sschen Zunehmen der Thiere.
steres, wenig einladendes Ansehen haben; es fehlt ihnen der Glanz und die Frische der Europüischen und Amerikanischen und die Pracht und die Fülle der tropischen Wälder. Eine Ausdehnung von 30 Breiten⸗Graden hat verhältnißmäßig nur wenig Einfluß auf die Ve⸗ getation und selbst die Tropenzone hat im Ganzen dieselben Eigen⸗ thümlichkeiten, wie die gemäßigte. Die Selbstständigkeit der Anstra⸗ lischen Vegetation ist überhaupt so entschieden, daß unter den Pflan⸗ en, welche dem großen Botaniker Brown bekannt wurden, % Au⸗ stralien eigenthümlich sind und nirgends sonst wachsen. Zu der ur⸗ sprünglichen Vegetation ist indeß eine nicht unbedeutende fremde hinzugekommen. In den Kolonieen sind nicht bloß die Europätschen Cerealien, Obst⸗ und Gemüse⸗Arten, sondern auch Zier⸗ pflanzen und Gräser (auf künstlichen Wiesen) eingeführt wor⸗ den. Auch Pflanzen Süd⸗Amerika's, Suüd⸗Afrika's und des tropischen Asiens gedeihen in verschiedenen Gegenden und die
Berbreitung der e“ entspricht ganz dem ähnlichen ra⸗
ie fremden Pflanzen verwildern un⸗ gemein schnell; kaum funfzehn Jahre nach der Gründung der Kolo⸗ nie konnte Brown von vielen Pflanzen nicht unterscheiden, ob sie dem Lande eigenthümlich oder eingeführt seyen, und zwanzig Jahre nach Gründung von Launceston fand Widowson den Europälschen Kelee auf allen Wiesen um die Stadt wild wachsend.
* Was die Thierwelt betrifft, so gehört die Form der Vögel zu den vollkommensten und ausgebildetsten, und das Land scheint den Reichthum der Indischen Inseln, namentlich Neu⸗Guinea's und der Molukkfen, in dieser Beziehung zu theilen. So reich indeß das Land an schön gezeichneten Vögeln ist, so arm ist es an Singvögeln, und es entspricht dies vollkommen dem Mangel an Wohlgeruch bei der Farbenpracht der Binmen.
Mit dem Reichthum an Pageln kontrastirt auffallend die Ar⸗ muth an Mammalien und die Einförmigkeit in der Bildung dersel⸗ ben. Fast alle Säugethiere Anstraliens sind Beutelthtere, die, mit Ausnahme des Amerikanischen Geschlechts Didelphys und einiger auch auf Reu⸗Guineg und den Molukken vorkommenden Arten, rein Au⸗ stralisch sind. Das verbreitetste und vollkommenste Säugethier ist das Kängarn, dessen verschiedene Arten noch nicht genau untersucht sind. An diese echten Beutelthiere schließen sich die wunderbaren Monotremen, die Echidna und das Schnabeithier (Ornithorhynchos). Der merkwürdige Hund, Dingo genannt, lebt theils wild, theils halb gezähmt unter den Ur⸗Einwohnern. Noch schneller als die Pflanzen⸗ welt wird aber die Australische Thierwelt durch eine neue verdrängt. Das große Kängaru, das Schnabelthier, der Emu (Australische Ka⸗ suar), der schwarze Schwan, der Waldfasan sind jetzt um Sidney gar nicht oder höchstens in der Gefangenschaft zu finden. Vermehrt haben sich seit Gründung der Kolonie nur einige Pögelarten (Phi⸗ ledon, Papageyen), welche durch die Kornfelder und Gärten der Kolonisten angelockt werden. Dagegen hahen die eingeführten Thiere sich ungemein schnell über das Land verbreitet. Alle Europzischen Hausthiere sinden sich im gezähmten Zustande und die Schafe in großen Heerden; Rindvich und Schweine sind auch verwildert. Jagd⸗ thiere, wie Rehe und Hasen, sind ebenfalls eingeführt worden, aber auch schädliche, wie Ratten, und selbst die Honigbiene, sind dem Eu⸗ ropäer gefolgt.
Es würde zu weit führen, wollten wir Herrn Meinicke in der hoͤchst ausführlichen und mit großer Sachkenntniß bearbeiteten Be⸗ schreibung der Australischen Meere, Küsten und Inseln, so wie der Schilderung der physischen Beschaffenheit des Landes selbst folgen. Eben so wenig gestattet es jetzt der Raum, aus den höchst interes⸗ santen Kapiteln des fünften Abschnitts, die von den Ur⸗Einwoh⸗ nern und dem jetzigen Zustande der Europäischen Keolonieen han⸗ deln, Einiges mitzuthellen, und wir erlauben uns nur noch, bei dem zweiten Abschnitte, der von den Australischen Meeren, Küsten und Inseln handelt, einige Bemerkungen. Herr Meinicke sagt Seite 189 und 190 des ersten Theils, daß die Strömungen des Neu⸗See⸗ ländischen Meeres, wie er den Meerraum nennt, der zwischen Austra⸗ lien und Reu-Seeland liezt, ganz von denen des stillen Oceans ab⸗ hangen, und daß daher die Hauptströmung längs Reu⸗Süd⸗Wales stets nach Süden gerichtet sev. Er gründet diese Angabe auf Flin⸗ ders, King und Orley, und meint, die ganz verschiedene Ansicht von Jeffreys (nicht Jefferies) scheine auf zufälligen Abweichungen zu be⸗ ruhen. Diese Ansicht von Jeffreys gründet sich aber auf sehr forg⸗ same Beobachtungen, die es außer allen Zweifel setzen, daß längs der Küste von Reu⸗Süd⸗Waies ein nach den Jahreszeiten alternirender Meeres⸗Strom stattfindet. Herr Meinicke scheint diese Thatsache nur aus Krusenstern's hpdrographischen Memoiren zu kennen, die Ur⸗ quelle für dieselbe hätte er jedoch in der neuen Ausgabe der General Chart of Terra Anstralis gefunden, die bei dem IIydograpbical Of- sice der Britischen Admiralität nach Flinder's und King's Aufnahmen bearbeitet worden ist, und bei der die Beobachtungen von Lieutenant Roe und Lieutenant Jeffreys benutzt worden sind. Diese neue Aus⸗ gabe geht bis zum Jahre 1829. Wenn Herr Meinicke ferner Seite 2919 von der Nordost⸗Küste Australiens sagt, daß sie ein Mittelpunkt für den Verkehr zwischen Indien und dem Stillen Meere werden müsse, so möchten wir dies sehr bezweifeln. Nicht bloß das, was man sehr vage Weltstellung nennt, verleiht dieser oder jener Erdge⸗
gend eine gewisse Wichtigkeit; auch die örtlichen Verhältnisse dersel⸗
ben und ihrer nächsten Umgebungen spielen hierbei eine Rolle und zwardie vornehmste, und diese Verhältnisse sind der Nordost⸗Küste höchst ungünstig. Wir können uns hier auf Herrn Mennicke selbst berufen, denn er sagt ja selbst Seite 209, das Korallen⸗Meer, wie die Torres⸗Straße, werde nur nach Westen hin, nie umgekehrt, und daher nur vom Sep⸗ tember bis Mai, befahren. Wie kann unter solchen Umständen ein Ort wichtig werden, zu dem man von Indien aus auf dem kuürzesten Wege nicht gelangen kann! Auch schon Seite 35 bemerkt Herr Mei⸗ nicke, die Korallen⸗Riffe, welche diese Küste allenthalben umgeben, würden noch lange einen sehr hinderlichen Einfluß ausüben, und man kann hinzufügen: nicht bloß noch lange, sondern stets, ein Einfluß, dessen Hinderlichkeit, nach der Natur der Korallen⸗Gebäude, mit jedem Tage wächst und die Torres⸗Straße dereinst ganz zu verschließen droht, so daß Australien und Neu⸗Guinea zusammenwachsen. Früher versuchte es der Schiffer nur in äußerster Noth durch die Torres⸗ Straße zu gehen, und in neuester Zeit haben es nur kecke Abenteurer gewagt, sich von Osten her zur günstigen Jahreszeit in das Labvrinth des Korallen⸗Meeres zu vertiefen, um vielleicht früher, als andere Schiffsführer in den Indischen Häfen anzukommen. Aber diese Kühnheit bezahlten sie im glücklichsten Falle mit größerem Zeitauf⸗ wande, den die Schifffahrt in den Gefahren des Korallen⸗Meeres er⸗ fordert, oft jedoch auch mit dem Verluste des Eigenthums und Lebens, während ihre Nebenbubler, welche die äußere Route einschlugen, ih⸗ ren Cours Tag und Nacht ruhig fortsetzten in einem gefahrlosen Meere. 1 b Herr Meinicke möge diese Bemerkungen nicht übel deuten, viel⸗ mehr mögen sie ihm den Beweis liefern, wie groß das Interesse ist, welches wir an seinem trefflichen Werke nehmen, und daß wir es mit Aufmerksamkeit gelesen haben. R.
Hamburg. Während unserer letzten diesjährigen Kunst⸗Aus⸗ stellung sind 66 Kunstwerke für den Gesammtwerth von circa 23,550 Mark Cour. verkauft worden, worunter der Kunst⸗Verein 14 höchst werthvolle Bilder zur Verloosung augekauft hat, nämlich: ecine Sche⸗ veninger Fischer⸗Familie beim herannabenden Sturme, von J. B. Janssens in Antwerden, eine starkbewegte See von P. J. Schotel in Medemblick, eine junge Flamänderin mit ihrem Kinde von A. Walffaert in Antwerpen, das Dachsprellen von Karl Schulz in Berlin, Strand bei Blaukenese in der Abendbelcuchtung von H. R. Hardorff in Ham⸗ burg, Landschaft mit Wasserfall in Norwegen von C. Ezdorf in Mün⸗ chen, Mädchen, denen ein Tyroler auf der Maultrommel vorspielt, von P. Heinel in Baireuth, Ansicht von Antwerpen von C. J. Behr im Haag, ein Bayerischer Postillon von H. Marr aus Hamburg, eine Spinne⸗ rin mit zwei Kindern von R. F. Waßmann aus Hamburg, Blan⸗ keueser Spinnerinnen von Jacob Gensler in Hamburg, ein Tyroler und sein Mädchen, Nachtstück, von M. Müller in München, Aar⸗Gegend von P. 2. Dubourcg in Amsterdam, ein Wuid⸗ schütz am Hochgebirge von Max Friedl in München zum Wer⸗ ihe von 1585 Fl., 500 Fr., 191 Friedrichsd'or und 33 Ca⸗ rol. — Unter den werthvolleren Bildern hat Herr Senator Je⸗ nisch die überaus treffliche große Itallänische Landschaft von J L. P. Coignet in Paris erstanden, so wie auch die höchst gelungene Aguarell⸗Zeichnung, die Brücke von Lyen darstellend, von L. E. Wa⸗ teiet in Paris; sodann eine Landschaft mit Vieh von de Ryk in Hilversum, Rapoleon vor Smolensk von A. Adam in München, eine Geldersche Landschaft mit Vieh von van Os, der Nebelmorgen von H. Kauffmann in Hamburg, ein Seehafen der Rormandie von Nuyen tim Haag, die Bayerische Conscription von Professor Geyer in Augs⸗ burg, eine See⸗Ansicht von Dreibholz in Dortrecht. — Das von einem Comité des Kunst⸗Vereins während der Dauer der Ausstellung her⸗ ausgegebene Kunstblatt bildet ein Heft von 51 Seiten in 410. Es enthält 19 kleine lithographirte Zeichunngen von Werken, die auf der Ansstellung zur Schau hingen. Außer den kurzen Besprechungen und Beurtheilungen der vorzüglicheren Bilder (unter denen die mit ◻ unterzeichneren über einige Holländische Bilder die gedie⸗ gensten sind) durchlaufen zwei längere Aufsätze die 12 Num⸗ mern des Heftes, nämlich: „über Kunst⸗Ansstellungen im Allge⸗ meinen“, und „Notizen über den Hamburger Kunst⸗Verein und die durch denselben veranstalteten Kunst⸗Ausstellungen und Gemälde⸗Verleosungen.“ Letztere gewähren eine erfreuliche Uebersicht der gedeihlichen Wirksamkeit des Veretus, denn im Jahre 1826 belief sich der Ertrag der ersten Ausstellung nur auf 1083 Mark, 1829 schon auf 402⁄ Mark 10 Schill., 1831: 6141 Mark 6 Schill., 1833: 5900 Mark 12 Schill., 1835: 6149 Mark 4 Schill.; zusammen auf 23,299 Mark. Die Beiträge zu den 190 jährlichen Verloosungen betrugen 36,294 Mark, der Betrag der auf den Ausstellungen verkauften Ge⸗ genstände, nach Abzug von 11,606 Mark 13 Schill., welche daselbst zu den Verloosungen gekauft worden, macht 46.00,5 Mark 4 Schill., zusammen also 105,598 Mark 4 Schill. Den Künstlern sind davon zugeflossen: der Betrag der Verkäufe auf den 5 Ausstellungen, 57,612 Mark 11 Schill.; der Betrag der zu den Gemälde⸗Verloosungen ge⸗ kauften Bilder, nach Abzug derjenigen, die auf den Ausstellungen er⸗ standen worden: 22,886 Mark 9 Schill., zusammen also 80,499 Mark 4 Schill.
— — g.
22 . 5 % Span. 19 ¾¼ Preuss. Präm.-Sch. 109 ½
55 ¼. G. — 141 66. G. Loose zu 500 Fl. 114 ¼. 114 ¼. Loose zu 100 Fl. 223 ½, Preuss. Präm.-Sch. 62 ¼. 62 ½. do. 4 % Anl. 100. G. 64 ⅞. 64 8. 5 % Span. Anl. 162¼4. 16 ½. 2 ½ % Holl. 52 —2. d2
3 % 26. Neue Anl. 19.
d0o Span. Kente 22.
Auswärtige Börsev.
Amsterdam, 25. Juli. Niedorl. wirkl. Schuld 521 16. 5 % 4do. 100 ¼. Passive 4 ⅛. Ausg. Sech. —. Zinsl. Poln. —. Oesterr. Met. 100 ⁄¾.
Antwer P en, 24. Juli. “ Zinsl. 7 ¼. Neue Aul. 19. “
4 8 8—
Frankfurt a. M., 27. Juli. Oesterr. 5 % Met. 104 ⅛. 104. 4 % 99 16. 99 16-
2 ½ 1 % 24 ⁄⅞. 24 ½. Bank-Actien 1646 1645.
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Hamburg, 28. Juli. .. Bank-Actien 1352. 1348. Engl. Russ. —. 5 % Port. —.
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1121971 819 141 London, 25. Juli. Cons. 30 % 91 ¾.
Belg. —. Neue Anl. 203G.
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Ausg. Sch. 72⁄. 2 ¼½ % Holl. 52 ¾. 5 % 101 ⁄⁄,. 5 % Port. al 20 3 % “ Kass. 109 ½. Bras. 84. Columb. 25 ½. ¹ 253⁄à½. Peru 21.
Chili 33.
Paris, 24. Juli. 5 % Rente 110. 15. 3 % do. 79. 15. 5 % Neap. N. Passive 5 ⅛¼. 3 % Lortag. 26. Wien, 25. Juli.
Bank-Actien 1365 ½. Neue Anl. —.
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Berlin, Diensta
g den 1sten August
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1837.
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Amtliche Nachrichten.
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Kronik des e.
Berlin, den 31. Juli. Ihre Durchlaucht die Frau Fuͤrstin von Liegnitz sind
ute von Teplitz zuruͤckgekehrt.
Zur Feier des Allerhoͤchsten Geburts⸗Festes Sr. Majestaͤt
es Koͤnigs, ihres erhabenen Protektors, wird die Koͤnigliche kademie der Kuͤnste am 3. August, Vormittags 10 Uhr, eine fentliche Sitzung halten. Der große Preis in der Bildhauerei ird in derselben zuerkannt. Die Konkurrenz⸗Arbeiten werden ggestellt seyn. Zum Beschluß wird eine Kantate des Herrn Musik⸗ Hirkktors Saemann in Koͤnigsberg: „Ino“, nach Ramler, un⸗
cor geneigter Mitwirkung der Koͤniglichen Kapelle und der Koͤ⸗
von Augsburg, romantisches Lustspiel in 3 A feld. (N
1 Rthlr. 10 Sgr. ꝛc.
festes Sr. Majestaͤt des Koͤnigs: Rede, gedichtet von L. Iv besius, “ von Herrn Rott. Hierauf, zum erstenme Vetter H
„Luͤge und Wahrheit.“
KRoonigsstaͤdtisches Th
in 5 Akten, nach dem Franzoͤsischen des Emil Souvestre, bearbeitet von Friedrich Genée.
Grube graͤbt, faͤllt selbst hinein. Original⸗Lustspiel in 3 Akt von C. P. Berger. neu engagirtes Mitglied dieser Buͤhne: Die Marquise, als, stes Debuͤt.) Hierauf: Der Dorfbarbier. Komisches Sinis
11““ 6“
Koͤnigliche Schauspiele. Montag, 31. Juli. Im “ Der Mus th., von Baun eu einstudirt.) Hierauf: Solotanz. Dienstag, 1. Aug. Im Schauspielhause: Die Braut’
der Residenz, Lustspiel in 2 Abth., vom Verfasser von „ und Wahrheit. ““
Hierauf: Froͤhlich, musikalisches Quodlibe Donnerstag, 3. Aug. Im Opernhause, zur Feier des
lerhoͤchsten Geburtsfestes Sr. Majestaͤt des Koͤnigs: Festman Sr. Majestaͤt dem 8b zugeeignet von Spontini. Hiert Rede, gedichtet von L. Th
ger. tini. aus dem Italiaͤnischen.
ebesius, gesprochen von Herrn Dann: Volksgesang, den Preußen gewidmet von Ey Und, zum erstenmale: Der Liebestrank, Oper in 2 M Musik von Donizetti.
Preise der Plaͤtze: Ein Platz in den Logen des uf
u dieser Vorstellung sind die eingegangenen Meldum
um Parquet⸗Plaͤtze, so weit der Raum es gestattet, beriͤckhs tigt worden, und koͤnnen die Billets im Billet⸗ in Empfang genommen werden.
Verkaufs⸗Böüea In Charlottenburg, zur Feier des Allerhoͤchsten Gecurte
einrich, Schauspiel in 5 Abth., vom Verfasser
.
eater. 8
Montag, 31. Juli. Der Neiche und der Arme. Dn
Dienstag, I. Aug. Die Bastille, oder: Wer Anderen ei
(Dlle. Peroni, vom Theater zu Pes
.St Redacteur EHd. Cottel.
Gedruckt bei A. W. Hayn⸗
erden nicht ausgetheilt. 2* Berlin, den 30. Juli 1837. 5
Angekommen: Liaats⸗ und Finanz⸗Minister, Graf von Alvensleben, von Seatin.
Uwenieur⸗I
glichen Opern⸗Saͤngerin, Fraͤulein J. Lehmann, aufgefuͤhrt. der Eingang nden, die Saͤle werden um 9 U
fuͤr die Zuhoͤrer ist das große Portal nach den r geoͤffnet. Eintritts⸗Karten
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8
Cge.) 11.
Die Universitaͤt wird das Geburtsfest Sr. Majestaͤt des oͤnigs am 3. August, Mittags halb 12 Uhr, in ihrem großen ooͤrsaale feiern. benst ersucht, die ihnen zugestellten Karten am Eingange vor⸗ zeigen. E
Berlin, den 1. August 1837. 8
Die Eingeladenen werden hierdurch ganz er⸗
Der Rektor der Universitaͤt.
Der Besuch der Koͤnigl. Pfauen⸗Insel kann am naͤchsten Donnerstag, den 3. August, en; durch Allerhoͤchsten Befehl ist indessen der folgende Sonn⸗ end, 5. August, zu diesem
Sanssouci, den 29. Juli 1837.
dem Publikum nicht gestattet wer⸗ weck nachgegeben. Koͤnigl. Hof⸗Garten⸗Verwaltung.
—— ’—
Der bisher bei dem Land- und Stadtgericht in Kempen
ingestellt gewesene Justiz⸗Kommissarius Kornek ist zum Justiz⸗ Kommissarius bei vorden.
bei dem Ober⸗Landesgericht in Ratibor bestellt
Im Bezirke der Koͤnigl. Regierung
zu Erfurt ist die evangelische Pfarrstelle zu Merxleben, i Kreise Langensalza, dem bisherigen Pfarrer zu Waldstaͤdt, Joh ann David Friedrich Muͤller, titutenstelle zu Groß⸗Kamsdorf, Klein⸗Kamsdorf und Goßwitz, in Kreise Ziegenruͤck, dem Kandidaten des Predigtamts, Karl Franz Breithaupt aus Ziegenruͤck, verliehen worden;
zu Koͤslin ist der Prediger Koch in C Prediger in Bublitz berufen worden.
und die Pfarr⸗Sub⸗
Grupenhagen zum Se. Excellenz der Wirkliche Geheime
Abgereist: Der General⸗Major und Inspecteur der 2ten h ispection, von Liebenroth, nach Magdeburg.
“
1
den der oͤffentlichen Ordnung in sich schließt. Wahrscheinli wird daher die Schweiz nicht die Aufsorvderung e; 8 von Seiten der großen Maͤchte an sie ergehen duͤrfte, sondern sogleich das Ausweisungs⸗Dekret, welches die Eidgenossenschaft gegen diejenigen politischen 88e ausgesprochen hat, deren Anwesenheit in den Kantonen die erhaͤltnisse guter Nachbar⸗ schaft stoͤren koͤnnte, auf den Prinzen Ludwig Bonaparte an⸗ wenden.“
Ein hiesiges Blatt sagt: „Wir bemerken seit einigen Tagen in den Englischen Journalen einen Anflug aͤngstlicher Besorgniß uͤber den Gesund eitszustand der Koͤnigin Victoria, und die uns zugegangenen Privatbriefe geben ebenfalls zu ver⸗ stehen, daß man dem naͤchsten Parlamente wahrscheinlich sogleich einige Beschluͤsse in Bezug auf die Thronfolge fuͤr den Fall, daß die Koͤnigin Victoria ohne Leibeserben sterben sollte, vor⸗ legen werde. Indeß scheint die Ueberzeugung vorherrschend, daß das Oberhaus keinen Beschluß ees eh werde, durch den in der Person des Thronfolgers eine Aenderung vorgenommen werden sollte.“
Das ministerielle Abendblatt enthaͤlt Folgendes: „Die Nachricht von der Ermordung Abdel⸗Kader's, die aus Touloner Journalen in mehrere hiesige Zeitungen uͤbergegangen ist, hat sich bis jetzt nicht bestaͤtigt. Die Regierung hat durchaus keine Anzeige daruͤber erhalten.“
Der heutige Moniteur enthaͤlt eine Koͤnigliche Verord⸗ nung, wodurch alle Schiffe unter Neapolitanischer Flagge in Franzoͤsischen Haͤfen den durch das Gesetz festgestellten Zoͤllen und Gebuͤhren unterworfen werden, und Falls diese Zoͤlle nicht so hoch sind als diejenigen, welche Franzoͤsische Schiffe in Nea⸗ politanischen Haͤfen bezahlen muͤssen, werden die Franzoͤsischen Behoͤrden angewiesen, auch uͤber die gesetzlichen Bestimmungen hin⸗ aus bis zu der angedeuteten Hoͤhe Nachschuͤsse zu verlangen. In dem Berichte des Handels⸗Ministers, der dieser Verordnung vorangeht, wird diese Maßregel durch doppelte Gruͤnde motivirt. Einmal weil die Neapolitanische Regierung trotz aller ihr gemachten Vorstellungen sich nicht zu einer Gleichstellung der Zoͤlle bereit finden lassen wolle, und dann weil sie den Koͤnigl. Dampfschiffen, die den Dienst zwischen Marseille und Konstantinopel versehen, alle moͤglichen Schwierigkeiten in den Weg lege und sich nament— lich weigere, sie ohne Deponirung ihrer Gesundheits⸗Patente in den Hafen von Neapel einlaufen zu lassen, obgleich diese so viele Zoͤgerung veranlassende Maßregel notorisch ganz unnuüͤtz sey, indem in Frankreich keine ansteckenden Krankheiten herrsch⸗ ten und die aus dem Orient kommenden Schiffe bereits in Malta die vorgeschriebene Quarantaine abgehalten haͤtten.
Durch einen Beschluß der Sanitaͤts⸗Behoͤrde von Genua sind die Sardinischen Haͤfen fuͤr alle aus Marseille kommenden Schiffe geschlossen. Das Schreiben der Franzoͤsischen Konsuls, in welchem diese Nachricht angezeigt wird, ist durch den Praͤ⸗ fekten der Rhone⸗-Muͤndungen der Marseiller Handels⸗Kammer zugesandt und an der dortigen Boͤrse angeschlagen worden. — Die neuesten Marseiller Zeitungen sprechen schon gar nicht mehr von dem “ der Stadt; es scheint, daß die (in Nr. 207 der St. Ztg. erwaͤhnten) Pestfaͤlle auf dem „Leo⸗ nidas“ keine weitern Folgen gehabt haben. (Ein uns zugegan⸗ genes Privat⸗Schreiben aus Marseille bestäͤtigt es, daß die dortigen Behoͤrden die strengsten und zweckmaͤßigsten Maßregeln ergriffen haben, um der Verbreitung der Seuche vorzubeugen; daß sie aber andererseits, wenn dies nicht gelingen sollte, die kleinsten Umstaͤnde zur oͤffentlichen Kenntniß bringen wuͤrden, um allen uͤbertriebenen Geruͤchten vorzubeugen.)
Gestern sind 7 bis 8 junge Aerzte, die in den hiesigen Hos⸗ pitaͤlern angestellt waren, nach Neapel und Palermo abgegan⸗
Camelia, nicht dagewesenem Umfange ist, fuͤr 1250 Fr. gekauft.
Paris angekommen ist,
schen erhalten: „ vom 16ten Morgens giebt den Verlust des Feindes in dem Treffen vom 15ten auf mehr als 1000 Mann an, darunter 400 Gefangene, eine große Menge Deserteure, 45 Munitionswa en, viele Waffen⸗ und Kriegs⸗Effekten. Ueber den Weg, den Don Tarlos eingeschlagen hat, weiß man nichts Gewisses.“ — (Siehe die folgenden Depeschen.) 20sten in Saragossa publi
Oraa die Karlisten am 17ten d. bei Ampias angegriffen und ihnen Chiva genommen. die Ankunft von 300 Verwundeten und sagt, daß das Treffen bis in die Nacht hineingedauert habe und am 8ten fortgesetzt worden sey. sches Bataillon bei Humani an, und toͤdtete demselben etwa 100 Mann. Die Karlisten in Navarra haben sich nach dem Ulzama⸗ Thale zuruͤckgezogen.“ — „Bayonne, 24. Jult. Am 20sten sind neun Karlistische Zarcateguy's und Elio's zwischen Haro und Miranda uͤber den Ebro gegangen. kuͤndet
auf 400. Espartero sollte am 19ten in „Perpignan, 24. Juli, Abends.
Abbé de la Mennais, der bisher in seinen Ansichten so viel Festigkeit, ja fast Eigensinn zeigte, diesem Rathe wirklich gefolgt ist, oder ob er, wie bei Absicht hat, sü
lehren.
einer ersten Reise nach Rom, nur die
uͤr seine Grundsaͤtze zu kaͤmpfen, muß die Folge
Herr Bulwer, der beruͤhmte Englische Schriftsteller, ist vor⸗
gestern in Paris angekommen.
Zwei hiesige Botaniker haben in Schottland eine neue . benannt „Friedrich der Große“, die von bisher noch
Der Spanische General Espeja, der vor einigen Tagen in 842 gebern eine lange Konferenz mit
errn Mols und dem Grafen Campuzano. Es heißt, Herr
Espeja sey mit den Anwerbungen der neuen Fremden⸗Legion Seca ng gs deren Organisation man noch immer denke.
Die hat heute nachstehende telegraphische Depe⸗
egierun t ordeaux, 24. Juli. Ein Bericht Oraa's
„Bayonne, 23. Juli. Einem am
zzirten offiziellen Berichte zufolge, hat
Der Gouverneur von Teruel meldet
An demselben Tage griff Jaureguy ein Karlisti⸗
ataillone und 5 Schwadronen unter den Befehlen
Eine am 19ten erlassene Proclamation ver⸗ „daß diese Bewegung den Zweck habe, den Marsch des Don Carlos auf Madrid zu unterstuͤtzen.“ — „Bayonne, 24. Juli, 6½ Uhr Abends. Der offizielle Bericht Oraa's ist in Madrid publizirt worden. Er giebt den Verlust des Feindes auf 1000 Mann an, worunter 200 Gefangene, und den seinigen
Cuenca eintreffen.“ — Man schreibt aus Barce⸗ lona vom 21sten, daß der Baron von Meer, nachdem er mit einem Convoi auf Prats de Leusanes marschirt war, trotz wie⸗ derholter Angriffe von doppelt uͤberlegenen Streitkraͤften luͤcklich wieder in Manresa angekommen ist. Ripoll wird von Urbistondo angegriffen; am 23sten hoͤrte man ein lebhaftes Feuer vor die⸗ ser Stadt.“† — Das Journal des Debats bemerkt zu die⸗ sen Depeschen: „Der Uebergang einer neuen Division der Kar⸗ listischen Armee uͤber den Ebro verwickelt die schon uͤber einen so
großen Raum verbreiteten militairischen Operationen noch mehr. Der General Espartero, der in Cuenga angelangt ist, um Madrid zu decken oder um Don Carlos von vorne anzugreifen, waͤh⸗ rend die Truppen von Valencia ihn im Ruͤcken tero, sagen wir, wird genoͤthigt seyn, eine ruͤckgaͤngige Bewe⸗
edrohen, Espar⸗
gung zu machen, um die Linie des Duero zu decken. Oraa, der alsdann nicht mehr auf die Mitwirkung Espartero's rechnen kann, wird sich nothwendig darauf beschraͤnken muͤssen, dem Don Carlos zu folgen, wie man dem General Gomez folgte. Ande⸗ rerseits wird Nieder⸗Aragonien und das Koͤnigreich Valencia, nicht mehr durch die Armee Oraa's beschuͤtzt, den Streif⸗Corps 5 Faslsten. Chcf⸗ Forcadell, Quilez und Serrador preisgege⸗ en seyn.
Diese allgemeine Zersplitterung der Ch Streitkraͤfte kann nur den Kampf auf unbestimmte Zeit verlaͤn⸗ Der Dr. Broussais liegt gefaͤhrlich krank danieder; er leidet ern, ohne irgend ein bedeutendes Resultat herbeizufuͤhren, so an demselben Uebel, an welchem Talma gestorben ist. ange naͤmlich die Christinos einig bleiben und keine Volksbewe⸗ Der Prozeß, den der General Donadieu gestern vor den ungen stattfinden. ir muͤssen uͤbrigens immer bei dem Glau⸗ hiesigen Assisen wegen seines Werkes: „Ueber das alte Europa, 8 beharren, daß Don Carlos nicht im Stande ist, etwas uͤber die Koͤnige und Voͤlker unserer Zeit“, zu bestehen hatte, Ernstliches gegen Madrid zu unternehmen, wenn er auch an⸗ lockte eine ganz ungewoͤhnliche Menge von Zuhoͤrern herbei. scheinend den Weg nach dieser Hauptstadt einschlagen sollte.“ Trotz der wa.-rn Vertheidigung des Herrn Chaix⸗d'Estange — Die Hannoversche Zeitung enthaͤlt nachstehendes ward der General Donadieu der Beleidigung gegen den Koͤnig Schreiben aus Paris vom 22. Juli: „Ich theile Ihnen heute aus authentischer Quelle kommende Details uͤber die sogenannte Karlistische Verschwoͤrung mit, in Betreff derer alle hiesigen Blaͤtter sich in Vermuthungen erschoͤpfen. Sie wissen, daß der nach Kirchberg zu der entthronten Familie reisende Vicomte Walsh, Redacteur des legitimistischen Journals La Mode, in Straßburg angehalten, seine Papiere durchsucht, und hierauf dieser Tage dasselbe hier in Betreff der Papiere des Priesters Genoude, Redacteurs der „Gazette de France“, und des be⸗ ruͤhmten Berryer vorgenommen wurde. Die Sache ist diese: der Vicomte Walsh will eine Pilgerreise nach Kirchberg anstellen und bittet Genoude, Berryer und den Karlistischen Banquier Jauge um Empfehlungs⸗Briefe; Letzterer weigert sich, Genoude und Ber⸗ ryer aber geben ihm Briefe; Letzterer giebt dem seinen an die Her⸗ zogin von Angoulème, die Adresse A Sa Majesté la Reine etc., und Genoude sagt in seinem Schreiben an die Herzogin von Berry, wenn von dem Herzoge von Bordeaux die Rede ist, „le Roi, Mr. Votre fils.“ Walsh, ein unvorsichtiger junger Mann, ruͤhmt sich dieser Briefe an der Boͤrse; der Telegraph befiehlt seine Anhaltung in Straßburg; die Briefe werden ge⸗ funden, weggenommen, und die erwaͤhnten Haussuchungen in Paris angestellt. — Es ist die Frage, inwiefern Berryer, der Deputirte, der Ludwig Philipp den Eid geschworen, bestraft werden kann, daß er schriftlich eine andere Person als Ludwig Philipp's Gemahlin fuͤr die Koͤnigin seines Landes anerkannte, eine Dame, die vor ihrem Exil nie den Koͤnigstitel tragen konnte also nicht einmal Ex⸗Koͤnigin ist. Was Genoude betrifft, so ist dessen Fall weniger strafbar, da er nie einen Eid hat leisten wollen, und deshalb z. B. die Stelle in einem Munizipal⸗Rathe, zu welcheer er ernannt worden, nicht annehmen konnte. — In Betreff des Vertrags an der Tafna erzaͤhlt man sich eine merkwuͤrdige Unterhaltung, welche der Marschall Clauzel mit den Ministern gehabt haben soll. Diese haͤtten, heißt es, den
eitungs⸗Nachrichten. 1“ FTFrankreich. 2sg
Paris, 26. Juli. Der Koͤnig kam gestern Mittag nach in Tuilerieen und ertheilte dem Spanischen Gesandten eine
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₰ 8 1 ̊ & 7 1* „ 1 1 2 A 1 1 g em 2 in er Anz eig 3 r f ßif ) en tag A 8 en. gen, um den dortigen Cholerakranken Beistand zu leisten. Rothwendiger Verkauf. von Veltheim, Majoratsherrn auf Harbke, und Der Herr Verfasser hat bei diesem Werke ein 8 2* 1I“ Stadtgericht zu Berlin, den 29. Maͤrz 1837. C. von Hochstetter, Königl. Preuß. Stall⸗ fassendes Studium der klassischen Rhetoriker zu Gm⸗
Die beiden am Stralauer Platze Nr. 6 und 7 bele neister. Mit 14 lithegr. Abbildungen merkwür⸗ gelegt und, indem er deren Erfahrungen und Fune diger Pferde. Preis 4 ½ Thlr. zersplitterte Regeln in wissenschaftlicher Begrüll
Bekanntmachungen.
EEEPE16 Der untenstchend signalisirte Stadiosus philologiae genen Grundstuͤcke des Schneidermeisters Joh. Chri⸗ diger Pferde A 1 8 Gerhard Lensing hat, nach Publication des gegen stoch Burau, taxirt zu 6491 Thlr. A sgr. 6 pf, sollen Diese höchst interessante Sammlung der Iikesagt einem überschaulichen Systeme verband, det Drivat⸗Audienz, fuͤhrte alsdann den Vorsitz im Ministerrathe thn wegen Theilnahme an einer geheimen Verbindung am 1. Dezember 1837, Vormittags 11 Ubr, Aufsätze und Schriften, welche in England über die veschadet einer gründlichen Erkenntniß, die schw nd kehrte gegen 6 Uhr nach Neuilly zuruͤck. ergangenen Straf⸗Erkenntnisses, sein geleistetes an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und neuere Englische Vellblutzucht herausgekemmen, be⸗ den Höben und luftdünnen Regionen philoseftt Der Prinz von Joinville wird sich unmittelbar nach den eieliches Angelöbniß, seinen bisherigen Wohnort Rees Hypothekenscheine sind in der Registratur einzuseben. gleitet mit einem Vorwerie der Herren Herausgeber Schulsysteme vermieden. Wie geistig bedeutsan Juli⸗Feierlichkeiten nach Toulon begeben und sich an Bord des nicht zu rerlassen, gebrochen und ist flüchtig geworden. 1 8 und einer Relation der neuesten Expedition nach Sy⸗ in welchem engen Zusammenhange mit den gesamm Herkules“ einschiffe Ae ;„. g rcch einlich ) M 4 8 Alle Polizei⸗Behörden des In⸗ und Auslandes wer⸗ nhas “ rien zum Anfauf Arabischer Hengste und Stuten, ver⸗ Zwecken menschlicher Bildung Herr Prrsessor e öwese d einschiffen. Er wird wahrscheinlich 6 Monate lang den deshalb im Auftrage des Königlichen Kammer⸗ Bekanntmachung. dient gewiß die nähere Beachtung der Herren Hippo⸗ ling seine Aufgabe erkannte, zeigen die inhaltzsch Fend seyn. 9. . vIeg. gerichts ergebenst ersucht, den ꝛc. Lensing, wo er Das zum Nachlaß der Bauschreiber⸗Wittwe Reu⸗ logen unserer Zeit, von welcher Farbe eder Ansicht die⸗ren Worte der Vorrede. Herr Saint⸗Mare⸗Girardin ist zum Mitgliede des Koͤnigl. sich betreten läßt, zu verhaften und in die Hausvoig⸗ bert, gebornen Pistorius, gehörige, hierselbst am Kanal selben auch seyn mögen, da eine ruhige unparteitsche Wir glauben, noch besenders auf die Methete onseils fuͤr den oͤffentlichen Unterricht ernannt worden. tei⸗Gefänguisse hierselbst gegen Erstattung der Kosten Nr. 59 belegene, in nuserm Hoypothekenbuch von der Darstellung von Thalsachen die Hanptgrundlage des zergliedernden Beurtheilung der Musterstücke, m Die erwarteten Ernennungen und Veraͤnderungen in den einzuliefern. Stadt Vol. 11I. Nr. 159 verzeichnere, auf 5267 Thlr. Werkes ist, wofür auch die bercits in der Hippologie in dem bereits unter der Presse befindlichen Aen 2 Draͤfekturen sind heute im „Moniteur“ erschienen. (Die Be⸗ erlin, am 27. Juli 1837. 21 sgr. 7 pf. abgeschäͤtzte Grundstück nebst Zubehör hinreichend bekannten Namen der Herren Herausgeber angewandt wird und auf die Art und Weise, wiesg erkungen der Journale üͤber diese Ernennungen werden uns Der Kammergerichts⸗Inquisitoriats⸗Direktor soll im Wege der nothwendigen Subhastation verkauft genügende Bͤrgschaft gewähren können. EKLbheile für praktische Stplübungen benutzt werdal spaͤter mehr im Detail auf dieselben zuruͤckfuͤhren.) 5 Dambach. werden, und ist hierzu ein Bietungs⸗Termin auf liten, aufmerksam machen zu müssen. Herr Baude, der unter dem d 8* 8 eeg sceri ei Signalement. 12 den J eeg 11 . dn Etelle als Staatsrath eee- “ 88 vor dem Herrn Stadtgerichts⸗Rath von Ciesielsky, im Staatsrath ernannt worden. 4 6 Der Herzog von Treviso ist in Sceaux zum Mitglied des eneral⸗Conseils des Departements der Seine erwaͤhlt worden. Lon 491 Stimmen erhielt er 266; die meisten nach ihm, naͤm⸗ sich 220, erhielt Herr Br Herr Persil, der ebenfal ielt Herr Bronzac. Herr Persil, der ebenfalls als andidat aufgetreten war, mußte sich mit der beschaͤmenden An⸗ ahl von 3 Stimmen begnuͤgen. be Herr Veron, vormaliger Direktor der großen Oper, wird eben von E. v. Olberg. Capitain w; 4* 8 naͤchsten allgemeinen Wahlen in Dieppe als Kandidat Erster Theil. Theorie des Styls. reuß. Generalstabe. Mit 5 Schaachtyser Heputation auftreten. gr. 8v0. 1837. Velin⸗Druckpapier. 1 ½ Thlr. brosch. 1 Thlr. 22 ½ sgr. es In der Presse liest man: „Die zu erwartende Ankunft Der Name de “ Herrh 17. 92 G1u 1 in der Schweiz ist eine That⸗ Agg 2 . Herling ist bei allen Keunern und Freunden des Spo eben ist er chienen und in allen „ die die Aufmerksamkeit der großen Maͤchte in Anspruch Literarische Anzeigen. aseittnarn ubernehsnianütezensain ehan uns Puateulutten ie aza. “ U seh 8 1 8 Sg⸗ 38 8 9 ie Eur jeso 9 Bei J. F. Leich in Leipzig ist so eben erschienen diesen Umerricht in den meisten neuern Bearbeitungen Volks gesan 9. enießt heeae 89 düe⸗ 189 d gn. 9 Fheent, daehl che und bei E. S. Mittler in Berlin, Stechbahn Nr. 3, der deutschen, selbst mancher fremden Sprachlehre, so (Friedrich Wilhelm nuser König Jh Jc- rinz Ludwi B y F⸗ Man hat nicht vergessen daß der so wie in dessen Handlungen in Posen und Bromberg oft von deren Verfassern anerfannt, besonders, wenn Zur Feier des Geb urtstages Sr. 18” kben sowohl 9. “ 8 n G 19 S und bei L. Bamberg in Greifswald zu haben: man auf den geschichttichen Ursprung der neuern syn⸗ des Königs für eine Singstimme (m ncfon serliche R die Erinnerungen an 8. Republik, als an die Kat⸗ Reneste Stimmen aus England über den jetzigen taktischen Ansichten hinblickt, als daß diese, sich an jene, Chor zu singen) und Begleitung des Piauefer je S. egierung zu Gunsten seines Unternehmens aufrief. Zustand der Zucht edler Pferde daselbst, Deutsch Leistungen reihende „Stylistit“ einer besondern Empfeh⸗ „Von C. F. Müller. 72 srmaßen las er othwendigkeit zwang ihn außerdem, einen Aufruf an Al⸗ mit Anmerkungen herausgegeben vom Grafen St. lung bedürfte. C. W. Fröhlich &. Comp., Unterwasser ergehen zu lassen, was Europa an Unruhestiftern und Fein⸗ amen e — -] 42 mng hhosn, i bnt
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und des Versuchs zum Umsturz seiner Regierung fuͤr schuldig erkannt und zu zweijaͤhriger Gefaͤngniß⸗ und 5000 Fr. Geld⸗ strafe verurtheilt. Der Redacteur der „Quoditienne“, der 40 Tage, nachdem jenes Buch erschienen war, Auszuͤge daraus mit⸗ getheilt hatte, und deshalb ebenfalls vor Gericht stand, ward freigesproͤchen.
In der Gazette de France liest man: „Herr von Ge⸗ noude ist gestern vor dem Instructions⸗Richter erschienen. Sein Verhoͤr hat 3½ Stunde gedauert. Er ist angeklagt, im Ein⸗ verstaͤndnisse mit den Herren Berryer und Walsh die Herzogin von Berry und ihren Sohn nach Frankreich haben uruͤckfuͤh⸗ ren, den Buͤr I““ und die 15 Regierung umstuͤrzen wollen. iese Anklage beruht auf einem von Herrn von Genoude an die Herzsgin von Berry gerichteten Danksa⸗ gungs⸗Schreiben, dessen Ueberbringer Herr Walsh war, und auf einem von Herrn Berryer an Herrn Walsh gerichteten Brief. Wir werden auf dieses Verhoͤr und auf das des Herrn Berryer zuruͤckkommen. Auch bei einem anderen unserer Mit⸗ arbeiter, Herrn Nettement, der sich in diesem Augenblick in London befindet, hat eine Haussuchung stattgefunden.“
Man liest in einem hiesigen Blatte: „Der Abbé de la Mennais, Verfasser des Werkes: „Ueber die Gleichguͤltigkeit in Religionssachen“ und gemeinschaftlich mit George Sand bis vor kurzem Redacteur des „Monde“, ist in Begleitung des Trappisten⸗Bruders, Baron von Geramb, nach Rom abge⸗ reist. Er wird sich, wie man sagt, in ein Kloster bei Rom zuruͤckziehen, um dort fuͤr seine Verirrungen und fuͤr seine Suͤnden Buße zu thun.“ — Diese Notiz ist von einem langen Schreiben des Baron von Geramb be⸗ gleitet, worin dieser den Abbé de la Mennais zu bewegen sucht, dem Papste reuige Abbitte zu thun und zu den echten Grundsaͤtzen der katholischen Kirche zuruͤckzukehren. Ob der
8 .“ Zu haben in der
8 Stolistlk. Ianh Familien⸗Rame: Lensi r —: rhard 1 ver, im Verlas⸗ Sef⸗Buch⸗ Nicolaischen Buchhandlung in Berim. Famil:en⸗Rame: Lensing. Vorname: Gerhard. Stadtgericht, Lindenstraße Nr. dà, anberaumt. 3 Hannover, im Verlage der Hahuschen Hef⸗Buch (Brüderstr. Nr. 13), Elvmg. Siettin, Stolpe u.
Herling's
Geburts⸗ und Aufenthattsort: Rees bei Wesel. Reli⸗ gion: katholisch. Alter: 27 Jahre. Größe: 5 Fuß A Zoll. Haare: dunkelblond. Stirn: gewöhnlich. Augenbrau⸗ nen: blond. Angen: blau. Nase: gewöhnlich. Mund: klein. Bart: blond, schwach. Zähne: schadhaft. Kinn und Gesichtsbildung: oval. Gesichtsfarbe: gesund. Gestalt: mittel. Sprache: Deutsch. Besondere Kenn⸗
andlung ist 4 eben erschienen: h
₰ pyo fenschein 1 8 7 ; 2 2 Der Hvpothekenschein, die Taxe und die besondern coretisch⸗praktisches
Kaufbedingungen sind in unserer Registratur einzusehen. Zu diesem Termine 1eg gleichzeitig feigentt eal⸗ Lehrbuch der Stylistik Interessenten: für obere Klassen böberer Schul⸗Anstalten und zum 1) die Erben der Eigenthüͤmerin, Bauschreiber⸗Wittwe 198 Selbstunterricht — Reubert, Friederitte Amalie, gebornen Pistorius, S . von 2) der als Hypothek⸗Glänbiger eingetragene Mauer⸗ Dr. S. H. A. Herling, meister Renschuh, modo dessen Erben, Prof. am Gvmnasium zu e g. M. und Mitglied zur Wahrnehmung ihrer Gerechtsame mit vorgeladen. des Frankfurter Gelehrten⸗Verems für deutsche Sprache.
In Ferd. Dümmler's Buchbandlung, A. Nr. 19, hat eben die Presse verlassen: 1 Geschichte des Krieges zwischen Mehe Ali und der Ottomauischen Pfort Svrien und Klein⸗Asien in dem n 1831 bis 1833. Nach den besten vorge deuen Quellen bearbeitet und herauch 8 GNPpotsdam, den 25. Mai 1837. Nothwendiger Verkauf. Köuigliches Stadtgericht hiesiger Residenz. Das dem Carl Gottfr. Vogel gehoͤrige, im West⸗ 1 preußischen Domainen⸗Amte Brzeczinko, im Dorfe Zielen sub No. 12. belegene Erbpachts Vorwerk, abge schaͤtzt auf 7436 Thlr. 3 sgr. à pf zufolge der nebst Hypo⸗ thekenschein in der Registratur einzusehenden Taxe, soll am 2. September c, Vormittags 9 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Thorn, den 31. Januar 1837. Koönigl. Land⸗ und Stadtgericht.
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