1835 / 322 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

auf bestimmte Verhaͤltnisse

hre durch das hier Gegebene noch n t dasselbe doch sicher die Bahn zu d und giebt auch so bereits einen

ktische Anwendung. also da. hier in Rede stehende Werk foͤ

t seyn muͤsse, das bedarf nach allem Vo⸗

EEö r8” 5 das Ge en pflegt, den Zirkel ohne Wel

8 eine moͤglichst genaue Bekannt⸗

s durch eigenes Messen, theili

mer noch sehr anzurathen, in⸗

hafter Meister nur zu oft feblerhafte Abwepnl

Natur zeigen, welche, nachher von Anderen nachnl⸗

eueren Kuns e, Haͤnde un s Behauptung

konstruiren mag auch diese Le seyn, so bezeichne

schließt derselbe die reiche n auf die ruhmwuͤrdigste daß er die F uͤbrigens fruͤher tistische Abhand⸗

zweiundsiebzig Jahre zaͤh schaͤtzten Kunst⸗Leistungen mit dieser vielumfassenden literarisch gleich dem Meißel geschickt zu fuͤhr schon von ihm dargethan worden durch mehrere ar durch sein ausfuͤhrliches Werk uͤber die ie beiden oben genannten Werke sind, nd, als ein Ganzes zu betrach der Genauigkeit der darin hrfacher Hinsicht bemerkens⸗ sondern auch fuͤr die n bildenden Kuͤnst⸗ tziger Zeit willkom⸗ rlicher Anfaͤnge der 1 haͤltniß der schoͤnen gaͤnzlich voruͤber ist, und wo sche Inspiration zu hoffen, elangt, daß auch das groͤßte tzeit nur mehr oder minder Man⸗ So haben die großen dem namentlich auch in der Ana⸗ alls gedacht und demnach, neben arstelung der menschli⸗ eigentlichen Mittelpunkte aller plastischen tudium gewidmet, wie dieses des Deutlich⸗ ch die sehr ausfuͤbrliche Geschichte der Lehre enschlichen Koͤrpers, womit das hier in

uͤhrt der Verfasser die zahlreichen Nationen an, welche in aͤlterer und menschlichen Koͤrpers geschrie⸗ ner kurzen Kritik derselben jedes⸗ em e. 1 ptischen und alt⸗griechischen Statuen, wie 2 9 daß sehr fruͤhe schon Proportionen des menschlichen Koͤrpers durch eine Kunst⸗Nachricht im Diodor uͤber Idner Telekles und Theodorus von Samos gt wird; der im perikleischen Zeitalter le⸗ auer Polyelet scheint jedoch der Werke ausfuͤhrlicher uͤber die⸗ darin aufg stellten Re⸗ n anschaulich dargestellt chadow sein den gleichen Gegenstand be⸗ nd nach jenem alten Griechischen Meister

Verfasser die Reihe von praktischen so reicher Zahl Wichtigkeit des Gegenstandes n des menschlichen Koͤrpers z. B. sehr angelegent⸗ t Duͤrer's ausfuͤhrliches und unter den Franzosen namentlich ha⸗ Claude Audran, in seinem Werke sur les und neuerdings r veroͤffentlicht.

10. August, die Citadelle medy am 19. September. eistungen im Feldzuge von Hake den Rothen Adler⸗ und vom Kurfuͤrsten von Hessen Nachdem der zweite Pariser General⸗Lieutenant v. Ha Franzoͤsischen Festungen und kehrte im sich sodann zu seiner n Danzig, zu begeben. zum Chef der Brigade in Glogau, mmandirenden General am Rhein e gewiß schwierige Aufgabe, einen zu ersetzen, doch gelang es auch ihm bald, s und mildes, jedoch zugleich durch Benehmen die Liebe Untergebenen, wie der Civil⸗Behoͤrden und

So siel Mezieres am 20. August und Mont Anerkennung seiner L

General⸗Lieutenant v.

v. Bardoleben.

von Sedan am Als belohnende 1815 erhielt der Orden 2ter und Ister Klasse, das Großkreuz des Loͤwen⸗Ordens. Friede geschlossen war, besichtigte der noch einige der noͤrdlichen Februar 1816 nach Berli neuen Bestimmung, als C Einige Monate spaͤter war und acht Tage nachher zum ko ernannt. Es war fuͤr ihn ein Mann wie Gneisenau sich durch ein humane stes und bestimmtes

- seiner hochge Kehen

en wisse, ist 2 faden fuͤr die pra Wie bemerkenswerth bildende Kuͤnstler aller Ar rigen wohl keiner nie, wie man zu sa haben, so scheint d schaft mit den P

lungen, und besonders Denkmaͤler Witrenbergs. einander wechselseitig ergaͤnze dem Reichthum und bei

niedergelegten Beobachtungen, in me ar nicht allein fuͤr di er erste Theil wird zunaͤchst de lern, und im Besonderen auch den Malern in wo die Nachah mungssucht mittelalte ihrem trockenen, außer allem Ver

eres im Auge

och auch diesem roportionen, theil durch andere gruͤndliche Studien im dem die Werke nam chungen von der 1— 1 geahmt, gleichsam stereotypisch geworden sind in der n es gehoͤren unter Anderem die mei Arme der Gestalten hiecher, besonders Mich haͤufig vorkommende ler Koͤrper⸗Verh von Le Bruͤn, naturwahren Reichthum seines Lehrers so mangelhafte weivlichen Koͤpfe, den Mangel des Bartes und durch betagten Manne unterschieden wird; liche Ueberbieten der Natur in der Charaktervollen, wofuͤr die Canova ein passend andere haͤusig zu sindende Maͤ e Text dem studirenden Kuͤnstler t s und zu wentg auf die Natur blickt, fuͤr den Kunst⸗Gelehrten ist in sol ; namentlich auch zu mag ; wie aber ein gutes But gleichsam ein neues ses das eigene Nachdenken vielfaͤltig a sachen des so haͤusig Mangelbaften ah atur selbst, wie auch uͤber das e Ideals zur reinen Menschen⸗Nann jedoch einer passen ichungen aufbehahl.

Beziehung bemerkms⸗ thropologtische

n zuruͤck, um hef der Brigade i werth ist, und

Wessenschaft.

men seyn, Kunst, mit Menschennatur liegenden Gestalten, man, ohne weiter auf eine hyper⸗rot immer mehr zu der bestimmten Einsicht g Genie ohne gruͤndliche Studien a

gelhaftes hervorzubringen im Sta Meister aller Zeiten, bis hinauf zu tomie so korrekten Raphael, ebenf allem Uebrigen, besonders der vollendetesten D chen Gestalt, als dem

Kunst, stets das aroͤßte S sten dargethan wird dur von den Proportionen d Rede stehende Werk zweckmaͤß „Mit umfassender Belesenheit f Künstler und Schriftsteller aller neuexer Zeit uͤber die Verhaͤltnisse d ben haben, und giebt zugleich mit ei mal die darin festgestelten Maaße d

stens zu kleinen Fuͤß zu denen nach Schadow' zael Angelo die ersten Vorbilder geliefert hat Febler sind noch die einfoͤrmige Gleich eit groͤßeren historischen Composttionen, z. Pietro da Cartona und Gliulio Romano, der e. h . c. den 8 Raphael nicht nachgeahmt hat; ferner die d 1 1 Perbaltnisten der manntich wonach oft die Matrone nur die Bekleidung, von eben so auch jenes absicht Richtung zum Idealen ohe nauere Untersuchung des Faustkaͤm⸗ s Beispiel giebt: so wie noch viah ber der buͤndig und ku , der nicht selten zu vig

er⸗romanti und Achtung seiner Einwohner zu erwer⸗ gen war es hauptsaͤchlich zuzuschreiben, nzen die Landwehr⸗Kavallerie sich uner⸗ was anfaͤnglich fuͤr unmoͤgli

einen Anordnun aͤltnisse in daß in den Rhein⸗Provi wartet schnell formirte, wurde, und da baut und Immer thaͤtig und un sten Dienstes zeigte er sich pen, wovon die von i Rhein und auf dem sten Beweis ablegen. oiesem Wirkungskreise, binets⸗Ordre vom 26.

ch gehalten

andes Kasernen er⸗ Darstellung in den

ß dort zur Erleichterung des L eingerichtet wurden. ermuͤdlich fuͤr das Beste des Allerhoͤch⸗ Fuͤhrung der Trup⸗

auch wuͤrdig in der noͤrers am Nieder⸗

hm geleiteten Feld⸗Mar Hundsruͤck im Jahre 1819 den sprechend⸗ Er fuͤhlte sich gluͤcklich und zufrieden in als er unerwartet durch Aller Dez. 1819 zum Kriegs⸗M. chmerz trennte er sich von seinem das ihm in jeder Beziehung lieb und w gleich nicht ganz unbekannt mit seinem ne r schon einmal gewesen war, und groͤßtentheils ganz neue Ver⸗ Thaͤtigkeit und Arbeitsamkeit wirtk⸗ öorientiren und seine ausgebreiteten Verwaltung des Militair⸗ gs⸗Minister geleistet che nuͤtzliche Einrichtung und ufen; namentlich wird hier und der Ankauf der Kaval⸗ ande herausgehoben. auch hier und da manche „so kann doch nicht ge⸗ daß dadurch dem

pfers von 1 ngel, woruͤ

hoͤchste Ka⸗ inister ernannt General⸗Kom⸗ erth geworden uen Wirkungs⸗ fand er densel⸗

geschrieben auf aͤltere Kunstwerke Belebrung giebt. Auch Schadow's Werk von g chem genaueren Verstaͤndniß der Antike allezeit im Kopfe des sinnigeren Lesers

so wird auch durch die z. B. wuͤrde uͤb zelner Koͤrper⸗-Formen in d stimmtere Verhaͤltniß des Kunst⸗ bier gleich noch Manches beizuhr deren Gelegenheit fuͤr dergleichen breitere Untersi ten werden muß.

Endlich ist selbst das Werk in mehrerer werth fuͤr die Arzneikunde wie fuͤr die an . Selten macht wohl ein Arzt so bestim gen uͤber den Wachsthum des Koͤrpers und

lungs⸗Stusa tigung der daruͤbe

Blick auf die alt . Aegineten, zeigt uns ganz bestimmt, eine Art von Kanon fuͤr die bestanden hat, was au eine Arbeit der alten noch des Weiteren best bende Griechische Bildh sen zu seyn, der in einem besoͤnderen genstand geschrieben und zuglei n durch eine Muster⸗Statue oder Kano at, weshalb denn auch S handelndes Werk sehr passe

Groß ist nach unserm Känstlern und Kunstverstaͤndigen schon dem Allgemeinen nach die uͤber die Proportione geschrieben haben. Leonardo da Vinci lich mit deren Feststellung beschaͤftigt; Albrech Werk daruͤber ist bekannt ben fruͤberhin der Maler proportions du corps humain (Paris, 168 Vernet sehr Schaͤtzenswerthes daruͤbe Franzosen, so wie auch Italiaͤner, Spanier, Eng⸗ mehr oder minder werthvoll, cken lassen, findet sich bei Scha⸗ einige noch hierher gehoͤrige Schriften sind scher doch entgangen, wie z. B. „Nicolat, nschlichen Koͤrbers (Halle, 1746 S.)“ und Schoͤnheit des menschlichen Koͤrpers, mit ischen Bild⸗

roßem Interess

war. Ob in welchem e ben doch bedeutend haäͤltnisse, so daß sei lich erforderli Geschaͤfte zu Haushalts ersprießlich zu leite hat, ist noch im Andenken der Armee; man Insitution ist von ihm ins Leben ger die Errichtung der Remonte⸗Depots kerie- und Artillerie Pferde im Inle ist ausschließlich sein Werk. Wenn si Stimme gegen diese Einrichtung erhebt daß sie großartig erhalten sind und Nachdem der Ver⸗

erweitert, ne rastlose ch war, sich zu bernehmen,

er manche Ur

erste gewe⸗ insbesondere die 1 ingen seyn, was n. Was er als Krie

aft uͤberhaup messene Beobachtun ner einzelnen Theile in dessen verschiedenen Entwicke woruͤber denn guch hier Manches zur Berich

herrschenden der Knabe in der Hoͤhe seiner spaͤtere woͤhnlich anzuneh mit dem vollende

bgga giad, Ansichten gegeben wird; so findet

Regel bereits im dreißigsten Monat die dol⸗ n Groͤße erreicht habe, waͤhrend man bisherg men pflegte, daß diese Stufe des Wachsthums; ten dritten Jahre einzutreten pflege.

genau verzeichneten Bemerkungen uͤber die fortschre t nde lung des Koͤrpers in bestimmten Ze zehnte Jahr hin eintretende Zoͤgerun dessen nachherige Beschleunigung,

leugnet werden, namhafte Summen Quelle der Landes⸗Wohlfa storbene im Jahre 1817 z ments ernannt worden, terie befoͤrdert und Majestaͤt des Koͤni Seine vielfachen G heit untergraben, insbesonder geschehen, wo die Arbeiten z Etats, denen er si opferung unterzog, seinen o tigste erschuͤtterten. Gebrauch eines Bades se endlich im Jahre 1833 au Er bat daher wied ihm von des Koͤnigs Maje hrenvollsten Art gewaͤhrt wurde, indem Alle ihn von den Geschaͤften des Kriegs⸗M binden, und mit dem Gehalt seiner Char Zugleich ward dem Verstorbenen Urlau lung seiner Gesundheit bewilligt. Rom, 1834 zum Gebrauch des naͤchstdem nach Rom zuruͤck un leidlichen Gesundheits⸗Zustande, Freunde die Hoffnung hegen durften, ihn no Im Begriff, sich wieder 1

hrt eroͤffnet ist. um Chef des 10ten Infanterie⸗ ward er 1825 zum General der Zufriedenheit Sr. Orden verliehen. ach seine Gesund⸗ e war dies seit dem Jahre 1823 ur neuen Regulirung des Militair⸗ zu großen Anstrengung und Auf⸗ hnehin nicht starken Koͤrper aufs hef⸗ ser Zeit konnte nur der alljaͤhrliche e Kraͤfte wieder etwas staͤrken, bis ch dies nicht mehr erreicht werden erholentlich um seine E

auch Horace Was noch andere laͤnder, Niederlaͤn uͤber diesen Gegenstand haben dru dow genauer verzeichnet; indessen dem fleißigen For von der Schoͤnheit des me besonders „Leuchs von der besonderer Bezie hauer (Nuͤrnber schaften zu Harlem der einzelnen K und handelt zugleich, was in an bestimmt herausgehoben ist, nebe Vollkommenheit, au kommenheit in Abf Schoͤnheit. werden koͤnnen, was und mehr noch in seiner der menschlichen Gestalt v Maaße der Glieder angegeben, den von einem hoͤheren Geiste gesagt worden. Das Ganze ist

itraͤumen, uͤber die gegen g des Wachsthums, so wie uül nebst manchen anderen Detal Bemerkungen, wie 3 B. uͤber die unvollkommenn alses durch unsere gegenwaͤrtige N. on Fach gewiß gern hier lesen. (Schluß folgt.)

ihm 8.3 gs der Schwarze Adler . eschaͤfte hatten nach und n der und Deutsche und interessanten Gestaltung des F

kleidung, wird der Gelehrte v

ußes und H lath und Kammerherr, üchtigte Minister am hiesigen Hofe, von Ribeaupie rre, von t. Petersburg.

ch mit einer

hung auf die Meisterwerke der Griech Diese von der Societaͤt der Wissen⸗ schrift giebt ebenfalls die Maaße

g/ 1822. 8.) ⁷.

ekröͤnte Preis 1 1 hl zum Theil unvollstaͤndig

deren Schriften dieser Art minder u deren Darstellung in phystscher ch zugleich noch allezeit von ihrer geistigen Voll⸗- icht auf charakteristischen Ausdruck und zoͤbere Hinsicht haͤtte auch noch ebenfalls angefuͤhrt ten Bande seiner „Kalligonc" Plastik“ uͤber die so bedeutsame Schoͤnheit ; lind gleich hier keine eigentlichen so ist doch fast nirgend Tieferes uͤber beseelten Koͤrper und uͤber dee in⸗ vom Hauche der edelsten ja, wie Herder selbst so tref⸗ n in der Kunst doch zu nichts o regeres, geistiges Leben sich luͤcklich verbindet.

istorische Forschung schlicßt mit einem uͤber den Kanon in der st und uͤder eine moͤgliche Wiederberstellung des poly⸗ von Hirt verfaͤßt, und in dee hiesigen Akademie vorgelesen: bei einer der letzten oͤffentlichen der Kuͤnste verlas auch noch Herr Prof. Toi⸗ e Abhandlung uͤber einen allgemeinen Kanon verwandten Titel eine ungleich n Kuͤnste hat.

Meteorologische Beobachtung.

Nachmittags mmandirende General des 8ten Arr

ich Koblenz. b Se. Excellenz der Kaiserlich Russische Hofmeister, Graf

Nach einmaliger

oͤrpertheile, wiewo Beobachtung.

ntlassung, die r 1833 in der rhoͤchstdieselben geruhten, inisteriums gaͤnzlich zu ent⸗ e zur Disposition zu stellen. b nach Italien zur

Er begab sich zuvoͤrde Seebades nach Neapel, d befand sich seitdem in so daß 8

mehrere Jahre sach Neapel 8 be⸗ Kale das Seebad zu gebrauchen, die seine Abreise ola di Gaeta er⸗ erholte sich jedoch in so weit pel fortsetzen konnte. Dort bekam er einen aͤrztliche Huͤlfe nft und ohne e, von seinen

17. November.

Ie“.“

333 38 % Par. + 0,6 °R

——ö——

staͤt unterm 20. Oktobe

Auellwärme 7,0 °9 Flußwärme 1,5 °g. Bodenwaͤrme 1,8 °9 Ausdünstung 0,053“9 Niederschlag 0,094

Nachtkälte 0,6 °R.

3,1 °R...

Luftdruck... . 335,82““ Par 334 60"“% Luftwarme .— 61° R. + 0 2 °R. Thaupunkt. 6 5 °R.

Herder im drit Dunstsätrig.

Woikenzug..

Tagesmittel:⸗ 334,600“ 1,8 ° R...

zelne Theile

Begeisteru Börsen.

Auswärtig Amsterdam, 13. November. Niederl. wirkl. Schutd 55 ½ Kanz-Bill. 241 51 6. Oesterr. 99 ¼. % Spau. 32 ⅛. do. 3 % 19 ¾. Antwerpen, 12 November.

5 % Span. 32 ½. Zinsl. 15. Cortes —. Loundon, 13. November. b Cons. 3 % 91 %. Belg. 100 à¾. Span. Cortes Obl. v. N 45 ½. Zinsl. 13. A

E1“

ng durchweht, ohne welche fend bemerkt, alles Messen und Model bilft: da nur entsteh: Vollkommenes, mit gruͤndlichen, artistischen Studien g

Schadow's so fleißige, kunsth Auszuge aus einer gehattreichen

erhalten zu sehen. geben, um dort zum letzten N zog er sich in Rom eine leichte um einige Tage verzoͤgerte. krankte er an einem heftigen Fieber, wieder, daß er seine Reise nach Nea oder vielmehr zu Castell a so gefaͤhrlichen Ruͤckfall jen vergeblich war, und er am 19. August 1835 Schmerzen entschlief, betrauer

Verwandten und Freunden. Die Hauptzuͤge seines Charakters waren große Herzensguͤte, Ausdauer, Gemuͤt eigennuͤtzigkeit, daß er so mittellos verst Hinterlassenschaft nicht einmal die Ste bezeichnet werden kann, fremder Erde ruht. und ein treuer Diener und Verehrer Friede seiner Asche!

Literarische Nachrichten.

Polyeclet, oder von den Maaßen des M Geschlechte und Alter u. s.

und Franzoͤsisch, nebst 29 l

. Berlin, 1834. 1 National⸗Physiognomieen 2 den Unterschied der Gesichts tung des menschlichen Kopfes, als

28 Bogen gr. 4. Deutsch u 29 lithographirten Tafeln chadow, Direktor der zu Berlin, Ritter des Rothen; u. s. w. u. s. w. Berlin, 1835.

Deutsche Forschun dauer, in seinem Stre sender Erschbpfung sein mehr und me Auslandes ge setzung sofort zugaͤng Meinung abermals ei lich mit den Resultat

een Forschung zu thu

alte Spruͤchwort: ein zunehmendes Alter gezwungen hat, digung und Verbesse zugleich auf der letz zen Platten die Jahrzahl] unausgesetztes Bemuͤhen des sen Heutschen Kuͤnstlern u

5 % do. 101 ⁄¾. 23 ½ % Amort. 95 ¼.

Preuss. Präm -Scheine 105. do.]

Erkaͤltung zu, Unterweges in M Russ. 97 ⅛. wAbhandlung bildenden Kun kletischen Kan der Wissenschaften zungen der Akademie ken eine sehr geistreich in vefsereh es 1 n0 ns umfasse Zere tung fuͤr alle schoͤne ö“ Alle die in der reichen Literatur uͤber die Groͤßen⸗Verhaͤltnisse des menschlichen K Vollstaͤndigkeit und schen Werke zuruͤck, dadurch sehr teren Vorschr Kopflaͤngen zu messer bestimmt wird; nur H wir wissen, vorher eines sol ßig in ihren Angaben versch solcher bestimmt gemessenen Tafeln zunaͤchst mit der um des menschlichen Kopfes neugeborenen Kindes, ; acht und zwoͤlf Monaten; schreiten darau balbjaͤhrig, nachher aber jaͤhrig durch a gen des Wachsthums fort, Alter der beiden Gesch hin zur Bluͤthenzeit der hoͤchsten aͤltige Beobachtungen geben hier choͤnsten Verhaͤltnisse, wie sie in d gelt auch die Darstellung der, wie im (Ganzen uͤbersch: en Fluͤgelmann und; Maaße der verschied Besonders interessant sir sogenannter Athleten u unter denen namentlich gestalt 1 zeigen weiß, ch

8 Mare angekommen, Neue Aunl. 46 ⅜. er Krankheit, daß jede ichen Set⸗ Holl. 55 ¼ 0 78

Ausg. Sch. 2 3 % 58 Engl. Russ. 108 ½. U.

5 % V'ort. 89 ½. 85 Columb. 31 ½. Mex. 37 ¼. 4 Paris, 12. November.

5 % Rente pr. compt. 108. 90. .

tin cour. 81. 55. 5 % Neap. 99. 85. fin cour. 3 % do. 24.

t von seinem Koͤnig ch unter diesem Humanitaͤt, hlichkeit und so ho orben ist, daß aus seiner

einen Denkstein m Vaterlande in mann in jeder Be eines Koͤni

oͤrvers verzeichneten Schriften bleiben indessen an vielseitiger Beobachtfung hinter dem Schadow⸗ dessen Genauigkeit zugleich schon vor anderen ewinnt, daß in demselben, statt nach den in allen aͤl⸗ ichen, aber viel unbestimmteren Fußlaͤngen oder Alles genau nach Rheinlaͤndischem Maßstabe Vernet und Hirt haben sich, so weit chen bestimmten Laͤngenmaßes zweckmaͤ⸗ iedener Koͤrper Proportion bedient. Weise nun beginnen die Schadowse fassenden Darstellung aller Verhaͤltnisse ; dann zeigen uns dieselben die Maße des Gestalt nach vier, f bis zum fuͤnften Jahre lle verschiedenen Entwickelun⸗ und juͤhren uns in solcher Weise alle hren wechselnden Formen vor, bis orggnischen Entwickelung. Wel⸗ zunaͤchst die wohlgebildetsten und er Natur vorkommen, doch man⸗ die gewoͤhnlichen Maße im Einzelnen eitenden Formen nicht: bis hin zu dem rie⸗ u der fuͤr Geld gezeigten Riesin findet man ger Vergleichung. Proportionen mehrerer nserer Zeit, wie Frank, Nappo und Andere, bemerken ist, welcher die Wohl⸗ kunstgerechten S

compt. 81. 45. 5 % Span. Kente 38 ¼. Neue Aul. 47 ½.

Actien 1388

Cortes —. Ausg. Sch. 3 % Portug. —. Wien, 13. November.

2 ½ % 5

wo seine Asche sern vo Integrale —.

Er war ein Ehren Neue Anl.

Koöͤnigliche Schauspiele. Im Schauspielhause: 1) Ein Brautlied, nach einer Zeichnung von Dem Dargestellt von 1 ve. Crelinger, Bertha Et lara Stich, Schulz, A. v. Hagn, Ehane⸗ E. Kruͤger 88 Zademack. Dazu: Musik von Gl Procidanerinnen, nach einem Bilde von L. Robert. Da stellt von Dlle. Jaͤdicke, Dlle. Hahn und C. Gasperini⸗ Barcarole von Auber, gesungen von H 3) Die Ruͤckkehr, nach einem Bilde von Nerenz. Dargan von Herrn Balz und Dlle. E. Erck. Dazu: Lied von Mapsc⸗ gesungen von den Dlles. C. Stich und Lehmann. 4) Tölh einer Florentinerin, nach einer Farben⸗Skaze von He 1 Dargestellt von den Damen Fanny Elsler, Therese Elslee guet, Schubert, Taglioni, Wolff und Wandt. g8 Dazu: n von Gyrowetz. H erauf: Zum erstenmale: Ich bleibe frei nach dem Italiaͤnischen des A

Donnerstag, 19. Nov. enschen nach dem w. 25 Bogen gr. 4. Deutsch ithographirten Tafeln gr. Fol.

so wie dessen veraͤnderte

oder Beobachtungen uͤber e aͤußere Gestal⸗ Fortsetzung des Poly⸗ nd Franzoͤsisch, nebst Von Dr. Gottfried lichen Akademie der Kuͤnste ler⸗Ordens zweiter Klasse

lechter in i

zuͤge und di errn Zschilt

ensten Gestalten zu beliebi nd darunter noch die seiner unermuͤdeten Aus⸗ keit und moͤglichst waͤhrend der neuer te Wuͤrdigung des e beigefuͤgte Ueber⸗ ngen gewinnt jene Wir haben es hi ißig jaͤhrig

gsgeist hat, in en nach Gruͤndlich es Gegenstandes, ör stets die Anerkennung un in diesen demselben durch die lich gemachten Leistu ne neue Bestäaͤtigung. en einer mehr als dre die in solcher Weise unwit

Lustspiel in 3 Abth.,

Lesbenier zu 1 Nota, von Karl Blum.

Koͤrpers zugleich in se daß er damit nicht selten die

Untersuchungen uͤber die Natur selbst reiht eichende Darstellung mehrerer der schoͤn⸗ so wie guch neuerer Werke der Bildhauer⸗ womit der Kreis dieser ig abschließt, als auch zu⸗ re von der Ponderation in das Ganze ver⸗ a Vinci und Gerard Lairesse en uͤber die mit diesem Kunstnamen ichgewichts in den verschiedenen Stell rvers gegeben, Schadow dagegen loͤsen gesucht,

tellungen zu Wirkung der Antike Koͤnigstaͤdtisches Theater. n Donnerstag, 19. Nov. Die Bastille, oder: Wer eine Grube graͤbt, faͤllt selbst hinein, Original Lustspiel in ten, von C. P. Berger. Hierauf: Die Wiener in Berlin.

mit Gesang in 1 Akt, von K. v. Holtei.

An diese umfassenden ich noch die vergl echischen Statuen kunst und einzelner Gestal Untersuchungen sich um so leich die so wichtige Leh Leonardo d

en unausgesetz⸗ Ulkuͤrlich an das „erinnern muß, indem nur eifrigen Verfasser zuletzt ungen zur Vervolstaͤn⸗ zustehben; und wenn wir haͤndig gezeichneten gro⸗ kann ein so ruͤstiges und eteranen unter den jetzi⸗ underung erfuͤllen. Be⸗

ten der Malerei mehr vollstaͤnd

„urs longa, vita brevis“ den so fleißigen u ferneren Bemuͤh rung seiner Arbeiten ab saͤmmtlich eigen erblicken, so ehrwuͤrdigen V ns nur mit Bew

haben zuerst bezeichnete ungen des

ochten ist. re Beobachtun Wirkung des G menschlichen Kb daruͤber aufzuste rige Problem zu

Redacteur Cottel.

hat hier das schwie⸗ die Ponderation

SGedruckt bei A. W. Hoft

anzuwenden icht erschoyf eren weitera genuͤgenden Leit⸗

Berlin, Freit

Kronik des Tages.

Se. Mafestaͤt der Koͤnig haben dem Geheimen Medi inal ath Dr. Wagner den Rothen Adler⸗Orden Dritter Klasss mit

e Schleife zu verleihen geruht.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Hautboisten Kober g liten Jafanterie Regiments die Rertungs⸗Medaille mit dem

ande zu verleihen geruht.

Der bei dem Land⸗ und Stad gerichte zu Heiligenstadt an⸗ stelte Justiz⸗Kommissarius Zugbaum ist n,ie aec Notar Habberstahr ernannt

Hezirke des Ober⸗Landesgerichts zu

orden.

Der bisherige Ober, Landesgerichts⸗Referendarius Hempel zum Justi Kommissarius im Bezirke des Land⸗- und Stadt⸗ chts zu Weißenfels, mit Anweisung seines Wohnsitzes in veißenfels, bestellt worden. 1

2

Im Bezirke der Koͤnigl. Regierung

zu Koͤln ist die erledigte Pfarre zu Weiwertz dem bisheri⸗ Vikar in Buͤtgenbach, Jakob hmgs“ die 5 1 ar in Lnnich, Gabriel fennings, und die erledigte Pfarre zu Straberg dem bis⸗ rigen Vikar in Hoͤningen, Hermann Rahmen, uͤbertragen orden. 1

farre zu Urfeld dem bisherigen Vit

tetemmen. 8 1 der General⸗Major und mmandeur der 1sten Division, Prin Friedri u 3 n⸗Kassel, von Hannover.“ 1 edrich zu Hes

Se. Excellenz der Wirkliche G heime

tt, Graf von Ingenheim, von Halle.

Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rath und Kammer⸗ tr, Graf von Hardenberg, aus Schlesien.

Se. Excellenz der Kaiserlich Russische Wirkliche Geheime außerordentliche Gesandte und bevoll⸗

Abgereist: Se. Excellenz der

.

2 Pus chk in, nach St. Petersburg.

Zeitungs⸗Nachrichten Vaehc.

1 Rußland. 6 St. Petersburg, 11. Novbr. Die Nordische Biene

thält (außer dem gestern mitgetheilten) auch noch folgenden

aͤtern Bericht uͤber die Reise Sr. Majestaͤt 89 salgiaden Ce. Majestaͤt der Kaiser begab sich gleich nach der am 3. No— imber erfolgten Ankunft in Kursk in die dortige Kathedrale. demnaͤchst besichtigte Se. Majestaͤt die unter der Verwaltung

„Kurskschen Kollegiums der allgemeinen Fuͤrsorge stehenden bstchätigen Anstalten, naͤmlich das Krankenhaus, das Verpfl⸗ ngshaus fuͤr Buͤrger und invalide Veterane, das Irrenhaus,

s Zuchthaus, das Arbeitshaus und die damit verbundene Fa⸗

ik; spaͤter fand eine Musterung der zweiten Division Drago⸗ rstatt. Zur Mittagstafel waren alle anwesenden Generale,

egiments⸗ und Batterie⸗ Befehlshaber eingeladen worden. Am en um 10 Uhr Morgens wohnte der Kaiser einer militairischen ehung der zweiten Division Dragoner mit ihrem Geschuͤtz bei,

sich der Allerhoͤchsten Zufriedenheit zu erfreuen hatte. 2 Uhr Nachmittags reiste Se. Mazestat nach der Crnn⸗ rel ab, woselbst der hohe Reisende am 5. Novbr. um 4 Uhr

Korgens wohlbehalten angekommen ist.

er letzten Nummer der Nord. Biene ist eine ausfuͤhrliche

mzeige uͤber ein von dem bekannten Russischen Schriftsteller

„Butgarin verfaßtes Werk beigefuͤ im L ve⸗ gefuͤgt, das im Laufe des naͤch⸗ n Jahres in 8 Theilen erscheinen soll unter dem Titel: „Rach,

nd in historischer statistischer, geograp ischer und literarisch dinsicht, Handbuch fuͤr Russen aller FSrhg.

Polen. Warschau, 15. Nov. Se. Kaiserliche Hoheit der Groß⸗

rst Michael besuchte vorgestern die hiesigen Kasernen und Mi⸗

Depots und reiste gestern Abend von hier nach der Fe⸗ g Nowogeorgiemst ab, wohin der Fürst⸗ Statthanthr ihn 88 Im verflossenen Monat Oktober wurden von hi 9 - 2 ier na hend 23,745 Ellen Tuch, ebendahin 8000 Pfund 95 S9c n nach Preußen 186,781 Pfund solcher Wolle expedirt. deic ie kleineren Flüsse sind alle bereits fest zugefroren, die ct sel ist auch schon mit Eis bedeckt, doch traͤgt dasselbe noch

Auf den letzten Warschauer⸗Maͤrk ü

- ten zahlte man fuͤr den

de Roggen 9 ½ 10 ½ Fl., Weizen 1332 161½ Fl., Gerste 1 Fl. und Hafer 6 ,6 ⅞. Fl. e 88 C1111“ Ir B 11X“X“ Pöris⸗, 13. Nov. Der Koͤnig hielt gestern einen dreistuͤn⸗ däte de inister⸗Rath. Unmittelbar nach Beendigung desselben 8 Fuͤrst von Talleyrand eine Unterredung mit Sr. Majestaͤt.

ier nach Bruͤssel zuruͤckgekehrt. Die Abreise war

unden, So ist Herr Bege von dem Departement deß

ag den 20 fen November

—õ— —— ————

onne versetzt worden, wo er an außerordentlichen Dienste tt seiner erhaͤlt der e Praͤfektur des Hérault. Herr von Pelet, an die zum Praͤfekten der Wasgau's, H ulnier zum Praͤfekten der bisherige Praͤfekt Praͤfektur des Indre, geschiedenen Herrn in seinem bisheri⸗ Villeneuve, Praͤfekt von

ch dem der obern Gar des zum Staatsrathe arennes tritt. ar, Herr Floret, di raͤfekt der Ardoche, enen Herrn A und der Praͤfekt des rstorbenen Herrn Sa Dagegen erhaͤlt Monicault,

Hörault na die Stelle berufenen rige Praͤfekt des V Ferner wird der P Stelle des ver t Charente, méon, statt des ve des Loiret ernannt. Herr von wird der Meynadier, statt des aus dem Praͤfekten der Oise Praͤfekten des Tarn, ur des Tarn erhaͤlt der Unter⸗ die Praͤfektur der Arriège err Mazéères; die Praͤfekt von Sancerr und der Garonne der Unter⸗ Desvarannes; die Praͤfektur front, Herr Roulleaux⸗ ter⸗Praͤfekt von Haͤvre, endlich die Praͤfektur der hemalige Deputirte, Praͤfekturen entweder igen Inhaber wechseln unter einander. Ernennungen r enthaltener Bericht gegeben, worin der Ich habe mit der gewissenhafte⸗ rengsten Unparteilichkeit das Be⸗ Praͤfekten gepruͤft, und kann Ew. daß die Verwal hinsichtlich des Eifer beseelt die em Tage zu. fekten durch gen. Dies eral⸗Conseils. und das beste Mitte Wahl der Beamten mit gehe. Es ist unmöglich, gten Stellen an absolut er muß, welchen Reihe ag, angestellt werden; ß die Verwaltung sich Mittel, der Erfa zu wecken. die Praͤfektur⸗Raͤthe und zu Unter⸗Praͤfekten, n, und dies sind die Verordnungen v Vollziehung vorl at das Commandeur⸗Kreuz der Ehren⸗

Herrn B

Dienste a Feutrier zum bestellt, und gen Posten d

Die Praͤfekt Romorantin,

der Unter⸗Praͤ tur der Niede Meunier; die Praͤfekt von S der Ardèche de

Herrn v.

v. Creèpecoeur; fekt von St. Denis, in Alpen, der Unter Praͤfektur des Tarn aumur, Herr Bruley r Unter⸗Praͤfekt von

ge; die Praͤfektur d

Le Marchand de L oberen Lo Herr Mahul. ganz neu besetzt, oder die bisher Zu diesen verschiedenen V hat ein im heutigen Blatte Herrn Thiers an den Anderem sagt

es Var der Un a Faverie; Meister und e rden 21 Unter

er Requsten⸗ Außerdem we

ersetzungen oder neuen 88 Mo Koͤni nla Minister unter „86 1 sten Aufmerksa tragen der Praͤfekten un Majestaͤt die A Reorganisation im Jahre 1830 wesentlich vorgeschritten ist. ihre Erfahrung nimmt mit jed haben die Praͤ er Art beigetra higen Zeugnisse der Gen r noch gehoben werden, daß man bei der tigkeit zu Werke besetzung der erle ein guter Verwalt auch angehoͤren m gemeinen gut seyn Es ist dies da zu geben und den Staats⸗ Rathe, sich hiernach

Rath und Kammer⸗ tung seit ihrer Geschaͤftsganges Beamten, und In den meisten ihren Einfluß zu Ver⸗ ergiebt sich aus dem fast Indessen muß jener Ei⸗ I, dies zu bewirken, ist, groͤßter Gewissenhaf⸗ sich bei der Wieder⸗ e Regeln zu binden: n der Gesellschaft er moͤchte es im All⸗ aus sich selbst er⸗ hrung den Vorzug Die Auditoren beim die Maires moͤchten und Letztere am be⸗ Grundsaͤtze, wonach erfahren bin, die ich

nzeige machen

Departements besserungen all

General der Kavallerie und mee⸗Corps, von Borstell,

Nacheifer

am besten zu Praͤfekten eigne ntwerfung der Ew. Majestaͤt hiermit zur neral Allard h Legion erhalt

Die Direction de des Discontos von 4 Mitgliedern bestehende fung dieser wichtigen Jene 5 Mitglied e, Odier, A

Herr von P

r hiesigen Bank, die auf 3 % umgeht, Kommissi

mit einer Herabsetzung hat gestern eine aus 5 die sich mit der Pruͤ— nd daruͤber berichten Däélessert, J. Le⸗

on ernannt, Frage beschaͤftigen u er sind die H „Cottier und Pelet⸗Will. 1 ortalis las vor hofes seinen Bericht in der F g ist gestern fortgesetz Man versichert, vom 28. Juli verwickelt, wegen ihrer Verbindungen ger unvorsichtigen freien Fuß gesetzt

ung des gedachten Be M. an.

gestern der Kommission des ieschischen Angelegenheit vor t worden, und wird erst heute zu daß 5 Personen in das Attentat und daß mehr als 200, die entweder mit Fieschi, Morey und Aeußerungen ver worden seyen.

richts steht noch i

ffentliche Aufmerksamkeit d Prozeß in Anspruch Faͤlschung angeklagt, hofe drei Personen, Neugierde des den oͤffentlichen hatte ein ungemein zahl⸗ it großer Spannung sah en entgegen. Lacenaire ewesenes Bei⸗ ller Blicke auf mit laͤchelndem, an⸗ en modernen Stutz⸗ it leichtem Anstande begann sogleich mit haͤufig durch Laͤcheln nsehen, als ob die Ver⸗ Haltung kontrastirt Mitangeklagten, daß sie in diesem erordentliche Vor⸗ tlichkeiten zwischen ch Aeußerungen im e war verdoppelt ter den Angeklag⸗ Auf Befragen des 3 Jahr alt, gs⸗Reisender gewesen. Martin, 30 Jah dem Anfertigen von rlas hierauf die be olgendes hervorgeht

Pepin, oder haftet waren, wie⸗ Die oͤffentliche mmer auf den 16.

wegen eini

Neuerdings wird einen verwickel genommen. Des d erschienen gestern

hier die öoͤ ten und scheußlichen oppelten Mordes und der vor dem hiesigen Assisen naire, Avril und Martin. die durch einige Andeutungen in aft angeregt worden war, orium herbeigelockt, und m Eintritt der drei Angeklagt r im voraus als ein noch ezeichnet worden war, ‚zierlich gekleidet und das durch einen klein setzte sich Lacenaire m Angeklagten nieder und Gespraͤch, welches r giebt sich das A chts angingen, Weise mit staͤndnissen zu danke in ihm sitzen. Naßregeln getroffen worden, Angeklagten zu verhindern, gnisse zu befuͤrchten schien. Polizei⸗Agenten standen hin e nicht aus den Augen. rte Lacenaire, er sey 32

Kriminal⸗

Publikums,

Blaͤttern lebh reiches Audit dasselbe dem besonders,

spiel von Fr Jung, bluͤhen enehmen Aeußeren,

art gehoben wurde, auf die Bank der seinem Advokaten unterbrochen wurde. E handlungen ihn gar ni die auffallendste die es seinen Ge

n haben, Augenblicke nebe

aren auß

die man na Die Wach worden und zwei ten und ließen si Praͤsidenten erklaͤ und Handlun Jahr alt. beschaͤftigt sich mit Gerichtsschreiber ve denen im Wesentli „Die Wittwe

stern von buen und die ⸗Koͤnigin der Belgier sind bereits vorz⸗ gnan Stillen geschehen daß die Herau 1 sgeber der hiesigen Zei 1zesern noch nicht das Vames ae . 3 b attgefunze den Gräfetien haben wieder mehrere Versetzungen

wohnt in Issy und etaͤfelten Fußboͤden. Der Anklage⸗Akten, aus

n und ihr Sohn J. F. Chardon bewohn⸗

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8 —— ———=

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* 7 ten in der Straße St. Martin Nr. 271 eine kleine Wohnung im

ersten Stockwerk. Erstere, 66 Jahr alt, empfing Unterstuͤtzungen aus dem Armen⸗Fonds. Der Sohn stand in einem abscheulichen Rufe. Er war zwei Jahre wegen Diebstahls und grober Verletzung der Sittlichkeit im Gefaͤngnisse gewesen; spaͤter hafte er sein Betra⸗ gen nicht geaͤndert, und er stand allgemein in dem Rufe, sich schaͤnd⸗ lichen Lastern hinzugeben. Er suchte dieselben unter dem Deckmantel der Religion zu verbergen, und hatte noch kurz vor seinem tragischen Ende eine Bittschrift an die Koͤnigin gerichtet, worin er um Wie⸗ derherstellung eines Hospitals fuͤr Maͤnner nachsuchte. Am 14. De⸗ zember 1834 sah der Portier die Wittwe Chardon und ihren Sohn zu Hause kommen, worauf sie nicht wieder zum Vorschein kamen. Am 16. Dezember wurde der Polizet⸗Kommissarius benachrichtigt, daß man Blutflecken an der Thuͤr ihrer Wohnung hemerke; er ließ dieselbe oͤfen, und man fand ihre blutigen und verstuͤmmelten Leich⸗ name. Chardon lag in dem ersten Zimmer, das zugleich als Kuͤche diente; seine Mutter in der Nebenstube, gleichsam begraben unter einem Haufen von Decken, Matratzen und Kopfkissen. Chardon hatte 11 Wunden, neben dem Leichnam lag ein blutiges Beil und zwei Mes⸗ ser, eins davon mit zerbrochener Kllnge Der Beweggrund des Ver⸗ brechens war nicht zweifelhaft. Die Schraͤnke waren erbrochen; man fand nirgends weder Geld noch Silberzeug; ein kleines Heili⸗ genbild von Elfenbein war verschwunden, und auch ein Mantel und eine schwarz seidene Muͤtze wurden vermißt. Alle Nachforschungen zur Ermittelung der. Thaͤter waren vergebens gewesen, und man verzweifelte fast, die Urheber des Verbrechens zu entdecken, als am 30. Juni d. F. Lacenaire, der, der Theilnahme an zwei anderen Mord⸗ thaten verdaͤchtig, im Gefaͤngnisse saß, den Chef der Sicherheits⸗ Polizei zu sich rufen ließ und ihm sagte: „„Ich will Sie in die Geheimnisse der Chardonschen Angelegenheit einweihen. Am 14. Dez. 1834 kamen Avril und ich zu der Portiersfrau und fragten, ob Char⸗ don zu Hause sey; sie antwortete bejahend und wir gingen hin⸗ auf. Da uns indeß von innen Niemand antwortete, so stiegen wir die Treppe wieder hinab und begegneten auf derselben Charbon, der in Hemds⸗Aermeln war und eine Buͤrste in der Hand hielt. Als wir ihm sagten, daß wir ihn haͤtten besuchen wollen, noͤthigte er uns, ihm in seine Wohnung zu folgen. Sobald wir in das erste Zimmer eingetreten waren, packte ihn Avril bei der Kehle und ich stieß ihn mit einem großen Pfriem von ruͤckwaͤrts in den Kopf. Gleich darauf versetzte ich ibm von vorn noch mehrere Hiebe. Char⸗ don siel zu Boden, und durch die heftigen Zuckungen seiner Beine schlug er die Thuͤr eines kleinen Schrankes oder Buͤffets auf, in welchem Silberzeug lag. Avril gab ihm darauf mit einem Beil den Todesstoß. Ich ging nun allein in das Zimmer der Mutter, dessen Thuͤr offen stand; 7⸗

Pfriem, an dessen einem Ende ich ein Stüͤck Kork angebracht hatte, der aber dabei durchstoßen wurde, wodurch ich mich leicht an einen: Finger verwundete. Wir nahmen 500 Franken an baarem Gelde,

G.der 6, silberne Messer, Loͤfel und Gabel und einen filbernet

Suppen⸗Loͤffel. Ich gab saͤmmtliches Silberzeug an Avril, der mir spaͤter sagte, es fuͤr 200 Fr. verkauft zu haben. Außerdem nahm ich einen braunen Mantel und Avril eine schwarzseidene Muͤtze, die er vier Tage behielt, trotz dem, ihm anempfahl, sich dersel⸗

ben zu entaͤußern. Wir steckten auch ein kleines Heiligenbild vovcx

Elfenbein ein, welches auf dem Kamin stand, weil wir glaubten, daß es von Werth sey; da aber die Kraͤmer mir 3 Fr. dafür boten, so hielten wir es fuͤr gerathener, es wegzuwerfen, als fuͤr einen so geringen Preis einen Gegenstand, der uns verrathen konnte, zu ver⸗ kaufen. Da nach dem Morde unsere Haͤnde und Avril's Beinklei⸗ der und Weste mit Blut befleckt waren, so gingen wir sogleich nach den Bains Tures und reinigten uns auf das sorgfaͤltigste. Als einige Tage spaͤter Avril wegen eines Freudenmaͤdchens verhaftet, und nach dem Wachtposten in der Straße Bondy gebracht wurde, ging ich hin, um Ihn frei zu machen; aber der Ofttzcer sagte mir, daß er beauftragt sey, alle diejenigen zu verhaften, die fuͤr den Gefangenen gut sagen wollten% )— Also⸗ Lacenaire erklart sich für schuldig; seine Gestaͤndnisse stimmen mit allen Umstaͤnden des Verbrechens vollkommen uͤberein, und der groͤßte Theil der Details erweist sich durch die Instruction als wahr. Avril dagegen leug⸗ net Alles auf das Bestimmteste. Er sucht sogar ein Alibi zu beweisen, indem der Tag, wo er eines Freudenmaͤdchens halber verhaftet worden, der 13. Dezember gewesen, und er den ganzen 14. Dezember dieser Sache halber verhaftet gewesen sey. Es hat sich aber ausgewiesen, daß jener Vorfall erst am 20. und 21. Dezember srattfand. Man sieht auch nicht wohl ein, warum Lacenaire, um Avril zu verderben, sich selbst sollte angeklagt haben. Zur Zeit, wo das Verbrechen begangen wurde, wohnten sie zusammen; sie gingen zu⸗ weilen zu Chardon, den sie in Poissy kennen gelernt hatten. Avril raͤumt ein, mit Lacenaire in den Bains Turcs ewesen zu seyn, und die Aerzte erklaͤren, daß wenigstens zwei Personen die Morde veruͤbt haben muͤßten. Avril kann außerdem uͤber die Art und Weise, wie er seine Zeit am 14. Dez. zugebracht, keine Auskunft geben, und zwei Zeugen sagen aus, daß Avril ihnen den Antrag gemacht habe, an der Ermordung Chardon's Theil zu nehmen, indem dabel 10,000 Fr. zu gewinnen waͤren. Unter diesen Umstanden sind Lacenaire Eeeh des freiwilligen und vorbedachten Todtschlages angeklagt worden.

Die zweite Anklage⸗Akte lautete im Wesentlichen folgender⸗ maßen: o „Louis Genevay, Kassendiener bei den Banquiers Mallet und Comp., kam am 31. Dezember 1834 um 3 Uhr zu einem Herrn Mahussier, um einen von Lyon auf denselben gezogenen Wechsel von 875 5 90 Cent. einzuziehen. Genevay trug einen Sack, in welchem sich etwa 1000 bis 1200 Fr. befanden, und eine Brieftasche mit 10 bis 12,000 Fr. in Banknoten. Das Haus hatte keinen Por⸗ tier; Genevay stieg bis in das vierte Stockwerk binauf, er sah den Namen Mabussier mit Kreide an die Thuͤr einer Wohnung geschrie⸗ ben, deren Fenster nach dem Hofe binausgingen. Er klopfte an; zwei Maͤnner oͤffneten und fuͤhrten ihn in ein Vorzimmer, welches nicht moͤblirt war. Kaum war er eingetreten, als einer der beiden Maͤnner schnell die Thuͤr wieder zumachte, sich hinter ihn stellte und ihn in ein anderes halb dunkles Zimmer zu schieben suchte, wo er ihm auf einem Tische einen Sack, anscheinend mit Geld ge⸗ fuͤllt, zeigte. Genevay zitterte, band sich indeß seinen Sack fest um den Arm, und ging auf den Tisch zu, als der Mann, der 88 Bve. 8. 84* Süeann ihm lleinen Sack mit Gewalt

entreißen. e, u m zu gleicher Zeit eine Stoß in die rechte Schulter verse 18 d9 In Huͤlfe; man suchte ihm den Munlt verstopfen, un gelang, flohen die beiden Moͤrder, indem ste selbst laut riefen: „Zu

Huͤlfe! „Diebe „Man mordet da oben!“ Genevay suchte sie

anfangs zu verfolgen, aber bald noͤthigte ihn seine Wunde, still

stehen; er hatte mit einem spitzen Instrumente einen tiefen Stich sn die rechte Schulter erhalten, die sich indeß spaͤter nicht als gefaͤhr⸗ lich erwies. Nach vselen Bemuͤhungen gelang es der Polizei e es,

n

1 1b lag im Bett. Ich stieß sie ins Gesicht, auf die Augen, auf die Nase mit einem an beiden Enden spitzigen