.
Fortsetzung des La Roncisreschen Nachdem in der gestrigen Sitzung des Assisen⸗
Jeder, der einem Andere
erleiden, sobald je Unfaͤhigkeit von mehr als 20 Tagen zur
Der 310te Artikel fuͤgt ausdruͤcklich h Arbeit auf Zeit erkannt werden brechen mit Vorbedacht oder in Folge eines worden sey. Die Strafe der Einsperrung ( dem Alsten Artikel des Straf⸗G theilte in ein Zuchthaus eingesperrt und mit wird, deren Ertrag theilweise zu seinem kann, Diese Strafe sich. Letztere besteht in der Entsetzun gerlichen und politischen Rechte, im Orden zu tragen; in der Unfaͤhigkeit vor Gericht als Zeuge aufzutreten; glied eines SGe Entziehung
Parts, 4. Juli. ro *
zesses. *)
—
halten, oder uͤberhaupt richts⸗Anstalt zu fungiren. — ten zwar jetzt nicht mehr das spruche hatten. Debatten denjenigen unserer Leser nicht vorenthalten ihnen bisher mit Aufmerksamkeit gefolgt sind.
) ₰ ge, dige b heüng auf die bereits gestern auf außerordentlichem re bemerken unt gewordene Verurtheilung des Herrn de La Ron⸗
wir nachtraͤglich, daß derselbe nicht zur Gefaͤngniß⸗
Versammlung ermahnt hatte, den Ver⸗ e und ohne irgend
Wesentlichen also vernehmen: en Grundsatz, je scheußlicher ein rfe es der Beweise zur Verur⸗ sam und gefaͤhrlich; aber
schaͤftig
ufl , b en ist, so nimmt J bar⸗ tei fuͤr das Opfer. Je edler wirdenken, desto blinder isi G 1 l zu tadeln; denn Niemand hat ein verzweiflungsvoller Feäherr. der n Se idigen, eußerungen hinreißen, die ich jetzt bereue und die er mir hoffentlich ohn vertheidigen,““ rief ich aus, unsch gewesen waͤre, daß die kla⸗ waͤhrend ich den Tag fuͤr einen n haben wuͤrde, wo ich zu seiner Unziemliche und grausame
geklagten voͤrweg zuruͤck⸗ n zu hoͤren. Alles gehoͤrt, Al⸗
Pflicht zu erfuͤllen uͤbrig — einen Mann zu verthei
1 5 hen 8 ic fortreiße, ten Ihre Aufmerksamkeit nicht er⸗ muͤde, daß das oͤffentliche Vorurtheil, welches Sie in der Welt um⸗
ch, das fordere ich von Ihnen, Gerechtigkeit zu erlangen“ — tersuchte Herr Ch del La Roncisé ltritt der gewesen sey, Schul⸗
1b r Versetzung nach Cayenne vesen „Nach seiner Ruͤckkehr von Cayenne sey seine Lebens⸗ weise regelmaͤßiger gewesen, denn nach seinem Aufenthalt in Sau⸗
Der Advokat ertnnerte rausamen Handlungen, welche Herr Odilon⸗Barrot dem f die Zuͤchtigung des Stall⸗ ere sich habe hinreißen lassen, unehrerbietig gegen zwei Offiziere, die damals Freunde ge⸗ r Bank der Zeugen, macht ein seiner Rede machte Herr Chaix
aris mehrere anonyme Briefe erhalten habe, doch unmboglich La Roncisre'n, der sich da⸗ Auf den anony⸗ in welchem der Frau von Morell eine Familie
; Mutter Stillschweigen aufzuerlegen, aber beim Empfang dieses ersten
Dieser haͤtte an den cher nicht ermangelt haben :n e einzuschreiten.
und der Sohn mußte sich entfernen.
8 eeen Drohungen, 1 Besorgnisse einfloͤße en, und doch bleibt La Roncière noch immer 8 Nas; sen nngean. d am 21. September denkt der Ge⸗ neral Morell daran, ihm sein Haus zu verbieten!“ Anklage bemuͤht habe, re zur Verbreitung Es muͤßten noth⸗ ewesen seyn; woher haͤtte sonst ulden steckte, das Geld zur Be⸗
Der Advokat geht die tellen hberaus, welche es
strafe, sondern zur Einsperrung kondemnirt worden ist. Die lautete auf versuchte Nothzucht und auf freiwillige Ver die nachstehenden
Verbrechen der Nothzucht begeht oder auf die Schamhaftigkeit gegen Per⸗ der Angriff mag 2 m versucht wor⸗ it Einsperrung bestraft.“ b 3 em Anderen eine Wunde beige⸗ bracht oder ihn geschlagen hat, soll die Strafe der Einsperrung ne Mißhandlungen eine Krankheit oder Arbeits⸗ Folge gehabt haben.“ 1 h hinzu, daß auf Zwangs⸗ solle, sobald das angegebene Ver⸗ Hinterhaltes begangen Reclusion) besteht nach esetzbuches darin, daß der Verur⸗ nit Arbeiten beschaͤftigt t zu seinem Besten verwandt werden fuͤhrt zugleich die ehnüch. Fösradictibt mit aus jedem oͤffentlichen Amte, in der Entziehung des Wahl⸗ und Wähsvarkelts⸗Rechio⸗ so wie Aüe bat⸗ gleichen des Rechtes, einen se,ucs e eh ehsts seyn, oder erner in der Unfaͤhigkeit, Mit⸗ „Rathes oder Vormund zu seyn; enblich in der es Rechtes, Waffen zu tragen, der National⸗Garde an⸗ zugehoren, in der Franzoͤsischen Armee zu dienen, eine Schule zu als Lehrer oder Inspektor bei einer Unter⸗ Die gerichtlichen Verhandlungen bie⸗ das Interesse, das sie vor dem Urtheils⸗ Nichtsdestoweniger glauben wir, den Schluß der
emeine
11“” III“
Advokat Herr
ein großes Ver⸗ t, erzaͤhlt wird. an einem schwa⸗
und mit einer
ließ ich mich zu
begriff ich, daß Diese jetzt eine andere
digen, der unge⸗
wird. Und Sie,
Sie mich ohne hair d'Estange re’s und suchte seines bäufigen
das koͤnne man
gegen
schon im Jahre
vorweg „Ich begrei⸗ veranlassen um die
Warum wurde
Es kostete „Warum es zuruͤck, wes⸗
Herr Chair
geschrieben ha⸗
Anklage wundung des
g den 12ten Juli
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ben koͤnne. Er stuͤtzt sich in dieser Beziehung auf das Zeugniß der Sachkundigen, welches er F e die Finwendungen der klagen⸗ den Partei vertheidigt. Die schriftlichen Gestaͤndnisse La Roncière’s anlangend, sagt Herr Chaix d'Estange: „Diese Gestaͤndnisse wuͤr⸗ den ohne Zweifel ein schwerer, ein mäaͤchtiger Beweis in einer Sache seyn, wo man nicht auf Beweise fußen koͤnnte. Aber lassen Sie uns die Sache genauer beleuchten. Erinnern Sie sich der Umstaͤnde, die den Gestaͤndnissen vorangegangen sind, der letzten Worte des Capitains Jaguemin in Bezug auf die anonymen Briefe, welche La Roncière ohne Verwirrung anhoͤrt, und sogar noch heftiger die Schaͤndlichkeit solcher Briefe hervorhebt. La Roncière hat fortwaͤh rend, und selbst in dem Augenblicke, wo er das Gestaͤndniß nieder⸗ schrieb, seine Unschuld betheuert; er hat sich von Drohungen, von der Furcht vor seinem Vater, von der Schwaͤche seines Charakters verleiten lassen. Koͤnnte man dergleichen Gestaͤndnisse, die unter dem Einflusse eines moralischen Zwanges abgelegt worden sind, nicht mit denen vergleichen, die vormals durch die Folter entrissen wur den? La Roncière wuͤrde der materiellen Tortur, dem physi⸗ schen Schmerz getrotzt haben; aber die Furcht vor dem Auf⸗ sehen einer gerichtlichen Untersuchung, der Gedanke an die Ehre und an den Zorn seines alten Vaters haben ihn zu der unverzeihlichen Unbesonnenheit verleitet, sich zu einem Verbrechen zu bekennen, das ihm auch nicht durch den geringsten Umstand be⸗ wiesen werden kann. Beseitigen Sie also jene Gestaͤndnisse, die ein mäaͤchtiger Beweis seyn wuͤrden, wenn ste freiwillig abgelegt worden waͤren, aber unter den obwaltenden Umstaͤnden eitel und nichtsbe⸗ deutend sind. Wir gelangen jetzt zu dem scheußlichen Attentat, wel⸗ ches mit Geraͤusch vorbereitet und mit Geraͤäusch ausgefuͤhrt worden ist. Furchtbare, in die Mitte der Familie Morell geschleuderte Dro⸗ hungen geben ihm voran. Was wird wohl die Familie thun, um dem Schlage zu wehren? Ohne Zweifel wird die Aufsicht und Wachsamkeit verdoppelt werden. Nein, das Fraͤulein bleibt in dem oberen Stockwerke, einzig bewacht von ihrer Gouvernante und ih⸗ rem juͤngeren Bruder. Da ist nun, so sagt man, La Roncière in das Zimmer des Fraͤuleins von Morell eingedrungen. Zuvoͤrderst fragen wir uns, welches Motiv hat ihn geleitet? Er that es, um sich zu raͤchen, sagt man. Sich raͤchen! Fuͤr was? Fuͤr den Auf⸗ tritt am 21. September in dem Hause des Generals, der fuͤr ihn ein blutiger Schimpf war? Aber schon vor dem Auftritt am 21. September waren anonyme Briefe geschrieben worden, welche auf das Attentat bindeuteten. Dieses Argument faͤllt also in sich zusammen. Es ist unmoͤglich, einen Grund aufzufinden, der den Angeklagten haͤtte veranlassen koͤnnen, das Attentat zu begehen. Wir fragen weiter: Ist es La Roncière, der in das Zimmer einge⸗ drungen ist? Er weist ein Alivi nach, und giebt Rechenschaft uͤber seine Zeit. Er war am 23sten Abends im Theater, der General Morell hat ihn daselbst gesehen:; er blieb bis zu Ende der Vorstel⸗ lung, der Doctor Morgon bezeugt es. La Roncière hatte im Theater eine ganz ruhige Physiognomic, zwei Stunden vor der Ausfuͤhrung des unbegreiflichsten, des unmoͤglichsten der Attentate Indeß bedarf es, um die Anklage zu befestigen, des Beweises, daß La Roncière Samuel’n am Abend des 23sten gesprochen hat. Auch richten sich die unermuͤdlichsten Nachforschungen nach dieser Seite bin. Wohlan! Trotz dieser Nachforschungen hat man keine Spur von irgend einem Einyerstaͤndnisse zwischen den Diensthoten der Morell'schen Familie und dem Angeklagten gefunden. Acht Monate nachher, bei Eroͤffnung dieser Debatten, erscheint zum ersten Male ein seltsamer Zeuge: der Bediente des Dr. Becoeur. Das Verbrechen, mit dem wir uns beschaͤftigen, hat ganz Saumur in Bewegung gesetzt Jener Bediente war in Saumur, er hat viel daruͤber sprechen hoͤren muͤssen und dennoch schweigt er acht Monate lang! — Ich wundere mich in der That, daß meine Geguer mit ihren liberalen Grundsaͤtzen in der Jurisprudenz eine so abscheuliche Anklage auf materielle und moralische Unmdͤglichkeiten aller Art gruͤnden. Die Anwesenheit La Roncière’'s an dem Orte, wo das Verbrechen begangen wurde, die Mittel, um es auszufuͤhren, das Ersteigen des Fensters, das Einstei⸗ gen in das Zimmer, das Attentat selbst — das Alles ist von mate⸗ riellen Beweisen entbloͤßt. Es vereinigen sich alle Arten von Un⸗ moͤglichkeit, um das Attentat so auszufuͤhren, daß es nicht verhin⸗ dert, oder daß nicht der Thaͤter augenblicklich entdeckt worden waͤre die Schwierigkeit des Einsteigens, der Mondschein, die geringe Ent⸗ fernung einer Schildwache, die Personen, welche auf der Bruͤcke voruͤbergehen konnten, das Nichtvorhandenseyn von Helfersbel ern, der gaͤnzliche Mangel an Spuren, welche unfehlbar Serde ehsen⸗ seyn wuͤrden, wenn Jemand bei Nacht in ein Zimmer, welches 14 Fuß hoch liegt, eingedrungen waͤre, und endlich die Art wie die Fensterscheibe zerbrochen gewesen ist. Ueber diesen Punkt verdient die Aussage des Glasers Jorry mehr Glanben, als die der Miß Allen. Der Unbekannte dringt in das Zimmer. Das junge Maͤdchen wacht erschrocken auf, und stoͤßt keinen Schrei, keinen einzigen Schrei aus, Und Sie, Miß Allen, Sie, ihre Gouvernante, Sie, der das junge Maäͤdchen anver⸗ traut war, Sie schweigen! Die Mutter schlaͤft gerade unter dem Zimmer; und wenn die Stimme Ihnen versagt, so stampfen Ste nicht einmal mit dem Fuß auf den Boden, um Huͤlfe herbeizurufen. Und als Sie endlich die Thuͤr mit Gewalt eingestoßen haben, ohne daß Jemand im Hause das Geringste davon hoͤrt, und in das Zim⸗ mer füuͤrzen, was finden Sie? Richts! Niemand! Alles ist ver⸗ schwunden, als ob es eine Theater⸗Verwandlun gewesen waͤre. Welches waren die Folgen des Attentats? Waren so schrecklich e Fraͤulein von MorellI, verwundet, die Arme und die Brust mit Kon⸗ tusionen bedeckt, erscheint dennoch am 28sten auf einem Ball in voller Toilette mit entbloͤßten Armen und Brust. Der Fvau von Morell haben die geheimen Wunden unmböglich, wie sie behauptet, 14 Tage lang unbekannt bleiben koͤnnen; denn noch vor dem Ball waren ihr durch drei anonyme Briefe die genauesten Details dar- uͤber mitgetheilt worden. Die Berichte der Aerzte, die das Fraͤulein erst drei Monate nach dem anenkef Ereignisse untersucht haben, bieten zahlreiche Widerspruͤche mit den Erklaͤrungen des Fraͤuleins von Morell dar. Ihrer Aussage nach, haͤtte sie zwei Wunden erhalten, und die Aerzte haben nur eine einzige und sehr kleine Narbe gefunden. Aber⸗ am Ende, m. H. ‚wer hat die ganze Intrigue gesponnen? Wer hat die anonymen Briefe geschrieben; Wer hat sie verbreitet? Hier wird unsere Stellung schwierig. Ein Vertheidigungs⸗Mittel bot sich uns vielleicht dar, aber man verschließt uns alle Ausgaͤnge, ꝛnan erklaͤrt uns, daß es ein Zweikampf auf Leben und Tod ey, daß entweder Marie von Morell oder La Noncidre verurtheilt werden muͤßte. Dies ist das einzige, was mich in dem Prozesse einschuͤch⸗ tern koͤnnte. Wenn Sie mich aber auf diese Weise bei der Gurgel fassen, so sage ich bloß. Mein Klient jst unschuldig, er kann un⸗ moͤglich schuldig seyn! Ich muß noch weiter ehen, ich muß — Sie zwingen mich dazu — die gussage der Handschriftskundigen antu⸗ sen, die dem Fraͤulein von Morell die Anfertigung der anonymen Briefe zur Last legen. Den Styl kann man veraͤndern, und einig Soldaten⸗Ausdruͤcke kann sie leicht im älterlichen Hause gehoͤrt ha⸗
zu duͤrfen, die
den. Aber Fraͤulein von Morell bat eine religidse Erziehung er ten, sie hat in der Bibel lesen gelernt! Ich neg 4ben 8-. 8.Wen.
8₰