80p logischen Gesellschaft abgesandte Naturforscher Herr C. Coxen von seiner Entdeckungsreise nach dem Innern von Neu⸗ Holland wieder dort angekommen. Die ganze Gegend, die er durchreiste, war wuͤst und unfruchtbar und das Land schlecht, da es eine unabsehbare baumlose Flaͤche bildete. Die Ufer des Flus⸗ ses Rammok, an denen Herr Coxen 100 Meilen uͤber die letzte Ansiedelung hinaus vordrang, fand er sturk bevoͤlkert und die Bewohner bei weitem groͤßer, als die Eingeborenen gewoͤhnlich sind; er konnte sich uͤbrigens diesen Leuten, die er als sehr feind⸗ selig schildert, nicht verstaͤndlich machen. Herr Coxen hat 26 sel⸗ tene Arten von Voͤgeln entdeckt, worunter sich wenigstens 20 ganz neue befanden. Im April dieses Jahres wollte er eine abermalige und noch weitere Reise antreten.
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— — Amsterdam, 5. Sept. Die Schwankungen in den Prei⸗ sen der Spanischen Staats⸗Papiere sind im Laufe dieser Woche nicht so bedeutend gewesen, wie in der vergangenen, indem sich in Spa⸗ nien keine neue so wichtige Vorfaͤlle ereigneten, daß sie einen be⸗ sonderen Eindruck auf die Fonds gemacht haͤtten. Der Cours dese Sprozentigen Perpetuellen stellte sich bei mehreren ansehnlichen Ver⸗ käͤufen am verwichenen Montag auf 32 ¼ pCt. und behauptete sich gut auf selbigen bis gestern, wo netterdings fuͤr Belgische Rechnung viele Stuͤcke ausgeboten wurden und dadurch der Preis bis 32 1 vCt. zuruͤckging; dageorn sind Cortes⸗Obligationen mit geringen Ruͤck⸗ kaͤllen steigend geblleben bis 301361 pCt., ließen jedoch bet der ge⸗ strigen flauen Stimmung wieder 131i1¶ „Ct. nach. Als Ursache, daß die Differenz in den Couesen der Perpetuellen und Cortes⸗Obliga⸗ tionen sich weniger groß, als in letzter Zeit darstellte, wied die deab⸗ sicht;gte neue Conve sion, welche von mehreren Spanischen Staate⸗ Papieren geschehen soll und wobei letztere fast eben so gut wie die verpetuellen Obligationen wegkommen, angegeben; auch fuͤr Cortes⸗ Coupons herrschte dieselbe guͤnstigere Meinung, wodurch deren Preis bis 18 „Ct. gegangen ist. Die Course der Hollaͤndischen Staats⸗ Papiere sind, bei sehr geringem Umsat, fast waͤbrend der ganzen Woche flau gewesen; die letzten Nachrichten von London brachten aber eine bessere Notirung von Integralen, begleitet durch einige Auftraͤge zum Ankauf dieses Paplers, so daß gestern die Stimmung auch fuͤr alle üͤbrigen wieder besser wurde. Integrale erreichten 54 1½ Zprozentige wirkliche Schuld 10134, Syndikat⸗Obligationen 94⁄ Ct. und Kanzbiclets 24 1 Fl. In Sesterreichischen und Rus⸗ sischen Schuld⸗Dokumenten war es nicht lebhafter wie gewoͤhnlich; bloß in 6prozentigen Russischen Inseriptionen fand eine Preis⸗Ver⸗ besserung von 38½ pCt, durch einige Nachfrage statt; alle andere erhielten sich auf dem vorigen Stand. In Suͤd⸗Amerlkanischen Fonds ist kein erheblicher Umsatz gewesen, doch haben sich die Course der Brastlianischen und Columbischen Oöbligationen gut behauptet. Das Geld dleibt zu 2 ½ und 3 à ½ pCt. zu haben und zu lassen. — Am gestrigen Getraide⸗Markte war es wieder sehr geschäftslos und blieben alle Getraide Sorten in einer flanen Stimmung. Delgien.
Bruͤssel, 6. Sept. In Ostende hat sich der Chevalier von Almeida Gareli einer besonderen, ihm von der Koͤnigin von Portugal gewordenen Mission entledigt; er war beauftragt, der Koͤnigin der Belgier das große Band des Portugiesischen Isa⸗ bellen⸗Ordens zu uͤberreichen. Der Moniteur, der dies an⸗ zeigt, fuͤgt hinzu, es sey dies nicht das erstemal, daß die Por⸗ ruglesische Regierung ihre besondere Sympathie fuͤr Belgien be⸗ zeuge; so sey auch Namens der Ersteren allen Belgiern, welche den Portugiesischen Fluͤchtlingen zur Zeit Dom Miguers eine Zuflucht gewaͤhrt hatten, oͤffentlicher Dank abgestattet worden; ferner habe Koͤnig Leopold die großen Portugiesischen Orden er⸗ halten; eben so der Kommandant von Östende und der Belgische Geschaͤftstraͤger in Lissabon den Christus⸗Orden und endlich der Belgische Minister der auswaͤrtigen Angelegenheiten das Com⸗ mandeur⸗Kreuz des Ordens „der Empfaͤngniß Unserer Lieben Frauen ven Villa Viciosa“.
Bekanntlich geht man schon seit einem Jahre damit um, um Schutz der Belgischen Industrie den Zoll auf Baumwollen⸗ Waaren zu erhoͤhen, wenn gleich die Kammer bisher noch zu keinem Enischluß daruͤber kommen konnte. Die Gegner dieser Maßregel fuͤhren jetzt als neues Hinderniß gegen dieselbe eine Note an, welche der Schweizerische Geschaͤftstraͤger in Paris dem dortigen Bevollmaͤchtigten Belgiens uͤbergeben habe, werin der Vorort sich uͤber jene Absicht der Belgischen Regierung be⸗ schwere, und worin unter Anderem gesagt werde: „die Schweiz duͤrfe um so weniger erwarten, ihre Produkte aus Belgien aus⸗ geschlossen zu sehen, als alle Handels Gegenstaͤnde und alle Ma⸗ nufaktur Erzeugnisse des letzteren Landes in den Schweizer Kan⸗
tonen gaͤnzlich freie Einfuhr faͤnden, ohne irgend einem Zell oder!
auch nur einer noch so unbedeutenden Kontroll⸗Gebuͤhr werfen zu seyn.“” 8 88
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2* Daͤnemark. KPopenhagen, 5. Sept. Die zur Ausarbeitung eines neuen Zoll⸗Systems fuͤr die Herzogthuͤmer Schleswig und Hol⸗ stein Allerhoͤchst angeordnete Kommission, so wie die fuͤr das Koͤnigreich Daͤnemark niedergesetzte Tarif⸗Kommission, haben ihre Arbeiten vollendet, und das Resultat wird in diesen Tagen dem Koͤniglichen Staats⸗Rath, so wie demnaͤchst den Provinzial⸗ Staͤnden der verschiedenen Theile der Monarchie, zur Beurthei⸗ lung vorgelegt werden. Der wesentliche Inhalt des Gesetzes be⸗ steht darin, daß saͤmmtliche noch bestehende Exemtionen und Privilegien einzelner Distrikte und Personen ruͤcksicht'ich des Zolls aufgehoben werden, jedoch gegen Entschaͤdigung; daß die Fesseln, die bes jetzt den Verkehr zwischen den Herzogthuͤmern und dem Koͤnigreich hementen, wegfallen, indem, mit Ausnahme dreier Artikel, stempelpflichtige Baumwollen⸗Waaren naͤmlich, Spirituosa und Finnische Holz⸗Waaren, die Tarif⸗Ansaͤtze voͤllig gleich sind, und namentlich alle Landes⸗Produkte der Herzog⸗ thuͤmer, so wie alle innerhalb der Zollgraͤnze der Herzogthuͤmer verfertigte Waaren ohne Ausnahme zollfeci in Daͤnemark ein⸗ gehen, waͤhrend bisher die Einfuhr zum Theil gaͤnzlich verboten, zum Theil mit halbem Zoll belegt war, uͤberdem auch die Fahrt zwischen Daͤnemark und den Herzogthuͤmern hoͤheren Lastgeldern unterlag, als die zwischen Daͤnischen Orten, und end⸗ lich das Koͤnigreich bisher in die Herzogthuͤmer Waaren und Fa⸗ brikate einfuͤhren konnte, deren Import von Seiten der Herzog⸗ thuͤmer in Daͤnemark nicht gestattet war. Der Entwurf ordnet ferner erweiterte Bestimmungen uͤber die Kredit⸗Auflage⸗Freiheit an, sucht den Transit durch Abgaben⸗Erlasse zu heben, bestimmt mehrere Erleichterungen im inlaͤndischen Verkehr, enthaͤlt eine Regulirung der Schiffs⸗Abgaben und eine Vereinfachung des Sportelwesens, so wie endlich die Anordnung, daß, wie im Koͤ⸗ nigreich, auch in den Herzogthuͤmern, die Gerichte uͤber Contra⸗ ventionen gegen die Zollgesetze entscheiden. — Zugleich wird ge⸗ hofft, daß das Fuͤrstenthum Eutin mit den Herzogthuͤmern zu etnem gemeinschaftlichen Zoll⸗Verein zusammentreke, uUnd zu sei⸗ ner Zeit wird die zur Ausfuͤhrung des Gesetzes nothwendige Or⸗ ganisation des Zollwesens an der suͤdlichen Graͤnze eintreten. — Moͤge die Sanctionirung der Entwuͤrfe dazu beitragen, daß eine Steuer, die gus finanziellen Ruͤcksichten scwohl als gus indu⸗
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striellen nicht entbehrt werden kann, fuͤr die Kontribuenten so wenig druͤckend als moͤglich werde.
Die von den Fuͤhnenschen Deputirten verabredete Versamm⸗;
lung hat am 28. August auf dem Rathhaus⸗Saale der Stadt Odense, welcher zu diesem Zweck der Versammlung eingeräͤumt war, stattgefunden, und keiner der 15 Deputirten, durch welche alle Staͤnde der Gesellschaft, Adel, Geistlichkeit, Buͤrger und Bauern vertreten waren, hat dabei gefehlt. Ein von den De⸗ putirten fuͤr Odense veranstaltetes Festmahl, an dem auch meh⸗ rere Beamte Theil nahmen, beschloß die Feier. — Außer Sr. Koͤnigl. Hoheit dem Prinzen Christian Friedrich, Gouverneur von Fuͤhnen, waren Anfangs Septembers auch Se. Koͤnigl. Ho⸗ heit Prinz Friedrich Karl Christian und Se. Durchl. der H. zog von Augustenburg in Odense anwesennd. Deutschland. 8 Kassel, 5. September. Gegen Ende voriger Woche hat der zur naͤheren Pruͤfung und Begutachtung des Entwurfs zu etnem Zoll⸗- und Handels Vertrag mit dem Herzogthum Nassau, uͤber den vorlaͤusig die Vevollmaͤchtigten der Krone Preußen und
der beiden Hessen in Berlin snb spe rati untereinander uͤberein⸗
gekommen sind, so wie zur verfassungsmißigen Ertheilung der staͤndischen Zustimmung in Kassel zusammengetretene permanente landstaͤndische Ausschuß seine desfallsige Session beendigt, und die außerhalbb der Residenz wohnhaften Mitglieder desselben sind nach ihrer Heimath wieder zuruͤckgekehrt. Was den Inhalt des dem Ausschuüß vorgelegten neuen Zoll⸗ und Handels⸗Vertrags mit der Herzoglich Nassauischen Regierung betrifft, so hat der Ausschuß keine Veranlassung gefunden, Ausstellungen oder Einreden gegen dessen Bestimmungen vorzubringen, indem diese saͤmmtlich mit den all⸗ gemeinen Grundsaͤtzen des Zoll⸗Vereins in Uebereinstiminung sind, und der in Rede stehende Vertrag ist daher auch pure vom Ausschusse, Naͤmens der Landstaͤnde, kraft der ihm von diesen ertheilten be⸗ sondern Instruction, genehmigt worden. Nachdem hierauf die Ratification Sr. Hoheit des Kurprinzen⸗Regenten ebenfalls er⸗ folgt ist, ist der Nassauische Vertrag ohne Verzug nach Berlin zuruͤckgegangen, wo der Ober⸗Finanzrath Biersack bereits die Ra⸗ lification des Großherzogl. Hessischen Hofes uͤbergeben haben soll. — Der vor einigen Tagen von Rotenburg hier ange— kommene aͤltere Bruder der verwittweten Landgraͤfin von Hes⸗ sen⸗Rotenburg, Fuͤrst und Altgraf Konstantin Salm⸗FRei⸗ ferscheid⸗Krautheim, hat bei Sr. Hoheit dem Kurprinzen⸗Re⸗ genten Audienz gehabt. Auch ist einer der Kurhessischen Stan⸗ desherren, Graf von Ysenburg Waͤchtersbach, hier angekommen. Wie man vernimmt, finden neue Unterhandlungen mit den Standesherren in Betreff der Abtretung ihrer Regierungs⸗ Rechte an die Kurhessische Staats⸗Regierung statt.
Marburg, 4. Sept. Heute fruͤh starb hier der Senior der hiesigen Universität und Professor Primarius der Theo’'ogie, Dr. Albrecht Jakob Arnoldi, wenige Wochen vor Vollendung seines 8östen Lebensjahres.
Weimar, 9. Sept. Se. Koͤnigl. Hoheit der Großherzog haben Hoͤchstihren Sohn, den Erb⸗Großherzog Karl Alexander August Johann Koͤnigl. Hoheit, zum Premier⸗Lieutenant zu er⸗ nennen geruht.
Muͤnchen, 5. Septbr. Heute fruͤh mit Tagesanbruch hat man die kolossale bronzene Statue des verewigten Koͤnigs Maxi⸗ milian Joseph aus der Koͤnigl. Erzgießerei an der Anhoͤhe der Nymphenburger Straße nach dem Platze in der Stadt vor dem neuen Schlosse uͤbergefuͤhrt, wo sie aufgestellt werden wird. Die Statue wiegt 120 Centner, mit ihren Attributen aber und mit dem Piedestal 400 Centner. Sie wurde auf einem Blockwagen, mit zwoͤif Pferden bespannt, hereingefuͤhrt. Heute Nachmittag wurde sie mittelst sehr einfacher mechanischen Vorrichtungen auf das dreißig Fuß hohe Piedestal gehoben. Ihre feierliche Ent⸗ huͤllung wird am 13. Okt. d. J. erfolgen.
Der Koͤnigl. Oberstallmeister Freiherr von Keßling ist gestern nach Teplitz abgereist, dem Vernehmen nach, um drei Briefe un⸗ seres Monarchen den Kaisern von Oesterreich und Rußland, so wie dem Koͤnig von Preußen zu uͤberreichen.
Stuttgart, 6. Sept. Das Finanz⸗Ministerium hat fol⸗ gende Verfuͤgung, betressend die in dem Vereins⸗Tarif fuͤr meh⸗ rere Handels⸗Gegenstaͤnde an den Wuͤrttembergischen Graͤnzen ausnahmsweise festgesetzten Zoͤlle, bekannt gemacht:
„Um an den Wuͤrttembergeschen Zoll⸗Graͤnzen die nach dem Vereins⸗Tarif ausnahmsweise noch bestehenden erboͤhten Zoͤlle vollens aufzuheben, wird hiermit ve fuͤgt, wie folqt: 1) Die durch die Mi⸗ nisterial⸗Verfuͤgung vom 31. Maͤcz 1834 fuͤr die Graͤnztinie von Mergentheim bis Ostrach aufgehobenen, fuͤr die Graͤnzüͤrecke des Haupt⸗Zollamts Friedricshafen aber einstweilen noch beiochaltenen erhoͤhten Eingangs⸗Zollsaͤtze auf Roheisen, geschmirdetes Eisen, Roh⸗ und Cementstahl, Guß⸗- und rafsinirten Stahl; grobe Eisen⸗Guß⸗ waaren; Leder und Lederwaaren; rohe Leinwand u. s. w.; Oel in Faͤssern; si d auch auf der letztgenannten Kraͤnzstrecke von nun an nicht mehr zu erheben; eben so werden 2) fuͤr die ganze diesseitige Zoll⸗ Graͤnze a) die eredeten Eingangs⸗Zollsaͤtze auf g uͤnes Hohlglas, weißes Hohlglas ꝛc.; geschl ffene; ꝛc Glas, Glasknoͤpfe, Glasperlen ꝛc.; Spiegelgtas; ungetrocknete Cichorien⸗Wurzeln; Muͤhl⸗ und große Schleifäeine; so wie b) die erhoͤhten Ausgangs⸗Zollsaͤtze auf Abfaͤlle, Bau⸗ und Werkholz, Brennbolz und Schiffbauholz, welches uͤber den Bo ense ausgeht, hiermit zuruͤckgenommen; 3) in beiden Be⸗ ziehungen (zu 1 und 2) finden nun, ruͤcksichtlich des Verkehrs uͤber die diesseitigen Graͤnzen, uͤberhaupt die allgemeinen Saͤtze des Zoll⸗ Tarifs, beziehungsweise Zoll Freiheit statt. Den 1. S pt. 1834.
Darmstadt, 5. Sept. Gestern ist Se. Hoheit der Prinz Emil von Wiesbaden zuruͤckgekehrt und hat das Landhaus im Großherzogl. Garten bei Bessungen bezogen. Allgem in ist die Freude uͤber den sehr guͤnstigen Erfolg, welchen der Gebrauch jenes Bades auf die Gesundheit Sr. Hoheit gehabt hat, und jaut sprach sich diese Freude am Abende aus.
Ein junger Israeclit, von Roͤdelheim bei Frankfurt gebuͤr⸗ tig, war vor etwa 33 Jahren nach Amerika als Handlungs⸗ Kommis gegangen, da die Umstaͤnde es ihm sehr erschwerten, in der Heimath sein Fortkommen zu finden. Obgleich ganz ver⸗ moͤgenlos in der neuen Welt angekommen, gelang es ihm, durch Feß und Beiriebsamkeit daselbst ein großes Gluͤck zu machen, so daß er sich gegenwärtig an der Spitze eines der ersten Hand⸗ lungshaͤuser zu Ner⸗Orlecans, Hermann und Comp. und im Be⸗ sitz mehrerer Millionen befindet. Vor einigen Wochen stattete er einen Besuch in seiner Heimath ab, in der Absicht, seine zahlreichen Seitenverwandten zu bedenken. Er hat denselben eine baare Summe von wohl 150,000 Fl. als Kapital uͤberwie⸗ sen, um mittelst derselben ihre Geschaͤfte schwunghafter zu betrei⸗ ben, außerdem noch die Veranstaltung getroffen, daß denjenigen Gleedern se ner Familie, die wegen vorgeruͤckter Jahre der Ruhe beduͤrfen, eine ansehnliche Unterstuͤtzung in periodischen Renten auf Lebenszeit von einem Frankfurter Banquierhause verabreicht wird. Jetzt ist derselbe nach New⸗Orteans zuruͤckgekehrt.
Wiesbaden, 2. September. Unter gestrigem Datum ist an die Fuͤrstl. Thurn und Taxissche General⸗Post⸗Direction zu Frankfurt ein Ministerial⸗Rescript erlassen worden, worin die⸗
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selbe ersucht wird, saͤmmtlichen von derselben ressortirenden aͤmtern des Auslandes aufzugeben, keinerlei nach dem Herza thum Nassau adressirte Pakete zu befoͤrdern, ohne daß der sender eine Declaration ihres Inhaltes denselben beigefuͤgt u mit seiner Namens⸗Unterschrift beglaubigt haͤtte. Man sie diese Maßregel als einen ferneren Vorschritt zum definitiy, Zollanschluß an. Es heißt, es solle dieser mit dem 1. Oktoh, in volle Kraft treten.
Frankfurt, 8. Sept. Ihre Koͤnigl. Hoh. die Frau Ha zogin von Nassau ist gestern in Begleitung Ihrer Durchc
der Prinzessin Therese von Nassau hier eingetroffen und in
Gasthaus zum Roͤmischen Kaiser abgestiegen. Im Gefolge Ihre Koͤnigl. Hoh. befinden sich der Hr. Hofmarschall Baron v. Pos und Fraͤulein v. Winzingerode, Hofdame. 8 Oesterreick.
Prag, 7. Sept. Se. K. K. Majestaͤt haben zu Budme am 2. Sept, dem General⸗Großmeister des ritterlichen Krep herrn Ordens mit dem rothen Sterne, Joseph Koͤhler, das N. terkreuz des Leopold⸗Ordens verliehen.
Ueber den ferneren Aufenthalt Ihrer Majestaͤten in But weis enthaͤlt die hiesige heute wieder einen sehr an fuͤhrlichen Bericht, wovon Folgendes das Wesentlichste ist: „ 3. September, dem Tage nach der Ankunft Ihrer Majestaͤn widmete der Kaiser nach gehoͤrter Messe sich zuerst den Staat Geschaͤften und fuhr dann mit der Kaiserin auf den millitairisthe Uebungs⸗Platz bei Kronfellern, wo unter dem General⸗Ma Baron Haͤrinz das Infanterie⸗Regiment Erzherzog Rainer, daf Landwehr⸗Bataillon von Baron Trapp Infanterie und 4 bespongn Batterieen zum Exerciren aufgestellt waren und vor Sr. Mie⸗ staͤt einige Exereitien ausfuͤhrten. Der Kaiser wurde dort we dem Feldmarschall⸗Lieutenant Fuͤrsten Windischgraͤtz empfange und gab sein hoͤchstes Wohlgefallen uͤber die gute Haltung Truppen zu erkennen. Ihre Majestaͤt die Kaiserin wohnten de Manz ver in einem offenen Wagen bei. Nachmittags nahmen Se. M
die oͤffentlichen Gebaͤude der Stadt in Augenschen und besuchtenag
die Schuͤtzen Gesellschaft, welche zur Feier der Anwesenheit rer Majestaͤten ein Schießen veranstaltet hatte, und in de Schuͤtzenbuch Se. Majestaͤt sich mit eigener Hand einschrieh Die Kaiserin begab sich waͤhrend dieser Zeit in die Domking und in die Maͤdchenschule. Abends besuchten Ihre Majestin das Theater, wo ein von Dilettanten zu dieser feierlichen Ge
ünternommen, welche auf seinen Befehl
i Muth, der Gefahr entgegengetreten zu seyn, bestreiten koͤnnen, nd da die Bewohner Valencia's mich mit einem so edlen Ver⸗ auen beehrt haben, so bitte ich, es mir auch ferner zu bewahren. hr koͤnnt versichert seyn, daß Ihr Eurem General⸗Capitain nie⸗ als einen Mangel an Festigkeit und Loyalitfaͤt im Augenblick der gefahr werdet vorzuwerfen haben. Er wuünscht dieselben Garan⸗ seen, wie alle guten Spanier; er bekennt sich zu denselben Prin⸗ woen, die er in der Versammlung der National⸗Revyraͤsentanten guzzusprechen und zu vertheidigen gewohnt ist. — Valencia, den a1. August 1835. . von Almodovar.“
Es sind Couriere an die Deputirten, welche die Provinz veäsentiren, abgegangen, um sie nach Valencia zu berufen, damit sie an einer Junta Theil nehmen, die sich vornehmlich mit dem Interessen der Previnz beschaͤftigen soll.”
. Tuürnee..
Privat⸗Korrespondenz der Times aus Kon⸗ tantinopel vom 11. August liest man Folgendes:
„Die Englische Euphrat⸗Exvedition ist ohne weitere Hindernisse dis Bir vorgedrungen. Da aber auf dem ferneren Wege bedeuten⸗ der Widerstand von Stiten der unabhaͤngigen Arabischen Voͤlker⸗ stämme befuͤrchtet wird, so hat der Befehlshaber der Exvedition, Oberst Chesney, dem Britischen Konsul zu Aleppo, Herrn Werry, den Vorschlag gemacht, sie in eigener Person durch Geld und geschenke zu einem freundlichen Benehmen zu bewegen. Ungeachtet der Gefahr, welche eine solche Mission befuͤrchten süßt, hat Herr gerry sich zur Uehernahme derselben bereit erklaͤrt. Er wird von einem der Lieutenants, welche unter dem Befehl des Doersten Chesney stehen und von Herrn Wood, einem Dolmetscher der hiesigen Britischen Gesandtschaft, der bereits gestern in der viht „Meschief“ von hier nach Beirut abgegangen ist, begleitet helden. Washuf Efendi, des Sultans Privat⸗Sceretair und Ehwiegersohn des Ministers des Innern ist mit einer besonderen Misston nach Albanten abgesandt worden. Seine Instructionen eaen dahin gehen, mit den Insurg nten in Unterhandlung zu t e⸗ in, falls er finden sollte, der Au stand lasse sich vor dem Eintritt des Winters durch Gewalt nicht unterdruͤcken. Die Abreise des Muschir Achmet Pascha zur Armee in Rumelien ist bis zur Ruͤck⸗ ehr des Washuf Efendi aufgeschoben worden. Dem Exr⸗Wesir von
kutaci, Mustapha Pascha, hat der Sultan eine Anweisung auf einen Schatz gegeben, als er erfuhr, daß derselbe durch die Insur⸗ retion cin vierteljaͤhriges Einkommen eingebuͤßt habe. Nach Brie⸗ in aus Aleppo vom 2isten v. M. hat Ibrahim Pascha, des muͤfi⸗ gen Lebens in Antiochien muͤde, die Inspection der Stuͤckgießerei zu Payas angelegt wird.
Von dort hat er sich nach vana begeben, wo er sich jeht befindet.
genheit vorbereitetes Stuͤck gegeben wurde. Am folgenden dusca der Räͤbe von Alevoo war Alles ruhig, nicht so in Nieder⸗Sy⸗
ertheilte der Kaiser eine allgemrine oͤffentliche und mogrere Acaren, wo das Vol? sehr gedeuͤckt wird.
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Nach vielem Zoͤgern haben
vat⸗ Audienzen. Um 11 Uhr nahmen Ihre Majestaͤten die Esensich, Emir Beschir und die uͤbrig en Haͤnvtlinge der De usen bereit
in? schei id fuhr 1 hr geschmackvon del bahn in Augenschein und fuhren auf dem sehr geschmackoon d senen zu lassen
Fudienz bei der hohen Pforte, um die Thronbesteigung des Schachs won Persicn anzuzeigen. dee Pecsische Handel im vocigen Jahre durch die Tuͤrkischen Be⸗ hoͤrden gegen die Raͤubereien Saltan setzte bei der Audienz die Orientalische Etikette ganz bei Seite und richtete sich so viel als moͤglich nach )
korirten Eisenbahn⸗Wagen eine bedeutende Strecke nach Stein kirchen zu und wieder zuruͤck. Nachmittags unternahmen Hoͤch
dieselben eine Fahrt nach dem benachbarten Schlosse Frauenba welches dem Fuͤrsten Schwarzenberg gehoͤrt. Morgen, mit Regie
Abends war d Kaiser wieder, wie rungs⸗Angelegenhelt beschaͤftigt.“
Neapel, 19. August. Die Zeitung beider Siecil vom 10. August enthaͤlt ein Dekret, nach welchem die Verge gegen die Gesundheits Gesetze (missatli sanitari) mit dem I. bestraft und durch Militair⸗Kommissionen mit summarischem I fahren abgeurtheilt werden sollen. Diese Vergehen, welche Tod bestraft werden, sind: 1) die Verletzung der Gesunzsetl Kordons; 2) die Verletzung der verschiedenen Quarantainme † die Einfuͤhrung oder Ausschiffung von Schmuggel⸗ Waaren; die Faͤlschung der Gesundheits Patente; 5) die Mitschuld an d sem Verbrechen; 6) die Desertion der die Gesundheits⸗Kordef bildenden Soldaten. 1“
Spaän * Das Journal des Debßbats enthaͤlt nachstehende theilung aus Valencia vom 22. August. „Gestern ist hier! Vereinigung der Koͤnigreiche Aragonien, Catalonten und Vll cia zur gemeinsamen Vertheidigung des Thrones und der - heit und zur Realisirung der von dem Volke verlangten ung chen Reformen proklamirt worden. Zuvor wurde eine he thende Huͤlss⸗Junta ernannt, aͤhnlich denen, die im Jahre I. das Vaterland retteten, und nach dem Muster derjenigen Barcelona und Saragossa. Alle Klassen der Gesellschaft wuf aufgesordert, zur Bildung dieser Junta beizutragen. Praͤstt derselben ist der Graf von Almodovar, General⸗Capitain dest nigreichs und Praͤsident der Deputirten Kammer. Die Nn wird durch den Unter⸗Inspektor der Artillerie dieses. partements, durch den Orts⸗Kemmandanten und die giments⸗Commandeure der Garnison revpraͤsentirt. Civil⸗Gouverneur vertritt die Buͤrgerschaft, der Intehhe der Previnz besorgt das Finanzwesen. Der Megzstrat durch drei Richter vom Koͤniglichen Gerichtshofe repraͤsent die Geistlichkeit durch zwei Dom-Kapitulare, die im Jahre! Cortes⸗Mitzlieder waren, der Adel und die Gutsbesitzer due
drei Edelleute, welche Grund⸗Eigaenthuͤmer sind, der Hande
und Sewerbestand durch die Chefs der ersten Handelshaäu die Advokaten durch zwei Mitglieder dieser Koͤrperschaft und uͤbrige Volk durch zwei Regidoren der Munizipalitaͤt. 2 Junta wird sich, eben so wie dies in Barcelona und Saragt geschieht, vornehme ich mit der Organisirung einer ansehyulbch Truppenmacht zur Vernichtung der Insurgenten, zur Befestizt des Thrones Isabella's II. und zur Befoͤrderung derjenigen
besserungen beschaͤftigen, welche die Ferischritte des Jahrhunde erfordern und die Spanische Nation den uͤbrigen Europeͤisst Voͤlkern gleichstellen werden.
Der Graf von Almodovar theilt in der (bereits erwaͤhnt Proclamation an die Einwohner von Valencia und Murecm von der Junta von Barcelona; an ihn ergangene Aufforden (siehe Nr. 248 der St. Ztg.) mit und suͤgt dann Folga hinzu: — „Ich erklaͤre, deß das vorstehende Dokument ganz dem G der es abgefaßt hat, angemessen ist, und ich befehle daher, um⸗ von mir angenommene System der Oessentlichkeit und der Frßt zu befolgen, daß es woͤrtlich in die Zeitungen eingeruͤckt werde! Bewohner von Valencia haben in den wrnigen Tagen, dem ich die Ehre habe, an ihrer Spitze zu stehen, mehtnt Gelegenheit gehabt, meine politischen Grundsaͤtze kennen lernen. Ich werde mich niemals fuͤr meine Schritte verch gen, und ich bin nicht gewohnt, meine Versprechungen zu! chen. Eng verbunden mit Aragonien und Catalonien, ng wir einen Weg mit ihnen gehen, und ich bin entschlossen, Wim g und Ungluͤck Euer Schicksal zu theilen. Wenn es dem beispiele Patriotismus der Ben ohner dieser drei Provinzen gelengt, den 1 Isabella's II. und die Freiheit der ganzen Nation auf unbesteille Grundlägen zu sichern, die Fortschritte und Verbesserungen 1 schleunigen und den Uebeln, welche wir seit langer Zeit 1 und die den voͤlligen Untergang des Vaterlandes zur Folge he muͤssen, ein Ziel zu setzen, so wird die Dankbarkeit unseres gem, samen Vaterlaͤndes die schöͤnste Belohnung fuͤr uns seyn. Auf! nen Fall wird man uns den Ruhm, dies versucht zu haben,
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Der Aülgent des Vice⸗Koͤnigs von Aegypten hat der
sllcet, 800 Mann in den diszeplinirten Regimentern Ibrahim's Am 5ten v. M. hatte der Persische Gesandte seine
Er dankte zugleich fuͤr den Schutz, den
der Kueden gefunden hatte. Der dem Europaͤischen
mpfangs Ceremonell. Ineinem Vertrage, der im vorigen Jahre
zwischen den Tuͤrk schen und Persischen Graͤnz⸗Behoͤrden abgeschlos⸗
en worden ist, bat sich die Pforte verpflichtet, für den Raub, den ie ihrer Botmaͤßigkeit nominell unterworfenen Kurden an einer ersischen Karawane ausgeuͤbt haben, eine Entschaͤdigung von 3 Millionen Piaster zu zihlen. Der groͤßte Theil dieser Summe
kommt Englischen Haͤusern zu Gute.“
Konstantinopel, 21. August, (Breslauer Zeitung.) Pforte auf ainmal eine Zahlung von 6 Mtllionen Piastern gemacht, welche er als einen Theil des schuldigen Tributs entrichtete. Der Vice⸗Koͤnig, der durch die laͤngst bekannten neueren Ereignisse
in Syrien, Arabien und Aegypten beinahe zu Grunde gerichtet
Pist, entwindet sich jetzt fremdem Einfluß und sucht die Gunst
der Pferte wieder zu erhalten. Nach Berichten aus St. Jean dAere vom 2ten d. dauert der kleine Krieg der Drusben mit den Truppen Ibrahim Paschas fort. Man schreibt, daß ein ganzes Bataillon neu ausgehobener Syrier die Fahne Ibrahim's ver⸗ lassen und sich an die raͤuberischen Drusen angeschlossen hä te. Emir Bekir, der von dem Ibrahim Pascha die Auslieferung der Ausreißer verkangte, hat sich mit der Unmoͤglichkeit, derselben habhaft zu werden, entschuldigt. Fuͤrst Milosch ist uͤberall auf dem Ottomanischen Gebiet mit Fuͤrstlichem Range empfangen worden. Am 18ten traf er hier ein und wird dieser Tage dem Gultan auf eine feierliche Weise vorgestellt werden. Der Kiaja Boy und die Woywoden von Pera und Galata, so wie der Fuͤrst von Samos, sind taͤglich bei demselben. Der Sultan hat einen prachtvollen Ehren⸗Kaftan fuͤr denselben bestimmt. Leider hat die Pest auf eine beunruhigende Weise in mehreren Quartie⸗ 1 zugenommen, und die ganze Bevoͤlkerung ist in großer Be⸗ üͤrzunod. 8
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Griechenland.
Athen, 5. Aug. (Muͤnchener Zeit.) Das Griechische Regierungsblatt vom 8. Jult enthaͤlt eine Verordnung über die Errichtung einer naturhistorischen Gesellschaft mit Beifuͤgung ihrer Statuten. Es sollen die gelehrten und Kunstvereine Eu⸗ ropas zu freiwilligen Beitraͤgen fuͤr die zu bezinnenden Samm⸗ lungen, eingedenk der an Griechenand sich knuͤpfenden histori⸗ schen Erinnerungen, aufgerusen werden. Am 13ten d. haͤlt der Verein seine erste oͤffentliche Sitzung. Ferner bringt das Regie⸗ rungsblatt eine Verordnung uͤber Einfuͤhrung der Todten⸗ schau. Das Regicrungsblatt enthaͤlt auch eine Verordnung üͤber die Errichtung einer theoretisch⸗praktischen Lehranstalt fůr Chirurgie, Pharmacie und Geburtshuͤlfe. Ferner eine Ver⸗ ordnung uͤber die Ueberreichung von Petitionen und die Ent⸗ scheidungen hieruͤber. Im Eingange dieser Verordnung heißt es: „Um unseren lieben und getreuen Unterthanen einen neuen Be⸗ weis Unseres Gerechtigkeitssinnes zu geben, und ihnen die Mittel zu bezeichnen, gerechte Klagen und Beschwerden, wenn sie solche zu fuͤhren haben sollten, jederzeit zur schleunigen Abhuͤlfe anbrin⸗ gen zu koͤnnen; ferner, um die nunmehr eingesetzten Staats⸗Be⸗ hoͤrden in den ihnen gesetzlich uͤbertragenen Kompetenzen zur Er⸗ zielung einer geregetten Staats⸗Verwartung zu sichern, ohne hie⸗ durch den Weg an Unsere Person selbst abschneiden zu wollen, besehlen und verordnen Wir ꝛc.“ Im Art. 3 derselben heißt es: Die Petitionen duͤrfen in den Faͤlllen an Unsere Person selbst Krichtet und Uns unmittelbar uͤberreicht oder in Unserem Kabi⸗ nelte abgegeben werden: 1) wenn der Petent glaubt, daß auf ene Gesuche und Beschwerden sowohl von der Behoͤrde, der die erste Entscheidung daruͤber zukommt, als stufenweise von allen ihr vorgesetzten Stellen nicht rechtzeitig, ungerecht oder ohne ge⸗ nuͤgenden örund abschlaͤgig verbeschieden worden sey; 2) wenn das Gesuch eine Unterstuͤtzung, Begnadigung oder solche Gegen⸗ slände betrifft, welche sich nicht zu einer Behoͤrde eignen.“ Endlich ne Verordnung uͤber die Einsetzung des Standrechts in den Kreisen zntarnanien und Aetolien, Phokis und Lokris, wegen Ueberhand⸗ ahme der Raͤubereien. Auch findet sich im Regierungsblatte die
ekannzmachung des Abschlusses eines Vertrages zwischen Grie⸗
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merzien⸗Rath v. Wallenberg;
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chenland und dem Großherzogthum Baden uͤber gegenseitige Aufhe⸗ bung der Ausfuhr, und Erbschaftsgebuͤhren. — Der Krankenstand in Athen hat eine in dieser Stadt bisher nicht gekannte Hoͤhe erreicht; es giebt fast kein Haus, in dem sich nicht wenigstens ein Kranker befindet; und wenn auch nicht die Sterbefaͤlle, so sind doch die Erkrankungen unter den Einheimischen so haͤufig, als unter den Fremden. Um den alles Verhaͤltniß uͤbersteigenden Erkrankungen des Militairs thunlichst zu begegnen, wurde eine Kommission niedergesetzt mit dem Auftraͤge, hinsichtlich der zweck⸗ mäßigsten Unterbringung des Mtkitairs geeignete Vorschlaͤge zu machen. Dem Antrage dieser Kowmission zufolge, wurde das von Erkrankungen am meisten heimgeschte 6te Bataillon nach Aegina, Salamis und Megara beordert; zwei Compagnieen desselben sind vorgestern bereits nach Aegina abgegangen, die andern werden heute und morgen folgen. Sie werden so lange in ihren neuen Garnisonen verbleiben, bis der Bau der neuen Kasernen, deren bis jetzt vollendeter Theil zu einem Spitale benutzt wird, vollen⸗ det ist. Bemerkenswerth ist, daß von den drei hiesigen Gerich⸗ ten wegen Erkrankung des Richter⸗Personals nicht Eines dersel⸗ ben eine Sitzung halten kann. Auch die naͤchste Umgebung Sr. Maj. ist zum Theil von dem allgemeinen Uebel heimgesucht wor⸗ den. Nachdem der Kabinetsrath, Hr. Frey, dessen ausdauernde Thaͤtigkeit allgemein bekannt ist, sich von einem heftigen Anfalle erholt hat, ist der Staats⸗Kanzler Herr Graf von Armansperg gestern von einem Fieber befallen worden. Ich hoͤre uͤbrigens, daß sein Zustand sich bereits gebessert hat. Zur allgemeinen Freude ist die Gesundheit Sr. Maj. fortwaͤhrend die erwuͤnschteste. Die all⸗ gemeine Erkrankung erkeaͤrt sich uͤbrigens zum Theil aus der gro⸗ ßen Hitze, zum Theil aber auch aus den vielen Erdgrabungen und dem Mangel einer tuͤchtigen Reinlichkeitspolizei. Diese Ur⸗ sachen machen es auch erklaͤrlich, daß die Erkrankungen im Pi⸗ raͤus wo moͤglich noch haͤufiger sind, als in Athen. — Dieser Tage hat der zur Organisation der Marine hieher berufene Schwe⸗ dische Major Graf Rosen seine Anstellung als Direktor des Ar⸗ senals und Oberst⸗Lieutenant à la Snite erhalten. Man ruͤhmt all⸗ gemein seine gruͤndlichen Kenntnisse und die Zweckmaͤßigkeit der bereits von ihm gemachten Vorschlaͤge. — Man sagt, daß die Residenz Sr. Maj. nicht an die von Herrn v. Klenze hierfuͤr auserlesene Stelle gebaut wuͤrde. Es heißt, die Hauptursache der Wahl eines anderen Platzes und zwar nicht ferne von der Interims⸗Residenz liege in Sanitaͤts⸗Ruͤcksichten. — Die Abreise des Herrn Koletti nach Paris soll nun, nachdem seine Gesundheit wieder hergestellt ist, am 8ten d. M. erfolgen.
Merxiko.
Englische Blaͤtter melden aus Mexiko: „Der General Santana wird sich nach seinem Landgute in Manga de Clava begeben, um seine Gesundheit, welche durch die Anstrengungen bei der letzten Insurrection zerruͤttet ist, wiederherzustellen. — Der Doktor Antomarchi hat der Mexikanischen Regierung eine Buͤste Napoleon's uͤberreicht. — Die Kolonisten in Texas haben einen Versuch gemacht, die Mexikanischen Truppen zu ve. trerben, doch ist es dem Obersten Ugartehen gelungen, die Ruhe herzu⸗ stellen. — Der Plan von Taluca hat noch einen Zusatz⸗Artikel erhalten und duͤrfte allgemein angenommen werden. Die Cor⸗ porationen der Staaten Mexiko, Oajaca, Jalisco, Queretaro, Moreba, Durangos, Zacatecas, Tamaulipas, San Luis, Vera⸗ eruz und Puebla werden als diejenigen genannt, welche eine Aenderung der Verfassung gewuͤnscht haben. Das Votk scheint auch der ewigen Revolutionen und Regierungswechsel uͤberdruͤssig zu seyn und sich nach Ruhe zu sehnen.“
Inland.
Berlin, 11. Sept. Die Schlesische Zeitung meldet aus Breslau vom 8ten d. M.: „In den Annalen Schlesiens und Breslau's werden die Tage stets unvergeßlich bleiben, an
welchen Se. Majestät unser allverehrter Koͤmg, Ihre Majestaͤt die Kaiserin von Rußland, Ihre Kaiserl. Hoheiten die Erzher⸗ zoge Franz Karl und Johann von Oesterreich, und so viele an⸗ dere hoͤchste und hohe Herrschaften, nach Beendigung der Ma⸗ noͤver bei Kapsdorf und Konradswaldau, durch Hoͤchstihre Ge⸗ genwart unsere Hauptstadt begluͤckten. Heute Nachmiltag um 2 ½ Uhr trafen Se. Majestaͤt der Kaiser von Rußland und Se. Kaiserl. Hoheit der Großfuͤrst Michael hierselbst ein und setzten nach ersolgtem Pferdewechsel unmittelbar Hoͤchstihre Reise nach Kalisch forr. Um 3 Uhr erfoigte unter dem Gelaͤute aller Gocken die Ankunft Ihrer Majestaͤt der Kaiserin von Rußland, so wie Ihrer Kaiserl. Hoheiten des Großfuͤrsten Konstantin und der Großfuͤrstin Olga. Die Kaiserin geruhte in dem zu Ihrem Empfange festlich eingerichteten Regierungs⸗Gebaͤude die Aufwar⸗ tung der Behoͤrden, der Geistlichkeit und einer Deputation des Ma⸗ gistrats huldvoll anzunehmen. Gleichzeitig traf Se. Koͤnigliche Hoheit der Kronprinz, gegen 5 Uhr Se. Maj staͤt unser allver⸗ ehrter Koͤnig und etwas spaͤter Ihre Durchlaucht die Frau Fuͤrstin von Liegnitz hierselbst ein. Am Abend beehrten die Allerhoͤchsten und Hoͤchsten Herrschaften den Ball, welchen die hiesige Kaufmannschaft in den festlich geschenuͤckten Saͤlen des Boͤrsenhauses Hoͤchstoenselben zu Chren veranstaltet hatte, mit Hoͤchstihrer Gegenwart. Treppen urnd Korridore des Boͤrsen⸗ Gebaͤudes waren mit Blumen und Orangerieen reich besetzt, waͤh⸗ rend das Innere durch seine hoͤchst geschmackvolle Anordnung und Ausschmuͤckung einen imposanten und uͤberraschenden Ein⸗ druck gewaͤhrte. Alle Straßen und Plaͤtze der Stadt, so wie auch der Kranz des Elisabeth-⸗Thurms, des Rathsthurms und
die Vruͤcke der Magdalenen⸗Teuͤrme, waren zu Ehren der hohen
Fremden festlich erleuchtet. Den herrlichsten Anb'ick gewaͤhrte
der Gothische Bau des Rathhauses, dessen Erker und Bogen⸗
fenster in blendendem Lampenschimmer strahrten. Ungeachtet des nicht ganz guͤnstigen Wetters wogten bis spaͤt in die Nucht un⸗ zaͤhlige Menschenmassen von Einheimischen und Fremden in den hell erleuchteten Straßen umher und aͤußerten ihre fr. udige Theilnahme an der seltenen Festlichkeit auf die lebhafteste Weise.“
— Die Breslauer Zeitung giebt das Verzeichniß der Wohnungen, in denen die Allerhoͤchsten und Hoͤchsten Phee sgfaften abzusteigen geruht haben. Se. Majestaͤt der Koͤnig wohnen im Koöniglichen Schlosse; — Se. K. H. der Kronprinz, bei dem Kom⸗ — S. K. H. der Prinz Wilhelm (Sohn Sr. Maj.) nebst Gemahlin, bei dem Ober⸗Land⸗Mund⸗ schenk und Standesherrn Grafen Henck. von Donnersmarck; — Se. K. H. der Prinz Karl und Se. K. H. der Prinz Albrecht, bei dem General⸗Landschafts⸗Direktor Grafen Dyhrn; — Se. K. H. der Prinz Wilhelm (Bruder Sr. Maj.) nebst Gemahlin und der Prinzessin Elisabeth, bei dem Erb⸗Lond⸗Hofmeister und Standesherrn Grafen von Schafgotsch; — die Prinzen Adal⸗ bert und Waldemar Koͤnigl. Hoheiten, bei der Geheimen Raͤthin Berger; — Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz Friedrich, bei dem Kaufmann Kraker; — Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz August, bei dem Geheimen Kommerzien⸗Rath Schiller; — Ihre Durch⸗ säucht die Frau Fuͤrstin von Liegnitz, im Koͤniglichen Schlosse; —
Se. Koͤnigl. Hohett der Prinz Friedrich der Niederlande nehst Ge⸗ mahlin, bei dem Kommerz!en⸗Rath Loͤsch; — Se. Koͤnigl. Heh. der Erb⸗Großherzog von Mecklenburg⸗Schwerin nebst Gemahlin, bei dem Grafen Renard; — Se. Hoh. der Herzog Karl ven Mecklenburg⸗Strelitz, bei dem Kausmann Dyohrenfurth; — Ihre Majestaͤt die Kaiserin von Rußland, Se. Kaiserl. Hoh. der Grof⸗ fuͤrst Konstantin und Ihre Kaiserl. Hoh. die Groß fuͤrstin Olga, im Regierungs⸗Gebaͤude; — Se. K. H. der Herzog Eugen von Wuͤrttemberg, bet dem Kaufmann Reiman; — Se. Kaiserl. H. der Erzherzog Franz Kari von Oesterreich, bei dem Geheimen Kommerzien⸗Rath Friesner; — Se. Kaiserl. H. der Erzherzog Johann von Oesterreich, bei dem Gehelmen Oder⸗Finanz⸗Rath von Piegeleben; — Se. Durchl. der Herzog von Nassau, bei dem Kaufmann Philippi; — Se. K. H. der Prinz Friedrich von Wuͤrttemberg, ebendaselbst; — Se. Hoh. der Erb⸗Großher⸗ zog von Hessen⸗Darmstadt, bei dem Kaufmann Kny; — JIJ. DD. die Prinzen von Holstein⸗Sonderburg⸗Gluͤcksburg, bei dem Me⸗ dizinal⸗Assessor Olearius; — Se. Durchl. der reg. Fuͤrst Reuß⸗ Ebersdorf⸗Lobenstein, bei dem Kaufmann Teichfischer.
— Herr Hauptmann von Boguslawski zu Breslau hat einen Artikel uͤber die Erscheinung des Halleyschen Kometen in die dortige Zeitung einruͤcken lassen, aus dem wir Folgendes ent⸗ nehmen: eute am 9. September, ist der Komet nur noch 28 ½ Mill. Meilen von uns entfernt; innerh alb 17 Tagen wird er neuerdings um die Haͤlfte dieses Abstandes naͤher ruͤcken. Von da an wird er wohl unzweifelhaft auch dem unbewaffneten Auge sichtbar werden, und, waͤhrend er eine sehr sternenleere Gegeno des Himmels, zwischen der Hand des Castor und den Vorderfu⸗ ßen des großen Baͤren, durchwandert, im Verlaufe der darauf folgenden 14 Tage den interessanten Anblick einer immer groͤßeren Licht⸗Ent wickelung, der Entfaltung und Ausbreitung eines ge⸗ wiß nicht unbetraͤchtlichen Schweifes, darbieten. Am 19. Okto⸗ ber wird er bis auf 4 ¼ Mill. Meilen uns nahe geruͤckt seyn und in den Abendstunden nahe uͤber den Stern Dubhe im großen Baͤren (das Hin⸗ terrad im großen Wagen, welches nach dem Polarsterne zu steht) hin⸗ weggehen. Den uͤbrigen Sternen des großen Baͤren geht er in einem flachen Bogen um mehrere Grade noͤrdlicher vorbei, und schim⸗ mert daher die ganze Nacht hindurch zwischen diesem schoͤnen Sternbilde und dem Polarsterne. Am Tage steht er dann, uns unsichtbar, hoch am Himmel, und geht zwischen 9 und 12 Uhr Vormittags unserm Scheitelpunkte nur uUm wenige Grade nach Norden zu voruͤber. Am IlIten ist er nicht volle 4 Mils. Mei⸗ len, und am 12ten Abends, zur Zeit seiner groͤßten Erdnaͤhe, uͤber dem mittelsten Sterne im Schweife des großen Baͤren hiön⸗ zend, nur 3,850,000 Meilen von uns entfernt, also nech um 2 Mill. Meilen naͤher, als irgend ein Planet, die Venus, uns je⸗ mals kommen kann. Allein erst am folgenden Abende, wo ernje⸗ doch bereits uͤber den aͤuße sten Stern im gioßen Baͤren hinaus⸗ geruͤckt ist, wird er seinen groͤßten Glanzpunkt erreichen, und sieb⸗ zehnmal heller leuchten, als am heutigen Abend, weil, wihrend seine Entfernung in 24 St. nur unmertlch, um etwa 39,900 Meilen zugenemmen hat, seine Erleuchtung durch die Sonne, mit jedem Schritte ihr naͤher, an Glanz gewinnt, und der spaͤter aufgehende Mond uns laͤnger vergoͤnnen wird, seme interessante Lichtgestalt am dunklen Himmelsgrunde zu bewundern. Diese große Annaͤherung des Kometen wird aber bei guͤnstiger Witte⸗ rung auch den Astronomen eine willkommene Gelegenheit dar⸗ bieten, Forschungen uͤber den raͤthselhaften Bau dieses merkwur⸗ digen Himmelskoͤrpers anzustellen, und es vielleicht zur Entschei⸗ dung zu bringen, ob auch dieser Keomet ohne festen Kern sed oder nicht. Koͤnnte aber wirklich ein sichtbarer, unveraͤnderlicher Kern beobachtet werden, so wuͤrde der Komet eine noch groͤßere Wichtigkeit fuͤr uns erlangen, indem er uns um die Zeit sener Erdnaͤhe zu einer noch genaueren Kenntniß der Entfernung der Erde von der Sonne verhelfen wuͤrde. Ueber seinen Schweif, welcher ebenfalls zur Zeit seiner groͤßten Erdnäͤhe in einer sehr guͤnstigen Stellung sich zeigen wird, laͤßt sich erst dann etwas im Voraus sagen, wenn er uns wenigstens theilweise zu Gesicht gekommen seyn wird. Jetzt liegt er, gaͤnzlich von uns abgewen⸗ det, hinter der Nebelhuͤlle des Kometen verborgen.“
— In den Hafen zu Swinemuͤnde sind im Laufe des Monats August, bei einem Wasserstande von 19 — 20 ½ Fuß, 89 beladene Schiffe, einschließlich 45 Preußen, und 17 geballa⸗ stete Schiffe eingelaufen, dagegen gingen 103 beladene Schiffe, unter diesen 75 Preußen, und 44 geballastete Schiffe aus. 53 Seeschiffe exportirten Holz und 22 Getraide. — Die Haupt⸗ Artikel des Imports Stettins bestanden in 2848 Ctr. Eisen, 7002 Ctr. Farbehoͤlzern, 2996 Ctr. Hanf, 13,181 Tonnen Haͤ⸗ ring, 1441 Ctr. Kaffee, 3844 Ctr. Pottasche, 946 Ctr. Reie, 1081 Ctr. Rosinen, 2568 Ctr. Syrup, 8672 Ctr. Talg, 9408 Ctr. Thran, 5878 Ctr. Wein und 22,136 Ctr. roher und Lumper⸗ zucker. Exportirt sind seewaͤrts: 34,650 Kubikfuß eichen Schiffs⸗ bauholz, 428 Ring Stabholz, 3605 Stuͤck Valker, 1027 Schiffs⸗ lasten Bohlen und Bretter, 2684 Ctr. roher Zink, 1133 Wiegel Getraide, groͤßtentheils in Roggen bestehend, und 33990 Ctr. Raps und Ruͤbsaat.
— Uber den Ausfall der Aerndte meldet man aus dem Re⸗ gierungs⸗Bezirk Stettin Folgendes: „Die Aerndte des Win⸗ ter⸗Getraides ist beendigt und liefert in Hinsicht des Einschnitts einen reichen Ertrag. Der Gewinn an Koͤrner⸗Ertrag laͤßt sich, vorzuͤglich beim Weizen, der bei der sehr treckenen Witrerung durch Stuürme viele Koͤrner verloren hat, zmwar nicht bestimmt angeben, doch lassen alle Nachrichten eine gute Aerndte an Win⸗ ter⸗Getraide und Erbsen erwarten. Wentger guͤnstig ist, wegen des Mangeis an Regen, in vielen Gegenden der Einschnitt des Sommer⸗Getraides und die Aussicht auf die Kartoffel⸗Aerndte, doch wird von vielen erfahrenen Landwirthen auch im Sommer⸗ Getraide eine Mittel⸗Aerndte und in Kartoffeln eine bessere als im Jahre 1834 erwartet. — Die Obst⸗Aerndte ist schlecht und der Stand des Weinstecks und seiner Trauben erinnert an die noͤrdliche Lage Pommerns. In quantitat ver Beziehung laͤßt der Weinstock zwar nichts zu wuͤnschen uͤbrig, allein nur wenige Trau⸗ ben werden zur Reife kommen. Die schon im August eingetre⸗ tenen kalten Naͤchte, welche sonst erst im Oktober bemerkbar wer⸗ den, und die Duͤrre, sind die Ursachen der unguͤnstigen Obst⸗ und Wein Aerndte und lassen besorgen, daß die zweite Heu⸗Aerndte sehr schlecht ausfallen wird.“
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Meteorologische Beobachtung.
1835. Morgens ] ÿ RNachmittags Abends 10. September. 6 Uhr. 2 Uhr 10 Uhr. 332 22“‧ Par. 7,20 R. 530 R. 80 rCt. trübe. W.
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Rach einmaliger Beobachtung.
332,94“ Par. 332,70“ Par sQuellwͤrme 8,5 0 RN. 13,50 R 6.,10 R. Flutwarme 13 20 N. N. 1 4* G R. Vodenwärme 12.6 0 R. 53 v„Ct. 80 „Et. 8
trübe. beiter, Ausdünstung 0,08 ⁄ Rh. 8 Niederschlag 0.
W. Wolkenzug.. W. Hachtkälte 479 R,.
Luf druck.... Luftwärme .. Thaupunkt.. Dunstsättigung Wetter
Tagesmittel; 332,69Par, „ 8,90 R