“ “ “ v“ 8 “ 8
usnal Mäͤrkte zu Oranienburg, Nauen, Friesack, Neu⸗ e- ⸗Sranset 1 die erkauften Pferde zur Stelle abgenommen und bezahlt; in “ jener fuͤnf Orte dagegen, sind die erhandelten Pferde in das bei der Stadt Oeenteneöneh belegene Remonte,Depot Baͤrenklau selbst einzuliefern, und is daselbst auch die Bezahlung in Empfang zu nehmen. Die E forderlichen Eigenschaften der Pferde, so wie die sonstigen Be⸗
3 i dem Verkaufe sind bekannt. b 1““ zu Stettin hat kuͤrzlich den Einnahme⸗
sgabe⸗Etat dieser Stadt fuͤr das Jahr 1835 zur oͤffent⸗ — gebracht. Die Einnahme betrug danach 160,477 Rthlr., die Ausgabe aber 176,525 Rthlr. Da jedoch unter die⸗ ser Ausgabe ein belegtes Kapital von 9056 Rthlr. und die amor⸗ tisirten Stadt⸗Obligationen zum Betrage von 4075 Rthlr. auf⸗ gefuͤhrt stehen, so reduzirt selbige sich auf etwa 163,000 Rthlr. . sind sonach circa 2600 Rthlr. mehr ausgegeben als einge⸗ nommen worden, was sich dadurch erklaͤrt, daß die oͤffentlichen Brauten den fuͤr die Jahre 1830 bis incl. 1835 festgesetzten Etat m 13,792 Rthlr. uͤberschritten haben. Die Zuschuͤsse zur Ar⸗ men⸗Kasse beliefen sich auf 17,410 Rthlr., da die Haus⸗Kollekee nur einen Ertrag von 5200 Rthlr. gewaͤhrt hatte. .
Mittelst telegraphischer Depesche aus Koͤln ist ““ Sehes: hier eingegangen, daß in der Sitzung der Franzoͤsischen Deputirten⸗Kammer vom 7ten d. der Gesetz⸗Entwurf wegen der Trennung des gerichtlichen Verfahrens bei gemeinschaftlich von Nilitairs und Civilisten begangenen Staats⸗Ver⸗ brechen mit einer Majoritaͤt von zwei Stimmen ver⸗
worfen worden ist.
Auswärtige Börsen.
Amsterdam, 6. März. 1
2 W““ P““
8 1 Niederl. wirkl.
Loose zu 500 Fl. 113 ¼. ½- Loose zu 100 Fl. Hranee Sch. 64 ¼. 64 ⅞. do. 4 % Anl. 100. 8. Lolh. Loose —. 5 % Span. Anl. 22 ¼¾. 22 . 2 ½ 0% Holl. 53 5 ⁄1 6. 533/1 6.
8
1Iir 5. 6.
Den 11. März 1837. Amtlicher Fonds- und 2K-Causur Zetne. Pr. Toar. sec; Er. Cour. Brief. Geld. Brief. Seld.
g 12 257 St.-Sehuld-Seb. 4 102 ⁄12 2 Pomm. do. 11982 1“ Pr. Engl. Obl. 30. 4 100 G 8 [Kur- u. Neum. do.] 5 PrämSch. d. Sech. — do. do. 89 1
rm. 0bl. m. l. C. 4 Schlesische do 8g 82 Int. Sch. do. 4 Rückst. C. und Z. Berl. Stadt-Obl. 4 Sch. d. K. u. N. Königzb. do. 4 Rold al marco Elbinger do. 4 — Neue Ducaten Danz. do. in Th. — 43 ½ riedrichsd'or Westpr. Pfandur. 4 103 Aud. Goldmün- Grossh. Poz. do. 4 1035,½ zen à 5 Thl. Detpr. Pfandbr. 4 103 ¾ Ihisconfo
106 /½
214
125%¾
86 215 18 ¼ 2 127; 9 73
12
—
99 2 12 1 2 Pr. Uaur.
Thlr. zu 30 Sgr. Wrief. Geld.
142 ¾ 141 ½
103 ½
mechsel-Cours.
Kurz 2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Mt. 6 24
2 Mt. 80 ⁄12 2 Mt.
2 Mt.
2 Mt.
8 Toge 2 Mt.
3 Woch.
Amsterdam do. Hamburg do. London Pariz Wien in 20 Xr... Aagsburg Breslau Leipzig .. . . Frankfurt a. M. Wz. Petersburg .
152 ½ “ 6 23 ¾ 101 ¼
——
300 Fr. 150 Fl. 130 Fl. 100 Thl. 100 Thl. 150 Fl. 100 Rbl.
99 101 ½ 101 ¾⅔
30
Koͤnigliche Schauspiele. 1 1 Sonntag, 12. Maͤrz. Im Opernhause: Armide, große he⸗
22 ½. 5 % Span. 24 11. Passive 73⁄1.. Ausg. Sch. —. Zinsl. 8 62 een PPröüm. Sch- 112 ½¼. Poln. 117. Oesterr. Met. —. Antwerpen, 5. März. Neue Anl. 24 ¾. 6 Franbkfuart a. M., 8. Mäcz. in Oesterr. 5 % Met. 104 ½. G. à2 % 99 ½. G. 2 ½ %
8 7 „
561
roische Oper in 5 Abth., mit Ballet. Musik von Gluck. (Dlle. Hanal: die Furie des Hasses, als Gastrolle.) Preise der Plaͤtze: Ein Platz in den Logen des ersten Ran⸗
ges 1 Rthlr. 10 Sgr. ꝛc. Im Schauspielhause: Die Fuͤrstenbraut, Schauspiel in 5
2 75 8. G. 1 % 24 ¾. 24 ⁄¾. Bank-Aotien 1643. 1641. Partial-bI- 14142⁄.
Abth., vom Verfasser von „Luͤge und Wahrheit.“ (Dlle. B.
ich: athilde v. Wallerbach.) Hierauf: Magister Qua⸗ Seen eeahs in 1 Akt, nach dem Franzoͤsischen, von C. Blum. Montag, 13. Maͤrz. Im Schauspielhause: Kaiser Frie⸗ drich der Erste, zweiter Theil, oder: Friedrich und Alexander, historische Tragoͤdie in 2 Abth., von E. Raupach. 8 Dienstag, 14. Maͤrz. Im Opernhause: Rothkäͤppchen, Feen⸗Oper in 3 Abth., mit Tanz. Musik von Boieldieu. Im Schauspielhause: Franzoͤsische Vorstellung.
8
*
Konigstaͤdtisches Theater. Sonntag, 12. Näͤrz. 89 Adlers Horst. Romantisch komische Oper in 3 Akten, von Karl v. Holtei. Musik von Kapellmeister Franz Glaͤser. (Herr Beckmann: Vater Renner.) Montag, 13. Maͤrz. Zum erstenmale: Parteien⸗Wuth, oder: Die Macht E11““ Original⸗Schauspiel in on F. W. Ziegler. Ee.sn S. 14. Fecr⸗ Julerl, die Putzmacherin. „Parodi⸗ rende Posse mit Gesang in 2 Akten, von Meisl. Musik vog A. Muͤller. (Herr Beckmann: Licinerl.) Vorher: Der Braut⸗ schleier. Lustspiel in 1 Akt, von Frau von Weißenthurn.
Meteorologische Beobachtung. Morgens Abends Nack einmaliger 6 Uhr. 10 Uthr. Beobachtung.
Nachmittags 10. März. 2 Uhr. Luftdruch.. 334.65““ Par. Lustwärme. +- 2,8 ° R. Thaupunkt. + 0,190 R. Dunstsättigung 80 pEt. Welter... halbheiter. Wind .„„ 0 W. W. SW. Wolkenzug.. W. W.
Tagesmittel: 33422“ Par.. +. 290 R..
Quellwärme 6,6 0 R. Flußwärme 1,5 0 R. Bodenwärme 2,0 9 Ausdünstung 0,053“% Niederschlag 0. Nachtkalte +. 0,20% — 0,99 R. 76 po.
33 5 52 ‧Par. 1 283 30 par. + 4770° R. + 1.20 R. 60 pCt. 79 pCt. halbheiter. heiter.
Redacteur Fd. Cottel. raxanc.,
Gedruckt bei A. W. H
8 318 †
““
— eum
sIIs
—,
Bekanntmachungen.
8 Bekanntmachung.
Wir bringen hierdurch zur oͤffentlichen Kenntniß, 5 daß die biesigen Handlungshaͤuser Carl Lederer 1) der Herr und A. O. Faͤhndrich & Comp. sich verpflichtet 2) ⸗ haben, die Produkte des Messingwerks zu He⸗ 8 germuͤble und des Kupferhammers bei Neu⸗ ⸗ stadt Eberswalde an Lattun, Rollmessing, mes⸗ 8 singenen Kesseln, Messingdraht, Stuͤckmessing und “ Zinkblechen in ihren hiesigen Niederlagen zu den⸗ zu Mitgliedern selben Preisen zu verkaufen, welche auf den ge⸗ nannten Werken fuüͤr 88 Käufee sestgesebt worden sind
Berlin, den 24. Februar 1837.
Koͤnigl. Ober⸗Berg⸗Amt fuͤr die Branden⸗ burg⸗Preußischen Provinzen. “ “ ““ Nothwendiger Verkauf. Stadgericht zu Berlin, den 5. Dezember 1836.
Bei der heute tiven Direktoriu Eisenbahn⸗Gese
wir hiermit Der
Allgemeiner Anzeiger fuͤr die P
Beka
Buͤrgermeister Fr toriums und der Stellvertreter des 1 zur Kenntniß der Interessenten Magdeburg, den à2. Maͤrz 1837. Ausschuß der Magdebur ziger Eisenbahn Gesellscha
nntmachung Neue in die Welt
g.
stattgefundenen Wahl eines defini⸗ ms der Magdeburg⸗Halle⸗Leipziger llschaft sind Ober⸗Buͤrgermeister Francke, Stadtrath Costenoble, Regierungs- Rath Mellin, Stadtrath Cuny,
Kaufmann C. Schultze und Kaufmann L. Zuckschwerdt
und unter diesen der Herr Ober⸗ ancke zum Vorsitzenden des Direk⸗ Herr Stadtrath Costenoble zum Vorsitzenden erwaͤhlt worden, was bringen.
des Christenthums erwaͤrmen und Fuͤhrer dienen.
Zu haben bei E. S. Mittler bahn Nr. 3), Posen, Bromberg, und bei L. Bamberg
Bei Ludwig Oehmigke in Nr. 8, ist so eben erschienen:
Der Tag des Herrn un In Beie Mit biblischer, bistori
sen, insonderheit ernstgesinn geordneten Sonntagsfeier, 2 Beherzigung vorg
von
geno
⸗Halle⸗Lei ⸗ woh
1 ft.
von Bismark.
Das in der Krautsgasse Nr. 36 belegene Grund — staͤck des Kiͤnigl. Hof⸗Apotbekers Silway, taxirt zu 11,830 Thlr. — sgr. 6 pf., soll
am 29. August 1837, Vormittags 11 Uhr, en der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen
Der dem Aufenthalte nach unbekannte Partikulier Carl Eduard Rathenow wird hierdurch öffentlich
vorgeladen.
We
““ 8
Bekanntmachung.
Weil auf den 24. Maͤrz d. J. der Charfreitag faͤllt so wird die auf diesen Tag angekuͤndigte Versteigerung der dem Johann Friedrich Weißenborn zu Streckau gehoͤrigen beiden Guͤter, Feletlicher Varschehe nach, am folgenden 25. Maͤrz d. J., Morgens 10 Uhr, an Gerichtsstelle in Droyßig gehalten. Fuͤrstlich ö 8e der Herrschaft
royßig.
Dr.
Berlin.
Denkschrift Uebergabe d
In der Ritter⸗Akademie zu Brandenburg wied die bffentliche Pruͤfung der Schuͤler aller Klas⸗ esn Sonnabend den 18ten d. M. in herkoͤmmlicher Weise stattsinden, wozu die geehrten Gonner und Freunde der Anstalt, besonders die werthen Aeltern der Zoͤglinge, mit geziemender Ehrerbietung einge⸗ laden werden. Burg Brandenburg, den 8. Maͤrz 1837. Bsereasnnn Direktorium der Ritter⸗Akademie. 682 Dr. Blume. Gr. 8vo
Schm
zur
Nach eingeholter Landesherrlicher Genehmigung soll die Avotheke zu Doberan sammt dem Hause, in welchem dieselbe seither betrieben worden, mit allem Zubehhr an Pertinenzien, Waaren und Utensilten,
ffentlich meistbietend verkauft werden. Zu diesem Zwecke ist in der Wohnung der verwittweten Frau Hof⸗Apothekerin Framm zu Ooberan ein Termin auf den sechsten Maid. J. 1837, Morgens 11 Uhr, angesetzt und werden Kaufliebhaber dazu ergebenst eingeladen, mit der Bemerkung, daß bei annehm lichem Bot der Zuschlag ohne Abhaltung weiterer Termine erfolgen soll. Die veoefgn des Hau⸗ ses und der Apotheke mit Zubehde steht Jedem fret auch sind die Verkaufs⸗Bedingungen nebst einer Uebersicht des bisberigen Geschäfts⸗Ertrages beim Herrn Dr. G. A. Boͤckler zu Rostock einzusehen. Doberan, am 6. Maͤrz 1837.
SIRbbung.
Die zum Verkauf gestellte Hof⸗Apotheke ist die einzige in dem volkreichen sehr besuchten Seebade Doberan und zur Etablirung einer Gewuͤrz⸗ und Materialwaaren⸗Handlung privilegirt. Das Haus, worin sie besindlich, liegt weftwaͤrts am Kamp, hat drei Etagen, geräͤumigen Hofplatz mit Garten, ist zum Betriebe des Geschaͤfts und zur Vermiethung an Badegaͤste zweckmaͤßig eingerichtet und erst küͤrz⸗ lich neu vrrn 889 gehoͤrt dazu in Zeitpacht
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geschichte, und dem in diese lenden Jubi gehen. Daher
und sie kann, selbst geschoͤpfte gelischen Kirche
Erb
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1 nach in die Von
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Leipz
daß es sich nu
lieb
8
Literarische Anzeigen.
Empfehlenswerthes Geschenk fuͤr Confir⸗ Durch alle Buchha 8
Weibli ch Charakterzuͤge, Gemaͤhlde und Reflexionen
von Friedrich Ehrenberg, Koͤniglichem Ober⸗Hofprediger Konststorialrathe Dritte 2 Bäaͤndchen. he-. Velinp. Eleg. brosch. Preis 2 Thlr. A.
So eben ist erschienen: Der Tag zu Schmalkalden und die
Einereformations Erinnerung an das Jahr 1537. Heraus⸗
. 10 Bogen. Die Begebenheit und die Bekenntnißschrift, mit denen sich die vorstehende Schrift beschaͤftigt, bezeich⸗ nen einen wichtigen Abschnitt in der Reformations⸗
Beduͤrfniß fest im Auge
Leipzig, den 20. Febr. 1837.
Confirmandengeschenk.
auungsstunden fuͤr Juͤnglinge und
Sechste verbesserte ig, bei Friedrich
Mit Kupf. Die beste Empfehlung dieses
befindet, und denen, die es m und werth geworden ist.
24 Bogen. Gr. 8vo. Der Verfasser stellt die Tage Zusammenhange dar, welcher schichte umfaßt, und tenden Idee fuͤr die ganze Sch nach, wie der Tag dem Schoͤpfer im Stoͤrungen der Suͤnde in der
manden di
ndlungen ist zu haben:
iblicher Sinn und
es Leben.
2
seiner Kirche fortgebild
Wuͤrde und Bestimmnng zuruͤckg
und Wirklichem Ober⸗ ꝛc. ꝛc. in Berlin.
verbesserte Auflage. Auch bei
Kunstblattes:
W. Hayn (Zimmerstraße Nr. 29).
darauf fuͤhren wir unverzoͤgert ut
eularfeier der billigen Bedingungen aus.
zur dritten Saͤ schen Artikel.
er Schmalkaldi
alkaldischen Artikel.
geschichtliche Denkschrift Bei G. Reimer in Berlin ist
n allen Buchhandlungen zu hab
M. Meurer, Archidiakonus zu u. Mitglied d. histor. theolog. sellschaft zu Leipzig Geh. Preis
15 sgr.
Hessemer, F. M., Arabische Bauverzierungen. 18 Heft, 2 Thlr.
Taktik der reitenden Artillerie. des General Monhaupt. 1 Thlir. 25 sgr.
22 ¼ sgr.
es waͤre unrecht gewesen, sie bei m und folgenden Monate fal⸗ laͤum mit Stillschweigen zu uͤber⸗ entwarf der Verf., das vorhandene behaltend, die obige Schrift, als eine treue und aus den Quellen Darstellung allen Gliedern der evan⸗ empfohlen werden.
C. H. Reeclam.
1
Por*sessio oder das Recht des Holst, A. F, die Todesstrafe a 1 Thlr
oͤdieen, ufl. Geh.
S8 Sophokles 8 ger. 2 Bde. 3te A Rachlaß 2ter Band, ord. Pap. 1 Thlr. 3 ½ sgr, Velinpap. 1 Thir 223
22
———
sgr. Jungfrauen ihrem feierlichen Eintritte Mitte reiferer Christen. Dr. M. F. Schmaltz, üupt-Pastor in Hamburg. Auflage, Fleischer 1837. Sauber geheftet 1 Thlr. g Buches ist wohl die, n bereits in vielen Tausend Haͤnden it Erbauung gelesen, Moͤge es also aufs
Nuͤtzliche Schri
So eben sind erschienen und
lungen zu haben, in Berlin b (Stechbahn Nr. 3):
C. F. Stie
Oder Anleitung zum Briefstyl f Sonntags⸗ Beispielen aus dem Kindes des Land fuͤr Lehrer, zum Selbstunterrich
reußischen
geben und junge Seelen in den linge, wichtigsten Stunden des Lebens fuͤr die hoben Lehren
in Greifswald.
Berlin, Burgstraße
en. scher, philosophischer Begruͤn⸗ dung dargestellt und den christlichen Zeit⸗
Dr. Friedrich Liebetrut, Pastor zu Wittbrietzen bei Treuenbrietzen. bö 1 Thblr. 10 sgr. des Herrn nach ihrem zeigt die Bedeutung ihrer lei⸗
des Herrn urspruͤnglich von Paradiese vorgebildet, nach den
vorbereitend wiederhergestellt ward, um in Christo und et und zu seiner urspruͤnglichen
uns liegt ein Exemplar des herrlichen
„Die Grablegung des Herrn“ (nach Raphael in Kupfer gestochen von S. Amslo zur beliebigen Ansicht vor, und geneigte Auftraͤge
Bechtold & Hartje (J
Brandis, Dr. J. D., uͤber Leben und Polaritaͤt.
Tigerstroͤm, Ur. F. W. von, die l. - Besitzes 1 Thlr. 15 sgr
der Vernunft und des Christenthums betrachtet oltl. Gedichte. Feh. 15 sg Jean Paul's Werke 02ster Band
Papier 1 franz Pap.
ften fuͤr Jede
Kleiner deutscher Volks⸗Briefsteller.
„ Elementar⸗ und 9 e. ⸗„ und praktischen Leben ⸗ und Handwerksmannes. Ein
taaten.
Gesellen und Dienstboten, und fuͤr jeden d Land⸗ und Handwerks Preis 10 sgr.
S
Briefschreibens unkundigen mann. S8vo. Anleitung zum Geschaͤftsstyl fuͤr Handwerks⸗ und Sonntags⸗, Elementar-, Land und Armenschulen, in 290 Beispielen aus dem Kin⸗ des⸗ und praktischen Leben des Land⸗ und Hand werksmannes. Ein Huͤlfsbuch fuͤr Lehrer in Freh schulen, zum Selbstunterricht fuͤr Kinder, Lehrlinge Gesellen und Dienstvoten und jeden des Geschaͤfts styls unkundigen Land⸗ und Handwerksmann. 8m Quedlinburg, bei G. Basse. Preis 10 sgr.
ihnen als ein guter
in Berlin (Stech⸗ Culm und Gnesen, E““
d seine Feier.
und Hetls⸗ ten Freunden einer zur Pruͤfung und elegt
Bei Nestler & Melle in Hamburg ist so ehn erschtenen und in Berlin bei Th. Bade, Jäaͤgn⸗ straße Nr. 32, zu haben:
Was haben die Interessenten der Hur⸗ burgischen allgemeinen Versorg unge⸗ Tontine zu erwarten, und was musa sie thun? Eine Circulatr⸗Note von G. Averdieck an seine Mit⸗Interessenten. Ham⸗ burg im Dezember 1836. Preis 5 sgr.
Die Unzufriedenheit mit diesem Institute findet h.
neue Nahrung. Alle Behauptungen gruͤnden sich 1 Zahlen, die nicht widerlegt werden koͤnnen. K Wahrheit ist aufs Vollkommenste entschleiert. Keing der zablreichen Actionisten sollte es versaͤumen, die kleine 46 Seiten starke Schrift außer Acht zu lase und den gemachten Vorschlaͤgen Gehoͤr zu geben.
1 8 och in Leipzig ist em in Berlin (Behres
e ganze Weltge⸗
dpfung. Er weist
ekonomie des A. B.
efuͤhrt zu werden.
Im Verlage von C. Caob] sehienen und bei G. Eichler stralse No. 44) zu haben:
mm 8 b111 Rhetoris de Elocutione liber edidit Franciscus Goeller, Dr. Philos. Prof. GCymnas. Colon. ad Rhen. Cathe Smaj. Preis 1 Thlr. 10 sgr.
Ein Recensent sagt: „Je mehr das Studium ๠griech. Rhetoren die fiefere Einsicht in den Gex der grölstea Redner des Alterthums befördert, ing
zler)
iter den feststehenden
aͤgerstraße Nr. 49).
neu erschienen und
en: 5
innigerem Zasammenhange die Ansiehten der ab- Welt über das Wesen und die lHillsmit el der redsamkeit mit den unvergägglichen Gesetzen! ser Kunst stehen, und je näher an das Gebiet! Rhetorik die Sprachwissenschaft an sich und d Grammatik besonders gränzt. deast" Hankenssveerihe znuls es seyn, dafs Herr Prof. Cöller, ein Plüc lar. den namentlich seine Ausgahe des Thueydile As einen Sprachforscher veon. seltener Gelehrsa beit bewährin, der Sebrirt des Demetrius, dese Werth and Brauchhacheit von jcher aner kannt uas⁴ seine Sludien gewidmet hat In dieser Aus22” findlel man das Heste, was in anlter und neuer 27 zur Eeläuterung des lemefrius beigehragen vvad-
Fbersett von Sol⸗ mit ritisehiam, Fleilag. 2zurammengestellt und 296 AI“ dum cne so reiche Sammnlong menter bBemerbungen
1 Thlr. 25 jgr. wie mon sie nur vôn einem sn ausgezeichseten Ce oder literar. lehrten érworten kaun.“ Die ve 7,2 NaricsonE. Thlr weiß emhten 4. WV 1.-enon anm 4 16 erlags 86 710 95 1 Thlr. 10 fgr. demnach. dass diese- usgabe alen Freunden d ö1 „klassischen Alterthums willkommen seyn werde.
und alt⸗Italiaͤnische 10 Blatt enthalteno.
Aus dem Nachlasse Mit 8 Stetntafeln.
houge sidei
e ie
us dem Standpunkte
—-—
Bei W. Martius & Comp., Klosterstr. Nr. ¹9 ist erschtenen und in allen Buchhandlungen zu haben, Kossak, L, Friedrich Barbarossa 8en Geb. 22 ½ sg. Langbecker, E. C. G., Gedichte 2te Samml 20 g. Marienkranz Gedichte von E A. Wolff. A Aufl. Elegant geh. mit Goldschnitt 5 sar. Sohoppe. Mdme. Amelie, née Weise, Hemn et Marie au les ocphelins. Ouvrage pour Ia jeu- nesse. Traduit de l'allemand par E. M. Lewaifce Geh 222 sgr.
rmann. in allen Buchhand⸗ ei E. S. Mittler
hr's
uͤr Handwerks⸗ und zandschulen, in 265
uͤlfsbuch t füͤr Kinbhn sebgeh
Kronik des Tages.
1 Im Bezirke der Koͤnigl. Regierung zu Erfurt ist der Kandidat der Theologie Johann Friedrich Hermann Weingaͤrtner zum Nachmittags⸗Pre⸗ diger an der Thomas⸗Kirche zu Erfurt ernannt worden; zu Koͤln ist der Vikar zu den heiligen Aposteln in Koͤln,
Laurenz Berrich, zum Pfarrer in Waldorf ernannt worden.
Angekommen: Der Koͤnigl. Daͤnische Kammerherr, ordentliche Gesandte und bevollmaͤchtigte Minister Oesterreichischen Hofe, Oberst Freiherr von
außer⸗ am Kaiserl. oͤwenstern, von
Iblg d. Frankreich.
Paris, 6. Maͤrz. Gestern Abend versammelten sich saͤmmt⸗ iche Minister in den Tuilerieen unter dem Vorsitze des Koͤnigs. Die Berathung dauerte mehrere Stunden.
Zu der heutigen Sitzung der Deputirten⸗Kammer
atte sich sowohl auf den vorbehaltenen als auf den oͤffentlichen Tribunen eine ungewoͤhnliche Menge von Zuhoͤrern eingefunden, weil man die Abstimmung uͤber den Gesetz⸗Entwurf wegen der Trennung der Gerichtsbarkeiten erwartete. 20) „Herr Daunant, der zuerst das Wort hatte, begnuͤgte sich damit, von seinem latze aus zu erklaͤren, er sey uͤberzeugt, daß die gegen das esetz erhobenen Einwendungen uͤbertrieben waͤren und ihre vollsaͤndige Widerlegung gefunden haͤtten; er verzichte daher auf das Wort, indem er fuͤr die Annahme des Gesetzes stimme. Nachdem noch err Chapuys⸗Montlaville sich im entgegengesetzten Sinne geaͤußert hatte, wurde von mehreren Seiten der Schluß der Debatte verlangt. Indessen gelang es noch Herrn Berryer, ich Gehoͤr zu verschaffen. Derselbe schloß sich den Ansichten des Herrn Dupin an. „Aus der trefflichen Rede,“ außerte er, mit welcher die gegenwaͤrtige Debatte von einem unserer ehren⸗ verthen Kollegen eroͤffnet worden ist, werden Sie ersehen haben, daß es zu allen Zeiten fuͤr die Theilnehmer an einem und dem⸗ eiben Verbrechen, immer auch nur einen Gerichtshof gegeben at. Man hat darauf gefragt, wie es zugehe, daß ein Grund⸗ atz, der von jeher und wahrend aller unserer politischen Zwistig⸗ eiten aufrecht erhalten worden sey, jetzt mit einemmate, als verwerflich, umgestoßen werden solle. Das Ministerium erwi⸗ dert hierauf, daß, wenn die Regel der Untheilbarkeit des gericht⸗ ichen Verfahrens von den fruͤhern Regierungen respektirt wor⸗ en, solches aus dem Grunde geschehen sey, weil diese Regie⸗ ungen in gewissen speziellen Gesetzen andere Schutzwaffen gehabt haͤtten, die der gegenwaͤrtigen Regierusg abgingen. Man sollte hiernach meinen, daß das Kabinet auf die fruͤheren Regierungen hewissermaßen eifersuͤchtig sey, und daß es daruͤber nachgedacht habe, welchen Grundsatz des gemeinen Rechtes es seinerseits ohl verletzen koͤnnte, um sich den benoͤthigten Schutz zu ver chaffen. In diesem Allen, m. H., so wie in dem ganzen ge⸗ senwaͤrtigen Zustande der Gesellschaft liegt fuͤr uns eine tiefe kehre. Das Land muß erfahren, daß kein Komplott, kein At⸗ entat irgend einer Art im Stande ist, uͤber das Recht und die Gerechtigkeit zu siegen. Noch nie hat sich eine Regierung durch Sewaltmaßregeln erhalten. Die schoͤnen Tagen der atten Dy⸗ astie sind nicht diejenigen, wo es Prevotal⸗Gerichtshoͤfe gab, nd wo die Befugnisse der Kriegsgerichte weiter ausgedehnt burden. Der National⸗Konvent hat sich durch seine Gewaltthaͤtigkeiten selbst den Todesstoß versetzt, und die HKaiserliche egierung, die nur durch den Sieg bestand, fiel, so⸗ ald der Sieg ihr den Ruͤcken zuwandte. Die Restauration dlich stuͤrzte an dem Tage zusammen, wo treulose Rathgeber e verleiteten, eine verfassungswidrige Bahn zu betreten.“ Der Kedner ging nach dieser Einleitung in eine naͤhere Croͤrterung s vorliegenden Gesetz⸗Entwurfes ein, den er zunaͤchst fuͤr un⸗ olitisch hielt, indem dadurch das Heiligste, was es in der Htaats⸗Gesellschaft gebe, naͤmlich die Achtung vor der abgeur⸗ lten Sache, erschuͤttert werde. „Gesetzt“, fuͤgte er hinzu, „das disjunctions⸗Gesetz haͤtte bereits vor dem Straßburger Auf⸗ hr bestanden, was waͤre geschehen? Ein Theil der Angeklag⸗ en waͤre von dem Assisenhofe freigesprochen, der andere von dem riegsgerichte zum Tode verurtheilt worden.“ Der Redner suchte bdann zu beweisen, daß der Gesetz⸗Entwurf auch uͤberstuͤssig sey, ndem die eigentlichen Verschwoͤrer sich nicht in den Reihen der irmee befanden, sondern unter den Ehrgeizigen aller Klassen er Gesellschaft gesucht werden muͤßten, die von der Regierung nberuͤcksichtigt bleben, und sich mithin außer Stande saͤhen, re Sucht zum Emporkommen zu stillen. Waͤhrend also viel⸗ eicht Militairs, die bloß einen Augenblick der Stimme der Verfuͤhrung Gehoͤr gegeben haͤtten, mit dem Tode buͤßen muͤß⸗ en, wuͤrden die eigentlichen Auf wiegler mit einigen Jahren Ge⸗ ängniß davonkommen, oder gar ganz freigesprochen werden. Die Regierung sey uͤber das Verdikt der Straßburger Jury atruͤstet, und er selbst glaube, daß die oͤffentliche Moral durch dieses Verdikt einen harten Stoß erlitten habe; er theile in dieser Hin⸗ icht die Meinung der Regierung vollkommen; bei dem Allen cheine ihm aber der Fall nicht geeignet, sofort die bestehende
“
am folgenden Tage stattgefunden hat, ist gestern nach einer telegraphischen Mittheilung gemeldet wor⸗ en. Nachdem jetzt bereits die erfolgte Verwerfung des gedachten Gesetz⸗Entwurfes bekannt ist, verlieren zwar die Verhandlungen, die wrüber noch in den Sitzungen vom 6ten und 7ten gepflogen worden, edeutend an Interesse; dennoch glauben wir, sie unsern Lesern nicht anz vorenthasten zu dürfen.
²) Daß diese Abstimmung erst
Gesetzgebung zu aͤndern hen geben wuͤrde,
Gerichts uͤberhaupt Prozessen die Tren
„ indem man dadurch indirekt zu verste⸗ daß man der Institution des Geschwornen⸗ nicht mehr traue. Er gebe zu, daß in gewissen nung des gerichtlichen Verfahrens wuͤnschens⸗ werth sey, unmoͤglich aber koͤnne man gesetzlich den Grundsatz feststellen, daß in einem gegebenen Falle die Verbin⸗ dung des gerichtlichen Vatahsen⸗ niemals stattfinden koͤnne. Lerr Berryer schloß mit folgenden Worten: „Der vorliegende Gesetz⸗Entwurf wird im Interesse der Verwaltung von uns verlangt; nicht alle Verwaltungen denken aber wie die jetzige, ind ich halte es jedenfalls fuͤr sehr gefaͤhrlich, der Regierung eine Waffe in die 7 zu geben, mittelst welcher sie den Mi⸗ litair der Gerechtigkeit des Landes entziehen kann. Sehen Sie sich wohl vor, meine Herren; erinnern Sie sich, daß noch kuͤrz⸗ lich ein Journal die Frage aufstellte, ob bei den jetzigen Decla⸗ mationen der verschiedenen Oppositions⸗Parteien in der Kammer das Land nichtzulett besserregiertwerdenwuͤrde,wenn es gatein Bedae tirten mehr haͤtte. Will man gleichwohl das vorliegende Gesetz anneh⸗ men, so mag man mindestens auch mit derselben Herzhaftigkeit, wie die Generale Bugeaud und Tirlet, noch einen Schritt wei⸗ ter gehen, und ein fuͤr allemal bestimmen, daß bei Verbrechen und Vergehen jedweder Art, die gemeinschaftlich von Soldaten und Buͤrgern begangen worden, beide Theile vor das Kriegs⸗ Gericht zu stellen sind.“ Nach diesem Vortrag gab sich in allen Theilen der Kammer die lebhafteste Bewegung kund, und die Sitzung blieb etwa 10 Minuten lang gaͤnzlich unterbrochen. Sodann bestieg Herr von Salvandy die ö um in seiner Eigenschaft als Berichterstatter die ganze Debatte sammenzufassen. Bei dem Abgange der Post hatte er sein sumẽé noch nicht beendigt. I der Minister sollen heute daß der Gesetz⸗Entwurf uͤber die Trennung der Gerichtsbarkei⸗ ten von der Deputirten⸗Kammer, wenn auch nur mit geringer Stimmenmehrheit, verworfen werden moͤchte. Dem Vernehmen nach sind sie aber entschlossen, diese Sache zu keiner Kabinets⸗ Frage zu machen, vielmehr auch im Falle der Verwerfung am Ruder zu bleiben. . Das Journal de Paris sagt: „Herr Thiers hat es nicht gewagt, in der endlosen Eroͤrterung uͤber das Disjunctions⸗ Gesetz das Wort zu nehmen. Er haͤtte auch zu sehr seine fruͤ⸗ heren Handlungen verleugnen muͤssen. Nichtsdestoweniger giebt sich Herr Thiers sehr viel Muͤhe, die Verwerfung des Gesetzes zu bewirken. Befindet er sich Mitgliedern der Opposition und des liers-parti gegenuͤber, so spricht er von Reaction, von Con⸗ tre⸗Revolution, von gewaltsamen und verfassungswidrigen Maß⸗ regeln. Wendet er sich aber an Mitglieder der Masoritaͤt, so tadelt er das Gesetz nicht als gewaltsam, sondern als unnuͤtz; nicht als verfassungswidrig, sondern als ohnmaͤchtig. Die Jour⸗ nale haben von einer Reise des Herrn Thiers nach London ge⸗ sprochen. Dies bestaͤtigt sich; er wird einige Zeit bei Herrn Ellice, vormaligen Kriegs⸗Minister, Schwiegersohn des Lord Grey, Sein Zweck ist wahrscheinlich, sich mit der „Englischen Allianz“ wieder auszusoͤhnen, die er als Praͤsident des Ministeriums vom 22. Februar etwas aufgeopfert hatte, und sich zu gleicher Zeit den Verlegenheiten seiner neuen Stel⸗ lung in der Deputirten⸗Kammer zu entziehen.
Der (gestern mitgetheilte) Artikel der Charte de 1830, der den Worten des Justiz⸗Ministers in der Deputirten⸗Kam⸗ mer eine andere Deutung geben sollte, hat bei der liberalen Partei die Besorgniß wegen neuerer strenger Maßregeln Sei⸗ tens der Regierung nicht gehoben. Der Courrier frangais sagt in einer Nachschrift: „Das Minister⸗Conseil hat sich, wie wir so eben erfahren, in der That mit einem Vorschlage des Herrn Persil in Bezug auf die persoͤnliche Freiheit beschaͤftigt. Es handelte sich darum, von der Kammer die Ermaͤchtigung zu erhalten, alle Personen, die der Theilnahme an geheimen Ge⸗ sellschaften verdaͤchtig sind, aus der Hauptstadt entfernen zu duͤr⸗ fen. Es hat aber dieser Vorschlag des Herrn Persil im Con⸗ seil wenig Anklang gefunden, und er hat denselben fuͤr jetzt zuruͤckgenommen.“
Die Berathungen der wurf gegen die Verhehler durch verzoͤgert, daß der ernannte Graf Simeon liegt.
Das Journal de Paris meldet, daß man gleichzeitig in Bruͤssel und Darmstadt (*) auf die Anzeige der Pariser Poli⸗ zei Personen verhaftet habe, bei denen fast vollendete Hoͤllen⸗ Maschinen gesunden worden waͤren.
Der hiesige Meyxikanische Geschaͤftstraͤger hat bei Gelegen⸗ heit der letzten Botschaft des Praͤsidenten Jackson (vergl. das vorgestrige Blatt der St. Ztg.) nachstehendes aus Mex ko er⸗ haltenes Schreiben der Redacticn des Journal du Com⸗ merce zugesandt: „Mexiko, 10. Jan. 18357. Als der hiesige Amerikanische Gesandte mit unserer Regterung uͤber die Recla⸗ mationen des Washinatoner Kabinettes unterhandelte, proklamir⸗ ten die Bewohner Ober⸗ Kaleforniens, nach dem Beispiele der Kolonisten in Texas, ihre Unabhaͤngigkeit von der Mexikanischen Re⸗ publik und wurden dabei von vier Amerikanischen Kriegsschiffen un⸗ terstuͤtzt, welche sich auf dem Stillen Meere befanden, und deren Waf⸗ fen und Munition dazu dienten, die Behoͤrden unserer Regierung, die sich der Empoͤrung zu widersetzen versuchten, zu vertreiben. Die Mexikanische Regierung, von allen diesen Ereignissen unterrichtet, verlangte von dem Gesandten, Herrn Ellis, Explicationen, der solche nicht allein nicht geben zu muͤssen glaubte, sondern auch nicht einmal den Empfang der Note des Ministers der auswaͤr⸗ tigen Angelegenheiten anzeigte. Nach Verlauf mehrerer Tage erbat sich der Letztere in sehr gemessenen Ausdruͤcken eine Ant⸗ wort; aber Herr Ellis beschraͤnkte sich darauf, seine Paͤsse zu verlangen, die ihm auch sogleich ertheilt wurden. Es fragt sich
zu⸗ Rs⸗
nicht ohne Besorgniß seyn,
Pairs⸗Kammer uͤber den Gesetz⸗Ent⸗ von Staats⸗Verbrechen werden da⸗ zum Berichterstatter der Kommission seit mehreren Tagen krank darnieder⸗
nun, wie die Amerikanische Regierung das Benehmen ihres
tfertigen wird.“
Gesandten publizirt heute abermals ei⸗
und der vier Kriegsschiffe rech Das
Journal des Döbats
nen Artikel uͤber die Spanischen Angelegenheiten, in welchem
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Die Folgendes der Christ zeigt, daß
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Parlament
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höoͤren.“
die Sache der Koͤnigin als se
siegen koͤnnten, so lange schaftlichen Plane mitwirken wolle,
der anderen Generale nicht Sentinelle
Bilbao erfaͤhrt man, von 20,000 M Der General Kontrakt abgeschlossen, Monate lang taͤglich 40,000 R
Silber⸗Arbeiter 1
statt der bisherigen Gage 30,000 Die beiden
Verwaltun
Parlaments⸗Ver zung vom 6. Maͤrz. ause ernannten lischen Armenwesens noch die hinzugefuͤgt werden sollten, die mit ihm gleicher
Antrag wurde Hierauf verwandelte sich das Kanadischen Angelegenheiten,
142,160 P
die Erklaͤrung,
Verantwortlichkeit
Indem der Minister diese
vinz Nieder⸗Kanada unterworfenen Provinzen Nord⸗ werden. Weder Obe Schottland verlang Alle Mittheilungen,
ben, deuten auf einen be vinzen haben die
pfen haͤtten.
fuͤr die Zukunft zu denken waͤre.“
die Geschichte der Kolonie Kanada auf, die ihr von England bewilli haͤtte allerdings von dem im Ja in jener Provinz eine aͤhnliche lische Unterhaus,
gehoͤrig aus einander, schen Versammlung sey, gemacht werden solle, selbst mit Charakter der Kolonial⸗Verhäͤltnisse waͤre; seyen zwar fuͤr alle ihre Handlungen dem Re antwortlich, aber die voll man unmoͤglich der L machen, ohne daß wendige Suprematie des Verhaͤltnisse“, fuͤgte der Redner
lande und der Kolonie erheischen, eine von dem Ver praͤsentirt werde, dorthin sendet,
nothwendige Verfassung einer nisse zwischen dem Mutterlan ren sollten,
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Journal ist der Meinung,
sondern
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hr bedroht geschildert wird.
Das
daß die Christinos n cht
keiner ihrer Generale
zu einem gemein⸗
Jeder etwas darin
seine eigene Hand anzugreifen und sich um die Plaͤne
: „Die inos haben dem Spanischen sie bereit waͤren, die
ann in
von Rothschild hat bei
Ganze. Diese Couverts
Mars
Fr. zu bewilligen.
enotten“, haben,
Opern Meyerbeer's, einem hie g der großen Oper bis jetzt 2 Millionen Fr. eingetragen.
zu kuͤmmern. des Pyrénées kommandirenden Generale
Ober⸗
Operationen zu beginnen. daß Espartero jetzt am Lsten an der Spitze der Richtung nach Durango aufbrechen Espartero hat mit den Lieferanten einen wonach dieselbe
n vom
sigen
vom 2. Maͤrz enthaͤlt
der Nord⸗Armee
Befehlshaber ange⸗
Von
1. Maͤrz an drei
ationen liefern sollen.“ einem der ersten hüesgge 8
G 2 Dutzend Messer, Gabel und Löffel mit
zierungen im Geschmack der Zeit der Wiedergeburt der Kuͤnste
bestellt. Jedes dieser Couverts wird
Fr. fuͤr das
welches durchweg in derselben
er⸗
500 Fr. kosten, also 72,000 gehoͤren Art gearbeitet ist. hat einen neuen Kontrakt mit dem Théztre frangais abgeschlossen, das sich nicht gescheut 20,000 Fr. von jetzt an jaͤhrlich an fixer
zu einem Tafel⸗
haben soll, ihr
Robert der Teufel“ und
Blatte zufolge, die Summe von
Sroßbritanien und Felanh
die aber mit 152
uf dieselben bezuͤgliche lichste nglich
Kommission zur
handlungen. Un; Herr Walter beanttagte, daß der von Untersüuchung des Eng⸗ Namen von sechs
erhaus. Siz⸗
Individuen Meinung waͤ⸗
Wirkung des gegenwaͤrtigen Armengesetzes; sein gegen 124 Stimmen verworfen. Haus in einen Ausschuß uͤber die in welchem Lord Resolutionen vorsch derselben war die Forderung fd. Sterling fuͤr den Dienst i
J. Russell lug. Das einer Subsidie von n Nieder⸗Kanada,
gesetzgebende Versammlung dieser Kolonie die letz⸗
rathsam sey,
rper mehr oͤffentliches
ten Subsidien nicht eher hat bewilligen wollen, als bis gewisse von ihr vorgebrachte Beschwerden abgestellt waͤren, und daß es bei dem jetzigen Zustande Nieder⸗Kana⸗ den gesetzgebenden R Wahlkoͤrper zu machen oder den zu unterwerfen, welche die Versammlung gefordert, daß man jedoch Ma um dem ersteren Köͤ
ath dieser I”
vollziehenden Rat
gesetzgebende ßregeln ergreifen Vertrauen zu
und die Zusammensetzung des letzteren zu verbessern.
nter Anderem: derungen, gemacht hat,
mmlungshaͤusern dieser
Resolutionen de „Es ist ein Trost welche die gesetzgebende V
fuͤ
Am
m H
ersammlun von den anderen der Krone Groß⸗
au r mich,
se vorlegte, zu wissen, g der Pro⸗
erikas nicht getheilt
r⸗Kanada, noch Neu⸗Braunschweig, noch Neu⸗ en, daß ihr gesetzgebender Rath waͤhlbar seyn welche zwischen der Provinzen friedigenden Au Aussicht, daß alles das, auf vollstaͤndige Weise Krone andererseits hat allen Gr
Regierung und stattgefunden ha⸗
sgang hin. Diese Pro⸗ woruͤber sie sich be⸗ abgestellt wer und, von Seiten der
den wird, und die Versamm⸗
ser Provinzen eine loyale und pflichtmaͤßige Mitwir⸗
erwarten. Wir wir gogen die unserer I Im Gegentheil, alle r⸗Kanada aus; sie sind im n aufgetaucht und, wie mir
ord⸗Amerikanischen
haben uns also nicht allgemeinen Forderungen Provinzen zu kaͤm
scheint
vorzuwer⸗ und
f langer unseliger „mehr die Folge
Erbitterung, als auf wirkliche praktische Beduͤrfnisse ohne deren Befriedigung an keine dauernde Ruhe
zweite zu begruͤnden, gleich lich ausfallen wuͤrde, wenn
Zustand oder den Zustand der Kolonieen haͤtte.
unzulaͤssig die Forderung der Kanadi⸗
in Erwaͤgung gezo wie daß der lich Idere an sich
Mutter⸗
von
so wuͤrden bald alle Lord Russell sagte ferner
ziehende Regierung egislatur dieser Kol dies die verderblichsten Folgen fuͤr die noth⸗ Staats haben wuͤrde. hinzu, „zwischen dem daß Se. M Person daselbst re⸗ ter,
sammlungshause absetzbare sondern von einem Statthal der dem Koͤnige verantwortlich Großbritanien verantwortlich ist. Das ist die Kolonie, und wenn diese de und der Kolonie
Lord Russell ein, zaͤhlte t worden, g 1791
g Kamm
erwart man d gen
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dem Minister der Krone ichs⸗ Parlament ver⸗
ging nun auf die Freiheiten und meinte, man emachten Versuch, er, wie das Eng⸗ en koͤnnen, daß er en dortigen gesell⸗ uͤber⸗ Er setzte hende Rath ihr wie unvertraͤg⸗ eigenthuͤmlichen
iner Kolonie koͤnne
onie verantwortlich
„Die een dem Mutter⸗ ajestaͤt nicht durch
den der Koͤnig und der dem
Verhält⸗ zu bestehen
Bande zwischen beiden auf⸗
wolle nicht etwa