Vorrechte verlustig erklaͤrt und mit ihren Forderun⸗
—
*8
—
sch raͤnku
dies auch der Rame
diese neu die
bezwinge Mäßig
jene, däm
Gewohnheit geworden, zumal im Unglück den öSS elend, und den 0
auch n
Es ist in der r Institute in Amerika und bald auch in England gemacht, iu senem strengen Grundsatz bekannt hatten. Was man †
möglich ge
man in der vollständigen Entha einzige Mittel anden öffentliche Versammlun
7
die andere nien, nach den Sand daß MNovemhber
Bestrebungen gemeint waren, auch anschlossen, Einsicht
Einsichtsvollen ünd Wohlgesinnten so entschteden dafür der Kriegs⸗
ug des übermaͤßigen,
er Vereine selbst bezeichnet. so blieb der gewonnen, daß es nämlich, daß man
Erfolg doch
unr ein Mittel gebe, den n,
edem Verkehr mit denselben entgegenwirken mü⸗ vorher mäßige Trinker gewesen und es ouische Gewalt des Giftes zu bekämpfen, das
u immer Seseh,28. n Renschen so leicht überwältigt, och das letzte Mitleid seines Nächsten entzieht. That denkwürdig, welche mächtigen
balten, wurde jetzt leicht ausgeführt. Im Jahre 1831 war e
sah, dem Uebel beizukommen.
sellschaften nicht nur
n Staaten N Schweden, ja, nach Süd⸗Afrika,
, nach Ostindien und wichs⸗Inseln. In Amerika selbst
war die Stimmung
1832, dessen erster Paragraph lautet: „Künftig sollen
Truppen der Bereinigten Staaten, als ein Bestandtheil ihrer R
nen, keine vergütigt haftesten
ähnliche Berfügung noch es dem Matrosen frei, tuösen Getränken den Betrag der That machte
desselben J
onalsache anzusehen, wel Differenz der religiösen oder volitische mäßigen und keuf Fosfn Erfolge der neuesten Zeit.
ereinigten
mit 1,250,000 Mitglledern.
Jahre 1835 zeigte si iffsmannschaften. Unter 186 Schiffen, die von Bedford im Staate auf den Fanfischfang ausgesendet werden, giebt es
m
Massachusetts jährli 168, au deren Vord empfänst, welche aber,
ührer als Eigenthümer, chneller und glüͤcklicher
ch
en mußte
welche keine Spirituosen Dienst viel ordentlicher und pünktlicher vollziehen, und hetl der Unglücksfälle nur ihrem Ge⸗
reiben ist.
die Versichezungs. Institute bleiben, diejenigen Sch
5 pCt. man um erk
Bekannt ist, Verderben
das Verfahren
der höheren Steuer noch Brennereien hat sich beträchtlich vermehrt, nicht mit Unrecht spricht der Verfasser tung der Oekonomie.
werden“
herabgesetzt haben. Arbeitern, welche den Mäßigkeits⸗Gesellschaften Preise gejahlt. Diese Re
zu wehren, Steuer beletten, daß aber diese Maßregel gegen alle umgekehrten Erfolg gehabt, weil die Industrie in
spirituösen Getränke mehr verabreicht, noch auch in — daß er hiermit bei Eivil und Militair den Anklang fand. Für die Marine war damals nicht getroffen worden, jedoch
für seine tägliche Ration au
in Gelde zu nehmen, und die Mehrzahl davon Gebrau
ahres war auch von der Ge
Burgflecken
„gleichzeitig an Einem Tage
in zu halten, und den Zweck als
e ganz unabhängig sey von j „ inem solchen 1 un hauptsächlich fahre 1834
7000 Mafigkene S
Ueber 3000 Brennereien wurden gesch
equenten Verfahren dan Staaten über
der wohlthätige
ie Mannschaft keine Art von geistigen G nach dem einstimmigen ÜUrtheil so ihre schwierigen und zurücklegen, als sonst sstellen, da
mit in
etran wohl
der Fall war. ß auf den Kauffahrtei⸗ See nehmen, die
Desgl sich herau bigh
Matrosen d
nuß und der Unmz ßigkeit Solche Erfahrungen kounnten nicht ohne Einflu welche auch bald die ffe, die keine geistigen Geträͤnke
an Bord Richt minder werden
führen, u in den
sultate lassen keinen
Sweifel zu, daß auch bei uns das .
und soba annt hat,
Entschlu
daß die hohen Staats⸗Behörden, um dem einreißende das Branntweinbrennen mit ei
Erwartung de so vervollkommnethat, daß das schaͤdliche
namentlich auf dem Lande, un von
schräͤukt sich nicht mehr auf das bloße Trinken: um ihn in allen Ge
stalten zu gen Löffeln als S und schließt
speise nicht aus.
Rord⸗Am
isse ein so großes
ießen, ißt man üppe,
ihn auch
auf dem Lande bereits mi mit eingebrockten
Semmeln und Pfefferkuchen
erika, Vorbild
bAA
zum Laster gewordenen Genusses, wie Allein so gut und so viele Edelgesinnte sich ih⸗ noch gering, bis man 1 eind zu b rünglichen Prinzip der eit abgehen und schlechterdings den Spirikuosen gan, gen, so wie j
so e e; denn alle Säufer sind
gilt eben, „ einmal Genuß fortreißt, und w das den Un⸗ Elenden zugleich verächtlich macht und ihm
Fortschritte jene sobald sie sich nur urz vorher für un⸗
ltsamkeit von geistigen Getränken das „Im folgenden Jahre Washington und Baltimore
Nord⸗Amerikg's, sondern auch nach Großbrita⸗
ntscht gewonnen, Minister Lewis Caß mit seinem Reskript vom 2.
Im September ston eine Auf⸗
eich⸗
zählten die ellschaften, zusammen
gefährlichen Fahrten viel Schiffen, daß der größte zus au Prämien für
abriken den angehören, höhere
8 Uebel vorhanden sey, wird bei Allen, die Gemeinwohl zu fördern wünschen, der
nicht ausbleiben können, so ehrenwerthen Bestrebungen nachzufolgen.
olge dessen nur etränf sogar trotz wohlfeiler geliefert wird als vorher. VieJazlde
einer unsittlichen Rich⸗
Unter solchen Umständen war es kein Wun⸗ der, wenn auch das Brauntweintrinken zugenommen hat, ja man be⸗
Frauen und selbst Kinder von dieser beliebten Fest⸗
6
das uns schon in der Einrichtung seiner Gefäng⸗ gegeben hat (in der That eine Einrich.,.
tung, ohne die das trefftichste Kriminalrecht unwirksam bleiben muß
entsa⸗
zur
8, wo
über ne nach aller
den atio⸗ Geld leb⸗ eine and piri⸗ hi in und kur
eine
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die Der los⸗
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u⸗ f
m16.
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torno Roma
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s die Gesellschaft von einer stets wachsenden Gefahr bedroht ist), strtn als durch die erhebender und rührender, wenn man bedenkt,
sich mit dem bevölkerten, was Europa ausstieß, Verbrecher⸗Kolonieen waren,
U zn der Gesammt⸗Sitzung der err Panofka nissen alter Schrift u Schriften wurden v Schriftsteller, mit spektus, P linguae dita, e mehrere Spanische Werke. — J storischen Klasse am 6. Haupt⸗Heesultate seiner enkmale und Baktrien mit,
erläuterte welche
von Hum boldt eine erste Abhandlung über die landes von
kette, durch Hochth gleichsam gegliederte Reihen:“ er zeigt den Parallelismus der einzel⸗
streichende Theil der Cordillere welche die neueren von nahme macht; Südsee⸗Kulste,
von Afrika in dem auf das plötzlich Cordilleren ausüben. geognostischen Beschreibu und des Vulkans von baut ist, gewidmet. —
Korrespondenten der philo der physikalisch⸗ma über die
Herr Ehr hendes, 1832 zu B
am 23. Febr. las Herr von Bu Vorgelegt
— „—
ellt uns nun auch ein neues Beispiel in diesen echt christlichen In⸗ ituten auf, die nächst Gottes Schutz durch nichts Anderes
Kraft des freien Willens. Und dies i Ft, daß Staaten, welche ja deren Städte zum Theil
zusammengetreten, deren Bestrebungen sich auch be⸗
sie sind nach Schwe⸗ egangen. Auch in Deutsch⸗ achsen besteht unter dem Johann ein Verein; und solchen in unseren Mauern entgegensehen. noch eine Menge höchst anziehender Ein⸗ nheiten, und darunter namentlich eine Reihe von Bekenntnissen sol⸗
ersonen, die dem Laster ergeben waren, desselben aber Herr wur⸗ der Mäßigkeit wirften. Wir
Fuß gefaßt; in Königlichen Hoheik des Prinzen wir wohl einem
jetzt nach wenigen Geschlechtern das Mut⸗ 3 % terland selbst Humanität und Sittlichkeit lehren. In England sind zunächst ähnliche Vereine
reits mit dem herrlichsten Gelingen gekrönt sahen; den und nach Finnland und Rußtand über land haben sie bereits Schutz Sr. bald dürfen des treff!iche Schrift enthält e ber P den und darauf als eifrige Beförderer können dem mit populairer
24 ½.
E.
Br. 1 % G en Prüm
63 ¾. Bank Actien 1338. 13
9 5.
Cons. 3 % Ausg. Sch. 9. do. 3 % 31 ¼. Peru 18. Chili 40.
5 — „%
3 % Portug. 30 ¼.
5 % Met. 104 ½. 4 % 100 ¼ Bank-Actien 1367.
oose zu 500 Fl. 113 6. 1. -Sch. 64 ¾. 64 ¾. do.
241 716. 241 ⁄16. Bank-Actien 1633.
4 % Aul. 100 ¼½. Br. Poin. F, % Span. Anl. 20 ½. 20 ¾. Hamburg, 31. M
oose
ärz.
Neue Aul. 20 3 %¾. London, 28. März.
90 %. Belg. —. Neue Anl. 22 ½.
2 ⅛ % Holl. 83 6h6. 5 %⅛ 102 ¼ .
Engl. Russ. —. Pras. 86 ½. Columb. 24 ½.
Paris, 27. März. Rente 106. 55. 3 % do. 78. 60. Wien, 28. Mürz.
Neue Aul. 567971¼.
2 ½ % —.
n dem 1 1 Beredsamkeit geschriebenen Büchlein nur größtmögliche Verbreitung wünschen. C6
Aus dem Bericht über die ten Verhandlungen der Ak Berlin im Monat Februar
““ zur Bekanntmachung geeig⸗ ademie der Wiffenschaften 1837 entlehnen wir A
Folgendes: 1.
1837.
April.
Meteorologische Beobachtung.
Morgens Abends
Nach einmalz 6 Uhr 2 Uhr. 10 Uhr.
Beobachtung
kademie am 2. Februar las Argos Panoptes, aus Zeug⸗ nd Kunst ans Licht gestellt. An eingegangenen orgelegt: Preuß, Friedrich der Große als einem Begleitungs⸗Schretben des Verfassers. Pro⸗ robebogen und Probeplatten von G esenius, Scripturae ue Phoeniciae monumenta quotquot supersunt edita eêt ine- enfalls mit einem Schreiben des Verfassers, und außerdem n der Sitzung der philosophisch⸗ Februar theilte Herr C Ritter die Untersuchungen über die architektonischen
eine Abhandlung über
Win
—
Luftdruck.. Luftwärme.. Thaupunkt.. Dunstsättigung Wetter
d
Wolkenzug. Tagesmittel: 335,98“ Par.⸗ + 0,2 9 R..
8 1200,nee 490 R.
79 pCt.
halbheiter. NW.
—
Quellwärme 6,81 Flußwärme 1,80 Bodenwärme 2,2 Ausdünstung 0,00, Niederschlag 0,081 Nachtkälte — 1, — 4,40 R... 68 pCt. N
336,14" Par. 335,28“ Par.
+ 2,90 F. 0,00 R.
— 3,8 0 N. — 440 R. 56 pCt. 68 pCt. halbheiter. heiter. WNW. SW.
—
an der großen Königs⸗Straße zwischen Indien, Persien n welche unter dem Namen der Tope's seit in großer Anzahl daselbst entdeckt worden sind, und
diese durch Abbildungen und seine eigenen Risse, sich auf ihre eigenthümliche Construction bezichen. der Gesammt⸗Sitzung der Akademie am 9. Febr. las Herr Vulkane des Hoch⸗ erfällt in zwei Abschnitte. ber die Struktur der Andes⸗ rrei neben einander hinlaufende, urch Querjoche in Bergknoten verbundene,
em
Quito. Die Abhandlung erste enthält allgemeine Betrachtungen
meh ihre Absonderung in zwei oder drei
brill
8
äler getrennte,
Cordilleren unter sich, wobei der sich abzweigende nordöstlich von Neu⸗Granada und Merida, : am Littoral von Caraccas mit der Quito und Popayan verbindet, eine denkwürdige Aus⸗ er untersucht den Einfluß, den die Sinuositäten der besonders im Golf von Arica (einer Wiederholung Einbiegung, welche der ebenfalls ppramidale Kontinent Busen von Biafra bei Fernando Po darbictet) veränderte Streichen selbst der ferneren östlichen Der zweite Abschnitt der Abhandlung ist der 1g,des nächsten Umgegend der Stadt Quito ichincha, an dessen Abhange die Stadt er⸗
in der Ges— Si
ältere Gebirgsspalte
H. H. Wilson tonin London und E. Burnoufin Paris zu sophisch⸗historischen Klasse. — In der Sitzn ug mathematischen Klasse las Herr Horkel Saamen⸗ Bildung und das Keimen des Genus Pista. —
ein aus fossilen Infusorien beste⸗ Bergmehl von den Lapp⸗ esammtsitzung der Alademie
Buch über den Jura in Deutschland. wurde der Akademie: Sccondiano Campanari, in-
i Vasi fittili dipinti rinvenuli ne sepoleri dell Etruria diss. 1836 4. mit einem Begleitungsschreiben des Verfassers.
enberg berichtete über rod verbackenes
in Schweden. — In der G
2 t
7
8
Preuss. Präm.-Sch.
Neue Anl. 21 ½.
Oeszsterr. 5 %
Auswürtige Börsen. Amsterdam, 28. März. Schuld 52 ¼. 5 % do. 100 ⁄ 6. Kanz- Bill.
Span. 21 ¼. Passive 9ae. Ausg. SCh. —. zW ua..
—. Poln. —. Gesterr. Met. 99 %¼.
Antworpon, 27. März.
5 %
30. März.
Frankfurt a. M., Met. 104 ½. G.
Montag, 3. April.
Drama in 5 Abth., von In Potsdam: dem Franzoͤsischen, Froͤhlich,
reren
ant,
Im
Montag, er Bauer als Millionair. ber⸗Maͤhrchen in 3 Akten, meister J. Drechsler. Theater zu Fortunatus Wurzel, als erste Gastrolle.)
tenstag, 4. oder: Der Zweikampf als Arzt. ten, von Dr. A. E. W
Komponisten. Dienstag, 4. mit Begleitung vorgetragen von Aloys Große Fantasie von Thalberg, Hugenotten von Meyerbeer, Der Wassertraͤger, Singspiel Schauspielha conde représentation
acte. 2) La première licate, vaudeville nouveau en 1 acte, par Mr. La famille de l'apothicaire. vandeville co Mittwoch, 5. April.
die junge Graͤfin, Lustsplel auf, zum erstenmale: Aufzugen. Donnerstag, 6. April.
Vorstellung der Dramen aus Kaiser Heinrich VI., 5 Abth., von E. Raupach.
Koͤnigliche Schauspiele.
Im Schauspielhause: Die Venetin .Rellstab. Nummer 777, Posse in 1 Aufzug, frei von C. Lebruͤn. Hierauf, zum erstenme musikalisches Quodlibet in 2 Aufzuͤgen. Musstk Und: Solotanz. Im Opernhause: des gan Tausig,
April. Adagio und N
en Orchesters, von Thu ianist aus Wien. Jaut uͤber Motive aus der Oper: vorgetragen von A. Tausig. m in 3 Abth. Musik von Cherub use: Spectacle demandé. 1) La de: L'heurouse erreur, comédie er représentation de: Une Lonce. mique en 1 acte, Im Schauspielhause: Die alte um in 3 Abth., von E. Raupach. 9' Froͤhlich, musikalisches Quodlibet in
Im Schauspielhause, (als vie s der Geschichte der Hohenstaufen zweiter Theil, historische Tragoͤdie (Herr Rott: Kaiser Heinrich N 14“ EEg
heater.
Maͤdchen aus der Feenwelt, oder Großes romantisches Original Zu von F. Raimund. Musik vom Kou (Herr Rott, vom Koͤnigl. Stäͤdtise
—
Koöonig
staͤ dtisches T 3. April.
Das
April. Zum erstenmale: Aus Nacht in Lich
Original⸗Schauspiel in 5 2
ollheim. 8
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worden. Alle Winterfeldt w den 8. Juli vor dem Dep
auf dem hiestgen Ober⸗Lan
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en, ihre scheinigen.
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gen nur an d.
meldenden Glaͤubiger ben moͤchte, verwiesen werden!
Glogau, den oͤnigl Obe Schlesien u
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Das Wohnhaus der
, 132
ratur einzuseh
den 30. Au gust
vor dem Land⸗
Gerichtsstelle in nothwendiger Subbastation Thei⸗ lungshalber verkauft aͤlfte der Kaufgelder kann auf Verlangen
Die des ga hen⸗ steh
Magdeburg, den 1. Maͤrz 1837. 88 rnisl. Land⸗ und Stabtgericht
1 EII geborne Christian wittwet gewesene Roͤbrich,
Beka
Bekan
Ueber den Nachlaß Groß Osten verst 1 A ist der erbschaftliche Liquidatlons⸗
nd der L
auf 22,000 Thlr. Courant zufolge der nebst d ypothekenscheine und Bedingungen in der Regi⸗
Oeffentliche Vorlabungg. am 16. September 1762
8 2 1“
untmachungen.
ntmachung.
des am 10. Dezember 1835 zu orbenen Alexander von Winterfeldt ⸗Prozeß eroͤffnet unbekannten Glaͤubiger des ꝛc. von erden daher vorgeladen, in termino d J, Vormittags um 11 Uhr, utirten Ober⸗Landes erichts⸗Assessor esgericht zu er⸗ Forderungen anzumelden und zu be⸗ e Ausbleibenden werden aller ihrer
Allgeme
welche sich im
bekannte Erben
aber zu gewaͤrtt verschollenen
legitimirten Crossen, den der sich
as, was nach Reftiedtgung, g olgt rig blei⸗
von der Masse noch
E Carl Ludwig geblich 20. Juni und Joachim G
28. Februar 1837.
r⸗Landesgericht von Nieder⸗
ausitz. Erster Senat Gr. v. Rittberg.
an untmachung Geschwister Ballerstedt, breite nebst Zubehoͤrungen, abge⸗
ten Erben in hiestger Ge aufgefordert, en 7. S vor dem Land⸗
allhier,
enden Taxe, soll in dem Termine C. „ 10 uh r/,
· weisung zu Stadtgerichts⸗Rath Sethe an
und
werden. aus
en bleiben.
diesjaͤbrige angesetzt ist
zu Dubkow bei Leipe menden Wolle
e Frieherike Charlotte Schramm, ver⸗ erwarten seyn, spaͤter verehelichte Timpf, Thier in diesem
7 1
der entfernt hat,
Koͤnigl. Preuß.
1830 als
schriftlich oder versoͤnlich ewaͤr lichen Vorschrifte Vermoͤgen den si
4 2*
iner Anzeiger f Jabre 1811 von degeben, von dort aber ohne weitere Nachricht wie⸗ so wie deren etwa nachgelassene un⸗ werden hierdurch binnen neun Monaten, und spaͤtesten
den 26. Mai 1837, V an hiesiger Gerichtsselle melden und weitere Anw
30. Land
—’
die tal⸗Ladung. 1 Conze, seit 1817 im Gefechte bei Palambang auf Java am Hollaͤndischer
7 Steinmeyer, seit und damals angeblich
resp die von denselben et und Erbnehmer,
mit
end vorhandenen ich vor oder spaͤtestens in dem Termine eptember 1837, und Stadtgerichts⸗Direktor Arndt zu melden tigen, widrigenfalls sie, den gesetz·
aͤß/
7.
Es wird hiermit zur Nachricht gestellt, hiesige Wollmarkt auf den 8. und 9. Juni
as Quantum der au wird diesmal um da die fruͤheren Verkaͤufe auf dem Jahr noch uͤberall nicht vorgekom⸗
schriftlich eisung, ausb igen, daß mit der Todeserklaͤrung der . Timpf, geb und ihr zuruͤckgelussenes Vermoͤgen den naͤchsten sich
Erben ausgeantworket werden wird. Juli 1836.
ornen
ch gemeldeten naͤchsten Verwand eantwortet werden soll.
mmerich, den
November 1836. oͤnigl. Preuß.
Land⸗
——
hier nach Luͤbbenau men sind. Den Kaͤufern wird ligen Lagerung der Wolle als derselben von der Direction des rigste Assistenz geleistet werden.
Stralsund, den 29. Maͤrz 1837.
aufgefordert, sich
8 98 11 Uhr, oder persoͤnlich zu
ormitta
ur die Preußischen Stag
sowohl zur einstwei⸗ auch zum Transport Markts die willfar⸗
Burgermeister u. Rath der Stadt Stralsund.
In 3 ten. 1C. äö Allgemeine Gesinde⸗Ordnung fuͤr die Preußischen Staaten, nebst den gegenseitigen Rechten und Pflichten ke Herrschaften und der Haus⸗Offizianten. Mit erlcb
terden und ergaͤnzenden Anmerkungen. Fuͤr Pollh und Justiz-⸗Beamte, so wie zur Belebrung fuͤr ham⸗
leibenden Falles
Rheinische Eisenbahn⸗G. Wir beehren uns, die Herren schen Eisenbahn⸗Ge Morgens 9 Uhr, zu einer großen Saale des hiesigen Rathhauses zuladen, um uͤber die noͤthig erachteten nen des Statuts und die Aufnahme von ten der Preußisch⸗Rheinischen Eisenbahn⸗ zu Aachen im zu fassen.
Schramm, verfabren
„ und Stadtgericht.
abwesend und an Eine besondere Mittheilung Militair geblieben, 1812 abwesend nach Rußland marschirt,
gelassenen unbekann werden auf Instanz ihrer Verwandten hiermit
den Herren Actionairen zu lassen. 3 Koͤln, den 21. Maͤrz 1837. Die Direction der Rheinische Gesellschaft. Camphausen. Deichman von Wittgenste
.
Morgens 11 Uhr in.
Betrage von 1,200,000 Thlrn. Be
esellschaft. Actionalre der Rheini⸗ chaft auf den naͤchsten 6. Mai, 1 General⸗Vertammlun
n Eisenbahn⸗
n. Merkens.
g im ergebenst ein⸗ Modificatio⸗ Interessen⸗ Gesellschaft schluß 6 uͤber den Ge⸗ genstand der Berathungen werden wir uns erlauben,
vermittelst Circulare zugehen
und weitere An⸗
Literarische
fuͤr todt erklaͤrt und ihr ten en, in Berlin durch die Stuhr uͤr beifolgende Preise zu haben: Das wohlgetroffene sprechend rau Henriette Hanke, Velinpapier 20 sgr. Chinesisch
daß der Liegnitz, den 25. Februar 1837.
Uund Stadtgericht
Kuh
““
so uͤr Herrschaften und Gesinde
In allen Buchhandlungen (in Berlin bei Mittler, Stechbahn Nr. 3) ist zu haben
*
1“
nnnen
Anzeigen. So eben ist erschienen und in allen Buchhandlun⸗ sche Buchhandlung,
aͤhnliche Bildniß von geb. Arndt.
ier 25 sgr. (Ss spr. 88
E. S.
schaften, Haus⸗Offtzianten und Gesinde. Herauthe geben von J. F. Kuhn. Zweite, verb. Auflagt Sro. Geh. Preis 10 sgr. 86 8
2ͥd. Poeppig'ss Reise in Süd-Amerib in den Jahren 1827 — 1832
Neue wohlfeile Ausgahe von 1837, ohne Albs
2 Bände, 1190 ½ Bagen in sr. Alo auf Velin papivn
mit 1 Charte 6 Thlr. Leipzig. Verlag von Friedr. Fleiseher und ie-
J. C. HIinrichsschen Buchhrandlung. Die Uebeczeugung, dals dieses allenthalben 0 ans- gezeichnet beurthellte und aufgenommene deulsche- ationalwerk noch eine vieh weitere Verbreitung io- össentlichen und Privatbibliolheken. Lesezirbeln v- s. w. verdient und erlangen kaun, als es durch den 2. . 8 7
bisherigen Preis bedingt möglich wurde, gab Veran- lassung, davon eine wohlfefle Ausgabe ohne Allas zu veranslalten, welche durch alle Buchhandlungen zu heziehen ist. — Die Ausgabe cartonnict mit Atlas ist foctwährend à 13 ½ Thlr. zu haben. 80 wie die Pracht-Ausgabe mit Allas auf chinesischem Papier zu 23 Thlr. 1 — la Berlin in der Plahnsehen Buchh. (L. Nitze)- Jägerstr. No. 37, und bei Mittler etc. vocräthig-
—
Bei Pietro Mechetti qm. Carlo in Wien er⸗ schien so eben und ist in Berlin bei T. Traut- wein, Breile Strasse No. 8, zu haben:
os eph Lanner, 1 A esculap-Wa lzer für das Pianoforte. 1138 Wer 2 15 sgr.; zu 4 Händen 20 sgr.; für 3 Violinen un Bafs 20 sgr.; für Violine und Pianoforte 15 sgr.:
für dio Guitarre 10 sgr.
2172 % Hol. 524. 829,1 35. Engl. Russ. —. 5 % Port. —
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1631. Partial-Obl. n” 12 ½. Loose zu 100 Fl. 220. G. p
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an 1881 , n8 1 1 1 a.
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5 93.
Amtliche Nachrichten. 9 Kronik des Tages. s
ajestaͤt der Koͤnig haben dem Schulzen Daniel 1eb zur Herrschaft Schwedt gehoͤrigen Dorfe enfelde das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen geruht.
Im Bezirke der Koͤnigl. Regierung 3 u Minden ist 1 Geistliche Kaspar Joseph Luͤcking katholischen Pfarrer in Herstelle, Kreis Hoͤxter, ernannt
den.
ereist: Der General⸗Major und Commandeur der . von Tietzen und Hennig, nach gau. 8
I“ v
Zeitungs⸗Nachri
Aus land.
Rußland.
St. Petersburg, 25. Maͤrz. Mit Allerhoͤchster Geneh⸗ 5 86 auf Veranzstaltung den hiesigen Vereins zur deee dum, von Schuld⸗Gefangenen auch in den Staͤdten Tobolsk, moi, Surasch, Drisa, Lepel, Gorodka, Ljutsin, Reshitz, naburg, Polotzk, Sebesch, Reval und Riga, dergleichen Ver⸗ 1 rden. Sn b mar an der Graͤnze der Oesterreichischen Gebiete gs der Donau, ist ein Russisches Konsulat errichtet und fuͤr elbe der Hofrath Waschtschenko als Konsul ernannt In der letzten Haͤlfte des vorigen Jahres lieferte der 88 Gold: aus den Kron⸗Huͤttenwerken uͤber 61 “ 8 ivat⸗Huͤttenwerken gegen 82, mithin zusammen uͤber 143 Pud. se Ausbeute an Platina betrug fuͤr Rechnung der Krone ge⸗ 6 Pfund und fuͤr Privat⸗Rechnung ungefaͤhr 65 Pud, die nur den Herren von Demidoff. zu gut kamen; diese und Herr Jakowleff gewannen das meiste Gold, naͤmlich resp. 5 Pud. 198,7 ees aus Slato⸗Ust unterm 18. Februar: In der acht vom 28. zum 29. Nov. v. J. in der 12ten Stunde hoͤrte un hier ein heftiges unterirdisches Getoͤse, aͤhnlich dem Rollen ser fahrenden Equipagen. Hierauf folgte eine Erderschuͤtte⸗ ng in der Richtung von Nordost nach Suͤdwest, also fast pa⸗ lel mit dem Uralgebirge. In vielen Haͤusern machte sie sich Rbemerkbar; Moͤbeln geriethen in Bewegung; Sachen, die disceen standen, fielen auf die Diele und in einem Hause szte sogar ein Schrank um. Die groͤßte Erschuͤtterung duͤrfte desen das Hospital der Huͤttenwerke erlitten haben: die klei⸗ nhoͤlzernen Tafeln mit den Namen und der Krankheit der atienten, die vor jedem Bette an einer kleinen Saͤule hingen, swankten, so wie die Saͤulen selbst, und viele Kranke, das sanken ihrer Betten fuͤhlend, sprangen erschreckt aus denselben aus. Diese Erscheinung dauerte ungefaͤhr drei Sekunden, ait jedoch den Gebaͤuden keinen Schaden, wie es an vielen deren Orten der Fall gewesen seyn soll. In der naͤmlichen it und unter den naͤmlichen Umstaͤnden verspuͤrte man ein dbeben im Kussinskischen Huͤttenwerk, im Dorf Turgojak und Kischtimskischen Huͤttenwerk, folglich an den beiden Abhaͤn⸗ n des Urals und dabei auf einer Strecke von mehr als an⸗ rthalb Werst. 8 88” d. Schreiben aus Tabris vom 17. Februar heißt „Seit der Haͤlfte des vorigen Monats lebten alle Klassen r Bewohner unserer Stadt in Folge einer Prophezeiung hie⸗ ger Astrologen, daß Tabris von einem schrecklichen Erdbeben, ie es vor 60 Jahren stattfand, heinigesucht werden wuͤrde, in r groͤßten Aufregung, so daß in diesem Augenblick sich kaum r zehnte Theil der Bewohner in den Haͤusern befindet. Alle ebrigen schlugen Zelte in Hoͤfen und Garten auf, um hier Erdbeben zu erwarten. ie Folge dieser Leichtglaͤubigkeit „ daß schon jetzt heftige Erkaͤltungs⸗Krankheiten herrschen, die wiß noch allgemeiner werden, wenn die Einwohner ihre fruͤ⸗ ren Wohnungen nicht beziehen und die ziemlich rauhen Win⸗ rtage in ihren Zelten zubringen sollten.“
Frankreich. 1“ Paris, 28. Maͤrz. Der Koͤnig ertheilte gestern dem Marschall Gérard und dem Herrn Dupin Privat⸗Audienzen, üührte dann den Vorsitz im Minister⸗Rathe und arbeitete spaͤ⸗ er mit dem Grafen von Montalivet. Die Pairs⸗Kammer bhech — doch nur eine Stunde dauerte. achdem zwei Kommissionen ur Pruͤfung der beiden letzten der Kammer vorgelegten Gesetz⸗ Entwuͤrfe ernannt worden, berichtete der Baron Mounier ber den Gesetz⸗Entwurf wegen der Munizipal⸗Befugnisse und tug auf die Annahme desselben, jedoch mit zahlreichen Modifi⸗ fationen, an. Die Eroͤffnung der Debatten uͤber diesen Gegen⸗ and wurde auf den naͤchsten Donnerstag (29sten) angesetzt. 8 In der Deputirten⸗Kammer wurden gestern (wie bereits erwaͤhnt) die Berathungen uͤber den Secundair⸗Unter⸗ richt fortgesetzt. Eine Bestimmung, wonach der Stadt⸗Rath das Schulgeld fuͤr die staͤdtischen Gymnasien jedesmal auf 5 Jahre, mit Genehmigung des Ministers des oͤffentlichen Unter⸗ richts, festsetzen soll, fand keinen Widerspruch. Dagegen gab der rtikel 26 wegen der Stipendien zu einer sehr weitlaͤuftigen De⸗ atte Anlaß. Derselbe lautet also: „Der Staat soll nach wie vor bei den Koͤnigl. Gymnasien Stipendien zu unterhalten be⸗ allein auch einzelne Departements, Gemeinden oder
65 — 1““ 8
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estern eine Sitzung, die
ugt seyn; rivatleute koͤnnen. dergleichen sowohl bei den Koͤniglichen als ei den staͤdtischen Gymnasien stiften.“ en Arago erhob sich
beidieser Gelegenheit gegen das Kaiserliche Dekret, wodurch gewissen vT 11“
Berlin, Dienstag den 4ten April
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Gemeinden die Verpflichtun zur Unterhaltung von Stipendien auf⸗ elegt worden ist. ramenflich sey die Stadt Paris verbunden, bei den Koͤniglichen Gymnasien 196 Stipendien, zu 1000 Fr. ein jedes, zu zahlen, die in der Regel nur nach Gunst verliehen wuͤrden und viel angemessener verwendet werden koͤnnten, wenn man die Stipendiaten dafuͤr ein Gewerbe erlernen lasse. 8 Delbecque bemerkte hiergegen, daß, wenn es in Paris nicht Koͤnigl. Gymnasien gaͤbe, der Magistrat stäͤdtische Kx haten haͤtte errichten muͤssen, die ihm wohl 200,000 Fr. fh⸗ geko⸗ stet haͤtten, waͤhrend er jetzt in der Regel nur 71,000 Fr. an Stipendien zahle, obgleich er allerdings zur Unterhaltung von 196 Stipendien verpflichtet sey. Herr Guizot machte dasasf aufmerksam, daß nach dem obgedachten Artikel die Shene ; Gemeinden und Privaten zur Stiftung von Stipendien ja nicht verbunden, sondern nur befugt seyn sollten. Herr Arago erwiderte, daß die von dem Kaiser gestifteten Stipendien bloß dazu haͤtten dienen sollen, das geringe Einkommen der Lyceen (der jetzigen Gymnasien) zu vermehren; seitdem diese Safesnn sich aber in einem so bluͤhenden Zustande befaͤnden, daß einige von ihnen ein Kapital⸗Vermoͤgen von 25 bis 30,000 Fr. Renten besaͤßen, koͤnnten jene Stipendien fuͤglich ein ezogen werden. Hr. Salverte trug hiernach auf folgenden Zusatz⸗ aragraphen an: „Die Kaiserlichen Gesetze und Dekrete, welche verschiedenen Gemeinden die Verpflichtung zur Unierhaltung einer gewissen Anzahl von Stipendien auflegen, werden hiermit aufgehoben. Indessen sollen die gegenwaͤrtigen Stipendiaten in dem Genusse ihres Stipendiums bleiben.“ Mehrere Deputirte erklaͤrten sich mit diesem Antrage einverstanden; Andere bekaͤmpften ihn. Zu der Zahl dieser letzteren gehoͤrte namentlich Herr Dubois, der die Beibehaltung der Stipendien in dem Interesse der aͤrme⸗ ren Klasse fuͤr unumgaͤnglich noͤthig hielt, uͤbrigens aber sich bereit erklaͤrte, jedem Vorschlage beizupflichten, wie etwanigen Mißbraͤuchen in der Bewilligung der Stipendien vor⸗ gebeugt werden koͤnnte. In demselben Sinne aͤußerte sich der Berichterstatter, Herr St. Marc⸗Girardin, der sich am Schlusse seines Vortrages also aͤußerte: „Gestatten Sie mir, daß ich mich auf das Beispiel eines Deutschen Staates hinsicht⸗ lich des SecundairUnterrichts berufe. Dieser Staat ist nicht etwa Sachsen, in welchem Luther das Licht der Welt erblickte, und das im 16ten Jahrhundert an der Spitze der Civilisation stand; es ist auch nicht Preußen, von welchem heute die Civili⸗ sation ausgeht; es ist Oesterreich, wo die Regierung jaͤhrlich 1,207,000 Fr fuͤr Stipendien ausgiebt. Wie koͤnnen Sie unter solchen Umständen noch um eine elende Obole feilschen, die Sie bisher den Stipendiaten bewilligt haben? Wie wollen denn die niede⸗ ren, aͤrmeren Klassen sich den hoͤheren, wohlhabenderen an die Seite stellen, wenn Sie ihnen nicht die Mittel verschaffen, ihre Geistes⸗ fähigkeiten auszubilden? Ich bemerke schließlich nur noch, daß sich die Zahl der Stipendien, die in diesem Jahre gezahlt wer⸗ den, uͤberhaupt nur auf 117 belaͤuft. Ist dies wohl ein Ge⸗ genstand?“ Der obige Antrag des Herrn Salverte wurde darauf mit starker Stimmen⸗Mehrheit verworfen und der 26ste Artikel unveraͤndert angenommen. — Am Schlusse der Sitzung erhob sich noch eine kurze Debatte in Bezug auf die Aktenstuͤcke, die das Ministerium der Kommisston fuͤr die Algierschen Ange⸗ legenheiten zur Einsicht mitgetheilt hatte. Herr Desjobert fragte, weshalb die Kommission diese Aktenstuͤcke den Ministern zuruͤckgegeben und nicht in die Registratur der Kammer nieder⸗ gelegt habe. Der Berichterstatter, Herr Janvier, erwiderte, daß jene Piecen der Kommission bloß in vertraulicher Weise mitgetheilt worden wären, und daß letztere sonach die Zuruͤck⸗ gabe derselben nicht verweigern zu dürfen geglaubt habe. Der Praͤsident, Herr Dupin, machte ebenfalls einen Unterschied wischen solchen Aktenstuͤcken, die von der ganzen Kammer, und falchen, die bloß von einer Kommission derselben verlangt wuͤrden. Im erstern Falle wuͤrden die betreffenden Piecen aller⸗ dings in die Registratur deponirt, im letztern Falle dagegen waͤ⸗ ren sie stets, nach genommener Einsicht von Seiten der Kom⸗ mission, den Ministern zuruͤckgegeben worden. — In der heu⸗ tigen Sitzung wurde die roͤrterung dieser Frage fortgesetzt. Herr Desjobert berief sich auf den 67. Artikel des Kammer⸗Re⸗ glements, worin es ausdruͤcklich heiße, daß die zur Erlaͤuterung der Finanz⸗Gesetze dienenden Dokumente stets in die Registra⸗ tur der Kammer niedergelegt werden muͤßten, um 8veRedsg. von den Deputirten zu Rathe gezogen werden zu koͤnnen. Der Con⸗ seils⸗Praͤsident war dagegen der Meinung, daß nicht alle Aktenstuͤcke, die einer Kommission der Kammer vorgelegt wuͤrden, deshalb auch von Rechtswegen der ganzen Kammer mitgetheilt werden muͤßten; es gaͤbe unter diesen Aktenstuͤcken oft manche, die sich zu einer solchen Oeffentlichkeit nicht eigneten, und deren Geheimhaltung sich wohl von 9 Commissai⸗ ren, nicht aber von den saͤmmtlichen Deputirten erwarten lasse. Als sich bei diesen Worten laute Zeichen der Mißbhilligung in den Reihen der Opposition kundgaben, fuͤgte Herr Mols hinzu, daß eine gewisse Zuruͤckhaltung in dieser Beziehung fuͤr den Gang der Regierung unumgaͤnglich noͤthig sey, wie sich denn z. B. in dem vorliegenden Falle unter den Fercalten DHapieren möglicher Weise Berichte von Beamten befinden koͤnnten, denen man gewisse Ruͤcksichten schuldig sey. Herr Leyraud behaup⸗ tete dagegen, daß jeder einzelne Deputirte die Vorlegung solcher Aktenstuͤcke verlangen koͤnne. Herr Laffitte fuͤgte hinzu, daß es sich hier nicht bloß um eine sinanzielle, sondern um eine politische, ja fast um eine gerichtliche Frage handle. Die Ansicht des Herrn Mols sey ein offenbarer Eingriff in die Rechte der Kammer, und namentlich in die der Oppositions⸗Mitglieder, die, da sie in der Regel von den Kommissionen ausgeschlossen waͤren, sonst gar kein Mittel haben wuͤrden, sich das erforderliche Licht zu verschaffen. ¶Ihre Kommission“, sagte der Redner, „hat einen Marschall von Frank⸗ reich gerichtet. (Der Praͤsident: „Hierzu hat die Kammer kein Recht⁷) Das weiß ich wohl; es ist indessen nicht minder wahr, daß ein Marschall verleumdet worden ist, daß man seine Faͤhigkeiten, seine Rechtlichkeit angetastet hat. Wie kann man uns hiernach die Papiere vorenthalten, auf welche jene Verleumdungen sich gruͤnden!“ Herr Guizot behauptete,
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leich dem Conseils⸗Praͤsidenten, daß das Kammer⸗Reglement füͤr 7 nicht bindend sey, und daß diese immer das Recht habe, die von ihr verlangten Aktenstuͤcke zu verweigern. Herr Garnier⸗Pags rief: „Wir sind keine politische Helo⸗ ten; wir sind nicht verpflichtet, beüeee blindlings zu votiren, weil eine Kommission ihn genehmigt hat. Eine solche Forderung waͤre abgeschmackt, und begreifen Sie denn nicht, m. H., daß das Vorenthalten eines Aktenstuͤckes zur Unterstuͤtzung einer Geldforderung diese Forderung selbst ver⸗ daͤchtig macht? Ich begehre hiernach die Mittheilung der er⸗ waͤhnten Papiere in dem Interesse der Verwaltung selbst. Der Baron Pelet behauptete, daß nur solche Dokumente von der Kammer verlangt werden koͤnnten, deren in dem betreffen⸗ den Kommissions⸗Berichte selbst Erwaͤhnun geschaͤhe; hiernach habe Herr Desjobert die von ihm gewuͤnschten Papiere nam⸗ haft zu machen, damit das Ministerium im Stande sey, zu be⸗ urtheilen, ob es dieselben vorlegen koͤnne oder nicht. Der Mar⸗ schall Clauzel selbst aͤußerte sich also: „Gewiß werde ich meinerseits mich der Miittheilung der verlangten Akten⸗ stuͤcke nicht widersetzen; im Gegentheil wuͤnsche ich, daß sie alle uns vorgelegt werden moͤgen. Ein Kommando, m. H., kann ich entbehren, aber nicht die Achtung der Kammer und meines Landes. Am sechsten Tage nach meinem Aufbruch von Bona waͤre ich unfehlbar in Konstantine eingeruͤckt, wenn nicht Hindernisse eingetreten waͤren, die weder ich, noch Sie, noch die Regierung, noch irgend Jemand zu besiegen im Stande war; aber zu jeder anderen Jahreszeit wuͤrde mit derselben Mannschaft ein geschickter und erfahrener Feldherr in Konstan⸗ tine eingeruͤckt seyn, und ein solcher Feldherr war ich. Diese mit großer Selbstzufriedenheit gesprochenen Worte erregten Zei⸗ chen des Beifalls auf der linken Seite und ein mitleidiges Laͤcheln in den Centris. Der General Demargay aͤußerte sich ganz wie Herr Laffitte. Der Praͤ ident sprach sich dahin aus, daß in dem vorliegenden Falle die Kammer gung der erwaͤhnten Aktenstuͤcke nicht fordern koͤnne, und daß die Minister Alles, was man von ihnen verlangen koͤn⸗ ne, gethan, indem sie von jenen Aktenstuͤcken der Kommission eine vertrauliche Mittheilung gemacht haͤtten. Die Centra nah⸗ men diese Meinungs⸗Aeußerung sehr beifaͤllig auf. Noch ließen sich die Herren Odilon Barrot und v. Salvandy, jener fuͤr, dieser wider die Vorlegung der Papiere vernehmen, wor⸗ auf der Conseils⸗Praͤsident ausdruͤcklich bevorwortete, daß er die Mittheilung dieser Papiere nicht geradezu verweigert habe, und daß die Kammer hieruͤber nur einen Beschluß fassen moͤge, worauf das Ministerium mit sich zu Rathe gehen werde, was es in der Sache zu thun habe. Herr Laffitte legte sssguf so gende von Herrn Teste abgefaßte Proposition vor: „Die Kam⸗ mer wuͤnscht die Mittheilung aller in dem Berichte der Kommission erwaͤhnten Aktenst uͤcke.“ Bevor es hieruͤber hen Abstimmung kam, verwahrte sich noch Herr Guizot in folgender Weise: „Is ist wohl zu verstehen, daß das Kammer⸗Reglement mit den Rechten der Regierung nicht das Mindeste gemein hat. Es han⸗ delt sich hier bloß um das Verlangen einer Mittheilung, welche die Regierung ihrerseits bewilligen oder verweigern kann, je nachdem sie solches fuͤr das Land nuͤtzlich haͤlt.“ Die obge⸗ dachte Proposition der Herren Laffitte und Teste wurde hierauf fast einstimmig angenommen. — Die Kammer setzte alsdann ihre Berathungen uͤber den Secundair⸗Unterricht fort. — In derselben Sitzung brachte auch der Minister des öͤffentli⸗ chen Unterrichts einen Gesetz⸗Entwurf ein, wodurch eine Pension von 6000 Fr. für die Wittwe des bekannten Jussieu, ehemaligen Professors der Botanik beim Pflanzengarten, ver⸗ langt wird. — Der General Thiars wurde als neu ernannter Deputirter des Departements .
als Ultra⸗Liberaler, sei
ein. — Auch berichtete
Abschluß von 1834.
Zwei der ministeriellen Blaͤtter, und die Paix, die von Anfang an Zwiespalt im Ministerium gemacht Nachricht uͤber den ferneren Verlauf 8 — Journal des Débats Stillschweigen über diesen Ge beobachtet. Das Journal de Paris sagt: „Die
haben, geben auch heute
age des
s gestrigen Tages haben zu keinem Resultate gefuͤhrt. Indeß 9 . 8 889 die Krists noch lange dauere. Am Mitt⸗ woch wird die Eroͤrterung uͤber die Supplementar Kre ginnen, wenn anders die Kammer dieselbe nicht verschiebt; bis zum Beginn jener Diskussion muß die ministerielle Frage noth wendig gelöͤst seyn. — Gestern Abend war das Geruͤcht ver⸗ breitet, daß Herr Molé den Auftrag neues Ministerium zu bilden, in das die H Montalivet eintreten wuͤrden.“ — Die
abend wenig veraͤndert, indeß scheint u einem Arrangement. zuverlassig verbuͤrgen. Der Conseils⸗Praͤsident eigenen richtigen Guizot vollkommen eingesehen. Er findet nichts mehr dagegen einzuwenden, daß Herr Guizot das Portefeuille riums des Innern uͤbernehme oder vielmehr behalte; denn in der Combination des 6. Sept. ward das Departement des In⸗ nern derjenigen politischen Nuͤance uͤbergeben, deren festester und
hat mit dem ihm
fiel auf Herrn Gasparin, weil derselbe in allen Punkten die Meinung des Herrn Guizot theilte, und weil er in der Pairs⸗Kammer die Ideen revpraͤsentirte, die der Minister des oͤffentlichen Unterrichts in der Deputirten, Kammer vertrat; aus dieser Ruͤcksicht ward Herr Gasparin auch von den uͤbrigen Mitgliedern des Kabinektes und von der parla⸗ mentarischen Majoritaͤt zugezogen. Herr Guizot verlangt daher am Ende nicht sowohl, eine neue Stellung einzunehmen,
als vielmehr eine Stellung zu behaupten, die er gewissermaßen schon ae. und die alle Welt ihm zugesteht. Ueber diesen
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die Vorle⸗
kein Geheimniß aus dem
Kredite be,
der Krisis, waͤhrend das 1 enstand
Ministeriums ist noch immer dieselbe, und die Unterhandlungen
erhalten habe, ein erren Soult und Paix aͤußert sich fol⸗ gendermaßen: „Die Lage des Ministeriums hat sich seit Sonn⸗ man auf dem besten Wege Nachstehende Details koͤnnen wir als
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lick das Passende der Anspruͤche des Herr'n des Ministe⸗
nellagsagte. Ausdruck Herr Gutzot ist. Die Wahl der Krone