1835 / 290 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Der Moniteur Ottoman enthaͤlt folgende Sete Itaanen tung an Ge. Excellenz, von welchem sie freundlich empfangen 8 1“ r die nunmehr beendigte Insurrection in Albanien: „Die wurden, abgesendet; eben so verfuͤgte sich der Bischof mit seiner (Schw. Merk.) Die hier schon läͤnate Insurrection in Albanten hat die Deutschen Zeitungen sehr Klerisey und mit den Kaufleuten, welche Vorsteher der Zuͤnfte uͤber die Umtriebe der geistlichen reaallschaͤftigt und h. Berichte uͤber diesen Gegenstand sind in die vieses Glaubens sind, dahin, und vernahm aus dem Munde des rigen Europätschen Blaͤtter uͤbergegangen. In diesem Falle, Großherrlichen Stellvertreters Aeußerungen der Guͤte und Ver⸗

e in so vielen anderen, sind die Streitkraͤfte der Insurgenten, sprechungen des bei jeglichem kirchlichen Anlasse von ihm zu er⸗ Fortschritte, die Schwierigkeiten, sie zur Unterwerfung zu wartenden Schutzes. Eben so wenig ermangelten die in Seku⸗ tari residirenden Konsuln und Vice⸗Konsuln auswärtiger

gen, uͤbertrieben, fahelhafte Stege berichtet und mehreremale kkuͤndet worden, daß Bosnien gemeinschaftliche Sache mit Al⸗ Maͤchte, dem Groß⸗Wesir ihre Aufmerksamke⸗t zu bezeigen, welcher sie von Seiten der hohen Pforte einer unwandelba⸗

ien machen werde. Waͤhrend des Aufstandes haben wir weigen zu muͤssen geglaubt, weil unsere, auf einfache Reflexio⸗ ren Freundschaft versicherte. Viele Beys, die eine solche beschraͤnkten Verichtigungen bei den schon durch die Milde und Leutseligkeit des Groß⸗Wesirs troͤstete und so zu fnung auf ein neues Drama aufgeregten Gemuͤthern sagen beruhigte, nahmen keinen Anstand, am darauf folgenden wenig Glauben wuͤrden gefunden haben. Jetzt, wo Tage sich ihm vorzustellen und ihn um Verzeihung ihrer Ver⸗ Insurrection beendigt, und die Thatsachen auf Al⸗ gehungen zu bitten. Se. Excellenz nahm sie unter der Bedin⸗ antworten, was daruͤber bekannt gemacht worden ist, gung in Enaden auf, daß sie kuͤnftighin gemaͤßigt und den Groß⸗ es an uns, zu sprechen, nicht um ein vorhergesehenes und Feneliehen Befehlen gehorsam seyen. Nur Hamzaga, Haupt⸗An⸗ ührer der Rebellen, von welchem schon einmal Erwaͤhnung ge⸗ schah, Hadschi Idrisi, Locheja, und einige ihrer Anhaͤnger haben sich nicht vorgestellt. Sie verweilen indessen in der Stadt, und sind noch so verwegen, sorglos und nach Gutduͤnken mit ihrem Gefolge darin herumzugehen. Der Groß⸗Wesir zieht fortwaͤh⸗ rend Erkundigungen uͤber die Ursachen des Aufstandes, und uͤber die Verzweigungen desselben ein. An einem Tage der naͤchsten Woche Pader die Debatten zwischen dem Gouverneur von Sku⸗ tari, Hasis Pascha, und zwischen den Albanesischen Haͤuptlingen, uͤber die Veranlassung des Aufstandes, in Gegenwart des Groß⸗ Wesirs selbst, und des zur genauen Ermittelung des Ganzen vom Divan abgeordneten Großherrlichen Kanzlers beginnen; welcher letztere, zum Behufe der fernerweitigen Verfuͤgungen uͤber den in seine früͤhere Stelle noch immer nicht eingesetzten Hafis Pascha, an den Gultan Vericht zu erstatten hat. Der Handelsstand bat den Groß⸗Wesir, er moͤchte, in Betracht des ruhigen Besitzes der Stadt, die noͤthigen Befehle zur Aufhebung der gegen die Al⸗ banesische Kuͤste bestehenden Blokade ertheilen. Er bedeutete ihnen, es noch nicht thun zu koͤnnen, allein innerhalb 10 Tagen hoffe er, ihnen Genuͤge zu leisten, da er sich daruͤber mit dem eine Flottille von eilf 1ah 8 sr befehligenden Vice⸗Admiral Achmed Pascha in Einvernehmen setzen mäͤsse Letzterer aber mit seinen Linienschiffen und Fregatten in der Richtung von Gome⸗ nizza abgesegelt war.“ 11A1XA“

Berlin, 18. Okt. Man schreibt aus Gruͤnberg unterm 17ten d. M.: „Gestern Abend nach 8 Uhr trafen Se. Maje⸗ staͤt unser Allergnaͤdigster Koͤnig, so wie gleichzeitig Ihre Durch⸗ laucht die Frau Fuͤrstin von Liegnitz, aus Erdmannsdorf kom⸗ mend, im erwuͤnschten Wohlseyn hier ein, und geruhten das Nachtquartier in den fuͤr Allerhoͤchstdieselben in Bereitschaft ge⸗ setzten Zimmern des am Topfmarkte belegenen Gasthauses „zu hden drei Bergen“ zu nehmen. Heute fruͤh kurz vor 7 Uhr setzten Se. Majestaͤt die Reise nach Verlin fort, begleitet von den heißesten Segenswuͤnschen der durch Aller oͤchstihre laͤngst ersehnte Anwesenheit hoch begluͤckten hiesigen Einwohnerschaft weiter fort. Ihre Durchlaucht die Frau Fuͤrstin von Liegnitz waren schon um 5 ¾¼ Uhr Morgens ebendorthin voraus⸗

gereist.“ *) b

Am laten d., Morgens gegen 6 Uhr, passirten IJ. KK. HH. der Prinz und die Prinzessin Friedrich der Mieder⸗ lande, von Kalisch und Teplitz kommend, mit Gefolge durch Duͤsseldorf. JJ. KK. HH. hatten die Nacht zuvor in Mainz ugebracht und gedachten Ihre Reise ohne Aufenthalt bis Haag ortzusetzen.

11⁸³⁷ 8 wohlgethan. Das Gute, welches Mein verewigter Vater mitten unter den Stuͤrmen der Zeit bewirkte, werde Ich fortzusetzen wissen und Mich stets gluͤcklich schaͤtzen, wenn Meine Buhmen Mir diesel⸗ ben Gefuͤhle zollen, welche sie dem Andenken des glorreich Verschie⸗ denen widmen. Diese Meine Gesinnungen haben Sie bekannt zu geben. Prag, am 12. Okt. 1835. Ferdinand.“

Teplitz, 4. Okt. (Allg. Zeitun 2„ Die Zusammenkunft der Monarchen ist zu Ende, und ich steh⸗ auf dem Punkte, den Ort zu verlassen, den ich vor 14 Tagen mit so regen Erwartun, gen betrat. Ich will nun mir und Ihnen Rechenschaft geben, in wiefern dieselben erfuͤllt getaͤuscht oder uͤberboten wurden⸗. Nach dem, was ich von Allen, die aus den Lagern in Schlesien und bei Kaltsch zuruͤckkehrten, ü. hatte, zweifelte ich, als ich mich dem freundlichen Teplitz naͤherte, sehr, ob das, was ich dort treffen sollte, meine von großen militairischen Schauspielen aufge⸗ zꝛgre Einbildungskraft befriedigen wuͤrde, und ich war darauf ge⸗ faßt, ein vielleicht glaͤnzendes, aber ermuͤdendes Hofleben mit an⸗ zusehen. Das aber, was sich wirklich seit 14 Tagen vor mir ent⸗ wickelte, hat mich im hoͤchsten Grade interessirt, weil es mir un⸗ erwartet gerade dasjenige bot, woran ich nie gedacht hatte. Sie wer⸗ den sich pielleicht wundern, wenn ich Ihnen mit aller Wahrheit erklaͤ⸗ ren muß, daß bei dieser Vereinigung so vieler Fuͤrsten, das Volk und dessen einfache und wuͤrdige Haltung den tiefsten Eindruck auf mich gemacht haben. och war Zeuge des ungekanstelten, durch keine Anregung der Behoͤrden seiner naiven Bedeutsamkeit entfremdeten Empfanges des Sohnes des vielgeliebten Kaisers Franz, dem das ganze Erbtheil der Volksliebe dieses wirklich volksthuͤmlichen großen Regenten, wie dessen Guͤte und Einfach⸗ heit, zugefallen zu seyn scheinen. Gleich Anfangs bemerkte ich, daß man das Volk gehen und gewaͤhren ließ, und daß die ein⸗ zige Anstalt zur Ordnung bei dem Empfange, die allgemeine Un⸗ geduld nach der Ankunft, und das Gefühl der Schicklichkeit und des natuͤrlichen Anstandes waren. Füͤr die Ankunft der fremden

ouveraine waren wenig in die Augen fallende Anstalten gemacht; das Schloß eines Unterthans, des Fuͤrsten Clary, des Besitzers der Herrschaft Teplitz, bot genuͤgende Unterkunft fuͤr die beiden Kaiser; der Koͤnig von Preußen bewohnte das jaͤhrlich gemiethete Herrenhaus, fuͤr die anderen hohen Gaͤste waren durch den Hof die besten Badequartiere besorgt worden. Fur die gemeinschaft⸗ liche Abend⸗Unterhaltung genuͤgte das Schloß⸗Theater und der Saal der Reunion, kein neues Gebaͤude, keine unnuͤtze Geld⸗ Ausgabe widersprach dem Sinne der weisen Sparsamkeit des Kaiserhauses, das seinen Hof in Wien wohl zu halten weiß, wie der Wiener Kongreß hinlaͤnglich bewiesen hat, das aber hier einen Familienbesuch auf dem Lande empfing, und demselben durch ein Bade⸗ und Landschloßleben seinen Werth ließ. Der Sohn und Erbe des Kaisers Franz empfing die Freunde und Verbuͤndeten seines Vaters, den Koͤnig von Preußen, den eine 2ꝛjaͤhrige Allianz im Krieg und Frieden gepruͤft hatte, und den Kaiser Nikolaus, den der verewigte greise Herrscher, der selbst den Scepter ergriff, als eben in Frankreich Koͤnig und Thron in der ersten Umwaͤl⸗ zung der buͤrgerlichen Ordnung untergingen, und ihn, ein wah⸗ rer Mann und Lenker des Volks, mit Kraft und vaͤterlichem Ansehen bis zu seinem Tode in fester Hand trug, wegen seines Auftretens und kindlichen Vertrauens in Muͤnchengraͤtz so lieb gewonnen hatte. Naͤchst diesen beiden Verbuͤndeten kamen die Prinzen der drei Haͤuser und die benachbarten Saͤchsischen Fuͤrsten. Nur am Tage der Ankunft des Russischen Kaisers wogte in der Stadt und in den Saͤlen des Schlosses ein be⸗ sterntes und bebändertes Heer Fremder und Einheimischer. Die Ankunft des Koͤnigs von Preußen, der seine Bade⸗ Kur vollendete, fuͤhrte den einfachen Frack und die Bade⸗ Lebensart zuruüͤcck. An einer Tafel von 70 Gedecken speiste taͤglich der Hof, eine andere von 120 bis 140 ver⸗

2) Eben so wenig haben Wir den Antrag, das Branntwein- brennen aus Kartoffeln durch hoͤhere Besteuerung zu beschraͤnken, genehmigen . 7. die in dem v.ve. anlsegenden Promemoria entwickelten Gruͤnde demselben entgegenstehen. 1 3) Die Petition Unserer tbeben Staͤnde, wegen Herabsetzing des Mittelsatzes der Gewerbesteuer fuͤr unbedeutende Dorfschänker von 4 auf 2 Rthlr. und des niedrigsten Satzes von 2 auf 1 Rthlr., bveruht auf unrichtigen Voraussetzungen. Wenn verlagsberechtigte Dominien den Schank durch in ihrem Lohn stebende Leute fuͤr eigene Rechnung und Gefahr ausüben lassen, so sind nicht derglei⸗ chen Lohnschaͤnker, sondern die Dominien selbst, gewerbsteuerpflichtig. Fuͤr ihre saͤmmtlichen Schankstaͤtten wird jedoch, soweit sie in dem b selben Gewerbesteuer⸗Bezirk liegen, nur ein Mittelsatz in Anrechnung gebracht und die Steuer nur einmal, nach Verhaͤltniß des Umfanges des ee e. zu dem der uͤbrigen Schaͤnker der naͤmlichen Abtheilung, erhoben. gr 69 dhennt ahes erb pgenn, an, daß das Verbaͤltniß der einzel⸗ nen Schaͤnker, als e; jedesmal gehdrig nachgewiesen erde, um der Beschwerde abzuhelfen. . 9 Ferner ist die irrthuͤmlich, daß der niedrigste Ge⸗ werbesteuersatz von 2 Rthlr. fzr die kleinen Dorfschaͤnker fast nie zur Anwendung komme. Es sind allein im Regierungs⸗Bezirk Posen im Jahre 1833 von 2904 Schankwirthen, die in der Iten Abtheilung stehen, 914, also fast ¼, mit dem Satze von 2 Rthlr. belegt gewesen und allen denen, die sich durch eine hoͤhere Veranla⸗ . gung etwa praͤgravirt glaubten, stand uͤberdies der gesetzliche Recla⸗ nsweg offen. k ads. 7 daher in der Petition Unserer getreunen Staͤnde keine Veranlassung zur Abaͤnderung des Gesetzes finden. ) Wir haben den Antrag auf Erweiterung des landschaftlichen Kredit⸗Vereins durch Zulassung von Guts⸗Besitzern, welche sch vor Ablauf des Praͤklusiv⸗Termins nicht gemeldet haben, bereits im Land⸗ tags⸗Abschiede vom 14. Febr. 1832 zuruͤckgewiesen, weil Antraͤge guf Erweiterung des Instituts nur von den zu denselben verbundenen Guts-Besitzern und deren Repraͤsentanten ausgehen koͤnnen. Nach⸗ dem nun die General⸗Landschafts⸗Direction sich gegen den Antrag erklaͤrt hat, und in Betrachtung kommt, daß bei dieser Angelegen⸗ heit nicht nur die verbundenen Guts⸗Besitzer, sondern auch die In⸗ baber von Pfandbriefen ein nabes Interesse haben, und die auf die zeitherigen Wegen nhun gegruͤndeten Rechte derselben nicht beein⸗ 1 traͤchtigt werden duͤrfen, so können Wir weder jetzt auf den erneuer⸗ b ten Antrag eingehen, noch fuͤr die Zukunst zu dessen Gewoahrung Hoffnung machen. Indessen behalten Wir Uns die weitere P. fung

desselben vor. 8 8 1 . ie von dem Landtage befuͤrwortete Ausschlem⸗ —“ Negultrung des Flusses fuͤr

mung des Bettes der Netze und besseren ein nzern men von bedeutender Wichtigkeit, haben desbalv uüͤber 1 die Ausfuͤhrbarkeit desselben die noͤthigen Erdrterungen angeordnet und behalten Uns weitere Entschließung in der Sache vor. h 6) Wegen Einfuͤhrung der breiteren Wagenspur in der Provinz

Schlesten haben bereits mit den dortigen Provinzial⸗Staͤnden Ver⸗ handlungen stattgefunden, in deren Verfolg das Weitere zu erwar⸗ en ist. 8 1 Wir stimmen Unsern getreuen Staͤnden hinsichtlich ihrer An- sicht uͤber die Wichtigkeit der gegen den Flugsand zu ergreifenden Maßregeln und der diesfalls zu erlassenden gesetzlichen Behemmun⸗ gen bei und haben eine unverzuͤgliche Berathung uͤter diesen Ge⸗ enstand angeordnet. 8 89 Was den im Interesse der zum Westpreußischen Landschafts⸗ Verbande gehoͤrigen Bromsergischen Guts⸗Besitzer gemachten An⸗ trag anlangt, daß die Zinsen der dortigen Prandbriefs⸗Schulden nicht weiter erhoͤht werden moͤchten, so muͤssen wir Unsern getreuen Staͤnden bemerklich machen, daß Antraͤge dieser Art nur von den landschaftlichen Behoͤrden ausgehen koͤnnen, bei welchen die bethei⸗ gber Guts⸗Besitzer aus 82 C““ Bromberg ihre

uͤnsche geltend zu machen Gelegenheit haben. G Falase Achnacs ee Staͤnde auf Modification der im Gesetz vom j3ten Mai 1833 §. 7 und 8 vorgeschriebenen Er⸗ mittelungsart fuͤr die Entschaͤdigung der Propinations⸗Berechtigten und Muͤller kann nicht stattgegeben werden. Wenn dieselben ihre Besorgnisse wegen der Verlusste vorstellen, die ihnen, in Ermange⸗ lung der Mittel zu der im Gesetz vorgeschriebenen Beweisfuͤ hrung

ßer Gefahr und eine baldige voͤlige Wi 5 Sefabe,n ge voͤlige Wiederherstelung mit Necht Leipzig, 14. Okt. gig*

st

Bern, 7. Okt. gehegten Besorgnisse nairen Partei in unserem Franzoͤsischen Kantons⸗Theil haben nunmehr leider als wohlbegruͤndet herausgestellt. Nachdem der am 27. Sept. geschehenen Erneuerung des Einwohner⸗ meinde⸗Raths der Stadt Pruntrut die Regierungs⸗Partei in Wahlen den Sieg davon getragen hatte, wurde dieselbe dag bei der Wahl des Praͤsidenten der Buͤrger⸗Gemeinde am 1. G. besiegt. Daruͤber kam es vor dem dortigen Rathhause einer allgemeinen blutigen Schlaͤgerei zwischen den .† teien, welche, wie man hier uͤberzeugt ist, durch das proß rende Benehmen der reactionairen Partei hervorgernll wurde. In der gestrigen außerordentlichen Versamamll des großen Raths, auf Veranlassung eines von dem Ober] richte formwidrig ausgesprochenen Todes⸗Urtheils, erstattete Schultheiß zugleich Bericht uͤber den Vorfall in Prun waraus sich ergiebt, daß die Ruhe durch kräftiges Einschre der Behoͤrden wieder hergestellt und eine Untersuchung g. die Schuldigen eingeleitet ist. Allein Niemand verhehlt daß bei der aufgeregten Stimmung in jenem Kantons⸗Theil solche Scenen bald wieder erneuern koͤnnen. Es unterliegt nahe keinem Zweifel, daß eine starke Partei eine Ernennung dem Deutschen Kanton zu erstreben sucht, um ein gesonden Gemeinwesen in reactionairem Sinne zu bilden; allein zweifelt zugleich auch nicht, daß es unserer Regie elingen werde, die bestehende Ordnung aufrecht zu haltes und jener Partei Meister zu bleiben. Uebrigens is bei solchen Vorfaͤllen in unserm Kanton nicht ganz unwahrse lich, daß die verbreiteten Nachrichten von Vorbereitungen Reactions⸗Versuchen in den Kantonen Schwyz und Basel Ge haben moͤgen, wiewohl, so viel man hoͤrt, nichts Offizielles uͤber bis jetzt bei dem Vororte eingelangt ist. 1

ie vor einigen Tagen stattgefundene Feernaan. Ueberreha der Kreditive des neuen Reapolitanischen Gesandten bei ders genossenschaft, Herrn von Ranzirez, soll auf dessen besomn⸗ Wunsch geschehen seyn. Ein diplomacisches Diner und der. zug eines Theils der Stadt⸗Garnison war damit verbum Man schließt daraus auf das fortwaͤhrende gute Vernehr zwischen dem Vorort und den auswärtigen Maͤchten.

Spanien. 1

Folgendes ist das ½ stern erwaͤhne

welches die Regierungs⸗Junta von Cadix an die P

kuradoren Don A. X. Isturiz, Don A. Alcala Galiano, 2D

M. Ser. de Oca, Don F. Domez und Don F. X. Ul

vor der Bekanntmachung des Koͤniglichen Dekrets, wodurch

Cortes zur Umaͤnderung des Wahl⸗Gesetzes einberufen werze

erlassen und wodurch sie denselben ihre Vollmachten als Do tirte auf den gewoͤhnlichen Cortes entzogen hat:

„Meine Herren! Als am 10. April 1835 zu Madrid ein wisser Koͤniglicher Befehl publizirt wurde, der einem ministerich Entwurf den Charakter eines Statuts verlieh, unterwarf die Propg Cadix sich seinen Bestimmungen in der Hoffnung, daß dieser Koh Befehl als Grundlage zum Bau des Tempels der politischen . heit Spaniens dienen wuͤrde. Die Erfahrung hat gezeigt, daß! Koͤnigliche Befehl nicht das Feiph unserer gesellschaftlichen 2 dergeburt, sondern im Gegentheil das Mittel war, die Ration die Buͤrgschaften zu betruͤgen und der Rechte n berauben, we ste mit ihrem Blute erobert und in unseren älteren und neug Gesetzen verzeichnet hatte. Die Reclamatioͤnen liniger brauven kuradoren im Estamento wurden nicht gehoͤrt und die . tionen des Estamento selbst mehr als einmal verworfen. D. Nation sieht sich darauf zuruͤckgefuͤhrt, entweder dem J0 einiger charakterlosen politischen Apostaten sich zu untermwe

5888 Der 8 L. 88 ehnsucht erwartete Englische In⸗ genieur Herr James Walker ist am vorigen Dienstage hier ein⸗ getroffen und hHat seine Arbeiten sofort mit Durchsicht der vor⸗ handenen Pläne der Detail⸗Vermessung zwischen hier und Wur⸗ en begonnen. Er hat gestern bereits, begleitet von mehreren Mitgliedern des Direktorlums, diese Bahnstrecke in W“ genommen und wird, nachdem er sich mit den andern Arbeiten unserer Ingenieurs genau bekannt gemacht hat, die von densel⸗ ben projektirten verschiedenen Bahnlinien ihrer ganzen Ausdeh⸗ nung nach bereisen und der sor faͤltigsten Untersuchung unter⸗ werfen. Der hohe Ruf, dessen Hr. Walker in seinem Vaterlande und im Auslande genießt, und seine auerkannten großen Erfah⸗ rungen im Fache des Eisenbahnwesens buͤrgen dafuͤr, daß sein Urtheil auch hier den Stempel der Gediegenheit tragen und un⸗ serm hochwichtigen Unternehmen auf alle Zeiten hinaus zum Segen gereichen werde. E⸗ darf geriß fuͤr einen sehr Klacelichan Umstand gelten, daß wenize Tage vorher auch Herr oͤhler aus Nord „Amerika hier eintraf, um der Compagnie auf erhaltene Veromlassung seine Dienste bei Ausfuͤhrung ihrer Unternehmung anzubieten. Derselbe ist geborner Sachse, Joͤg⸗ ling der Varg⸗Akademie in Freiderg, hat waͤhrend seines achtjaͤh⸗ rigen Nufenthalts in Nord⸗Amerika das dortige Eisenbahnwesen gruͤnglich studirt und ist gegenwaͤrtig noch als Ingenieur der Ta⸗ maqua⸗Eisenbahn angestellt. Es ist zu hoffen, daß auch seine vielseitigen Erfahrungen unserm Unternehmen zu Gute kommen werden. Die Detail Vermessungs⸗Plaͤne von hier bis Post⸗ hausen haben die Genehmigung des Herrn Ministers des Innern bereits erhalten, und wird nun das Geschaͤft der Expropriation unverzuͤglich beginnen. Die Verdingung der Stein⸗Anfuhren aus den Rochlitzer Bruͤchen zur Bruͤcken⸗Vaustelle bei Wurzen ist am 13ten d. M. in Rochl b öͤffentlich erfolgt. Wohl an sech⸗ zig Unternehmer von nah und fern hatten sich daselbst eingefun⸗ den, und diese große Konkurrenz hat zur Folge gehabt, daß die Anfuhr⸗Löhne sich gegen Erwarten niedrig gestellt haben. neuer sprechender Beweis fuͤr die Zweckmaͤßigkeit der Oeffentlich⸗ keit solcher Angelegenheiten. Muͤnchen, 12. Okt. Berichten aus Lindau zufolge, war Se. Köͤnigliche Hoheit der Kronprinz von Bayern, unter dem Namen eines Grafen von Werdenfels, von Konstanz am 7. Ok⸗ tober daselbst eingetroffen, und hatte am solgenden Tage seine Reise nach Hohenschwangau fortgesetzt. Stuttgart, 12. Okt. (Deutscher Courier.) Wir vernehmen aus guter Quelle, daß die Staͤnde⸗Versammlung auf den 27. November oder spaͤtestens auf einen der ersten Tage des Dezember einberufen werden wird. Die desfallsige Koͤnigliche Ordonnan soll, wie wir berichtet werden, in den naͤchsten Tagen schon im Regierungs⸗Blatte erscheinen. Die Kommission der Abgeordneren⸗Kammer fuͤr Gegenstaͤnde aus dem Verwaltungs⸗ 89, e gegenwaͤrtig den vorgelegten Entwurf der Schul⸗ ges. Frankfurt a. M., 14. Okt. Der Graf v. Orloff, Gene⸗ Aen. Sr. Majestaͤt des Kaisers von Rußland, ist von St. erersburg hier eingetroffen. Auch das Herzogl. assanische Regierungs⸗Blatt vom 12ten b. enthaͤlt eine die Zoll, und andels⸗Verhaͤltnisse des Herzog⸗ thums Nassau mit dem Landgräflich Hessischen Amte Homburg betreffende Bekanarmachung, wonach vom 15ten d. an der freie Uebergang aller im steuerlich freien Verkehr besindlichen Gegen⸗ staͤnde in beiden Staaten mit denselben Vorschriften und densel⸗ ben Ausnahzmen stattsindet, wie solche fuͤr den einstweiligen freien Verkehr zwischen dem Herzogthum und den Zoll⸗Vereins⸗Staa⸗

torium unserer Eisenbahn mit

1

wermeidliches Resultat zu lobpreisen, noch weniger, um mit nphaften Worten einen glorreichen Triumph zu feiern, in wel⸗ imn ein edelmuͤthiger Fuͤrst nur eine traurige Nothwendigkeit vlich, sondern es geschieht nur, um das, was dunkel geblieben nümlich die Motive der Insurrection und die Isolirung der⸗ deun, welche fruͤher oder spaͤter ihr Ende herbeifuͤhren mußte, zuklaren. Die Frage, um die es sich seit einigen Jahren zwi⸗ hen der Regierung und den Albanesischen Provinzen handelte, gf die Annahme des neuen Militair⸗Systems von Seiten geer Provinzen, waͤhrend es jetzt schon in allen andern beilen des Reiches eingefuͤhrt worden ist. Albanien ist t unkultivirtes Land mit kriegerischen Bewohnern, welche ich ihre Sitten und ihren Geschmack an Abenteuern Pluͤnderungen zu allen Zeiten in den Sold der benachbarten sschas gefuͤhrt wurden. Sie lieferten auch der Algierschen Le⸗ Holdaten, deren mehrere dort zu hohen Ehrenstellen gelangt gb. Diese Quellen der Existenz sind jetzt erschoͤpft. Seit Bil⸗ ung der regulairen Truppen koͤnnen die Gouverneure der ver⸗ ziedenen Sandschacks nicht mehr unter den Albanesischen Ban⸗ rekrutiren und diese sind daher durch das System der allge⸗ gen Ordnung und Regelmaͤßigkeit zu einem friedlichen, haͤusli⸗ Leben gezwungen. Diese Nothwendigkeit ihrer gewohnten ensweise zu entsagen, lastete schwer auf ihnen und die nun mnretenden Beduͤrfnisse, denen sie durch Arbeit nicht zu be⸗ onen wußten, vermehrten ihre Unzufriedenheit. Sie woll⸗ n nach ihrer Weise Soldaten seyn, ohne Disciplin, hne festes Engagement, sie betrachten den Krieg nur als eine helegenheit, sich zu bereichern, und waͤhrend Alles um sie her ch veraͤndert hat, wollen sie hartnaͤckig beim Alten beharren. diesen Gewohnheiten setzt die neue Einrichtung von jetzt an ei⸗ in unzersorbaren Damm entgegen. Mehr als die Haͤlfte der loanesischen Bevoͤlkerung kann jetzt nicht mehr ohne Sold le⸗ n. Die Regierung sagt daher: „„Ich werde Euch Sold ge⸗ ben; Ihr sollt auf meine Kosten Nahrung, Kleidung und 89. üang erhalten; es sollen Hospitaͤler fuͤr Eure Kranken eingeri t und dieselben darin mit gleicher Sorgfalt, wie meine Trup⸗ en, verpflegt werden; Ihr werdet von einheimischen Anfuͤhrern ummandirt werden, und der Weg des Avancements ist zuch geoͤffnet; aber die irregulairen Banden muͤssen fuͤr immer schwinden, Ihr werdet, wie alle Soldaten der Armee, Euch der nilitairischen Disziplin unterwerfen und als Vertheidiger des kandes dienen und nicht als heimath⸗ und gesetzlose Soͤld⸗ er.7,9 Darum handeste es sich und die Albanier werden ge⸗ öce seyn, sich zu unterwerfen, nicht durch die materielle Kraft, sche die Regierung gegen sie entwickeln kann, sondern durch hmoralische Kraft des neuen Systems, welches im ganzen Ueche angenommen ist und von der Bevoͤlkerung, die darin ein

8* 8 .

8

Mabdrid, 2. Okt. Schreiben,

ten nach der Ministerial⸗

bestaecst worden

Näͤchste Woche wird hier die kuͤhle Regenzeit hat die Trauben ni verspricht man sich indessen denno

sind.

gau sind dis Hoffnungen weit geringer.

Wien, 10. von

Oesterreich.

(Oestr. Beob.) Se. Rußland sind heute Nachmitt

Okt.

hoͤchstdieselben mit Ihrer Ma

Hoheit dem auf die Nachricht von

j. der der

Monarchen aus Preßburg hierher geeilten und den uͤbrigen hier anwesenden Mitgliedern der Kaiserl. Fa⸗

milie in Schoͤnbrunn gespeist hatten, dessen Verlust

Um dem großen Todten, Dessen Freund und Verbünd letzte Ehrfurcht zu bezeigen,

Mor ließ sich die Kaise sterblichen Ueberre Sichtbar bewegt, und verließ sie aufgerichtet hatte

serstadt und,

Prag, 14. Kaiserin,

renden

„Lieber Gr

ens im strengsten rl. Gruft oͤff ste des hohen Verblichenen umschließt,

wied

Bekanntmachung vom 3. Sept. d. J.

Weinlese stattfinden; die letzte cht sehr gereift. ch einen guten Wein; im Rhein⸗

In der Pfalz

Maj. der Kaiser

88 um 5 Uhr, nachdem Aller⸗ Kaiserin Mutter, Ankunft des Russischen

r. Kaiserl. Erzherzog Palatinus,

er nach Prag abgereist. Kaiser Nikolaus, als

eter im Leben, mit uns beweint, die

verfuͤgte sich der Inkognito zu den P.

nen,

Monarch heute P. Capuzinern,

und zu dem Sarge, der die

fuͤhren.

verweilte er an dieser geheiligten Staͤtte, betete

tief ergriffen. So hat K Er die Ueberlebenden durch Seine

Okt.

gestern von letzten Tagen die Besichtigung der hi Unterrichts⸗Anstalten fortgesetzt. Majestaͤten abermals im rung eines in Voͤhmische panek: „Der Deuische sehr großartig eingerich aller 16 Kreise von Böhmen wurde suche hexren Vorgestern Abends hren Majestaͤten einen der Abreise haben Sc. Maj. da dden Oberst⸗Burggrafen, Grafen Chotek, erlassen: 8 9 Chotek! Bei Beendigun

Boͤhmen erachte Ich, Ihnen

sollen, welche Mir der Anblick dieses i wichtigen T

geruͤckten Einklang in dem durch geregeltes B Lande neue und

fällt stets ein ausgezei welcher mit dessen unm

Sie auf die volle

in dieser Beziehung lei

und der Böhme“ tete Obst⸗ Au

dier a

2₰

die volle

aiser Nikolaus, nachdem Erscheinung hoch auch dem Verstorbenen die letzte sen und Dich dadurch in den Herzen der Bewohner wenn die Kaiserreiches ein unverga

erfreut und Ehre erwie⸗ dieser Kai⸗

Kunde sie erreicht, gewiß des ganzen ngliches Denkmal errichtet.

Ihre der Kaiser und die gereist sind,

esigen Wohlthaͤtigkeits⸗ und m I1Iten staͤndischen Theater, r Sprache verfaßten Lustspiels von beiwohnten. Auch eine sstellung mit den Fruͤchten mit dem Allerhoͤchsten Be⸗ brachten die hiesigen Studi⸗ großen Fackelzug. nachstehende

aben in den

erschienen Ihre wo sie der Aussuͤh⸗

te⸗

Am Tage vor Handschreiben an

Meiner Reise durch

Zufriedenheit dezeigen zu n wahrer beiles der Monarchie gewährte.

Kultur so weit vor⸗ Dort, wo

zsFentlichen Leben besteht, wo treuer Volkssinn

orschreiten auf allen Feldern

gegenwäͤrtigen Ausspruch Mei

nicht minder in behrer Aneiferun

esinnungen und allen K sen b

ste, dedurfte

ner

dem vollen Gefuͤhle, da

dienen wird.

nhaͤnglichk woh

eit, tinsammelte,

der Industrie dem

anerschoͤpfliche Quellen des Wohlstandes eroͤffnet, neter Theil des Verdienstes auf denjenigen, ttelbarer Perwaltung

Gerechtigkeit zahlen koͤnnen

ch Ihnen Ihnabne

beauftragt ist. Da welche Ich —— kaum zu sagen, den ertheile c Ihnen

- derselbe Fonch zur

Die vielfachen Beweise treuer welche Ich auf Meiner Reise von

haben Meinem Herzen

111“

sammelte den Rest des Gefolges, selben taͤglich Platz an der Kaiserlichen Hof⸗Controleur machte es die Honneurs afel. Ordnung, die mitten rungen, Jagden, Spazierfahrten; den Theil des Tages, den jeder der Souveraine abgewann, oder auch den ganzen Tag fuͤr die hinreichend ausfuͤllten. schaͤrfsten Aufmerksamkeit keine anderen nehmen, als die sonst immer waͤhrend An den der sehr entlegenen Hauptwache ein Mann Schloßwache. ging das Volk frei ein und aus.

ein Prinz die Treppe herab, um in

in diesem regen Getriebe

abgeloͤst wurden, an der Tre

Ferdinand machte seine Besuche

serin am Arme. Die ohne Unterlaß fordert Platz. Es ist mir kein Seiten des Volks zu Ohren gekommen, vor dem Eingange und den Fenstern des durch dessen Gedraͤnge die gen wurden, und das bei nung gemacht haͤtte. Bei mentes fuͤr das Gefecht der Russischen Garden, der Erfolge des Befreiungs⸗ Eskorte den langen Zug der an die Pracht eines großen Hofes Wege war keine Wache ausgestellt, eine Art von Spalier, und die einfachste hoͤfliche

Krieges eroͤffnete,

Anrede die Menge zu bahnen. Diese Abwesenheit alles Polizeigepraͤnges bei dem an das ein laͤngerer Aufenthalt in Frankreich oder woͤhnt, und es als bei allen Feierlichkeiten, sammeln, fuͤr unerlaͤßlich ansehen laͤßt, befremdend; doch fand man sich bald so hier als gan natuͤrlich ansah, wo, das richtige und die und sich eines Jeden,

woͤhnt, bemeistert hatte,

sehr darein, daß man

bedroht schilderten, mit gleitet ausgehen sah, ihn auch im einfachen

Ueberrock Jedermann kenntlich machte. gestehe, daß sich mein

Deutsches Herz innig erfreute, den

hen, wie innig noch in Deutschland das Band

und Unterthan, wie fest das gegenseitige Vertrauen ist.

8 88 ““

da nur ein Theil des⸗ Tafel sinden konnte, der fuͤr den nicht hoffaͤhigen Theil des Gefol⸗ an einer dritten nicht minder zahlreich besetzten Einen ganz besondern Eindruck machten die Ruhe und herrschten, wo Muste⸗ Theater und Abend⸗Reunionen den Geschaͤften Unbeschaͤftigten, Am meisten befremdete es mich, bei der Polizei⸗Anstalten wahrzu⸗ der Badezeit stattfinden. Thoren des Schlosses standen zwei Grenadiere, die von ꝛppe Den ganzen Tag und selbst spaͤt Abends Jeden Augenblick kam irgend die Stadt oder den fortwaͤh⸗ rend dem Publikum offenstehenden Schloßgarten zu gehen. Kaiser zu Fuße, und man sah ihn taͤg⸗ lich im Park, von Einem Kaͤmmerer begleitet, oder mit der Kai⸗ an dem Thore und selbst unter dem Thorwege versammelte Menge machte dann unaufge⸗ Beispiel der Zudringlichkeit von das sich Abends zahlreich Reunions⸗Saals einfand, gedeckten Tische fuͤr das Souper getra⸗ G“ jeder unziemlichen Handlung selbst Ort⸗ der Einweihungs⸗Ceremonie des Monue⸗ welches die Reihe begleitete keine Hof⸗Equipagen, welche hier allein erinnerten. Auf dem ganz die Zuschauer bildeten selbst genuͤgte, um uͤberall den in das Carré geladenen Gaͤsten den Weg durch Waffen⸗ und Erscheinen und Ausfahren des Hofts, England ge⸗ die das Volk ver⸗ war im ersten Moment

wie in einer großen Familie, efuͤhl der Glieder mehr Ordnung hielt, als das Auge Hand des Herrn. Wie sehr dies Gefuͤhl allgemein war, der sich durch ein paar Tage hier einge⸗ ward dadurch bewiesen, daß man saͤmmt⸗ liche Souveraine, und auch den Kaiser von Rußland, den die Zeitungen ganz besonders als von den Seiden der Revolution groͤßter Zuversicht zu jeder Stunde unbe⸗ obschon des Kaisers maͤnnliche Schoͤnheit

tungs⸗Maͤhrchen von jenseits des Rheins und des Kanals, einen solchen oͤffentlichen, augenscheinlichen Beweis entgegensetzen zu se⸗ zwischen Herrscher

fen, oder durch die Waffen Thron Isabella's II.

felhaft seyn. Die

volksthuͤmlichen Wahl, und

durchgesetzt hat, und

Wahl⸗Modus Repraͤsentante machten faktisch erloschen, sie auch von Rechts wegen, Prokuradoren auf den 8

null und nichtig erklaͤrt.

Kommittenten ist Ihnen en Pflicht, Ihnen zu erklaͤren, Entschluß bewogen hat; sie hat hier nur mit H

Ca (gez.)

8

1 88

Konstantinopel, Der Aufenthalt des Lord

2T

en uͤberrascht, am 18ten

befindet sich noch in den Sultans, neugebaute

General 8

unterworsen und eine brach in Beschiktasch eine liche Lusthaus ist der mehrerer Großen der

es

beschraͤnkte. baschi spazieren. nem Kabriolet. Seit dem Regenguͤsse und Stuͤrme, d ich

ei⸗

in theils wegen der peinlichen tan gegenuͤber noch fortwaͤh

I11“

sa befestigen, und füuͤr ein . es nn edelmuͤthiges Volk, wie das Spanische, kann die Wahl 1

Provinzen verlangten ehrerbietigst von der Kgn gin die Einberufung der konstituirenden Cortes kraft einer wahe

insicht auf Ihren Deputirten Nochmals protestirt sie feierlich gegen Alles, was Sie in die Eigenschaft thun moͤchten. Gott behuͤte Sie!

dir, 24. September 1835.

welches hier ausgeruͤstet worden Linienschiff gehoͤrt dazu. Es fangene aus dem Lager des Groß⸗ at alle Voͤlkerschaften, gegen die er zu Felde gezog

unermeßliche Beute gemacht. Am 1

und haben noch keine schlimme Folgen gehabt. Die Pest he. Alexandrien ganz aufgehoͤrt, und die 1 noch geringe Fortschritte daselbst. Aegypten befindet sich 71 immer in einem sehr aufgeregten und 1 olge der von den Krankheiten angerichteten Verheerungn

ihre Rechte wiederherzustellen und

t zn

sie zogen kuͤhn das Schwerdt gegen

treulosen Rathgeber ihrer angebeteten Königin. Unter diesen M. baͤltnissen wird die Provinz Cadir, da sie durchaus die Versammiu⸗ des konstituirenden Kongresses nach den angedeuteten Grundla will, die Waffen nicht eher niederlegen, als bis sie ihren Wae wiro sich in keine Unterhandlung einlassen h andererseits Ihr Mandat Ihnen nicht das Recht giebt, Fundand tal⸗Gesetze zu votiren, und da Sie nicht nach dem geforden

n der Provinz sind, so sind Fhre Da und die Aügeunß ⸗Junta annule indem sie alle Handlungen, die Sie

Cortes noch etwa vornehmen möchten, Sie werden sich also nicht mehr des mens der Provinz in der Eigenschaft als Repraͤsentanten bediene und jedes legislative Recht im

Verhaͤltniß zu Ihren bisberz tzogen. Die Junta daͤlt es fuͤr daß nicht Ihr Benehmen sie zu dies kann Ihnen nur Lob ertheilen, und ⸗Titel gehanz

Rapbael Hore, Praͤsident; J. Garcia 87119. ta, Secretait

uͤr kei.

25. Septbr. (Journal d'Odessc Durham's hieselbst ist durch mehne ihm zu Ehren gegebene Feste gefeiert worden. einen Theil des aus vier Fregatten bestehenden Geschwaders Arnut⸗Bey's hier an Spitze des Serails vor Anker gehen zu sehen; das Flaggensc

Es hat uns se einem Linienschiff

Das Geschwader , ist segelfertig; werden taͤglich 0 esirs hierhergebracht. De

Dardanellen.

Feuersbrunst aus; dieses Großhe Aufenthalt der Sultaninnen Pforte, und es wurden ü

die schleunigsten und wirksamsten Rettungs⸗Maßregeln 78 det, so daß der Verlust sich auf zwei Haͤuser und zehn udg

Am letzten Sonntag LI der Sultan nach Fen Se. Hoheit lenkte se

löst das Gespann vor I7ten bis heute haben wir fast tägle

och dauern sie immer nur kurze

Cholera macht auch ii

unruhigen Zustand,

Stellung, die der Pascha dem rend einnimmt.“ Z.“ 16 1114A“] 8 F

dhes der Ordnung und Sicherheit erblickt, vertheidigt wird. nsurrectionen machen es nur immer dringender fuͤr diese Uhmer des Krieges, den ihnen geöffneten neuen Wesg zu be⸗ vrnund die ihnen von der Regierung dargebotene Hand zu ergreifen. e fast unglaubliche Leichtigkeit, womit der Aufstand unterdruͤckt maeden ist, kann nur diejenigen in Erstaunen setzen, welche den Lund der Dinge nicht kennen. Aber bei der ersten Nachricht in einer Albanesischen Insurrection ergriffen alle Bewohner da henachbarten Provinzen, Servier, Macedonier und Thessalier e Waffen, die Insurgenten konnten keinen Schritt thun ohne en Gefecht zu liefern, und der ganze Aufstand war vernichtet, eer sich zwanzig Meilen uͤber die Graͤnzen von Albanien ver⸗ atet hatte. Was die Behauptung betrifft, die Albanesen haͤtten Vereinigung mit Griechenland verlangt, so wuͤrde Griechenland tezl ein so gefaͤhriiches Geschenk abgelehnt haben, denn es ist nicht iut einzusehen, wie dieses Land, das nicht einmal im Stande st, einige tausend Palrkaren zu besolden, 30,000 Albanesen vüede befriedigen koͤnnen, die entweder als Soldaten besoldet hher als Feinde bekaͤmpft werden muͤssen. Daß die Insurrection scchen fuͤnf Monate gewaͤhrt hatte, ehe die Pforte energisch ge⸗ ze dieselbe auftrat, hatte darin seinen Grund, daß die letztere iht Land besser kennt, als es Anderen moͤglich ist. Nach fuͤnf

onaten war die Insurrection bedeutend schwaͤcher, als bei ih⸗ im Beginn, und die Folge hiervon war die augenblickliche Un⸗ terdruͤckung derselben. Die Leutseligkeit des Sultans ist nicht weniger bemerkenswerth. Er bot ihnen mehrmals Verzeihung in, und als er dennoch gezwungen war, das Schwerdt zu zie⸗ en, sandte er einen seiner Kabinets⸗Secretaire ab, um, so zu sagen, dem Schwerdte seine Schaͤrse zu nehmen. an hat die Frage aufgeworfen, ob die Albanesen nicht durch tkemde Einfluͤsterungen aufgereizt worden seyen. Einige staͤnde moͤgen hieruͤber Licht verbreiten. Die Insurrection entstand im suͤdlichen Albanien und an ihrer Spitze stand ein ge⸗ pisser Tafil Bussi, der, wegen fruͤherer aͤhnlicher Umtriebe, von de Regierung verfolgt wurde und auf Kandia Schutz sand, von ve aus er im vorigen Jahre heimlich nach Albanien zuruͤckkam ind nun vorgab, er sey ein Agent Mehmed Ali'0. Es ist nöglich, daß er dies nur zum Porbhes gebrauchte, um sich ein steres Ansehen zu geben, denn im Gegentheil wuͤrde sich die näurige Gewißheit ergeben, daß die eigenthuͤmliche Stellung

hmed Al's ein fortwaͤhrendes Hinderniß sey fuͤr die Ruhe ses Reichs und fuͤr den ruhigen Fortgang der Reformen.“

Die Gazzetta di Zara meldet nun ebenfalls den Ein⸗ 6g des Rumeli Walessi in Scutari. „Als man,“ fuͤgt das ge⸗ vnnte Blatt hinzu, „am 19. September Morgens seine Ankunft gfuhr, traten die Volks⸗Aeltesten und die Bey's, worunter auch er, von den Rebellenhaͤuptern zum Ober⸗Befehlshaber ernannt höwesene Hassan Bey, zusammen, und begaben sich zur Abstat⸗ dung des Handkusses zu demselben. Nachdem alle guͤtig empfan⸗ en wurden, e zufrieden in seine Wohnun iräück. Die Volks⸗ Aeltesten wurden mit der Beifchaf ung von Lebensmitteln sowohl fuͤr das von Daud Pa⸗ 8 befehligte Corps, als auch fuͤr die juͤngst v-n 4 Heeres⸗Abtheilung beauftragt. Die Gesammtzahl die er Truppen wird etwa 12,000 Mann betragen. Auch die hristiche Gemeinde h

.“

blen von zwei Stunden von sechs Uhr

rade Aufsteigung XII Stunden 20 Minuten, seine noͤrdliche Ab⸗

ihre Vorstaͤnde zur schuldigen Au war⸗

geht uns unterm I2ten d. M. folgende gefaͤllige Mittheilung zu: „Das gegenwaͤrtige Jahr zeichnet sich durch atmosphaͤrische Schwankungen aus, welche, an unsedm Orte wenigstens, groͤßer sind, als alle waͤhrend der letztverflosse⸗ nen acht Jahre beobachtete. Seit dem 1. Januar 182 beobach⸗ tete hier naͤmlich der eifrige Meteorologe Herr Lambert die fuͤr das physikalische Kabinet des hiesigen Koͤnigl. Gymnasiums von ihm selbst verfertigten Instrumente neunmal taͤglich in Interval⸗ Morgens bis zehn Uhr Abends. Der hoͤchste Stand des auf zehn Grad Réaumuͤr re⸗ duzirten Barometers trat am 2. Januar d. J. um 10 Uhr Abends mit 28 Zoll 3,04 Linien Pariser Maßes ein, der nie⸗ drigste aber vorgestern, den 10. Oktober, um 11 Uhr Vormittags mit 26 Zoll 5,2* Linien, bei ziemlich heftigem Sturme aus Suͤ⸗ den und schwarz bewoͤlktem Regenhimmel. Mit Sehnsucht er⸗ warteten die Freunde der Sternkunde die Aenderung des Wet⸗ ters, um den lange vorher verkuͤndeten, bisher nur durch Fern⸗ roͤhre hier beobachteten Halleyschen Kometen mit unbewaffneten Augen schauen zu koͤnnen. Ihr Wunsch wurde bald erfuͤllt. Gestern, am IIten, heiterte sich das Wetter auf und nach kaum eingetretener Daͤmmerung erschien der Komet hoch in Nord⸗ Nord⸗West uͤber dem großen Baͤren, seinen 11 Grad langen Schweif bis zwischen die Sterne⸗ und 1 des Drachen erstrek— kend. Um 7 Uhr betrug, nach ungefaͤhrer Schaͤtzung, seine ge⸗

Aus Wetzlar

weichung 62 Grad 30 Minuten, also von der Vorherbestimmung, welcher zufolge er am heutigen Abend in der Schlange stehen sollte, bedeutend abweichend. Er bewegte sich rasch nach Westen, denn um 10 Uhr war seine gerade Aufsteigung ungefaͤhr XII Stunden 32 Minuten und seine Abweichung 60,. Grad 20 Min. Die Abweichung der Erscheinung von der Verechnung wird un⸗ streitig das Erfreuliche haben, daß der Komet laͤnger und schoͤ⸗ ner am Himmel glaͤnzen wird, als man bisher vielleicht zu er⸗ warten berechtigt war.“

*) Die gestern Abend erfolgte Ruͤckkehr Geiner Majestat nach Seene bereits oben im amtlichen Theile dieser Zeitung gemel⸗ det worden.

Landtags⸗Abschied inzial⸗Staͤnde des Großherzogthums Posen. rovinzia nde endan— zogth 8

II. Die vom Landtage angebrachten Petitionen betreffend. 1) Auf den Unctag. vf⸗ mit Taback bepflanzten Grundfllaͤchen, Bebufs der Tabackssteuer, bloß ihrer Lage, und nicht ihrer Groͤße nach, angehen zu duͤrfen, kann nicht eingegangen werden. Denn die Leichtigkeit, mit der jeder 1 von ihm benutzten Grundflaͤchen, die Groͤße derselben, mit dem ge⸗ seälichen Spielraume von 6 Ruthen bis auf ½) des ganzen Bo⸗ ens, der Weitlaͤuftigkeit und den Kosten einer alljaͤyrlich vorzunehmenden steuerlichen Ermittelung und Vermessung der mit Taback zu be⸗ pflanzenden Flaͤchen in keinem Verbaͤltnisse stehen; auch woͤrden die

1“

fuͤr de sen. dritten Provinzial⸗Landtage versammelt gewesenen

laufenden Jahre wird jedoch nur dann moöglich werden, w

Inhaber, aus eigener Kenntniß der

ohne straffaͤllig zu werden, richtig angeben kann, wuͤrde mit

durch genau gefuͤhrte Wirtbschafts. Register, droben, so uͤbersehen sie zuvoͤrderst, daß das Gesetz vom 15. September 1818 §. 3 jedes an⸗ dere gesetzliche Beweismittel, mit Ausnahme der Eides⸗Delation, zulaͤßt. Unsere getreuen Staͤnde werden sich aber selbst bescheiden, daß ein Beweis des Schadens, der aus der Aufhebung des Bann⸗ rechts entstanden seyn soll, unerläßlich ist. Was ihren Vorschlag anlangt, daß die vüeshahsnnh der zwangsberechtigten Muͤller nach Verhaͤltniß der Seelenzahl, welche zu ihrer Muͤhle verpflichtet war, festgestelt werde, und die im Gesetz vorgeschriebene Ermittelungsart nur bei denjenigen stattfinde, welche berechtigt waren, alles Getraide fuͤr große Brennereien und Brauereien zu schroten: so würde es einer Feststellung dieser Art an aller Grundlage fehlen, da aus der Aufbebung der Zwangs⸗Gerechtigkeit noch gar nicht folgt, daß dem Berechtigten die Kundschaft der bisherigen Zwangspflichtigen verlo⸗ ren geben werde.

Dasselbe gilt von dem Vorschlage, auch den ebemals Propina⸗ tions⸗Berechtigten eine Entschaͤdigung nach Verhaltniß der zwangs⸗ pflichtigen Seelenzahl, oder nach Vorlegung der Verpachtungs⸗Kon⸗ trakte zu gewaͤhren. Aus dem angefuͤhrten Grunde, daß naͤmlich aus der Aufhebung der EE— der Verlust des mit derselben verbundenen Gewerbs⸗Vortheils noch keinesweges folgt, erledigt sich auch dasjenige, was die getreuen Staͤnde wegen der Nothwendigkeit vorgestellt haben, den Zwangs⸗Berechtigten, ohne den im Gesetze bestimmken Zeitraum abzuwarten, sofort eine Entschaͤdi⸗ gung zu Tbeil werden zu lassen. Ueberhaupt aber fehlt es an ge⸗ nuͤgender Veranlassung wegen des Entschaͤbigungs⸗Punktes, in dem Großberzogthum Posen andere Grundsaͤhe eintreten zu lassen, als in den andern Provinzen des Staats. .

Was endlich die nachgesuchte der gesetzlich bestimm⸗

ten Normal⸗Zeitraͤume fuͤr den nachzuweisenden Debit anlangt, so ist darauf um so weniger einzugehen, als es der staͤndischen Petition an aller Angabe von Motiven zur Abnderung dieser wohlerwogenen Bestimmung fehlt. P ch Ein aeir der Wäͤnsche, welche Unsere getreuen Staͤnde uns wegen Erlaͤuterung und Abaͤnderung des Regulirungs⸗Gesetzes vom 8. April 1823 vorgetragen haben, ist bereits durch die unterm 30. Junt v. J. erlassene Verordnung erfuͤllt. Ueber einen andern Theil haben neuerlich besondere Berathungen stattgefunden, in deren Folge eine anderweite Verordnung erlassen werden wird. Was aber den staͤndischen Antrag anlangt, daß den Revisions⸗ 1 ein besonderes technisches Mitglied beizuordnen sey, so soll derselbe noch besonders in Erwaͤgung gezogen werden.

11) Zu Fortfuͤhrung und Vollendung der im Großberzogtbume Posen begonnenen Chausséebauten sind, wie in den fruͤberen, so auch in dem laufenden Jahre, nicht unbedeutende Geldmlittel angewiesen worden. Es muͤssen aber zundchst die noch im Bau seinfenin Chausséen zwischen Posen und Berlin und zwischen Posen uUnd Glogau vollendet werden, bevor andere Stratzen in Bau genom⸗ men werden koͤnnen. Die Vollendung dieser Straßen⸗Anlagen bm

enn die Einwohner der dabei interessirten Kreise sich geneigt erklaͤren, auf die ihnen deshalb vorzulegenden Bedingungen einzugehen, wogegen, wenn von den Einwohnern anderer Gegenden freiwillige Anerdie⸗ tungen zu anderen Straßen⸗Anlagen gemacht werden sollten, auch diese in naͤbere Erwaͤgung werden gezogen werden.

12) Der §. 29 der Anweisung zur Verfertigun der Probe⸗ Maße und Gewichte vom 16. Mai 1816 gestattet vorlaufig auch in der Provinz Posen den Gebrauch einzelner Provinzial⸗Matze und Gewichte zum Privat⸗Verkehr. Die Voraussetzung, daß der letz⸗ tere einstweilen den Gebrauch jener Maße und Gewichte erfordert, erledigt sich nunmehr durch den Antreg Unserer getreuen Staände

Kosten doch zuletzt nur den Steuerpflichtigen wieder zur Last fallen.

in Betreff des Scheffel⸗Maßes Da indeß die angefaͤhrten Gruünde