nen Liebesgott emporklett
hen, allein gerade hier fehlt es, denn aus ungefaͤllig.
Ein Schenke darstellend, bekannt, desgleichen ein P schen Kirche aus genommen, Vorzuͤge und do dem dargestellten Blick uͤber einen
ist uns schon anoramenstuͤck
schadete der Kuͤnstler sich dadurch, Theil des einfoͤrmigen Zinkdaches sehen zwei Thierstuͤcke von gewohnter behagliche Rinder auf der Weide, wild dar, das sich an einem duftigen
wortlich machen. Der Kunst⸗ ch zeich nungen, welche zum Kupferstich
von Stilke, einen ten einer Christenschaar gegen ren Ausstellung gesehen. Wir zahlreichen und werthvollen
Wunsch und der Hoffnung, daß es in
goͤnnen, als hier in tere Raum es erlaubte.
— —
Das Koͤnigliche
wollen beide zusammen nehmen und
dem beide sowohl im
der Zeit zu bespoͤtteln und laͤcherlich zu
ergiebt sich auch wieder die gaͤnzliche man es lieber so nennen will, mit
geht sie vlanvoll und
sie ein wesentliches Element desselben; dieser Form nur bedient, rer Galle Luft zu machen,
geschweige hoͤren mag, und
wuͤrde doch das Zuviel am Ende die
breite Sermon hervorbringen, nicht erheitern,
ert. Soll eine Composition Werth und Reiz haben, so kann dies nur durch die
von Gaͤrtner. gehoͤrt e; nicht zu den anziehenden, Interesse, namentlich an hervorragenden Punkten; für⸗ 1 d 8 8 daß er uns einen
Trefflichkeit: da das andere leichtes, scheues WG t er ger zur Jagd einladet, noch sicher unter einem Baume lagerr. einige kieinere Stuͤcke moͤgen wir unser Gedaͤchtniß nicht verant⸗
Verein hat beschlossen, auch eine Zahl von Hand⸗ t haben, diesmal zur Ver⸗ ffliche Origlnal⸗Zeichnung inmit⸗ die
gedien josung zu bringen, außerdem auch eine tre Priester darstellend, eindringende Sarazenen durch wurde auf einer fruͤbe⸗ t uͤber diese ins mit dem t stehen moͤchte, tember dieses Jahres be⸗
vorgehaltene Monstranz schuͤtzt; das Bild schließen den Berich Erwerbungen des Kunst⸗Vere
—
wenigstens die Hauptstuͤcke auf der im Sep — vorstehenden Ausstellung der Akademie einem grbößeren Publikum zu
dem Lokal des Gewerbe⸗Institu
Schauspiel hat zwei neue lich und romantisch“, von Bauernfeld, und „„ heit“, von E. Raupach, kurz hinter einander in Scene
haben dazu guten Grund, in⸗ es mit elnander sse Thorheiten
en hierin Bel
Bauernfeld begnuͤgt sich die Satyre m.
lein moͤchte der Grund liegen, warum das faͤlliger anspricht, als das Raupachsche. Lustspiel wohl, ja, sofern es ein Sittensplegel der Zeit seyn soll, ist
aber wenn sie absichtlich sie
um ihrem edlen, gerechten Eifer oder ih⸗ kann es nicht fehlen,
Sermone ausartet, die man im Lustspiel nicht einmal gern lesen, m Dichter auch der Witz
ag zu Gebote staͤnde, so Wirkung wie der sondern betaͤuben und
8 öG daß de unerschoͤpflich floͤsse und Schlag auf Schl
v Das
[ Berlin's.
wie die vorliegende/ Ausfuͤhrung gesche⸗ Zeichnung und Kolorit bleibt durch⸗
eiches enrebild von Most, eine Boͤhmische - e von der letzten Ausstellung
on dem Dach der Werder⸗ hat große es fehlt wohl malerischem den Vorgrund viel zu großen
Bild
an
ließ. Von Zick sieht man
welch
seiner Mach
Detail als im Ganzen Manch
gemein haben, besonders aber in der Tendenz, gech⸗ .
Verschiedenheit beider. it Seitenhieben oder, wenn Plaͤnkeleien und Ausfaͤllen, wie eben die Situationen dazu Gelegenheit geben; bei Raupach dagegen direkt auf den Feind los.
machen.
naͤmliche
er sich
ts
1
t: das eine stellt schwere den Jaͤ⸗ Fuͤr
der beschraͤnk⸗
Lustspiele, „Buͤrger⸗ der Narr seiner Frei⸗ esetzt. Wir
Schon hierin al⸗ Bauernfeldsche Stuͤck ge⸗ Die Satyre ziemt dem
daß sie in breite
folglich nun in genstand
hoͤchsten
meisten vorwirft
8 25.
2
Br.
60 G. 9
Ureuss. Loose 66 ¾⁄. Br.
56 ½6
17 %4.
0⸗ 1 %
—
Bildung gewaͤhlt wird. JF beiden vorliegenden Lustspiele, die Wahl des Stoffes konzentrirt,
Kurzen uns dahin Stoff gemaͤß ist. 1 deuten und hat demnach auch
Belieben herbeikomm nung des gegenwaͤrtigen? eben so sehr der Freiheit, anzuerkennen, als wir un ratesse und kanzlelartigen Korrektheit herauszufinden. mimische Darstellung bemerken wir nusr, schen die genaueste Harmonie
——
assive 160½.
Loose
Bank-Actien 1359.
5 % Kente pr. compt. 80. 85 Rente 40 ½.
Bank-Actien 1359.
nur auf eine andere Weise ermuͤden. dem vorliegenden Falle noch, des Spottes gewaͤhlt, der schwe genugsam bekannt lichkeit, geschweige in allen Eigenheiten koͤmmt es hier a fer ergruͤndende Dichter im beruüͤhrenden un
ruͤhren wollenden Dichter im den Kuͤrzeren, und wir unserer Die Schaubuͤhne, wie sie ist,
wie auf der
Schauplatz des Vergnuͤgens, das, durch die Forderungen, die m pflegt, sondern von dem sinnlichen
6 Faͤllen nicht von de
, bestimmt, sond
aussprech
Auswäür
lereuss. Prcüm.-Scheine 107.
Frankfu
Oesterr. 5 % Metall. 103 ¼. 1035 ⁄1 4 %
1 % 25 . G. 7z2u 500 Präm.-Sch. 60
1
Br.
compt.
8 Amste Niederl. wirkl. Schuld 563 8⅛.
590 . 7 5 % Span. 471 .O
fin cour. 81.
52
3
daß Raupach
tige Börsen.
Dazu koͤmmt aber ; sich einen Ge⸗ rlich allen Theaterbesuchern
vöb
Den 24. März 1836. Amtlrcher Fonds- uand weld-Coauzrs-Zettel.
1I““ 6.
dent, musikalisches Qu quis von Carabas, oder: Der gestiefelte Kater, komisches Zauber⸗
3 odl
ist, wenigstens nicht in seiner ganzen Eigenthuͤm⸗ Feeen . —— seinen Eigenheiten 8 und geh9 auf die 8 Brief. L. Geld. 8Brief. Geld n. So zog denn der geistreichere, tie⸗ 8 1. Sch. 4 101 ¾ 677 —7525—5ö Wettürat mit vemeds⸗ Oberflaͤche nur “ E11ö1-“ vn “ “ 1025⁄ Un d vielleicht aus praktischer Theater⸗Kenntniß nur be⸗ r1“ 60518 u“ ETIö - Beifall des groͤßeren Publikums — Karm. Obl.m-J. C. 4 102 ¼ 1“ seits setzen hinzu, verdientermaßen. Nm. Int. Sch. do. 4 102 Fehlesisehe öö gehoͤrt Allen an, Allen auf der Berl. Stadt-Obl. 4 102 ¾¼ — Rückst. C. und 2. niedrigsten Bildungsstufe; sie ist einKönigsb. do. 40 — I1“ wie unser Schiller sagt, nicht Fminger do. ⁴ 99 — Gold al 8 T1“ 2151 an an poetische Werke zu machen Danz. do. in Tb.—A4 1uX“ “ Ideal hergenommen und in den Westpr. Pfandbr. 4 102 — Friedrichrzd'or — 183 ½ 13 ¼ r Richtung, die man diesen Werken Grossh. Pos. do. 4 104 — Disconto — 83 4 8 ern von der Reigung entschieden und der . 8 1 r can ndem wir hiernach nur Einen Punkt der Iechsel-Cou.: 5. Brief. ¹Gene. der sich, im Grunde genommen, auf Amsterdam.. 250 Fl Kurz 1125 ees.ae beruͤhrt haben, wollen wir uͤber h1“X“ I1 die Behandlung zwar nicht gaͤnzlich schweigen, v11““ 300 M. Fhb⸗ 152 XX“ 300 MM. 2 kMt. 11“ Die Fabel selbst hat in beiden nicht viel zu he⸗ London . . .. .. .. . . .. . .. 1 LSt. 3 Mt. 6 27 6 267 in beiden die Verfasser nicht verhin⸗ pari⸗ . . . . . . ...... 1“ 2 Mt. 811¼ B dert, in allerlei Digrefsionen auszuschweifen und den Ausgang nach wien in 20 Nx.. . CI1“ 2 Mt. 103 1031 men zu lassen. Das thut auch unserer Anerken⸗ Augshuuuig . 150 Fl. 2 Mt. — 1027, Theaters keinen Abbruch; wir ruͤhmen uns hresann. ⁰ . . . 100 Thl. 2 Mt. — 90 ½ das Genie in dem Mangel aller Ordnung Leipzig ....... XX“ 100 Tul. ö 102 % s bemuͤhen, es in der registratorischen Alku⸗ Frankfurt a. M. WZ. . . . . . .. 150 FI. 2 Mit. — 102!;, 1 Ueber -“ “ 100 Rbl. 3 Woch. 30 l2 G“ daß sie mit der dichteri⸗ — zu erstreben suchte. 1¹ Königliche Schauspiele. “ 8. Freitag, 25. Maͤrz. Im Opernhause: Der reisende Sta⸗
ibet in 2 Abth. Hierauf: Der Mar⸗ 1 ile
-S 6 es, be- “ 8 Kanx PlI. Ballet in 2 Abth., von Hoguet.
Passive 16. (Aung. Schuid 22. LZinsl. 17. Im Schauspielhause: 1) Lhomme, qui bat sa femme
Poln. —. Oesterr. Met. 100h. vandeville en 1 aciec. 52 La femme qu'on maime plus, 00. Autwerpen, 18. Näürsz. médie en 1 acte. 3) Le sonrd, on: L'auberge pleine.
Ausg. Schuld —. Zinsl. 17 ⁄½¼2. Neue ul. 48 8. Sonnabend, 26. Maͤrz. Im Schauspielhause: Der Parig,
rt a. M., 21. März. Drama in 1 Akt. Hierauf: Auf Begehren: Ich bleibe ledig
99 ⅛. 99 4. 2 ½ %% Lustspiel in 3 Abth., ven C. Blum. 6
Bunk-Actien 1643. 1641 Partial-Obl. 143. vh-
d 1⸗ zr 508 9 29 90 FI. 217 1““ 8
5 % Spau. Aul. 4612. 461 21 ½ % Holl. Freitag, 25. März. Zum erstenmale wiederdolt: Die Fol—
1 b 2 gen einer Mißheirath, Gemaͤlde aus dem Leben in 4 Akten, nach
Hamburg, 22. März. dem Franzoͤsischen, von Castelli. Hierauf: Zum erstenmale wie
1357. G. Neune Anl. 431 derholt: Es muß ein Gelehrter seyn, komisches Singspiel in Paris, 18. März. bb Akt, von A. K. Musik vom Musik Direktor V. Kugler.
195 , SNJö 1097, 50. 878 pr. Sonnabend, 26. Maͤrz. Auf Hoͤchsten Befehl: Lestocch,
h1I14“ Intrigue und Liebe, Oper in 4 Akten. Musik von Auben
2. Passive 15 ¼ 3 % Portug. 40 ½.
Wien, 19. März.
4 0
05 99 ¼, 3 % 7512⁄16 Neue Anl. 5705 ⅛.
2 ½ % 59 ⅛.
Redacteur Hd. Cattel.
m’ImR Nanm:
Gedruckt bei A. W. Hayn.
2.
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ramn.
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B Teltower Kreise,
21
Das im 2½
34 ’ ferner Brennerei und Fischerei, niglichen Forst, und das Zwangs⸗ 4 Kruͤge gehoͤren, soll, hoͤherer vom I. Juni Submisston verpachtet werden.
Diejenigen, welche die Pacht nehmen wollen,
zur Bestellung einer weisen koͤnnen, werden aufgefordert,
Einstcht der vom 1. Apr tur ausliegenden Pacht⸗ Nachrichten zu informiren, misston vom 18. bis 22. April c.
Potsdam, den 18. Maͤrz 1836.
Abtheilung fuͤr die Verwal
1836 ab auf 2½ Jahre im
dieses Vorwerks uͤber⸗ so wie das
und ihre Qualification, selben und
erforderliche Vermoͤgen zur Uebernahme der Kaution von 1500 Thlr. nach⸗ sich uͤber die Verhaͤltnisse der zu verpachtenden Nutzungen durch il c. ab in unserer Bedingungen und sonstigen und sodann ihre Sub⸗ in der Form bei uns
sie in den von unserer Registratur
Koͤnigliche Regierung. tung der ten Steuern, Domainen und Forsten.
ekanntmachun g. Meilen von Berlin
gehenf Koͤnigliche Domainen⸗Vorwerk Waltersdorf
nebst dem dazu gehoͤrigen Nebenvorwerke Heidemeierei, zu welchen 1 11 Morgen 156 ¶Ruthen Gaͤrten, 1858 ⸗ 102 2 Ackerland, CI ⸗ 44 ⸗ Wiesewachs, “ 144 ⸗ Huͤtung,
nutzbare Rohrpfuͤble,
Huͤtung in der Kd⸗ Verlagsrecht uͤber Bestimmung zufolge, Wege der
Registra
d ir e
gleitet.
begleitet.
Gr. Svo.
⸗ gen.
Bekanntmachu
daß die durch unsere Bekanntmachung zember 1835 angeordnete zweite Einzahl
Thalern pro 1 . festgesetzten Termine, auf saͤmmtliche
jeselben tragen folgende Nummern: 3744, A102, 4103, 8243, 9277,
*
.“
1 2 tuten, fuͤr null und nich
ihrer Rechte als Actionairs, machten Einschuͤsse, verlustig, Stelle der
Boͤrse verkauft werden. Leipzig, den 21. Maͤrz 1836. eipzig⸗Dresdner Eisenbahn
mit Ausnahme von 13 Stuͤck, geleistet worden
annullirten Scheine neue aus mit den Nummern 15,030 bis mit 15,042 und solche zum Vortheile der Compagnie
n g. Wir bringen hierdurch zur oͤffentlichen Kenntniß, 31. De⸗ ung von Zehn Actie bis zum 15. Maͤrz d. J., als dem Interimsscheine, 1— ist. der vorzuͤglich Ein Beitrag cher Reihefolge d Kandidaten der Preis 2 Thlr. 10 sgr. in der theologischen Welt errn Verfassers ist ein fuͤr den enden Prediger wahr⸗ Ueber alle moͤgliche so wie fuͤr alle Sonn⸗ und er die vollstaͤndigsten Predigt⸗ Kanzelredner der neueren ffindung die alphabetische
vom
9278, 9279, 9280 2 4 7
ind werden hiermit, in Gemäͤßheit des §.5 der Sta⸗ tig erklaͤrt. Die Inhaber diesee Interimzscheine sind demnach so wie der bereits ge⸗ und werden an die gefertigt, bezeichnet, Festtage, an 1ne-aha der beruͤhmtesten
Compagnie. Gustav Harkort, Vorsitzender. Karl Tenner, Bevollmaͤchtigter.
Fuͤr Pred
haben:
Zeit.
Zeit beisammen, deren Au Ordnung sehr erleichtert. genstand finden sich oft positionen, woraus die hervorgeht. Das angehaͤngte Register Werke enthaltenen biblischen Stellen er
stehende durch die Kritik allgemein Huͤlfsbuͤcher fuͤr Juristen erschienen
der oiert -I;
—
Literarische Anzeigen. Bei Aderholz in Breslau sind seit kurz
L hghe
em nach-⸗
raße Nr. 2
— —
Crelinger, L Verordnung uͤber d vilsachen und uͤber den Subha und Kaufgelder⸗Liquidations Prozeß,
In ihrem Zusammen
mit den Vorschriften der Gerichtsordnung dar⸗
gesteht und mit erklaͤrenden Anmerkungen be⸗
Gr. 8vo. Geh. Preis beider
des⸗Gerichts⸗Rath, die
g 2 Heste. Hefte 1 Thlr. 5 sgr. Crelinger, L, Ober Lan Verordnung uͤber das - Revision u. der Nich t9k ztabegchmanen, Königl, Gymn. zu Potsdam. 3 ₰ ₰ 9 * N 45. „ n 7 5 Vorschriften der Gerichtsordnung 29 Ekementarbuch zum Uebersetzen aus dem Latei⸗
Mandats⸗,
Prozeß, der Preußische, n 3 vom 1. Juni 1833 und der tion des 24. Juli 1833, so wie der spaͤter erlas⸗ senen Gesetzbestimmungen. Mit Erlaͤuterungen
vollstaͤndi⸗
iger und Kandidaten der Theologie. n Quedlinburg ist so eben erschie⸗ Buchhandlungen (namentlich bei E. S. Mittler in Berlin, Stechbahn Nr 3), zu
Bei G. Basse i nen und in allen
In alphabetis Prediger un
Dieses Werk des lichst bekannten H praktischen Theologen und angeh haft nuͤtzliches v. Texte und Themata, finden sich hi
Bei Ferd. anempfohlene in allen Buchhandlungen, und zu Berlinlinschen Buchhandlung (
lgemeiner Anzeige
Crelinger, L,
stem des Preu der Hinweisun Erbrecht, nebst einem Anhange, stempel betreffend. Gr. 8vo. Prei ., Ober⸗Landes⸗Gerichts⸗ ie Erekution in Ci⸗
vom àn. Maͤrz 1834.
vom 14. Decbr. 1833 hange mit den dargestellt und mit getschescen Anmerk Geh. summarische und Bagatell⸗ ach der Verordnung Ministerial⸗Instruc⸗
Gr. 8vo.
Geh.
Graͤff, H., Justiz⸗Kommissarius,
ausgegebenen Sammlu Gr. 8vo.
221
2284
Geh.
Ober⸗Landes⸗Gerichts⸗Rath, Sy⸗ ß Erbrechts, mit vergleichen⸗ g auf das Roͤmische und gemeine den Erbschafts⸗ is 1 Thlr. 20 sgr. Nath, die
stati
Rechtsmitte
12 ½ sar.
sgr.
Karl Gerh. Haupt's
nternehmen.
Repertorium der Predigt⸗Entwuͤrfe sten Kanzelredner neuerer und neuester zur vergleichenden Homilletik. der Materien.
Theologie.
Ueber einen einzig
Reichhaltigkeit des aller
tische Brauchbarkeit desselben.
— ——— —
a, zu haben;
diegel in Potsdam ist erschienen und in Berlin in der Ens—
Ferd. Muͤller),
r fuͤr die Preuß
ug von Verord WWW
gegen 20 verschiedene Dis⸗
hoͤhet die prak⸗
Lateinisches Ele
H Potsdam ꝛc. 2 Thle. 8vo. und verbesserte Auflage.
ons⸗
Lateinische Schul
fuͤr die untern Klassen der Gy
Lehr⸗Kursus der Late fuͤr die untern Klassen der Gy
lder Buüͤrgerschulen, von De. W.
2) die Schul⸗Grammatik,
ungen nischen ins Deutsche,
4) das Woͤrterbuch.
die Franzdosische ist, indem der Lateinischen Sprache vo Der bedeutende Absatz Schulbuͤcher des Herrn
” wic bmissi Bedi vorge lphabetisches Sachregister der in den vorzulegenden Subhmissions⸗Bedingungen 8 ges a „Sachregister der in den I1““ Fcshaben ist v. Kamptzschen Nühe ree sah die Peeußische am besten fuͤr die Brauch Auf Verlangen wird unsre Registratur Abschriften Gesetzgebung enthaltenen Verordnungen, Re⸗gium zu Berlin be “ der Submissions⸗ und Pacht⸗Bedingungen gegen serivte, Publicanda und Abhandlungen, mit S Cöö Erstattung der Kopialien verabfolgen lassen. gleichzeitiger Hinweisung auf die sieben Baͤnde 1 der von dem Justiz⸗Kommissarius Graͤff her⸗ ßig zu empfehlen.
nun-
Portrait von N
Bei C. W. Froöhlich &
1 Secitenstück zu Hannchen vor Allen. Fuͤr . . . „ „ 7½ ., Fuͤr Lied mit Begleitusg des Pinnoforte. Text u. Musib
8v0 89 „, 15 * “ 1uu von E. E. Ebers. d sgr.
ruͤhm⸗ Im Verlage des Landes
TChromato Von
en Ge⸗ Georg
Werkes in dem gr. 8voö.
Indem wir die Erscheinu
erste Leser zur Empfehlung
Breite tate. ersten Male so behandelt,
zum Uebersetzen aus dem Lateinischen ins Deutsche und aus dem Deutschen ins Lateinische, von Dr. W
Zweite, stark vermehrte
Der erste Theil kostet einzeln 10 fgr. Der zweite Theil kostet einzeln 5 sgr.
x) desgl. aus dem Deutschen ins Lateinische,
Dieser Lehr⸗Kursus ist fuͤr die Lateinis das, was das bekannte Heckersche Lesebuch fuͤr
auch hat sich das Hochloͤbl Schul⸗Kolle⸗
len Gymnasten ꝛc. als besonders zweckmaͤ⸗
—
Bei George Gropius in Berlin, in der Koͤnigl. Bauschule, ist so eben erschienen:
strafse No. 8., nahe der Münze) ist so ehen erschienen: Liebe und Wein, nicht Hannchen allein.
—
toirs zu Weimar ist erschienen und bei E. S. Mitt⸗ ler in Berlin (Stechbahn Nr. 3) zu haben:
Eine Abhandlung uͤber Farben und Pigmente, so wie deren Anwendung in der Malerkunst ꝛc.
Aus dem Englischen. Mit 3 schwarzen und 1 colorirten Tafel Abbildungen. 1836.
digen, wollen wir uns erlauben beizufuͤgen, was der
ben hat: „Beide, Wissenschaft und K durch dieses Werk wesentliche Zusaͤtze, tief eingehende Ansichten und fuͤr die Anwendung wichtige Resul⸗ Die Theorie der Farben finden wir hier zum
mentarbuch
16 Bogen. 15 sgr
Grammatik
mnasien und fuͤr hoͤhere g
inischen Sprache H. Blume, Dir. des 1 Bog. 2 sar; enthaͤlt
che Sprache
es den ersten Lehrgang Ulstaͤndig enthaͤlt. —
der Lateinischen De. Blume spricht ybarkeit derselben;
funden, diesel⸗ 38. Fuli 1820 gl⸗
assave.
en a L
F“
Comp. (Unterwasser-
⸗Industrie⸗Comp⸗ hle. I-
CV-
2 Thlr. g dieses Werkes ankuͤn⸗
den
111“““
en Staaten.
und Sinne voͤllig befriedigende
geboten wird.
inals
Buͤrgerschulen, von Dr. W H Blume, Direktor erhalten werde. des Koͤnigl. Gymn. zu Potsdam. 15 Bogen. 12 ½ sgr
Mem
(30
gedruckt ten und
in de 1'
der
K. K. R
niedergeschrie⸗
desselben 1 unst, gewinnen
daß eine Geist, Gefuͤhl
Verlag
Zu Verhuͤtung irriger Meinungen halte ich noͤthig, zu bemerken, daß die Memoiren aus dem anzoͤsische und aus dem Franzti⸗
Spanischen ins Fr das Fran⸗
sischen erst ins Englische uͤbersetzt wurden, zoͤsische also, da das Spanisch
brauchbarer ist als die Englische. Vorraͤthig in allen guten Buch Berlin bei T
un☛n
v11“ sowohl in
inne voͤllt edig ; materiel ler, als in sinnlicher, sittlicher und intellectueller Bezie⸗ hung unmittelbar auf die Praxis anwendbare Secale
und
Kuͤnstler als den Dilettanten eine reiche Quelle der Belehrung und des Vergnuͤgene ist.“
—
Wichtiges Werk der Zeitgeschichte.
oiren des Friedensfuͤrsten — Don Manuel Godov
Herzogs von Alcudia, Fuͤrsten von Bassano, Grafef von Evoramonte, vormaligen Mintsters des Koͤni, von Spanien, Generalissimus seiner Armeen,
Groß⸗Admirals ꝛc.
Unter den Augen des Fuͤrsten nach dem Svanische
zuscript ins Franzoͤstsche uͤbersetzt von
D bberst-Lieutenant des Generalstabes. Aus dem Franzoͤsischen vot N.. Bogen.) Mit Portrait des Verfassers. C ““ Leipzig, Chr. E. Kollmann. Geheftet 1 Thlr.
da e Original noch ni ist, gewissermaßen als Original zu betra deshalb zur Uebersetzung ins Deutschen v
Trautwein, Breitestraße Nr. 8.
Naue GCGrundzüge allgemeinen und medicinischen G 1I1J obh6 Nach den Angaben des Freiherrn Joseph von Jacqu egierungs- Rathes und ordentlicl
in,
K. K. Upiversität zꝛu Wien etc. Redigirt von De. Ignaz Gruber. praktischem Arzte in Wien. In zwei Bäünden. 71] Druckbogen in gr. 8vo. 1836. von Mörschner und Jasper in Preis 4 Thlr. 25 sge
—JJJJ-
4 Düre ETTETE1A6 “ n Ein besonderes Verdienst hat sich der Blume, Direktor des Koͤnigl. Gymnasiums zu Verfoßer durch die in einer sehr erfreulichen und üͤberzeugenden Art durchgefuͤhrte Analogie zwische der Malerei und Poeste erworben, und der Herr HUebersetzer hat, unter Benutzung der bereits vorhan
denen gelungenen Verdeutschungen Englischer Dich terwerke, dafuͤr gesorgt daß dieser Vorzug des Ori⸗ dem Deutschen Leser moͤglichst ungeschmaͤlert Wir koͤnnen mit vollem Rechte die Ueberzeugung aussprechen, daß dieses, das Geprage 1 nie abschweifenden 1 an e. . sich tragende und das gruͤndlichste Studium, mit Er mnasien und fuͤr hoͤhere fahrung gevaart, beurkundende Werk, sowohl
sit
2
iel
handlungen, in
kschen Buchhandlung, Hausvoigte! platz No. 1, ist zu haben:
nen oöͤffent
lichen Professors der Chemie und Botanik aà
7. 50,865, bis zum 80sten 1
7 “ I 2191 8 111 ““
8 —
11“
Allgemeine
taats—
rovinzen
wir bitten, des Blatte
““
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Der Landschafts⸗Syndikus Keibel in Anklam ist zusleich um Justiz⸗Kommissartus bei dem dortigen Land⸗ und Stadt⸗ zerichte und bei den Unter⸗Gerichten des Anklamschen Kreises hestellt worden.
Dem Haarflechter und Posamentierer J. C. Held zu Elber⸗ ist unterm 23. Maͤrz 1830 ein Patent
auf eme an der gewöoͤhnlichen Flechtmaschine angebrachte, urch Beschreibung und Zeichnung erlaͤuterte, neue Vor⸗ eceichtung zu Haarflecht⸗Arbeiten
auf Fuͤnf Jahre, von jenem Termine an gerechnet und fuͤr den gonzen Umfang der Monarchie, ertheilt worden.
—
feld
e ““
Der General⸗Major und Commandeur
—
der
ings-Rachrich A u8 1 Pin d. Rußland. 1 St. Petersburg, 16. Mäaͤrz. Se. Maj. der Kaiser haben igendes Reskript an den Kriegs⸗Minister, General⸗Adjutanten rafen Tschernyschew, erlassen: „Graf Alexander Iwanowitsch! as von dem unter Ihrem Vorsitze errichteten Comité entwor⸗ e und nach Pruͤfung durch den Reichsrath von Mir, am Mai des vortgen Jahres, bestaͤtigte Reglement uͤber die Ver⸗ waltung des Donischen Heeres, ist nun mit einem der Wichtig⸗ heit des Gegenstandes und der Vollstaͤndigkeit der deshalb ge⸗ Koffenen Maßregeln vollkommen entsprechenden Erfolge in’s Werk 58 Das Vertrauen, welches Mein vielgeliebter Bruder, aiser Alexander J., gesegneten Andenkens, in Sie gesetzt, hat Ih⸗ den die Ausfuͤhrung eines schwierigen Geschaͤftes auferlegt: eine neue Drganisation des durch seine dem Thron und dem Vaterlande geleiste⸗ een Dienste so ausgezeichneten Donischen Heeres. Sie haben Seinem Pertrauen und Seinen Erwartungen voͤllig entsprochen. Durch kuge ünd eifrige Nachforschungen an Ort und Stelle haben Sie den Zu, en des Heeres genau ausgemittelt, seine Beduͤrfnisse erkannt id auf richtig berechnete und schnelle Mittel angetragen, die sessen oͤffentliches und Privat⸗Wohl herbeizufuͤhren geeignet sind. Und mitten unter vielen anderen Dienst⸗Auftraͤgen und bei den zusgebreiteten Verpflichtungen Ihres gegenwaͤrtigen Amtes war das Ihnen von dem Hoͤchstseligen Kaiser Alexander I. aufgetra⸗ * Geschaͤft bestaͤndig der Gegenstand Ihrer besonderen Fuͤr⸗ drge, und es verdankt seine so erfolgreiche Beendigung Ihrem tnermuͤdlichen Eifer, Ihrer Erfahrung und Ihren wohiberechne⸗ ten Anstrengungen. Mit dem lebhaftesten Vergnuͤgen habe Ich hiesen neuen Beweis Ihres musterhaft nuͤtzlichen Di
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1b Dienstes auf⸗ enommen und bezeuge Ihnen deshalb Meine gaͤnzliche Erkennt⸗ schkeit und Mein vollkommenes Wohlwollen. Ich bleibe Ihnen r immer wohlgewogen. St. Petersburg, 26. Februar (9. Narg) 1836. Nikolaus.“ detsdnen üegkans und der freien Hanse⸗Stadt Bremen ist Feis 22. Okt. v. J. ein Vertrag abgeschlossen worden, in olge dessen die gegenseitigen Abschoßgelder in Zukunft nicht mehr intrichtet zu werden brauchen. Der Wirkliche Staatsrath Baron v. Hahn ist zum Conseils⸗ Mitglied des Ministertums des Innern ernannt worden.
Der Hofrath Smirnoff, bisher bei der Russischen Gesandt⸗ chaft in Philadelphia, ist zum diesseitigen General⸗Konsul in Benua ernannt worden. 1 d. „M. fand die jaͤhrliche Versammlung der Aetio⸗ dich er ersten Russischen Feuer⸗Assekuranz Gesellschaft statt, in E14“ des Grafen Mordwinoff, der Direktor en. eg 88 189 Vorsitz hatte. Aus dem bei dieser Gelegen⸗ 1 vorgelesenen Bericht ergab sich, daß nur sehr wenige Feuers⸗ 8ö. 11gas hatten. Im Ganzen waren fuͤr Brand⸗ V en 210,042 Nubel gezahlt worden. Die eingegangenen Praͤ⸗ WW 1,778,509 Rubel. Der reine Gewinn belief sich eeh. eg. Von diesen wurden 712,735 Rubel zum 1 rve⸗Kapital geschlagen und 80 Rubel für jede Actie als Di⸗ udende ausgezahlt (in Summa 800,000 Rubel.) Das Reserve⸗ 88' betrug am 1. Januar 2,785,165 Rubesf. 1 L Ingh nd Imeretien waren die Berichte eh gegangen) des Russischen Reiches, insofern von Unter⸗ 979 CC“ Religion die Rede ist, 1,908,678 Menschen gg maͤnnlichen und 928,801 weiblichen Geschlechts) gebe⸗ eic⸗ starben „1,292,988 (657,822 männlichen und 635,170 Füchen Geschlechts); mithin wurden mehr geboren 615,080 doten 8 S starben bis zum öten Jahre 339,079, bis zum 111 9 zum löten 15,375, bis zum 20sten 15,172, 16,85 * bis zum 30sten 16,218, bis zum 35sten dosten 20 35 ⁄ “ 17,835, bis zum 45sten 18,805, bis zum is zum 689⸗ bis zemn 55sten 23,761, bis zum 60sten 21,737,
Zösten 26,506, 8.. 888 19,835, bis zum 75sten Sosten 2⸗ 12,286, bis zum 85sten 10,686, bis zum un 1e, b18 889 9östen 3049, bis zum 100sten 1587, bis um 120ste 8* is zum 110ten 115, bis zum llöͤten 74, bis
„Zten 46, bis zum 125sten 35, bis zum 130sten 10, bis
Beim Ablaufe des Quartals wird hiermit in Erinnerung gebracht, daß di iese Z aber bei den Koͤniglichen Post⸗Aemtern zu machen sind, und dan 8 e1““ uiten das Blatt am Vorabende seines Datums durch die Stadtpost frei ins Haus gesandt wi die Bestellungen bis spaͤtestens den z1sten d. M. an uns gelangen zu lassen, indem sonst die I s eine Unterbrechung erleidet und nicht saͤmmtliche Rummern vom Anfange des Quartals an nachgeliefert werden koͤnnen. 1“ 8
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Preis fuͤr den ganzen Umfang der rd.
zum 135sten 8, bis zum 140sten 1, bis zum 145sten l, und dis zum 150st⸗
„oJCN161686 Paris, 19. Maͤrz. Der Koͤnig hielt gestern digen Minister⸗Rath.
Die heutige Sitzung der Dep utirten⸗Kammer war den bei der Kammer eingegangenen Bittschriften gewidmet. Es hat⸗ ten sich zu derselben hoͤchstens einige 80 Mitglieder eingefunden. Dagegen traf man eine große Menge von Deputirten in dem Tuilerieen⸗Garten, wohin ohne Zweifel das schoͤne Fruͤhlingewet⸗ ter, das freilich mehr anspricht, als ein Petitions⸗Bericht, sie ge⸗ lockt hatte. Nachdem Herr Guizard uͤber mehrere unerhebliche Petinenen Vortrag gehalten, entwickelte der Graf Delaborde eine Proposittion in Bezug auf das Verfahren, das, nachdem zwei Individuen suͤr ein und dasselbe Verbrechen, mithin einer von ihnen unschuldig, verurtheilt worden, die Familien eines der Verurtheilten zu befolgen haben, wenn beide oder einer dieser letztern gestorben, bevor der Cassationshof in letzter Instanz er⸗ kannt hat. Dieser Fall ist naͤmlich in der Kriminal⸗Gerichts⸗ Ordnung gar nicht bedacht worden, indem der 443ste Art. bloß also lautet: „Ist ein Angeklagter wegen eines Verbrechens kon⸗
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demnirt und ein anderer Angeklagter wegen desselben Ver⸗ brechens durch ein anderes Erkenntniß verurtheilt worden, so soll, wenn beide Erkenntnisse sich nicht mit einander
vereinigen lassen und mithin die Unschuld des einen oder des andern Kondemnirten darthun, die Vollziehung eingestellt wer⸗ den, seibst wenn das mittlerweile bereits von dem einen oder dem andern Theile eingelegte Tassations⸗Gesuch verworfen wor⸗ den waͤre. Der Justiz⸗Minister hat alsdann, entweder von Amts⸗ wegen, oder auf den Antrag der Verurthentten ober des Generat⸗ Prokurators, beide Urtheile dem Cassationshofe zu uͤberweisen, der sie, nachdem er sich von ihrer Unvertraͤglichkeit uͤberzeugt, kassirt und die beiden Angeklagten vor einen andern Gerichtshof als diejenigen verweist, welche die beiden ersten Erkenntnisse er⸗ lassen hatten.“ Herr Delaborde bemerkte, daß bie oberwaͤhnte Lücke in diesen Bestimmungen schon im Jahre 1822 die Auf⸗ merksamkeit der Pairs⸗Kammer gefesselt, und letztere veranlaßt habe, nach einer gruͤndlichen Eroͤrterung einen Beschluß zu fassen, wonach der Koͤnig ersucht werden sollte, den Kammern einen Ge⸗ setz Entwurf vorzulegen, der jene Bestimmungen fuͤr den Fall des Absterbens eines der beiden Verurtheilten ergaͤnze. Dieser Beschluß, fuͤgte der Redner hinzu, sey damals sofort von der Pairs Kammer an die Deputirten⸗Kammer gegangen, indeß habe der Schluß der Session dieser letztern nicht mehr gestattet, sich damit zu beschaͤftigen, und spaͤterhin sep die Sache wieder in Vergessenheit gerathen. — Herr Golbéry ließ sich wider und Herr Delespaul fuͤr die Propesition des Herrn Delaborde vernehmen; bei dem Abgange der Post hatte sich indessen die Versammlung noch nicht entschieden, ob der Antrasg in Erwaͤ⸗ gung zu ziehen sey, oder nicht.
Der Marschall Clauzel wird in den ersten 14 Tagen des kuͤnstigen Monats hier erwartet, um das vielfach angefochtene Budget von Algier zu vertheidigen. 1
Dem Vernehmen nach wird in diesem Sommer bei Rocroy ein Lustlager fuͤr 21,000 Mann und 3000 Pferde aufgeschlagen werden. Der General⸗Lieutenant Graf Marbot, Adjutant des Herzogs von Orléans, und Herr Maison, der Sohn des Kriegs⸗ Ministers, sollen mit der Absteckung desselben beauftragt seyn.
Im Journal des Döͤbats liest man: „Als die Frage wegen der Renten⸗Reduction angeregt wurde, sagten wir gleich am ersten Tage, daß das Ministerium ein falsches System an⸗ naͤhme, indem es die Maßregel unter dem Vorwande ihrer Un⸗ zeitigkeit zu bekaͤmpfen suchte. Die Maßregel konnte, unsers Er⸗ achtens, nicht unzeitig genannt werden, ausgenommen beim Eintritt ploͤtzlicher Krisen, denen man zu jeder Zeit ausgesetzt ist. Entweder erscheint die Ruͤckzahlung der Rente gerecht, nuͤtzlich und ausfuͤhrbar, und dann mußte man sofort zur Ausfuͤhrung derselben schreiten; oder eine einzige jener Bedingungen fehlte, und dann mußte man ganz einfach auf die Tagesordnung antra⸗ gen. Was geschah? Die Majoritaͤt der Kammer, die wahr⸗ scheinlich die Maßregel gerecht, nuͤtzlich und ausfuͤhrbar fand, hat das Ministerium gestuͤrzt, weil es sich weigerte, dieselbe so⸗ gleich in Ausfuͤhrung zu bringen. Die Kammer entfernte auf diese Weise die Frage wegen der Unzeitigkeit, und wir finden, daß sie darin Recht hatte. Was ist aber nun geschehen? Eine von ehen der Majoritaͤt, die den Gouinschen Vorschlag unver⸗ zuͤglich gepruͤft sehen wollte, ernannte Kommission traͤgt in ihrem Berichte auf eine zweideutige Vertagung an; sie gruͤndet sich auf Verpflichtungen, die das Ministerium bedingungsweise ein⸗ gehen wolle, um in seinem Namen eine wahrhafte Tagesord⸗ nung zu verlangen. Wir unsererseits weisen diesen An⸗ trag aus denselben Gruͤnden zuruͤck, die uns verhinderten, den Ansichten des vorigen Kabinettes uͤber diesen Gegenstand beizutreten. Wir weisen denselben aber auch noch deshalb zuruͤck, well die Majoritaͤt der Kammer dadurch in den Augen des Lan⸗ des kempromittert erscheinen wuͤrde. Durch irgend eine Verta⸗ gung die Ausfuͤhrung einer Maßregel verschieben, die man fuͤr gut und heilsam haͤlt, das heißt ihre Uazeitigkeit proklamifren; man kann aber nicht fuͤglich, ohne sich laͤcherlich zu machen, ganz das Entgegengesetzte von demn thun, was man vor einem Monat nach reiflichem Nachdenken und nach langen Berechnungen be⸗ schlossen hatte. Man vergesse uͤbrigens nicht, daß es sich hier nicht allein um eine Frage der Wuͤrde und Rechtlichkeit, sondern auch um das allgemeine Beste handelt. Wenn man die Opera⸗ tion vortrefflich findet, so darf man die bewundernswuͤrbigen Re⸗ sultate, die man sich davon verspricht, nicht verschieben; ist man
Sonnabend den 26üfen Maͤrz
ö1 89 89 bei geI (Mohren⸗ mfang d archie auf 2 r. Preuß. Cour, vierteljaͤhrlich fengesetzt ist, wofuͤr den hiesigen Abon Um jedoch die erforderliche Staͤrke der Auflage für das 1 stnescn zu han nteressenten es sich selbst zuzuschrelben haben, we
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aber noch im Zweifel uͤber ihren Werth, so muß man das Lan nicht einen einzigen Augenblick unter der Drohung ihrer Aus fuͤhrung lassen.“ 1—
Im Courrier francais heißt es: „In ihren Privat Unterredungen scheinen die Minister der Reduction der Rent weit geneigter, als man es nach ihren offiziellen Erklaͤrungen ver muthen sollte. Wenn man ihren Freunden glauben darf, s. werden sie hauptsaͤchlich durch die Furcht, oder vielmehr durc die Gewißheit, in der Pairs⸗Kammer auf eine entschiedene Op position zu stoßen, davon abgehalten, die Maßregel schon in die ser Session vorzuschlagen. Man versichert uͤbrigens, daß Herr Passy in der Montags⸗Sitzung die vor der Kommission abgege⸗ benen Erklaͤrungen wiederholen werde.“ 8
Das Journal du Commerce und der Messager be merken in Bezug auf die Nord⸗Amerikanische Angelegenheit: „Der Streit zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten ist zur Zufriedenheit einer der beiden Parteien beendigt; warum koͤnnen wir nicht sagen: zur Zufriedenheit beider? Amerika erhaͤlt ine Summe von 25 Millionen, auf die es vor Abschluß des Traktats gewiß nicht rechnete; es erhaͤlt, was es verlangte, ohne andere Kosten, als die einer gewandten Diplomatie. Wir ersehen aus der letzten Botschaft des Generals Jackson, daß man noch keine Ruͤstungen fuͤr den Fall eines Bruches vorgenommen hatte. Das Ende dieser Anzelegenheit ist ihres Anfanges wuͤr⸗ dig. Vom Beginn bis zum Schlusse, von Herrn Sebast ant bis zu dem Herzoge von Broglie, hat in unserem Ministerium eine gleichsam erbliche Ungeschicktheit geherrscht. Die Geschichte dieses Streites ist bekannt genug, als daß wir noch einmal dar⸗ auf zuruͤckzukommen brauchten. Noch vor einigen Tagen, noch am 12. Maͤrz, beklagte sich das „Journal des Débats“ bitter⸗ lich uͤber die unlenksame Haͤrte des Generals Jackson. (Vergl. Nummer 79 der Staats⸗Zeitung.) Niemals, so sagte es, haͤtte ein loyaleres Entgegenkommen sich eines schlechteren Empfanges zu erfreuen gehabt. Das „Journal des Dsbats“ sprach damals von der Art und Weise, wie die Englische Vermittelung von dem Praͤsidenten ausgenommen worden sey. Man erinnert sich, daß die Franzoͤsische Regierung, noch ehe sie von der Botschaft des Praͤsidenten bei Eroͤffnung des Kongresses Kenntniß hatte, sich beeilte, die Vermittelung Englands anzunehmen. Die Ver⸗ mittelung machte sich auf den Weg und kreuzte sich unterweges mit der Botschaft, welche uns einige gute Worte uͤberbrachte, worin die Kammer und die Presse eine Art von Genugthunng erblickten. Sogleich ließ das Ministerium die Erklaͤrung nach den Vereinigten Staaten abgehen, daß es vollkommen zufrieden⸗ gestellt sey. Diese Erklaͤrung konnte aber natuͤrlich erst nach dem Anerbieten der Vermittelung abgehen? Dieses traf also zuerst in Washington ein, und bei dieser Gelegenheit war es, wo der General Jackson so entschieden die Absicht zu erkennen gab, keine neue Explicationen geben zu wollen. Zu jener Zeit fuͤhrte er selbst, und ließ durch seine Journale eine solche Sprache fuͤhren, daß die Worte der Botschaft, in denen wir eine Art von Ge⸗ nugthuung erblickt hatten, dadurch gleichsam zuruͤckgenommen wurden, oder doch wenigstens gaͤnzlich ihren Charakter aͤnderten. Beim Eingehen dieser Nachrichten erschien der Artikel vom 12. Maͤrz im „Journal des Déhbats“, der die Sachen als von neuem verwickelt darstellte. Einige Tage, nachdem jene Dinge in Washing⸗ ton gesagt und gedruckt worden, zeigte der Englische Vermittler dem Praͤsidenten an, daß die Franzoͤsische Reaierung ganz zufrie⸗ dengestellt und bereit sey, die Wechsel der Union zu bezahlen; worauf der General Jackson die große Guͤte hatte, sich ebenfalls fuͤr zufriedengestellt zu erklaͤren. Und um die Moystification voll⸗ staͤndig zu machen, so erhalten die Englischen Auast⸗Vermittler von Sesten des Praͤsidenten die groͤßten Komplimente uͤber die Ausgleichung dieser Sache. Frankreich zahlt, und man bedankt sich dafuͤr bei England auf das Verbindlichste!“
Aus Italiänischen Blaͤttern ist in die hiesigen Zeitun⸗ gen folgende Notiz uͤbergegangen: „Eines der Meisterwerke Meyer beers, „die Kreuzfahrer in Aegypten“, hat in diesem Au⸗ genblick einen ungeheuren Erfolg auf dem großen Theater, — in Frankfurt a. d. Oder.“
Die Quotidienne behauptet, daß die vor einigen Tagen von den minssteriellen Blaͤttern gegebene Nachricht von Nieder⸗ lagen, welche die Karlisten am öten bei Orduna, am 9ten bei Galvacano und am 12ten bei Salvatierra erlitten, durchaus auf leeren Geruͤchten beruhe. „Wir sinden heute“, sagt das gedachte Blatt, „in den Bayonner und Bordeauxer Blaͤttern die Auelle der telegraphischen Depesche, die uns vorgestern das Journal de Paris und nach ihm der Moniteur mittheilte. Diese Depesche ist nichts als der Widerhall von Geruͤchten, die nach einem Schrei⸗ ben aus Saragossa in Bayonne zirkulirten. Wir muͤssen uns wundern, daß die Regierung uns, als auf amtlichem Wege ein⸗ gegangen, eine Nachricht mittheilt, deren Ursprung ihr doch so verdaͤchtig seyn mußte. Don Carlos befand sich am 11. Abends, bis wohin unsere Briefe von dort gehen, noch in Durango, und der General Eguia in Ochandiano. Es war bis dahin nicht das Mindeste von Wichtigkeit vorgefallen.
Der Phare de Bayonne vom 15ten d. sagt in einer Nachschrift: „Wir erfahren in diesem Augenblicke, daß der Ge⸗ neral Cordova sich am UIten d. mit Espartero in Vittorta be⸗ fand. Die Karlisten hatten unter dem Besehl Eguia's dieselben Stellungen eingenommen, die sie waͤhrend des Treffens bei Ar⸗ leban inne hatten. Man sieht mit Naͤchstem einer Schlacht
entgegen.“ vJ“ nd Irland
Großbritanien u Unterhaus. Stz⸗ Handsey, der (wie
Parlaments⸗Verhandlungen. zung vom 15 Mrrz. MNachtrag. Herr