8 1 “ reichischen Hofe und senem Sr. Majestaͤt des Koͤnigs der Bel⸗ gier nicht bestehen koͤnnten, ohne daß uͤbrigens, durch einen aus obiger Veranlassung entspringenden Abbruch derselben, die Theilnahme des Kaiserlichen Hofes an dem von der Londoner onferenz unternommenen Friedenswerke Eintrag erleiden wuͤrde. Nachdem nun die von dem Kaiserlichen Geschaͤftstraͤger, seinen Instructionen gemaͤß, gemachte Erklaͤrung Seitens der Koͤnigl. Belgischen Regierung eine befriedigende Erledigung nicht er⸗ halten hat, hat Graf Rechberg, mit der Gesandtschaft, Bruͤssel am 6. Februar verlassen, und ist andererseits dem am Kaiser⸗ lichen Hofe akkreditirten Koͤnigl. Belgischen Gesandten Namens Sr. Majestaͤt erklaͤrt worden, daß seine diplomatischen Verrich⸗ tungen am Allerhoͤchsten Hoflager aufgehoͤrt haben.
— — Wien, 16. Febr. Der bisherige Belgische Gesandte, Herr O'Dullivan de Graß, hat seine Paͤsse genommen und wird heute Abend von hier abreisen, um sich vor der Hand nach Frankfurt zu begeben. Dort wird auch Graf Rechberg bis auf weitere Befehle verweilen. Im diplomatischen Corps und in den eleganten Salons hat dieser Vorfall, den man immer auch als einen Zwischenfall in den Hollaͤndisch⸗Belgischen Wirren be⸗ trachten kann, kein geringes Aufsehen erregt; die oͤffentliche Meinung wird aber heffentlich hierin keine dem Friedens⸗Zu⸗
220 8 11111“ Pferde auf Befehl des Ministeriums fuͤr den Dienst der Armee senbahn⸗ Fahrten am 20. Februar 4 “ 28, Shueho nae in Beschlag genommen worden sind. Die elf Bataillone der — 4 vIe gtau 329. Aesz, win dr vn. “ 98929 National⸗Millz und die Munizipalitaͤt haben gegen diese Maß⸗ Zeitdauer CEhisinntan cam⸗ “ regel protestirt; man glaubt jedoch, daß sie ihren Zweck nicht St. M 8 1
1 gvenae hee ebs. “ 1u erreichen werden. Espartero habe den Plan in Vorschlag ge⸗ 56
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Es heißt hier, 1“¹“
bracht, daß Don Carlos von Europa unterstuͤtzt werden solle, z 8 Mexikanischen Reiche zu gruͤnden, und *
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I11“ um eine Dynastie im 11““ daß sein juͤngerer Sohn Don Juan Carlos, sich mit der Koͤni⸗ be1“ gin Isabella vermähle. Die Expedition nach Mexiko wuͤrde fast nur eine Unterstuͤtzung durch Transportschiffe erfordern; 54 ZZ““ 2 No. 8 whmgts . 8B8
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1 — 8. 1
Meteorologische Beobachtung.
Morgens Nachmittags Abends 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr.
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1839.
denn alle persoͤnlichen Anhaͤnger des Don Carlos und ein gro⸗ Nach einmaliger 20. Februar.
ßer Theil seines Heeres wuͤrden ihm gewiß gern nach der neuen Welt folgen; Maroto soll zum Generalissimus der Streit⸗ kraͤfte des Mexikanischen Reichs ernannt werden.
Der neue Conseils⸗Praͤsident, Don Perez de Castro, befin⸗ det sich unwohl und ist deshalb bis jetzt weder im Senat, noch in der Deputirten⸗Kammer erschienen.
Der General Narvaez hat von Gibraltar aus noch eine Rechtfertigung seines Benehmens in Sevilla und seiner Flucht aus Spanien an mehrere Blaͤtter uͤbersandt, worin er erklaͤrt, daß er erst dann sich entschlossen habe, Spanien zu verlassen, als er die Ueberzeugung gewonnen, daß
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Sonnabend den 23te Februar—
Beobachtung. 1 3 5 ö’
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— 0,50 R.
— 1,1° R. 79 pCt. nebelig. SO.
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334,66 „Par. 336,07 Par. +- 1380 R. — 1,20 R. 74 pCt. 78 pCt. heiter. heiter.
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Quellwärme 6,8 0 R. Flußwärme 2,00 R. Bodenwärme 2,6 0 R. Ausdünstung 0,020“Rh. Niederschlag 0. Wäͤrmewecsel + 3,00 82 — 1,10.
— 0,2 0 R., 77 pCt. OEd.
2
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Kreis⸗Justizrath und Stadtgerichts⸗Direktor Purmann zu Bunzlau den Rothen
Thaupunkt Dunstsättigung Wetter. Wolkenzug. ... Tagesmittel:
kommen ließen. Die Besorgniß unserer eigenen Gränzbewoh⸗ ner, die zum Theil bereits mit ihren Habseligkeiten nach den nahen befestigten Plaͤtzen gefluͤchtet waren, ist dadurch sehr ver⸗ mindert worden. Seit dem 30. Januar haben bei unseren Truppen keine Bewegungen stattgefunden; nur einige Batail⸗ lone Infanterie sind nach solchen Orten gesandt worden, wo
litten hat. Der Erzbischof von Paris soll indeß Vorstellungen gegen eine solche Anordnung gemacht haben und diese scheinen beruͤcksichtigt worden zu seyn. Der auf heute angekuͤndigt ge⸗ wesene Masken⸗Ball in der großen Oper ist abgesagt worden.
Man schreibt aus Toulon vom 12ten d.: „Es werden eifrige Vorkehrungen getrossen, um zwei Bataillone Infanterie,
334,92 Par.. †t 1,7 0 R...
Berliner Vertheidigungs⸗Linie aufge⸗
stand bedrohliche Wendung der Dinge suchen. Um ähnlichen Irrthuͤmern vorzubeugen, scheint auch in dem heutigen Artikel des Beobachters die ausdruͤckliche Versicherung aufgenommen worden zu seyn, daß der Abbruch der diplomatischen Verhaͤlt⸗
tigkeit zu erlangen sey. Ein Karlistischer Anfuͤhrer, der im August vorigen Jahres
deren Befehl der Regierung in Orense erschossen worden.
daselbst keine Gerech⸗
Namens Vasquez Povadura, gefangen wurde, ist auf beson⸗
nisse mit Beigien auf die Theilnahme Oesterreichs an dem Frie⸗
dens werke der Londoner Konferenz keine nachtheilige Ruͤckwir⸗ kung ausuͤben werde. Eiinn Russischer Feldjuͤger, welcher vorgestern hier durcheilte, —
ner der vielen, welche waͤhrend der Italiaͤnischen Reise des 8 Großfuͤrsten Thronfolgers durch Wien kommen — brachte Nach⸗ ichten von sehr frischem Datum aus Petersburg und kuͤndigte die unmittelbar bevorstehende Ankunft des Grafen Orloff an, der bekanntlich bestimmt ist, die Stelle des Fuͤrsten von Lieven bei dem Prinzen waͤhrend der Reise zu versehen.
Herr von Prokesch⸗Osten, Oesterreichischer Gesandter in Griechenland, wird im kommenden Fruͤhling hier auf Urlaub erwartet. Der Verlust seiner beiden Kinder, welche klimatische Krankheiten dahinrafften, machen ihm und seiner Gemahlin
in der Wehnung des Unterzeichneten statt.
Lufeveraͤnderung, Zerstreuung und das Wi wuͤnschenswerth.
Zuͤrich, 15. Febr. Alle Schweizer Blaͤtter sind mit der Berusung des Dr. Strauß an die hiesige Universitaͤt beschaͤftigt; in dem Kanton scheint sich eine starke Opposition gegen die
Bahl zu erheben. Am 14. Februar lagen, der Zuͤricher Zei⸗ ung zufolge, im Regierungsrath die Berichte von fuͤnf bis sechs Statthalter⸗Aemtern uͤber die Vorgaͤnge und die Stim⸗ mung im Volke, betreffend die Berufung des Dr. Strauß, vor. Aus allen ergiebt sich, daß in den verschiedenen Bezirken sich
ine mehr oder minder starke Aufregung kund giebt, die aber is jetzt, Dank dem gesunden Sinne des Volkes, ungeachtet ielfacher Aufhetzung, nirgends zu ungesetzlichen Schritten Ver⸗ anlassung gegeben hat. Es ergiebt sich aber auch, daß an den neisten Oeten das Politische sich mit in das Religioͤse mischt, jn, daß der Hauptlaͤrm meist von solchen ausgeht, die ganz an⸗ ere als religzoͤse Zwecke dabei haben, welchen diese letzteren nur zum schoͤnen, verfuͤhrerischen Aushaͤngeschild dienen. Hie und da soll der Fanatismus so gesteigert seyn, daß vernuͤnftige Be⸗ lehrung keinen Eingang mehr findet. Der Allgemeinen
Schweizer Zeitung zufolge, sind am 12. Februar acht Ab⸗ geordnete Namens neun verschiedener See⸗Gemeinden nach Zuͤrich gekommen, mit der Insinuation, den beiden Regierungs⸗
then Hegetschweiler und Huͤni (Anti⸗Straußianer) den Wil⸗ en ihrer Kommittenten ju eroͤffnen, daß der Beschluß, betref⸗ end die Anstellung des Dr. Strauß, widerrufen werde, widri⸗ enfalls sie fuͤr nichts haften. Dem Antistes Fuͤßli sollen sie on ihrer Mission einfach Kenntniß geben. Diese Abgeordne⸗ ten sind meistens aͤltere Maͤnner, an ihrer Spitze der alte Huͤr⸗ mann von Richterschweil. Es geht das Geruͤcht erum, die Regierung habe unter der Hand beim Aargau um Henn gegen et va zu befuͤrchtende Aufstaͤnde angesucht. Die Luzerner Zei⸗ kung aͤußert sich in folgender charakteristischer Weise: „Die Aufregung im hiesigen Kanton wegen der Berufung des Chri— stusläͤugners, Dr. Strauß, ist viel allgemeiner, viel lebhafter und hestiger, als Sie es aus den bisher erschienenen Zeitungs⸗Artikeln wa schließen moͤchten. Besonders seit den letzten zwei Tagen hat die Gaͤhrung zumal in den volkreichen und gebildeten See⸗ ezirken eige aͤußerst ernste Gestalt angenommen. Gestern wurde dem Buͤrgermeister Hirzel auf oͤffentlicher Gasse unter Drohun⸗ gen die Faust unter die Nase gehalten. Auf kuͤnftigen Montag soll in Uster eine große Volks⸗Versammlung gehalten werden, um sich zu berathen, was in dieser fuͤr die verfassungsgemaͤß arantirte Glaubens Konfession fuͤr gefaͤhrdend gehaltenen Lehrer⸗ Anstellung zu thun sey. Man will wissen, daß viele Tausende on unsern souveraͤnen Buͤrgern sich selbst einsinden werden. n˖O Connells wird es nicht fehlen. Wie aber, wenn die Mehr⸗ heit des Zuͤrcherschen Volkes sich fuͤr eine Verfassungs⸗Aenderung entschieden ausspraͤche, weil man die Religion unter der ge⸗ 8 Verfassung wirklich als in Gefahr stehend
Madrid, 8. Febr. Die hiesigen Blaͤtter beklagen sich
Gefangenen im Innern der Stadt zu ermorden, und muͤssen, da es ihnen an Macht fehlt, wie fortwährend, in der Entfernung von einer schen, Lebensmittel und Geld voruͤberziehen, Hauptquartier des Siegers von tero mit seinen 30 Bataillonen, au pelona und San Sebastian gedeckt, ist darauf beschraͤnkt, seine Truppen nach den Punkten hinzufuͤhren, die von den Karlisten bedroht werden, und seitdem er
haͤlt er sich in der Defensive. In Lealaes kaͤmpft der Baron von Meer mit die Karlisten, Da er seine Regimenter schonen muß, krutiren kann, indem die Aus gehabt hat, es ihm auch an den dringendsten Faͤllen seine Stellung. Regierung selbst zu kaͤmpfen, Buerens nach Taragone verwiesen hat, da er weder einen Auspasser noch einen Anarchisten um sich haben wollte. Der Graf d'Espana nimmt dagegen seine Aushebungen wie im tief⸗ sten Frieden vor, befestigt seine Stellungen, uͤbt seine Trup⸗ pen, vervollstaͤndigt sein Kriegsmaterial und bereitet verstaͤrkt durch eine Division, die in Aragonien gebildet wird den Feldzug mit 15,000 Mann 8— 1 waͤhrend
Spanische Graͤnze. Don Carlos hat am 7 Azcoitia verlassen, um sich nach Estella zu begeben. er wolle nach Estella gehen. An demselben Tage befand sich Maroto in Durango. Operationen haben nochtnicht stattgefunden. Am 7. Februar empoͤrten sich Musagorri's Truppen wegen des ruͤckstaͤndigen Soldes. Durch Auszahlung desselben wurde die Ordnung wieder hergestellt.
— Das Journalde Francfort theilt ein Schreiben seines Korrespondenten in Barcelona vom 5. Februar mit, welches einige Details uͤber die militairische Stellung beider Parteien enthaͤlt, die jetzt, wo die Operationen zu einem neuen Feldzuge vorbereitet werden, nicht ohne Interesse sind: „Die Andalusi⸗ schen Kuͤstenstaͤdte, wo der Handelsgeist und der Englische Ein⸗ fluß jeden monarchischen Gedanken ersticken, kommen hier nicht in Betracht; aber Alles, was in den Provinzen vom Suͤden bis zum Norden vorgeht, muß auch den befangensten Beobach⸗ ter uͤberzeugen, daß der unterdruͤckte Royalismus nur den guͤn⸗ stigen Augenblick erwartet, um uͤberall sein Banner zu erheben. In allen Provinzen, diesseit und jenseit Madrid bis an die Ebro⸗ Linie, die von den Christinischen Armee⸗Corps besetzt sind, durchzie⸗ hen Guerillas das Land, welche von den Bewohnern unterstuͤtzt, vor Ueberfaͤllen gewarnt und mit allem Nothwendigen versehen werden. Sie streifen bis an die Thore der großen Staͤdte, um sich Le⸗ bensmittel und Geld zu verschaffen. In Madrid selbst wartet ein großer Theil der Bevoͤlkerung innerhalb der Ringmauern und saͤmmtliche Bewohner der Vorstaͤdte, die man wohlweislich ent⸗ waffnet hat, nur auf die Annaͤherung und den Schutz einer Karlistischen Armee, um deren Operationen zu unterstuͤtzen. Die Bewohner von Alt⸗ und Neu⸗Castilien, die, weil sie den kaͤmpfenden Armeen naͤher, auch um so mehr unterdruͤckt sind, zeigen sich im Allgemeinen der Sache des Don Carlos ergeben, und sehen mit Ungeduld dem Augenblick entgegen, wo der Ab⸗ marsch der Armee ans Navarra ihnen gestattet, sich zu erklaͤren. In der Provinz Valencia vermehrt TCabrera, ungeachtet der Entfernung der Corps von Forcadell und Llangostera, seine Streitkraͤfte mit jedem Tage und er ist bereits stark genug, um mehrere Tage lang, nur wenige Meilen von van Halen ge⸗ trennt, seine Stellung behaupten zu koͤnnen; waͤhrend der Letztere, der die Diviston von Ayerbe an sich ziehen konnte, es nicht wagte, ihn anzugreifen, oder ihn, als er sich nach einem anderen Punkte hinzog, zu verfolgen. In Aragonien begnuͤgen sich die Bisanos von Saragossa damit, Klubs zu bilden, die
ees zu verhindern, ruhig zusehen, Meile, Men⸗ um sich in das Morella zu begeben. Espar⸗ f den Flanken durch Pam⸗
weimal geschlagen worden,
Hartnaͤckigkeit gegen die Anarchisten und gegen die einen großen Theil der Provinz besetzt haben. weil er sie nicht re⸗ hebung fast gar keinen Erfolg Geld fehlt, so verlaͤßt er nur in Auch hat er gegen die der zum Trotz er den General
sich vor,
regulairer Truppen zu eroͤffnen,
aͤmmilich daruͤber, daß die den National⸗Gardisten zugehoͤrigen
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10,000 Saumateus seine Flanken decken.“
Februar Man glaubt,
Den 21. Februar
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Passive 41 5⁄1 6. Präm.-Sch. —. Poln. —. Zinsl. 5 ¼. Neue Anl. 17 ½. Oesterr. 5 % Met. 106 ¾ G. 1 % 25 ¼ G. Bank-Actien 1756. 1754. Loose zu 500 Fl. 135 h1. 134 l.
69. 5 % Span. Anl. 6 ⅞. 6 ¼.
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5 % Rente 110. 95. 3 % —. Rente 19 ⅛⅜l. Passive —. 50⁄% Met. 107.
4 % 100 3¾³. Bank-Actien 1456 8 1 34
Neue Anl.
Börsen. 16. Februar. 5 % do. 100 ⁄⅞. Ausg. Sch. —. Oesterr. Met. Antwerpen, 15. Februar.
Ziusl. 103 ⅞.
Frankfurt a. M., 18. Februar. 4 % 100 ¼ G.
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54 3⁄16.
52 716.
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2 ½ % S90 G. Partial- Obl. 156 ¼ G.
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Versailles rechtes
Strafsburg-Basel 345 Br. Leipzig-Dresden 92 ½ G.
Hamburg, 19. Februar. “
Bank-Actien 1457. 1454b. Engl. Russ. 107 ¼. ½ Paris, 16. Februar.
5 % Neapl. 99. 3 % Portug. —. Wien, 16. Februar. 3 % 80.
2 ½ % —.
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Kanz-Bill. 26 ¾.
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Freitag, 22. Febr. rin, Oper in 3 Abth., mit Tanz.
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plira le röle de Lord Elmwood, et dans la seconde, celui de
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von Herzenskron. Zum erstenmale: Die Seeraͤuber. . frei bearbeitet nach Dennery und ist arrangirt vom Musik⸗ Vorher: Madelon, oder: die Ma tisch. Lustspiel in 1 Akt, von M. Tenelli.
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Stettin, den 18. Februar 1839. A. Lemonius.
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Rouen“ behauptet fuͤr gewiß,
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Adler⸗Orden vierter Klasse, so wie dem Ober⸗Landesgerichts⸗ Kanzleidiener und Exekutor Lafeldt zu Glogau das Allge⸗ meine Ehrenzeichen zu verleihen geruht.
Angekommen⸗ Der General⸗Major und Commandeur der 4ten Landwehr⸗Brigade, Freiherr von Troschke, von
Stargard. —
988 E298 „8 dn 8 Keeect RNußland und Polen.
St. Petersburg, 13. Febr. Se. Majestaͤt der Kaiser haben dem Wirklichen Staatsrath Nikolaus Gretsch fuͤr seine durch den Finanz⸗Minister uͤberreichte Schrift: „Reise⸗Berichte aus England, Frankreich und Deutschland“ einen werthvollen Brillantring zustellen lassen; eine gleiche Auszeichnung erhielt der Verfasser von Ihrer Majestaͤt der Kaiserin.
Bei der letzten Rekruten⸗Aushebung im Wiäͤtkaschen Gou⸗ vernement erklaͤrte ein Bauer seinen Wunsch, fuͤr seine aus ei⸗ nem alten Vater und fuͤnf verheiratheten Soͤhnen bestehende Familie in Dienst zu treten, ward aber abgewiesen, weil er an einer Hand sechs Finger hatte. Um jedoch seinen Wunsch er⸗ fuͤllt zu sehen, unterwarf er sich einer Operation, die ihn von dem sechsten Finger gluͤcklich befreite. Se. Majestaͤt der Kaiser befahlen, diesen Rekruten in die Garde aufzunehmen, schenkten ihm 300 Rubel und ließen seine That oͤffentlich bekannt machen. Ein anderer Rekrut dagegen war seinem Depot entlaufen und zu seinem Vater zuruͤckgekehrt; dieser jedoch lieferte ihn sogleich wieder aus und erhielt als Belohnung dafuͤr, auf Befehl Sr. Majestaͤt, eine silberne, am Annenbande zu tragende Medaille.
Im Anfange Januar dieses Jahres fand in der Stadt Theodosia in der Nacht um 2 Uhr ein heftiges Gewitter statt; dieses wiederholte sich noch heftiger in der Nacht vom 17ten zum 18ten. Einige Tage fruͤher war das Wetter veraͤnderlich; wenn der Suͤdwind wehte, fuͤhlte man Waͤrme, wobei es im⸗ mer regnete; ging der Wind nach Norden uͤber, was taͤglich einigemal geschah, so schneite es; heftige und kalte Winde mit Frost gab es nicht. Am 18ten, nach dem Gewitter, fiel, mit Schnee untermischt, der Regen in Stroͤmen
Frankreich. 8 Paris, 17. Febr. Von der Ankunft des Marschall Valse in Toulon verlautet heute nichts weiter, und muß daher dieses Gerüuͤcht wahrscheinlich zu den vielen gezaͤhlt werden, mit e die hiesige Presse so verschwenderisch ist, daß sie es nicht ein⸗ mal der Muͤhe werth hoͤlt, dasselbe zu widerrufen. 86 m Moniteur parisien liest man: „Das „Journal de daß Briefe, die von uvergier von Hauranne und anderen Mitgliede hch hcha caf die Pest gegeten worden seyen, nicht an den Ort ihrer Bestimmung gelangt waͤren, oder wenn dies gesche⸗ hen sey, mit verletztem Siegel. 88 so edegn. Se en. dung kann nicht mit Feigschethen uͤbergang Coalitions Journale machen großes Aufsehen von dem . 1Sg. Benehmen des Ministers des — Prͤfekten von Montauban, Herrn Bruley. Der⸗ elbe ward durch eine Stafette des Grafen von Montalivet nach Paris berufen. Er reiste sogleich dahin ab, und kurz 688 seiner Entfernung traf sein designirter Nachfolger in Wephes an * Der Praͤfekt konnte in den ersten Tagen seiner An unft in 8 ris keine Audienz erlangen, und schrieb deshalb einen empfind⸗ lichen Brief an den Grafen Montalivet. Hierauf S. er eine Antwort des General⸗Secretairs, der ihn zu sich einlud, um vorlaͤufige Ruͤcksprache mit ihm zu nehmen. Dessen weigerte sich Herr Bruley in einem anderen Schreiben, worin er sich als entlassen betrachtete, und diese ganze Hoefespenesn⸗ 5 gleich am anderen Morgen durch die Journale ver ffent g58 Heute enthaͤlt nun der Moniteur nachstehende Er - rung: „Die Coalitions⸗Journale suchen großen Laͤr⸗ men von der Absetzung des Herrn Bruley zu machen. err Bruley war aber gar nicht abgesetzt worden; das Aö hatte die Absicht, ihm eine andere Bestimmung anzuweisen; seiner Verwaltung war nicht der mindeste Vorwurf zu machen, und es handelte sich nur um eine administrative
n hat. In Paris angekommen, fand sich Herr Bruley Ir es de hen Ze da⸗ aber der Minister, der in dem Augen⸗ blicke gerade einem Kabinets⸗Conseil beiwohnte, ward nicht ein⸗ mal von seinem Besuche in Kenntniß gesetzt. Er erfuhr die Ankunft des Herrn Bruley erst durch ein Schreiben desselben und beauftragte sogleich den General⸗Secretair, sich vorläͤufig mit Herrn Bruley uͤber seine neue Bestimmung zu besprechen, indem er sich vorbehielt, ihm spaͤter persoͤnlich seine Instructio⸗ nen zu geben. Die in dieser Beziehung gewechselten Briefe hat Jedermann gelesen, und man möge nun urtheilen, auf wel⸗
’1 s Unrecht ist.“ des Zente Zehgede g in diesem Jahre ausnahmsweise die Unternehmer oͤffentlicher Baͤlle aufgefordert, mit diesen Vergnuͤ⸗ ungen auch waͤhrend der Fastenzeit fortzufahren. Es war die ösicht, dadurch den kleinen Handelsstand fuͤr die Verluste zu
Spanien vorzuschlagen, um waͤhrend dieser Zeit die Lage der
zwei Batterieen Artillerie und eine Compagnie Sappeure nach Mexiko abzusenden. Man glaubt, daß die Infanterie in Algier eingeschifft und von den Truppen der Afrikanischen Armee de⸗ taschirt werden wird. Das Linienschiff „le Diadeéeme“ und die Last⸗Korvetten „Agathe“ und „Egérte“ sind zu diesem Trans⸗ port bestimmt. Es wird ihnen ein Dampfschiff zugegeben wer⸗ den, um sie bei widrigen Winden ins Schlepptau zu nehmen. Herr de Potter ertheilt heute im „Journal du Commerce“ den Belgischen Oppositions Deputirten den Rath, falls die Re⸗ praͤsentanten⸗Kammer das Protokoll der Londoner Konferenz annaͤhme, sich wie ein Mann zu erheben, 8 Entlassung ein⸗ zureichen und den Sitzungs⸗Saal zu verlassen. Die unerwartete Prorogation der Spanischen Cortes (siehe Spanien) giebt den hiesigen Politikern viel zu denken. Man will wissen, daß die großen Maͤchte diesen Schritt angerathen haͤtten, um sich jetzt, nach Beendigung der Belgischen Angele⸗ genheiten, ungehindert mit der Pacification Spaniens beschaͤf⸗ tigen zu koͤnnen. Es sey, heißt es, die Absicht, einen zweijaͤh⸗ rigen Waffenstillstand zwischen den kriegfuͤhrenden Parteien in
Dinge definitiv ordnen zu koͤnnen.
1“ EEöö1 Großbritanien und Irland. 116“ London, 16. Febr. Sir F. Head hat sich besonders durch eine auf die Wahlen in Kanada bezuͤgliche Stelle des Durham⸗ schen Berichts verletzt gefuͤhlt, wo von gewissenloser Anwen⸗ dung des Regierungs⸗Einflusses bei jenen Handlungen die Rede ist, ein Vorwurf, der also auch den genannten Staatsmann, als ehemaligen Gouverneur von Ober⸗Kanada, treffen mußte. Nun beschwert sich derselbe, daß das Ministerium eine solche Ruͤge habe veroͤffentlichen lassen, obgleich es sich schon im Be⸗ sitze von Aktenstuͤcken befunden, die er ihm fruͤher zugefertigt, und durch welche der besagte Vorwurf vollkommen widerlegt werde. Er droht damit, seine Korrespondenz mit dem Ministe⸗ rium zu publiziren, wenn man ihm nicht Genugthuung gebe, und deshalb verlangte gestern im Oberhause der Herzog von Wellington zur Rechtfertigung Sir Francis Head's die Vorle⸗ gung aller Mittheilungen, weiche Letzterer und der Gouverneur von Nieder⸗Kanada, Sir J. Colborne, an die Regierung ge⸗ macht. Graf Aberdeen fand diese Vorlegung nicht nur zur per⸗ soͤnlichen Rechtfertigung Sir F. Head's, sondern auch im In⸗ teresse des Staats nothwendig, da es unangemessen und einsei⸗ tig seyn wuͤrde, die Kanadischen Verhaͤltnisse bloß nach dem Berichte Lord Durham's beurtheilen und daruͤber ent⸗ scheiden zu wollen. Der Premier⸗ Minister erklaͤrte je⸗ doch, daß er nur Auszuͤge aus der verlangten Korrespondenz vorlegen koͤnne, naͤmlich diejenigen Theile derselben, die zur Vertheidigung Sir F. Head'’s dienten, und hiermit be⸗
nig Wilhelm stattgefunden, smen.
man Verschanzungen fuͤr die neue -ufge⸗ worfen. Inzwischen sieht man durch den Aufruf der Milizen einer baldigen starken Vermehrung unserer Streitkraͤste ent⸗ gegen.“ 8798 EEE“
— lc, hn e. Belgien.
Bruͤssel, 17. Febr. Je mehr wir uns dem Tage der Wieder⸗Eroͤffnung der Kammern nähern, um so gelinder und nachgiebiger wird der Ton, den unsere Zeitungen, mit wenigen Aus⸗ nahmen, in der Frage uͤber Krieg oder Frieden anstimmen. Selbst der Observateur, der bisher von dem guten Erfolg eines entschlossenen Widerstandes so sehr uͤberzeugt war, laͤßt jetzt einige bescheidene Zweifel vernehmen; sein Vertrauen zu den in⸗ und auslaändischen Vertheidigern seiner bisherigen Ansicht ist augenscheinlich erschuͤttert; ja er ist sogar schon darauf gefaßt, daß ein Theil derselben zu seinen Gegnern uͤbergehe. „Man ist sehr begterig darauf“, sagt er in seinem neuesten Glatte, 6 „welche Partei die Herren de Theux und Graf von Merode hinsichtlich der Konferenz⸗Beschluͤsse ergreifen werden. Die Ka⸗ tholiken, welche von diesen beiden Ministern im Kabinette re⸗ proͤsentirt werden, haben an den patriotischen Darlegungen, die seit der Annahme der 24 Artikel durch den Kö⸗ bedeutenden Antheil genom⸗ Wir haben an der Energie und Mehrerer unter denselben niemals gezweifelt; die Hingebung des Herrn Dumortier und seiner Freunde, s. wie auf die Mitwirkung der ihnen als Organe dienenden Zei⸗ zungen, stets gezaͤhlt. Wir unterdruͤckten sogar unser Mißtrauen gegen gewisse Blaͤtter, die alle seit sieben Jahren von der Re⸗ ierung gemachten Zugestaͤndnisse gebilligt und nunmehr die 24 Artikel bekaͤmpften. Aber unser Mißtrauen wuͤrde augen⸗ blicklich zuruͤckkehren, wenn wir jene Maͤnner und jene Bläͤt⸗ ter jetzt mit einemmale Kehrt machen saähen! Alsdann koͤnnte man ihnen mit Herrn v. Muelenaere zurufen, daß sie mit ihrem Patrioötismus bloß eine kostspielige Parade gemacht; beschuldigen koͤnnte man sie alsdann, daß sie die Frage der 24 Artikel aus Popularitaͤts⸗Sucht und in der Hoffnung eines leichten Sieges fuͤr sich ausgebeutet, daß sie aber ihre Sprache aͤnderten, als
der Augenblick der Gefahr herankam, und zwar, nachdem sie den Koͤnig, die Nation und das Heer unnäüͤtzerweise kompro⸗ mittirt haͤtten.“ S
802 Belge ist das einzige hiesige Blatt, welches nach wie vor entschiedenen Widerstand gegen die Konferenz⸗Beschluͤsse predigt. Die Emancipation und der Fanal, obwohl sie den Anschein sich geben, als seyen sie konsequent in ibren Mei⸗ nungen, haben doch bedeutend e Der „Belge“ be⸗ hauptet noch in seinem gestrigen Blatte, daß die katholische (klerokratische) Nuͤance der Repraͤsentanten⸗Kammer bei ihren fruͤheren Ansichten beharre und jedem Vorschlage zur Unter⸗ zeichnung des Konferenz⸗Traktates sich widersetzen werde.
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nuͤgte sich denn auch das Haus. Die bei dieser Gelegen⸗ heit nochmals von Seiten mehrerer Lords angewandten Bemuͤ⸗ hungen, zu entdecken, wie dieser Bericht des Grafen Durham der „Times“ vor der Zeit zu Haͤnden gekommen, veranlaßt dieses Blatt zu folgenden Bemerkungen, die in seinen Spalten um so mehr auffallen muͤssen, als sie gerade gegen einige der vornehmsten Haͤupter der Tory⸗Partei, gegen die Lords Wick⸗ low, Wharncliffe und Ellenborough, gerichtet sind: „Das Ent⸗ setzen“, sagt die Times, „womit diese edlen Lords sich uͤber die in unserem Blatte erfolgte Veroͤffentlichung jenes Berichts aͤußern, ist fast komisch, und die Mittel, wodurch sie entdecken wollen, wie der Bericht uns zukam, sind ziemlich kindisch. Ihre Herrlichkeiten koͤnnen uns glauben, daß sie nicht die geringste Aussicht haben, zu dieser Entdeckung zu gelangen, wenn nicht die unmittelbar bei dieser Sache betheiligten Parteien ein Ge⸗ ständniß selbst fuͤr angemessen erachten, und daß sie durch ihre Gereiztheit die 38 c Fe.rg--2 in welche sie sich versetzt V aben, nur noch spaßhafter machen.” “ 5 Der vessghasbe⸗ Globe bemerkt, es sey nicht das erste Mal, daß ein Secretair fuͤr Irland, wie jetzt Lord Morpeth, zum wirklichen Kabinets⸗Mitgliede gemacht werde; auch Lord Stanley habe in derselben amtlichen Stellung unter dem Grey⸗ schen Ministerium zum Kabinet gehoͤrt.
Die Times meint, das Ministerium moͤchte wohl, als es den bekannten Radikalen, Herrn Harvey, zu dem Posten eines Miethskutschen⸗Inspektors ernannt, recht gut gewußt haben, daß nach aͤlteren Gesetzen dies Amt mit einem Sitz im Parla⸗ mente nicht vereinbar sey, und es wuͤrde demselben, gewiß erwuͤnscht gewesen seyn, jenen zuweilen etwas laͤstigen Freund im Unterhause los zu werden; dies habe Herr Harvey ver⸗
eleistet. 8 Fr mehreren Grafschaften, namentlich in Buckingham, Lin⸗ coln, Esser, Orford und Cambridge, anstalten der dortigen Grundbesitzer, mehrere Versammlungen zu Gunsten der Beibehaltung der gegenwaͤrtigen Korn⸗Gesetze gehalten und Petitionen an das Parlament in diesem Sinne se Fee wecchn worden.
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3 Niederlande.
1 Amsterdam, 16. Febr. bherzae Velgische Regierung hat sich genoͤthigt gesehen, bdie unter dem Namen „Parteigaͤnger versammelten Banden, welche an verschiedenen Graͤnzorten kantonnirt waren, von dort zuruͤck, und zwar nach dem Lager von Beverloo zu senden, weil zese unter der Maske der Vaterlandsliebe zusammenge⸗
laufenen Gluͤcksritter sich die groͤßten Unregelmäaͤßigkeiten und
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3 die derselbe in diesem Karneval, theils durch die Sea durch die ploͤtzliche Abreise der Deputirten er⸗
sogar die Pluͤnderung ihrer eigenen Landsleute zu 8
gen Widerstand.
hervor, daß 64 Repraͤsentanten
muthlich gemerkt und daher auf seinen Posten wieder Verzicht
sind nun auch, auf Ver⸗
Aus Nord⸗Brabant wird ge⸗
er Ind èpendant gehört jetzt entschieden der Friedens⸗ Fe⸗ 8 Er weist 82 een zuruͤck, welche die jetzige Lage Peigeins mit der ehemaligen Hollands vergleichen wollen, das sich gegen die ungeheuere Spanische Monarchie mit solchem Erfolg vertheidigt und seine Unabhaͤngigkeit erkaͤmpft habe. Er macht die Unterschiede kenntlich, die zwischen der einen und der andern Lage stattfinden und meint, daß Belgien allerdings, so lange es von Frankreich und England unterstuͤtzt worden, sich mit dem Holland des sechzehnten und stebzehnten Jahrhun⸗ derts habe vergleichen koͤnnen, daß jedoch jetzt, nachdem auch jene beiden Mächte in die Reihen der Gegner uͤbergetreten, ein verzweifelter Widerstand nur zum Untergange fuͤhren wuͤrde. Gestern Fe Fnes hat 8 Koͤnig die Deputation des abtrathes von Antwerpen empfangen. — 9 Ein r Theil der Repraͤsentanten ist bereits in Bruͤssel angelangt. Die Opposition wollte gestern Abend eine Versamm⸗ lung halten; sie bereitet, wie man hoͤrt, zum Montag ein Ma⸗ nifest vor. Der 19te wird hier mit unglaublicher Ungeduld er⸗ wartet. Man erwartet Seitens der Opposition einen hartnaͤcki⸗ Nach einer g. ——* 1 ieser jedoch vergeblich seyn. us dieser Liste AreK fuͤr die Unterzeichnung, 33 ge⸗ gen dieselbe und 5 schwankend sind. Tags vor der Eröffnun⸗ der Kammern wird, wie man hoͤrt, ein glaͤnzendes 2 7 Hofe stattfinden, bei welcher Gelegenheit man, wie ein 49 erstatter sich aͤußert, noch mehrere Proselyten zu machen haff. Bruͤssel ist bereits mit Truppen umgeben; mehrere; 8 lone werden noch zu morgen und üemmorgen ennaee 2 Regiment Kuͤrassiere soll, wie man hoͤrt, in den Vo gestellt werden, so lange die entscheidenden — Kammer dauern. Viele Fremde treffen ehssense 3 Wohnungen sind fuͤr die -9n 8e84,5ansr 3 Di ierung hat na — send 1 1n g8 von Bruͤssel bisher noch vorraͤthige
V eög- een dAnvers erklaͤrt, daß 4 e
denr Se⸗0ne * 8 5 Seaen und 8 Kuüͤnste
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legin 1n, „Zogtee⸗nunseree Geraͤthschaften, unseres Land⸗ 7
baues und der Erzeugnisse unseres Gewerbfleißes beduͤrft. * 8
Deutschland.
— — Frankfurt a. M., 18. Febr.
1 befangenen Beobachter der Welt⸗ 8 1gren den interessantesten Wahrnehmungen,
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Fuͤr den umsiceigen Begebenheiten gehoͤrte zu bemer⸗
Debatten in der
Vaterlandsliebe wir haben auf so
8