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W—
8
8 Bekanntmachungen.
lwe) der Lieutenant Franz Heinrich v. Herzberg, 8 Sohn, 25 30 289 Labpschin . ... 299 im v. Steiukellerschen Regiment, s 33 Lipie y der Erdmann v. Herzberg, Major im ersten Ba⸗ 83
maillen Garde, 8 . 8 g) der Anten Friedrich v. Herzberg, im Jahre 1785
“ 8 8 c der Neutenam Caspar Friedrich v. Herzberg, 8*₰
ch un g.
ein
Nr.
Namen 1 des Guts.
Be⸗
veg ne.
Namen des Gutss.
Be⸗ trag.
2A.
Nr.
Namen des Gutss.
8
reußischen
Namen des Nr. Gutes.
Be⸗
5 vl W’“ . 88 8 4 88 8
8
11116AAA*“
Be⸗ erst nach einigen Jahren dieser zweite und Schlußband
trag. dieses Werkes, seinem Inhalte nach der wichtigste und R.s reichhaltigste, wie die nachfolgende Anzeige desselben
— Bekannitma n f rag des Justizraths Bauck als Kura⸗
— Georg Bogislav Friedrich g
v. Herzbergschen Nachlasses werden bierdurch alle Ag
naten rs Geschlechts derer von Herzberg und sdesage
zu Lehn berechtigte Geschlechter und unbekannte Real⸗
Peitendenten, und unter Ersteren namentlich:
2a) der Hauptmann Caspar Rudolph v. Herzberg⸗
Rudolpbs Sobu, b) der Fhrmetster Peter Rüdiger v. Herzberg,
chim Daniels Seohn,
Joa⸗
Mo.
Heinrichs ritz He Cas⸗ Rüdigers Sohn,
ar 8 George Cbristoph v. Herzberg,
e) der Hauptmann
Capitain im Regiment v. Egloffstein in Elbing;
im Jahr 1797 Coef der Invaltden Compagnie zu
Schoeneck bei Danzig⸗ welche an den im Reusteitinschen Kreise belegenen Lehn⸗ gütern Lottin C. D. und F., und Babhrenbusch A. und D. ctwanige Lehns sonstige Real⸗Ansvrüche hahen, aufgefordert, inne halb sechs Monaten, und längstens in dem peremtorischen Termin den 2. Mai 1840, Vormittags 10 Ubr,
Baron v. Troschke, allbier im Ober Landesgerichts⸗Kol⸗ jegienhanse persönlich oder durch gesetzmaͤßige, mit ge⸗ höriger Juformatien und Vollmacht versehene Beveoll mächtigic, wozu ihnen die Justizräthe Hentsch, Strik⸗ fer, Nanmann, Teßmar, Hildebrand und Leopold und
schlagen werden, zu erscheinen und die ihnen an den vergenannten Lehngütern und deren Pextinenzten etva
1
zustehenden Lehn: oder sonstigen Rralrechte auszuüben, 39 Ppsczvn ... 25 Rojewo.... 2 ½ Ruczewo .. 18 Samoklens ... 34 *
auch in diesem Fall die zur Begründung derselden er⸗ forderlichen Beweismittel urschriftlich beizubringen, mit den sich etwa meldenden übrigen Agnaten zu Protofoll u verhandeln und hiernächst rechtliches Erkenntniß,⸗ ti ihrem Ausbleiben in dem gedachten Termine aber zu gewaͤrtigen, daß sie sämmtlich und alle ihre etwa
nigen männlichen lehnsfäbigen Descendenten min sämmtlichen an den benannten vehngütern und deren Pertinenzien ihnen etwa zustebenden Lehnrecten, na
memlich mit dem beneficio taxae, jure prorimiseos,] 17
zure reluendi vel revocandi, oder wie sie sonst Namen
baben mögen, werden präkludirt, ihnen dieserhalb ein
wiges Stillschweigen werde auferlegt und die gedach
ten Güter uebst Pertinenzien für ein Allodinm wer
den erklört werden. Tie ausbleibenden unbekannten
Real⸗Prätendenten müssen gegen sich aber Alles gelten
lassen, was von den dekannten Real⸗Prätendenten und
den übrigen Betbeiligten verhandelt wird.
Köslin, den 12. August 1839.
Kbönigl. Ober⸗Landesgericht von Pommeru.
Civil⸗Senat. 1
ritihewment
lliger Verkausf.
1 1
d Stadtgericht Culm. Das den v. Podczarskischen und den v. Kucharskt⸗
schen Erbeu gehörige, 1 Meile von Briesen, Culmer
Kreises, belegene, aus Wohn⸗ und Wirthschafts Gebänden,
v e ei w Land⸗ un
1161 Morgen 40 Ruthen Preuß. Acker,
469 8 170 „ „ Wiese,
7737 Morgen 30 Rurheu Preuß. bestehende, mi. einer Brau⸗ und Brennerei Gerechtigkeit versebene, nach der gerichtlichen Tare vom 8. Dezember 1838 auf
7192 Thlr. 5 sgr.
bgeschäͤtzte abges r 1 8. Ahy xi
gerichts⸗Assessor Siegfried subhastirt werden.
——
Oeffentliche Bekanntmachung. Die nachstehend verzeichneten, im Gefolge der Aller⸗ höchsten Kabinets⸗Ordre vom 24. Februar 1838 (Ge⸗ setzammlung Nr. 1571) durch das Loos zur Kündigung bestimmten Westpreußischen Pfandbriefe werden hier⸗ durch öffentlich gekündigt, und die Inhaber elabe⸗ werden aufgefordert, diese Pfandbriefe in coursfähigem Zustande nebst laufenden Coupons unverzüglich, spätestens den 1 5. Mai 18 40,
31
1⸗69 Mockraun . Barkenbrügge A. und F. 81 39 Mruczyn...
. 30 Niewiesczyn . vor dem Deputirten, dem Ober Landesgerichts⸗Ratb] 2 ⁄ Ostrowo... 48 Paglau
4 9 47 Piechein die Instiz⸗Keommissarien Lorenz und Villnow vorge†
13 Bohlschau B...
22 Brzyn u. Prissau
Erbpachtsaut Babrendorff soll in termino 8 11840 38 an hiesiger Gerichtsstelle vor dem Herrn Ober⸗Landes⸗ 37
29
41 Pynschin.. III. Marienwerder Departement. 500 388 Leistenau .. 401
d62 Pammerstein.. 00 do 35 Jablowo ... 23 Jastrzembie... 50 Kebielin.... 5 KobelnicaSchlach. 9 Poin. Konopat. 13 Konarb. . à1 Koscielec . . . 90 F 40 Kolodziejewo .. Koczusczkowo do.
do. do
do.. 2 Lottin
2 Neukirch..
12 Palczyn. 12 Peterfau A.. 7 Peterkan B. .
4s8sI do... 1à Piscin 10 Plawin....
18 Barchenau
1 Blumfelde . ..
5 Borzestowo A.. do. B. F. 3 Bozepol
33 Alt u. Neu Bu⸗ kowitz 5 Czarlin 1 41 do. 17 Czerpiz.... 16 / Dommachau .. 17 Gnischau ... 25 Goschin A4 Alt⸗Jahn... 48 Kalisk u. Bietowo 50 J11““ 23 Kielno 35 do. A“ 2 Kohling..... 48 Kokoschken... 62 do. 17 Lappin 26 Locken V 27 Lubieschin. .. 10 Gr. u. Kl. Malsau 10 Miradau “ b 3 Mszisczewice.. 5 Niedamowo .. Gr. 8 elau.. Gr. Polesie Prangschin ... 4 Pucdrowo D..
Babaliceae..
Bieliitz 11
1000
1000 1000
1. Danziger 3
Bialablotty. 1000
25 50 100 100 50
500
500 50 50 50 25 25
250
250
100 50 50
300 50 50 50
100 50 50
100
300 257 Wierzbiczano.. 200 261
50 25 50 50 50 100 2 100 50 100 100
100 900 06 ¾ 100
50 100 100 1
50 000 100 300 500
50 300
50
25
25
75
50 50 75 150
50
50
7⁵
25
75 200 33
50
25 200 200
50
50
25
50 50
600
100 104 119 25 120
25
13³⁶ 285
123 Swaroczyn.. 128
FSamollens — 20 Samsieczno 88 Schubin.
40 Seelen
43 do.
70 Sobiejuchi
87 . .
14 Splawie . . . 1 “ 15 Strelitz..
53 Strzelewo
11 Summinit
9 Szewno . 11 [Tarnowko... 13 Topollno . A 6 Kl. Tupadly .. 26 Gr. 29 do. I1“ 19 Tuczuo . ..
9 Tusczpmi ..
18 Waldowo... 38 do... .
1½ Witowicki..
58 Wopnowo
7à
21 Wierzchoczyn..
do.
8 Zagajewiczki. 19 Zagajewice .. 16 Zalesie... 6 Sbinini.... 40 Ziethen ..
80 dd..
1d Zolendowo 8“ Svchce EE“ 15
33 EIISH epartement.
68 Ponschin ..
8 Ppszenice.. 10% do.
1à Rolau
15 Russoczyn
7 [Rvnkowken .. 11 do..
7 Saalau..
52 (Senslau ..
40 Smaczino
7 (Stawiska M. 6 Steckelno .. 42 Stenslau .... 34 Summin 57 bH .
17 Spkorczyn A.. 21 Tokkar
20 Uhlkau.. 23 Neu Vietz.. 25
26
30 E1““ 17 [Alt Vietz... 30 “ 7 Wentkau B. .. 29 Wojauow...
44 Wpsczvczyn A. K. 47 do. . 30 Wpczechowo .. 62 V“ 20 [Salesie.. 8 Lvb. 7 Zafrzewo A. C. 2 uromin C.
böh. 47 Littschen ... 810 de 90 do. ... do. ..
8 . .„ 2 22
25
25
136
101
100 Behle dna xk 1000
2⁰9
114
203 221 do. 344 392
144 Kruszewo 146
52 VFr. Schönwalde 135
17 Somplawa . . 42 do.
29 Skludziejewo. 17 Sobiewolla.. 30 Teschendorff. 73 do
Kl. Trommnau 39 Fheee
40 Warzeln
87 Warczewice
5— Wankewie. 100 “ 100 50 50 5 Wichorze .. .. 100 d0. .
75 50 50 50 25 50 29 100
Zengwirth ...
IV. Schneidemühler Departement.
Brostowo.. do.
Brotzen B. . . . Borkendorff .. Chodziesen
Czarnikau. ... 91 Czarn. Hammer 36 Dembowke ... 59 Dobieszewo... 59
30 38 33 20 50
71 Grabionne .. . 72 Grocholin... 48 Hoffstädt.
59 81 87
do.
do.
3½ Jactorowo ... 35 Jwno
do. 23 Lobsens 48 Machlin
Bekan
Die Sammelperiode für die Jahresgesellschaft 1840 beginnt mit dem 2. Jannar desselben Jahres, und wer⸗ den Einzahlungen sowohl bei der unterzeichneten, Di⸗ rection als bei sämmtlichen Agenturen angenommen.
Der Rechenschafts⸗Bericht für das Jahr 1849 wird, nach erfolgter Aufstellung und Reviston, zur öffentli⸗ chen Kenntniß gebracht werden.
Falmierowo . . 1 242 256 257 EA
1000
100 30 Margonin . . .
à1 Nieczuchowo . 100 42 Oleszuo. .. 100% 11 ⁄ Peburte.. 751 à4 Preußendorff.. 50 49 Runowo .. 100 100 do.
100 34 Salm ..
100 71 Samrosczyn 50 82 N 11““ 50 11 Salesch.... 000 41 Seegenfelde 50 420 [ niszkowo.. 25 3 Smogulec
25 35 (Strelitz
200 1386 do
100116 100 42 50 83
28 Tuczkowo.... 37 Kl. Wisseck.. 25 57 do 25 19 Wyrsa 2;d 50 4à42 200 60 do. 500 146 Witoslaw 100 153 do. 8 Sempelko 0
100
ntmachung.
Berlin, den 31. Dezember 1839.
Direction der Preuß. Renten⸗Versicherungs⸗Anstalt.
8 25
25
75
100 100 100 100 50 75 25 50 200 200 50
50
100 100
50 25 75 2 ½ 50 200 100 50
der nach
100
Bekanntmachnng.
In Gemäßheit des §. 8 des Nachtrages zu den Sta⸗ 75 [tuien der Berlin⸗Potsdamer Eisenbahn⸗Gesellschaft wird hierdurch bekannt gemacht, daß zur Verloosung .4 des gedachten Nachtrages zur Amorti⸗ sation bestimmten sogenannten Prioritäts⸗Actien, im Betrage von 6000 Thlr., ein Termin auf den 29. Jannard. J., Vormittags 10 Uhr, im Kon⸗ ferenz⸗Zimmer der unterzeichneten Direction angesetzt worden ist. Es wird den gegenwärtigen Inhabern von Prioritäts⸗Actien anheimgestellt, diesem Termine und der in demselben stattfindenden Verloosung beizuwohnen.
Berlin, den 3. Januar 1840.
““
“ Eisen
Eö
Die Direction der Berlin⸗Potsdamer bahn⸗Gesellschaft.
Bock⸗Verkauf zu Simmenau.
Derselbe findet wie die früheren Jahre am 2. Fe⸗ Von den Thieren wird bis zu Nachmittags 2 Uhr Ein kurzes Av so von entfernt reunden und Kunden acht Tage vorher, würde mir sehr angenehm seyn. Simmenan bei Konstadt, Kreutzburger Kreis, Pro⸗ vinz Schlesien, den 2. Dezember 8 Rudolph Baron von Lüttwitz.
50 bruar 1840 statt. diesem Tage keines weggegeben. erfolgt der Zuschlag. wohnenden
Die unterzeichneten Domintal⸗Besitzer haben von
18390.
. 1000
LEIR11565 „
300 nach den Haupt⸗Rubriken ergiebt. 50] Der erste Band hatte, mit einer einzigen Ausnahme, 800 nur wohlwollenden Recensenten zu begegnen das Glück,
25 welche denselben so warm empfohlen, daß zu hoffen 1000 steht, dieser zweite werde noch vollere Anerkennun 500 finden. Ueber jene Ausnahme erklär, sich der Verf.
50 [des Weiteren in der Vorrede.
500ꝗ Haupt-Inhaltsverzeichniss: II. Buch. Das 200 . 1. Kap. Das Kultus-Personale ins 100 Ganzen und Allgemeinen. 2. K p. Aeufserliche Ge-
25 rechtsame und Erfordernisse des Kultus- Personals.
50 [3. Kap. l)yie Autskleidung der Priester. 4. Kap. Die
AmtsKleidunz des ttohenpriesters. 5. Kap. Die Weibe des Kultus Personals. jll. Buch. Die Kultus- Hamd- lungen. I. Kap. Das pfer im Allsememen. 2. Kap.
Das, Opfer- Materiat und das verfalwen samit bei dec
Darbringung. 3. Kap. Die verschie enen Ogtergat-
tungen. A. Kap. Einzelne besonders m diheirte Opfer-
Handlungen und analoge Ritus. 5. Kap. Die Keiui-
gungen im Allgemeinen. 0. Kap. Die verschiedenen
einzelnen Keinigungen. IV. Buch. Die Kultuszeiten.
1. Kap. Die Kultuszeiten im Allgemeinen. 2. Kap.
Der Sabateyklus. 3. Kap. Die drei Jahresfeste. 4. Kap.
Der Versöhnungstag. — Den Schl fs bildet ein voll
Ständiges alphabetisches Registerüberdie beiden iiände
Ferner ist nun vollständig erschienen:
Die heilige Schrift des Altien und Neuen Pestaments. U'ebersetzt von Dr. W. L. de Wette. In drei Theilen. Dritte verbesserte Auf⸗ lage. gr. Med. Preis auf schönem weißem Druck⸗ papier 4 Thlr., Velinpapier 6 Thlr.
Der Uebersetzer sagt am Schlusse der Vorrede: Schlie
lich wünsche ich von E daß meine Arbeit zur Be⸗
100 förderung des Bibelstudiums und der Bekanntschat
100 mit dem unverfälschten Sinne unserer heil. Schri⸗
25 und somit des geläuterten Christenth ums recht viel bei⸗
100 stragen möge.
500 Im Aeußern ist bei der neuen Ausgabe die Einrich⸗
100 tung getroffen, daß die Anmerkungen an das Ende jedes
100 Bandes verwiesen sind, um im Lesen nicht zu stören.
Heidelberg, im August 1889. J. C. B. Mohr.
1000 41 0 25 25 500 1000 50 25 50 50 75 200 50
50 300 600
50
50
50 400 Mlusikalien-Leih-Institut der Buch., Kunst- und Musikafienhandlung von
Ed. Bote & G. Bock,
Abonnement für 3 Monat 1 Thlr. 15 sgr.; mit der Berechtigung, für den ganzen gezuahlten Be rag Mu- sikalien als Eigenthum zu entnehmen, 3 Thlr. Aus- führlicher Prospekt gratis.
Für Auswäörtige die vortheilbaftesten Bedingungen.
Bei Ludwig Oehmigke in Berlin ist so eden
erschienen:
Liebetrut, Dr. F., Nutzen und Schaden des Brandtweintrinkens. Eine treue, schlichte Belehrung für das Deutsche Volk, den vornehm⸗ sten Abweg zur Verarmung, zum zeitlichen und ewigen Verderben zu vermelden. Sechste Auf⸗ lage. gr. Svv. geh. 23 sgr.
Auch zu haben in Oehmigke’s Buchhandlung⸗
Burgstraße Nr. 8. 1 u“
ür Landwirthe. .G. Schmalz, das Trocknen des Klee's
Dr. H Mit 1 Steindruck⸗p
auf Reiteru I
tafel. gr. 8vo. brosch. 10 sgr. ist so eben in der Arnoldischen Buchhandlung erschie⸗ nen und in allen Buchhandlungen, in Berlin zunächst bei Bechtolb & Hartje, Jägerstr. Nr. 49, zu bekommen.
— —
“
So eben ist bei Carl Hepmann in Berlin, Hei⸗ lige Geiststraße Nr. 7, erschienen und in allen Buch⸗ handlungen zu haben:
Schwangerschaft, Geburr und Wochenbett, ihre Gefahren und deren mögliche Verhütung durch ein naturgemäßes Verfahren. Gebildeten Frauen zugeeignet von Dr. Ad. Lowenstein. 8vo. geh. 10 sgr.
schuldigen Rücksicht enthält diese kleine Schrift in einer edeln und verständlichen Sprache Winke und Rath⸗ schläge, das Verhalten in der bezeichneten so wichtigen Zeitpertode betreffend, welche gebildeten Frauen nicht
Berlin, Jägerstrasse No 42, Ecke der Oberwallstrafse.
Unter Beobachtung der dem weiblichen Zartgefühl
.
2 4
1
ische Staats⸗
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Allgem
Berlin, Freitag den 10teun Jan
3 1“ 28 2* ½ 8n. eeEhe i 2 82 22 1111“*“
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EEE] 1“ 7 1““ BW .
Amtliche Nachrichten. . Kronik des Tages.
Se. Majestat der Koͤnig haben dem Kaiserl. Russischen Obersten und Fluͤgel⸗Adjutanten Sr. Majestat des Kaisers, von Krusenstern, den Rothen Aoöler⸗Orden dritter Klasse zu verlei⸗ hen geruht.
Des Koͤnigs Majestaͤt haben den bisherigen Regierunge⸗ und Forst⸗Assessor von Wedell zum Regierungs⸗ und Forstrath Allergnadigst zu ernennen und die Bestallung daruͤber Allerhöchst⸗ selbst zu vollziehen geruht.
Se. Koͤnigl. Majestaͤt haben den beiden Land und Stadt⸗ gerichts⸗Assessoren Koͤchling in Siegen und Leisten in Frede⸗ burg den Charakter als Land⸗ und Stadtoerichts⸗Raͤthe Allergna⸗ digst zu verleihen geruht.
Der bisherige Ober⸗Landesgerichts⸗Referendarius Sperber zu Koönigsberg in Preußen ist zum Justiz⸗Kommissarius bet den „Untergerichten des Ortelsburger und Reidenburger Kreises, mit Anweisung seines Wohnsitzes in Neidenburg, bestellt worden.
Abgereist: Se. Excellenz der General der Infanterie und kommandirende General des 5ten Armee⸗Corps, von Grolman, nach Peosen. Z1“
Rußland und Polen. Warschau, 5. Jan. Se. Mafestat der Kaiser hat dem Fuͤrsten von Warschau durch ein Reskript seine hohe Zufrieden⸗ heit uͤber die Leitung der Armee⸗Intendantur waͤhrend des Jah⸗ res 1838 zu erkennen gegeben, durch deren wohlberechnete Ge⸗ schaͤftsfuͤhrung dem Reiche bedeutende Summen erspart worden. Der General⸗Lieutenant Graf Stephan Grabowski, Mitglied des Reichsraths, ist auf sein Gesuch durch eine Kaiserliche Ver⸗ ordnung vom 18. v. M. seines Amtes als Minister Staats⸗Se⸗ gretair des Koͤnigreichs Polen enthoben und der Geheimerath Jgnaz Turkull an dessen Stelle zu diesem Posten ernannt worden.
Frankreich.
a 1. Jan. Die Minister scheinen der Adreß⸗ Kommission der Deputirten⸗Kammer nicht alle diejenigen Auf⸗ schluͤsse uͤber die auswaͤrtigen Angelegenheiten gegeben zu haben, die von den Mitgliedern jener Kommission gewuͤnscht wurden. In Bezug auf dae Orientalischen Angelegenheiten ist dies gewiß. Der Marschall Soult hat erklaͤrt, daß er, bei dem gegenwarti⸗ gen Stande der Unterhandlungen, sich auf nahere Explicationen nicht einlassen koͤnne. Der Messager forder nun die Kammer auf, sich um jeden Preis einiges Licht uͤber jene Unterhandlun⸗ En zu schaffen, und begruͤndet die Nothwendigkeit eines solchen
enehmens auf folgende Weise: Wenn man den uns aus ver⸗
schiedenen Auellen zugegangenen Nachrichten glauben soll, so
spielt unser Kabinet gegenwaͤrtig eine seltsame Rolle in den Orientalischen Angelegenheiten. Seine letzte Entschließung waͤre, senen Nachrichten zufolge, schlimmer, als alle diejenigen, die es nacheinander bis zu diesem Augenblicke offenbart habe. Man versichert, daß die Hoͤfe Rußlands, Englands und HOesterreichs uͤbereingekommen sind, unter sich wegen eines Abkommens zwischen der Tuͤrkei und Aegypten zu unterhandeln und daß sich Frankreich damit begnuͤge, ihnen zuzusehen und eine beobachtende Stellung einzunehmen. V —
. Pre Das waͤre in der That ein der Ehre unseres Landes wuͤrdiger Entschluß. Es scheint dies zwar unglaublich; aber dennoch giebt alles, was vorgefallen
daß es Frankreich gebuͤhre, Schiedsrichter uͤber dieselbe zu seyn. Weniger direkt, als jede andere Macht, bei Loͤsung derselben in⸗ teressirt, gab Frankreich eine besondere Buͤrgschaft fuͤr seine Un⸗ parteilichkeit. Sein Anschließen an eine der großen Mächte mußte den Streit beendigen. Jede der Maͤchte suchte seine Allianz; aber anstatt sich mit einer derselben zu verbuͤnden, ist es dem Kabinette gelungen, sie alle gegen sich zu vereinigen. Um bei einer so vortheilhaften Stellung zu einem so beklagenswerthen Resultate zu gelangen, bedurfte es einer merkwuͤrdigen Ungeschick⸗ lichkeit; und dabei kann man nicht sagen, daß die Kammern dem Kabinette die Mittel verweigert haͤtten, seinen Einfuß sicher zu stellen; Alles, was es verlangte, hat man ihm bewilligt. Und weozu bedient sich das Kabiner der ihm so fretgebig eroͤffneten Huͤlfsquellen? Zum Zusehen und zum Abwarten! Es ist unmoglich, daß die Kammern nicht Alles aufbieten sollten, um diesen beunruhtgen⸗ den Zustand der Unterhandlungen aufzuhellen. Es muß nothwendig eine gruͤndliche Debatte uͤber die Orientalische Frage stattfinden. Wir wissen, daß die Pairs⸗Kammer, diese in der Regel so ge⸗ fuͤgige und fuͤr die Regierung so bequeme Kammer sich anschickt, Explicationen und sogar strenge Rechenschaft von dem Kabinette zu verlangen. Es darf hier jedoch nicht der Fall eintreten, daß man sich hinter diplomatische Winkelzuͤge verschanzt, daß man sede Frage mit der uͤblichen Antwort: die Unterhandlungen seyen noch schwebend, abweist. Es giebt allerdings Uinstande, wo das Geheimniß der im Conseil entworsenen Pläne die Bedingung des Erfolges ist. Aber dem ist in diesem Falle nicht so. Die Wirk⸗ samkeit des Ministeriums, auf seine eigenen Kraͤfte beschraͤnkt, hat es in gaͤnzliche Ohnmacht versetzt; das Ministerium wartet ab, d. h. es abdicirt fuͤr Frankreich. Diese Lage ist unertraͤglich. Da das Ministerium nicht den Willen oder die Einsicht gehabt hat, sich einen Plan zu entwerfen, so muͤssen dte Kammern in den Stand ge⸗ setztwerden, ihm ein Benehmen vorzuzeichnen. Diese Einmischung des Parlaments wird kein Hinderniß seyn, sondern sie wird Sraͤrke verlei⸗ hen. Das Kabinet muß die Energie, die es nicht in sich selbst findet, von dem Parlamente verlangen. Dazu ist es aber unum⸗ gaͤnglich nothwendig, daß den Kammern die Aktenstuͤcke vorgelegt werden, die geeignet sind, sie uͤber die gegenwartige Lage aufzu⸗ klaren. Die Pairs⸗Kammer will, wir wiederholen es, eine große Debatte hervorrufen, und die Rednerbuͤhne im Palaste Luxem⸗ burg wird ein maͤchtiges Echo auf der Rednerbuͤhne der Wahl⸗ Kammer finden.“ 1,
Der Koͤnig hat dem Metropolitan⸗Kapitel 12,000 Fr. fuͤr die Bestattung des Erzbischofs von Paris zugesandt.
Der Constitutionnel sagt: „In dem Augenblicke, wo durch den Tod des Herrn von Quelen der wichtigste Erzbischoͤf⸗ liche Stuhl ein Frankreich erledigt worden ist, hielten wir es fuͤr
unsere Pflicht, der Regierung zu rathen, bei ihren Vorschlaͤgen,
in Bezug auf die Besetzung dieser Stelle, einen Pralaten zu waͤhlen, der die Juli⸗Revolution verstanden und angenommen hat. Die legitimistische Partei erhebt hieruͤber ein großes Geschrei. Ist denn, fragt man uns, das Verstehen und das Annehmen der Revolution die erste und einzige Tugend, die man von dem Erz⸗ bischof von Paris verlangt? Nein, erwiedernwir, es ist weder die erste, noch die einzige. Aber diese Tugend, die darin besteht, der Vorschrift des Evangeliums zufolge, der eingefuͤhrten Obrigkeit zu gehorchen, und zu lehren, daß man ihr gäbe, was ihr gebuühret, schließt die an⸗ deren Tugenden nicht aus, die das Attribut und die Ehre der katholischen Geistlichkeit sind. Sie vervollstäͤndigt dieselben, weil sie die Erfuͤllung einer der von dem goͤttlichen Meister vorgeschrie⸗ benen Pflichten ist. Es ist ein verderbliches Beispiel, wenn man sieht, wie das Oberhaupt der Pariser Geistlichkeit, welches in be⸗ ständiger Beruͤhrung mit dem Oberhaupte der weltlichen Gewalt steht, in Bezug auf das letztere im andauernden Zustande der Protestation lebt. Wir verlangen von der Regierung, daß sie Alles rhue, um zu vermeiden, daß dieses Beispiel ferner gegeben werde. Und was wir verlangen, liegt eben so wohl im Interesse der Regierung, als in der Pflicht des Priesters; die Poltrik er⸗ heischt es von der einen, die christliche Moral verlangt es von dem anderen.“ .
fenen Volkshaufens durch die Versicherung zu erregen, daß man ihn wegen seiner politischen Ansichten 23 Mit ihm wurde sein Reisegefaͤhrte, angeblich ein Engläͤnder, so wie die beiden ihn begleitenden Diener, verhaftet. Es heißt, daß Belin die Absicht gehabt habe, in die Dienste Abdel Kader's einzutreten, und ver⸗ schiedene Versuche gemacht haͤtte, Franzoͤsische Soldaten zum De⸗ sertiren zu bewegen.
Unterm 26sten v. M. wird aus Pau gemeldet, daß daselbst am Abend vorher mehrere Spanische Soldaten der Fremden⸗ Legion, die gegenwaͤrtig dort organisirt wird, in der Kaserne eine Meuterei anfingen, so daß die enbeamen einschreiten und fuͤnf der aͤrgsten Laͤrmer ins Gefaͤngniß abfuͤhren mußten; die Meuterer hatten verlangt, daß ihnen ein höherer Sold zugestanden werde.
In einem 88 Artikel giebt heute das Journal des Débats uͤber die Einwohner und die Lage des Chanats Chiwa zahlreiche Details zur Belehrung seiner Leser, und fuͤgt dann hinzu: „Dies ist das Volk, dem Rußland den Krieg er⸗ klaͤrt, um Beleidigungen zu raͤchen, die gewiß in der Wirklichkeit begruͤndet sind. Da indeß Rußland schon seit sehr langer Zeit gerechte Grunde zur Klage hatte, so ist die Vermuthung erlaube, daß sich hinter dieser Expedition politische Beweggruͤnde verber⸗ gen. Wir unsererseits glauben, daß dieser Krieg bestimmt ist, dem moralischen Einflusse, welchen England durch den Einzug seiner siegreichen Armee in die Stadt Kabul erlangt hat, das Ge⸗ gengewicht zu halten. In der That war dieses Ereigniß von der Ae Regierung so sehr gefuͤrchtet, daß im Jahre 18344 Herr Fraser, der sich im Lager des Abbas⸗Mirza befand, beinahe als Kriegsgefangener zuruͤckgehalten worden ware, weil sich das Geruͤcht verbreitet hatte, daß eine Englische Armee uͤber den Indus gegangen wäre, um den Schah Schudscha wieder auf den Thron von Afghanistan zusetzen. Rußland muß daher daran gelegenseyn, auch sei⸗ nerseits Beweise von Stärke zu geben, wenn es nicht viel von seinem Kredite in Teheran verlieren will, und sicherlich wuͤrde die Niederlage der so gefuͤrchteten Chiwaischen Staͤmme vortreff⸗ lich dazu dienen, den Begriff von seiner Macht in den Augen der Perser zu erhoͤhen. ber kann Rußland einen wirklichen Krieg gegen Chiwa 252* Dies ist noch die Frage. Herr Murawiesff, der im Jahre 1819 mit einer Botschaft an den Chan von Chiwa beauftragt war, landete an den Ufern des Kas⸗ pischen Meeres, an der Spitze von 1500 Mann, die bei seiner Ruͤckkehr auf etwa 400 Mann durch Hunger, Durst und Krant⸗ heiten zusammen geschmolzen waren, ohne daß sie ernste Feind⸗ seligkeiten zu bestehen gehabt hätten. Dieser Weg ist daher niche praktikabel und die Nachrichten, welche den General Perowskt von Orenburg abgehen lassen, melden uns wenigstens, daß die Expedition einen anderen Weg einschlagen wird. Wir wollen heute nicht in die Pruͤfung der außerordentlichen Schwieriog⸗ keiten eingehen, welche die Expedition schon von der Rus⸗ sischen Graͤnze ab, daß heißt von Orenburg bis nach der noͤrdlichen Graͤnze von Chiwa, erwarten; wir verweisen diejenigen Personen, die sich fuͤr diesen Gegenstand in⸗ teressiren, an das Buch des Baron von Meyendorf und an das schaͤtzbare Russische Werk, welches Herr Charrière in diesem Au⸗ genblicke unter dem Titel: „Beschreibung der Kirgis⸗Kaissacken“ uͤbersetzt. Indeß machen wir schließlich die Deutschen Journale, die den Abmarsch der von dem General Perowski kommandirten Truppen im Dezember erfolgen lassen, darauf aufmerksam, daß zu dieser Zeit die ganze von der Expeditions⸗Armee zu durchzie⸗ hende Gegend mehrere Fuß hoch mit Schnee bedeckt seyn mußte. (71) Wir nehmen daher noch Anstand, an irgend ernst⸗ liche Bewegungen zu glauben.“
Boͤrse vom 4. Januar. Die gestern begonnenen Ankäaͤufe der Kasse der Depots und Consignationen halten die Course, die sonst eher zum Sinken als zum Steigen geneigt scheinen; denn trotz dieser Ankaͤufe per Cassa sind die Franzoͤsischen Fonds fast zu denselben Coursen auf Ende dieses Monats angeboten. Man fuͤrchtet den Einfluß, den die Debatten in der Kammer gewoͤhn⸗ lich auf die Boͤrse hervorbringen.
Dreux, 2. Jan. Heute, am schmerzlichen Jahrestage des
entweder bei der unterzeichneten General⸗Landschafts⸗ EEIR111“ 50 der Aachener und Münchener Feuer⸗Versicherungs⸗Ge⸗ (dringend genug empfohlen werden können.
Marienwerder, den 16. Dezember 1849.
Direction oder bei einer der vier Westpreußischen Pro⸗ vinzial⸗Landschafts⸗Directionen zu Danzig, Marien⸗ werder, Bromberg oder Schneidemühl gegen einen De⸗ positalschein ad depositum niederzulegen, auch in dem nächstfolgenden, mit dem 1. Juli 1840 beginnenden Zinsenzahlungs⸗Termin die Baarzahlung des Nominal⸗ Betrages dieser gekündigten Pfandbriefe und der un⸗ terdessen fällig gewordenen halbjährigen Zinsen gegen Rückgabe des Depositalscheins in Empfang zu nehmen. Wird die Zahlung nicht am Orte der Deposition, son⸗ dern hier oder bei einer Departements⸗Landschafts⸗Kasse gewünscht, so muß uns solches vier Wochen vor dem Zahlungs⸗Termine angezeigt werden. Werden die hier⸗ nach gekündigten Pfanddriefe nicht spätestens bis zum 15. Mai 1840 der Landschaft eingereicht, so hat der Inhaber nach der Allerhöchsten Kabinets⸗Ordre vom 11. Jull 1838 ad 4 (Gesetzsammlung Nr. 1908) den daraus entstehenden Zinsenverlust sich selbst betzumes⸗ sen und die Einleitung des vorschriftsmäßigen Praäftu⸗ sions⸗Verfahrens unfehlbar zu erwarten.
Königl. Westpreuß. General⸗Landschafts⸗Direclion. Verzeichniß der am 5. Dezember 1839 durchs Loos gezogenen Westpreußischen Pfandbriefe. Namen Be⸗ Namen des trag. des NRr. Guts. 2*⁄% N*r. Guts. 1. Bromberger Departement. 36 Barcin 200] 45 Crummensee FE . 200 30 Dombrowo. 13 Bellno 50 31 [Dombrowken. 16 Beudzmirowice. 200 5 Pziernick.. dg . 100 27 Glogewice . Biechowko 100] 69 Gocanowo.
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1à Gryczlin .. 23 Hansdorff. 29 do. 27 Hintersee.. 5 ½ Hohendorff... 12 Jaguczewice .. 29 Jablonowo ... 19 Kattlewo A. B. D. 35 Keilhoff..... 8 Kittnowo... 47 Konojadi ... 27 Kozirog...
6 Kuczwally. 1““n
—. 200 500
Brzeszuo N50 sS Gollusczpce oᷓ. 600 14 Gosdinin .. Brzenczeck. 100 25 Alt⸗Grabia... Ehroustowo. 50 22 Hammerstein..
50,308]
425 Lautensee.. 22 Leistenau.. 46 do.
50 143 2s Pellno.. ... 187 213
50 200 100
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sellschaft jeder die namhaste Beihülse von Hundert und funfzig Thalern überwiesen erhalten, um damit die Löschanstatten zu verbessern und zu vermehren. Für die richtige Verwendung wird Sorge getragen wer⸗ den, und zum Theil ist es bereits geschehen. Die ge⸗ nannte Gesellschaft aber möge hiermit in unserm wie im Namen aller derer, welche durch jenes Geschenk eine vermehrte Hülfe bei entstebendem Brande erwarten dür⸗ fen, aufrichtigen Dank empfangen. 6n im De⸗
Schönfließ, Friedrichsfelde und Weißensee, zember 1839. 1 1 v. Veltheim. C. v. Treskow. J. H. L. Pistorius. AesMxAAAmüvIEÜEEnEÜEEAeAnrse meK. ex- Bervrxa. a: Literarische Anzeigen.
bbeö11“*“ Von den von Kamptzschen Annalen der Preu⸗ ßischen innern Staatsverwalluung ist jetzt das 2te Heft des Jahrganges 1838 erschienen, welches die Herren Abonnenten hierselbst bei mir in den Vor⸗ mittagsstunden von 10—1 Uhr gefältigst in Empfang nehmen wollen. In den Provinzen wird dasselbe binnen 8 — 14 Tagen zu erhalten sevn. Berlin, am 6. Jannar 1840. b W. Schmidt, 11“ Unter den Linden Nr. 73. EEI1“ Es ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben, in Berlin bei Wm. Besser (Behrenstr. Nr. 44): Symbolik des Mosaischen Kultus von K. C. W. F. Hähr, Dr. der Theologie und Mini- sterial-Rarhk bei der evangelischen Kirechen-Sec- sion des Miuisteriums des Innern in Carlsruhe. Zweiter Band. gr. 8vo. B. Mohr. 46 Bog. XVI S. Preis 3 Thlr. 15 sgr.
IIeidelberg, bei J. C.]
Anacreontis qune feruntur Odaria. Kecensuit Aug. Ferd. Lindau, Dr. Mit Einleitung und Noten in Griechischer Sprache. Oels, 1840. fl. 8vo. Ist durch alle Buchhandlungen bei frankirter n und baarer Zahlung für 10 sgr. (½ Thlr.) von W. zu Oels in Schlesien zu beziehen.
Neueste und billigste Modenzeitungfuͤr 184 Mit dem Januar 1840 erscheint in der Expeditie⸗ des Unterzeichneten und ist daselbst zu haben der zweit Jahrgang des Journals Telegraph von Berlin, eine Zeltschrift für Unterhaltung, Mode Lokfalität und Theater, herausgegeben von R. von Rädern. Von dleser Zeitschrift erscheint alle Woche eine Num mer von einem Bogen Text und einem äußerst fein⸗ gestochenen und sauber kolorirten Modenkupfer. 1 Preis füͤr Berlin ist jährlich 2 Thlr., halbjährlich 1 Tblr vierteljährlich 15 sgr. und monatlich 5 sgr., wofuͤr dies Zeitschrift den hiesigen Interessenten frei ins Haus - endet wird. Außerhalb eer Preis jäh balbjähriich 1 Thlr. 15 sgr., vierteljährlich 22 ½1 sgr. um monatlich 7 ½ gh. Die erste Nummer des Jahres 1840 wolr
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ben! Bei der höchst eleganten Ausstattung dem gediegenen Inhalt und den ausgezeich net schönen Kupfern ist dies zugleich die bil ligste Modenzeitung, welche bis jetzt
5. Kecht in Berlin, Brüderstr. Nr. 2 Wriezen a. d. O. und Fürstenwalde.
Deutschland existirt hat! C.
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Durch zufällige Verhinderungen des Verf. erscheint
Gerloffß
ist der Preis jährlich 3 Thlr.⸗
ist, jenem Geruͤchte eine beunruhigende Wahrscheinlichkeit der That hat das Kabinet vom 12. Mai, w 8 d5h sten Entschluß in diese Sache warf, und” mittelung der Europaischen Maͤchte rieth wem es uͤbereinstimmte, damit geendigt, daß es sich mit Nie manden verstaͤndigen konnte. Es überließ sich darauf der Hoff⸗ nung, diese Angelegenheit ganz allein entwickeln zu koͤnnen; es trat vereinzelt als Vermittler zwischen dem Sußan und dem Sn auf. Es erklaͤrte sich zum Beschuͤtzer der legitimen echte Mehmed Ali's. Ein verderblicher Schutz der eben da⸗ durch, daß er nur von einer einzigen der eingeschrittenen Par⸗ teien bewilligt r8 alle uͤbrigen der wendig machte. Auch wurden deshalb die Di . Empfehlung deene72—. die dem Divan unter aus⸗ ice⸗Koͤnigs durch den gemeinsamen Einfluß 889 worfen. Da das Kabinet vom 12. Nanf nh enceen keit seiner Anstrengungen ersah, so faßte es nichts mehr zu thun, sondern zuzusehen und abzuwarten ist die letzte Phase seiner schwankenden Politik. spielt Frankreich in der Welt, wenn es wahrend unsere Gegner berathschlagen!
In welches sich ohne fe⸗ welches zu einer Ver⸗ ohne zu wissen, mit
ieraus die Nutzlostag⸗
t Welche Rolle zusteht und abwartet, Man kann uns einwen⸗
den, daß, sobald die Maͤchte einen Entschluß gefaßt haben wer⸗
den, unser Kabinet dann immer noch thun Das ist eine traurige Ausflucht. Wenn wir den Konferenzen bei⸗ wohnen, wenn wir uns direkt in diese Angelegenheit gemischt haben, dann sollen wir uns freiwillig des Rechts begeben, unsern Einfluß auf die Unterhandlungen auszuuͤben? Und koͤnnen wir hoffen, einen einmal von den drei Maͤchten gefaßten Entschluß durch unser Vero ruͤckgaͤngig zu machen? Ist es hundert Mal leichter, sich einem Plane waͤhrend der Er⸗ oͤrterung zu widersetzen, als die Ausfuͤhrung ten Entschlusses zu verhindern? Es ist wendig, daß die Kammern klar in Kabinet auf eine so seltsame Weise
könne, was es wolle.
durchaus noth⸗
Aegyptischen Sache ab⸗
uͤberreichten Vorschlaͤge des Hoͤfe ver⸗
den großen Entschluß, Dies
nicht eines gefaß⸗ einer Sache sehen, die das
en 1 verdorben zu haben scheint. eines fremden Ordens, verhaftet worden sey. Als jene Orientalische Frage sich eröͤffnete, da sagte Jedermann, haften Widerstand und suchte die
Im Laufe des gestrigen Tages verbreitete sich das Geruͤcht,
daß das Halsuͤbel des Herzogs von Nemours einen ernsteren
Charakter angenommen habe. Dieser Nachricht widerspricht wohl am besten die zahlreiche Gesellschaft, welche sich gestern Abend in den Saͤlen der Tuilerieen versammelte.
Der Messager meldet, daß das Kolonial⸗Conseil der In⸗ sel Bourbon aufgeloͤst werden wuͤrde, weil es bei dem Gouver⸗ neur entschieden gegen jede Maßregel protestirt habe, die auf Ab⸗ schaffung der Sklaverei abziele.
Lord Brougham hat gestern auf die Nachricht von der ge⸗ faͤhrlichen Erkrankung seiner Mutter eiligst Paris verlassen.
Einer ziemlich verbreiteten Meinung zufolge, bezieht Meh⸗ med Ali schon seit laͤngerer Zeit von Frankreich geheime Subsi⸗ dien, die auf die dringenden Vorstellungen bewilligt worden seyn sollen, daß er die Ausgaben fuͤr die Osmanische Flotte nicht al⸗
lein zu tragen im Stande sey, und sich folglich, in Ermangelung
der so noͤthigen Unterstuͤtzung, in die Nothwendigkeit versetzt se
hen duͤrfte, Zugestaͤndnisse zu machen, welche Frankreichs politi⸗
schen Interessen eben so entgegen seyn wuͤrden, wie seinen eigenen.
Es sind im Laufe des verflossenen Jahres bei dem hiesigen Handels⸗Gerichte 1013 Fallit⸗Erklärungen eingegangen, und zwar im Januar 58, im Februar 68, im Maͤrz 790, im April Ni, im Mat 86, im Juni 90, im Juli 91, im August 107, im Sep⸗ tember Ii, im Oktober 103, im November 79, und im Dezem⸗ ber 78. Die verschiedenen Passiva jener 1013 Bankerotte belau⸗ fen sich auf mehr als 60 Millionen Fr.
Es wird in Paris ein neues legitimistisches Journal unter dem Titel le Conservateur erscheinen. Haupt⸗Redactcur dessel⸗ ben wird Herr von Briant seyn.
Aus Toulouse wird berichtet, daß daselbst am 28sten v. M.
Todes der Prinzessin Marie, Herzogin von Wuͤrttemberg, langte die Koͤnigin, in Begleitung der Prinzessin Clementine und der Herzoge von Aumale, Montpensier und Wuͤrttemberg in unsern Mauern an. Es fand ein Trauer⸗Gottesdienst statt, dem die Koͤnigin mit ihrer ganzen Begleitung beiwohnte. Nach dieser Feierlichkeit stiegen Ihre Majestat und die Mitglieder der Koͤ⸗ niglichen Familie in das Gewoͤlbe hinab, in welchem die Prin⸗ essin Marie beigesetzt worden ist. Nach diesem schmerzlichen Auftritte empfing die Koͤnigin die Behoͤrden der Stadt, die ihr aufs neue das schmerzlichste Beileid ausdruͤckten, und Ihre Ma
sjestät kehrte darauf, nachdem sie 1200 Fr. unter die Armen aus⸗
getheilt hatte, nach Paris zuruͤck.
ein gewisser Belin, der von Bordeaux kam und nach Afrika gehen wollte, um dort Dienste zu nehmen, in Folge eines telegraphischen Befehls von Paris aus, angeblich wegen unbefugter Tragung Belin leisteie leb⸗ Theilnahme eines herbeigelau⸗
— Die Augsburger Allgemeine Zeitung enthält nach⸗ stehendes Schreiben aus Toulon vom 2J. Dezember: „Aus Algier sind keine neueren Berichte als die vom 21. Dezember eingetroffen. Folgendes Schreiben eines Ofstziers vom 2lsten in mir mitgetheilt worden: „„Noch immer ist in unserer Lase keine sehr bemerkbare Besserung eingetreten. Die Grundstuͤcke der Europäͤer in der Metidscha sind mit Ausnahme von zwei großen Landguͤtern verheert. Die Kolonisten haben sich nach Al⸗ gier und in die Lager gefluͤchtet, wo die Verwaltung fuͤr thre Be⸗ duͤrfnisse sorat. Die Araber behaupten sich fortwaͤhrend in de Metidscha und greifen sogar die Waffenplaͤͤtze im Sahel an. Alles, was man durch die Ankunft der Verstärkungen erlange hat, beschraͤnkt sich auf die Moͤglichkeit, die entferntesten Lager ohne Gefahr zu verproviantiren. Noch nie hat man mit so gro⸗ ßer Macht so wenig ausgerichtet. Der Marschall Valbe hat 18,000 Mann und konnte damit die Araber noch nicht aus der Metidscha verjagen. Vergebens denkt man uͤber die Taktik des Gouverneurs nach, Niemand kann seinen Plan errathen. Ich meinerseits glaube, daß er gar keinen Plan hat. Er verfuͤgt uͤber sehr viele Truppen und ergreift doch nicht die Offensive, sa er sucht nicht einmal die drei Ausgaͤnge der Ebene den eingedrun⸗ genen Beduinen zu versperren, welchen dann der Weg zur Flucht abgeschnitten waͤre, und die man durch mobfle Kolonnen bis auf