Amsterdam, 8. October. Niederl. wirkl. Schuld. 53. 5 % do. 101 ¼4. 5 % Span. 261 3⁄11. Passive 7 ⁄21. Ausg. Sch. —. 2. Präm.-Sch. — Poln. —. Oesterr. Met 103 ¼4. 8 Antwerpen, 7. October. Neue Anl. 269/⁄1 6.]) Frankfurt a. QOesterr. 5 % Met. 106 ⁄½2. 10688. 109 % 25 ⅛¼ Br. Bank-Actien 1820. 1818. Partial Loose zu 500 Fl. 136 ¼4. 136. Loose zu 100 Präm.-Sch. 69 ⅞ G. do. 49% Anl. 1025⁄1 Br. Poln. 5 % Span. Aul. 14 1 141 [ 1. 2 ½ % Holl. 52 ⅞. n Eisenbahn-Actien. St. Germain 575 Br. Ufer 540 Br. do. linkes Ufer 310 Br. Böordeaux-Teste —. Sambre-Meuse —. Aachen 84 Br. Comp.-Centrale —. 188 Hamburg, 10. October. Engl. Russ. 106 3⁄. London, 5. October. Belg. —.
ü., 9. October. 4 % 100 Br.
Strafsbur
Bank-Actien —. Cons. 3 % 90 %⅜.
Bras.
6Mo. 3 % 24 1, 2- Mex. 32 ¾.
Russ. —. 74.
Eng Chili —.
Peru 19.
Kanz-Bill. 25*/16.
Versailles rechtes
Leipzig-Dresden 92 ½ Br.
3 Neue Anl. 30/§.
insl. 8 ¾. Preuss.
2 ½ % 58 % -Obl. 180 ½¼ Br. Preuss. Loose 68 ½ 68. 52 ¼.
g-Basel 315 Br.
Passive 81 3*
Columb. 32 ⁄½.
1172 Paris, 7. Octobe 5 % Rente fin cour. 110. 70. 3 % fin cour. 81. 55. 5 % Neapl. fin cour. 102. 40. 5 % Span. Rente 31 1. Passive 8 16. 3 % Port. 24 ¾. Wien, 7. October. 5 % Met. 107 à⁄. 4 9% 1013⁄19. 3 % 81. 2 ½ % — 1 % —. Bank-Actien 1539. Anl. de 1834 137 ⁄. de 1839 107 ¼.
Konigliche Schauspiele.
Sonntag, 13. Okt. Im Opernhause: Die Vestalin, lyri⸗ sches Drama in 3 Abth., mit Ballets. Musik von Spontini. (Dlle. Hagedorn: die Ober⸗Vestalin, als Gastrolle.)
Im Schauspielhause: Die Lebensmuͤden, Lustspiel in 5 Abth.,
von E Raupach.
Montag, 14. Okt. Im Schauspielhause: Die seltsame Wette, Lustspiel in 1 Akt. Hierauf: Froͤhlich, musikalisches “ in 2 Abth. (Herr Cramolini: Froͤhlich, als Gast⸗ rolle.)
In Potsdam: Eugen Aram, Trauerspiel in 5 Abth., von L. Rellstab.
Dienstag, 15. Okt. Im Opernhause: Zur hoͤchsten Ge⸗ burtsfeier Sr. Koͤnigl. Hoheit des Kronprinzen: Rede, gedichtet vom Dr. von Rohr, gesprochen von Herrn Seydelmann. Hier⸗
auf: Oberon, Koͤnig der Elfen, romantische Feen⸗Oper in 3 Abth., 18
Musik von C. M. von Weber.
Preise der Plaͤtze: Ein Platz in den Logen des ersten ges I Rthlr. 10 Sgr. ꝛc. Rane
Im Schauspielhause: 1) Une Meére, drame-vaudeville en 2 actes, par Mr. Bayard. 2) La seconde représentalion de: b à Draguignan, vaudeville nouveau en 2 actes. 8.
Koönigsstaͤdtisches Theater. Sonntag, 13. Okt. 1739. 1839. 1939. Phantastische Zeitge maͤlde mit Gesang in 3 Abth., von C. Meisl. Musik, theile komponirt, theils arrangirt, vom Musik⸗Direktor Kugler.
Montag, 14. Okt. Auf Begehren: Der Dachdecker. Ko⸗ mische Gemaͤlde in 5 Rahmen, von L. Angely. Hierauf: Das Fest der Handwerker. Komisches Gemaͤlde aus dem Volksleben in 1 Akt, als Vaudeville behandelt, von L. Angely.
Dienstag, 15. Okt. Zur Feier des hoͤchsten Geburtsfestes Sr. Koͤnigl. Hoheit des Kronprinzen: Zum erstenmale: Maring Faliero. Oper in 3 Akten, nach dem Jtaliaͤnischen des Biderz von Claͤpius. Musik von Donizetti. (Dlle. Ehnes, neu engagir⸗ tes Mitglied dieser Buͤhne: Helene, als zweites Debuͤt.)
Verantwortlicher Redacteur Arnold.
Gedruckt bei A. W. Hapyn.
Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.
EIIEJ Von Rotterdam nach Emmerich täglich (mit Ausnahme Sonntags und Donnerstags) Morgens 6 ¼ Uhr, von Emmerich nach Düsseidorf täglich (mit Ausnahme Montags und Freitags) Morgens 7 Uhr, von Düsseldorf nach Koblenz täglich Abends 11 Uhr, Morgens 7 ½ „
achungen. ““ Das “ Fürsilich von Wred. Herrschaftsgericht Ellingen in Mittelfranken ladet nachstehend verzeichnete Personen, welche seit län⸗ ger als 10 Jahren die Königlichen Lande verlassen ha⸗ den, ohne von ihrem Leben und Aufenthalte Nachricht zu geben, sammt ibren etwa zurückgelassenen Erben
1 6.
und Erbnehmern hiermit vor, sich innerhalb neun Monaten und längstens in der auf Januar bezielten Tagsfahrt schriftlich oder persönlich bei dem diesseitigen Gerichte zu melden und daseldst weitere Anweisung zu erwarten, außerdem sie für todt erklärt und ihr Vermögen au die nächsten Erben oder sonstige * Prätendenten ohne Caution wird hinausgegeben werdeu. »
2 2.
1 8 4,0
Köln „ „ 8 Boun „ „ Koblenz „
02
Mainz „
e nenar
Tauf⸗ und Familien⸗ Geburts⸗ und S
tand und Gewerbe
Vermö⸗ kommend, in Emmerich,
Zu Berg übernachten die Boote, von Rotterdam — verlassen Emmerich am
In meinem Verlage erscheint o eben und ist durch
alle Buchhandlungen zu beziehen (in Berlin und Pots⸗ dam wendet man sich an die Stuhrsche Buchhodlg.) Kbe Sein Leben und Wirken, als Arzt und Landwirth. Aus Thaer's Werken und literarischem Nachlasse dar⸗ .“ von Wilhelm Körte. 8 Mit dem Bildnisse Thaer's gr. 8vo. geh. 2 ¼ Thlr.
10 ½ ⸗
. „ 7 „
Berlin,
—
ö““
Staats⸗S
99,0
1. hsz 874 8ℳ6 n8
12B⁸n “
Iocines haikt Iitai 2 z bmn hactvicsat (hitg Ae. . Lrisr 1921 H es ieh mb.h 18822 AbZmE ““
2* 8
Montag den l4ien Oktober
E“ Saühnt 2qbö
838
Kronik des Tages.
Ihre Koͤnigl. Hoheit die Prinzessin Friedrich ist von Magdeburg hier eingetroffen. ö1t Bekanntmachung, die Zuruͤckzahlung der nicht konvertirten Kurmaäͤrk⸗ schen Obligationen betreffend.
Mit dem 1. November d. J. tritt der Termin ein, an wel⸗ chem, nach unserem Publikandum vom 12. April d. J. die baare Auszahlung derjenigen Kurmaͤrkschen Obligationen stattfinden soll, welche nicht in drei und ein halbprozentige Kurmaͤrksche Schuld⸗Verschreibungen umgetauscht worden sind. Um die In⸗ haber solcher Obligationen vor moͤglichem Zins⸗Verlust zu schuͤtzen, da von dem gedachten Tage ab die fernere Verzinsung aufhoͤrt, werden sie hierdurch wiederholt auf denselben aufmerksam ge⸗ macht und zugleich aufgefordert, den Betrag ihrer Kapitalien zur gehoͤrigen Zeit bei der Kontrolle der Staats⸗Papiere hier in Berlin, Tauben⸗Straße Nr. 30, in Empfang zu nehmen.
Berlin, den §8. Oktober 1839.
Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗Schulden.
Vorgestern bei hellem lichten Tage und in einem der be⸗ lebtesten Stadtvierteln von Paris hat ein mit unerhoͤrter Frech⸗ eit veruͤbter doppelter Mordversuch stattgefunden. In der btraße des 29. Juli, die gerade wegen des Sonntags unge⸗ woͤhnlich belebt war, trat ein Mann mit wildem Blick und dro⸗ hender Geberde in eine Leinwands⸗Handlung ein, welche von zwei Schwestern, Josephine und Eugenie Decaur, geleitet wird. „Ich muß Geld haben!“ sagte er mit dumpfer Stimme, indem er die Thuͤr hinter sich verriegelte, und mit der einen Hand ein Pistol, mit der andern einen Dolch hervorzog. Den beiden Schwestern, durch diese ploͤtzliche Erscheinung erschreckt, versagte die Stimme, und ohne ihnen Zeit zur Ueberlegung und auch nur die Moͤg⸗ lichkeit zu lassen, Geld hervorzuholen, stuͤrzte er sich auf die Ael⸗ teste und stieß ihr sein Messer in den Unterleib. Die Juͤngste suchte zu entfliehen, aber er erreichte sie und stieß ihr seinen Dolch zwischen den Schultern in den Ruͤcken. Das zerreißende der jungen Maͤdchen wurde gluͤcklicherweise von dem Portier gehoͤrt, der, ohne sich einen Augenblick zu besinnen, in den Laden stuͤrzte, den Moͤrder trotz seiner heftigen Gegenwehr packte, und ihn bis zum Herbeieilen der Nachbarn festhielt. Der Verbrecher wurde sogleich zu dem Polizei⸗Kommissar gefuͤhrt, der ein erstes Verhoͤr mit ihm anstellte. Er heißt Jean Baptiste Dordoir, und ist Colporteur. Ueber die Gruͤnde seines Verbre⸗ chens befragt, erwiederte er bloß, daß er Geld gebraucht habe,
schied, selbst die geistlichen Schulen mit einbegriffen, obligatorisch macht. Das General⸗Conseil des Departements Lot und Garonne verwirft dagegen den Plan zur Errichtung einer landwirthschaft⸗ lichen Unterrichts⸗Anstalt in den Departements, da ein solcher, bloß theoretischer Unterricht wenig Vortheile darboͤte und keinen Einfluß auf die Verbesserung der Methoden und der Ackergeraͤthe ausuͤben wuͤrde. Ohnehin sey es schon schwierig, in den Landge⸗ meinden Lehrer zu finden, die alle nothwendigen Bedingungen fuͤr die intellektuele und moralische Erziehung der Kinder erfuͤllten. Diejenigen aber, die sich dazu eigneten, Sr. selten richtige Begriffe vom Ackerbau, und man muͤßte daher fuͤr diesen Gegen⸗ stand einen zweiten Lehrer anstellen, wodurch die Schulen, die fuͤr den groͤßten Theil der Gemeinden schon hoͤchst kostspielig wäͤ⸗ ren, noch mehr auf den Einwohnern lasten wuͤrden. Andererseits wuͤrde man auch unter den guten Landwirthen sehr wenige fin⸗ den, die im Stande wͤren, ihre durch Erfahrung erlangte Praxis auf theoretische Weise zum Unterricht zu verwenden. Alle Gene⸗ ral⸗Conseils stimmen darin uͤberein, ein besonderes Gesetzbuch, das platte Land und den Acker betreffend, zu verlangen. Mehrere Gene⸗ ral⸗ Conseils haben die Wichtigkeit der Verbindungswege von verschie⸗ dener Gattung, so wie die Vortheile eingesehen, welche aus dem System der Anleihen zur Vollendung des Departemental⸗ und Vicinalwege hervorgehen. Das Departement des Manche hat
folgenden Morgen um 7 liör und treffen gegen 4 bis 5 Uhr Rachmittags in Dusseldorf ein; sie setzen am nämlichen Abend um 11 Uor die Fahrt nach Koblenz 1““ fort, wo sie anderen Tages gegen 4 lihr Nachmittags, Bei Friedrich Fleischer in Leipzig sind nea ankommen und übernachten, und von wo sie am fol⸗ erschienen und in Berlin zu haben bei Alexander genden Morgen um 7 Uhr nach Mainz abgehen, wo⸗ Duncker, Französische Strafse No. 21: selbst sie sedann Nachmittegs gegen 3 bis 2 Uhr ein⸗ Franceson, C. F., Tesoro de la lengua y Iite- treffen und übernachten. ratura Castellana. (Spanische Chrestomathie mit 1 Zu Thal kommen die Morgens um 6 Uhr von erläuteruden Noten.) gr. Svo. 1 Tblr. 15 sgr. Mainz abfahrenden Boote in der Regel Abends gegen — —, Spaniseh-Deutsches und Deutsch-Spanisches 7 3½ bis 8 Uhr in Düsseldorf an, verlassen Düsseldorf Taschenwörterbuch. 2 Bände. (100 Bogen.) 8 Thlr. am folgenden Mergen um 8 Uhr, und treffen Abends Vogel, Dr. Karl (Direktor der Bürgerschufen in zeitig in Arnheim ein, wo sie übernachten, und von Leipzig), neues Englisches Lesebuch. zunächst wo sie am dritten Morgen um 8 Uhr nach Rotter⸗ für höhere Bürger- und Handlungsschulen ve- dam abgehen, wo sie Nachmittags gegen 3 Uhr an⸗ stimmt. Zweite Auflage. gr. Svo. Kart. 26 ¼ sgr. kommen und übernachten. — —, Cours préparatoire de la langue frangaise. Jede speziellere Auskunft wird auf allen Büreaus Oder methodisch geordnete Lese- und Ueber- und Agenturen der Gesellschaft, ferner auf ihren Filial⸗ setzungsübungen für die ersten Anfänger der Agenturen in Aachen, Cleve, Darmstadt, Ems, Frank⸗ Französischen Sprache. Dritte Auflage. 16mo, furt, Kreuznach, Schwalbach und Wiesbaden, bereit. gebunden. 5sgr. willigst ertheilt. Die Tarife sind daselbst einzusehen.!]/ üDicken’'s, Ch. (Boz), complete Works. Vol. III, Personal⸗Karten für die Hin⸗ und Rückreise, gül conraining: Oliver Twist. compl. in one Vol, tig für den Dienst des laufenden Jahres, gewähren — IV. & V. cont: The Life and Adventures of den Vortheil einer Reduction von Funfzig Pro⸗ Nicholas Nickleby. compl. in 2 Vol. Subscr. zent auf den Tarif der Rückreise. Pr. jeder Band 1 Thlr.
Die Poots der Däffelherfer Gessellschaft ste⸗ Marr Je, Cehkasn, eomplete Works.
8 Töö“ 8; ben in genauer, direkter Verbindung mit den ausge⸗ ö IEI. zeichneten, die Königl. Großbritanische Post⸗Mail führ 8 . Subser.-Preis alr.
zu dem Ende eine Anleihe von 1,100,000 Frs. votirt; ein glei⸗ ches haben die Departements der Dordogne, der beiden Sevres und der Eure gethan. Wir zweifeln nicht, daß dieses Beispiel im kuͤnftigen Jahre von vielen anderen General⸗Conseils befolgt werden wird, und daß alle Departements nach und nach zu der Einsicht gelangen, daß die Anleihe das einzige Mittel ist, um diese nuͤtzlichen Verbindungswege schnell und gut herzustellen. Die Zuckerfrage ist in noͤrdlichen Departements sehr lebhaft angeregt worden, und wird dieser Kampf wahrscheinlich in den Kammern mit derselben Energie fortgesetzt werden. Sehr viele General⸗Conseils dringen auf die Reduetion der 5 proc. Rente, und es scheint, daß dieser in den Departements fast allgemeine Wunsch den Finanz⸗Minister be⸗ stimmen wird, diesen lange hingehaltenen Gegenstand in der naͤchsten Session ernstlich zur Sprache zu bringen. Dies scheint um se nothwendiger, da Frankreich vielleicht der einzige von allen ahlungsfaͤhigen Staaten ist, der seinen Glaubigern noch 5 pCt. Fensen bezahlt. Die Wahl⸗Reformfrage ist nur in sehr wenigen Departements angeregt worden, weil die General⸗Conseils zur solcher Fundamentalfragen sich nicht fuͤr kompetent alten.“
Das Journal des Debats scheint jetzt bestaͤndig eine Ge legenheit aufzusuchen, um die Absichten Englands, in Bezug auf Frankreich, zu verdaͤchtigen. Heute geben die Zwistigkeiten mit Buenos⸗Ayres den Stoff dazu her. Es außert sich folgender⸗
von Schuͤtze. Beelitz. Deetz. von Berger.
1 der aufgerufenen und der Koͤnigl. Kontrolle der Staats⸗Papiere im Rechnungs⸗Jahre 1838 als gerichtlich amortisirt nachgewiese⸗ nen Staats⸗Papiere.
Staats⸗Schuldscheine.
gen. Bemerkungen.
Fl. Kr. 1242 55
Rame W 89 8 i ig, im S . 8 . F. A. 28 4 other. 27 . 4 — . 1 Namen. Wohnort. des Abwesenden Leipzig, im Sept. 1889 F. A. Brockhaus. Reet und daß er eben so gut in jeden andern Laden als in diesen ein⸗
gedrungen seyn wuͤrde, wenn er nicht gesehen haͤtte, daß er es hier bloß mit zwei Maͤdchen zu thun habe. Die beiden ungluͤck⸗ lichen Schwestern haben so gefährilche Wunden erhalten, daß man sie bis jetzt noch nicht hat befragen koͤnnen, und die Aerzte haben nur sehr wenig Hoffnung, das Leben der Aeltesten zu erhalten.
Seit dem Russischen Feldzug vermißt. dito.
Soldat des Inf. Reg. Pappenheim. Soldat im Fuhrwesens⸗ Bataillon. Soldat im Inf. Reg. Herzog Wildelm. Bäckergeselle.
Soldat des Inf. Reg. Herzog von Hessen. Mezgergeselle.
Suffersheim.
Weibolds⸗ hausen. Weibolds⸗ hausen. Höttingen.
Johann Christoph Volkers⸗ dorfer. v1“ Kasper Frank.
120
120 dito.
95
Leonhard Frank. den
Die aufs neue wieder angeregte Wahl⸗Reform ist eigentlich 8& seit laͤngerer Zeit wieder die erste Frage, die den hiesigen Jour⸗ nalen gewissermaßen einen besonderen politischen Charakter ver⸗ leiht, denn bis dahin schien es, als ob außer den großen Spal⸗ tungen zwischen Republikanern, Legitimisten und Dynastischen, sich sämmtliche Journale in einer gewissen gemaͤßigten Opposition nivelliren wollten. Die Reform⸗Angelegenheit stellt wieder streng geschiedene Nuͤancen in dem Journalismus her. Das „Jour⸗ nal des Débats“ und die „Presse“ vereinigen sich in dem Be⸗ streben, jede, auch die unbedeutendste Veraͤnderung der Wahl⸗ Gesetze, als unzeitig und gefährlich darzustellen, und sie schoͤpfen aus der auffallenden Meinungs⸗Verschiedenheit der Oppositionen die Hoffnung, daß man sich uͤber nichts verstaͤndigen, und also Alles beim Alten lassen werde. Dagegen bilden der „Constitu⸗ tionnel“, der „Courrier francais“, der „Temps“, das „Siecle“, der „Messager“ und das „Journal de Paris“ einen Pha⸗ lanx, und scheinen die Ansichten des Herrn Odilon⸗Barrot
Soll nach Oesterreich ausgewandert seyn. Seit dem Russischen Feldzug vermißt. 56 Letzter Aufenthalt Ungarn. 633 Seit dem Russischen Feldzug vermißt. Seit dem ersten Franzö⸗ sischen Feldzug vermißt. Hermann.
Georg Michael Hermaun, Georg Michael Auer. Johann Georg Dorner.
Bubenheim.
Blubenheim.
Betrag. Rthlr.
500 100 50 25
400 vom 9. August 1838.
Nr. 39, 105 23,946 23,949 25,296
119,712 75,616
Soldat des Inf. Reg. Herzog Winhelm. Soldat des Inf. Reg. Prinz Karl. Fürstl. von Wred. Herrschaftsgericht.
Johann Christian Bauer. Holzingen. Michael Kelb.
Ellingen, den 27. März 1839.
5. Cour. B. „
Ellingen. 400
Nach der am à. Oktober 1839 stattgefundenen drit⸗ ten General⸗Versammlung der Mitglieder des Kunst⸗ Vereins für Pommern zu Stettin sind die nachstehen⸗” den zu diesem Zwecke erworbenen Kunstleistungen un⸗ ter die Mitglieder des Vereins verloost worden.
25 vom 27. September 183 Kurmäͤrksche Obligationen.
c4,263 E. Cour. 660 vom 13. November 1837. Berlin, den 25. September 1839.
ummer
„ 8
Vol. XlI,
compl. in
2
—
1025 Reineck in Düsseldorf, ein Heft Zeichnungen
] Laufende — Nummer.
2
e r
— —
2 8.
—
s 2
T Andreas Achenbach in Dusseldorf, Seegegend bei Scheveningen; Herr Kaufmann Ni⸗
Numme
& Nummer
—
schelsky hier. 1278 Wilhelm Ahlborn in Berlin, alte Eiche beim Klaster Walkenried im Harz; Herr Kauf⸗ mann Frantz in Greifenhagen.
292 Bataile in Antwerpen, die beichtende Fürstin;
Herr General⸗Lieutenant und Gouverneur
v. Rüchel⸗Kleist Excellenz in Danzig.
1921 Adolph Blanckenburg in Berlin, Brautzug
zur Kirche sich begebend; Herr Privat⸗
Secretair Majus hier.
Adolph Evbel aus Berlin in Paris, eine
Aehrenleserin; Herr Kaufmann C. G. Pe⸗
tersson hier.
Fischer in Berlin, Probedruck der für sämmt⸗
liche Mitglieder zum Jahre 18390 bestimm⸗
ten Lithographie nach dem Rosenfelderschen
Gemälde Hubert und Arthur, unter Glas und
Rahmen;: Herr Buchhalter Sußmann hier.
3 August Friedrich in Dresden, ein Maiblu⸗
men⸗Bouquet, ein Aquarell⸗Bild; Herr
Kaufmann F. Retzlaff hier.
Derselbe, Früchte der Reine⸗Clande, ein
Aquarell⸗Bild; Herr Mäkler Herrlich hier.
9 Eduard Grieben in Berlin, Herbst⸗Landschaft, Kajütten im Gehölz, Herr Polizei⸗Präsi⸗ dent v. Puttkammer in Berlin.
Ludwig Herrmann in Berlin, ein bebauter Meeresstrand in der Normandie bei heran⸗ nahendem Gewitter; der Kunst⸗Verein zu Frankfurt a. M.
Elise Hüssener in Berlin, eine junge Schnit⸗
terin, Skulptur in Wachs; Herr Kauf⸗
mann Krahnstöver hier.
Adolph Karst in Berlin, der Vogelliebhaber;
Herr Rittmeister Heiligtag in Stargard.
Ferdinand Kießling in Düsseldorff, der Lur⸗
ley⸗Felsen am Rhein; Herr Kreisphysikus
Dr. Weese in Thorn.
Franziska Kobes in Berlin, eine Markt⸗ Scene; Herr Justiz⸗Amtmann Wiebker
in Ueckermünde.
Eugen Lepoittevin in Paris, Französische Gegend; Herr Hof⸗Apotheker Fr. Julius
in Kolberg.
Lütke in Berlin, ein Seehafen; Herr Land⸗
schafts⸗Direktor Graf v. Schwerin⸗Putzar
in Anklam, modo dessen Erben.
Friederike Meinert in Berlin, ein Blumen⸗
stück; Herr Pastor v. Kathen in Zirkow
ei Putbus.
§L. Most in Stettin, Pfingst⸗Belustigung
Pommerscher Bauern; Herr Geh. Kom⸗
merzien⸗Rath Krause in Colbatz.
Derselbe, der kleine Postillon; Herr Kauf⸗
mann R. Hecker hier.
Neher in München, die Rüstkammer im
2₰
1997
2144
u Reineckschen Liedern; Herr Braueigen
Fr. Malbranc hier. 1
2157 August Remv, Professor in Berlin, die drei
heiligen Frauen am Ostermorgen zum Grabe
des Erlösers tretend; Herr Servis⸗Kassen⸗ Rendant Toussaint hier.
Carl Ritter in Berlin, ein Griechisches Mäd⸗ chen; Herr Rendant Ziegler hier.
Marimilian Roch in Berlin, die Mühle an der langen Rönne bei Biesenthal; Herr Hofrath Zisch hier.
Carl Ludwig Rosenfelder in Berlin, Hubert läßt ab von der Blendung des Prinzen Arthur, Herr Kaufmann L. Borcke sen. hier.
Schelver in München, Abendlandschaft am
Main; 15H.
beim 1542 Waldorp
31
32 295
Da m
1.
Von Mainz „ Koblenz » „ Vonn ⸗
Schlosse Hohenschwangau 8 meister Schmidt in Demmin 2 8
Herr Bürger⸗
Philipp Schma stück nach der Natur; Herr Kaufmann Baevenroth hier.
Constantin Schmidt in Mainz, Landschaft, Kirchenruine; Herr Kommerzien⸗Rath Plüddemann sen. in Kolberg.
Arnold Schulten in Düsseldorf, Landschaft
Gewittersturm;
Haupt nann Senff hier.
sicht; Herr Professor Wach in Berlin.
1488 Derselbe, Straße in Utrecht; Herr Wirkl.
Geheime Staats⸗Minister, Freiherr von
Altenstein Ercellenz in Berlin.
Zick in Berlin, Waldpartie mit Hirschen;
Herr Conducteur Schmidt in Stargard.
Stettin, den 5. Oktober 1839.
Der Vorstand des Kunst⸗Vereins für Pommern.
den Nieder⸗ 1 Mittel⸗Rhein. Duͤsseldorfer Gesellschaft. Dienst zwischen Mainz und Rotterdam, in Korrespondenz mit London, via Rot⸗ terdam, Antwerpen und Ostende.
Die rühmlichst bekannten Boote „Kronprinzessin von Preußen“, „Herzog von Nassau“, „Erbgroßberzogin von Hessen“, „Viktoria“, „Gutenberg“ und „Komel“, sämmtlich versehen mit Rlederdruck⸗N
berübmten Werkstätten von Mandslay's und von Mil ler, fahren während des Monats Oktober, der spä⸗ ten Jahreszeit wegen, täglich zwischen Mainz und Düsseldorf, aber nur noch fünfmal wöchentlich zwischen Düsseldorf und Rotterdam.
Tage und Stunden der Abfahrt.
nach Düsseldo
* 4 . von Düsselvorf nach Arnheim täglich (mit Ausnahme Dienstags und Freitags) Morgens 8 Uhr, von Arnheim nach Rotterdam täglich (mit Ausnahme 8 Mittwochs und
renden Dampfschiffen der
nach Shakespeare’'s König Johann;
Herr 1“ Baevenroth hier. tz in Berlin, Blumen⸗
Herr Ingenieur⸗
im Haag, Holländische Stadtan⸗ b u 8 8 1r Kontinent reisen.
turen der General⸗Steam⸗
haben.
General⸗Steam⸗Navigation⸗Company, zwischen Rotterdam und London, welche Ze“ wöchentlich, nämlich Mittwochs und Samstags, von London nach Rotterdam, und von
Rotterdam nach London abfahren. Direkte Einschreibungen vom Rheine nach Lon⸗ don, oder von London nach dem Rheine, gewähren eine bedeutende Ermäßigung im Preise, und Per⸗ sonal⸗Billets, zugleich für die Hin⸗ und Rückreise genommen, güttig für die Daner des diesjährigen Dien stes, genießen außerdem eine Reduction von Funf⸗ hig Prozent auf den Tarif der Rückreise, und stel sen es überdies der Wahl des Reisenden anbeim, hin oder zurück, ohne Nachzahlung, mit den Booten der General⸗Steam Ravigation⸗Companvzwischen Ostende und London, oder zwischen Autwerpen und London, zu gehen oder zu kommen. Also kön nen Reisende, welche sich der Boote der Düsseldorfer Gesellschaft auf dem Rhein und der See⸗Dampfboote der General⸗Steam⸗Mavigation⸗„Companv hedienen. zu euorm ermäßigten Preisen, fünfmal wöchent⸗ lich, nämlich zweimal über Rotterdam, zweimal über Ostende, und einmal über Antwerpen von dem Kontinent nach London, und eben so oft über dieselben Hifen von London nach dem
Nähere Auskunft über Tarif u. s. w. ist auf allen Büreaus, Agenturen und Filfal⸗Agenturen der Düssel dorfer Gesellschaft und auf den Bürraus und Agen⸗ Ravigation⸗Comvanv in Lendon, Rotterdam, Autwerpen und Ostende zu
In unserem Verlage ist so eben erschienen und j allen Buchhandlungen sg aumann, Dr. M. E. A., Handbuch der me⸗ dizinischen Klinik, VIII. Band, 2te Abthei⸗ lung (des ganzen Werkes elfter Theil). gr. Svo. Preis 1 Thlr. 20 sgr.
Dieser zweiten Abtheilung des 8ten Bandes wird bald die dritte folgen. Die Verlagshandlung hat zur Empfehlung des rühmlichst bekannten Werkes nichts hinzuzufügen und bemerkt nur, daß der doppelte, in Reutlingen und in Wien veranstaltete Nachdruck des⸗ selben, in Folge des bekannten Bundestags⸗Beschlusses, endlich hat abgebrochen werden müssen.
Ferner erschienen:
Bartels, E. D. A., Dr. u. Geh. Medizinalrath, Die gesammten nervösen Fieber, in sich begreifend die eigentlichen Nervenfieber, nebst den und Wechselfiebern. 2 Bde. gr. 8 vo. Bd. 3 Thlr., II. Bd. Eb
Dewees, W. P., Die Krankheiten des Wei⸗ bes. Aus dem Englischen übersetzt von Dr. A. Moser. Mit Zusätzen und Anmerkungen verse⸗ hen vom Geh. Medizinalrath Dr. D. W. H. Busch. gr. Svo. reis 3 Thlr. 15 sgr.
Berlin, im Sept. 18439. Rücker & Püchler.
Für Gymnasiten.
Bei E. S. Mittler (Stechbahn Nr. ;3) sind zu haben: Elemente der Griechischen und Römischen MWN8k Für mittlere und obere Gvmnasial⸗Klassen dargestellt und mit den nöthigen Leseübungen versehen von J.
vUfEIaiffahrt
Buchhandlungen, zu haben: 88 4
Preis 20 sgr.
Bücher aufmerksam: aschinen aus den
Su TKhba l.
22 ½
9 logie.) 2te verb. Aufl.
15 sgr. Berlin, den 8. Oktober 1839. E.
Samstags) Morgens 8 Uhr.
Literarische Anzeigen. So eben erschien bei A. W. Hayn in Berlin (Zim⸗ merstraße Nr. 20) und ist daselbst, so wie in allen
Ueber kirchlichen Katholicismus und Se⸗ paratismus, oder die Wahrheit der evangeli⸗ schen Union von Adam Löffler. gr. 8vo. geh.
Der Unterzeichnete macht auf folgende in seinem Verlage erschienene und in mehreren höchst zweckmäßig erkannte und daselbst eingeführte
Benecke, Dr. C., Lateinisches Lesebuch. — — Dessen 2ter Theil. (Die Lehre vom Verbo.)
Lateinisches Lesebuch, zur Einübung der Lateinischen Formenlehre. Ister Kursus. 2te verb. Aufl.
— — zunächst für die unterste Klasse (Quinta) des Friedrich⸗Wilhelms⸗Gvymnastums in Posen. 6 sgr.
Krassow, C. R. A., Freiherr v., und Ed. Leyde, Lehrbuch der Naturgeschichte für Gymnasien und höhere Bürgerschulen. Ir. * (Lehrbuch der Zoo⸗
gr.
— — Dasselbe, 2r Bd. (Lehrbuch der Botanik.) 18 ⅜sgr.
— — Dasselbe, zr Bd. (Lehrbuch der Mineralogie.)
S. Mittler, Stechbahn Nr. 3.
A. Pfau. 14 Druckbogen in groß Octav⸗Format. Preis 17 ½ sgr. (In größeren Partieen billiger.) Mit welchem Nutzen metrische Uebungen auf gelehr⸗ ten Schulen betrieben werden, ist hinlänglich erwiesen. Die gegenwärtige Schrift füllt den seither sehr fuͤhl⸗ bar gewordenen Mangel an einem mit den nöthigen. Leseübungen versehenen Elementarwerke über die Me⸗ trik der Griechen und Römer, wir glauben auf eine sehr entsprechende Weise, aus und darf allen Gelebr⸗ ten⸗Schulen zur Einführung in die betreffenden Klas⸗ sen mit Recht empfohlen werden. — Bei Abnahme von größeren Partieen ist der Preis nur 10 sgr. Moritz Graf v. Görtz⸗Wrisberg: 8 Wörterbuch über die Schwierigkeiten der Deutschen Sprache. Oder bequemes Nachschlagebuch, um sich in schwieri⸗ gen Fällen sowohl hinsichtlich der Sprachlehre, als auch der Rechtschreibung und der Fremd⸗ und sinu⸗ verwandten Wörter Raths zu erholen. gr. 8vo. Preis 1 Thlr. 15 sgr. “ Treffliche, allgemein anwendbare und übereinstim⸗ mend durchgeführte Grundsätze der Deutschen Recht⸗ schreibung; gründliche, von großer Umsicht und feinem Gefühle zeugende Belehrungen über richtigen Aus⸗ druck und edle Schreibart; die Aufnahme der in der Deutschen Sprache gebräuchlichen Fremdwörter ne⸗ ¹ ihrer Erklärung und den ihnen entsprechenden Deu schen Wörtern, so wie klarer, gemeinfaßlicher Vorere⸗ sind die eigenthümlichen Vorzüge dieses neuen W
terbuchs. G. Baffe in Quedlinburg.
Schulen als
15 sgr.
7¾ sgr.
Kontrolle der Staats⸗Papiere.
“
t
en 1
uu 686nmn d.
Pranirech.
Paris, §. Okt. Der Koͤnig arbeitete gestern den ganzen Vormittag iüber mit dem Conseils⸗Praͤsidenten, der darauf in Be⸗ gleitung des Marschall Gérard nach Paris zuruͤckkehrte. 8
Der Erzbischof von Paris ist seit einigen Tagen wieder be⸗ deutend unwohl. Man hat, wie bei seiner vorigen Krankheit, abermals zu Aderlaͤssen und andern energischen Mitteln seine Zu⸗ flucht nehmen muͤssen.
Der Temps will wissen, daß heute im Ministerium der auswaͤrtigen Angelegenheiten zahlreiche Depeschen aus der Levante eingetroffen waͤren. Der Marschall Soult habe darauf sogleich das Minister⸗Conseil zusammenberufen. Ueber den Inhalt jener Depeschen, die gleichzeitig von dem Vice⸗Admiral Roussin und von dem Contre⸗Admiral Lalande abgesandt worden zu seyn schei⸗ nen, hat bis jetzt noch nichts verlautet.
Im Widerspruche mit einer fruͤheren Anzeige enthaäͤlt der Moniteur heute folgende Notiz: „Die Spanische Regierung hat noch keinen Kredit in Paris zur Bezahlung der Ruͤckstaͤnde an diejenigen eroͤffnet, die in der Fremden⸗Legion gedient haben. Sobald eine offizielle Anzeige in dieser Beziehung eingeht, wird man sich beeilen, sie zur bringen.“ 1
Mehrere hiesige Blaͤtter hatten erzaͤhlt, daß der Koͤnig vor
einigen Tagen im Schlosse von Fontainebleau von der Ta⸗ um den ploͤtzlich von Paris herbeigeeilten vorgeschlagen, sondern es beschraͤnkt sich darauf, neuerdings die
fel aufgestanden sey, Polizei⸗Praͤfekten in seinem Kabinette zu empfangen. Der Mo— niteur parisien widerlegt diese Angabe dadurch, daß der Po⸗ läei Praͤfekt kein einziges Mal in Fontainebleau gewesen sey und Paris uͤberhaupt in dieser letzten Zeit nicht verlassen habe.
Herr Wolowski, einer der Mitarbeiter am „Siecle“ und am
„Courrier fran ais“, ist durch den Handels⸗Minister zum Professor
der industriellen Gesetzgebung beim Conservatoire der Kuͤnste und Gewerke ernannt worden. Die Oppositions⸗Journale loben diese Ernennung, und auch die Presse sagt, sie koͤnne gegen das Ver⸗ dienst und die Faͤhigkeit des Herrn Wolowski nichts einwenden, dennoch mißbilligt sie die Tendenz, welche aus allen Ernennun⸗ gen des Ministeriums vom 12. Mai herausblicke. — Das Ca⸗ pitole beschraͤnkt sich in Bezug auf diese und aͤhnliche Ernennun⸗ gen auf folgende Bemerkung: „Unsere Regierung scheint Unter⸗ richt bei Herrn von Amburgh genommen zu haben, sie versteht etzt die Loͤwen zu zaͤhmen.“ Aus den Departements gehen fortwaͤhrend befriedigende Be⸗ richte uͤber den Stand der Getraide⸗Preise ein. Fast auf allen Maͤrkten hat ein ferneres Sinken derselben stattgefunden.
Die hiesige Sparkasse hat in der vergangenen Woche an neuen Zuschuͤssen die Summe von 625,838 Fr. erhalten. Die Ruͤckzahlungen beliefen sich auf 545,000 Fr.
Kenntniß der betheiligten Personen zu
der oͤffentlichen Meinung gegenuͤber ernstlich vertreten zu wollen. Herr Odilon Barrot hat vorsichtiger und kluger Weise bei sei⸗ nen Reform⸗Vorschlaͤgen eine auffallend gemaͤßigte Stellung ein⸗ genommen. Er traͤgt nicht geradezu auf Herabsetzung des Wahl⸗ Census an, sondern sein ganzes System gruͤndet sich wesentlich auf Zulassung der Kapacitaͤten, und hierdurch entsteht die Spaltung mit den radikalen Blaͤttern, National und Commerce, die den Wahl Census gaͤnzlich abgeschafft wissen wollen, und die durch diesen Grundsatz das sonderbare Buͤndniß mit den legitimistischen Journalen schließen, welche ihrerseits ein aͤhnliches Wahl⸗System predigen, weil sie dadurch Umwaͤlzung und Restaurationen her⸗ beizufuͤhren hoffen. Die neue Stellung in den Journalen wird sich auch in der Kammer kundgeben, da Odilon Barrot sich so gouvernemental zeigt, und so offen mit der aͤußersten Linken bricht, daß viele Mitglieder des linken Centrums nicht mehr ab⸗ geneigt seyn duͤrften, sich der populairen Barrotschen Opposition anzuschließen, und es scheint fast keinem Zweifel unterworfen zu seyn, daß fruͤher oder spaͤter die Wahl⸗Gesetze im Sinne des Odilon Barrotschen Manifestes modifizirt werden.
Ueber die diesjaͤhrigen Arbeiten des General⸗Conseils giebt das Journal du Commerce ein Resum’, welches wir, ob⸗ gleich wir jene Arbeiten oͤfters einzeln beruͤhrt haben, doch als Gesammt⸗Ueberblick zur Mittheilung geeignet halten. „Der Ackerbau“, heißt es in jenem Artikel, „ist einer der Gegenstaͤnde
maßen: „Am 28. Maͤrz v. J. erklaͤrte der Admiral Leblanc, nach vergeblichen Aussoͤhnungs⸗Versuchen, den Platastrom und alle Haͤfen der Argentinischen Republik in Blokade; Zustand. Acht⸗ zehn Monate sind seit jener Zeit verflossen. Die waͤhrend der ersten vier Monate unvollstaͤndige Blokade ist spaͤter bei weitem strenger geworden, und vielleicht wuͤrde es sogar schwierig seyn, sie noch mehr zu verstaͤrken. Indeß scheint die Regierung von Buenos⸗Ayres noch nicht zum Nachgeben geneigt. Die verschie⸗ denen an sie ergangenen Aufforderungen hat sie unberuͤcksichtigt gelassen. Bei einer solchen Hartnäckigkeit und bei einer so an⸗ haltenden Verblendung fragt man sich, auf welchen Beistand, auf welche gluͤcklichen Chancen Rosas wohl noch rechnet, und wie es zugeht, daß die bei ihm akkreditirten fremden Agenten, der Englische Gesandte z. B., noch nicht versucht haben, ihm die Augen zu oͤffnen. Wie dem aber auch sey, Frankreich wird nicht nachgeben; es kann keinen Schritt zuruͤckthun. Bald wird der Admiral Leblanc, der nach einem so langen und thaͤtigen Dienst der Ruhe bedarf, in dem Kommando der Blokade durch den Contre⸗Admiral Dupotet ersetzt werden. Derselbe wird von Brest mit einigen Verstaͤrkungen und mit all den Mitteln absegeln, die geeignet sind, unserem Blokade⸗Geschwader den hoͤchsten Grad der Wirksamkeit zu verschaffen. Seine Ankunft wird der Regierung von Buenos⸗Ayres beweisen, daß Frankreich unwiderruflich entschlossen ist, sich Genugthuung zu verschaffen. Man sagt, Rosas schmeichle
gewesen, womit die General⸗Conseils sich uͤberall am sorgfaͤltigsten und ausfuͤhrlichsten beschaͤftigt haben. Von allen Seiten fuͤhlt man das Beduͤrfniß, die ö und Vervollkommnung je⸗ ner Hauptquelle des oͤffentlichen Wohlstandes zu beguͤnstigen. Die Berathungen mehrerer General⸗Conseils uͤber diesen Gegen⸗ stand sind bemerkenswerth. Das General⸗Conseil des Departe⸗ ments der Seine und Oise hat mit vieler Sachkenntniß und Ge⸗ nauigkeit die Vortheile auseinandergesetzt, welche das Gedeihen des Ackerbaus dem ganzen Lande verspricht; aber es hat kein beson⸗ deres Mittel angegeben, und keine Maßregeln in dieser Beziehung
ganze Theilnahme und die ganze Sorgfalt der Regierung auf jenen Gegenstand hinzulenken. Die General⸗Conseils des Aisne⸗ und Meurthe⸗Departements scheinen ihre Aufgabe besser er⸗ fuͤllt zu haben. Sie haben Ideen aufgestellt, die Gegenstaͤnde der Berathung fuͤr alle Conseils abgeben koͤnnen, und einige Ver⸗ besserungs⸗Mittel aufzufinden gesucht. Das Aisne⸗Depar⸗ tement verlangt 1) die Errichtung von Muster⸗Wirth⸗ schaften; es hat schon jetzt einen Kredit dafuͤr bewilligt, und ersucht außerdem den Handels⸗Minister, eine an⸗ dere Summe fuͤr diesen Gegenstand auszusetzen. 2) Die Errich⸗ tung einer konsultativen Ackerbau⸗Kammer, die gleiche Rechte mit den Handels⸗Kammern genießen soll; 3) die Bewilligung einer Subvention von Seiten des Staats zu Gunsten der landwirth⸗ schaftlichen Gesellschaften, die durch jaͤhrliche Preis⸗Vertheilungen die Erfindung neuer und zweckmaͤßiger Ackergeraͤthe befoͤrdern; 4) die Abschaffung des Tabacks⸗Monopols, damit alle Landleute diese Pflanze gegen Erlegung einer Steuer, welche der jetzigen Ein⸗ nahme des Schatzes gleichkommt, bauen koͤnnen. Das General⸗ Conseil der Meurthe macht einen Vorschlag, der auf mehr Wider⸗ spruch stoßen duͤrfte; es verlangt naͤmlich ein Gesetz, welches den Unterricht in der Landwirthschaft fuͤr alle Schulen ohne Unter⸗
als Erstaunen.
dern sucht?
dernisse man
werden.
sich zuweilen, eine Vermittelung Englands zu seinen Gunsten zu
erlangen, und er strebe dahin, den Sitz einer Unterhandlung nach London hin ren Niederlage g schung, von der der Englische Gesandte in Buenos⸗Ayres den Diktator heilen sollte.
zu verlegen, welches fuͤr Frankreich einer wah⸗ eichkommen wuͤrde. Es ist dies eine Taͤu⸗
Aber wir fuͤrchten sehr, daß⸗ anstatt dem Rosas heilsame Rathschlaͤge zu geben, Herr von Mandeville, da wir ihn doch einmal bei Namen nennen muͤssen, ohne Zweifel mehr von seiner Leidenschaft als von den Instructionen seiner Regierung geleitet, den militairischen und diplomatischen Agenten Frankreichs Hindernisse in den Weg zu legen sucht. ir. verlan⸗ gen nicht von ihm, sich gegen Rosas auszusprechen, da seine Regierung sich nicht uͤber ihn zu beklagen hat; aber er⸗ staunen muͤssen wir daruͤber, daß er offen seiner Sache beitritt: und die Reise des Herrn von Mandeville nach Mg-he. um den Frieden zwischen Nosas, unserem Feinde, und T 88 8Sco Rivera, unserem Verbundeten, zu vermitteln, verursacht 5. mehr Will etwa der Englische e -S der Franzostscen See Seertetste, geindenten von Urugay zu an⸗ machen, daß er die Politik vm ncnsah .e Uebrigens hat Frankreich in diesem Streite da Billigkeit und die Menschlichkeit fuͤr sich. Es aus demselben mit Ehren hervorgehen. Welche Hin ihm auch in den Weg legen, und von welche auch kommen moͤgen, so ist ein Zuruͤckweichen Frank⸗ Wenn aber die Verblendung des Rosas einen egoistischen Politik irgend einer fremden Mach wuͤrde dies ein Hemmniß mehr in Verhaͤltnisser seyn, die durch eine beklagenswerthe Schickung taͤglich mit neuen Schwierigkeiten umgeben werden, und die Folgen einer solchen Lage wuͤrden bald in der e veheigeden Ih eee h⸗ . S v: 9 Niemand wuͤrde dies lebhafter v 14 Fer
Recht, die
Seite sie — reichs unmoͤglich. Beistand in der finden sollte, so