1840 / 176 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Fri, 26 Jun 1840 18:00:01 GMT) scan diff

Fgroßen, jede Aeußerung lauter Freude niederdruͤckenden Trauer⸗

*

ECisendahnzug an der Graͤnze, nach nochmaliger Besichtigung in

Bobbe, wo er mit obgedachten Herren Nachmittags 3 Uhr er⸗

Igedruͤckt wurde; sie fand gleiche Erwiederung durch den stellvertreten⸗ den Vorsitzenden der vreeA“ Mellin, da lei⸗

ischen Fluge nach der Residenz, wo viele Tausende von Zuschauern

2

land, der Großfuͤrst T ronfolger, die Großfuͤrstin Olga und die

Prinzessin Marie von HessenDarmstadt, so wie Se. Durchlaucht Ider regierende Herzog von Nassau, hier ein. Die erlauchten Reisenden stiegen im Badehause, der Herzog von Nassau im neuen Badehause ab. Heute begann Ihre Majestaͤt die Kaiserin, sich der hiesigen Heilquellen zu bedienen.

Coͤthen, 20. Juni. (Anh. Coͤth. Ztg.) Gestern genos⸗ sen die Bewohner hiesiger Residenz und einer weiten Umgegend die lang ersehnte große Freude der Einweihung der Eisenbahn von der Saale bis Coͤthen, worauf man schon durch die fruͤher emeldeten Probefahrten gespannt war. Nachdem die Herren Mitglieder der Direction und des Ausschusses der Gesellschaft ihre Absicht zur Eroͤffnung dieser Bahnstrecke den 19ten d. ange⸗ meldet und dazu hoͤchste Approbation erhalten hatten, empfing eine zu diesem Behufe angeordnete Herzogliche Kommission den

polizeilicher Hinsicht auf hiesigem Gebiet, zwischen Dornbock und

schien. Eine Ehrenpforte war hier aufgerichtet, auf einfache Weise mit Laubwerk dekorirt und mit Fahnen in den Anhal⸗ tischen Farben geschmuͤckt. Das „Willkommen“, welches sie als Emblem trug, riefen alle Stimmen der in großen Schaaren herbeigeeilten Landbewohner in vielfachen Hurrahs dem ankom⸗ menden Zuge entgegen. Ein Mitglied der Kommisston, der Ge⸗ heime Finanz⸗Rath v. Behr, begruͤßte ihn Namens des Durchl. Herzogs durch eine Anrede, in welcher sowohl die Freude uͤber das gluͤckliche Ereigniß dieses neuen, Laͤnder und Voͤlker so innig verbindenden Instituts, als der gemeinsame Schmerz uͤber den

fall ausgesprochen und zugleich der Dank fuͤr die thätige Mit⸗ huͤlfe Aller erscheinenden am Gelingen eines so wichtigen Werks aus⸗

der der wuͤrdige Chef derselben, der Ober⸗Buͤrgermeister Francke, durch Krankheit am Erscheinen verhindert war. Jetzt bewegte sich der Zug (welcher die Kommission zu sich aufnahm) im ra⸗

in dicht gedraͤngten Zuͤgen vom naͤchsten Dorfe an bis zur Stadt durch freudige Acclamationen ihr Willkommen ihm zuriefen.

1838 ergiebt sich, daß im Jahre 1839 205 Ehen weniger ge⸗ schlossen, 51 Kinder weniger geboren, dagegen aber 2053 Men⸗

bornen waren 16,304 Knaben und 15,279 Maͤdchen, unter wel⸗ chen 349 Zwillings⸗ und 3 Drillings⸗Geburten vorgekommen sind. Die Zahl der unehelich Gebornen belaͤuft sich auf 1580 Kna⸗ ben und 1566 Maͤdchen, zusammen auf 3146 Kinder, hat sich also gegen das Jahr 1838 um 4l vermindert. Durch allerlei Ungluͤcksfaͤlle haben einen gewaltsamen Tod gesunden 301, durch Selbstentleibung 150 Personen. Durch die natuͤrlichen Blattern verloren das Leben 29 Menschen.

* 8 .

Duͤsseldorf, 20. Juni. In derselben stillen Art wie gestern wurden heute die Pferde⸗Rennen fortgesetzt. I. Um den von Sr. Koͤnigl. Hoheit dem Prinzen Friedrich von Preußen, als hohem Protektor des Vereins, ausgesetzten Ehrenpreis. Pferde, aus⸗ schließlich im Preußischen Staate gezuͤchtet, deren Besitzer Be⸗ wohner der Provinz Rheinland oder Westphalen sind einschließ⸗ lich des Militairs. Eine Englische Meile; einfacher Sieg; Ge⸗ wicht nach dem Statut; Einsatz 2 Frd'or, welche das zweite Pferd erhaͤlt. Es erschien und ging uͤber die Bahn: des Herrn Grafen von Westphalen braune Stute Jvung Sorcereß. II. Pferde auf dem Kontinente geboren, um den Vereins⸗Preis von 100 Frd'or; 2 Englische Meilen, doppelter Sieg; Einsatz 5 Frd'or, welche das zweite Pferd erhaͤlst. Des Grafen von Westphalen St. Rita, Sieger. III. Prinz Friedrich von Preu⸗ ßen Stakes, fuͤr Pferde jedes Alters und Landes. 30 Frd'or Ein⸗ satz, halb Reugeld; 2 Englische Meilen; einfacher Sieg. Des . Kaer von Heeckern brauner Hengst Wild Haro ging uͤber die hn. 2. 8

8 Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Berlin. Nach Ablauf der sechzehn Tage tiefster öffentlichen Trauer um des Hochseligen Königs Majestät, während welcher uns tägliches Glocken⸗Geläut an den erlittenen Verlust erinnerte und Mu sik und Schauspiel varpummt waren, fand gestern in der Garnison⸗ Kirche, ausgeführt vom sämmtlichen Personale der Königl. Oper und Kapelle unter Direction des Herrn Spontini, ein geistliches Konzert

schen mehr gestorben sind, als im Jahre 1838. Von den Ge⸗

gefügt. Papier und Druck sind gut.

schen seinen Schülern geschlossen. Als Beweise sind 30 Urkunden zu⸗

n.

eainh 2.

Dauer der Eisenbahn⸗Fahrten am 24. Juni.

Adgang von Berkiin.

Zeitdauer

St. M. g1

Potsd

Abgang

Zeitdauer

m. St. M.

50 45 50 42 45 55

Um 8 Uhr Morgens.. Vormitt ... Nachmitt..

11

2

9 ½ .

131t

Um 6 ½ Uhr Morgens.

Mittags.. Nachmitt. Abends ..

41 40 4⁷ 42 40

1840.

24. Juni.

Nachmittags 2 Uhr.

Abends

Morgens 10 Uhr.

6 Uhr.

Meteorologische Beobachtungen.

Nach einmoltger Beobachtung.

1955 332,15“„Par. 332,08“„Par. 332,92„pPar.

Lustwärme... +†. 10,0 0 R.1+ 12,8 ° R. + 9,4° R. Thauvunkt.. +. 6,9 ° R. +. 6,79 R. +. 6,69 R. D 78 v„Ct. 62 „Ct. 80 vCt.

Lu

Wetter heiter. Regen. regnig. Wrind . WSW. W. W. eeran WRNW.

Tagesmittel: 332,28“ par. + 10,7 9 R. †f 41,6 9 R. 76 „Et. W.

Quellwaͤrme 7,9 ( R. Fiußwärme 14,5 9 R. Bodenwürme 12,9 ° R.

Ausdunstung 0,029“" Rh. Bf

Niederschlag 0,726“ ʒRh. Waͤrmewechsel †+4 ˖ 14,9 +. 6,89.

Berliner Börs Den 25. Juni 1840

e.

gmtlicher Fonds- und Geld-Cours-Zeltel.

8+ .

8 Drief. †¼ Geld.

Pr. Cour. Briet. CGeld.

104 103 ¾ 73 102 % 1027

103 103! 73³ 1022 ⁄1 102 %⁄ 102 %

St.-Schuld-Sch. Pr. Eugl. Obl. 30. Prüm. Sch. d. Seck Kurmk. Schuldv. 2 Neumk. Schuldv. 2⁄ Herl. Stadte-Obl. 4

4 4

Coup. und Zlius- Sch. d. K. u. N.

Achien. Brl. Pusd. Kisenb.

do.

do. do. Prior. Act. 44¼

94½ ¼

131 ¾

705

Beeila ge zur Allgemeinen Preußischen Staats⸗Zeitung

2

. ——

Sees b8 Beekanntmachungen.

1* Edictal⸗Citation. Nachbenannte Personen, als: 1) Philipp oder Joseph oder Philipp Joseph Lau⸗

dansti, welcher, ctwa 53 Jahr alt, 1807 bei dem ist,

hierselbst, angeblichen letzten Inhabers des Pom⸗ merschen Pfandbriefs

Klein⸗Tetzleben, Demminschen Kreises, Nr. 5 über 900 Thlr. vi protocolli vom 14. Juli 1818 eingetragen, I1 da derselbe durch einen Zufall beschädtgt ist,

ehemaligen Polnischen Mlitair engagirt war, in Behufs dessen Amortisation zur Anmeldung der An⸗

den späteren Jahren ein umherschweisendes Le⸗ spü⸗

ben führte, sich 1823 zum letztenmale sehen ließ, dessen Nachlaß aus 130 Thlr. Banco⸗Activis und 22 Thlr. 6 gr. 3 pf. Courant besteht und von seinen Geschwistern Vincent Laudanski und Hed⸗ wig Laudanska, verwitweten Neumann, auf Grund der gesetzlichen Erbfolge in Auspruch ge⸗ nommen wird; 1 Ee—. 2) Michael Bölke, der 1812 als Freiwilliger bei der Aten Esradron des 2ten Leib⸗Husaren⸗Regiments nach Rußland ging, nach seiner Rückkehr noch 8SFage lang in Elbing gesehen wurde, und des⸗ seen Nachlaß, aus 70 Thtr. 19 sgr. bestehend, von seinen Geschwistern Johann Bölke, Mar⸗ tin Bölke, Eleonore Juliane Bölke, verehelichten iehlke, Catharina Gronau, gebornen Bölfe, Wil⸗ ßelmine Simon, gebornen Bölke, Gottlieb Lud⸗ wig Bölke, Caroline Kubitzki, gebornen Bölke, CECarl Bölke, auf Grund der gesetzlichen Erbfolge beansprucht wird; ³) Catharina Bankert, und 22 4) Caroline Bankert, welche erstere am 28. Oktober 1790, letztere am 5. Oktober 1792 geboren sind unnd Beide in Bromberg dienten, seit 1820 aber eeine Nachricht von sich gegeben haben, und de⸗ reen Nachlaß sich auf 7 Thlr. 14 gr. 9 pf. beläuft; d) Margaretha Czyszek, geboren den 13. Dezem⸗ ber 1787 zu Flatow, die sich um das Jahr 1806 ohne weitere Nachricht von ihrem Aufenthalte Rattey entfernte und zu deren Nachlaß 18 Thlr. 25 gr. 4 pf. gehören; Ernst Benjamin Schiemann, geboren den 13. No⸗ vember 1782, der 1804 auf die Wanderschaft ging und zum letztenmale von seinem Leben

che des etwaigen unbekannten Inhabers, dessen Erben, Cessionarien oder die sonst in seine Rechte getreten sind, ein Termin auf den 3. November d. J., Vormittags 11 Uhr, vor dem Ober⸗Landes⸗ gerichts⸗Referendarius von Platen angesetzt worden, u welchem dieselben vorgeladen werden, im Königl. Ober⸗Laudesgericht hierselbst zu erscheinen. Die in dem Termin Ausbleibenden werden mit ihren An⸗ sprüchen an den bezeichneten Pfandbrief präkludirt, und es wird ihnen deshalb ein ewiges Stillschwei⸗ gen auferlegt werden, demnächst aber auch die Amor⸗ tisation des genannten Pfandbriefs und die Ausfer⸗ tigung eines neuen Pfandbriefs an seiner Stelle er⸗ folgen. Denen, welchey es hier an Bekanntschaft behn., werden zur Wahrnehmung ihrer Rechte die Justi Rerselbst vorgeschlagen. Stettin, den 16. März 1840. Königl. Ober⸗Landesgericht. Senat. endlandt. Bekanntmachung. Nachstehend verzeichnete, im Gefolge der Allerhöch⸗ sten Kabinets⸗Order vom 24. Febr. 1838 durch das Loos zur Kündigung bestimmte Westpreußische Pfand⸗ briefe werden hiermit öffentlich gekündigt und die Inhaber derselben aufgefordert, diese Pfandbriefe in coursfähigem Zustande nebst laufenden Coupons un⸗ verzüglich, späͤtestens bis zum 15. November 1840,

legen und dagegen die baare Zahlung des Nominal⸗

Kommissarien v. Beper, Mottau und Calow

entweder bei der unterzeichneten General⸗Landschafts⸗ Direction oder bei einer der vier Westpreußischen Provinzial⸗Landschafts⸗Directionen zu Danzig, Ma⸗ rienwerder, Bromberg oder Schneidemühl niederzu⸗

Allgemeiner Anzeiger fuͤr die Preußischen Staaten.

fried Mann aus dem Nachlasse seines Vaters, des im Jahre 1775 verstorbenen Organisten Gottfriev Mann, im Betrage von 297 Thlr. 12 sgr. 3 pf. Da der zuerst gedachte Gottfried Mann, welcher den 6. Februar 1758 geboren ist, sich nach beendigten Studien in die Gegend von Smolensk begeben und dort angeblich bis zum 11. Juli 1811 als Hausleh⸗ rer bei einem Russischen Edelmann aufgehalten hat, seitdem verschollen ist, so wird derselbe, so wie seine etwanigen unbekannten Erben und Erbnehmer hier⸗ durch aufgefordert, sich innerhalb 9 Monaten und spätestens in dem anf den 7. Oktober s. ». vor dem Herrn Land⸗ und Stadtgerichts⸗Rath Hartwich anberaumten Termine persönlich oder schriftlich bei dem unterzeichneten Gericht zu melden und weitere Anweisung zu erwarten, widrigensalls er für todt er⸗ klärt und das Eingangs gedachte Percipiendum seinen Erben, die sich bis jetzt als solche legitimirt ha⸗ ben, ausgeantwortet werden wird. Marienwerder, den 9. November 1639. Königliches Land⸗ und Stadtgericht. 6b. Tippelttirch.

v71ö1535

(L. S.)

4 1“ Edictal⸗Citation.

Auf den Antrag der Geschwister Rebentisch werden hiermit der Kandidat der Theologie, Carl Friedrich Heinrich Rebentisch, geboren zu Glogau den 17. Fe⸗ bruar 1804, welcher im Jahr 1827 aus Herderwegg in den Niederlanden die letzte Nachricht von seinem

Aufenthalt und Leben gegeben hat, so wie seine etwa⸗ nigen unbekannten Erben und Erbnehmer, öffentlich vorgeladen, sich bei dem unterzeichneten Gerichte ent⸗

weder schriftlich oder persönlich spätestens in dem amf

28. Februar 1841, Vormittags um 11 Uhr, vor dem Herrn Kammergerichts⸗Assessor Haupt anberaum⸗ ten Termine zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt und sein Vermögen seinen sich legitimirenden nächsten gesetzlichen Erben zugesprochen werden wird. Glogau, den 28. April 1840. Königl. Land⸗ und Stadtgericht.

positorio des Königl. Civilgerichts der Veste

Graudenz befindet; mit der Warnung vorgeladen, daß bei ihrem Nicht⸗ erscheinen der Nachlaß als herrenloses Gut dem Fis⸗ kus ausgeantwortet werden soll, event. die Erben, welche sich gemeldet haben, für die rechtmäßigen Er⸗ ben angenommen, ihnen als solchen der Nachlaft zur freien Disposition verabfolgt und der nach erfolgter Präklusion sich etwa erst meldende nähere oder gleich nahe Erbe alle ihre Handlungen und Disvpositionen anzuerkennen und zu übernehmen schuldig, derselbe von ihnen weder Rechnungslegung noch Ersatz der gehebenen Nutzungen zu fordern berechtigt, sondern sich lediglich mit dem, was alsdann noch von der Erbschaft vorhanden seyn möchte, zu begnügen ver⸗ bunden sevn soll.

ad 8 haben sich als präsumtive Erben die Ge⸗

schwister und resp. Geschwisterkinder des Lucas Sla⸗ gowski, Marianna verehel. Zawadzki, die unverebl. Marianna Slagowsli, der Freischulz Jaceb Schla⸗ gowski und Franz Schlageweti. sämmtlich zu Grutta. gemeldet. Graudenz, den 2. Juni 1840.

Königl. Preuß. Land⸗ und Stadtgericht.

MWVNXͤothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 26. Februar 1840. Das in der Oranienburgerstraße Nr. 2 und 3 be⸗ legene Natorffsche Grundstück, taxirt zu 23,320 Thlr. 20 sgr., soll am 27. Oktober 1840, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxre und Hvpothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

MNothwendiger Verkauf. 1 Stadtgericht zu Berlin, den 19. Februar 1840. Das an der Pankower Chaussee linker Hand bele⸗ gene von Rangosche Grundstück, taxirt zu 13,612 Thlr. 4 sgr. 5 pf., soll am 27. Oktober 1820, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und

Elbinger 3] 100 ½ Dauz. do. in Th. Westp. Pfaudlr. 2

Grofsh. Pos. do. 4

AMgd. L.pz. Eisenb. und Aufenthalte 1811 etwas hören ließ, und

dessen Nachlaß sich auf 30 Thlr. beläuft; Anne Szpkowska, die sich 1807 von Tessendorff

Die Ankommenden wurden von saͤmmtlichen Individuen der hoͤ⸗ Aheren Staats⸗Dienerschaft, vom Offizier⸗Corps und der Geist⸗ Alichkeit feierlich empfangen und in die, interimistisch erbaute Re⸗

statt. Es hatte dasselbe eine doppelte Bedentung: einerseits war es als eine den Manen des verewigten Monarchen geweihte Todten⸗Feier zu betrachten; andererseits leitete es auf würdige Weise hinüber zur Wie⸗

Hvpethekenschein sind in der Registratur einzusehen.

Betrages dieser gekündigten Pfandbriefe nebst Zinsen bis Weihnachten 1840 in dem nächstfolgenden, mit

dem 2. Januar 1841 beginnenden Zinsenzahlungs⸗

102 104 ¾

211 18

Gold al marco

Averti emenst. Neue Dakaten -

Istauration eingefuͤhrt, die zum Empfang festlich geschmuͤckt war.

Nach kurzem Verweilen, waͤhrend dessen die Versammlung mit Er⸗ frischungen bedient wurde, erschien die Durchlauchtigste Landesherr⸗ schaft mit dem gesammten Hofstaat und begruͤßte aufs herablassendste

Kund freundlichste die lieben Gaͤste, welche sich ihrerseits beeiferten,

die Zweckmäͤßigkeit der getroffenen Anstalten im Lokal des neuen Bahnhofs den hohen Anwesenden zu zeigen und die Lokomotive alle erforderlichen Wendungen und Schwenkungen machen zu lassen. Nur zu schnell schieden sie wieder, bei der Abfahrt

dereröfsnung der musikalischen Unterhaltungen und Theater⸗Vorstellun⸗ gen, die sich auf den Königlichen Bühnen zunächst in den Gränzen ernster Gemüths⸗Erbanung und Erhebung bewegen werden. Der Ertrag des gestrigen Concert spirstuel, zu dem sich eine sehr zahlreiche Ver⸗ sammlung eingefunden hatte, die in ihren Trauerkleidern ei⸗ nen höchst feierlichen Anblick darbot, war dem Friedrichs⸗Stift be⸗ stimmt. Es begann mit einem erhabenen Klage⸗Gesang, einem De profundis von Gluck, dessen mächtige Akkorde und einfache Größe tief ergreifend wirkten. Dann folgte Mozart's Requiem, das, in verklärter Schönheit lenchtend, selbst den Schmerz zu einem erquickenden

2 2 Pomm.

Ostpr. Pfandbr. do. Kur.- u. Neum. do.

Seblesische do.

2 32 3 ½ 2.

102 % 103 1 103 % 103 %⅛

zeu à 5 Thl. Discouto

Friedrichsd'or Aud. Goldmüu-

13 ⁄½

9⁵ 3

Jechsel-Cournsg.

Fr. Cour. Thl. au 30 Sgr. Driet.

Geild.

do. Hamburg

Amsterdam

Kurz 2 Me. Kurz

140 1 1393 130

1495

1387/

kentfernte, mit den Französischen Truppen fort⸗ ging, und deren Nachlaß aus 37 Thlr. 13 gr. 9 pf. besteht, welcher von dem Hutmachergesellen Michael Linde, als Sohne, auf Grund der gesetz⸗ sichen Erbfolge in Anspruch genommen wird; 8) Franz Baranowski, der wegen Theilnahme an einem im Werder verübten gewaltsamen Dieb⸗ ahle und Thaäͤtlichkeiten gegen die beraubten 8 zur Kriminal⸗Untersuchung gezogen mwurde, in der Nacht vom 26. zum 27. Juni 88878 dem Gefängnisse des Landgerichts zu Marien⸗

KenS⸗ 1

*

Termin in Empfang zu nehmen. Sollten die Fn⸗ haber dieser gekündigten Pfandbriefe es vorziehen, die Valuta derselben sogleich bei der Einlieferung zu erheben, so wird die sofortige Fahlung jedoch nür mit Zinsen bis zum Tage der Deposition erfolgen. Wird die Zahlung nicht am Orte der Devposition, sondern hier oder bei einer Departements⸗Landschafts⸗ Kasse gewünscht, so muß dieses Vier Wochen vor dem Zahlungs⸗Termin angezeigt werden.

Werden die hiernach gekündigten Pfandbriefe nicht

Nachstehend benannte Personen, von deren Leben und Aufenthalt seit längerer Zeit keine Nachrichten eingegangen sind, resp. deren Erben und Erbnehmer, nämlich:

1) Christian Kasulke, der 1797 vom von Lediwari⸗

schen Husaren⸗Regiment desertirt ist, später aber beim von Courbierschen Regimente hierselbst Mousketier gewesen sevn soll, und dessen Ver⸗ mögen sich mit 69 Thlr. 23 sgr. 6 pf. im gericht⸗ lichen Depositorio befindet;

Verkauf zur Auflösung, der Gemeinschaft. Stadtgericht zu Berlin, den 5. März 1830. Das in der Prenzlauer Straße Nr. 9 belegene Grund⸗ stück der Manrerschen Erben und der Gebrüder Beer taxirt zu 15,624 Thlr. 28 sgr. 9 pf., soll am 30. Oktober 1840, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und Hvpothekenschein sind in der Registratur einzufehen. Die unbekannten Realgläubiger werden zum Termine vorgeladen.

2) die Gebrüder Johann und Michael Czerwinski, aus dem Dorfe Grutta gebürtig, die sich vor mehr als 10 Jahren entfernt haben, deren Ver⸗ mögen mit 5 Thlr. 25 sgr. 5 pf. im gerichtlichen Depositorio ist;

3) ds Mari Sa te delche 1807 b einem Fran⸗ Marienwerder, den 11. Juni 1840. bösischen oder Italinischen Sot aten von Neu⸗

bönigl. 2 Keneral⸗ trocti dorff fortgegangen und für die eine Forderung

E“ ITI ve 8 “h 67 Thlr. 10 sar. 11 pf. im Hypothekenduch

Verzeichniß 8 des Grundstücks Nendorff Nr. 10 eingetragenstebt;

der am 10. Juni 10 durchs Loos gezoge⸗ ¼ vbeen ““ he 1m Iin der Zeit von 1826 bi 28 nach ge⸗

89s Westyreuß. Pfandbriefe. 1 soll und dessen Vermögen sich mit

8 8 7 Thlr. 17 sgr. 10 pf. im hiesigen Depositorio,

befindet; E

die unverehl. Dorothea Wüst, die 1810 als Magd

des Einsaaßen Schmidt in Dragaß gestorben

seyn soll und deren Vermögen sich mit 10 Thlr.

12 sgr. 2 pf. im hiesigen Depositorio befindet;

die Barbara Slawicka, eine Tochter des Simon

Slawicki, Administrators auf den Gütern des

von Blumberg hiesigen Kreises, die nach Polen

gezogen, dort verheirathet gewesen und vor mehr als 20 Jahren in Polen verstorben und eine

Tochter hinterlassen haben soll, für die sich 13

spätestens bis zum 15. November 1840 der Landschaft eingereicht, so haben die Inhaber nach der Allerhöch⸗ sten Kabiuets⸗Order vom 11. Juli 1838 (Ges.⸗S. pro 1838 S. 366) den daraus entstehenden Zinsenverlust sich selbst beizumessen und die Einleitung des vorge⸗ schriebenen Präktustons⸗Verfahrens zu erwarten.

Labsal macht. Die Aufführung schloß mit dem gewaltigen Hallelu⸗ jah von Händel, welches durch seine erhebenden majestätischen Töne das gebeugte Gemüth aufrichtet und zu frischer, freüdiger Thätigkeit in ernstem, heiligem Sinne mahnt. j 111“ 19.

esAaz 8 2 . 2 28

1482 6 187 79 100* 101 ¹

2 Mt. 3 Me. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 8 Tage 2 Mt. 2 Woch. 1

do. London Parig Augsburg

noch vom Durchl. Herzogspaare begruͤßt, das dem Zuge von ei⸗ nem Huͤgel im Garten der Restauration nachschaute; sie weihten Ihm bei der Abfahrt ein dreimaliges Lebehoch. So schwand s;ieser schoͤne Tag, durch keinen Unfall gestoͤrt. Eine wuͤrdigere 8 Feier der Einweihung, welche jetzt die allgemeine Trauer verbot, EI11“*“ AN“ wird dem Vernehmen nach spaͤter noch stattfinden. Wien. Bei der hiesigen Akademie ist die seit läͤngerer Zeit beste⸗ 2 ssßende, aber unbesetzte Lehrkaufzel der Mosalk, mit veränderter Bestim⸗ . Oesterreich. mung, als Professür der Composition, dem Maler Führich verliehen Wien, 20. Juni. Se. Majestaͤt der Kaiser haben dem worden. Die Errichtung einer Compositions⸗Schule füllt eine längst

ne. vpirir lch die Wahl ist eine treffliche zu nennen. Füh⸗ am hiesigen Hofe akkreditirten Koͤnigl. Niederlaͤndischen Gesand⸗ bemerkte Lücke aus, und die Wah sche zu nen b 11 6 z ten ö Mollerus ben Orden Hen rich ist durch mehrere Werfe, besonders durch seine radirten Blälter, „öb— Klasse verliehen 8 bs dem Auslande bekannt geworden. Sein Triumphzug Christi erfreurte..8— kaffe 8 b ssiich hier, wie in München und Nord⸗Deutschland, gerechter Würdi⸗ Niederl. w Italien.

1“ 8 88 gung. Der ernsten, christlichen Richtung ausschließlich angehörend, 2 Neapel, 11. Juni. (A. Z.) Die Unterhandlungen in

fehlt es ihm auf dem Gebiete der Kunst nicht an zahlreichen Gegnern, aber ein seltenes Talent, Eigenthümlichkeit der Erfindung, treffliche Paris ziehen sich in die Laͤnge. Die Englische Flotte hat sich Kunstfertigkeit, besonders im Zeichnen, ein edles, warmes Gefühl und Inach und nach bis auf drei Lintenschiffe und eine Fregatte von unserer Rhede entfernt. Vorgestern ging ein Englisches Dampf⸗

wahrer Schönheitssinn werden ihm von Niemandem abgesprochen. Ver⸗ gleicht man diese Wahl mit der vorherrschenden, dem Natur⸗Kultus scchiff mit dem Befehl nach Malta ab, die daselbst noch zuruͤckge⸗ Haltenen Neapolitanischen Schiffe freizugeben. 8

burg entwich und für den ein Bestand von 21 Thlr. 17 gr. 5 pf. vorhanden ist,

so wie deren etwa zurückgelassene unbelannte Erben und die unbekannten Erben

9) des am 24. Oktober 1835 zu Sampohl verstor⸗ benen unehelichen Sohnes der vorher verstor⸗ denen Eva Palutzka, Namens Lorenz Palutzki, ddessen Nachlaß 14 Thlr. 29 gr. 6 pf. beträgt; endlich alle diejenigen, welche an die Nachlassenschaf⸗ ten genannter Personen aus irgend einem Grunde ein Erbrecht zu haben glauben, werden hierdurch auf⸗ gefordert, sich innerhalb neun Monaten, spätestens aber in dem vor dem Deputirten Herrn Ober⸗Lan⸗ desgerichts⸗Referendarius Saro auf den 23. Oktober 1840, Vormittags um 10 Uhr, anstehenden Termine entweder in Person oder schriftlich oder durch gesetz⸗ lich zulässige mitgehöriger Information versehene Be⸗ vollmächtigte, wozu ihnen die Justiz⸗Kommissarien 1. Lastke Brandt, Lanegerichis⸗Rath Köhler und 12.

Nothwendiger Verkauuft. Stadtgericht zu Berlin, den 21. Januar 1830. Die drei zur erbschaftlichen Liquidations⸗Prozeß⸗ Masse des Rentiers Georg Moritz Ebers gehörigen Grundstücke in der Landwehrstraße Nr. 13 und 12 und in der Lietzmannsgasse Nr. 10 belegen und zu- sammen taxirt zu 5522 Thlr. 2 sgr. 9 pf., sollen als ein Ganzes mit Einschluß der vorhandenen, zum Be⸗ triebe einer Porzellan⸗Fabrik dienenden, auf 791 Thlr. 10sgr. abgeschätzten Formen, Modelle und Geraͤthschaften am 23. Oktober 1840, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hypotbekenschein sind in der Registratur einzusehen.

Die unbekannten Realprätendenten werden unter der Warnung der Präkluston vorgeladen.

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Börsen. Amsterdam, 21. Jun. 1“ irkl. Schuld 539⁄16.. 5 % do 101 ⅛. Kanz Bill.

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Namen des Guts.

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Biechowko. 1000]% 4. Lubsee

Bielawy ⸗500 61. Liepie Bendzitowo. . 500] ß7. Mierzwin .. Gocanowo. 800] 36 [Mlodoczyn ..

do. 1000] 34. Prust

Namen

Neue Aul. des Guts.

1 Antwerpen, 20. Juni. Neue Aul. 25. 81

Frankfurt a. M., 22. Juni. 5

Oesterr. 5 % Met. 1085⁄11. 4 % 101 ¾ G. 2 ½ % 59 ¾ C. * 1 % 25 ¾¼ G. Bank-Aectien 2230 2228. Parrial-Obl. 161 G. Loose zu 500 Fl. 145 ¼¾. 145 ½. Loose zu 100 Fl. —. Preuss. opr Prüm. Sch. 73 ½ G. do 4 % Aul. 103 ¼ Br. Polu. Loose 70 ¼4. 70 ⁄2. Shr 5 % Span. Aul. 6 ⁄¾. 65⁄⁄. 2 ½ % Holl. 5211⁄161. 522⁄16.

Eisenbahn-Actien. St. Germain 735 Br. Versailles rechtes Uter 535 Br. do linkes Ufer 340 Br. München-Augsb. 931⁄½2. 93. Strafsburg-Busel 425 Br. Leipzig-Dresden 103 G. Köfu-Auchen 8. ½¼ G. Bordeau-Teste —. Comp. Centrale —. Hamburg, 23. Juni. Eugl. Kuss. 109 ⅞.

Paris, 20. Juni.

5 % Rente fin cour. 117.05. 3 % Kente fin cour. 84. 60. 5 % Neapl. au compt. 104. 5. 5 % Span. Kente 27. Passive 6 ½. 3 % Port. —.

22 2

Ziusl. —.

Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 1. Februar 1840. Die iun der Waßmannsstraße Nr. 9 a. und in der

Elisabethstraste Nr. 63 belegenen Tappeschen Grund⸗

stuüͤcke, von welchen das erstere zu 7827 Thlr., das letz⸗

tere zu 6695 Thlr. 21 sgr. 3 pf. taxirt ist. sollen

Shi. sge.3 Ia hehgen dedostortd esnden; a0. dn. Senthtscent sabhoftt vrnden Fare uns

er Schneider Jacoh Kamulla, im Dorfe Pel⸗ * tsstel erden. Tax nisch Wangenau hiesigen Kreises geboren (Sohn Hvpothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

des daselbst verstorbenen Einsaaßen Martin Ka- 11“

mulla), der vor mehr als 50 Jahren auf didie—

Wanderschaft gegangen und dessen aus dem von 8 . 8 .

ihm von seinem zu Czarze verstorbenen Halbbru⸗- Stadtgericht zu Berlin. s 21. März 1840.

der Preopst Judaszewsti zugefallenen Erbiheil Das in der Elisabethstraße 13 * 13 an der

1000 bestebendes Vermögen sich mit 483 Thlr. 20 sgr. Ecke e . L 8

Witowice 1000 8 pf. im hiesigen Depositorio befindet; dem Cerfschen Prundstuͦ a5ges aig —2z

werden zu dem auf den 29. M —. 85 8 8 8 8 e 5., Ig. ,4 8 vrundstück,

tags 11 Uhr, vor dem Herrn Ober⸗Landesgerichts⸗ 9 983 Thlr. 17 sgr. .

2 Aissessor Weger anberammten Termin mit der Auffer⸗ am 24. November 1820, Vormittags li1 Uhr,

derung vergeladen, sich vor oder in dem Termine an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und

schristlich eder persönlich zu melden und weitere An⸗ Hypothekenschein sind in der Registratur einzuschen. weisung zu erwarten, widrigenfalls dieselben für todt Die unbekannten Reai⸗Prätendenten werden unter der erklärt werden sollen und das Vermögen den sich als Verwarnung der Präklusion vergeladen.

solche legitimirenden Erben event. dem Fiskus aus⸗

geantwortet werden soll. 8 A

Ferner werden zu eben demselben Termine die unbekannten Erben folgender Personen:

8) des vom Dorfe Grutta hiesigen Kreises nach Polen verzogenen Lucas Schlagewski, der sich dort mit Catharina Olczewska verheirathet und den 4. September 1828 in Rikol im Alter von 21 Jahren verstorben, so wie seine Witwe, spã ter verehl. Joseyh Witkowski, die den 15. August

1831 in Grodzen gestorhben (das den Nachlaß

ler Departement. bildende väterliche Erbtheil des Lucas Slagewski

98. Filehne 1900 befindet sich mit 106 Thlr. 19 fgr. 5 pf. im de⸗

58. Grabionne 500 sigen Depositorio); 8

9. Grocholin . .. 1000 der Witwe Eva Kawolska früher verehelichte

58. Kruszewo 700 Karkowski oder Krakowski, hierselbst, die am

12. Marzdorff. 1000 18. Januar 1829 in Compagnie auf einer Reise

à4. Nakel 1000 von Graudenz nach Marienwerder gestorden. de

26. ASt 2— Preen 2

8. Pi 88 Zeitlang in Berlin aufgehalten haben sell un

87. deren Nachlaß sich mit 5 Thlr. 10 sgr. 7 pf. im

32. Salesch.... hiesigen Depositorio befindet; 8e

19. Dziembowo .. 500111. Samostrzell.. des Unteroffiziers Johaun Friedrich Striwert

96. Falmierowo . 1000 81. Witoslaw . . . bei der 12ten Compagnie dten Junfanterie⸗Regi⸗ w do 900 1 ments (damals auf der Veste Graudenz garni⸗ sonirend), der am 13. November 1837 im Gar⸗

Edictal⸗Citatiton.

nison⸗Lazareth zu Danzig gestorben, eines Sed⸗ zm Depositorio des unterzeichneten Gerichts be⸗

3 nes des Schlossergesellen Striwert zu Danzig, Wiesenthal findet sich das Pereipiendum eines gewissen Gott. dessen Nachlaß sich mit 3 Fhlr. 18 sgr. im De⸗ 88

. 1000

500

1000

500 500 1000 1000 1000 1000 1 1000 1000 V

Justiz⸗Kommissarius John in Vorschlag gebracht wer⸗ 11. en, zu melden und weitere Anweisung zu gewärti⸗ 40. gen, und zwar die sub 1 bis 8 genannten Personen 63. V unter der Verwarnung, daß sie sonst für todt erklärt 79. do. .500] 11. Rustnowo ... und ihr Vermoͤgen den Erben, die sich bereits gemel⸗ 13. Gondecz .. .. 900] 13. Rojewo .. .. det und legitimirt haben oder noch melden und le⸗ 4. Götzendorff .. 150] 12. Schlessin gitimiren werden, ausgeantwortet werden wird; die 26. Alt Grabia .. 500] 15. Siemkowo... Anbekannten Erben aber unter der Verwarnung, 13. Gr. Kensan 1000] à. Sobiejuchi .. daß, falls sie sich nicht melden, den Grad ihrer Ver⸗ 31. Kolodziejewo 1000] 15. Sukowy .... wandtschaft mit dem Verstorbenen und resp. für todt 8. Koczuszkowo 1000] 1. Strzelewo. u Erklärenden nicht bestimmt angeben und nachwei⸗ 5. Kosciesk. . . 1000] 11. Sziborze.... en, sie zu gewärtigen haben, daß resp. sie mit ih⸗ 9. Krusza Podlu⸗ 72. Szarley... ren Erb⸗Ansprüchen präkludirt, die Ertrahenten und dowg .. n. 20. Topollno. ... die sich meldenden Erben nach vorgängiger Legiti⸗ Krusza Zam⸗ 8. mation für die rechtmäßigen Erben angenommen kowa 500110. werden, ihnen als solchen der betreffende Nachlaß Ludzisko. .. . 1000 zur freien Disposition verabfolgt werden wird, woge⸗ 11. Danziger gen die nach erfolgter Präklusion sich noch melden⸗ Ob. und Nied. den näheren oder gleich nahen Erben alle Handlun⸗ Buschkau .. gen und Disvositionen der sich zuerst gemeldeten 8. Czarlin . anzuerkennen und zu übernehmen schuldig und von 16. Kl. Malsau.. ihnen weder Rechnungslegung noch Ersatz der erho⸗ IUI. Marien henen Nutzungen zu fordern berechtigt, sondern die- 2. Kl. Ellernitz.. elben sich vielmehr lediglich mit dem begnügen müs⸗ 40. Gorzuchowod.. 8 was alsdann von der Erbschaft noch vorhan⸗ 28. Grünfelde .. den seyn wird, und daß, falls sich Niemand gemel⸗ 2. Gajewo det, der ganze Nachlaß dem Fisko zugeschlagen wer⸗ 10. Klötzen. . den wird. Marienwerder, den 23. Oktober 1839. 126. Leistenau ((iwil⸗Senat des Königl. Ober⸗Landesgerichts. 268. do. ... 1000⁷ 25. Warzeln ... vuo. 2. Mirachowo ..1000 39. Wichorze ... 38. Mendrzvck. .. 1000] 13. Wybcz . . . .. e men t. 2. Mosgau.. . 500] 23. Zaskoscz.... 22. Paulsdorff 10000 1V. Schneidemüh⸗ 30. Behle 600 Ss. do. 1000 6. Chodziesen. . . 1000 121. do. .. 1000 181.] do. ... 1000 15. Cziszkowo ... 1000 25. Czarnikau. 900 68. do. . 600 a. Dombke A. .. 1000 31. Dembowo . s1000

zugewandten Teudenz der Mehrzahl unserer Künstler, so kann man darin nur die Weisheit der Regierung preisen, welche auch höhere An⸗ sichten in ein ernsteres Streben in dem Lehrkörper der Akademie will Spanien. vertreten haben. Madrid, 13. Juni. Die Hof⸗Zeitung meldet in ihrem 222 Blatte, daß die Koͤnigin gestern fruͤh um sechs Uhr das zebiet der Provinz Guadalaxara betreten hat, wo sie von den Behoͤrden der Stadt Meca und der umliegenden Orte empfan⸗ gen wurde. Es sollen mehrere Briefe Cabrera's an Balmaseda aufgefan⸗ gen worden seyn, worin er demselben befiehlt, um jeden Preis in die Baskischen Provinzen vorzudringen.

Tuͤrkei. ³1u“

Konstantinopel, 3. Juni. (A. Z.) Mustapha Nuri Pascha, welcher an Halil Pascha'’s Stelle zum Seriasker ernannt wworden, wird naͤchstens sein neues Amt antreten, wenn Chosrew Pascha, der sich wieder zu halten scheint, ihm nicht einen Strich durch die Rechnung macht. Chosrew, der einsehen gelernt, daß man mit einer entschiedenen Meinung nicht durchdringen kann, ist mit vieler Verschmitztheit zu Werke gegangen. Er hat bei [Reschid Pascha Rath gesucht und ihn gefunden, so daß er jetzt Hoffnung hegt, wieder an Einfluß zu gewinnen. Reschid Pascha, der aus der Franzoͤsischen Schule hervorgeht, mußte sich mit den eine ande e, in wissenschaftlicher Hinsicht ausführlichere Arbeit zwar Franzöͤsischen Ansichten vertraut machen, nachdem er sich uͤber⸗ nicht überffüssig machen, hält aber gerade durch das Vermeiden der Ein⸗ eugt hatre, daß so gut man es auch andererseits mit der Pforte das beste Maß, ohne eine zu große Anhäufung von That⸗ [meinen mochte, es doch unmoͤglich schien, sie so zu unterstuͤtzen achen zur Bildung eines Urtheils darzubieten. Die Abhandlung ist Lals es nöthig waͤre, um gegen Medmeh Au fest aufzutreten. endlich nicht mit einseitiger Belobung, sondern mit bedachtem Raison⸗ à

C. Fr. von Graefe in seinem dreißigjährigen Wirken fuͤr Staat und Wissenschaft. Ein Beitrag zur vaterlaͤndischen Geschichte, aus eigener Anschauung, historischen Zeugnissen und offiziellen Akten bearbeitet von Ir. H. S. Michae⸗

lis, Koͤnigl. Preuß. Stabs⸗Arzt a. D., vormaligem Di⸗ rigenten des zweiten fliegenden Detaschements des Haupt⸗ Reserve⸗Feld⸗Lazareths der Armee, prakrischem Arzt zu Verlin ꝛc. Berlin, 1840. Aug. Hirschwald. Brosch. K. 8 % Met. 109 ¼. 4 % 102. 3 % —. 2 ½ % 98 S. Bank-Actien 1858. Aul. de 1834. 147. de 1839 176 ⅓. Der Verfasser dieser Abhandlung bringt zunächst seinen persönlichen ——

Dank dem Herry von Graefe auf eine dessen würdige und en auf eine so zweckmäßige und nützliche Weise dar, daß dieselbe mehrfache Nachahmung finden dürfte. Uusere Anzeige dieser Schrift, die nicht verfehlen kann, Wirkungen sn erzeugen, muß den Inhalt und die Be arbeitung desselben unterscheiden. In ete auf letztere gestehen wir, daß gerade die Schilderung lebender Personen in ihrem Wirken eine schwierige Aufgabe sep, daß die vorliegende Arbeit aber mit gewandter Feder entwerfen zund in, Finnehmendem Styl gehalten worden. Sie

verweilt nicht bei dem Aufzählen der Einzelnheiten und würde daher

8E

Bank-Act. 1856 Nothwendiger Verkauf.

1000

500 1000

13.

Wien, 20. Juni

* 1 %. ie.;

.

Departement. 5. Alt⸗ u. NeuPa⸗

leschken .. . 1000 14. Plochoczon 1000 2. Strasczvn. . . 500

departement. . 800 500 500 1000 500 1000 500 500 1000 1000

4.

600 800 1000 werder 1000% 14. Piontkowo 1000] 37. Rvusk 1000 [124. do. 1000]1 38. Stangenberg. 900 3. Szewa

700] 44. Kl. Trommnau

8

Konigliche Schausptele. Frreitag, 26. Juni. Im Schauspielhause: Clavigo, Trauer⸗f spiet in 5 Abth., von Goethe.

Sonnabend, 27. Juni. Im Schauspielhause: Correggio, s Trauerspiel in 5 Abth., von Oehlenschlaͤger. (Herr Hendrichs: .uf Antonio Allegri, als dritte Debuüt⸗Rolle.) 89

Sonntag, 28. Juni. Im Opernhause: Die Belagerung he von Corinth, lyrisches Drama in 3 Abth., mit Ballets. Musik f 1) Rodolphe, drame en l acte, par et

von Rossini. 2) Clemence, drame en 2 actes, par Mad. Ancelot.

2

MNNothwendiger Verkaukß. Stadtgericht zu Berlin, den 24. März 18230.

Das in der Köpnicker Straße Nr. 87 belegene Grund⸗ stück des Holzhändlers Johann Christian Runge, tarirt zu 16,263 Thlr. 28 sgr, soll theilungshalder 1 am 2z. November 1840, Vormittags 11 Uhr an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und Hppothekenschein sind in der Registratur einzuseden. Die undekannten Real⸗Prätendenten werden unter der Verwarnung der Präklusion zugleich en 8

Das im Crossener Kreise der Neumarr velegene Rit⸗ 1 tergut Drehnow nebst Zubehör, abgeschätzt auf 50,322

Thlr. 1 sgr. 11 ¾ pf., soll im Wege der nothwendigen

Subhaäͤstation en S⸗ am se ehnten S Heemittags 11 Uhr,

vor dem Ober⸗Landesgerichts⸗Rath Steinbeck auf dem

Königl. Ober⸗Landesgericht hierselbst verkauft werden.

Die Taxe, der neueste Hvpothekenschein und die Kauf⸗ bedingungen sind in unserer Registratur einzusehen.

Frantkfurt a. d. O., den 28. Januar 180.

8 Königl. Preuß. Ober⸗Landesgericht

Im Schauspielhause: Seribe. - 8 abung, bedach In Charlottenburg: Die Modernen, Schauspiel in 5 Abth., 2₰ 1 1 z 2 9 „† 9 8 2 7 8 ssucht und scheint sich jetzt besonders dessen Leitung anvertrauen wie schwer es in diesem Fane⸗ ist, sich hier in einer streugen Gränze Q˖-·(—qUq E11“ Ihn weschen. zu halten. Koͤnigsstaͤdtisches Theater. 8 Was den Inhalt unserer Abhandlung betrifft, so ist von Graefe, Freitag, 26. Juni. Zum erstenmale: Die Wette. Original⸗ nach kurzer Angabe seiner Jugend⸗ und Studien⸗Jahre, zuerst als L. N. li 5 Akten, von Panasch Sch 5: D Haupt⸗ Feldarzt in den Jahren 1813 1815 geschildert und es sind dieser Lenstspiez in vn. 9. (KHerr hmale: Den Haupt Schilderung die rauer⸗Scenen der Krautheiten in Torgau eingewebt. mann Brand, als Gast.) Hierauf: Das Fest der Handwerker. Diese Darstellung ist ausführlich und endigt mit von Graefe's zweitem Komisches Gemaͤlde aus dem Volksleben in 1 Akt, als Vaudeville behandelt von L. Angely. Die Reise auf gemeinschaftliche

88 Nothwendiger Verkauf.

Stadtgericht zu Berlin, den 23. März 1840.

Die in der Kronenstraße Nr. 12 und 13 deliegenen Fasauelschen Grundstücke tarirt zu 17.2250 Thlr. § sgr. d pf., sollen am 20. November 1840. Vormittags 11 Udr. an der Gerichtsstelle subdastirt werden. Tare und Hvpetdekenschein sind in der Registratur cinzuseden.

ptember 1840,

„à

Stralsund, 19. Juni. Auf dem am 10ten und llten d. M. hier abgehaltenen Wollmarkte waren 2120 Centner Wolle ausgeboten, wovon 1100 Centner, und zwar die feine

Wolle zu 50 Rthlr. der Center, die mittele Wolle 45 47 Rthlr. der Centner, die ordinaire Wolle 35—40 Rthlr. der Centner ver⸗ Pkauft worden.

. 500 1000 1000 1000 700

Eintreten in den Felddienst, wo ihm namentlich die Leitung dee Laza⸗ reth⸗Wesens im Gouvernement zwischen der s und dem Rhein Sonnabend, 27. Juni. Kosten. Posse in 5 Akten, von L. Angely.

und die Formation der gesammten Reserve⸗Feld⸗Lazarethe der Armee

3 4ö. Sonntag, 28. Juni. Doctor Faust'’s Zauberkaͤppchen, oder: e nem 28sten Lebensjahre zur Berliner Universität zurückke 9, 2 sts 3 4 nicht theoretisch, sondern unmittelbar praktisch geschaffen habe, und als

2

Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin den 31. März 1829. Das in der Kaiferstraße Nr. 23 delegene d des Destillateurs Tdieme 10.350

W

(q(bdieiak⸗E a122 der unbekannten Inhaber des Pommerschen Pfand⸗ briefs Klein⸗Tetzleben, Demminschen Kreises, Nr. 5 über 900 Thlr. 2

übertragen ward, worauf er, nach dem zweiten Pariser 58 in sei⸗

Fher rte. Der an.- Di ; 8 3 . n Theil des Inhalts betrachtet von Graefe in seinem wissenschaftlichen Die Herberge im Walde. Posse mit Gesang in Akten, ven 9 pp Wirken und stellt ihn als den Gründer der chirurgischen Klinik, die er b G

Liegnitz, 15. Juni. Es sind im Laufe des Jahres 1839

bei der Civil⸗ und Militair⸗Bevoͤlkerung des hiesigen Regierungs⸗ vn. Uöoß sonde Bezirks ehelich getraut 7163 Paare, geboren 31,583 Kinder, ge⸗ cter üesch ürurgilchen Lehrer dar. Es wird ferner der Geist der stcorben 26,92 4 Menschen, folglich mehr geboren als gestorben hen Operationen erörtert, die medizinisch⸗chirurgische Litera⸗

tur von Graefe'’s beleuchtet und mit der A ini sdorben; 2 Mensc 1 nitn xfe eucht Ungabe einiger hoher Auszeich⸗ 1 4659. Bei Vergleichung mit e Bevoͤlkerungs⸗Liste vom Jahre mit der Ermähnung des Verhältnisses uügaha hm vnd zwi⸗

Veruntworilicher Redacleur Arnold. 87 Gedruckk bei A. W. Havn.

4* 1 8 Ib

8 *