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es scheinen neuerdings afle Besotzise wegen der Renten⸗Re⸗ duction verschwunden zu seyn. uch die Portugiesischen Pa⸗ piere, ti: seit langer Zeit gaͤnzlich unbeachtet geblieben waren, find heute von 18 ¾ auf 20 ½ gestiegen, weil man die Nach⸗ richt erhalten hatte, daß die Portugtesischen Cortes den Antrag wegen einer bei der Bank und der Handels⸗Gesellschaft abzu⸗ schließenden Anleihe von 2400 Contos de Reis, die theilweise zur Bezahlung der ruͤckstaͤndigen Zinsen der Staatsschuld ver⸗ wendet werden soll, genehmigt haben.
„ Großbritanien und Irland.
Parlaments⸗Verhandlungen. Oberhaus. Siz⸗
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zung vom 8§. Maͤrz. Auf eine Anfrage Lord Wynford’s
zeigte dord Melbourne an, daß eine Kommisston, bestehend aus Spanischen und Britischen Offizieren, in London zusam⸗ mentreten werde, um die Sold⸗Anspruͤche der Offiziere der er⸗ sten Britischen Huͤlfs⸗Legion, welche sich noch auf 90,000 Pfd. belaufen sollen, desinitiv zu reguliren, und daß die Spanische Regierung versprochen habe, die Ruͤckstaͤnde, so bald nur irgend moͤglich, bezahlen zu wollen. Die Forderungen der zweiten Le⸗ gion, fuͤgte er hinzu, wuͤrden vermuthlich auf dieselbe Weise er⸗ ledigt werden. Graf Ripon wollte aus einer Aeußerung Lord Melbourne's entnehmen, daß der Geheime⸗Raths⸗Befet 1, wel⸗ cher die Akte in Betreff der fremden Werbungen fuͤr Spanien temporair aufgehoben hat, nicht werde erneuert werden; Lord Melbourne gab indeß keine Erklaͤrung daruͤber, ob er seine Worte so gedeutet haben wollte oder nicht. Es war hierauf die zweite Verlesung der Bill in Betreff der Parlamentswäh⸗ ler und Corporationsbuͤrger, welche das Unterhaus bekannt⸗ lich mit einer Majoritaͤt von 17 Stimmen angenommen hat, an der Tagesordnung. Die Bill hebt den Stempel auf, den die Corporations⸗Buͤrger bei der ersten Registrirung zu zahlen haben, und bestimmt, daß, wenn die Waͤhler einmal registrirt worden sind, die Zahlung der Steuern und Tayen, von der die Ausuͤbung ihres Rechtes abhaͤngt, nur bis zum Okto⸗ der des vorhergegangenen Jahres, statt, wie bisher, bis zum April des laufenden Jahres, entrichtet zu seyn brauchten. Diese Verguͤnstigungen aber schienen den Tories zu bedeutend, sie klagten uͤber Eingriffe in die Reform⸗Bill, und obgleich selbst der konservative Whig, der Herzog von Rich mond, sich fuͤr die Bill erklaͤrte, wurde dieselbe auf den Antrag des Herzogs von Wellington mit 147 (worunter 80 durch Vollmacht) gegen 82 (worunter 37 durch Vollmacht), also mit einer Majo⸗ rität von 60 Stimmen verworsen. Lord Brougham verließ (wie die ministeriellen Blaͤtter mit Bitterkeit bemerken) einige Minuten vorher das Haus, ehe der Marquis von Lansdowne die zweite Lesung dieser Bill beantragte.
Oberhaus. Sitzung vom 9. Maͤrz. Lord Broug⸗ ham veranlaßte eine Diskussion uͤber die Kolonial⸗Angelegen⸗ heiten und Lord Aberdeen uͤber die Kirchen⸗Angelegenheiten in Schottland. Darauf erhob sich der Erzbischof von Can⸗ terbury, um eine Petition von Kanada uͤber Mangel an Kir⸗ chen und Predigern in jener Kolonie dem Hause zu uͤberrei⸗ chen. In einer langen Rede entwickelte er den Zustand der dor⸗ tigen Kirche und druͤckte den Wunsch aus, daß die Regierung noch einige Tausend Pfund jaͤhrlich hergeben moͤchte, um einen weiten Bischof und eine Anzahl Prediger dort zu unterhalten.
raf Ripon, der fruͤher das Amt eines Kolonial⸗Ministers bekleidete, erhob sich hierauf, um einige der Behauptungen des Erzbischofs zu berichtigen. Der Graf sagte, er wuͤrde sich der Bewilligung der verlangten Summe gewiß nicht widersetzen, zweifle aber sehr, ob es irgend einem Minister gelingen wuͤrde, die Einwilligung des Unterhauses dazu zu erzwingen. Uebri⸗ gens sey er der Meinung, daß es am rathsamsten sey, die Kirche durch die Mittel, die schon in der Kolonie vorhanden seyen, zu unterhalten. In demselben Sinne sprach auch Lord Glenelg, und nach einer kurzen Rede des Bischofs von London ver⸗ tagte sich das Haus.
Unterhaus. Sitzung vom 6. Mäͤrz. Das von Lord Sandon vorgeschlagene Amendement zu dem Antrage Sir Wil⸗ liam Molesworth's lautete vollstaäͤndig folgendermaßen: 4 „Es soll Ihrer Majestät eine Adresse üderreicht werden, worin das Paus sein großes Bedauern darüber ausspricht, daß die Ruhe der Provinzen Ober⸗ und Rieder⸗Kanada durch die gottlosen und hochverrätherischen Absichten einer mißvergnügten Partei gestört wor⸗ den ist, welche vwiele Bewohner jener Provinzen zur offenen Empö⸗ rung gegen die Autorität Ihrer Majesiät verleitet hat. Wir ver⸗ sichern Ihrer Maestät, daß wir mit der größten Zufriedenheit den Eifer und die Treue wahrgenommen haben, welche die loyalen Be⸗ wohner der Rord⸗Amerikanischen Provinzen Ihrer Majestät beseel⸗ ten, und daß wir uns herzlich freuen über den Erfolg, welcher die Anstrengungen der regulairen Truppen Ihrer Majestät, in Verbin⸗ dung mit den freiwilligen Diensten der getreuen Unterthanen Ihrer
Miajestaͤt, gekrönt hat. Wir verfichern Ihrer Majestät, daß wir
entschlossen sind, Sie auch ferner bei jedem Versuche zur Un⸗
88 terdrückung der Empbörung und zur vpölligen Herstellung der
Ruhe zu unterstützen. Zugleich sprechen wir den Wunsch aus, daß jeder gegründeten Zesch werde abgeholfen und bei Zeiten diejenigen danernden Anordunungen in Betreff der Verfassung und Verwaltung der Provinz Rieder⸗Kanada getroffen werden mögen, die am geeignetsten sind, die Rechte und Frerheiten zu sicheru und die Fncereffen aller Unterthanen Ihrer 48 in jeuer Pro⸗ . Wir erlauben uns. Ibhrer Majestät vorzustellen, daß wir, nach Einsicht der auf die Nord⸗Amerikanischen Provinzen bezüglichen Dokumente und Korrespondenzen, die Ihre Masestät dem Hause mitzutheilen gerubte, der Meinung sind, daß die offene Ver⸗ achtung der gesetzlichen Autorität in den Provinzen Ober⸗ und Nie⸗ der⸗Kanada und die Roibwendigkeit, die Empörung mit Waffenge⸗ walt unterdrücken und die constiturtonnelle Regierung von Nieder⸗ Kanada suspendiren zu müssen, größtentheils dem Mangel an Vor⸗ sicht und Energie von Stiten der vertrauten Rathgeber Ihrer Ma⸗ sestät und dem zweideutigen, zögernden und unentschlossenen Beneh⸗ men, welches sie seit ihrem Eintritte ins Amt in Bezug auf die Ka⸗ nadischen Angelegenheiten befolgt haben, zuzuschreiben ist.“ Es ist noch za bemerken, daß gleich nach dem Schlusse der Rede des Six Charles Grey (siehe Nr. 72. der Staats⸗Zei⸗ tung) auf den Antrag des Herrn Brotherton die Debatte uͤber dies Amendement 2,n folgenden Abend vertagt wurde. Unterhaus. itzung vom 7. Maͤrz. Die Debatte uͤber die Motion des Sir William Molesworth gegen die Po⸗ litit des Kolonial⸗Ministers Lord Glenelg oder vielmehr uͤber das dazu von den Tories vorgeschlagene (oben mitgetheilte), die Kolonial⸗Politik des ganzen Ministeriums, besonders mit Hinsicht auf die Kanadischen ngelegenheiten, angreifende Amen⸗ dement, welche an diesem Abend fortgesetzt wurde, bot nicht das Interesse dar, welches man nach der Spannung, womit man dem Resultat derselben entgegensah, davon haͤtte erwarten sollen. Sie bewegte sich zu Anfange hauptsächlich um die Ereignisse in Ka⸗ nada und um die Verwaltung dieser Kolonie, woruͤber in fruͤ⸗ heren Sitzungen schon so viel hin und her gesprochen worden. Erst gegen das Ende der Sitzung, als die Zunie⸗ der beiden iskussion groͤßere
Pee das Wort nahmen, gewann die ebhaftigkeit und allgemeineres Interesse. Herr Leader, einer
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-Haupt⸗Radikalen, der an diesem Abend die Debatte er⸗ oͤffnete, begann mit folgenden Bemerkungen: „Durch das Amendement des edlen Lords gegenuͤber (Sandon) ist, meiner Ansicht nach, die Frage voͤllig bei Seite gestellt worden, die mein ehrenwerther Freund, das Mitglied fuͤr Leeds (Molesworth), in Bezug auf die Unfaͤhigkeit des Kolonial⸗Ministers beantragt hat. Ich glaube, das Ministerium hat unter diesen Umstaͤnden sehr politisch gehandelt, daß es einen so alten Minister, wie der edle Secretair fuͤr die auswärtigen Angelegenheiten (Palmer⸗ ston) es ist, vorgeschoben hat. Was jedoch die Rede dieses edlen Lords betrifft, so halte ich sie fuͤr voͤllig verfehlt, und na⸗ mentlich ist ihm derjenige Theil mißlungen, welcher von dem unedlen Benehmen seines ehrenwerthen Freundes (Sir W. Molesworth) vassene welches er demselben vorwarf, weil die⸗ ser seinen Antrag gegen ein einzelnes Mitglied der Verwaltung gerichtet habe. Wollte man diesen Grund gelten lassen, so waͤre kein Mitglied der Verwaltung jemals verantwortlich. (Hoͤrt!) Eben so wenig kann ich die Bemerkung des edlen Lords gelten lassen, daß es unpassend von Sir W. Molesworth sey, diesen Antrag gemacht zu haben, da er sonst gewoͤhnlich das Ministe⸗ rium zu unterstuͤtzen pflegte. Es scheint mir, daß gerade die⸗ jenigen besonders verpflichtet sind, einen solchen Antrag zu ma⸗ chen, die da glauben, daß die Rathgeber Ihrer Majestaͤt die Sache der Reform verlassen und das Vertrauen des Volkes verloren haben. Der edle Lord hat uns die furchtbare Aussicht eroͤffnet, daß nach dem Sturze der jetzigen Ministerien ein Tory⸗Ministerium ans Ruder kommen werde. Nun, ich glaube nicht, daß das Land sich in diesem Falle in einer schlechteren Lage befinden wuͤrde, als jetzt, da wir jetzt ein Ministerium haben, das nicht nur nach Tory⸗Prinzipien handelt, sondern auch der Kontrolle einer Tory⸗Opposition unterworfen ist. Was das Amendement des edlen Lords betrifft, so stimme ich in der Hauptsache voͤllig damit uͤberein, nicht aber mit dem Eingange; ich sehe mich da⸗ 2 genoͤthigt, mich demselben zu widersetzen. Diese Angelegen⸗
eit mag indeß enden, wie sie will, so wird doch wenigstens ein Zweck durch diese Diskussion erreicht seyn, der naͤmlich, daß die Aufmerksamkeit des Publikums auf die schlechte Verwaltung unserer Kolonial⸗Besitzungen gelenkt ist, und daß man besser fuͤr diese Angelegenheiten sorgen wird.“ Nachdem darauf mehrere unbedeu⸗ tendere Mitglieder gesprochen hatten, hielt Sir G. Grey, der Unter⸗ Staats⸗Secretair fuͤr die Kolonieen, eine lange Rede, in wel⸗ cher er die von dem Ministerium in den Kanadischen Angele⸗ genheiten befalgte Politik zu rechtfertigen suchte, wogegen diese von Herrn Gladstone von neuem angegriffen wurde. Der Kanzler der Schatzkammer, der sodann das Wort nahm, richtete seinen Vortrag hauptsaͤchlich gegen Lord Stanley und dessen Behauptung, daß alle Schwierigkeiten in den Kolonial⸗ Verhaͤltnissen von dem Augenblicke an entstanden seyen, da er (Lord Stanley) das Kolonial⸗Departement verlassen habe. Den jetzigen Versuch der Tories, die Minister zu stuͤrzen, erklaͤrte Herr Spring Rice daraus, daß dieselben durch die bei der Mo⸗ tion gegen O'Connell errungenen Majoritaͤten zu einer Ueber⸗ schaͤtzung ihrer Kraͤfte verleitet worden seyen. Er erinnerte endlich dar⸗ an, daß bei der Bildung eines neuen Ministeriums auch das Volk eine Stimme habe, und sprach die Meinung aus, daß das Volk sich ent⸗ schieden gegen ein Tory⸗Ministerium erklären werde. Sir Ro⸗ bert Peel, welcher die Rede des Kanzlers der Schatzkammer beantwortete, suchte die Tories weges ihres Anschlusses an die Motion eines Radikalen zu rechtfertigen und vertheidigte die Kolonial⸗Politik der fruͤheren Tory⸗Ministerien. Er machte es Herrn Spring Rice zum Vorwurf, daß dieser die Politik Lord
tanley's getadelt, da Letzterer doch mit dem jetzigen Kanzler der Schatzkammer an einem und demselben Ministerium Theil genommen habe. Er wollte aus den jetzigen Angriffen der Mi⸗ nister auf Lord Stanley nur den Aerger der Whigs daruͤber, daß sie in ihm ihren Hauptstolz und ihre Hauptzierde verloren haͤtten, hervorblicken sehen; denn Lord Stanley sey es gewesen, der sie durch seine Politik in Betreff Irlands und in Betreff der Kolonieen wohl hundertmal vor nahem Ruin bewahrt habe. Der Redner kam nun auf die eigentliche Sache und sagte:
„Ein zweifacher Gegenstand liegt dem Hause jetzt zur Berathung vor: Einmal das vorgeschlagene Amendement und zweitens die Po⸗ litik, deren Untersuchung es fordert. Ich brauche das Amendement nicht zu vertbeidigen. Es enthält Alles, was für diesen Gegenstand von Wichtigkeit ist, es ist weder zweideutig, noch zögernd. (Beifall.) Es stellt die ministerielle Politik dar und sucht keine Verbindung mit denen einzugehen, die anderer Meinung sind, als wir, um bei einer gefahrvollen Gelegenheit unsere Reihen zu verstärken. (Großer Bei⸗ fall.) Es sucht kein Bündniß mit Männern, gegen deren Politik wir uns unser ganzes Leben hindurch erklärt haben. Es erklärt dagegen den Entschluß der Konservativen, in diesem Hause die Autorität der Krone und den Erfolg der Waffen Ihrer Majestät unterstützen und aufrecht erhalten zu wollen. Allein es geht noch weiter; es spricht den Mangel an Vertrauen zu den Ministern Ihrer Majestät aus, sofern sie mit der Verwaltung von Kanada in Verbinduns siehen. Sie sagen, Sie könnten sich ein solches Verfahren von unserer Seite nicht anders erklären, als daß wir unter dem Einflusse einer äußeren Gewalt handelten. So lieblos können Sie nur den⸗ fen, wenn Sie uns nach sich benrtheilen. (Beifall.) Der edle Lord, der Secretair für die auswörtigen Angelegenheiten, sagt, wir müßten wohl den Wunsch hegen, uns mit der Partei zu verbinden, welche diesen Gegenstand vor das Haus gebracht hat. So wie unn der ehrenwerthe Baronet gegenüber (Molesworth) ohne Zweifel jede Verbindung mit mir ablehnen würde, so erkläre ich ganz offen dasselbe wegen der Politik, zu der sich der ebrenwertbe Baronet bekenut. Der edle Lord (Palmerston) sieht jedoch in unserem Verfahren nichts als eine Aus⸗ sicht auf eine Coalition. Der edle Baronet, der Unter⸗Staats⸗Secretair für die Kolonieen (Sir G. Grey), fragt, warum wir nicht eine solche Motion beantragt haben, als die Kanadische Bill dem Hause vorlag. Dies geschah, weil der edle Lord gegenüber (Lord Russell) unsere Un⸗ terstützung bei der Kanadischen Vill, als einer Maßregel von drin⸗ gender Rothwendigkeit, nachsuchte. Der sehr chrenwerthe Präsident der Handels⸗Kammer macht es uns zum Vorwurf, daß wir zur Zeit, als der Aaßgftng der Empörung in Kanada ungewiß gewe⸗ sen sey, keine Opposition gegen die Regierung hätten blicken lassen, daß wir aber jetzt, wo Alles ruͤhig und die Empö⸗ rung unterdrückt sey, mit einem Tadels⸗Votum hervorträten. Dem ist allerdings so, aber habe ich nicht, waͤhrend die Kanadische Bill dem Hause vorlag, die mir nothwendig scheinenden Amendements dazu vorgeschlagen Habe ich nicht schon damals das schlechte Verfahren der Regierung hervorgehoben? Hat nicht der edle Lord die von mir vorgeschlagenen Amendements angenommen? (Beifall.) Wir verdie⸗ nen daher wohl nicht den Vorwurf, daß wir ein Amendement vor⸗ schlagen, welches mit dem in Bezug auf die die Kanadischen Angelegen⸗ heiten betreffende Adresse von uns befolgten Verfahren nicht über⸗ einstimmte. Der sehr echreuwerthe Herr fragt mich ferner, wie ich ein solches Verfahren billigen könne, da ich im Jahre 1828 selbst ein Mitglied des Ministeriums gewesen sey, welches die Angelegenbeiten von Kanada so verwirrt gemacht habe und hauptsächlich für die fol⸗ geuden Uebel verantwortlich sey. Erinnert sich der sehr ehrenwerthe Herr nicht, daß die Anklage, welche er gegen mich erhebt, eben sowohl auf mehrere seiner jettzigen Kollegen paßt! War nicht der jetzige Secretair für die auswärtigen Angelegenheiten Mitglied jenes Kabinets? War es nicht auch der Graf von Ripon? Warum verschmaͤhte der sehr ehrenwerthe Herr es nicht, sich mit die⸗ sen Mitgliedern eines Ministeriums zu verbiuden, dem er alles Un⸗
die schon großen Schaden angerichtet hatten. Der TCourier will erfahren haben, daß die oben Fech⸗ Anleihe an der Opposition einiger Actionaire der Bank g
Sitzung vom 8. vrz. In dieser Siz⸗ ze Zeit dauerte, kam nichts von Interesse vor,
eel fragte, was die Minister mit Hin⸗ Vermehrung der Mittel fuͤr den Gottes⸗ enden Kirche in Schottland zu t ussell erwiederte, er glaube nicht, daß dieser e der uͤber die Erneuerung der Kommission der Kirchenpachtungen, vor Ostern werde zur bemerkte er aber schon im on Edinburg
Unterhaus.
glück in Kanad die nur sehr kur
Lord Glenelg, Mitglicd dessel dem jetzigen lang Koloni den Ministerinm zu den Kolonicen zu vergeben i nannt? Aber der seh z und gar. sowohl durch die Ministerien, als dürch welcher in religtöse geworden waren; a das ist die Empörung in Kanada. Maßregeln zu schreiten, meiden lassen, und ich bi völf vernünftigen ür schuldig erklären würden. fertigt zu seyn, wenn ich den ¹s) unterstütze.
ragt, wie wir ein an darauf, daß ich mich g über die Politik des P hre der großen ko t, die oft ausge Ministeriums zu ch nur Einen Weg.
zerantwortlichkeit eines
War nicht Herr Grant, der jetzi s, und gehört er nicht an Horton, der sieben Ich bis 1828), von dem folag Posten, der in u jeur von Crylon, 8 ennt die vorliegem daß die Angelegenheiten z. altung mehrerer frührz Berötkerung jenes Lanko sehr verwic abinet zur Last e⸗ igkeit, zu äͤußen t gewöhnlicher Wachsamkeit . daf, wenn ich den Fall d legen könnte, diese Aus diesen Gründen glan Antrag des edlen Lords: Das chrenwerthe Mitglicht deres Kabinet bilden fün enöthigt gesehen habt, inistertums kommenß nservativen Partei in diestih sprochene Meinung über! bekräftigen. Ich werde nitm. Amtes mich ahe
a zur Last legt? ben Kadinet cht Herr W. al⸗Secretair war (von 1822 höchsten Gouverneur⸗ st, nämlich zum Gonvern r chrenwerthe Herr miß
Ich gebe zu, schlechie Verm
Wurde ui
der Handel in Indien noch immer danieder, und die Kaufleute glaubten, keine neue Unternehmungen wagen zu duͤrfen. In Folge der hohen Preise, die man verlangte, wurde wenig Thee in China gekauft.
J. R hun gedaͤchten, Lord J⸗
Frage gan
koöͤnnen; zugleich er keine Dotirung der Kirchspiele v aus Staats⸗Fonds vorzuschlagen, sondern durch heilung der Kirchen⸗Einkuͤnfte dem klage, abzuhelfen gedenke.
Sitzung vom 9. Maͤrz woran Sir R. Peel, Herr C. Buller, rd J. Russell Theil na
den Zustand der seiuen Grund hat, Buffalo⸗Commercial⸗Advertiser in New⸗Yorker Blaͤt⸗ tern gemeldet, daß sich abermals gegen 800 Kanadische Insur⸗ genten, mit Waffen und Vorräͤthen wohl versehen, in der Nach⸗ barschaft von Black⸗Swamp, Toledo und Monroe im Staate Michigan unter den Befehlen des sogenannten General⸗Adm⸗ tanten M'Leod, des Obersten Sutherland und Anderer gesam⸗ melt haͤtten. Von Detroit aus ist der Amerikanische General Brody beordert worden, sie zu entwaffnen. Aus Montreal wird berichtet, daß die Milizen an die Gräͤnze beordert seyen, damit die gesammte regulaire Macht in Montreal zusammen⸗ gezogen werden und dort waͤhrend der Dauer des gegen die gefangenen Insurgenten einzuleitenden Prozesses die Besatzung bilden koͤnne. Dieser Prozeß sollte unmittelbar nach der Ueber⸗ nahme des Gouverneur⸗Postens durch Sir John Colborne be⸗ ginnen. Lord Gosford wollte am 10. Februar nach New⸗York
n Differenzen 1 Uein, was ich dem jetzigen K hätte sich mi Mangel, uͤber 1 82 411 in überzengt,
Mänunern vor nterhaus.
en Unterredung, Hume und Lort daß am naͤchsten Freitag
Jury von z Regierung f
hmen, wurde be⸗ IFr die Frage, wie man ein bes⸗ die Entscheidung uͤber bestrittene Eine unzaͤh⸗ worauf das Haus Irlaͤndische Armen⸗Bill Uhr uͤber die 59ste Klausel diskutirte.
ich gerechtf ben mir (Lord Sandon Marylebone (Hall) f Ich erwiedere iu einer Entscheidung lassen, weil es die E Hause von uns erhetsch ersahren des Es giebt für mi durch die Furcht vor der
5 Tribunal fuͤr koͤnne, zur Verhandlung kommen
Menge Bittschriften w wieder in einen Aue verwandelte und bis 10
wurde uͤberreicht, schuß uͤber die
schlechte V
Majestat die Koͤnigin hielt heimeraths⸗Versammlung, in als Mitglied des Geheimen
London, 9. Maͤrz. Ihre euen Palast eine Ge in Hamilton
abreisen, um sich dort nach England einzuschiffen. Sir Francis
gestern im N 1 Head war schon in New⸗York angekommen.
welcher der Herzog vo gaths vereidigt wurde.
Die Minister haben bei d Politik, namentlich in Betreff d g uͤber die Tories davongetragen. gestern, nach zwei
trag des sehr ehrenwerihen Barzz del und ungerecht seyn. 1, daß man ein ganzes Ministe spreche und einen . hen Herrn an Ministerium tadeln, warum icgh cht unser Amn dinisteriums hezich, Moleswortb'sn Worte dieses Antrages weglassenn Mann sevn muß,
Ich kann für den An nicht stimmen. Es würde und fall.) Ich werde von der Verantwortlichkeit frei aufopfere, umn den chrenwert Derselbe sagt, er w er denn Einen für Alle? ment an, das sich auf die Sir Robert Peel verlas nun almerston solle die letzten „Da der Kolontal⸗Miuister ein acht, Urtheil, Thätigkeit und Festigteit das H. haben kaun, so ist das Haus die Verwaltung der Kolontal⸗Angelegenhet ssen.“ (Gelüchter.) „Ju Amendement zurücknehmen und der weiß nicht, welches das? eiß ich, daß das Verfahren, wals Besoranisse der ehne te, statt die Aufmerksamkeit auf die Fi⸗ Parteilichkeit, statt amf bezieht — dies Me
aus New⸗York bis zum 18ten v. M. Die Handels⸗Berichte lauten nur wenig besser, als die letzten. Es wurde viel Baum⸗ wolle nach Liverpool, London und Havre verschifft, wodurch der Wechsel⸗Cours noch mehr fiel; auf England betrug derselbe 105 ½ à 106 ⁄h2. Es trugen jedoch zu diesem Sinken des Cour⸗ ses auch die Maßregeln der Regierung bei; sie betrieb beson⸗ ders die Annahme der sogenannten Unter⸗Schatz⸗Amts⸗Bill, welche dazu beitragen duͤrfte, viel Metallgeld dem Umlauf zu entziehen. Die Legislatur von Pennsylvanien dagegen berieth ein Gesetz, dem zufolge die Banken jenes Staates vom I. Mai d. J. an wieder verpflichtet seyn sollen, ihre Baarzahlungen wieder aufzunehmen. Der Indianer⸗Haͤuptling Oceala, der an der Spitze der Seminolen dem Heere der Vereinigten Staaten so viel zu schaffen machte und endlich auf hinterlistige Weise durch den General Jessup gefangen genommen wurde, ist zu k. des vorigen Monats im Gefaͤngniß zu Charleston ge⸗ orben.
AE
er wichtigen Debatte uͤber ihre er Kanadischen Angelegenheiten,
Das Amendement taͤgiger Debatte (wie Verhandlungen hervorgeht), mit also mit einer Majoritaͤt von 29 Sir William Molesworth hatte Motion zuruͤckgenommen; er aradikalen Genossen, die scheinlich um wenig⸗ fuͤr zweckmaͤßig, sich
Es ist dies das er Lebensfrage fuͤr das Ka⸗ und natuͤrlich bemt as Resultat bestmoͤglichst in ihrem daß der Satz: seine Anwendung daß daher die serium in naͤchster Verbindung stehenden haͤtten mitstimmen rs zeichnet sich durch zu dem Resultat, daß kinoritaͤt von acht Stimmen en die ministeriellen Blaͤt⸗ ut haͤtten, noch vor we⸗ O'’'Connell's Aeußerun⸗ Wahl⸗Ausschuͤsse Richter in eigener ch im vorliegenden Falle, wo es ob statt der Whigs die Tories ans ns alle Kandidaten fuͤr die Ministerial⸗ r in eigener Sache gewesen seyen. ichten koͤnnten gar nicht in Betracht kommen, Bedeutung seyen, wenn man eine Verglei⸗ politischen Parteien im Unterhause denen denn doch gewiß alle Mitglieder der⸗ lche im Unterhause Sitz und Stimme haͤt⸗ üuter haben oder nicht. Sehe man nun ich nicht leugnen, daß die Ab⸗ deneres Uebergewicht zu Gunsten Allgemeinen ange⸗ lich auf den Antras des Sir der namentliche Abstimmung die vier Zaͤhler der Stim⸗ echer nicht gerechnet; nämlich Sir
nicht zugeben anzes Kabiners⸗?
olle das ganze Warum nimmt man ni Politik des ganzen den Antrag Sir W
Lord Sandon ist vor obigen Parlaments⸗ 287 Stimmen, n verworfen worden. lusse der Debatte seine wie seine beiden einzigen ultr Grote und Leader, hielten es, wahr n Ruͤcksichten zu bewahren, u enthalten.
sagte, Lord P dafür sagen: dessen Fleiß, Vorbed und das Publikum Meinung, man mü auch ferner überla „würden wir unser edlen Lords beitreten. (G. dieses Antrages seyr man in dieser Deba werthen Miiglieder zu erregen such Vertrauen auf politische Auntrag sich besonders daß ich unmöglich der Form dieses Antran ch dem a. † keine andere Weise begeg Meinung üÜber die Kolomn⸗ ph der Waffen Ihrer 2 Schwächt und Furcht vorgen flüchte gemacht dätten, daß wir die Autorität der Krone dammen wollen, die wir für cigetragen habe allergnädigsten Königin zu nter lautem und anhalie
Nertrauen
diesem Falle“, fuhr er se tens die aͤußere diesenn Füzar erjeinatn * Abstimmung gaͤnzlich 3 Laufe dieser Session, da binet zur Entscheidung ge her beide Theile, d teresse zu deuten. mand duͤrfe Richter bei dieser Gelegenheit und alle mit dem Minis Mitglieder des Unter
elächter.) Ich wird, aberso viel w „indem man die
kommen ist, tte befolgt hat Die Tories behaupten, in eigener Sache seyn, finden muͤsse,
zu richten, dies V Umstände, auf die der sage ich, überzeugt beistimmen kann. läßt, als durch die E Politik der Minister und über den jestät in Kanada, fen haben würde, wenn wir wir nicht umhin, zu erklären, terstützen, zugleich a Urbeber dieser Emp ative und die Mächt un (Sir Robert Peel nahm u Beifall seinen Platz ein.)
Lord J. Russell, eine ausfuͤhrliche Ausein gierung in Kanada ein u den Tories unmöglich sey welches Aussicht auf sonders ihr fruͤheren G Kanada's ange mit, den ihnen durch benutzen wollten, um der Niederlage beizubringen; Schlangen, mit dem S
in Gefahr? verloren? sey Frieden Grund zu einem E Frage aber“, so schlo muß, ist die, ob die zu bilden. Sehen die e uͤber eine Oder, wenn sie machen wollen, haben sie di Ministertum eine so maͤchtig Stande waͤre, die chen? (Beifall.) Ich gl
hauses eigentlich ning-Post besonde derartige Berechnungen aus un die Minister im Gruͤnde in einer N den haͤtten. Hiergegen fuͤhr Tories sich nicht gescher Motion in Betreff
rklärung unserer 8 4 3 b ten Kammer der Generalstaaten am 7. Marz ist ericht er⸗
stattet worden uͤber den vorliegenden Gesetz⸗Entwurf wegen der Ein⸗, Aus⸗ und Durchfuhrgefaͤlle. Ueber einige Punkte ist man vollkommen mit den von der Regierung gegebenen Auf⸗ klaͤrungen zufrieden, bei anderen scheinen die Beschwerden, die man gegen diesen Entwurf hatte, noch nicht vollstaͤndig erledigt zu seyn, vorzuͤglich in Betreff der Steinkohlen und namentlich derjenigen, die man aus der Ruhrgegend einfuͤhrt und welche theils Fabriken, theils einer Menge beduͤrftiger Leute als Feuerungsmittel dienen. In Bezug auf die Pottasche waren Verschiedene der Meinung, daß man zum Vortheile des Land⸗ baues die Ausfuhr derselben nicht erleichtern solle; Andere glaub: ten, dieselbe ganz freigeben zu muͤssen. Was das Blech betrifft, so er⸗ klaͤrten mehrere Glieder, daß sie keine Nothwendigkeit saͤhen, um dem Schatze das Einkommen durch die bis jetzt darauf ruhende Besteuerung zu entziehen, zumal da nach ihrem Dafuͤrhalten
und da man uns d gelangt
ber diejenigen ver
brung halten, un ter an, daß die
nigen Tagen bei der nuͤber die Parteilichkeit der und daß ja au
d die dazu b
tergraben.“ ache zu seyn,
sich darum handelte, men sollten, wenigste und anderen Aemter Richte Dergleichen Ruͤckz da sie von keiner chung der Stäaͤrk anstellen wolle, zu selben gehoͤrten, we ten, moͤchten sie nun Aer aber nur auf die Zahlen, stimmung am 7ten ein entschie der Minister darstelle, als man Es war bekannt William Molesworth beschlossen worden, daß Aufruf der Mitglieder stattsinden soll nun waren 606 Mitglieder zugegen, men, zwei von jeder Partei, und von diesen stimmten William Molesworth, Herr allen anderen Gelegenheiten fuͤr die M enthielten sich der Abstimmung ganz. A Tories 15, von den M Parteien endlich hatten 11 ihr Wolle man nun auch, meinen di Sprechers gar nich Gleichheit den Ausschlag fuͤr die Abstimmung vom 7ten jeden⸗ ei ultraradikalen 26 Stimmen im indeß diese Ma⸗ hluß des Wahl⸗ former, durch vorden ist, fuͤr
2 2 der die Debatte schloß, ließ sich Ruder kom andersetzung des Verfahrens der t nachzuweisen, daß Ministerium zu bild den Tories,
nd suchte zuletz n werde, ein Bestand haͤtte. E Sir R. Peel, nochmals vor, der Politik der N und jetzt, im olesworth dargebot u Ministerium, wie sie hofften, daß heiße, meinte fe fortbewegen. bezwecken? Habe England Buͤrgerkrieg und Ruhe und des Unterhause ß der Minister, „ Mittel da sind, ei hrenwerthen Herren n diesem
en Füͤhrer, e der beiden elegenheiten sich schlossen haͤtten, Sir W. M.
Ninister in Widerspruch genblicke noch keine Blechfabriken im Lande bestaͤnden, so seyen
die leicht durch das vorgeschlagene Gesetz davon abgeschreckt wer⸗ den koͤnnten. Anlangend endlich die Besteuerung auf Butter und Kaͤse, so gab man zwar zu, daß die Preise derselben im Jahr 1837 bedeutend gestiegen wären, doch aber die Hoͤhe, welche man bei Fertigung des Katasters zum Grunde gelegt habe, noch nicht erreicht haͤtten. Waͤren diese Preise aber auch erreicht und staͤnden sie selbst noch hoͤher, so schiene es doch mit den Regeln einer guten Staatswirthschaft nicht im Einklange zu stehen, die Ausfuhr dieser Erzeugnisse, deren Vertrieb meist auf’s Ausland berechnet sey, mit irgend einer Steuer zu belegen. — In der gestrigen Sitzung wurde durch die Central⸗Section der Vorschlag gemacht, in dem Gesetz⸗Entwurfe hinsichtlich der Ein⸗, Aus⸗ und Durch⸗ fuhr⸗Zoͤlle einen Artikel hinzuzufuͤgen, wonach dieses Gesetz von dem Tage seiner Veroͤffentlichung im „Staatsblad“ in Kraft
er, sich, wich
Was wolle bisher im
nommen habe.
nicht der s vorhanden. „³ eroͤrtert ven n staͤrkeres Minmstain gegenuͤber die — Hause zu gebitg allgemeinen 2 daß ein anm
316 für die Minister und drei, Grote und Herr Leader, welche bei inister gestimmt haben, bwesend waren von den Von jeder der beiden e Stimmen gegen einander aus⸗ e ministeriellen Blaͤt⸗ t beruͤcksichtigen, welches
inschreiten
Maioritaͤt i den vorschnellen Versuch einer e sichere Aussicht, ajoritaͤt fuͤr sich erhal Opposition ge
inisteriellen 9.
ter, das Votum des bei jeder Stimmen⸗ eben wuͤrde, so ergebe doch die llis, daß die Minister, mit Stimmen, auf eine Majoritaͤt von mindestens Unterhause rechnen koͤnnten. Vermindert wird oritaͤt um 4 durch den gestern gefaßten Bese Ausschusses von Belfast, welcher die beiden Re die dieser Ort bis jetzt im Unterhause vertreten 1 und ihre Gegner, die beiden Tory⸗Kandidaten, Der Wahl-⸗Ausschuß fuͤr Lyne kam heute zur Entscheidung und erklaͤr W. H. Miller, einen Tory, fuͤr rechtmaͤ⸗ Ausschuß fuͤr Voughal ist heute zu einer nischeidung gekommen, die dem sitzenden Mitgliede, einem Tory, seinen Sitz sichert.
gen seine Polilt ie koͤnnen hie das jetzige Ministen Abends gestuͤrzt Hoffnung hab alten zu koͤnnen, wie habe ich in Der ehrenwert at ein Tadels⸗Votu Wenn der e bestehen will, ich gebe dem ehren da er doch keine große li nden hat, angemessener n daruͤber draͤnge, erthen Herren gegenuͤber nich cht begegnet me verpflichtet, ohne der Motion im Namen
daß es im nichte zu ma keine Antwort geben, das Votum schwerlich Jahre lang h
gebracht, die groͤßtentheils in Beziehung auf das Gesetz uͤber die Ein⸗, Aus⸗ und Durchfuhr⸗Zoͤlle standen, und die theils in dem die Steinkohlen betreffenden Artikel Modificationen ver⸗ langten, theils sich zu Gunsten des Gesetz⸗Entwurfes ausspra⸗ chen. Alle diese Petitionen wurden auf das Buͤreau niederge⸗ gelegt, und der erstattete Bericht uͤber einige andere Antraͤge zum Drucke befoͤrdert.
Zuziehung der dr
he Baronet megegen einen eirne hrenwerthe Bu
so werde ich
nden Frage hinzu .Molesworth) h Staats⸗Secretair beantragt. Abstimmung daruͤber direkt dagegen
ungesetzmaͤßig faͤr gesetzlich Newcastle under das sitzende Mitglied, g gewaͤhlt. Auch der
erwaͤhlt erklaͤrt hat.
ken, ob es nicht, fuͤr seinen Antr daß er nicht auf A ruͤcknaͤhme, gen koͤnnen, es se (Lauter Beifall.) eine Nothwendig renwerthen Barone
Herrn W. Außerdem Wahlen der Reform⸗Partei einer Unter⸗ Wie indeß die Entscheidungen dieser Aus⸗ eine Majorität duͤrfte den Mini⸗ n nicht etwa noch mehr Radikale
sondern i Howard, ebenfalls sind noch drei andere suchung unterzogen.
schuͤsse auch ausfallen moͤgen, stern immer noch bleiben, wen von ihnen abfallen.
Aus Lissabon sind durch zwei zum 3ten d. M. uͤberbracht worden. Anerbieten der Bank zu einer Anleihe von 2 migt; da es indessen ungewiß war, ob die Handels⸗Association von Lissabon zu dem vollen Belaufe der von ihr angebotenen Summe bei dieser Anleihe konkurriren werde, so erschien die Huͤlfe als sehr precair und war jedenfalls I. um — Das Ministerium hatte wie es heißt, nach der Bewilligung der Anleihe, seinen 2 fruͤher angedeuteten Entschluß, seine Entlassung zu nehmen, aus⸗
gefuͤhrt, wenigstens hatten zwei M conde Sa da Bandeira, bestimmt resignirt; da jedoch die Ver⸗ 1c. des Visconde da Fonte Arcada und des Baron Sabrosa, 1n neues Ministerium zu bilden, gescheitert waren und man ee en Bemuͤhungen des Deputirten Derramado, dem nun 12 8 dung eines Ministeriums uͤbertragen war, nichts Besse⸗ gen Seg, so glaubte man, daß das bisherige Ministerium e 98 bis zur Aufloͤsung der Cortes am Ruder ble . en Cortes lag ein neues Schifffahrts⸗Gesetz vor. An der Portugiesischen Kuͤste wuͤtheten noch immer heftige Stuͤrme,
bstimmung damit die ehrenw m Amendement ni Ich fuͤhle mich also keit fuͤr die Beiseitsetzung ts zu sehen, ihn doch ersuchen, an diesem u entscheiden. U beendigt
Packetboͤte Nachrichten bis Die Cortes hatten das 400 Contos geneh⸗
n beiden
Abend zwischen de n inister seine
Als der M hatte, zeigte Sir Gunsten des von L seine Motion zuruͤckneh weder fuͤr noch ge cht gegen daß sh e Regierung in n enthalte, Ansicht nach, harte alte, deren Intere stuͤtzen bemuͤht gew
und es er 287 Stimmen
dern wolle, Parteien desselben unter großem Molesworth an, daß er zu vorgeschlagenen Amendement gleich aber erklaͤren muͤsse, Amendement stimmen koͤnne; er il es einen Tadel gegen di die Kanadischen Angelegen weil es einen, seiner Personen enth
die laufenden Ausgaben zu decken.
inister, unter denen der Vis⸗ gen Tadel gegen in dem Hause zu unter nun zur Abstimmung geschritten, Lord Sandon'’s Amendement dagegen....
also eine Majoritaͤt von zu Gunsten der Minister der ministeriellen Seite mit
29 Stimmen ein Ergebniß, das rmischem Beifall
8988 . L9
nzlich gescheitert sey. Nachrichten aus Bombay vom 6. Januar zufolge, lag
Von der Kanadischen Graͤnze wird nach Berichten des
Mit dem Paketschiff „Suͤd⸗Amerika“ hat man Nachrichten
Niederlande. Aus dem Haag, 9. Maͤrz. In der Sitzung der zwei⸗
kein Nachtheil daraus erwachsen sey. Obgleich in diesem Au⸗
doch mehrere, sowohl in Leyden als in Amsterdam, im Werden,
treten soll. Hierauf wurden noch eine Menge Bittschriften ein⸗
99 111“ chland.
Hannover, 12. Maͤrz. Se. Majestaͤt der Koͤnig haben am Freitage den 9ten d. M. in einer feierlichen Cour im Koͤ⸗ niglichen Schlosse, von den Ministern und dem Koͤniglichen Hofstaate umgeben, eine zahlreiche Deputation beider Kammern empfangen, welche die nachstehende Adresse der Staͤnde⸗Ver⸗ sammlung, in Erwiederung auf die von Sr. Majestaͤt bei Er⸗ oͤffnung der Kammern gesprochene Rede zu uͤberreichen die Ehre
hatte:
„Allerdurchlauchtigster Großmächtigster König! Allergnädiaster König und Herr! Den nach dem Patente vom 7. Dezember 1819 um Eure Königliche Majestat versammelten Ständen ist das un⸗ schäͤtzbare Vorricht zu Theil gewerden, zuerst als Organ des ganzen Landes die Treue, die Liebe und das Vertrauen auszusprechen, mit welchem die Herzen aller Unterthancn Eurer Königlichen Majestät buldigen. Lange Jahre der Trennung des Königlichen Hauses vom Deutschen Vaterlande, weit entfernt, das Band zwischen Fürsten und Unterthauen zu schwächen, hatten die Rückkehr des Landesherrn in die Mitte seiner getreuen Unterthanen zu dem lebhaftesten und hei⸗ ßesten Verlangen erhoben, und Eurer Königlichen Majestät wurde das schöne Loos zu Theil, diesen wärmsten Wunsch des ganzen Landes er⸗ füllen zu fkönnen. Wenn Eugrer Königlichen Majestät die unzweideu⸗ tigsten Zeichen der Anhänglichkeit und Liebe, ja der hohen Begeisterung, in eben dem Maße entgegentraten, als in jener verhängnißvollen Zeit, wo mit dem segensreichen Erscheinen Eurer Königlichen Majestät sich die Befreiung des Vaterlandes von feindlicher Gewalt verknüpfte, so Uiefert dies den erfreulichen Beweis, daß Eurer Königlichen Ma⸗ jestät getreue Unterthanen einer so hohen Wohlthat, wie denselben durch die Rückkehr ihres Fürstenhauses zu Theil wurde, nicht unwür⸗ dig waren. — Allerdurchlauchtiaster König und Herr! obwohl das Allerhöchste Patent vom 1. November v. J., durch welches das Staats⸗Grundgesetz vom 26. September 1833 außer Wirksamkeit ge⸗
setzt wurde, viele Allerhöchstdero getreue Unterthanen mit Besorgniß erfücte, so hat doch dies Ereigniß niemals das allgemeine Vertrauen 19292 491 4
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erschüttern kännen, daß ein Känig, der einst aus freiem Ent⸗
schlusse dem Vaterlande zu Hülfe eilte, um das Unrecht zu be-⸗
fämpfen, nur nach dem Rechte werde herrschen wolleu. Wenn aber auf den Ständen die schwere Pflicht ruht, durch ihre Mitwir⸗ kung nicht bloß die Besorgniß zu beseitigen, der viele Allerhöchst⸗ dero getreue Unterthanen sich hingeben, sondern auch zur Begrün⸗ dung eines dauernden Zuslandes nach Kräften beizutragen, so kön⸗ neu Stände nur mit dem lebhaftesten Danke die Allergnädigsten Worte Ew. Königl. Majestät entgegennehmen, durch welche auch sie auf den einzigen wahren Standpunkt für ihr Streben, von welchem sich Dauerndes erwarten läßt, auf Recht und Gesetzlichkeit, sich din⸗
gewiesen fühlen. Auf diesem Wege hoffen Stände allerunterthänigst,
des Allerhöchsten Beifalls Ew. Königl. Majestät sich erfreuen zu dür’-
fen, zugleich aber dazu beizutragen, einen Zustand zu begründen, der
den Bedürfuissen und den wahren Wünschen des Landes entspricht,
und dadurch die sicherste Gewähr für seine Dauer in sich trägt. Ge⸗ ruhen Ew. Königl. Majestät in den mit dem wärmsten Gefühle aus⸗ gesprochenen Ausdrücken der Liebt, der Uaterthanen⸗Treue vund des
unerschütterlichsten Vertrauens den Beweis sinden zu wollen, daß Al⸗ — serböchstdero getreue Stände die Vertreter der wahren Gefühle des
Vaterlandes sind.“ Se. Majestaͤt erwiederten auf diese Adresse huldreichst das — Folgende: „Meine Herren! Mit der lebhaftesten Freude habe Ich die Ver⸗ sicherungen der Anhänglichkeit, Liede und Treue vernommen, welche Mir die allgemeine Stände⸗Versammlung in der durch Sie, Meine
Herren, Mir überreichten Adresse ertheilt hat. Alle echten Hannove raner hegten von sener olche Gesinnungen gegen ihre angesammten
rsten. Fest auf diese Gesinnungen banend, erschien Ich, wie Sie
elbst erwähnt haben, vor 25 Jahren, nur von einer fseinen Anzahl
Krieger begleitet, in unserm theuren Vaterlande, um die durch feind⸗ liche Gewalt zerrüttete Landes⸗Verfassung wieder herzustellen, und nur das von den geliebten Hannoveranern Mir bewiesene nube⸗ gränzte Vertrauen konnte Mir die Ausflihrung dieser Absicht möglich machen. Offen und ohne allen Rückhalt erklärte Ich der allgemeinen Stände⸗Versammlung bei ihrer Eröffnung Meine entschiedene Abnei⸗ aung gegen ein auf bloße Willkür gegründetes Regierungs⸗Sv⸗ stem. Gerade deswegen bin Ich aber auch ein aufrichtiger Freund ständischer Verfassung. Meine heißesten Wünsche, Mein eifrigstes Bestreben sind auf Beförderung der Wohlfahrt der von der göttlichen Vorschung Mir anverrrauten Untertbanen gerichtet, und fest ist Meine Zuversicht zu den würdigen Ständen Meiunes Königreichs, daß auch Sie zur Erreichung dieses großen Zweckes das Ihrige beitragen und Meinem Vertrauen entsprechen werden. Fern ist vem Fürsten jedes wahre Gluck, wenn er nicht die Ueberzengung hegen kann, daß auch sein Volk glücktich sev!“
Dresden, 1. Mäarz. (Leiz. Ztg.) Fuͤr die Inhaber von Staats⸗ Obligationen der Republik Kolumbia duͤrste die aus London eingegangene Nachricht von einigem Interesse seyn, daß man naͤchstens daselbst in der Person des Don Pedro Gual einen von den drei Staaten Venezuela, Neu⸗Granada und Equador ernannten Bevollmaͤchtigten erwartet, welcher, in Ge⸗ mäͤßheit der jetzigen Theilung der Kolumbischen Schuld, beauf⸗ tragt ist, die seitherigen Schuldscheine gegen neue um utauschen.
Muͤnchen, 10. Maͤrz. Se. Hoheit der Herzog Alexander, und Ihre K. Hoh. die Herzogin von Wuͤrttemberg haben heute Morgen die Glyptothek und Pinakothek in Augenschein genom⸗ men. Von diesen herrlichen Raͤumen zuruͤckgekehrt, uͤberraschte die kunstreiche Koͤnigstochter ein Besuch Sr. Maj. des Koͤnigs. Bis zur Mittagshoftafel, der die Gesandten von Frankreich und Wuͤrttemberg beiwohnten, ward dann die Zeit mit Visiten ausgefuͤllt. Da Ihre K. Hoh. die Darstellung eines Schiller⸗ schen Stuͤcks zu sehen wuͤnschte, so wird diesen Abend „Wallen⸗ steins Tod“ aufgefuͤhrt, wo Eßlair in der Titelrolle auftreten wird. Morgen werden die Herrschaften, nachdem die Herzogin in der Allerheiligen⸗Hofkirche einer Messe beigewohnt haben wird, die Reise fortsetzen.
Karlsruhe, 11. März. (K. Z.) Bei der Berathung unserer zweiten Kammer uͤber die Eisenbahn kamen folgende Abstimmungen vor: Staats⸗Minister v. Blittersdorff: Die Frage der Eisenbahn sey keine politische, sondern eine national⸗ zkonomische. Der Ertrag der Bahn sey voraussichtlich kein solcher, daß er Privat⸗Gesellschaften einen lockenden Gewinn darbiete; der Staat habe daher den Bau nicht einer Gesell⸗ schaft anvertrauen koͤnnen, ohne Schwindeleien und Specula⸗ tionen Thuͤr und Thor zu oͤffnen. Nicht gegen Actien⸗Gesell⸗ schaften im Allgemeinen habe die Regierung sich ausgesprochen, sondern gegen eine in diesem concreten Fall. Welcker ver⸗ wahrt sich auch dagegen, daß der Bau auf Staatskosten, fuͤr den auch er stimme, andere Unternehmungen auf Actien praͤju⸗ dizire; er waͤre dafuͤr, daß fernere Unternehmungen von Lisen⸗ bahnen im Großherzogthum auf Actien gegruͤndet wuͤrden. Im Allgemeinen sey wohl die Klage uͤber die cten⸗Gesellschaften und ihr Wesen zu uͤbertrieben; es duͤrfte 8 dittel geben, den Actien⸗ schwindel zu mindern. Uebrigens waͤren Gesellschaften im Tarif oft billiger, als wie Staats⸗Behoͤrden in ihrem siskalischen Interesse. Staatsrath Nebenius: Die Regierung hat sich nicht gegen Actiengesellschaften im Allgemeinen erklaͤrt, sondern nur des we⸗ gen den Bau auf Staatskosten unternommen, um die Inter⸗ essen des Staats zu wahren und dem Oberlande die Wohlthat einer Eisenbahn zu verschaffen; denn eine Bahn von Mann⸗ heim nach Basel waͤre durch eine Gesellschaft nie ausfuͤhrbar gewesen. Staats⸗Minister von Boͤckh: Schon die Motive der Regierungsvorlage zeigen, daß die Regierung nicht absolut ge⸗ gen Actiengesellschaften ist. Sander: Die ctiengesellschaften seyen verschieden: solche, die auf solider Basis beruhen, die seyen erlaubt; solche, die eine zweifelhafte Basis haͤtten, — der Staat sey hier auch nicht berechtigt, einzuschreiten; solche, die auf Schwindelei beruhten, — und diese solle der Staat beseitigen. Sey nun die Regierung veranlaßt, die Eisenbahn⸗Unterneh⸗ mungen als nicht rentabel zu erklaͤren, wie wolle man dem Staate aufbuͤrden, was offenbar verlustbringend seny s Schweiz. e Zurich, 6. März. (Allg. Ztg.) Am 4. März haben uͤberall in unserm Kanton die neuen Wahlen in den Großrath begonnen. An mehreren Orten war der Wahlkampf sehr leb⸗ haft, vorzuͤglich in der Stadt Zuͤrich selbst. Es waren hier be⸗- sonders zwei Parteien, welche gegenseitig entschlossen waren, sich beharrlich bis zum Ende zu bekaͤmpfen; die radikale Par⸗ tei, welche hoffte, in Verbindung mit den in der Stadt woh: nenden Nichtbuͤrgern ihre Hauptfuͤhrer durchzusetzen, und die
Gemäßigten, an welche sich indessen der groͤßere Theil der Buͤr⸗ gerschaft und der Nichtbuͤrger schnell anschloß. Die Erstern
erlitten eine totale Niederlage, indem sie ihren vorzuͤglichsten Kandidaten Dr. Keller und Staats⸗Anwalt Ulrich, ungeachte der groͤßten Anstrengung, nie uͤber ein Viertheil der Stimmer zu verschaffen vermochten, waͤhrend die Gemaͤßigten fast alle ihr Kandidaten und zwar gewoͤhnlich sehr rasch durchsetzten. Es wurden nämlich 128, Alt⸗Buͤrgermeister v. Muralt, Buͤrger meister Heß, egierungsrath Zehnder, Alt⸗Oberrichter Ulrich, Stadt⸗Praͤsident Ziegler, Dr. Bluntschli, Alt⸗Regierungsrath Spoͤndli, Stadtrath Gyst, Ober⸗ Gerichts⸗ Praͤsident Dr Finsler, Oberst Hirzel im Feldhof, Professor Alex. Schweize und Altstadt⸗Praͤsident Escher. Die Versammlung war seh
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