1838 / 17 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

nenkbevaedaabe we Cäase . .

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I 1b

ten Verpachtung dieser Submittenten von ihren

9. Januar. fin cour. 79. 20. 20 ½. Passive à ½.

d0 % Rente fin cour. 108. 60. 3 %. üin cour. 98. 20. 5 % Span. Rente Portug. 19.

1u“ 5 % nij.

Wien, 10. Januar. 5 % Met. 106. 4 % 1005/8. 3 % 792⁄1 6. 2 ½ % —, Bank-Actien 1382 1. Neue Anl. 59713⁄18-

1 %

g. D

Nach einmaliger Beobachtune.

Meteorologische Beobachtun

Morgens] Nachmittags Abends

1838. . 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr.

1⁄. Januar. m

(335,22 Par. Quellwärme 6,8 0 K. 6,60 R.Flußwärme 0,00 R. 74° R. 1 Bodenwärme 1,5 °R. 90 vCt. Ausdünstung 0,018“ Rh. trübe. Niederschlag 0,416‧Rh. O8d. Wärmewechsel 6,50 10,60. 92 pCt.

335,74“Par. —2, 9 e. 7,42 R. 91 pCt. Schnee. O0SO. OSd. 336,20% Par.. 8,00 R.. 8,2 0 R..

337,94“ „Par. 10,2 ° R. 10,6 ° R. 96 vCt. Schnee. O.

Luftdruck. Luftwärme. Thaupunkt.. Dunstsättigung Wetterv. Wind Wolkenzug. Tagesmittel:

d.

OSd.

o in 3 Abth. 2) extraordinafre au

Spectacle demandé: mon pere,

Herrn

64

Koͤnigl

Dienstag, 16. Jan. Musik von C. M. Im Schauspielhause: 1) Lb Michel Perrin, Freitag, 19. Jan.

1) La premiè

vaudeville nouveau esnoyer. 2) La seconde re

tante, pièce nouvelle en 5 actes, d Bayard et Théaulon.

jers sujets du ballet.

Billets zu dieser Vorstellung M., Morgens 9 bis Mittags Francisque,

n Billet zum Balkon und

ges 1 Rthlr. ꝛc. Da zu dieser Benefiz⸗Vorstellung Abonnements nicht guͤl⸗

iche Schausp Im Opernhause:

vaudeville anecdotique en 2 actes. * Im Schausvielhause:

nésice de Mr. Francisque:

en 1 acte, présentation de:

3) Un divertissement, exécuté par les pre-

Tauben⸗Straße Nr. 40., zu selgengen Preisen zu haben: Ei

iele.

so werden die resp. Inhaber von Abonnements⸗Pläͤtzen Der Freischuͤtz, Oper

ersucht, bis Mittwoch, den Iten d. M., Mittags 2 Uhr, be⸗ stimmen zu lassen, ob sie die Plaͤtze behalten wollen, oder oh dieselben anderweitig verkauft werden sollen.

8

tig sind,

Weber.

v. erreur, comedie en 1 acte.

eureuse

1 1 Kooͤnigsstaͤdtisches Theater.

Dienstag, 16. Jan. Julerl, die Putzmacherin. Parodirende Posse mit Gesang in 2 Akten, von Meisl. Vorher: Der Seeretair und der Koch. Lustspiel in 1 Akt, von C. Blum. Mittwoch, 17. Jan. Graf Benjowsky, oder: Die Ver⸗ schwoͤrung auf Kamtschatka, Schauspiel in 5 Akten, von Kotzebue. (Mad. Schunke, vom Stadttheater zu Magdeburg: Afanasia

als letzte Gastrolle). DVonnerstag, 18. Jan. Die weiße Dame. Komische Oper in

3 Akten. Musik von Boieldieu. 1 Redacteur Ed. Cottel. g8 8

Gedruckt bei A. W

Représentation Abonnement suspendu. représentation de: L'épée de

ar MM. Scrihe et Ie père de la débu- u thédtre des vaiétés, par MM.

2„

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sind von Mittwoch, den I7ten 2 Uhr, in der Wohnung des 2 Treppen hoch,

in einer Loge des ersten Ran⸗ 1“ 8

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—— 82

8 ————

——

Allgemeiner

Bekanntmachungen.

8 Bektanntmachung. Die Domaine Sittichenbach im Querfurter zwischen Eisleben und Querfurt belegen, welche Jo⸗ hannis 1838 pachtlos wird, soll, nachdem das einge⸗ leitet gewesene Submissions⸗Verfahren zur anderwei⸗ Domaine aufgehoben und die Submissionen entbunden wer⸗ den, auf 24 Jahre von Johannis 1838 bis dahin 1862, im Wege der Licitation, und zwar alternativ unter höch⸗ .

en festgesetzten Bedingungen ohne Abänderung, und gehört dahin, odann mit der Abänderung, daß die Bedingung wegen Erhöbung der Pacht nach resp. 12 und 18 Jahren wegfällt, verpachtet werden. Es ist hierzu ein Licita⸗ tions⸗Termin auf

den 10. Februar d. J., V

dder Unterzeichnete re Kreise, setzten Hochw. Kura

230 Thlr. Courant, oder dem Auslande beträgt. Die Anstalt ziehung

der Musikunterricht

ormittags I11 Uhr, Bekanntmachung dieser Mittags⸗ und Aben

und ist das Nähere wegen ln An⸗ und Bettwäsche. 5)

Verpachtung aus den von jetzt an erscheinenden zeigern zu den Amtsblättern der Königl. Regierungen den Arzt der Anstal hier, zu Magdeburg und zu Erfurt zu erschen, werauf Betrage bleibt daher

daher verwiesen wird. 8 als nach den eigene

Merseburg, den 6. Januar 1838. Herren Väter oder

b Königliche Regiecrung. Abtheilung für die Verwaltung der direkten Steuern, Domainen und Forsten.

1 1

8*

RNothwendiger Ve Die dem Fleischer⸗Meister Johann und dessen Ehefrau Marie Rosine, geborne selbst zugehörigen Grundstücke, als: 8 1) das sub No. 279 Vol. VI. Pag. 98 des Hvpethe⸗

rende Privatstunden

statthaft, welche, in e Gegenstande vernach Jede nähere

G he Auf rkauf. auf ergehende Aufra

Gottfried Proehl Peters hier⸗

Unze

nzeig. e. Anfragen zu begegnen, sieht sich

zu bringen, daß die Pension für einen Zögling dersi⸗ Ritter⸗Akademie aus der

und Unterricht (in 5 und resp. 6. Klassen bei

höchstens sechzig Schülern durch siebzehn Lehrer), er! G e vollständigen Schulbileèung lust aller Rechte und aller früher geleisteten Ein-

außer der 3 8 zahlungen nach §. A der Statuten eintritt.

sowobl für Studirende als für lünftige oder auf einem andern Instz 18 tten, Schwimmen, „milllairisches Exerziren und die ge⸗ . ör, wöhnlichen Leibesübungen. in dem Konferenz⸗Zimmer unseres Collegii angesetzt, beln, Heizung und Aufwartung.

Taschengeld und Reisefesten.

Auskunft bin ich fertwährend bereit

Dom⸗Brandenburg a. d. H.,

iger fuͤr

ranlaßt, im Auftrage des vorge⸗ toriums zu öffentlicher Kenntniß

Mark Brandenburg jährlich i für den aus andern Provinzen Gebürtigen aber 250 Tblr. Cour. gewährt dafür: 1) Aussicht, Er⸗

Es Mulitairs, auch

dem Fortepiano Fech⸗

(im Singen, auf Instrument), das Tanzen,

2) Wehnung nebst 3) Kost (Frühstück, dtisch). 4) Reinigung der Leib⸗ Anfsicht und Bebandlung durch t. Außer dem ebigen Pensions⸗ in der Regel nichts zu bestreiten, desfallsigen Bestimmungen der Vermünder: Kleidung, Bücher, Besenders zu honori sind nur ausnahmsweise für solche inem oder dem andern Unterrichts⸗ lässigt, eintreten.

gen pünktlich zu ertheilen. den 10. Januar 1838.

Direktor der Ritter⸗Akademie. Dr. Blume.

fenbuchs von Zeitz eingetragene, auf dem hiesigen Reumarkte belegene, sub No. 287 catasttirte Wohn⸗ haus mit Zubehör, abgeschätzt auf 2500 Thlr.;

2) zwei Acker Feld in Zeitzer Stadtflur, am Hei⸗

nicher Wege, neben Melzers Grundstücken, 6

Berliner Scheffel Aussaat haltend, abgeschätz

auf 900 Thlr.;

ein Acker Feld in derselben Flur, im Fockendorfer

Grunde, neben Springs und Reinheckels Grund⸗

stücken, à Berliner Scheffel Aussaat haltend, ab⸗ geschätzt auf 450 Thlr.; 1

) ein Licker Feld in derselben Flur, das Winkeleisen enannt, am Heinicher Wege, neben den Prochl chen und Seuffschen Grundstücken, 3 Verliner Scheffel Aussaat halt ud, abgeschätzt auf 450 Thlr.; cin und ein halber Acker Feld in derselben Flur,

am Fußsteige nach Raßberg zu, hinter den Wein⸗ bergen, à Berliner Scheffel Aussaat haltend, ab⸗ geschätzt auf 650 Thlr.; ein Acker Feld in derselben Flur, neben Rehlands und Pechmanns Grundstücken, im Fockendorfer Grunde, 3 Berliner Scheffel Aussaat haltend,

abgeschätzt auf 425 Thlr.;

7) ein Acker Feld in derselben Flur, neben Roblands Grundstücken und dem Fockendorfer Grunde, 3 Ber⸗ liner Scheffel Aussaat haltend, abgeschätzt auf

225 Thlr.

Beide letztgenannte Grundstücke am Ende des Focken⸗

dorfer Grundes mit tragbaren pflaumenbäumen gut

bestanden. b .

8) Zwei Acker Feld in Heinicher Flur, die faule Pfütze

genannt, neben den Schirmerschen und Bergkschen

Grundstücken gelegen, 8 Berliner Scheffel Aus⸗

saat haltend, abgeschätzt auf 800 Thlr.;

9) zwei Acker in derselben Flur, nämlich ein Viertel gute Wiese und drei Scheffel zwei Viertel gut Feld, neben den Grießbachschen und Schirmer⸗ schen Grundstücken gelegen, abgeschätzt auf 700 Thlr.;

worüber die nähere Tare nedst den betreffenden Hypo⸗

theken⸗Scheinen und Bedingungen in der Registratur einzusehen ist, sollen

am 17. März 1838, Vorm. 11 bis Ab. 6 Uhr,

vor dem Herrn Land⸗ und Stadtgerichts⸗Assessor Scheele

an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Uebrigens werden die unbekannten Real⸗Prätenden⸗

ten bei Vermeidung der Präclusion hierenit vorgeladen. Zeitz, den 16. Nogust 1837.

Königl. Preuß. Land⸗

Heinrich Ebbighause 1812 in vormalig

in den Französ 3)

Antrag seiner Melching und

am 15. widrigenfalls sprechen und solcher sonstige Zuständigke werden soll.

Alle diejenigen

sucht, solche hier mi

deutlich Auch

cher eine gut angeht

meiner Heerde

ber ein schriftliches

zu können.

Simmenan, den

Nachd

und Stadtgericht. bierse Rosenfeld. höchst genchmigten Direktor den Herrn

Direktor der

che Aufforderung.

Oeffentli Der vormalige freiwillige Jäger vom Detaschement des früheren Eib⸗National⸗Husaren⸗, jetzt 10ren Hu⸗ saren⸗Regiments, Andreas Genz, gebürtig aus Mans⸗ feld, wescher seit seiner Entlassung von besagtem De⸗ niedergelegt und he taschement von seinem Aufenthalte keine Nachricht Kassenbestand an di gegeben hat, wird hiermit unterzeichneten Regiment binnen zwei Monaten und spätestens bis zum 1. April d. J. seinen jetzigen Auf⸗ 3 enthalts⸗Ort unter Uebersendung eines Führungs⸗At⸗ jestes seiner gegenwärtigen Obrigkeit anzuzeigen, indem er zur Ererbung eines erledigten eisernen Kreuzes in Vorschlag gebracht werden soll. Sollte sich derselbe in der festgesetzten Zeit nicht melden, so wird er mit Vorbehalt seiner üche in

getreten.

7

Minden, den 30.

en, 1 Anspri die Leipzig-D der Erbfolge übergangen und das vacante Kreuz geht auf seinen Machfolger über. Aschersleben, den 9. Januar 1838. Königl. Preuß. 10tes Husaren⸗Regiment. (gez.) Freiherr Rolh v. Schreckenstein, [Oberst und Commandenr.

zum 10.

Amt Hunnesrück, den 27. November 1837. Der Heinrich Hampe

Westphälischen Kriegsdiensten mit isch⸗Russischen Krieg

zogen sind und nach eröffnetem 8 Leben und Aufenthalte keine weitere Nachrichten ven sich gegeben haben, werden, Ersterer Bruders, des Brinksitzers August Hampe, Letzterer auf beiden Schwestern, der der verehelichten Bartels, diesen den in der Königl. Verordnung vom 1 I818 bestimmten Requisiten ein Genüge geleistet, dam t vorgelaͤden, binnen einem Jahre und spätestens

D e vor dem biesigen Königlichen Amte sich zu stellen, die Todesertlärung gegen

gen, welche Nachrichten über jene ver⸗ mißten Militairpersonen ertbeilen können, werden er⸗

Staͤhr⸗-Verkauf zu Simmenau, Creutzburger Kreis.

Der Stähr⸗Verkauf 1 dieses Mal, wie früber, den 2. Februar 1838, da

daß bis dahin, Nachmittag 2 Uhr, weggegeben wird. diejenigen, welche mich mit ihrem Besuche beehren wollen, gehersamst bitten: mir ohngefähr 8 Tage ver⸗

wollen, um für ihr

erwählt hatte, ist dieselbe am aten d. Der deputirte Ausschuß des Perwaltungs⸗ Raths hat hiernach seine bisherige Geschäftsführung,

Der Vorsitzende des 1 d Rhein⸗Weser⸗Eisenbahn⸗Actien⸗Geselschaft

Die eilfte Einzablung von 5

aus Sievershausen und der in daher, welche beide im Jahre nach Rußland ge⸗ eldzuge von ihrem

auf Antrag seines

verehelichten nachdem ven 1. April

zember 1838

sie ausge⸗

zufolge über ihr Vermögen und iten den Rechten gemäß erkannt

tzutheilen.

zu Simmenau beginnt auch

e Classisicatien der Thiere nicht dieses Mal gebe ich mein Wort: kein Thier aus Nur würde ich alle

Aviso darüber gefälligst geben zu gehöriges Unterkommen sorgen

in Augsburg bei Herrn Paul von Stetten,

in in Dresden bei ebendaselbst bei Herren G.

in Wien bei Herrn v.

Einzahlung lautende umgetauscht;, und es sind am

Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie.

Bekanntmachungen gemöfs, dafs

geschlossen wird.

die Preuß

Staaten. 4

[Landwirthschaftl. Conversations⸗ Lexikong

von F. Kirchhoff. Diese erschenenen acht Hefte zeigen dem geehre

landwirthschaftlichen Publikum, was es von deesa 9 großartigen Werke zu erwarten hat. Kirchheff's frühn Schreften sind auf Veranlassung des Kaisers von Ruß land 8 das Russische ls ö ch; Sehs ee⸗ Ie 3 Sa . das beste Zengniß für den praktischen erth diesa n Nürnberg bei Sol ö“ Dhefes Conversations⸗Leriken wird mich Wir erinnern, dafs i 0 8 hgp 8 ü ein bloßes gedrängtes Wörterbuch zum Nachschlagtn

ir erinnern, dafs im Umerlassungsfalle der Ver- sondern eine vollständige Encpklopädie, welche die A⸗ tikel ven Wichtigkeit ausführlich behandelt; und neba diesen so wie seinem übrigen praktischen Werthe zeic⸗ net es sich durch die größte Wehlfeilheit aus: dem wäbrend ähnliche nur à bis 5 Bände oder höchstem 200 Begen umfassende Werke 15 bis 16 Thlr. kosten. erhallen die geehrten Abnehmer ebigen Werkes un denselben Preis ein doppelt diges Werk, welches das ganze Gebiet der Landwirt. schaft umfaßt. Spätesteus Mitte 1839 ist das gang Werk in den Händen der geehrten Der Preis eines Heftes von 8 Bogen Lerikon⸗Forma ist nur 10 sgr. Das Ganze wird 8 bis 9 Bände, jeda Band 5 Hefte. Elegau und Leipzig, im Dezember 1837.

990 Die Verlagshandlung ron C. Flemming

Herren Anbalt & Wagener, Herrn M. Kaskel,

Meusei & Comp., n Frankfurt a. M. bei Herrn B. Metzlersel. Sohn & n Hamburg bei Herrn H. J. Stresow,

n Masdeburg bei Herren J. C. Weisse & Comp., n München bei Herren Gebr. Marx,

Berlin bei

Die interimsscheine werden gegen neue auf 55 Thlr.

17. März d. J., nach 7 Uhr Abends, diejenigen der lOten Einzahlung auf 50 Thlr. lautend, null und nichtig. Leipzig, am 2. Januar 1838.

Gustav Ilarkort, Vorsitzender. A. Dufour, für den Bevollmächtigten. Zugleich erinnern wir, unsern frühern

die 9te Einzahlung am 15. Januar, Abends 7 Uhr, in Leipzig, die 9te Einzahlung am 8 Januar, Abends 7 Uhr, aufser Leipzig, die 10te Einzahlung am 10. Februar, 8 Abends 7 Uhr, in Leipzig, die 10 te Einzahlung am 3. Februar, Abends 7 Uhr, aufser Leipzig,

Aux jennes gens! So eben ist bei uns erschienen und in jeder guta Buchhandlung zu haben; 8 Ibum litéraire, offert aux jeunes gens, par Tollin (ministre du St. Evangile) et Fr aenké- (mattre des langues modernes). Premier Feuilleton. 96 Seiten, Taschenformat, elegant brochirt, Felin- papier. Preis sgr.

Indem wir die wißbegierige lleine Welt freund ichs eimaden, sich an den bunten Mannigfalligkeiten unsen Album zu ergötzen, heffen wir schon durch dieses erst Feuilleton (Bändchen sie zu überzeugen daß die Herra Herausgeber weder der vornebmen Morelle, nech derf gemürhlichen Mährchen abbeld sind, daß sie so gu der Werih der Geschichte, wie die Lust am Thealh zu schätzen wissen; kurz, daß man ihren den Erzemg nissen der neuesten Französischen Literatur entlehult Bildern den Mangel an Farhe und Färbung am alln wenigsten wird vorwerfen sönnen. Aber noch gang besonders wird es unseren jungen Freunden lich seon, zu erfabren, daß unter dem Terte lleine Rubecnke angebracht sind, welche verbindern sellen, daß un nicht jeden Augenblick in die Wörterbücher zu flüchten brauche. Das erste Bäudchen embält: Le Gegie Bonhomme (p. Ch. Nodier); amitié des animam A bièces (p. Boitard); Pic ce la Mirandole L. quise Colet); Socrate (p. Ségur); le RKoi, Ro- comédie (p. Théaulon).

Jeden Monat erscheint ein Bändchen . dem Preise von 7 ½ sgr.

Zur Abnahme der Ferts verpflichtet. Berlin.

Literarische Anzeigen. Bei Ch. S. Krappe in Leipzig ist erschienen und in allen Buchhandlungen, zu Berlin in der Stuhr⸗ chen, Schloßplatz Nr. 2, zu haben:

Neuer Leipziger Briefsteller

(auch unter dem Titeh): 8 Allgemeiner Briefsteller für das bürgerliche Leben, eder Anleitung zu der Ab⸗ fassung der verschiedenen Gaitungen von Briefen ꝛc., nebst einer Beispicel⸗Sammlung ven Briefen und an⸗ dern schriftlichen Auffätzen des Geschäftslebens ren Dr. H. A. Kerndörffer. 2te Auflage. 26 Begen. Svo. Breschirt. 20 sgr. Der Verleger enthält sich aller Lobpreisung dieses Buches, das sich durch seinen innern Werih und die nöthig gewordene 21e Aufl. am besten selbst empfiehlt, und bemerkt nur, daß die darin enthaltenen Regeln zu einer guten und gefälligen Schreibart, so wie die zahl. reichen Beispiele ven Sriefen sich wirklich als Muster für die Bildung eines unerkünstelten, korrekten und

geschmackvollen Briefstvls verihellhbaft auszeichnen.

E“ Die Krankbeitendes Rindviches, der Schafe, Ziegen, Gänse, Hühyner, Tauben ꝛc, ihre Heilung und die Art und Weise, diese Thiere zu mästen, ven Dr. L. Herbst, vpraltischem Thier. arzt. 15 Bogen. Broschirt. 222 sgr. Es ist dieses Werkchen ein praktisches Roth⸗ und Hülfsbuch für den Oekenomen sowohl, als für dem Landmann überhaupt. Alle Mittbeilungen darin sind so faßlich und deutlich niedergeschrieben, daß en Jeder in den Stand gesetzt wird, sogleich ehne den geringsten Nachtheil allen Uebeln begegnen zu können. Müge es daber einen recht großen Absatz finden, da es ein wahrer Schatz genannt werden kanmng.

etzung ist Niemand

List & Klemann, Burgstraße Nr.

Mit dem Beginn dieses Jahres habe ich in men

Buchhandlung (Behrenstrafse No. 44) ein Lescec-Zimmer

eröffnet; ein ausführlicher Prospekt ist erschies und wird gratis ausgegeben. 8 8 8 Berlin, im Januar 1838.

.“ LEE11“““ X“ Wilh. Besser Die Zeitschrift für die gebildete Welt: (vormals Eichlersche Buchhandlurm

27. Dezember 1837.

Rudolph Freiherr v. Lüttwitz

auf Simmenau.

müder Verwaltungs⸗Rath der Rhein⸗Weser. Eisenbahn⸗Actien⸗Gesellschaft in seiner Pleuar⸗Sitzung hierselbst am 11. Oktober c. Statuts die Direction und zu deren

in Gemäßheit des Aller⸗

Freiherrn von Hauer, bisherigen

Provinzial Feuer⸗Societät in Koblenz, in Wirksamkeitt

wie in dessen Bericht vem 2ten d. angedeutet war,

ute hierselbst. die Literalien und den e Direction übergeben, welches hier⸗

öffentlich aufgefordert, dem durch zur öffentlichen Kenntniß gedracht wird.

Dezember 1837. Verwaltungs⸗Raths der

Mooyver.

Thalern auf

resduner Eisenbahn-Actien

wird nach §. 3 der Allerhöchst bestätigten Statuten hiermit angeordnet. Die Inhaber belieben diese Ein- zahlung vom 12. Februar an,

in Leipzig bis zum 17. zu leisten, oder auch, jedoch spätestens bis 1

März, Abends 7 Uhr,

März, Abends 7 Uhr,

RO SEN., 8 berausgegeben u. redigirt von Robert Heller für 1838, ist erschienen.

Die ersien 6 Nummern sind bereits an alle verehrte Buchhandlungen (für Berlin, Stechbahn Nr. 3, bei E. S. Mitiler) und Zeitungs⸗Expeditionen ver⸗ sandt. Der Ansicht und Prüfung eines respektiren Publikums empftehlt man hierdurch die ausgegebenen Nummern und sichert allen Bestellungen die pünkt⸗ lichste Ausführung zu.

Das Abonnement auf den Jahrgang ist 10 Thaler. Leipzig, den 2. Dezember 1837.

8 August Leo.

Im Verlage von Pietro Del Vecchio in Le zig ist so eben erschienen und durch jede 8o Küͤnst- oder Buchhandlung (in Berlin durch Sachse & Comp. und George Gropius)] beziehen: das sprechend ähnliche Portrait jetzt in Leipzig anwesenden Holraths Dr. Dahlmann (mit Facsimile), en auf Stein gezeichnet von F.

Mitarbeiter desh rks, gecruds Der Verleg Dahlmanf,

nach dem Leb Pecht, einem der geschiektesten kannten Dresdener Gallerie-We von Fr. Hanfstängl aus München. hat nichts versäumt, um den Verebrern 1 ein hinsichtlich Aehnlichkeit, Druck und r2 gleich ausgezeichnetes Portrait, an dem es nnn gemangelt hat, zu liefern. Preis 22 ½ sge. auf N

Sem, 1 Thlr. auf Chines. Papier.

Die Verlagshandlung ven Fr.

Um die Theilnahme des Studiums der Musik zu fördern, habe ich beschlessen, den Rest der noch vor⸗ bandenen Excmplare meiner, unter dem Titel: „der vollkemmene Kompenist“, bei C. W. Logier in Kem⸗ missien, zum Selbstunterricht geeigneten. Generalbaß⸗ oder Harmenielehre, deren vadenpreis 5 Thlr. beträgt, für 3 Thlr. in meiner Wobnung, Rosenstraße Nr. 30, durch Buchbändler nur à 4 Thlr. zu verkaufen. Axuls⸗ wäriige erhalten gegen portefreie Einsendung des Be⸗

trages dieselbe auch dafür. Musik⸗Direktoer.

Im Berlage der Plabnschen Puchbndlung g Mütze), Jägerstraße Nr. 37, ist so eben erschienen in allen Buchbandlungen zu haben: Buntes Berlin.

enthaltend: artie (Schluß). Aus dem Stams⸗ s Berliner Schustergesellereg. leines aus dem

Hernrich Birnbach,

Bis jetzt sind erschienen und an alle Buchhandlungen Die Landp Deutschlands versandt worden, in Berlin vorrätbig in buche eine der Euslinschen Buchhandlung (F. Müller), Breite Komische Scenen. Straße Nr. 23, das erste bis achte Heft des: [buche Berlins.

S K

Preis 7 ½ s

reichhaltiges ganz vollstän.

Allgemeine

.“

v““]

Kgronik des Tages.

Des Koͤ 82 Majestaͤt haben den Rendanten der Tggemei⸗ en Wittwen⸗Verpflegungs⸗Anstalt, Hofrath Friederich, zum beheimen Fesesm Allergnaͤdigst zu ernennen geruht.

Des Koͤnigs Majestaͤt haben dem Geheimen expedirenden becretair Thiele vom General⸗Auditoriat den Charakter als riegsrath zu verleihen und das Patent fuͤr denselben Aller⸗ oͤchst zu vollziehen geruht.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Zimmer⸗Gesellen Ket⸗ nbeil zu uedlinburg die Rettungs⸗Medaille mit dem Bande

verleihen geruht.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Grafen Ernst von rankenberg auf Stillowitz in Schlesien die Erlaubniß zur

nnahme des von dem Kapitel des Malteser⸗Ordens in Rom pfangenen Ehrenkreuzes dieses Ordens zu ertheilen geruht.

Abgereist: Der General⸗Major und Commandeur der ten Division, Freiherr von Luͤtzow, nach Glogau.

Zeitu

ngs⸗-Nachrichten. 1ꝝ¾ꝝ¾mp“

Deputirten⸗Kammer. Sitzung vom 9. Januar Nachtrag.) Der Graf Jaubert, der nach 82, Iüenhaer s Innern die Rednerbuͤhne bestieg, that solches hauptsaͤchlich der Absicht, eine Einfluͤsterung des Herrn Havin, welcher or dem Minister seine Meinung abgegeben hatte, zuruͤckzu⸗ geisen, wonach auch er (Jaubert) geneigt seyn sollte, mit der nten Seite gegen das Ministerium zu Felde zu ziehen. „Herr Havin“, aͤußerte der Redner, „wuͤrde sehr Unrecht haben, wenn fuͤr die Campagne, die er gegen die Regierung zu eroͤffnen eabsichtigt, auf mich rechnen wollte. Ich bin meinerseits fuͤr e gegenwaͤrtige Session von den friedfertigsten Gesinnungen eseelt, denn ich halte es nicht fuͤr angemessen, dem Ministerium egenuͤber, noch ferner die feindseltge Stellung zu behaupten lie ich im Laufe der vorigen Session meinen Freunden ange⸗ aathen hatte. Die Umstaͤnde haben sich seitdem geaͤndert, und ist sonach die Pflicht eines jeden guten Buͤrgers,

aas Vergangene der Vergessenheit zu uͤbergeben. Ich estehe offen, daß mir der Antritt des Ministeriums es 15. April einige Besorgnisse eingefloͤßt hatte; ich befuͤrchtete ämlich, daß das Terrain, welches wir so muͤhsam den Unruhe⸗ iftern abgewonnen, durch einen Mangel an Festigkeit und We⸗ arrlichkeit wieder verloren gehen moͤchte. Ich hielt es damals ür einen Fehler, daß das neue Ministerium sich gewissermaßen zuf der Defensive halten wollte; meine Ansicht war, daß man ine letzte Patrone verschießen muͤsse. (Großes Gelaͤchter.) Ge⸗ enwaͤrtig aber glaube ich, daß wir bei einem solchen Systeme poch mehr Terrain verlieren wuͤrden, als wir gewonnen, und us Besorgniß vor neuen Stoͤrungen, trete ich daher unbedingt er gestern von Herrn Gutzot verkuͤndigten Absicht bei, der Re⸗ terung keine Hindernisse zu bereiten. Noch aus einem ande⸗ en Grunde war ich im vorigen Jahre gegen das Ministerium ngenommen; ich mißtraute naͤmlich seinem Verhalten fuͤr den all einer Aufloͤsung der Kammer; es schien mir, daß es bei den neuen Lahlen nicht Einfluß genug uͤben wuͤrde, denn ich gestehe Ihnen ganz ffen, daß ich es fuͤr die Pflicht jeder Regierung halte, einen ichen Einfluß, sobald er nur nicht die gesetzliche Graͤnze uͤber⸗ hreitet, auf die Wahlen zu uͤben. Ich habe mich seitdem uͤber⸗ ugt, daß meine Besorgnisse in dieser Beziehung ungegruͤndet saren: die Aufloͤsung der Kammer hat so wenig der Regierung,

Subscribenten

te dem Lande Nachtheil gebracht. Die jetzi 1en so gut wie die vorige, 8 ee.emme st ur⸗,

t eben so sehr der Verfassun e.oe. zugethan. Unter diesen Umstaͤnden 1” 9 8b Sxx das Verdienst dieses Re⸗ alt abe oder nicht: mir genuͤgt der er bieg. Jetzt befinden wir uns einer nenjes Föemner on vüeh fruͤheren Streitigkeiten darf mithin keine Rede erheebehen auch sesfe Schlusse der letzten Session gewisse „Maßregeln ergriffen worden sind, die nicht ei seyn duͤrften, so scheint mir doch zu einer sostemenchen Vyzosen

rchaus kein Grund vorhanden zu seyn. Die Erklaͤrungen, welche

e Minister seit der Eroͤffnun W6 nung der gegenwaͤrtigen Sessio . Leben dagen, genuͤgen mir, sowohl in Bezug auf 89 Sn a Ahr v Politik. Nur in einem Punkte weiche ich * 89— es ist naͤmlich die Algiersche Frage, die spaͤter⸗ * 12 prache kommen wird. Unter solchen Umstaͤnden sind Sn aufgefordert worden, das Kabinet zu unterstuͤtzen, und grene ean⸗⸗ daß wir hierzu bereit sind. (Sensation. ehe 7 en „Das Buͤndniß mit den Doctrinairs * d, gesch Nes. ) Es steht mir zwar nicht zu, den Um⸗ na nns edingungen dieser Mitwirkung zugleich auch im ih bene n 8 Freunde festzustellen; was mich indessen persoͤn⸗ 4₰ 1e; eenene ich als erste und vornehmste Bedin⸗ u diesem Behufe bei den Seendfaͤten heeh- o run en beharre, die der kehtste 8875 Mnfen noch heute entwickelt hat. e 8. illem nothwendig, daß das linke und das r ün. der Kammer sich mit einander aussoͤhnen 8 8n nicht fehlen, wenn Beide stets von dem Gedan⸗ ae9 kungen sind, daß, ihnen gegenuͤber, noch immer re⸗ beautic 85 egriffe und Leidenschaften ihr Wesen treiben. Ich piele de g icss N la.de. 48. dem besten Bei⸗ 8 vo als erklaͤrte ebastion gegen die Regierung machen wuͤrde. vohggh. 8 an die nm von den Personen ganz abstrahiren und sich bloß 4 nge halten. Der Redner schloß . Vortrag mit

Berlin, Mittwoch den 17ten Januar

einigen Bemerkungen uͤber das Apanage⸗Gese Sie wi gen. 2 . ie 2 H. 6 sagte. er in dieser Beziehung, „daß i der ** der dieses Gesetz von der Rednerbuͤhne herab vertheidigte. Es s hier nicht der Ort, zu untersuchen, durch wessen Fehler die⸗ sas gr . monarchische Prozeß verloren worden ist. Genug, die oͤffent⸗ 8 einung hat sich entschieden hegen das Gesetz ausgesprochen; 1 Bkann hieruͤber kein Zweifel mehr obwalten. Wer nun der Regierung n will, der darf auch nicht ferner eine Sache vertheidigen, die von * kompetentesten Parteien selbst aufgegeben worden ist. Auch ch werde dies nicht thun. Es ist Domnen hinlaͤnglich bekannt m. H., daß ich nicht gewohnt bin, den Volksvorurtheilen zu schmei⸗ cheln, aber ich lege großen Werth auf die oͤffentliche Meinung wenn sie sich auf eine so evidente Weise ausspricht; und so glaube ich, daß man hinsichtlich der Apanagen nichts besseres thun koͤnne, als dem von dem ehrenwerthen Praͤsidenten dieser Kammer gegebenen Beispiele zu folgen. Herr Dupin hatte be⸗ kanntlich ein Buch geschrieben, worin er das Apanage⸗Wesen vertheidigte; (Gelaͤchter) bald aber ist er gewahr geworden, daß 8 sehr unvorsichtig seyn wuͤrde, uͤber diese Frage bei seiner nsicht hartnaͤckig zu beharren. ch verpflichte mich daher, mir, . der Regierung und dem Herrn Dupin, diese Lehre zu rutze zu machen. Wir muͤssen dem Lande auch beweisen, daß wir nicht der Opposition allein die Sorge uͤberlassen, seine In⸗ teressen wahrzunehmen und gegen Mißbraͤuche anzukaͤmpfen. Also keine systematische Oppositizn, aber auch ein wachsames Auge auf alle Handlungen der Regierung!“ Nachdem der erste aragraph der Adresse angnommen worden, hielt Herr von Sivry einen ziemlich eu eiae Vortrag, um zu be⸗ weisen, daß das Ministerium eine unbefugte Linmäschung in die letzten Wahlen, besonders in Ploermel im Departement des Morbihan, wo (ekanntlich das Wahl⸗Geschaͤft wegen der Einaͤscherung des Unter⸗Praͤfektur⸗Gebaͤudes ausgesetzt werden mußte, erlaubt habe. Er Fvn. e. daß dieser Brand der Vertagung der Wahl bloß zum Vorwande gedient habe, um seine Ernennung zu hintertreiben, zu welchem Behufe auch der Un⸗ ter⸗Praͤfekt, Herr Leroy, alles Moͤgliche gethan, und dagegen die Wahl des Herrn Hello, eines seiner Verwandten, habe durchsetzen wollen. Der Redner machte zugleich mehrere Kunst⸗ griffe namhaft, deren der Unter⸗Praͤfekt sich zur Erreichung die⸗ ses Zweckes bedient habe. Der Minister des Innern er⸗ widerte, daß ihm keine einzige der vorgebrachten Klagen gegruͤn⸗ det scheine, und theilte zum Beweise dessen der Versammlung den Inhalt der Korrespondenz mit, die er zur Aufklaͤrung des Sach⸗ verhaͤltnlsses mit dem Unter⸗Präfekten von Ploermel gepflogen. Er bemerkte, man sey sogar so weit gegangen, diesen Letzteren zu beschuldigen, daß er seine Wohnung selbst habe in Brand stecken lassen, um das Wahlgeschaͤft zu vertagen; diese und aͤhn⸗ liche Angaben seyen indeß zu abgeschmackt, als daß es sich lohne, darauf zu antworten. Als Herr Bernard noch bemerk⸗ lich machte, daß der Regierung an der Wahl des Herrn Hello gar nichts habe gelegen seyn koͤnnen, da derselbe damals noch nicht waͤhlbar gewesen sey, mithin die Wahl ohnehin haͤtte an⸗ nullirt werden muͤssen, rief Herr von Sivry im Eifer aus: „Das Land wird uͤber diejenigen den Stab brechen, die, nach⸗ dem sie solche Handlungen begangen, noch feigherzig genug sind, sie durch Andere widerlegen zu lassen.“ Diese Aeußerung veranlaßte den Praͤsidenten zu der Bemerkung, daß Herr von Sivry, der die Gabe der mprovisation noch nicht zu be⸗ sitzen scheine, ohne Zweifel das Gewicht derselben vorher nicht gehoͤrig erwogen habe. Nachdem noch der Minister des In⸗ nern seine erste Erklärung uͤber die Vorgaͤnge in Ploẽërmel vervollstaändigt hatte, ergriff Herr Larabit das Wort, um sich auf einige andere Faͤlle 2 berufen, wo die Regierung sich in die Wahlen gemischt habe, um dem ministeriel⸗ len Kandidaten den Sieg zuzuwenden. So sollte z. B. der kommandirende General der Unter⸗Division im Departement des Calvades, General Corbet, deshalb abgesetzt worden seyn, weil er sich geweigert, in Lisieux an einem, dem Herrn Guizot Sa Festmahle Cheil zu nehmen. Der Kriegs⸗Minister emerkte hierauf, daß der gedachte General bloß in Disponi⸗ bilitaͤt versetzt worden sey, jedoch keinesweges aus dem ange⸗

fuͤhrten Grunde. Herr Odilon⸗Barrot wollte indessen dieser

Behauptung keinen Glauben schenken, blieb vielmehr dab daß man den gedachten General bloß aus ——— von seinem Kommando entfernt habe. Der Conseils⸗Präaäͤ⸗ sident fand sich hierdurch veranlaßt, darauf hinzuweisen, wie ganz verfassungswidrig es sey, daß man die Regierung wegen der Entlassung eines Beamten gewissermaßen zur Rede stellen wolle. „Wohin“, rief er aus, „muͤßte ein solches System uns am Ende fuͤhren? Alle waͤhrend der Wahlen abgesetzten Staats⸗ diener wuͤrden als Opfer der dabei stattgehabten Umtriebe be⸗ trachtet werden. Nein, m. H., es kann nicht entgehen, daß die Regierung Ihnen durchaus keine Rechenschaft von den Gruͤnden schuldig ist, die sie zur Entlassung oder Versetzung eines Beamten bewegen, und Sie werden zugeben, daß hier⸗ uͤber nicht einmal eine Eroͤrterung stattfinden darf. Lassen Sie uns im Uebrigen auf die allgemeinen Grundsaͤtze der Repraͤ⸗ sentativ⸗Regierung zuruͤckkommen und sagen Sie mir, welche 5 die Verwaltung in Wahl⸗Angelegenheiten spielen soll? lauben Sie etwa, daß sie es sich nicht selbst schuldig sey, die von ihr repraͤsentirte Meinung zu vertheidigen? (Zeichen der Verneinung zur Linken.) Aber, m. H., die Regierung und die Opposition muͤssen doch mit gleichen Waffen kaͤmpfen. Be⸗ denken Sie, daß ietztere einen Central⸗Ausschuß gebildet hatte, der seine Arme nach allen Punkten des Landes hin ausstreckte; wir tadeln sie deshalb nicht, halten vielmehr ihr Verfahren fuͤr rechtmaͤßig, aber man gestatte uns auch, dasselbe zu thun. Wir haben das Recht ja die Pflicht, waͤhrend der Wahl⸗Operationen, durch alle ge etzlichen Mittel die von uns re⸗ praͤsentirte Meinung zu vertheidi

en, und Niemand kann uns ieraus einen Vorwurf ma 289 N 3 hicaen . f mach ach dem Grafen Molé

illaudel die Rednerbuͤhne, um sich dar uͤber zu beschweren, daß man ihm seinen als c68. e genieür der Bruͤcken und Chausseen im Departement der Gi⸗

zung wurde die

ronde dafuͤr entzogen habe, daß er in diesem D n

epart n ve gewaͤhlt worden sey. Der Pandels en er Pgee. hierauf, daß er Herrn Billaudel bereits vor seiner Wah! mtlich davon in Kenntniß gesetzt hatte, daß, wenn er auf seint

Kandidatur nicht verzichte, er seinen Poste i n verlieren wuͤ da derselbe mit einer alljaͤhrlichen 6 bis e. Lewefen⸗

heit unvereinbar sey. Er (der Minister) se 6 b y weit entfernt, die e 1-,269 des Herrn Billaudel und seinen FF harakter irgend zu verkennen; indessen sollten im Gironde⸗

Departement wichtige St V raßenbauten vorgenommen werden wo die Gegenwart des Ober⸗Ingenieurs nothwendig sey, wenn

nicht der Dienst leiden solle. Im Uebrigen sey Herr Bill blos provisorisch in Disponibilitäͤt versebe 85 4—43 halt sey ihm gelassen worden. Nach dieser Auseinandersez⸗

Feör;. FeHBehoben. S

m 10. Januar. Gleich nach der Vorlesun des Protokolls erhob sich der ö.] sagte: eseng 82„ auf eine ———, Protokolle an. Als Herr von ivry gestern unziemliche Worte sprach, habe ich ihn, so weit es in meinen Kraͤften stand, an die Wuͤrde der Rednerbuͤhne erinnert; das Protokoll aber erwaäͤhnt der Worte nicht, die ich an Herrn von Sivry richtete. Ich verlange daher, daß das Protokoll in dieser Beziehung berichtigt werde, und bedaure 88* meine Macht nicht weiter geht.“ (Sensation. H ehrere Stimmen: „8 von Sivry ist abwesend.“) Herr Odilon⸗Barrot: „Ich verlange nicht das Wort, um mich dem Vorschlage des Präͤsidenten zu widersetzen; aber ich reklamire im Allgemeinen zu Gunsten der Unabhaͤngig⸗ keit unserer Rednerbuͤhne, die verletzt seyn wuͤrde, wenn Jeder von uns außerhalb dieses Saales fuͤr seine Aeuße⸗ rungen als Deputirter zur Rede gestellt werden koͤnnte.“ Herr Berryer: „Auch ich widersetze mich dem Antrage des Praͤsidenten nicht; denn sein Recht, zur Ordnung zu ver⸗ weisen, muß aufrecht erhalten werden; aber auch unsere Rechte muͤssen unangetastet bleiben. Als Herr von Sivry gestern die⸗ sen Saal verließ, ward er im eigentlichsten Sinne des Worts angefallen, und haͤtte leicht in den Fall kommen koͤnnen, sein Leben gegen die Angriffe eines hoͤheren Beamten zu vertheidi⸗ en. Ich verlange daher auch, daß man den Tadel gegen ein olches Benehmen von Seiten eines Beamten in das Protokoll aufnehme.“ Der Minister des Innern: „Wir Alle haben gewiß die Worte bedauert, deren sich Herr von Sivry estern bedient hat, und Jeder von uns, denke ich, ist von der edeutung und dem Zweck der Bemerkung des Herrn Praͤsi⸗ denten durchdrungen. Ich offe, daß der an seiner Ehre ge⸗ kraͤnkte Beamte sich bei diesen xplicationen beruhigen werde.“ Der Praͤsident: „Auch ich hoffe, daß beide Theile sich dabei beruhigen werden; denn sollten sie die Sache weiter treiben, so wuͤrde das Gericht sicherlich seine Schuldigkeit thun.“ Die Berichtigung des Pro⸗ tokolls ward hierauf genehmigt und die Berathung uͤber den 2ten Paragraphen des Adreß⸗Entwurfs fortgesetzt. Herr von Saint⸗Albin schlug ein Amendement des Inh alts vor, daß die sich gar nicht in die Wahlen einmischen sollten. Dieses Amendement erregte anhaltendes Murren und lautes Gelaͤchter im Centrum. er Baron Roger beklagte sich bei dieser Gelegenheit, daß wegen der letzten Wahlen im Loire⸗De⸗ partement ein Arzt in einem Lazareth abgesetzt worden sey; und

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als der Minister des Innern bemerkte, daß er ein sol Verfahren nie billigen wuͤrde, erwiderte ihm 8 ö 8s man bei ihm eine Beschwerde eingereicht 1. die aber unbeachtet geblieben sey. Herr Odilon⸗Barrot machte einige Bemerkungen, um Herrn von Saint⸗Albin zu ver⸗ anlassen 6 sein Amendement zuruͤckzunehmen. Dieser fragte den Herrn Barrot, ob er mit dem Sinne desselben etwa nicht ein⸗ verstanden sey, und als Herr Barrot dies bejahend beantwor⸗ 8 tete, meinte Herr von Saint⸗Albin, dann saͤhe er auch nicht ein, warum er seinen Antrag zuruͤcknehmen sollte.“ (Allgemei⸗ nes Gelaͤchter) Der Minister des Innern: „Ich theile vollkommen diese Ansicht des Herrn von Saint⸗Albin, und ich begreife nicht, warum das beredte Mitglied, welches so eben die Redner⸗Buͤhne verlassen hat, ein Amendement zuruͤckgenommen 8 will, mit dessen Gedanken er ganz einverstanden zu seyn cheint.“ Herr von Montalivet erinnerte daran, daß ale Mi⸗ nisterien mehr oder weniger genoͤthigt gewesen seyen, einen Ein⸗ fluß auf die Wahlen auszuuͤben, und daß dies im Jahre 1830 selbst von Herrn Dupont von der Eure, dem damaligen Mini⸗ ster des Innern, nicht verabsaͤumt worden sey. Er habe da⸗ mals den Waͤhlern des Eure⸗Departements Herrn Odilon⸗ Barrot, im Namen des Vaterlandes, als Kandidaten an⸗ empfohlen. (Die Herren Barrot und Dupont fordern zu gleicher Zeit das Wort.) Herr Dupont habe in vier Depar⸗ 1 tements Kandidaten empfohlen; und noch bei den jetzigen Wah⸗ len habe die Opposition ihrerseits alle ersinnlichen Mittel aufge⸗ boten, um auf die Wahlen zu influiren; es sey daher eben so thoͤricht als ungerecht, wenn man das Ministerium verhindern wolle, bei Gelegenheit der Wahlen seinen Einfluß geltend zu machen. Herr upont von der Eure erklaͤrte, daß er in der That im Jahre 1830 Herrn Odilon⸗Barrot, Herrn Passy und noch einen dritten Kandidaten den Waͤhlern empfohlen habe. Es sey damals seine Absicht gewesen, selbst nach Evreux zu ge⸗ en, um seine Pflicht als Wähler zu erfuͤllen; aber der Koͤnig abe ihn damals so dringend aufgefordert, die Hauptstadt nicht zu verlassen, daß er sich begnuͤgte, ein Schreiben aufzusetzen, worin er seinen Freunden die Herren Barrot und Passy empfahl. Aber dieses Schreiben habe nicht die leiseste Drohung gegen diejenigen Waͤhler, die nicht fuͤr seine Schuͤtzlinge stimmen wuͤrden, enthalten; und er habe sich auch uͤberhaupt nie eines unerlaubten Seneen⸗ ses bei den „** bedient. Nach einigen Worten der Herren Dufaure und Mauguin in demselben Sinne, erklaͤrte Herr von Saint⸗Albin, daß die bebees Explicationen ihm genuͤgten, und daß er nun sein Amendement zuruͤcknehme. (Ge-⸗ saͤchter.) Herr Gauguier hatte seinerseits auf folgendes Amendement das einiges Gelaͤchter in der Ver⸗ sammlung erregte: „Indessen, Sire, muͤssen wir es bedauern, c

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