1838 / 198 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Sa p% 825 71948929

feindseligen Benehmens gegen die Minister, seine ehemaligen ogin von Schleswig⸗Holstein⸗Sonderburg⸗Gluͤcksburg vss ug .. 8 11“*“*¹ sj inmi ich lche am 15. Oktober d. J. eröff t werden 1 1, 9468 8 v1161“ en habt. Wenn der erste Anführer, den Ibr hattet, sich Gang der Ereignisse in Persien eine bewaffnete Einmischung Anstalt errichten, welche a . net we Kollegen, worin er die eifrigsten Tories noch bei weitem uͤber⸗ escgter auf dem Koͤnigl. Dampsschiffe „Kiel“ von hier ab. . ginde hewieseaargn der dem siegrrichen Soldaten zu Theil wird, so von Seiten 88 Regierung dieser Präsidentschaft nothwendig und die Zoͤglinge nicht nur fuͤr die Anforderungen bei der bietet. Der Courier nennt ihn einen politischen Harlekin Der Köni begleitete die hohen Reisenden an Bord. Luzern, 10. Juli. Es ist eine Zuschrift von Landamm ben Dich, daß Ihr, indem Ihr Euch an seine Tugenden erinnert, in gemacht hat. Man kennt nicht genau die Veranlassung zu den Staats⸗Pruͤfung, theils selbst, theils mit Benutzung der unt⸗ und erklaͤrt es fuͤr beispiellos, daß ein Parlaments⸗Mitglied 8 „o Sn. und Rath von Schwpz bei der Tagsatzun angekommen der ganzen Welt beweisen werdet, daß Ihr stets die von ihm außerordentlichen Vorbereitungen, die in der Indischen Marine versität, gehoͤrig ausbilden, sondern sie auch in das praktisch, einen Antrag auf Vorlegung geheimer Instructionen, wenn die , 22 9 - 3 8 * 88 jene ihre Bereitwilligkeit erklaͤren, eine Lands, Gemeinte dein bagzbenen Lehren treu bewahrt und den Weg der Ehre und der Treue, getroffen werden. Etwas Ernstliches muß vorgefallen seyn, sonst pharmazeutische Leben nach seiner ganzen Ausdehnung einfuͤh⸗ Minister erklarten, der oͤfeniliche Dienst koͤnnte dadurch Schaden 8 8* 8s ch 14 8 5. Herrn Holdener unter eidgenoͤssischem Schutz abhalten zu da ben sein 1⁸ Ies ver. 2— wuͤrden nicht so viele Schiffe den Befehl erhalten haben, nach ren soll, um die Luͤcken auszufuͤllen, welche der gewoͤhnliche leiden, bis zur Abstimmung getrieben haͤtte, wie es neulich ord. Muͤnchen, 12. Juli. (Nürnb. Korr.) Ihre Majestaͤt sen. Zugleich kuͤndigt das Comité in Einsiedeln die Absicht der der Erste seyn e anr stets bei Euch seyn werde. Da jedoch zur Er⸗ dem Persischen Meerbusen unter Segel zu gehen. Einige sa⸗ meist zu einseitige Bildungsweg in diesem Fache zu lassen pflegt. Brougham mit seiner Motion in Bezug auf die dem Britischen die Kaiserin von Rußland trifft zuverlaͤssig zwischen dem 20sten ͤußeren Bezirke, sich zu konstituiren, an. In Folge dieser Ei ich des Sieges der Gehorsam unerläßlich jst, so hoffe gen, Herr Macneil, der Britische Minister⸗Resident, habe 1 Geschwader an der Spanischen Kuͤste ertheilten Instructionen und 23sten d. M. hier ein, haͤlt sich zwei de auf, und begiebt gaben wurde die Schwyzer Sache wieder an die Kom misso langana Ihr die Befehle Eurer Anführer mit der durch den Befehl erhalten, den Persischen Hof zu verlassen, oder Duͤsseldorf, 7. Juli. Deichwesen. Da das gethan, was selbst dem Toryistischen Grafen Mountcashel so sich sodann nach Tegernsee, von wo aus Aller oͤchstdieselbe die gewiesen, welche sich sogleich damit beschaͤftigt, und sich vereinien 1ch’ Militai;⸗Gesetze vorgeschriebenen Pünktlichkeit ausführen habe dies freiwillig gethan, in Folge gewwisfer Vorgaͤnge, die Franzoͤsische Dekret uͤber die Organisation der Deichschauen unrecht erschienen sey, daß derselbe sich nicht damit begnuͤgt Molkenkur in Kreuth gebraucht. Auch Ihre Majestaͤt die ver⸗ hat, der Tagsatzung im Sinne des Mehrheits⸗Gutachtens Vae nadet; denn ich mache Jeden für das geringste Versehen den Britischen Interessen nachtheilig und mit der Britischen zwischen Neuß und Rheinberg, auf dem linken Rheinufer, 8 sich, * der Herzog von Wellington und andere Tories, wittwete Kaiserin von Oesterreich wird erwartet. Ihre Maje⸗ schlaͤge zu hinterbringen, die in den Ausdruͤcken uͤber Schag mrantwortlich, S henn e F. Ehre unvertraͤglich seyen. Man sagt, der Capitain Hennel in 22. Januar 1813 wegen der, gegen mehrere Bestimmungen 8 . 1 8 i igi 20. . er „se g vn. ; M . 88 ; 8 7 * Fihncsern desnzne inshen fonden daß er Bceadezr vis dan er din üniai Cherce tanme am 2l. Jul ia Fnmphene senenter dasfalen solen. -. aegenee Rengus; 1n der e up etehnene aüssen RZeshee gabz zen Sefcn erden En Seh erholen, meser esedhn eopahenden Rin aee nes e avcfuhuns, gaan, 4 8 * 2 . b 8 3 8 1 92 O 7 d d 1 zige b ve 1 9 3 99 m, 2 1 1“ da Fsgesn s die Londoner Docks von den hier anwe⸗ 1“ Luzern, 1I1. Juli. Auf die Vereitwilligkeits⸗Erklixme Ses ger nge, za mefenan, 1 fhchen⸗ ae ag, 86 198 im Persischen Golf zu stellen. Hiernach wuͤrde es scheinen, daß vom 7. Mai d. J., zur Verbesserung des Deichwesens dieser senden Kroͤnungs⸗Botschaftern besucht; der Vorsteher und die Dresden, 16. Juli. Ihre Koͤnigl. Hoheit die der Regierung von Schwyz hat die Kommission folgenden Van⸗ uch jernen, daß es nicht leicht ist, in das Herz eines Rovalisten es in unseren Verhaͤltnissen zu Persien, die seit laͤngerer Zeit Uferstrecke, eine andere Corporations⸗Einrichtung zu bestimmen Direktoren empfingen dieselben am Eingange und bezeigten ih⸗ Kronprinzessin von Preußen ist, aus Schlesien kommend, gestern schlag an die Tagsatzung uͤbergeben: Die eidgenöͤssische Tagso tine Leidenschaft zu verpflanzen, welche die Schwäche von Männern ein drohendes Anschen hatten, endlich zu einer Krisis gekom⸗ geruht, nach wescher fuͤr dieselbe 6, zum Schaubezirk Uerdin⸗ nen alle moͤglichen Aufmerksamkeiten. Die fremden Gaͤste nah. Nachmittag im Sommer⸗Hoflager zu Pillnitz angekommen, wo⸗ zung, in Erwaͤgung, daß durch die gewaltsame Stoͤrung de iheweisen würde, die sich freiwillig zur Vertheidigung einer so gerech⸗ men wäaͤre, und daß wir durch Aufstellung einer bewaffne⸗ gen verbundene Deichschauen, Heerdt, Uerdingen, Friemersheimnm,

men der Reihe nach die Droggerie⸗, Zimmet⸗, Thee⸗, Seiden⸗ selbst auch Ihre Koͤnigl. Hoheit die Prinzessin Amalia am Kantons⸗Lands⸗Gemeinde von Schwyz, den 6. Mai am Rothen ulen Sache erboten haben! Sehet, mit welcher Treulosigkeit sie ver⸗ ten Macht das Ansehen aufrecht erhalten muͤßten, das Homberg, Orsey und Moers, letztere fuͤr das besonders einge⸗ und Taback⸗Magazine, so wie die ungeheuren Weinkeller in 13ten d. M. Nachmittags von Franzensbrunn wieder ange⸗ thurm der Landsfriede verletzt worden; daß bei der Lands⸗G. Mahren, indem ie, 5esm be uns kraft der Vertraͤge gebuͤhrt. Ein Buggulow aus deichte Schutzgebiet dieser Stadt, errichtet werden. Ueber die am 8 d Töchter 8 Fv dem Persischen Golf hat jene Nachrichten uͤberbracht, die Deichschutz Theil nehmenden Grundstuͤcke 2

8

Augenschein, uͤber welche letzteren sie besonders ihr Erstaunen langt ist meinde vom 17. Juni eine große Zahl von Buͤrgern durch drauen un 8 . 2 8 8 „b 82 k.* 1 ¹ 6 1 8 araus znen, w Ih 8 ¹ ausdruͤckten. Nach zweistuͤndigem Aufenthalt in den Docks be⸗ Nach den heute Nachmittag eingegangenen Nachrichten, damals in Schwyz obgewalteten Umstaͤnde zu erscheinen abge ten aerereeeee 11“ * Jor von Wichtigkeit gewesen seyn muͤssen, da sogleich eine Raths⸗ ster und uͤber deren Besitzer Mutterrollen aufgenommen und mit Zu⸗ gaben sie sich in die Wohnung des Ober⸗Aufsehers, Herrn werden Ihre Majestaͤten der Kaiser und die Kaiserin von Ruß⸗ halten worden; daß es in dem Interesse gesammter Eidgenos 8escanchblederführertschsten Anssdtermagen weeee üm⸗ Versammlung gehalten wurde, um uͤber die unter den gegen⸗ ziehung der Interessenten festgestellt. Stimmfaͤhig sind solche Grund⸗ Downie, und nahmen dort ein von den Direktoren veranstalte⸗ land, von Fuͤrstenstein in Schlesien kommend, morgen fruͤh hier senschaft, voraus aber des Standes Schwyz selbst liegt, recht balh en Euch etwa machen sollten, mit Verachtung zurückweisen. Die Aufrecht: wärtigen Umstaͤnden zu ergreifenden Maßregeln zu berathen. besitzer, deren beitragpflichtiger Katastral⸗Rein⸗Ertrag 20 Rthlr. oder Der Marschall Soult, der die Lon⸗ eintreffen. Ihre Kaiserl. Hoheit die Prinzessin von Oranien dieͤffentliche Ordnung wieder herbeizufuͤhren; daß es der Tagsatzung altung der Fueros und des Friedens, die sie Euch versprechen, ist nur ein BWir koͤnnen nicht unterlassen, das Benehmen unseres Ober⸗Be⸗ mehr betraͤgt. Diese waͤhlen auf ihren Versammlungen (Erben⸗ 5 schon fruͤher besichtigt hatte, schiffte sich an dem⸗ ist heute unter dem Namen einer Graͤfin von Buͤren hier an⸗ daran gelegen seyn muß, saͤmmtliche VBuͤrger des Kantons Schwyz be wwMittel, dessen sie sich bedienen, um Euch einzuschläfern und zu täu⸗ fehlshabers streng zu tadeln, da er sich aus der Praͤsidentschaft tagen), unter Genehmigung der Negterung die Deich⸗Direc⸗ elben Morgen in Whitehall an Bord eines Dampfboots nach gekommen. rat gra. LI“ der Ausuͤbung verfassungsmaͤßiger Rechte zu schuͤtzen; nach Verneh lchen; denn sobald sie ihren Zweck be Ihr sehen, entfernt hat, ohne etwas uͤber das Ziel seiner Reise zu hinter⸗ tion, welche aus einem Deich⸗Grafen, 2 Deputirten und meh⸗ den West⸗ und Ostindischen Docks ein und ließ sich auch dort gn EEIEW mung deruͤngst aus dem Kanton Schwyz eingegangenen Schreiben ihie se glesc⸗ Furien . 89 2, essrsen. 8*† 109 Ades ic; lassen. Er hat sich fingeschifft, aber Niemand weiß, wohin, reren Heimraͤthen besteht. Zur Uebernahme der Deich⸗Aemter alles Sehenswuͤrdige egen ALLSAIeEEe 11 e, Fnlr egenwart gerade jetzt von der groͤß⸗ auf ein Jahr ist jedes Mitglied der Corporation und die Ge⸗

Die Morningh Karlsruhe, 12. Juli. Die Ankunft Sr. Kaiserl. Hoheit beschließt: §. 1. Es soll, in Aufrechthaltung der von den eis, ende Wesen zu vernichten und Alles bis auf die Hütte des Hirten und doch waͤre seine se schnel ns. deren, Tne .“ nungs⸗Botschaftern gegeben. Schwyz hergestellt worden. §. 2. Anstatt der Kantons⸗Ge⸗ in Schlachtfelde zu sterben! Hauptquartier Estella, den 2z7. Juni sind: „Semiramis“, „Hugh“, „Lindsay“, „Hastings“, stimmfaͤhigen Mitgliedern kein anderer Vertheilungs Maßstab fenee ahers gis ken; aügzaanzen; sene dien und Gülee en Entlassung 1ecHchee des Krehefnrtr vIEbee dem Schutze eidgenoͤssischer Repraͤsentanten, nach vorhergegan- Tuͤrkei. Fall, so wuͤrde der „Mahe“ die Depeschen uͤberbringen. Es dereien aber nur mit der Haͤlfte ihres Ertrages angesetzt. Bi

„Von Gottes Gnaden Wir Friedrich Wilhelm, Kurprinz und gen Wahlen vorzunehmen. §. 3. Diese Lands⸗Gemeinde wirz uͤhigendere Nachrichten aus Alexandrien eingegangen, und geheim betrieben wird, da das Geruͤcht die Dinge tausendfach Fragen sind die Erbentage und Deich⸗Directionen unabhaͤngige Soult befindet, ist von dem Franzoͤsischen Unterrichts⸗Minister, gen, mit völliger Verkennung ihrer verfassungsmäßigen Befugnisse, Beamten, welche der Lands⸗Gemeinde vom 6. Mai vor estan Elegyptischen Kriegsschiffe, welche in See gegangen waren, sind Regierung nichts Besseres thun kann, als die wahre Ursache 9 ünr 3 1 1 inanz⸗Gesetzgebung. 3 London und Edinburg anzufertigen. ihrer Eröffnung vorgelegten Finanz⸗Gesetz⸗Entwurfe unstatthafter⸗ zirks⸗Lands⸗Gemeinden, ebenfalls in Gegenwart und unter den lende Ankunft eines Englisch⸗Franzoͤsischen Geschwaders, womit 1 Heute Abend findet in der Guild⸗Hall das Diner statt, ten, von ihrer Verirrung zurückzukommen und die Bahn ihrer Ver⸗ Verfolgung wegen der am 6. Mai stattgehabten Störunz üer hat die bestimmtesten Versicherungen gegeben, daß er gierung empoͤrt. Sie waren bereits bis 6 Leguas von hier vor⸗ wie in den meisten Laͤndern, ruhende Abgabe, stellt es auf einen

12 1“

1sces9s418 ,.,

ost findet sich zu der Erklaͤrung veran⸗ des Großfuͤrsten Thronfolgers von Rußland wird hier am genoöͤssischen Staͤnden der Verfassung des Kantons Schwyz er, ören beschlossen haben. Ewiger Haß diesen Ungehenern Las⸗ ten Wichtigkeit. Die Schiffe, welche sich laßt, daß Graf Stroganoff nicht zu dem Diner eingeladen ge⸗ 3. August erwartet. theilten Garantie, die verfassungsmaͤßige Ordnung im Kanton Ffun egaan Ausdauer kämpfen, 88 zu sisge Sss g moͤglich nach dem Persischen Meerbusen begeben sollen, pflichtet. Die Deich⸗Lasten werden, insofern von saäͤmmtlichen wesen sey, welches der Fuͤrst von Ligne am Sonntage den Kroͤ⸗ Kassel, 14. Juli. (Kass. Ztg.) Ehe in d b Sibu 9 B 2 8 g 86 n. S.eehesnse meinde vom 6. Mai ist daher eine neue Kantons⸗Gemeinde sss. Rafael Maroto.“ „Cote“, „Tigris“, „Mahe“ und „Grant“. Es heißt, die beschlossen wird, nach dem Katastral⸗Rein⸗Ertrag der betheilig⸗ Am Sonnabend ist der Herzog von Leeds im 63sten Jahre ibung sammlung der Landtags⸗Kommissar zur einzuberufen. Von derselben sind, in Gegenwart und unter ‚SBBBerenice“ solle ebenfalls ausgeruͤstet werden. Waͤre dies der ten Grundstuͤcke und Wohn⸗Gebaͤude vertheilt, die 5 seines Alters mit Tode abgegangen; seine Titel und Guͤter erbt Restript Sr. H 1] 111“ 8. ohe gener freier Wahl von Stimmenzaͤhlern, die verfassungsmaͤßi⸗ Konstantinopel, 27. Juni. (Allg. Ztg.) Es sind be⸗ thut uns des Publikums wegen leid, daß diese Angelegenheit so, auf die der Regierung vorbehaltene Entscheidung uͤber technische Jahr alt. heseag 1 Mitregent von Hessen, thun hiermit kund und zu wissen: Als die r 7 . ; ; 221. . 7 g ; 1 1 Herr Philarete Chasles, der sich im Gefolge des Marschall dermal versammelten Landstände nach mehrmonatlichen Verhandlun: Sonntags den 22. Juli am Rothenthurm unter Leitung der ülles nimmt hier wieder einen friedlichen Anschein. Die aͤrger macht, als sie wirklich sind. Wir glauben daher, daß die Behoͤrden in Deich⸗Angelegenheiten. Herrn von Salvandy, beauftragt worden, eine Denkschrift uͤber durch die einseitig bewirkte Abänderung eines ihrer Mitwirkung nicht den, abgehalten. §. 4. Nach Abhaltung der Kantons⸗Lands⸗ reistens in ihre fruͤheren Stationen zuruͤckgekehrt, wozu wohl zu den gegenwärtigen Vorbereitungen bekannt zu machen.“ .“ S ih in. den jetzigen Zustand der Universitaͤten von Orford, Cambridge, unterliegenden Einnahmevostens die Beistimmung zu dem alsbald nach Gemeinde sind in der verfassungsmaͤßigen Frist auch die Be⸗ ie Erklaͤrungen der fremden Konsuln und die nahe bevorste⸗ GA b;, Aneryrika u“ 1“ 8 1b ö . r t setz ¹ b 1 1 8 Vi d brik⸗Sal; 1““ Der Vice⸗Koͤnig von Irland, Marquis von Normanby, ist weise bedingten, gestarteten wir noch gnädigst, daß anderweite Vor⸗ Schutze eidgenoͤssischer Repraͤsentanten, abzuhalten. §. 5. Die ehmed Ali bedroht ward, falls er nicht ruhig bliebe, und Quito, 27. Maͤrz. In Riobamba haben sich die Solda⸗ 1 1 ieh⸗ und Fabrik⸗Salz. am Senes von London wieder in Dublin eingetroffen. lagen an die Stände⸗Versammlung gelangten, die ihr Gelegenheit bo⸗ Tagsatzung verlangt, daß jede gerichtliche Untersuchung oder lie Vberhertschaft ber Pforte respektire, beigetragen haben. ten der Garnison mit ihrem Anfuͤhrer Aparicio gegen die Re⸗ Die auf dem Salz als Gegenstand eines Staats⸗Monopols,

flicht u ei lten. Es vFeeg 1 8 : 1egec gntehz agnsen e iae ns hane, dee,e I ünbeheh der Kantons⸗Gemeinde, so wie wegen aller derjenigen Hand. allichss thun werde, was das Mißfallen des Sultans nach gedrungen, als sie mit dem gegen sie abgesandten General Preis, der dessen Gebrauch fuͤr die Viehzucht, besonders fuͤr

welches der Gemeinderath von London den Kroͤnungs⸗Botschaf⸗ höchsten Kenntniß 1 7 . 8 - ß gelangten Beschlüsse, welche in der Stände⸗Sitzung am 1 2 1 8. 1 8 tern giebt. Die beiden Parlaments⸗Haͤuser halten deshalb keine loten d. M. auf die von bE““ lungen, die seither in Folge politischer Meinungen bis auf den ülch ziehen koͤnnte. Unter solchen Umstaͤnden hat das Aus⸗ Daste zusammentrafen und, wie der Praͤsident der Republik, Rindvieh⸗ und Schaafzucht, sehr beschraͤnkt, so ersprießlich er

Sitzung. Die Vorbereitungen zu diesem Feste ließen auf nicht wiederholt die Ueberzeugung aufdringen müssen, daß auch die dermalige heutigen Tag vorgefallen sind, unterbleibe. Sollte diesem be⸗ aufen der seit einigen Wochen im Bosporus versammelten Vincente Rocafuerte, in einer Proclamation anzeigt, voͤllig ge⸗ fuͤr die Ernaͤhrung und den Gesundheits⸗Zustand des Viehes geringen Glanz schließen. Die Zeitungen zaͤhlen schon die Ge⸗ Stände⸗Versammlung in ihrer Mehrheit die unserer Regierung schuldigen stimmten Verlangen nicht entsprochen weeden, so behaͤlt sich die hsmanischen Escadre keine Bedeutung. Diese Escadre, 24 Se⸗ schlagen wurden. Die Verschwoͤrung soll uͤbrigens sehr ausge⸗ auch ist, indem das Salz, durch Fitemanges in das Futter, die richte auf, welche bei dem Diner aufgetragen werden sollten; Rücksichten und eine richtige, den wohlthätigen Absichten der Verfassung Tagsatzung weitere Entschließungen in dieser Hinsicht vor. §. 6. lel stark, wird unverzuͤglich in See gehen, und wie schon fruͤher dehnte Verzweigungen haben, und man behauptet sogar, der Verdauungskraft steigert und besseres Gedeihen hervorbringt. den Eingang machen 120 Terrinen der feinsten Schildkroͤten⸗ entsprechende Anwendung ibrer Rechte und Pflichten noch nicht in dem BDie Tagsatzung waͤhlt die eidgenöͤssischen Repräͤsentanten, welche jemeldet, bloß eine Tour zu den Inseln des Archipels machen. General Otamendi und der Oberst Urbino staͤnden an der 6 itze Es war daher besonders in den Theilen der Monarchie, wo Suppe; dann kommen 60 Schuͤsseln Fisch, Lachs, Meerbutte, vsahoe rsanna dat⸗. Sea 816,i aaden vnserts pardis sdfraeht der Kantons⸗Gemeinde sowie auch den Bezirks⸗Gemeinden bei ipugleich wird aber auch der neue Bouverneur von Tripolis sich derselben. mgiet 85 Ackerbau und Viehzucht einen Haupt⸗Erwerb bilden und auf Schleie, Aal und Weißling; 40 Wildpret⸗Keulen und 80 Huh⸗ ven Fng wir nun auch gnädigst beschlossen haben, aus landes⸗ wohnen sollen. §. 7. Der Vorort und die eidgenoͤssischen Re, llarauf einschiffen, um auf seinem Posten installirt zu werden. daser tsgek zi9n einer häeren Kulturstufe stehen, lebhafter, von mehreren Pro⸗

887

väterli ücksi gere Ahnd r icht eintre⸗ 3 ner und Kapaunen; ferner 30 Franzoͤsische Pasteten, 30 Tau⸗ 2eferehe ed ets . e e ix 1c 82 E“ praͤsentanten sind mit der Vollziehung dieses Beschlusses beauf Pamit diese Installation nicht falsch ausgelegt und das Erscheikg— A A adan v. vinzial⸗Staͤnden zur Sprache gebrachter Wunsch, den Salz⸗ ben⸗Pasteten, 30 Schinken, 30 Zungen, 2 Rinder⸗Lendenstuͤcke, finden, jede weitere, den ohnehin so beträchtlichen Kosten⸗Aufwand tragt. Dieser Vorschlag wurde in der heutigen Sitzung der zen eines Kriegsschiffes vor Tripolis, mit Aschkiar Pascha an 6 Verbrauch fuͤr das Vieh im Interesse der Landwirthschaft er⸗ 10 Rindsbraten von Rumpf und Rippen; sodann 45 Schuͤsseln zwecklos steigernde Verhandlung mit der dermaligen Stände⸗Versamm- Tagsatzung mit 13 Stimmen (Zuͤrich, Zug, Solothurn, Schaffe Perd (so heißt der fuͤr das Paschalik von Tripolis eben ernannte Fuͤrstenstein, 13. Juli. (Schl. Ztg.) Geburts⸗ leichtert zu sehen, was jedoch bei aller Bereitwilligkeit von Schalthiere und 30 Lammbraten; endlich eine Menge von Mehl⸗ lung aufzuheben und unserer fünftigen höchsten Entschließung vor⸗ hausen, Tessin, Wallis, Genf, Waadt, Thurgau, Appenzell, Pouverneur), den Franzöͤsischen Stationen im Mittelmeere keine tags⸗Feier Ihrer Kaiserl. Majestaͤt der Kaiserin von Seiten der Staats⸗Verwaltung nicht ohne mancherlei Vorherei⸗ speisen, Torten, Kremen, Salaten, Fruͤchten und Eis. zubehalten, was die ungeschmälerte Erhalkung der Rechte unseres Graubuͤnden, Freiburg, Glarus) genehmigttt. nnatze Besorgniß einfloͤße, so hat die Pforte außer der an Rußland. Zur Vorfeier des Allerhoͤchsten Geburtstages tungen, Versuche und Ermittelungen geschehen konnte, insbe⸗ 8₰ Ses ebe ennt 8 vgeenes umeansa—s Kughensg dis Bedüdes bigezchürfastunge⸗ zns E eam e S ehhtjhuaauiral Roussin gemachten Erklaͤrung fuͤr gut gefunden, alle hatten Ihre Majestaͤt am 12ten d. M. zu gestatten geruht, daß sondere um die Sicherheit der Staats⸗Einnahme nicht zu ge⸗ . 8 Hepev örns. dten Unterthanen erheisc ahe nSolches wollen wir 8 dz. 1111“ 1I11A“ emden hier accreditirten Gesandten von dem Zweck der zum die Knappschaft des Waldenburger Berg⸗Amts⸗Distrikts Aller⸗ faͤhrden, die, obgleich die Preis⸗Verminderung einen vermehrten Amsterdam, 13. Juli. In dem hiesigen Koͤnigl. Palaste isi versammelten Landständen erbffnet haben. Urkundlich unserer Tadrid, 5. Juli. (Morning Chronicle.) Die ploͤtz Muslaufen bereit liegenden Flotte, so wie von dem Absenden hoͤchstihnen ein bergmaͤnnisches Gluͤckauf darbringen moͤge. Die Verbrauch erwarten laͤßt, doch wenigstens vorerst nicht ohne werden bereits Anstalten zum Empfange des Großfuͤrsten Thron⸗ böchsteigenhaͤndigen Unterschrift bn az beigedruckten Staatssiegels. liche Abreise der Anleihe⸗Kommissarien Blanco, Polo und Re⸗ Ines Kriegsschiffes nach Tripolis in Kenntniß zu setzen. Eine Knappschaft des genannten Bezirks, uͤber 1200 an der Zahl, Einbuße dabei wegkommt. Indessen konnte uͤber letztere hinwegge⸗ folgers von Rußland gemacht. Se. Kaiserl. Hoheit wird das chehe d Haus des Zaars Peter in Zaardam besuchen, wo ebenfalls Vorbereitungen getroffen werden, um die Erinnerungen an den großen Kaiser dem Russischen Thronfolger auf eine wuͤrdige Weise voruͤberzufuͤhren. Man glaubt, daß der Großfuͤrst am 21sten d. M. hier eintreffen werde. ens’mmm ]

Nqas9 J3N. atammas. ⸗. elgten..e oo üwalg den Bruͤssel, 13. Juli. Einige Belgische Zeitungen, an deren Spitze der Observateur und der goperier de la Meuse stehen, haben den Plan entworfen, dem Franzoͤsischen Pair Grafen von Montalembert, dessen klerokratische Ansichten be⸗ kanntlich mit denen des „Courrier de la Meuse“ uͤbereinstim⸗ men, zum Danke dafuͤr, daß er sich der Belgischen Sache in der Pairs⸗Kammer so warm angenommen, eine Medaille praͤ⸗ gen zu lassen, wozu bereits 20 Fr. beim „Observateur“ und eben so viel beim „Courrier de la Meuse“ eingegangen sind. Der Commerce Belge macht bemerklich, daß man diese Hul⸗ digungen vielmehr denjenigen Belgischen Abgeordneten sollte zukommen lassen, die sich bereits im Jahre 1831 zu einer Beit also, wo noch eine groͤßere Gefahr damit verbunden war Artiken widersetzt haben.

Luͤttich, 13. Juli. Das Journal de Liège berichtet

der Annahme der 24

uber ein so eben erschienenes „Sendschreiben eines katholischen Priesters an Herrn van Bommel, Bischof von Luͤttich.⸗“ Die⸗

sies Sendschreiben, bemerkt das genannte Blatt, unverkennbar

aus der Feder eines Geistlichen geflossen, zeigt dem Herrn Bi⸗ schef zuf das Deutlichste, wie wenig er seiner Dioͤzese mit dem eriels wves Gehorsams gegen den heiligen Stuhl vorangehe,

indemn er schh vielmehr beständig Handlungen des Widerstandes

und er Mhweichang von der geistlichen Disziplin gestatte. 82 Danemark. Keogench rr, 2. Juli. (Alt. M.) Heute Nachmittag um 2 Uhr verliclh Sea Kutserl. Hoheit der Großfuͤrst⸗Thronfolger uner⸗ wartet Kovengugen machnem er erst in den letzten Tagen seine Gemaͤcher in dar Fhrsfhtngharz mit denen in der Amalienburg zrtauscht hatte Der Kimg und die Prinzen des Koͤniglichen Zuuses geleiteten se er Brr ves „Hercules“, wo unter dem Duamer der Kancnen erger so ben von Westindien heimgekehr⸗ ner Brigg und dem er in den Mastkoͤrben postirten Mamesen vom hohen Retenvalescenten der herzlichste Abschied gnammen ward. Kaum hatte ber mit seiner Umgebung men „Hercules“ verlassen, so begann dieser zu feuern, bis der Kncg das Land erreicht hatte, worauf auch von der in der Feene scham mit vollen Segeln majesteͤtisch dahinschwebenden Mufssischan atte der Donnergruß vernommen ward. Bald war alles guf dem „Herkules“ zur Abreise geordnet, die Musssche Flagge ward aufgehißt, und in demselben Augen⸗ 132 vexe. es von der ver. her, deren Donner o vnposarter war, da er vielfach durch das Echo wiedergegeben word. Pulverdemaf bedeckte fast die ganze Rhede, so daß man ult die Räder des „Herkules“ zu arbeiten schiedsgruß, den die Mannschaft dessel⸗ ihrer Huͤte der am Strande befindlichen ren vermochte.

4 8 Uhr reiste die verwittwete Her⸗

lischen Kunst, gegruͤndet werden soll.

So geschehen zu Wilbelmshöhe am 12. Juli 1838. (L. S.) Friedrich misa nach Paris wird einer Depesche des Generals Espartero illion Piaster ist von dem ruͤckstaͤndigen Tribut Mehmed Ali's versammelte sich daher heute in der Naͤhe des Schlosses, und sehen werden, und nachdem eine Beimischung gefunden wor⸗

Wilhelm. vdt. Hanstein.“

Der Landtags-Kommissar wollte eben ein zweites Akten⸗ stuͤck verlesen, als Herr v. Eschwege zu ihm trat und ihm einige Worte sagte. Der Landtags⸗Kommissar hielt inne und sagte, er muͤsse um eine kurze Pause der Verhandlungen bitten, werde aber sogleich wieder eintreten. Als er zuruͤckkehrte, verlas er die hoͤchste Vollmacht, welche ihn ermaäͤchtigt, die Staͤnde⸗Ver⸗ sammlung zu entlassen, und fuͤgte hinzu: „Im Namen Sr. Hoheit, meine hochzuverehrende Herren! erklaͤre ich hiermit Ihre Versammlung fuͤr entlassen.“ Die Mitglieder und das Publikum entfernten sich.

Wiesbaden, 13. Juli. (Frankf. Journ.) Gestern kam der Prinz Wilhelm von Preußen zu einem Besuch bei dem Herrn Grafen von Teck von Koblenz hier an. Se. Koͤnigl. Hoheit wurden von dem Herrn Grafen in Ihrem Hotel zu den vier Jahreszeiten zum Mittagessen eingeladen, welchem auch die Frau Herzogin von Nassau Koͤnigl. Hoheit und der Koͤnigl. Wuͤrttembergische General⸗Lieutenant, Fuͤrst von Hohen⸗ lohe-Kirchberg, beiwohnten. Nach aufgehobener Tafel setzte der Prinz, begleitet von dem Herrn Grafen, welcher ihm eine Strecke das Geleite gab, seine Reise nach Frankfurt a. M. fort. Spaͤt in der Nacht traf der Erbprinz von Oranien mit Gefolge hier ein und nahm sein Absteige⸗Quartier im Gasthaus zu den vier Jahreszeiten; heute sind saͤmmtliche hohe Herrschaften von der Frau Herzogin von Nassau zu einem Diner auf dem im Ge⸗ birge gelegenen Jagdschlosse „zur Platte“ eingeladen. Am verflossenen Mittwoch beehrten der Herr Graf von Teck mit den beiden Graͤfinnen Ihren Toͤchtern und Ihrem Gefolge den bal paré im Kursaal mit Ihrer Gegenwart und geruhten, dort laͤngere Zeit zu verweilen. Se. Durchlaucht der Herzog von Nassau werden, eingetroffenen Nachrichten zufolge, in v wo es Ihnen gefaͤllt, noch 14 Tage verweilen.

Frankfurt a. M., 15. Juli. Die hiesigen Blaͤtter enthalten eine Aufforderung des Comités unseres Saängerfestes, die Mozart-⸗Stiftung betreffend, die hier zur Unterstuͤtzung duͤrftiger Musiker so wie uͤberhaupt zur Foͤrderung der musika⸗

Luͤbeck, 14. Juli. (N. Hamb. 349.) 21 Kanonenschuͤsse verkuͤndigten in diesem Augenblicke die Abreise des Großfuͤrsten Thronfolger uͤber Luͤneburg nach Hannover. Derselbe langte gestern um Mittag hier an und stieg im „Hotel du Nord“ ab, wo eine zahllose Menschenmasse ihn mit Hurrah empfing. Die Spuren der Unpaͤßlichkeit sind noch keinesweges verwischt, viel⸗ mehr fuͤhlte der Prinz sich so matt, daß er sich gleich nach sei⸗ ner Ankunft zu Bette begab; aus diesem Grunde sind auch alle Empfangs⸗Feierlichkeiten auf desfalls geaͤußerten Wunsch unterblieben.

Oesterreich.

Teplitz, 15. Juli. Der vormalige Franzoͤsische Gesandte am Wiener Hofe, Graf de la Feronaye, ist am I1ten d. M. aus Paris und gestern der Marschall Marmont, Herzog von

““ uA14“ 1u1“

zugeschrieben, worin derselbe erklaͤrt, daß er in vierzehn Tagen Guevara, Onate, Tolosa, Estella oder irgend einen anderen Ort in den Baskischen Provinzen einnehmen koͤnnte, nur muͤsse man ihm zuvor Geld und Vorraͤthe fuͤr die Armee senden, in—⸗ dem es durchaus nothwendig sey, daß seine Soldaten in einem Lande, wo sie als Befreier erscheinen sollten, alle ihre Beduͤrf⸗ nisse baar bezahlten. Die Kommissarien sind ermaͤchtigt, An⸗

guͤnstig sind. Die Regierung bietet unterdeß Alles auf, um den Forderungen des Ober⸗Befehlshabers zu genuͤgen, und es sind bereits 2 ½ Million Realen, 10,000 Uniformen, 20,000 vur. den und 24,000 Paar Schuhe an die Nord⸗Armee abgesandt worden. 1

Ein Streit zwischen der Corporation von Madrid und der Regierung kann uͤble Folgen haben. Der Gegenstand des Streits, die Erbauung eines neuen Hauses in einer der Stra⸗ ßen der Hauptstadt, ist zwar an sich unbedeutend, hat aber durch die Hartnaͤckigkeit, womit beide Theile bei ihrem Willen behar⸗

ration Vorkehrungen getroffen hat, dies zu verhindern. Die Folge hiervon war, daß gestern die Baustelle von Sei⸗ ten der Corporation durch National⸗Gardisten und von Seiten der Regierung durch Alguazil's bewacht wurde. Handelte es sich um einen bloßen Streit, der durch die geeigneten Gerichtshoͤfe entschieden werden koͤnnte, so waͤre nichts zu befuͤrchten; allein bei den letzten Munizipal⸗Wahlen wurde die gegenwaͤrtige Corporation von den Bewohnern der Hauptstadt gegen den Willen der Regierung ernannt, und es sind daher starke politische Gruͤnde vorhanden, welche die Un— einigkeit der Parteien naͤhren. Es heißt, die Corporation sey entschlossen, nicht nachzugeben, ja sie soll selbst so weit gegangen

selbe thun wuͤrde, im Falle die Regierung die von ihr gegebe⸗ nen Befehle mit Gewalt zur Ausfuͤhrung bringen wolle. We⸗ gen dieser unbedeutenden Angelegenheit wurde vorgestern ein

Kabinets⸗Rath gehalten, der fast den ganzen Tag waͤhrte.

Blarcelona, 29. Juni. Der General⸗Capitain, Baron

von Meer, ist mit seinem Generalstabe und einem Detaschement Kavallerie hier angekommen. Er befindet sich unwohl. Seit seiner Ankunft sind 8 bis 10 Mann von der mobilen Na⸗ tional⸗Garde von Martorell verhaftet und ein Kaffeehaus ist geschlossen worden.

Der Typhus herrscht hier noch immer und scheint noch im Zunehmen zu seyn.

Aus Solsona schreibt man, daß die Karlisten unter Ros d'Eroles von der Seite von Trempe her erschienen seyen, um sich dem Einbringen der Aerndte zu widersetzen, die Garnison habe sie aber so empfangen, daß ihnen wohl fuͤrs Erste die Lust zu einem aͤhnlichen Versuche vergangen seyn moͤchte. Spanische Graͤnze. Der General Maroto hat bei Ueber⸗ nahme des Kommandos der Karlistischen. Armee nachstehende Proclamation an die Truppen erlassen:

„Freiwillige! Als der König, unser Herr, mich zu Eurem Füh⸗ rer zu ernennen geruhte, da war nichts schmeichelhafter füͤr mich, als

Ragusa, hier angekommen.

die Erinnerung an die Tapferkeit, die Ihr in allen Gefechten mit dem

ngezahlt worden.

Aegypten. ““

In einem im Juni geschriebenen Briefe des Herrn orn aus Kahira heißt es: „Der Nil hat in diesem nige Tage vor der gewoͤhnlichen Zeit zu steigen begonnen, und e alten Aegypter meinen, er werde in diesem Jahre einen sehr phen Stand erreichen. In diesem Falle ist er eine noch gro⸗

e Segnung fuͤr Aegypten, weil er dann alle Laͤndereien selbst waͤssert und außerdem Menschen und Thieren eine zweimonat⸗ hhe Ruhe gestattet. Die von den Oesterreichischen Bergbeam⸗ n aus Sennaar eingesandten Proben von Gold erweisen sich gaͤußerst reich. Mehmed Ali hat Jahre lang in jenem Lande ohne daß es gelungen waͤre, so iche Spuren zu entdecken. Es wird bald eine Expedition ab⸗ sandt werden, um das Aufsuchen des Goldes in jener Gegend, ellches im Großen betrieben werden soll, zu beschuͤtzen. nternehmen und die Ausdauer Mehmed Ali's wuͤrden in der hat jedem Lande Ehre machen. Er entdeckt in den Gegenden, eman fuͤr ganz oͤde hielt, Goldminen und verwandelt den Wilden der buͤste in einen friedlichen Bewohner, was seit den Zeiten der Herrscher gelungen war. 6 hat der rechte Mann fuͤr die Wiedergeburt des Landes, und i Beweise vergleiche man den Zustand Aegyptens bis auf die eit, wo er das Paschalik uͤbernahm, mit dem jetzigen. Die Regierung will ihre Baumwolle r zu hoͤheren Preisen verkaufen; die Magazine in Alexan⸗ rien sind daher alle voll gepfropft, und es ist mehr Baumwolle orraͤthig, als zu irgend einer Zeit unter des

ng. Die Dampfschiffe des Oesterreichischen Ll er zweimal monatlich zwischen Alexandrien, Ancona und Triest egelmaͤßige Fahrten machten, werden vom 1. Juli an direkt on Alexandrien nach Triest fahren und in Kandien anlegen, Diese Oesterreichische Compagnie offt, auf diesem Wege die aus Indien angekommenen Briese neunzehn Tagen von Alexandrien nach London schaffen zu koͤnnen nd dergestalt mit den Franzoͤsischen Dampfschiffen zu konkurri⸗ en. Aegypten gewinnt in der Meinur er groͤßere Wichtigkeit.

ordnungen zu treffen, die fuͤr die alten Glaͤubiger Spaniens

ach Gold suchen lassen,

ren, eine unangenehme Wichtigkeit erlangt. Die Regierung hat den Befehl gegeben, den Bau fortzusetzen, waͤhrend die Corpo⸗ Hatriarchen keinem

Pandel ist es jetzt still.

Pascha's Regie⸗ oyd, welche bis⸗

seyn, daß sie bei der National⸗Garde angefragt hat, was die⸗ lm. Kohlen einzunehmen.

anderer Nationen eine im⸗ ahren sah man noch kein inziges Dampfboot in Aegypten, waͤhrend jetzt Englische, Fran⸗ sische, Oesterreichische und Aegyptische Dampfboͤte, zusammen chtzehn an der Zahl, regelmaͤßig in jedem Monat in Alexan⸗ Wann wird die Englische Regierung einen stern”“ erbauen, um in vierzehn Tagen die Fahit u machen und den Fran⸗ boͤten die Besorgung un⸗

Vor fuͤnf

brien ankommen. Great Ea wischen Plymouth und Alexandrien zsischen und Oesterreichischen Damp trer Indischen Korrespondenz zu entreißen? Das Dampfboot Semiramis“ wird kuͤnftig regelmaͤßige Fahrten nach Kalkutta ünternehmen und bei Pointe de Galle anlegen. Die Zeit ist bülso endlich gekommen, wo unsere Indische Dampfschiff⸗Linie bis China ausgedehnt werden kann, denn auf diese Weise oͤnnte die Verbindung mit China am besten bewerkstelligt werden. Aus Indien haben wir nichts Neues; die Furcht vor inem neuen Birmanen⸗Kriege scheint verschwunden zu seyn.“

stin dien.

Bombay, 21. Juni. In der hiesigen Zeitung liest

trat nach eingeholter huldvoll ertheilter Erlaubniß, gefuͤhrt von dem Berghauptmann von Charpentier und begleitet von einem ansehnlichen Musik-Corps beim Beginn des abendlichen Dun⸗ kels in den Schloßhof ein. Die Masse der Fackeln und Gru⸗ benlichter machte einen großartigen Effekt, und als Ihre Ma⸗ jestaͤten auf dem Balkon des Schlosses sich zu zeigen die Gnade hatten, erscholl ein dreimaliges Gluͤckauf, in welches die versam⸗

melte Zuschauermenge freudig einstimmte. Nachdem Ihre Ma⸗ jestaäten durch den Berghauptmann von Charpentier der Knapp⸗

schaft Allerhoͤchst ihr gnaͤdiges Wohlgefallen zu erkennen gegeben hat⸗

ten, verließ das Corps unter dem Schalle der Musik den Schloßhof. Heute wurde sodann der Geburtstag selbst auf dem hiesigen Schlosse feierlich begangen. Nach Beendigung des Gottesdien⸗ stes geruhten Ihre Majestaͤt die Kaiserin eine Gratulations⸗ Kur huldvollst zu gestatten. Gegen 4 Uhr war zur Tafel be⸗ fohlen, zu welcher die anwesenden Behoͤrden zugezogen zu wer⸗ den die Gnade genossen. Bei eintretender Dunkelheit uͤber⸗ raschte eine in der That großartige Beleuchtung des sogenann⸗ ten Grundes mit großen bunten Laternen und Pechpfannen,

und von allen sichtbaren Punkten der Umgegend, bis jenseits

Schweidnitz und Striegau, bemerkte man Freudenfeuer, die den Horizont erleuchteten. Heute, wie gestern, dauerte der Jubel des Volkes bis in die tiefe Nacht ungetruͤbt und ungestoͤrt fort.

die Kaiserin von Rußland den 14ten um 2 Uhr von hier ab⸗ 18 9 EEIWWI1“ 1 eeeshes⸗

Torgau, 9. Juli. Thierschau und Pferderen⸗ nen. Diese fanden wie bisher auf der Domaine Pretzsch in den ersten Tagen des Monats statt, und waren zu jener 52 Stuten aus dem Kreise gestellt, von denen sechs und außer⸗ dem auch einige Kuͤhe Praͤmien erhielten. Am Rennen nah⸗ men 36 Pferde Theil, wovon 27 aus dem hiesigen Kreise, und 7 Praäͤmien empfingen. Der Besuch von Seiten des großen Publikums war minder zahlreich als sonst, wahrscheinlich weil wegen des spaͤteren Termins mancher Landwirth durch uͤber⸗ haͤufte Arbeiten abgehalten wurde. Kuͤnftig wird das Fest in der ersten Haͤlfte des Mai, und zwar bei Torgau selbst, abge⸗ halten werden, fuͤr welchen Fall auch die Stadt⸗Behoͤrde einen Preis ausgesetzt hat.

Stralsund, 12. Juli. Remonte. Auf den im Laufe dieses Jahres im hiesigen Regierungs⸗Bezirk stattge⸗ sundenen Remontemaͤrkten waren 632 Pferde zum Verkauf ge⸗ stellt, von denen 133 Stuͤck fuͤr eine Summe von 12,170 Rthlr. erstanden wurden. Der gezahlte hoͤchste Preis war 180 Rthlr. und der Durchschnitts⸗Preis circa 92 Rthlr. 88 ““

Koblenz, 11. Juli. Weinbau. In allen Wein⸗ bergen an der Unter⸗Mosel sind die Trauben entweder in der Bluͤthe oder in besseren Lagen schon verbluͤht. Alle haben sich bis jetzt noch gesund erhalten. Der Menge nach duͤrfte eine mittlere Aerndte zu erwarten. Von der Guͤte laͤßt sich noch nichts sagen.

Bonn, 12. Juli. Pharmazeutisches Institut.

man heute Folgendes; „Es thut uns leid, zu sagen, daß der

Dr. Clamor Marquart wird hier eine pharmazeutische Bildungs⸗

Dem Vernehmen nach, werden Se. Majestaͤt der Kaiser und

den, welche der doppelten Bedingung entspricht, einerseits das Salz der Gesundheit des Viehes, fuͤr welches dasselbe bestimmt ist, unnachtheilig und auch seinem Geschmack nicht zuwider, an⸗ dererseits aber far Menschen dergestalt ungenießbar zu machen, daß es nicht so leicht wieder von dieser Eigenschaft befreit wer⸗ den kann, ist versuchsweise zur Einfuͤhrung dieser Erleichterung geschritten worden, uͤber welche das durch Kabinets⸗Ordre vom 21. Juni d. J. genehmigte Ministerial⸗Regulativ vom 29. Juni, im 23sten Stuͤck der Gesetz⸗Sammlung, welches zugleich die Ablassung von Salz zu gewerblichen Zwecken gegen geringere

Preise auf einen festeren Fuß bringt, das Raͤhere enthaͤlt. Landwirthe und andere Viehbesitzer erhalten danach auf Be⸗ darfs⸗Nachweisungen, welche gegen Ende des Jahres fuͤr das

folgende Jahr abzugeben sind, ausschließlich zur Viehfuͤtterung zu verwendendes Vieh⸗Salz, bis auf eine jaͤhrlich fuͤr jede Pro⸗ vinz zu bestimmende Quantitaͤt, fuͤr den Preis von 5 Rthlr. die Tonne (also % des gewoͤhnlichen Verkaufs⸗Preises) bei den Salz⸗Debits⸗Stellen, wovon auch die unter der Salz⸗Ver⸗ brauchs⸗Kontrole stehenden Landestheile nicht ausgeschlossen sind, ohne daß dergleichen Salz jedoch auf deren gewoͤhnliches Verbrauchs⸗Quantum in Anrechnung kommt. Den Gewerben, welche Salz als Hauptbestandtheil des Fabrikats z. B. bei ver⸗ schiedenen chemischen Praͤparaten, oder als Fabrications⸗Mittel wie Bleich⸗Anstalten, Papier⸗, Glas⸗, Steingut⸗Fabriken, in ansehnlicher Menge brauchen und sonst die Konkurrenz der Vereinsstaaten bei den dortigen geringeren Salzpreisen nicht wuͤrden bestehen koͤnnen, wurde bisher zwar schon Salz gegen ermaͤßigte Preise abgelassen, indeß sehlte es deshalb an bestimmten Grundsaͤtzen, sowohl in Ansehung der Fabriken, welchen diese Erleichterung zu gewaͤhren sey, als der Preis⸗ Ermaͤßigung, und eben so wenig waren in Bezug auf Vieh⸗ und Fabrik⸗Salz Straf⸗Bestimmungen fuͤr den Fall des Mißbrauchs da, welchem Mangel daher durch die gedachte Kabinets⸗Ordre gleichfalls abgeholfen worden. Der Preis des Fabriksalzes ist kuͤnftig auf 5 Rthlr. fuͤr die Tonne (405 Pfd. Netto) weißes Koch⸗ und Steinsalz und 3 Rthlr. 10 Sgr. fuͤr die Tonne (400 Pfd. Netto) schwarzes und an⸗

deres unreines Salz und Steinsalz⸗Grus festgestellt. Da selbst

diese Preise fuͤr die Haͤrings⸗Salzerei, einen wichtigen Indu-

striezweig in den Ostsee⸗Provinzen und fuͤr die Bereitung von Poͤkelfleisch zur Ausfuhr uͤber See, welche daselbst erst im Ent. stehen ist, noch zu hoch seyn wuͤrden, so bleibt es ausnahm weise bei den dafuͤr bisher schon nachgelassenen noch geringeren Salzpreisen. Da zur Bestreitung des Bedarfs an Vieh⸗ und Fabrik⸗Salz, das schwarze und gelbe Salz, welches auf den Salinen gewonnen wird, mit verwandt werden muß, so wird der bisher nachgelassene Absatz desselben von den Salinen un⸗ mittelbar an Landwirthe und Gewerbtreibende fuͤr Verkaufs⸗ Preise von 3 bis 6 Rthlr. die Tonne, wovon nur die naͤchste Umgegend der Salinen, und nur so viel dergleichen Salz eben vorraͤthig war, Vortheil zog, aufhoͤren. E16“ 1““ 14 MonbinsR

¹

lune. Ugunheh enemn 5.