1838 / 78 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

ten um 700,000 Pfd. vermehrt hat. In diesem Augenbli cke 5 der Vorrath an Barren nahe an 11 Millionen Pfund betragen.

Briefe aus Cartagena von der Mitte Januars besagen, daß Senor Mosquera, der fuͤr London ernannte Bevollmaͤch⸗ tigte der Regierung von Venezuela, eine Summe von 40,000 Dol⸗ lars uͤberbringe, die aus derselben Quelle herruͤhre, wie die 50,000 Dollars, welche vorgestern von eben daher bei der Eng⸗ lischen Bank eingegangen. Den Ertrag von 50,000 Arrobas Taback, die am 16. Januar in Cartagena verkauft werden soll⸗

ten, wollte man zu demselben Zweck bestimmen; man glaubte,

er werde sich auf 100,000 Dollars belausen. Wenn der Taback

nicht an Ort und Stelle abginge, sollte er nach London gesandt

werden. Dies Alles hat die Aussichten fuͤr die Inhaber Co⸗ lumbischer Obligationen wieder etwas verbessert.

16e6“

EEEEEEEIT3“

Aus dem Haag, 13. Maͤrz. Die zweite Kammer der Generalstaaten hat gestern die Diskussion des Gesetzes uͤber die im Zoll⸗Tarif vorzunehmenden Aenderungen begonnen, aber noch nicht zu Ende gebracht. Der Entwurf fand lebhaften Wi⸗ derspruch und namentlich die Zoͤlle auf Steinkohlen wurden vielfach getadelt. Nach der oͤffentlichen Sitzung hielt die Kammer auch eine geheime, in welcher der Minister des Aus⸗ waͤrtigen die Kammer mit dem gegenwaͤrtigen Zustand unserer auswäaͤrtigen Angelegenheiten bekannt gemacht haben soll.

Belgien.

Bruͤssel, 12. März. Zu Anfang der heutigen Sitzung

der Repraͤsentanten⸗Kammer legte der Finanz⸗Minister einen Ge⸗ setz⸗Entwurf vor, welcher die Realisirung eines neuen Anlehns bezweckt, um die Eisenbahn zu vollenden und das 1831 zu 5 pCt. geschlossene Anlehen von 100 Mill. en eine 4 ½ prozentige Schuld umzuwandeln. Nach diesem Entwurfe soll die Regierung er⸗ maͤchtiat seyn, ein Anlehen zu schließen, welches jedoch nicht uͤber 180 Mill., zu 4 ½ pCt., betragen solle. Dieser Gesetz⸗Entwurf wurde an die Sectionen verwiesen, mit dem Gesuche, sich da⸗ mit vorzugsweise zu beschaͤftigen.

1““

Schweden und Norwegen. 8- Stockholm, 9. März. Der Freiherr Stjerneld ist war wieder nach seinen Guͤtern zuruͤckgekehrt, doch bleiben un⸗ 18 Blaͤtter bei der Behauptung, daß derselbe zum Minister der auswaͤrtigen Angelegenheiten designirt sey und diese Func⸗

tionen in einigen Monaten uͤbernehmen werde.

Der Kronprinz und die Kronprinzessin haben den Abge⸗ brannten in Wexis einen Beitrag von 1000 Thaler Banco uͤbersandt. EEI1“

Kiel, 12. Maͤrz. (Hannov. Ztg.) Seit dem Eintreffen der neuesten Post aus Kopenhagen verlautet es, daß eine Be⸗ rufung (des Prof. Dahlmann), worauf unsere Universitaͤt stark gerechnet hatte, hoͤchsten Orts keinen Beifall gefunden hat, so sehr man auch hier von der Ausfuͤ rbarkeit uͤberzeugt gewesen war. Eine sPenre unangenehme Nachricht fuͤr die Stadt ist die, daß an hoͤherer Stelle der Beschluß efaßt ist, das fruͤher hier bestandene, aber seit laͤngerer Zeit geschlossene Schullehrer⸗ Seminar nicht wieder in Kiel aufleben zu lassen, sondern es an einen anderen Ort zu verlegen; wohin? dazu sollen erst Vorschlaͤge von der Regierung geschehen. 8 Nach dem Korrespondenz⸗Blatte haben die im Fa⸗ stenmarkt hier anwesenden nicht recipirten adeligen Gutsbesitzer am éten d. M. eine Versammlung gehalten, um sich uͤber Vor⸗ bereitungen zur naͤchsten Staäͤnde⸗Versammlung zu berathen, und beschlossen, die Herren L. v. Neergaard zu Oevelgoͤnne, Schwerdt⸗ feger zu Wensien und Mylord zu Schirnau mit der Entwerfung verschiedener Petitionen an die Stände⸗Versammlungen zu Deutschland. 1“ Dresden, 15. Mart. Aus Chemnitz wird gemeldet, daß sich daselbst ein Steinkoh enbau⸗Verein konstituirt und die fuͤr jetzt auf 600 Stuͤck festgesetzte Zahl der Actien auch schon un⸗ tergebracht habe. Jeder Actionair macht sich verbindlich, auf seine Actie woͤchentlich einen Groschen zu zaglen, bis ent⸗ scheidende Resultate vorliegen. So lange nicht Beweise vom Vorhandenseyn maͤchtiger Kohlen⸗Lager vorliegen, sollen nur Bohr⸗ Versuche unternommen werden. Zu diesem Zwecke wird die dortige Gegend von Sachverstaͤndigen genau untersucht und deren Gutachten, so wie die Resultate der unternommenen Bohr⸗ und anderer derartigen Versuche sollen dem ganzen Un⸗ ternehmen zum Grunde gelegt werden.

Leipzig, 10. Maͤrz. (8 annov. Ztg.) Der Geheime Kir⸗ chenrath Gruͤne war kuͤrzlich von Dresden hier, um im Auf— trage des Kultus⸗Ministers wegen Anfertigung des Lections⸗ Katalogs fuͤr das kommende Semester mit den einzelnen Fakul⸗ taͤten Ruͤcksprache zu nehmen. Namentlich soll g8 bei der philosophischen die Ankuͤndigung der Vorlesungen Dahlmann’s ur Sprache gekommen seyn, die in dem Verzeichnisse unter⸗ leiben soll. Aus diesem Grunde schon zweifelt man daran, daß die Petition der philosophischen Fakultaͤt, es moͤge die durch Poͤ⸗ litz's Tod erledigte Professur der Staats⸗Wissenschaften an Hof⸗ rath Dahlmann gegeben werden, wenn sie ernstlich gemeint ist, Eingang im Ministerium sinden werde.

Unsere Gasbeleuchtung 1 1. ungeachtet fruͤherer Verheißun⸗ gen, ihr Licht noch nicht leuchten lasten, so daß man im Publikum befuͤrchtet, die ganze ve nesgena werde, wenn auch nicht unter⸗ bleiben, doch auf manche Hindernisse stoßen, oder in der 8” Anlage verfehlt seyn. Jedenfalls hofft man, daß, da ein Ga⸗ someter nicht hinreichen wird, so viele Flammen, wie hier noͤ⸗ thig sind, zu liefern und zu naͤhren, ein zweiter, am entgegen⸗ gesetzten Ende der Stadt, in der Peters⸗ orstadt errichtet wer⸗ den muß, wodurch die Gasbeleuchtung selbst schneller ins Leben treten wuͤrde.

Hamburg, 15. Maͤrz. (Hamb. Bl.) Der Erbgesesse⸗ nen Buͤrgerschaft sind in deren heutiger Versammlung von E. E. Rath folgende Gegenstaͤnde resp. zur Mitgenehmigung vor⸗ gelegt worden: 1) Ein ausfuͤhrlich motivirter Antrag dahin: daß die zwischen den freien ansestädten und dem Großherzoge von Oldenburg uͤber die Vereinigung der resp. Kontingente zu Einer Brigade abgeschlossene Convention, vom 1. Mai 1838 an auf fernere sechs Vahre in Kraft bleibe, indem nach den Be⸗ stimmungen der Jusatz⸗Akte zu der Convention dieselbe widri⸗ genfalls vor dem 1. Mai d. J. gekuͤndigt werden muß. Wegen der mit dieser Convention verbundenen Geld⸗Praͤstationen und sonstigen Leistungen ist ausnahmsweise, der besonderen bei die⸗ sem Staats⸗Vertrage eintretenden Verhaͤltnisse wegen, eine ver⸗ fassungsmaͤßige Beliebung hinsichtlich dieses Gegenstandes er⸗ forderlich. Etwaige Unterhandiungen wegen in dieser oder je⸗ 2 314 He8 5 .

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r Liberalitaͤt geoͤffnet, und von ihm selbst Erheiterung aus, die auf jeden Gast dort er auch dem

ellschaft mit groͤßte aͤchlich ging die Damit nicht zufrieden, wollte ublikum Gelegenheit verschaffen, sich waͤhrend der reszeit im Freien zu vergnuͤgen. Costen seine Villa an, oͤffnete den geraͤumigen Gar⸗ Bewohnern der Stadt, und wurde hier, wie in sei⸗ durch die unbegraͤnzte Zuvorkommenheit und Freund⸗ er er jedem Eintretenden entgegenkam, sehr bald Verehrung und dankbarer Liebe. d tief ist daher der Schmerz bei dem Vernehmen otschaft, und beurkundet laut das schoͤne Anden⸗ sich der Verewigte in den Herzen seiner Zeitge⸗

hat sich ein Maͤßigkeits⸗

daß er Betrug vermuthete und sich der Person des Konsuls aber einen Tataren an den tere Instructionen einzuholen. Dieser ve bisheriges Verfahren und befahl ihm Repraͤsentanten Großbritaniens mit schuh zu behandeln, welchem Befe de. Seitdem hat sich der Engli ibazar begeben, was neuerdings Sto Nachdem es näͤmlich kaum! seinen Aufenthalt hier so geraͤth man unw Kission vorzugsweise polng dadurch bei den Viß erschaffen suche

W1““ 8 5

onen und Erleichterungen frage vöͤllig unabhaͤngig, vor⸗ fuͤgten Anlage naͤher entwickel⸗ ein jaͤhrlicher Zuschuß te Dotation bewilligt Gemaͤßheit des Bundes⸗Beschlus⸗ dirte Verordnung ch Rath⸗ und Buͤrgerschluß vom 4. adet eines etwa kuͤnftig zu uͤber diesen Gegen⸗ dieselbe mit dem Bun⸗ nnoch theils eine ungen eine Veraͤnderung Die Erbgesessene Buͤr⸗ d dritten Antrage bei, genehmigte

14“” E“ ner Hinsicht zu erwirkender Modifica bleiben, als von der Kuͤndigungs 2) Den in einer beige ten Antrag, daß dem botanischen Garten von 3000 Mark nunmeh werde u. s. w. 3) Eine, in ses vom 9. November 1 des Nachdrucks, da die dur Juli 1828 vorgängig und unbesch fassenden allgemeinen Bundes⸗Beschlusse Verordnung, wenn schon nicht in Widerspruch steht, de

sicherte, zugleich Rumely⸗Wa. absandte, um wei dem Pascha sein Konsul als einen Achtung und Hoͤflichkeit auch Folge geleistet w ier nach Nov duthmaßungen giebt. daß kommerzielles Interesse dort rathsam erscheinen laͤßt, die Idee, daß der Zweck dieser Natuͤr sey, und Großbritanien sich Bosniens und Albaniens den von Rußland in den F vinzen des Tuͤrkischen Reich und wie weit diese Vermuthung g haupten, indessen hat sie doch die Behauptung Anderer, we lats in hiesigen Gegenden mit d in Verbindung bringen wollen.

lossen, auch auf M

Er legte mit b

r als permanen schönen I

em Salon, eit, mit d Gegensta Allgemein ur der Trauer⸗ B

id ungeheuchelter

stand beliebte des⸗Beschlusse Erweiterung, theils in manchen Bezieh und naͤhere Begraͤnzung gerschaft trat dem ersten un dagegen den zweiten Antrag nicht. 1 Hamburg, 16. Maͤrz. regnichte Witterung ist das zum Treiben gekommen, von nur theilweise, von Blankenese an, Morgen das Eis noch nicht geruͤckt. das Eis bis Moorburg gleichfalls i bis oberhalb Harburg ist im Treiben. sche und die Deutsche Post e Karlsruhe, 10. Maͤrz. unter den beim Heere des Don Carlos sich be schen Offzieren eines Hauptmann ruher Zeitung bemerkt daz das Expeditions⸗Heer unter des Infanten Don Sebastian aufbrach, war der in Frage ste Mazjor und machte als Adjutant beim Nach dem blutigen Treffen bei vouak das Patent als defi jetzt ebenfalls Oberst beim Ein anderer vormals Badi nahm an der Expedition im vorigen dern blieb als Comandante de uruͤck, wo

egruͤndet hat.“

Auch in der Stadt Wollin gebildet, dessen Tendenz hauptsaͤchlich dahin geht, den des Branntweins gaͤnzlich abzuschaffen.

Man schreibt aus Koblenz unterm 13ten d. M.: „Vor⸗ ist der Dienst der Dampfboͤte auf dem Rheine durch die Gesellschaft mit dem schoͤnen Schiffe „Großherzog L ¹ wieder eroͤffnet worden. Aus den neuen P hat man mit Zufriedenheit ersehen, daß die Taxen fuͤr ionen bedeutend ermäßigt worden sind. Segelschiff von hier zu Berg abgefahren, wiewohl ors erste schwerlich weiter als bis Kaub wird gelangen ‚ist an den Rhein⸗Ufern, nament⸗ Kaub und im Rheingau, der Leinpfad zur Zeit noch mit eckt. Auch an der Mosel liegt das Eis an verschiedenen Stellen noch 10 bis 12 Fuß hoch, und da die der einen kaͤlteren Charakter angenommen hat, vorlaͤufig noch nicht zu denken. daher nicht kraͤftige Maßregeln getroffen werden, um den Lein⸗ enigstens da, wo es am noͤthigsten ist, zu raͤumen, so ie jetzt beinahe 3 Monate lang unterbrochene Berg⸗ zum großen Nachtheile des Handels noch lange gestoͤrt das Eis bereits uͤberall weggeschafft.“

einen Einfluß zu v uͤrstenthuͤmern und den Nord⸗ s uͤberhaupt paralysiren soll.

egruͤndet ist, will ich nic fast mehr Wahrscheinlichkein sche die Errichtung eines K. en Vorkehrungen auf T Bekanntlich hat die Eng alta die Freiheit der . obwohl die Italiaͤnischen Regierungen und Maͤchte Europas dagegen dringende Vorstel womit Lord Palmersten man sich schon versuch Motiv als das vorgeschuͤtzte,

der Insel Malta ein Besitzungen erfre kreich getroffene Anorn nderem der Vermuthung R. sey. Der eben so gewandn Herr Levasseur, ba ztraͤthseln;

erfordert.

ch die gestrige stuͤrmische und Elbeis vom Grasbrook bis Altona Neumuͤhlen bis Nienstaͤden aber inunter war Im Koͤhlbrand ist von da an aber

und weiter

assagiergelder⸗ Regierung bese einzufuͤhren, konservativen Aus der Hartnaͤckigkeit, sen Vorstellungen begegn len, ein weit wichtigeres naͤmlich ein großes Unrecht waͤre, dessen sich alle Englischen von Fran

m Treiben, st. Der Reiherstieg ist dessen sind die Franzoͤsische, Holl nach 1 Uhr hier angekommen. „¹ wurde unlaͤngst findenden Deut⸗ Die Karls⸗

Irbun es noch fe Gestern ist In Folge denn wie wir hoͤren

n der „Times ete, moͤchte

s Roth erwaͤhnt. Als im Fruͤhling vorigen Jahres Anfuͤhrung des Don in das Innere von Spanien un Roth bereits Generalstab den Fel Huesca erhielt er im und wird

Witterung wie⸗

vorzuenthalten, so ist an ein

zu supponiren. Eine neue giebt im Zusammenhang mit A daß dieses damit einverstanden Franzoͤsische Konsul in Triest, kuͤrzlich Dalmatien, ohne da dies hat sich jedoch nement hat naͤmli Dalmatiens einen sam diese Provinz uͤber dafuͤr angeben laͤßt.

fuͤhrt, daß reichs hier zu G kei vorzugsweise lehren.“

Carlos und Schmelzen desselben

hende Hauptma

ß der Zweck zu e das Franzoͤsische Ge tet fuͤr jede irgend ansehnliche

Konsular⸗Agenten ernannt und damit gl schwemmt, ohne daß sich ein reeller G Dies hat denn zu der Vermuthumg nschaftlicher Zweck Englands und F. un aber auf die

nitiver Oberst⸗Lieutenant, nun aufgeklaͤrt:

Generalstab des Don Carlos seyn. scher Offizier, Namens Strauß, ahre keinen Theil, son⸗ ngenieros der Provinz ch seine fortifikatorischen Ar⸗ e Tapferkeit hoch verdient machte und uslaͤndern sonst nicht holden Basken hrem Stolz n als ihren en in Spa⸗ eutschen Krie⸗

ch unerwar bleiben. An der Saar ist

Feier der Landwehr.

Berlin, 17. März. Wenn Feste gefeiert werden, die irgendwie der Ausdruck einer gemeinsamen und öffentlichen Gesinnung sind, so drängen sich die Berichte in den öffentlichen Blättern, und von der auptstadt bis zur Landstadt will jede eine öffentliche Kunde davon daß und wie etwas bei ihr gefeiert worden, wovon sie es weiß, e Grund und Kern ein Gemeingut sey. 1 n un ande eine Reihe von Festen begon⸗ nen, an denen die 25jährige Jubelfeier einer Zeit begangen wird, deren Gedächtniß auch nech ferner für verschiedene Kreise an verschiedenen ch erneuern wird. Der wichtigste Tag, der auf ru lchem das Gedächtuiß des Aufrufs der Frei⸗ willigen gefeiert ward, folgte, ist nun unstreitig der 17. März, an dem vor 2 Jahren das Königl. Wort die Landwehr zu den Waffen ge⸗ So ließ sich es erwarten, daß auch am heutigen Tage

g, nicht an größeren Vereinen ehemaliger Kameraden der Landwehr ehlen würde, um das Gedächtniß jener Zeit unter sich zu erneuern.

n dem mit einem großen transparenten Landwehrkreuz, der Büste Er. Majestät des Königs und sechs der ersten Feldherren der Zeit unter Fahneu und Waffen aller Art festlich geschmückten Saale des

Herrn Roih waren heute über 150 Theilnehmer zu einem Festmahle hersammelt, die alle ehemals in der Landwehr gedient und de⸗ ren Stamm das Offizier⸗Corps der Berliner Landwehr bildete, pelches schon seit 18 Jahren, während sonst fast alle Erinnerungfetern der Kriegsjahre eingegangen, jährlich den 27. August als den Jah⸗ restag des für die Verliner Landwehr so denkwürdigen Gefechts bei Hagelsberg im engsten Kreise festlich begangen und unn sich mit den übrigen Landwehr⸗Genossen zu einem größeren Kreise vereinigt hatte. Auch bier waren, wie an den festlichen Zusammenkünften der ehema⸗ igen Freiwilligen, die verschiedensten Berufs⸗Kreise vertreten; Gene⸗ ale, Präsidenten, so wie Staats⸗Beamten und Militairs der ver⸗ chiedensten Grade, saßen neben Geistlichen, Gelehrten, Künstlern und er Farben 1g; Klassen, gleichsam als ob es gälte, u zeigen, daß die Gesinnung, deren Ausd ige Fest oüte, alle Gegensätze ausglescht, h1u*“*“] Der Königl. Aufruf an die Landwehr, eingeleitet und vorgetra⸗ H. J. Normann, eröffnete die Feier, worauf dann

ein gemei runde liege, ob dieser n. oder auf Italien gerichtet ist, muß die Zut Richtigkeit der Vermuthungen dieses! ndenten aus Skutari muß natuͤrlich dahingestellt ble da uns dieselben als sehr gewagt

.Maͤrz. Se. Majestaͤt der Kaiser haben Gußwerks⸗Maschinenbau⸗Direktor

tz in Boͤhmen fuͤr den unter seiner den Anforderungen der Kunst vo Zusammenstellung des 24 Dukaten soh

Guipuzcoa er sich dur beiten und seine persoͤnli das Vertrauen der den in so hohe „nnestro a Beschuͤtzer aufrichtig verehren. nien in allgemeiner Achtun

gerstande uͤberhaupt, insbeson

Ofsizier⸗Corps, viele Ehre.“

Desterreich. Wien, 13. Marz. Seitdem der F

haben wieder stillere Abend⸗

ten Freuden eingenommen. wobei Spiel oder Musik,

Grade erwarb, daß sie ihn mit wa leman“ (unser Deutscher) nennen und i Beide Offiziere und machen dem dere dem Großherzogl. Badischen

daß der iune: So hat auch

erscheinen. der dritte Febrnar in unserem 2

Cagen dieses Jahres si den 3. Februar, an we

Graͤflich Wrbnaschen Bruͤnning zu Horzowi tung vorgenommenen, men entsprechenden Guß und die schen Monuments bei Priesten, Kuͤnstler⸗Medaille zu verleihen Wie es heißt, en⸗Fahrt taͤglich zweima ien nach Bruͤnn, eingefuͤhrt werden, spaͤterhin auf allen Haupt⸗Routen taͤglich

28

g zu Ende ist, rufen halte. en S der lau⸗ 89

da oder dort Ge⸗ Thee und Erfrischungen ge⸗ Auch die Kaiserliche Familie beobachtet diesen t am letzten S utter am Sonntag worunter man den

roßherzogin Stepha⸗

Unterhaltungen d eine goldene

Fast taͤglich ist

Mai an eine Courier⸗ l, und zwar Mittags und Abe und dergleichen zweimal einge

wird vom

boten werden. Gebrauch. Die Frau Erzherzogin Sophie abend und Ihre Majestaͤt die Kaiserin Abend einen Zirkel um sich versammel en von Wasa mit Gemahlin, die Fuͤrsten Metternich ꝛc. bemerkte.

Die hiesigen Kuͤnstler sind in voller Thaͤtigkeit, ommen: Modelle fuͤr das dem ver⸗ tzende Monument zu liefern. orschlag gemacht worden seyn, die⸗ Aufschrift zu geben: em von dem verewigten Kaiser ten und seitdem von Oesterreich Erhaltung des Bestehenden ent⸗ Orts Gefallen gefunden haben soll.

Wochen spricht man hier von

v1““ Italien. Ein im Journal des Debats ben aus Turin vom 20. Febr. aͤußert: schen Civilgesetzbuche hofft nung, welche klange ist; indessen hat nats einen Koͤniglichen am 1. April in Casal⸗Montfer den fruͤheren Zeiten, als d Mantua gehoͤrte, wird aus 16 Mitg

enthaltenes Se „Nach dem S ch auf eine Gerichte setzlichen Verfuͤgungen im der Koͤnig unter dem Namen eines Gerichtshof zu errichten befohlen, we rat eingesetzt werden soll, ¹ Herzogthum den Parlament bestand. Dieser s itgliedern zweier inem General⸗

der ihnen

gestellten Aufgabe nachzuk ewigten Kaiser Franz zu se man vernimmt, soll der V sem Monumente die einfache primo Conservatori“, welche, d ich moͤchte sagen gegruͤnde streng befolgten sprechend, hoͤchsten

Seit einigen

man nun au mit den neuen ge „Franzisco

System der 1 schon ein

liedern und aus M

einer bevorste⸗ n von Herrn

313

ihnen als vereinigt zu 2 wurde gleich nach dem Trinkspruch auf die Landwehr von dem Vorsitzenden eine Deputation, bestehend aus dem Perrn Majer Turte, dem Stadtrath Koblanck, Haupt⸗ mann Frank und Kaufmann Baudouin, ernannt, um der ande⸗ ren Gesellschaft einen kameradlichen Gruß zu bringen. Die Erzäh⸗ lungen der zurückkehrenden Deputirten von dem Anklang, den sore Sendung dort gefunden, belebte die ganze Gesellschaft. Auf einmal trat eine Deputation des anderen Vereins ein, und zwar schritt an ihrer Spitze cin Kemmando von sechs Maun und einem Unteroffi. ier unterm Gewehr und in voller Uniform der alten Landwehr durch ie laugen Tafeln auf den jetzigen Kammergerichts⸗Chef⸗Präsidenten, Herrn von Grolman, als chemaligen Major und Chef eines Ba⸗ taillons der Berliner Landwehr, zu, und der Unteroffizier erbat sich von ihm, wie wohl oft in alten Tagen, mit einem in der That ergrei⸗ fenden Ernst Parole und Feldgeschrei, worauf dieser bei dem uner⸗ warteten Scherz eher mit sichtbarer Gemüthsbewegung, als mit dem geringsten Zeichen eines Lächelns, nach freundlicher Begrüßung der feit mehr als zwanzig Jahren nicht erblickten Gestalten seiner alten Untergebenen, ihnen die erinnerungsreichen Worte „Berlin“ und „Ha⸗ gelsberg“ gab, und nun das Kommando eben so feierlich bis zur Thüre zurückmarschirte, wie es gekommen. Da brach ein lauter Jubel der ganzen Hesellschaft aus und die Abgehenden wurden festgehalten, und unter vielfacher oft rührender Wiedererkenuung alter Kameraden einzeln und im Ganzen herzlich bewillkommnet. Wenu es, wie das Sprichwort sagt, vom Erhabenen zum Lächerlichen nur eines Schriltes bedarf, so ging hier ein leichter Scherz unmittelbar in das Erhabenste über. Die anspruchslosen kurzen Landwehr⸗Räcke, die kleinen Mützen mit dem Kreuz, sind auch in der Landwehr längst anderen Formen grewi⸗ chen, die mehr den Stempel des Ueberflüsses und den Segen des Friedens an sich tragen. Diese alten Gestalten, in denen noch dazu Mancher seiidem nicht wieder gesehene Gefährten des Krieges be⸗ grüßte, riefen auf wunderbare Weise mehr als alles Nachdenken die ganze Zeit vor die Seele der Anwesenden zurück. Es blieb wohl RMiemand in der Gesellschaft dem tief ergreifenden Eindrucke dieses bedentungsvollen Scherzes fremd. Nachher brachte nech Herr Ge⸗ neral⸗Majer von Held das Andenken des Geuerals von Hirschfeld aus; der Herr Prediger Münch hielt eine Rede über die Bedeu⸗ tung unscres Kreuzes; der Herr General⸗Major und jetzige Commandeur der sechsten Landwehr⸗Brigade Herr von Hedemann dankte den Ordneru des Festes und, wie gewöͤhnlich bei solcher Gelegenheit der Freude, wurde auch heute für verunglückte Kameraden gesammelt; immer aber kehrte in die Seele der Anwesenden das sinnlich verge enwärtigte Bild einer Zeit zurück, das die tröstliche Ueberzeugung befenigte, wie der alte Landwehrmann nicht bloß seinen Rock bewahren kann, son⸗ dern auch das alte Herz bewahrt hat, und wie ein edles Deutsches Gemüth nicht zu fürchten braucht, er sey zum Knochenmann zusam⸗ mengeschrumpft, sondern sich bewußt ist, daß er mit Fleisch und Blut lebt und auch in den Kindern leben wird, um, wenn es einmal wie⸗ der Noth thun sollte, selbst mit dem Kolben, wie es damals hieß, zu „fluschen“, falls etwa das Pulver verschossen wäre. Eine bedeutende Anzahl der Anwesenden konnte deshalb das Perlangen nicht unter⸗ drücken, das Fest in Gemeinschaft mit ihren Kameraden zu beschlie⸗ ßen und endigte den Tag mit einer feierlichen Auswanderung nach dem Englischen Hause. Kl.

Der General⸗Auditenr der Armee, Herr Dr. Friccins, der auf Ver⸗ anlassung des Landwehr⸗Festes eine kleine Schrift: „Zur Geschichte der Errichtung der Landwehr in Ost⸗ und Westpreußen und in Litthauen im Jahre 1813“ (als Manufkript gedruckt) herausgegeben, hat in Bezug darauf in die hiesigen Blätter folgende Berichtigung einrücken lassen, die wir nicht Anstand nehmen, anch in die Staats⸗Zeitung zu ai

„In meiner als Manuscript gedruckten Schrift: Zur Ge⸗ schichte der Landwehr ꝛc ist S. 2 gesagt: brift: 8 „Häufig ist die Wahl der höheren Landwehrstellen getadelt. Die Wahl des Grafen Ludwig Dohna zum obersten Führer läßt indessen jeden Fehlgriff gern vergessen;““

und nachdem des Grafen Dodna ausfüͤhrlich erwähnt ist, ist S. 25 gesagt :

Barleben (muß heißen v. Bardeleben), der Führer der andern Hälfte der Landwehr, blieb in einem Gefechte vor Küstrin.““

Da des Letztern nur furz erwähnt ist, so ist die Beforgniß ent⸗

standen, daß die Meinung sich erseugen könnte, als wäre v. Barde⸗ leben's Wahl getadelt worden. Von der Absicht, dies anzudeuten,

bin ich weit entfernt gewesen, vielmehr habe ich seiner nur im besten

Sinne erwähnen wollen, und es ist geschehen, um zu zeigen, wie viele Opfer selbst unter den bedeutendsten Männern gefallen sind. Wie aus der unmittelbar vorangehenden Erzählung von Dohna's und Heidemann'’s Tode hervorgeht. u“ Berlin, den 10. März 1838. Friccius.“ 8

Staats⸗Kollegien gebildet, naͤmlich aus e Anwalt mit sechs Subst katen mit fuͤnf Substituten. Kriminalklagen, mit den Prozessen Die Kaͤuflichke

n, Kronpri

Herzogs von Savoye t seiner Cousine

eb. den 12. Maͤrz 1820, mi Maria, Tochter des Erzherzogs Rainer, geb. ebr. 1821.

Der Feldmarschall⸗Lieutenant und Fest zu Josephstadt, Freiherr v. Watlet, bei der Arcieren⸗Leibgarde und dagegen tenant und Divisionair in Maͤhren, Fre Kommandanten von Josephstadt ernannt. v. Wieland, Edler v. T die General⸗Majors v. rden in Pensionsstand Friedrich von Nassau

henden Vermaͤhlung des

von Sardinien, r Vorsitzende der Gesellschaft, der General⸗Auditeur der Armee, Herr

Peheimerath Friccins, das Wohl des Königs, des Kronprinzen und es Königl. Haufes unter derjenigen Theilnahme der Gesellschaft ans⸗ rachte, die bei uns nicht mehr als etwas Besonderes erwähnt zu werden braucht. Dann folgte nachdem das Landwehrlied gesungen worden, von hemselben Herrn Vorsitzenden, der schon in den Unglückstagen von 1807, ne Miltairssevn und bleiben zu wollen, rühmlichen Antheil an der tapfe⸗ en Vertheidigung Kolbergs genommen und in den letzten Kriegen ein Regiment der Landwehr befehligt hatte, ein ausführlicher Vortrag; pobei naͤher auf die Bildungsgeschichte der Landwehr eingegangen, Fer Verdienste Scharnhorst's und Boyen’'s dafür erwähnt und der schönen Verbindung der Landwehr und des siehenden Heeres, wie es och jetzt jeder Preuße mit Stolz als seinen Schirm und Schild be⸗ t. d. 1 Das Wohl „der Landwehr nnd des stehen⸗ sen Heeres“ vereiniate alle Anwesenden zu Einem lauten und gemein⸗ Konsistorial⸗Rath Feld⸗Prediger der Land⸗

General⸗Armen leitet die Civil zugleich mit dem Prohn ie Reichen e

ituten, und einem Der Erstere der Andere ist der Unbemitteiten gegen d it der Actuars- und Anwaltsstelen

iesen Senat abgeschafft werden.“

Tuͤrkei.

in Serbien wird in oͤffent oͤnch von dem Orden des heil Monte Negro eine sehr schit ripte aufgefunden hat. die Gewoͤlbe unter der K. fand er zahlreiche Kisten darin, h tuͤcke zerbrochen waren, ommen gut erhalten war.

tte, begab sich die erbrach die Kiste und fand die, in Oeltuͤcher eingeschl Bei genauerer Untersuchun Chroniken in verschiedeneng Zeit von der ersten Ein die Donaulaͤnder bis zum Jahr Geschichte der Wallachei, zelheiten aus den K Milosch hat diese 0

ungs⸗Kommandant r⸗Lieutenant

der Feldmarschall⸗Lieu⸗ iherr v. Sche

8

wurde zum Unte

ibler, zum

Festungs⸗ Die Feld⸗

marschall⸗Lieutenants Freiherr Freiherr v. Rehbach, so wie v. Haugwitz und v. nd der General⸗Major Prin Ansuchen wegen Kraͤnkli

Der Oesterreichische enthaͤlt eine Aufforderung zu brannten in Schleiz, denen aben, auch die Bewohner Oester

Aus Kragujewaz Blaͤttern berichtet, daß ein M Basilius in dem Kloster von Sammlung historischer Manusk naͤmlich beauftragt kirche nachzuse saͤmmtlich in men, die noch vollk Sache dem Prior angezeigt ha Bruͤderschaft in die Gewoͤlbe, selbe mit Papieren angefuͤllt, alle trefflich erhalten waren. gab es sich, daß diese P wischen Sprachen waren derung der Slawen in Sie enthalten die iens, so wie Ein

Janda wu 1e rachtet, gedacht wurde. worden war,

1 Daran edachte bpieker aus Franffurt 8 8 29 ehedem vehr, ebeufalls in einer ausführlichen Rede der Gebliebenen und Ge⸗ chiedenen, wobei in einer gedrängten Erwähnung mancher der Erin⸗ erung der Anwesenden theuern, großen Persönlichkeit, mit sicherer nd gewandter Form der Gesellschaft die bedeutendsten Erscheinun⸗ en der Helden jener Tage vorübergrführt wurden. ckanntes Lied auf Scharnhorst schioß sich würdig daran. rachte Herr Polizei⸗Präsident Gerlach das Wohl der Frauen aus, wobei icht bloß im Allgemeinen der heldenmüthigen Aufopferungen der Frauen eiuns in jenen Tagen Erwähnung geschah, sondern insbesondere an das hhöne Beisptel erinnert wurde, das in diesen weiblichen Tugenden damals 5 noch unter uns lebende hohe Frau des Königl. Hauses gegeden. Lurch die Erinnerung endlich an die zu früh Verklärte, der leider die efreiung ihres Landes erleben nicht beschieden war, wurde die hn 9e der Anwesenden wehmüthig berührt. 8. Gesellschaft leitete mit einem leichten Scherz von dem Wohl 48 enen die Versammlung auf das Wohl der Kinder und Eukel, beönn er Wunsch, daß unter Gottes Sonnenschein und Regen die le vuggen die wir unserem heranwachsenden Geschlechte einzu⸗ * d emüht sind, gedeihen und unsere Erinnerungen in ihnen eben möchten, wenn einst andere Waffen, als wir geführt, unsere 9 en gelth haben. würden, fand lauten Anklang. g he anssühr iche edächtniß⸗Rede des Herrn Majors und Profes⸗ n auf den Helden, der, nach allen Schlägen, die das Va⸗ and getroffen, sein greises Haüpt vertrauensvoll und muthig auf⸗ 1s an Herr Konsistorial⸗Rath Spieker in kräftigen ufforderung anghlo 1s Nage; 8nnass, so auch G 8 en Jahren die Jugend festzuhal⸗ enveren, die Anwesenden versammelt habe. Das Er⸗ hen es ganzen Festes war aber eine Begebenheit, auf die Nie⸗ vorbereitet war, Riemand gerechnet hatte. Es chaft nämlich nicht unbekannt geblieben, wie chen Hauses sich noch ameraden geblldet, Berufskreisen zurü Berliner Landwehr,

bachter vom heutigen Tage Beitraͤgen zum Besten der Abge⸗ Se. Majestaͤt der Kaiser gestattet reichs um Unterstuͤtzungen zu

eine einzige ausge

daß der Eisstoß auch auf der 4 einun werde, nicht in Erfuͤllung Schenkendorf's Gran und dann auch bei nd veranlaßten dadurch eine be⸗ sich bis ins Marchfeld her⸗ Communication, nach den Noch hat

Leider ist unsere Erwartung, unteren Donau ohne Unfall abgehen angen; schon in der Gegen en stockten die Eismassen u traͤchtliche Uebersch auf ausdehnt. neuesten Briefen, man uͤbrigens nicht ver ben gekommen, rungen der Be

wemmung, welche In Ofen wird die nur mittelst Kaͤhn nommen, da den umsichtigsten oͤrden zu verdanken ist. Aus Konstantinopel wird uns vo tet: „Der Bayerische Staats⸗Minister mit einigen zu seiner Familie gehoͤri des Bayerischen Majors und ehema Majestaͤt des Koͤnigs von Grieche wie des Adjutanten des Koͤnigs, am IAten d. auf dem Oesterreich er eingetroffen. erkwuͤrdigkeiten dieser Haupt am 28sten d. wieder nach G des Grafen Saporta, t. Der oͤffentliche Gesundheits⸗ Seit der Nacht vom mit Schnee eingetreten.“ ien wird unterm 20sten v. M. Ankunft eines Englischen hen gemacht. chtung eines Konsulats Interessen Englands in Dem Pascha

umfaßten. Moldau und Serb dem Orient u. a. 5000 Dukaten an sich gebracht und se die Dokumente nach ihrem Inhalte Sie sollen herausgegeben w die Geschichte Slawischer und anderer

en unterhalten. ß Menschen dabei ums Le⸗ Sicherheits⸗Vorkeh⸗

21. Februar berich⸗ Herr v. Rudhart, ist Damen, in Begleitung of⸗Marschalls Sr. örafen Saporta Oberst⸗Lieutenant von

ischen Dampfboote „Arciduca nden sind mit Besichti⸗ stadt beschaͤftigt und iechenland einzuschif⸗ der den direkten W

gen nach Ein and Mit⸗ aufgetragen, anderes Mit

zu ordnen. erden un

Voͤlker sehr v.

Keihen geli

Inland.

Desgleichen

Am 7ten d. M. verstarb zu weitaͤgigen Krankenlage mung der Kaiserlich Medem, des S so wie des St d8 Verdienst⸗Ordens

Berlin, 18. Maͤrz. unerwartet nach einem nur Lebensjahre an einer Lungenl liche Kammerherr Johann Graf von Rothen Adler⸗Ordens erster Klassen, ter- und des Preußischen Militair⸗ Commandeur des Königl. Franzoͤsischen Ordens de

Erbherr auf Elley und mehreren Guͤtern. schreibliche Liebenswuͤrdi Zeitung, „die wahre und Hohen wie dem Geringste die je mit ihm in ) aͤnglich seyn muß. setzt bleiben.

S77 6 is 11asn88 Die Reise echt getragen, wor edenken, sich n, mit Ausnahme nach Triest einschlaͤg ist fortwaͤhrend auf den 20sten ist wieder stren

Aus Skutari in Alban G „Die vor kurzem erfolgte General⸗Konsuls hat hier großes konnte sich erklaͤren, wodurch die Erri hier motivirt worden, diesen Gegenden von sehr g selbst kam die Erklaͤrung de

zt unter uns mit den vorrück en, deren E 8

8 8 v. der Gesell⸗ ekannt g wie im Saale des Engli⸗ eine ähnliche Gesellschaft ehemaliger haugwehe⸗

gsweise aus den auch zu ihren verschiede⸗ gekehrten Unteroffizieren und Wehrmännern e die das die früheren Jahre immer nur unter g ““ anfangs aufzusuchen versäumt

achhe ich zu vereinigen wegen man 8 Um sich aher im Geiste 1 4 e.

sehr befriedigend. o berichtet die Mi ät, mit der der n zu bege Beruͤhrung t

gemeldet: echte Humanit

ewigte dem haben ihm bei Allen, Denkmal gesichert, das unverg ner Mitau's wird er lange uner

der Stadt ein Tempel der Kunst war

Niemand

da die Handels⸗ eringem Belang sind. s Angekommenen so bedenklich vor,

in der G

eaͤglich der nung mit 8

Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Zur Witterungskunde.

In dem der heutigen Nummer der Zeitung beigelegten graphi⸗ schen Tableau habe ich den Versuch gemacht, den Wirter dieses Jah⸗ res sowohl mit einigen anderen kalten, als mit der mittleren Rormal⸗ Temperatur desselben und mit einem der gelindesten zu vergleichen. Diese Darstellung ist im Allgemeinen nach denselben Grundsätzen ent⸗ worfen, die ich in meinen seit 9 Jahren monatlich erscheinenden Witterungs⸗Tableaus befolge; da indeß diese nicht allen Lesern zur Hand seyn mägen, halte ich eine kurze Erklärung für dienlich.

Die wagerechten Theilungs⸗Linien stellen eine von 5 zu 5 Gra⸗ den eingetheilte Thermometer⸗Skala vor; die senkrechten theilen die

3 Winter⸗Monate in Ftägige Zeiträume, deren ersten Tag die oben⸗ stehende Zisfer bezeichnet. In einem solchen Retze kann folglich die

Mittel⸗Temperatur jedes Tages durch einen Punkt bezeichnet und

diese Punkte durch Linien verbunden werden, welche ein anschauliches

Bild vom Steigen und Fallen der Temperatur gewäbren. Da meh⸗ rere Winter in einem und demselben Schema vergleichend dargestellt werden sollten, so waren verschiedene Charaktere nöthig, welche unten⸗ stehend erklärt sind. Für die Normal⸗Temperatur sind unverbundene Punkte gewählt worden. Man übersieht also mit einem Blick, nicht allein welcher Winter im Allgemeinen der kältere oder gelindere war, sondern auch wie die einzelnen gleichnamigen Zeirräume derselben sich zu einander verhielten und wechselsweise überireffen. Die Maxima und Minima jedes einzelnen Tages konnten hier nicht angegeben werden, wenn nicht die größte Verwirrung und Undeutlichkeit ent⸗

stehen sollte; das absolute Minimum jedes der verglichenen Winter ist dagegen durch einen besonderen, mit der betreffenden Kurve durch eine senkrechte Linie verbundenen Punkt angegeben. In den drei kalten Wintern zeigt sich das Minimum 1823 am 23. Januar 230 R.;

1830 am 29. Januar 200, 1838 am 17. Januar 19 ½ °; in dem

gelinden 1796 erst am 28. Februar 7 ½ 0. Die Punkte, welche die Normal⸗Temperatur bezeichnen, gründen sich auf 100 jährige vec⸗ achtungen, Allerdings fehlt dem größeren Theile derselben der Grad von Genauigkeit, der jetzt erfordert wird und erreicht werden kann; indeß geden die letzten 16 Jahre meiner eigenen Beobachtungen im Ganzen dieselben Mittel, im Einzelnen aber weit größere Schwan⸗ kungen, wie der kürzere Zeitraum es nicht anders erwarten läßt; daß also wenigstens die Form der Kurve, wie ein hundertjähriger Zeit⸗ raum sie ergiebt, einen besseren Vergleichungs⸗Maßstab gewädren müsse, als bei einem 16jährigen der Fall seyn würde, schien nicht zu bezweifeln.

Der Winter von 1796 ist nach Gronau's Beobachtungen einge⸗

tragen; die übrigen nach denen des Verfassers. Höchst merkwürdi war jener Winter durch den gänzlichen Schneemangel von Mi

ee 88 u“ de3 8 3 88 mittagsstunden des Dezember und Januar hänfig + 8⁰ bis 100; am 14 Januar + 10 ½ ⁷. Dabei zeigten sich keinesweges die sonst in gelinden Wintern häufigen Stürme oder heftigen Regen, vielmehr Ferischs⸗ die * nehee rnenee g bei welcher Flieder, Sta⸗

helbeeren un nliche Pflanzen im schönsten Grün pr. b viel wärmer war dieser V3 öö

emperatur erreichte in den Nach⸗

Januar im südlichen Deutschland, wo alle äNRRRRNR 1“X“j

Bäume grünten und zum Theil in Blüthe standen. so lange Berlin Wetter⸗Beobachtungen besitzt, kommt dem von 1796 (Mittel⸗Temperatur = + 40,6) auch nur nahe. Indeß machte schon die zweite Hälfte des Februar diesem anticipirten Frühlinge ein Ende; in den letzten Tagen desselben sehen wir die Temperatur unter das NRormale hinabgehen und so den Winter von 1796 da aufangen, wo 2.— 30 und 38 sich enden. Auch der März r rauh un ich, 1— vientic spät erjchien schneereich, so daß der wahre Frühliug

* Die schwächere der beiden vollen Linien gehört dem Winter von 1823; den meisten Lesern dürfte es noch wohl erinnerlich seyn, wie grausam dieser bis Cadix und Lissabon vordringende Winter die küh⸗ nen Vermuthungen parodirte, welche seine Milde zu früh gepriesen becgen. en Fhecer gc varh. dan 28. Pen en 1829, aangich wneer

1 . 9 28. ezem die Rormale 5 und am 29. In 3 zu einer Zeit, wo die beiden andern noch in großer Strenge andal⸗ ten. Auch bleibt der Februar, wenn man dne aef⸗ Drittel bellweife ausnimmt, gelind wie die erste Hälfte des Dezembers. Die au ß gewöhnlichen Erscheinungen dieses Winters sind demnach auf den mäßigen Zeitraum eines Monats beschraͤnkt, allein dieser Monat hat ee hiesigen Erfahrungen reichen, seines

en nicht. eutlich sinkt in den T 2 is 27 en,e . un Tagen vom 2lsten bis 27sten Annders der Winter von 1830, der hauptsächlich durch den frühen

Eintritt und die lange Dauer der strengen Kälte, so wie durch die ungecheuren Schneemassen, wie sie seitdem sich nicht wieder gezeigt baben, ausgezeichnet ist. Im ganzen Dezember dleibt das Thermo⸗ meter tief unter der Rermale, ja unter dem Gefrierpunkte, ähnlich den Dezembern von 181 ½ und 178 %. m den Wintern der Januar sich schon etwas milder zeigte, kam 1830 vielmehr die größte Kälte erst im Januar und Anfang Februar nach. Am empfindlichsten war diese Periode für Süd⸗Deutschland und die Schweiz, so wie für Süd⸗Europa überhaupt. Prag hatte 24, Stutt⸗ gart 25 Grad Kälte; Spanien litt außerordentlich, die herrlichen Palmenhaine Valencia's waren mit Eis und Schnee bedeckt; in Ca⸗ stilien und dem nördlichen Andalusien stieg die Kälte auf 7 Grad. So sireng hatten sich weder 1789 noch 1823 gezeigt, obgleich über ersteren selbst aus Marokko und Cairo Klagen ertönten.

1 Der diesjährige Winter zeigt sich nun, im Ganzen genommen, keinem der hier verglichenen parallel. Er ist oft streng, während jene sich zur Milde neigen, und umgekehrt. sen wenigen Beispiclen deutlich, wie die Anomalien je länger desto Für jeden Wintertag lassen sich,

Kein Januar,

anuar sie wieder übersteigen,

Aber während in bdiesen bei⸗

Man gewahrt schon an die⸗

mehr zur Ausgleichung streben. wenn man ein Jahrhundert zurückgeht, aus irgend einem Kältegrade nachweisen; in jeden der hier verglichenen fünftägigen Zeiträume kann erfahrungsgemäß das Minimum des Winters fallen, ja es gab Jahrgänge, wo es in den Rovember und selbst in die letzte Die strenge Kälte des Winters 1838 begann später als in den beiden anderen und blich an Intensität hinter der von 1823 zurück, dagegen dauerte sie im Februar noch fort, nachdem jene beiden sich schon bedeutend gemäßigt hatten. Doch ist ein merk⸗ würdiger Parallelismus der Kurven in den Tagen vom 7 10. Fe⸗ bruar, wo alle Jahrgänge zur Wärme neigen, nicht zu verkennen. Ausgezeichnet war übrigens der dies anhaltende Trübbeit, welche sonst eigen pflegen.

ligemeinen ergiebt sich übrigens nicht hbloß aus den weni⸗ gestellten Beispielen, sondern auch aus vollständigen sten und plötzlichsten Ab⸗

Jahre bohe

Hälfte des März fiel.

ährige Winter auch durch seine renge Winter nicht in diesem Maße 10 2 Im gen hier zusammen Vergieichungen, daß die größten, auffallend weichungen von der Regel dem Zeitraume von Mitte Dezember bis Im letzten Drittel des Januar entfernen

um volle 25 Grad, und Unter⸗ kommen bei keinem

Mitte Februar angehören. sich die Kurven von 1796 und 1823 schiede, wie diese deiden Monate sie aufweisen, anderen Monate in den Berliner Wetter, Beobachtungen vor. Die verschiedenen Sommer weichen nicht halb so viel von einander ab, als die Winter; ja, für den Jult ist es schon eine aanz außer⸗ ordentliche Erscheinung, wenn seine Mittel⸗Temperatur 3 Grade hin⸗ ter dem normalmäßigen Mittel zurückbleibt oder hebt. Fast dasselbe gilt von den Herbst⸗Monaten während der Frühling, namentlich März und April, in seinen Anomalien mehr vom Winter an sich hat. .

Die Zahl der kalten Tage (d. h. derer, we mal⸗Temperatur blieben), und die wohl im Allgemeinen den sichersten Maßstab für die Strenge des Winters abgiebt, ist die folgende. Unter den 90 Wintertagen zeigten sich 8 Winter 17906.

über dasselbe er⸗ 8 eprember bis Ro⸗ vember,

iche unter der Ror⸗

wonach, wie auch die Mi von allen ist, die in Berlin beobachtet wurden. Professor Dr. Mädler.

Meteorologische Beobachtung. 8

Abends Nach einmaliger

Beobachtung. -——

ttel⸗Temperaturen zeigen, 1830 der stren

Nachmittags

329,59“Par. + 3,99° R. + 2,8 0R.

331,05““Par. + 14° R. + 0,1° R.

Luftdrudk.. Luftwärme.. Thaupunkt. Dunstsättigung Wettervw

328,25“ Par. + 1,7° . + 0,3 ° R.

Quellwärme 6,8 0 R. Flutwärme 0,990 R. Bodenwärme 0,70 R. Ausdünstung 0,017“Rb. Niederschlag 0,212“ Rh. Wärmewechsel += 4.50

Wolkenzug. Tagesmittel: 329,63“‧ Par..

+ 2320 R.. P I1.,1 ° R. 91 vEt. W.

Auswürtige Börsen. Amsterdam, 13. März. Niederl. wirkl. Schuld 53 3⁄.,. 5 % do. 102 3⁄16. 5 % Span. 19. Preuss. Präm-Sch. 114 ‧½. Ant Werpen, br. Zinsl. 5 3 ¼. Neue Anl. 18 ¾. G. Hamburg, 16. März. 8 Bank-Actien 1437. 1435. Engl. Russ. 108 Neue Anl. 18.

Rank-Actien 1250. Nene Anl. 608 1.

88½ SI 5

g, 1 m auspielhause: Onkel und Neffe, Lustspiel in 1 Aufz., nach der Idee eines Franzoͤsischen Vaudevilles, von A. Cosmar. Hierauf, zum erstenmale wieder⸗ holt: Vor hundert Jahren, Sitten⸗Gemaͤlde in 4 Abth, von E. Raupach.

Dienstag, 20. Maͤrz. Im Schauspielhause: Der Bettler, .Raupach. Hierauf: ches Drama in 3 Abth. Musik von Mehul. Alceste, lyrisches

Kanz. Pill.

Passive 4 ¼. Ausg. Sch. TZinzl. —.

Oesterr. Me

Passive —.

Wien, 13. Marz.

0 8

Montag, 19. März.

Joseph in Aegypten, musikali 82*

Mittwoch, 21. Maͤrz. Trauerspiel in 3 Abth., mit Ballet. Musik von G Franzoͤsische Vorstellung.

Koͤnigsstaͤdtisches Th Der Vater der Debuͤtantin.

von B. A. Herrmann. en. Lustspiel in 1 Akt, frei nach

Im Oper Im Schauspielhause:

Montag, 19. Maͤrz. in 4 Akten, nach Bayard, Der Obrist von sechzehn I dem Franzoͤsischen, von B.

Herrmann. Redacteur Ed. Cottel. 8 .e ee e r-4ℳ:J8 N vel