tene durch Geberden Sprache nur eigentlich kaum kommentirt, so Leidenschaft, die Geberd
scheidet sich geziemend, daß er mit An 3Triviales, und au kenden Zuschauern nichts Neues, aber d
den Gelehrten etwas
wohl nichts Ueberstuͤssiges gesagt bat;
seine Meinung von dem Talent der D Ugemeinen Prinzipien au ausgesprochen.
damit der gegenwaͤrtigen Ausuͤbung Prozeß zu machen; sie hat doch
Anwendung dieser a uͤber die Tanzkunst
Grundlage, einen sichern Fuß gedeihen soll, funden. Bei a
bei mancher
an das vollkommen wahre Wort: „le so lebhafter erinnert, als wir aus haͤuft sen, daß das Gute der Gegenwart a gekannt ist, das sogenannte Bessere
rungen der so veranderlichen
bensalters und der Elnwirkung sein kunft meistens nur auf Hirngesp
immer eine noth
ich am Karksten auedruͤcken, edanken bezeichnet und die E6 verschmaͤht gleichse e das Wort, vlgc
lle.
des theatral
und behende Fuͤße,
muß immer einen guten Fuß haben; sich gelegentlich doch finden und hat sich in Dlle. Uem diesem ist es keinesweges uns als ein Muster anzupreisen; aber wir werden bei ihr andern unserer gegenwaͤrtigen theatralisch mieux est l'ennemi qu bien“ um ger Erfahrung wahrnehmen muͤs⸗ us eigner Anschauung gar nicht der Vergangenheit auf Aeuße⸗
am, zumal in Faͤll ihr unbrauchbar.“ Ref. be⸗ hrung dieser ch den beim
mp
sere
en Puissancen,
Empfindungen des menschlichen Le⸗
8 8 8
er Zeit, un
8 EEEEETTE11161““
d das Bessere der Zu⸗ innsten und Luftschloͤssern beruht.
— „ —
Auswärtige Börsen.
Miadert. wirkl. 8 % Span. 47 %1. Prenss. Pröm.-Scheine 105. Bank-Actien —. 1 8
Schuld 5à77
0„% 6. 3 %
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——— 1“ 11“ 1geee “
7
2
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Amsterdam, 15. Dezember. 8 do. 101 %. Kanz-Bill. Passive 13 ¾. Ausg. Schuld —.
Pola. 148 ¼.
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lge
Literarische Anzeigen.
anntmach
Bei uns ist erschienen und w d
ung ie in den
een; und bei den Buchbindern zu hab 8
— er Berliner EEEI
2) der gr. der auf 1886, à ½ Thlr. Der nem Schnitt,
r;
lichen Haͤuser nebst den Theil: den Schluß des bistori
zet Friedrichs des Großen ie Novelle: Verbrechen Scheffer. sehr wohlgelungenen
coursen,
duech Irrthum v Als Titelblatt ist der Kalen Bildniß der Frau
zessin, Koͤnigliche Hoheit, geziert, und
berdem die Portraits
Hevelius, so wie auch eine Scene zur Novelle; Stabhl⸗ und reso Kupfersti
net von Roͤsel, Rausche u
und E chens hier Der Etuis oder diesem
ich S idt Secenen aus dem
des verstorbenen nisters Grafen von Dohna und des 9 landschaftliche Kupfer und; im Ganzen ist er mit 13 chen ausgestattet, gezeich⸗ nd Hollbein und gestochen Rd von Finden und Willmore in London, Roßmaͤßler und Schmidt in Dresden. Taschen⸗Kalender, Jahre so besondern Beifall erw 5 fuͤr as Jahr 1836 wieder mit Gedichten von Hein⸗ Jugendleben darstellend
Buchhand⸗ en: Kalender auf 1836, à
oße Etuis⸗ oder Taschen⸗Kalen⸗
Erstere ist in elegantem Einbande mit golde⸗ und enthaͤlt außer dem eigentlichen Kalender und der 1gsehcges Genealogie der fuͤrst⸗
Po als literarischen ch⸗statistischen Gemaͤl⸗ des von Ost⸗ und Westpreußen mit Bezug auf die Jahrgaͤnge 18 , wodurch der Gegenstand bis in die gefuͤhrt wird; desgleichen on Leopold. der mit dem Mi
Kronprin
zeigt au⸗ Staats⸗Mi⸗ Astronomen
welcher sich in orben hat, ist
und mir 8 dazu gehoͤrigen Kupfern ausgeßaattet.
Der Oebit unserer Kalender, welcher sonst durch die Koͤniglichen Postamter besorgt wurde, ist jetzt auf mit uͤbergegangen, und bemer⸗ ken wir dies mit dem Ersuchen, im Fall an einem nscht werden, wo keine Buch⸗ sich deshalb an uns wenden zu
die Buchhandlungen
Orte Kalender gewuͤ⸗ andlung sein sollte, ollen.
Berlin, Spittelmarkt Nr. 14, den 16. Okt. 1835. Koͤnigliches Haupt⸗Kalender⸗Comroir.
Das neueste, reichhaltigste und intere gssuch fuͤr gebildete so eben im Verla
santeste Unterhaltun Gesellschaften ist
Fort in Leipzig erschienen, unter dem T
Frohe eine reichhaltige Sammlung der
Runde, interessantesten,
s⸗
ge von L tel:
ro⸗
ßentheils neu erfundenen Gesellschaftsspiele, Festre⸗ den, Lieder, Trinkspruͤche, Gedichte zur Deilama⸗
tion, magischen Belustigungen ꝛc.
herausgegeben v Julius Kr Steindruck Gr
Mit eluem Preis 1 Thlr.
2mo.
on e b s.
“
Velinpapier.
18 Dieses Buch enthaͤlt keinesweges, wie die meisten
der vorhandenen aͤhnlichen, e schon hundertn ckte⸗ es vietet neben einer verstaͤndi aus dem Vorbandenen,
Gesellschaftsspiele betrifft, verbessert worden ist,
Inhalt ist folgender: P osa, mei 1 tion, ernsten und beiteren lieder. 46 Trinkspruͤche; Zimmer und im Freien, suͤr K großentheils ganz neu erfunden nigmagazin, die Dampfwagen, Hydropathie u
lich ohne große 45 Raͤthsel, Charaden ꝛc.
anden ist, wird gewiß Langeweile aufkommen ib 83,n.
ahl derjenigen gen, als 888 ein anstaͤndiges — 7 h ä Buchhandlungen
unen,
zu haben Stochbahn
So eben is erschienen und durch alle Buchhand⸗ F. Ame⸗
lungen zu erhalten, namentlich lang, Sasberzease nie 11;
ine bloße mal gedruckter Gegenst
17 Festrede
104 Ge
beste empfoblen werden, Aeußeres das Seinige beitrage uͤr den oben angegebenen Preis in allen in Berlin namentlich
Nr. 3.
durch C.
wozu noch ragen wird
Wiederholung aͤnde, sondern gen Auswahl des Besten welches, besonders was die fast durchgaͤngig wesentlich auch Vieles ganz Neue. Der n in Poesie und st Originale; 36 Gedichte zur Deklama⸗ Inhalts: 25 Gesellschafts⸗ sellschaftsspiele im inder und Erwachsene, den, wie z B das rechte Mitte (Juste milicn) und Hombdovathie Eckensteher, der Halley’'sche Komet ꝛc.; Belustiaungen und Kartenkunststuͤcke, we 1 Vordereitungen auszufuͤhren sind; 90 scherzhafte Raͤthselfra⸗ en. — Wo ein so reicher Unterhaltungsstoff vorn in keiner Gesellschaft die und so kann dieses Recht und unbedingt unter der vec.
welche einen gleichen Zweck verfol⸗
Pfen⸗sonen und Ere der Karl den Großen, Hein „ der 87 magische lche saͤmmt⸗
24 3 6. Zinsl. 171 —2¼ 6.
Oesterr. Met. 98 3⁄8.
Deutsche scher D sammelt v.
Gr. Fro. welches wir als
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Arn
“
Bei Geor erschienen un beziehen:
2
8 t vielen Die Verfasseri beliebt, als daß nachts Praͤsent e gie als ein fuͤr wendiges Fach a aber freilich fast mer gelehrt.
freundet mit den ahnen kaum ihr Fuviter absprech
Glaubens⸗ duͤrfte i seyn.
Angel bneu d
lauben wir uns lirtes Lager
neuerer und tintae-Blat seltene u. befinden, colorirte,
Li Vv
Das Einrahme
schitenen und in namentlich bei E bahn Nr. 3:
Geschichten Zur Belebung
von Dr. Privat⸗Docenten
Der Verfasser jugendlichen
zu naͤhren und zu
großer Thaten war, un
belebten Form der
Friedrich I. Konradin von
Arnold von Wink von Hutten; Luth ritz von Sachsen; das weiße Regime
Friedrich II. von
Voͤlkerschlacht bei
großartige Stoffe, und gahb
frische, ansprechen 8r Jahrganc.0 f Weihnachtsge Bei W.
o eben erschienen uͤmmler:
indessen die findung en der
Worte Herderrs’ HOesterr. 50 Anschauen den⸗ och vielleicht aufs Gerathe⸗ und in jedem Fall hat er Fanny Elsler durch die f sie, so wie uͤberhaupt Aber es faͤllt ihm nicht ein, ischen Tanzes den wendige koͤrperliche und was wahrhaft der gute Kopf wird Fanny Elsler ge⸗ Meinung, sie abermals, wie
Sagen aus dem Munde Deut⸗ ichter und Schriftsteller.
prediger und Gymnastallehrer zu Darmstadt. Broch.
jahrs⸗Geschenk empfehlen.
ge Gropius, Schloßplatz Nr.
Die Helden und oder das Buch de und reiferen Jugend
haltung gereicht. Von
guch der Erwachsenen,
sehr sittlichen Sipyschaft an den len vermoͤgen, hoͤrten niemals das
Zu zwechmässigen Welbnachts- Geschenben er-
nie in den Handel gekommene Blüötter
zum Zeichnen, Bilderbücher u Spiele für die Jugend und eine reiche Sammlung Oel. u. Pastell-Gemäld
Königstr.
„Im Verlage von G. Schubert
Preis, cartonirt, 1 ½ Thlr. Gemuͤthern die Liebe zum Vaterlande
ignisse aus der Deutschen Geschichte. und Heinrich Schwaben;
den Schweizerbund; die Ludwig den Baier und
Ernst von Mansfeld; Wallenstein; Maria Theresta:
Heinrichsho
1450 . Antwéörpen, 14. Dezeinber. “ FPasgive 12 ½¼. Ausg. Schuld —. Zinsl. 17 ½. Neue ℳ.].
7 Frankfurt a. M., 12. Dézomber.
2 Metall. 191 ½⁄. 101 ½. 4 % 59 ½. G. 1 % 25 ⅞. Br. Bank-Actien 1654. 1652 Loose zu 500 Fl. 117 ¾. 117 ⅞. Preuas. Präm.-Sch. 35932⁄1. 59 ½. o Span. Anl. 47 ½.
Br. Loose 69 ¾. 69 ⅞. 5
46 ¼ .
88 London, 15. Dezember.
Cons. 3 % 91 . 5 % Span. 45 ¾. Passive 13 ¼.
Sch. 23. 2 ½ % Holl. 55 6. 5 % 100 ⅛. 5 %
Au Port. 84.
Paris, 14. Dezember.
3 % Rente pr. compt. 108. 10. fin cour. 108. 20. 3 % compt. 75. 80. ün cour. 79. —. 5 % Neap. 96. 60. 5 % Kente 45 ¾. Ausg. Schuld 17 8.
Wien, 15. Dezember. Actien 1380. Neue Anl. 5841 16
—
99 ¾. 99 ¼. 2 ½ % Partial-Obl. 140. Loose zu 100 Fl. 218.
do. 4 % Anl. 982½. G. Poln. Ziu
do.
Span.
188* . Bank-
47. Franzilla Pixis: Romeo, Im Schauspielhause: veau en 2 actes. mique en 1 acte. Mittwoch, 23. Dez. male: Themisto, Tragoͤdie vertuͤre und Choͤr
als Gastrolle.)
1) ka croix d'or.
Im Schauspielhause: Zum er e in 5 Abth., von E. Raupach. e komponirt von dem Musik⸗Direktor Dr.
8 Konigstaͤdtisches Theater. Montag, 21. Dez. Die Familien Capuletti und Oper in 4 Akten. Musik von Bellini. (Dlle. Gerhardt:
sg. 6 Monte
“
Meteorologische Beobachtung. 1
Morgens Nachmirtags Abends Nach einma 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung
pr.
1835. 19. Dezember
Quellwärme 7,1 Flußwärme 0,4 d
Luftdruc.. Luftwärme.. Thaupunkt..
336,91“ Par.
332,44“ par. 334,58“ Par. 6,7 ° R.
+ 06 ° R. — 4,7 ° R. — 08° R. — 7⁄3 ° R.
—
Koͤnigliche Schauspiele. Montag, 21. Dez. Im Schauspielhause: Das Kaͤthchen von . eilbronn, großes Ritter⸗ Abth., nebst einem Vorspiele in 1 Akt, genannt Gericht. (Dlle. Clara Stich: Kaͤthchen.) In Potsdam: G. Harrys. Hierauf: Er mengt sich in Abth., von J. F. Juͤnger. Dienstag, 22. Dez. Im Opernhause: puletti und Montecchi, Oper in 4 Abth., mit
Schauspiel in
Alles, Lustspiel in
Tanz.
Auf Begehren: 8 Das heimliche Sohn oder Braut, Lustspiel in 1 Akt, von
Die Familien Ca⸗ Musik von
Bodenwärme 1,5% Ausduünstung 0,040 Niederschlag 0,009 Nachtkälte — 7,62 — 5,42° R.. 85 8
Tunstsattig. 88 v„Ct. 79 vCt. 3 trübe. halbheiter. halbheiter.
——
Wolkenzug..
Tagesmittel: 1“
8 bE1
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eiger fuͤ
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8 Sickel, Dr. G. Direetor der boͤheren Erziehungslehre fuͤr gedildete
gr. 8ro
Ge⸗ A. Nodnagel, Großherzogl. Frei⸗
ein passendes Weihnachts⸗ ober Neu chen Eltern laͤ zen? — Wohlan denn:
oldische Buchhandlung in Dresden und Leipvzig.
1 ge eben von reden Beruf bat. Vieler gelangen! fest bietet hierzu Gelegenheit Buch ist das nuͤtzlichste Gattinnen und Muͤttern von Eltern dargereicht werden kann.
— 8
durch alle gute Buchhandlungen zu
Goͤtter des Nordens, r Sagen. Der gebildeten zur Belehrung und Unter⸗ A. Schoppe, geb. Weise vortrefflichen Abbildungen. Preis
n dieses Buches ist zu bekannt und dasselbe nicht besonders zum Weih⸗ mpfohlen werden duͤrfte. Mytholo⸗ das Wissen jedes Gebildeten noth. nerkannt, wird in Schulen uͤberall, nur in Bezug auf Griechen und Die wenigsten der Kleinen und sind nur einigermaßen be⸗ Sagen der Stammvaͤter, — Manche Dasein — Viele, die uͤber Zeus und en und alle Abentbeuee dieser nicht Fingern herzuzaͤh⸗ Mindeste von den egenheiten ihrer Vorfahren und aher das Werk besonders empfohlen
— moͤge sie
Im Verlage von T. sikhandlung in Berlin, so eben erschienen und zu habe
2 719 Soprano o Tenore, Pianoforte. Pr. 10 sgr- mit Begleitung des Pianofor 111“
MNeue schoͤn A. v. Tromlitz, saͤmmtli Reue verbesserte Auflage in Ta Sammlung lor bis 27r Band. 15 sgr. im Praͤn. Die erste Sammlung desteht a ist bis Ende d. J. fuͤr 14 Ladenpreis ist 20 Thlr.
Von der zweiten Sammlung Baͤnde auch noch fuͤr 7 Thlr b Der Ladenpre;s betraͤgt 10 Thlr. G. Schilling, Rechtmaͤßige, sehr ve⸗ in Taschenbuchformat. bis Ende d. J
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thographien, schwarze u. sauber
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g 0: ndlungen fuͤr die an No. 17 n. Königs- u. Poststr.-Ecke. handlungen fuͤ angeg
in Berlin bei Ludwig H 8 Arnoldisch in Leipzig isi er⸗ 1“
allen Buchhandlungen, zu haben, - S. Mittler in Berlin, Stech⸗- Zei G. Eichler
Deutsche “ .
cg⸗* . 50Oki v ⸗
fuͤr das Deutsche Volk.
vaterlaͤndischen Sinnes erzaͤhlt In mschlag geh. mit sa
Eduard Burckhardt,
der Geschichte an der Universitaͤt zu Leipzig. —
— a
und religioͤs⸗sittlicher Tendenz barem Ausdruck eines schoͤnen ren Gemuͤther werden sich dav
Ge on
beabsichtigte bei dieser Schrist, in In der Weygandschen (8. Gebhardt) in Leipz allen uͤbrigen Buchhandlungen halten (namentlich bei E. S. lin, Stechbahn Nr. 2): 1 The
Pilgrims 0
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pflegen, welche allezeit die Mutter d schildert hier in einer sehr Darstellung folgende wichtige Per⸗ rich I.; Otto I.; Heinrich 1V.; den Loͤwen; Friedrich II; Rudolpy von Habsburg; Schlacht bei Morgarten; Friedrich von Oesterreich; elried; Ziska; Maxmilian 1.; Ulrich er zu Worms; Melanchthon: Mo⸗ die Schlacht am weißen Berge; t in der Schlacht bei Wimpfen;
W. Scotts und Lord Byron's beit. Preis 1 Thlr. 10 sgr.
Unter den poetischen Er eegaseg ters nehmen jedenfalls d
n
Preußen; Andreas Hofer und die Leipzig. — Der Verfasser waoͤhlte ihnen eine reichhaltige, de Form. — (Pblitz Reperrorium, 1 Hehn meen
uͤr Frauenzimmer en in Magdeburg ist
kunstreich verschmolzen sind, ein, was auch der ungetheilte
begruͤßt wurden. Phantasie, welche sich darin ausspri
den Dichter nur andeuten laͤßt, „ und in Berlin zu haben bei F. dem der englischen Sprache
8 8 nicht alles ganz verstaͤndlich
88 8
schenk
sein.
84§ .“
r die Preußis Toͤchterschule in
b 1 ½⅔ Tb öthige Wohlgeratbene, gluͤckliche Kinder zu haben, wel⸗ klaͤrt sind. ge wohl dies nicht am denn: eine Anweisung, sie, die tbeuren, eben so mit Einsicht, wie mit Li ““ ie hindurch zu „ Menschen einem Manne,
Das vevorstehende W dar; Gesch
Trautweln, Bach- u. Mu- Breite Strafse
Teichmann, (Antonio.) 3 Ariette con accompagnamento di
Trendelenburg, Sechs Lieder von H. Heine,
geistige Schriften.
schenbuchformat. Zweite 2 Alle Pr. bis Ende d.
Thlr. zu bekommen. Der
saͤmmtliche Schriften. rbesserte Ausgabe letzter Hand DIr bis 60 9 15 sgr. fuͤr alle 10 Baͤnde. Ladenpreis 5 Thlr.
sind bis dahin auch noch im
Beide Werke kann man in allen n
ebenen Praͤn. Pr. erhalten,
ehmigke, Burgstr. Nr. 8.
e Buchhandlung in Dresden und Leipzig.
7 Behrenstr. Nr. 44, ist so eben
e uberm Titelknyfer 1 Thlr Eine romantische Darstellung von edlem mit allenthalben sicht⸗
„Verlags⸗Buchhandlung ig ist erschienen und in— C.¹
Deutschlands zu er⸗ Mittler in Ber⸗
fthe Rhine. B
„ Edward Lytton Bulwer. Mit vergleichendem und erklärende Nebst 1 Stahlstich 8 sauber cart.
zmen ehenfaüd die Pilger beRheins⸗,— wegen der lieblichen Darstellung, in welcher die treff⸗ beitrage
lragfen Bilder und Mscnrtecfagttgften Beituae tefn die über das gesellschaftliche eine der hoͤchsten Stusen
. Beifall beweist, womit, sie nicht nur in Englaͤnd sondern auch Deutschland Bei der uͤberreichen Fuͤlle von
weniger kundigen Leser Thorn.
— 2. ☛—
— —
—
en Sta
A. F.,
a t en 8 Se
daher als zweckmaͤßig erachtet werden, bei dis le in Magdeburg. ecorrecten Abdruck ein brauchbares Wöͤrterbuch christliche Muͤtter. finden; worin die schwierigen und zum Verstaͤnzn Ir. noͤthigen Woͤrter und Redensarten genuͤgend
Außerdem hat die Verlagshandlung fuͤr eine sihr⸗
er⸗ 2 „ geschmackvolle qͤußere Ausstattung Sorge gennga, so daß dieses Werk insbesondere auch als ein zasendes
Geschenk empfohlen werden kann. ———
Treffliche Weihnachtgeschenke fuͤr die reͤ fere Jugend. Dr. Heusinger, Prof., die allgemeine Ge schichte. Erste Abiheilung: Zeschichte Menschheit. 2te Abth: 3te Abth.: Geschichte einzelner Begebenheit Ate Abth.: Gesa ichte einzelner Personen. A A Abtheilungen kosten bis Ladenpr 3 Thlr. zu Lande. Fuͤr rung und zur Unterhaltung fur Jedermanl 3te verb. Aufl. in
jebe zu er- frohen, an werden, ist der hier zu Haͤnde recht eihnachts⸗ das Sickelsche chenk, das jungen ihren Gatten und
Eee 6
in di⸗
△ No. 8., sind T. n: per voce di
denpreis 5 Thlr.
Derselbe, die Wasserwelt oder das Me und die Schiffahrt im ganzen Umfang Zur Belehrung der reiferen Jugend u. s. 1 Erster Band, mit einem Atlas von? Blatim Bis Ende d. J. kostet derselbe eingebunden zu 2 Thlr. Der nachherige Ladenpreis ist Thl.
Dr. Fr. E. Petri, Handbuch der Frenz⸗ woͤrter in deutscher Schrift⸗ und Un⸗ gangsprache ꝛc. 7te verbesserte Auflage. Prin Pr. dis Ende d. J. 2 Thlr. 20 sgr. Ladenpra 4 Thlr. 15 sar.
E. A. Roßmäaͤsler, Prof., Galerie der Thier⸗
t des Thierreicht
welt. Ein Atlas zur Uebersich auf 12 We Folio⸗Tafeln mit 326 natury treuen Abbildungen und vollstaͤndigem Teg
Ende d. J. 9.
Praͤn. Pr. 3 Thlr. 15 sgr. bis fein ausgemalten Taßseh
te, 20 sgr. 9
che Schriften.
9 Baͤnde. 3 Thlr. J. Ldpr 5 Thlr.
us 36 Baͤnden und
sind die ersten 18 is dahin zu haben.
denpreis 4 Thlr. 15 sgr. Dasselbe Werk mit nebst Text 10 Thlr. F. W. Schuͤtze, Anweisung fuͤr den Unta⸗ richt in der Harmonielehre. Fuͤr kühn⸗ und zum Selbstunterrichte. Nebst Beisw ielhal „Praͤn. Pr. 2 Thlr. 15 sgr. Saͤmmtliche Schriften sind durch alle naggfr Buchhandlungen (in Berlin durch Duncker wh Humblot, Franzoͤsische Str. Nr. 2.) für se beigesetzten Praͤnumerations⸗Preise zu bekommen Arnoldische Buchhandlung in Dreͤm “ und Leipzig. 8
Der Sonntags⸗ Gast. Eine Wochenschrift fuͤr haͤusliche Erbauung. (Vierteliaͤhrlich in Berlin an jedem Sonnabense iaanz frei in's Haus 7½ sgr.)
Mit dem 1. Januar 1836 beginnt diese chritli Wochenschrift idren Aten Jahrgang. Man abonnin in allen Buchhandlungen des In⸗ und Auslandeg mit 7 ¾ sgr.; den resp. hiesigen Abonennten wird i uitung pro Quart. I. 1836 zugesandt.
Berlin, im December 1835.
8888 W. Froehlich & Comp.
Unterwasserstr. Nr. 8., nahe der Muͤne
So eben ist erschienen und in allen Buchhandlag⸗ gen des In⸗ und Auslandes zu haben: England im Jahre 1835. Vvhn Friedrich von Raumer 2 Theile. Gr. 12mo. Geh 5 Thlr. In diesen Briefen, der Frucht eines halbjaͤhrig Aufenthalts in England, beguͤnstigt durch die G⸗ freibeit, Gefaͤlligkeit und Dienst ertigkeit der autge⸗ zeichnetsten Maͤnner, sind die wichtigsten und mal⸗ ichfachsten Gegenstaͤnde beruͤhrt. Sie werden 1an beitragen, Vorurtheile und Irrthuͤmer zu berichtigen/ wie oͤffentliche Leben⸗ die Politik Englande Deutschland obwalten.
Band. Praͤn Pr.
men. Der nachhe⸗ amhaften Buch⸗
felin. Inhalt
muͤths. Alle liefe⸗ angezogen fuͤhlen.
“.“
m Wörterhnehe. mit den Büsten geprelster Ar-
des geseierten Dich⸗
in
die Staatseinrichtungen und die Literatur, Kunst u. s. w in
Leipzig, den 1. Dezbr. 1838. A. Brockhaus
F. Zu hahen in der Nicolatschen Buchhandlung in 362 l.han6g Berliu (Bruͤderstraße Nr. 13) Steri 1 Elbias und
Gewiß wird es
“
Bellint. (Der vlerte Ake von Vactaj neu einstudirt. (2
v or. vaudevilte .. 2) Une passion romantiquc, vnnderille T
ehn
Giulie 1
Geschichte der Völle
Ende d. J. nur 2 Thh
Reisen zu Wasser uff die reifere Jugend zur Beigtz
Taschenbuchformat. 10 Tell Praͤn. Pr. bis Ende d. J. 3 Thlr. 15 sgr. 9.2
r 111mq1“ 11.“ Ian, Süne g aane mw I1“ 16 88— 9 ii neegne. 998 8 56 5 E1
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1. S. aae. Siawaet.
Amtliche Nachrichte K ronik des Tages.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Federposen⸗ und Siegel⸗ Fabrikanten Johann Ferdinand Bernhard Schwartz Praͤdikat eines Hof⸗Lieferanten beizulegen geruht.
Se. Koͤnigliche Hoheit der Prinz Wilhelm (Bruder Maäjestaͤt des Koͤnigs), Ihre Koͤnigliche Hoheit die Pren⸗ in Wilhelm, Hoͤchstdessen Gemahlin, und Hoͤchstihre der, Ihre Koͤniglichen Hoheiten die Prinzessinnen Eli⸗ eth und Marie und der Prinz Waldemar, sind von loß Fischbach in Schlesten hier eingetroffen.
Im Bezirke der Koͤnigl. Regierung 1 zu Koͤnigsberg i. Pr. ist der bisherige Dom⸗Vikar eger zu Frauenburg zum Pfarrer der katholischen Kirche Reichenberg, Kreises Heilsberg, berufen worden. ““ n. gon . 28
9½ 8
Zeitungs⸗Nachrichten.
A u aehea mn d.
Frankreich.
Paris, 15. Dez. Der Russische, der Oesterreichische und dardinische Botschafter wurden vorgestern Abend von dem g empfangen. Gestern arbeiteten Se. Majestaͤt mit dem sals⸗Praͤsidenten. Man sagt, der Marschall Soult sey auf Befehl des Koͤnigs Paris berufen worden, und werde von einem Tage zum ern erwartet. Die Nachrichten aus Oran gewinnen einiges Interesse, dem man weiß, daß die Armee sich von dort nach Mar cara Sewegung gesetzt hat. Die Last⸗Korvette „Fortuna“, die am d. M. in Toulon angekommen ist, bringt Briefe bis zum November. Bei ihrer Abfahrt von Oran waren die Trup⸗ in vollem Marsche und von dem besten Geiste beseelt, so man einen eben so raschen als gluͤcklichen Erfolg der Expedition er⸗ 1 auch mancherlei Geruͤchte uͤber den Opera⸗ im Umlauf. So viel scheint gewiß, daß Emir keineswegs entmuthigt ist, denn sobald er durch seine sone von den ersten Bewegungen der Franzoͤstschen Truppen ainiß erhielt, sandte er ein kleines Kavallerie⸗Corps zum Re⸗ vsziren nach den Ufern des Tlélat, wo unsere Armee zuerst tmachen sollte. Zu einem ernsten Gefechte wird es jedoch sescheinlich erst am Sig kommen, den die Franzoͤsischen Trup⸗ am 30sten zu erreichen hofften. Abdel, Jaden hat naͤmlich sinen Vertraͤgen mit dem General Desmichels immer darauf unden, daß dieser Fluß als die Demarcations⸗Linie zwischen ien Staaten und dem von Frankreich in Besitz genomme⸗ Gebietstheile betrachtet werde. — In einem Schreiben Oran vom 2s8sten heißt es: „Abdel⸗Kader hat sich am in mit seiner ganzen Armee nach Mascara zuruͤckge⸗ sn, um seine Vertheidigungs⸗Maßregeln zu treffen; er eint die Absicht zu haben, uns hinter dem Sig zu erwarten, il hier ein coupirtes Terrain beginnt, das unseren Operationen ie guͤnstig ist. Unser Gepaͤck wird großentheils auf Kameelen „Maulthieren fortgeschafft. Die Zahl der erstern belaͤuft duf 800, die der letztern auf 500. Die Kameele sind von Smelas und Douairs theils gutwillig hergegeben, theils hsie ihnen weggenommen worden; sie tragen eine eigenthuͤm⸗ se Art von Saͤtteln, auf denen 3 bis 4 Kranke oder Ver⸗ ndete fortgeschafft werden koͤnnen. Man berechnet das ge⸗ umte Expeditions⸗Heer auf 13,000 Mann mit 26 Kanonen; hessen sind einige Marine⸗Compagnieen „ bestehend aus den annschaften zweier Linienschiffe, einer Brigg und einer Ga⸗ re, und die zusammen 1200 Mann zaͤhlen, hier nicht mit egriffen. Diese Compagnieen halten die Posten zwischen an und dem Lager am Feigenbaum besetzt. Abdel⸗Kader sei⸗ seits soll zwei Lager, ein jedes zu 18,000 Mann (2) gebildet ven. Nichtsdestoweniger schmeichelt man sich, daß die ganze pedition höchstens 18 Tage dauern werde.“ — In einem chhreiben aus Algier vom 29sten wird die Besorgniß ausge⸗ uchen, daß die eingetretene Regenzeit den Truppen manche fahren und Widerwaͤrtigkeiten bereiten moͤchte, insofern nicht entscheidender Schlag der Expedition rasch ein Ende mache. aͤhrend alle Nachrichten aus Oran den Herzog von Or⸗ 6, als mit der Expediti 8 sa⸗ d der Expedition auf Mascara marschirend, schil⸗ liest man in dem Eclaireur, einem in Toulon erfchei⸗ V 5 ministeriellen Blatte, folgenden Artikel, der noch dazu 1. die Augen fallender Schrift gedruckt worben ist: „Wir nien, nach einem am 28. November von Oran abgegangenen greiben melden, daß der Herzog von Orleans sich am 9. De⸗ de. einschiffen wollte, um nach Frankreich zuruͤckzukehren, 8 sich nicht entschloͤsse, noch bis Tremezen zu gehen. Man 9 aß diese Stadt von Tuͤrken bewohnt ist, die unsere Herr⸗ anerkannt haben. Der Prinz befindet sich vollkommen
hl.“7 Der Minister des oͤffentlichen Unterrichts iftsten Theile der großen Sammlung h numente uͤber die Franzoͤsische C ea, aaucgabe . . bede ven, u welcher bereits seit zwei Jahren sehr eißig gear⸗ ac vd. Die Theile, die erschienen sind, oder 68 6 erscheinen werden, sind folgende: 1) Unterhandlun⸗ deoi ißug auf die Spanische Erbfolge unter lomatisch 72, “der Korrespondenzen, Denkschriften und r. che Aktenstuͤcke, die Anspruͤche des Hauses Bour⸗ kerish, s Spantschen Thron betreffend, begleitet von einem 12 Ixt und einer Vorrede von Mignet, Archi⸗ Ministerium der auswaͤrtigen Angelegenheiten;
hat dem Koͤnige andschriftlicher
als Botschafter in
(S. den Artikel
. 14 8
2) militairische Denkschriften in Bezug auf die Spa⸗ nische Erbfolge unter Ludwig XIV., Auszuͤge aus den Korrespondenzen des Hofes und der Generale, herausgegeben von dem General⸗Lieutenant Peiet, Direktor des Kriegs⸗Depots; 3) Journal der General⸗Staaten Frankreichs, ver⸗ sammelt in Tours im Jahre 1484 unter der Regierung Karl's VIiI., in Lateinischer Sprache abgefaßt, und zum ersten⸗ male nach den Manuskripten der Koͤniglichen Bibliothek uͤbersetzt von A. Bernier, Advokaten am Koͤnigl. Gerichtshofe zu Paris.
Unter den Schriften, die bei dem Brande in der Rue du Pot⸗de⸗fer durch die Flammen vernichtet worden sind, befinden sich auch 5 bis 600 Exemplare der Geschichte des Koͤnigreichs Neapel vom General Colletta und 1500 andere eines Bandes der Memoiren des Friedens⸗ uͤrsten. Beides waren Verlags⸗ Artikel des Buchhaͤndlers Ladvocat, der durch diesen Brand ebenfalls einen betraͤchtlichen Verlust erleidet.
In der Umgegend des Theatre⸗frangais fand gestern eine weibliche Emeute statt. Die Besitzer eines in der Naͤhe von Paris liegenden Gutes haben eine ungeheure Meierei angelegt, um den Parisern einmal einen Begriff von reiner, unverfaͤlsch⸗ ter Milch zu geben. Außer einem Central⸗ Etablissement in der Mitte der Stadt wurden Hauch in verschiedenen Stadtvierteln
einlich gekleidete Milchmäͤdchen aufgestellt, die mit schoͤnen und
ebenfalls sehr sauber gehaltenen Gefaͤßen umgeben waren. Diese Neuerung rief einen lebhaften Widerstand hervor, und gestern rottrten sich die vom Wasser lebenden Milchweiber zusammen und vertrieben die neuerungssuͤchtigen Milchmaͤdchen mit Gewalt von ihren Plaͤtzen. Man glaubt aber, daß formatorinnen von der Poltzei geschuͤtzt werden duͤrften.
Heute findet man weder in den ministeriellen noch in den Oppositions⸗Blaͤttern neuere Nachrichten aus Spanien; die Un⸗ gewißheit uͤber die Lage St. Sebastians dauert mithin fort.
Gestern war an der Boͤrse das Geruͤcht verbreitet, der Ge⸗ neral Alava werde binnen kurzem in Paris eintreffen, und zwar um die Franzoͤsische Regierung zu veranlassen, eine Armee von 509,000 Mann in Spanien einruͤcken zu lassen. Man schenkte dieser Nachricht um so weniger Glauben, als sie im Widerspruche mit den pomphaften Lobeserhebungen steht, womit die Prokura⸗ doren⸗Kammer die Truppen der Koͤnigin uͤberschuͤttet hat. Heute behauptet man wieder, Herr Alava werde den Herzog von Frias Paris ersetzen.
Die Spanische Rente ist an der heutigen Boͤrse wieder et⸗ was in die Hoͤhe gegangen. Man wollte Nachrichten aus Ma⸗ drid vom 8Ften haben, wonach der Kriegs⸗Minister bereits am Abend zuvor zur Nord⸗Armee abgereist ware, um mehrere Ver⸗ fuͤgungen in Bezug auf die Reorganisation derselben zu treffen. Spanien.) Es hieß, sie wuͤrde in drei Di⸗ visionen getheilt werden, wovon die erste unter Cordova in Na⸗ varrg, die zweite unter Mina in Catalonien und die dritte un⸗ ter Evans (der zu dem Englischen Huͤlfs⸗Corps auch noch das Portugiesische und die Fremden⸗Legion hinzuziehen werde) in Aragonien operiren wuͤrde. Der Kriegs⸗Minister wuͤrde den Ober⸗Befehl uͤber alle drei Divisionen, so wie speziell uͤber eine Reserve⸗Armee von 20 — 30,000 Mann, erhalten.
Großbritanien und Irland.
. “
London, 15. Dez. Der Globe erklaͤrt sich zu der Anzeige ermaͤchtigt, daß das Geruͤcht von einer Ersetzung des Britischen Gesandten in Lissabon, Lord Howard de Walden's, durch Lord William Bentinck durchaus ungegruͤndet sey.
Sir Francis Burdett hat ein Schreiben an die Waͤh⸗ ler von Westminster in die „Times“ einruͤcken lassen, in wel⸗ chem er theils sein Verfahren gegen O' Connell rechtfertigt, haupt⸗ sächlich aber sich gegen die ihm in einer Versammlung von Waͤhlern jenes Stadttheils gemachten Vorwuͤrfe vertheidigt. Be⸗ sonderes Gewicht legt er auf den Umstand, daß sein erster Brief, worin er auf die Ausschließung O'Connell's aus Brooke's Klub antrug, keinesweges, wie man ihm vorgeworfen, von politischen, sondern nur von gesellschaftlichen Ruͤcksichten ausgegangen sey; indeß fuͤgt er nun eine Kritik von O'Connell's politischem Trei⸗ ben hinzu, in welcher er denselben besonders der Großsprecherei und kleinlichen Ruhmsucht beschuldigt. In ersterer Bezie hung sagt er unter Anderem: b 2„Ich koͤnnte mit Herrn Daniel O'Connell in allen seinen poli⸗ tischen Grundsaͤtzen und Ansichten uͤbereinstimmen, wenn mir uͤber⸗ haupt Jemand sagen kann, welcher Art dieselben sind, oder welcher Art sie nach einem Monat seyn werden, und ich koͤnnte deshalb doch seine Sprache und sein Benehmen fuͤr unertraͤglich halten. Die Frage, welche das Publikum zu beruͤcksichtigen hat, ist nicht ein Streit zwischen Herrn Daniel O'Connell und mir, sondern ein Wi⸗ derspruch zwischen ihm und der civilisirten Gesellschaft; es handelt sich darum, ob Jemand, der allen Anstand und alle gute Lebensart hintansetzt, in einer gebildeten Gesellschaft geduldet werden kann.“ In letzterer Hinsicht, was H'Connell's Politik anbelangt, aͤußert sich Sir Francisfolgendermaßen: „Jupiter hat viele Gestalten angenommen, aber Herr Daniel OConnell zeigt sich in noch mannigfaltigeren; er ist ein treff⸗ licher Schauspieler, der sich in alle Charaktere zu finden weiß; und jetzt will er zum erstenmal in der Rolle eines feinen Gentleman erscheinen, über und uͤber parfuͤmirt wie ein Stutzer. Er fordert seine Lands⸗ leute auf, ihm zu bezengen, was er um ihretwillen Alles erdulde. Welche leere, eitle und laͤcherliche Prahleret! In einer Zeit, wo gar keine Gefahr vorbanden ist, wo er ruͤhig und sicher 18 — 20,000 Pfund jaͤhrlich einsackt, wenn der Irlaͤndischen Presse zu glauben ist, spricht er von einem Kamof, den er zu bestehen habe. Welcher Gefahr hat er sich denn je zu Gunsten seines Vaterlandes ausge⸗ setzt? Ueber seine eigene politische Stellung sagt der Baronett am Schluß seines Briefes: „Was die Whigs und Tories anbetriff, so bitte ich um die Erlaubniß, sagen zu duͤrfen, daß ich fuͤr Viele von beiden Seiten die groͤßte Achtung und Freund⸗ schaft hege und als Partei fuͤr keine von beiden eine Ruͤck⸗ sicht habe. Mein politischer Krieg war gegen die Burg⸗ fleckenhaͤndler gerichtet. Ich habe, Dank dem Himmel, so lange gelebt, um sie noch begraben zu sehen. Nachdem sie todt sind, ist guch meine Feindseligkeit zu Ende. „Man hat mir vorgeworfen, daß ich Waͤhler⸗ eputationen unhoͤflich begegnet sey; das wuͤßte ich nicht, wentgsiens war es nicht meine Absicht, und ich wundere mich wirklich, daß mir Jemand eine solche Absicht nur hat unter⸗ legen koͤnnen. Auch habe ich das Volk niemals Gesindel genannt;
in der Folge die Re⸗
Berlin, Dienstag den 22sten Dezember
beisteuern wollen Tory⸗Blaͤtter,
1
—
ich verabscheue diesen Ausdruck, auch auf r Was die geheime Abstimmung anbelangt, und That unterstuͤtzt. Ich hielt es stets dentliche und bequeme Weise nie so ungeheure Vortheile davon versprach, wie hoffen. geneigt, zu glauben, Corporationen abzuschaffen,
3 4
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ich halte ihn für lieblos, wenn er noch so niedrige oder entartete Menschen angewendet wird. so habe ich sie durch Wort fuͤr eine angemessene, or⸗ des Abstimmens, wenn ich mir auch
Manche davon
Mit Bezug auf die Munizipal⸗Reform⸗Bill bin ich daß es besser gewesen waͤre, die alten ohne neue an deren Stelle zu setzen.
Meinen Parlamentssitz glaube ich uͤbrigens nicht aufgeben zu duͤr⸗ fen, hen ich nicht von einer Majoritaͤt meiner Konstituenten dazu
aufgefordert werde, mik sonst als ein Oeserteur erscheinen, der Waͤhler unredlich handelte, und Boͤswilligkeit zum Trotz, schuͤtterlich zu behaupten. mich entlassen, wenn sie Deserteur zuruͤckziehen,
moͤchte auch ich selbst es wuͤnschen. der gegen die große Masse und es ist daher, aller Verleumdung mein Vorsatz, diesen Posten uner⸗ Die MWaͤhler von Westminster koͤnnen wollen, ich aber werde mich nicht wie ein ohne ihnen zeitig genug davon Anzeige zu
Ich wuͤrde
machen, damit sie Muße haben, die Anorbnungen zu treffen, die sie
fuüͤr wuͤnschenswerth halten möͤchten.“
Der Courier macht darauf aufmerksam, daß sich auf der
Liste der Substribenten, welche Beitraͤge bedraͤngten protestantischen Geistlichkeit in haben, auch die John Russell befinden, die ein Jeder
zur Unterstuͤtzung der Irland unterzeichnet Namen der Lords Melbourne, Palmerston und 100 Pfund „ wodurch dieses Blatt die Be daß diese Subscriptionen nur von
u jenem Zweck
Tories ausgin⸗
gen, widerlegt. Zugleich benutzt der Courier diese Gelegenheit,
üum das ganze Unternehmen,
welches bisher von den meisten
whigistischen und radikalen Blaͤttern nur als eine Machination
der Tories angesehen worden,
zu rechtfertigen, indem es den
Mitgliedern der protestantischen Kirche gezieme, das Ungluͤck der
Geistlichkeit zu mildern, welches diese sich nicht habe, sondern woran der Widerstand gen alle dem Irlaͤndischen Volk zu Schuld sey. Die Times versichert, daß alle von
hie
namentlich vom „Standard“, verbreitete Geruͤchte von einer Ab⸗ die Vermaͤhlung der Koͤnigin
brechung der Unterhandlungen uͤber
Donna Maria mit dem Prinzen von Sachsen
selbst zugezogen einer bigotten Partei ge⸗ machende Zugestaͤndnisse
sigen Blaͤttern,
„Koburg unge⸗
gruͤndet seyen; vielmehr sey der am 7ten d. abgeschlossene Heiraths Vertrag zwischen diesen beiden erlauchten Personen schon am 13ten d. auf außerordentlichem Wege hier angelangt, und man
wisse ganz bestimmt, daß nicht die 2 zur Vollziehung der Hochzeits⸗Feierlichkeiten bereits abgesandt worden sey, sondern daß auch
der Prinz selbst
die Absicht hege, sich so bald als moͤglich nach Portugal zu begeben
Die Morning Chronicle — habe sich in einem Schreiben vom 28sten v. M. oͤsischen Deputirten uͤber die unverholene Weise
nterstuͤtzungen aller Art uͤber Bayonne gen; ja, man habe sogar zur geoͤffnet, um 100 Pferde fuͤr
Nachtzeit die Thore Don Carlos durchzulassen.
behauptet, Herr Mendizaba
an einen Fran⸗ beschwert, wie
an die Karlisten abgin⸗ der Festung
Courier beruft sich auf Herrn Mendizabal'’s Rede in den Cor⸗
tes, um diese Angabe zu widerlegen, die er fuͤr erklaͤrt, wobei er die in Schutz nimmt, lichen Auch warnt er schen Frankreich und England Spannung ten. Die Morning Chronicle besteht tung, wogegen der Courier wiederum daß die Karlistischen Agenten Haber, der sich 10 Tage gerichtet haͤtten, als in Frankreich, das Dampfschiff „United Kingdom“ haͤtten, w angeblich nach der Spanischen mehr.
Capitain James Roß, Huil begeben hat, in den arktischen schen Groͤnlands⸗Fahrer, die eine
in England
Kuͤste bestimmt waͤren, der sich (wie
Besatzung von
eine Erdichtung
welche erzeugen
und dergleichen
ngli⸗ 600 Mann ha⸗
ben, behuͤlflich zu seyn, ist der Neffe und Begleiter des bekann⸗
ten Sir John Roß und hat allen fundenen Nordpol⸗Expeditionen beigewohnt. haben, den Befehl uͤber eine Expedition nen Schiffen, wenn es noch nicht zu spaͤt ist, welches Anerbieten die Admiralitaͤt, wie und ihn
Er
seit dem Jah
re 1819 stattge⸗ soll sich erboten
zu uͤbernehmen, um je⸗ Huͤlfe zu leisten, es heißt, angenommen daher zunäͤchst nach Hull geschickt hat, um dort die noͤ⸗
thigen Erkundigungen uͤber die ganze Sache einzuziehen. Wenn
Schiff h
sich dann Kauffeute sfinden, die ein wollen,
trosen, die freiwillig darauf dienen
Vernehmen nach, die Admiralitaͤt,
viantirung desselben und die Besoldung der
nehmen. 1
machen, soll die Admiralitaͤt
Gefahren nicht zweckmaͤßig Auf dem der General⸗
so
efunden haben.
und Hamburg verwendet wird, brach gestern, des Towers vor Anker lag, Feuer aus, welches e Schiff bedeutende Beschaͤdigung erlitten hatte, werden konnte.
In einer Versammlung, einer Eisenbahn von Birmingham nach Derb sprach sich Sir R. Peel sehr nachdruͤcklich Anlagen aus, die, wie er sagte süten⸗ Fabrikanten und Agrikulturisten, eyen.
bitten,
ampfschifffahrts⸗Gesellschaft rigen Schiff „Ramona““, welches zu 88 Fahrt als es in der Naͤhe
u „ fuͤr alle Kasf
ergeben, und Ma⸗
beabsichtigt, dem
die Ausruͤstung und Verpro⸗ Mannschaft zu uͤber⸗ Die Expedition ganz zu einer Regierungs⸗Sache zu wegen der vorauszusehenden großen
ugehoͤ⸗ ondon
rst, nachdem das wieder geloͤscht
welche kuͤrzlich wegen Anlegung y gehalten wurde,
Gunsten solcher
um die h erass a die Vermahlung und Verbackung des unter Koͤnigs Schloß liegenden Getraides zur Ausfuhr zu
gestatten. In dem mit einigen Kaffern⸗ Haͤuptlingen,
“
die sich jetzt der
auptungen der
9
2
Franzoͤsische Regierung aufs nachdruͤcklichste welche vielmehr die außerordentlichsten polizei⸗ Maßregeln ergriffen und die Gendarmerie verdoppelt habe. gegen alle Insinuationen, zwi⸗ duͤrf⸗ indessen auf ihrer Behaug⸗ darauf aufmerksam macht, „ namentlich Baron hindurch hier befunden, weit mehr aus⸗ daß sie fuͤr 10,000 Pfund von 1200 Tonnen angekauft elches sich jetzt in Helvoetsluis befinde, daß sie Schiffe nach den Capverdischen Inseln ausgeruͤstet haͤtten, die
gestern gemeldet) nach um dort bei den Maßregeln zur Rettung der Regionen vom Eise eingeschlossenen 11
n, fuͤr Kapita⸗ von gleichem Muen
Nuch in Liverpool ist eine Versammüung gehalten worden,
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nur die Vollmacht des Prinzen — durch Prokuratur
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