betreffend die Wiederherstellung der durch das Patent vom 1. bitte ich dieselben demuͤthigst, mir erlauben zu w Vereine ebenfalls Sorge tragen mußten. Höchst November 1837 aufgehobenen Verfassung des Koͤnigreichs Han⸗ in Ihre heiligen Haͤnde die hohe Kardinalswürveaen, 8 Inschaftung dise ohnend ist es aber, an alrödiesen Kindera eine nover.“ Zuerst wird ein „9. aus dem in der 12ten Siz⸗ mit welcher Pius VII., heiligen Andenkens, im efich re Verbesserung ihres koͤrperlichen und sittlichen Zustan⸗ zung uͤberreichten ausfuͤhrlichen Antrage gegeben. Dann folgt vom 10. Maͤrz 1823 mich beehren wollte, und auch nog hrzunehmen, der selbst auf manche Aeltern wohlthaäͤtig
aus dem Berichte des Abgeordneten Knorr, den er Namens des statten, daß ich dem Biothum von Sabina, das Euto 4 des . soll.
dritten Ausschusses, in der 16ten Sitzung, erstattet hatte, daß keit Selbst mir verliehen, entsage, und zu gleicher Zei 8. zurůͦ 2 1 er, auf desfalls geaͤußerten Wunsch, den eingereichten Antrag mich
es sch allen jenen Banden uno Verbindlichkeiten loͤsen darf n G 8 des Abgeordneten Glaubrech, vor Erstattung des Berichtes, Sr. wegen jener von mir angenommenen Wuͤrden einaes Wissenschaft, Kunst und rbe chhihxg.. . Excellenz dem Herrn dirigirenden Staats⸗Minister Freiherrn
habe, so wie auch das Großpriorat von Malta, womi bcge n6 b 8
du Thil zur Einsicht und etwa beliebt werdender Eröffnung apostolische Bullen bekleidet bin, niederzulegen. nc. Berlin. F* g e. mitgetheilt und hierauf ein Schreiben von Sr. Excellenz erhal⸗ noch zu groͤßerer Vorsicht, wie dieses denn in Kraft dies 8 ubi etcn⸗ ö E zahlrelchen, alljöͤhrlich erscheinenden und ten habe, worin es heißt: „Der Unterzeichnete befindet sich ner gegenwaͤrtigen Akte foͤrmlich geschieht, daß meine eu cit la anihts⸗ vnd Reujahregaben besouders belicbten Almauachen nicht in dem Fall, auf den Inhalt dieses Antrages irgend nä- des Kardinalates immer fest und guͤltig bleiben mäsf lsag als Wei ab die hiesige Schlesingersche Buch⸗ und Musikalienband⸗ her eingehen zu koͤnnen, und hat vielmehr die Chre, dem Herrn auch durch irgend eine Ursache, die ich nicht vorherzusanen srzer, zwei Jahren zuerst unter dem Titel „Album“ eine Samm⸗ Abgeordneten amtlich zu eroͤffnen: „daß Se. Koͤnigl. Hoheit mag, es sich ereignen sollte, daß ich nicht in der Gef neuer Gesänge von verschiedenen Komponisten heraus, in sehr der Großherzog den Gegenstand desselben, welcher die inneren Jesu verbleiben koͤnnte, da es denn in solchem Fall 8- ngnter Ausstattung, mit buntem Einband, Goldschnitt, durch Lithe⸗ Interessen des Großherzogthums Hessen in keiner Weise
beruͤhrt, durchaus nicht als zur Wirksamkeit der Staäͤnde des
äͤmlich fer wefisis, 1. . — erziertem Titelblatt, einem Portrait als Titelkupfer und vielen näͤmlich ferner nicht Religiose seyn koͤnnte, mein entschich chromie verzierten ernehmen fand soichen Beifall, daß ibm bald andere Großherzogthums gehoͤrig zu betrachten vermöͤgen und es daher
sehr bedauern muͤßten, wenn die verehrliche zweite Kammer
Wille ist, mich in den Stand eines einfachen Privpatee ignetten. eꝙ vs zuruͤckzuzlehen. Um nun in den 1seeR vigten: im vorigen Jahre ein „Album du Piautste“ in demselben Ver⸗ der Stäͤnde 22—, Antrage irgend eine willfaäͤhrige Folge geben wollte; da Allerhoͤchstdieselben eine staͤndische Einwirkung
8 7„ 4 9 . 9½ Genehmigung meiner angedeuteten doppelten Entsagun fer. 1n.,ldog,nt, Less glane. Fmeeeee d. Heiltgtett mn ealgen, 6a6⸗ ich, 882 , sehe, be. eüie heseesbeeenkerlssreis lcer Bece, n wer⸗ — 1 8 1 em geeignete te der Prokura dem onsi 8 Larl Eckert’'s nennt si um, gegen den gewohnlichen Sinn, in wel⸗ utatien aus allen vier Reichsstaäͤnden, sprach sich unter Anderem auf Ihre Abstimmungen bei dem deutschen Bunde, welcher zius Fadolmmt, Secceteir der heiligen — deer dern eses Wort jetzt gebraucht zu werden pflegt, und wonachmandarun⸗ lebhaft und tadelnd aus uͤber die Beiseitsetzung oͤffentlicher Art solche auch sey, mit Ihren Rechten und Pflichten als vLan⸗ ganda, anvertraut, welcher in dieser Angelegenheit in 2 ter ein Gedenkduch versleht, in das sich mehrere Dichter oder Künstlerein⸗ 9 Pflichten, in welcher Tagesblaͤtter und Flugschriften stuͤndlich desherr und Bundesglied nicht zu vereinigen wissen und daher Namen handeln und meine Stelle vertreten wird, jni tragen, meist mit einer besonderen Widmung verbunden. Fn lepte⸗ wetteiferten. — Die Koͤnigliche Antwort hierauf lautete: auch nie dulden koͤnnen und werden.“ — Der Ausschuß aber Weise und nach jenem Gesetze, das ihm von En in je um Sinne wurden auch von dem Herausgeber des ersten Gesangs⸗ 2 eine S Es r venaricke r 8 . vg. . 2 v. Hei kürzlich zwei andere Sammlungen von Arien und Liedern „Meine Herren! Es wundert mich nicht, daß ungerechte Angriffe habe sich in Hinsicht des Gegenstandes selbst sowohl den An⸗ keit wird vorgeschrieben werden. Sie werden, 5 „. Aldums küͤrt 8 8 llo v stal ie indeß Unruhe erweckt haben; allein die Stimme der Vernunft und Redlich⸗ sichten des A stellers schloss in der K Vater! indem Sie mir die G 5 „sheilg als Album Garcia und Album Novello veranstaltet, die indeß feit wird Irreleitung verhüten. Ich babe gegründete Hoffnung daß 1 en e nenag ellers ange chlo en, wie auch in der Kompe⸗ ater! indem Sie mir die nade gewaͤhren, welche ich ebenfa dem Sinne des Titels nicht genau entsprechen, indem sie keine Ihre Rechte, so im Streite für vas Baterland jenseits der Ostsee be⸗ tenz⸗Frage behauptet, daß den Staͤnden das Recht zustehe, flehe, meiner Seele die he wiedergeben, und die F neue C positionen enthalten, auch nicht solche, die jenen beiden Sän⸗ feligt worden, ungestört bieiben werden. Die vom Siege bestatigten uͤber den angeregten Gegenstand zu verhandeln und zu beschlie⸗ auf so viele Wohlthaten setzen, die Sie immer mitt reicherhe gerinnen gewidmet sind, sondern unr diezenigen, welche vorzugsweise von Grundgesetze gesteben Jedem diese Rechte zu, und diefelben Gesetze, ßen. Es koͤnne auch den Regierungen nur erwuͤnscht seyn, in uͤber meine Person ausgegossen haben. Gewiß wird in iönen gesungen worden. Jeder dieser Sammlungen ist das Portrait der verpflichtend für Alle, werden sich Achtung verschaffen. Sie regie⸗ dergleichen wichtigen Angelegenheiten die Ansichten und Stim⸗ men der Staͤnde zu vernehmen. Im Hinblicke auf oben angefuͤhrte amtliche Eroͤffnung jedoch, da bis jetzt zu einer Besorgniß uͤber die Ansichten und das Verfahren unserer Staats⸗Regierung in der fragli⸗
der ehrfurchtsvolle Dank unausloͤschlich verbleiben, den jh betreffenden Gesangs⸗Virtuosin voraugestekkt. Mit Vergnügen wird man ren die Gesellschaft; sie sind Menschenwerk, und Menschen sind, gen Ew. Heiligkeit bekenne, und ich werde in meiner Zunt bei den anmutbigen eb ö’1“ 7 ddies wissen Ste, meine Herren, weit entfernt, unfchlbar zu sevn, zogenheit taͤglich heiße Wuͤnsche zum Vater der Erbarmun⸗ cia“ an diese Sängerin erinnern, die Geist und Naivetät, Kunst un 7. selost in ihren tiefsinnigsten Erwägungen. Uusere Gesetze bedür⸗ 18 d la chen Sache nicht entfernt Veranlassung vorliege, man vielmehr volles Vertrauen in dieser Hinsicht hegen duͤrfe, es also einerlei sey, in welcher Form man sich ausspreche, und um, was ohne Zwei⸗
b T für bi chön in sich vereinigte. Das „Album Rovello“ besteht/ 8. Elbin 5: 35 f if und dem Gott alles Trostes erheben fuͤr die lan Natur so- fen ohne Zweifel der Ausgleichungen und Verbesserungen; allein h f ge Erhal fel räthlich, jeden Anstoß zur Stoͤrung einer wuͤnschenswerthen
1463 Böhmerwald“, Aucerdem findet man noch Compositionen von Bank, Jähns, Marschner und Meyerbeer, so wie ein Stück aus dem Nachlaß von C. M. von Weber, das jedoch eine Jugendarbeit die⸗ ses Meisters zu seyn scheint. Endlich sind dem Gesangs⸗Album meh- rere Facsimile’s von der Motenschrift berühmter Meister und ein großes Blatt voll Ramenszeichuungen fast aller bekannten Kompo⸗ nisten und mehrerer Virtuosen beigegeben. Unter den ersteren befinden sich zwei komische Kanons von Mozart. Als Titel⸗
kupfer stebt Meverbeer's Portrait voran. — Das Album du Pia⸗ 1 . ie r besten Dedication Ihre Königliche Hohtit die Frau Kronprin⸗ Schule Adolph Henselt alle seine Kunstgenossen zu übertreffen:
essin anzunehmen geruhte, erschien zuerst im Anfange dieses Jahres, seine Etüden sind musikalische Gedichte. Von Thalberg enihält das — jetzt ist ee Hee er cihrezve desselben ausgegeben. Beide eeite Album ein Scherzo voll der geistreichsten und schwierigsten sind eben so elegant ausgestattet, wie die für Gesang; in dem ersten ombinationen; doch scheint dieser Komponist mehr zu berechnen, befand sich ein wohlgetroffenes Portrait von Henselt, das zweite bringt während Henselt sich mehr seinem Genius überläßt. Taubert hat b uns ein noch gelungeneres von dem Russischen Komponisten, Oberst diesem letzteren Album eiue seiner neuesten Etüden, die „Campanella“, Lwoff, nach Franz Krüger's Zeichnung. An Facsimile’s fehlt es auch beigesteuert, die sich durch Grazie und innige Empfindung besonders biernicht. Wer die verschiedenen Pianisten⸗Schulen mit einander verglei⸗ auszeichnet und den Henseltschen Etüden zur Seite gestellt werden chen will, dem wird im ersten Bande dieses Albums die beste Gelegenheit darf. Auch die Chovinschen Rotturno’'s in beiden Heften sind sehr dazu geboten, denn er findet darin eine interessante Auswahl von gesangreiche und anziehende Stücke. Für die Freunde der leichteren Kiaviecr⸗Compositionen aller Art, von Cramer bis auf Henselt; der und lustigen Musik endlich sind dem zweiten Fahreshefte dieses Al⸗ zweite Band beschräukt sich mehr auf die neueste Schule, aus bums auch einige neue Walzer von Lanner be⸗ gefügt. 10.
Preise der vier Haupt⸗Getraide⸗Arten in den für die Preußische Monarchie bedeutendsten Marktstädten im Monat November 1838, nach einem monatlichen Durchschnitte in Preußischen Silbergroschen und Scheffeln angegeben.
Namen der Stäͤdte. Wenzen
der wir drei ihrer Häupter antreffen: Thalberg, Henselt und Chopin; in den Stücken von Reissiger und Tauber seben wir, im Vergleich gegen das, was sie im ersten Jahreshefte gelitfert, wie seyx auch sie der neueren Richtung gefolgt sind, von der die größeren tech⸗ nischen Schwierigkeiten nicht um ihrer selbst willen, nicht um einen brillauten Schimmer der Virtuosttät zu zeigen, sondern nur zur Er⸗ reichuug einer bedeutenderen künstlerischen und poetischen Total⸗ wirkung auf dem Piano angewandt werden. In Auschung
der Gedankentiefe scheint uns unter den Koryphäen dieser
Antwerpen, 17. Dez. Bereits heute Vormittag, als man erfuhr, daß die Belgische Bank ihre Zahlungen eingestellt, beeilte sich Jeder, seine Bank⸗Billets bei der hier etablirten Filial⸗Bank umtauschen zu lassen. Diese hatte inzwischen aber auch aus Bruͤssel die Weisung erhalten, alle Zahlungen einzu⸗ stellen. Säͤmmtliche Kaufleute, die ihre Gelder bei der Bank deponirt hatten, beeilten sich, ihr Eigenthum zuruͤckzufordern, doch das war vergebliche Muͤhe — Niemand erhielt mehr einen Pfennig. Man kann sich denken, welchen Eindruck dies im
Ppublikum machte! Unsere Boͤrse befand sich heute in einem
SZustande foͤrmlicher Aufloͤsung. Die Ruͤckwirkungen, die jenes
Erreigniß auf den Kredit unseres Handelsstandes außern moͤchte, sind unberechenbar.
1 Schweden und Norwegen.
Stockholm, 14. Dez. Die Stats⸗Tidning ist mit Beschreibung der Deputationen und Illuminationen, so wie dder Anreden gefuͤllt, welche waäͤhrend der Reise Sr. Majestaͤt bis Ljung vorgekommen sind. Die Beschreibung nimmt in der MNummer vom 12ten d. 3 ½ Spalten ein. Insonderheit hat der Enthusiasmus sich in der Stadt Norrkoͤping Bahn gemacht. 2 Der Landeshauptmann Palmstjerna, an der Spie einer De⸗
Iuörmrm, g——
—
—
Roggen Gerste
— —
Hafer
Roggen Gerste
Namen der Städte. [wenen
341 1⁄12 24 —1⁄1 157⁄12 33 ⁄ 22 12 88.; 22 142612 26 12 *
578
1. Magdeburg. .. [811 %1 2 57 ⁄1 9404161 2 2. Stendal 49 38 12 FHeeesas. . 2⁄½1 2 w59 112 Nordhausen. . 61
Muͤhlhausen 59 2/12 Erfurt. 2 [618712 Halle.. 642⁄12 Torgau 167 45 ½1
. Muͤnster 607⁄12 40 .Minden 50⁄12 368 Paderborn... 542⁄12 342 Dortmund 2 [60 ⁄12
eereeeer
3. Tilsit 4. Insterburg 5. Rastenburg
aa 1u1u*“
nᷓbSgannn
55 2
. 44112 . Elberfeld 4858
tolis S. K. Polkslieder ein interessanter Beitrag sind. Den darin enthaltenen 10. 86 37 8 f . 2 2 8 † 8 41 2 3 5 10 452 4 421 wovon Sie sorechen, das Ziel zu erreichen, an welches wir und des apostolischen Stuhles, zu dessen Vertheidigung ich; 7½ 4 8 —₰ EE 8 den vermittelnden Vorschlag: „daß die verehrliche Kammer sich sireng daran zu binden, denn wer möchte das Flüchtige, Zufäl⸗ 8. b⸗ 12 (En Zeilia Eo; . 1 kor „. Tor 8. A — , „Fub st 65
stoli Bravour⸗Arien hat der Herausgeber die Gesangs⸗Verzierungen bei⸗11. 832⁄1 2 34 ⁄12 vpereint zu gelangen wünschen. Als ich die Stände des Reichs am merdar bereit seyn werde, nicht nur mein geringes Schers gefügt, mit welchen Miß Clara Movello dieselben bei ibrem Vortrag 78 ⁄12 35 112 27. Mai 1835 entließ, schloß ich meine Rede mit folgenden Worten; beizutragen, sondern auch mein Blut und selbst mein deben mit der von dem Ausschusse uͤber die Zustaͤndigkeit der Stände 1838. lige, Subjektive, was der Moment gicht und was dem richtigen Takt ausgesprochenen Ansicht einverstanden erklaͤren, auf die bean⸗ lichster Diener Karl, Kardinal Odescalchi.“ saa⸗ Auch der Komponist selbst wird hier meist nur andenten, nicht ““ 50 1 .22. 11 111ö16 . „
8 12„82 2,8& X b. 1 i Heften, in denen vorzüglich die Britischen und Irischen 9. 31*/12 b iß Ew. Heiligkeit, u .32 b mischen 9 aus dre 88 es ist unmöglich, bei dem Mißbrauche des Aeußerungsrechtes, Ew. Heiligkeit, und die Erhoͤhung der heiligen Roͤmischen Kir ausschmückte, für Sängeriunen gewiß eine angenehme Zugabe, um 1 . 1 7 2 8 - ½71 7 6,4 . 212 282 — .,12 7 20 1 1 sj erad g. 92 „ Alles, was die Regierungsform gestattet, alles, was das Bedürf⸗ Uebereinstimmung zu vermeiden, macht der Ausschuß schließlich weihen. Ich kuͤsse die heiligen Fuͤße Ew. Heiligkeit und b. oren Geschmack nach einem guten Muster zu bilden, obne sich gerade Posen 177112 39 12 uiß fordert, soll eingeführt werden, allein es werden dabei nur die Sie um den apostolischen Segen. Rom, den 21. Noveng Bromberg 80 /12 1 tragte Bitte jedoch in dem festen beruhigenden Vertrauen nicht Nachdem in der uͤblichen seierlichen Weise die Angele ausführen. — Das Eckerische Album, welches der Gräfin von eingehen moͤchte, daß die Staats⸗Regierung ohnehin nicht unter⸗ heit verhandelt, des Kardinals Verdienste geruͤhmt und Rossi gewidmet und durch eine Zueiguung von Friedrich Förster ein⸗
8 92 80 —
8* Regeln befolgt werden, welche unsere Grundgesetze vorschreiben, und nicht der hinreißende Augenblick.““ — Ich danke Ihnen, meine Her⸗ ren, für die Denkart, welche Sie beseelt. Die Freude, welche Sie 8 empsinden über den Schutz, mit welchem die Vorse ung mich in einem
E“ —2 büe 88c lassen werde, durch alle ihr zu Gebot stehenden Mittel bei dem Bedauern des Kirchen⸗Oberhauptes ausgesprochen worden de
8 — Deutschen Bunde auf moͤglichst baldige Wiederherstellung des seine ferneren treuen Dienste entbehren zu muͤssen, wurze
gestoͤrten Rechtszustandes im Koͤnigreiche Hannover fortwaͤhrend Abdankung angenommen. — Am Schlusse des Kensti
hinzuwirken.“ riums erktlaͤrte der Papst, daß er, um die durch den Auem⸗
Weimar, 9. Dez. Unsere Landstaͤnde haben das von der “ g heiligen Kollegium erledigte ge
h. 1 “ vufd⸗ h; zug zu besetzen, einen anderen ausgezeichneten Ma⸗
Regierung zur Annahme empfohiene Preußische Gesetz hinsicht⸗ zum Kardinal⸗Priester ernenne, den er jedoch noch in hel lich des Nachdruckes in der Sitzung vom 3. Dezember ange⸗ 38 6 g Lm.
mir Bürge dafür. Ich erneure Ihnen mit Vergnügen, meine Herren, 8 8 8 halte. nommen. In den dabei stattgefundenen Eroͤrterungen aͤußerte
die Versicherung der Unwandelbarkeit meines Vertranens und meiues ganzen Königl. Wohlwollens.“ der Kanzler und Abgeordnete von Muͤller unter Anderem; „Seit langen Jahren schon ward in Deutschland uͤber das
“ Daͤnemark.
Hsxvg Kopenhagen, 18. Dez. (Kopenh. Ztg.) Sonnabend diebische Gewerbe des Nachdruckes laut geklagt und der Nach⸗ theil schmerzlich empfunden, welchen Schrifesteller und Verleger,
hatten die Bank⸗Repraͤsentanten ihre Quartals⸗Versammlung,
in welcher der Direktor, Etatsrath Hvidt, einen Vorschlag zur
vorlaͤufigen Realisation der Zettel vorlegte. Der Plan soll
darauf hinausgehen, daß die Umwechselung nicht in Muͤnze ge⸗
scebi8 sonen z b Fifbne. nach dem Muͤnzfuß
von 18 ½ Rbthlr. pro Mark fein Silber, und daß die geringste - 3 1
Summe, welchezur Einloͤsung praͤsentirt werden duͤrfe, 325 Rbehr. welchen selbst die National⸗Literatur dadurch erlitten. Verge⸗
oder 50 Mark fein Silber sey. Eine andere besonders wichtige bens suchten scharfsinnige Dialektik und skeptische Gruͤbelei den spielten, Einer getsdter und ein Anderer schwer verwundun
o, Bexgriff des literarischen Eigenthums zu bestreiten und zu ver⸗ den. — Das Wetter ist noch immer sehr unguͤnstig, aias⸗
dunkeln; dem schlichten Rechtssinne konnte er nicht geraubt Befestigungs⸗Arbeiten schreiten dessenungeachtet rasch vonne werden, und selbst Diejenigen, welche den Nachdruck nicht Sobald dieselben vollendet sind, will Musiagorri mit Zutzt schon nach allgemeinen Grundseaͤtzen fuͤr widerrechtlich hielten, sung einer Garnison zur Vertheidigung des Platzes, auf d raͤumten doch wenigstens ein, daß es hoͤchst wuͤnschenswerih sey, carlos losgehen. — Das kluge Benehmen Munjagorri'8, in
ihn durch spezielle Gesetze verpoͤnt und abgestellt zu sehen. er das Eigenthum respektirt, die Bewohner freundlich behan
geleitet ist, bringt uns zwoͤlf Lieder von dem talentvolten jungen Komvonisten, der in diesem Winter unter der Leitung eines großen Meisters in Leipzig seine Musikstudien fortsetzt. Dem Urtheil der berüͤhmten Gesangs⸗Virtuosin, der diese Lieder von Karl Eckert über⸗ reicht worden, daß sie eben so dankbar für die Stimme, als an⸗ sprechend für das Herz seyen, pflichten wir vollkommen bei; nur wünschten wir bei einigen derselben größere Einheit des musikalischen Gedankens. Was wir neulich mit Hinsicht auf die neueste Operette dieses Komponisten bemerkten, finden wir auch in seiner Lieder⸗Samm⸗ lung zum Theil wieder bestätigt. Eine Reminiscenz hat nichts zu sagen, wenn sie in einem organischen Tongebilde mit emportancht; aberzu hüten hat man sich vor Zusammenreihung mehrerer dem Ohre von da und dort her erinnerlicher musikalischer Phrasen. Da sich aber übrigens so viel echte Gemüthlichkeit und ein so klarer Sinn für einfache, natürliche Schönheit in den Compositionen Karl Eckerts’'s zeigt, so dürfen wir mit Recht erwarten, daß mit den reiferen Jahren auch eme festere Originalität sich einsinden werde. — Von den beiden früͤheren Jahres⸗ deften des bei Schlesinger erscheinenden Gesangs⸗Albums ist zu seiner Zeit in diesen Blättern schon die Rede gewesen. Der dritte Band bietet wieder eine anziehende Auswahl von Liedern dar. Daß er sich auf Deutsche Komponisten beschräukt, können wir nur billigen; es ist auf diese Weise mehr Gleichartigkeit in die Sammwlung gekommen. Bei dieser Gleichartigkeit möchte indeß noch größere Ab⸗
Brandenburg .Kottbus
‚Frankfurt a. d. O. .. .Landsberg a. d. W... .Stettin
Stralsund Kolberg...
Stolpe ..
.Breslau Gruͤnberg Glogau Liegnitz.. . 37 Goͤrlitz⸗ 76 2 Hirschberg 7 4 112 .Schweidnitz Glatz
Neiße Leobschuͤtz... Ratibor ...
—
10. Saarbruͤckk...
11. Kreuznahka.. 12. Simmer. 13. Koblenz.
14. Wetzlar
Durchschnitts⸗Preise
der 12 Preußischen Staͤdte
5 Posenschen Staͤdte
9 Brandenb. u. Pom⸗ merschen Staͤdte.. 12
11 Schlesischen Staͤdte w 12 332⁄12 202
8 Saͤchsischen Staͤdte 59117⁄12 397⁄12 23
4 Westfaͤl. Staͤdte.. 567/⁄12 137¹⁄12 20 ⁄1 2
14 Rheinischen Staͤdte 59 1 433¹ 21'chi
Spanien. Spanische S-5. Die Morning Chronieclen haͤlt ein Schreiben aus Behobia vom 8. Dezember, worie unter Anderem heißt: „Von Mußagorri's Trommelschlaͤgen durch das zufaͤllige
Losgehen eines Gewehres, mit denk
Idee, welche diesem Vorschlag zum Grunde liegt, ist, daß Pro⸗ ponent annimmt, es werde keine bedeutende Circulations⸗Masse erforderlich seyn, um mit Silber fundirt zu werden, wenn diese Realisationsweise vorlaͤufig angenommen werde. Die urspruͤngliche Idee, um die Banken von Muͤnz⸗Auszahlungen
SüSSUeESgreSgnsenhen ene
—
zu befreien, liegt in der Einrichtung der Hamburgischen Bank; später hat man sie im Jahre 1819 zur Ausfuͤhrung gebracht, als die Londoner Bank durch die sogenannte Peelsche Bill an⸗ fing, ihre Zettel auszuwechseln, was sie volle 25 Jahre einge⸗ stellt halte. Der bekannte Ricardo hatte naͤmlich vorgeschlagen, was auch im Parlament angenommen wurde, daß die Um⸗ wechselung in der Bank gegen Goldstangen, mit nicht weniger als 120 Loth Gold nach dem Englischen Münzfuß geschehen solle. In der hiesigen Versammlung wurde beschlossen, den Vorschlag des Eratsraths Hvidt der Bank⸗Direction zur Er⸗
irm Ddeutshhltandbd.
Muͤnchen, 15. Dez. (M. pol. Ztg.) Fuͤr das gegen⸗ wärtige Winter⸗Semester 183 59 wurden bis zum heutigen Tage 1465 Studirende an hiesiger Ludwigs⸗Mayimilians⸗Uni⸗ versitat polizeilich instribirt. Von diesen studiren 308 Philo⸗ sophie, 435 Rechtswissenschaft, 218 Theologie (darunter 60 Alum⸗ nen), 209 Medizin, 3 Thirurgie (um den Magistergrad zu er⸗ langen), 31 Kameral⸗Wissenschaften, 18 Philologie, 58 Pharma⸗ cie, 44 Architektur, 91 Forst⸗ und technische Wissenschaften. Unter diesen 1465 Studirenden gehoͤren 1329 dem Inlande, 136 dem Auslande an. Das Verhaͤltniß der Frequenz an hie⸗ siger Hochschule in den letzten drei Jahren ist daher Folgendes: im Jahre 188 ⁄-, wurden 1320, im Jahre 1838 1 1432 und im laufenden Jahre 182 ¾, 1465 Studirende inskribirt.
Muͤnchen, 17. Dez. Die irdischen Reste des Feldmar⸗ schalls Fuͤrsten Wrede wurden Freitag den 14ten Abends 5 Uhr ohne alles Geprange in die Fuͤrstliche Familiengruft zu Ellingen gebracht. An demselben Abende war Füͤrst Karl, nunmehr Reichsrath und Successor seines Vaters in dem Fuͤrstenthum, zu Ellingen eingetroffen. Der Trauer⸗Gottesdienst wird in Oettingen gehalten werden, wo sich Ihre Durchlauchten die Prinzessinnen Toͤchter des verewigten Fuͤrsten befinden. Dem Vernehmen nach, wird hier am kuͤnftigen Donnerstag in der St. Michaelis⸗Kirche ein Trauer⸗Gottesdienst gehalten werden.
Hannover, 20. Dez. Ueber das Befinden Seiner Kö: nigl. Hoheit des Kronprinzen besagt der heute ausgegebene aͤrziliche Bericht Folgendes: „Obgleich waͤhrend der Nacht nicht viel Schlaf genossen wurde, so faͤhrt die Besserung doch fort. (unterz) Stieglitz. Spangenberg.“
Die Hannoverische Zeitung enthaͤlt aus Goslar vom 18. Dez. „Heute, Morgens 9 Uhr, verließen Se. Maäjestaͤt un⸗ sere Stadt in Begleitung saͤmmtlicher Hoͤchsten und hohen Per⸗ sonen, Sich, wie gestern, zur Jagd nach Lengde begebend, von der Allerhoͤchstdieselben aber nicht wieder hierher zuruͤckkehren, sondern mit Sr. Durchlaucht dem Herzoge von Braunschweig und Allerhoͤchstihrem Stiefsohne, dem Prinzen von Solms Durchlaucht, die Ruͤckreise zur Residenz uͤber Braunschweig ohne weitere Begleitung antreten werden.“
Darmstadt, 20. Dez. Die hiesige Zeitung enthaͤlt heute die Einleitung zu der Berathung in der 17ten Sitzung am 13. Dezember uͤber den „Antrag des Abgeordneten Glaubrech,
Zur Ehre Weimars darf man anfuͤhren, daß er hier niemals geduldet wurde.“ Kaͤnzler von Muͤller sprach sich sodann daruͤber aus, daß der neueste Bundesbeschluß vom 9. Novem⸗
ber 1837 ungenͤgend sey. Er erkannte in dem dort ge’⸗ waͤhrten zehnjahrigen Privilegium ein Minimum des Schutzes. Nur die Krone Preußen habe sich am eifrigsten und beharr⸗
Q(thums erklaͤrt und verwendet, und auf das preiswuͤrdigste und umsichtigste allen billigen Anforderungen und Wuͤnschen ent⸗ sprochen.
lichsten fuͤr die Rechte des literarischen und kuͤnstlerischen Eigen⸗
Die Staats⸗Regierung des Großherzogsthums habe in solcher Ueberzeugung die vollstaͤndigste Annahme des Preu⸗ ßischen Gesetzes dem Landtag anempfohlen. Nur darin glaubte Herr von Muͤller eine Aenderung wuͤndchenswerth, daß die Re⸗ ziprozitaͤt gegen fremde Staaten nicht beobachtet werden koͤnne, indem die klassischen Werke der groͤßten Schriftsteller Weimars fast alle in einem Deutschen Staate verlegt werden, in welchem noch zur Zeit der gesetzliche Rechtsschutz fuͤr jenes Eigenthum der mindest moͤgliche sey. Man koͤnne, nach jenem Grundsatze, in den Fall kommen, schon nach wenigen Jahren die unsterb⸗ lichen Werke eines Goethe, Schiller, Herder ꝛc. hier im Lande eines Rechtsschutzes beraubt zu sehen, den die unbedeutendsten, aber innerhalb des Großherzogthums erschienenen Schriften vollgültig ansprechen duͤrfen. 8 “ pr8 II1I16“
Oesterreich. Wien. 18. Dez. Der hiesige Großhaͤndler, Banquier und Koͤnigl. Griechische General⸗Konsul, Freiherr von Sina, hat vom Tuͤrkischen Kaiser den Orden Nischani Iftichar, und von seinem Monarchen die Erlaubniß der Annahme desseiben erhaltin. ·
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Rom, 1. Dez. Am 30. November wurde in einem ge⸗ heimen Konsistorium, nach einer Allocution des Papstes, das Entlassungs⸗Gesuch des Kardinals Odescalchi, Bischofs von Sa⸗ bina und General⸗Vicar in Rom, in Berathung gezogen. Das Schreiben desselben lautet also: „Heiligster Vater! Es ist schon lange Zeit, daß ich großen Antrieb fuͤhle, die hohe Stel⸗ lung in der kirchlichen Hierarchie zu verlassen, in welche ich mich wider all mein Verdienst erhoben finde, und in das In⸗ stitut der Gesellschaft Jesu einzutreten. Um in einer Angele⸗ genheit von so hoher Wichtigkeit nicht zu irren, habe ich nicht verabsäumt, in Demuth meine Zuflucht zu Gott zu nehmen, und zudem auch das Urtheil gelehrter, kluger und bewaͤhrter Seelsorger zu erforschen, um zu erkennen, ob solcher Antrieb der Wille des Herrn sey oder nicht. Und da ich mich nun nach langer und reifer Pruͤfung auf einleuchtende Weise von der Wahr⸗ heit des goͤttlichen Rufes habe uͤberzeugen muͤssen, habe ich be⸗ schlossen, mich demselben zu fuͤgen. Ein laͤngeres Verschieben wuͤrde mir nur heftige Seelenangst verursachen, die mich nie in Frieden lassen wuͤrde, wie ich das mehr als einmal muͤndlich und mit kindli⸗ chem Vertrauen aufrichtig Eurer Heiligkeit entdeckt habe. Hin⸗ geworfen daher am Throne Eurer Heiligkeit, mit der groͤßten Ruhe meines Geistes und voller Ergießung meines Herzens,
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und namentlich Alles, was die Truppen beduͤrfen, bt bezahlt,, hat bereits Wunder faͤr seine Sache bewi obgleich er kaum eine Woche im Lande ist. Fät er so fort, so ist vorauszusehen, daß binnen kurzem die Ge puzcoer in Menge sich ihm anschließen werden. Dies wun ihn in den Stand setzen, weiter in das Innere vorzudring oder durch Anlegung befestigter Positionen laͤngs der Grin⸗ den Karlisten alle Verbindung mit Frankreich abzuschneiden. Der General O'Donnell befindet sich noch immer mit sein Truppen in Santacruz und die Karlisten stehen bei Andoei.
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Hirschberg, 18. Dez. (Schles. Ztg.) — Gestern fm in Zillerthal (diesen Namen fuͤhrt die Tyroler Kolonie in Eh mannesdorf) die feierliche Einweihung der durch die Gnade m Majestaͤt des Koͤnigs neu begruͤndeten Schule in Gegenwat des Allerhoͤchst verordneten Tyroler Comité's, mehrerer benach barten Geistlichen und Schullehrer und vieler Tyroler, durg den Pastor Roth statt. Es knuͤpfte sich an dieselbe eine Pri⸗ fung der bisher in Schmiedeberg abgehaltenen Schule untet der bisherigen und kuͤnftigen Leitung des Schullehrer Hanmang.
— — Bromberg, 17. Dez. — Milzbrand. — N. Stoleczin (Kreis Wongrowiec) ist unter dem Rindvieh det Milzbrand ausgebrochen, jedoch hat die Krankheit, in Fögt der getroffenen Sicherheirs⸗Maßregeln, sich bis jetzt nicht nel ter verbreitet.
— — Elberfeld, 19. Dez. — Klein⸗Kinderschultn — Gleichwie an mehreren anderen Orten, so haben sich au hier schon seit laͤngerer Zeit zwei besondere Vereine, zur Errit tung von Klein⸗Kinderschulen, gebildet, deren segensreiche Wic samkeit sich immer mehr erweitert, und die namentlich hier, einer Masse armer Kinder, die sonst auf den Straßen verw derten, recht Noth that. Der erste Verein entstand im Dezen, ber 1835 und der zweite im Januar 1836; jeder derselben he sitzt zwei Schulen, in denen im Ganzen mehr als 300 Kinde⸗ den Tag uͤber unter sorgfaͤltiger Aufsicht gehalten werden un vugec auch den ersten Schul⸗Unterricht empfangen. Jede bie er Schulen hat eine weibliche Vorsteherin mit einer ehüͤlfn Kinder mehrt Schule errichte
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Das Beduͤrfniß fuͤr die Aufnahme solcher aber so sehr, daß naͤchstens noch eine fuͤnfte werden soll. Hauptsaͤchlich haben menschenfreundliche, 0 Frauen sich vereinigt, die der Aufsicht und Leitung dieser Sauh Anstalten mit großer Aufopferung sich widmen, und jetzt, dem bevorstehenden heiligen Weihnachtsfeste bemuͤht sind, 8 Kinder durch Geschenke zu erfreuen. Die noͤthigen Mittel Bestreitung der Ausgaben fuͤr Miethe und Belohnung an 9 Vorsteherinnen dieser Anstalten, ferner fuͤr theilweise Bekge dung der Kinder ꝛc. werden durch freiwillige Beitraͤge und 88 schenke beschafft. Anfangs hatte der Verein mit großen Schwi rigkeiten zu kaͤmpfen, da ein großer Theil der Aeltern das 9 nicht erkennend, ihre Kinder diesen Anstalten nicht anvertrauer wollten; dann fehlte es vielen Kindern auch an der noͤthige Kleidung, um reinlich und anstaͤndig u erscheinen, fuͤr deree
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wechselung in der geistigen Farbe der Lieder wünschenswerth sevn. Unsere Deutschen Komponisten neigen sich jetzt fast alle zu sehr nach dem Sentimentalen hin; nur hier und da läuft einmal etwas ganz Hei⸗ teres, Kerngesundes mit unter; vorherrschend ist immer eine gedrückte, unmutbige, melancholische Stimmung. Es mag dies allerdings in der Zeit selbst liegen; aber ein Jeder wird sich die Aufgabe stellen müssen, diese Tendenz möglichst zu überwinden und uns erheiternde und erhebende Kunstgenüsse zu geben. Taubert, der jüngere Reissi⸗ ger und Truhn pflegen unter unseren Lieder⸗Komponisten noch am meisten nach dem Jovialen und Humoristischen zu streben und haben hierin manches Gelungene produzirt. Die beiden Ersteren aber ver⸗ missen wir in dem diesjährigen Alböum. Truhn hat ein recht komisches Lied beigestenert, doch sieht man den pikanten Wendungen desselben zu sehr an, daß es für die Eigenthümlichkeit einer bestimmten Sän⸗ gerin, der Dlle. Löwe, berechnet ist. C. G. Reissiger in Dresden hat auch ein heiteres Stück geliefert, „die Käferknaben“ von Reinick, das uns noch mehr gefallen haben würde, wenn wir nicht vor kurzem eine meisterhafte vierstimmige Compositiondesselben Gedichts von Fruhn gebört bätten, die in ihrer Art unübertrefflich ist. Ueberhaupt würde der letztge⸗ nannte Komponist bei gehöriger Konzentrirung seiner Naturgaben gewiß schr Bedeutendes leisten können; seine Lieder⸗Hefte, namentlich die „Lleder der RNacht“, „Wanderschaft und Hetmath“, so wie die beiden dem Fräulein von Faßmann und Herrn Mantius gewidmeten Sammlun⸗ gen, enthalten viel Schönes und Originelles; es entfaltet sich darin tin tiefes Gemüth, wabhre Begeisterung und glücklicher Humor, und auch in technischer Hinsicht zeigen siec von gründlichem Studium des Satzes. Finden wir nun in dem genannten Album dieses Mal meist sentimentale Compositionen, so sind diese doch, mit wenigen Ausnah⸗ men, sehr ansprechend, sangbar und empfindungsvoll. Wir heben darunter besonders hervor: das dritte aus einer Gruppe Duetten, die von Felix Mendelssohn im Jahre 1835 komponirt wurden und nach und nach im Scylesingerschen Huth, der kürzlich auch eine Oper „Genoveva“ komponirt und auf
bum erschienen sind; dann ein Duett von
Auswärtige Amzterdam, 18. Dezember. Nieder! wrkl. Schuld 5315⁄1 6. 5 % do. 100 5⁄1 1. Kans. Bil. 241 5⁄16. 5 % Lpau. 16 ⅛ Passnive — „Ausg. Sch. —. LZinal. 51/16. Preus. t'càle.-Sch. 123 ½¶ Poln. —. Oesterr. Met. —. Antwerpen. 17. Dezember. . G Linzl. 5. Neua Anl. 16. 1615/⁄16. 8 ““ 68 Frankfurzg a. M., 20. Dezember. 10% 28 ¼ Br. Bankä- Kctiel 1788. 1784. artial-0b1; 155 ½ Br. Loose au 500 Fl. 134 ¾. 134 ½. Loose zu 100 Fl. 278 G. Preuss. Präm. -Seh. 793⁄ G. do. 40 % Anl. 103 ¼ Br. Poln. Louse 68. 67 ¾. 5 % Span. Anl. 3 ⅛. 3 ¼. 2 ½ % Holl. 53 3⁄18. 53 ⅛. Eisenbahn-Actien. St. Germain 660 Br. Versaules rechtez Isfer 595 Br. do. linkes Ufer 230 Br. Strassburg. Bazel 352 ½ Br. Wardeaux -Teste —. Sambre-Meuse 445 Br. Leipzig-Dresden 93 ½ Er. Köln-Aachen 92 Br. Comp.-Centrale —. Hamburg, 21. Dezember. 1 Bank-Actien 1470. 1467. Engl. Rusz. 106 ¼. 106. 5 % Port. —. 2 % do. —. Naue Anl. —. London, 15. Dezember. 1 Cons. 3 % 93 ¾. Belg. —. Neue Anl. 16 ¼. Passive 37 71¼. Ausg. Sch. 7. 2 ½ % Holl. 54 ⁄¶. 5 % 100 ⁄⁄. 5 % Port. 29 ¼4. do. 3 % 19 ¼.
1.“
Wien, 18. Dezember. Rank-Actie’“ 1500. Neue Anl. —.
Koͤnigliche Schauspiele. Montag, 24. Dez. Kein Schauspiel. “ Dienstag, 25. Dez. Im Opernhause. Die buchstäbliche
0 500
19 % —.
einer auswärtigen Bühne zur Aufführung gebracht hat; ferner ein Lied von Curschmann, „Früblingsnacht“ überschrieben, und zwei Lieder von Kücken, „Im Mai“ und „Flieg Vöglein durch den
Broͤmel.
Auslegung der Gesetze, dramatische Kleinigkeit in 1 Akt, von r ierauf: 2 er Seeräaͤuber, großes Ballet in 3 Abth.,
von Paul Taglioni. 4
Im Schauspielhause: Emilia Galotti, Trauerspiel in 5 Abth., von G. E. Lessing. 2.
Mittwoch, 26. Dez. Im Opernhause. Don Juan, Oper in 2 Abth., mit Tanz. Musik von Mozart.
Im Schauspielhause: Franzoͤsische Vorstellung.
In Potsdam: Zum erstenmale: Die Unbelesene, Lustspiel in 4 Abth., vom Verfasser von „Luͤge und Wahrheit“. Hierauf: Der Roman, Lustspiel in 1 Akt, nach dem Franzoͤsischen, von L. Angely.
Vongerstag, 27. Dez. Im Schauspielhause. Maria, Koͤni⸗ gin von Schottland, historisches Trauerspiel in 5 Abth. und einem Vorspiele, von E. Raupach. “
Konigsstaͤdtisches Theater. Montag, 24. Dez. Kein Schauspiel. “ Dienstag, 25. Dez. 1717, oder: Der Pariser Perrugquier. Komische Oper in 3 Akten, nach dem Franzöͤsischen des Planard und P. Duport, vom Freiherrn von Lichtenstein. Musik von Thomas. “ 1t Mittwoch, 26. Dez. Die Franzosen in Spanien, oder: Der Zoͤgling von St. Cyr. Schauspiel in 5 Akten, mit einem Vorspiele: Die Eroberung von Taragona. Nach dem Fran⸗ zoͤsischen des Francis Cornu, von L. von Alvenzleben. Donnerstag, 27. Dez. Nelke und Handschuh, oder: Die Schicksale der Familie Monetenpfutsch. Neue Parodie eines schen oft parodirten Stoffes, in 3 Akten, von J. Nestroy. Musik von A. Muͤller. 8
In Vertretung des Redacteurs: Wentzel.
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Gedruckt bei A. W.
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“ Bekanntmachnnac.
b „Da die in dem anliegenden Verzeichnisse A. aufge⸗ führten Kur⸗ und Neumärkischen Pfandbriefe Sei⸗ tens der Besitzer der darin genannten Güter gekündigt worden sind und sonach deren Einziehung und demnäch⸗ stige Löschung im Hypothekenbuche erfolgen muß, so wer. den dieselben deren Inhabern hiermit zur Empfang⸗ nahme der ihnen darin verschriebenen Summen, nach Ablauf der unten näher bestimmten reglemeutsmäßi⸗ gen Kündigungsfrist, förmlichst aufgekündigt, mit der Aufforderung:
daß die Junhaber dieser Pfandbriefe dieselben nebst
Conpons Nr. 3 bis 8 inecl. in dem nächsten Zins⸗
Zahlungs⸗Termine vom 2ten bis 14. Jannar k. J.
bei der Kasse der auf den einzelnen Pfandbriefen
und resp. dessen Conpon bemerkten Provinzial⸗Rit⸗
kerschafts⸗Direction oder in dem darauf folgenden gekündigt worden sind, erinnert, nebst den dabe bemerften Coupons,
Sins⸗Zahlungs⸗Termine vom sten bis 1a. Februar
Frist, in dem alsdann mit dem 1. Juli tretenden Zins⸗Zahlungs⸗Termine, das Pfandbriefs⸗ Kapital, gleicheitig mit den davon auf den Cou⸗ pon Mr. 2 fällig gewordenen Zinsen, gegen Rück⸗ gabe des erbaltenen Depositions⸗Scheins, bei der⸗ jenigen Kasse, welche denselben ertheilt hat, baar Graf von der Schulenburg. in Empfang uchmen, widrigenfalls die Pfandbriefs-
Inhaber zu gewärtigen haben, daß wegen der nicht abgelieferten Pfandbriefe nach Vorschrift des Nach⸗ .April 1784 zu §. 281 des Kredit⸗
trages vom 2 . 1 Reglemeuts vom 14. Juni 1777 verfahren wird.
Allgemeiner Anzeiger fuͤr die Preußischen Staaten.
k. J. bei der Haupt⸗Ritterschafts⸗Kasse hierselbst, unserer Hauptkasse gegen Empfangnahme des Kapi⸗ A.
gegen Empfangnahme des vorgeschriebenen De
siten⸗Scheins, ad depositum geben und demnächst n — .
nach der Ende Juni k. J. abgelaufenen Kündigungs⸗ stehenden reglementarischen, oben allegirten Bestim⸗ f. 8 ein⸗ mungen gemäß, verfügt werden wird.
Depo⸗
Berliu, den 18. Dezember 1838.
Direction.
Gleichzeitig werden hierdurch die Inhaber der in der Anlage B. verzeichneten Pfandbriefe, welche be⸗ reits früher, Behufs der Löschung, zur Einlieferung
gedachte Pfandbriefe unverzüglich bei
tal⸗Betrages abzuliefern, indem entgegen deren Mortification auf Kosten der
Kur⸗ u. Neumärkische Haupt⸗Ritterschafts⸗
Freiherr von Monteton.
von den unterm 18. Dezember 1838 zur Löschung ge⸗
esetzten Falles 8 1n, 68 kündigten Kur⸗ und Reumärkischen Pfandbriefen.
nhaber, den be⸗
Betrag derselben.
Betrag derselben.
Betrag derselben.
v““ Gold. Cour. Thlr. Thlr 37652 50 38962 38977 39843 V 40123 200 40124 — 500 40507
500 42561 1000 [112743 200
Cour.
Thlr.
Gold. Thlr.
. Ceour. Thlr. 1000 [24920 1000 [24955 1000 [32754 1000 [33295 500 [33299 1000 [33300 1000 134453 1000 [36894 1000 [137632 - 500 [37644
100 137647
Rummer der Nummer der Pfandbriefe. RNummer der Pfandbriefe.
Pfandbriefe.
C. von Voß.
EtkEEki