1“*“ teroffiziere und Gemei wirthet.
Das Buͤrger⸗Rettungs⸗Institut ges die Summe von 1630 Thlr. an det zuruͤckgekommene Buͤrgerfamilien
nommen. Fuͤr den musikalischen Preis waren vier und dreißig Compositionen eingegangen. Die Krone erhielt Ma⸗ ria Stuart, lyrisches Monodrama mit Choͤren und dem MMotto: „Initiatos nos credimus. in vestibulo haeremus.“ Der eroͤffnete Namenzettel ergab als Sieger Flodoard Geyer, Studirenden der Theologie aus Berlin. Neun andere Compo⸗ sitionen wurden durch ehrenvolle Erwaͤhnung ausgezeichnet, und darauf jene erste, durch Mitwirkung der Sing⸗Akademie und der Koͤniglichen Kapelle zur Auffuͤhrung gebracht. Die sehr anstren⸗ gende Hauptpartie wurde von der Koͤnigl. Saͤngerin Dlle. Leh⸗ mann hoͤchst gelungen vorgetragen. Das Preis⸗Gemaͤlde und die Partitur der Musik waren mit Lorbeerkraͤnzen geschmuͤckt; der Saal festlich dekorirt, die Versammlung ungemein zahlreich und glänzend. Die publizirten neuen Preis 2 Bewerbungen be⸗ rreffen in den zeichnenden Kuͤnsten die Bildhauerei, in der Mu⸗
sik die Composition einer großen Oper. Einen naͤhern Bericht
behalten wir uns vor.
In dem großen Hoͤrsaale der vurtsfest Seiner Majestaͤt des Koͤnigs vor einer ansehnlichen Ver⸗ sammlung durch eine Lateinische Rede gefeiert. Hierauf trug der zeitige Rektor der Universitaͤt, Herr Medizinal⸗Rath Pro⸗ fessor Dr. Busch, die Urtheile der verschiedenen Fakultaͤten uͤber die Schriften vor, welche in Beantwortung der im vorigen Jahre bekannt gemachten Aufgaben konkurrirt hatten. Es war füͤnf Studirenden der Preis, der in einer goldenen Medallle, 25 Dukaten am Werth, besteht, und drei Studirenden die Ehre der oͤffentlichen Erwaͤhnung zuerkannt worden, und zwar
1) Von der theologischen Fakultaͤt der Preis dem Studiosus
der von Kircheisenschen Stiftung. Die Hospitaliten in den von gigen großen und . dem großen Friedrichs⸗Waisenhause Tage festlich gespeist. Die Zoͤglinge des Louisenstiftes wie gewoͤhnlich, durch die Gattin Beer mit einem Festmahle bewirthet Auch die zugleich der Tag worauf die Kinder mit einer In den Theatern, so wie den heute besonders glaͤnzende statt. 8 einem Prolog zum erstenmale Hale lottenburg ein neues Lustspie! und Wahrheit“: „Der Zoͤgling“
frohen Universitaͤt wurde das Ge⸗
gewaͤhltes Schauspiel: erstenmale zur Auffuͤhrung. beim Gesundbrunnen und in
und vielerlei andere Volksbelustigun
vertheilte zur
Wadzecks⸗Anstalt beging ihrer Stiftung ist,
an vielen oͤffent Auffuͤhrunge Im Hpernhause wird neben Spontini's Fest⸗Musiken vy's „Blitz“, und in Char⸗ erfasserin von „Luͤge Das Koͤnigstaͤdtische Fest⸗Ouverture der That zweckmaͤßig von Klingemann, zum blissements im Tivoli, Treptow sind großartige Feuerwerke
der hoöͤhen Ve gegeben.
Theater bringt neben Karl Maria von zwar ein aͤlleres, aber fuͤr diesen Tag in „Deutsche Treue“, In den Eta
zwoͤlf wuͤrdige, und erfreute
wurden in diesem Jahre, des verstorbenen Banquier
.
Weber’'s
gen vorbereitet.
nen aber wurden in ihren Kasernen be⸗
Feier des Ta⸗ unverschul— 21 Buͤrger⸗ Jubelgreise durch ein außerordentliches Geschenk aus den Fonds
der Armen⸗Direction abhaͤn⸗ kleinen Anstalten, so wie die Waisenkinder in wurden an diesem frohen
diesen festlichen Tag, der durch Gesang und erquickt wurden. lichen Orten fin⸗ʒ 1 n und Festlichkeiten Kusiken und
Rede,
24 ⅛. 5 % Span. —
14. Preuss. Prüm.-Sch. 109 4. .
19 11 Antwerpen, 28. Jusi.
Peassive 12 ½. Ausg. Se London, 29. Juli.
Beig. 103 ½. Neue Anl. 38 1.
Ausg. Sch. 16 ½. 2 ½ % Holl. 56.
821. “
Cons. 3 % 91 ¼. Passive 11 8. 104 ⁄. 5 % Port. 79. Columb. 29. Mex. 33.
—79 49 Peru 22. Chili 48. Paris, 28. Juli. 5 % Rente 109. Span Rente 38 ⅓. 3si Sch. —. 3 % Portug. 49 %. St. Petersburg, 256. Juli.
Amsterdam 53 ¾. Lond. 10 ¾¼. Hamburg 92²2³3½2 Silber-Rub. 357. 1 Wien, 29. Juli.
4 % 9915/16-. 3 % 755/1 2 ½
5 % Met. 1031316. Bauk-Actien 1352.
— .
38 à¼. Passive 12 ¼. Ausg. Schuld —. 2äms 1 Poln. 118 ½. Oesterr. Met. 1ns
h. —. Zinsl. 14. Neue Anl. 37 ⁄1. Br. 3 1 G.
Obl. v. 18 3%
do. 3 % 49. Engl. Russ. 111 ¼. Bras. 88 %
—. 3 % do. 80. 50. 5 % Neap. 100 60 5 Passivé 11 ¾. Ausg. Schuld 13 Nuue Aus;
Paris 113 %¼
2 ½ 70 —. 19%
Neue Anl. 571 ¼.
Koͤnigliche Schauspiele.
Donnerstag, 4. August. 9 Lustspiel in 1 Aufzug, von Theodor Koͤrner. stenmale: Der Zoͤgling, Lustspiel in von „Luͤge und Wahrheit.“
Freitag, 5. August. komische Oper in 3 Abth., Musik von Halevy. Fuͤr Fr. Genée.
Preise der Plaͤtze: ges 1 Rthlr. ꝛc.
11414“ —
Karl Bindemann aus Pommern, “ Ehre der oͤssentlichen Erwaäͤhnung dem Studiosus Wilh. Ehlebus aus Schlesien. — Bon der juristischen Fakultäaͤt der Preis dem Studiosus Rud. Gneist aus Berlin.
Von der medizinischen Fakultaͤt der Lion Hollstein aus Lissa, Ehre der oͤffentlichen Anerkennung dem Studiosus Gottl. Eduard Hildebrandt aus Stettin und Salomon Loͤ⸗ wensohn aus Podolien. 4) Von der philosophischen Fakultaͤt der Preis fuͤr Beantwor⸗ tung 1) der philologischen Frage: dem Stud. Joh. Christ. Haeneke aus Westpreußen, 2) der mathematischen Frage dem Stud. Immanuel Gerhardt aus Herzberg.
die
Nachmittags 2 Uhr.
Morgens
1836. 6 Uhr.
Preis dem Studiosus 2 August. 334,49"“ Par. + 14,2“ R. + 6,00 R. 52 vCt. bewöͤlkrt.
Luftdruck 334,09“Par. Luftwörme... +. 10,80 R. Thaupunkt.. + 7,790 R. Dunstsättigung 77 vCt. hewöͤlkt. W W.
334,52 Par...
—
Wolkenzug. Tagesmittel:
mmnmehnevxen
324,99 par J+ 104°R.
Meteorologische Beobachtung.
Abends 10 Uhr.
2
Fuͤr das naͤchste Jahr wurden wieder fuͤnf Preis⸗Aufgaben
bekannt gemacht. In den verschiedenen Gymnasien der Hauptstadt wurden
Festreden gehalten. Die Offizier⸗Corps
sigen Garnison waren zu festlichen
Auswürtige
Amsterdam,
der verschiedenen Truppentheile der hie⸗ Niederl. wirkl. Schuld 56 ½8.
Mahlen versammelt, die Un⸗
5 % do. 103 /16.
Börsen.
29. Juli.
Kanz-Bill.
staͤdtisches Theater. Die Jaͤger. A. W. Iffland.
Koͤni Donnerstag, 4. August. Gemaͤlde in 5 Aufzuͤgen von Freitag, 5. August. nal⸗Lustspiel in 3 Akten, ve Hofmeister in tausend Aengsten. Franzoͤsischen, von Theodor Hell. 8 Sonnabend, 6. August. Der Gloͤckner von Notre⸗ Romantisches Drama in 6 — Victor Hugo, frei bearbeitet von Charlotte T
—— .— — ——
Redacteur Ed. Cottel.
— — —
Allgemeiner An
anntmachungen. Literarische Anzeigen.
in Termino den 17. August d. J, Vormittags In allen Buchhandlungen ist vorraͤthig ein aus⸗
10 Uhr, soll im Geschäfts⸗Lokale des Domainen⸗ fuͤhrlicher Prospectus und Subseriptionsliste gilsgen walde die zu diesem Amt gehdrige zu folgendem hoͤchst wichtigen Unternehmen, das in Schloßbrauerei und Brennerei offentlich an den Meist⸗ unserm Verlage erscheinen wird: 1 8 bietenden verkauft werden. Sie besteht in einem gro⸗ Die vier und zwanzig Buͤcher ßen zweistoͤckigen massiven Gebaͤude, welches sich in der heiligen Schrift einem guten kase ches. Seacichh. ens a oder ur Anlage einer Fabrik geeignet seyn wuͤrde, in de 8 XIs W11“ E“ an Andere zum Absatz zu brauen und 8 8 8¹ “ . zu brennen, in verschiedenen Brau und Brennerei⸗ 1 viinter der Redaction 868 Utensilien zum Taxwerth von 514 Thl. 11 sgr. 2 pf/ ] 9
uͤbersetzt von
und in zwei Gaͤrten von 116 JIRuth. Flaͤchen⸗Inhalt. 8 8 Bei der Naͤhe der Stadt Nuͤgenwalde ven 3000 &ꝙ Fenvem⸗ vr etltae Prs, De. Stereotypir
Einwohnern, und der Füblasichfee nan EE“ Bevoͤlkerung der Nuͤgenwalder Amts⸗Dorfschaften⸗ ¹ ““ “ endlich des Wipperstroms, an dem sie gelegen, Berlin, im Juli 1836. Veit & Comp bietet die Lage fuͤr die Fabrikation und den Absatz der Getraͤnke eine große Erleichterung dar. Nach dem projectirten Veraͤußerungsplan ist das Minimum des Kaufgeldes mit Einschluß des Werths der E“ vorlaͤusig auf 2910 Thl. 7 sgr. 10 pf. festgestellt. soll der Versuch gemacht werden, diese Brau⸗ und Brennerei auf 3 oder 6 Jahre in Zeit⸗ bacht auszuthun. 8 Der Tirmin wird vor dem Devpartementsrath ab gehalten, und wird das Domainen⸗Rentamt Ruͤgen⸗ walde, so wie unsere Negistratur den sich vorher mel⸗ denden Bewerbern uͤber die speziellen Bedingungen näaͤhere Auskunst erthbeilen. Cöslin, den 16. Juli 1836. Koͤnigl. Regierung.
Bekanntmachung. Rothwendiger Verkans.. Stadtgericht zu Berlin, den 10. Mai 1836. Das hierselbst in der alten Jacobsstraße Nr. 65 belegene Grundstuͤck der Rathsmauermeister Johann Guͤtheschen Erben, taxirt zu 12/,443 soll Schuldenhalber
Carl ; Thlre. 21 sgr. 3 p 3 8 Vormittags 11 Uhr, Taxe und
am 6. Januar 1837, Vo
an der Gerichtsstelle subhastirt werden. 2 hpothekenschein sind in der Registratur einzusehen.
Edictal⸗Citation.
Der am 16. Februar 1800 zu Jessen geborne Chri⸗ stian Gotthelf Schmidt, von welchem seit dem Jahre 1826 aus Niga keine Nachricht eingegangen ist, oder
die von ihm etwa hinterlassenen unbekannten Erben und Erbnehmer werden hierdurch aufgefordert, sich vor oder spaͤtestens in dem auf
den 2. Februar 1837, Vorm. um 11 Uhr, vor dem Deputirten, Herrn Ober⸗Landesgerichts⸗
assessor Siemens, anberaumten Termine bei dem hie⸗ sigen Landgericht oder in EL.“ zu 1 den und daselbst weitere 1 ung zu erwarten,“ Im Verlage des Herausgebers in Berlin und 2 vegcgshiteg 1Se EEEö ausschlielslichen Debit in Fomwmission bei der Buch- finigen, die sich als seine Erben legitimiren, event. FE1“4“ 1 885 „ aver dem Fiskus als herrenloses Gut ausgeantwor⸗ 270 paben: 18t 80 tet werden wird. 1 Torgau, den 19. April 1836. 6 ᷑ G. 8 I Kbnigliches Preußisches Landgericht. [sammlang komischer und launiger Lie- der, Arien und Gesängc. Verloosung chuld e 8 Fühsnehee EEE1“ v der ani chen assiven Schuld. gegeben von L. Schneie er, önigl. Schaus ieler. Zu der hgndncs vaesa ersten Verloo⸗ 9 Zweites Heft. Pr. 20 sgr. F sung der Spanischen passiven Schuld wird Das erste vor kurzem erschienene Heft ist eben- die Anmeldung der Serien und Nummern derselben falls daselbst für 20 sgr. zu haben.
bis zum 6. August 2. c. bei uns angenommen. G . Hust ga 2 Gymnastik fuͤr Knaben und Maͤdchen.
Bib
ha
Im Verlage der Gebruͤder Borntraͤger in Koͤnigsberg ist erschienen und in allen Buchhandlun⸗ gen (zu Berlin in der Stuhrschen, Schloßplatz Nr. 2) zu haben: 1“ Dokladny Niemiecko-Polski Slownik. Ausfuͤhrliches deutsch⸗vpolnisches Woͤrterbuch, von C. C Mrongovius. 2te sehr vermehrte und verbesserte Auflage. Iste Lief 22 Bogen in gr. 40. 1 Thlr. 1 Die fruͤheren schnell vergriffenen Abdruͤcke der 1sten Auflage dieses Werkes haben so allgemeine Anerken⸗ nung gefunden, daß der Verfasser dadurch ermuntert worden ist, unablaͤssig an der Vervollkommnung des⸗ selben zu arbeiten, und wird fuͤr die Vortrefflichkeit des Geleisteten diese erste Lieferung Zeugniß geven Der deutsch⸗polnische Theil wird aus à Liefe⸗ rungen bestehen, und jede von 22 Bogen denselben Preis haben, 1. September, J ausge⸗ geben werden. Der polnisch⸗deutsche Theil erschien bereits im Jahre 1835 Preis 44 Thlr. “ In Bezug auf die Wohlfeilheit trifft dieses Werk alle aͤhnlichen Koͤnigsberg, den 31. Juli 1836. 1 3
die letzte im November d.
aͤber⸗t
Bei G. Eichler in Berlia, Behreustralse No. 44 ist so cben erschienen: 1“
De Celsi adversarii Christianorum philosophandi genere
scripsit
ried. Adolph. Philippi,
Philosophiae Doctor. 8
8vo. Geheflet. Preis 10 sgr.
— H ꝗ—
hat, allen Le fuͤhrt worden. den hat i wieder ins Werke große Ver erworben. Schulanstalten zu erle die Preise derselben, Nr. 2 auf 25 sgr. bei Mittler (Stechbahn nal andern Buchhandlungen daselbst und anderwärts zu
oder weibliche Koͤrper und Anmuth, von rten Abbildungen.
Mit 70 lithographi . Sonst 14 Thlr., jetzt 25 sgr.
Hausvoigteiplatz N Ergaͤnzungen un
die zweite wird bald, die dritte am Koͤnigl. P
Unter der Pre⸗ mentband zu d
Herr
—
ben sind.
Das Ganze der oder ausfuͤhrliches Le den Grundsaͤtzen chen und Mit 1 Titelblatt und 27. Sonst 3 Thlr. jetzt 2 1
die weibliche Jugend, bildung fuͤr Gesundheit, Kraft
der b Gymnastik fuͤr
Son
Meissen, Juli 1836. F
Um die Ansch
7 e „ 2 2 * ¼ o 2 zeiger fuͤr die Preuft ist jetzt allgemein anerk hr⸗ und Erziehungs Lieutenant n neuerer Zeit diesen Zweig der Erziehung Leben gerufen und dienste um das affung derselben Lehrern und ichtern, habe ich von jetzt an von Nr. 1. auf 2 Thlr. und von t, wofuͤr sie in Berlin
ermaͤßig esie in Nr. 3), so wie in allen
hrbuch der Leibes⸗Uebungen nach essern Erziehung zum öffentli besondern Unterricht von J. Werner 274 Figuren gr. 8v0
W. Goedsche's Buchhandlung.
In der Nauckschen Buchhandlung zu r. 1, ist so eben erschienen:;
id Abaͤnderungen der Preu Gesetzbuͤcher. Mit Genehmigung eines Hohen
annt und sie deshalb in ⸗Anstalten wieder einge⸗
ischen Staaten.
Runkelruͤben gebaut werden?
Werner in Dres⸗
Nuͤben dazu zu verwenden? sich durch nachstehende
Wohl der Jugend kelruͤben, welche
werden, beduͤrfen einer und hat der Verfasser Ruͤcksicht genommen. Die Fabrication des Dr. Luͤdersdorf. Pr. geh. 5 sgar. geschichte ben kommen.
Gymnastik,
bildungen auf 41 Kupferplatten.
Thlr. Lief. à 20 sgr. Das
ersehen koͤnnen⸗ aus dem Eie kriech Schmetterling erscheint
J. Werner. gr. 8vo. geh
1“ der Farbe und 1 Blume enthaͤlt. Berlin,
Pr. geb. 7 ½ sgr.
nen wollen, ist
ß. empfehlen, indem noch keine
Justiz⸗Ministerii
herausgegeben von
A. J Mannkoyff,
reuß. Kreis⸗Justiz⸗Rath und Land Stadtgerichts⸗Direktor.
Sechster Band,
enthaltend 8 5
die Kriminal⸗, Hypotheken⸗ und Deposi⸗
das Stempelgesetz,
s chronologi
al⸗Ordnung,
buͤhrentaren u. da
rium der Gesetze 8 rk complett kostet?
Das ganze We
unter
das Rechtsmitte
unter der Presse.
Berlin, den 26. Juli 1836. — 8 Welchen wohlthaäͤtigen Einfluß die Gymnastik auf
A. H. Heymann & Comp., 1 3 unter den Linden Nr. 23. die körperliche und geistige Gesundheit der Jugend
ist erschienen:
8 Die Verordnun
sse befindet sich: . sesem Werke, welcher nicht nur die seit Anfang des Jahres 1835 erschienenen Gesetze und Kabinetsordern, sondern, sprochenen Wunsche, mit Graeffsche Reseriptensan reicht, zugleich auch der Jahre 1834 un
In derselb ggeworden: üuͤber die Erecu um sden Subhastations⸗ quidations⸗Prozeß. setzlichen und minist Ergaͤnzunge Benutzung
Justiz⸗
herausgegeben von Dr. Loewenberg, —
Koͤniglichem Kammergerichts⸗Assessor. Preis 2 Thaler. ig vom 14. Dezember DOder Revision und Nich⸗
di
d 1835 in extenso
en Verlagsbandlung sind die Verordnungen vom
tigkeitsbeschwerde von demselben
—
Bei Th. Bade in Berlin,⸗ Jaͤgerstraße Nr. 22,
1. Ministerial⸗Rescripte
mlung nur bis Ende 18 e Justiz⸗Ministerial Rescripte
nebst saͤmmtlichen ge
n und Erlaͤuterungen, der Akten des 8 Ministeriums, in der Stuhrschen,
So eben Buchhandlungen zu bekommen: Grießelich, Dr. L
Ir Bd. 8v. Brosch.
und
die Ge— des Kantons Noten, Aufzaͤhlung besonderer ment:e.; mit Arten als Abarten; tung und zweck⸗ und Gattungen und Arten;
sche Reperto⸗ 7 Thlr. der erste Supyle⸗
nach dem mehrfach ausge⸗ Ruͤcksicht T““ und die noch wenig untersuchten Oeig na. * 2 83 trachtungen verschiedenen Inhalts, genannten Druͤfen auf den Blaͤttern
enthalten wird. so eben fertig
Li⸗ tik steuern zu helfen.
und Kaufgelder⸗ “ Karlsruhe, im Juni 1836
— —
eriellen Abaͤnderungen,
Hohen
Bei Ang. schienen und in zu haben:
Herrn J. G. Hoffmann’ s, Wirklichen Geheimen Ober⸗Regierungs⸗ Bemerkungen zum Schutze der Gesundheit auf beleuchtet von
Gr. 8vo. Geh. 72 sgr. (6 ggr) Beleuchtung schließt sich eng an des Herrn ꝛce. Lorinser an. Sie h
1833 ñVber Verfasser ist] Diese legung
dem Streite der materiellen geistige Bildung. —
72
—
Im Schauspielhause: Die Brau, ner. Hierauf, zum am 4 Abth., vom Verfasse
Zum erstenmale wiederholt: Der Dit von Planard und Saint⸗Georg⸗ die Deutsche Buͤhne bearbeitet wg
Ein Platz in den Logen des ersten Iaß 8 ,— 8
Ländliches Sitt
Die Erbin aus Brandenburg. Hi. von C. P. Berger. Hierauf: 2 Lustspiel in 1 Akt, nach!
Tableaux, nach dem Romary Birch⸗Pfeiffer.
Gedruckt bei A. W. Havrn.
Wie muͤssen zur Zuckerfabrication bestime und wan ist es hoͤchst vortheilhaft, nur selbst gebant Von C. F. Det ser, prakt. Landwirth. Pr. geh. 5 sge. Rr. zur Zuckerfabrication vrn besondern Behanlug darauf ganz besohet
Runkelruͤbenzutt erlaͤutert durch Darstellung der Operationen
Chronologischer Raupenkalender oder Nu der Europaͤäischen Raupen, wie de der Zeit nach in der Natur zum Vorsc Nebst einem Vorbericht uͤber dast suchen und zweckmaͤßige Erziehen der Rau Von C. F Vogel. Mit 538 colorirten!
iste un Werk ist seiner Einrich nach fuͤr Schmetterlingssammler, Garten⸗ Forstbesitzer bestimmt, indem veide leicht da in welchem Monate jede J kriecht, sich verpuppt und
Neue vollstaͤndige Blumensprache,
„Inaͤchst des sinnreichen Bedeutung die Ang Bluͤthezeit jeder eing Allen d welche diese Sprache anwenden und kennan sü obiges Werk ganz besonzde Blumens crißirt, welche naͤchst der Bedeutung aud Angabe der Farbe und Bluͤtheteit enthaͤ so eine Verwechselung unmoͤglich macht.
sst bei mie erschienen und in allen
‚kleine botani che Sch 1 Thlr. 10 sgr od. 2 Fl2 Der Berfasser giebt hierin 1) den Versuch e tistik der Flora Badens, des Elsasses, Rheinbayert, Schaffhausen, mit zahlreichen kritt Pflanzen und? 2) eine kleine Monographie des lenus . neuen Characteren und Fnruͤckfuͤbrung
3) Beitraͤge zur naͤheren Beü— zeitgemaͤßen Verminderulg man findet hier namat cine Abhandlung uͤber die Caryophillinen Vant
nis- und Nuphar-Arten; 4) Beobachtungen und ; B. uͤber - der Labiat Der Verfasser hat sich uͤüberall bemuͤht, fen 4. Maͤrz 1834, sehen, und sein Hauptziel war, der immer mehr! tion in Civilsachen und uͤber handnehmenden Zersplitterung mit Gruͤnden der I. Velte it 100 Fr. und Herrn Arago mit 1900 Fr. bemerkt.
Wilh. Unzer in Köͤnigsberg! allen Buchhandlungen, zu 2.
J. A Gotthold. antet in den Bod ingesc 2. „ , sr I voden eingeschlagen waren; sein hr 36 Zoll im Durchmesser. erl
nicht von der koͤrperlichen Gesundbeit, sond 1G t b — 2 Der Messager zeigt an, daß ein Geschenk des Koͤnigs
Nuͤtzlichkeit ges
Allgemeine
Berlin,
—22
—
Freitag den 5ten August
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Dem Mechanikus G. C. Muͤller sen. in Berli b erm 31. Juli 1836 ein auf Fuͤnf hinter Ananben eg. 1n fa 8 ganzen Umfang des Preußischen Staats guͤlti⸗ nes Paten 1 auf eine durch Modell und Beschreibung erlaͤuterte, fuͤr neu und eigenthuͤmlich anerkannte, bei sogenannten Fran⸗ zoͤsischen Schloͤssern anzubringende Sicherung des Ver⸗ schlusses 8 theilt worden. 8 Koͤnigliche Bibliothek. “ In der naͤchsten Woche, vom §. bis 13. August, findet, dem XIV. des gedruckten Auszugs aus dem Reglement gemaͤß je allgemeine Zuruͤcklieferung aller entliehenen Buͤcher in die znigliche Bibliothek statt. Es werden daher alle diejenigen iiche noch Buͤcher der Koͤniglichen Bibliothek in Haͤnden ha⸗ n, hierdurch aufgefordert, dieselben an einem der genannten ige, Vormittags von. 9— 12 Uhr, unter gleichzeitiger ruͤcknahme der ausgestellten Empfangscheine, abzuliesern.
eitungs⸗-⸗Nachrichten. Ausland.
Frankreh(ch.
Paris, 29. Juli. Von heute fruͤh um 6 Uhr an ertoͤn⸗ Artillerie⸗Salven vom Invalidenhause her und kuͤndigten je Feier des heutigen Tages an. Schon zeitig draͤngte sich die Menge der Neugierigen nach dem Caroussel⸗Platze, um den st ganz freistehenden Triumphbogen in Augenschein zu neh⸗ en. Da die Post heute schon um 12 Uhr abgeht, so koͤnnen 5 Details uͤber den ferneren Verlauf des Tages mitgetheilt erden.
Die hiesigen Journale sind getheilter Meinung daruͤber, ob Koͤnigl. Prinzen dem Trauer⸗Gottesdienste im Invalidenhause cigewohnt haben oder nicht; etwas Offizielles ist daruͤber nicht kkannt gemacht worden.
Der Erzbischof von Paris wohnte dem Trauer⸗Gottes⸗ enste in der Kirche des Invalidenhauses im Ornate bei und theilte am Schlusse der Feierlichkeit die Absolution.
Der Groß⸗Siegelbewahrer hatte an die Praͤsidenten des fassat'onshofes, des Rechnungshofes, des Koͤnigl. Gerichts⸗ cfes, des Tribunals erster Instanz und des Handels⸗Gerichts ein undschreiben erlassen, worin er die Mitglieder jener verschiedenen ribunale zu dem Trauer⸗Gottesdienste einlud, der im Invaliden⸗ use zum Andenken an die Opfer des Attentats vom 28. uli 1835 gehalten werden wuͤrde. — Da aus diesem Cirku⸗
hervorging, daß jener Gottesdienst nicht den im Juli 1830 efallenen mitgaͤlte, so fanden sich die Mitglieder des Cassations⸗ d des Rechnungshofes bewogen, die offizielle Einladung ab⸗ lehnen und nur als Privat⸗Personen an dem Gottesdienste eil zu nehmen; die Mitglieder der uͤbrigen Gerichtshoͤfe glaub⸗ dagegen der Einladung des Ministers Felge leisten zu muͤs⸗
und verfuͤgten sich im feierlichen Aufzuge und in ihrer ts⸗Tracht nach der Kirche.
Der Maler Granet ist von dem Koͤnige beauftragt worden, Bild von dem Innern der Kirche des Invaliden⸗Hauses, ehes gestern zu dem Trauer⸗Gottesdienste eingerichtet war, zufertigen.
Der Herzog Decazes ist wieder in Paris eingetroffen.
Die auf morgen angesetzt gewesene Einweihung der Statue s Generals Hoche in Versailles ist auf den 7ten k. M. ver⸗ oben worden, an welchem Tage, zu Ehren dieser Feierlichkeit, egroßen Fontainen des Parks springen werden.
Der Moniteur, das Journal des Débats, das Jour⸗ Alde Paris, der Constitutionnelund der Courrierfran⸗ is sind heute nicht erscheinen. Der groͤßte Theil der uͤbri⸗ n Blaͤtter wird morgen nicht erschienen; nur die legitimisti⸗ hen Blaͤtter machen keinen Feiertag.
Das doctrinaire Blatt la Pair enthaͤlt Folgendes: „Es heint, daß es nicht vereinzelte Attentate sind, die das Mini— rium fuͤrchtet. Man versichert, daß geheime Vereine entdeckt orden sind, die unter einander in keiner Verbindung stehen, iren gemeinschaftlicher Zweck aber die Ermordung des Koͤnigs sey. benn diese Thatsache wahr ist, so waͤre allerdings der Zustand der 9 ernster, als man bisher geglaubt hat. Es waͤren alsdann 18 einzeln stehende Fanatiker, die auf den Umsturz der politi⸗ en Ordnung durch Koͤnigsmord saͤnnen, sondern eine Organi⸗ tion der Parteien, die noch Besorgniß erregender waͤre, als ejenige, die durch das Gesetz gegen die Associationen vernichtet
urde. Man hat, wie es scheint, die Gewißheit erlangt, daß
9 77
ibaud zu einem jener Vereine gehoͤrte. ver National hat eine Subscription zur Errichtung eines enkmals fuͤr Herrn Armand Carrel veranstaltet; die erste Liste geht schon eine Summe von 3035 Fr., worunter man Herrn ffitte mit 500 Fr., den Capitain Napoleon Louis Banaparte Die eichem Zwecke in Rouen eroͤffnete Subfcription betrug schen ersten Tage 1500 Fr. 9† mehreren Franzoͤsischen Blaͤttern und unter anderen auch hetegt liest man: „In den Kohlen⸗Bergwerken von 8 diese man eine merkwuͤrdige Entdeckung gemacht. In ei⸗ and e von 1200 Fuß hat man einen versteinerten Palmbaum en, der aufrecht stand, und dessen Wurzeln mehrere Fuß tamm hat unge⸗ sorisch ser. Der Baum wird an das natur⸗ he Kabinet zu Paris gesandt werden.“
——
——
von Siam fuͤr die Pariser Menagerie — ein weißer E Sü G — r Elephant — ünteg, . . gis Segg in Paris einne n Füede. 2 panien fehlt es heute gaͤnzlich an 7 1 Boͤrse ist geschlossen. 1“ 8 1 öbööe 6
Großbritanien und Irland.
ooondon, 29. Juli. Der Herzog von Mo 3 Prg. h Flahaut sind von Paris E111.“ 1 Fee. h. b von esiein beabsichtigt mit sei⸗ velanh 8 ö eine Reise durch England, Schottland
Die Erklaͤrung, welche nach dem Amendement des Bischofs 1 Exeter alle Personen abgeben sollten, die sich ehelich 8* 1 Willens sind, lautet folgendermaßen: „Vor Gott dem
lmaͤchtigen und diesen Zeugen nehme ich, N., Dich, M., zu meinem Eheweibe, um mit Dir zusammen nach Gottes heiligem 1e. zu leben, und ich verspreche hier in Gegenwart Gottes Bans zashnche Zeugen, Dir zeitlebens ein liebender und treuer Niach Lord Palmerston's gestrigem Vortrage habe die Ausgaben Griechenlands im Gahte 1833 826 ben sch im Jahre 1834 auf 20 Millionen Dr., 1835 auf 6 I Dr. belaufen, und sind dieselben fuͤr 1836 nur zu. 5 Mill. veranschlagt. Die Einnahmen, die im Jahre 828 nur 2 3 Mill. Dr. betrugen, beliefen sich im Jahre 1833 schon auf 7 Mill., im Jahre 1834 auf 9,400,000 Dr., im ZJahre 1835, auf 10,700,000 und sind fuͤr 1836 zu 11,300,000 Dr ver⸗ anschlagt. Das Defizit betrug im Jahre 1834 noch 10 Mill. im Zahre 1835 nur 6 Mill. und ist fuͤr dieses Jahr nur zu 1 Mill. Dr. veranschlagt. Auch von dem Griechischen Handel ent⸗ warf der Minister eine guͤnstige Schilderung, obgleich nur von dem Britischen Konsul zu Patras amtliche Berichte eingegangen waren. In den Jahren 1831 bis 1835 ist die Anzahl der in Hafen eingelaufenen Britischen Schiffe von 8 auf 31, die 8 ahl von 1000 auf 4500, der Werth der Ladungen von fuhr g E11114“*“ cben T 1b nd waͤhrend jener Peri von 3: II-a89- oss vöaben je Periode von 33,000 auf
Ueber Malta hat man hier Berichte aus Athen vom 27 Juni erhalten. Es soll danach in ganz “ große Spannung herrschen, und der „Sotir“ hatte eine Reihe von Fragen an die Regierung gestellt, aus denen hervorging, daß um die Mitte Juni bewaffnete Banden von 10 bis 30 Mann die Doͤrfer des Peloponnes heimsuchten und die angesehensten Einwohner auspluͤnderten, so wie daß die Einwohner sich zu ihrer Selbstvertheidigung bewaffnet hatten. In einem Dorfe Lakoniens wurden die ungluͤcklichen Einwohner von den Raͤu⸗ bern erst ausgepluͤndert und dann mit siedendem Oel begossen. Die Britische Flotte unter Admiral Rowley war in Korfu ein⸗ getroffen, und der „Sotir“ meldet, Frankreich und England wuͤnschten Kandien zu okkupiren, um eine Garantie fuͤr Meh⸗ med Ali's Benehmen zu erhalten. Die Gesandten der beiden Maͤchte waren von einer Reise dahin zuruͤckgekehrt.
In einer Versammlung der Actionaire der Manchester⸗Li⸗ verpooler Eisenbahn wurde letzthin eine Dividende von 5 Pfd. pr. Aetie fuͤr das abgewichene Halbjahr bewilligt. Die Einnahme hatte näͤmlich 109,350 Pfd., die Ausgabe dagegen nur 69,953 Pfd. betragen. 5
Vom Vorgebirge der guten Hoffnung wird unterm 22. April gemeldet, daß unter bet 111““ ge⸗ gen die Englischen Gesetze herrschte; insbesondere war man mit dem Verbote der Zaubereien und Hexenbeschwoͤrungen unzufrie⸗ den. Es sollte in der Kapstadt eine Bank mit 50,000 Pfd. Ka⸗ pital errichtet werden.
Niederlande.
— — Amsterdam, 30. Juli. Diese Woche fing mit einer au⸗ ßerordentlich flauen Stimmung für fast alle ö an; die Berichte aus Paris über neue Besorgnisse wegen einer Verschwörung, und über fernere der Sache der Königin ungünstige Vorfälle in Spanien, wodurch ein bedeutender Fall in den Preisen der Spani⸗ schen Schuld-Dokumente an jenem Platz herbeigeführt wurde, sind als die nächsten Ursachen zu bezeichnen. Es machte dies den stärksten Eindruck auf Ardoin⸗Obligationen, welche in ansehnlichen Patieen sehr eifrig ausgeboten wurden und demnächst bis 35 ½ à 36 ½¼ pCt. heruntergingen; auch die zinslose Schuld siel hedeutend, und zwar Passive bis 11 ¾ und alte ausgestellte Schuld bis 13 ⅛ pCt. Un⸗ ter diesen Umständen richtete sich die Speculation einigermaßen auf Obligationen des Don Carlos, wofür 7 pCt. angelegt wurden (bekannt⸗ lich ist nur erst ein Termin davon mit 6 pCt. eingezahlt). Dieses Weichen der Spanischen Effekten schien manche Inhaber, welche nicht loslassen wollten, indeß zu nöthigen, sich auf andere Weise Fonds zu verschaffen, wodurch es zu erklären wäre, daß auch solide Staats⸗ Papiere stark ausgeboten wurden. Seitdem sind die Gemüther jedoch wieder merklich beruhigt worden. Das Steigen an den Börsen zu Paris und Autwerpen wirkte auf den hiesigen Markt, so daß Ardoin's H bligationen allmälig 38 1 à 39 ¼ pCt., alte ausgestellte Schuld 14 ¼ und Passive 12 ½¼ pCt. erreichten und auch die übrigen Staatspapiere wieder einen merklich angenehmeren Stand einnah⸗ men; für die ersteren behauptete sich dieser Stand aber wieder nicht, indem die jüngsten Notizen von vorerwähnten Plätzen neuerdings einen starken Fall nachwiesen, welcher ein abermaliges Weichen von Ardoin Oblig. bis 37 ½ à ⅛ pCt. zur Folge hatte; man scheint diese Woche wieder einige Mal mittelst Tauben die Notirungen des vorigen Tages von Paris hier erhalten zu haben. — Von den Hol⸗ ländischen Effekten erholten sich Integrale von 55 ½ bis 56 ⅞ pCt., Sprozentige wirkliche Schuld von 102 ⅞l bis 103 pCt., Kanzbillets von 231„16 bis 24 ½4 Fl., Actien der Handels⸗Gesellschaft waren auf 179 zurückgegangen, doch standen sie zuletzt mieder 180 4 pCt.; auch mit Ruffischen und Oesterreichischen Fonds ging es anfangs etwas flauer, doch nahmen die Preise bei wenigem Umsatz bald den vorigen Stand wieder ein. Von Süd⸗Amerikanischen Obligationen waren Peruanische und Columbische in Folge des Sinkens der Spanischen Effekten sehr gedrückt; erstere sind zu 15 ⅜ und letztere zu 21 ½ pCt. zu haben gewesen; nachher haben sich diese Course aber wieder um beinahe 1 pCt. gebessert, Griechische Obligationen fanden gestern einige Frage und wurden zu 23 ¾ à 24 ¾ pCt. abgenommen. Der Geldmaͤrlt bleibt gut versehen, da man zu 3 ½ pCt. in Leihgeschäf
ankommen kann. — Am Getrgi ist 8 . gidemarkt ist es diese Woche wenig leb⸗ 1 Z 88 schbnein Weizen 5 11. bnücee altend, n nur kleiner Umsatz an Verbraucher zu de hveceis stattfand. Die Eingaugs ae., welche von frludem 9 aide während des naͤchsten Monat August entrichtet werden Ausnahme des Buchweizen, dessen Zoll von 9 Fl. auf 15 Fl. pr. Last erhöht worden, wieder auf den vorigen Tarif gestellt.
Schweden und Norwegen.
Stöckholm, 29. Juli. J 8 it di
„Juli. Ihre Koͤnigl. Hoheit die Herzo⸗ din von Leuchtenberg ist vorgestern nebst an Vord 1 Dampfbootes „Gilfe“ von hier nach der Provinz Schonen 8 gereist. Die hohen Herrschaften wurden bei dieser Gelegen⸗ heit von den umliegenden Forts durch Kanonenschuͤsse salutirt. Die am Ufer zahlreich versammelte Volksmenge begruͤßte die Weihetden Gäste bei ihrer Abreise ebenfalls durch ein lautes
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Polen.
Warscha , 31. Juli. Se. Maj. der Kaise Wittwe und den drei Toͤchtern des der dh 8 132 tanten Pankratjeff, Militair⸗Gouverneurs von Warschau, eine jaͤhrliche Pension von 40,000 Fl. ausgesetzt. 1“
In Gemaͤßheit der Kaiserlichen Verordnung vom 25. Juni (7. Juli), die Pensionen und Unterstuͤtzungen fuͤr die Militairs und Verwaltungs⸗Beamten der ehemaligen Polnischen Armee betreffend, hat der Fuͤrst Statthalter eine aus dem General⸗Ad⸗ jutanten Rautenstrauch, als Praͤsidenten, dem General⸗Adjutan⸗ ten Wlodek und dem General⸗Major Rennenkampf bestehende ö zur Pruͤfung der Anspruͤche solcher Personen er⸗
Der General⸗Lieutenant Kosseckti, Gener 3 1— 80 Kossecki, al⸗Direktor der “ der Justiz, ist nach Warschau zuruͤck⸗
zu dem diesjährigen hier stattgefundenen Wollmarkte siß nur 8794 Centner Wolle herangebracht worden, folglich dre Fer⸗ haͤltniß zu dem vorjaͤhrigen Markte, an welchem 15,576 Ctr. la⸗ gerten, fast um die Haͤlfte weniger. Aus diesem Umstande laͤßt sich jedoch nicht folgern, daß die Woll⸗Prodnction im Lande sich verringert habe, sondern die geringere Zufuhr an dem diesmali⸗ gen Markte ruͤhrt lediglich daher, daß bei den Handels⸗Aussich⸗ n die im Fruͤhjahr sehr lebhaft waren, bedeutende Partieen
olle vor der Schur, auf Rechnung fremder Haͤuser, so wie von den Orts⸗Spekulanten auf den Schafen aufgekauft wurbvea. Da im Allgemeinen die aͤhrliche Woll⸗Production im Lande, nach der Anzahl der Schafe, mit 50 — 60,000 Ctr. angegeben werden kann, hingegen aus den Berichten uͤber den gegenwaͤr⸗ figen Zustand der hiesigen Tuch⸗Fabriken sich mit Fawißheit schließen läͤßt, daß diese nicht mehr als den vierten Theil dieser Masse, naͤmlich 12 — 15,000 Ctr., verarbeiten koͤnnen, so ergiebt es sich leicht, daß das Uebrige als das Spezielle und zugleich als dasjenige, was den auslaͤndischen Polens ausmacht betrachtet werden darf. An dem diesmaligen Wollmarkte konn⸗ ten lange die erwuͤnschten Preise nicht erzielt werden, daher auch am ersten Tage desselben fast gar keine Käufe zu Stan e kamen. Die Produzenten gingen von den hoͤhern Preisen, welche sie nach den aus⸗ läͤndischen und namentlich nach den Preisen des Breslauer Wollmarkts gerichtet hatten, nicht ab; die Kaͤufer hingegen enthielten sich des Kaufens, suchten die Verkaͤufer hinzuhalten und zu mäͤßigeren Preisen zu zwingen, bis endlich am letzten Tage ein lebhafter Verkehr eintrat und solche Kaͤufe gemacht wurden, daß am Schlusse des Marktes nur noch sehr kleine Vorraͤthe zum Ver⸗ kauf vorhanden waren. Die Mittel,- und ordinairen Wollen wurden besonders sehr gesucht und gekauft, so daß der Centner Wolle (von 132 Pfd.), fuͤr den man im vergangenen Jahre 40— 60 Rthlr. zahlte, in diesem Jahre mit 60 — 8o Rthlr. be⸗ zahlt wurde; bei den feinen Wollen war diese Verschiedenheit weniger merklich. Im Durchschnitt genommen, zahlte man die⸗ ses Jahr fuͤr die Mittel⸗ und ordinairen Wollen 10 — 20, fuͤr die feinen aber 5 pCt. mehr als im vorigen Jahre. 8
8 Deutschland.
Hannover, 1. August. Ihre Koͤnigl. Hoheit die Frau Herzogin von Gloucester hat, nach einem sechswoͤchigen Aufent⸗ halte hierselbst, Hannover wieder verlassen. Hoͤchstdieselbe be⸗ giebt sich zunaͤchst mit Ihren Koͤnigl. Hoheiten dem Vice⸗Koͤnig und Hoͤchstdessen Familie auf einige Tage nach Rotenkirchen, und dann zu ihrer Schwester, der Landgrafin von Hessen⸗Hom⸗ burg Koͤnigl. Hoheit, nach Homburg, von wo ab Ihre Koͤnigl. Hoheit nach England zuruͤckzukehren gedenkt. Der Vice⸗Koͤnig und die Frau Herzogin von Cambridge werden mit dem Prin⸗ zen George und den beiden Prinzessinnen von Rotenkirchen aus dem Landgrafen Friedrich zu Rumpenheim einen Besuch abstatten.
„Frankfurt a. M, 31. Juli. Heute in der Fruͤhe ist das Koͤ⸗ niglich Preußische erste Bataillön des vierzigsten Infanterie⸗Regi⸗ ments nebst dem Koͤniglich Preußltschen Kavallerie⸗Detaschement vom vierten Dragoner⸗Regiment aus den bisherigen Standquar⸗ tieren zu Bockenheim und Bornheim aufgebrochen, um nach Mainz zu marschiren. Auch eine Kaiserlich Oesterreichische Ar⸗ tillerie⸗Abtheilung mit 2. Geschuͤtzen ist eben dahin gbgegangen.
Die hiesigen Blaͤtter enthalten nachstehende bschieds⸗ worte: „Der Commandeur, die Offtziere und die Mannschaf⸗ ten des Koͤnigl. Preußischen ersten Bataillons vom 40sten In⸗ fanterie⸗Regiment, nach allerhoͤchster Anordnung aus den bishe⸗ rigen Standquartieren abgerufen, wollen nicht scheiden, ohne den Behoͤrden sowohl a's den Einwohnern von Bockenheim und Bernheim ein herzliches Lebewohl zu sagen. Indem sie den Ausdruck gemeinsamer Gesinnung einfachen Worten anvertrauen verbinden sie damit die Versicherung, wie ihnen das in allen Verhältnissen und Beruͤhrungen stets erprobte wohlwollend⸗
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freundliche Entgegenkommen in dankbarer Erinnerung bleiben
wird.“
Der ruͤhmlichst bekannte Komponist Ferdinand Ries hat vor kurzem eine Reise von hier nach London und Paris angetreten. 1“ 1““ 1
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