11111A1XA1XAXA2AX*“] “ als außerordentlicher Gesandter angekommene Chudadad“) Chan hat das mitgebrachte freundschaftliche Schreiben des Schahs von Iran, dem gnaͤdigen Willen des Sultans gemäß, am 12ten des verwichenen Monats, einem Freitage, im Beiseyn der Wesire, des Reis Efendi's und des Persischen Dolmetschers, Urfi Efen⸗ di's, Seiner Hoheit dem Sultan persoͤnlich uͤberreicht. Bei die⸗ ser Gelegenheit ist auch der seit einiger Zeit in Konstantinopel sich 6 Geschaͤftstraͤger (Medir) des Hofes von Iran, Agha Muhammed, zur Audienz gezogen und gnädig empfan⸗ gen worden.“ . „Am Abend des 9ten Tages des laufenden Monats, an ei⸗ nem Basar⸗Tage (d. i. Sonntage), geruhte Se. Hoheit der Sul⸗ tan, in Begleitung der ersten Hof und Staatswuͤrden, dem Men⸗ ßura Defterdari (Defterdari der Linien⸗Truppen), in dessen Sommerwohnung zu Beilerbei, einen Besuch abzustatten. Se. Hoheit schenkten dem erwaͤhnten Wuͤrdentraͤger, als ein Zeichen besonderer Gunst, Ihr erhabenes Bildniß und kehrten nach dem Abendessen mit Glanz und Herrlichkeit in Ihren Sommer⸗Palast nach Beilerbei zuruͤck.“ „Der Kapidschi Baschi Hafis Agha, Emin der Großherrli⸗ chen Pilger⸗Karavane, ist auf seiner Ruͤckkehr von Mekka er⸗ krankt und bald nachher gestorben. Sein Sohn Nuri Bei, der ihn begleitet hatte, so wie sein Kiahja, haben am 1;8ten des lau⸗ fenden Monats mit der Karavane ihren Ein ug in Skutari ge⸗ halten. Zwei mitgebrachte Schreiben des Emir's von Mekka, Scherif Muhamed Ben Aun, das eine in Arabischer, das andere in Tuͤrkischer Sprache, worin der Emir den Empfang des Groß⸗ herrlichen Schreibens nebst Kaftan mit gebuͤhrendem Danke an⸗ zeigt, sind von Nuri Bei an die hohe Pforte uͤberbracht worden, bel welcher Gelegenheit der Sultan dem erwaͤhnten Bei die her⸗ koͤmmliche Audienz ertheilt hat.“ Dieselbe Tuͤrkische Zeitung enthaͤlt ferner einen ausfuͤhrlichen (aus dem Franzoͤsischen ins Tuͤrkische uͤbersetzten) Bericht des Doktors Konstantin, Lehrers an dem chirurgischen Institute und Arztes an dem Hospitale von Topkagu, uͤber eine schwie⸗ rige Operation (Ausschneidung des linken testiculus), die der ge⸗ nannte Arzt an einem gewissen Esseid Muhamed Raghis Efendi
gluͤcklich vollzogen. Serbien. Nach Mittheilungen aus einem Privat⸗Briefe des Koͤnigl.
Siäͤchsischen Ober⸗Berghauptmanns Frhrn. von Herder von Po⸗
scharewatz, den 30. August, wurde derselbe in Belgrad von den Behoͤörden des Fuͤrsten Milosch sehr gut empfangen, und ging
von da nach Kragujewatz, der Residenz des Fuͤrsten und seines
dermaligen Stellvertreters; von hier trat er zu Pferde seine bergmaͤnnische Wanderung uͤber Jagodina, Slatowa und Kul⸗ schaina, wo die Fuͤrstin restdirt, an. Er aͤußert sich sehr erfreut
über das herrliche Land und feine schoͤnen, noch so wenig gekann⸗
ggeschwemmtes Gebirge, auch etwas Porphyr.
ten Gebirge. Die geognostischen Verhaͤltreisse erschienen bis hier⸗ her ziemlich einfach, Kalkstein, Thonschiefer, Sandstein und auf⸗ Bei dem Dorfe
Milliwa wurde das Ausgehende eines, ohnfehlbar sehr maͤchti⸗
gen Braunkohlen⸗Lagers, mit schoͤnen Versteinerungen gefunden und bei Kulschaina ein sehr problematischer ehemaliger Silber⸗
Berghau.
Merkwuͤrdig, daß auch hier ein maͤchtiger Porphyr⸗
Gang die Erzfuͤhrung des Kalksteins bewirkt zu haben schien. Die naͤchste bergmaͤnnische Tour sollte von Poscharewatz nach
1 Maidampeck gemacht werden. 91,4 9N
1. 8 8
8. 9.
98. 6
Inland.
Berlin, 29. Sept. Am 26sten d. M. wurde Se. Kaiserl.
Hoheit der Großfuͤrst Konstantin, nach gehaltenem Nachtlager in
Dirschau, in Danzig erwartet, um auf dem Dampfboote „Her⸗ kules“ die Ruckreise nach St. Petersburg anzutreten.
— Am 23sten d. M. hielt die Gesellschaft Deutscher Na⸗
ursorscher und Aerzte in Bonn ihre dritte oͤffentliche Sitzung⸗
Nachdem verschiedene Druckschriften vertheilt worden, verlas der
9 2 8
* 7 *
8 suchungen uͤber die Mechanik einiger Theile des menschlichen Koͤr⸗ 8 8 ag. *8 zum Gehen dienen, vor. Hieran schloß derselbe einige Bemerkungen zur Erklaͤrung der Resgnaseir
ddeer ersten Zeit des freiwilligen Hinkens. 6 1 stattfinden werde. 6
weite Geschaͤftsfuͤhrer eine interessante Mittheilung des Herrn 3 Boguslawski in Breslau uͤber den Halleyschen Kometen. Den
ersten Vortrag hielt darauf der Hofrath )r. Schultze aus Greifs⸗
wald uͤber die Macht der Gewoͤhnung, Gewohnheit, Uebung und Abstumpfung. Dr. Eduard Weber aus Leipzig trug seine Unter⸗
des Beines in er Vorsitzende machte bekannt, daß am 25sten eine große Spazierfahrt nach Godesberg Er leitete sodann, die Wahl und Be⸗ stimmung des Orts der Versammlung fuͤr das naͤchste Jahr ein. Es ließen sich namentlich zwei Stimmen vernehmen,
82
— 8 1 F 9 1* 535
1111
in den Statuten der Gesellschaft keine Aenderung eintre⸗ ten zu lassen. Der Abend dieses Tages schloß mit ei⸗ nem eben so glaͤnzenden als zahlreich besuchten Balle, den mehrere Bewohner der Stadt Bonn, zu Ehren der anwesenden Naturforscher und Aerzte, veranstaltet hatten. — Die vierte und 8 oͤffentliche Sitzung am 25sten eroͤffnete der erste Ge⸗ schaͤftsfuͤhrer, indem er mehrere als Geschenke eingegangene Schriften anzeigte. Der zweite Geschaͤftsfuͤhrer machte eine ihm von dem Professor Benzenberg in Duͤsseldorf zugegangene Mittheilung uͤber eine Feuerkugel, die am 23sten Abends in den Rheingegenden wahrgenommen wurde. Bemerkungen uͤber die Er⸗ klaͤrung des Phaͤnomens knuͤpften sich an das Faktische. Derselbe Geschaͤftsfuͤhrer sprach sodann uͤber die Protokolle der Sectionen und uͤber den demnaͤchst fuͤr den Druck abzufassenden umstaͤnd⸗ lichen Bericht uͤber saͤmmtliche Arbeiten der Versammlung. Pro⸗ fessor Ennemoser hielt einen philosophisch⸗poetischen Vortrag uͤber die gegenseitigen Beziehungen der Natur und des Gei⸗ stes. Medizinal-Rath Koͤhler aus Celle im Hannoverschen sprach uͤber Vergiftungen durch Kaͤse, indem er bemerkte, daß ihm und seinen Kollegen mehr als 120 Faäͤlle dieser Art bekannt seyen, welche kurz auf einander in seinem Wohnorte vorgekom⸗ men waͤren. Professor Kastner aus Erlangen faßte zuletzt mit der ihm eigenen Lebendigkeit im freien Vortrage mehrere Gegen⸗ staͤnde der vorgekommenen Abhandlungen, namentlich in so weit sie die Physik betrafen, zusammen. Beifallklatschen begleitete den abtretenden Redner. Nachdem hierauf der erste Geschaͤfts⸗ fuͤhrer seinen Dank gegen die versammelten Mitglieder als Scheidegruß ausgesprochen, erhob sich der Professor Plieninger aus Stuttgart, um, unter besonderer Anerkennung der mannig⸗ fachen szientisischen Leistungen im Preußischen Staate, zunaͤchst Sr. Maj. dem Koͤnige, durch Allerhoͤchstdessen huldreichste Zu⸗ stimmung, so wie den hohen Behoͤrden, durch deren bereitwillige Unterstuͤtzung diese Versammlung nur moͤglich geworden, dann ferner der Stadt, der Universitaͤt und den Vorstehern der ver⸗ schiedenen Institute in gewaͤhlten Ausdruͤcken zu danken. Aehn⸗ lichen Dank zollte auch noch der Hof⸗Kammerrath Waitz aus Al⸗ tenburg den beiden Geschaͤstsfuͤhrern, wobei er ihnen eine von allen Mitgliedern der diesjaͤhrigen Versammlung unterzeichnete Urkunde, die deren Gesinnungen in dieser Beziehung ausspricht, uͤberreichte. So schloß diese letzte Sitzung der Versammlung. Nach der gemeinschaftlichen Mittagstafel brachten die Mitglieder den Abend in Godesberg zu. — Am folgenden Tage wollte die mineralogisch geognostische Section, unter der Fuͤhrung des Ober⸗ Bergraths Noͤggerath eine Excursion nach dem Laacher See ma⸗ chen, in der ehemaligen Abtei Laach das Mirtagsmahl einneh⸗ men, dann die Niedermenniger Muͤhlsteinbruͤche besuchen, in An⸗ dernach uͤbernachten und am Sonntag mit dem Rheinischen Dampf⸗ schiffe nach Bonn zuruͤckkehren. 8 —— 8
7
DssFilgliche Oyeer.
Am 28sten wurde im Koͤniglichen Schauspielhause Sargines“ von Paer gegeben, eine Oper, die seit mehreren Jabren auf dem Revertoir gefehlt hatte. Die Composition derselden gehoet noch der guten aͤltern Periode an, wo die Italtaͤnische Opern⸗Musik noch nicht so ausgeartet war, wo sich in ihr der Uevergang vom Natuͤr⸗ lichen und Wahren zur Verflachung und Karrikatkur noch nicht so entschieden, wie jetzt, bezeichnet hatte. Unter den Komvonisten jener bessern Zeit nimmt unstreitig Paer einen der ersten Plaͤtze ein. Seine Musik enthaͤlt schoͤne Melodieen, ist fuͤr den Sanger sehr guͤnstig und dankvar, dabei mit Einsicht und Effekt instrumentirt, und wenn man sie auch im Ganzen nicht eigentlich dramatisch nennen kann, so ist sie doch nirgend dem Ausdrucke entgegen, sondern
unterstuͤtzt vielmehr denselben meistens sebr angemesseu. Ja man kann sagen, daß Paer sich an Gruͤndlichkeit und Tiefe noch uͤber manche seiner besseen Zeitgenossen erhebt, und zwar desbals, weil er lange in Deutschland lebte, und hier mehrere Opern, und unter ihnen gerade den „Sargines“ (in Dresden) komponir:e. Er hielt sich daher sehr nahe an Mozart, und dieses Vorbvild ist sowohl in der eben genannten Over, als in anderen, die er spaͤter schrich, durchaus nicht zu verken⸗ nen. Mehrere Rummern des „Sargines“ baben sich so in Gunst gesetzt, daß sie einzeln, als bloße Konzertstuͤcke, immer Lieblinge der Saͤnger wie des Publikums lfeben und jedes Mal das Verlongen erweckten, die Oper, der sie entnommen sind, einmal wieder von der Buͤbne herab zu hoͤren. Wir rechnen dahin die Cavatine: „Ach, Sophie, suͤßes Leben“, das Duett: „O Du mein Einziger“, das Terzett mit dem schoͤnen Satze ohne Begleitung, das Duett: Man kann ihr ohn’ Entzuͤcken“, und die Arie Sophien's mit obligater Klari⸗ nette. Wie weit erheben sich diese uͤber die aähnlichen Productionen Mercadante's, Bellint's, Donizetti's und selbst Rossin's! Es war daher sehr wohl gethan, daß man ein solches Werk nicht ganz der
da es, außer seinen Vorzuͤgen, auch bei Vielen im Publikum noch angenehme Erinnerungen an eine fruͤhere schoͤne Zeit des mustkali⸗
1“
Vergessenheit uͤberließ, sondern es aufs neue zur Darstellung brachte,
4“X“ 8H16“ 8 b erundeten Auffuͤhrung und kargte nicht mit Bettanabejetaun Poppefr⸗ unangenehm war es daher, daß gegen den Schluß der Eindruck durch einige Zufaͤlligkeiten vermindert wurde, welche 1 Zuͤhoͤrer nicht bloß zum Lachen, sondern auch die Darsteller
Haupt⸗Partieen um den Hervorruf brachten, welche Auszeichn 8 sie verdient hatten, und die ihnen ohne jene Stoͤrung gewiß zu WQ
geworden waͤre. “ b
Meteorologische Beobachtung. 2
Morgens Nachmittags Abends Nach einmalige. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr.
183 5. 28. September.
8 A☛
332 54“ Par. 334,08" Par. Quellwaͤrme 8,20 8 14,9°R. 10,2 ° R. Flußwärme 147¼0 1 20R. 43 °R. Bodenwaͤrme 1270
73 pCt. 4 vCt. 2 pCt. . G 1 heiter. heiter. halbheiter. Peegn un nn,g. W. NW. NoO. Niederschlag 0.
Wolkenzug.. — NO. — Nachtkälte 4,7 0 9
Taagesmfttel: 332,86“„ Par. 11 90 R. 400° )R. 586 p
331,91“ Par. 10 5° R. 6,5 0 R.
Luftdruck... Luftwärme. Thaupunkt.. Dunstsättigung Wetter
bBerliner Borscec.
1 1 Den 29. September 1835. Admtlicher Fands- and aeld-Courg-Zette. 8 * Cour. 8 „Pr. Cour.
Brief. Celd. 8 Brief. 800
St.-Schuld-Sch. 4 101 ½ 100 ½ Ostpr. Pfandbr. 4 102 ½ — Pr. Engl. Obl. 30. 99 ½ 99 Pomm. do. 4 1065 — PräntSch. d. Seeb. 60 59 ¾˖ [Kur- u. Neum. do. 4 101 ¼ — Kurm. Obl. m. l. C. 4 101 — Schlesische do. 4 — 100„ Nm. Iut. Sch. do. 4 101 Rückat. C. und Z. Berl. Stadt-Obl. 4 101 ¾ Sch. d. K. u. N. 84 ½ — Köuigsb. do. — Elbinger do. 8 — Dauz. do. in Th 41 ¾ 41 Westpr. Pfandbr. 102 ½ — Grofsh. Pos. do. 103 972 —
e cherel-Cournsv.
101 ¼
Gold al marco Neue Ducaten Friedrichsd'or Disconto
216 ½ 2— 18 —3½ . 13 ¾⅛ 1
8
Pr. Conr. Brief.
Kurz
2 At. Kurz
2 Mt. 3 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 RAt. 8 Tage 2 Mt. 3 Woch.
Amsterdam do. 250 Fl. Hamburg 300 Mk. do. London 8 18 ¼ 10358 103 7¼ 99 ½ 103 ½ 30 ¼
150 Fl. 150 Fl. 100) Thl. 100 Thl. 150 Fl. 100 Rbl.
Auswärtige Börsen. Amsterdam, 24. September. Niederl. wirkl. Schuld 5à ⁄l1 6.. 5 % do. 101 ¼. —. Kanz-Bill. 24. 4 ½ % Amort. 94 ½¼½. 3 ½ % 98. Oesterr. 99 ¼. Preuss. Präm.-Scheine 104 ¼. —. 5 % Span. 33. do. 3 % 19 ¾¼. Antwerpen, 23. September. 5 % Span. 323 ¾. Linsl. 13 ¾¼. Cortes 315 5. Anl. 41 ½¼. Darmst. 25. Belg. 100 ¾. Frankfurt a. M., 26. September. 56 ¼. 1 % 25. Br. Bank-Actien 16 2. 160) Fartial Obiig. 139 Br. Loose zu 500 Fl. 116. 115 ¼. Loose zu 100 Fl. 28 Preuss. Pr.-Sch. 59 3 ⁄1. 59 ¼. do. 4 % Aul. 98 l⁄. B. JL'oln. Loc 68 àℳ. 68 ½. 5 % Span. Kente 32. 31 à¼. 3 % 18 ½. 18 ¼. Laris, 23. September. d 5 % Rente 107. 80. 3 % do. 80. 50. 5 % Neap. K. 335. Span. 3à ¼. 3 % 21 ¼⅛. Neue Aul. 42 ½. Aust. Schwà! Cortes 34 ¼. 3 % l'ort. 58 ⅞. E1I1 Warschau, 25. September. Pfandbr. 95 6. ⅞. Part.-Oblig, v. 1835 532. Koͤnigliche Schauspiele. Mittwoch, 30. Sept. Im Schauspielhause: Die 6h Eduard's, Trauerspiel in 3 Abth., nach Delavigne, von Th⸗ Freitag, 2. Okt. Im Opernhause: Der reisende Smn Und: Der Schweizer⸗Soldat. 8
Koͤnigstaͤdtisches Theater. Mittwoch, 30. Sept. Zum erstenmale: Ben Dasvih,
Wien in 20 Xr. Augsburg
Breslau
Lespzig
Frankiurt a. M. WzZ. Petersburg
1114112222
S
= 1
Ausg. 8ch 79. Ra
Coup. N. tte
Schauspiel in 5 Akten, nach Spindlers Roman: „der Iehehh fuͤr die Buͤhne bearbeitet von B. Neustaͤdt.
Markt⸗Preise vom Getraide.
9. Berlin, den 28. September 1835. ande: Weizen 1 Rthlr. 20 Sgr., auch 1 Rthlr. U
8 827
Zei
St. Petersburg, 23. Sept. n den beim Kaiserl. Generalstabe angestellt gewesenen Major mrcn Georg von Rosen zum Staats⸗Secretair Sr. Kaiserl. oh. so⸗ diesseitige Gesandte am Koͤnigl. Daͤnischen Hofe, Ge—⸗ ime Rath Baron Nikolai, ist mit dem Dampfschiffe nach Luͤbeck egangen. — bedie Nordische Biene enthaͤlt in einem Schreiben aus hpttroma folgende Notizen uͤber Iwan Ssußanin, den Landmann, jetzt ein Ehren⸗Denkmal gesetzt werden soll und der durch he Treue und Standhaftigkeit den Zaren Michail Feodorowitsch, Stammvater pter Rußland seit mehr als zwei Jahrhunderten seine sten und ruhmvollsten Tage verlebt, gerettet hat: sl Feodorowitsch, noch unbekannt mit seiner in Moskau vor Ih gegangenen Erwaͤhlung zum Zaren, mit seiner Mutter ein⸗ in Kostroma auf seinem Erbe lebte, wollte
* sict hatte, warnten diesen vor der Gefahr;
hmit ihrem jungen Sohne in Kostroma zu Zun unerwartete Nachricht von seiner Erwaͤhlung zum Zar 2 Knabenraͤuber, oder: Der Christ und der Jude, romannealll. 88 hlung zum: Zaten at
kburtsortes, lund Korobowo in ewigen erbeigenthuͤmlichen Besitz, mit eftiung von allen 9 isen noch bis auf die heutige fowo, welche den Namen „Freibauern“ fuͤhren; doch die Ueber⸗
82 11u 8 38 „ 8 E1ö111 WW“ “] — 8— 8 8 82 - n9. 88181 8 85 8b ’ 88
EE 34
₰
Beobachtung. *)
8, n 88 1
8
†½ 12
8 6 1 8 .0. 89 ntzeet WEö131 29
8 * 85 86 8 1““]
v.
I1
Berlin, Donnerstag den 1ien Oktober
W“ WE1ö1“X“ “ 88 IE Eä
. *
Im Bezirke der Koͤnigl. Regierung 1na zu Koblenz ist der bisherige Pfarrer in Friesenhagen,
bröcher, zum katholischen Pfarrer in Wissen ernannt worden,
Angekommen: Se. Excellenz der General⸗Lieutenant und hef des⸗Generalstabes der Armee, Krauseneck, aus Schlesien.
FvAusland.
8 Rußland. Se. Maj. der Kaiser ha⸗
des Thronfolgers Cesarewitsch zu ernennen geruht.
dessen gluͤck⸗ „Als Mi⸗
Regentenhauses, unter
hohen
des
al 1 eine verzweifelte der damals in Rußland umherziehenden Polen, welche da⸗
Nachricht erhalten hatten, die Russen durch ein verwegenes ternehmen in Verwirrung stuͤrzen, den erwaͤhlten Zaren auf⸗ ben, ihn gefangen nach Polen abfuͤhren oder ermorden. sich ganz still dem Romanowschen Gute naͤherten und nicht ne vom Flecken Domnina im vnischtschi) standen, ergriffen die Polen einen dortigen Bauern, en alten Mann, fragten ihn aus uͤber den Weg zum Gute,
Als
Doͤrschen Derewnizi (jetzt De⸗
ob sich Michail Romanow daselbst befinde. Dieser Greis
ar Iwan Ssußanin. Seinen unvermeidlichen Untergang vorausse⸗ y, nahm derselbe auf immer Abschied von den Seinigen, erklaͤrte sich dann bereit, den Meuchelmoͤrdern den Weg zum Romanowschen ute zu zeigen, und fuͤhrte sie durch zalde, auf Nebenwegen, vorsaͤtzlich ichuung weit ab von ihrem Ziele.
tiefen Schnee, im dichten in ganz entgegengesetzter Endlich merkten die Polen Detrug; sie ergrimmten und peinigten Ssußanin; aber we⸗
Martern noch toͤdtliche Schlaͤge vermochten den hochherzigen reis zu erschuͤttern.
Er gab unter Foltern den Geist auf — Michail war gerettet: Leute, welche Ssußanin vorausge⸗ die Mutter wußte verbergen, wo sie
— Michail Feodorowitsch beschenkte in der Folge Ssußa⸗ Schwiegersohn Bogdan Ssobinin mit der Haͤlfte seines und gab ihm spaͤter statt dessen zur Entschaͤdigung Bauern⸗Leistungen. Dieses Vorrechts ge⸗ Stunde die Bewohner von Ko⸗
1812, indeß die Junta von
—
— — — —— — 1 —
Handels. Um 10 Uhr trafen die Herzoͤge von Aumale und Montpensier aus dem Schlosse Eu in den Tuilerieen ein.
Lord Granville ist vorgestern von seiner Reise nach England hierher zuruͤckgekehrt. Der Graf Sebastiani wird gegen den 1. Oktober erwartet.
Man spricht von der Ruͤckkehr des Hollaͤndischen Gesandten, Barons Fagel, nach Paris, und von der baldigen Abreise des Marquis von Mornay nach dem Haag.
Die Fuͤrstin von Lieven ist vor einigen Tagen mit der Her⸗ zogin von Dino nach dem Schlosse Valengay abgereist, wo sie fuͤnf g. sechs Wochen bei dem Fuͤrsten von Talleyrand zubrin⸗ gen will. 8
Im Moniteur liest man: „Obgleich die letzte Expedition des Generals Trezel gegen die Truppen Abdel Kader's keinen gluͤcklichen Ses gehabt hat, so will doch der Koͤnig die Tapfern, die sich in den Gefechten am 26. und 28. Juni am meisten aus⸗ gezeichnet haben, nicht ohne Belohnung lassen. Se. Majestaͤt haben demnach 2 Bataillons⸗Chefs zu Offizieren der Ehren⸗Le⸗ gion und 18 Militairs von verschiedenen Graden zu Rittern gn ernannt.“
ellini ist gestern Nachmittag in Puteaux bei Paris im 29sten Lebensjahre mit Tode abgegangen. 8
Der ehemalige der „Tribune“, Herr Bichat, der in verschiedenen Prozessen von dem hiesigen Assisenhofe zu mehrjaͤhriger Haft verurtheilt war, sich derselben jedoch durch die Flucht zu entziehen gewußt hatte, ist vorgestern Abend in Paris festgenommen worden.
In Toulouse ist man einer geheimen republikanischen Ge⸗ sellschaft auf die Spur gekommen, und mehrere Mitglieder der⸗ selben sind mitten in einer Sitzung verhaftet worden.
Der Capitain des Franzoͤsischen Packetbootes „le Sully“, Herr Arnaud, wurde bei seiner Ankunft in Neapel von den dor⸗ tigen Behoͤrden zu der Erklaͤrung aufgefordert, ob er Briefe und Effekten aus Genua, wo die Cholera herrscht, mit sich fuͤhre. Er versicherte, daß er keine solche Gegenstaͤnde am Bord habe, und dessenungeachtet wurde die Behoͤrde gleich nach seiner Zulassung zur freien Pratika benachrichtigt, daß er verschiedenen Kaufleu⸗ ten Briefe aus Genua uͤberbracht habe. Zur Strafe fuͤr diese luͤgenhafte Aussage, die fuͤr den Franzoͤsischen Handel den Nach⸗ theil gehabt hat, daß die Neapolitanische Regierung bis auf Wei⸗ teres kein Dampfschiff mehr zulaͤßt, ist dem Herrn Arnaud durch eine Verfuͤgung des See⸗Ministers auf 6 Monate die Befugniß entzogen worden, ein Handels⸗Schiff zu fuͤhren.
Die Nachrichten von der Spanischen Graͤnze sind heute ohne alles Interesse.
Der Moniteur enthaͤlt Folgendes: „Eine telegraphische Depesche aus Bayonne vom 23sten meldet, daß abermalige An⸗ griffe von Seiten der Karlisten Tages zuvor eine neue Kanonade in Behobia veranlaßt haben. Die Haͤuser, aus denen gewoͤhn⸗ lich mit Flinten geschossen wird, sind durch unsere Artillerie so stark beschaͤdigt worden, daß sie beim naͤchsten Kanonenschuß zu⸗ sammenstuͤrzen werden.“
Das Journal des Déebats sagt heute in Bezug auf die Spanischen Angelegenheiten: „Wir erhalten die Barcelonaer Zei⸗ tungen vom 14ten und löten; sie sind indessen ohne Interesse und enthalten durchaus nichts Neueres aus dem Innern dieser Provinz uͤber die Navarresische Expedition und uͤber die zu ih⸗ rer Verfolgung ausgesandten Truppen. Man muß jetzt abwar⸗ ten, welchen Eindruck das so lebhaft gewuͤnschte Austreten des Herrn von Toreno und die ersten Erklaͤrungen des neuen Mini⸗ steriums auf die Junten hervorbringen werden. Mittler⸗ weile verlangt der „Vapor“ unausgesetzt die Verfassung von d deß t Granada sich auf das entschiedenste fuͤr konstituirende Cortes erklaͤrt. Aus Madrid erfaͤhrt man, daß am 8ten der General Latre von
Wendung nehmen wuͤrden. Man erwartete am folgenden Tage (den 18ten) eine amtliche Anzeige wegen Bezahlung der faͤlligen halbjaͤhrlichen Zinsen der inneren Schuld, und wegen Amortisi⸗ rung einer bedeutenden Anzahl von Obligationen, die sich bereits in den Haͤnden der Regierung befinden.“
Im Messager liest man: „Es sind, so viel wir wissen, keine neuere Nachrichten aus Madrid eingegangen, aber in Brie⸗ fen vom 17ten haben wir einige noch unbekannte Details gefun⸗ den. So schreibt man unter Anderm, daß es eine der ersten Operationen des neuen Kabinets seyn wuͤrde, die Madrider Gar⸗ nison nach den noͤrdlichen Provinzen zu senden, da es jetzt, wo die Regierung in vollkommener Uebereinstimmung mit den Stadt⸗Milizen handele, nicht mehr noͤthig sey, diese Truppen in der Hauptstadt zu behalten. Zu gleicher Zeit werden Befehle abgehen, um das Portugiesische Huͤlfs⸗Corps, welches gan⸗ bereit ist, die Graͤnze zu uͤberschreiten, einruͤcken zu lassen. ieses Corps, oder wenigstens ein Theil desselben, wird durch Madrid kommen. Man hofft viel von dem neuen Mini⸗ sterium und zweifelt nicht, daß sich die Junten und die Majori⸗ taͤt der Spanischen Liberalen ihm anschließen werden.. 8
Großbritanien und Irland. London, 25. Sept. Der Koͤnig kam vorgestern von Schloß
88
Windsor nach der Stadt und ertheilte dem Lord Auckland eine 8 Audienz, der sich vor seiner Abreise nach Indien von Sr. Ma⸗
jestaͤt beurlaubte. Der Graf von Minto wurde dem Koͤnige als erster Lord der Admiralitaͤt vorgestellt. Gegen Abend kehrten Se. Majestaͤt wieder nach Windsor zuruͤck. Die Morning Post sagt, der Koͤnig habe außerordentlich wohl und munter ausgesehen.
Der Herzog von Nemours, der gestern von einer Reise durch die Provinzen hierher zuruͤückkehrte, wird dieser Tage wieder nach Frankreich abreisen.
Gestern fruͤh starb hier der Graf von Chatham, General und Gouverneur von Gibraltar. Er war der aͤltere Bruder des vor 29 Jahren schon verstorbenen beruͤhmten William Pitt, und mit ihm ist der Titel Graf von Chatham erloschen.
In einer gestern stattgehabten Sitzung des Londoner Ge⸗ meinde⸗Raths legte Herr Williams den Bericht des Ausschusses uͤber die Ausgaben vor, welche die verschiedenen staͤdtischen Aem⸗ ter verursachen. Die fuͤr das Lord⸗Mayor⸗Amt waren darin auf 25,000 Pfund angegeben; der Berichterstatter behauptete so⸗ gar, sie beliefe sich, wenn man Alles in Rechnung braͤchte, auf 30,000 Pfd. und fand diese Summe ganz enorm. Mayor versicherte dagegen, diese Angabe — im hoͤchsten Grade uͤbertrieben, und wenn man sich die Muͤhe nehmen wollte, die Ansaͤtze genau zu pruͤfen, so wuͤrde man finden, daß die ganze Summe, die das Lord⸗Mayor⸗Amt der Stadt koste, nicht halb so viel betrage; die Anklage sey nur vorgebracht worden, um dies Amt in Verruf zu bringen. Herr Tahylor und Herr Williams verwahrten sich gegen diese Insinuation, und der Erstere sagte, man wolle keinesweges die Lord⸗Mayors in den Augen der Buͤr⸗ ger herabsetzen oder sie gar abschaffen, aber man wuͤnsche, daß es rechtliche Leute seyen, die nicht mehr ausgaͤben und nicht groͤ⸗ ßeren Aufwand machten, als erforderlich waͤre, um das Amt mit Wuͤrde zu verwalten. Der Bericht des Ausschusses wurde so⸗ dann zum Druck verordnet.
O TConnell setzt seine Rundreise durch Schottland fort; am Montage zog er in Glasgow ein, wo ihn eine Adresse von den Arbeitern und den nicht wahlberechtigten Einwohnern uͤberreicht wurde, nach deren Verlesung er wieder auf oͤffentlichem Platz eine lange Rede an das Volk hielt. Das Thema war wie im⸗ mer die Demuͤthigung des Oberhauses, wobei er sich diesmal je⸗ doch sehr wiederholte, indem er sogar dieselben Geschichten und Gleichnisse, wie unter
Der Lord⸗
te des Helden, des Maͤrtyrers Ssußanin, wurden im Ipa⸗ anderen das von dem Augias⸗Stall, fast woͤrtlich wieder vorbrachte. Abends wurde ihm eine Soiree, zu der sich gegen 2000 Personen einfanden, und am folgenden Tage ein Diner zu 250 Couverts gegeben. Auch bei dieser Gelegen⸗ heit sprach er fast von weiter nichts als von einer Reform des Oberhauses. „Bei dem Diner sagte er unter Anderem: „Die schreckliche Phalanx der Pairie ist nicht sehr zu fuͤrchten Maͤnner, gefuͤhrt von dem Marquis von Westmeath in Irlan und von dem duftenden und parfuͤmirten Lord Ellenborough in England, W von der oͤffentlichen Barmherzigkeit und ohn
alle Beschaͤftigung, mit Ausnahme der Sinekuren⸗Stellen, die
sie einnehmen; wo ist ein Talent, wo eine geistige Groͤße unter ihnen? Nehmen Sie die ganzen 170, den Herzog v. Welling⸗ ton ausgenommen, der als ein Prunkstuͤck zu brauchen ist, was sind alle die uͤbrigen? Sie sind namenlos, wir kennen nur ihre Spottnamen; in neun Faͤllen unter zehn haben wir ihre eigent⸗ lichen Namen vergessen. Welche Fortschritte in der Wissen⸗ schaft, welche Entdeckungen in den Kuͤnsten und Gewerben,“ welche Verherrlichung der Literatur verdanken wir ihnen? Welche moralische Tugenden, welche physische Kraft be⸗ sitzen sie? Eine tuͤchtige Kuͤchenmagd wuͤrde sie alle mit einem Besen in die Flucht jagen. Und doch, Herr des Himmels, sind dies die Herren unseres Geschickes, unseres Le⸗ bens, unseres Gluͤcks, unserer Interessen; die Fortschritte der maͤchtigen Britischen Nation in der Politik sollen von diesen 170 von einer Kuͤchenmagd mit ihrem Besen in die Flucht gepeitschten ABC.Schuͤtzen abhaͤngen!“ Von solchen und noch poͤbelhafteren Phrasen, indem er an einer anderen Stelle mehrere Pairs mit Schweinen vergleicht, strotzte diese Rede, uͤber welche die mini⸗ steriellen Blaͤtter gaͤnzliches Schweigen beobachten, wiewohl der Courier nicht unterlaͤßt, sie wieder in ihrer vollen Breite mit⸗ wogegen der Globe sich nur auf einige Auszuͤge
von denen die Einen Jena, die Anderen Freiburg verlangten. Bei der Abstimmung ergaben sich 108 Stimmen fuͤr Jena und adne Regrts erfährt man, das 33 für Freiburg, so daß im naͤchsten Jahre die Versammlung in
Jena stattsfinden wird. Nachdem dieses Resultat bekannt ge⸗
.; Roggen 1 Rthlr 5 Sgr., auch 1 Rthlr. 2 Sgr.; . 26 Sgr. 11 Pf., auch 26 Sgr. 3 Pf.; kleine Gerse 2
schen KedS. hüsaes Stadt ’ö. G. ügfe 1 vschen Klost zu Kost feierlich betgen Aber dir S den darin Mitwirkenden nur zur Ehre und Klle ließen es sich ange⸗ 1 - 4 8 48 oster zu Kostroma feierlich beigesetzt. er die Stelle
legen seyn, ihre Aufgaben so genuͤgend als moͤglich zu loͤsen. Obenan Hofer 24 Sgr. 8 Pnac 5 Sge. 8 Pf.; Erbsen 1 80 der Staub des Braven liegt, ist nicht mehr genau bekannt.“ —
. . F.Ias 8 muͤssen wir Herrn Mantius nennen, der die Partie des jungen 1 gr., schlechte Sorte 1 Rthlr. 5 Sgr.; Linsen 2 Rthlr, neghe Journal des Ministeriums des Innern enthaͤlt die
macht worden, ertheilte Herr von Froriep die Versicherung, daß —BSargines mit solchem Ausdruck und solcher Innigkeit sang, daß das Rthlr. 22 Sgr. 1 1“ 2“h Rachkommen Ssußanin's vae8
8. 28 8 1 1 Wasser: Weizen (weißer) 1 Rtblr. 26 Sgr. 2 Pf men Ssußanin's zu verschiedenen Zeiten ertheilten
vpon Seiten der Höchsten Herrschaften in Tö“ Pun 88 Beifall Sse gi neashe⸗ 89 18 sasach Rühir 8 s hü8. 1n z0 Rehlr. 7 Sgr. 6 Pff⸗ Rogg vn 19 kunden, welche die Dankbarkeit des geretteten Herrschers und . pei llsch ern gesehen . 1 dauern mi. aß dem Saͤnger eine solche Gelege Rthlr. 20 Sgr. . s .; — ur
1* da. er ecschahasaht . saf das wücfee Jahr wurde darauf sa n Fiiner glanzgliten CHbar⸗ zu zeigen, so lange enzogen nor⸗ 6 Sgr. 3 Pf., .,. din ehtose. üe eise cseeeegzeteg “ Aeegahh 8
15 1 b je „Sovhie“ rste Sonne . 26. . . cheir ochter und ihren
blamation der Professor Dr. Kieser, und zum zweiten den war. Obscho Dem. Lentz die „Soyhie“ zum ersten Male c. Stroh à Rthlr. 20. S. 4 Rthle; eiden So ist bi
durch Acclamatig oessg. ts-en, geeae ang, so war ihre Leistung doch faft durchgaͤngig lobenswerth. Daß Das Schock Stro Irs 20 Sgr., auch 4 Rthlr⸗ oͤhnen Danilo und Konstantin bestand ist bis zum
ASe 16 Prps pae Hr d. s.esgar 2 12 8 1aie esnc. dechele veten ete, Iäns ihr zu Gute ge⸗ Centner Heu 1 Rthlr. 10 Sgr., auch 20 Sgr. ihee 1834 (also in einem Zeitraum von 202 Jahren) auf 1109
Bevor die Sitzung aufgehoben w 1“ g. werden, da sie EETö1 den 8 einer Pah⸗ 1“ G haniche und 121 weibliche, im Ganzen also auf 226 Seelen
ETETT11I1I b-ä paͤßlichkeit litt, um derenwillen die Over schon mehrere Tage lang Htieegen. — In Odessa war in diesem Sommer das Wetter so rauh,
1“ ahuds. Gott, und gusgesetzt worden war. Die beiden Baß Partieen des „Sargines Dies Persische Com aus LXe. chuda, Gott, und 8 egg. n dieser 1 *) Dies Persische Compositum (aus 8,88 — ‚Bman eine gute Weinlese nicht mehr fuͤr wahrscheinlich haͤlt. von nicht weniger als 200,000 Mann, um den Krieg in Navarra
8 b Vater“ und des „Peter“ waren durch die Herren Zschiesche und
90 g5d, von däden, geben) bedeutet Gottesgabe, wie Theo⸗ Wauer trefflich besetzt, und aget. h Bezichung auf die Nebenrollen
8 dor, Jonathan, Dieudonné u. s. 80623 zssg & 4 1gb⸗ blich nichts zu wünschen uͤbrig. Das Püblikum erfreute sich an der “ V egiägg, 24. Sept. Riga hat schon die Wohlthaͤtigkeit der zu beendigen, die Wiederherstellung der Provinzial⸗Deputationen,
1 ee “ 1eean — = haen Verordnung, daß keine Schiffe mit Baumwolle, ein neues Wahl⸗Gesetz, unbedingte Preß⸗Freiheit, die sofortige eveerere an einem Quarantaine⸗Ort desinfizirt wurde, zugelassen Einberufung der Cortes und die Veraͤnderung des Ministeriums.“
— b 3 S ““ wen solle, erfahren. Vor et in ös. 1s “ * „ 3 1. wa 14 Tagen wollte ein solches Das Schreiben des Herrn Mendizabal an die verwittwete d le P r 2 U ßisch k 1 t d t 2 n. v 6 leftaus Hull, wo es seine wahrscheinlich Aegyptische Baum⸗ Koͤnigin von Spanien eben Blatte zu folgenden 8 3 8 b . itut n icht hatte ausladen duͤrfen, hier einlaufen, aber es wurde Bemerkungen Anlaß: „Aus dem Schreiben des Herrn Mendi⸗
Das Credit⸗Insti außerhalb der Rhede zuruͤckgewiesen. — Der Wasserstand zabal kann man eben se ig etwas Besti sher da⸗ der Kur⸗ und Neumäaͤrkischen Rittensg⸗ j na ist so niedrig, daß man fuͤrchtet, er werde unter die Böstem der Regierung abnehmen, als Cu Sr; in seinem Heslan veh mecht associirten An 5 herabsinken, welche unsere Wasserkunst, und somit die der Madrider Hof⸗Zeitung erschienenen Artikel. Genau genom⸗ hs 99 ““ 4 8 8 EEETE ddah nhe 88 daraus ven schome 1esles seiner dasgelsgten Anhaͤnglichkeit an den eh. Ober⸗Justrzrah u. Hauptritterschafts⸗ - 6 Nothbrunnen; ron Isabella's II., an deren Mutter und an die Grund⸗Ge “ tcgech peha kerge hale mehrerer derselben soll, wahrscheinlich weil sie setze, so wie aus seiner Bewunderung fuͤr England hervorzuge⸗ — — vüsIfbebe Seen wurden (man sagt, auch weil es Salenit hen, daß er nicht an die auch nur modifizirte Constitution von 5.Be1 G. Ha 1 E“ 88 e,89 labutg 5 6 da eseher zge veehügese 1 d 1812 denkt, und daß er dem Koͤnigl. Statut treu bleiben will;
44 8) 8 2 1 12 „ 8 i 2. E. S. Mittler, Stechvahn Nr. 3, zu haben⸗
Vert zum erah fu ; denn in diesem Augenblicke kennen wir in Spanien kein anderes nmale sieht, muß freudig erstaunen. Auf der Grund⸗Gesetz. Bri id, di “ nZean esasseea e 2 “ 1 9 Gesetz. Briefe aus Madrid, die uns vorliegen, besagen,
daß daselbst das Schreib uch auf di i uthei Schuf-Atlas der alten Welt. Nach d'Anville] eich d Weg durch eine Gegend voll ansehnlicher Huͤgel F dnlels SeeKön. — ecge egr as ’ helen⸗
— t, so ist . 6 daß die beiden Kammern der Cortes zusammenberufen werden deschraͤnkt. Inert, Kruse, Reichard u. A. bearbeitet. Nebst w er doch so geebnet daß man mit den traͤgsten Pfer⸗ 3 i i igli ir” i i 8 11““ ͤ ihne Unterbrechung “ e en h.an aener. wuͤrden. Wir uͤberlassen uns gern die ier Hoffnung, wenn wir Die Koͤnigliche Brigg „Espoir“ hat Briefe und Zeitungen
“ Zlait in grol⸗ 5152 Pr. 1 Tn-. 0. 8* auch bedauern, daß Herr Mendizabal nicht die Nothwendigkeit aus Lissabon bis zum 15ten d. M. uͤberbra t. „Die Portu⸗ Literarische Anzeigen. NWSeca hen, Lnese setan vonsgändgechg 8.. öA“*“ veahaetenn han jeder dngewhe, Lb. Baechn e beng. . dbefichens der eurser, ezer ia, — wie isc diesen antiquarischen Schul⸗Atlas in n aris, n Ende zu machen. ebrigens raͤumen wir ohne die Franzoͤsische, entschlossen, keinen direkten Antheil an der Ord⸗ Im Verlage der Nicolaischen Gnade 119 weshald derselbe allen Gelehrten 6*% Audienz 18 Süpe * Päe eas Soult hatte gestern Schwierigkeit ein, daß das neue Ninisterium in Madrid nung der inneren Angelegenheiten Spaniens 68 nehmen, unge⸗ 8 mit Recht zu empfehlen ist. 8 inistern der Fin -. 88 z Lajestaͤt arbeiteten sodann mit sche gut aufgenommen worden ist, und daß man daselbst achtet der wiederholten und dringenden Gesuche des Seisor Pe⸗ 5 G zen, des Fsentitchene Unterrichts und des! uͤberzengt war, daß in wenigen Tagen die Dinge eine guͤnstigere! pes de Castro, Spanischen Gesandten am Lissaboner Hofe. Der
in Andalusien stattgehabte Bewegung im Keime zu ersticken;- die Kolonnen von Granada, Cordova und Jaen hatten indessen schon vor seiner Ankunft Despenaperros besetzt. An demsel⸗ ben Tage war General Cordova zum Vice⸗Koͤnig von Navarra ernannt worden, um ihn deafuͤr zu belohnen, daß er den Aufschwung seiner Truppen zur Erzielung einer groͤ⸗ ßeren Freiheit unterdruͤckt. Die Barcelonaer Zeitungen enthalten noch ein, zwar altes, aber bis jetzt noch wenig bekanntes Akten⸗ stuͤck, naͤmlich die Adresse der Stadt⸗Miliz von Madrid an die Koͤnigin, in Bezug auf die letzten Ereignisse; sie verlangte darin
die Saͤcularisation der Kloͤster, die Zuruͤckgabe
1
ͥ11ö111X1““”“]; . 8
bloß Folgendes: der fruͤher verkauften National⸗Guͤter, die Entlassung aller Beam⸗ ten, die in dem Rufe des Karlismus stehen, eine Aushebung
Redacteur Cottel. vameme.—
3 Gedruckt bei A. W. Hayn.
“
Allgemeiner Anzeiger fuͤr
Zwecks guͤtlicher Beilegung des zwischen den Actoris communis im Schultz Kl. Luckowschen De⸗
„ Bekanntmachungen. . Schult C.Luckowschen Freditoren üͤnd der ver⸗ 82 Uinter dem Posten suh No. 164 der
ntrag des Muͤllers C. G. Langhoff wer⸗ wittweten ultz zu Clausdorff, wegen Herausgabe Prioritaͤtsurthel locirte, mit procurator bus in loco
peasnlgt-digencgen, welche an dag, von densesgen des us Ciauezorft eransnne. wevh ebezgen niane veseheneg Schultz Kl Luckowsche Glaͤubiger,
dem C. T. Schobl abgetretene Pachtrecht der Muͤhle Rechtsstreits, ist zwischen dem Advokaten Francke unter gestatteter Einsicht der Aeten, hierdurch anfge⸗ zu Hohendorf, die dabei verkauften eigenthuͤmlichen
noc .
hierselbst, als fruͤheren Aciore communi im Schultz fordert, sich binnen neun Wochen a dalo uͤber die Gebaude, das vorraͤthige Muͤhlenbauholz, ingleichen Kl. Luckowschen Debitwesen, und der verwsttweten Annahme oder Ablehnung des erwaͤhnten Vergleichs die Pachtvorschußgelder und die praenumerirte Pacht, Schultz zu Clausdorff ein Vergleich verabredet, die⸗ bestimmt zu erklaͤren, suh, pracjadicio pro omni, daß nicht mindee an die uͤberlassenen Saaten und Acker⸗ ser Vergleich auch bereits — wiewohl mit Ausnahme sie widrigenfalls fuͤr diesen Vergleich genehmigend arvbeit und das gesammte Vieh⸗ und Wirthschafts⸗ einer Glaͤubigerin, auf deren Widerspruch es jedoch werden angenommen werden. Inventarium aus irgend einem Grunde Rechte und nicht ankommt — von den bis zum Posten sub No. Gegeben Guͤstrow, den 5. September 1835. . Anspeuͤche machen zu koͤnnen vermeinen, hierdurch 165 der Schultz Kl. Luckowschen Prioritaͤtsurthel (L. S.) Großherzoglich Mecklenpurgsche zur Justiz⸗ geladen, in den auf den 14. und 28. Septor und [locirten annoch interessirenden Glaͤnbigern genehmigt Canzlei Allerhoͤchst veroednete Director, Vieedirector 5. October d. J., Morgens 10 Uhr, angesetzten worden, so wie wider die nach dem Posten sub No. und Raͤthe. Terminen sothane Anspruͤche darzulegen und zu ve⸗ 164 der gedachten Prioritäaͤtsurthel locirten, mit pro- G. Brandt. Fümneiren, unter dem Nachtheile, daß sonst durch die curatoribus in loco versehenen Glaͤubiger das den⸗ vagagzven im letzten Termine zu erlassende Praecclusiv⸗ Erkennt⸗ selben angedrohete Praͤjudiz, daß auf ihren etwani⸗ niß der gaͤnzliche Ausschluß derselven werde verfuͤgt gen meide sorgch wider den gedachten Vergleich keine werden. seitere Ruͤcksicht werde genommen werden, purificirt. Drium Greifswald, am 27. August 1838. Diesemnach werden auf ehrerbietigst⸗gehorsamsten Berlin, Bruͤderstraße Nr. 13, hat 88 Kinigl. Kreisgerich Antras des Doctoris Aarons hierselbst, als jetzigen hende Schrift die Presse verlassen:
2