1839 / 105 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

der niederen Staͤnde gegen sich selbst begehen, theils durch die örtlichen Schwierigkeiten, im Fall der Gefahr schleunige aͤrzt⸗ lliche Huͤlfe zu erlangen, weshalb, wenn die Vermoͤgens⸗Um⸗ stände es irgend gestatten, die Familien aus entlegenen Orten sehr haͤuflg sich hierher begeben, um die Woͤchnerin ihre Ent⸗ indung abwarten zu lassen. Unter den 17,554 Geborenen be⸗

finden sich 941 uneheliche, also unter 18 19 Kindern ein un⸗ eheliches; da unter dieser Zahl die zum Militair gehoͤrigen Kin⸗ der nicht begriffen sind, duͤrfte das Verhaͤltniß sich wie 20 zu 1 stellen; gegen 1837 sind 63 uneheliche Kinder mehr geboren; dagegen sind 2649 Personen weniger, als 1837 gestorben. Ge⸗ traut wurden 3818 Paare, und 54 Ehen weniger, als im ZJahre 1837. Im Ganzen sind im Jahre 1838 7895 Personen

8 mehr geboren als gestorben, so daß die Bevoͤlkerung des Re⸗ gierungs⸗Bezirks, welche am Schluß des Jahres 1837 inel. Mi⸗ Üitair 381,037 Seelen zaͤhlte, jetzt 388,932 Einwohner betraͤgt. Muͤnster, 6. April. Die „Bekanntm g. . die Er⸗

folgen der amtlichen Wirksamkeit der Koͤnigl. General⸗ Kommission zu Muͤnster im Jahre 1838 betreffend“, vom 30. Maͤrz d. J. lautet also: „Der Geschaͤfts⸗Betrieb der un⸗ m Laufe des Jahres 1838 folgende

terzeichneten Behoͤrde hat i s J Haupt⸗Resultate geliefert: A. Gemeinheits⸗Theilungen. Am Schlusse des Jahres 1837 wurden als unbeendigt in das Jahr

1838 übernommen 445; in Folge neuer Antraͤge kamen im Jahre 1838 hinzu 73, so daß im Jahre 1838 bearbeitet wurden 518

Gemeinheits⸗Theilungen. Von diesen schieden durch Zuruͤck⸗ nahme oder Zuruͤckweisung unzulaͤssiger Antraͤge aus 16, durch Reezeß⸗Abschluß wurden voͤllig beendigt 101, so daß der kuͤnfti⸗ en Beendigung vorbehalten blieben 401. Die voͤllig abgeschlos⸗ enen 101 Gemeinheiten umfassen einen Flaͤchenraum von 110,609 Morgen 103 Quadr.⸗Ruthen 53 Quadr.⸗Fuß, welche unter 7167 Interessenten vertheilt wurden und in deren priva⸗ tives von den fruͤhern Servituten befreites Eigenthum uͤbergin⸗ gen. Der Werth der Auseinandersetzungs⸗Objekte betrug nach der vorgenommenen Ermittelung 1,041,966 Rthlr. 25 Sgr. 2 Pf. B. Abloͤsungen, Rente⸗Verwandlungen, und sonstige Regulirun⸗ gen. Einschließlich der aus dem Jahre 1837 üuͤbernommenen unbeendigten waren im Jahre 1838 anhaͤngig 739; davon wur⸗ den ruͤckgängig oder durch Privat⸗Vereinigung beseitigt 74, Durch Rezeß⸗Abschluß oder rechtskraͤftige Entscheidung vöͤllig beendigt 336; es blieben daher in weiterer Ver⸗ handlung 329. Außerdem kamen 40 Vertraͤge uͤber frei⸗ willig zu Stande gekommene Ablöoͤsungen zur Bestaͤtigung. Bei den hiernach theils durch gesetzliche Regulirung, theils durch freie Vereinigung voͤllig abgeschlossenen 376 Ablöͤsungen und Re⸗ gulirungen waren 952 verpflichtete Grundbesitzer und 387 be⸗ rechtigte Gutsherren, in Summa 1339 Interessenten, betheiligt. Außer den zufaͤlligen Rechten von 316 baͤuerlichen Besitzungen kamen dabei zur Abloͤsung: 48 Zehntrechte, bestehend in Blut⸗, Sack⸗ und Kornzehnten, letztere auf 3177 Morgen 87 Quadrat⸗ ruthen 65 Quadratfuß Ackerland haftend, 2251 Spanndienste und auswaͤrtige Fuhren; 3116 Dienste mit der Hand und eine bedeutende Menge verschiedener Leistungen an Vieh, Getraide und anderen Naturalien. Die Entschaͤdigungen der Berechtig⸗

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ten sind gewaͤhrt durch 4 Morgen 102 Quadratruthen Land⸗ Abfindung, 44,538 Rthlr. 28 Sgr. 11 Pf. Kapital⸗Abfindung, 2178 Rthlr. 11 Sgr. 2 Pf. jaͤhrliche Geldrente, 104 Scheffel 7 Metzen Roggen, 15 Scheffel 8 Metzen Gerste, 48 Scheffel

Hafer jaͤhrliche Natural⸗Rente.“

Die am 27sten v. M. durch den Herrn Mnsik⸗Direktor Schneider in der Garnison⸗Kirche veranstaltete Aufführung der Graunschen Passions⸗Musik, bei welcher der Herr Unternehmer, außer durch die Mitglieder seines rühmlichst bekannten Singe⸗Instituts, von den rei⸗ chen Gesangs⸗Talenten der Königlichen Kammer⸗Sängerin Demoiselle Löwe und der Demoiselle Schneider, so wie der Köntglichen Sänger Herrn Mantius und Herrn Ischiesche bereitwilligst unterstützt ward, hat dem Institut der Erwerbschulen eine Einnahme von 517 Rthlr. 21 Sgr. 9 Pf., als die Hälfte des Retto⸗Ertrages, vermittelt. Mit dem innigsten Dank, welchen wir allen gütigen Beförderern des wohl⸗ thätigen Unternehmens und insbesondere den genannten geebrten darbringen, machen wir dies erfreuliche Resultat hierdurch ekannt. 1G

Berlin, den 8. April 1839. Direction der Erwerbschulen.

Dauer der Eisenbahn⸗Fahrten am 13. Aprll. Abgang Zeitdauer Abgang Zeitdauer

um Uhr St. M. um Uhr M

8 Mrg. 34 6 Mrg. 36 Berlin 41 9 ½ » 38 Berlin 2 Nm. 41 12 ½ Nm. 41 Berlin 6 15 * [Potsdam 4 ½ » (— (41 Berlin [10 Abds. 15 Potsdam 8 Abds. 45 Die letzte Fahrt von Berlin und die erste von Potsdam mit Pferden.

*) Bei der den Zug fübrenden Lokomotive „Adler“ war die Röhre gesprungen, und die signalisirte Hülfsmaschine kam erst nach 2 ½

Stunde heran.

von von

Berlin

Potsdam Potsdam Potsdam

Meteorologische Beobachtung. Morgens Nacmittags Abends Nach einmaliger

1839. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobac tng.

13. April.

Quellwärme 6,20 R. Flußwärme 1,19 R. Bodenwaͤrme 3,1 0 R.

286,50„ar. 285,21 ar. 233,18“‧Par. + 6,1° R. + 4,60 R. 37° R. +. 3,8 0 R. 44½ pCt. 85 vCt. halbheiter. regnig. NW. W. NW 0 R. 1,2 0 R. 69 vEt.

Luftdruck.. 83 Luftwärme. .. 0,2 ° R. Thaupunkt 3,2 ° R. Dunstsärtigung 77 vCt. trübe NO. Wolkenzug NO. Tagesmittel: 335,01 Par.. + 3,5

2,1 0.

NW

Auswärtige Börsen. Amsterdam, 9 April.

Niederl. wirkl. Schuld 54 ⁄16. 5 % do. 100 ¾. 5 % Span. 16 ⁄. Passive —. Ausg. Sch. —.

Preuss. Präm.-Sch. —. Poln. 118. Oesterr. Met. 103.

Ausdünstung 0,022“ Rh. Niederschlag 0,081“ Rh. Wärmewechfel + 67“

Kanz-Bill. 26 11⁄1 .

Antwerpen, 8. April. Zinsl. —. Neue Anl. 16 ¾. 8 Frankfurt a. M., 11. April. Oesterr. 5 % Met. 1067⁄16 G. 4 % 100 1⅞ G. 2 ⁄½ % 59 ¾ Br. 1 % 251, 2. 252 Bank-Actien 1798. 1797. Partial-Obl. 1551½ G. Loone zu 500 FHI. 134. 133 ¾½. Loose zu 100 Fl. 278 G. Preuss. Präm.-Sch. 71 G. do. 4 % Anl. 102 ½ Br. Poln. Loose 67. 66 ⁄. 5 % Span. Anl. 6 ⅛1. 6. 2 ½ % Hoh. 54 ¼. 54 ¼. Eisenbahn-Actien. Sx. Germain 675 G. Versailles rechtes Ufer 670 G. do. linkes Ufer“ 245 Br. Strafsburg- Basel 342 ½ G. Bordeaux - Teste —. Sambre-Meuse 452 ½ G. Leipzig- Dresden 96 G. Köln-Aachen 87 ½ Br. Comp.-Centrale —. Hamburg, 12. April. 888 Bank-Actien 1492. Engl. Kuss. 107 ⁄½. 1. London, 9. April. Cons. 3 % 92 ⁄½. Belg. 102 ½. Neue Anl. 20 ⅛16. Passive 5. Ausg. Sch. 8 1. 2 ½ % Holl. 55 1. 5 % 101. 5 % Port. 33 ¾. do. 3 % 20 ¾. Engl. Russ. 112. Bras. 77. Columb. 29. Mex. A.

Peru 18. Chili 26. 1 Paris, 9. April.

5b % Rente fin cour. 109. 80. 3 % fin cour. 80. 60. 5 % Neap. sin cour. 101. 20. 5 % Span. Rente 20 ⅛¼. Passive 29.

Port. —. . Wien, 9. April.

2 *

5 - 1 % —. Bank Aetien 15040 Neue Anl. —.

Koͤnigliche Schauspiele. 8

Montag, 15. April. Im Schauspielhause: Der Freischuͤtz, Oper in 3 Aorh. Musik von C. M. v. Weber.

In Potsdam: Der beste Ton, Lustspiel in 4 Abth., von Dr. E. Töͤpfer. (Neu einstudirt.) Hierauf: Solotanz. Dienstag, 16. April. Im Opernhause: Wallenstein’'s La⸗ ger. Und Froͤhlich. h b

Im Schauspielhause: La seconde représentatioon de: 1) Ls commis voyageur, vaudeville nouveau en 2 actes. 2) Une position delicate.

Mittwoch, 17. April. Im Schauspielhause. Die schel⸗ mische Graͤfin. Und der beste Ton. (Neu einstudirt.)

Konigsstaͤdtisches Theater. 1 Montag, 15. April. Die Familien Capuleti und Mon⸗ tecchi. Oper in 4 Akten, nach dem Jealiaͤnischen. Musik von Bellini. (Dlle. Eleonore Urban, Koͤnigl. Bayerische Hof⸗Opern⸗ saͤngerin aus Muͤnchen, Giulietta, als letzte Gastrolle.) Dienstag, 16. April. Zum erstenmale wiederholt: Capric⸗ ciosa, Lustspiel in 3 Akten, frei nach dem Italiaͤnischen des Fe⸗ derici, von Karl Blum. Hierauf: Das Haͤuschen in der Au.

Lustspiel in 1 Akt, von Herzenskron.

Zinsl. 5 ½⁄.

eNiinmng.

Maria Flott, Wittwe Omever, betreffend. Zu dem Nachlasse der am 6. September 1836 hier⸗ selbst verstorbenen Sara Maria Flott, Wittwe Omever, welcher durch Beschluß des hiesigen Königl. Landge⸗ richts vom 3. Februar v. J. für vakant erklärt und u dessen Kurator der Hülfsgerichtschreiber Schloemer hierselbst ernannt worden, sind bisher keine Erben zu

ermitteln gewesen. Wir haben daher auf Grund der Streifen,

8 An f res sind hier, entweder 219 Sie. r 8 den vakanten Rachlaß der hierselbst verstorbenen Sara nach Zerschneiden einer eibe mittelst eines Diama

1 oder nach Oeffnung der Thür durch einen Nachschlüssel, aus der Arbeitsstüube des Schneidermeisters Kremm⸗ ling folgende Gegenstände:

ein neuer grasgrüner tuchener kleiner Ueberrock, ein Paar neue wollblaue kleine Beinkleider,

eine neue halbseldene kleine blaue Weste, eine neue graue bunte Weste mit schmalen weißen

ichtliche Bekanntmachung. dem Fiskus zugeschlagen werden würde. Zugleich 8 zum 28. März dieses 1.. 1en, die etwanigen unbekannten Erben der Verschol⸗ s urch ein Fenster lenen und deren Aeltern aufgefordert, sich spätestens in dem anberaumten Termine zu meldeu, zur Vermei⸗ dung der Präclusion ihrer etwanigen Erbansprüche. Tuetz, den 28. November 1838. Patrimonial⸗Gericht Brotzen.

Bekauntmachung. Aus der gerichtlichen Obligation der Pferdehäͤndler Meyer und Jette Michaelisschen Eheleute zu 2 d. d. Tuetz den 23. Dezember 1831, sind dem Kauf⸗

in 6 Monaten a dato,

Allgemeiner Anzeiger fuͤr die Preußischen Staaten.

zu erscheinen und sich als Erben der verstorbenen Elisabetha Barbara Fgeha und ihres nicht un⸗ beträchtlichen Nachla

ben ausgeantwortet werden würde.

zember 1838. Gräflich Castellisches Herrschaftsgerichts. Fürst, Richter.

Sins⸗Coupons, welche erst nach diesem Termine

einstigen Praͤsentanten,

hierorts persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte

es zu legitimiren, als sonst der⸗ selbe den bereits ad acta legitimirten anderweiten Er⸗

Rüdenhausen in Unterfranken Baierns, am 8. De⸗

Das in der Kunststraße zwischen Stralsund und

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Berlin, Dienstag den 146ten

April

1 Kronik des Tages. 1 Bekanntmachung, die Kuͤndigung und Konvertirung der Kurmaͤrkschen bligationen betreffend.

Es ist beschlossen worden, saͤmmtliche noch zirkulirende, von dem aus den Staͤnden der Kurmark Brandenburg erwoͤhlten Comité zu Berlin unterm 1. Mai 1808 ausgestellte, in den hie⸗ sigen B rsen⸗Cours⸗Zetteln unter der Benennung: Kurmäͤrksche Obligationen aufgefuͤhrte Schuld⸗Verschreibungen, deren Verwaltung nach der im 46sten Stuͤck des Amts⸗Blattes der Koͤnigl. Regierung zu Potsdam abgedruckten Bekanntmachung der Koͤniglichen Mi⸗ nisterien des Innern und der Finanzen vom 31. Oktober 1822 in Folge Allerhöchster Kabinets⸗Ordre vom 17. Dezember 1821, auf die Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗Schulden übergegangen ist, und welche seitdem von der Staats⸗Schulden⸗Tilgungs⸗Kasse zu vier Procent in den halbjaͤhrigen Terminen: 1. Mai und 1I. November, verzinset werden, dem Inhalte der Verschreibun⸗ gen gemaͤß, in halbjaͤhriger Frist, also zum d November 1839, emzufolge werden diese saͤmmtlichen Kurmäͤrk⸗ chen Obligationen hiermit gekuͤndigt und die aufgefordert, diese Obligationen mit allen dazu gehoͤrigen Zins⸗ Coupons am Il. November 1839 bei der Kontrolle der Staats⸗Pa⸗ piere, hier in Berlin, Taubenstraße Nr. 30, gehoͤrig spezisizirt

ss kuͤndigen.

einzureichen und dagegen das Kapital nebst sammtlichen faͤlligen,

aber noch nicht realisinten Zinsen, so weit diese nicht berei EEöö6“ 9 iese nicht bereits - vierjaͤhrige Praͤklusion erloschen sind, in Empfang zu Kann der Inhaber solcher Kurmaͤrkschen Obligationen die

elch aͤllig werden nicht saäͤmmtlich beibringen, so wird demselben Se. ne erben. ihr Geld⸗Betrag, Behufs demnaͤchstiger Befriedigung ihres der⸗ von der Kapital⸗Valuta in Abzug ge⸗ bracht werden, da von dem gedachten Termine ab die weitere Verzinsung der in Rede stehenden Obligationen aufhoͤrt und beenac 88 * G Mühs 8Bede benen Kapitalien fuͤr echnung der Eigenthuͤmer bei der Staats⸗Schulden⸗Ti Kasse unverzinslich liegen bleiben. u“ Sollten einzelne Besitzer von dergleichen Obligationen nicht gesonnen seyn, ihre Kapitalien baar zuruͤckzunehmen, so sollen E“ unter Plgenbe⸗ Bedingungen durch neue

en anderweitig v i i

vEe g verbrieft werden. Diese neuen 8 ²) zur Vereinfachung des Verkehrs auf die sieben Appoints⸗

Gattungen: Litera A uͤber 1000 Thaler 8 B »„ 500

Sitzungen veranlaßte. Der Admiral Rosamel war zum D . 1 epu⸗ tirten von Ambert erwaͤhlt und gegen die Regelmaägigken 2 Bahl nichts eingewendet worden. Der Berichterstatter, Herr Ba brachte indeß bei dieser Gelegenheit mehrere Akten⸗ stuͤcke zum Vorschein, welche neue Ausfaͤlle gegen das letzte Mi⸗ b8ge--nn veranlaßten. Zuerst eine Protestation mehrerer Waͤh⸗ er, welche sich uͤber die Verbreitung von Umlaufs⸗Schreiben beklagten, worin die Mitbewerber des Admirals als Unruhe⸗ stifter und Anarchisten hingestellt wurden. Auch uͤber die Um⸗ triebe der Regierungs⸗Agenten wurde Klage gefuͤhrt. Sodann ein Brief des fruͤheren Deputirten des Arondissements, in wel⸗ chem dieser die Regierung einer ungesetzmäßigen Einmischung in die Wahlen beschuldigte, und seine Beschuldigung mit meh⸗ reren Thatsachen bekraͤftigte. Der Unter⸗Praͤfekt von Ambert sollte zu einem Waͤhler gesagt haben: die Regierung haͤtte 300,000 Fr. zu seiner Verfuͤgung gestellt, um die Wahl des Herrn Molin zu verhindern. Einem andern Waͤhler habe er das Kreuz der Re oder eine Pension versprochen. In einem andern 8 riefe, den Herr Dupin verlas, erzaͤhlte Herr Molin, der nter⸗Praͤfekt habe einem Waͤhler versprochen, seinen Sohn von der Conscription zu befreien. Das Bureau hatte die Ueber⸗ weisung dieser Aktenstuͤcke an den Minister des Innern in Vorschlag gebracht, aber Herr Piscatory trug auf die Ernen⸗ nung einer Special⸗Kommission der Kammer an, welche in Gemeinschaft mit dem Minister des Innern die noͤthigen Er⸗ kundiguugen uͤber die letzten Wahlen einziehen sollte. Er be⸗ gruͤndete seinen Vorschlag mit der außerordentlichen Menge der eingehenden Protestationen. Dieser Vorschlag wurde von Herrn Odilon Barrot aufs lebhafteste unterstuͤtzt. Sobald sich eine allgemeine Frage erhoͤbe, meinte er, so schlage dieselbe alsobald in einen Prinzipienstreit aus, und soͤse sich in ganz partikulaire Debatten auf. Es muͤsse dagegen eine durchgrei⸗ fende Maßregel getroffen werden. Das Wahlrecht sey die 8b9 der Repraͤsentativ⸗Regierung und besonders der Juli⸗ egierung, es muͤsse daher streng aufrecht erhalten wer⸗ den. Die Eroͤrterung der einzelnen Thatsachen werde immer sehr stuͤrmisch und fuͤhre zu Persoͤnlichkeiten. Die Ernennung einer parlamentarischen Kommission sey das beste Auskunftsmit⸗ tel. Herr Cunin Gridaine wandte dagegen ein, daß die Kam⸗ mer noch nicht konstituirt sey und folglich auch keine Kommission ernennen koͤnne. Herr Piscatory erklaͤrte sich nun weiter dahin, er habe nicht die augenblickliche Ernennung einer Un⸗ tersuchungs⸗Kommission gewollt, sondern nur die Ernennung einer Untersuchungs⸗Kommission uͤberhaupt. Fuͤr jetzt trage er nur darauf an, daß die Kammer ihre Entscheidung uͤber die Wahl in Ambert vertage. Herr Odilon Barrot, Herr Du⸗ vergier von Hauranne und auch Herr Dupin traten dem Vorschlage des Herrn Piscatory bei. Die Kammer genehmigte denselben mit einer großen Majoritaͤt. Die Oppositionsblaͤtter vheee Sgcer, b.. dieser Sitzung ein Siegsgeschrei. Sn beehn 2 Kessager, hat eine große Bedeutung. und daß alle Versuche, eine ren, ohne Folgen geblieben sind.

rung muͤsse gemaͤßigt werden. So entstanden. Die Idee der Amnestie war Ursprung des linken Centrums.

werthen Talente. kann es den Augenblick des Entstehens, es waͤhlt den Augenblick ick des Handelns nach den Umstaͤnden und Beduͤrfnissen g⸗ Landes. Es giebt ein linkes Centrum, wenn die gesellschaftliche Ord⸗ vüng befestigt ist, wenn es sich nur darum handelt, wie die Engekegendenen geleitet werden sollen. Es giebt kein linkes W Ordnung erschuͤttert ist. vereinigt es sich mit dem Centrum, um die rse der F. aufrecht zu erhalten.“ b Die ausgedehnten zur Industrie⸗Ausstellung auf den Champs⸗ Feg vegehe Gallerieen sind jetzt ziemlich 12- 8— »Ausstellung eingesendeten Gegenstaͤnde treffen schon i 1eehe nege genstaͤnde treffen schon in Das Journal de l'Aisne berichtet ein Beispiel von re⸗ ligioͤsem Fanatismus, das sich in der Gemeinde Renansart zugetragen hat. Dort wohnen mehrere protestantische Familien; einer derselben war ein Kind gestorben. Als dasselbe beerdigt werden sollte, widersetzten sich die Einwohner. Eine Gendar⸗

merie⸗Brigade wurde mit Steinwuͤrfen empfan 6 gen und zuruͤck⸗ EE112 der Peses ehcgs einer vebltens en mili⸗ acht, um die Verble . 1 zufg sen 2 ndeten zur Ordnung zuruͤck⸗ Die Nachrichten aus Algier,“ s. i 2„di . agt der Sièecle, „machen b baldige Wiederaufnahme der Feindseligkeiten zwischen vachen ader und der Franzoͤsischen Macht sehr wahrscheinlich. Der Lommerce meldet heute Morgen, daß Herr von Salles vom Emir nur ausweichende Antworten erhalten konnte, und daß 1 oe hen 98 Emir erklaͤrt habe, der Marschall werde die edition nach Hamza unternehmen. Thue . wagsgh 9 die Antwort.“ h hue es, wenn Du es rse vom 10. April. Das Steigen der Fonds dau fort, und die politischen Zustaͤnde Wi 9 sihen timawieee Zust scheinen gar nicht auf die⸗

, 90.

Großbritanien und Irland.

vom 9. April. bert Peel, daß er am 15ten

sell, die Verwaltung Irlands inhalt dieses Amendements am 12ten oder noch werde. Dann erhob sich Herr Labouchere V 5 Kolonial⸗Departement, 1 gen, daß ihm Erlaubniß gegeben werde, eine Bill ei

durch welche die Verfassung der Insel Jamaike nhe ngen, Zeitlang suspendirt und eine provisorische Regierung da selbst eingefuͤhrt werden soll. Den Antrag motivirte e durch Vorlegung einer Reihe von Dokumenten, aus denen

Manche waren der Meinung, die Einwirkung der Regie ist das linke Centrum das Penanc, und der b Herr Sauzet forderte sie 1 Herr Thiers widersetzte sich derselben mit 78.1 2 Eben weil das linke Centrum eine Mittel⸗ keine dauernde Partei seyn. Es waͤhlt

Die 3proc. schloß heute 80, 80, die 5proc.

Parlaments⸗Verhandlungen. Unterhaus. Sitzung Zu Anfang eSn. erklaͤrte Sir Ro⸗ ein Amende

an der Tagesordnung befindlichen Antrag den eird Fohen enn betreffend, machen und den Wort⸗ fruͤher angeben der Unter⸗ um darauf anzutra⸗

ein Paar neue schwarztuchene Beinkleider, hervorgeht, daß die schon seit laͤngerer Zeit obwaltenden

schwierigen Verhaͤltnisse zwischen dem General⸗

und der Kolonial⸗Versammlung sich jetzt so vetatit dete außerordentliche Maßnahmen unvermeidlich sind. Die Kolo⸗ nial⸗Versammlung hat erklaͤrt, sich der Ausuͤbung ihrer Functio⸗ nen gaͤnzlich enthalten zu wollen, weil sie der Ansicht ist daß das eichs⸗Parlament durch einige neuere Verfuͤgungen sich wi⸗ dergesetzliche Eingriffe in ihre Privilegien erlanbt habe. Das Versammlungshaus, die zweite Kammer der Kolonial⸗Versamm⸗ lung, von dem die Opposition eigentlich ausgeht, besteht aus 45 Individuen, wesche von 2000 Wahlberechtigten deputirt sind. Die Parlaments⸗ Akte, welche in dieser Versammlung beson⸗ ders Widerstand gefunden hat, betrifft die Regulirung der Lokal Gefaͤngnisse und steht in Beziehung zu der Neger⸗ Emancipations⸗Akte. „Da diese letztere den Pflanzern das Recht genommen hat, ihre jetzt freien Arbeiter eigenmaͤchtig zu bestrafen, so wurde es dringend noͤthia, das Gefaͤngnißwesen zu revidiren und neu zu ordnen, um den Pflanzern alle Gelegenheit zu nehmen, auf die Art der Bestrafung der Neger einen, wenn

W“ E h“ 8 254 r 18 . LE“ F. war das Geruͤcht verbreitet, 4 3 1 ombinati b) S. 8 be 1. r halbes Pro⸗ welche aus dem Marschall Sense, Men Fes heä IIANVT5 culden⸗Eitaun . November, Broglie, Passy, Duchaͤtel und Sauzet bestaͤnde doch 7 8 das Coupons verbriefte Zinsen tragen Bv 8.2n 1ches aeegneg⸗ awerhaupt voht 52 9692 uͤber nichts mit Sicherheit se G 1 ncsci e eg ngenr . h sng. he Pesbenen 6chi eschesen a. Kühe vchtaa 8.8 88 24 wird m ie b . 5 c) zeheten weee zeslssg. Fs sähtzns unter Einsendung der onfangs glacete. nedwobhrlänger warten massen, ge⸗ man Zent vom 1s hat tis spaätestent am 28,Jrionen ig der Partei hinstellen wird, erfahrt man noch nichts Boneren nüghe de ccele der Sptaals⸗Paplere abzet ZJuni d. J. bei die Oppositions⸗Presse fort, Herrn Odilon Barrot 488G 8 vsr Zwei see sich 8 en, eine Praͤmie gentlichste zu empfehlen. So enthaͤlt heute der Messager./ c) erst in der Zeit vom 1. bis 31. Jult d. J eine Anpreisung desselben, in welchem sein sanfter und dsa C1“ eene - T. s Ir. sein G seine Talente herausge⸗ Di F. 1 8 rden. enn man sich fuͤr i schei 8 h Hel⸗ resp. Praͤmien werden den Glaͤubigern zugleich wenigstens einmal eine va we Hfhür EEEET 1 belen Znsen der Kurmͤrkschen Obligationen 53 4 Pr. E 8 nachstaͤnde, doch nicht is zum 31. Oktober d. J. 1 9n. C nderer Grund wir ri 0 dan knten Fevten e chen wesche in den vorstehend be⸗ b11““ sinee zattschen eichneten oints⸗Gat ey, dessen Prog 3 indt 8 b 8 hea aehas 6s hünaen der neuen Verschreibungen das des neuen Kabinets seyn werde. Töö äööö Einfluß zu uͤben, wie das unmittelbar nach ) auch das Gold⸗Agio von den in Golde verschriebenen Ka⸗ Z“ 8. 12. ö zwischen der Staats⸗ V Fuͤnf Mal it das Versenlan4n 0sag, ae 25 88 689 22 pitalien, nach dem Satze von 13 ½ Procent beim . pposition seyn. Herr Dupin bildete sie zwisch 6 1 Ls dasselbe wie seither 3 2 eim Em⸗ dem 11. e zwischen sen Uebelstaͤnden in Uebereinstim b eliges Schloß EE“ ls wee sän von HSgnc eg 8 16“ srt bn neuen Dokumente, sofort baar ausgezahlt sen gußeed teofenne Zaen naen, Seie her, hiere⸗patte⸗ des⸗ veaiee abzuhelfen, und eenecees e et. und jeden Sonnabend von Magdebn G . 89 8 dieselbe Stellung ei 1 ot wuͤrde jetzt Aufforderungen nachzukommen. Auf Nachgiebigkeit, H ud Erkl g einnehmen, wie Herr Dupin in den o 6 nen. Auf Nachgiebigkeit, sagte Herr regelmäßig ab. it die A 0) Wer eine solche Erklaͤrung bis spaͤtestens am 31. Juli d. J. 1833, 31 und 35.“ 2 pin in den Jahren Labouchere, lasse sich daher jetzt nicht mehr r d im In⸗ Wir erwarten aber überdies in nächster Zeit die Ab⸗ nicht abgiebt, von dem wird angenommen werd 2 „34 und 35. t 8 1 ehr rechnen, und im In⸗ lieferung unferes dritten ;- 1 sän 4 Kapitallen amg 1. November 1839, von 2 8882 ag 6 Dupin bei dem Koͤnige und hatte eine 8889 8ene en weaür 8eeh 1 lsdann in die stipulirt g. dnege p 1 Veerzinsung, wie bereit 1 1 1 8 Unterredung mit demselben. si 1 8 ns einrücken kann, und werden Näheres hierüber spä⸗ 8 b. 1. eits oben erwaͤhnt ist, aufhoͤrt, baar Heute Abend wird 1en 1888 Neger in den Besitz des Wahlrechtes gelangen wuͤrden und ter bekannt machen. 1839 8 Berlin, den 12. April 1839 ten bei Herrn Thiers stattfinden. putir, sich voraussehen lasse, daß sie dann die neu erlangte Macht be⸗ Hannuge 2eg e oör 1 8 Man versichert, daß in den naͤch sten T t, nutzen duͤrften, um sich an dem Versammlungshause fuͤr die a s Direktortum menter der Nord⸗Ar B hsten Tagen mehrere Regi⸗ bisherigen Unbilden zu raͤchen. Die Regierung hegt daher die der Fluß⸗Dampfschifffahrts⸗Compagnie in Hamburg. nisonen zurückzukehren. efehl erhalten wuͤrden, in ihre Gar⸗ Absicht, die Verfassung auf fuͤnf Jahre zu suspendiren und die mmmen VnaxscsXaiAιι] sgn&☚‿ιμρ 8 Das 8 8 8 Verwaltung waͤhrend dieser Zeit dem Gouverneur unter allei⸗ . b . „Abgereist: Der General⸗Major und Inspecteur der Re⸗ tung auf, 8. e des De bats hatte fruͤher die Behaup⸗ nigem Beirath eines Conseils zu uͤbertragen, das, aus 15 Per⸗ Literar ische A nzeigen. onten, von Cosel, nach Pommern. bilts 1ng ‚daß das linke Centrum keine besondere Partei sonen bestehend, 3 besoldete Mitglieder in sich fassen sell, die 1 . n nur vereint mit dem rechten Centrum, und daß vom Mutterlande abzuordnen waͤren. Als Gegner der vorge⸗ 2

. „Persichschen Rachlaßmasse welche im Jahre 1766 mit ihren Aeltern von Abts⸗ 1 1 * . Louise, gebornen Vormelcher “. hsche a1en 8. wind, diesseitigen Gerichts aus, wohin ihr Pater ge⸗ U ““ 1 9 t 1sn Mitglieder des linken Centrums wieder zum rechten schlagenen Maßregel und als Vertheidiger des Versammlungshau⸗ Wer verständige, jedem verständliche Unterhaltung ertreten wuͤrden. Zur Unterstuͤtzung dieser Ansicht sagt es ses traten mehrere Mitglieder der Tory⸗Partei auf, unter ihnen Herr

bestellten Kurators wird die ßen ansgewandert sind (während die

Märk. Friedland geborne Tochter der Schuhmacher zogen, nach Preußern 2 2 8 Pene⸗. 8 . 1 e Elisabetha Barbara Hopfengart bei ihren liebt, der lese das 2te Heft des 6ten Bandes vom jetzt: „Es gab ein t 5 81, s Peghrns an e Rerometch Cerlegtene nngser vbangaelaff 5 und von denen Universum, um zu finden, welchen Werth dieses Rede war 5 E kegam linfen Centrum die Goulburn, der zwar zugab, daß außerordentliche Maßnahmen saihebens Zabre⸗ 1782 verschollen ist, auf⸗ seither keine Rachricht über Leben oder Tod mehr 88 bgeschen - der 8a7ee. Fh. 4 mals der Anarchie widerstehen und die rr 1b 1s vnaans ee. . 8 8 v 8, 8

b 8 4 langt ist. einer Stahlstiche, hat! 12 Hefte, das Heft von 8 ö1““ . 3 8 9 po⸗ jetzigen Zustand der Dinge nur der undelikaten Art und Weise gefordert, Sebeee.; su 1Se S. Hesgage 9 As genn Wolfgang Hopfengart und dessen sStahlstichen nebsi Tert nur 7 sgr. bilden Einen Vand. n 8 welche die Juli⸗Revolution gegruͤndet, befesti⸗ zuschreiben habe, in welcher die Regierung versucht vadi 8 828 Termine zu melden, widrigenfalls sie für beide Töchter Eva Dorothea und Anna Margareiha 3 Stuhrsche Buchhandlung, JC.“ a ergangs⸗Parteien waren damals nicht Mode; mehrerwaͤhnte Parlaments⸗Akte dem Versammlungshause auf⸗ 1ngegegs und ihr Rachlaß an die sich legitimiren⸗ Hopfengart, oder dereu eheliche Erben werden nun Berlin, Schloßplatz Nr. 2. 8S. oder G 94. 8 . das andere, Vertheidiger der Ordnung, zudringen. Er gab alsdann zu verstehen, daß die Opposition sden Erben herausgegeben oder in deren Ermaugelung hiermit aufgeforetr²e, Potsdam, Hohenwegstraße Nr. auf evqve- Ablofun sohn. Fe 8 at erst dann Seac sie auch die Eege.eHe der Bill erlaube, doch niemals

8 V 2 kevolte gebaͤndigt war, und dieselbe wuͤrde zum Gesetz werden lassen, bevor nicht dem B 3 8— sich ftagte⸗ ob man nach den biesher befolgten Grundsaͤtzen sammlungshause gestattet worden 8 sein eee eiter regieren, oder einen andern Weg einschlagen solle.! Schranken des Unterhauses vertheidigen zu lassen. N

ein Paar neue weiße Unterbeinkleider von Parchent, mann P. S. Pinecsohn zu Tuetz Einhundert funfzig ein s ene oder schwarzgrüner tu⸗ Thlr. Kapital zu 6 Prozent vom 28. Junt 1831 ab chener Ueberrock, verzinsbar und gegen dreimonatliche bei prompter Zins ein Paar neue grantuchene Beinkleider, woran secung erst am 24. Juni 1834 dem Gläubiger zu⸗ noch die Knopflöcher zu machen und die Kuöpfe ändiger Aufkündigung zahlbar, ex decreto vom 2ten verkauft und im Juni dieses Jahres öffentlich aufge⸗ anzusetzen waren anuar 1832 bet den Hypotheken⸗Aften des den Meyer boten werden, falls nicht schon vorher ein annehmlicher dh Paar braun⸗ und schwarzstrelftge Beinkleider Michaclisschen Eheleuten gehörigen in Tuetz sub No. 6 Bot gemacht wird. G unten mit Schnallen, alter Zählung belegenen Wohnhauses nebst Zubehör Die ganze Area des Guts beträgt 1914 Magdeb. ein getragener grauer Sommerrock vorn mit Taschen, zur künftigen Eintragung in Kuͤbr. III. No. 1 nottrt Morgen 132 —Ruthen. Davon sind circa 1600 Mor⸗ 11) eine getragene schwarztuchene Mütze mit oben worden. Die bezeichnete Obligation nebst annectirtem en wohlkultivirter Acker und über 150 Morgen Wie⸗ schwarz und unten gelbledernem Schirm, Hypotheken⸗Atteste soll bei dem am 24. August 1834 . Mit Holz ist das Gut zum Bedarf und mit Torf 12) eine schwarzblaue seidene Halsbinde stattgefundenen Brande der Stadt Tuetz dem Gläu⸗ reichlich versehen, auch ist daselbst eine gut eingerich⸗ gestohlen worden. biger, Kaufmann P. S. Pincsohn, nach dessen Angabestete, bedeutende Ziegelet, hart am Salzen Wasser, fer⸗ 2 Jedermann wird vor dem Ankaufe vorgenannter verloren gegangen seyn. Kapital und Zinsen aus der ner eine Wind⸗ uͤnd Wasser⸗Mühle und eine Schmiede. Sachen mit der Aufforderung gewarnt, von etwa be⸗ oben bezeichneten v sollen nach der gerichtli⸗ Der jetzt bestehende Pacht⸗Komtrakt über das Gut reits schon bekannten oder später sich noch ermitteln⸗ chen Quittung des Gläubiger vom 25. Mai 1828 be⸗ (auft Johannis 1844 ab. den Verdachtsgründen Behufs Entdeckung des Thaͤters zahlt seyn und gelöscht worden. Es werden daher auf Wer das Gut besichtigen will, hat sich auf dem und Herbetschaffung des Entwendeten unverzüglich den Antrag des Besitzers des verpfändeten Wohnhau⸗ Hofe bei dem Pächter Herrn Haedge zu melden, auch Anzeige zu machen ses nebst Zubehör alle diejenigen, welche an die zu können die Verkaufs⸗Bedingungen daselbst vorläufig 9. 88 e den 11. April 1839. löschende Post und das darüber ausgestellte Schuld⸗ eingesehen werden. f Preuß. Stadtgericht. Instrument, als Eigenthümer, Cessionarien, Pfand⸗ tralsund, den 25. März 18309. 8 ß 8 oder sonstige Inhaber Anspruch zu machen haben, auf⸗ 1 Verwitwete von Hochwächter. 1131““ gefordert, sch spätestens in termino den 18. Mai 1829, Vormittags 11 Uhr, v“ an bitsiger Hst hagil⸗ 5 18, sie ““ n mit ihren Ansprüchen prükludirt und das verloren achdem unser Dampsschiff „Friedrich Wilhelm III.“ gegangene Schuld⸗Instrument für amorttsirt erklärt 89 durch Sregeft e zerstört worden ist, e-. bleibt nur noch das Dampfschiff „Leipzig“ in Aktivität, .

Lach, den 7. Januar 1839. d

Art. 768 u. 770 des B. G. B. die Einweisung des Fis⸗ kus in den Besitz des von der ꝛc Omever nachgelasse⸗ nen Vermögens nachgesucht, und es hat daraus das erwähnte Gericht durch Beschluß vom 21sten v. M. unser Gesuch beurkundet und verordnet, daß zuvörderst eine dreimallge Verkündigung desselben durch unser Amtsblatt und den Anzeiger der Staats⸗Zeitung, so wie durch öffentlichen Anschlag an das Lokal des hie⸗ sigen Königlichen Landgerichts, von 3 zu 3 Monaten stattfinden solle.

Demzufolge fordern wir alle diejenigen, welche auf den Nachlaß der ꝛc. Omeper rechtmaͤßige Ansprüche zu haben glauben, hierdurch auf, ihre Ansprüche binnen der durch Art. 770 des B. G. B. bestimmten Frist geltend zu machen, widrigenfalls nach deren Ablauf die deftuitive Ueberweisung des gedachten Nachlasses von uns beantragt werden wird.

Aachen, den 4. Oktober 1838.

Königliche Regierung, btheilung für die Verwaltung der Stenern, omalnen und Forsten.

Greifswald, fast in gleicher Entfernung von diesen beiden Städten, belegene Allodialgnt Groß Miltzow soll für Rechnung der von Hochwächterschen Erben

10)

Rothwendiger Verkauf. Kreisgericht Krojanke.

Zu dem Behufs der Auseinandersetzung der Mit⸗ eigenthümer in Antrag gebrachten öffentlichen noth⸗ wendigen Verkaufe der den Banquter Liepmann Meyer Wulffschen Erben zugehörigen, an der Kueddow ge⸗ legenen Tornowker Mühle nebst dem damit verbunde⸗ nen Mühlengute, bestehend, außer den Wohn⸗ und Wirthschafts⸗Gebäuden aus 364 Morgen 155 ᷣRu⸗ then Land an Acker, Wiesen und Weide, und wozu ein kleiner Wald von circa 14 Morgen gehört, gerichtlich abgeschätzt auf 6364 Thlr. 3 sgr. 7 pf., zufolge der nebst Hopothekenschein und Bedingungen in unserer Registra⸗

Auf den Antrag der Kinder und Erben des im April v. 3. mit Tode abgegangenen Rittmeisters und Ritters Gustav von Bagewitz auf Drigge werden, mit Beziehung auf die den Stralsundischen Zeitungen ausführlich eingerückten Ladungen vom heutigen Tage, alle diejenigen, welche an die gesammte Verlassenschaft des Letzteren, insbesondere an die dazu gehörenden, auf Rügen belegenen Güter Drigge und Saalkow, Ralow mit dem Beihofe Dussevitz und der Insel Liebitz, des⸗ gleichen Neuendorf mit der einverleibten Pertinenz Zarnevitz, aus irgend einem Grunde Rechtens, na mentlich auch aus den von dem genannten Verstorbe⸗ nen geführten öffentlichen Verwaltungen, als Land⸗ fatasters⸗Bevollmäͤchtigter. Nlgenschen Kreits depnen; tur hea ceg ; Taxe, 8 auf 2 er enschen Ritterschaft un n 3 .“ 1. ss S Loeg-2 an ordentlicher Gerichtssielle an.

jrektor des Rügenschen Landes⸗Lazareths, ferner als G Re⸗ des Sees en Fräulein⸗Klosters zu Bergen und Krojanke, den 6. Dezember 1838.

als Direktor der Rügenschen Brand⸗Societät, Forde⸗ rungen und Ansprüche machen . Flangg glauben, hier⸗ durch geladen, solche in einem der au

18 und 28. Mai d. J.,

den 13. April, den 7. Morgens 10 Uhr,

vor dem Königl. Hofgerichte anberaumten Liquldations⸗ Termine rechtsbeständig anzumelden und zu beglaubigen, bei Strafe der am 18. Juni d. J. zu erkennenden Präklusion und gänzlichen Abweisung. Datum Greifswald, den 13. März 1839. Königl. Preuß. Hofgericht von Pommern

und Rügen. v. Möller, Praeses.

Ediktal⸗Ladung. Elisabetha Barbara Hopfengart, verehelicht gewesene Lindner dahier, geboren am 23. Oktober 1763 zu

Feuerbach, diesseitigen Gerichts, ist ohne Hinterlassung von Leibes⸗Erben und ab intestato mit Tod abgegangen.

Als deren Erben haben sich die Bruderssöhne ihres Vaters, Johann Woͤlfgang Hopfengart von Feuerbach gemeldet und legitimirt.

bene hatte aber auch noch zwei Schwestern eEaeh 89eg am 3. November 1764, und

8 ftale Citation. Eva Dorothea, Auf 1 Sirben des der Schuhmacher Dorothea Anna Margaretha, geboren am 17. November 1765,

Haupt, Verwaltung der Staats⸗Schulden. Rother. von Schuͤtze. Beelitz. Deetz. von Berger.

Ausl a

Deputirten⸗Kammer. Sitzung 182 d6. ve Heute war es die Wahl des Admiral Rosamel, welche, wo moͤglich, noch hestigere Debatten als in den vorangegangenen