1837 / 58 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

itglied noch nicht freilassen koͤnne, gung desselben der verletzten Wuͤrde des Kanz⸗

Herr Stevenson, und der als außerordentlicher Botschafter nach hatten gestern Geschaͤfte im auswaͤrtigen Freiherr A. von Rothschild hatte eine Unterre⸗ nzler der Schatzkammer. wie es hieß, nach dem Kontinent sondern hat sich auf den Landsitz eines seiner Ver⸗ an den Ufern der Themse unweit der Hauptstadt, zu⸗ ogen, wo er ganz von der Welt abgeschieden leben will.

er Standard uͤbernimmt die Vert —6 191 zlich vom Abbé de la Mennais geschriebenen

Abnahme des Britischen Einflusses auf dem „Daß der Englische Einfluß“, sagt dies Blatt, „eine ist eine nothwendige Folge der Stel⸗ gelangt sind. r vermindern

8 8 auch hiernach das gelehrte weil die Vertheidi leihofes nicht Genuͤge leiste.

Der Nord⸗Amerikanische Gesandte, Sir C. Vaughan, Konstantinopel geht, Amte, und der dung mit dem Ka

Lord de Roos ist nicht, abgereist, wandten,

heidigung Englands

gegen einen kuͤr Artikel uͤber die Kontinent. Zeit lang abgenommen hat, eiches, seitdem die Whigs zur Macht der Einfluß Englands sich auf die Daue n so wenig glauben, als wir befuͤrchten, In dem Engli⸗ die kein Fremder richtig and als ein Englaͤnder diejenige nung besitzt, worauf jene Kraft gleich anderen Menschen, orfen, aber es unterschei⸗ n, daß es in bestimmten aͤtzen einen Schutz besitzt, der Die Eng⸗

werden wir ebe ein Whig⸗

Ministerium zu haben. liegt eine moralische Kraft,

fuͤr immer schen Volke zu wuͤrdi

gen vermag, weil Niem Gemuüͤths

Verfassung und Gesin gegruͤndet ist. Das Englische V dem Einflusse der Leidenschaften unterw det sich dadurch von anderen Voͤlker

moralischen und religioͤsen Grunds⸗ es zuletzt immer wieder au laͤnder sind vertrauensvoll, unerbittlich gegen diejenigen, mißbraucht haben, Verrath. Ein sol

f den rechten Weg leitet. - selbst rechtlich sind, aber fast welche einmal ihr Vertrauen ge⸗ und verabscheuen den läͤngere Zeit einen fal⸗ age und seinen natuͤr⸗ halb geschuͤtzt, koͤnnen von seinem Irrthum daß England fallen protestiren wir ion war jemals

denn sie sind vorsichti ches Volk kann nie au schen Weg einschlagen; und durch seine L lichen Muth gegen Gefahr von außer zußere Einfluͤsse es niemals verhindern Wenn man uns sagt, muß, weil Babylon und Rom gefallen sind gegen diese Analogie. so rein, wie die Grundsaͤtze der nd oder Rom niemals maͤ als in diesem Augenb daher uͤber die Annah sey, weder frohlocken noch sich betruͤbe ten und dann sagen, jemals von einem andern Volke, oder von den eigenen Lande unterjocht werden kann? zeugte Wolke influß Englands wird hlthaͤtig verbreiten und

zuruͤckzukommen.

Die Moralitaͤt keiner Nat des Englischen Volks in der jetz Ehre und des Patriotismus war chtiger oder allgem

en in Griechen⸗ einer verbreitet,

Die Auslaͤnder moͤgen cht Englands im Verfall

licke in England. me, daß die Ma n; sie moͤgen unsere gefuͤllte

Kirchen betrach ob ein Volk, das so religios ohne

Aberglauben ist, Schlechten Die durch den ver b innt schon zu verschwinden, und der E bald wieder eben so glorreich und wo eben so allgemein anerkannt werden, wi es von kraͤftigen konser

Die Times theilt folgenden Aus aus Malta uͤber die Schreiben meldete ich niß war wegen der Annaͤherung der Chol Sicilien und der Pest von der hat sich jetzt in die groͤßte Bestuͤr ngl. Meilen (etwa 4 Die traurige Nachricht ist un en Konsul Herrn Befuͤrchtung ze Barbarei

in seinem c gifteten Athem einer Partei er

e vor 22 Jahren, als giert wurde.“ zug aus einem Schreiben „In meinem letzten ier in großer Besorg⸗ era von Calabrien und Diese Besorgniß ung verwandelt, da die Pest eilen) von hier is aus Tripolis Warrington

ausspricht, und vielleicht bis

vativen Staatsmaͤnnern re

Pest in Afrika Ihnen, daß man h

Tuͤrkei her.

nur 200 ) Deutsche N ausgebrochen ist.

durch den Britisch

die Pest sich uͤber die gan 5 ausbreiten werde, Stande der Angelegenheiten. zwis namentlich seit der mißlungenen 6. und bei dem haͤufigen Verk den Haͤfen von Toulon und u nennen ist. Moͤge uropa, wie zu fuͤrcht er, indem, bei der Lande, die Entfernu mit einander in Ber die Bestuͤrzung sehr hen. Als vor 45 Jahren die herrschte, wuͤth

Maärokkes aus,”

8 Bruͤssel, 19. F

Diskussion des Budgets d Der Artikel in Betre zu einer ziemlich wischen den keiten ausartete, Ende machte, daß sie derte Summe

en Frankreich und Algier, ;pedition nach Konstantine, r zwischen der Regentschaft und, arseille keinesweges unbedeutend der Himmel dies Ungluͤck abwenden, dem en steht, jetzt mehr ausgesetzt ist, Schnelligkeit des Reisens zu Wasser ngen verschwinden und uͤhrung gebracht werd

entlegene Laͤnder fast In Tripolis ist Personen suchen zu entflie⸗ Pest zum letztenmale in Tripolis daselbst furchtbar und breitete si

groß, und viele

““ 1“ Die Revpraͤsentanten sind mit der chen Arbeiten beschaͤftigt. hat vorgestern Anlaß „die gegen das Ende elle und Mast de Vries selbst in mmer dadurch ein eser Garde gefor—

er oͤffentli ff der Buͤrger⸗Garde

lebhaften Debatte gegeben

Herren Legr und der die Ka die zur Organisation di bewilligte. sen-Coburg werden zwischen eise nach Deutschland antreten. daß das Kriegs⸗Ministerium s von nahe an 3 Millionen s ist der Vortrag, den bei ten Kriegs⸗Ministers anten⸗Kammer hielt: „In eigte ich an, daß ich die Ab⸗ deen uͤber die der Armee un⸗ und Verbesserungen gen, um den Zweck Ich erinnerte Sie n Feind sich gegenuͤber habe, unserer Armee Kennt ichkeit des Kriegs⸗ von mir nicht, daß ich die ersetzen solle, ich beschraͤnke daß es mein bestaͤndiges Stu⸗ Erhoͤhungen aufhoͤren ken, daß Sie meine age der Hollaͤn⸗ eberzeugung zu

Persoͤnlich

von 70,000 Fr.

Die beiden Prinzen von dem 10. und 15. Maͤr⸗

Es ist kuͤrzlich ge auf eine Ver Fr. angetrag 8 Gelegenheit im Nam der Finanz⸗Minister in der Repraͤsent der Sitzung vom 23. De sicht haͤtte, der

z eine R meldet worden, mehrung seines Budget Nachstehende en des erkrank

Kammer meine mgaͤnglich zu gebende Staͤrke zu dem Kriegs⸗Budget fuͤr 18 zu erreichen, den wir alle wi daran, daß das Land fortwaͤ und nachdem ich von dem Zustande ch von der Unzulaͤngl Sie erwarten

vorzulegen, 37 vorzuschla inschen muͤssen.

hrend eine

nommen, bin i fuͤr 1837 uͤberz Gruͤnde fuͤr jede Erhoͤhung auseinand hnen zu betheuern, raͤnzen aufzufassen, Es ist nun meine P Ueberzeugung theilen, dischen Armee wird h Seit der Unt kann unsere gewissenha selben die Hollaͤndische R daß wir die Absicht haͤtte diese Absicht haͤtten, fuͤhren, um die Hollaͤnder zu uͤb werke, seine Fluͤsse, seine Ueber stungen geschuͤtzt, behaͤlt Holland ganze Kavallerie und seine Art die als Stuͤtze fuͤr die

mich darauf, I dium war, die G

und die Darstellung d inreichen, Ihnen diese U g des Vertrags chtung der Be egierung nicht veranla n, sie anzugreifen,

erzeichnun fte Beoba stimmungen des⸗ ssen, zu glauben, und selbst wenn wir cht schnell genug aus⸗ erraschen. Durch seine Boll⸗ schwemmungen und seine Fe⸗ in den Kantonnir

so koͤnnten wir

ungen seine so wie einen Theil brigen Waffengattun⸗

der Infanterie,

en sofort in die Linie ruͤcken koͤnnte. Von der andern Seite bar Belgien seine Armee auf den geringsten Satz reduzirt, waͤh⸗ rend Holland alle seine Cadres beibehalten hat. Die 2. Hollands ist drohend fuͤr uns, und aus der neulichen Sprache der Minister in den Generalstaaten konnten wir sehen, daß ihre Absichten gegen unser Land wesentlich feindselig sind. Eine un⸗ geheure Verantwortung lastet auf demjenigen, welchem es ob⸗ liegt, die Vertheidigung mit den Gefahren in Einklang zu brin⸗ gen; und sagen, in diesem Augenblick drohe uns keine Gefahr, hieße auf die Sorge verzichten, uns selbst zu vertheidigen. In⸗ dem ich die unumgänglich nothwendigen Mittel begehre, um den Zweck, welchen wir uns vorsetzen, zu erreichen, und unsere Ar⸗ mee eine ebenso achtunggebietende defensive Haltung zu geben, als es die Angriffshaltung des Feindes ist, baue ich uͤbrigens auf die so oft erprobten patriotischen Gesinnungen der Bevoll⸗ maͤchtigten der Nation.“ In Gent hat das dortige Kommunal⸗ Conseil 700,000 Fr. zur Erbauung eines neuen Theaters verwilligt.

Schweden und Norwegen.

Stockholm, 17. Febr. Ihre Majestaͤt die Köoͤnigin wohn⸗ ten am Montag Abend dem kostuͤmirten Balle bei dem Koͤnigl. Preußischen Gesandten, von Brockhausen, bei, welche Soirée eine der glaͤnzendsten war, die unsere Salons seit mehreren Jahren gesehen haben.

Die Regierung hat befohlen, daß die besondere Quaran⸗ taine⸗Kommission in Stockholm mit dem 1. Maͤrz aufhoͤren solle, und die Aufsicht uͤber das Auarantainewesen an den oͤstlichen Kuͤsten des Reichs wird von nun an vom Kommerz⸗Kollegium uͤbernommen werden. Zugleich hat die Regierung der Kommis⸗ sion ihre Zufriedenheit mit der von derselben bewiesenen eifrigen Thaͤtigkeit und Wirksamkeit zu erkennen gegeben. Die Qua⸗ rantaine⸗Einrichtung in Drottningskär wird sogleich aufgehoben werden. Dagegen werden die Anstalten bei Furusund und Da⸗ laroͤ bis auf Weiteres fortdauern.

Christiania, 13. Febr. In allen Staͤdten des Reichs ist reichlicher Vorrath an Getraide zu billigen Preisen, und der groͤßte Theil der Einwohner der Distrikte haben die Mittel zum Auf⸗ kauf der zum Lebensunterhalt, so wie zur Aussaat erforderlichen Vorraͤthe. Jedoch giebt es einige Gegenden von geringem

Umfange, deren Bewohner arm sind und das noͤthige Getraide

nicht aufkaufen koͤnnen; die Regierung hat deshalb denselben

die erforderlichen Vorschuͤsse gethan 9en die entweder reelle

e Gemeinden oder die von den Einwohnern gebildeten Vereine oder Privatpersonen fuͤr die Wiederbezahlung innerhalb zweier Jahre erbieten konnten.

oder persoͤnliche Sicherheit, welche di

ZE113134“

Kiel, 21. Febr. Nachdem die hiesigen Einwohner seit ei⸗ niger Zeit durch Drohbriefe, welche naͤchtlich in der Vorstadt

Knuhberg angeheftet wurden und die bevorstehende Einaͤscherung

dieses Stadttheils verkuͤndigten, beunruhigt worden waren, brach am 19ten Abends auf dem Walkerdamm Feuer aus, welches je⸗ doch durch die schleunige und wohlangewandte Huͤlfe unserer Loͤschanstalten bald gedaͤmpft wurde, so daß nur ein Haus ab⸗ brannte. Unseren Behoͤrden ist es gelungen, den Anstifter die⸗ ses Brandes alsbald auszumitteln, indem der Eigenthuͤmer und Mitbewohner des abgebrannten Hauses schon das Verbrechen eingestanden hat. Die Feuersbruͤnste haben in unserer Stadt seit einiger Zeit auf bedenkliche Weise zugenommen. Es sind in den letzten 16 bis 17 Monaten hier 7 Feuersbruͤnste zum Ausbruch gekommen, unter welchen 4 erwiesene Brandstiftungen, deren Thaͤter entdeckt sind und gestanden haben. Außerdem sind mehrere Brandstiftungs⸗Versuche, von zweien jener 4 spaͤter ent⸗ deckten Brandstifter ausgegangen, fruͤ genug entdeckt, um die

Gefahr abwenden zu koͤnnen.

Schwerin, 24. Febr. Se. Koͤnigl. Hoheit der Großher⸗

zog haben nachstehendes Publikandum erlassen:

„Wir haben, indem Wir durch die Versetzung der Leiche Unseres vielgeliebten Großvaters von Ludwigslust nach Doberan Seinen oft ausgesprochenen Willen ehrten, zu Unserer besonderen Zufriedenheit ersehen, wie die Obrigkeiten, Behörden und Unterthanen sich beeifert haben, dem geliebten Landesvater, Dessen Andenken im Herzen der Mecklenburger fest begründet ist, die letzte Ehre auf eine würdige Weise zu bezeigen. Es war Unserem Herzen ein wohlthuendes Ge⸗ fühl, neben dem Ausdruck des Schmerzes bei dem großen Verlust, den wir alle erlitten, zu ersehen, wie die treue Anhaͤnglichkeit der Mecklenburger an ihren Landesherrn sich durch einen Sinn für Ord⸗ nung und Anstand kund gab, der so sehr zur Erhöhung der Feier beitrug. Wir danken ÜUnsern geliebten Unterthanen, daß sie so das Andenken ihres Landesvaters ehrten; Wir bekennen allen Obrigkeiten Unsere besondere Zufriedenheit mit den zur Sicherung einer würdigen Feter so zweckmäaͤßig getroffenen Anordnungen. Wir haben es gern be⸗ merkt, daß Unsere Diener die Anhänglichkeit und Liebe, welche sie ihrem vieljährigen Dienstherrn schuldig waren, darzulegen sich beeifer⸗ ten. Wir wünschen nichts sehnlicher, als daß der Geist der Liebe und treuen Anhänglichkeit der Mecklenburger an unsern theuren Ver⸗ klärten auch auf Uns übertragen werden und unwandelbar fortbeste⸗

hen möge. Schwerin, deu 20. Februar 1837. Paul Friederich.“

Dem bereits mitgetheilten Bericht uͤber den feierlichen Lei⸗ chenzug des Hoͤchstseligen Großherzogs Friedrich Franz durch die hiesige Stadt laͤßt sich noch Folgendes hinzufuͤgen: Der Zug hatte vor der Stadt im Schloßgarten Halt gemacht, woselbst sich schon das ganze Gefolge aus der Stadt demselben anschloß. Am Thore der Schloßinsel empfing der Stadt⸗Kommandant den Zug und fuͤhrte denselben, unmittelbar dem Leichenwagen vor⸗ angehend, uͤber die Schloßinsel und laͤngs des Alten Gartens, wo das hiesige Militair in Parade aufgestellt war und den Zug mit militalrischer Trauermusik empfing. An der eigentlichen Stadtgraͤnze beim Kollegiengebaͤude traten der Magistrat und die Buͤrger⸗Repraͤsentanten zur Mitfuͤhrung des Leichenzuges durch die Stadt in den Zug ein. Bei der Bischofsmuͤhle trenn⸗ ten sich saͤmmtliche Theilnehmer aus Schwerin von dem Zuge, mit Ausschluß des hiesigen Amtes, welches die Hohe Leiche bis zu dem 2 Meilen von hier entfernten Dorfe Zickhusen begleitete.

Hannover, 23. Febr. Die Grippe, welche uns seit 3 bis

4 Wochen stark heimgesucht hat, scheint ihren Abschied nehmen u wollen. Die groͤßte Ausdehnung hatte sie in den letzten agen des Januars und der ersten Woche des Februars erreicht, F aber damals im Ganzen einen milden, ohne besondere erhaͤltnisse ganz ungefaͤhrlichen Charakter; daß sie Kindern un⸗ ter 1 bis 1 ½ Jahren, alten Leuten und an sonstigen Krankhei⸗

ten Leidenden oft unheilbringend war, bege in der Natur der

llgemeinen nicht die große, fast momentane und lange nachhaͤngende Depression der Kraͤfte, welche sonst der Krankheit charakteristisch ist. In der späͤteren Zeit blieb diese aber nicht aus, besonders, als die Krank⸗ heit von der katarrhalischen Form zu der gastrischen uͤberging,

den Nachzuͤglern der

Sache. Anfaͤnglich beobachtete man im

welche letztere auch den noch vorkommenden d

v“ s, der Geburt glichkeit, Vater⸗ irgend einer

ar Aufnahme ist ohne Unterschied des Sta d der Religion geeignet, dsliebe und ausgezeichnet

t die besondere Zufriedenheit Orden ist keine Verleihu n bis zum heutigen Tage mi adigten, welche denselben mit de hrenzeichen fortfuͤhren, haben in Zukun unter den Eing nenthuren

men sind wey er Erkranku serer Stadt zu zaͤhlen, besonders we Katarrhe mit auf N.

hiesigen 9

Eigentlich entzuͤndliche For Schaͤtzung der Anzahl d ßlich; gewiß aber sind in un

Epidemie eigen ist. vorgekommen. ist unsicher und mi reigebliebenen als die Erkrankten man die ungemein haͤufigen fieberlosen nung der Epidemie schreibt.

glich Wuͤrttembergsche Gesandte am raf von Bismark, ist hier angekommen

Seine Ma

sich durch Anhaͤn nuͤtzliches des Koͤnigs erworbe ng des Adels verbunden. St. Michaels⸗Orden Be⸗ bisherigen Bande und Glieder des Or— 24 Großkreuzen, Der Koͤnig Beschraͤnkung g bei allen Klas⸗ Kreuze mit acht eckt, auf dessen ie gleichfalls bezeichnend: Großkreuzen und ichael in kriegerischer stellt, mit der Auf⸗ genseite: Virtnti. ohne das Bildniß des zwei Drittel dunkelblau, e tragen das Ordenszei⸗ von der rechten Schul⸗ ben einen goldgestickten z mit dem Sinn⸗ Commandeure das inder breiten Ordens, hangend, ohne Stern, und inem noch schmaͤ— Die Großkreuz Großkreuze des St. erne zusammen. Die ch so an die des ach jedem Grade St. Michael⸗Ordens im on 24 Großkreuzen zaͤh⸗ dens verliehenen nicht mit. des St. Michael⸗ die Ordens⸗ Alle Ausferti⸗ Koͤniglichen Hauses Taxen, Ordens⸗ von den bishe⸗ kuͤnstigen mehr b s St. Michagel⸗ itern Bekanut. gl. Hauses und des Bayerischen Orden

General G

Muͤnchen, 20. Febr. gestern die Dank⸗Adressen der beiden S gnaͤdigste anzunehmen und d Allerhoͤchstsie uͤberzeugt seyen Landtages ein guter sey und bleiben wer der Abgeordneten hielt gaͤnzlich durch Vorlegu Regierung ausgefuͤllt wurde. Minister der Justiz, Freiherr von schlaäͤge in die Kammer Verhuͤtung ungleichfoͤr Gerichtshofe des Reichs Verbesserungen der Geri sachen, hauptsaͤchlich aus einfachung und der Abkuͤrzung der theilte der Koͤnigl. Staats⸗M Oettingen⸗Waller einiger Be Einfuͤhrung der Landraͤthe Entwurss mit.

Wir theilen hier auch die am 19. Februar uͤber esse der Kammer der Reichsraͤthe mit: „Allerdurchlauchtigster,

ebornen hoͤchstens aus und 300 Rittern in jedoch den Orden auch an Ausl Das Ordenszeichen

naus einem von Gold lesurbl witen Spitzen, oben mit der r, von außen mit Gold e denen Buchstaben P. F. fidelis favere Patriae. scheint der heilige M litzstrahlen umgeben, und auf der Ge n diese Inschriften

as Ordensba

jestaͤt der Koͤnig hu taͤnde⸗Kammern auf abei auszudruͤcken geruht, wie daß der Gei

zu bestehen. aͤnder, ohne besteht kuͤnfti

au emaillirten Koͤnigskrone bed ingefaßten

st des geg

liche Sitzung, w fe von Seiten Zuerst brachte der S zwei Gesetze⸗ von welchen der eine auf ger Entscheidungen bei d gerichtet ist, der andere aber mega chts⸗Hrdnung in buͤrgerlichen dem Gesichtspunkte der Prozesse, erzielt. inister des Innern, Entwurf zur Abaͤr August 1828, betressend, sammt den Motiven M

heute ihre zweite oͤffent ng einiger Gesetzes⸗Entn

Theilen d P. sich befinden,

ommandeuren stung, von B rift: Quis ut tterkreuze erhalte ll. Michael. D d zu einem Drittel rosa. en an einem 4 Finger brei zur linken Seite abwaͤrts und dane hlen, worauf das Orde wiederholt ist; an dem m

dargestellt

Großkreuz ten Bande

stein, einen Gesetzes⸗

8G en von Stra stimmungen des Gesetzes v 9

duche: Quis was kleinere Ordenszeiche inde am Halse auf der kleinere Kre ken Bande auf das Kleid vil⸗Verdienst⸗Ordens, ichael⸗Ordens sind, tr ei Grade des St. vil⸗Verdtenst⸗Ordens an, mit welcher ealuls letztern der entsprechende ffner lange folgt. Unter der obigen Zahl v die an Inhaber des Hubertus⸗Hr se fruͤheren Inhaber der ndens tragen dieselben wie bi bamten behalten ihre Titel und E ngen gehen vom Staats⸗M bHdes Aeußern als Großka ge oder sonstige Zahlu hen Mitgliedern des Orden tet. Niemand darf u hoens bittlich einkommen.“ acung des Staats⸗Minister eußern folgen sich von nun folgender Ordnung: Ritter Orden vom heil pden; 4) Civil⸗ St. Michael⸗Orden Unsere Hauptstadt ist kam durch die von n Mitglieder der Staͤn ne an den oͤffentli ic Kunst schuf indessen still t. In diesem Somener werd Fittelsbachschen Fuͤrsten vollen Inbau der Residen ͤen. Aus dem hseistreichsten aussc he Muͤnchen ver

anvollen Ruf in

uz an e

großmächtigster König Eure Königliche M in Gefühlen durchdrungen, den Ausdruck der Treue, Dankes vor ihrem Königlichen Herrn und L Ja, es ist die rührende Stimme eines V Majestät die Versammlung der ruhten; Liebe ist d schers und des Volkes.

und Sehnsucht in Griechenland, und in Ju einstimmig kund gab, sie Dankbarkeit, welche B seines Monarchen schuldet. bleibt der Deutsche Zoll⸗Verein Majestät veranlaßt wurde, Badens, Nassaus und Frankfurts Beitr abermals vermehrt, und dessen und von Allerhöchstihrer, so w ten Weisheit und beharrlich Die Vermählung der geistvollen und aumuthrei stenstammes, dessen schen, ist für ganz n dadurch mit dem häuslichen Glücke A hochverehrten Sohnes jestät verbürgt sieht.

tenden Arbeiten an wähnen, deuten Alle welches Bayern sowo den Westen Europas mit dem Morgenl Darin, daß ein riesenhafter rung die Weltmacht Karl's des Großen d Agilolfinger scheiterte, Agilolfinger verwirklicht wird aber wohlthätige Walten der Geschichte; denn u thätig wird jenes Unternehmen, in Verbindun Dampfschifffahrt, auf den Handel und ja eines Theiles von Europa einwirken. die Ueberzeugung, daß nalbaues, so wie des Deutschen Zollvereins und d tretenen Hypotheken⸗ und Wechselbank, 18 Gesetzes-Verbesserungen gesichert werden den Landbau schützen und fördern, erfreuenden Betrieb

„Allergnädigster stät einberusen beeilt sich die Kan der Ehrfurcht und andesvater niederzulng

welche zugleich agen beide Ordensst von den freudigste Michael⸗Orde

der Reichsräthe, ns reihen si

daß unmittelbar n Grad des Stände des Reich wechselseitige Liebe Die Liebe des Volkes aber, d während Allerhöchstihrer bel nach Ihr

as erste Ihrer Worte, Ehrenzeichen

Besorgniß er Rückkehr so⸗ war nur der Zoll jener unau Tugenden mn. ine der segensreichsten diesee d „dessen erste G

hrenzeichen. inisterium des nzler⸗Amt aus. ngen werden weder s, noch von den zu ie Verleihung de Nach einer we iums des Koͤni an die Köͤnigl. 1)) Ritter⸗Orden vo 3) Militair⸗Max⸗ der Bayerischen

ayern den erhabenen

ründung von Enne nerliche Erweiternng dune itt die Wohlfahrt B Vollendung wir p 8 ie von der übrigen Deutschen Renz er Fürsorge zutrauensvoll hoff ät des Königs von G chen Tochter eines Zweige auf mehreren Thr Bayern ein um so frend

dessen ne

riechenland ¹ alten Deutschen zo Thronen Europas e igeres Ereigniß, al lerhöchstihres geliebten g Vatergluͤck gjestät der rastlos vorztn, u Namen tragenden Kaug gleich auf ein neues verbündeten Hll

Sr. Majest .Hubert;

Verdienst⸗Orden ; 6) Ludwig⸗O belebt sich wieder mehr und me allen Seiten des nde⸗Versammlun

das eigene Indem Eure M Landes herbeist g groͤßere Lebendi

chen allgemeinen An

dem großen, Ihre stdieselben zu hl unter sich, als mit dem ande näher um e, an dessen Volft Unterdrückers nd durch einen 9 1wir das ern überechenbar um g mit Eise Verkehr unseres Doch hegen ünen dieses

u er ins Lebey; für Bayern nur zn— welche den umn und der scc hielfe

d Theisnahr

nigen wird. g det werden

z gegen den Hofgart Kreise der Muͤnchen heiden; es geht lassen, gewo das Ausland. Nuͤnchener Schule

nach einem Jahrtause

kommen der „erkennern

nnen durch Eurer Majestät dieser Kuͤnst! 16“ raume Zeit in den Gegenden diesseit und jenf Oesterreich. V

(Deutscher Co Sr. Durchl.

kredit heben, cher Königlicher Aufmunterung schon hen. Wir sehen den Gesetzes⸗Entwürfen erüber, so wie über einige andere Ge geruhen, dann den Rechnunge ierte Finanzperiode mi

Gewissenhafligte

Königlichen Majestät ein den höchst bedentenden, sch attgefundenen Verminderungen ven! Ergiebigkeit mancher Einnahms⸗d ,so leben wir doch der ber ortdauer des Friedens hervon en eine bleibende sey, und nie mehrä die zum Segen des Volkes ven die Geißel der Nse ge Orte des Königreiches getto zu danken; daß ihr aber auce ßere Zahl von Opfern gefallen, dies zw⸗ on Eurer Majestät nit Kraft und Hingeb Vorkehrungen.

Wien, 15. Febr.

bien befindlichen assau erhielten soung den in m Jahre 1832 heimen Haus⸗, Hof⸗ secke an ihre Seite.

Februgr wurde von de ampfschifffahrts⸗ g gehalten, in welcher m von fuͤnf neuen Zöve; dieser D nz, und drei der zum eisernen Th Kapital von 1 nothwend

Schwingen verlei Majestät uns hi

udget für die v— Versicherung Wichtigkeit

durch die beharrliche ger geworden; w dem Jahre 1819 gaben, nur durch die größere errungen werden konnte daß auch diese, aus der gene Mehrung der Einnahm Nothwendigkeit derte Last seiner Abg rechruhr bisher nur weni dafür haben wir vor Allem Gott diesen Orten nicht eine grö ken wir der Weisheit der vp Allerhöchstihren Stellen 1 so umfassenden als v ken Eure Majestät des sich Charakters Ihrer Bapern; die Bayern, und w wie ihr hochherzige der Residenzstadt schwebenden To

Händen gespendet, die Bed den Jammer der Wittwen und Wai milderten, und wie wieder als erhabe Mildthäti

iu der Vorjaähre und 88 1 inlängli

t der chrerbictigste Leeratur hinlaͤnglich im außerorde entsprechenden und Staats⸗Kanzlei Sorgfalt Eurer . n Actionairen d enn er indessen nach

allmälig st

Donau⸗D smeral⸗Bersammlun die Erbauung Dampfschiffe ampfschiffe sind fuͤr selben sind fuͤr or bestimmt.

ruhigenden? schen Wien gen und Pest granschlage ist rt Tausend Gulden Uummen zu bringen,

eintreten werde, aben zu erhöhen. D

angeordneten undimg ung vollzogenen, 6 Mit Ruhrung ac⸗ h auch bei dieser Gelegenheit bevir⸗ allein mit liebender Bewunderum n schichtstafeln bocta, er erhabenen Familie danbic esengel kühn und standheßt ne Wohlthaten,

„Mit auffallendem

Interesse werden auf hie ler und ande

re groͤßere Silbermuͤn e beinahe keine in⸗

zsorte von Silber sterreichischen Thal so wie die Saͤchsi die Ursachen is it vielem Interesse da tes die Homodoͤ athische Ap

8 Urse stehen

erden es ewig in ihren G r König mit Sein r. Stuͤck Gewinn Stuͤck. Ueber cht hier m n hoͤheren Or t eine homoͤop chtet werden Unser Hof⸗Opern⸗ Drag, welche n gglisstion gemacht. jaͤhrliches B

sonders entsch der Raͤuber,

Freuzer pr. von Kämiglc n der Seuche Etusftum von ihr Dahingenftea Wittels bacher ang bie ebendes Vorbild des Muthes Und de Wohl können 88 „auf den redlichen Willen, auf Vertreter dieses Volkes zähler Kammer der Reichsräthe st rlich bewaͤhrt zu haben sich bewußt n huldvollst die erneute heilige

Ehrfurcht

rängniß der vo

das glorreiche Haus der otheke unter

nes und er gkeit dem ganzen V auf den guten Geist treue Anhänglichkeit der Anhänglichkeit, welche die Versammlungen unerschütt Geruhen Allerhöchsidieselben cherung dieser Treue und welcher wir ersterben: treugehorsamste Kam bruar 1837.“

Das Regier Majestaͤt unterm Michaels⸗Ordens jedem Ver

hat durch iit 5000 Fl. C. M. c dem ist ihr v enefiz gestattet, 2G erwarteten

h die Saͤngerin Lutzer girt ist, eine herrliche on der Theater⸗Direc⸗ und ihre kuͤnftigen Italiaͤnischen Oper wird sie der allertiefsten ufzunchmme Königlichen Majestät Alleruntert mer der Reichsräthe.

ungsblatt enthaͤlt die von Sr. Kanigice 16. Februar erlassenen Satzungen des 0. : „Fortwaͤhrend bemuͤht

Haͤuptling Joseph Scho

Joseph Schobri, der auch unter ahrscheinli

h Paul Schobri) gesellen, in die Gegen⸗ schiffung zerstoͤrte iff seines Fähr⸗

3 16. F9 München, t sich mit 1 ates gefluͤchtet. Flucht vor n sicherer der V Bote von Tyrol Am 26sten v. M. b ndgerichtsbezirke lawine los, nahm schleuderte das Wo ert Schritten

seiner Ueber erst das Sch erfolgung zu ent meldet neuerding rach in dem von Meran um Richtung gera s in eine

(heißt es im Eingang echende lohnende Anerkenntnih e der Wuͤrde eite em Uns anerkan

te als oberster Ordensheur beschlossen, und beschließen wie 3 Artikeln die Statuten, 1ee 3 ie bisherigen Satzungen des St. und derselbe einem Verdienstordene

s folgenden Un⸗ Berge ober dem 5 Uhr fruͤh de auf diesen r Entfernung von Das Haus lag uersleute Johann etten gelegen, ka— barste Weise davon.

dienste eine entspr schaffen zu koͤnnen, und bei Großmeisters des St. Michaels Orde termaßen zustehenden Rech machend, haben Wir Folgen dann in 1 chen Inhalts: Ordens sind auf, tige Verleihungen beirifft, zu

Nuͤmmern die zwei Ba welche noch

tzung auf d

ie wunder

233

leute

8

Die Kinder dieser Bauers dienst gegangen.“

waren schon in den Fruͤhgottes⸗

Wien, 20, Febr. (Wiener Ztg.) Auf Aleerhöchste An⸗

ordnung wird fuͤr weiland Se. Majestaͤt Koͤnig Gustav V. die

Hof⸗Trauer von heute, den 20. Februar, an efangen durch zwoͤl da ohne Abwechselung bis einschließlich 33 Mäͤrz erden.

Die Prager Zeitung enthaͤlt eine Kundmachung, in der es heißt: „Se. Majestaͤt haben mit Allerhoͤchstem Kabinete⸗ Schreiben vom 27. Dezember v. J. den Bau einer steinernen Bruͤcke mit gewoͤlbtem Bogen uͤber den Beraunfluß allergnaͤdigst zu bewilligen, ferner dem Beufonds das Höchstdenenselben von den Boͤhmischen Herren Staͤnden dargebrachte Kroͤnungs⸗Ge⸗ schenk von 10,000 Stuͤck Dukaten zu widmen, und zu gestatten geruht, daß diese Bruͤcke Hoͤchstdero Namen fuͤhre.“

Slsien. 8

Neapel, 9. Febr. (Allg. Ztg.) In Folge des Brand⸗ Ungluͤcks im Koͤniglichen Palaste die Karnevals⸗Belast⸗ gungen waͤhrend der beiden letzten Tage, solglich auch der Korso, der an diesen Tagen gewoͤhnlich besonders belebt ist, und bei der guͤnstigen Witterung es auch dieses Jahr gewiß gewesen waͤre, eingestellt. Die Passage vor dem Koͤniglichen Palaste ist untersagt,

und alle Eingänge auf den Schloßplatz sind mit Kavallerie besetzt. I Derselbe bietet einen traurigen Anblick dar, ringsum sieht man

nichts als Soldaten, welche die vom Brande verschonten Truͤm⸗

mer aus dem Palaste tragen und sie unter freiem Himmel häufen. Das hiesige offizielle Journal beobachtete 76u barer Weise ein tiefes Stillschweigen uͤber den Brand; dadurch wird die Verbreitung der verschiedenartigsten Geruͤchte uͤber des⸗ sen Entstehen und den erlittenen Schaden, welcher auf jeden Fall sehr betraͤchtlich seyn muß, beguͤnstigt. Zwei Pulverkasten, de⸗ nen das Feuer sich schon sehr genaͤhert hatte, wurden mit Noth noch bei Seite geschafft. Die Verwirrung im Palaste soll graͤn— zenlos gewesen seyn, und Personen, die beim ersten Feuerkaärm

herbeigeeilt waren, versichern, daß sich in den verschiedenen Kor⸗

ridors und Hoͤfen mehr als 8000 Menschen befunden haben.

Es zeigte sich großer Mangel an Loͤschgeräͤthschaften, Feuereimern

und Spritzen, so daß nur sehr sparsam mit Wasser manoͤvrirt werden konnte. Der Koͤnig schrieb eigenhaͤndig an den Oberst

eines der Schweizer⸗ Regimenter den Befehl, sich mit seinem Regimente augenblicklich in den Palast zu begeben. Graf Lebzeltern, Oesterreichischer Gesandter am hiesigen

Hofe, gab letzten Sonnabend der jungen Koͤnigin zu Ehren

einen großen Ball, den IJ. MM. und die Prinzen mit ihrer Gegenwart beehrten. Graf Lebzeltern war einer der Ersten ge— wesen, welche beim Ausbruch des Feuers in der Koͤniglichen

Residenz erschienen.

Da die Cholera hier nun beinahe ganz aufgehoͤrt hat und

nur noch ein oder zwei Faͤlle woͤchentlich vorkommen, ohne toͤdt⸗ lich zu seyn, so werden keine Bulletins mehr a zgegeben

vI 1 Madrid, I1. Febr. Die zur Pruͤfung der Vollmachten

der Deputirten ernannte Kommission hat entschieden, daß die gelegenheiten. 1 n bedeutsamen Werken wahrscheinlich die Statuen welche in dem en hin aufgestellt er Kuͤnstler wird einer das Geruͤcht, Kaul einen bedeutenden ssen sehr zu er erhalten 1 8 vielfachen Ungehorsams verabschiedet worden, trieb sich eine ge⸗

Bewohner Havasäa's nicht denselben Wahlgesetzen unterworfen

seyen, wie die Spanischen Buͤrger, und daß die daselbst bereits erwaͤhlten Deputirten daher nicht zugelassen werden koͤnnten.

Nge. Die neueste Nummer der Tuͤrkischen Zeitung Tekwimi 1“ vom 21. Schewal (28. Januar) enthaͤlt folgende rtikel:

Ein ruchloser Mensch, Namens Musg. ner e ei

88 „ensch, Namens Musa, der fruͤher bei

dem Defterdar Ali Risa Efendi Bedienter gewesen, und ob

r ‚n seit des Bosporus

herum. Unterdeß kam in seiner verderbten Natur ein schwarzer

1 Anschlag zur Reife. Mit einem Tscherkessischen Dolche bewaff⸗ ie gegenwaͤr⸗ des Herzogs von wissenschaftlichen Aus⸗ bekannten, und seit Dienste der stehenden Dr.

net, ging der genannte Musa am 24. Ramasan, in der I1ten Stunde, nach der Moschee Aja Sofig, wo Ali Risa Efendi vor dem heiligen Member saß. Der Boͤsewicht stellte sich hinter den Efendi, als wollte er betteln, und stieß ihm seinen Dolch an mehreren Stellen in den Leib. Der Efendi ging sogleich

F h. kurz vor dem Ablaufe der Fastenzeit) ass Maͤrtyrer u Gott ein, und der Moͤrder, welcher am aͤußeren Portal der er Oester⸗ aft in Wien eine it Stimmen⸗Mehr⸗ n beschlossen die Distanz die zwischen Nach einem Million und einigen ig, und um diese Sun len neue 4procentige Actien kreirt

Thore der Moschee ergriff und festnahm, 1 von Sei 6 Tbeö h s griff festnahm, ist von Seiner Hoheit zen gesucht; es giebt oder auslaͤndische im Gold, welche nicht er finden z. B. schen und andere nan nicht einig. von, daß durch freigegeben, und der Leitung eines

Moschee festgehalten wurde, erlitt die Todesstrafe. Die Leiche

des Ali Risa Efendi wurde am Fruͤhmorgen des folgenden Ta⸗

ges bestattet. Der Familie des Seligen hat Se. Hoheit de en ganze Verlassenschaft geschenkt. Da die 8ön 6 Cefen. durch das, was er hinterließ, nicht vollstaändig gedeckt werden konnten, so geruhten Se. Hoheit, die Tilgung des Restirenden selbst zu uͤbernehmen. Außerdem ist die Familie Ali Risa's mit

einer Großherrlichen Pennon begnadigt worden.“

FEin Wachtmeister (On⸗B aschi) von der Garde⸗Kaval⸗ lerie, Hassan Agha, welcher den Boͤsewicht Musa am aͤußeren

zur Audienz gezogen und zum Lieutenant (Mulasim) befoͤr⸗ dert worden, daneben hat er Großherrliche Gnaden⸗Geschenke empfangen.“

„An die Stelle des ermordeten Ali Risa ist der bisherige Nasir der Großherrlichen Stiftungen, Muhamed Hassib Efendi, mit dem Range eines Muschir's getreten Derselbe hat am 27sten Ramasan, zu einer gewaͤhlten gluͤcklichen Zeit das herkoͤmmliche Harnan sammt Decoration empfangen.“ 1

„Eine Anzahl Individuen in Arnaud, welche vor einiger Zeit, die Wohlthaten des Großherrn mit Undank vergeltend, zu Aufruhr und Empoͤrung sich erdreistet hatten, sind von Reue ergrissen worden und haben in Foige dessen bei Emin Pascha dem Muteserrif von Tirhala und den drei Sandschaken um Gnade und Amnestie gefleht. Desgleichen ist der bekannte Ta⸗ filbus (Tafil Bussi), weicher zu verschiedenen Malen als Empoͤrer auftrat, endlich zu der Erkenntniß gelangt, daß die Strafe seines Beginnens nicht ausbleiben koͤnne, und hat darum angehalten, daß die Unterschrift der Verzeihung auf die Liste seiner Frevelthaten kame. Sowohl den erstgenannten Indivi⸗ duen, als auch dem Tafilbus ist durch den Mund Emin Pa— G Segnad gung des Sultans geworden.“

Wie dasselbe Blatt der T uͤrkischen Zeitun 1 haben die Sandschak⸗ Bege der Gechern net ungaersctet, Vice⸗- und Contre⸗ Admirale) auf eine Vorstellung des Groß⸗ Kapudans eine angemessene Gehalt⸗Zulage bekommen. Der in Rustschuk residirende bisherige Patrona⸗Kapudani und Ober⸗ Befehlshaber der Donauschifse, Omar Bei, ist penstonirt wor⸗ den und Ahmed Bei an seine Stelle getreten.

Dieselbe Zeitung enthalt ferner einen Artikel, worin

*) Die Fasten im Ramasan dauern bekanutlich nur bis Sonnen⸗ Untergang.

eschelebenen Ge otteshaͤusern eingeschaͤr leiblichen und geistigen vorgeschriebene

ewissenhafte Abhaltung der vor een und anderen einen anderen, welcher die Reinlichkeit, besonders der

gen, den glaͤubigen uͤhr

ft wird, und Vortheile der n religioͤsen Waschun⸗

Moslimen auseinandersetzt und zu Gemuͤthe

Irnlanbd.

rofessor der Geschichte an der Loebell, hat von Sr. N uͤr die Ueberreichung seiner r und Humblot ersch

Berlin, 26. Fe Universitaͤt zu Bonn, D ge der Belgier f hier im Verlage von Dunck fe aus Belgien“, Chiffre in

herrschende Krankheits⸗ ganzen Regierungs⸗Bezir (mehr oder weniger halisch⸗rheumatis erzen mit und ohne Fi te sich dabei die un ankheit aus, daß fast keine Familie In den mei

dem Koͤni ienenen Schrift: werthvolle goldene Dose mit Brillanten zum Geschenk er⸗

„Reisebrie des Koͤnigs Namens⸗

Charakter sowohl in Ber⸗ rke Potsdam war in auch wohl n Schnupfen, Husten, eber kamen sehr haͤu⸗ uter dem Namen die sich dergestalt epide⸗ a Uebel ganz Krankheit bei eistand bald vo Personen dagegen, wie auch Uebeln leiden, ist sie gewoͤhn⸗ rt auch durch Lungenlaähmung den Tod herbei. Hin und wieder üutzuͤndungen, Blut⸗ laß und sonstige In der Re⸗ zttigkeit und Hinfaͤllig⸗ und von welcher selbst mdie Grippe nicht zum vorigen Monat noch bergingen. Aehn⸗

fast allen uͤbrigen rungs⸗Bezirken Koͤs⸗ neheit, ohne an sich boͤsar⸗ zur Folge, woran denn mehrere

Der vor lin als im flossenen M dieser Stunde) k Kopf⸗ und Halsschm fig vor, und es bilde oder Influenza bekan misch verbreitete, verschont blieb. gehoͤrigem Verhalten au uͤber; bei alten und sche bei solchen,

och bis zu

von dieser sten Faͤllen ging die ch ohne aͤrztlichen waͤchlichen die schon an anderen lich von laͤngerer Dauer un u. s. w. zuweilen in w entstanden aus sturz und andere gefaͤhr durchgreifende Mitte gel ist die Kr keit verbunde ersonen befallen w Ausbruch kommt.

gastrische Uebel vor,

enigen Tagen Gehirn⸗ und Lungen⸗E bei welchen Ader l[eongewandt werden mußten.

der Grippe liche Zufaͤlle,

ankheit mit einer großen M n, die noch lange fortdauert erden, bei denen Außerdem kamen die leicht in nervoͤse uten die Gesundheits⸗Berichte aus In den Regie g hatte die Kra

en der M lin und Mersebur tig zu seyn, oft Ner Personen starben.

Nachri ist bei der St Auch sind stromwär Schwedt ꝛc. eingetroffen, fahrt als wiederhergeste noch nicht der Fall, indem das schwachem Eise belegt ist, hoffen steht. us Koͤln wird naten vorbereitete Re hauses unter der Le Bildhauer Wil zweiten Haͤlfte war mit seinen N Zierde des Rathh stellung. Der Verein Nr. 344. der Staats⸗Zeit geschehen ist, gedeiht im vierzig Mitglieder. sich einen

Konarchie.

chten aus Stettin vom it einigen Tagen a ereits mehrere Fa und man kann Ut betrachten.

2sten d. M. zufolge, les Eis verschmw hrzeuge z. B. von G von dieser Seite die Schiff⸗ Dies war jedoch seewaͤrt

aff noch, wenngleich nur mit oͤßsung indeß binnen ganz kur

chwunden.

zer Zeit.)

gemeldet, d stauration am w itung des Stadt⸗B helin Im hoff begonnen des sechzehnten aͤuten und auses und verdien bildender Kuͤn

die seit mehreren Mo estlichen Portal des Rath⸗ aumeisters Weyer von dem unen worden ist. Jahrhunderts erbaute Porta! ge vorzuͤgliche istler, dessen bereits in ung vom vorigen Jahre E mer mehr und nenden The n gebildet, der sich ersammelt und Eigenthum des Vere Bez. Dusseldorf Medizinalwesens e geleistet:

40,440 Rthlr. 37,345 Rth . 154,513

Bogen einst eit

rwaͤhnung zaͤhlt jetzt schon uüͤber ilnehmer haben unter allwoͤchentlich

t. Die zeich Compositions⸗Verei einmal zu einem Lesekreise v seine Zeichnungen ein

liefert, die dann Gemeinden des den Kosten des Kultus, Unterrichts drei letzten Jahren foig fuͤr den Kultus fuͤr den Unterricht. fuͤrdas Medizinalwesen 29,018

zusammen 223,971 Rts. Beitraͤge hat darit meindeleistungen ren allmaͤlige uschulden, je hr verminder ggen Jahre für den Reg. Verein hat Veranlassur ten und in verschiedenen g spezieller und oͤrt nes sich zur Fabrikarbeite

(r. 30,721 Rthlr

,895 Rtl. 20 ¼,609 Rsl. müihren Grund, daß ein zu Bau⸗Unt Vollendung und. b ne Beitraͤge abnel n werden.

Die Abnahme der großer Theil dieser gen erfolgt ist, durch de weise Tilgung der Ba hoffentlich sich noch me Der im vori gebildete Gewerbe⸗ allen groͤßeren Staͤd eine zur Foͤrderun sind. Diese habe Handwerker und Unterricht guszubilden, und es Zweck errichtet worden, versprechen darf.

————ö

ernehmun⸗ eziehungs⸗

Bez. Duͤsseldorf g gegeben, daß in Kreisen Loka!⸗Ver⸗ nteressen entstanden fgabe gemach gewerblichen eischulen fuͤr amkeir man

besonderen Au r durch geeig sind daher Fr von deren Wirks

——

Wissenschaft, Kunst und Literatur

vier⸗Virtuosin Dl!le. C ünstlerin hat diesen gegebenen Konzert technische hinreißende Geꝛ at, daß wir d andtheit zu achten, mit w überwunden geworden mit ihrer Kun ßten sie nicht besse jer des Klavierspiels aus der inner in des Instruments äußeren Weise ihr

bedeutender Ruf wa orangegangen, und d 1 dem gestern Hier ist keine b. sondern eine r so einnim

ar der Klav ie junge K eistungen in zendste gerechtfe zu bewundern hätten, die unser geistiges Oh auf die siegreiche Gew chanischen Sch ist so eins

rt aufs glän⸗ ertigkeit, die wir falität des Spi fast vergessen die größten me Die Kunstlerin anzes Wesen darin zu charakteristren, als So wie bei jener orzudringen schien, der Künstlerin ein⸗ rinnert sie am mei⸗

st, daß ihr g

wir sie die Schecht ingerin jeder T sten Seele herv so ist hier jedem To se ihres Spiels e s geistreichen, humoen ur daß dieser I. eine Rivalin aber hne jedoch die Grä ir hierbei eines

sten an Felir Men geccentuirten Vortrag, u ßerer Ruhe beherrscht, s mehr dahiureißen läßt, o überschreiten. Wenn w Ranges gedenken, der uns vor k leut erfreute, des Herrn ter Vergleich dar. 1 Wieck, scheint uns Eigenthümlichkei lich, daß dem männl Ingredienzien beigemt tuxell seiner Kunstgeno gen hat. Dah bewundert

die weiche Elastizität,

leidenschaftliche Ausdru⸗

eister sein Spiel

eiblicher An— anderen Klavier⸗Virtus urzem mit seinem au er, so bietet si

sgezeichneten Ta⸗ ch uns ein interessan⸗ und das der Dlle. Elnra „Verschiedenheit demnech ¾

Keiz auszuüben Einen eben andererseits Kraft und Pl⸗ minen, daß an beiden e

Beider Spiel durch eine in ih t einen so gro ichen Natmell des scht sind, wie sich ssin mit männlicher er dlirfte es auch ke

so viel weibliche das weibliche Ra⸗ auntasie durchdrun⸗ in Anderes vor le Leichtigkeit, ge Schwung, der em Vernehmen nach hat

an der Letzteren d ick des Spiels.