1840 / 37 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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zu koͤnnen, daß, wenn dieser Staarsmann wieder an der 8ꝙ der Regierung staͤnde, die konservative Parei nur Ehne 3 an bilden uUnd alle von ihrem Fuͤhrer vorzuschlagende Fesere immig unterstuͤten werde. Lord Howick, der sich hierauf er⸗ ob, machte sich besonders dadurch bemerkbar 89 e&r die Gelegenheit fuͤr passend hielt, die Gruͤnde 42 88. aus dem Ministerium darzulegen und unter denselben voranzuste

jen, daß er nicht Mitalied des Kabinets habe bleiben köͤnnen, 11, b

wen er uͤber die Mittel, deren sich dasselbe zur Ausfuͤhrung seiner Gerundsaͤhe habe bedienen wollen, nicht einverstanden gewesen. Er sey, sagte er, ein Freund fortschreitender Reformen in Gesetzen und Institutionen, aber Versuchen mit ferneren Aenderungen in der Konstituirung der Legislatur selbst koͤnne er nicht beipflichten. Sehr auffallen mußte es hiernach, daß er am Schluß seiner Rede doch erklaͤrte, er werde in der vorliegenden Frage mit den Mi⸗ nistern stimmen, weil er ihre politischen Grundprinzipien theile. Sir James Graham, der sodann das Wort nahm, ging wie⸗ der in eine sehr detaillirte Kritik der ganzen Verfahruüngsweise des Ministeriums ein und fand dasselbe jedes Vergehens und Irrthums schuldig, wodurch ein Ministerium sich der Fuͤhrung des Staatsruders unwuͤrdig machen koͤnne. Herr Marcaulay, der neue Kriegs⸗Minister, uͤbernahm die Vertheidigung seiner jetzigen Kollegen gegen diese Vorwuͤrfe, und die Debatte wurde dann wiederum vertagt.

Unterhaus. Sitzung vom 30. Januar. In der heuti⸗ gen Sihung kuͤndigte Lord Stanley eine Bill zur Verbesserung des Irlaͤndischen Gesetzes uͤber die Waͤhler⸗Registrirung an. Hierauf schritt man sogleich wieder zur Fortsetzung der Debatten uͤber die Bullersche Motion, welche auch an diesem Abend nicht deendigt wurden. Die bedeutendsten Redner, die heute gegen das

Ministerium sprachen, waren Lord Powerscourt und Lord

Stanley. „Was auch das Resultat dieser Debatte seyn mag“, sagte Lord Stanley unter Anderem, „mag sich eine Majoritaͤt von 5 oder von 30 Stimmen fuͤr das Ministerium erklaͤren, dies gilt mir gleich; von großer Wichtigkeit bleibt es immer, daß gleich beim Beginn der Session die Parteien unverhuͤllt vor das Land treten, und daß das Land erfaͤhrt, aus welchen Gruͤnden und durch wessen Beistand das Ministerium eine solche duͤrftige Ma⸗ joritaͤt im Unterhause fuͤr sich hat, und mit welchen Erwartun⸗ gen es am Ruder erhalten wird, ohne doch die erfordorliche Macht um Raogieren zu haben.“ Vertheidigt wurde die Politik des

dinisteriums am nachdruͤcklichsten von dem Unter⸗Staats⸗Se⸗ cretair des Innern, Herrn Fox Maule, und von dem Dissen⸗ tor, Herrn Ward. Nach Lord Stanley’'s Rede vertagte sich das Haus, und am folgenden Abend wird Lord Morpeth, Secretair fuͤr Irland, die Diskussion wieder aufnehmen.

London, 31. Jan. Vorgestern fuͤhrte die Koͤnigin den Vorsitz in einer Geheimeraths⸗Versammlung, in welcher die Liste

der Sheriffs der Englischen Grasschaften fuͤr dieses Jahr zusam⸗

mengestellt und Lord Wenlock als Lord⸗Lieutenant des öoͤstlichen Bezirks der Grafschaft York, an Stelle des Grafen von Carlisle, der seine Entlassung genommen hat, vereidigt wurde.

Der Verlauf der Debatte uͤber die Bullersche Motion ver⸗ anlaßt die Morning Chronicle zu folgenden Bemerkungen:

„Zweierlei muß bei dieser Debatte dem Publikum auffallen; ein⸗

mal,

daß die von den Tory⸗Rednern bei den Volks⸗Versamm⸗ lungen am meisten benutzten Gegenstaͤnde völlig mit Stillschwei⸗ en uͤbergangen werden. Es gab da keine Auseinandersetzungen Fber die Grausamkeit des neuen Armen⸗Gesetzes, keine Anspie⸗ lungen auf die gezwungene Abdankung Jakob'’s II., kein Aufstöoͤ⸗

ren der Asche der Lady Flora Hastings, keine Denunciationen

der Koͤniglichen Unfaͤhigkeit, die Tugend vom Laster zu unter⸗ scheiden, keine Angriffe auf die Emancipation der Katholiken, keine Verschlaͤge, Irland mittelst Bajonnette und Kanonen zu bekehren. Der zweite auffallende Zug dieser Debatte war, mit

Ausnahme zweier besonderen Faͤlle, der Mangel eines selbst negativen

Zeichens einer verstaͤndlichen

ory⸗Politik. Die einzigen praktischen Punkte, in Betreff deren eine Annaͤherung zur Uebereinstimmung unter der Opposition stattfindet, sind, daß die Presse und die öͤffentlichen Versammlungen einigen neuen Beschraͤnkungen unter⸗ worfen werden sollen. Auf diese Weise wuͤrden sie mit dem Chartismus verfahren seyn, und ein solches Verfahren von Sei⸗ ten des bestehenden Ministeriums wuͤrde ihnen Vertrauen zu demselben gegeben haben. Sie moͤchten gern gegen dergleichen Vereine die in Verfall gekommenen Gewalten wieder geltend machen, welche der Bischof von Exeter gegen den Socialtsmus erbeirief. Wir fragen aber, ob wohl das Volk im Allgemeinen olche Furcht vor dem Chartismus hat, daß es Knebel und Fes⸗ seln wuͤnscht und alles Vertrauen zu einer jeden Regierung auf⸗ ziebt, welche dergleichen Vereine nicht beschraͤnken will?“

Die Times will entdeckt haben, daß man bei der Natura⸗ lisations⸗Bill fuͤr den Prinzen Albrecht nach einem Pracedenz⸗ Beispiel aus der Regierung von Maria und Phtllipp gesucht

8 vn und den Rang und die Stellung, welche dem Prinzen,

als Gemahl der Koͤnigin, einzuraͤumen waren, danach zu reguli⸗

ren; sie bemerkt dabei, mit einem Seitenblick auf den jetzigen

ionen mit Verachtun

Fall, * sich waͤhrend jener Regierung fortwaͤhrend die Absicht bei der Koͤnigin und ihren Rathgebern gezeigt habe, mit Ueber⸗ gehung der Prinzessin, nachmaligen Koͤntgin Elisabeth, die Krone auf Philipy zu uͤbertragen und England unter Spaniens Joch zu bringen. Der ministerielle Globe weist diese Insinua⸗ 1 und Spott zuruͤck.

Es heißt, Lord Alfred Paget wolle sein Amt als Stallmeister der Koͤnigin niederlegen, und er solle zum Stallmeister des Prin⸗ zen Albrecht, mit einem Gehalte von 1500 Pfd., ernannt werden.

Eine in Glasgow zirkulirende Petition zur Unte uͤtzung des Bullerschen Antrages zahlte am Montag bereits 4500 Um⸗

Se . Der hiesige Courier haͤlt auch bereits die Ersetzung des Grafen Sebastiant durch Herrn Gutzot fuͤr ganz 8 1 b Der Lord⸗Mayor hat auf den 5. Februar eine oͤffentliche Versammlung in Guildhall zusammenberufen, um die Frage we⸗ gen der Korn⸗Gesetze in Erwägung zu ziehen. Was die Privilegiensache des Unterhauses betrifft, so hat Sir William Gosset, der Poltzei⸗Beamte des Unterhauses die Verhaftung der beiden Sheriffs vor dem Gerichtshofe der Quten's Bench mit einer von dem Sprecher des Hauses unterzeichneten Bescheinigung gerechtfertigt, worin gesagt war, daß, weil William Evans und John Wheelton eine Verletzung der Privilegien des Unterhauses begangen, von dem Hause beschlossen sey, sie dem Gewahrsam seines Polizei⸗ Beamten zu uͤbergeben und sie dort so lange festhalten zu lassen, als dem Hause beliebe, und daß der Sprecher seinen Befehl dem⸗ gemäaͤß ausfertigen solle. Dieses Dokument griff der Anwalt der beiden Sheriffs mit verschiedenen Gruͤnden an, das Gericht ging indessen nicht darauf ein, sondern erklaͤrte, wie schon gemeldet, daß die Sheriffs im Gewahrsam bleiben muͤßten. Der Ober⸗ richter Lord Denman motivirte diese Entscheidung in einer Rede, deren Haupt⸗Argument darin be

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die Sheriffs haͤtten sich eines Pnhen schul⸗ dig gemacht, die Verantwortlichkeit fuͤr diesen Umstand auf sich nehme und es daher dem Gerichte nicht zukomme, Zweifel dar⸗ über zu äußern und den Grund weiter zu pruͤfen. Ein Anderes wuͤrde es seyn, wenn das Unterhaus die Gruͤnde seiner Behaup⸗ tung angefuͤhrt haͤtte, dann wuͤrde das Gericht dieselben auch zu pruͤfen haben. Seitdem ist dieser Streit nicht wesentlich von der Stelle geruͤckt. Der Gemeinde⸗Rath will jetzt zu Gunsten der Sheriffs eine Petition an das Unterhaus einreichen. 8. die Queen's Bench nunmehr den Sboiß⸗ den peremtorischen efehl zugehen lassen, die abgepfaͤndete Geldsumme, die sich doch noch in ihren Haͤnden befindet, an Herrn Stockdale auszuzahlen. Das Schatzkammergericht hat nun seine Entscheidung uͤber die formelle Einrede in der Angelegenheit der in Monmouth zum Tode verurtheilten Chartisten abgegeben, dieselbe jedoch in zwei Theile zerfaͤllt. Es haben sich d Stimmen gegen 6 dafuͤr aus⸗ . daß die Zeugenliste den Angeklagten nicht den gesetz⸗ lichen Vorschriften gemaͤß uͤbergeben worden sey, und daß die Einrede daher fuͤr rechtsbegruͤndet zu betrachten waͤre, wenn die Angeklagten sie vor dem Beginn der Vertheidigung angebracht haͤtten; uͤber diesen zweiten Punkt aber, ob die Angeklagten sie vor dem Beginn der Vertheidigung haͤtten vorbringen muͤssen, wurde noch besonders abgestimmt, und es erkläͤrten sich 9 Stim⸗ men fuͤr Bejahung der Frage und 6 fuͤr die Verneinung, so daß also die Einrede verworfen ist, da die Mehrheit der Richter sie war fuͤr rechtsbegruͤndet, aber auch nicht fuͤr rechtzeitig vorge racht erklärt hat. Die Times meint nun oder fuͤrchtet viel⸗ mehr, wie sie sich ausdruͤckt, daß dieser Konflikt der Ansichten den Angeklagten wenigstens das Leben retten werde. Die Kommission, welche in einer oͤffentlichen Versammlung damit beauftragt wurde, die Petitionen zu Gunsten Frost’s und der anderen in Monmouth verurtheilten Chartisten zu beaufsich⸗ tigen, hat vorgestern Nachmittag eine Deputation an Lord Nor⸗ manby abgeschickt, um zu fragen, welches der spaͤteste Termin sey, wo er noch Petitionen an die Koͤnigin in Bezug auf die Milderung des Urtheils jener Ungluͤcklichen annehmen koͤnne. Die Deputation wurde von dem Unter⸗Staatssecretair Herrn Phil⸗ lips empfangen, der sie benachrichtigte, daß die Hinrichtung am naͤchsten Sonnabend haͤtte stattfinden sollen, daß dieselbe aber auf⸗ geschoben worden, und daß daher noch bis Sonnabend Morgen Petitionen eingereicht werden koͤnnten. Zu Bradford befuͤrchtete man am Sonntag Abend wieder einen Chartisten⸗Aufruhr; es waren daher Truppen dorthin be⸗ ordert worden, die mit der Polizei vereint die ganze Nacht uͤber durch die Straßen patrouillirten. Acht verdächtige Individuen wurden verhaftet, und man fand an verschiedenen Orten allerlei Waffen und Zuͤndstoff versteckt, woraus man schloß, daß die Chartisten die Stadt haͤtten in Brand stecken wollen. Im Juni soll in London ein Kongreß zur Berathung uͤber die zweckmaͤßigsten Maßregeln zur Abschaffung der Skladerei ge⸗ halten werden, zu welchem Abgeordnete aus Frankreich und Ja⸗ maika erwartet werden. 1 Im Getraide ist am letzten Markttage nicht viel umgesetzt worden. Von Weizen war in der vorigen Woche uͤberhaupt we⸗ nig angekommen, und dies Wenige von so ungenuͤgender Be⸗ schaffenheit, daß es schwer zu den letzten Preisen verkauft werden konnte. Die Preise von fremdem Weizen hielten sich fest. Es sind Zeitungen vom Vorgebirge der guten Hoff⸗ nung bis zum 5. Dezember angekommen, die naͤhere Nachrich⸗ ten uͤber die Ereignisse in Port Natal enthalten. Es war dort eine oͤf⸗ fentliche Versammlung gehalten worden, welcher der Komman⸗ dant und andere Offiziere, so wie mehrere angesehene Einwohner beiwohnten, um ssich uͤber die in dem „Grahams Town Jour⸗ nal“ enthaltene Nachricht, daß ein Theil des Kolonie⸗Landes an Englische Emigranten verkauft worden sey, die es bald in Besitz nehmen wuͤrden, zu berathen Diese Nachricht erregte großes Aufsehen, und die Versammlung beschloß, daß die ohne Geneh⸗ migung in Port Natal ankommenden Emigranten als Feinde be⸗ trachtet werden sollten, daß, wenn sie eine Militair⸗Macht bei sich haͤttin, die jeden Widerstand unmoͤglich mache, die Bewoh⸗ ner sich in die Wäͤlder, Berge und Kloofs, welche die Bat umgeben, zuruͤckziehen, dort sich in einzelnen kleinen Trupps wie die unterdrüͤckten Spanier vertheidigen uUnd nach dem Grund⸗ satze des Don Carlos weder Pardon geben noch nehmen sollten, bis sie ihr Eigenthum wieder gewonnen haͤtten. Die Komman⸗ danten und Capitaine der bewaffneten Buͤrger sollten in Bezug auf die Theilung und das Kommando der Streitkraͤfte zu Rathe gezogen und Vorraͤthe von geschlachtetem Vieh so wie von ande⸗ ren Lebensmitteln und Munition an verschiedenen Orten nieder⸗ gelegt werden, um einem Posten von 40 Mann zur Bewachung der unterworfenen Kaffern zum Unterhalt zu dienen. Diese Be⸗ schluͤsse wurden foͤrmlich angenommen und von den Behoͤrden unterschrieben, so daß die Kolonie faktisch unabhaͤngig ist vom Cap und von England, wie es die Hollaͤndischen Bauern von Anfang an erklaͤrten. Briefe aus Trinidad vom 14. Dezember melden, daß die Einwohner dieser Insel dem Parlamente eine Petition in Bezug auf die Gleichstellung der Zucker⸗Zöͤlle uͤberreichen wollten, und daß sie darin erklaͤrten, daß, wenn nicht der Verbrauch des Sklaven⸗Zuckers in Großbritanien waͤre, sie allein, und zwar mit einem Drittel weniger Abeit, als auf den uͤbrigen Westindischen Kolonieen, so viel Zucker produziren köͤnnten, als Großbritanien beduͤrfe. Die Briefe erwaäͤhnen auch der Ankunft vieler Einwan⸗ derer aus Frankreich, den Vereinigten Staaten und den kleineren Westindischen Inseln. Die Amerikanischen Einwanderer sollen wei bis dreimal so viel arbeiten, wie die Arbeiter der Insel Vemmidad. Die dortigen Zeitungen enthalten einen Bericht uͤber eine am 22. November daselbst stattgehabte Beeens, in welcher beschlossen wurde, gegen die Maßregel, Trinidad unter den Gouverneur von Barbados zu stellen, auch unter Anderem deshalb zu protestiren, weil die Petition . Gunsten jener Maß⸗ regel nicht die wahren Gesinnungen der farbigen Bevoͤlkerung aus⸗ druͤcke. Es ist diese Aeußerung deshalb von Interesse, weil sie beweist, daß die Bevölkerung beider Farben in gutem Verneh⸗ men lebt. Niederlande.

Aus dem Haag, I. Febr. Durch eine Koͤnigl. Verfuͤgung find neuerdings beim Heere ansehnliche Ersparnisse eingefuͤhrt worden. So sind unter Anderm sämmtliche Musik⸗Corps bei al⸗ len Regimentern mit Ausnahme der Grenadiere entlassen wor⸗ den. Mehrere Stabs⸗Offiziere sind auf den Nichtaktivitaͤts⸗Etat hlen und bei dem Grenadier⸗Corps sind die Werbungen auf

eiwillige Rekruti r worden. 5 g ekrutirung LenI Koͤnlichen Hoheit des Prin⸗

bei welcher man saͤmmtliche

Vorgestern war im Palais S en Friedrich eine glaͤnzende Soirée, itglieder der Königlichen Famille bemerktt. 8n Beigten. 1u““

Bruͤssel, 31. Jan. In der Repraͤsentanten⸗ Kammer

daß das Unterhans, indem

wurde gestern das Kapitel des Budgets über Kuͤnste und Wis⸗

von Sachsen⸗Koburg in unseren Mauern.

Die im hen, welcher, nach

senschaften distutirt. Herr van Brouckere legte die vor, welche 30,000 Fr. als Belohnung fuͤr Belgische Literaten und Komponisten verlangt. Die Central⸗Section ist nicht dafuͤr, ermahnt jedoch die Regierung, jede Gelegenheit zu ergreifen, die Literatur zu unterstuͤtzen. Herr Dumortier bemerkte, so lange der Nachdruc⸗ erlaubt sey, der nur einige Drucker bereichere, muͤsse die National⸗Literatur erliegen. Herr Lebeau wiederholte, was kuͤrzlich bereits Herr van Brouckere gesagt hatte, naͤmlich die Klagen der Franzoͤsischen Schriftsteller uͤber den Belgischen Nach⸗ druck seyen uͤbertrieben; uͤberdies habe Frankreich keinen Grund, sich zu beschweren, da es selbst die Englischen und Deutschen Werke nachdrucke.“ Der Nachdruck bereichere aber nicht bloß ein Paar Drucker, sondern beschaͤftige viele Arbeiter, Papter⸗ Fabrikanten ꝛc. Die fuͤr die National⸗Feste verlangten 50,000 Fr. wurden auf 30,000 reduzirt.

Bei Hofe wird ein glaͤnzendes Fest zu Ehren des Prinzen von Koburg stattsinden. Herr Masui, Direktor der Essenbahn, ist nach Luͤttich gegangen, um ein Spezial⸗Convoy fuͤr die Prin⸗ zen einzurichten. In Brüssel wird die ganze Garnison Unter Waffen treten, und ein Spalier bis zum Schlosse bilden. Die Kavallerie wird dem Prinzen entgegenziehen.

Der Italiaͤnische Fluͤchtling Bramani, der seit 3 Jahren in I wohnt, hat Befehl erhalten, unverzuͤglich Belgien zu ver⸗ lassen. Die im diesjaͤhrigen Budget bewilligte Summe fuͤr den Kultus der katholischen Kirche belaͤuft sich auf 3,906,047 Fr.,

wozu noch 560,000 Fr. fuͤr Pensionen an Geistliche kommen. Das Journal de Liege hebi es als ein beachtenswerthes Mo⸗ ment hervor, daß die liberale Partei, der von ihren Gegnern so haͤufig der Vorwurf gemacht wird, daß sie die katholische Kirche verfolge, gegen die Bewilligung jener Summen weder in der Repraͤsentanten⸗Kammer noch in den oͤffentlichen Blaͤttern ein Wort geaͤußert habe.

Luͤttich, 1. Febr. Gestern um 10 ½ Uhr Abends verkuͤn⸗ digte der Donner der Kanonen die Ankunft des Prinzen Albrecht Der regierende Her⸗ zog, der Erbprinz und Prinz Ferdinand von Sachsen⸗Koburg, so wie Lord Torrington und Oberst Grey trafen gleichfalls hier ein. Heute fruͤh machten saͤmmtliche Behoͤrden der Stadt, so wie der Rektor und eine Deputation der Universitat dem Prin⸗ zen ihre Aufwartung. Um zehn Uhr fuhren die Reisenden auf der Eisenbahn mit einem dazu in Bereitschaft stehenden Spezial⸗ Convoy nach Bruͤssel weiter.

Schweden und Norwegen. Stockholm, 25. Jan. Heute wurde der Reichstag durch Se. Majestaͤt den Koͤnig mittelst folgender Rede eroͤffnet: „Meine Herren! Dreißig Jahre sind nunmehr verflossen, Schweden, durch Katastrephen erdrückt, die in den Jahrbüchern der Völker bekannt sind, seine Blicke auf Männer wandte, die es für fähig hielt, nicht allein das Land wieder zu heben, sondern auch ihm wieder den Rang zu verschaffen, von welchem es herabgesunken war. Will man gerecht seyn und seinem Vaterlande gut dienen, so muß jeder sich dessen Geschichte gut ins Gedächtniß rufen. Lesen wir die unfrige seit anderthalb Jahrhunderten, so finden wir in derselben heilsame Lehren. Als Karl NXlIlII. sich bereit erklärte, die drückende Bürde der Regierung u übernehmen, rettete er die Trümmer des Königreiches und verhin⸗ 18. den gänzlichen Untergang desselben. Der damals mit so großen Opfern an Menschen und Geld erkaufte Friede war von kurzer Dauer. Zwei Jahre darauf wollte eine übergewaltige Macht diesen ganzen Tbeil des Nordens seiner Obmacht unterwerfen. Karl XIII. wies diese Botmäßigkeit zurück, wie es die Bedrängniß der Nation nicht allein ihm, sondern auch seiner Regierung zum Gesetz machte. Ohne Heer, ohne Waffen, ohne Finanzen, ohne 1— Beistande der Porsehung, sprach seiner Weigerung der schwachen Be⸗ völkerung, die Schweden noch zählte, Muth ein. Als Adoptivsohn des Königs, als Erbe seiner Rechte und erster Vertheidiger der Nation, habe Ich seine Politik besolgt, die mit dem Fortbestehen beider Reiche wesenilich verknüpft ist. Die redliche Entwickelung dieser Politik, wo⸗ für die Reichsstände in Masse im Jahre 1815 dem hochseligen König und Mir Dank abstatteten, hat der Halbinsel ein 4—ö des Friedens und des Gedeihens geschenkt, den Werth unseres haupt⸗ sächlichsten Ausfuhr⸗Artikels, des Eisens, um mehr als das Doppelte erhöht und unermeßliche Hülfsauellen erschaffen, die in diesem Augen⸗ blick disponibel sind, wie der Ihnen vorzulegende Bericht darthun wird. Sie werden daraus mit Befriedigung ersehen, daß Unsere Mittel Uns der Nothwendigkeit einer Vermehrung der Bewilligungen, um die Bedürf⸗ nisse des Staatsdienstes zu decken, überheben. Sie werden auch in derselben Aussicht zur Herabsetzung der Abgaben finden, besonders solcher, die so lange anf dem Landbau gelastet. Endlich werden sie sich durch den Anblick der Ueber⸗ sicht der von 1810 bis 1837 in Schweden ausgeführten Arbeiten über⸗ zeugen, daß sie eine Summe von mehr als 15 ½ Millionen Bankrthlr. etragen, obgleich mehrere auf den Boden gelegte Lasten aufgehoben werden. Alle diese Vortheile verdanken wir dem Zustande auswärti⸗ gen und inneren Friedens, mit dem die Gottheit uns gesegnet. Diese lückliche Lage stören, hieße das Daseyn des Vaterlandes in Frage stel⸗ en, sich den Wechselfällen und Gefahren der Kämpfe aussetzen; es hieße auch die Gewissenhaftigkeit des politischen Eides verletzen und eine Fluth von Leiden über das Land herbeiziehen.“

„Der Elementar⸗Unterricht ist Gegenstand einer aufmerksamen Sorg⸗ falt von Seiten der Regierung und der Priesterschaft gewesen. Von 1009 und 377 umherziehenden Schullehrern im König⸗ reiche find drei Viertheile seit 1811 bestellt worden. Der (ifer der Geistlichkeit und der frommen Gemüther hat Meine Dankbarkeit erregt. Ich rechne auf die Mitwirkung sämmtlicher Stände, um 1200 Pfar⸗ fen mit diesen Institutionen zu dotiren, welche nicht allein fuͤr die re⸗ ligiöse und polstische Moral, sondern auch für das Glück der amilien und den Ruhm des Baterlandes in so hohem Grade wesentlich sind.

„Die Aufhebung der Reserre⸗Magazine, welche angelegt waren, um die verderblichen Folgen der Mißärndten b vermindern, hat die Regierung in Besorgnisse versetzt, die nicht zur Henüge gewürdigt wor⸗ den. Sie werden unstreitig einsehen, daß diese Besorgnisse künftig von den beiden ersten Staats⸗Gewalten getheilt werden müssen. Um die Bevölkerung vor einer leicht zu besentigenden Geißel zu bewahren, soll eine eigene Botschaft an Sie pechtet äEE 8 n 8 zt. 0 1 eder vorsichtigen Verwaltung erheischt r v 5

ie Bewohner der Halbinsel vermindert lande 285 Umerhän zu fuchen, den der heimische Boden ihnen ver⸗

sagte.“ 8 S 8

ollhätta⸗Kanal, dessen Dimensionen denen des Götha Ka⸗ üb- 2. so daß die Schifffahrt zwischen der Nord⸗ und Osi⸗ see gehemmt war, soll gleiche Breite und Tiefe mit letzterem erhalten.

re 1838 begonnenen Arbeiten sind zu einem Punkte gedie⸗ 8 Ablauf von 4 bis 5 Jahren höchstens, die Beendi⸗

gung dieses für Schifffahrt und Handel so nothwendigen Communica⸗

sions⸗Weges hoffen läßt.“

„Das Heer, unermüdlich und stets bereit, der Stimme der Pflicht, des einheimischen und auswärtigen Ruhmes zu folgen, gehorcht nach wie vor dieser Stimme, um dahin zu eilen, wo der Boden seine Arme in Anspruch nimmt, und überall, wo das Vaterland seiner bedürfen wird. Was dieses Heer geleistet, werden Sie aus den Ihnen vorzule⸗ genden Tabellen ersehen.“

Entwürse zur Veränderung unserer Repräsentation sind seit meh⸗ reren Jahren in Umlauf gesetzt und Bittschriften, in denen Ich ersucht war, die Regierungsferm des Staats zu verändern, vor dem Ausein⸗ andergehen des letzten Reichstages an Mich gerichtet worden. Das Grundgesetz hat die Art und Weise bestimmt, in welcher Veränderun⸗

jelligt werden müssen, und unter Nachachtung desselben

2 .“ etitio

ilitair⸗Verwaltung, aber unter dem

Gb mehr noch ihre materiellen Revolutionen Eu

1 Ich die von den Reichsständen Mir vorzulegenden Vorschläge mit dem Interesse und dem Eifer prü⸗ fen werde, die eine Sache von solcher Wlchtigkeit erheischt. Alles, was das Glück und die Ruhe der Nation zu konsolidiren vermag, wird ein Gegenstand Meiner Erwägung und Nelner innigsten Sorgfalt seyn. Mit einem Worte, Alles, was ausführbar und nützlich seyn dürfte, kann von Mir nie verworfen werden.“

„Es wird Ihnen nicht eutgehen, daß es eine wesentliche Verbesse⸗ rung ist, der höchsten Gerichts⸗Behörde des Königreichs die ihr so noth⸗ wendige Unabhäugigkeit zu verleihen. Frei in seiner sorgfaͤltigen Prä⸗ fung, darf der Richter von seinen Ueberlegungen nicht abgezogen wer⸗ den. Der Buchstabe des Gesetzes und seln ewissen müͤssen ihn ver der Furcht des Tadels und dem Beduüͤrfnisse aller Lobsprüche fern hal⸗ ten. Meine fruͤhere Botschaft hinsichtlich Meiner Entsagung auf die Präsidentschaft und die zwei Stimmen, welche die Verfassung Mir in dem höchsten Gerichte eingeräumt, soll Ihnen von neuem vorgelegt werden. Sowohl die, welche Recht sprechen, als die, über welche Recht gesprochen wird, werden darin eine gegenseitige Bürgschaft finden.“

„Ueber fünf Jahre sind verflossen, seit Ich Sie um den Thron versammelt gesehen. Bei Ihrer Trennung waären die Besorgnisse vor ener nahen Wiederzusammenberufung 88 emein. Sie beruhten auf einem vermuthlichen Desizit des Lllrngs⸗Comptvirs. welches eingebil⸗ dete zetn aber einem ansehnlichen Ueberschuß der Einnahme Raum

gemacht hat.“ 8 8 „Der Allmächtige, der in seiner göttlichen Weisheit den Völkern

Glück und Unglück austheilt, hat uns eins wie das andere widerfah⸗ ren lassen. Strenge Winter haben die Leiden vermehrt, mit denen Mißärndten uns heimzusuchen drohten. Unfälle der Art gehören zu den Warnungen, wie sie die Vorsehung den Nationen giebt, welche durch den langen Genuß des Wohlergehens dahin gelangt sind, dasselbe für ein Recht anzusehen, ohne vielmehr zu bedenken, daß das Unglück eher eine Weisung von Oben herab ist, um sie vor ähnlichen Verirrungen zu bewahren. Dank sey es jedoch seiner Gute, die Prüfung war nicht von langer Dauer, und der Anblick, den sie gewährte, war schön und rührend: wo die Noth ihre Hände bittend hinstreckte, hat die Wohl⸗ thätigkeit sie gefüllt. So haben wir während der schwierigen Zeiten die Sorgen getheilt, zusammen unser Brod unter diejenigen ausgeiheilt, denen es fehlte; so haben wir gewetteifert, Diejenigen zu bekleiden, die unbekleidet waren, und die zu unterstützen, deren Wohnungen die Feuersbrunst verzehrt hatte: denn zur Vermehrung unserer Bedräng⸗ niß trat die Feuersnoth in Verbindung mit der eisigen Kälte, und diese Gemeinsamkeit von Leiden und von Bestrebungen zu deren Ab⸗ ülfe ist ein Riug mehe in der Kette gegensetiger Verbindungen. lücklichere Jahre und Schicksale, ebenfalls Gaben jener Vorsehung, die in unseren glücklichen und unglücklichen Ereignissen gleiche Güte an den Tag legt, sind auf jene gefolgt und geben jetzt neuen Anlaß zur Dankbarkeit.“ 8 „Neben den Vortheilen, die aus der Vermehrung der Bevölkerung entspringen müssen, haben wir uns vor den in allen Ländern daraus entspringenden Nachtheilen zu wahren, nämlich Pauperismus und Hei⸗ malhlosigkeit. Es sollen Ihnen Gesetze über Polizei und öffentliche Sicherheit vorgelegt werden. Die Rücksicht auf die Ruhe des König⸗ reichs, auf die Sicherheit der Bewohner von Stadt und Land, werden Ihre Beschlüsse leiten.“

Bevor Ich in das Grab sinke, wohin Mich mehr als drei Viertel⸗ ahrhunderie führen werden, die Ich hienieden zugebracht, nachdem ch so viele Schwierigkeiten und Hindernisse überwunden, muß Ich hnen nochmals sagen: „„Begreifen Sie Ihre Regierung““, ünd bnen wiederholen, was Ich am 5. November 1810 sagte, als Ich den

Mir vorgelegten Gesetzen den Eid leistete, bevor Ich noch die Eidschwüre des Reichstages empfangen: „„Der Friede ist das einzige ruhmwürdige Ziel einer aufgeklärten Regierung; nicht der Umfang eines Staats macht dessen Kraft und Unabhängigkeit aus, sondern seine Gesetze, sein andel, sein Gewerbfleiß und mehr denn Alles, sein Nationalgeist.““ iese Worte, wie Ich Mich wohl erinnere, fanden allgemeinen Beifall.

Der berühmte Mann der Zeit lastete damals auf Schweden mit

dem ganzen Gewicht seiner Größe und seiner Macht. Ein Abgesandter des Friedens suchte seine Gewalt festzusetzen, indem er dem Einen schmei⸗ elte und dem Anderen drohte. Er legte uns die Verpflichtung auf, Großbritanien den Krieg zu erklären. Die Lage Schwedens betrübte Mich tief, ohne Mich jedoch zu schrecken. Mein Geist schwang sich aufdie Höhe der Gefahren die uns bedrohten. Trotz Meiner Vorliebefür die Zu⸗ ging Ich in dem Augenblick der Volkswahl die Verpflichtuͤng ein, Euch aus Eurer drückenden Lage zu ziehen, und diese Verpflichtung wurde in Meinen Gedanken mit einem inneren Rufe besiegelt, der Mir vom Himmel eingegeben schien. Es ist Mir gelungen, Euch zu dienen, ohne Mich darauf zu legen, nichts als Eure Zunge zu reden. Die Sprache der Humanität, welche selbst dem Privatmann die Pflicht auferlegt, seinen Nehenmenschen zu nützen, wurde der neue Inbegriff Meiner Pflichten. Ich habe ihn mit Flammenschrift Meinem ganzen Wesen eingegraben. Meine Kenntniß Eurer Sprache, Eurer Ein, Eurer National⸗Tugenden und Fehler ist die Eurer Geschichte. Sie Lußert sich in den Erfolgen und in den Denkmalen, die Ich bei Meinem Tode hinterlassen werde. Darin besteht mein höchster Ruhm. Diese Denkmale, es sind die Freiheiten, deren Ihr genießt und um deren Erhaltung Ich um Himmel flehe. Diese Denkmale sind die e die Ihr bei einer Ankunft nicht besaßet, die Tilgung Eurer auswärtigen und des bei weitem größten Theils der einheimischen Staatsschuld, ein Ueberschuß der jährlichen Bank⸗Einnahme, die von 248,000 Bank⸗Tha⸗ lern auf fast 700,000 gestiegen und auf wirklichen Forderungen beruht; die Grabung von Kanälen, die Schiffbarmachung von Flüssen und Strömen, die Anlegung neuer Landstraßen, die Errichtung von Festun⸗ en, Häfen und Dämmen, der Zustand der Magazine und Zeughäu⸗ er; ein Heer von mehr als 100,000 Mann, nicht aus Greisen und Kindern, sondern aus Veteranen und Erwachsenen bestehend, eine Kü⸗ „Flotte von beinahe 250 Kanonen⸗Schaluppen und Jollen, eine rmehrung der großen Flotte mit Fregatten und Linienschiffen, ein andbau, eine Manufaktur⸗Indu⸗

darf die Nation gewärtigen, da

von Jahr sa Jahr fortschreitender ch in mehreren wesentlichen Zweigen mehr als versoppelt

ie, die p; eine fast verdreifachte Zoll⸗Einnahme

b 8 bei Herabsetzu in⸗ und Ausgangs⸗Zölle, eine Bevölkerung, fast 12 88 en Schweden und Finnland vor dem Verlust des letzteren, d. h. über ein Viertheil stärter, als Ich sie bei Meiner Ankunft vorgefunden. Das Fgee -2 78 Ich sberg;hen⸗ nämlich die Vereinigung mit einem Volke, welches seit den Uraufängen der Gescht . mer g- Euer Geßner ansgetreen. g er Geschichte fast im „„Gott, der Mich hört, Gott, den Ich um die

jetzigen Wohlergehens anflehe, kennt Meinen ebeeene 8 lüdlich sn machen. Ist es Mir, bei der Unbeständigkeit alles Mensch⸗ ichen, nicht gänzlich gelungen, so habe Ich doch unter Seiner göti⸗ lichen Obhut Euch wenigstens dem Ünglisck entreißen können, in wel⸗

Muͤnchen, 31. Jan. Der

„Bald durch den Lauf der Ratur zu einem anderen Leben beru⸗ fen, werde Ich noch den Segen des Schäöpfers für zwei Pölker erfle⸗ hen, die sich durch so viele Tugenden auszeichnen, wenn sie sich selbst überlassen bleiben, und die Mir so rührende Beweise ihrer Zuneigung und Dankbarkeit gegeben haben. Ich erneuere Ihnen, meine Herren, die ganze Versicherung Meines Königl. Wohlwcollens.“

Dai8nemark.

Kopenhagen, 31. Jan. Eine Deputation der Schleswig⸗ Holsteinischen Prälaten und Ritterschaft, bestehend aus dem Kam⸗, merherrn von Buͤlow, dem Kammerherrn, Amtmann Grafen Reventlow⸗Criminil und dem Landrath Buchwald, hat vorigen Sonntag Audienz bei Sr. Mafestaͤt gehabt, um Hoͤchstdieselben in Anleitung der Thronbesteigung zu begluͤckwuͤnschen und um Bestaͤtigung der Privilegien der Ritterschaft anzuhalten. Se. Majestaͤt beantwortete diesen Antrag in gnadigsten Ausdruͤcken.

Die am 2Ssten d. von der Universitoͤt gehaltene Gedaͤchtniß⸗ feier des hochseligen Koͤnigs wurde mit der Gegenwart des Kron⸗ prinzen, und des Prinzen Ferdinand, sowie des Herzogs Karl von Gluͤcksburg und des Landgrafen Wilhelm von Hessen beehrt. Auch alle Minister, viele Beamte, die Geistlichkeit der Stadt u. s. w. wohnten derselben bei.

Deutsche Bundesstaaten.

Koͤniglichen Verordnung, die Verwendung der werktagsschulpflichtigen Jugend in Fabriken be⸗ treffend, entnehmen wir Nachstehendes: „Ludwig ꝛc. Wir haben in Erwägung jener Nachtheile, welche eine Iazufrabzento⸗. mit übermäßiger Anstrengung, so wie mit Ver⸗ nachlässigung des Schul⸗ und Religions⸗Unterrichts verbundene Be⸗ schäftigung der werktagsschulpflichtigen Jugend bei Fabriken und grö⸗ 295 Gewerken, in insicht auf die Gesundheit, geistige und körper⸗ iche Entwickelung solcher Kinder herbeizufüͤhren pflegt, in dieser Be⸗ lehung auf so lange Wir nicht anders verfügen nachfolgende estimmungen zu treffen beschlossen: Art. 1. Kein Kind soll vor dem zurückgelegten neunten Lehensjahre in Fabriken oder in Berg⸗, Hütten. und Schlagwerken, zum Zwecke einer regelmäßigen Beschäftigung auf⸗ genommen werden. Art. 2. Die Aufnahme eines Kindes zu diesem Zwecke nach dem neunten Lebensjahre, darf nur auf den Grund ei⸗ nes 1 Zeugnisses über körperliche Tanglichkeit für die bevorstehende Art der Beschäftigung und über die Nichtgefährdung der Gesundheit und der weiteren phosischen Entwickelung durch dieselbe, dann eines Zeugnisses der Lokal⸗Schul⸗Inspection über bisherigen flei⸗ ßigen Schulbesuch und die Erwerbung der für das neunte Lebenhjahr vorgeschriebenen Kenntnisse geschehen. Art. 3. Die Arbeitszeit für Kinder vom neunten bis zum zwölften Jahre wird auf das Marimum von 10 Stunden des Tages festgesetzt. Dieselbe hat niemals vor 6 Uhr Morgens zu beginnen und spaäͤtestens um 6 Ubr Abends zu enden. Auch ist diesen Kindern täglich zur Mittagszeit eine volle Stunde, etwa von 11 bis 12 Uhr, nach eines jeden Ortes Sitten und Gebräuchen, dann im Lauf der Vor⸗ und Nachmittagszeit nebstdem noch jedesmal eine halbe Stunde zur Erholung zu geben, und hierbei Bewegung außer der Anstalt zu gestatten. Art. 4. Was die weitere verordnungsmäßige Erfüllung der Schulpflicht von Seite solcher Kinder anbelangt, so kann derselben da⸗ durch gensigt werden, daß die Kinder während der bestimmten Arbeits⸗ eit entweder 1) wenigstens zwei Stunden des Tages an dem öffent⸗ ichen Unterrichte des Orts Theil nehmen, oder 2) daß sie den nöthi⸗ gen Schul⸗ und Religions⸗Unterricht in einer besonderen Privat⸗An⸗ stalt oder Fabrikschule, gleichfalls zwei Stunden lang täglich erhalten. In beiden Fällen haben sich diese Kinder der öffentlichen Jahres⸗Schut⸗ prüfung zu unterziehen.“

Karlsruhe, 28. Jan. Durch Cirkularschreiben sind die Landtags⸗Mitglieder zur Fortsetzung des Landtages auf den 6. Maͤrz d. J. wieder einberufen worden.

Weimar, 2. Febr. Zur Feier des heutigen öͤssten Geburtsfestes Seiner Koͤniglichen Hoheit des Großherzogs haben sich eingesfunden: der Prinz und Prinzessin Georg von Sachsen⸗ Altenburg, die Prinzessin von Schaumburg⸗Lippe, die Preu⸗ ßische Generalitat von Erfurt, unser Minister⸗Resident, Lega⸗ tions⸗Rath Weiland aus Paris, die gewoͤhnlichen Deputationen be⸗ nachbarter Hoͤfe, so wie Deputationen der Universitaͤt Jena und der Großherzoglichen Behörden des Eisennacher und Neustaͤdter Kreises u. s. w. Weimar ist heute sehr lebhaft; denn Jeder be⸗ eilt sich zur großen Gratulations⸗Cour fruͤh 11 Uhr zu erscheinen und die aufrichtigen und innig gefuͤhlten Gluͤckwuͤnsche auszuspre⸗ chen. Zur heutigen Feier ist die Oper: Der Brauer von Pre⸗ ston, neu in Scene gesetzt. 9*

oesterreich.

Wien, 31. Jan. Der Oesterr. Beobachter enthält fol⸗ enden amtlichen Artikel uͤber den verstorbenen Grafen Clam⸗ Martinitz: ees zwischen zwischen 6 und 7 Uhr Abends ist Graf Karl Clam⸗Martinitz, Sr. Majestaͤt des Kaisers Gene⸗ ral⸗Adjutant, Wirklicher Geheimer Rath und Kaͤmmerer, Feld⸗ marschall⸗Lieutenant und Chef der Militair⸗Section im Staats⸗ rathe, nach kurzem Krankenlager, im 48sten Jahre seines ausge⸗ zeichneten Lebens verschieden. Mit dem Feldzuge von 1809, diesem an Aufschwung und Hingebung fuͤr die Sache des Va⸗ terlandes so reichen Jahre, begann Graf Clam seine millitatrische Laufbahn. Im Jahre 1812 trat er in die zweite Epoche dersel⸗ ben, diejenige seiner Zutheilung zur Person des damaligen Gene⸗ rals der Kavallerie, spaͤteren Feldmarschalls Fuͤrsten Carl von Schwarzenberg, dem er als Ordonnanz Offtzier Wund dann als Fluͤgel ⸗Adjutant von den eisigen Fel⸗ dern Volhyniens durch das wiedergewonnene Deutschland, bis ins Herz von Frankreich folgte eine Zeit und eine Stellung, in welcher er, weit uͤber die Graͤnzen seines Wir⸗ kungskreises und seiner Jahre hinaus, Eigenschaften entwickelte, die ihn damals L von seinem Feldherrn als eine der größten Hoffnungen des Kaiserstaates, als einen der Maͤnner bezeichnen machten, in dessen Hande in den Tagen der Gefahr Oesterreich

ches Ihr versunken waret, Leiden und Bedürfnt vnw et. 8 ürfnisse zu vermindern Gezwungen, unverschuldeten Angriffen entge der Alün chtsge gestatten⸗ den größten Theil b Eo⸗ e. Mir die Osisee überschritten, unter ihre itbürger heimzuführen, nach⸗ dem sie zur Befreiung Deutschlands und zur Feststellung der Unabhäͤn⸗ gigkei ihres Vaterlandes heigetragen. iese Unabhängigkeit, m. H. gs von Bestand seyn, denn Sie werden es mit Ihrem Könige wol⸗ e 2 esetzt. emals gezwungen, über Eure Gränzen hen Aen. so alh derselben zurück, nachdem Ihr den Na theil auf die Angreifer urückgewälzt. 1 Inselbewohner auf neun Zehntheilen des Gebiets der eiden Königreiche, hängen wir mit dem Europäischen Kontinent nur durch eine unfruchtbare Gegend zusammen. insere Lage schreibt un⸗ sere Politik vor. Alle Gewässer mit unseren Schiffen zu durchkreuzen und 85 Feiezm 1212 zu wünschen: das ist unser Beruf.“ „Die fremden lichte geben uns fortw ewei r Uesens⸗ üss Lbe Eneen Eöbeananene Eex me Enk Chn „Bewahrt diese Vortheile, die Eure Regierung bei 5 i⸗ chen v chafft hat. Die innere Wohlfahrt und die ddeng Fanfgrei nach außen können nur durch Liebe zur Eintracht und Gerechttgkeit, 2 den⸗Gehorsam egen die Gesetze konsolidirt werden. Ich siehe r Vorsehung, Euch in diesen wohlthnenden Gesinnungen zu erhalten.“

die Kraft seiner Waffen vertrauend legen koͤnne. So jung und so hochgeachtet trat er im Jahre 1817 in die dritte Epoche eines Lebens, diejenige, wo die zwei wichtigen Elemente des annes, der berufen war, den Militair und den Staatsmann iin sich zu vereinigen, ihre glaͤnzende Ausbildung fanden: der aktische Dienst dei der Truppe und der diplomatische Graf

2 Clam wurde bald einer der tuͤchtigsten Obersten der Armee,

nd Sr. Durchlaucht dem Prinzen von Hessen auf einer Sen⸗

Ueberschreitet niemals die Schranken, wesche die Natur und sd nach Rußland beigegeben, bewiesen seine Berichte den ra⸗ schen tiefen Blick, den reichen Geist, den mäͤchtigen Charakter,

die ausgebreiteten Kenntnisse, so wie die Gabe praktischer Anwendung ein Verein von Eigenschaften, die in dem an Ge⸗ e und vielseitigen Berechnungen reichen Jahre 1830 den rafen Clam in den Hof⸗Kriegsrath berufen und ihm uͤberdies eine Sendung wichtigster Art nach Berlin anvertrauen machten. Nach dem Tode weil. Sr. Majestaͤt des Kaisers Franz beginnt die vierte Epoche dieses wichtigen Lebens; Graf iam wurde von Sr. Majestaät dem jetzt regierenden Kaiser zu Hoͤchstdessen Ge⸗ neral⸗Adjutanten erwaͤhlt und ihm bald darauf die Leitung der militairischen Section im Staats⸗Rathe uͤbertragen. Was er in dieser Stelle geleistet, daruͤber 81 es in Oesterreich nur Eine Stimme, um seinem Verdienst Lob und Gerechtigkeit widerfahren

b lassen. Die

allgemeine Theilnahme dieser Hauptstadt an dem erluste, den Staat, Armee und Angehoͤrige durch den Tod dieses Mannes erlitten haben, ist ein schmerzlicher, aber richtiger Beleg

dafuͤr. Die fuͤnfte Epoche, er war dafuͤr berufen, und daß er

achtungsvolle Erinnerung an ihn steht in dem Herzen jedes Oester⸗ reichers geschrieben.“

w.225 an die verwittwete Graͤfin Clam⸗Martinitz zu erlassen geruht:

„Liebe Gräfin Clam⸗Martinitz! Mit tsefgerührtem Herzen und dem innigsten Bedauern fühle Ich den frühzeitigen Verlust Ihres Gemahls, der mit so seltener Einsicht, unermüdeter Thätigkeit und Hingebung Mir, Meinen Staaten und insbesendere Meiner Armee die ausgezeichnetsten Dienste leistete. Möge Meine vollkommenste Theil⸗ nahme an diesem so harten Schlage des Schicksals für Sie und Ihre Kinder zu einiger Linderung Ihres gerechtesten Schmerzes gereichen. Wien, den 30. Januar 1840.

(gez.) Ferdinand.“

Man glaubt, die vom Grafen Clam bekleideten Chargen werden getheilt und die Functionen eines Sections⸗Chefs im Staatsrathe dem Feldmarschall⸗Lieutenant Grafen Baillet de la Tour, die des General⸗Adjutanten Sr. Majestaͤt des Kaisers aber dem Fuͤrsten Karl Schwarzenberg zu Theil werden.

Wien, 31. Jan. Graf Clam⸗Martinitz ist vorgestern Abends nach 6 Uhr verschieden. Die Kunde von 1. verbreitete sich alsbald in der Stadt und wurde allenthalben mit den Zeichen der tiefsten Betruͤbniß vernommen. Das Ende des Grafen war aͤußerst schmerzlich, doch setzte der Kranke den unsaͤglichen Leiden die groͤßte Standhaftigkeit entgegen und bewies im Sterben den⸗ selben ritterlichen Muth und dieselbe Festigkeit, welche ihm im Leben, wie nur Wenigen, eigen waren. Bei Hofe hat dieser Todesfall tiefe Bekuͤmmerniß, bei den Freunden des Verbliche⸗ nen das Gefuͤhl eines schmerzlichen Verlustes, in allen Klassen der Bevoͤlkerung aufrichtige Trauer erregt. Der trostlosen Ge⸗ mahlin druͤckte der Kaiser Seine Theilnahme in einem Hand⸗ schreiben aus, welches die heutigen Zeitungen veroͤffentlichen. Der Oesterreichische Beobachter haͤlt dem Verstorbenen eine ehrenvolle Leichen⸗Rede; die Andeutung, daß er bestimmt war, im Kriege den Oberbefehl der Kaiserlichen Armee zu uͤbernehmen, beweist allein schon, wie groß dieser Verlust ist. Insbesondere trifft er die Armee, fuͤr welche Graf Clam unermuͤdlich thaͤtig war. Nie konnte wahres Verdienst, wo es sich auch vorfand, mit groͤßerer Sicherheit auf Anerkennung rechnen, als seitdem Clam an die Spitze der staatsraͤthlichen Militair⸗Section getreten war. Mit gleichem Erfolge ward Graf Clam im diplomatisch en Dienste ver⸗ wendet: sein offenes Auftreten gewann schon vorweg, sein scharfer Verstand faßte schnell und richtig auf, seinen Arbeiten wird Klar⸗ heit, Praͤzision und ein schoͤner geistvoller Styl nachgeruͤhmt.

n Deutscher und Franzoͤsischer Sprache schrieb er mit gleicher Fertigkeit und Gewandtheit. Auch als Publizist aufzutreten, war er im Laufe der Kriegsjahre, als Fluͤgel⸗Adjutant des Fürsten Schwarzenberg, einigemale durch die Umstände berufen. So wird erzaͤhlt, daß der Oesterreichische Bericht üͤber die Schlacht bei Leipzig großentheils aus seiner Feder floß; auf dem Schlacht⸗ felde zwischen Todten und Verwundeten schrieb er ihn nieder, wobei eine Trommel als Tisch dienen mußte. Sein Aeußeres entsprach dem Vereine so seltener und so glaͤnzender Eigenschaf⸗ ten des Geistes und des Herzens. In seiner Jugend galt er fuͤr einen der schoͤnsten Maͤnner in der Armee, aber auch noch in reiferen Jahren war seine Erscheinung ritterlich und mäaͤnnlich schoͤn zu nennen.

in Kammer⸗Ball bei Sr. Majestaͤt, der am folgenden Tage stattfinden sollte, wurde abgesagt.

Auch beim diplomatischen Corps hat sich ein Todesfall er⸗

eignet. Mrs. Clay, die Gemahlin des Secretairs der Nord⸗ Amerikanischen Gesandtschaft, eine noch junge Dame und Mut⸗ ter zweier Kinder, unterlag dem Nervensieber, welches hier fort⸗ waͤhrend herrscht und schon viele Opfer dahinraffte. Alle diese Sterbefaͤlle haben uͤber unsern Karneval einen Trauerflor aus⸗ gebreitet, der die sonst hier heimische nicht aufkom⸗ men läßt. Der auf morgen festgesetzte Ball bei Fuͤrst Esterhazv ist wegen schwerer Erkrankung eines nahen Verwandten des Fuͤr⸗ sten abermals abgesagt worden.

Die Tuͤrkische Post mit Briefschaften aus Konstantino⸗ pel vom 1'sten ist heute ein 42₰ hat jedoch nichts Neues von Bedeutung gebracht. er Großherr hatte einen rif erlassen, in welchem die Entsetzung des bisherigen Kapudan Pascha ausgesprochen ist.

Preßburg, 25. Jan. (P. liche Beerdigung des Landtags⸗ von Losoncz, mit einem Glanze statt, wie er in unseren Mauern schon lange nicht gesehen wurde. Um 1 ½ Uhr setzte sich de Leichen⸗Conduct in Bewegung; zu beiden Seiten des Trauerwa⸗ ges loderten an hundert Fackeln, zur Ehre des Verstorbenen von der Jugend getragen; der Trauerzug hielt bei der evangelischen Kirche an; Landtags⸗Deputirte trugen den Entschlafenen in die⸗ selbe, wo der landtaͤgliche reformirte Prediger Michael von Nagy eine Trauerrede vor dem zahlreichen Leichengefolge hielt, worauf der Sarg in eine Gruft des nahen alten Friedhofes getragen wurde, vor welcher der Landtags⸗Deputirte Ladislaus von Pa löczy, als diesfalls vom Deputirtenkoͤrper beauftragter Reduer, dem unvergeßlichen Hingeschiedenen das letzte Lebewohl in herz⸗ ergreifenden Worten nachrief.

2ẽ) Vorgestern fand die feier⸗

Spanien. Mladrid, 24. Jan. Am heutigen Tage werden die hie sigen Wahlen beendigt, doch wird das Resultat erst am 3lsten d M. bekannt gemacht. Bis gestern hatten von den 6544 Wah⸗ lern der Hauptstadt 4095 ihre Stimmen abgegeben; davon ge⸗ hoͤrten 2769 der exaltirten und 1326 der genzohlgnen Partei an, es haben also 2449 Wahler an den Wahlen nicht Theil ge⸗ nommen.

Die Hof⸗Zeitung enthäͤlt heute ein Koͤnigliches Dekret, wo⸗ durch der General Don Geronimo Valdez, seiner zerruͤtteten Ge⸗ sundheit halber, seines Amtes als General⸗Capitain von Catalo- nien entlassen und der Herzog von Vitoria zu seinem Nachfolger ernannt wird.

Spanische Graͤnze. Bayonne, 28. Jan. Ein Ver⸗ such Zurbano's, Segura durch List zu nehmen, ist mißlungen, zwei Bataillone, als Karlisten verkleidet, naͤherten sich der Stadt, allein die Garnison entdeckte die List, machte einen Ausfall und

die Christinos mußten sich mit großem Verluste zuruͤckziehen. In Ascoitia ist eine Karlistische Verschwoörung autdeckt wor⸗

eputirten, Freiherrn Banffy .

es war, das ist seine Ehre, sein Ruhm. Die Beschluͤsse der Vor sehung haben ihn abberufen von diesem Schauplatze, wo er ein Muster eines treuen und unablaͤssig thaͤtigen Staatsdieners, ein strenger Held der Pflicht, ein Freund alles Edlen und Großen, ein gluͤcklicher Gatte und beneidenswerther Vater dastand! Die

Se. Majestaͤt der Kaiser haben folgendes allerhoͤchste Händ⸗