h rlIiner B
Antlicher Fondi- n 1 Seald-Cours-Zattern. —
Den 29. Oktober 1835.
E6““
97 ⅛. Oesterr. —. 5 % Span. 30 ¾.
5 % Span. 30. Zinal. —.
St.-Schuld-Sch. Pr. Engl. Obl. 30. PrämSeh. d. Seck. Kurm. Obl. Nm. Int. Sch. do.
Berl. Stad Königab. Elbinger Danz. do.
Wontpr. Pfandbr. Grosab. Pos. do.
b 2Zf.
m. l. C.
t-Obl. do. do. in Th
218
r. Brief.
5.
r. Cour.
Brief. Geld.
Oatpr.
1=21021¾
Pfandbr. do.
Oesterr. 5 % 5s. 1 % 25 ⁄1i¶ ꝙℳ◻. Br. Loose zu 500 Fl. 115 ½. 1 Preuss. Präm -Sch. 58 ¾. 58 ¾. Br. 50%
ö6. 8 12.
Pnugl. Russ. 1061
72, — 104 ¾
102
106 ¼ 8 ½
g. 2151
19 ¼ 5 % Rente 108. 60. 3 % 13 ½ Span. 34 ¾. 3 % 20 ¾.
50. 3 % Fort. 58 %¾.
Wechren- Cours.
„ Cour. Geld.
2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 8 Tage 2 Mt.
100 Rbl.
3 Woech.
bn ,5 % Met. 102 1 . 78.
1232
Preuss. Prüm.-Scheine —. do. 1 1A“ do. 3 % 18 ¼. e Antwerpen, 23. Oktober. .
Frankfurt a. Metall. 101111. 1019⁄1. 4 % 99. 98 ¾. 2 ½ % Bank-Actien 1627. 1625. Partial
do. Span. Rente 28. amburg, 27. Oktober. Hope in Cert. 97 ¼. Paris, 23. Oktober.
do. 81. 30. 5 % Ausg. Schuld 14 ¼.
Wien, 24. Oktober.
E“
Freitag, der Teufel, Meyerbeer.
Cortes 29 ⁄. Neue Anl. 42 .
M., 26. Oktober.
Obl. 139 ¾. 15 ¼. Loose zu 100 Pl. 213 ½. Br. 4 % Anl. 98 ¾%. Br. Poln. Loosze 27 ¾. 30 % 16 ¾. 16 zz.ü
1 acte.
Neap. 99. 10. 5 % 2 ½ % Holl. 56.
1525 ¼ 151 ¾ 6 28 ½
103 ¾ 103 ¼6
1835. Morgens
Luftdrucdh.. Luftwärme . Thaupunkt.
335,42 Par. 335,92„ 5,40 R. 7,6 0 480R.
108 ¼
—
103 ¼ 30 ⁄12
Niederf. wirk! Kanz-Bill. 25
Auswärtig Amsterdam, 24. Oktober.
„ Schuld 55 ¾¼. 5 % do. 102 ¼
1. 4 ½ % Amort. 983 ¾
Koͤn
Bekanntmach
Kammergericht zu Berlin vor dem Hamburger Thore
igl.
Die Subbhastation des
in der Tho sraße Nr. 43 wie der auf den 8. Mai 1
unge
belegenen Grundstuͤcks, so 836 anberaumte Lieitations⸗
Termin, ist aufgehoben worden
Durch d Grotthusen in Brockow etten und E storio eine M 9 „ enthalt des Eigenthuͤmers i Es we den daber der Hauptmann von r dessen Erben bierdurch Empfangnahme dieser Gelder gitim ren, widrigenfalls solche
—
bender Abforderung nach
Olrtelemen. 0
llen. 8—
gelegenen Erbpachts⸗P Wohn⸗ und Wirthschafts⸗
6 Morgen
Thlr. 12sgr. 8pf., zufolge der neb
in der Registratur einzusehenden am 16. December c., Nach
an ordentlicher Gerichtsstelle
werden.
Auf Ansuchen des Herrn Senators Carl werden alle und
kaͤuflich erstandene, dem bisher zugehhrig gewesene, hieselbst auf voorstadt sub. No. 7 belegene Gehöͤft mit
hieselbst
nenzien, in die Scheun
Acker ꝛc aus irgend eine
sbesondere das e, das kleine
ffecten besindet sich in
Wittwen⸗Ka
Frankfurt a. d O., den 16. Oktober 1825. Koͤnigl. Preuß. Ober⸗Landesgericht.
Guͤ apier⸗
Stallgebaͤude, d
m rechtlichen Grunde For⸗
‚Bekanntmachung. en Verkauf der v
6
asse von 68 T
bei Calau
Ablauf
tern, Babalitz Kreis Lo und Mehl⸗Muͤhle nebst Gebaͤuden und 2 108 QRuthen Land, abgeschuͤtzt auf 4828 st Hypothekenschei
Taxe, sollen
mittags
dazugehoͤrende
e Börsen.
n.
11“
Hufen
3 Uhr,
anderweit subhastirt
Pogge
jede, welche an das von ihm Herrn Major ꝛc. Lichtenfeldt der Fetten⸗ allen Wohnhaus, en Garten,
Perti⸗
derungen und Anspruͤche haben moͤchten, hiemit auf
1..“ Morgens
damit durch die am 25. Novenber d. um 10 Uhr zu erlassende Praͤelusiv⸗ mer von dem gedachten Gehoͤft eum
um 10 mine hieselbst in (
gefordert, solche in einem der auf
den 14ten und 28sten k. und 11. November d. Uhr angesetzten Liquid
Luria an
: 2
Mona ations-Ter⸗
. zumelden und zu beglau⸗ böigen, widrigenfalls sie zu erwarten haben, daß sie
J.,
den abgewiesen und praͤcludirt werden.
Datum Greifswald, den 28. Buͤrgermeister und
Morgens
Sentenz auf im⸗ pertinentiis wer⸗
September 1835. Rath hieselbst.
Einzeln zu haben à 12 ½ bandlungen, in Berlin durch
roear-e!;
derstraße Nr. 11, das so eben erschienene: Oktoberheft
des literarischen Dr. Th. Mundt, neber den Verfall mentlich des deutschen.
Freund von
BPriefe Goͤthe's an Varnha
des
In Briefen Gans. — gen von
Literarische Anzeigen.
sor ist durch alle Buch⸗ 8 F. Amelang, Bruͤ⸗ Wtens
Zodiacus, herausgegeben von welches unter Andern enthaͤlt. Theaters und na⸗
an einen
Einige (18)
Ense.
Die außerordentliche Wichtigkeit der eben genann· ten Stuͤcke, welche sich jedem gebildeten den ersten Anblick darstellen wird, veranlaßt uns,
snahmsweise dies Monats — Der Inhalt desse e Leistungen des
erlassen
dem Publikum, welchem d. diacus bis jetzt unbekannt geblieben sind, als de seiben angesehen werden; denn das in den fruͤhern Heften Gegebene eine Reihe nicht minder interessanter Aufsaͤtze vom dauerndsten Werthe vorf ren die besten deutschen Tendenz nur wenige
Wir erinnern nur an die
aufgenommenen Beitraͤge von Ense, dem Verfasser der Latti r Leop Schefer
Prof C. Rosenkranz,
uͤhne, P 5 A.
rof. K. G. Ja
zuweisen haben
heft auch einz lben mag zugleich von
Leser auf eln zu
lit. Zo⸗ Probe
ein Hinblick auf wird dem Leser und gediegener uͤhren, wie de⸗ vee. von verwandter au
duͤrften.
mit dem seltensten Beifall
utti,
cob, dem Hera
Varnhag A. Boͤckh,
en von „ F. G
usgeber Von 9
3 ½ % —. Russ.
tter, in Gießen ist on dem Hauptmann von zuruͤckgelassenen unserm Depo⸗- er 11 sgr 9 pf.: der Auf⸗ st jedoch unbekannt. Grotthusen aufgefordert, sich zur zu melden und zu le⸗ bei ferner unterblei⸗ von 4 Wochen zur sse abgeliefert werden
bau,
zur richt gen Beurt
95 vCt. Regen. WSW.
—
Dunstsättigung W
Wolkenzug.. Tagesmittel: 336,12“ Par...
Ausg. Schuld
u—ö—
Anzeiger fuͤr Man abonnirt auf den
ganzen Jahrgang des lit. Zodiacus von 12 Heften in 64 88c Sa
und Buchhandlungen Leipzig, den 1. October 1835.
Gebruͤder Reichenbach.
In der Verlagshandlung von G. Heyer, Va⸗ erschienen und bei E. S. Mitt⸗ ler in Berlin (Stechbahn Nr. 3), wie auch durch alle sonstige reele Buchhandlungen zu bekommen: Festtagsfeier, in kuͤnstlerischer Verknuͤpfung ho⸗ milerischen Vortrags uͤber die Fest⸗ mit Gesaͤngen Ein Beitrag zur Befoͤrderung der Kunst im protestantischen Cultus, vom Pfar⸗ rer L. F. Muͤnch in Ulfa. gr 80%. gen. 17 sar. Evangelische Peediger werden dieser, benslebre Schleiermach
Evangelien
sich der Glau⸗ ers anschließenden gebalt⸗ vollen Arbeit, nicht ohne Befeiedigung ihre Aufmerk⸗ samkeit zuwenden, und es nicht uͤbersehen, daß sie in alle theologische Lesezirkel aufgenommen werde.
—
In Fried. Volke's Buchhandlung in Wien, ist so eben erschienen und in allen Buchhandlungen, in Berlin bei F. Duͤmmler, zu haben:
Essai statistique . sur H“ le s Bibfiotheques de Vienne précédé de la statistique „ cgde 1l* Bihliothèque impériale, comparée aux plus grauds étal'lisscdmens de ce genre anciens et modernes et suivi d'un pendic e offrant la statistiqque des archives de Venise et de la Collection lechnologique formée par S. M. l'Im- pereur Ferdinaud I. un coup d'oeil sur les progr ès de la civilitatiön, de l'industrie, du commerce ef der la opulation dans Ia Monarchie Autrichienne. termineé par le tableau statislicue de ses grandes divisions administratives rédigé d'après les derniers , recensemens. . Par Adrien Balbi. 15 Feuilles gr. in Svo. Prix: pap. ord. 1 Thlr. — b Papier sin 1½ Thlt.
Der Name dieses Schriftslellers ist der literarischen Welt durch seine vielen großartigen geographischen und statistischen Arbeiten so ruͤhmlich bekannt, daß wir es fuͤr uͤberfluͤssig erachten, das zu wiederholen, was die angesehensten Journale Europa's und Ame⸗ rika's zu seinem Lobe einstimmig aussprachen
Das von uns hier angekuͤndigte Werk liefert einen neuen Beckrag zur Erhoͤhung seines Rufes, indem es den Freunden der simn uns wie jebem Gebildeten
uͤberhaupt, den siche en und interessantesten Stoff eilung des Bildungszustandes Oesterreichs liefert. Es zerfaͤllt in zwei Haupt⸗ Ab ch C en. deren erste die 1 Stat stisch⸗-bibliographische Beschreibung der Bi⸗ bliotheken, oͤff lichen und Privat⸗Sammlungen nanealeiche mit B9 wichtigsten aͤlteren u ituten dieser Ar faßt; 1
aver begrehn Fan ech, s Urt, umfaßt die zweite
geschoͤpfte,
Statislische, aus amtlichen Quellen uͤber das Oesterreichische Kaiserthum, ver⸗
Fragmente gleichende Betrachtungen seines moratischen und Cul⸗ egierung weil. Sr. Ma⸗
tur⸗Zustandes waͤhrend der R Franz I. — Aneldoten aus dem Leben
v 1 eses Monarchen, dann Hinweisungen auf einige neu berauszugebende statistische Werke von groͤßter zWich⸗ tigkeit, und Beleuchtung mehrerer Uebersetzungen und Auszuͤge sein s Abrégé de géographie; Alles
mit jener dem Herrn Verfasser eigenen Klarheit,
Meteorologische Beobachtung. achmittags
N 28. Oktober. 6 Uhr. 2 Uhr 10 Uhr. Beobachtung.
Par. 337,02 Par.] Quellwärme 7,30 R.
mit 5 Thlrn., A halbjaͤhrig mit 2. Thlrn. bei allen loͤbl. poaarhlen
sei E. S. Mi
r. Ueber den Nutzen des Fruͤhaufst
Gruͤndlichkeit und umsichtsvollen Sachkenntniß ab⸗ gefaßt.
Die Verlagshandlung unterließ nichts, in typo
Abends Nach einmaliger Ft es
Freitag, Nuͤrnberg.
Flußwärme 6,1 0 R. Bodenwärme 6,0 0 R. Ausdünstung 0,056“ Rh. Niederschlag 0,102“ Rh Nachtkaͤlte 5,0 0 R. 6,40 R. 5,60 R. 92 Ct.
die Preußischen Auch unter dem Titel: bhandlungen uͤber
fentlichen Rechts des deut und des Staatsrechts der Bundes⸗Staa⸗
ten. 1s8 Heft. geh. 17 sgr.
G gr. 8vo. Die Bearbeitung des Bundesrechtes, welche wir uͤbergeben, traͤgt auf jeder
hier der Oeffentlichkeit Seite das Gepraͤge eines gruͤndlichen Studiums der Quellen. Der Verfasser blieb nicht dabei stehen, die Grundsaͤtze des Bundesrechts nach eigenthuͤmlichem Systeme neben einander zu ordnen: er entwick li viel⸗ mehr diese Grundsaͤße ans dem Gesichtspunkte ihrer innern Nothwendigkeit — ibrer Unentbehrlichkeit
ihrer auf der von Gott eingesetzten Ordnung ruhen⸗ den Verbindung zu einem organischen Ganzen. Es
S
schen Bundd eis
Koͤnigliche Sch 30. Okt. Oper in 5 (Herr Eichberger, neu engagirtes Mitglied de
—
niglichen Oper: Robert, Stadttheater zu Therese und Fan zu Paris, werden hierin tanz
Im Schauspielhause: 2) La suite 3) Monsieur Chapolard, vaudeville comique en
Sonnabend Feuer, Lustspiel in 3 Abth., von Schmidt. cert à la cour, opéra comique en 1 acte, paroles de musique d'Auber. Neapel und London, wird hierin die August Nourrit, erster Tenorist des die des Victor ausfuͤhren.)
Alle Abonnements und freien Entréen sind zu dieser stellung nicht guͤltig. 1
auftreten.)
ann diese Arbeit eben so vohl Staatsmaͤnnern zum Nachschlagen, als Studirenden auf den Universitaͤten
zum Leitfaden mit jener Zuversicht empfohlen wer— den, welche eine so korrekte nur durch treue Gesin⸗ nung fuͤr das Rechte und Wahre diktirte Bearvei⸗ tung eines so glanzvollen nationalen Gegenstandes gewaͤhren darf. Englische Taschenb eher für 1836. Biblial Keepsake, Amulet. Newthwars Token. ““ A. Asher, Linden No. 20.
In allen Buchhandlungen ist zu haben, in Berlin
8 ttler (Stechbahn Nr. 3):
e fruͤh auf!
1 ehens fuͤr die
Gesundheit und die Ge chafte Nebst Mitteln, sich
das fruͤhe Aufstehen anzugewoͤhnen. Von Carl Ritter. 8vo. geh. Preis 10 sgr.
Steh
So eben sind erschienen und durch alle solide
Musikhandlungen zu haben:
Halevy, grosse Ourerlöre zur Jüdin (La Juive), agr. f. d. Pste. von Schunke. Thlr.
Baillot, die Kunst des Violinspiels (L'art du vioson). Grosse Violinschule. 21e Lieserung. Subscriptions-Preis 1 Thlr.
Bertini, 2 Uebungen f. d. Pffe. Op. 29. 1 u. 2 à 7 Thlr., dito Op. 100 füc Schüler, die noch
8 eine Octave greifen können. 1 und 2 ¾
4 Thlr.
Choiz de Romances av. Acc. de Pste. No. 6 à 5 sgr.
Meyerbeer, Nella. Bel- Iini, Ilrimprovero.
Malibran, ELe retour de la lyrolienne.
Labarre, La jeune fille (Das junge Mädchen.)
Beauplan. La Galopomanie (Ungeheure Heiter- terkeit) franz.!
7 Lieder für Bariton oder Altstimme. † Thlr.
Gernlein, grölser Kalischer Festgalopp f. Pfle. 5 sgr.
Spanische Nationaltänze: „Las Coralleras. Zapateado, Matraca“ f. Plte. 5 sgr.
Da in mehreren Concerten Meyerbeer's Bari-
ton oder Baf-scene: Le Moine. — Der Mönch
(mit Begl. d. Pfle., Thlr.), von Hrn. Zschiesche
and La Biondina in Gondoletta (17 ⅞ sge). von Ma-
Rossini, Nizza.
dame Masi mit dem rauschendeten Beifall und mit der gröfsten Anerbennung von Seiten der Kritik ge- sungen worden ist, so machen wir auf dieselben besonders aufmerksam.
Schlesingersche Buch⸗ und Musikhandlung iin Berlin, unter den Linden Nr. 34.
haften Buchhandlungen ist zu baben, in Berlin bei Ludwig Oehmigke, Burgstr. Nr. 8:
Noth⸗ und Hilfbuch fuͤr alle Staͤnde.
graphischer Hinsicht, das Wert wuͤrdig auszustatten. —y— In der P.
„der P. Balz'schen Buchhandlen u Stutt⸗ gart ist so eben erschienen und in alers Buchhans. Saospsis hat. Fe Healin 8 der Stuhrschen, S at Nr. 2, auch in der Ensli 8 b handlung, bei Mittler u s w: zlinschen Buch Ueber das Verhaͤltniß
zu dem Staatsrechte der Bundes⸗Staaten.
des oͤffentlichen Rechts des deutschen Bundes
Gedraͤngtes Handbuch der Fremdwoͤrter deutscher Schrift⸗ und Umgang⸗Speache stehen und Vermeiden jenec, mehr oder weutger, ent⸗ behrlichen Einmischungen berausgegeben von le. Fried rich Erdmann Petri, kurhess Kirchenrathe, Inspector, Professor ꝛc Siebente, rechtmaͤßige, 8 sendfaͤltig bereicherte und sorgsam verbesserte Auflage, in 8 Heften, à 10 sgr Das Ganze 2 Thlr. . Erstes und zweites Heft.
Der Herr Kirchenrath und Professor Petri hat durch sein „gedraͤngtes Handbuch der Fremd⸗ woͤrter in deutscher Schrift⸗ und Umgang⸗
ranz Freiberrn von Gruben Koͤniglich Bayerischen Kimmerer.” g
ö 3. .
che“ einem allgemein gefuͤhlten Beduͤrfniß so
“
abgeholfen, daß binnen 22 1 Gegenstaͤnde des oͤf⸗ d 1e hheh
ist in Anweisungen à 3 Thlr. verkaufen und durch zu heziehen. 1 empfehlen, als men bei deren pünktlicher Fül- gung mit Sicherheit eine beute erzielt, jeder andern Hefe — nichts kostenloser sein kann. Ein reichlicher be. winn für die Besitzer von
ist also durch zu erwarten.
ii s. g 16 g auspiele. Auf Befehl: R
Im Opernhause: „ mit Ballet. Musik von 5
Abth
als erste Debuͤtrolle. Herr Hauser, eirgig: Bertram, als erste Gastrolle.
ny Elsler, 8” Taͤnzerinnen der großen 1 en.
1) Vive le divorce, vaudevilh d'un bal masqué, comédie en 1; 1 acte.
Der Mam Hierauf: Le Se Saͤngerin der Theau Rolle der Adele und
Koͤnigl. Theaters im;
31. Okt. Im Schauspielhause:
(Mad. Masi,
e6 “
Koͤnigstaͤdtisches Theater. 30. Okt. Schauspiel in 5 Akten, mit einem juͤngere Sohn“, von Charlotte Birch⸗Pfeiffer. wird vor ihrem Abgange hierin als Markitta zum letzta
Hinko, der Stadtschultheißen⸗Soh! Vorspiel: . (Dlle. V
Redacteur Cottel. —
Gedruckt bei A. W. Hann
— + —NANNNV — — — —.— —— —, — z —
ahren sechs An eses Werk ist nu
taaten.
avon erscheinen konnten. D
dem Verfasser selbst und in Verbindung mit gan anerkannten Sprachforschern: ꝛc immerwaͤhrend so daß es, trotz aller Nachahmungen und Pluͤnge gen, nach dem Urtheil den ersten nimmt, und nehmen wird.
Lindau, Muͤller, ergaͤnzt und verbessert me
aller Sachkundigen dur Platz in den vorgesteckten Grenzen! aus obigen Gruͤnden auch fernern;
Die Durchsicht der ersten, in allen Buchhanzi
gen vorliegenden Hefte wird Jeden zu der Ueh gung fuͤhren, daß der Fremdwoͤrter und medicinischen Ausdruͤcken und Redarten, i Musik, in den bildenden Kuͤnsten, und gewerblichen Geschaͤften, tungslesen die Ansehung der nung der Fremdwoͤrter, besonders schen und spanischen Ursprungs, Genuͤge leisten, noch ganz besondere Ruͤcksicht genommen worden
er bei dem gewoͤhnlichen Geb in Gesellschaften, bei jurisit
in kaufmaͤnn so wie bei dem beste Auskunft darin fündet. Au richtigen Aussprache und Sylben,⸗ englischen, itat 3 wird es ihm da bei dieser neuen Auflage zan
Um nun die allgemeinste Verbreitung dieses †
kes nach Kraͤften zu foͤrdern „ wird das Game s 8 Heften, jeder zu 7 bis 8 und auf feinem Pavpier solches auch fuͤr Unbemittelte leicht kaͤuflich uchd indem das Ganze necht hoͤher als 2 Thlr. 20 sgt.f stehen kommt.
Bogrn in engem Peut
füͤr 10 sgr., erscheinay Unh
Vor Endr dieses Jahres werden alle 8 Hefte h
scheinen Alle namhafte Buchhandlungen nehmen Unterzalae
nungen darauf an und koͤnnen bei 10 Exemplan das 11te frei geben.
Der kuͤnftige Ladenpreis wird nicht weniger
Dresden ünd Leipzig, den 30. August 18358. Arnoldische Buchhandlun
4 Thlr. 15 sgr. betragen koͤnnen.
-—. —
Die allerneueste Gährungsmittel Fabrication 1 Courant bei mien
alle Buchhandlungen von d-
Diese Vorschrift ist um so mehrn
irit us-Arg.
hohe 8 enthehrma inl
Branntweinbrennereien Einführung dieser Methode zurethäsi
E. W. L. Ungnad in als Alexanderstr. No. 372. Damen⸗C onversations⸗Lerikon. Dieses von den Frauen mit so ungewoöbnlit
Beifall aufgenommene Werk ist bis zum 14¼ (dem 2 8
oen bis in den
te des 4. Bandes) erschlenen. Er d Weihnachten dieses Jahres 3 complete de Haͤnden der Subseribenten seyn.
Einem wiederholt ausgesprochenen Wunsche zu
nuͤgen, haben wir außerdem
eine Ausgabe in geschmackvoll kartel⸗ nirten Baͤnden,
veranstaltet, wovon der lste Band in allen sclte
Buchhandlungen (namentlich in Berlin bei ke Mittler (Stechbahn Nr. 3), zu haben ist. 20
Ausgaben werden so
rasch fortgesetzt, als es nung
mer moͤglich ist, ohne den inneen Be th derses zu beeintraͤchtigen.
b
etwas zu sagen;
Da dieses Werk bereits so weit verbreitet M. alten wir uns, uͤber dessen Ausstattung, Ten Hg verweisen uͤberdieß auf die u 1
erschienenen Recensionen und bemerken nur ech
in daß es unter allen Buͤchenn, welche fuͤr de zum Ver⸗ vorzugsweise
Wohlfeilhe ses wegen, seyn duͤrfte, risches Geschenk uns, namentlich 20 sgr. merksam Begriff stehen, in die
Fremdart ge, das Ihnen an degegnen Toͤnnte, wird das Damen⸗Conver Lexikon als Commen ar dienen,
*.
t Ftautl
eschrieben wurden, seiner Elegag i und des allgemeinen Jinieiie das willkommenste fuͤr Ale dieheng welche beabsichtigen, Frauen ein 9 u machen. Endlich laube olche Eltern auf d eses Bufche g u machen, die Toͤchter besützen, veß 6 Welt zu treten.
— ben ewch. auf dem neuen Le matns
* Verlags⸗Bureau in udorf
8
—
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages. 88
Hempel und dem Professor
v Runge zu Oranienburg ist unterm 29. Okt. 1835 ein auf
ht Jahre und fuͤr den Umfang der Monarchie guͤltiges Patent auf eine fuͤr neu und eigenthuͤmlich anerkannte Darstel⸗ lung von Talg⸗ und Oel⸗Saͤure
theilt worden.
Dem Kommerzienrath Dr.
Im Bezirke der Koͤnigl. Regierung zu Erfurt ist die erledigte katholische Pfarrstelle zu Kirch⸗ orbis dem bisherigen Pfarrer in Bischofferode, Franz Kachel, rliehen worden. A“
Angekommen;: Der Geschaͤftstraͤger der Vereinigten Staa⸗ n von Mexiko am hiesigen Hofe, Luis Cuevas, von Dresden. Abgereist: Se. Excellenz der General⸗Lieutenant und des öten Armee⸗Corps, von Grol⸗
mmandirende Gener
an, nach Posen.
=Z56
2 88
A u Gn d Frankreich. 8 “ Paris, 24. Okt. Der Koͤnig fuͤhrte gestern den Vorsitz Minister⸗Rathe. Um 2 ½ Uhr wurde das diplomatische
orps dem Koͤnige und der Koͤnigin der Belaier vorgestellt. Der
derzog von Orleans und der Herzog von Nemours haben sich estern Abend nach Fontainebleau begeben, von wo der Erstere ine Reise nach Toulon antreten, der Letztere aber hierher zuruͤck⸗ ren wird.
Nachrichten aus Toulon zufolge, wuͤrde der Herzog von
grleans sich dort in den letzten Tagen d. M. nach der Insel
ersika einschiffen, und zwar auf dem Dampfboote „Castor“. se heißt, daß die saͤmmtlichen Truppen, die an der Expedition gen Abdel⸗Kader Theil nehmen sollen, sich zunaͤchst in Algier sanmneln, und nachdem sie hier von dem Herzog von Orleans
Henustert worden, nach Oran eingeschifft werden wuͤrden. Das
vohe Expeditions Heer wird aus etwa 12,000 Mann bestehen.
m sagt, auch der Marschall Clauzel werde dem Heere folgen.
Der Graf von Sainte, Aulaire wird sich uͤbermorgen auf
nan Botschafter⸗Posten nach Wien begeben.
Der „Breton“, ein in Nantes erscheinendes Blatt, hatte
lrsjch Beschwerde daruͤber gefuͤhrt, daß die Straßen⸗Bauten
hien westlichen Departements eingestellt worden seyen, indem
eRegierung sich uͤberzeugt habe, daß die Benutzung des Mi⸗
sinrs zu solchen Bauten unangemessen sey. Hierauf erwiedert
zute der Moniteur, daß, wenn die Zuruͤckziehung des Mili⸗
ditz von jenen Straßen⸗Bauten beschlossen worden, solches
soß aus dem Grunde geschehen, weil die Jahreszeit schon zu heit vorgeruͤckt sey, um den Soldaten noch unterm Zelte schlafen gnlassen; der gefaßte Beschluß sey sonach bloß temporair, und tald die Ruͤckkehr der guten Jahreszeit die Fortsetzung der dauten gestatte, werde auch das Militair wieder dabei beschaͤf⸗
i werden.
Das Journal des Débats enthaͤlt folgenden Artikel:
Die Instruction des Fieschischen Prozesses ist beendigt. Der
Harshof wird sich am 10. November versammeln, um den Be⸗
icht des Grafen Portalis zu vernehmen, mit dessen Abfassung
(aßterer in diesem Augenblicke noch beschaͤftigt ist, da er eine
umfassende Arbeit vor der gaͤnzlichen Beendigung der In⸗
senetion nicht beginnen konnte. Nachdem der Pairshof den dericht des Grafen Portalis vernommen, wird er, in seiper Ei⸗ tmschaft als Anklage⸗Kammer, uͤber die Antraͤge seines Bericht⸗ estatters bei verschlossenen Thuͤren berathschlagen. Diese Be⸗ achung kann nur von kurzer Dauer seyn, da sie sich bloß uͤber
ngeklagte erstreckt: Fieschi, Pepin, Morey und Beireau. gach erfolgtem Beschluß, diese 4 Maͤnner in Anklagestand zu getsetzen, wird ihnen eine einmonatliche Frist gesetzt werden, um in Vertheidigung vorzubereiten, und diese Frist wird der aitshof, dem Vernehmen nach, benutzen, um den April⸗ ngeß, in so weit er die Angeklagten von Luneville, bteis und St. Etienne betrifft, wieder aufzunehmen. Die Pariser Angeklagten sollen erst spaͤterhin gerichtet werden. Uommt man an, daß der Bericht des Herrn Portalis s zum 10. Nov. beendigt ist, so wird die Versetzung in den nllagestand etwa am l5ten erfolgen, zwischen dem loͤten und isten wird der April⸗Prozeß wieder aufgenommen werden, und Verhandlungen in dem Fieschischen Prozesse werden sonach
in der Milte des Dezember beginnen. Allem Anscheine nach zerden diese Verhandlungen eben so lang als lebhaft seyn. Es deine betraͤchtliche Menge Zeugen zu verhoͤren, und die Stel⸗ üng, die Fieschi seinen muthmaßlichen Mit chuldigen gegenuͤber tnommen hat, seine Offenbarungen und das hartnaͤckige Leug⸗ n, auf das die Mitangeklagten sich schon waͤhrend der Instrui⸗ vng des Prozesses gelegt haben, koͤnnen gewissermaßen als saßstab fuͤr die oͤffentlichen Debatten dienen. Fieschi erklaͤrt, t werde ganz allein die Mitschuld seiner Mitangeklagten bewei⸗ n so daß der Königliche Prokurator bei der Sache ganz uͤber⸗ M; sey. Er behauptet, ein jeder der Angeklagten habe seinen Phanderen Antheil an dem Verbrechen gehabt. Pepin habe das Beld zur Anfertigung der Maschine und zu der Zimmer⸗Miethe Fänegeben, Fieschi habe den Zuͤnder angelegt, wodei Morey ihm sgestanden; Boireau endlich habe von dem Boulevard aus das chen gegeben. Noch 14 R nstruction diese Aussagen Fieschi's bestaͤtigt habe, und ob 8b fischuld sich noch weiter erstrecke, als es nach Fieschi's er auptung den Anschein hat. Dies ist die gegenwaͤrtige Lage
eingeleiteten gerichtlichen Verfahrens. Wir haben Ursache,
9
8
Lond on, 24. Oktober.
Tage, und wir werden erfahren, ob
— 8 —
—
zu glauben, daß die Auskunft, die wir hier geben, als authen⸗ tisch betrachtet werden kann; wir theilen diese Data mit, nicht sowohl um die oͤffentliche 5 zu befriedigen, als um das Publikum vor Irrthuͤmern zu bewahren, zu denen es seit eini⸗ gen Tagen durch voͤllig unrichtige Angaben verleitet worden ist.“
Im Temps liest man: „Auch gestern Abend sprach man noch von der Entlassung eines oder mehrerer Minister; es hieß, Herr Humann wuͤrde austreten, auch Herr Thiers habe mit seiner Entlassung gedroht; kurz, man ließ das Ministerium zum zwanzigstenmale sich aufloͤsen. Wir glauben nicht, daß die Sa⸗ chen so rasch und so leicht vor sich gehen werden. Es ist moͤg⸗ lich, daß Herr Humann, der fuͤr das Votum der Kammer uͤber die Amerikanische Angelegenheit verantwortlich zu seyn glaubt, nicht die geringste Zahlung leisten will, ohne seine Verantwort⸗ lichkeit gedeckt zu sehen. Auch ist es moͤglich, daß die aͤrgerlichen Auftritte in Grandvaux eine Mißstimmung hervorgebracht ha⸗ ben. Alles das vermehrt gewiß in der oͤffentlichen Meinung nicht die Achtung vor dem Ministerium⸗ doch kann sich dasselbe in diesem Augenblicke nicht fuͤglich aufloͤsen. einigen Tagen viel von der moͤglichen Zusammenberufun Kammern zu Anfang des Monats Januar gesprochen. Aufruf an die politischen Gewalten soll von dem Ministerium selbst nachgesucht worden trauens und des Zweifels, der seit der zu machen.“
Die gestrige Nummer des legitimistischen Blattes ist wegen eines Artikels in Betreff Schuldforderung an Frankreich, auf der Post und im Expedi⸗ tions⸗Lokale in Beschlag genommen worden.
La Roncidre ist nach dem Gefaͤngnisse von worden, wo er seine 10 jaͤhrige machte die Reise ster, und hoͤrt nicht auf, seine Unschuld an dem das er bestraft worden, zu betheuern.
Im Messager liest man: „Es Madrid vom 15. Oktbr. eingetroffen. Wir bedauern, sagen zu muͤssen, daß sie dasjenige bestaͤtigen, was die „Gazette de France“ uͤber die Fortdauer des Mißtrauens richtet hat. Man sagt sogar, daß der Oberst Osorio, der die erste insurrectionelle Kolonne gegen das Ministerium anfuͤhrte, wieder ins Feld gezogen sey. Dieser Zustand der Dinge wuͤrde das Spanische Ministerium um so mehr in Verlegenheit setzen, als es hoffte, etwa 20,000 Mann aus dem Suͤden Spaniens zu ziehen, um sie den Karlisten entgegenzustellen, und als diese Streitkraͤfte unter dem Einflusse von ultraliberalen Maͤnnern schwer zu mobilisiren seyn duͤrften, wenn diese zweideutige Lage fortdauert. Auch erfahren wir, daß das auf den 16. Nov. an⸗ gesetzte Zusammentreten der Cortes vorgeruͤckt werden duͤrfte. Die Mitglieder der beiden Kammern befanden sich schon in gro⸗ ßer Anzahl in Madrid, und man hoffte, daß die Session am 2.
in Begleitung seines Vaters und seiner Schwe⸗ Verbrechen, fuͤr
sind heute Nachrichten aus
Novbr. wuͤrde eroͤffnet werden koͤnnen.“
Der „Courrier frangais“ enthielt vor nicht gar langer Zeit in Bezug auf die Spanischen Angelegenheiten folgende bemer⸗ kenswerthe Aeußerung: „Jede Bewegung, die uͤber die Grund⸗ saͤtze und Wuͤnsche von Patrioten, wie Mendizabal und andere Maͤnner seiner Gesinnung, hmnausreicht, wuͤrde uns um das Schicksal Spaniens besorgt machen.“ bemerkt hierauf ein hiesiges Blatt, „was man sich in neuerer Zeit von den Junten von Cadix, Sevilla und anderen Orten er⸗ zaͤhlt, so werden die Besorgnisse des „Courrier frangais“ rasch genug in Erfuͤllung gehen. Was uns betrifft, so sind wir im⸗ mer der Meinung geesen, daß die Revolution bei Herrn Men⸗ dizabal nicht stehen bleiben wuͤrde.“
In der Bayonner Correspondenz vom 18ten befindet sich die unverbuͤrgte Nachricht, daß am löten zu Larraga eine mehr⸗ stuͤndige Konferenz zwischen dem General Cordova und dem Ge⸗ neral Eguia, den Don Carlos mit besonderen Auftraͤgen dorthin gesandt, stattgefunden habe. Ueber den Gegenstand dieser Be⸗ sprechung verlautete nichts Naͤheres. Das Haupt⸗Quartier des Don Carlos war auch am 14ten noch in Estella.
Der Graf von Espagne ist am 16ten unter Bedeckung in Perpignan angekommen. Es heißt, man habe unter seinen Pa⸗ pieren wichtige Briefe gefunden, wodurch einige angesehene Per⸗ sonen in Frankreich kompromittirt wuͤrden.
Der Spanische Konsul in Paris hat eine Subsecription zur Befoͤrderung der Organisation Spanischer Freiwilliger eroͤfft
Großbritanien und Irland.
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St. Helena, General⸗Major mouth abgegangen, um sich einzuschiffen. Die Times sagt mit Hinsicht auf den von O'Connell in seinen letzten Reden gemachten Vorschlag, daß das Oberhaus eben so wie das Unterhaus auf irgend eine Weise der Volks⸗ wahl unterworfen werden solle: „Hoͤrt dies, ihr Potentaten von Woburn und Chatsworth, hoͤrt es, ihr betitelten Kirchenraͤuber! Werdet ihr in eine solche Einbuͤßung eures Ranges willigen, den ihr nicht immer durch die Wahl des Volks wieder zu erlan⸗ gen sicher seyn moͤchtet? Schwerlich duͤrfte das Englische Volk mit einer solchen Reform des Oberhauses zufrieden seyn, die nur alle konservative Pairs einer offenen Wahl unterwuͤrfe, allen Whig⸗Pairs aber das Privilegium der Selbsterwaͤhlun verliehe, und da wissen wir nicht, ob Lord Melbourne immer icher seyn wuͤrde, bei einer Wahl zu einem Sh im Oberhause uͤber Lord Salisbury zum Beispiel zu siegen. Lord Melbourne und seine Whig⸗Bruͤder wuͤrden also in eine sehr schlimme Lage gerathen. Werden sie nun einen Antrag O Connell'’s auf Umgestaltung des Oberhauses unterstuͤtzen oder nicht? Wo nicht, so wird der Letz⸗ acnss e.⸗Repeal⸗Geiße von neuem uͤber ihren Haͤuptern wingen. 1
Eben dieses Blatt spricht seine Verwunderung daruͤber
aus, daß, obgleich Lord Melbvlene dem Oberhause, als es einige 5
Middlemore, ist gestern nach Ports⸗ dort nach seinem Bestimmungsort
Es wird auch seit der ieser Construction eroͤffnet. seyn, um dem Zustande des Miß⸗ Prorogation der Kam⸗ sichten, mern unter einigen Mitgliedern des Kabinettes besteht, ein Ende
„la France’“ der Nord⸗Amerikanischen werde die
Melun gebracht Zuchthausstrafe absitzen soll. Er
im Suͤden Spaniens be⸗
— „Wenn es wahr ist“,
net.
Der neu ernannte Gouverneur von
Punkte in der Munizipal⸗Reform⸗Bill veraͤnderte, mit den groͤß⸗ ten Gefahren gedroht, doch jetzt Lord John Russell und Sir John Campbell in ihren Reden sagten, daß alle wesentliche dieser Bill in beiden Parlamentshaͤusern durchgegan⸗ gen seyen. 1
Die Suffolk⸗Chronicle meldet, daß Oberst Fairman am Sonntag eine Orangisten⸗Versammlung in Ipswich gehalten habe, welcher ungefaͤhr 20 Dragoner von Inniskillen beigewohnt. Diesen habe der Hberst gesagt, sie koͤnnten keine Loge im Re⸗ giment halten, allein sie duͤrften die Stadt⸗Logen besuchen. Der Spectator bemerkt hierzu: „Wie wir das Cirkular des Ober⸗ Befehlshabers der Armee verstehen, ist es Verletzung der Kriegs⸗ zucht, der Versammlung irgend einer Orangisten⸗Loge beizuwoh⸗ nen, und wir sollten denken, daß Fairman zur Rechenschaft ge⸗ zogen werden muͤsse, weil er die Soldaten zur Insubordination ö wenn der Bericht in der Suffolk⸗Chronicle gegruͤn⸗ det ist.“
OConnell hat den 15. November zur Einsammlung seiner sogenannten Rente in Irland bestimmt.
Am 14. d. wurden die Vorlesungen der Londoner Univer⸗ siaͤt von Prof. Key durch einen Vortrag uͤber die Lateinische In den einleitenden Bemerkungen wuͤnschte er den Eigenthuͤmern und seinen Zuhoͤrern Gluͤck zu den Aus⸗ die vor ihnen laͤgen, indem die Liberalitaͤt der Regierung die Begruͤndung einer großen Universitaͤt in der Hauptstadt beabsichtige, womit eine Zeit eintreten werde, wo religioͤse und politische Unterschiede dem akademischen Unterricht keine Schranke mehr entgegenstellen wuͤrden. In wenigen Wochen, sagte er, Frage sich entscheiden und, wie er ahne, eine Univer⸗ sitaͤt errichtet seyn, wuͤrdig der Hauptstadt und der Nation, und zu welcher Katholik und Protestant, Jude, Unitarier und Dis⸗ senter, ohne Ruͤcksicht auf Unterschied des Glaubens zugelassen werden wuͤrden. 8
In Liverpool ist die Einrichtung einer Dampfschifffahrt zwi⸗ schen jener Stadt und New⸗ York ernstlich im Werke.
Der Globe meint, die Franzoͤsischen Minister koͤnnten auf ihrem jetzigen Wege nicht mehr viel weiter vorschreiten, und ein Ruͤckschritt zur Charte von 1830 wuͤrde fuͤr sie, oder wenigstens fuͤr ihren Souverain, meh werth seyn, als 20 Siege uͤber die Schranken derselben hinaus.
In der Times liest man: „Privatbriefe aus Mabdrid vom 13ten d., die gestern hier eingegangen sind, berichten, daß dort alles Moͤgliche aufgeboten werde, um die Re ierung in ihren Bemuͤhungen zur baldigen Vertreibung des Don Tarlos und zur Befestigung des Mendizabalschen Ministeriums zu unterstuͤx⸗ zen. Mehrere Edelleute und angesehene Personen in Madrid und dessen Umgegend haben beschlossen, 8 Infanterie⸗Bataillone und ein Kavallerie⸗Regiment aufzubringen. Der Brigade⸗Gene⸗ ral Sanchd ist zum Secretair des Minister⸗Raths ernannt wor⸗ den. Diese Ernennung hatte große Zufriedenheit erregt, da der⸗ selbe als ein Mann von Charakter und bedeutendem Talent be⸗ kannt ist. Er war das leitende Mitglied der Provinzial⸗Junta von Madrid im Jahre 1820, als Ferdinand die Constitution aufrecht zu erhalten schwur.“ —
Aus Kalkutta hat man Nachrichten bis zum 12. Mai. Die Bewegungen der kaͤmpfenden Parteien im noͤrdlichen Indien wurden von dem dortigen Britischen Residenten mit großem In⸗ teresse bewacht, und man hielt diesen, wenn auch unbedeutend scheinenden Krieg fuͤr das wichtigste politische Ereigniß, welches in Ostindien seit vielen Jahren vorgekommen. Die Times be⸗ hauptet, das Resultat desselben werde Englands Interessen sehr wesentlich beruͤhren, denn wenn Rundschit Sinah unterlaͤge, wuͤrde der Russisch⸗ Persische Einfluß in jenen Reichen außer⸗ ordentlich zunehmen. Die beiden streitenden Maͤchte, die Afaha⸗ nen und die Sikhs, konzentrirten ihre Streitkraͤfte in der Naͤhe der Engpaͤsse des Khybar, wo der Kampf entschieden werden sollte. Die Afghanen werden als gut berittene, tapfere und ver⸗ zweifelte Krieger und die Sikhs als eben so entschlossen, von Europaͤischen, meistens Fran oͤsischen Offizieren wohl disziplinirt und sehr zahlreich geschildert, und man glaubte daher, daß der Kampf sehr blutig seyn werde. Rundschit Singh, der Radschah von Pundschab, Lahore, Kaschmir und der umfangsreichen Laͤndereien, die dazu gehoͤren, wird in In⸗ dien der Loͤwe des Nordens und der adschah der fuͤnf Waͤsser genannt und ist ein treuer Verbuͤndeter und Unterstuͤtzer der In⸗ teressen der Compagnie, wogegen Dost Mahommed Khan der letzteren feindlich gesinnt ist, so daß man glaubt, die Compagnie wuͤrde, wenn der Erstere verloͤre, genoͤthigt seyn, ihr Gebiet bis an die Ufer des Indus auszudehnen. Der General Allard, Oberbefehlshaber von Rundschit s Armee, der bekanntlich vor kurzem in Paris angelangt ist, soll von dort Arbeiter mitzuneh⸗ men beabsichtigen, die sich auf das Kugelgießen verstehen, da er den Eingeborenen von Kaschmir diese Kunst nicht hat beibringen koͤnnen, obgleich sie das Kanonengießen sehr gut gelernt haben. Seine Gattin ist die Tochter eines Prinzen von Lahore und hat fuͤnf Kinder von dem General, die sich hest zu Paris in einer katholischen Pensions⸗Anstalt befinden. Rundschit Singh ist ein Mann von ungefaͤhr 55 Jahren, soll aber schon so altersschwach seyn wie ein achtzigjähriger Greis. Sein aͤltester Sohn, der 25 Jahre zaͤhlt und seinem Vater in seiner weitreichenden Herrschaft nachfolgen wird, soll ein eitler und ehrgeiziger Mann seyn und seinen Wi⸗ derwillen gegen die Ostindische Compagnie und seinen Wunsch, Eingriffe in die Britischen Besitzungen zu unterstuͤtzen, ganz offen kundgegeben haben. Es hatte in Kalkutta ungewoͤhnlich stark ge⸗ regnet, so daß viele Straßen voͤllig unter Wasser standen.
Aus Vandiemensjand sind Zeitungen bis zum 12. Maͤrz hier eingegangen, zu welcher Zeit die Kolonie ruhig und bluͤhend war, obgleich es, meint die Times, Besorgniß erregen koͤnnte, zu hoͤren, daß dort ein Blatt unter dem abscheulichen Titel „die Guillotine“ erscheine.
Aus den Montevideo⸗Zeitungen vom 25. Juli ersieht man, daß die Unterhandlungen uͤber einen Handels⸗Traktat zwi⸗ schen der Regierung der Republik Uruguay und Herrn Hamilton, dem Britischen Gesandten, suspendirt worden sind, weil Letzterer