1838 / 156 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

zu erhalten; wenn dies nur nicht Anlaß zu neuen Intriguen Seelen.

giebt, da der jetzige Praͤsident, Eliziario, ein Adoptivo, d. h. eine Portugiese, ist. Die Bewegungen in Maranhao schei⸗

nen unbedeutend; nachdem wir uͤbrigens vor wenig Tagen die erste Nachricht davon erhielten, wissen wir heute schon, wie der Vorfall auf die Londoner Boͤrse gewirkt hat! Regierung fuͤr so entfernte Provinzen thun?

Was kann eine

1“ In land. v

Potsdam, 5. Juni. Gestern gaben Se. Majestaͤt der Koͤnig im Neuen Palais ein großes Fest, bei welcher Gelegen⸗ heit auch die alljaͤhrliche Speisung des Lehr⸗Bataillons statt⸗ fand und Abends im Koͤniglichen Schloß⸗Theater im Beiseyn der Allerhoͤchsten und Hoͤchsten Herrschaften die Oper „die Ge⸗ sandtin“ aufgefuͤhrt ward.

Potsdam, 6. Juni. Gestern ward der Geburtstag Sr. Majestaͤt des Koͤnigs von Hannover durch ein Desjeuner bei Sr. Koͤnigl. Hoheit dem veem Karl zu Glienicke gefeiert. Abends war bei Sr. Majestaͤt Theater und Souper im Neuen Palais, welchem saͤmmtliche hier anwesenden Allerhoͤchsten und Hoͤchsten Herrschaften beiwohnten.

Tilsit, 26. Mai. Die rauhe und kalte Witterung, welche nach einer Waͤrme von 25 Grad in den letzten April⸗- und er⸗ sten Maitagen ploͤtzlich wieder eingetreten war, hat bis jetzt bis auf kleine Unterbrechungen angehalten und die von trockner Kaͤlte und Wind ausgedoͤrrten Aecker mit mattgruͤnen Saaten schmachten nach mildem Regen. An unserem Schlosse, das jetzt zum Dienst⸗Lokal fuͤr das Stadtgericht und die mit demselben u vereinigenden Landgerichte bestimmt ist, wird fleißig gear⸗ eitet. Auch diesem durch sein Alter ehrwuͤrdigen zu den Bau⸗ werken des Deutschen Ordens gehoͤrigen Schlosse ist durch fruͤ⸗ here bauliche Veraͤnderungen uͤbel mitgespielt; der daran noch vorhandene Ueberrest enthaͤlt in seinem Innern einen Remter, nach Art des Marienburger, der freilich bis dahin zu vier Ge⸗ maͤchern, Raͤucher⸗ und Vorrathskammer, Kuͤche und Schlafge⸗ mach, sammt den das Kreuzgewoͤlbe tragenden Granitpfeilern, verbaut war. Auch im Erdgeschoß ist noch ein großes Gemach, dessen Gewoͤlbe drei Granitpfeiler tragen. Vor acht Tagen sind die ersten Wittinnen hier angekommen.

Brieg, 2. Juni. Zum hiesigen Wollmarkte sind uͤberhaupt 187 Ctr. Wolle zum Verkauf eingebracht worden (52 Ctr. mehr als im vorigen Jahre). Die Preise, welche be⸗ zahlt wurden, waren: fuͤr bessere Wolle 55 bis 57 Rthlr., fuͤr mittlere 51 bis 53 Rthlr. und fuͤr geringere 48 bis 49 ½ Rthlr. pro Ctr. Das Meiste wurde von Handelsleuten angekauft, die damit den Breslauer Wollmarkt besuchten.

Schleusingen, 31. Mai. Der Bau der Chaussee von hier zur Weimarschen Graͤnze nach Ilmenau durch den Engert⸗

grund, bei Schmiedefeld und Stuͤtzerbach vorbei, ist nunmehr

enehmigt und wird noch in diesem Jahre mit der Strecke von dier bis Schleusinger Neundorf der Anfang gemacht werden. Muͤnster, 1. Juni. Das angekuͤndigte Pferderennen fand

gestern bei dem guͤnstigsten Wetter und einer großen Menge

8

fanden vier verschiedene

Zuschauer, worunter viele Fremde waren, auf der neuen Bahn statt. Das Schiedsrichter⸗Amt hatten uͤbernommen die Herren: Oberst Freiherr von Schreckenstein, Kammerherr Freiherr von Fuͤrstenberg⸗Stammheim, Kammerherr Gerh Schmising. Es ennen statt. Koͤln, 31. Mat. Das Rhein⸗Seeschiff, der „Verein“, wel⸗ ches, nachdem mit einem andern, dem Rhein, im vorigen Jahr

der Versuch einer direkten Fahrt nach London gemacht worden,

nach Stettin fahren soll (Staats⸗Zeitung Nr. 135) ist heute

mit Zucker und Syrup befrachtet, bei guͤnstigem Wasserstand von hier dahin abgegangen.

Aachen, 31. Mai. Zu den Anstalten fuͤr Armen- und Krankenpflege, welche unsere Stadt besitzt und von denen ihr das Vinzenz⸗Spital, die Anstalt fuͤr arme Brunnengaͤste, der Ver⸗

ein zur Befoͤrderung der Arbeitsamkeit und das Marianen⸗

Institut besonders zur Ehre gereichen, gehoͤrt auch das Josephi⸗ nische Institut zur Verpflegung der altersschwachen Armen, de⸗ ren es als Normalzahl 200 aufnimmt. Vor etwa 30 Jahren in dem ehemaligen Theresianer Karmelitessen⸗Kloster und ohne hinreichende Dotation gegruͤndet, besitzt dieses Institut bis jetzt

nur wenig Renten und muß groͤßtentheils aus zufaͤlligen Ein⸗ nahmen und bedeutenden Zuschuͤssen der Stadt selbst erhalten werden, welchem Umstande, in Verbindung mit der großen An⸗

zahl von 120 maͤnnlichen und 80 weiblichen Pfleglingen, darun⸗ ter etwa 60 mit unheilbaren Krankheiten behaftete, es zuzuschrei⸗

ben ist, daß deren Verpflegung unzulaͤnglich war und Vieles

zu wuͤnschen uͤbrig ließ. Die gegenwaͤrtig statthabende Einfuͤh⸗ rung der barmherzigen Schwestern in diese Anstalt wird daher fuͤr dieselbe Epoche machen, indem dieser Orden durch seinen Eifer fuͤr Werke der Barmherzigkeit und seine Leistungen fuͤr Krankenpflege ausgezeichnet ist. Er nennt sich vom heil. Karl Boromaͤus, wurde im 17ten Jahrhundert zu Nancy gestiftet und erlag selbst den Stuͤrmen und der Unterdruͤckung nicht, welche die

Franzoͤsische Revolution uͤber ihn brachte. Nach seiner gesetzlichen

stalten.

Wiederherstellung im Jahre 1807 wuchs er so schnell an, daß gegenwaͤrtig das Mutterhaus in Nancy an 700 Schwestern zaͤhlt. Sämmtliche Schwestern werden nach dem Ermessen der General⸗Oberin in verschiedene Anstalten vertheilt, welche sich etwa 70 an der Zahl in mehreren Staͤdten besinden und man⸗

nigfaltiger Art sind, z. B. Versorgungs⸗Hauser für alte Leute,

Waisenhaͤuser, Hospitaͤler, Schulen und sogar große Irren⸗An⸗ Die Schwestern, welche alle der gebildeten Klasse an— gehoͤren, werden waͤhrend eines dreijaͤhrigen Noviziats so vor⸗

9O40 Menoniten und 4337 Juden, und auf der Quadratmeile 3334

Geboren wurden im Laufe des Jahres 1837 15,531 Kin⸗ der, nämlich 7938 Knaben und 7593 Mäadchen, darunter 575 uneheliche und 665 todtgeborene. Mit Einschluß der Letzteren starben in demselben Zeitraume 13,207 Personen, naͤmlich 6752 maͤnnlichen und 6455 weiblichen Geschlechts. Es sind demnach im Jahre 1837 mehr geboren als gestorben 2324. Getraut wur⸗ den 3197 Ehepaare. Bei dem Militair, mit Einschluß der Gar⸗ nison zu Luxemburg, wurden 150 Kinder, näͤmlich 72 Knaben und 78 Maͤdchen, geboren, darunter 4 uneheliche, getraut wur⸗ den 65 Ehepaare, und es starben 129 Personen, naͤmlich 91 maͤnnlichen und 38 weiblichen Geschlechts.

Nach dem Ueberschuß der Geborenen uͤber die Gestorbenen seit der letzten Volks⸗Zaͤhlung am Schluß des Jahres 183 , welcher 15,033 Seelen betraͤgt, haͤtte sich Ende 1837 die Volks⸗

menge belaufen sollen auf 439,332 Seelen gezäͤhlt wurden aber nur 437,383

also weniger.. 1949 welcher Unterschied durch Auswanderung entstanden ist. Es sind naͤmlich im Laufe des Jahres 1837 81 Familienhaͤupter ein⸗, dagegen 269 ausgewandert, von letzteren allein 176 nach Nord⸗ Amerika. Die meisten Auswanderungen fanden in den am staͤcksten bevoͤlkerten Kreisen Saarlouis, Saarbruͤcken, Ottweiler und St. Wendel statt.

Die Zahl der Gebaͤude betrug am Schlusse des vorigen Jahres 2912 öͤffentliche Gebaͤude, darunter 990 Gottes⸗ und 780 Schulhaͤuser, 65,705 Privat⸗Wohnhaͤuser, 2039 Fabrik⸗ Gebaͤude, Muͤhlen, Magazine, 5111 Stäͤlle, Scheunen, Schop⸗ pen. Der Viehstand belief sich auf 29,116 Pferde, 27 Maul⸗ thiere, 247 Esel, 1232 Stiere, 29,433 Ochsen, 92,511 Kuͤhe, 45,339 Stuͤck Jungvieh, 182,952 Schafe, 12,050 Boͤcke und Ziegen und 78,508 Schweine. Unter den Pferden befanden sich 4265 Fuͤllen, 13,412 Pferde von 4—10 Jahren und 11,439 uͤber 10 Jahre. Unter den Schafen wurden 10,013 ganz und halb veredelte gezaͤhlt. Die Aerndte ist im Allgemeinen nur mittelmaͤßig gewesen und die Wein⸗Crescenz gaͤnzlich mißrathen, auch hat es kein Obst gegeben. Der Nothstand der Winzer ist durch den Erlaß der Haͤlfte der Wein⸗Steuer fuͤr das Jahr 1836 und der ganzen fuͤr 1837, so wie durch Erlaͤsse auf Grund⸗ und Klassen⸗Steuer, letztere im Betrage von 5652 Rthlr., moͤg⸗ lichst gelindert worden.

Die Einkuͤnfte der Gemeinden beliefen sich auf 955,030 Rthlr., darunter 468,728 Rthlr. staͤndige und 485,302 Rthlr. unstaͤndige, die Ausgaben dagegen auf 816,170 Rthlr., darun⸗ ter 431,332 Rthlr. staͤndige und 384,838 Rthlr. unstaͤndige, und es war ein Ueberschuß von 138,860 Rthlr. am Schlusse des Jahres vorhanden. Auf Gemeinde⸗Schulden wurden 20,881 Rthlr., darunter 7002 Rthlr. an Zinsen, abgetragen und es blieben noch 98,554 Rthlr., worunter 33,418 Rthlr. an ruͤck⸗ ständigen Zinsen, zu tilgen. In den Waldungen der Gemein— den, zu einem Flaͤcheninhalte von 434,817 Morgen, wurden 6,928,465 Kubikfuß Holz, zu einem Ertrage von 295,035 Rthlr. geschlagen, wobei nicht zu uͤbersehen ist, daß ein großer Theil dieses Holzes theils unentgeltlich, theils zu den Taxpreisen und unter denselben an die Gemeindeglieder zur Befriedigung ihrer Beduͤrfnisse vertheilt wurde.

In den Koͤniglichen Waldungen, deren Flaͤcheninhalt 250,581 Morgen betraͤgt, wurden 6,536,052 Kubikfuß Holz geschlagen und dafuͤr 245,073 Rthlr. geloͤset. In den gesammten Wal⸗ dungen des Regierungs⸗Bezirks wurden 5 alte Wölsinnen, 11 alte Woͤlfe und 8 Nestwoͤlfe getoͤdtet und dafuͤr 202 Rthlr. an Praͤmien gezahlt.

Die katholischen Einwohner haben 414 Mutter⸗- und 21 Tochterkirchen, außerdem 473 andere gottesdienstliche Versamm⸗ lungshaͤuser mit 366 Pfarrern, welche Staatsgehalt beziehen, 27 Episkopal⸗Pfarrern, 10 Kurat⸗Geistlichen, welche an Filtal⸗ orten die Seelsorge ausuͤben und 72 Kaplaͤnen. Die evangeli⸗ schen Einwohner haben 46 Mutter⸗- und 32 Tochterkirchen, so wie 3 andere gottesdienstliche Versammlungshaͤuser mit 50 fort⸗ bestehenden Pfarrstellen, von welchen 43 ein Gehalt aus der Staatskasse beigelegt ist. Die israelitischen Einwohner versam⸗ meln sich in 38 Lokalen zum Gottesdienste. Die Beitraͤge der Gemeinden zu den Kosten des christlichen Kultus beliefen sich auf 87,861 Rthlr., wovon 20,448 Rthlr. zu baulicher Unter⸗

altung der Kirchen, 14,588 Rthlr. zu gleichem Zwecke fuͤr die

eergzzufer und 49,068 Rthlr. als Gehaltszulagen fuͤr die Pfar⸗ rer und Kaplaͤne, der Rest aber an die Kirchen⸗Kassen gezahlt wurden. Aus der von des Koͤnigs Majestät zur Verbesse⸗ rung des Einkommens der Geistlichen in der Rhein⸗ provinz allergnaͤdigst ausgesetzten Unterstuͤtzungs ⸗Summe von 30,000 Rthlr. sind der katholischen Geistlichkeit des Regie⸗ rungs⸗Bezirks 2222 Rthlr. und den evangelischen Geistlichen 1495 Rthlr. zur Komplettirung des fuͤr den katholischen Geist⸗ lichen auf 255 und fuͤr den evangelischen auf 350 Rthlr. fest— gesetzten Gehalts⸗Minimums eines Geistlichen zugefallen. Die Ausgaben der Staatskasse fuͤr das Kirchenwesen beliefen sich auf 91,302 Rthlr., darunter 84,970 Rthlr. fuͤr die Katholiken und 9332 Rthlr. fuͤr die Evangelischen. Im Durchschnitt wer⸗ den jetzt jaͤhrlich fuͤr die geistliche Verwaltung 99,205 Rthlr., naͤmlich 8§8,076 Rthlr. fuͤr die katholische Geistlichkeit und 11,129 Rthlr. fuͤr die evangelische aus der Staatskasse gezahlt. In den letzten Jahren der Fremdherrschaft wurden aus der Fran— zoͤsischen Staatskasse fuͤr gleichen Zweck nur 47,996 Rthlr., naͤmlich 40,252 Rthlr. fuͤr Katholiken und 7744 Rihlr. fuͤr die Evangelischen gezahlt, mithin jetzt mehr 51,27˙9 Rthlr.

Der Ertrag der Kirchen- und Haus-Kollekten war im

Personen, so daß am Schlusse des Jahres 416 der Geschlechter darin verblieben, in dePersenmn Anstalt 123, in dem Hospital 48, in der Heil⸗Anstalt hzung. der Irren⸗Pflege⸗Anstalt 88 und in der rbeits⸗Anstalt 8 Außerdem wurden an kranke und arbeitsunfaͤhige arme 8. nen außerhalb der Anstalt 4436 Rthlr. an Unterstuͤtzungen, zahlt. Die Verpflegungs⸗Kosten fuͤr die ganze Anstalt betrae im Durchschnitte taͤglich 5 Sgr. 6 ¾ Pf. für den Kopf; 8 88 Erziehungs⸗Anstalt 4 Sgr. 5 Pf. im Hospital 6 Sgr. 1 p in der Heil⸗Anstalt 7 Sgr. 4 ½ Pf. in der Irrenpflege⸗Anst 5 Sgr. 5 ½ Pf. und in der Arbeits⸗Anstalt 4 Sgr. 4 P al In der Anstalt der vereinigten Hospitien zu Trier s 457 Kranke behandelt worden, wovon 289 als genesen entlaset wurden, 61 gestorben und 107 im Bestand verblieben sind ea In der Straf⸗Anstalt zu Trier belief sich zu Anfange Jahres die Zahl der Gefangenen auf 203, im Laufe desses 8 kamen hinzu 1288 und es wurden daher uͤberhaupt 1491 pern sonen beider Geschlechter darin verwahrt; davon wurden sie

auslitz

nach abgebuͤßter Strafzeit und 30 als Begnadigte entlassen, 8 bocheln

starben 6, in andere Anstalten wurden abgeliefert 66 ung; als Auslaͤnder uͤber die Graͤnze gebracht, so daß am Schus des Jahres 203 in der Anstalt blieben. Der e dienst der mit verschiedenen Arbeiten beschaͤftigten Gefangenen betrug 3852 Rthlr. und es kostete die Verpflegung eines Ce fangenen 65 Rthlr. 4 Sgr. 8 Pf., fuͤr den Tag 5 Sgr. 4 Die Verwaltung der Sparkasse und des Leihhauset 9 Trier ist auf die Hospitien-Kommission daselbst uͤbergegange; In die erstere wurden im Laufe des Jahres 13,979 Rthlr. „, gelegt, dagegen zuruͤckgezahlt 15,064 Rthlr. und es blieben a Schlusse des Jahres, mit Einschluß der in den fruͤheren M ren deponirten Beträge, 28,039 Rthlr. angelegt. Bei dem de hause wurden 8644 Pfaͤnder eingebracht und darauf 26,0 Rthlr. geliehen; dasselbe hat in den beiden Jahren von 1) und 1837 einen Gewinn von 496 Rthlr. abgeworfen. Dy Leihhaus zu Saarlouis, das ebenfalls zum Vortheil der dorz gen Hospitien verwaltet wird, hatte im Jahre 1837 einen wm nen Gewinn von 630 Rthlr.

Die Gruͤndung von Maͤßigkeits⸗Vereinen, wozu der Gh nuß eines so leichten Getraͤnks, wie der hiesige Landwein, un niger Veranlassung giebt, ist dennoch in 50 Buͤrgermeistereig zu Stande gekommen.

Die Laͤnge der ausgebauten Staatsstraßen ist durch da Ausbau der ersten Section und eines Theils der zweiten So tion zwischen Saarlouis und Voͤlklingen, die Verbreitung einn Strecke von 740 Ruthen von der Tafel vor Pruͤm bis zn

9

halben Meile und den Umbau von 60 Ruthen vor Ottweilt hg

einschließlich einer massiven Bruͤcke uͤber die Blies, auf d7,00

Ruthen oder 43 ½ Meilen gebracht worden. Mit Einschuß der Neubauten sind zur Unterhaltung der Staatsstraßen 89,38 Rthlr. waͤhrend des abgelaufenen Jahres verwendet worden.] Die Ausdehnung der gebauten Strecken der 104,140 Ruthen

langen Bezirks-Straßen ist durch den Neubau von N.

Ruthen auf 54,205 Ruthen gestiegen und es sind daher noh

49,935 Ruthen ungebaut. Die Kosten der Unterhalung der

Bezirksstraßen betrugen mit Einschluß der Ausgaben fuͤr den

Neubau und der Gehalte der Waͤrter 23,963 Rthlr. Fuͤr die Straßen im Kreise St. Wendel, welche eine Ausdehnung von 30,442 Ruthen haben, sind an Unterhaltungs⸗Kosten 6930 Rthlr. ausgegeben worden.

nduo bieju

nmoklens

ziehnd lessin vi gelewo p owo

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ejewice eöcle 8 vskorzysteim blino

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V teslaw

hrlang

nostrzell nowo

2 kel Auf Wasserbauten an der Mosel und Saar wurden 809 argonin

Rthlr. verwendet.

Berichtigung. Im gestrigen Blatte der St. Ztg., S. 60, Sp. 3, Z. 22, statt: „Vermittelungen“, lies: Verwickelungen,

Meteorologische Beobachtung Morgens Nacmuttags Abends Nach einmaltger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Inhr. Veobachtung.

1838. 5. Juni.

337 68“Par. 335 01“„Par. 5 52“„Par. 6u T- 8 Dunstsättigung 80 vCt. 75 vCt. 79 vCt. Wetter. Regen. trübe. hernter Niederschlag 0,20,“ N. Wind.. W. V Ng. V Nb. Warmewechse. †. Wolkenzug. NwW. + 8.1°. Tageamittos: 335 07“ Nar.. +-1170 R.. 9 00 R.., 78 vESt. NM.

Quellwärme 7,39 . Flußwäarme 12 90 ₰h. Bodenwärme 12 ½ N. Ausdünstung 0,,2) *„N.

Luftdrucc.. Luftwärme... Thaupunkt.

Auswürtige Börsen. Amsterdam, 1. Juni.

Niederl. wirkl. Schuld 54 ¾¼. 5 % do. 1015⁄1 6. Kanz-⸗- Rl 252/16. 5 % Span. 21 ½ .- Passive —. Ausg. Sch. —. Ziml —. Preuss. Vram.-Sch. —. Poln. 116 ¾. Oesterr. Met. 102 ¾.

Antwerpen, 31. Mai. Neue Anl. 219⁄16. Br. ½. G. London., 1. Juni. 95. Belg. 101 ¾. Neue Anl. 22. Passire! 2 ½ % Holl. 545 ⁄⁄4. 5 %, 1008. 5 % Port. 37¼ Engl. Russ. 113. Bras. 80 à¾. Columb. 27 ½. Ne¹ Chili 30.

Zinsl. 6.

Cons. 3 % Ausg. Sch. 8 ¼. do. 3 %. 25 /½· 26. Peru 20.

Wien, I. Juni.

5 % Met. 107 ¼06. 4 % 101. 3 % 825½.

Rank-Actien 1449. Neue Anl. 634 ⅜.

Koͤnigliche Schauspiele. Donnerstag, 7. Juni. Im Schauspielhause:

0 219

2 ½ % —.

arzdorff

janke

gewo sorowo

bionne

ierowo

Des Geh Päienrbowo

schmieds Toͤchterlein, Altdeutsches Sitten-Gemaͤlde in 2 Abt, Dor

von C. Blum. Hierauf, auf Befehl: Der reisende Stude, musikalisches Quodlibet in 2 Abth.

Freitag, 8. Juni. Im Opernhause, auf Befehl: De Nachtwandlerin, Oper in 3 Abth. Musik von Bellini.

17 21.

.30 3³74. .48—51. 54. 56. 62—64. 85 87. 91 95.

12. 14 16.18—25. Recognitionen die Ausreichung der neuen Coupons⸗

.29. 31— 33. 50 50. .90. 92— 95.

. 52 91. 102 140. 239 260. 262 314. 1288. 46 - 665. 1—72.

28 57. 39 76.79 88. 90 113. 115 118. 120 150. 191 223. 225 222. 254 305.

b“

.12 - 45. 64—66.

1 89. 93 130. 133 159. 161 163. 165 172

1 16. 19 49.

2 4. 5. 7 12. 21 39. 42 59. 64 66. 69 83. 85— 96. 99 105. 107. 108. 111 122. 124 126. 129 133. 138. 139. 142 144. 146. 148 151. 154 156.

1 42.

1 14. 16. 20 50.

1 24. 28 35. 38 92. 98. 99. 101 106. 108 119. 121 125. 127 134. 136. 150.

1 100. 102 133.

1 52. 54 68. 70—101.

1 54.

1 38. 40 - 120.

1 .19. 21.— 26. 28 35. 37 47. 50. 52 56.

1 6. 9 11. 13. 14.16—20. 22 27. 20— 49. 31 54. 57 69. 71 80. 83. 85 89. 91 100. 102. 103. 105 111. 114. 115 117 132. 134 151 153 164.

1 122. 126. 128 146

1. 3. 5. 6. 8. 9. 13. 17— 112. 114 154.

1 8. 9 11. 13— 17.22 27. 30. 32. 33.35 38. 40 53. 35 71. 74— 76. 78—82. 84— 107.

1 64.

1 18. 20 —51. 53. 56. 57. 59 —- 67. 69 96.

1 13. 15 18. 20. 22. 23. 2. 30. 37— 45. 48 59. 61 65. 67 74A. 76—81.

1. 4. 6. 9. 14. 15. 17—19.

33.35 38. 50. 51. 53 63.

73. 76—79. 82 88. 2 93.95 104 100 —- 114. 119 123. 126. 128. 131. 137. 138. 141. 144. 146. 149 153. 155. 156. 159. 60. 162. 163. 165. 178. 182. 185. 189. 190. 196. 198. 202. 207 238. 240 243. 245 253. 56—2065.

1 10. 12— 48. 50 53. 55. 86 58 71. 283 107 139. 8

1 29. 31 4A1.

1 21. 23 47.

1 31. 33. 34. 37— 52. 58 —- 69. 71— 92.

1—28. belegene Gut Celdevitz nebst daertigen ich⸗, Feld⸗ und Wirihschafts⸗Invpventarium, Saaten um

1 40.

1

67 72. bei mir stattfinden wird.

. Stargardtschen Kresse, dem Lieuntenant Karl Ludwig

zufolge der nebst Hypotheken⸗Schein und den Bedin⸗ gungen in der Registratur einzusehenden Tare, soll

so wie deren etwa zurückgelassene unbekanute Erben und Erbnehmer, hierdurch öffentlich vorgeladen, sich biunen 9 Monaten, und zwar spätestens iu dem auf

vor dem Herrn Ober⸗Landesgerichts⸗Assesseor v. Hart⸗ mann im Ober⸗Landesgerichte angesetzten Termin per⸗ sönlich oder schriftlich zu melden und daselbst weitere Auweisung, im Fall ihres Ausbleibens aber zu gewär. tigen, daß die Verschollenen für todt erklärt und ihr sämmtliches zurückgelassenes Vermögen den legitimirten Erben, in deren Ermangelung aber dem Fiskus zu⸗ gesprochen werden wird.

Civil⸗Seuat des Königl. Ober,⸗Landesgerichts.⸗

werden auf den Antrag des Gutsbesitzers Karl Scherf alle diejenigen, welche an das ihm bisber eigemnthümlich gehörende,

04 vom 1. Juni bis 31. Juli d. J.,

vom 1. bis 15. August d. J.,

vom 16. August bis zum 15. Oktober d. J., Vormittags von 9 12 Uhr,

Bei der Zahlung der nächsten Weihnachts⸗Zinsen wird dann gegen Rückgabe der ven mir ertheilten

Serien zu drei ein halb Prozent jährlich zinsbar für den Zeitraum von Johannis 1839 bis We hnachten 1842 intl. durch mich erfolgen. Berlin, den 27. Mai 1838. Der Westpreußische General⸗Landschafts⸗Agent Ludwig Lessing.

Rothwendiger Verkanf. Ober⸗Landesgericht zu Marienwerder. Der Guts⸗Antheil Zukowke No. 299 Litt. C. im

Nicolaus v. Dombrowski zugehörig und abgeschätzt auf 6220 Thlr. 22 sgr. 2 pf. zufolge der nebst Hvpo⸗ theken⸗Schein und den Bedingungen in der Registra⸗ tur einzuschenden Tare, sell

am 16. Januar 1839, Vormittags 10 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden.

Rothwendiger Verkauf. Ober⸗Landesgericht zu Marienwerder. Das Rittergut Jansguth Mr. 16 (früber Nr. 56), im Graudenzer Kreise, abgeschätzt auf 7276 Thlr. 20 sgr.

am 12. Dezemberd. J., Vormittagsum 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden.

Ndiital⸗Eltakion. Vom Civil⸗Senate des Königl. Ober⸗Landesgerichts zu Insterburg werden folgende verschollene Personen: 1) die unverehelichte Wilhelmine Friederike v. Rava⸗ nell, eine Tochter des zu Tilsit im Jahre 1803 verstorbenen Capitains v. Ravanell, geboren den 2. Februar 1787, welche sich im Jahr 1816 nach dem Königreich Polen begeben hat: der Lientenant Karl Friedrich v. Ravanell, geb. den 3. April 1788, welcher früher beim 2ten Ost⸗ preußischen Infanterie⸗Regiment gestanden, als Lieutenant verabschiedet worden, jedoch im Jahre 1814 seinen damaligen Aufenthaltsort Tilsit ver⸗ lassen hat, um wieder zur Armee zu gehen; die Antoinette Albertine v. Ravanell, verehelichte v. Manstein, geboren den 18. Mai 1792, welche mit ihrem Ehemann, der Stallmeister beim Oberst v. Madalinski war, sich im Jahre 1816 nach dem Königreich Polen begeben hat, mit dem Bemerken, daß ihnen und ihren beiden Schwestern Julie und Louise v. Ravanell aus dem Testamente der zu Manheim verstorbenen Frau v. Preville ein gemeinschaftliches Legat von 6000 Gulden zuge⸗ fallen ist; die verehelichte Amalie Olschewski, eine Tochter des zu Anlowöhnen im Jahre 1820 verstorbenen Conducteurs Tauchert, geboren den 7. Febrnar 1793, welche vor 24 bis 25 Jahren mit ihrem Ehemanne, einem Lehrer Olschewski, sich nach Jankowen im Königreich Polen begeben; die unverehelichte Karoline Tauchert, welche ihre vorgenannte Schwester, als sich dieselbe nach Polen begab, begleitet hat, und deren beiderseitiges gemeinschaftliches Ver⸗ mögen in einem ihnen zugefallenen väteriichen Erbtheil von 24 Thlr. 1 sgr. besteht; der Lieutenant Johann Christian v. Uflanski, geb. den 1. Juni 1778, welcher bei dem später auf⸗ gelösten Füselier⸗Bataillon zu Johaunisburg ge⸗ standen, im Jahre 1807 in Russische Mulitair⸗ Dienste getreten ist, den Französisch⸗Russischen Feldzug im Jahre 1812 mitgemacht hat und in der Schlacht bei Smolensk gebiteben seyn sell, dessen Vermögen in 8 Thlr. bestebt;

den 13. März 1839

Zu Stellvertretern werden die Justiz⸗Kommissarien Lindenau, Collin und Cruse iu Vorschlag gebracht. Insterhburg, den 4. Mai 1838.

o . Von dem interzeichnelen Königlichen Hofgerichte

1 egenwärtig an den Pächter Ruge zu Pog⸗ enhoff verkaufte, auf Rügen im Garzer Kirchspiele

Ackerarbeit,

8 an hiesiger Gerichtsstelle angesetzt. Sämmtliche bisher

in den Vormittagsstunden von 9 12 Uhr, unbekannt gebliebene Gläubiger werden hierdurch auf⸗

1 1 gefordert, in demselben persönlich oder durch einen legi⸗ wegen der dann eintretenden Pfandbrief⸗Zinsenzahlung timirten Bevollmächtigten, wozu deuen, welchen es am worden, als citiret, u den Nachmittagsstunden von 3 6 Uhr, biesigen

esigen Orte an Bekanntschaft fehlt, die Justiz⸗Kem⸗ missarien Kempe, Steruberg und Ludwig in Verschlag gebracht werden, zu erscheinen, ihre Forderungen ge⸗

ihren Ansprüchen an die Masse präkludirt werden und ihnen desbalb gegen die übrigen Gläubiger ein ewiges Stillschweigen auferlegt werden wird.

Stargard in Pommern, den 30. April 1838. Königl. Land⸗ und Stadtgericht. Subhastations⸗Patent.

Das auf der in dem Dorfe Brunschwig bei Kottbus belegenen, im Hppothekenbuche Nr. 60 verzeichneten Palmieêschen Büdnerstelle erbaute Wohnbaus, laut der

gnebst Hypotheken⸗Schein in unserer Registratur einzu⸗

sehenden Taxe auf 5500 Thlr. abgeschätzt, soll im Termine IIEIIIII“ an Gerichtsstelle meistbietend verkauft werden. Kottbus, den 27. April 1838. 8 Königl. Preuß. Land, und Stadtgericht. Avertissement.

Die unbekannten Gläubiger des Kanfmanns und Weinhändlers Georg Schneider allhier, über dessen Ver⸗ mögen Konkurs eröffnet ist, werden hiermit vorgeladen,

den 8. September c. 10 Uhr

in dem Liquidations⸗Termine an Gerichtsstelle vor dem Deputirten, Land⸗ und Stadtgerichts⸗Rath ven Fischer, persönlich oder durch Anwälde, wozu die Justiz⸗ a arlen Poettcke, Horch und Oeltze in Vorschlag gebracht werden, zu erscheinen, ihre Forderungen an⸗ zumelden, bei Vermeidung ihrer Ansvprüche gegen die Masse und die übrigen Gläubiger, welche zur Hebung kommen, verlustig erklärt zu werden.

Magdeburg, den 23. Mai 1838.

Königl. Land⸗ und Stadtgericht. Avertissement.

Auf den Antrag ibrer resp. Verwandten und Kura⸗ toren werden nachsteyhende, seit länger als zehn Jahre verschollene Personen, als:

1) die Gebrüder Samuel, Johann und Michael Pitschke, auch Paeschke genannt, und deren Ver⸗ mögen zusammen mit 79 Thlr. 19 sgr. auf Nr. 5 Köniagsguth ingressirt ist;

2) der Michgel Koniecki, dessen Vermögen mit 23 Thlr. 20 sgr. 5 pf. auf Nr. 7 Merken ingrossirt ist;

3) der Johann Saschin, dessen Vermögen mit 4 Thlr. 10 sgr. 4 pf. sich im Mobiliare seines Geschwisters besindet;

4) die Barbara Iwanska, deren Vermögen mit 18 Thlr. 10 sgr. 6 pf. auf Rr. 11 Manchenguth intabulirt ist;

5) der Jacob Striewski, dessen Vermögen mit 70 Thlr. 17 sgr. 7 pf. sich im hiesigen Civil⸗Depositoriobestndet;

6) der Adam Badziong, dessen Vater⸗ und Mutter⸗ theil mit zusammen 19 Thlr. 6 sgr. auf Nr. 10 Lindenwalde eingetragen ist; der Friedrich Kollodziev, dessen Erbtheil mit 55 Thlr. 16 sgr. 8 pf. auf Nr. 14 Mispelsece eingetragen worden; die Geschwister Michacl, Daniel und Dorothea Waschk, deren Erbtheile zusammen mit 9 Thlr. 21 sgr. hier gerichtlich deponirt worden;

9) die Dorothea Kobitzka, deren Erbtheil auf Nr. 19.

roebnitz hopothekarisch versichert steht; so wie deren etwa zurückgelassene Erben und Erbneh⸗ mer, hierdurch edictaliter aufgeferdert, sich binnen neun Monaten, spätestens aber in dem auf den 3. Oktober 1838, Vormittags 9 Uhr, angesetzten Termine, entweder schriftlich oder persönlich in melden. Sollte dies bis dahin nicht geschehen, so werden die Verschollenen für todt erklärt and das Vermkgen der⸗ selben den legitimirten oder ssch noch zu legitimirenden nächsten Verwandten als Erben oder in Ermangelung derselben dem Fiskus zuerkannt und ausgeauntwortet werden. Hohenstein in Ostpreußen, den 15. Rovember 1837. Königl. Preuß. Land⸗ und Stadtgericht.

Ediectal⸗Ctation.

Ediktal⸗Citation derselben gebeten, diesem Petito defe⸗ rirt und impetrans Behufs der Aussertigung und Effektuirung derselben an das Waisengericht verwiesen heischet und ladet das Waisen⸗

gericht der Kaiserlichen Stadt Riga .

hörig anzumelden und deren Richtigkeit nachzuweisen, 2) ihn, den Friedrich Hagen; bei ihrem Ausbleiben aber zu gewärtigen, daß sie mit 3) ihn, den Johann Adam Hagen, und

sie, die Katharina Juliane Hagen, alias Anna Maria Hagen, verehelichte Räthin Hagendorff;

4) ihn, den Samuel Hagen; oder auf den Fall des etwaigen Ablebens derselben, deren eheliche Descendenten oder anderweitige Erden und Erbnehmer hiermit und dergestalt, daß dieselben in Zeit von achtzehn Monaten a dato und spä⸗ testens am 26. September 1839 entweder in Person oder durch genugsam instruirte Gevollmächtigte vor dem Waisengericht allhier erscheinen, und sich ge⸗ börig ad causam legitimiren mögen, und hiernächst das Weitere zu erwarten haben, unter der Verwarnung, daß im Michterscheinungsfalle oder Falls sie sich zu Rechtbeständig zu legitimiren nicht im Stande seyn sollten, 1) sie, die Katharina Juliane Hagen, alias Anna Maria Hagen, verehelichte Räͤthin Hagendorff; 2) er, der Friedrich Hagen; 89 3) er, der Johann Adam Hagen; 4) er, der Samuel Hagen; für todt erklärt und das bisher allhier zu ihrem Besten verwaltete Vermögen den nächsten sich meldenden und

aber das weiter Gesetzliche statuirt werden soll. Publicatum Riga Rathhaus, den 26. März 1838. Eee“““ A. Grimm, 8 Jud. Sup. Imp. Civ. Rig. Secr.

Gbiiktalettiiartdn.

Nachdem bei den unterzeichneten Gerichten, daß sich der Müllerbursche Johaun Gottlich Röthig von Grum⸗ bach hiesigen Autheils am Sonntage nach Pfingsten des Jahres 1816 aus seiner Heimath wegbegeben habe, um, eines von ihm Frie nach Schlesien und Kuürland zu gehen, angezeigt und von den präsumtiven Erben gedachten Röthigs, da über denselben seit seinem Wegaange keine Nachricht wieder eingegangen sey und daber’ die Vermuthung

wohl, als, dafern dieser nicht mehr am Leben seyn sollte, seine unbekannten Erben und Gläubiger, Ersterer zu Empfangnahme seines Vermögens, unter der Ver⸗ warnung, daß er anßerdem für todt erktärt und sein Vermögen seinen Erben eder sonstigen Interesseuten werde ausgeantwortet werden, Letztere zu Liquidirung und Bescheinigung: ihrer Ansprüͤche, bei Strafe des Ausschlusses und Verlust ihrer Ansprüche, überdies auch Alle bei Verlust der ihnen etwa zustehenden Rechts⸗ wohlthat der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, geladen, den Ersten November 1838, als dem hierzu anberaumten Termine, an Erbgerichts⸗ stelle zu Grumbach zu rechter früber Gerichtszeit in Person oder durch gehörig Bevollmächtigte zu erschei— nen, ihre Ansprüche anzugeben und zu bescheinigen, zu verfahren und den 27. Dezember 1838

der Ertheilung eines Bescheids sich zu gewärtigen.

Uebrigens haben Auswärtige zu Annahme künftiger Ladungen und Zufertigungen Bevollmächtigte, welche ein den der Gerichtsstelle am nächsten gelegenen Städten Wilsdruf oder Dresden wohnhaft sind, zu bestellen.

Schloß Oberrainsberg, am 20. April 1838.

Die von Schönberägschen Gerichte allda

und Heinrich Gottfried Bauer, Jnust.

CGüter-Verkaufs-Anzeige.

Bei Breslau, am Fufse des Gebirges, so wie in andern angenehmen und fruchtbaren Gegenden Schle- siens haben wir verschiedene Güter und Herr- schaften zu zeitgemäfsen Preisen zum Verkauf im Auftrage.

Den resp. Kauflustigen bönnen wir solche bestens empfehlen, versichern zugleich ergebenst, dafs wir

Nachbenannte, ihrem Leben und Anfenthalte nach

seit länger als 10 Jahren unbekannte Persenen:

1) der Schneldermeister Jebann Carl Thomas aus Graditz;

2) der Jägerbursche Carl August Witte, geboren den 3. Februar 1748 zu Sevda;

3) der Tuchbereitergeselle Jebann Gottlob Schülert, geboren den 20. Februar 1779 zu Torgau;

4) die Wittwe Lehmann, Jehanne Christiane, geb. Meißner aus Pretlin;

5) die unverchelichte Johanne Christtane Junge, ge⸗ beren den 16. März 1775 zu Torgau;

6) der Böttchergesele Jehann Carl Boeckner, ge⸗ boren im Jahre 1773 zu Prettin, und dessen Bru⸗ der Jehaun Sigismu Jahre 1770 daselbst;

7) der Schneider Johann Carl Gotthelf Adler, ge⸗ boren den 6. April 1797 zu Herzberg, und

8) der Tischlergeselle Jebhann Christian Kilian, ge⸗ boreh den 24. Oktober 1791 zu Schweinitz;

oder deren etwanige unbefkannte Erben und Erbnehmer

werden hierdurch ediclaliter geladen, sich binnen 9 Mo⸗ naten, spätestens in dem auf den 41. Oktober 1838, Vormittags 10 Uhr, vor unserm Depntirten Hrn. Landgerichts⸗Rath Linden⸗

nd Boeckner, geberen im Capt. G. B. Bos,

Jahre.

die uns zu Theil werdenden Aufträge prompt aus- zuführen und das in uns gesetzte Vertrauen wie bisher so auch ferner zu bewahren suchen werden. Anschläge werden gratis ertheilt. Anfrage- und Adrefs-Büreau der Haupt- und Residenzstadt Breslau (im alten Rathhause).

Dampf⸗Packetfahrt zwischen Petersburg und Lübeck.

Die Fahrt der drei privilegirten schönen und großen Dampfschiffe „Alexandra“, Capt. H. H. Schütt, „Micolai I.“, Capt. N. W. Stahl, und „Nasleduik“, beginnt in diesem Jahr Sonnabend, den 5. Mai, von Lübeck, 88 8— Ghe. abend, den 12. Mai neuen Stols, ven Petersburg. Jeden Sonnabend geht ein Schiff von jedem der beiden Plätze ab, zuletzt am 27. Oktober von Lü⸗ beck und am 3. Rovember neuen Stols von Petersburg.

Die Preise der Passage und die Fracht für Kon⸗ tanten und Güter sind die nämlichen, wie im vorigen b Die Ein⸗ und Ausschissung geschieht in Kron⸗ stadt und Travemünde, die Abfahrt von Travemünde sindet um 3 Uhr Nachmittags statt.

legitimirenden Erben zuerkannt, in deren Ermangelung

zurückgelassenen Briefs zufolge,

seines Todes eimrete, um Erlassung von Ediktalien Behufs der Todeserklärung gebeten worden ist, so werden hiermit Gerichtswegen ernannter Röthig so⸗

—.—. ——

bereitet, daß sie zu den verschiedenartigsten Verrichtungen gleich befaͤhigt sind. Dieser sorgfaͤltigen technischen Ausbildung und dem Streben nach allen christlichen Tugenden bei den Schwe⸗ stern, verdanken ihre Anstalten einen hohen Grad von Vollkom⸗ menheit. In dem urspruͤnglich Deutschen Lothringen entstanden und daher viele Deutsche Elemente in sich fassend, hat sich diese sche 703, evangelische 141 und jaͤdische 7, zusammen 851 mit Genossenschaft auch nach Deutschland verbreitet und zaͤhlt in 772 Lehrern, 113 Huͤlfslehrern und 58 Lehrerinnen; die Zahl der Preußischen Rhein⸗Provinz bereits 3 Haͤuser in Trier, Ko⸗ der diese Schulen besuchenden Kinder belaͤuft sich auf 74,678, blenz und Saarlouis von musterhafter Einrichtung. Im vori⸗ näͤmlich 38,214 Knaben und 36,464 Maͤdchen. Im Jahre 1837 gen Jahr ist durch die Oberin und 6 juͤngere Schwestern von haben die Gemeinden fuͤr Neubauten und Unterhaltung der rier sogar die Gruͤndung eines neuen Mutterhauses in Prag Schulhzͤuser 50,151 Rthlr., an Miethe fuͤr Schul⸗Lokalien und unternommen worden. Lehrer⸗Wohnungen 1611 Rthlr., und an Zulage zu den Gehal⸗ ten der Lehrer 31,374 Rthlr. im Ganzen die bedeutende Summe Zur Statistik des Trier fuͤr von 83,136 Rthlr. gezahlt. Hoͤhere Stadtschulen befinden sich das Jahr 1837.

2 zu Trier mit 4 Lehrern und 2 Lehrerinnen, 1 in Pruͤm, Der Regierungs⸗Bezirk Trier, dessen Flaͤchen⸗Inhalt mit 1 in Saarlouis und I in St. Wendel, ferner in Trier eine Pro⸗ Einschluß des demselben unter dem Namen Kreis St. Wendel vinzial⸗Gewerbeschule, und Gymnasien zu Trier und Saarbruͤcken. im Jahre 1865 einverleibten, vormaligen Fuͤrstenthums Lichten⸗ An Medizinal⸗Personen waren vorhanden 57 promovirte berg 131, geographische Quadratmeilen betraͤgt, enthielt am Aerzte, 18 Wundaͤrzte erster und 22 zweiter Klasse, 33 Apothe⸗ Schlusse des Jahres 1837 ohne das Militair eine Volksmenge ker, 8 Thieraͤrzte, und 343 Hebeammen. von 437,383 Seelen, naͤmlich 217,988 Personen mäͤnnlichen und Das Land⸗Armenhaus zu Trier, in welchem sich zu An⸗ 219,395 Personen weiblichen Geschlechts; den Religions⸗Ver⸗

fange des Jahres 1837 347 Personen befanden, hatte im Laufe haͤltnissen nach: 374,002 Katholiken, 58,870 Evangelische, 174 desselben einen Zugang von 355 und einen Abgang von 286

1hnskau b1A4“A“ 8 41 70. 72 116. 118.

Forderungen und Ansprüche machen zu können ver⸗

**. meinen, hiermit geladen, solche in einem der auf

1 97 den 25. Juni, den 16. Juli, den 6. August c.,

1 26. 28 Vormittags 10 Uhr, 107 115. 117 130. anberaumten Liquidations⸗Termine vor dem Königl. 132 155. 147 167. F gericht⸗ E’.““ und zn 8a gs bei 19;

1 um AEE 255 5,0 meidung der dur en am 27. Angust c. zu publi⸗

Heroisch⸗romantische Oper in 3 Akten, nach Jouy und 9 I 207. 208. zirenden Präklusiv⸗Abschied im wldrigen sie zu

frei bearbeitet von Theodor von Haupt. Musik von Ross. . 7 35.37. 40 70. 72— 147. (rfennenden Präaklusien und gäozlichen Abweisung.

(Die neuen Decorationen sind vom Decorations⸗Maler 9 8 8 149 184 186 = 218 „Die vollständigen Ladungen sind den Stralsundischen

Karl Graeb.) (Mad. Ernst⸗Seidler, K. K. Oesterreichische 76 220 224. 228. 237—315. Zeitungen inserirt.

mer⸗ und erste Saͤngerin des National⸗Theaters in Fran, HDatum Greifswald, den 19. Mai 1838.

furt a. M.: Prinzessin Mathilde, als Gastrolle. Herr 8% Kuigt Preuß. 8 G von Pommern

. 1 4.2222⸗ 5 c * ber, K. K. Hof⸗HOpernsaͤnger vom Käͤrntnerthor⸗Theater eit Bezugnahme auf die öffentliche Bekannt⸗ 9 v. Mäller, Praeses. Wien: Tell, als elfte Gastrolle.) Ie ern der Königlichen Hochlöblichen Westpreußischen Freitag, 8. Juni. Der Gloͤckner von Notre⸗Dame. vio sal kandscha ts⸗Direction vom 25sten d. M. wegen Ediktal⸗Citation. mantisches Drama in 6 Tableaux, nach dem Roman des Ve teig und Konvertirung der Westpreuß. Pfand⸗ Ueber das Vermögen des Apothekers Gustav Geerge tor Hugo, frei bearbeitet von Charlotte Birch⸗Pfeiffer. hfandb ich hierdurch an, daß die Konvertirung Pitsch ist von uns der Konkurs erössnet und zur An⸗ 88 meldung und Ausweisung der Ansprüche der Gläubiger

Jahre 1837: gemeinschaftliche 114 Rthlr., katholesche 323 Rthlr., evangelische 290 Rthlr., zusammen 727 Rihlr. 71 katholische Kirchen erhielten fuͤr Jahres-Messen einen Stiftungs⸗Fonds von 7376 Rihlr. Elementar⸗Schulen sind vorhanden: katholi⸗

Im Schauspielhause: I) Arriver à propos, vaudevilfe en 2) La preimere représentation de: Le cabaret de Lustueru, 3) Le Parrain, comédie en! acte-

acte. vaude ville noaveau en 1 acte. par Serihe.

kewo Kziesen

Koͤnigsstaͤdtisches Theater. - Donnerstag, 7. Juni. Zum erstenmale: Wilhelm T9

Morgen

68 riefe, so wie die Ertheilung von Empfangs⸗ ong Sungen (Recognitionen) für die eingelieferten an die Masse ein Liquidations. Termin auf 4)

LE Anumeldungen geschchen in Lübeck im elden, al egittmtren und de dc vel An⸗—⸗ omptoir de . So 8 weisung he L“ 8 genannten Ab.* LEoö ampfschifffahrts⸗Gesellschaft. wesenden für todt erklärt werden, ihr Vermögen aber . ) der sich legitimirten Erben oder eventual. dem Fiskus D 8 8e P;1 8 Pac kK e t fah rj i zugesprochen wird. zwischen Ko benhage nu Kiel und zwischen Tergau, den 1. Rovember 1837. Kopenhagen und Lübeck. Königl. Preußisches Landgericht. Das bekannte Dampsschiff „Fredericek ““ Capt. P. M. Hefs, setzt seine Reisen zwischen obenge- nannten Oertern regelmäfsig fort und geht: UCEenl⸗Citatten. von Kopenhagen nach Travemünde jeden Montag Demuach der grrichtlich bestätigte Kurator über das Nachmittag um 3 Uhr präclse, Vermögen der vier abwesenden Bruderkinder und Er⸗ von Travemünde nach Kopenhagen jeden Dienstag ben des im Jahre 1779 verstorbenen Abraham Hagen, Nachmittag um 6 Uhr präcise, namentlich: von Kopenhagen nach Kiel jeden Freitag 1) der Katharina Juliane Hagen, alias Anna Marie um 8 Uhr präcise, 8 Hagen, verehelichte Räthin Hagendorff; von Kiel nach Kopenhagen jeden Sonnabend Abend 2) des Friedrich Hagen; um 7 Uhr präcise, ab. 3) des Fohaan Adam Hagen, welcher Sergeant beim Reisende können ihre Equipagen mit sich fübhren Rostowschen Infanterse⸗Regimente gewesen, und Nähere Nachricht ertheilt: ons, ferner die B / ;0 e. des Samuel Pagen, welcher in Wüepsk in der in Kiel der Herr K. rergütnt ie Baarzahlung der Prämien und den 10. September d. J., Morgens 9 Uhr, Lehre gewesen; folger, und igen nach Maßgabe jener Bekanntmachung ver dem H . ich 8bei Ein Lübeck D. G. Witte

A. Christiani, Nach-

In Vertretung des Redacteurs: Wentel. Gedruckt bei A. W. Hayn

Beilage

en Rathe um die Erlassung einer