sLraf Friedrich von Thüringen ge
gen, welche Herr Professor W 1 Dr. Eckstein hielt darauf einen interessanten Vortrag über die Gesellschaft des langen Schwerts intendent Fulda stattete einen kurzen Bericht ab über die Echibeit
8 Ie eine ganze Kiste voll der interessantesten . FTag eingegangen. Richt minder beachtenswerth war eine Menge von
4
8 G mitgetheilt worden waren.
Kinnige Trinksprüche, den Regie⸗ rungs⸗Bevollmächtigten und Kurator der biesigen Könial. Universität,
den i5. Oktober, 5. und 26.
8
—₰
zein in einen Messingring eingelassen erscheint. Zur allgemeinen nund größten Freude der Anwesenden zeigte ferner Herr Professer Wigzert die einzelnen Stücke der beiden so bedeutenden und in ihrer Art einzigen, höchst merkwürdigen Funde von Steiten und Dien⸗ stedt im Weimarschen, welche, wie in der Staats⸗Zeitung berens früher berichtet worden ist, durch gewegentliche Anordnung Sr. Er⸗ cellenz des Wirklichen Geheimen Raths, Herrn Dr. Schweitzer zu Weimar, dem Thüringisch Sächsischen Verein auf einige Monate zur wissenschaftlichen Benutzung zugesandt worden sind. Diese Vorzeigung gewann ungemein durch die gründlichen und belehrenden Bemerkun⸗ iggert daran kaüpfte.
von der Feder, und Herr Super⸗
eines Stockes von König Friedrich dem Großen, welcher sich seit dem Pubre 1796 in seinem Besitz befindet, und der nun später in die Sammlungen des Vercins übergeben soll. Nachdem noch Herr Ma⸗ jor, Baron de la Motte Fouausé ein Festgedicht zur Feier des Ta⸗ ges gesprochen hatte, proklamirte der Vice⸗Präsident den Herrn Re⸗ gierungs-Rath Coßenoble zu Magdeburg und die Herren Prof sso⸗ ren Gerhard und Ranke zu Berlin als Ehren⸗Mitglieder und schioß darauf die Sitzung mit den besten Wünschen süt das sernere Wohl des Vereins. Besonderzz Erwähnung verdient es noch, daß für diesen Festtag nicht allein voll mehreren auswärtigen Mitgliedern des Ver⸗ eins sehr schätzbare Gegenstäunde aus dem Altertbum eingesandt wor⸗ den waren, sondern auch von der Deutschen Gesellschaft zu Leipzig Alterthümer für diesen
wichtigen Handschriften und Urkunden, welche tbeils nach Halle gebö⸗ ren, theils aber auch aus der Universitäts⸗Bibliothek zu Leipzig, der Heerrzoglichen Bibliothek zu Gotha und dem Geheimen Staats⸗Archiv zu Weimar zur Erhöhung des Festes mit ausgezeichneter Liberalität Am Abend vpereinigte sich die Gesellschaft zu einem frugalen Mahle, wobeit Herr Major Baron de la Motte Fouagué den Toast auf das Wohl unseres allverebrten Durchlauch⸗ migsten Protektors ausbrachte. Diesem folgten noch mehrere andere ausgebracht von dem außerordentlichen Regie⸗
Prorektor der Universtkät, Herrn Professor Dr. Laspeyres, dem Herrn Professor Dr. Germar und dem Vice⸗Präsidenten. am Abend ” sich die Gesellschaft in 8 heitersten und wird die Erinnerung an diesen schönen Tag Allen theuer bleiben. 1u 11“ n 8 sch 8 2 ö4“
Pene Geheimen Ober⸗Regierungs⸗Rath Dr. Delbruͤck, dem zeitigen
8
Siegel, in dem ein antike
Herr Oberleb⸗
Erst spät
17. Oktober.
Lustdruck. „22 Lustwärme. Thaupunkt.. Dunstsattigung Wetterü. Wind eeeeen Wolkenzug.
Fonedmirtel
330 79“ Par. + 10,4° R. + 88⁰ R. +
—
Meteorologische Beo Nachmittags
Morgens
6 Uhr. 2 Uhr.
69 pEt. halbheiter
2
1
81 vCt. trübe. SW.
330 29“" Nar..
330,33„„Par. + 13,1° R. 8,9 ° R.
Abends Nach einmaliger 10 Uhr. Beobachtung.
Quellwärme 7,3 9 R. Flußwärme 8,0 9 R. Bodenwärme 8.60 R. Ausdünstung 0,033“„Rh. Niederschlog 0,302“ Rh. Wärmewechsel +. 13.2* + 8 80. Ufer 615. Br. 1,2 2 R.. + 880 R. 78 vECt. SW. Bordeaux-Test
329.76“ Par.
+ 10,5° R.
+ 8,7° R. 85 vCt.
. regnig.
SW.
Br.
67. 66 ⁄1.
Lerline
Den 18. Oktober 1838.
Fonds- un
8 — Br. r Börse. 5 % Rente
d geld-Cöurs-Zettel. fin cour. 101.
dmttictezn — — *
Pr. Cour. Brief. 1 Geld.
Portug. —.
₰ Pr. Cour. Brief. 1. Seld.
St.-Schuld-Seh.
Pr. Engl. Obl. 30. Präm Fek. d. Seeh. Kurm. Obl. m. 1. C. Nm. Int. Sch. 4. Königzb. do. Elbinger
Grossh. Pos. do. Ostpr. Pfandbr.
Herl. Stade-Obl. 4 4 do. 4] Daug. 40. in Th. — Wevtpr.fandbr. 2
8 S2. 10227⸗ 1 24 4 67 18
4 72
— —
4 1
Pomm. Pfandbr. 231 1015 ½ 101 1s8 Kur- u. Neum. do. 27 10171œ 101 ⅜
EW“ 1n 2à ⁄16. 5 % Span. 1612⁄19. achtung Preuas. Präm.-Sch. —. 80
Zinsl. 5 ¾.
Oesterr. 5 % Met. 106 ⁄⁄.
1 % 25 1. Br. 151 ⅞. Br. Loose zu 500 Fl. Preuss. Präm.-Sch. 66 1. G. 5 % Span. Eisenbahn-Actien.
Köln-Aachen —.
5 % Met. 107 ½2. Bank-Actien 1462 ½½.
Passive 4 ⅛¼. Ausg. Sch. —. Zi In. —. Oesterr. Met. 103 ¾. 58 Antwerpen, 12. Oktober.ß Neue Anl. 161 3⁄1 . G. EE“ Frankfurt a. M., 15. Oktober. 106 ⁄. 4 % 100. 99 ¾. 2 ⁄20% 10 Bank-Actien 1735. 1733. Partial. Oll. 126 ⁄1. 126 ¾. Loose zu 100 Fl. 278. G do. 4 % Anl. 103 ½¼. Br. Poln. L.s Anl. 7 ¼. 7. 2 ½ % Holl. 52 ⁄. 52 1⁄11. St. Germain 700. G. Versailles rechtes do. linkes Ufer 445. Br. Strafsburg-Basel 875. G e —. Sambre-Meuse 440. Br. Leipzig-Dresden gh. Comp.-Centrale —. 3 Paris, 13. Oktober. fin cour. 109. 45. 3 % fin cour. 81. 10. 5 % Xe —. 5 % Span. Rente 19 ¼. Passive 4. 29 Wien, 13. Oktober. 4 % 100 3 ¾. 3 % 80. Neue Anl. 641 ½.
2 ½2 % —.
Sebleslsche do. 4 105 — Höckst. C. und Z. Sch. d. K. u. N.
Freitag, 1 Oper in 3 Ab poli, von dem
92 A; 18 ½³ 1³ ½
Gold al marco Neue Ducaten Friedrichsd'or And. Goldmün- zen à 5 Thl.
21à ½¼
Seeraͤuber, gr
13 82 von Gaͤhrrich.
H
Disconte
Kotzebue.
ma chsel-
Covwrsv.
s Fr. 7 Thlr. zu
T Brief. Freitag,
Amsterdam . do. Hamburg do. London
Wien in 20 Xr.
Augsburg Breslau
Petersburg
Frankfurt a. M. WzZ...
250 Fl. 250 Fl. 2300 Mk. 300 Mk. 1 LSt. 200 Fr. 150 Fl. 130 Fl. 100 Thl. 100 Thl. 150 Fl. 100 Rbl.
Kurz 2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 82 Tage 2 Mt. 3 Woch.
I 140 ¼ 151 150 % 6 23 ½ 80 1 101 ½
Schicksale der Musik von A.
zu Graͤz: Ro girtes Mitglie
99 ½ 102 ¼
Auswüürti
1 “ Amsterdam, Niederl. wirkl. Schuld 5311⁄11. 5 % do. 10112⁄16. Kanz⸗ Bill.
ge Börsen.
von Persiano,
13. Oktober. In
schon oft parodirten Stoffes, in 3 Akten, von
Sonnabend, 20. Okt. sche Oper in 2 Akten, Musik von Rossini.
— (Im zweiten Akt Rode und eine Cavatine
Koͤnigliche Schauspiele.
9. Okt. Im Opernhause: Die Puritaner, grefße th., mit Tanz, nach dem Italiaͤnischen des Pe⸗ Freiherrn von Lichtenstein. Musik von Bellin.
Im Opernhause, auf Befehl: Der oßes Ballet in 3 Abth., von P. Taglioni. Must Vorher: Die Zerstreuten, Posse in 1 Akt, von
(Neu einstudirt.) Sonnabend, 20. Okt.
Königsstädtisches Theater.
19. Okt. Nelke und Handschuh, oder: Di Familie Monetenpfutsch. Neue Parodie einet J. Nestrop
Der Barbier von Sevilla. Komi⸗ aus dem Italiaͤnischen, von Kollmann. (Dlle. Schnidt, vom staͤndischen Theuter sine, als Gastrolle. — Herr Kreipl, neu enzu⸗ d dieser Buͤhne: Graf Almaviva, als Debit wird Dlle. Schnidt Variationen vyn aus der Oper: „Ines de Castro,
Muͤller.
1
singen.)
1 Vertretung des
Ana.,— 8 Gedruckt bei A. W. Hayn.
Fiskus zugesproch Culm, den 26.
Bekanntmachungen. 8 ro flam a. Zur Anmeldung und Ausweisung der Forderungen aan die erbschaftliche Liquidations⸗Masse des am 7. Ja⸗ nnuar 1838 zu Herrenhölze versterdenen Ritterguts⸗ Besitzers Johann Andreas Busse, zu welcher nach⸗ folgende Grundstücke, ass:. a) das Rittergut zu Herrenhölze, 8 b) die früber zu dem Gute Chade gehörig gewesene Forst⸗Parzelle, — c) der zwischen dem St. Annen⸗ und dem Steinthore der Reustadt Brandenburg belegene Holzhof, d) die vor dem St. Annenthore der Neustadt Bran⸗ denburg an der Fluth belegene Wiese, e) die an der Fluth vor dem St. Annenthore der *Reustadt Brandenburg belegene Vol. Xl. Fol. 356 u des Hvpothekenbuchs der verzeichnete Wiese, 1 gehören, ist ein Termin vor dem Deputirten, Herrn Referendarius Gottsched, auf den 20. Dezember c., Vormittags 10 Uhr, im Ober⸗Landesgerichte bierselbst anberaumt worden. Säͤmmtliche unbekannte Nachlaßglänbiger werden da⸗ her hierdurch vorgeladen, alsdanni einen zulässigen und
Schill
Ausgabe von
einer Ausgabe
ee wozu in ermangelnder Bekanntschaft die hiesien Justiz⸗ ; gt Keznmissarien Silberschlag, Fritze und Heidmann jur Auswahl hierdurch in Vorschlag gebracht werden, zu liegen bereit er erscheinen, den Betrag und die Qualität ihrer For⸗ ne am derungen anzugeben und mit Beweismitteln zu unter⸗ 88 38c — stützen, unter der Verwarnung, daß die Ausbleibenden ti 16 Fe aller ihrer etwanigen Vorrechte verlustig erklärt und ion der Ausga mit ihren Forderungen nur an dasjenige verwiesen werden sollen, was nach Befriedigung der, sich melden⸗ den Elzubiger von der Masse Übrig bleiben möchte. Maagdeburg, am 18. August 1838. Der 1. Senat des Königl. Preuß. Ober⸗
für diese gefertigt
Bestellungen b gen
Gerichtliche Vorladung.
22 K
Auf den Antrag der Beneficialerben des zu Kenz verstorbenen Eigenthümers Dethleff Friedrich Holb früber auf Saatel, werden alle diejenigen, welche an die gesammte Verlassenschaft des genaunten Defuncti iger Völkers aus irgend einem Grunde Rechtens, insbesondere auch zegebene und wegen bürgschaftlicher Verpflichtungen, Forderungen und Ansprüche haben oder machen zu können vermei⸗ schlacht, am
nen, hiermit geladen, soeche in cinem der anf I1 Novemober d. J.⸗ Morgens 10 Uhr, I
datienstermane ordnnugsmäß’g anzumelden
beglaubigen, bei Strafe der 8
den am 17. December cr. zu pubiizirenden Präklusiv⸗
Absched verfabren werden wird. Datum Greifswald, den 11. September 1838.
Königl. Preuß.
Ediktal⸗Citation. Am 16. August 1833 starb der Pfarrer Jagnatz Sie⸗ jetzt, nieci zu Reukorff dessen Nachlaß in 693 Tolr. 10 sgr. 2 pf., jedoch größtentheils jweifelhaften Activ⸗For⸗ derungen, besteht.
und zu
zu werfen,
und Rügen. Dr. Odebrecht,
Kenigl. Hofgerichts⸗Rath. mit Mißachlung
gen persönlichen
strophe in einer
Im Auftrage des Königlichen Ober⸗Landesgerichte um so wahrer und lebendiger erscheinen muß, als sie allein das Erge vniß eigener und ungestörter
Schlachtscenen zu Statten kommen dürfte Bestellungen erbitte ich mir durch Herrn Rudolrh
zu Marienwerder werden dessen Erben und Erbuchmer einzig und hierdurch vergeladen, sich Anschauung am 20. April 1839, Vormittags um 10 Ubr, stellern von vor dem Teputinen, Herrn Ober⸗Landesgerichts⸗Re⸗ ferendarius
meiner Anzei
Befriedigung der Erbschafts⸗Glaͤubiger, dem Köuigl.] ABuchhandlungen, in Berlin in der Enslinschen Buch⸗ 8 handlung (F. Müller), Breite Str. Nr. 23, zu haben:
Schiller's sämmtlichen 3 dnge kl. 2 9 1, erfreuen hat, veranlaßt uns, dem seit mehreren Neustadt Brandenburg Jahren vorbereiteten und demnäͤchst zur Publication reifen Unternehmen sämmtlicher Werke Schiller's, illustrirt mit Holzschnitten
nach Zeichnungen der ersten Künstler n 8 öa. c
8 eine kleinere Reihenfolge von 24 Holzschnitten im For⸗ 5ü es ober durch mat der neuesten Faschen⸗Ausgabe, und besonders ‚vorausgehen zu lassen.
b 9 von E. S. Mittler in ’ ““ n Posen, Bromberg, 1 Beinder in Thorn und Prätorius in Reu⸗Stettin.
en werden soll.
Juni 1838. 5 Königl. Land⸗ und Stadtgericht.
Literarische Anzeigen. Holzschnitte zu
„2 er 8
W
ichnungen und e ig vor;
elauf nehmen a
Culm und
boö 6 Bei der Feier des 25 jährigen Jubelfestes der Leip⸗ hlacht emofehle ich das von mir heraus⸗
so eben fertig gewordene 8
Panorama des letzten Aktes der Leipziger Völker⸗ 19. Okteber 1813, nach eigener An⸗ sicht gezeichnet und in Kupfer geätzt von C. G. H. Geißler, 42 Zoll breit und 22 Zoll hoch, auf 8. 4 ½ 1ꝙ ꝙ W. E Sup. fein Patent⸗Papier, nebst einer kurzen Er⸗
vor dem Königlichen Hofgerichte anberaumten Liaui“ füärung, Deutsch und Französisch. Dde scheinbare Rube, welche nach der Sprengung räclusion, womit durch der einzigen Rückzugsbrücke e Künstler auf, mit flüchtiger Süzze auf das Papier was sich damals vor seiner Fleis Fndlich Weohnu reignete, und LE“ 88 um Fleischerplatze befindlichen Weohnung ereignete, un Hofgericht von Pommernszie nachfolgenden Momeme weckten sein Interesse in i einem solchen Grade, daß er nicht umhin konnte, der damit verbundenen nicht gerin⸗
Gefahr, dieseiben
Diese Skizze ward denn die Grundlage einiger Zeich⸗ nungen, deren eine sich gegenwärtig noch in den Hän⸗ den einer Allerhöchsten Persen befindet, und soll nun wo gerade ein Vierteljahrhundert verflossen, die Veranlassung geben, in radirten Umrissen dem großen Hubl kum den Ausgang jener welthistorischen Kata⸗
Weise vor die A
Raabe, im hiesigen Gerichts⸗Gehäute ein⸗ Beigel (Anstalt für Kunst und Literatur). ,— und ihr Ebrecht gehörig nachzuweisen, unter Preis ssi 1 Thlr. 16 gr. für ein Exempl. schwarz und
Werken. Taschen⸗Ausgabe in zwölf Bänden. Der außerordentliche Beifall, dessen sich unsere neueste
die Ausgabe wird in 4 Lie⸗ Schluß dieses Jahres noch rollstaͤndig
Wohlfeilheit des Preises schließt sich die Illustra⸗
selbst vollkommen an. Die Lieferung
von sechs ausgezeichnet schönen Holzschnitten, durch
die ersten Französischen Holzschneider gefertigt,
nur 15 Kr. oder 5 sgr. Stuttgart, den 15. September 1838.
J. G. Cottasche Buchhandlung.
Berlin (Stechbahn Nr. ³),
eintrat,
ger fuͤr di
ö 1—
W“ * e 88
erken in zwölf
in Theil der Stöcke
koster
in die Buchhandlun⸗ Guesen; auch Ed.
munterte den
in Nr. 986
zu entwerfen.
ugen zu führen, die
Der
er Verwarnung, daß sie sonst mit ihren Erbansprüchen 6 Tblr. für 1 Exempl. fein colorirt.
präkludirt und der Rachlaß als herreuleses Eut, nach
Leizig, im Oktober 1838.
F. Geißler.
In meinem Verlage ist erschienen und in allen
Architektonische Entwürfe aus der Sammlung des Architekten-Vereins zu Berlin. Gr. Imperial-Folio auf feinem geglätteten Velinpapier.
Ie bis IIIs Heft mit 18 Tafeln und erläu-
terndem Texte. Preis für alle drei Hefte zusammengenommen 5 Thlr. Das erste und zweite Heft, weleche nicht getrennt werden, allein 4 Das dritte Heft einzeln .. 1
Notiz-Blatt des Architekten-Vereins zu Berlin. Gr. Median-Quart, 1837, I. und II. Semester, mit g erläuternden Tafeln. Preis 1 Thlr. 10 sgr.
Der Jahrgang 1836 in zwei Heften ist ebenfalls qurch mich, so wie durch jede Buchhandlung, zu be- ziehen. Preis 1 Thlr. 10 sgr.
Dor Jahrgang 1838, Is Heft, erscheint im October d. J., und liegen dazu sehr interessante Beiträge vor. Der Jahrgang 1837 enthält unter anderen gediegenen Abbandluugen auch eine über die Dornsche D ach- bedeckung und das rectificirte Verzeich- nifs bis ult. 1837 der Banbeamten im Preufsischen Staate.
Die Buchhandlung von F. Riegel in Potsdam. Für Schreiner und Tapezierer.
In der Matth. Riegerschen Buchhandlung in
Augsburg ist zur Ostermesse 1838 erschienen und in
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Meode. RNach Osmonts und dessen Nachfolger Me⸗ thode zu Paris.
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e Preußischen Staaten.
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Den Inhalt dieses Heftes bilden Nr. 1 Bondoirs; Nr. 2 und 3 verschiedene Draperieen; Nr. 4 en Ben mit Arabesken; Nr. 5, 6, 7 abermals verschiedene Draperieen und Nr. S ein Bett mit Alkov⸗Draperieen.
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Schiller's Dichtungen, nach ihren historischen Beziehungen und nach ihten inneren Zusammenhange von Dr. H. F. W. Hiurich (ordentl. Prof. der Philosophie zu Halle). Ir lyrsccer Theil, 2r dramatischer Theil, 1ste Abtheilung. Gr. 5m.
Velinpapier. Geh. 3 Thlr. 12 ½ sgr.
Inhalt: I. Einleitung; Schiller und Gethe in ihrem Verhältnisse zu einander. Liebe. Zweffa und Resignation. Wehmuth. Weibliche Natur 3 und Kunst. Wissen. Remesis. Liebe und Fiedt. Demuth. — II. 1. Einleitung; Schiller als daamai⸗ scher Dichter und sein Verhaͤltniß zur Deutschen Lite⸗ ratur überhaupt. Die Räuber. Kabale und Lihe Fiesko. Don Carlos. — Die 2te Abtheilung, Schiller” übrige dramatische Original⸗Dichtungen umfassend, c scheint bis Ostern künftigen Jahres.
Das Ganze, sich in der äußern Erscheinung de schönen Oktav⸗Ausgabe von Schiller's Werken vol⸗ kommen anschließend, bildet einen vortrefflichen Ker mentar zum Verständnisse dieses Nati nal⸗Dichtert.
““ 1114“
Philologic a.
Berl., 1831 — 37. Weiß Pavpier, neu. 22 Thlr. — Vol. IV. Scholia ed. Brandis, neu. 6 Thlr. Eustathii comment. in Homerum. 7 Vol. 1ü-
Lips., 1825 — 29, neu. 24 Thlr. . Gesneri thesaurus ling. lat. à Tomi. Fol. Lihs,
1749. Frzbd. 16 Thlr. Hamasa ed. Freytag. Ato. Bon., 1828. Prachtbam. av. suppl. Fg-
12 Thlr. 15 sgr. †*ꝗ Herbelot, biblioth. orientale etc.
10 Thlr. 15 g.
in 23 pafr-
Mlaestricht, 1776 et 80. Hlbfrzbd. LLivius, ed. Drakenborch. 15 Tomi in Stuttg., 1820 — 27, neu. 9 Thlr. 25 sgr. g. Lucianus, ed. Bipont. 10 Tomi. 1789 — 93. 9 5” 15 sgr. psln lar c. notis varior. 3 Tomi. Lugd. B. 1662 Pergtbd. 10 Thlr. . vc Euclidis opera, gr.-lat.-gall. ed. Peyrard. 3 0 At0. Paris, 1814 — 18, neu. 15 Thlr. 20 sor. 2 Adelung's Wörterbuch mit Soltau's Beiütrag 2 Bde. Ato Wien, 1808. Hlbfrzbd. 12 Thlr. 2. „. Metbgesne 4 88 in 6 Bdn. Berl., 1806—, neu. 7 r. 25 sgr. Bayle, dictionn. länae et crit. 4 Vol. Fol. Rotterii 1720. rzbd. 12 Thlr. Bossi, Erh⸗ v'Lcalia. 19 Vol. Milano, 1819- Prachtband. 20 Thlr. 25 sgr. Graff's althochdeutscher Spra Berkl., 1834 — 28. Hlbfrzbd. Silvestre de Sacy, Grammaire Arabe. Paris, 1831. Prachtband. 10. Thlr. Antiquar. Catalog No. 12 gratis. Rr.2 Berlin. List & Klemann, Burgsiraße 1
chschatz. 14 Lief. 1n
. 10 sgr. 11 Thlr e nn
— — b 1 8*
“ 5
Aristotelis opera ed. Acad. Regia Boruss. 4 10,
Tnh 1..n. 88 E11I11“
na aze ansb Cas, vet, hahn tg 88. 11111“n
W 12
che Staats⸗Z
eme
1 n 12 294 h⸗:
1 4 4- 22
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4 8 b 2 inm osashg bat eäee] 1“ 8 22 asssnusN
838
Berlin,
Sonnabend den 2 0 sten
Kronik des Tages.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Ober, Appellations⸗ gerlchts⸗Praͤsidenten von Haselberg zu Greifswald den Ro⸗ then Adler⸗Orden zweiter Klasse mit Eichenlaub, und dem Land⸗ rath des Kreises Altena, 1 den Rothen Adler⸗Orden dritter Klasse mit der
ihen geruht. leihenx gerag der Koͤnig haben dem Landgerichts⸗Rath
Se. Majestaͤt . von Mirbach zu Elberfeld den Rothen Adler⸗Orden vierter 12 Eöu““ in. 9
Klasse zu verleihen geruht. 3
Bekanntmachung.
Vom Ilsten k. M. an wird eine woͤchentlich dreimalige drei⸗
spaͤnnige Personenpost zwischen Oranienburg und Berlin einge⸗ richtet werden. Die Absendung derselben wird erfolgen: aus Oranienburg: Dienstags 1n. hr 6 Uhr fruͤh 8
1““ Donnerstags ” 18 Sonnabends unnd aus Berlin: an denselben Tagen 6 Uhr Abends. Die Befoͤrderung wird in 3 ¾ Stunden erfolgen. Zu dieser Personenpost wird ein neunsitziger Wagen eingestellt werden; es findet aber auch die Gestellung von Bei⸗Chaisen nach Maß⸗ gabe des Beduͤrfnisses statt. Das Personengeld betraͤgt 5 Sgr. pro Meile, wofuͤr die Mitnahme von 30 Pfund Gepaͤck ge⸗ Berlin, den 17. Oktober 183838. 11 General⸗Post⸗Amt. “ 1I1“
Am heutigen Tage wird das 32ste Stuͤck der Gesetz⸗Samm⸗
lung ausgegeben, welches enthaͤlt: unter
»1935. die Allerhoͤchste Kabinets⸗Ordre vom
betreffend das Verfahren hinsichtlich der Wiederein⸗
erhobenen Militair⸗Gnadengehaͤlter und Warte⸗
gelder;
das Privilegium wegen Emission auf den Inhaber lautender Obligationen uͤber eine Anleihe der Stadt Elberfeld von 250,000 Rthlr. Vom 5. August c.; und die Allerhoͤchsten Kabinets⸗Ordres
vom 3lsten dess. M., betreffend die Allerhoͤchste Ge⸗ nehmigung des Pflastergeld⸗Tarifs fuͤr die Stadt Buͤnde im Regierungs⸗Bezirk Minden, vom 15. Mai d. J., nebst dem Tarife selbst;
28. vom 23. September d. J.,, uͤber das Verfahren bei unfreiwilligen Dienst⸗Entlassungen der Justiz⸗Kom⸗ missarien, und
39. vom 2östen ejusd. m., betreffend die durch die Ju⸗ stiz⸗Visitationen bei Patrimonial⸗Gerichten entste⸗ henden Kosten. 80
Berlin, den 20. Oktober 1838. Zarb
Gesetz⸗Sammlungs⸗Debits⸗Comtoir.
Abgereist: Der General⸗Major, außerordentliche Gesandte
und bevollmaͤchtigte Minister am Koͤnigl. Hannoverschen Hofe, Freiherr von Canitz und Dallwitz, nach Hannover.
ngs-Nachrichte CCusbbsn d. 8 11““ ““ 8 Paris, 13. Okt. Waͤhrend der Moni
heute einraͤumt, daß seine Angabe uͤber Herrn Beisser (siehe das vorgestrige Blatt der Staats⸗Ztg.) auf einen Irrthum beruhen koͤnne, der aber insofern verzeihlich sey, als er von dem Herrn Beisser selbst, wahrscheinlich absichtlich getaͤuscht worden sey, um der Opposition Gelegenheit zu einer Anti⸗Rectification zu bietet sich jetzt schon den hiesigen Blaͤttern eine neue zeranlassung dar, um die Petition der National⸗Garde neuer⸗ dings besprechen zu koͤnnen. Es hat naͤmlich der Capitain der Aten Compagnie des sten Bataillons der 6ten Legion der Natio⸗ nal⸗Garde, Herr Phalipon, nachstehendes Rundschreiben an die Mitglieder seiner Compagnie erlassen: „Mein lieber Kamerad. Als ich vor 7 Jahren die Ehre hatte, zum Kommando unserer schoͤnen Compagnie berufen zu werden, dachte ich reiflich uͤber die Pflichten nach, deren Erfuͤllung mir obliegen wuͤrde, und ich habe die Ueberzeugung, daß ich nicht hinter der mir gestell⸗ ten Aufgabe zuruͤckgeblieben bin. Ich habe es nie an Eifer, an Anstrengungen und an guten Diensten fehlen lassen, und dennoch bin ich weit davon entfernt zu glauben, daß ich genug gethan haͤtte, um meinen Kameraden zu bewei⸗ sen, wie stolz und dankbar ich fuͤr die Beweise ihrer
Achtung und ihres Vertrauens bin. Ich fuͤhle deshalb auch das Beduͤrfniß, die Gruͤnde darzulegen, die mich bewegen,
meine AEöntlassung einzureichen. Eine in ihrer Form ungesetz⸗ liche Petition wird seit einigen Tagen in den Reihen der National⸗Garde kolportirt, und durch tausend Mittel sucht man die Mitglieder derselben zu uͤberreden, daß sie durch Un⸗ terzeichnung derselben einen Akt des Patriotismus vollziehen wuͤrden. Da ich nun ganz der entgegengesetzten Ansicht und fest uͤberzeugt bin, daß der Gegenstand der Petition von, den Mandatarien des Landes nicht angenommen werden kann, weil es unvermeidlich gefaͤhrliche Folgen haben wuͤrde, so habe ich mich auf die an mich gerichteten Bitten foͤrmlich geweigert, jenen Akt mit zu vollziehen, und ich habe auf meinem Ent⸗ schluß beharrt, obgleich einige Mitglieder unserer Compagnie vr drohten, daß ich alsdann bei der kuͤnftigen Wahl die
echte auf das Wohlwollen aller meiner Kameraden verlieren
Landes⸗Direktor von Holzbrink, Schleife zu ver⸗
nennten.
kann den diesjaͤhrigen Feldzug in Spanien als beendet betrach⸗ ten; derselbe ist durchaus zum Vortheil des Don Carlos aus⸗ Die letzten Siege Cabrera's haben die Karlisten mit Von dem Fuße der Pyrenäaͤen bis zum
ziehung der durch Invaliden gegen die Vorschriften Gegentheil, vorzugsweise berechtigt, seine Wuͤnsche und
nungen auszusprechen, da von
waffnete Machthaber
wuͤrde. Von dem Augenblick an, wo ich als Compagnie⸗Chef nicht mehr Herr meiner Ueberzeugung bin, von dem Augenblick an, wo man mir Bedingungen auferlegen will, die ich als meinem Gewis⸗ sen und meinen Pflichten widerstrebend betrachte,
Andenken den Platz zu gung und Anhaͤnglichkeit einnehmen. — Dieses Schreiben war zuerst von dem „Journal des
behaupten, den Sie in meiner Zunei⸗ Empfangen Sie u. s. w.“
Doͤ⸗ —⸗
bats“ publizirt worden, und es laͤßt sich daher mindestens an⸗
nehmen, daß dieser Schritt ein der Regierung wohlgefaͤlliger ist, wenn auch die ministeriellen
merkung daruͤber enthalten haben.
nichts von dem Erfreulichen zu verlieren, das sich, ihrer Mei⸗ nung nach, daran knuͤpft. Zuerst werfen sie die Frage auf, warum denn wohl Herr Phalipon seine Entlassung genommen habe, wenn nur einige National⸗Gardisten sich so ent⸗ schieden zu Gunsten der Petition verwendet haͤtten. Er sey ja der Repraͤsentant der Maͤjoritaät und theile diese seine Ansicht, so haͤtte er ja ruhig auf seinem Posten bleiben koͤnnen. Die Aeußerung des Herrn
nicht angenommen werden haben wuͤrde, sey eine Privat⸗Meinung, die mit der National⸗Garde nichts zu thun habe.
dem Dienst in
jenigen, die nicht allein er, sondern auch der Marschall Lobau
und noch hoͤhere Personen, so oft
Mei⸗ ihm wesentlich die Erhaltung der oͤffentlichen Ordnung abhaͤnge, und ihre Verdienste um diese Ordnung so oft und so laut gepriesen worden waͤren. Es duͤrfte mithin auch den National⸗Gardisten nicht sehr schmeichel⸗ haft klingen, daß man von ihrer Theilnahme an den Wahlen gefaͤhrliche Folgen befuͤrchte, und sey es ein offenbarer Wider⸗ spruch, daß man diejenigen, die die Offiziere, also be⸗ waͤhlten, von der Theilnahme an der Wahl der Gesetzgeber ausschließen wolle. Ein Theil der Oppositions⸗Presse erblickt indeß in dem anscheinend unge⸗ schickten Schreiben des Herrn Phalipon einen feineren, tiefer liegenden und wahrscheinlicheren Plan. lassung desselben duͤrfte darnach nur das
Kandidaten seyn, und die Regierung gewiß Alles aufbieten, um
seine Wiedererwaͤhlung zu sichern. Hierdurch wuͤrde man noch Kammern eine Gelegenheit haben, Reform herauszustellen und man hoffe dadurch, der mehrerwaͤhnten Pe⸗
vor Zusammenberufung der die Abneigung der National⸗Garde gegen die Wahl tition den moralischen Todesstreich zu versetzen. Aber auch selbst
besprochene Bittschrift Die Spanischen nal de Paris zu folgenden Betrachtungen Anlaß:
dem Ministerium einfloͤße. „Man gefallen.
Enthusiasmus erfuͤllt. . Ebro bleibt die Karlistische Armee Herrin des flachen Landes,
und wenn es ihr gelingt, sich irgend eines wichtigen Platzes,
z. B. Bilbao's, zu bemäͤchtigen, so kann der Krieg nicht allein auf unbestimmte Zeit in die Länge gezogen werden, sondern die gefaͤhrdet seyn als jemals.
constitutionnelle Sache duͤrfte ernster Die Madrider Regierung befindet sich in einem schwer zu be⸗ schreibenden Zustande ihr Kredit ist todt,
triguen und Anspruͤchen aller Art umringt, Huͤlfsquellen durch Unterschleife gaͤnzlich beraubt, cher, schwankender und mißachteter als jemals; der Augenblick ihrer gaͤnzlichen Aufloͤsung scheint gekommen. Dies ist die traurige Lage oder vielmehr die schreckliche Verwirrung, in der sich Spanien befindet, dies ist das Resultat der egoistischen
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Politik der Franzoͤsischen Regierung. Seit langer Zeit lag es in ihren Haͤnden, machen. Statt dessen hat sie den Schrecknissen und Grausamkeiten desselben ruhig und gleichmuͤthig zugesehen, taub fuͤr die Stimme der Menschheit und der Freiheit, uneingedenk der Bedingungen eines feierlichen Traktats, der im Angesicht Europa's abgeschlossen worden ist. Die Franzoͤsische Regierung hat das Vertrauen getaͤuscht, welches die Kabinette von St. James, von Madrid und Lissabon in sie setzten; durch ihr Schwanken, durch ihre zweideutige Po⸗ litik hat sie sich das reformistische England entfremdet, und wenn England, welches so gern ein aufrichtiger Verbuͤndeter geworden
ihre Finanzen sind erschoͤpft. Von In⸗ ihrer schwachen ist sie schwaͤ⸗
woͤre, noch Ruͤcksichten gegen Frankreich nimmt, so geschieht es Mit ei⸗
nur, weil die auswaͤrtige Lage ihm Vorsicht gebietet. nem Worte, das Kabinet der Tuilerieen hat so sehr gegen sein eigenes Interesse, und man kann wohl sagen, gegen die Regeln des gesunden Menschen⸗Verstandes gehandelt, daß man nicht der Schwaͤche allein die Fehler und den Sgoismus seiner Poli⸗ tik in Bezug auf Spanien zuschreiben darf. Da man es ge wagt hatte, nach Antwerpen und nach Ancona zu gehen, so wuͤrde man wohl Muth genug gehabt haben, die Pprenaͤen zu aͤberschreiten, wenn nicht ein tiefer Widerwillen, genaͤhrt durch alte Erinnerungen, einer gewissen Partet sogar den Namen der Spanischen Cortez verhaßt machte. Die Geschichte wird eines
Oktobe
muß ich das Kom⸗ mando niederlegen und in Ihre Reihen zuruͤckkehren. Ich hoffe, daß Sie, ehe Sie uͤber mein Benehmen urtheilen, die Gruͤnde meiner Handlungsweise pruͤfen werden, und daß ich mich mit Recht dem wohlthuenden Gedanken uͤberlassen darf, in Ihrem
Blaͤtter bis jetzt sich jeder Be⸗ Fuͤr die Oppositions⸗Blaͤtter scheint indeß jener Brief nicht minder ein gluͤcklicher Fund, den sie hin- und herwenden und von allen Seiten betrachten, um
8 Phalipon, daß die Petition ungesetzlich sey, und daß sie von der Kammer koͤnne, weil sie gefaͤhrliche Folgen
Uebrigens liege darin eine Unbilligkeit und ein schlechtes Kompliment gegen die⸗
ihre „lieben Kameraden“”“ Wenn jeder Buͤrger das Petitions⸗Recht habe, so 24. Juli d. J., koͤnne man es auch dem National⸗Gardisten nicht streitig machen.
. Dieses halbbuͤrgerliche und halbmilitairische Institut sey, im
Die eingereichte Ent⸗ Mittel seyn, um eine
Manifestation der National⸗Garde gegen die Bittschrift zu ver⸗ anlassen. Herr Phalipon werde bei der durch sein Ausscheiden nothwendig gewordenen neuen Wahl unfehlbar wieder einer der
von diesem Gesichtspunkte aus betrachtet, meint die Oppo⸗ sition, leuchte die Besorgniß hervor, welche die so geringschaͤtzig
Angelegenheiten geben heute dem Jour⸗
der Desorganisation und der Anarchie;
dem Buͤrgerkriege in Spanien ein Ende zu
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Tages in ihrer unbeugsamen Strenge die Gruͤnde jener unbarm⸗ herzigen Kaltbluͤtigkeit aufdecken, mit welcher man dem Blut⸗ vergießen in Spanien zugesehen hat.“
Auf welche Weise das Gesetz, welches die Ankuͤndigung fremder Lotterieen verbietet, in den hiesigen Zeitungen umgan⸗ gen wird, davon mag die nachstehende Annonce, welche man heute in mehreren Blaͤttern liest, als Probe dienen: „Hert Estibal d. J, Direktor der Publizitaͤts⸗Agentur in Paris, Rut Montmartre 65, der die Insertion fuͤr alle Journale besorgt und 25 p Ct. Rabatt giebt, ist durch die Banquiers in Frank⸗ surt und Wien besonders beauftragt, naͤhere Nachricht uͤber den durch Actien stattfindenden oͤffentlichen Verkauf des prachtvollen Palastes des Grafen von Karoly in Wien zu geben. Dieser Palast ist auf 2,385,000 Gulden geschaͤtzt und der Verkauf wird unwiderruflich am 3. Januar k. J. stattfinden. Der Lea- 2* Actie 2. 20 Gulden.“
es soll im Laufe des gestrigen Tages eine telegraphische Depesche aus Toulon angekommen A LS 8. sichert, die ploͤtzliche Abreise eines Divisions⸗Chefs des Finanz⸗ Ministeriums veranlaßt hat. Derselbe habe den Auftrag er⸗ halten, sich nach Afrika zu begeben, wo sich mehr als jemals die Nothwendigkeit fuͤhlbar mache, das System der Einnahmen und der Ausgaben zu reguliren. Der Marschall Valse selbst, heißt es, soll dringend gewuͤnscht haben, daß ihm ein erfahre⸗
ner und umsichtiger Finanz⸗Beamter zur Unterstuͤtzung gesant
werde.
Paris, 14. Okt. Der Infant Don Francisco de Paula wird in einigen Tagen mit seiner Familie eine Reise antreten. Man will wissen, daß er den Winter uͤber in Nizza zuzubrin⸗ gen und erst im Fruͤhjahr nach Paris zuruͤckzukehren gedenke.
Gestern sind dem Grafen von Paris durch den Dr. Bos⸗ quet die Schutzblattern eingeimpft worden.
Der Prinz von Belgiojoso wird die Lombardische Amne⸗
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stie benutzen und nach Mailand abgehen. Die Prinzessin bleibt
in Paris.
Der Marschall Lobau ist seit einigen Tagen sehr unpaͤß⸗
lich und muß auf Verordnung der Aerzte das Bett huͤten. Die Revue de Paris zeigt an, daß das Ministerium mit
einer ausgedehnten Veraͤnderung in den Praͤfekturen beschaͤftigt ]
sey, und daß die betreffenden
. rdonnanzen baldigst im Moni⸗ teur erscheinen wuͤrden.
„Es sollen bereits 25,000 Mitglieder der Pariser National⸗ I Garde und 30,000 von den Provinzial⸗National⸗Garden Peti-“.
tionen um Wahl⸗Reform unterzeichnet haben. Die Kammern werden Ende November zusammenkommen; bis dahin hofft man
zu sehen.
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die Gesammtzahl der Unterschriften noch auf 100,000 gebracht
In der gestrigen Sitzung des Zuchtpolizei⸗Gerichts konn-⸗ ten die Verhandlungen uͤber den Prozeß Raban und Kon⸗ sorten nicht fortgesetzt werden, weil der Zeuge Gonthier, dessen Aussage als vorzugsweise wichtig erscheint, wieder nicht erschie. nen war. Es gab dieses Ausbleiben zu interessanten Debatten
zwischen dem Praͤsidenten und den Vertheidigern der Ange⸗
klagten Anlaß. (Wir muͤssen uns, da die Zeitungen erst sehr. 8.
spaͤt eingegangen sind, die Details auf morgen vorbehalten.)
8 8
Im Journal des Débats liest man: „Depeschen von
dem Franzöͤsischen General Konsul Cochelet zu Alexandrien melal Mehmed Ali nach dem Sennar abgereist “
den, daß
1 Großbritanien und Irland. London, 13. Okt. Mit dem Herannahen des Novembers
fangen in Irland die Anzeichen von O'Connell's systematischen Bestrebungen, den Vorlaͤufer⸗Verein zu organisiren und die Agt⸗
tation von neuem ins Leben zu rufen, immer mehr an zum
Vorschein zu kommen. Um den 260sten dieses Monats will O'Connell aus seiner Gebirgsveste hervorbrechen und das Land durchreisen. Mit Kanturk in der Grafschaft Cork, wo ein Di⸗ ner fuͤr ihn veranstaltet ist, gedenkt er zu beginnen.
aller in dieser Grafschaft bereits angeworbenen Vorlaͤufer uͤber
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geben will. Zu Clonmel wird er einem zweiten großen Diner
beiwohnen, an welchem alle Städte der Grafschaft mehr oder Auch die katholische Geistlichh
Theil nehmen werden.
weniger Erz⸗Dioͤzese Cashel, an ihrer Spitze der Erzbischof Slat⸗
keit der
tery, wollen ihm zu Thurles ein Diner geben, und zwar, wie
es heißt, als eine Genugthuung fuͤr die Angriffe, welchen O'Con⸗
nell von Seiten eines katholischen Geistlichen dieser Dioͤzese,
des Herrn Davoran, ausgesetzt gewesen ist.
In der gestern stattgehabten Versammlung, welche die Absicht hatte, sich uͤber die zweckmaͤßigsten Maßregeln zur Erweiterung
einer Dampfschiffahrt nach Indien ehemalige Gouverneur von Ceylon, cher den
u berathen, bemerkte der
koͤnne er keinen staͤrkeren Beweis anfuͤhren, als den Umstand,
*8
daß er waͤhrend seines sechsjaͤhrigen Aufenthalts in Ceyplon
immer sieben Monate lang ohne Nachrichten aus England geblieben sey, sich auf die in den
und daß Alles, was er von dorther erfahren, Indischen Zeitungen enthaltenen Mittheilun-⸗
gen beschraͤnkt habe; seit Einrichtung der Dampfschiffahrt habe
er jedoch am Ende des Monats Briefe erhalten, die desselben geschrieben worden.
zu Anfang
Aegypten von diesem Gegenstande hat. Ruͤckkehr von Bombay durch Aegypten kam, so weiß ich aus eigener
Erfahrung, daß der Paschabereit ist, den Verkehr mit Indien mittelst Dampfboote zu unterstuͤtzen, denn als einst auf einem Dampf⸗
boote an der Maschine etwas entzwei ging, ließ er die Arbeiten auf seiner Gießerei unterbrechen und stellte dieselbe zur Verfuaͤ⸗
gung der Englaͤnder, um den erlittenen Schaden auszubessern. Ich kenne die Details des Planes nicht, der der
Versammlung
h 2. Von da wird er sich nach der Grafschaft Tipperary begeben, an deren Graͤnze man ihm entgegenkommen und ihm ein Verzeichniß
ir R. W. Horton, wel Vorsitz fuͤhrte, daß er denen, die sich große Vortheile
von diesem Unternehmen verspraͤchen, vollkommen beistimme.
Fuͤr die Zweckmaͤßigkeit oder vielmehr Nothwendigkeit desselben
1 „Es ist gewiß von Wichtigkeit“”“, fuhr er sort, „zu wissen, welche Ansicht der jetzige Pascha von 8 Da ich bei meiner