1839 / 169 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

8 6) 111““ 1““ E“ b1“ 232 ie wird dasselde in den Gesetzen behandelt?“— „Als Sklave. ) „Ist eine polirische oder eine sociale Revolution an der Zeit?“ „Eine soctale“, Sodann wird den Mitgliedern bet ihrem Eintritt in die Gesellschaft die Verpflichtung auferlegt, einen ihrem Vermögen angemessenen Theil Pulver beizusteuern. s8⸗ sich selbst muß außer⸗ dem Jeder zwei Pfund anschaffen. Geschriebenes giebt es nicht in der Gesellschaft. Cin jedes Mitglied wird nur nach dem Kriegsnamen geuannt, den es sich giebt. Der Ausschuß ist unbekannt, aber in der Srunde des Kampfes wird er sich zeigen. Jede Erhebung ist aus⸗ drücklich verboten, wenn der Ausschuß sich nicht an die Spitze dersel⸗ ben süeüt. Bei Barbés fand man ferner zwei wichtige Papiere, einen Tagesbefehl, der im Mai 1838 in den geheimen Gesellschaften entworfen worden war, als dieselben durch das Gesetz aufgelöst wurden und einen Plan zur Organisation der Gesellschaft der „Familien.“ Nach diesem besteht jede Familie aus fünf Eingeweihten, welche zweimal monatlich unter einem vom Centrum ernannten Aufübrer zusammentreten. Unverkennbar ist es, daß das Betragen der Angeklagten aufs genaueste mit dem Organisattons⸗ Planec und mit den darin enthaltenen Vorschriften übereinstimmt. So wird den Eingeweihten auempfohlen, falsche Namen anzunehmen, und bei Lamieussens findet man alle Beinamen der Mitglieder; sie sind in Secktonen oder Familien von fünf bis sechs Mitgliedern ab⸗ getheilt, und bei Blanqui findet man eine große Anzahl von Listen mit fünf oder sechs Namen. Die Statuten fordern, daßedie Mitglie⸗ der sich mit Pulver und Waffen versehen, und man extappte Mitglie⸗ der, welche Pulver anfertigten, auf frischer That. In den Wohnun⸗ gen der meisten Angeklagten hat man ferner Patronen gefunden, welche augenscheinlich nicht in den Arsenalen angefertigt sind, und außerdem Flinten, Pistolen, Degen. Unter den Individuen, welche auf Blauqui'’s Liste stehen, kommt auch ein gewisser Augustin Gay vor. Bei diesem hat man einen Brief gefunden, in welchem unter Anderem folgende Stelle vorkommt: „Welche Rolle hat die feige und unwissende Presse in dem Drama gespielt, welches am 28. Juli be⸗ gann und auf eine so blutige Weise gelöst wurde. Welcher Schrift⸗ steller hat das Ereigniß vom 28. Juli anders als ein Attentat ge⸗ nannt? Und dennoch würde derjenige, der etwas Moral im Herzen, etwas Treue in sich hat, etwas Anderes zu sagen wissen. Aber die Presse hat nur Muth zum Tadelu und Brandmarken gehabt. Mußte sie nicht mit Uebergehung der Urheber, die noch unbekannt wa⸗ ren, die That vom 28. Jult rein für sich betrachten? Und kounte man nicht sagen: der Zweck dessen, was ihr Attentat nennt, war, Louis Philipp und die Aeltesten seines Geschlechts aus⸗ zurotten. Louis Philipp und die Aeltesten seines Geschlechts sind Contre⸗Revolutlonaire. Die erste Pflicht des Menschen ist aber, das aus dem Wege zu räumen, was ihm Widerstand leistet, also die Re⸗ volution; also hat das Erxigniß vom 28. Juli einen revolutfonatren Zweck, also war es moralisch.’“ Solche Stellen überheben jeder wei⸗ teren Betrachtung. Es würde unnütz seyn, die Thatsachen und Be⸗ weismittel, welche sich an jedes der Individuen knüpfen, die bei der Pulver⸗Fabrication in der Straße Oursine betheiligt waren, auzufüh⸗ reu. Es wird genügen, daran zu erinnern, daß 24 derselben durch einen Beschluß des Königlichen Gerichtshofes vom 23. Oktober 1836 zu verschiedenen Strafen. verurtheilt wurden. Dieser Unfall entmu⸗ thigte indeß die Gesellschaft nicht. Der Beweis davon liegt in etnem anderen Prozesse, der wegen der Fabrication von Patronen bei dem Graveur Raban im Palais Roval eingeleitet wurde. Ohne auf eine nähere Untersuchung der gegen die Angeklagten vorliegenden Beweis⸗ mittel einzugehen, wollen wir auch hier nur bemerken, daß die Kosten dieser Fabrication, der Ankauf der rohen Stoffe, Briefe, die man ge⸗ funden hat und in denen die Angeklagten nur mit ihren Konvents⸗ Ramen bezeichnet sind, bafür sprechen, daß man hier nur auf eine Fortsetzung der Arbeiten in der Straße Oursine stieß, und daß das Ganze von der geheimen Gesellschaft der Familien ausging. Es wurde hier das Pulver und die Patronen zu den Unternehmungen gefertigt, zu denen der „Moniteur Républicaiu’“ und der „Homme Libre“ aufreizen sollte. Die beiden letzteren sind übrigens nicht ein ver⸗ einzeltes Erzeugniß einiger wahnsinniger Individuen, sondern eine Reihe von Schriften, welche zu demselben Zwecke und mit denselben Mitteln veröffentlicht wurden. Es war ein svystematisches Unterneh⸗ men, an welchem Menschen von verschiedenem Talent und gleicher Verderbtheit Theil genommen haben: Arbeiter in Druckereten, Schrift⸗ steller, von denen Einige ganz unbekannt sind, Andere in der schreck⸗ lichen Energie ibres Ausdrucks zeigen, daß sie die Kunst zu schreiben besitzen. Das erste Erforderniß war, Munition herbeizuschaffen. Dann wollte man aber auch die Gemüther auf das Zerstörungswerk vorbe⸗ reiten; dies letztere war die Aufgabe des „Moniteur Républicain“. Er erregte Abscheu und Ekel. Um denselben zu verringern, ließ man den „Homme Libre“ erscheinen, dessen Titel, einem alten Journal der Partei Babocuf's entlehnt, ankündigte, daß man unter weniger cvni⸗ schen Formen ebenfalls anarchische Ideen ausstreuen wollte. Das Programm dieser mordbrennerischen Schriften war mit einer fürch⸗ terlichen Klarbeit entworfen. Man erilärte gleich anfangs, daß man nur solche Sachen schreiben wolle, die das Gesetz bei Gefängnißstrafe verbiete.“ Der Bericht verbreitete sich hierauf über die meuterischen Proclamationen, Aufrufe an das Volk u. s. w., die schon aus dem Prozeß gegen jene Blätter bekannt sind. In einer Schrift, die man bei 1e. st fand, „Tagesbefel. Demokratische Phalangen. Paris“, be⸗ ritelt, ist die Existenz einer gehrimen Gesellschaft, die zum Königs⸗ mord und zum Umsturz der Regierung zusammengetreten war, ver⸗ kündet. Die Ursache des Scheiterns der früberen Versuche wird der schlechten Organisation der republikanischen Partei und der Schuld der Anführer zugeschrieben. Es sey nicht genug, den Haupt⸗ Tvraunen zu tödten, obgleich auch, dies schon Lob sendern man müsse die Tvrannel vernichten. Der Aus⸗ schus, überzeugt von der Nutzlosigkeit der vereinzelten An⸗ griffe, behält sich daher die Leitung der Schläge vor, welche geführt werden sollen. Kein Mitglied der Gesellschaft solle etwas auf seine eigene Faust unternehmen; der Hydra einen Kopf abschneiden, sev zwar verdienstlich, aber man müsse sie ganz vernichten. Klar sinden sich diese Idten noch im „Formular“ ausgesprochen, dessen Veröffent⸗ lichung im letzten Artikel des „Tagesbefehls“ verkündet war. Das Formular empfiehlt Klugheit, denn wenn die Patrioten weniger un⸗ besonmen gewesen wären, würde die Tyrannet längst gestürzt sevn. Der Meuaufgenommene muß sich Waffen verschaffen, in Schriften und Worten die Lehren der Geseuschaft verbreiten und besonders Verbin⸗ bungen mit der Armet suchen. Dieses Aktenstück beweist, daß die Aufrührer die Notbweudigkeit fühlten, ihre Angriffe für den Augen⸗ blick einzustellen. Obgleich der Prozeß des „Moniteur Républicain“ und des „Homme Libre“ von dem der Pulver⸗Fabrication in der Straße Oursine und dem der Anfertigung der Patronen geschieden war, so ist doch der Zusammenhang nicht zu verkennen. Die Uebereinstimmung der Doktrinen liegt am Tage. Dann schreiben die Statuten der ge⸗ heimen Gefellschaften ihren Mitgliedern vor, sich mit Waffen zu ver⸗ seben und vor dem Gericht Schweigen zu beobachten; diejenigen, welche mit dem Druck der anarchischen Blätter beschäftigt sind, arbei⸗ ten aber mit den Waffen in der Hand und weigern standhaft jede Erklärung. Auch ist es nicht bloßer Zufall, daß an dem Orte, wo der „Moniteur Républicain“ gedruckt wurde, mehrere Exemplare des

ibre“ gefunden wurden un ,d Bene hnn sagen, die man bei der Angelegenheit der Straße Oursine und bei den Ereignissen des 12. Mai betheiligt sieht? Von Gambin, einem der Angeklagten des „Moniteur Rpublicain“, der Pepin’'s Drucker war? Von Lecomte, einem der Angeklagten des Homme Libre“, und zweiten Manne der Wittwe Pévpin'’s? Was end⸗ lich von den anderen Angeklagten des „Moniteur Républicain , die Alle Peteranen der geheimen Gesellschaften waren? Es ist nur 9. klar, daß alle diese Umtriebe einen gemeinschaftlichen Bnsgansehen t aben. Die Gesellschaft bestand zuerst öffentlich unter dem N amen der „Gesellschaft der Menschenrechte;“ aufgelöst im Jahre 1sszea⸗ stanh sie wieder unter dem Ramen der Gesellschaft der „Familie welche ebenfalls vom Gesetz im Jahre 1837 getroffen wurde. Im Augenblick der Insurrectivn vem 12. Mai schien die „Gesellschaft des „Jahreszeiten“ die meisten Mitglieder zu zählen.

verdiene,

einem Fübrer; diese bild n eine, Wocht“ und der Führer hieß ein„Sonn⸗

kam von Paris.

Wirkung dieser Akte, worin sich

d umgekehrt. Was soll man auch

Vier „Wochen“ silden einen „Monat“ Und stellen 29 Mann mit dem Führer, der „Juli“ beißt; drei Monate bilden eine „Jah⸗ reszeit“, welche von eßem Führer befehligt wird, der „Frühling“ beißt; aus vier Jahreszsten entsteht endlich ein „Jahr“, unter einem Führer, der „redolutiomsirer Agent“ heißt. Nougnis sagte aus, er glaube nicht, daß es ushr als drei „Jahre“ gegeben habe, Barbès, Blanqui und Martin Bernard wären Führer desselben Grades ge⸗ wesen, und die Gesell haft der „Jahreszeiten“ sev die Nachfolgerin der „Familien“ gemesen Die „Jabreszeiten“ scheinen ihren Sitz nicht bloß in Paris gehabt zuhaben, sondern suchten sich über ganz Frank⸗ reich auszubreiten. So suchte Barbés zu Carcassonne für die Gesell⸗ schaft zu wirken. Uebagens wollte man sich keinesmegs auf eine politische Revolution sschränken. Die Gleichmachung des Eigen⸗ ihums war ebenfalls di eingestandene Tendenz dieser geheimen Ge⸗ sellschaft und das verhrochene Resultat. So veröffentlichten im Jabre 1837 unter dem Vorwande eines Aufrufs zur Mildthätigkeit Barbès, Alberup und nier andere Personen zu Carcassonne eine Schrift, betitelt: „Einige Worte an diejenigen, welche besitzen, zu Gun⸗ sten der Proletarier ohn Tage der Insurrection de geheimnißvollen Umtriebe des revolutio⸗ nairen Geistes. Das Ihr 1839 wurde gewäblt, um einen neuen Streich zu versuchen. Ie Wahl des Augenblicks hing von den Um⸗

tag.“

ständen ab; damit diese sen aber nicht stärker als die Verschwörer waren, kam es darauf arx, jeden Augenblick gerüstet zu seyn. b war auch die erste Pflicht der Führer, die entfernten Mitalieder nach Zu den Abwesenden gehörte auch Barbes, der V

V

Daher

Paris zurückzurusen. an den Wahlbewegungen zu Careassonne und Montpellier Theil ge⸗ nommen hatte. Am 9 JIpril ließ er seinen Paß nach Toulouse visi⸗ ren; bei seiner Abreise sage er seinen Freunden, daß er vierzehn Tage zu Marseille oder Tonkor bleiben wolle, und am 23. April war er in Paris Augenscheinlich vollte er am Tage der That in Paris seyn. Was aber noch besonders hervorgehoben zu werden verdient, ist, daß wenn er abreiste, um zur rechten Zeit in Paris zu sevn, dies nicht aus eigenen Antriebe geschah, die Aufforderung In de That fand man in seiner Wohnung zu Fourtoul einen Brief, der dies zu bezeugen schien und der folgender⸗ maßen lautete: „Ich bitt Herrn Carle (Schwager des Angeklagten) diesen Brief Armand zu übergeben, wo er sich auch befinden möge, und denselben nach Monpellier zu senden, wenn er dortbin zurück⸗ gekehrt seyn sollte. Sein ganz ergebener.“ Dieser Brief ist von Auguste Blanqui. Schon das Datum muß diesem Schreiben eine gewisse Bedeutung geben. Er wurde am letzten Tage des Februars, zwei Tage vor der ersten Zusammenberufung der Kammern abgesen⸗ det. Uebrigens ist auch die Instruction mehreren ähnlichen That⸗ sachen auf der Spur. In einigen Städten wurden die Ereignisse vom 12. Mat selbst verküͤndet und verschiedene Briefe beriefen Män⸗ ner nach Paris, welche sich nicht immer genügend über den Empfang der Briefe auswelsen konnten. Emile Maréchal starb in einem der Hospi⸗ täler an den Folgen der Wunden, die er während des Kampfes empfangen hatte Eine Haussuchung in seiner Wohnung brachte einen Brief zum Vorschein, der am 4. April 1839 von einem Ingenieur Eugène Mouline an ihn gerichtet war und worin er nach Paris berufen wurde. „Beeile Dich“, heißt es darin, „wenn Du dem Feste beiwohnen willst, denn Alles sagt mir, daß sich hier in den Eingeweiden der Stadt ein Tag des Jubels und der Freude vorbereitet, an welchem wir uns im Wehlgerisch des Pülvers, der Harmonie der Kugeln und der Führung der Königlichen Familie extra muros werden berauschen können. Die⸗ sen Abend werden die Magazine von allen Waffen durch Compag⸗ nieen der Linie bewacht; es bilden sich Aufläufe, mit einem Worte, ich sage Dir, es ist etwas im Werke, und ich fürchte sehr, daß die Mitwirkung und der gute Wille der positiven Menschen nicht mehr genüge ꝛc.“ Diejenizen, an welche der Aufruf erging, gehorchten thm Alle, und Barbées, Maréchalund die Andern fanden sich in Parts ein. Dort wurde jetzt Alles zum Kampfe vorbereitet. Der vollzichende Ausschuß ver⸗ sammelte sich öfter und immer an verschtedenen Orten. Seine erste Sorge war, einen Angriffsplan zu entwerfen, die Grade auszutheilen, eine pro⸗ visorische Regierung einzusetzen, für den Tag des Kampfes einen Ta⸗ gesbefeht zu entwerfen. Nach diesem Tagesbefehl erbielt Auguste Banqui den Oberbefehl; Barbès, Martin Bernard, Meillard, Nötré wurden zu Kommandanten der Divisionen der republifanischen Ar⸗ mee ernaunt. Die Proclamation sollte die Schwachen fortreißen, die Massen gewinnen. Aber das ganze Unternehmen hatte keinen Erfolg. Die Proclamation wurde zwar auf den Stufen des Stadthauses der Bande der Insurgenten vorgelesen; aber das Land würde gar nichts davon erfahren haben, wenn nicht im Augenblick der Plündernng bei den Gebrüdern Lepage eine im Laden zurückgeblieben wäre. Wir kommen jetzt zur That.“ (Die Fortsetzung wird unser morgendes Blatt bringen.) ““

Großbritanien und Irland.

Parlaments⸗Verhandlungen. Oberhaus. zung vom 13. Junt. Lord Brougham legte eine Petition der Kanadischen Gefangenen vor und ließ sich weitlaͤuftig uͤber ihr Schicksal aus, indem er behauptete, sie seyen hart, wo nicht ungerecht behandelt worden. Lord aber auf keine Diskussion uͤber diese Sache einlassen, die, wie er sagte, von der Regierung in Erwaͤgung genommen sey. Der unerbittliche Gegner des neuen Armen⸗Gesetzes, Lord Stanhope, uͤberreichte dann wieder zwei Petitionen uͤber die die Unterzeichner uͤber die Be⸗ schwerden beklagen, denen sie dadurch ausgesetzt worden seyen. Im Laufe der Diskussion, die sich daruͤber entspann, erklaͤrte sich der Herzog von Wellington sehr energisch zu Gunsten dieser Akte und wuͤnschte dem Ministerium Gluͤck dazu, daß es eine so wichtige Maßregel durchgesetzt habe. 1

Unterhaus. Sitzung vom 12. Juni. Es wurden wieder eine große Anzahl Bittschriften aus allen Gegenden des Koͤnigreichs gegen den Plan der Regierung in Betreff des Volks⸗Unterrichts uͤberreicht. minder bedeutende Anzahl von Petitionen zu Gunsten des gleich⸗ foͤrmigen Brief⸗Porto's von einem Penny aus. Lord J. Rus-. sell kuͤndigte die dritte Verlesung der Jamaika⸗Bill auf Frei⸗ tag an. Eine Bill uͤber die Aufenthalts⸗Veraäͤnderung der Waͤh⸗ ler ward ohne Amendement von dem Ausschuß des Hauses an⸗ genommen und ihre dritte Verlesung ebenfalls auf Freitag an⸗ gesetzt. In einem Ausschuß uͤber die Mittel und Wege wurde eine Resolution, die gegenwaͤrtigen Zoͤlle auf Zucker und Syrup, so wie auch die Ruͤckzoͤlle fuͤr die Zucker⸗Ausfuhr, unveraͤndert fort⸗ bestehen zulassen, ohne Abstimmung angenommen. Auch die Bill des Herrn Talfourd, durch welche das jetzige Gesetz, welches bei Ehescheidungen die Kinder allein der Obhut des Vaters uͤber⸗ giebt und die Mutter von allem Verkehr mit denselben aus⸗ schließt, dahin geaͤndert werden soll, daß es richterlicher Ent⸗ scheidung uͤberlassen bliebe, welchem von beiden Theilen die Kin⸗ der anzuvererauen waͤren, ging durch den Ausschuß, nachdem ein dagegen gerichtetes Amendement Sir E. Sugden'’s, der von der Annahme dieser Bill eine Vermehrung der Eheschei⸗ dungen befuͤrchten wollte, mit 49 gegen 11 Stimmen verworfen worden war. Die Bill zur Freimachung der Lehnsguͤter paf⸗ sirte ebenfalls den Ausschuß. Eine von Herrn C. Buller ein⸗ gebrachte Bill, durch welche ein Tribunal zur Appellation von den Entscheidungen der Waͤhler⸗Registrirungs⸗Revisoren errich⸗ tet werden soll, erhielt die erste Lesung⸗

Unterhaus. Sitzung vom 13. Juni. Browne legte eine Petition des katholischen Erzbischofs und

Normanby wollte sich

Früblings“ oder der h. Die Organisation derselben ist aus den Aussagen des Angeklagten Rougu prta ℳg Pie Lemmste nter⸗Aörheltungbestand ndmlich aus sechs Nannund

klaͤren, daß sie sich von der Irlaͤndischen zuruͤckziehen muͤßten, druckt werde. Herr stehe, daß sie von wenn dies der Fall waͤre, welches sich jenen Titel angemaßt habe, in eine Geldstrafe von 100 Pf. Auf die Bemerkung des Bittschrift „John Mac Hale“ unterzeichnet sey, Einleitung besage, daß sie von dem und trug Herr Law auf die Zuruͤckweisung der Petition an, da der Doktor Mac Hale nicht das Recht habe, sich Erzbischof von Tuam „Das ist falsch!“ erhob sich Sir R. H. Inglis und verlangte, daß Herr O'Connell den von ihm nehme, ihn Arbeit.“ Dies wareu ungefähr „bis zum Sir R. H. Inglis, daß in der Unterschrift men John Mac Hale etwas ausradirt worden sey und fragte Herrn derte, Erzbischof von Tuam“ unterzeichnet, aber auf den ihm gemach⸗ ten Einwurf, daß dies gesetzwidrig sey, diesen Titel habe aus⸗ radiren lassen. Hiernach wollte Sir R. Inglis sich der Annahme der Petition nicht weiter widersetzen, Lord John Russell je⸗ doch erklaͤrte, daß er seinerseits dies allerdings thun muͤsse, worauf die Bittschrift mit 165 gegen 82 Stimmen zuruͤckgewiesen wurde. Als hierauf der Bericht uͤber die Jamaika⸗Vill eingebracht wurde, zeigte Sir Robert Peel an, Verlesung fuͤhren werde, fortdauernder Widersetzlichkeit des Versammlungshauses das Recht zu permanenten, Maßnahmen ertheilt. Anzeige, daß der Tagesordnung Bewilligung von 30,000 Pfd. fuͤr den Volks⸗Unterricht eine Adresse an die Koͤnigin beantragen werde, ruͤcknahme der einen

aufsichtigung fuͤr den Volks⸗Unterricht bewilligten Summen beauftragte. Lord

John Russell nahm sodann seine Kanadischen Resolutionen zuruͤck und suchte um die Erlaubniß nach, zwei auf dieselben basirte Bills einbringen zu duͤrfen,

einigung G dauer der im vorigen Jahre dem Gouverneur von Nieder⸗Ka⸗

nada ertheilten außerordentlichen Gewalten bis zum Jahre 1842 verfuͤgt. Indeß will der

frage gemacht werden moͤchte,

trag Lord

merkenswerthes vor.

Andererseits sprach sich eine nicht⸗*

Herr D.

Unterrichts⸗Behoͤrde und trug darauf an, daß die Petition ge⸗ C. E. Law fragte, ob es in der Bittschrift dem Erzbischof von Tuam herruͤhre, denn so verfalle dasjenige Individuum,

Herrn D. Browne, daß die aber in der katholischen Erzbischof Geistlichen von Tuam herruͤhre,

den katholischen

Als hierauf Herr O'Connell ausrief:

zu nennen.

gebrauchten Ausdruck zuruͤck⸗ was derselbe auf die von dem Sprecher des Hauses an auch that. Sodann bemerkte

ergangene Aufforderung 9 N inter dem Na⸗

D. Browne, ob er etwas davon wisse. Dieser erwie⸗ daß der Doktor Mac Hale anfangs „John Mac Hale,

daß er bei der dritten

der Vill eine Abstimmung uͤber die Klausel herbei⸗ welche dem General⸗Gouverneur fuͤr den Fall

nicht bloß transitorischen, gesetzgebenden

Lord Stanley machte seinerseits die er bei Gelegenheit der am folgenden Abend auf befindlichen ministeriellen Motion wegen

um sie zur Zu⸗ des Geheimen⸗Raths⸗Befehls zu veranlassen, Ausschuß des Geheimen⸗Raths mit der Be⸗ uͤber die Verwendung und Vertheilung der

von denen die eine die Ver⸗

von Ober⸗ und Nieder⸗Kanada, die andere die Fort⸗

Minister die erstere Bill bekanntlich in dieser Session nur bis zur zweiten Lesung zu foͤrdern suchen, da ihre Bestimmungen nicht eher zur Ausfuͤhrung gebracht werden sollen, als bis die Verhaͤltnisse von Nieder⸗Kanada auf sichern Fuß gestellt sind. Lord Stanley nahm daher auch sein angekuͤndigtes Amendement zu den Kanadischen Resolutionen zuruͤck, welches nur fuͤr den Fall berechnet war, daß das Ministerium dem Hause im voraus eine Verpflichtung zu einem abstrakten Prinzip haͤtte abfordern und erst in spaͤte⸗ rer Zeit eine Maßregel darauf begeuͤnden wollen. Obgleich nun Lord Stanley gegen das nunmehr von dem Ministerium einge⸗ schlagene Verfahren nichts weiter einzuwenden hatte, so be⸗ dauerte er es doch sehr, daß Lord J. Russell es nicht moͤglich gefunden habe, die Kanadischen Verhaͤltnisse schon in dieser Session vollstaͤndig in Ordnung zu bringen. Die eigentliche Diskussion des ministeriellen Vorschlages behielt man sich bis zur Einbringung der betreffenden Bills vor, doch sprach Lord Stanley den Wunsch aus, daß die Sache zu keiner Partei⸗ weil dies den schon so aufgereg⸗ ten Zustand der Kolonieen noch verschlimmern duͤrfte.

Unterhaus. Sitzung vom 14. Juni. An diesem Abend brachte Herr Attwood die vielbesprochene Riesen⸗Petition der Chartisten wegen Bewilligung der sogenannten Volks⸗Charte ein und zeigte an, daß er die Erwaͤgung derselben an einem der naͤchsten Tage beantragen werde. Nachdem darauf eine Menge von Petitionen fuͤr und wider den Plan der Regierung

in Betreff des Volks⸗Unterrichts eingebracht worden waren, entspann sich eine lange Debatte uͤber den oben erwaͤhnten An⸗

- Stanley's in Bezug auf eben jenen Gegenstand. Außer der Rede Lord Stanley's selbst kam jedoch wenig Be⸗ Die Sitzung schloß erst um 1 Uhr Mor⸗ gens, und die Fortsetzung der Debatte wurde auf Mittwoch, den 19ten d. M., vertagt.

London, 14. Juni. Ihre Majestaͤt die Koͤnigin hat vor⸗ gestern ein Kapitel des Bath⸗Ordens gehalten und darin dem Herzoge Ferdinand von Sachsen⸗Koburg das Großkreuz dieses

Ordens verliehen. Prinz Moritz von Nassau werden,

Der Erbprinz und der „¼ 1 Na dem Vernehmen nach, von Ems naͤchstens hier eintreffen und verweilen.

einige Wochen in England Die Irlaͤndische Eisenbahn⸗ Bill soll nun bald fertig seyn und wird, wie es heißt, am 21. d. M. von Lord Morpeth dem

Unterhause vorgelegt werden. Der Globe bestaͤtigt es, daß Sir John Conroy aufge⸗

hoͤrt habe, eine Stelle im Haushalt der Herzogin von bekleiden, legt dieser Abdankung aber nicht die mindeste Wich⸗ tigkeit bei, wogegen die Times dieselbe mit den Veruntreuungs⸗ Beschuldigungen in Verbindung zu bringen sucht, die jenem Herrn von diesem Blatte im vorigen Jahre asc wurden, und um derentwillen der Herausgeber der „Times“ zu einer

Gefaͤngnißstrafe verurtheilt ward. fag sefe e Sheb,es he im Begriff, England zu ver⸗ lassen, da die hier errichtete Agentur der Bank der Vereinigten

Staaten aufgegeben werden solle. Skasasee 1a acgag behauptet, daß das Ministerium Herrn

. ll fuͤr die Aufgebung der Appropriations⸗Klausel durch 11““ seines Antrages auf Befähigung der Katho⸗ liken zum Irlaͤndischen Lord⸗Kanzler⸗Amte und zu Richter⸗ Stel⸗ len an den geistlichen Tribunalen Irlands habe entschaͤdigen wollen, und daß O' Connell selbst in der That schon zum Lord⸗ Kanzler ausersehen gewesen sey, so sehr auch die Minister dies jetzt ableugnen moͤchten, da sie faͤnden, daß schon die bloße An⸗ zeige S. O'Connellschen Antrages den groͤßten Unwillen er⸗ regt habe.

Am Dienstag wurde von der hiesigen Tuchhaͤndler⸗Com⸗ pagnie ein Fest gegeben, zu welchem unter Anderen der Her⸗ zog von Cambridge, der Marquis von Londonderry, Sir R. Peel, Lord Stanley und Sir James Graham eingeladen wa⸗ ren. Der Marquis von Londonderry sprach bei dieser Gelegen⸗

der katholischen Geistlichkeit von Tuam vor, worin dieselben er⸗

heit wieder die Hoffnung aus, daß er den Herzog von Wellington,

schen Throne sitzen. Er leistete starken Widerstand, als man ihn

105,000 Saͤͤcke, wovon 97,000 aus den Vereinigten Staaten

Aualitaͤten. 8 * f Pft ei geringeren

Pence zuruͤck und der Zoll also auf 10 Sh. 8 Pece. hinauf ge⸗

selbst besetzte Position bei einem ohne einen Schuß zu thun, Lima gekommen und Fort von

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. 2 eben gar koͤnne, bis er mit neuen zusammengerafften Sodetenhaufen den

Chiliern wieder eine Schlacht anzubieten im Sande waͤre. Nach Berichten aus Montevideo vom 25. Maͤrz war dort die sichere Nachricht eingelaufen, daß Correntes, einer der Staaten der Argentinischen Republik, dem Gouverneur von den Krieg erklaͤrt und seine Hifen den Schif⸗ aller Nationen gegen gleiche Abgabd i 6 SEeen Meen 8 gleich bgaben mit den National⸗

Niederlande. Aus dem Haag, 15. Juni. Belgische Blaͤtter hat⸗

der England durch alle Wirren am besten wuͤrde hindurchfuͤh⸗ ren und demselben die dauernden Segnungen eines ehrenvollen Friedens sichern koͤnnen, bald wieder am Staatsruder sehen werde. Sir R. Peel sagte zum Trost der Konservativen, daß se⸗ wenngleich nicht am Ruder befindlich, doch jetzt einen fort⸗ v.öee bedeutenden Einfluß auf die Regierung des Landes ausuͤbten, und daß er standhaͤft dabei beharren werde, die Praͤ⸗ rogativen der Monarchie und die Rechte der herrschenden Kirche e. zu erhalten, allen Zugestaͤndnissen aber, die man durch

olksaufregung erpressen wolle und die am Ende die Repraͤ⸗ sentativ⸗Monarchie in eine wilde, unlenksame Demokratie ver⸗ vhs wuͤrden, sich aufs entschiedenste zu widersetzen. Lord

Stanley fuͤgte hinzu, daß die Konservativen schon jetzt beinahe die Majoritaͤt im Unterhause haͤtten, binnen kurzem aber die⸗ selbe gewiß wirklich besitzen wuͤrden.

1 Auf einem freien Felde bei Glasgow wurde am Montage wieder eine große Chartisten⸗Versammlung gehalten, zu der sich 80 100,000 Menschen eingefunden hatten, und in welcher beschlossen wurde, die Agitation nicht eher ruhen zu lassen, bis allgemeines Wahlrecht erlangt sey, ferner, das Geld aus den Sparbanken zuruͤckzunehmen, falls der Chartistische National⸗ Konvent eine solche Maßregel anempfehlen sollte, und bei den Parlamentswahlen nur Chartistische Kandidaten zu unterstuͤtzen. Es foll in dieser Versammlung sehr ruhig und ordentlich herge⸗ V gangen seyn, obgleich die aufgepflanzten Banner die revolutio⸗ 2 11215“

. ord William Bentinck, ehemaliger General⸗ von Ostindien und jetzt einer der beabschtigt, wegen seines geschwaͤchten Gesundheitszustandes sei⸗ Sr ed ehs eete eein und die Liberalen wollen Herrn wald an seine Stelle vorschlagen. N 6 b Nord⸗Brabant angestellten außerordentli izei⸗Direktor G“ 48 1“ auf den Rang haben bereits ihre Entlassung Ps. .: BZ Aenderungen vorgenommen werden. Der Rang Seen. V 7b Sesas zur Berbeesans demagogische uncrabe ane ds des nice Lawsticz tr, sondern guvshanich 2ue— 528 insofern es außergewoͤhnliche Bestimmungen enthaͤlt, aufer

Dienstzeit erworben wird, ist mit keiner Gehaltserho Kraft gesetzt. mit Nebeneinkuͤnften irgend einer Art L“ g5 V ir Ma eenertgen züs Mainzer Schifffahrts, Kommission

8 6. 1b vom 31. Maͤrz 183!1 sin 8 , S ves gelles de ekelteuns dan Ken n; ar e Ooster⸗ Schelhe ö“ 89 8. 2 worden. Ferner ist festgesetzt, welche Fluͤsse ꝛc. Bi Der General O'Leary, einer der drei Kommissarien, die nastn, 2egchen Rhein und Schelde 2. Ueher S von den drei Staaten Neu⸗Granada, Venezuela und Aequator Schelde d CEEE1“ vhahet Pshis⸗ abgesandt worden sind, um die Schuld der ehemaligen Re⸗ hh 8 publik Columbien zu reguliren, ist von Venezuela hier ange⸗ 88 88 kommen. Der zweite Kommissar, Senor Pedro Gual, befindet sich bereits seit einiger Zeit hier. Nach der Ankunft des drit⸗ ten, Señüor Mosquesa, den man taͤglich erwartet, wird man wie es heißt, unverzuͤglich dazu schreiten, zuͤnstigere Anordnun⸗ gen fuͤr die Fonds⸗Inhaber zu treffen und einen Theil der seit langer Zeit ruͤckstaͤndigen Zinsen zu zahlen. Briefen aus Be⸗ gota vom 29. Maͤrz zufolge, haben die Agenten der Inhaber Columbischer Fonds der Regierung vorgestellt, daß die zur Zah⸗ lung der Zinsen der auswaͤrtigen Schuld bestimmten Einkuͤnfte nicht hinreichen wuͤrden, um einem mit den Kommissarien in London getroͤffenen Uebereinkommen zu genuͤgen, und es wurde daher ein Dekret angenommen, daß jaͤhrliche Geldbewilligungen zur Deckung der in London festgesetzten Zinsen gemacht werden sollten. Durch ein anderes Dekret wurden zwei Millionen Morgen Landes zur Abzahlung der rückstaͤndigen Zinsen und eines Theils des Kapitals der auswaͤrtigen Schuld bestimmt Auch soll, dem Vernehmen nach, eine Gesellschaft gebildet wer⸗ den, um die Zinsen⸗Ruͤckstaͤnde in guten Laͤndereien anlegen u können, und die Regierung erbietet sich, die von den Anstesh 1 verlangten Privilegien und Zugestaͤndnisse zu bewilligen 8 8 Am Montag Abend hat wieder einmal ein verruͤckter Mensch d des Buckingham-Palastes zu chen abgeschlossen wurde 8. 1“ v angehalten worden. Als Art. 1. Die kontrahirenden Staate ee veeeg⸗ öö jenes Indivi⸗ in jedem der Jahre 1839, 1840 und n a chen M wiederholte mehreremale, es sey sase Hlbsicht, dede,asen ne V 8 85 1 Gulden, und zwar vavon 5,180,667 n V ermorden, keine protestantische Koͤnigin muͤsse auf dem Engli⸗ der ö“ ECE“ 19Wää 828 8 V V v Vertheilungsmaaßstabe auspraͤgen s 158 neealt P 842 an werden die kontrahirenden Staaten in⸗ EE“ 8 folgenden sechs Monate sich daruͤber verei⸗ 1egeh n 8 5 asse von Hauptmuͤnzen weiter ausgepraͤgt wer⸗ 18 e. soll. Fuͤr den Fall, daß eine solche Vereinbarung nicht igens 11“ sch üjoges verbindlich, von jenem 5 rkt ich wenigstens Eine Million in g halben Guldenstuͤcken nach der im Art. 1 bemer ede. ag lungsweise zu liefern. Art. 3. Fuͤr die, haegs gvcee n 3. e, zufolge der vorstehen⸗ EFr eme,e erk 659 LaFriePrawg 1 ren, wie dasselbe im Art. 12 der Muͤn⸗ chener Conventio Jahr 1837 verei r wah V vand zafegt eg won, Jahf 1837 vereinbart worden, fortwaͤh⸗ er katholische Bischof, Mauermann aus Dre 3 sich zwei Tage hier aufhielt, hat unsere Stadt 8.Hre gsendes

Hannover, 17. Juni. (H

Ha⸗ 17 1G ann. Ztg.) Se. Mafestäͤ

5 Fenig haben am Donnerstage in Celle da⸗ 3te Ddehegne

ee Pes ha inspizirt und sind bend⸗ her eingetroffen. onnabends empfingen Se.

d7e here ahsg sen Sehlhe zu Montbrillant 88 Perüra⸗

der en der allgemeinen Staͤnde⸗Versam

1 —nn de dgen Heschle ha Adresse (St. 8 Rr. 100

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zu erwiedern, daß, da Sie gewohnt, auf und breh ihaug erwiede ge * alle, und besonders solche

wichtige Antraͤge, nur nach Hoͤchsteigener sorgsamer BI

der Großbritanische und der Belgische Beve i llm

Vorbehalt gebraucht haͤtten, daß die Aufhebung 2,8 8* in der Naͤhe von Laeken gelegenen Grundstuͤcke des haͤtten. Das Han 11AA“ einem solchen Vorbehalte nicht die —— 89 8 Traktat „»Purement et simple“ ratfizirt worden, g- 12 die beiden gedachten Bevollmaͤchtigten aslerdings ine Erklaͤrung dieser Art zu Protokoll gegeben. E habe indessen durchaus nichts Verbindliches; V . der Wirkung des Art. 16 des Friedens⸗Traktates, der L22. 8 . Aufhebung des Sequesters ausspreche, durchaus F. n da thun. Ja, die Niederlaͤndische Regierung werde sic begnuͤgen, von jener Erklaͤrung Vermerk Fe. - noͤthig zu halten, darauf eine besondere

Die seit dem Jahre 1830 in verschiedenen Festungen von

Belgien.

Bruͤssel, 15. Juni. Aus d 1 Thei b Juni. em Deutschen Theile v Fkta 8.ed geschrieben, daß mehrere Staats Sn die hch den Haag berufen worden waren, nach ihrer Ruͤcktehr binigen Mecgischen Angestellten, die aus dem Deutschen Luxem⸗ EE angezeigt haben, man wuͤrde sie bei ihren v en, wenn sie das Großherzogthum nicht verlassen Der einzige Sohn des hier w aͤnise Sohn des hier wohnenden Italiaͤnischen Mar⸗ Cags von Arconati⸗Visconti, ist in der ves⸗ ö Fits Cr heenheg 5 eines Fungen⸗Entzndüng im 20sten Jahre gestorben ei der großen Achtung, i 2s en. zen in welcher ch. Iten, Ieenae büer boht hat 8 Todesfoll 1ns sr9e. von der Universitaät Bonn zurückgekehrt. z bS 8 188e

1 Denchhhhe die 13. Juni. Das Regierungsblatt enthaͤlt 30. Maͤrz d 8 g Sr. Maj. zu einer Uebereinkunft, welche am ahah egs; dem Bevollmaͤchtigten Bayerns und Wuͤrt⸗ gens 88 Naf ens und Hessen⸗Darmstadts, Sachsen⸗Meinin⸗ assaus, so wie der freien Stadt Frankfurt, zu Muͤn⸗

festnehmen wollte, so daß der Polizei⸗Inspektor i ie Haͤ binden mußte, um ihn vorwaͤrts 9 Sah⸗; vbm .- e- suchungen des Polizeirichters und der Wundaͤrzte scheint sich zu ergeben, daß der Mann wahnsinnig ist. Er ist dewell gebracht worden. Gefaͤhrliche Waffen hatte er nicht es sch.

In Liverpool ist die Baumwollen⸗Einfuhr in ungewoͤhnlich stark gewesen; sie

kamen; der Gesammtwerth dieser Einfuhr wird auf 1 ¼ Mi lion Pfd. St. geschaͤtzt. Verkauft wurden 16,000 Sa9, i.

In Folge der kriegerischen Geruͤchte aus dem Ori V auch hier die oͤffentlichen Fonds etwas vara, . g zproc. Consols, welche schon uͤber 94 gestiegen waren, sind heute 93 % geblieben. Die Bank Stocks sind im Laufe dieser Woche 3 bis 4 pCt. gefallen, die Zinsen fuͤr Vorschuͤsse auf Englische Ha eheficen auf 8 pCt. an der auswaͤrtigen

Boͤrse hat man in einzelnen Faͤllen fuͤr kur gar 20 pCt. bewilligt. 1 8 86 V

Der Durchschnittspreis fuͤr Weizen ist auf 70 Shilling 7

gangen. Nahe an 34,000 Quarters fremden Weizens wurde gestern, wahrscheinlich groͤßtentheils noch zum Zollansatz v 8 96ℳ n on 1. vse 6 Sh. 8 Pee., einklarirt. Am gesteigen Fearassenseen gns Füoseen, Sie eine kurze Frist forderten, um die vorgelegte weng in dem Artikel um, obschon Manches zu verhaͤltnißmaͤßig zu 1Ss oer zugleich gaben Allerhoͤchstdieselben g— 1eh eandg angeboten wurde. Dagegen behaupteten sich auf aufmerksam Sie die gegenwaͤrtigen Herren dar⸗ besonderen Sorten bei maͤßiger Zufuhr vollkommen zu den im Lande d machten, wie eine nur böoͤswillige Partei Preisen von letztem Montag. unglaubliche esafa ns⸗z⸗ durch ungegruͤndete, ersonnene, Briefe aus Bahia vom 10. April melden aus Rio die Pflicht j te Alles zu entstellen, und wie es Grenbe vog 31. Baae, das der Pren aus Rio die Pflicht jedes loyalen Rechtlichdenkenden sey, diesen boͤswil belagert werde, und 81 5000 Kavalleriste ent dort voch immer l(igen Erdichtungen zu widersorechen, und wie gllerhöchstsie die dem Gebirge Faerschtrt F avalleristen von Kanudas nach der Stande⸗Versammlung besonders böten neseee . zur Pflicht machten, bei ihrer Ruͤckkehr in die Provi 1 . 1 . . 2 Valparaiso vom 3. Maͤrz enthalten im Productionen einer verderbten Phantaste durch t „Genen a Cruz. as fae ereist, um von dort aus nach Nordhei Besichti⸗ indeß eine von demselben am 28. Januar in den zu 11 gung des Garde⸗Kuͤrassier⸗Regiments Sich v. 88ckes vas . B 22

ten berichtet, daß bei der Ratification des Friꝛdens⸗Traktats

Diese Erklaͤ⸗ vielmehr

In dieser Uebereinkunft heißt es; sich verbindlich,

den heutigen Tag angesagt gehabt. Se. K.

sich 94 Erlaubniß erbeten, dem hohen nade bringen zu duͤrfen. Ein großer Theil vo

Einwohnern versammelte sich bei dieser Güeg Alleen des freien Platzes um das Schloß. .

Wildparke der Fasanerie zu Ehren Sr. Kais. Hoh. des Groß⸗ fuͤrsten Thronfolgers von Rußland ein großes 11“ gen statt eine Jagd, welche man seit beinahe 50 Jahren hier nicht mehr gesehen hatte. Es wurden 74 Wildschweine und einige Hirsche erlegt. Abends erschienen S. K. der Großherzog mit des Großfuͤrsten Kais. Hoh. und saͤmmtlichen Gliedern der Großh. Familie im festlich beleuchteten Theater, wo die große Oper „die Stumme von Portici“ gegeben wurde. Auch heute bezeigte das Publikum wieder dem hohen Gaste die goͤßte Aufmerksamkeit und Theilnahme und rief Ihm noch am Sochluse der Oper ein herzliches Lebehoch und Lebewohl nach, d. nnee man vernimmt, Se. Kais. Hoheit heute die Großh. Höͤschsts⸗ verlassen und Ihre Reise weiter fortsetzen werden. eee; haben auch hier Ihre allbekannte Menschenfreui d⸗ ga. und Mildthaͤtigkeit bewaͤhrt und heute dem Kriegsrathe dehin 28 Starck hier 300 Friedrichsd'or in Gold zu ange⸗ veenea S. 82 86 heescaen Armen zustellen lassen. Se. Kais. Hoh. 1 v iedes

500 Fl. fuͤr die Kleinkinderschull 5 Fre.2

Braunschweig, 16. Juni. annov Die „All⸗ 91 Zeitung“ laͤßt sich aus Se. a. M. 82 ren . 8 1. „Aus dem gestern durch die hiesigen Zeitungen ver⸗

ffentlichen Bundes⸗Protokoll, bezuͤglich der Territorial⸗Angele⸗ u“ des Hollaͤndisch⸗Belgischen Definitiv⸗Traktates, ist unter Fesen zu ersehen, daß nun wieder der Herzogl. Nassautsche

undestags⸗Gesandte fuͤr Braunschweig bevollmaͤchtigt ist, waͤh⸗ 8919 seither der Koͤnigl. Hannoversche Bundestags⸗Gesandte die Heennmn⸗ Braunschweigs hatte. Die Braunschweigische Staͤnde⸗ Versammlung hat bekanntlich die Bitte gestellt, daß Braun schweig nicht mehr durch den Hannoverschen Gesandten beim

undestage vertreten werde. Die Braunschweigische Reagie⸗ rung scheint dieser Bitte zuvorgekommen zu seyn.“ Die Allg. Ztg. uͤbersieht hierbei, daß nach der Bundes⸗Akte Braunschweig und Nassau zusammen nur eine Stimme in der Bundes Ver⸗ Fr feh haben, und daß, wenn die Fuͤhrung der Stimme an

assau ist, dasselbe fuͤr Braunschweig mit abstimmt. Ob, wenn

als der Hannoversche Gesandte damit werd H 9 Ge e beauftragt werden was unsere Staͤnde gewuͤnscht haben, wird die Zeit Föhren. 8

—2— Frankfurt . 5

gung daruͤber aus, daß nun durch die Auswechselung der 2

tificationen des mit Holland abgeschlossenen 1aäö die langwierige Streit⸗Angelegenheit ganz in Ordnung gebracht worden. Es scheint fast, als habe man in Belgien nicht recht glauhen koͤnnen, daß das Haager Kabinet den Traktat ratifizi⸗ ren werde. Der Koͤnig der Niederlande hat allerdings der Wohlfahrt seiner Unterthanen und der Befestigung des allge⸗ meinen Friedens ein großes Opfer dargebracht, indem Er auf Belgien verzichtet. Europa ist nicht im Stande, Ihn dafuͤr zu entschädigen, aber Europa spricht nun wieder diesem Fuͤrsten dessen Biederkeit und Festigkeit sich laͤngst allgemeine Bewunde⸗ rung errungen, laut seinen Dank aus und die Geschichte wird Ihm in ihrem Ehrentempel einen ersten Platz anweisen. Schon beginnt man aber auch, glaubwuͤrdigen Nachrichten zufolge im Limburgischen Vorbereitungen zum aͤußeren Ausdruck der Freude

treffen; dieses beweist zur Genuͤge, daß alles Geschrei uͤber!

regung in den Sr. Majestaͤt zufallenden enh deshi ahe 82 der Partei ausgegangen ist, welche alle Mittel zu ergreifen sucht, um einer allgemeinen Verwirrung Bahn zu brechen, welche Partei aber, so wie neuerdings in Belgien, bestimmt üͤberall öf 8 und Ordnung, die Grundpfeiler der Ruhe und 88 uͤcks der Voͤlker, stoͤren will, ihren Zweck vereitelt sehen

Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz Wilhelm (Bruder Sr. Majestaͤt des Koͤnigs) z Hoͤchstseiner Durchlauchtigsten Familie in Homburg eingetroffen und wird einige Tage daselbst verweilen. Ihre Koͤnigl. Hoheit die verwittwete Frau Landgraͤfin von Hessen⸗ Homburg hat auch vor einigen Tagen Ihren Sommer⸗Aufenthalt in Hom⸗ burg genommen. Ueber die Ankunft des Landgrafen Philipp scheint 1n nichts öe bekannt zu seyn.

In Bezug auf den Aufenthalt Sr. Kaiserl. it d Großfuͤrsten Thronfolgers von Rußland in G 19 bes Großherzoglich Hessischen Familie erfaͤhrt man, daß derselbe bis zum naͤchsten Dienstag dauern werde. Man schmeichelt sich daß Se. Kaiserl. Hoheit nochmals unsere Stadt besuchen werde. Se aber der Aufenthalt des hohen 8 r noch von einiger Dauer se selben die Zeit zur Weiterreise .e v

Dor einigen Tagen ist Graf Lauvancourt, Scecretair der seitherigen Belgischen Legation in Wien, von hier abgereist. Er hatte sich seit der Abberufung dieser Legation hier aufgehal⸗ ten und man moͤchte aus seiner nunmehrigen Abreise schließen, daß die Belgische Regierung die oͤstlichen Maͤchte in Bezug auf die den Abbruch der diplomatischen Verbindungen herbei⸗ gefuͤhrte Ursache zufriedengestellt hat oder zufriedenzustellen auf dem Punkte steht.

Frankfurt a. M., 16. Juni. Se. Kaiserl. Hohe der Großfuͤrst Thronfolger von Rußland ist heute um 4 Uh. von Darmstadt hier eingetroffen und im „Russischen Hofe“ i den fuͤr Hoͤchstdenselben bereitgehaltenen Zimmern abgestiegen Der Grobfuͤrst will noch heute nach dem Diner einen Besuch zu Homburg machen.

Der hier bestehende Verein zur Unterstuͤtzung der in der Schlacht bei Belle⸗Alliance invalid gewordenen Deutschen Krieger erlaͤßt wiederum folgende Bekanntmachung: „Der unterzeichnete Verein bringt zur oͤffentlichen Kenntniß, daß er,

bei der Ruckfuͤhrung unter den Scepter des Koͤnigs Wilhelm zu

scheinenden Blaͤtt zirte Pr ion hi 1 1 1

der Verlust der Schtaagt⸗ 18 Götcat hes ene enfee n 3, Sche⸗ werder heute m dgctige: Feilen z dcerhann SSee daütga

sten Gutlarte zugeschrieben wird, der mi Png im erie,Corps etg Lenisn, das Garse ezimerdͤbee

- der hiesigen Garnison, das G 1 Befehle stehenden 700 Mann einen Kav hhi, Nes⸗gntbes Enam - 1 n-abekversna G allerie⸗A Leib⸗Regiment und das Garde⸗ . 1

rals Moran unterstuͤtzen sollte, shön dessen 4888 6. sen Ssfh die seit dem isten Mai *.2830ae Sene nn⸗eh Tee e Angriff von nur 37 Chiliern

verließ. Santa Cruz 84 durch

Panr hatte noch hinlaͤngliche Truppen in das

allao geworfen, damit dieses sich so lange halten

gestellten Leute unter den Waffen behalten.

Stuttgart, 13. Juni. Gestern Abend k i ttü 3 ter am der Erbprinz von Oranien unerwartet schnell hier an. Er hatte sich erst auf

dem Schlacht von Belle⸗ Alliance (18. Juni 1815), beschlossen hat,

eine Vertheilung von Fuͤnfhundertsechzig Gulden oder 320 Rthlr. 1“ zu lassen. Sechzehn auf Urlaub 1 1 Invaliden erhalten Jeder Zwanzi 8 holt zu bemerken, daß direkte Gesuche einzelner Invaliden unberuͤcksichtigt bleiben, auch die einmalige Bewilligung einer Unterstoöͤtzung keinem Involiden einen Anspruch giebt fuͤr dig

inne seiner Stiftung gemaͤß, heute, dem Jahrestage der

1 S3, Die aus Belgien eintreffenden Mittheilungen sprechen sich mit großer Befriedi⸗

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ohne besonderes Teremoniell empfan Soh. ward daher 2 4 U gen. Ge 1 1

ertoͤnten jedoch ploͤtzlich Militairmusiken. z ei E

räutigam eine Sere⸗

Darmstadt, 16. Juni. Gestern Vormittag fand in dem

die Stimmfuͤhrung wieder an Braunschweig faͤllt, ein anderer