1835 / 286 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

stalten ist fuͤr den heutigen Tag fuͤr die Summe

deutend. Heute wird Rossini's „Barbier von Sevilla“

Obe

Petershagener Thorr hinein, zum Olivaer Thore hinaus, direkt

. Ei r Dampf⸗Bade⸗An⸗ nach Neufahrwasser marschiren. Eine unsere bnpge Thlr.

an das Russische Militair vermiethet. Das hiesige Theater

wurde gestern mit Mozart's „Don Juan“ eroͤffnet. Die 5. Einnahme war, wegen der vielen anwesenden Fremden, sehr be⸗

.8ennnsz. Die Schlesische Zeitung vom 10ten d. M. enthaͤlt folgenden Bericht uͤber den nunmehr beendigten Breslauer Wollmarkt: „Leider sind die Erwartungen der Produzenten nicht auf eine entsprechende Weise erfuͤllt worden. Trotz dem wirkli⸗ chen Beduͤrfniß waren die Kaͤufer langsam im Einkauf und such⸗ ten, die Preise hinabzudruͤcken; namentlich gelang es nicht, fuͤr die Wollen aus dem Posenschen die gewuͤnschten Preise zu bekom⸗ men und so mancher Zwischenhaͤndler mußte sich bitter getaͤuscht sehen. Doch haben Schlesische Sommer⸗Wollen meist ihre alten Preise behauptet. Anher gebracht wurden: Aus Schlesten 1935 Centner, aus dem Großherzogthum Posen 5573 Centner, aus Gallizien 526 Ctr., aus Boͤhmen 159 Ctr., aus Oesterreich 89 Ctr.; in Summa 8282 Ctr. Jedoch ist die noch von fruͤher auf dem Platze lagernde Wolle hier nicht mit einbegriffen. Im vorigen Herbst⸗Wollmarkt waren anher gebracht 6757 Ctr. Demnach diesesmal mehr: aus Schlesien 502 Ctr., aus dem osenschen 2673 Ctr. Weniger: aus Gallizien 526 ½, aus oͤhmen 159 Ctr., aus Oesterreich 136 ½˖ Ctr.; in Summa mehr 1525 Ctr. Aus dem Koͤnigreich Polen waren keine Wollen an⸗ wesend. Der Verkauf der Tuche auf den letzten Messen war ein sehr bedeutender, und zu ganz besonders guten Preisen gin⸗ gen namentlich die Mittel⸗Tuͤcher weg. Die nicht so ganz ge⸗ wuͤnschten hoͤheren Preise der Wolle lassen sich indessen wohl nur aus dem Umstande erklaͤren, daß fast uͤberall der niedrige Wasserstand die groͤßeren Fabriken und namentlich die Walken inderte, mit der gewohnten Kraft zu arbeiten und daß die Be⸗ entstand, bei dem herannahenden Winter moͤchte kein be⸗ deutend hoher Wasserstand im Allgemeinen 3 erwarten seyn. Indeß bei dem wirklichen Bedarf und der nahen Hoffnung, daß luͤcklichere Ereignisse einwirken werden, laͤßt sich bald das Auf⸗ hören der gegenwaͤrtigen Stockung erwarten.“

Auswärtige Börsen. 1 Amsterdam, 8. Oktober. e Niederl. wirkl. Schuld 55. 5 % do. 102. Ausg. Schuld —. Kanz-Bill. 24 ¾¼. 4 ½ % Amort. 95 ¼. 3 ¼ % 79 ½ Ruas. 98 ¼. Oezsterr. 99 ¼2. Preuss. Prüm.-Scheine 104 ¼. do. 4 % Aul. 5 % Span. 31 ½. do. 3 % 192⁄ ½. Antwerpen, 7. Obtober. 5 % Spon. 32 ¼⅛. Zinsl. 14 ½. Cortes 31 ½. Frankfurt a. M., 10. Oktober. Oesterr. 5 % Metall. 102. 101 ⅞. 4 % 9815/1 . 9811½ 57 ½. G. 1 % 25. 24 1⅞. Bank-Actien 1613. 1612 Part.-Obl. 139 ¼. Br. Loose zu 500 Fl. 116 ¾. 116 ½. Loose zu 100 Fl. 213 ½. B.

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Neue Aul. 44.

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e nsi02eguParig 7. Oktobef-.. . 5 % Rente pr. compt. 108. 35. üin cour. 108. 45. 3 % pr.

compt. 81. 80. fn cour. 81. 85. 5 % Neap. pr. compt. 99. 20. fin cour. 99. 35. 5 % Span. Rente 33 ½. 3 % do. 20 ⁄¾X⁄. Ausg. Sch. 292

14. Cortes 33 ½. Warschau, 9. Oktober. 1“ Pfandbr. 95 ½6. ½¼. Part.-Oblig. v. 1835

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Berli n B Den 13. Oktober 1835. Amtlicher Fonds- und 2.2.ςοραμάαι‿ι᷑ette:.

Fr. Tour. Geld.

Pr. Cour. Brief.] Geld. 101 722 Ostpr. Pfandhbr. 99 1 99: Pomm. do.

60 59 % [Kur- u. Nenm. do. 101 100 ⁄⅞ schleszische do. 101 Rückst. C. und Z. 101¾½ Sch. d. K. u. N.

Brief. 102 ½ 104 7/

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St.-Schuld-Sch.. Pr. Engl. Obl. 30. PrämSch. d. Sech. Kurm. Obl. m. l. C. Nin. Int. Sch. do. Berl. Stadt-Obl. Königsb. do.

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Danz. do. in Th. Westpr. Pfandhr. Groisb. Pos. do.

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Gold al marco Neue Ducaten Friedrichsd'or;, Disconto

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Pr. Cour. Brief. Geld.

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Kurz

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2 At. 8 Tage 2 Mt. 3 Woch.

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300 M. 1 LSt.

300 Fr.

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Koͤnigliche Schauspiele.

Mittwoch, 14. Okt. Im Opernhause: Drei Frauen und keine, Lustspiel in 1 Akt. Hierauf: Zum erstenmale: Der Ka⸗ pellmeister und die Prima Donna, komisches Intermezzo in 1 Akt, nach dem Jealiaͤnischen, zur Musik von verschiedenen Kom⸗ ponisten bearbeitet von C. Blum. [Mad. Masi, Saͤngerin der Theater zu Neapel und London: Signora Lunedi.) Und: Der Geburtstag, Ballet in 1 Akt, von Hoguet. 1

Im Schauspielhause: Pour le premier début de Mad. Joly dans l'emploi des amoureüses: I1) Kettly, ou: Le retour en suisse, vaudeville en 1 acte. 2) Le mariage de raison, vaudeville en 2 actes, par Scribe. (Dans la premieère pièce Mad. Joly remplira le rõle de Kettly, et dans la seconde

Abth⸗ mit Tanz. Musik von L. Spohr.

Preuss. Pr.-Sch. 59 ⅛. 58 ⅞. do. 4 % Anl. 983⁄. Br. bolu. Loose 68 ¼⁄. 68 ⅞. 5 % Span. Kente 29 ¼½. 28 ½. 3 % 16 ⅛. 16 ⁄¼.

celui de Suzette.)

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Donnerstag, 15. Okt. Im Schauspielhause: Zur Hochsten Geburts⸗Feier Sr. K. Hoheit des Kronprinzen: Rede, gedichte von A. Cosmar, gesprochen von Mad. Crelinger. Hierauf; Zun erstenmale: Kaiser Friedrich I. (dritter Theil), oder: Friedric und Heinrich der Loͤwe, historische Tragoͤdie in 5 Abth. ung einem Vorspiele, von E. Raupach. Freitag, 16. Okt. Im Opernhause: Jessonda, Oper in 8 Wiegand, vo Stadt⸗Theater zu Frankfurt a. M.: Tri Gastrolle.) Im Schauspielhause: Franzoͤsische Vorstellung. Kiooͤnigstaͤdtisches Theater. Mittwoch, 14. Okt. Die Reise auf gemeinschaftliche Kosta Posse in 5 Akten, von L. Angely. 1 1 Donnerstag, 15. Okt. Zur Feier des Hoͤchsten Gebung Festes Sr. Koͤnigl. Hoheit des Kronprinzen: Zum erstenman. Moses, oder: Der Auszug aus Aegypten, Oper in 3 Am Musik von Rossini. Fuͤr die Koͤnigstaͤdtische Buͤhne eingerze von Friedr. Genée. (Die neuen Decorationen im ersten zweiten Akt sind von dem ersten Decorations⸗Maler des Köm staͤdtischen Theaters, Hrn. Deny, die im dritten Akt von N Pohlmann gemalt.) . Freitag, 16. Okt. Der Fleischhauer aus Oedenburg, I ner Lokalposse mit Gesang, in 3 Akten, von A. Gleich. f aufmerke

Das geehrte Publikum wird wiederholt darau gemacht, daß die Parquet⸗Stehplaͤtze im Koͤnigstaͤdtischen Thau erst von 6 Uhr ab verkauft werden duͤcfen; es wird daher 9ch ten, den Raum vor der Kasse nicht fruͤher ainnehmen zu wolg weil dadurch der Verkauf der uͤbrigen Plaͤtze gehemmt wird. Die Direction des Koͤnigstaͤdtischen Theaterz

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8 Markt⸗Preise vom Getraide. Berlin, den 12 Oktober 1835. 2119 Zu Lande: Weizen 1 Rthlr. 21 Sgr. 3 Pf., auch 1 Reta 15 Sgr.; Roggen 1 Rthlr. 7 Sgr., auch 1 Rthlr. 3 Sgr.; gth. Gerste 1 Rtolt, auch 27 Sgr. 6 Pf.; kleine Gerste 1 Rähle auch 27 Sgr. 6 Pf; Hafer 25 S Erzse

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Pf; Sgr., auch 20 Sgr. 8 Pf.; 1 MRiotr. 22 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rthtr. 10 Sar; Linsen 2 Rthlr⸗ Zu Wasser: Weizen (weitzer) 1 Rthlr. 27 Sgr. 6 Pf., auch Rih und 1 Rihlr. 7 Sgr. 6 Pr.; Roggen 1 Rthle

Nih r. 20 Sgr. 2 Sge. 6 Pf, auch 1 Rthir 3 Sgr. 9 Pf.; Hafer 22 Sgr. 6 f

cosen 1 Rthlr. 12 Sgr. 6 Pf.

, Sonnabend, den 10. Oktober 1835. Das Schock Stroh 5 Rthlr. 10 Sgr., auch à Rthlr.

der Centner Heu 1 Rthlr. 10 Sgr., auch 20 Sgr.

4 Redacteur Cottel. 3 EEcfesn.

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Gedruckt bei A. W.

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Alllgemeine

ntmachungen.

3iitisement. Nothwendiger Verkauf. r⸗Landesgericht zu Marienwerder. Das im Michelauschen Kreise belegene 18 Gut

erkannt.

„9 r Anzei det haben, ist in hodierno deecretum praeclusivum

Ratzeburg, den 1 Koͤnigl Stadt⸗Commissarius, Buͤrgermeister u Rath

F. Richter, Stadtsecretatr.

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ctober 1835.

Unterhaus im Jahxe 1835. (Von

Mistreß Hemalks. lungen. Holland.

in fidem.

9.

Grodziezno cum attinentiis, nach landschaftlichen Grundsaͤtzen auf 25,801 Rthlr. 23 Sgr. abgeschaͤtzt, ist zur Subhastation gestellt, und der Bietungs⸗

Termin auf 8 den 16. April 1836,

Vormittags um Uhr, vor dem Deputirten, Herrn Ober⸗Landesgerichts⸗Assessor Boͤhm, hierselbst ange⸗ setzt worden. . Dife Taxe, der neueste Hypotheken⸗Schein und die Veckaufs⸗Bedingungen sind uͤbrigens jederzeit in der

hiesigen Registratur einzusehen. 9 Marienwerder, den 28. August 1835. Koͤnigl. Ober⸗Landesgericht.

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Es wird hierdurch gemeinkundig gemacht, daß durch die den Stralsundischen Zeitungen vollstaͤndig inserirten Proclamata vom heutigen Tage alle die⸗ jenigen, welche an die Verlassenschaft des verstorbe- nen Friedrich Wilhelm Ulrich von Behr, in speciece8 an das dazu gehoͤrende, im Grimmer Kreise und Kirchvaggendorfer Kirchspiele belegene Allodialgut Bronkow c. p, nebst Saaten und Inventarien, aus

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Jahre.

Dampfschiffahrt

St. Peters

mit den beiden privilegirten schoͤnen Dampfschiffen Nicolay I. und Alexandra. Abgangstage Luͤ beck: 15., 22. October, 2 Uhr Mittugs von Travemuͤnde. reise der Plaͤtze, so wie Frachten fuͤr Contanten und Waaren sind die naͤmlichen wie im vergangenen

Anmeldungen geschehen im Comptoir der Dampfschiffahrts⸗Gesellschaft in

89 8 Benachrichtig ung fuͤr die Inhaber von Rus. Hopeschen 5 pro⸗

centigen Certificaten Ate Serie.

Die auf Veranlassung der Herren Hope & Comp.

Bibliographische Mittheilungen.

Schweden. Wieselgren’s Literatur⸗Geschichte. sche Mittheilungen Rußland.

zwischen . burg und Luͤb im Jahre 1835,

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Abgangstage von St. Petersburg: d. 14., 22, 31. Oetbr.

.“ neuen Styls.

bliographische Mittheilungen.

Zur Charakteristik von Joannis China.

Alexandrien und die Griechische Luͤbeck. AIs18.

Nord Amer

bliographische Mittheilungen. Meriko.

Preußischen

insbesondere. Die Schottischen Seen. Der Gartenbau in Großbritanien. Mein ehrenwerther Freund Bob. Das Todtenschiff. Das Englische

Bibliographische Mitthei

Das Dorf der Millionäaͤre. Hollaͤndische Poesie.

Der Nucker. (Eine wahre Geschichte aus unserer Zeit). Moskau und St. Prtersburg. Eine Pa⸗ rallele. Eine neue Art von Baͤren⸗Pelz. Bi⸗

Griechenland. Die Intriguen eines Kammermaͤdchens. Chinesi⸗ sches Schauspiel, uͤbersetzt von Bazin d. A. Aegypten. Mittheilungen eines Deutschen aus Suͤd⸗Afrika.

Die Literatur der Vereinigten Staaten. Amerikanischen Geistlichen Timothy Flint.

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Staaten.

Das Ganze der Seiden⸗Manufactur nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetz Standpunkte dargestellt. Enthaltend gruͤndliche” lehrungen uͤber die Cultur, das Abhaspeln, Zwimn und Weben der Seide, nebst Abbildung und schreibung aller dazu erforderlichen Geraͤthschant und Maschinen, insbesondere der Jacquard⸗Masch und anderer mechanischen Webstuͤhle. Aus dem . llischen uͤbersetzt. Mit 8 Tafeln Abbildungen. 1 1— Bitliographt⸗ Preis 1 Thlr. 15 sgr.

einem Irlaͤnder).

Diese sehr empfeblenswerthe Schrift entht 1) Historischer Bericht uͤber die Entstehung, Fortschreiten und den gegenwaͤrtigen Zustand Cultur und Verarbeitung der Seide. S eidenhu der fremden Laͤnder. Fortschritte der Seidenmat facturen und des Seidenhandels in England Die Seidencultur. Ueber die Cultur des Mault baums. Beschreibung der Seidenraupe. Ve rungsart der Chinesen bei der Seidencultur. fahren bei der europaͤischen Seidencultur. Ein meln und Sortiren der Cocons. Krankheiten Seidenraupe. Versuch, andere, als Maulbeerbl⸗ zur Seidenraupen⸗Nahrung anzuwenden. Ve von verschiedenen belebten Geschöpfen Seide zu duciren. 3) Die Verarbeitung der Seide. peln. Zwirnen. Glattes Weben. Fagonnirtes Figurenweben. Mechanisches Wehen. Sammetwe Gaͤze⸗ oder Flor⸗Weben. Brokat, Damast, u. Färbestoff der ocons. “X““

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Capodistrias.

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Flotte. 1827.

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Amtliche Nachrichte Kronik des Tages.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Legitimationsschein⸗ Ercheier Grammet zu Falkenhagen das Allgemeine Eh jecchen zu verleihen geruht. 1“

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Der Justiz⸗Kommissarius Karl Christian Auqu Schuͤ u Maͤrkisch⸗Friedland ist zugleich zum Notarius 8 gsede ment des Koͤniglichen Ober⸗ Landesgerichts zu Marienwerder be⸗ ellt worden. Der Notariats⸗Kandidat lius im Friedensgerichts⸗Bez

6

Jakob Ackermann ist zum No⸗ irke St. Wendel bestellt worden.

Alle Diejenigen, welche sich, ohne nach den bestehenden Ge⸗ hen immatriculationsfaͤhig zu seyn, dem chirurgischen oder phar⸗ naceutischen Studium bei der hiesigen Koͤniglichen Friedrich⸗Wil⸗ oder das schon begonnene fortsetzen bolen, werden hierdurch veranlaßt, sich noch vor Anfang des hanrstehenden neuen Studien⸗Semesters bei dem Unterzeichneten, hanzoͤsische Straße Nr. 42, in den Morgenstunden von 8 16 r mit Beibringung der uͤber ihre Schul⸗Kenntnisse oder uͤber eits gehoͤrte Vorlesungen sprechenden Zeugnisse, zu melden, wo— üchst sie, wenn sie geeignet befunden oder es nach einer Vor⸗ ruͤfung werden, die Zusassung und naͤhere Anleitung zum be⸗ effenden Studium zu gewaͤrtigen haben.

Berlin, den 10. Oktober 1835. 78 Der Direktor des chiruragisch pharmaceutisch

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ütischen Studiums bei niglichen Universitaͤt Rust.

ngek ommen: Der Koͤniglich Bayerische Kaͤmmerer, btaatsrath, außerordentliche Gesandte und bevollmaͤchtigte Mi⸗ ister am hiesigen Hofe, Graf von Luxburg, von Dresden.

Der Kaiserlich Russische General⸗Major Viatkin, von Danzig. Ugereist: Der Bischof zu Kulm, Dr. Sedlag, nach

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rstag den 15ten Oktober

Kaufleute zweiter Gilde, die im vorigen und in diesem Jahre Getraide eingefuͤhrt, gleichviel von welchem Betrage, von der Er⸗ richtung einer hoͤhern Gilden⸗Steuer befreit seyn sollen.

AUAeber die letzte Messe in Nischnei⸗Nowgorod wird unterm 6. Sept. von dort geschrieben: „Die diesjaͤhrige Messe ist im Allgemeinen eine mittelmaͤßige gewesen. Der Meßgaͤste waren weniger als in fruͤheren Jahren, was, wie es scheint, der spaͤter wegen unguͤnstiger Witterung erfolgten Getreide⸗Aerndte zuzuschrei⸗ ben ist, daher die Landleute von ihren Arbeiten noch nicht frei waren, um die Messe besuchen zu koͤnnen. Den Eigenthuͤmern der Flußfahrzeuge fehlte es gleichfalls an Arbeitern und sie mußten zwiefachen Lohn bezahlen. Uebrigens waren an Markt⸗ buden einhundert mehr gemiethet als im letztvergangenen Jahre. Der Handel begann ziemlich fruͤh und ging lebhaft bis zum 10. (22.) August. Die h woͤhnlich, Fabrikate, diesen folgten an B Pelzwaaren, Eisen,

baumwollene, wollene und seidene. etrag der Thee mehrerer Sorten, Zucker,

charisches Baumwollengespinnst, Linnenwaaren und mancherlei andere Artikel Russischen Erzeugnisses und Russischer Fabr⸗cation. Auch auslaͤndische Manufaktur- und andere Waaren fanden sich auf dem Markt; allein das Quantum derselben war unbedeutend im Vergleich gegen die einheimischen, ausgenommen Thee, dessen Werth circa 15 Millionen Rubel betrug.“

In Bezug auf den fessor Struve aus Dorpat: „Am 29. Sept. habe ich zuerst ei⸗ nen ordentlichen Schweif gesehen, der aber noch sehr schwach war. Zugleich gelang es mir, eine voͤllig centrale Bedeckung eines Sterns 9ter Groͤße 1 unsichtbar ward, sondern mitten durch den Kometen mit voller Helligkeit durchschien. Es ergiebt sich daraus, daß kein fester Kern von erheblichem Durchmesser im Kometen sey.“ 6 1 G Das Englische Dampfschiff „Pluto“ auf welchem Graf Durham hier angekommen ist, 88 dem es eine vierzehntaͤgige Quarantame bestanden, die bedeu— tendsten Russischen Hafenorte im Schwarzen Meere besuchen. In der Begleitung des Grafen befinden sich der Schiffs⸗Capi⸗ tain Drinkwater, der Oberst de Roos und der Gesandtschafts⸗ Secretair Herr Kinnaird.

Am 2lsten d. ist die Kriegs⸗Goelette „Zmeia“, von Nitkola⸗ jeff kommend und im Begriff, nach Griechenland zu segeln, hier vor Anker gegangen. Dieses Fahrzeug ist ganz neu, und es be⸗ findet sich unter den aͤhnlichen Schiffen des Geschwaders im

2.AS. I⸗ 8

Rußland. v“

St. Petersburg, 6. Okt. Der Russische Invalide futtrt das nachstehende Supplement zu dem Tagesbefehl Sr. Masesäit des Kaisers aus Kalisch vom 10ten (22ͤten) d. M.: Der Ober⸗Befehlshaber des aktiven Heeres, Feldmarschall Fuͤrst on Warschau, Graf Paskewitsch von Eriwan, hat die Ehre thaht, von dem Koͤnige von Preußen einen reich mit Diamanten istzten Degen, begleitet von einem Handschreiben Sr. Koͤnigl. Najestaͤt, zu erhalten. Indem der Armce dieses Handschreiben itgetheilt wird, welches darthut, wie sehr die Thaten und der uhm des Russischen Heeres, so wie die nullitairischen Talente ines beruͤhmten Chefs, die Aufmerksamkeit des Koͤnigs erregt aben, haͤlt sich der Kaiser zuzleich fest uͤberzeugt, daß Seine gferen Truppen die hervorstechenden Eigenschaften, welche den nisischen Soldaten auszeichnen und die ihnen die Liebe und hnkbarkeit ihrer Landsleute, die Achtung unserer Verbuͤndeten nd das bestaͤndige Wohlwollen Sr. Kaiserl. Majestaͤt erworben wben, fuͤr immer sich bewahren werden.“ (Folgt nunmehr das reits erwaͤhnte Allerhoͤchste Handschreiben Sr. Majestaͤt des ) von Preußen an den Feldmarschall Fuͤrsten Pas⸗ Kuͤrzlich ist hier in ferzeichnisses der seltenen, alten und morgenlaͤndische liche sich in dem Arsenal Sr. Majestat des Kaisers i

Russischer Sprache der erste Theil eines a Waffen, n Zarskoje—

Schwarzen Meere keines, das so elegant gebaut waͤre.

Frankreich. Der Koͤnig und d

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Paris, 8. Okt. trafen vorgestern Abend gegen 10 Uhr ein. von Butera eine Priva Majestaͤt sein Abberufungs Schreiben uͤberreichte. Gleich darauf hatten der Paͤpstliche und der Großherzoglich Hessen⸗Darmstaͤdtische Geschaͤftstraͤger Freiherr von Pappenheim die Ehre, dem Koͤnige zwei Gluͤckwuͤnschu zug auf das Attentat vom 28. Juli zu uͤberreichen.

Einige hiesige Blaͤtter bringen die Abberufung des Säcilia⸗ nischen Borschafters mit der ploͤtzlichen Ruͤckkehr des Grafen v. Rigny aus Neapel in Verbindung.

Es heißt, daß der Koͤnig und die Koͤnigin der Belgier schon am 13. hier eintreffen wuͤrden.

Der heutige Moniteur enthält einen sehr ausfuͤhrlichen Immediat⸗Bericht des Großsiegelbewahrers uͤber die Verwaltung der Civile und Handels⸗Gerichte im Laufe des Jahres 1833. Dieser Bericht dient als Ergaäͤnzung eines andern, den der ge⸗ dachte Minister unlaͤngst uͤber die Kriminal⸗Justizpflege an den Koͤnig erstattet hatte.

Herr Odilon⸗Barrot ist vorgestern von seiner Reise hierher zuruͤckgekehrt, jedoch gestern schon wieder nach dem Aisne⸗Depar⸗ tement abgegangen, das er in der Kammer repraͤsentirt und wo

Hauptartikel des Marktes waren, wie ge⸗ Naͤchst lung, die er begangen, gan g Eisen⸗ und Kupferfabrikate, Krystall, Por⸗ z. zellan, sogenannte Nadler⸗Arbeit, Englisches, Russisches und Bu⸗

zum ZJustiz⸗Minister vervollstaͤndigen das Ministerium. ein Dekret vom 28. September beruft die Koͤnigin vember die jetzigen Cortes zusammen, um ein neues Wahl⸗Gesetz abzufassen, 1 sollen, Halleyschen Kometen schreibt Hr. Pro⸗ zirten Manifestes in Anwendung zu bringen.

Saragossa hat sich am 2ten d. unter Betheurungen des groͤßten Vertrauens in die Regierung aufgeloͤst

zu beobachten, der keinen Augenblick Miliz den Namen National⸗Garde bei.“ Der Messa⸗

nach⸗ Los Heros zum Minister nicht

ie Koͤnigliche Familte aus Neuilly wieder hier Gestern Vormittag hatte der Sicilianische Botschafter Fuͤrst t⸗Audienz beim Koͤnige, in welcher er Sr.

ngs⸗Schreiben ihrer resp. Souveraine in Be⸗

tes Navarra.

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1835.

8 Maßregeln, die man im Anfang seiner Gefangenschaft ergriff, um ihn zu verhindern, sich das Leben zu nehmen, sagte er zu dem Direktor des Gefaͤngnisses: „„Sie geben sich so unendlich viel Muͤhe, um mir auch nur den Gedanken an einen Selbst⸗ mord zu nehmen; aber ich erblicke von Ihrer Seite keine ein⸗ zige Vorsichts⸗Maßregel, um die Versuche derer abzuwenden, de nen an meinem Tode gelegen seyn koͤnnte. Meine Spei⸗ sen gehen durch mehrere Haͤnde; sind Sie auch sicher, daß die⸗ selben keine schaͤdliche Veraͤnderung erleiden, bis sie zu mir ge⸗ langen?““ Der Direktor, von der Richtigkeit dieser Bemerkung getroffen, rief aus: „„Sie haben Recht. Von heute an sollen

alle Ihre Speisen bei mir bereitet und Ihnen in einem ver⸗

schlossenen Kasten zugesandt werden.““ Seit jener Zeit wird

diese Maßregel streng beobachtet; sie hat nicht wenig dazu beige⸗

tragen, Fieschi's Gemuͤth zu beruhigen; denn er spielt jetzt so unbesorgt mit seinen Waͤchtern, als ob er der scheußlichen Hand⸗ fremd waͤre.“ Der Moniteur giebt heute folgende telegraphische Depe⸗ sche aus Bayonne vom 7ten d.: „Die Ernennungen der Her⸗ ren Los Heros zum Minister des Innern und Gomez Becarra Durch zum 16. No⸗

kraft dessen neue Cortes zusammenberufen werden um das Koͤnigliche Statut zu revidiren und die Regie⸗ rungs⸗Grundsaͤtze des am 14. September von Mendizabal publi⸗ Die Junta von

Mina wird sich nach

Barcelona begeben. Ein Dekret vom 28. September legt der

ger bemerkt hierzu: „Die ministerielle Mittheilung in Bezug

auf die Zusammenberufung der Cortes kommt etwas spaͤt; man hat sie, auch ohne den Telegraphen, schon vor zwei Tagen erhal⸗ Iten; aber die Abneigung des Ministeriums,

diese Nachricht zu Ernennung des Herrn des Innern betrifft, wenn es eine definitive ist, so war sie schon seit 14 Tagen bekannt. Die Ernennung des Herrn Gomez Becarra zum Justiz⸗Minister war ebenfalls schon vor 8 Tagen angezeigt worden; seitdem aber haben alle Journale, und der Moniteur selbst, gesagt, daß Herr Diaz Caneja gewaͤhlt worden sey. Es fragt sich also, ob hierbei nicht eine neue Ver⸗ wirrung obwalte? Uebrigens wuͤrde auch durch jene beiden Er⸗ nennungen das Ministerium immer noch nicht vollstaͤndig seyn, da man die Ernennung des See⸗Ministers noch nicht hat, obgleich von Herrn Ulloa gesprochen wurde, und da auch noch ein Conseils⸗ Praͤsident zu ernennen bleibt, indem Herr Mendizabal diesen Posten nur interimistisch bekleidet. Wann wird sich denn das Ministerium endlich entschließen, durch Jemand, der gut unter⸗ richtet ist, die abgeschmackten Buͤlletins durchsehen zu lassen, die man ihm von Bayonne aus zusendet?“

Die Gazette de France meldet als Geruͤ

geben, ist begreiflich. Was die

etwa

cht, daß Figueras

in Catalonien von den Karlisten genommen worden sey, und daß die Fremden⸗Legion bei dieser Gelegenheit einen

namhaften Ver⸗ lust erlitten habe. haf

Die Gazette du Midi enthaͤlt nachstehendes Schreiben aus Puycerda vom 29. September: „Catalonien wird ein zwei⸗ Ein gewisser Murcarols, sehr bekannt wegen un⸗ zaͤhliger Mordthaten, deren er sich bei Vertheidigung der Con⸗ stitution schuldig gemacht hat, hatte kuͤrzlich Barcelona verlassen, um sich nach Manresa zu begeben, und daselbst die Peseteros der Junta zu organisiren. An der Spitze von 300 Mann eskor⸗ tirte er einen Transport von 600 Flinten, 60,000 Fr. und 3000 vollstaͤndigen Uniformen. Dicht bei Manresa wurde er durch die unter den Befehlen Massan⸗Benet's stehenden Truppen um⸗ zingelt, und konnte sich nur mit 6 seiner Soldaten durch die Flucht retten; alle uͤbrigen wurden gefangen genommen. Der General Guergué hat die Garnisonen von Oliana und Peramola zu Gefangenen gemacht, und einen ihnen bestimmten Transport weggenommen. Das Staͤdtchen Calaf, das entschieden revolutio⸗ nair gesinnt ist, hat den Karlisten einen heftigen Widerstand ge⸗

irgend einem Rechtsgrunde Forderungen und An⸗ pruͤche zu haben vermeinen, geladen worden sind, sbrche in einem der folgenden Termine, als den 12. Oetober, den 2 und 30. November gr., Morgens 10 Uhr, vor dem Koͤnigl Hofgericht spe⸗ ciell anzumelden und zu beglaubigen, vei Strafe der Praͤcluston, welche durch den am 21. December d. Is. zu publicirenden Praͤclusiv⸗Abschied vollzo⸗ gen wird. 8 8

Datum Greifswald, den 16. Septbr. 1835.

Koͤnigl. Preuß Hofgericht von Pommern

in Amsterdam am lsten d M. durchs Loos gezogene In Merxiko vor dem Jahre 1571 gedruckte Puͤcher. Certificate à 500 Silber⸗Rubel, koͤnnen von heute an „Brasilien. bis spaͤtestens den 25sten dieses, Behuf; der Reali⸗ Herr Douville, der Erforscher uͤnbekannter sation oder des Umtausches gegen andere unverlooste Mannigfaltige s. Certificate, bei mir eingereicht werden. Tuͤrktsche Miszellen. Zustand des Elementar⸗ Berlin, den 8. October 1835. Unterrichts in England. Ein von einem Wall⸗ Arons Wolff, fische zertruͤmmertes Schiff. Die Englischen Zei⸗ K. Linden Nr. 44. tungs Anzeigen. Russisches Pfennig⸗Magazin. 87 Staaten.

fes Zustand der Musik in England. Ottomanische Li⸗ Mit den Lebensbeschreibungen der vier beruͤbmt

iselo befinden, erschienen. Dieses Arsenal enthaͤlt gewiß eine tinteressantesten Sammlungen von Seltenheiten, welche nicht tade ausschließlich, wie der Name „Arsenal“ anzudeuten scheint, i Kriegswesen gehoͤren. So findet man hier unter anderem ich den Spazierstock Katharina's II.; die Tabacksdose Frie⸗ ich’s II.; zwei Trommeln, mit welchen der Kaiser Arexander in iner Jugend gespielt; zwei Fernroͤhre, deren er sech in der Schlacht (Austerlitz bedient; Napoleon's Brieftasche, welche er auf m Feldzug von 1812 bei sich getragen; sein silbernes Besteck, sches bei Waterloo erbeutet worden; ein Brief, worin Berthier n Fuͤrsten von Eckmuͤhl von dem Abmarsch der Franzosen aus oskau benachrichtigt; das kleine Kreuz der Ehren⸗Legion, welches apoleon getragen. Ferner enthaͤlt dieses Arsenal viele alte, historisch arkwuͤrdige Fahnen und Feldzeichen; den Helm Bayard's „des iters ohne Furcht und Tadel“; die Ruͤstung Herzog Alba's, 8 wuͤrdigen Werkzeuges Philipp's II.; Pugatschew's Messer, Kinder⸗Ruͤstung Karl's des Kuͤhnen, den Saͤbel des einst ußland so furchtbaren Koͤnigs Stephan Bathori; den Saͤbel chamchal von Tarku, welcher 400 Jahre lang in seiner

sich gegenwaͤrtig seine Familie befindet.

Weder Herr Thiers noch Herr von Villèle (wie man sol⸗ ches gestern behauptete), sondern Lord Yarmouth, der Bruder des Lord Seymour, soll das Schloß Bagatelle erstanden haben.

Der ehemalige Herausgeber des Röformateur, Herr Jaffren⸗ nou, hatte noch 2 Prozesse vor dem Assisenhofe zu erledigen. Einer derselben ist gestern entschieden worden. Es handelte sich um einen in der Nr. vom 17. Juli enthaltenen Artikel, worin der Widerstand, den die April⸗Gefangenen damals dem Pairs⸗ hofe entgegensetzten, hochherzig, die Pairs aber geradezu Henker genannt wurden. Herr Jaffrennou wurde wegen dieser Aeuße⸗ rungen von der Jury mit der einfachen Majoritaͤt von 7 gegen 5 Stimmen eines Attentats zum Umsturze der Regierung fuͤr schuldig erkannt und demgemaͤß zu Zmonatlicher Haft und einer Geldbuße von 6900 Fr. kondemnirt.

Die Advokaten Parquin und Chaix d'Estange, die Fieschi sich zu Rechtsbeistaͤnden ausersehen hatte, haben jetzt, nachdem sie mit Letzterem muͤndliche Ruͤcksprache genommen, seinen Antrag definitiv von der Hand gewiesen. Man glaubt nun, daß ihm von Amtswegen ein Advokat bestellt werden wuͤrde. Dem Journal des Débats zufolge, wuͤrden die gerichtlichen Verhandlungen im Fieschischen Prozesse am 10. November beginnen. „Einige Journale“, fuͤgt dieses Blatt hinzu, „haben behauptet, daß Fieschi die unmittelbaren Folgen seines Verbrechens noch gar nicht kenne, und daß, um ihn hieruͤber im Irrthume zu lassen, taͤglich ein beson⸗ deres Journal fuͤr ihn gedruckt wuͤrde, worin man zuweilen mit einfließen lasse, daß Niemand durch die Hoͤllenmaschine ums Le⸗ ben gekommen sey. Diese Angabe ist durchaus falsch. Fieschi erhaͤlt kein besonderes Journal und er kennt so gut wie irgend Einer die Zahl und den Stand seiner Opfer.“ Der Bon Sens enthaͤlt Folgendes: „Man schreibt Fieschi einen feinen

oco0⸗ë] „Se .,. ; In J. Scheible’s Buchhandlung in G6 Regionen sgakt ist erschienen und kann durch alle Buchhe lungen bezogen werden, vorraͤthig in der Stu schen Buchhandlung zu Berlin, Schloßplatz Ne

Befreiungskampf der Nordamerikanist

leistet; es ist aber mit Sturm genommen, und in einen Aschen⸗ haufen verwandelt worden.“ 8

8 Paris, 8. Okt. Wem sein Ruf als Prophet lieb ist, der schweige uͤber die Spanischen Angelegenheiten. Diese Aeußerung, die ich vor laͤnger als einem Jahre aus dem Munde eines unserer ausgezeichnetsten Diplomaten vernahm, hat sich nur als zu wahr erwiesen. Die Wendung der Dinge jenseits der Pyrenaͤen hat alle unsere politischen Calchasse zu Schanden gemacht, und wenn man doch noch hin und wieder den so belieb⸗ ten Ausruf vernimmt: „Hab'’ ich's nicht gesagt?“ so ist es sicher Jemand, der sich oder Andere zu taͤuschen sucht. Noch immer ist der Zustand in Spanien chaotisch, jeder Augenblick kann ei⸗ nen andern Zustand gebaͤren. Man hat unserer Regierung Vor⸗ wuͤrfe gemacht, daß sie kein festes, entschiedenes System in Be⸗ zug auf Spanien annehme, sondern sich gleichsam von dem Strom der Ereignisse treiben lasse. La critique est aisée. Nach⸗ dem man den Moment zu einer Intervention fuͤr die verwittwete Koͤni⸗ gin ungenuͤtzt, und aus Gruͤnden, die hier nicht zu eroͤrtern sind, hatte voruͤbergehen lassen, konnte unser Ministerium zu keinem festen, entschlossenen Gange mehr gelangen; und wenn es mit Toreno versuchte, die bewegten Massen durch Drohungen, denen es keinen Nachdruck zu geben vermochte, einzuschuͤchtern, so hat der Erfolg bewiesen, daß unsere Staatsmaͤnner das allgemeine Loos getheilt und sich in dem Zustande Spaniens geirrt haben. Seit einiger Zeit und ganz besonders in den letzten Tagen, giebt derjenige Theil des Ministeriums, der durch das Journal des Deébats repraͤsentirt wird, eine entschiedene Neigung fuͤr die Sache des Don Carlos kund. Ist diese ziemlich unverhohlen ausgesprochene Neigung Vorbote eines Systems? erblickt man

und durchdringenden Verstand zu. Der nachstehende Zug ist wirklich in Don Carlos den einzigen altpunkt fuͤr die Zukunft ein Beweis dafuͤr. Betroffen von den unzaͤhligen Vorsichts⸗ Spaniens, den Sr. Schutz gegen 88 republikanische urnas

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und Ruͤgen. Hr. Odebrecht.

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. Aeernmnt. vq1118181 1 Land⸗ und Stadtgericht zu Nordbausen. dSDKitee bei Bleicherode, an der Bode unter Nr. 296 foelegene sogenannte Gemeindemuͤhle nebst den dazu Iehdrigen, in Bleicherbder und Lipprechteoͤder Flur elegenen Feldgrundstuͤcken, in ohngefaͤhr Hufen bestehend, dem Muhlenbesther Georg Christign Hirsch⸗ feld gehdrig, und abgeschätzt auf 7485 Thlr 19 sar 2 pf., zufolge der nebst Hypotheken⸗Scheinen in der Registratur einzusehenden Tarxe soll

den 15 April 1836, Mirtags 2 Uhr, an Gerichtsstelle der Koͤnigl. Gerichts⸗Commission zu Bleicherode subhastirt werden.

I.“

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DPDecretum pracclusivum.

Wider alle diejenigen, welche sich, in Gemaͤßheit Proclams vom 19. August d. J., mit ihren Pnspruͤ⸗ chen und Forderungen an die Erben weiland biesigen Kaufmanns Heinrich Christian Hoͤchstaͤdt, insonderheit

an das von denselben unter der Firma: „H. C Höͤch⸗ städt Wittwe“ gefuͤhrte, dem hiesigen Faufmann Haase kaͤuflich uͤverlassene Handlungs⸗Geschaäft, im Frofessions⸗Termine am gestrigen Tage nicht gemel⸗

Das Alexandrinische Bibel⸗Manuskript. Napoleon 2 . und Pigautt, Lebrun,. Dienerschatt in Dsündien- Nach den lesten Snelnn düts ae-htens disc M a ü;; in Eine Antike. Das Gas in der Hauswirthschaft Srer gesneeel.Hgee 8 1 Nag az angewandt Gummi Elastieum. Franzoͤsische von hr. Heinrich Elsner. fuͤr die Literatur des Auslandes. öb Haos eaufeden 1A“ Verzeichniß der im Monat August 1835 von dieser ave thee Kinz. Schottische Ansichten uͤber die Mit Konigl, Woßtemvbergtsch. Privileg Zeirschrift gelieferten Artikel: Der Gesetzgeber auf Botany⸗Bay.— Dieses Werk erscheint in 6 Lieferungen, à 8n Fenehg . S7 e9e.e. auf Day: gen, welche zusammen einen Band bilden. Die Jagden in Estrem durga Spanisches ur⸗ 1 29 8 P in dauechaftes; die Lieferangen we theil zu Gunsten 1 Stsergekechte. Bilder aus betraͤgt 5 Ebis, lährlich 2228 sea vegrte jabrlich) 11““ die Liefern ngen weh⸗ dem Madrider Volksleben. Bibliographische Mit⸗ wofuͤr sie den Abonnenten in Be durch die Ex⸗ Neun prachtvolle Stahlstichezieren das Whmilie geblieben b 186 . rilungen. 1 pedition der Staats⸗Zeitung, Mohrenstraße Nr. 34), „Zu14 9bb, 90 mnanltrer u,öö gebiäeben, und mit welchem des Schamchal's Bruder theilung 9/ naͤmlich: ein sinnreich componietes Titelblatt un hachbas, seinen Gegner, von der Schulter bis auf den Ruͤcken Ueber die Devisen in der Heraldik. Die Woh⸗Erhoͤhung zugesandt wird. hette, Burke, Georg III., At Kenul. vure nungen einiger Pariser Schriftsteller. Georges 8 son⸗ geenese92 8 „Adams, J ger in Indien verfertigt worden, hat ihres gleichen weder in Sand. Jupirer: eine Abhandlung uͤber diesen W 4 Um diesem hoͤchst interessanten Geschichtswerle saghestan, noch in ganz Persien; und so finden sich noch eine Gott, seinen Kultus und die ihn darstellenden Mo⸗ Bei Ferd. Duͤmmler, Linden Nr. 19, ist eben augemeine Verbreitung zu sichern, haben wire e und der Aufmerksamkeit jedes Gebildeten werthe Brundusium. Ein Schreiben Jules Janins an den Schröter, vermischte Aufsaͤtze uͤber streitige Rechts⸗ Es koset naͤmlich jede Lieferung nur 36 kr. 0 Herausg * Paris. Bibliographi⸗ materien des Allgemeinen Landrechts. 18 Heft. —. „Jas ] hi; b 1 2 ETöT“ Schreibpap. Tülr, Druckpap. 25 sgr. 5 ode⸗ geei sl. deceekabe sind bereits an heöeteer S KJ . 9 10066 1C9,9 Rne— Italien. Der Band wird aus 3 Stuͤcren bestehen und let⸗ solide Buchhandlun 8 den e. vom Auslande eingefuͤhrt, und dadurch, so wie durch - olide Buchhandlungen versandt und wer 8 etrag der von ihm ins Ausland gesandten Waaren, den theilungen. *† Wer⸗ wird noch in Uiesem Jaͤre im 9 b von 300,000 Rubel jaͤhrlich, der einem Kaufmann zwei⸗ 1 8 1 8 1 vollendetrt. 1ö11 1— Zur Naturgeschichte des Hundes. Die Londoner Bei G. Basse in Quedlinburg ist so eben grschte EEE1“ us veranlaßt, wonach sowohl jener Kaufmann als alle andere Klubs. Die sinanzielle Lage der Literaten im sech⸗ nen und in allen Buchhandlungen, in Berlin bei S 5 2 zehnten u. siebzehnten Jahrhundert u. Shakespegre's

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1 teratur. Das Chinesische Seminar zu Neapel. —8*ꝙManner desselben: Wasbington, Franklil Literarische Anzeigen. Ueversetzung von Raumers Hohenstaufen Getechi⸗ Mit neun Stahlstichen. Spanien. 1 1ee ist ein gr Okte Druck ist se Der Peaͤnumerations⸗ Preis auf diese Zeitschrift Format ist ein großes Oktav, der Druck ist se Frankrei ch. frei in's Haus und denen in der Provinz ohne Porto⸗ Bildnisse von Washingron, Franklin, 99 Pferdes mitten durch spaltete; die Klinge dieses Saͤbels 5 v numente. Von Emeric David. Meine Reise nach erschienen: Subseribenten einen sehr billigen Preis 94 Der Umstand, daß im Laufe des vorigen Jahres ein Kauf⸗ Vico's Leben und Werke. Bibliographische Mit⸗Itere in unbestimmten Zeitlaͤufen erscheinen. diesen auf Verlangen gerne zur Einsicht mitgcgt ilde verstattet ist, uͤberschritten hatte, hat einen Kaiserlichen E. S. Mittler (Stechbahn Nr. 3), zu haben: