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haben sich eingefunden, um den Burnu in Empfang men, und die Araber versehen das Lager mit Gerste und wofuͤr sie, auf meinen Befehl, regelmaͤßige Zahlung erhal
Die bis nach dem Bol von Kantorse beendigte Straße ua in wenigen Tagen fuͤr die Wagen bis nach dem Lager *
Arrouch fahrbar seyn. — Konstantine, 4. Okt. Ich hah m Vernehmen nach deag de
n Tische befand sich eine große Menge in viereckige Form schnittene Stuͤcken Papier, ge F
daß der Koͤnig sich durchaus wohl befinde und von Tausende so nahe gesehen worden sey, daß sie sich von dem vortrefflichen Gesundheits⸗Zustande Sr. Majestaͤt durch den Augenschein haͤt⸗ ten uͤberzeugen koͤnnen. Der oberste Handels⸗Rath (conseil superieur de commerce) hielt gestern seine erste Sitzung. Alle Minister waren zuge⸗ en, um, wie der Moniteur sagt, zu zeigen, welche große
Stuͤck Vieh, das er mirbringt, 50 Dollars. Auch sind Prä⸗ mien ausgesetzt, um zur Betreibung der Viehzucht und des Ackerbaues aufzumuntern. Es ist traurig, daß unsere Regie⸗ rung sich nicht darum bekuͤmmert, denn wenn es so fort geht, so werden die Franzosen bald im Besitz des besten Theiles einer der schoͤnsten Provinzen Brasiliens seyn. Eine Kriegs⸗Brigg liegt jetzt bestaͤn⸗ dig im Flusse.“ Die „Times“ bemerkt hierzu: „Diese Verletzung des Brasilianischen Gebiets fand zu einer Zeit statt, wo Frankreich
dienstes besonders an den Tag legen wollen. Wer den Druck der vorhergegangenen trüben Jahre mit erfahren, wer so lange Wort und Gedanfen verstummt, den Wohlstand wie die Ruhe des Hauses gestört sah, wer den Zwang fremder Sprache und aufgedrungener Gesetze gefühlt, wer die Seinigen in die Reiben fremder Krieger für feind⸗ liche Zwecke stellen und die kalte Verhöhnung angestammter Sitte von den Werkzeugen der Tprannei erleben mußte, wer nur Hoff⸗ nungslosigkeit und bange Zweifel auf dem Anutlitz der Mitbürger
ge⸗ — die augenscheinlich zu Anfertigung von Patronen bestimmt waren. Ein Messer und mehrere Scheeren lagen ebenfalls auf dem Tische. In demselben und auch noch in einem anderen Zimmer fanden wir Pulver und Bleikugeln. Die Personen, die um den Tisch saßen, waren Raissan, Bruys, und Dussoubs.“ — Fr. „Lag das Pulver,
ienen, in welcher, mit Ruͤcksicht auf die Beschaffenheit
wung ersagrtgen Aerndte, das Branntweinbrennen waͤhrend der vnonate Januar und Februar 1839 gänzlich untersagt wird.
Eine Reise, die der Koͤnig nach Norwegen machen wollte,
ist um mehrere Tage aufgeschoben worden, doch wird dieselbe,
am nächsten Dienstag angetreten werden.
e. Majestaͤt werde einen Theil des Win⸗
zu nez. Sr
die Regierung der Provinz Konstantine definitiv konstituirt
—
Borgfalt die Regierung den verschiedenen Interessen widmet, die bei 22 berathenden Fragen in Anregung kommen wer⸗ andels⸗Minister fuͤhrte den Vorsitz und von den
den. Der Mitgliedern hatten sich eingefunden: die Mollien, de Freville, von Argout, Dacques Lefebvre, Ganneron, gues, Rondeau, Wustenberg, 84 der Oise), David Vincens, Filleau
Fabrikanten, folgende Fragen vorgelegt: dem Gesetz vom Juli 18317 ereignet,
tel sind anzuwenden? 3) gewuͤnschte
setzung in den Zucker⸗Tarifen hervorbringen? 6) Wuͤrde es zweck⸗
maͤßig seyn, die Erlaubniß zu ertheilen, daß aller nicht fuͤr die
Consumtion in Frankreich gebrauchter Zucker nach fremden Laͤndern exportirt wuͤrde? 7 Ist der Fall so dringend, daß man die Legislatur auffordern muß, eine Frage wieder in Ueber⸗ legung zu nehmen, uͤber die sie erst kuͤrzlich entschieden hat? 8) Ist es nothwendig, der Entscheidung der Legislatur durch eine Ordonnanz vorzugreifen? 9) Wuͤrde eine solche Ordonnanz dem Gesetze von 1814 gemaäͤß seyn, oder koͤnnte sie als eine extra legale Maßregel durch die unumgaͤngliche Nothwendigkeit ge⸗ boten werden? — Obgleich die Sitzung uͤber 5 Stunden dauerte, so hielt sich doch das Conseil noch nicht fuͤr hinlaͤnglich instruirt, um uͤber irgend eine der vorgelegten Fragen zur Entscheidung zu kommen. Zuletzt ward beschlossen, nach der Weise der Eng⸗ lischen Untersuchungs⸗Kommissionen zu verfahren, und die Ab⸗
geeordneten der Kolonieen, so wie die Repraͤsentanten der inlaͤn⸗
dischen Zucker⸗Fabriken persoͤnlich zu vernehmen, zu welchem Ende sich das Conseil auf kuͤnftigen Dienstag vertagte.
„Das Journal du Commerce will ganz neue Nach⸗ richten aus Arenenberg erhalten haben, wonach sich der Prinz Louis Napoleon noch immer auf seinem Schlosse befand und dort auf die Paͤsse wartete, die ihm von dem Kanton Thurgau eingehaͤndigt werden sollen. Obgleich der Englische Gesandte die Paͤsse schon unterzeichnet habe, so scheine doch aus dem Um⸗ stande, daß dem Prinzen dieselben noch nicht eingesandt worden waͤren, hervorzugehen, daß einige Formalitaͤten in Bezug auf lene Paͤsse noch zu vollziehen uͤbrig waͤren. Den Nachrichten aus den Departements zufolge, haben bis jetzt die auf dem Marsche nach der Schweizer Graͤnze begrif⸗ fenen Truppen noch keinen Gegenbefeht erhalten.
Bei Gelegenheit eines Angriffs der „Presse“ aͤußerte sich der Courrier frangais, bekanntlich das Organ des Herrn Odilon Barrot, uͤber die gegenwaͤrtige Stimmung der Opposi⸗ tion in folgender Weise: „Die Spaltung zwischen der Oppo⸗ sition und dem Ministerium ist gegenwaͤrtig tiefer und entschie⸗ dener als jemals. Die Maͤnner des 15. April haben der Koͤ⸗ niglichen Praͤrogative eine “ gegeben, die uns mit der Charte unverträglich scheint. Wir sind bereit, uns gegen die persoͤnliche Einmischung des Koͤnigs in den Staat mit allen Parteien zu verbinden; denn es handelt sich hier um eine oͤffentliche Gefahr, um einen Brand, wo jeder, der Huͤlfe leistet, willkommen ist. Wir fuͤrchten uns nicht, zu diesem Zwecke laut zu konspiriren; denn alle rechtlichen und einsichtsvollen Maͤnner konspiriren mit uns. Die Herren Berryer, Thiers und Guizot sind uͤber diesen Punkt gleicher Meinung mit den Herren Laffitte und Odilon Barrot. Weit davon entfernt, aus Neigung gegen die Per⸗ sonen Krieg zu fuͤhren, vermeiden wir solches vielmehr, viel⸗ leicht mit zu großer Vorsicht. Es widert uns an, uns mit den schimpflichen Dingen zu befassen, an denen unsere Epoche so reich ist. Aber wenn, unseres Erachtens, die oͤffentliche Pflicht es nothwendig macht, dann muß man, wohl oder uͤbel, dazu schreiten. So haben wir den ersten Alarmruf gegen die Spe⸗
kulanten von St. Berain vernehmen lassen, und weit davon glauben wir, Lande einen Dienst geleistet zu haben, den einzig und allein der Redacteur der Presse bestrei⸗
entfernt, eine solche Persoͤnlichkeit zu bereuen,
der Industrie und dem
welches Sie gefunden haben, offen da, oder war es versteckt?“ Antw. „Ich glaube mich zu erinnern, daß es unter dem Bette stand. In zwei Kisten und einem kleinen Kessel fand ich 3000
Herren von Broglie, Gautier, Decazes, Odier, Joseph Perier, Legrand, Boi⸗ Karl Dupin, Vernes, Legrand St. Hilaire, Grete⸗ rin und Desaugiers. Es wurden dem Conseil in Bezug auf die Bittschriften der Kolonieen, der Seestaͤdte und der Zucker⸗ 1) Was hat sich seit um die Noth, uͤber die man sich jetzt beklagt, herbeizufuͤhren? 2) Welche Abhuͤlfsmit⸗ . Wird eine Herabsetzung der Zoͤlle die
Wirkung hervorbringen? 4) Wie hoch soll sich diese Herabsetzung belaufen? 5) Welche Veraͤnderung wuͤrde diese Herab⸗
Kugeln. Außerdem lagen auf dem Bette kleine Pulver⸗ Maaße, die unbedenklich zur Anfuͤllung der Patronen gedient haben.“ — Fr. „Haben Sie Raban und die andern Angeklag⸗ ten gefragt, weichen Gebrauch sie von dem zerschnittenen Pa⸗ piere zu machen gedaͤchten?“ Antw. „Sie weigerten sich, mir⸗ daruͤber, so wie uͤber den Gebrauch der Patronen und Kugeln eine Antwort zu ertheilen. Waͤhrend ich bei Raban war, trat Dubosc ein. Man durchsuchte ihn und fand verschiedene Pa⸗ piere und eine mit Kapseln angefuͤllte Schachtel. Auf mein Befragen erklaͤrte Dubosc, daß er in Geschaͤften zu Raban ge⸗ kommen sey.“ — Dubosc: „Ich gab dem Herrn Polizei⸗ Kommissarius sogar Aufschluß uͤber dies Geschaͤft. Ich sagte B57 daß man die Absicht gehabt habe, in dem 2ten hiesigen
ahl⸗Bezirke ein permanentes Comité Fur Revision der Wahl⸗ Listen zu errichten, und daß ich zu Raban gekommen sey, um zu fragen, wie weit diese Sache vorgeschritten waͤre.“ — Der Präsident: „Auf welche Weise haben Ste den Angeklagten Laͤrdon verhaftet?“ Antw. „Er ward am anderen Tage in dem Augenblick verhaftet, wo er zu Raban mit einem Korbe kam, in dem sich eine Menge altes Blei befand. Er sagte uns, daß ein Unbekannter ihn beauftragt habe, diesen Korb dorthin zu tragen und ihm einen Franken fuͤr seine Kommission gege⸗ ben habe. Ich habe in meinem Protokoll bemerkt, daß Lardon hinaufgegangen war, ohne sich bei dem Portier nach der Woh⸗ nung Raban's zu erkundigen.“ — Der Portier des Hauses, in dem Raban wohnt, aͤußert sich uͤber Letzteren sehr guͤnstig und erklaͤrt ihn fuͤr einen braven und rechtlichen Mann, über den sich nie Jemand zu beklagen gehabt habe. — Der Portier des Hauses, in welchem Dubosc wohnt, sagt, er wisse nicht, zu welcher Stunde sein Miethsmann am 26. Juli ausgegangen sey. — Der Praͤsident: „In der Instruction haben Sie das Gegen⸗ theil gesagt. Wissen Sie, ob er Kugeln und Patronen bei sich hatte.“ Der Zeuge: „Nein, mein Herr!“ — Dubosc: „Wenn ich Kugeln oder Patronen bei mir haͤtte, so wuͤrde ich es meinem Portier nicht anvertrauen.“ — Adele Leveau, Kammerjungfer der Schwester des Dubosc, erklaͤrt, daß dieser am 2östen erst gegen 2 ½ Uhr das Haus verlassen habe. — Fr.: „Nahm er ein Kabriolet?“ Antw.: „Ich weiß es nicht, er hatte einen Regenschirm.“ — Fr.: „Von welcher Farbe war dieser Regen⸗ schirm?“ Antw.: „Ich weiß es nicht.“ Der General⸗Ad, vokat. „Ihr seyd sicherlich der einzige Dienstbote, der die Farbe des Regenschirms seiner Herrschaft nicht kennt.“ — Du⸗ bosc: „Ich verliere 5 bis 6 Regenschirme jaͤhrlich, da ist es denn schwer, daß die Leute im Hause immer die Farbe von dem behalten, den ich gerade trage.“ — Gonthier, Kabriolet⸗ Kutscher, in dessen Wagen, der Instruction zufolge, Dubose am 26. Juli ein Paket Pulver hatte liegen lassen, war nicht erschienen. — Herr Ledru⸗Rollin, Vertheidiger: „Die⸗ ser Zeuge ist wichtig.“ — Der General⸗Advokat: „Wir wundern uns uͤber sein Nichterscheinen durchaus nicht.“ — Dubosc: „Ich wundere mich im Gegentheil sehr daruͤber. Wenn der perr General⸗Advokat die Gruͤnde seiner Abwesen⸗ heit kennt, so muͤßte er uns dieselben mittheilen. Ich wuͤnsche um so mehr, daß dieser Gonthier vernommen werde, da er, in Bezug auf mich, der einzige Belastungs⸗Zeuge ist.“ Der General⸗Advokat: „Deshalb verlangen wir auch, daß er in Strafe genommen und zur morgenden Sitzung wieder vor⸗ geladen werde.“ — Herr Ledru Rollin: „Wir wuͤnschten, daß der General⸗Advokat die Gruͤnde, die ihn zu seiner Mei⸗ nung veranlaßten, genauer ausspraͤche. klagten von dem groͤßten Interesse, daß diese Gruͤnde genau festgestellt werden.“ — Der General⸗Advokat: „Der Grund ist der, daß man sich aus seinem Zeugniß nichts macht.“ — Du⸗
bosc: „Ich mache mir sehr viel aus seinem Zeugniß.“ — Herr Ledru: „Wir besitzen keine Zwangsmittel, um die Anwe⸗ senheit des Zeugen zu erzwingen!“ — Der General⸗Advo⸗ kat. „Aber wir besitzen dieselben und verlangen sogleich, daß dieselben angewendet werden.“ — Herr Balladier, Artille⸗ rie⸗Capitain, der als Sachkundiger die bei Raban saisirte
CThefs haben die Investitur erhalten; sie haben geschwore Koͤnige treu zu seyn und dem Ober: Befehlebabescwe P ben Seerfen zu leisten. — Fort⸗de⸗France (Bucht von Storan 8. Okt. Gestern hat die Armee von dem alten Russicade Ber, genommen. Man hat das Hauptquartier an einem Orte 19 geschlagen, der die Rhede beherrscht, und der den Namen zau de⸗France erhalten hat.“ 8
Es ist fuͤr den Ange⸗
Großbritanien und Irland.
London, 12. Okt. Der Herzog von Lucca ist gestern c in London angekommen und von dem Prinzen von Capua * sich mit seiner Gemahlin nur deshalb nach Dover begeh hatte, um den Herzog dort zu empfangen, nicht um nach da Kontinent zu reisen, hierher begleitet worden. Man will wi 8 daß der Herzog dem Prinzen die Erlaubniß seines erlauchta Bruders, des Koͤnigs von Neapel, uͤberbringe, wieder an nn Neapolitanischen Hof zuruͤckkehren zu duͤrfen, da bekanntli wegen der Verheirathung des Prinzen mit seiner jetzigen Ge mahlin, fruͤheren Miß Penelope Smith, bis jetzt ein gespan⸗ tes Verhaͤltniß zwischen den beiden Bruͤdern herrschte.
Dem Vernehmen nach, wird der Prinz Georg von Can⸗ bridge sich etwa vierzehn Tage in Portugal aufhalten und un ter Anderem auch die Linien von Torres Vedras und ein vaak andere benachbarte Schlachtfelder besuchen. „Da alle Hotels 1 Lissabon besetzt waren, als der Prinz dort anlangte, so nahn er sein Logis bei dem Britischen Konsul, Herrn Smith. Hig empfing er den Besuch des Koͤnigs Ferdinand und des Pormwo⸗ giesischen Adels. Einige Tage darauf ließ die Koͤnigin ihn in ihrem Staatswagen nach Hofe abholen, wo er mit der Koͤnjol Familie speiste. Das Anerbieten einer Wohnung im Schltse hatte der Prinz abgelehnt, weil er inkognito reist.
Der Unter⸗Staats⸗Secretair im Ministerium der auswin tigen Angelegenheiten, Herr Backhouse, ist von einer Reise nach Deutschland wieder hier eingetroffen.
Der Herzog und die Herzogin von Gutherland reisen uͤber⸗ morgen nach Paris ab, wo sie den Winter zubringen wollen.
An die Nachricht von dem Siege, welchen Cabrera neuer, dings bei Caspe uͤber die von dem General Pardinas beseh⸗ ligte Division der Christinos erfochten hat, knuͤpft die Mor⸗ ning Chroniecle folgende Betrachtungen: „Es ist dies se denfalls ein trauriges Ereigniß fuͤr die Christinos, welches sit zu bedeutenden Veraͤnderungen in ihren kuͤnftigen Operationen noͤthigen wird. Cabrera, man muß es gestehen, hat großes Geschick und Talent bewiesen und wetteifert bereits mit Zuma⸗ lacarreguy's Ruhm. Gleich diesem Feldherrn, hat er seine Anstrengungen auf eine einzige Provinz beschraͤnkt und daselbst ein Guerilla⸗Vertheidigungs⸗System organisirt, wodurch die Bemuͤhungen aller Christinischen Generale der Reihe nach vereitelt worden sind. Cabrera hat uͤberdies eine viel schwierigere Aufgabe. Zuvoͤrderst hat er mit keiner eifrigen Bevoͤlkerung zu thun, wie die Basken es anfangs wa⸗ ren, sondern mit einer viel aͤrmeren, apathischeren und minder bigotten Klasse von Landleuten; denn von dieser Art sind die Aragonesen und Valencianer. Ferner ist Cabrera nicht aus dieser Provinz gebuͤrtig; die See steht ihm nicht offen, wee dem Zumalacarreguy, und die Franzoͤsische Graͤnze koͤmmt da Aragoniern nicht so zu Passe wie den Basken und Navarresen. Und doch, ungeachtet aller dieser Hindernisse, ungeachtet des geringen Antheils, den er von den Karlistischen Subsidien und an dem persoͤnlichen Einfluß des Don Carlos davontraͤgt, is es ihm gelungen, sich der Gebirgsprovinz, welche Sara⸗ gossa und Teruel von Valencia trennt, vollstaͤndig zu be⸗ meistern. Da Cabrera nicht die Huͤlfsmittel hat, wie Zumalacarreguy, so konnte er es auch nicht versuchen, eine ei⸗ nigermaßen regulaͤre Armee su bilden oder Disziplin einzufüh⸗ ren, wie der Navarresische Anfuͤhrer; eben so wenig wagte er es jemals, seinem Feinde die Stirn zu bieten, wie Zumalacar⸗ reguy dem Valdez in den Amescoas. Er beschraͤnkte sich auf Gebirgs⸗ und Guerilla⸗Krieg und begleitete Gomez mit großem Widerstreben nach dem Suͤden. Jetzt aber hat Cabrera eine Hoͤhe und ein Uebergewicht erreicht, die ihn zur Hauptperson des Krieges machen. Don Carlos, Maroto und die Basken
Bufenn werden kann, und mit 27 gegen 18 Stimmen, daß
es durch Wahl ihrer Mitbuͤrger in die Versammlung gelangt.
Man will wissen — 89 in Norwegen zubringen und die naͤchste Session des
Storthings, der sich im Februar versammelt, in eigener Per⸗ roͤffnen. 2 son 2ꝙℳ den Franzoͤsischen Theilnehmern an der Expedition nach Spitzbergen haben die Herren Gaimard und Marmier den Nordstern⸗, und Herr Robert den Wasa⸗Orden erhalten. Unsere Oppositions⸗Blaͤtter unterlassen nicht, auch gegen diese
Hrdens⸗Verleihungen ihre Bemerkungen zu machen.
Daͤnemark.
enhagen, 9. Okt. Die Viborger Staͤnde⸗Versamm⸗
lung I. 38 gegen 7 Stimmen, bei Sr. Majestaͤt dem Koͤ⸗ nige anzusuchen um Aufhebung der Zahlen⸗Lotterie, sobald der ustand der Finanzen sich so verbessert hat, daß die Einnahme
um Versuch der niedrigste Einsatz sogleich auf 3 Reichsbank⸗ Mark erhoͤhet werde, so wie mit 37 gegen 8 Stimmen, daß eine neue Kollekten in den Oertern errichtet werden, wo zur Zeit keine Collecteure angesetzt sind. 1
Von den jetzt in Roeskilde versammelten 70 Provinziab Stͤnden sind 20 Koͤnigl. Beamte, 17 groͤßere Gutsbesitzer, 10 Bauern, 8 Hofbesitzer, 7 Kaufleute, 6 Gewerbtreibende, 1 entlassener Koͤnigl. Beamter, 1 Bank⸗Beamter. Von den
Feierlichkeit am 17ten wird in der Uebergabe der Fahnen und
sah, nur der wird es ganz fühlen, mit welchen Empfindungen die nene Zeit, wie Genesung nach tödtlicher Kraukbeit, in jede Brust ein⸗ ge. — Unser jüngeres Geschlecht, welches jene Tage unr aus der eschichte kennen lernt, möge aus der freudigen Erinnerung und dem Beispiele der Väter Begeisterung und Muth schöpfen, in der Folge⸗ zeit, wenn das Vaterland es bedürfen wird, gern Opfer zu bringen. Wir Alle aber wollen dem ewigen Lenker der Menschen⸗Schicksale innigen Dank bringen, daß er die Hoffnungen, welche in der langen Kummerzeit nur in den Herzen Weniger wach geblieden waren, über alles Denken und Hoffen gnädig erfüllt hat. Gegeben Bremen in der Versammlung des Seuats den 10. und dekannt gemacht den 14. Oktober 1838.“ 1 . 2 Das Programm, welches dem obigen Erlasse beigefuͤgt ist, bestimmt unter Anderem, daß am 17ten um 6 Uhr Morgens der Anfang der Feier durch 101 Schuͤsse und von 7 bis 8 Uhr durch das Laͤuten aller Glocken verkuͤndigt werde. Die Haupt⸗
in einer Fest⸗Musik in der St. Petri⸗Kirche bestehen. Am 18ten, der ebenfalls durch eine Kanonen⸗Salve und Glocken⸗ laͤuten eroͤffnet wird, findet feierlicher Gottesdienst, Parade, freies Schauspiel, Illumination und Feuerwerk statt. en
111“
“ Sastkees
Oesterreich.
Wien, 11. Okt. Am 7. Oktober Nachmittags gegen 2 Uhr traf Ee. Kaiserl. Hoheit der Großfuͤrst Thronfolger von
9 Königl. Beamten sind zwoͤlf durch Ernennung des Koͤnigs,
Vierzehn unter ihnen sind Juristen vom Fach, uͤberdies aber haben unter den ernannten Gutsbesitzern mehrere das juristische Amts⸗Examen gemacht, wie auch der delegirte Professor. Von diesen 14 Juristen gehoͤren 5 zum Advokaten⸗Stande, 3 sind
Amtmaͤnner, 3 Richter, 2 Guts⸗Inspektoren, 1 Kollegial⸗Beam⸗
r: von den uͤbrigen sind 3 Geistliche, 2 Gelehrte, 2 Rechnungs⸗ Beamte. 1
Rußland unter dem Namen eines Grafen von Borodinsky, von zahlreichem Gefolge begleitet, von Muͤnchen kommend, in Inns⸗
denen Sonne und setzte am folgenden Tage fruͤh um 7 Uhr die Reise auf der Straße nach Italien fort. 1u“X“
Spanien.
dem Tode des Generals Pardihas ist hier eingegangen und
bruck ein, nahm sein Absteige⸗Quartier im Gasthofe zur gol⸗
hat die groͤßte Bestuͤrzung erregt. Die Regierung sucht zwar
Leipzig, Die Leipziger Zeitung leinen Bericht uͤber die Reise, die der Koͤnig und die Koͤnigin gegenwaͤrtig durch die ber⸗Lausitz machen.
der Empfang und der Aufenthalt gleich herzlich und voll freu⸗
diger Momente.
In Dresden ist ein Verein von Lohnkutschern zusammen⸗ getreten, die die verschiedenen Stadttheile, namentlich aber diese mit dem Eisenbahnhofe, durch Omnibus⸗Wagen in Verbindung
setzen wollen.
nen Plaͤtzen so g er Abfahrt des Dampf⸗Wagens auf dem Bahnhofe eintreffen. Das Fuhrgeld ist auf einen Groschen fuͤr die Person festgesetzt.
— — Weimar, 14. Okt. Gestern sind Ihre Kaiserl.
Es „. zu diesem Zwecke von drei verschiede⸗ lche T
Hoheit die Frau Großherzogin mit dem Erbgroßherzog von
Potsdam hier wieder eingetroffen. Den Großherzog Koͤnigl. oheit, E von Potsdam nach Dresden zu einem WPesuch des Koͤnigl. Saͤchsischen Hofes gereist ist, erwarten wir
rst den 16ten von da zuruͤck. —
der Leipziger Allgemeinen Zeitung Nr. 286 zu berichtigen, nach
enthaͤlt
In Zittau waren
agen ab, die immer 10 Minuten vor der
-eeg; ist die Nachricht in
kannt geworden. Die friedlichen Besorgnisse, denn man fuüͤrchtet, daß die Reglerung nicht im Stande seyn werde, die Ordnung aufrecht zu erhalten. Portugal. Lissabon, 1. Okt. unter beiden Parteien erwerben zu wollen, doch neigt sie sich im Ganzen mehr zu den Septembristen. Die Ernennung Viera de Castro's, des fruͤheren Kollegen von Sa da Ban⸗ deira und Passos, zum Aufseher der Archive im Torre del Tombo, ein Amt, das fruͤher der Bischof von Coimbra beklei⸗ dete, wird als ein Beweis von dem Einflusse der Exaltirten angesehen. Auch schreibt man es demselben Einflusse zu, daß der Graf das Antas, ungeachtet der vielfaͤltigen Beschwerden gegen sein gewaltthaͤtiges Verfahren in Porto, Braga und an⸗ deren Orten im Norden, noch immer sein Kommando behaͤlt. V Ein vor kurzem erschienenes Derret ernennt eine Kommis⸗ sion, die uͤber den Zustand der administrativen Gesetze und die Organisirung der National⸗Garde berichten soll, weil, wie es
Die Regierung scheint sich Freunde
Bewohner hegen ernstliche
1
8
V
welcher unsere Hoͤchsten Herrschaften sämmtlich schon am 10ten in dem Dekrete heißt, die Erfahrung bewiesen habe, daß in
d. M. von Potsdam wieder hier angekommen seyn sollten, mehrere! dem durch das Dekret vom 31. Dezember 1836 sanctionirten
Auswaͤrtige sind durch diese Meldung veranlaßt worden, hier⸗ her zu reisen, um Sr. Koͤnigl. Hoheit dem Großherzog ihre
ufwartung zu machen und haben getaͤuscht wieder abreisen muͤssen.
Die Thuͤringischen Berge haben sich etwas fruͤh in das Winterkleid gehuͤllt, und selbst unser naher, eben nicht sehr hoher ttersberg war heute Morgen voller Schnee.
Die Getraide⸗Preise sind hier fortwaͤhrend im Steigen, m Aufsehen erregt und wird von den Ultra⸗Blaͤttern heftig an⸗
iner Scheffel gleich), welcher sonst 1 Rthlr. 16 bis 20 Gr. geseipeh. deeae d ö iner sat hir h cte Vn⸗ — as 2 iren e e 9 8
und der Scheffel Roggen unseres Maaßes (beinahe dem Ber⸗
stand, kostet jetzt bereits mehr als den doppelten Preis, naͤm⸗ 83 Rthlr. 12 Gr.
Verwaltungs⸗Codex mehrere Bestimmungen den Gewohnheiten und der Moralitaͤt des Volkes fremd und daher nicht geeignet sepen, den Beduͤrfnissen des Landes zu entsprechen. Von den Mit⸗ gliedern der Kommission gehoͤren der Minister des Innern und drei Mitglieder den gemaͤßigten Septembristen oder Doctrinai⸗ ren, wie sie von ihren Gegnern genannt werden, die uͤbrigen drei den Ultra⸗Septembristen an. Dies Dekret hat großes
gang, und man fordert laut eine Aenderung des jetzigen Systems.
1
und Brasilien in tiefem Frieden mit einander lebten, ohne den Schatten eines Vorwandes, außer etwa einigen veralteten An⸗ spruͤchen, die sich auf die falsche Auslegung des Inhalts eines alten, unbestimmt abgefaßten Traktats gruͤnden. den Augenblick, wo die Brasilianische Regierung die Insurrectio⸗ nen in Bahia und Rio⸗Grande zu bekaͤmpfen hatte und wo man England durch Kanada und die Angelegenheiten im Orient hinlaͤngli triebene Weise
beschäftigt glaubte. Es wurden, auf eben so uͤber⸗ wie in Mexiko, Forderungen fuͤr Veriuste ge⸗
macht, welche Franzöoͤsische Kaufleute in Para waͤhrend der durch die Indianer veranlaßten Unruhen erlitten haben sollten, und da man dieselben nicht sofort befriedigte, so verschafften die Fran⸗ zosen sich selbst Recht und nahmen einen Gebietstheil von
Brasilten
in Besitz, der allein eine Küuͤstenlaͤnge von
300 Englischen Meilen hat, ohne seine Erstreckung in das
Innere zu rechnen, da es ganz von ihrer Discretion abhaͤngt,
—
men verfolgter Plan sey, den Britischen Handel uͤberall, wo Madrid, 5. Okt. Die Nachricht von der Niederlage und es irgend angeht, zu verdraͤngen. Diesem System schreibt man
Die Klauenseuche, welche sich in hiesiger Gegend verloren Die Conscription findet so allgemeinen Widerstand, daß sie nicht
alte, ist jetzt auch
dung, sowie geeignete Vorsichtsmaaßregeln angeordnet worden.
1t hier am Orte ausgebrochen, und es sind eitens der betreffenden Behoͤrde die Mittel zu deren Vertrei⸗
rungen, als daß sie dem Gesetze gehorchen. Wohnungen und fliehen in die Waͤlder und Berge.
zur Ausfuͤhrung gebracht werden kann. Diejenigen, welche das
Loos trifft, unterziehen sich lieber einer Strafe oder Entbeh Sie verlassen ihre Die Un:.
ob sie die Graͤnze bis Peru und Columbien ausdehnen wollen. Die Provinz Para ist hoͤchst wichtig fuͤr die Aussuhr Briti⸗ scher Manufaktur⸗Waaren, die mit jedem Jahre zunimmt. Die⸗ ser vortheilhafte Handel wird aber durch die Besitznahme des Brastlianischen Gebiers von Seiten der Franzosen eben so gelaͤhmt werden, wie dies durch ähnliche Besitz⸗Ergreifung der Franzosen in Algier und am Senegal mit anderen Handelszweigen der Fall gewesen ist. Aus dem Umstande, daß eine Kriegs⸗Brigg beständig im Amazonen⸗Strom in der Naͤhe von Mapa liegt, geht hervor, daß die Franzosen entschlossen sind, diese Kolonie zu behaupten. Dies Verfahren bestaͤtigt die im Handelsstande
allgemein verbreitete Ansicht, daß es ein von Rußland mehr
Man benutzie
oder weniger offen, von Frankreich dagegen mehr im Gehei-
2
auch die Blokaden von Mexiko und Buenos⸗Ayres zu, die
die Sache zu verheimlichen, allein sie ist dessenungeachtet be-. Verluste, welche der Franzoͤsische Handel daselbst erliiten hatte, oͤchst unbedeutend, der Nachtheil aber, welcher dem Britischen andel daraus erwäaͤchst, von nicht zu berechnender Wichtig⸗
8 8 unter den nichtigsten Vorwaͤnden unternommen worden, da die 8 8
8*
— — Koblenz, 14. Okt. — Landbau und Gewerbe. — Die Witterung des Monats September war fuͤr die Land⸗
wirthschaft guͤnstig. Der Mangel an Regen war wenig fuͤhi⸗ dar, da die haͤufig sich einstellenden, meist fallenden Nebel den Boden und die Gewaͤchse ersrischten. Besonders guͤnstig war
das trockene, warme Wetter der Bestellung der Felder fuͤr die .
Winter⸗Saaten und befoͤrderte das Reifen des noch im Felde
befindlichen Getraides nicht minder, als das der Trauben. Fuͤr den Winzer belebt sich in den meisten Theilen des hiesigen Re⸗
gierungs⸗Bezirks die Hoffnung, wenigstens noch etwas trinkba⸗ ren Wein zu gewinnen, wenngleich auch im guͤnstigsten Falle seine Qualitaͤt wohl nicht von der Art seyn wird, daß er sich fuͤr den Handel eignen duͤrfte. Indessen ist es jetzt kaum noch zu bezweifeln, daß das junge 288
kommen werde, und somit eroͤffnen sich wenigstens fuͤr das naͤchste
Jahr bessere Aussichten fuͤr den Weinbau. — Die Getraide⸗
Preise haben sich ungeachtet der guten Aerndte nicht allein auf
ihrem hohen Standpunkte erhasten, sondern sind sogar fast
durchweg um Etwas gestiegen, was sich aus den starken Auf⸗
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des Weinstocks zur Reife
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kaͤufen von Getraide, namentlich von Weizen fuͤr die Nieder⸗
lande, erklaͤrt. Nur der Hafer, welcher nicht fuͤr das Ausland aufgekauft wird, ist in Folge der sehr reichlich ausgefallenen
Aerndte im Preise gefallen. — Bei den Eisenhuͤtten hiesiger
Gegend hat seither ein ziemlich schwunghafter Betrieb stattge⸗ funden. Auf dem Eisenwerke zu Sayner Huͤtte ist man insbe⸗ sondere damit beschäftigt, dem Gewerbe⸗Betrieb durch Lieferung von Maschinentheilen aller Art foͤrderlich zu seyn. Im Distrikte
von Wetzlar wird das Aufsuchen vorhandener Eisenstein⸗Lager⸗ 8
staͤtten mit großem Eifer und unter starker Konkurrenz von Schuͤrffern betrieben. Bereits ist ein großer Reichthum bau⸗ wuͤrdiger Lagerstaͤtten aufgeschlossen, und es duͤrfte, allem An⸗ scheine nach, daselbst binnen kurzem ein lebhafter Bergwerks⸗
Hamburg, 15. Okt. Heute sind Ihre Koͤnigl. Hoheit die zufriedenheit ist im ganzen Lande so groß, daß ernstliche Folgen be Wilhelmine Marie mit Ihrem Gemahl, dem Her⸗ zu befuͤrchten sind, wenn nicht bald Schritte gethan werden, zog Karl von Schleswig⸗Holstein⸗Gluͤcksburg, uͤber die Elbe um diesem Uebel abzuhelfen. Die kleinen Miguelistischen Gue⸗
ommend, in Altona eingetroffen und bei dem Geheimen Kon⸗ rilla⸗Banden, welche aufs neue ihre Einfalle in die entfernten
verschwinden gegen ihn, und es ist klar, daß es den Christinos vorzuͤglich darauf ankommen muß, ihm einen Schlag beizubringen. Zu seinem Gluͤck hat Cabrera noch mit keinem geschickteren Gene⸗ ral, als mit Oraa, zu thun gehabt. Nun aber oͤffnet sich fuͤr Ca⸗ brera eine neue Laufbahn. Er kann nicht laͤnger in seinen Ge⸗ birgen bleiben und seine Unternehmungen auf bloße Guerilla⸗ kriegs⸗Ueberrumpelungen beschraͤnken. Er muß, wie die Bas⸗ ken, in die Ebenen von Kastilien hinabsteigen und einen Streich gegen Madrid fuͤhren. Dann wird es sich zeigen, ob er auch groͤßeren Thaten gewachsen ist, als er bisher unternommen, und ob der Sieg des Don Carlos, den Biscaya und Navarra offenbar nicht zu vollbringen im Stande sind, durch Cabrera's Schaaren errungen werden kann. Wir unsererseits halten dies nicht fuͤr moͤglich, da Cabrera's Macht noch auf viel beschraͤnk⸗ teren Grundlagen beruht, als die der Navarresischen Anfuͤhrer, wenn auch sein Talent groͤßer seyn mag.“”) —
Kriegs⸗Munition untersucht hat, erklaͤrt, daß von den vorge⸗
tet. Die Revpraͤsentativ⸗Regierung ist keine in der Luft ge⸗ fundenen 10,300 Kugeln ungefaͤhr 2000 kuͤrzlich gegossen zu seyn
baute Stadt, sie liegt nicht in der abstrakten Region der Ideen; die Grundsaͤtze derselben sprechen sich in Handlungen aus und 5 Kugeln haͤtten nicht das Kriegskaliber, sondern werden durch Personen repraͤsentirt; die Eroͤrterung muß daher das von Gendarmerie⸗Pistolen; man haͤtte auch Patronen fuͤr auch, wenn sie verstaͤndlich seyn soll, sich mit jenen Repraͤsen⸗ Jagdflinten daraus machen koͤnnen. — Am Schlusse der Siz⸗ tanten beschaͤftigen. Wozu wuͤrden die Reden und die Zeitungs⸗ zung ward der Zeuge Gonthier noch einmal aufgerufen, der⸗ Artikel dienen, wenn sie sich nicht direkt mit den Realitaͤten selbe war aber noch immer nicht erschienen, worauf der Ge⸗ beschaͤftigten? Die Realität unserer Zeit ist aber traurig und richtshof ihn in Strafe nahm und seine Wiedervorladung be⸗ jaäͤmmerlich. Die Bestechung ist zum Regierungs⸗System ge⸗ fahl. — Dubosc: „Ich lege einen sehr großen Werth auf das worden, und niemals hat man eine solche Masse von Ueberlaͤu, Erscheinen Gonthier’'s. Ich bitte daher um die Erlaubniß, fern gesehen. Das Schlimmste dabei ist, daß die Regierung zu nach der Sitzung, in Begleitung eines Huissiers, ausge⸗ jenen Desertionen auffordert und diejenigen, welche ihre Freunde hen zu duͤrfen, und mache mich anheischig, Gonthier und ihre Vergangenheit verrathen, am meisten ehrt und zu aufzufinden und ihn hierher zu bringen.“ — Der General⸗ ihren vertrautesten Agenten macht. Und dennoch verlangt man, Advokat: „Der Gerichtshof kann Ihnen diese Erlaubniß daß die Opposition Stillschweigen beobachte! Auf den oͤffentli⸗ nicht ertheilen. Ich koͤnnte Sie Ihnen vielleicht als Mitglied chen Plaͤtzen, in den Salons, uͤberall empoͤrt der Gedanke, daß des Parquets geben; aber ich glaube, daß sich Personen genug die Regierung den Renegaten von allen Farben zur Beute fuͤr Sie interessiren, die die Auffindung Gonthier's uͤberneh⸗ wird, und man will nicht, daß die Journale sich zum Echo jenes men werden.“ Dubosc: „Ich habe zwar vortreffliche Unwillens machen.“ Freunde; aber man besorgt seine Geschaͤfte immer am besten Gestern begannen vor dem hiesigen Zuchtpolizei⸗Gerichte selbst. Ich will sehr gern jede Caution stellen, die man ver⸗ die Verhandlungen des Prozesses Raban, von dem seit den langt.“ — Der General⸗Advokat: „Ihr Gesuch ist den letzten Juli⸗Feierlichkeit so oft die Nede gewesen ist. Die Zahl Formen und den Regeln zuwider.“ — Einer der Zeugen: dder Angeklagten belaͤuft sich auf 6. Es sind: Thomas Ra⸗ „Ich bin ein Freund des Herrn Dubosec, und wenn der Ge⸗ ban, 48 Jahr alt, Kupferstecher; Alexander Raissan, 2 richtshof es mir erlaubt, so will ich Gonthier aufsuchen und Jahr alt, Rentier; Anton Bruys, 20 Jahr alt, Student; ihn mit Guͤte oder Gewalt hier her bringen.“ — Der Pra⸗ Maärtial Dussoubs, 23 Jahr alt, Student; Karl Dubosc, sident: „Der Gerichtshof selbst hat fuͤr jetzt noch nicht das 28 Jahr alt, Literat, und Peter Lardon, 35 Jahr alt, Kell⸗ Recht, dergleichen Zwangsmittel gegen Gonthier anzuwenden; ner. Nach Vorlesung der Anklage⸗Akte ward zuerst der be⸗ es bedarf dazu eines zweiten Ausbleibens von seiner Seite.“ s entgegensehen darf. (Vgl. die telegraphische Nachricht im annte Polizei⸗Kommissarius Lenoir vernommen, dessen Aus⸗ — Die Fortsetzung der Debatten wurde auf den folgenden gestrigen Blatte der Staats⸗Zeitung.) saäage folgendermaßen lautete: „Ich ward beauftragt, die Woh⸗ Tag verschoben. “ s- nung des Herrn Raban zu durchsuchen, der in dem Verdacht Das am 9. Oktober aus Stora abgegangene Dampfschiff 88 stand, Pulver und Kriegs⸗Munition zu fabriziren. Zu dem „le Sphinx“ uͤberbringt folgende Nachrichten, die dem Kriegs⸗ Ende begab ich mich am 26. Juli d. J. nach der Rue des † Minister auf telegraphischem Wege zugegangen sind: „Der Bons⸗Enfans Nr. 5. Um keinen Verdacht zu erregen, ließ ich die Marschall Valse an den Kriegs⸗Minister.“ — „Kon⸗ Ppolizei⸗Agenten unten an der Treppe und stieg, nur von dem Herrn stantine, 2. Oktober. Ich habe am 30sten vier Bataillone am Daudin begleitet, ins vierte Stockwerk. Herr Raban oͤffnete uns ohne Zusammenflusse des Qued⸗Entsa und des Arrouch Position neh⸗ Schwierigkeit die Thuͤr. In dem ersten Zimmer fanden wir men lassen. Der General Galbois laͤßt daselbst ein Lager er⸗ nichts Verdaͤchtiges; wir gelangten aber alsdann durch einen richten, welches die Verbindung der Straßen von Stora Gang in eine Kammer, wo wir 3 Personen um einen runden und Bona nach Konstantine beherrschen soll. Es liegt Tisch sitzend fanden; sie standen bei unserm Eintritt sogleich auf, 13 Stunden von Konstantine und 6 Stunden von Stora. Die neben ihnen lagen mehrere Pack Rosa⸗Papier, und auf dem Kabaylen haben keinen Widerstand geleistet; mehrere Scheiks 1 “ 1
Betrieb rege werden, welcher auch den entfernter belegenen Eisenwerken sehr zu Statten kommen wird. Nicht minder ver⸗ spricht auch eine kuͤrzlich in der Naͤhe von Kirn, im Kreise erenz⸗Rath und Ober⸗Praͤsidenten, Grafen von Bluͤcher⸗Al⸗ Provinzen begonnen haben, verdanken vielleicht diesem Umstande Kreuznach, fuͤndig gemachte ansehnliche Flöͤtzbildung von Thon⸗- ona, abgetreten. ihre Entstehung. Eine kleine Bande proklamirte in diesen Ta- Eisenstein⸗Sphaͤrosiderit große Wichtigkeit fuͤr die in dortiger gen Dom Miguel in Villa Vicosa in Alemtejo, und Bajoa hat Gegend belegenen Eisenhuͤtten. Bremen, 14. Okt. Zu der am 17. und 18. Oktober be⸗ kuͤrzlich seine Streifzuͤge von den Graͤnzen Algarbiens bis dicht Koblenz, 14. Okt. Die Rhein⸗ und Mosel⸗Zeitung — vorstehenden Feier der vor 25 Jahren erfolgten Befreiung Bre⸗ vor Lissabon ausgedehnt. Sein Bruder ist vor einigen Tagen enthaͤlt nachstehenden Bericht: „Heute fruͤh um halb sieben mens ist heute folgendes Proklam erschienen: von einem Detaschement Kavallerie angegriffen worden und hat Uhr verspuͤrte ich, im Begriff aufzustehen, einen Erdstoß, wel⸗ „„Im Oktober des Jahres achtzehnhundertunddreizehn wurde auf mehrere Leute verloren. cher mich im Bette hin und her schuͤttelte und die Thuͤr im Teutschem Boden in dreitägigem, heißem Kampfe ein Sieg erfochten,
ss⸗ . Das it v isch gli 1 gben. 0 ut so vieler ausende au er üthe entsche. ““ Se 8 8 ; ü“ 2 8 M “ 8 und Europzischer Jugend und Manneskraft war geslossen, nicht ver Buenos⸗Ayres, 21. Juli. (Brem. Ztg.) Mit un⸗ gebens! Am dritten Tage leuchtete die Soune über ein befreites serer ungluͤcklichen Blokade steht es ganz unveraͤndert, die Fran⸗ Land! Der Ration war ihres Stammes Eigeuschaft und Ehre, den zosen lassen nichts herein und hinaus, und die hiesige Regie⸗ Rännern die unentbehrliche Selbstachtung, den Greisen ein heiterer rung sieht dem Dinge gleich einem stoͤrrischen Kinde zu, wel⸗ bedentAbend, der Jugend ein muthiger Zukunftsblick, den Famtlien ches zu schwach ist, um sich zu vert eidigen, und zu eigensin⸗ vfnenebtchen Herde⸗ süßer Gewinn, Allen eine verjüngte Lebeuskraft nig, um Verzeihung zu erbitten. Hoffentlich kommt die von br. das Deutsche Volk steht geachtet und selbstständig wieder Frankreich erwartete Verstaͤrkungsflotte bald an, damit der
in der Reihe der Bölker, und auf solchem Bo aur Hoff e⸗⸗ b * f eder 3 olchem Boden kaun jede Hoffnung ge⸗&⁸ 1 FA 2 deihen und Früchte tragen. Zur dauernden Erinnerung jener heilbriu⸗ Sache auf eine oder die andere Weise ein Ende gemacht werde,
genden Entscheidung ist der 18. Oktober zu einem besfäͤndigen Fest. oder sollte Frankreich einen Unterhaͤndler senden, so wird man age für die ne unsers Freistaars bentimmt. Reeda iin ohne Zweifel die Gelegenheit mit beiden Haͤnden ergreifen, um Skerteljahrhundert vergangen, ohne daß ein Feind das Land unserer eine Ausgleichung der Differenzen herbeizufuͤhren, denn 8 indem sie 8
des paterländischen Alterthbums feierte am 15. Oktoder das höochste
Der heutigen Nummer der Staats⸗Zeitung ist eine Be⸗ kanntmachung der Koͤniglichen Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗ Schulden in Betreff der gerichtlichen Niederlegung der von jener Verwaltung im Jahre 1837 fuͤr den Amortisations⸗Fonds eingeloͤsten Staats⸗Schuld⸗Verschreibungen beigefuͤgt. Unseren auswaͤrtigen Lesern wird diese Bekanntmachung mit der Fahr⸗ post nachgeschickt werden.
er nn Niederlande. e.
Aus dem Haag, 13. Okt. Die Staats⸗Courant enthaͤlt das Programm der Feierlichkeiten bei der uͤbermorgen stattfindenden Eroͤffnung der diesjaͤhrigen Session der General⸗ staaten. Gegen fruͤhere Jahre ist insofern eine Veraͤnderung eingetreten, als diesesmal auch der Erbprinz von Oranien an der Feierlichkeit Theil nimmt. Die Abfahrt Sr. Majestaͤt des Koͤnigs vom Palais geschieht um 1 Uhr Nachmittags, bis zu welcher Zeit man auch der Ruͤckkehr Sr. Koͤnigl. Hoheit des Prinzen Friedrich, der an der Eroͤffnung ebenfalls Theil nimmt,
Wissenschaft, Kunst und Literatur. — — Halle. Der Thüringisch⸗Saͤchsische Verein für Erforschung
2 ier beireten, ist eine höhere und erweiterte Feier der Eriunerung Regierung befindet sich in der bedraͤngtesten Lage begeßsehas und der Bürgerschaft angemessen befunden, über deren seit sechs Monaten weder die Beamten noch das Militair hat er fe I 8 nung das (hierbei zugleich bekannt gemachte) Fest⸗Programm bezahlen koͤnnen. . Geburtsfest seines Durchlauchtigsten Protektors, des Kronprinzen Raͤhere ergiebt. Es war Bremen nicht vergönnt, zu den 8 1“ ssEKEKsbhnigl. Hoheit durch eine zahlreich besuchte General⸗Versammlung, ag 8. bei Fhe g.ern Söhne zu senden, aber zur Verfol⸗ 1“ ((IIi laan welcher auch die ersten Se.: der hrestgen Universitt, g” a- I gr erung des Errungenen, zur E it: riedens “ 88 Königl. örde d des gist iserer Stadt Ant Belgien.* u“ an diese, hn fiüber schon 8 Szön⸗ Festegtung deLsfüedens Die Times berichtet nach Briefen aus Para vom 2ööx2 be. v. eeaeset da wenlire, Herr Dr. We⸗ Bruͤssel, 12. Okt. D “ Ar, ih Wea 1Sa der Kämpfer für eine heilige Sache, angefeuert durch ei⸗ 7. August, die uͤber Gibraltar in London eingegangen sind, her, die Sitzung mit einer der Feier des Tages angemessenen kurzen ru 8 . ber ehemalige DProfessor n 2 1 Kuth und Vaterlands⸗Liebe, wie durch den Beifall der Väter daß die Franzosen nicht nur in Mapa, nahe am Amazonen⸗ Anrede eröffnet hatte, hieclt der Secretasr des Vereins, Dr. Förste⸗ Herr de Ryckere, ist zum Geschaͤftstraͤger in Schweden und der tter und ihrer Mitbürger, welche, jeder zu seinem Theile, Strom, welches sie vor einigen Monaten ploͤtzlich in Besitz mann, einen längeren Vortrag, in welchem er auch über das erfreu- bisherige Geschaͤftstraͤger in Stockholm, Baron van der Stvacen acn rachiem. L2. Fchiung uns⸗ Zuneigung, Fr. die Städte da- genommen, sich ruhig ansiedelten, sondern sich auch immer wei⸗ liche Gedeihen des Vereins während der we Jahre ause. 1 — r 5 bveutscher e un nen Fi 7 1 8 8 — führli B f Professor Wie aus Mag⸗ Here von Cagpmans wesch faehtäger gner ohe nha9ede eenwar, laben iner nenen Gengnandtnnene nan er ealerscen sescheremhdn, ker in Brasien aushreittten. Das genannte Blatt fühet fol, ührich berletent. Zarauf ehse dern e hesor, wüegcedneaun Mear. 1 ss pmans wird naͤchstens hier aus Dresden e sarntschen Bund ihre Begründung. Jeder unsrer Freiwilligen in den Zeld ende Stelle aus dem Schreiben eines in Para ansäͤssigen b5 NUrsanden als Probe der verschiedenen Darstellung der Siegel tet, um als Daͤnischer Geschaͤftstraͤger zu fungiren. ügen von 181: si mden Seld, Briten an: „Die Franzoͤsische Kolonie in Mapa soll wunder⸗ boört eeöp“ g Säcnb des 813, 1814 und 1818 mag sich bis an seines Lebens Siel —22 1. 3S Kopa der Magdeburgischen Erzbischofe vor, so wie ein Dokument vom Jahre Schweden und Nerhheget. . dneehnenden Bewußtseyns erfreuen, dazu beigetragen zu haben, daß bar gedeihen; sie hat zwei Dampfboͤte, die eine bestaͤndige 1034, betreffend die Besitznabme des Amtes Lobhra in der Grasschaft St ½ M 6 4 R be aterstadt Freiheit und Achtung wieder z Theil geworden Verbindung mit Cayenne unterhalten. Außer einem Strich Hohnstein, merkwürdig durch einen zum Symbol des Besitzes einge⸗ tockholm, 12. Okt. In Folge eines im Kabinets⸗Raih hefteten Spahn vom Thore des Schlosses zu Lohra, und eine Ur⸗ vorgestern gefaßten Beschlusses ist heute eine Koͤnigl. Verord⸗
d, und der Senat und die Bürgerschaft haben in den Anordnun⸗ Landes und den zur Bearbeitung desselben nothigen Werkzeu⸗ kunde aus dem 14ten Jahrhundert, merkwürdig durch eyn vom Land⸗
u der devorstedenden Festtage eine ehrende Anerkennung dieses Ver⸗ gen, erhaͤlt jeder Ansiedler noch 30 Dollars und fuͤr jedes