1840 / 177 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Sat, 27 Jun 1840 18:00:01 GMT) scan diff

zutheilen. Peger tte⸗, den I5. Oktober 1839.

ö

Vpon Seiten des akademischen Senats der Jagello⸗

8

Bekanntmachung.

1 Felgende verschollene Personen:

am 27. November 1840, Vorm. 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxre und Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

Nothwendiger Verkauf. 8 Stadtgericht zu Berlin, den 23. April 1840. Das in der neuen Kommandanten⸗Straße Nr. 11 belegene Grundstück des Kaufmanns Colberg, tarirt

zu 14,738 Thlr. 10 sgr., soll Schulden halber am 18. Dezemher c., Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und Hppothekenschein sind in der Registratur einzusehen. Die unbekannten Real⸗Prätendenten werden hiermit unter der Verwarnung der Präklusien vorgeladen.

19 der Buchbinder oder Buchdruckergeselle Ludwig Wagner, ein Sohn der im Jahre 1836 für todt! erklärten separirten Albertine Wagner, für wel⸗ chen sich etwa 420 Thlr. in unserm Depositorium besinden; 1 seit 181 abwesende Carl Löwe, dessen Vermo⸗ gen 17 Thlr. beträgt; die Geschwister 1 Henriette Wilhelmine Therese is für

uguste Caroline 5. Thlr. 7 sgr. 6 pf. Charlotte Christiane vorhanden sind; die verehelichte Thür, Dorothee Henriette, geborne Gradolff, und der seinem Stande nach unbekannte Ebemaun derselben, für welche etwa 150 Thlr. onirt sind: 5 Ee. Christian Wilhelm und Marie Dorothee Albrecht, Kinder des hier im Jahre 1795 verstorbenen Arbeitsmannes Wilhelm Albrecht, de⸗ ren Vermögen §8 Thlr. 18 sgr. 11 pf. beträgt; so wie die —7 Erben und Erbnehmer dieser n, werden au R 18à1, Vormittags 9 Uhr, vor dem Herrn Stadtgerichts⸗Rath Aschenborn vor⸗ geladen und haben sich entweder schriftlich oder per⸗ sönlich zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen und ihr Vermögen den bekannten Erben, in deren Ermangelung aber dem Königl. Fiskus oder der Kämmerei zugesprochen und ausgehändigt werden wird. Potsdam, den 14. April 18à0. Königl. Stadtgericht hiesiger Residenz.

Ziska, für welche

1 Xihiet à E113“ Der im Jahre 1812 unter den Westphäͤlischen gelernten Jägern nach Rußland marschirte und nicht zurückgekehrte Carl Heinrich Buchholz von hier wird, auf Antrag seines vollhürtigen Bruders, des hiesigen Bäckergesellen Carl Wilhelm Ferdinand Buchholz, vorgeladen, sich dinnen einem Jahre, und spätestens in dem auf 8g den 9. November 81 Morgens 10 Uhr, vor biesigem Herzoglichen Kreis⸗ gerichte angesetzten Termine zu stellen, widrigenfalls

egen ihn die Todeserklärung ausgesprochen und ba-

aoeohe

ein Vermögen und sonstige Zuständigkeiten den Rech⸗ ten gemäß erkannt werden wird. Auch haben diejenigen, welchen Erb⸗ oder soustige Ansprüche an des Abwesenden Vermögen ase en sollten, diese Ansprüche, bei Strafe des Ausschluffes, in obi Termine anzumelden, und wird jeder, welcher über das Leben und den Aufenthaltsort oder den Tod des Abwesenden Nachricht zu geben vermag, aufgefordert, solche dem unterzeichneten Gerichte mit⸗

Herzogl. Braunschw.⸗Lüneb. Kreisgericht daselbst. 1

Voges.

Konkurs⸗Ausschreibung b der Lehrkanzel der Archäologie, Hermeneutik und der; Einleitung in die göttlichen Bücher des alten und neuen Bundes, Exegese, des alten und nenen Bun⸗ des, und der Orientalischen Sprachen an der

Universität zu Krafau.

nischen Universität zu Krakau wird hiermit kund ge⸗ macht, daß die Lehrkanzel der Archävlogie, Herme⸗ neutik und der Einleitung in die göttlichen Bücher des alten und neuen Bundes, wie auch der Exegese, des alten und neuen Bundes, und der Orientalischen Dialekte, welche Gegenstände in Lateinischer Sprache wöchentlich durch 10. Stunden nach den vorschrifts⸗ mäßigen Autoren vorgetragen werden, mit dem siren sühges Gehalte von à000 Poln. Fl. mitteist Kon⸗

urs⸗Prüfung besetzt werden wird. 82

Diejenigen, welche um die Kanzel einkommen wo len, haben ihr

ten und mit nachstehenden Zeugnissen und Urkunden u belegen: 1) Taufschein, 2) Curriculum vitae, 3) bas an der Krakauer oder an einer in den Ländern der drei Allerhöchsten Schutzhöfe gelegenen Universi⸗ täten erlangte Doktor⸗Diplom, endlich 4) Zeugnisse us den in der theologischen Fakultät vorgeschriebe⸗ nen obligaten und nicht obligaten Gegenständen. Alsdann werden jene Kandidaten, welche nach Ein⸗ sicht und Prüfung ihrer Gesuche und Beilagen vom akademischen Senate für qualifizirt anerkannt wer⸗ den, vom Rector Magnificus zur Konkurs⸗Prüfung eingeladen, welche an den unabänderlich festgesetzten Tagen, nämlich den 30. Oktober 1840 leesench und den zlsten d. M. u. J. mündlich, in obbenannter Sprache abgehalten wird. Wirkliche Professoren an den K. Universitäten, welche dieselben Lehrkanzeln versehen und zugleich

8

as theologische Doktor⸗Diplom besitzen, sind von

Brande entsteht. Auch den durch Erplosion der Dampfkessel ohne Brand verursachten Schaden

davon

Gesuch an den Kector Magnificus längstens bis 19. September l. J. postfrei einzuschik⸗

706

auch die Beträchtlichkeit der Brandverluste sevn möge, eine nachträgliche Zahlung zu leisten hat: Immobtlien und Mobilien jeder Art, als: Kirchen, Wohnhäuser, Fabrikgebäude, Stallungen, Scheunen, Mühlen, Wal⸗ dungen, Schiffe, Kirchengeräthe, Hausgeräthe, Waa⸗ ren, Geschäfts⸗Utensilien, Fabrikgeräthe und Maschi⸗ nen, Vieh, Getraide, Viehfutter, Ackergeräth, Aerndten in Schobern, Kohlen⸗ und Holzlager ꝛc.; ferner Waa⸗ ren auf der Reise in Frachtfuhrgeschirren, Dampfwa⸗ gen oder Schiffen; sodann auch die Verantwortlichkeit, welcher der Gebäunde⸗Miether dem Vermiether gegen⸗ über hinsichtlich des Brandschadens gesetzlich unter⸗ worfen ist. 1

Die Gesellschaft leistet Ersatz nicht bloß für den un⸗ mittelbaren, eigentlichen Brandschaden, sondern auch für den Verlust, der durch kalten Blitzschlag, durch Retten, Löschen, Ausräumen, Abhändenkommen beim

übernimmt die Gesellschaft agf besondere desfallsige Uebereinkunft, während jeder in Folge einer Erplosion entstehende Feuerschaden überhaupt schon zu den ver⸗ gütbaren gehört.

Wenn auf den versicherten Gebäulichkei⸗ ten Hypothek haftet und der Gesellschaft mit Geuehmigung des Versicher⸗ ten, gegen deren Bescheinigung, ee gemacht worden ist, so leistet sie die Vergü⸗ tung des Bran cadene durch Baarzah⸗ lung an den Versicherten nur nrit Zustim⸗ mung des solchergestalt angemeldeten Hy⸗ pothekar⸗Gläubigers. Wird diese Zustim⸗ mung verweigert, so zahlt die Gesellschaft die Entschädigungsgelder nur zum Behuf der Wiederherstellung des Gebäudes, so⸗ ssern sie nicht vorzieht, diese Wiederher⸗ stellung selbst ausführen zu lassen.

Um das Interesse der mit Genehmigung des Versicherten bereits vor entstandenem Brande angemeldeten Hypothekar⸗ Gläu⸗ biger noch mehr zu sichern, verzichtet die Gesellschaft zu deren Gunsten auf die Ein⸗ rede des Verlustes der Entschädigungs⸗An⸗ spruͤche, welche ihrdem Versicherten gegeu⸗ über, wegen irgend eines Verschuldens, mit Ausnahme jedoch der Nichtzahlung der Prämie, zustehen würde, gegen Subroga⸗ tion in die Rechte des Hypothekar⸗Gläubi⸗ gers wider den Versicherten.

Diese Dispositionen zu Gunsten der Hypothekar⸗ Gläubiger gelten ebensowohl für die laufenden Polizen der Gesellschaft als für die künftig abzuschließenden.

An Billigkeit der Prämiensätze steht die Anstalt kei⸗ ner andern soliden Anstalt nach.

Meine Agenten sind gegenwärtig: .

In Angermünde Hr. M. Loesser, Kaufm.,

Brandeuburg a. d.H. ⸗C. Rupprecht, Kaufm.,

Calau C. F. Scalla, Kaufm.,

Dahme 3 d8. Feterlansednsu.

Frantfurt g. d. O. H. C. Baswitz, Kaufm., 2 Friedeberg i. d. N. Verlach, Konrektor,

riesack J. C. Lorentz, Kanfm.,

Schlesiens, welche der Verfasser in den Zuständen entweder ignoriren oder von Rechtswegen tadein mußte, ihre Sporen darau verdienen wollen; je un⸗ bedeutender sie sind, je mehr toben sie, ja sie haben sogar die schwächsten der Vertreter öffentlicher Organe als Mitdetheiligte in ihren Bund gezogen.

Wäbrend nun diejenigen, welche den Unterschied zwischen Wissen und Können eben so wenig als den Begriff der echten Humanität zu würdigen ver mögen, sich, statt der Waffe des Erweises ihrer An⸗

klage, der des Scheltens und Schimpfens bedienen!

und dadurch selbst erniedrigen, sind die wirklich Ge⸗ bildeten und Meister der Wissenschaft einer sehr ent⸗ gegeggesednen Meinung von dem Gegenstande, worü⸗ er Ref. die vollgültigsten Stimmen mündlich und schriftlich eingesammelt hat. P. In Berlin vorräthig bei L. Hold, Königsstraße Nr. 62, neben der Post. 1“

Für alle Aerzte und Chirargen!

Im Verlage von Heiurich Hloff en Mannheim

ist erschienen und in alten Bachhandlungen Deutsch-.

lands zu haben (Berlin bei Alevxander Duneker,

Französ. Str. No. 21): 8 Der

PAPPVERBAND

nach 8I11m seine Verfertigung, Wirkung und Anwendung im Allgemeinen, insbesondere aber bei Practuren als das vorzüglichste, alle übrigen Verbünde übertreffende Mittel, nebst einem ehtlichen Ueberblicke des unver- ⸗Frückbaren Verbandes. 8 Von

OCarl Frech, 1“ praktischem Arzte in Baden-HBaden. 8 Mit 3 Pafeln. gr. Svo. brosch. 1 Thlr. Pr. C.

brüchen in seiner jetzigen Gestalt nach Seutin ist eine So wichtige ünd überaus nützliche Erfindang im Gebiete der Chirurgie, dafs er, bald anuch in Deutsehland sich Bahn brechend, die alte Methode des Schienenverbandes wohl günclich verdrängen wird.

Von Larrey sehon begründet, von Seutin in Brüssel aber nach einem neuen Prinzip erfunden, vielfach verbessert und eigentlich ins leben gera- fen, von ihm so wie in versebiedenen Lündern schoön seit mehreren Jabren mit dem glücklichsten, zum Theil wunderbaren Erfolge angewaudet, ist der Sieg der neuen Methode über die ulte langst schon entschieden, und es ermangelt nur nowh. deren Kin- führung allgemein zu machen. 1

Die obige vortreffliche Abbhandlung piebt ein voll. ständiges Bild diecses Yerbandes, veitie Encstebung, Verfertigung undeanwendung, nebet den wichtigsten gemachten Beobachtungen, 5o dafs Jeder ihn dar- aus kennen lernen und anwenden kunn.

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ürstenwalde W. L. F. Schmilinskv, Kaufm., 1 Havelberg J.C. Graebener, Kfm., vritz 8 Burghardt, Strafan⸗ 8 stalts⸗Direktor a. D., khülI. Ries, Kaufm., Al. E. Buchholtz, Kaufm., H. S. Rousset, Kaufm., ⸗Jordan, Secretair, Hrn. 5 acobi & Sohn, Kaufl., Hr. C. G. Freyschmidtjun., Kaufm. u. Senator, H. Revher, Commissio⸗ nafr, M. Libbert, Kaufm., W. 5. Wolff, Kaufm., Saltzmann, K. Justiz⸗ Kommissarins, Heinr. Gückler, Kfm., l. Becker, Kaufm., ⸗L. Behreus, Kaufm., V ⸗C. F. Becker, Kaufm., Wusterhausen a. d. D. ⸗Carl Moritz, Kaufm., Sielenzig Heinr. Hüb [er, Kaufm., welche, wie ich selbst, jederzeit bereit sind, nähere Aus⸗ kunft über die Perbältnisfe der Anstalt und über jeden speziellen Versicherungsfall zu ertheilen, Anleitung bei Versicherungs⸗Anträgen zu geben und die erforderli⸗ chen Anzeigen bei den Behörden zu besorgen. Die Polizen werden von mir vollzogen. 1 Berlin, im Juni 1840. ’1 Der General⸗Agent für die Provinz Brandenburg.

S. Bleichröder.

Lenzen

Liebenwalde

Neu⸗Ruppin

Oderberg

Potsdam

- Peen aan S Pritzwalk

Schwedt a. d. O. Soldin Spandau

Strausberg

Templin Wittstock „Wriezen a. d. O.

8 Bekanntmachung. .

Bei dem allgemein verbreiteten Gefühl der Traner um des Hochseligen Königs Friedrich Wilhelm's 111. Majestät haben die Unterzeichneten es dem Sinne aller Theilnehmer des Vereins für entsprechend ge⸗ halten, zu den vom 2. Juli c. ab stattsindenden Pferderennen keine Tribüne errichten, sondern nur den für die Aufnahme der Herren Actionairs bestimm⸗ ten Raum abgränzen und Bünke für dieselben auf⸗ schlagen zu lassen. Der Einlaß zu den diesfälligen Plätzen wird gegen die den Herreu Mitgliedern selbst zugefertigten Karten geöffnet seyn. Dagegen werden Billets für anderweite Zuschauer nicht ausgegeben werden, die Rennen vielmehr nur zur Erreichung ihres eigentlichen Zwecks und ohne Verbindung mit den sonst üblichen festlichen Veranstaltungen stattfinden.

Posen, den 18. Juni 1840. v. Willisen,

3 Bitter, Vice⸗Präsident

Geueral-Secretair

er Konkurs⸗Prüfung frei und bedürfen nur 11g Vereins für Verbesserung der Pferde⸗, Rindvieh⸗

übrigen Bedingungen zu erfüllen, um, wenn sie es

wünschen, an die hiesige Universität versetzt zu werden Nebst dem

vängigen Domherrnstellen und sonstigen Pfründen.

Gehalte erlangen sie die statutsmäßige

und Schaafzucht in der Provinz Posen. veeee‧˙‧˙‧˙˙⁷;];

Anwartschaft zu den vom Universitäts⸗Patronate ab⸗ V Literari sch e An zeigen

Krakau, den 20. Juni 1840.

Inder Buchhandlung von Aug. S chulz & Comp.

. Der Sekretär des akademischen Senats, in Breslau ist als Beitrag zur Jubelfeier Schlesiens

Czaputowiez.

Nein Buch erschienen, betitelt:

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Die Kölnische Feuer⸗Versicherungs⸗Ge

1 Sc⸗ sisc 6 8 ische Zustäaͤnde

il Jahrhunderte der Preuß n Herrschaft. Ein Beitrag zur 88 Sittengeschichte Schlesiens, in vertrauten

ellschaft, genehmigt durch Se. Majestät den König Briefen eines dem Tode Entgegengehenden.

7 Allerhöchster Kabinets⸗Ordre vom 5. März

18329, mit einem Sicherheits⸗Kapital von drei Mil

lionen Thalern Preuß. Court., versichert zu fe⸗ öö liegt ohne Zweifel in der

sten Prämien, so daß der Versichert

sache, daß

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rrituelles proquctions. AKvrvee le soin de ne pas puiser aux mémes Sonrees

que d'autres ecolleetions de ce genre, de n'offric 1 gU

que des pièces entières que l'on ne puisse se pro- eurer dans aueun ccunbinet de lecture, nous aufons

* scelni minntieux de n'ien adopter aucun dont la pu- 2 7191 * 7 Hdeur la plus délicate puisse s'effaroucher, persuade

qu'il est possible sans cela d'amuser et deintéresser toutes les classes de lecteurs. Aussi, meres, insti- tutrices, aceueillez sans crainte notre recueil es

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vous n'aurez à vous en repentir. 1 Chaque livraison contiendra de plus un article intitule Nouveautés, qui parlera es piécges et ouvrages nouvenux qui à Pafis et à Berlin auront fait le plus de sensation, des modes nouvelles et des magasins de Berlin o se trouvent tous leν

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liche König von Preußen. Gehalten von J. S. Borchardt.“ Preis 2 sgr. Der Wohlthaältigkeit wird keine Schranken gesetzt.

b Nußl. u. Pol.

lund auf den Karten heißt, um 12 saale eine Trauerfeier begehen.

durch ergebenst ersucht, die ihnen zugestellten Karten am Eingange

auswärtige aua Subscription an auf die 8

So eben ist zum Besten der Armen erschienen und

„Rabbinische Trauerrede über Seine Majestaͤt Friedrich Wilhelm III., der gerechte und fried:

11““

B

Allgemeine

—õ

erlin, Sonnabend d

Amtl. Nachr.

Trauer⸗Gottesdienst. Wiederaufbau der großen Spinnerei von Alexandrowsk. Fräulein⸗Institut in Tiflis.

Fraukr. Pairs K. Kredit⸗Bewilligung. Dep. K. Paris. Ueber das Gerücht von Kabinets⸗Veränd. Vertheilung der Franz. Marine. Bericht der Kommiss. der histor. Monumente. Aus⸗ wanderer. Daunau †.

Großbr. u. Irl. Verdachtsgründe gegen Courvoisier. Eisenbahn mit Luftdruck. Versöhnung der Englischen Bank mit der Londoner Actien⸗Bank.

Niederl. Gen. Maj. Trip begiebt sich nach Berlin.

Belg. Transatl. Dampfschifff.⸗Verbindung. 1“

Dentsche Bundesst. Hannover. Der Kaiser von Rußland. Stände⸗Verh.

Oesterr. Teplitz. Eindruck der Nachr. vom Tode Sr. Maj. des Königs Friedrich Wilhelm III.

Schwesz. Neuchatel. Eidesleistung der Behörden. Gottesdienst. Condolations⸗Empfang.

Port. Aufenthalt des Hofes. Zusammensetzung der Adreß⸗Kom⸗ mission und Büreau's der Kammer. Spanisches Heiraths⸗ Projelt. Saldanha. Entwerthung der Regier. Obligationen.

Arabien. Zustände in Yemen.

Trauer⸗

(Inland. Berlin. Audienz der Akademie der Künste. Wollmarkt.

Salzbrunn. Brunnen⸗Nachr. Wiss., K. u. L. Wiedereröffnung der Theater. Anz. v. „Ueber den Ürspr. der wider die Juden erhob. Beschuldigung. Von Corvé“.

Preise der vier Haupt⸗Getraide⸗Arten.

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Berlin, den 26. Juni 1840. . Se. Majestaͤt der Koͤnig haben heute im hiesigen Schlosse dem Koͤnigl. Schwedischen Reichs⸗Marschall, General⸗Lieutenant und General⸗Adjutanten, Grafen von Brahe, eine Privat⸗Au⸗ dienz zu ertheilen und aus den Händen desselben das auf das Ableben des Hochseligen Koͤnigs Majestaͤt und Allerhoͤchstdero

Regierungs⸗Antritt sich beziehende Schreiben seines Souverains

entgegenzunehmen geruht.

8

Berlin, den 26. Juni 18410.

Se. Majfestaͤt der Koͤnig haben heut im hiesig. Schlosse

dem bei Allerhoͤchstdenenselben beglaubigten Koͤnigl. Saͤchsischen

außerordentlichen Gesandten und bevollmaͤchtigten Minister, Ge⸗

lneral⸗Lieutenant und Staats⸗Minister von Minkwitz,

demnaͤchst dem Koͤnigl. Schwedischen außerordentlichen Ge⸗ sandten und bevollmaͤchtigten Mihnster⸗ nee enlchen 8

so wie dem Koͤnigl. Bayerischen außerordentlichen Gesandten nnn. Minister, Grafen von Lerchenfeldt⸗Köͤ⸗ er

Privat⸗Audienzen zu ertheilen und aus den Haͤnden dersel⸗ ben die fuͤr sie ausgefertigten Beglaubigungs⸗Schreiben ihrer Souveraine entgegenzunehmen geruht.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Prinzen Luitpold

von Bagyern Koͤnigl. Hoheit den Schwarzen Adler⸗Orden zu

verleihen geruht. Des Koͤnigs Majestaͤt haben dem Ostpreußischen General⸗

[Landschafts⸗Agenten, Kaufmann Friedrich Behrendt hierselbst,

den Titel eines Kommerzien⸗Raths zu verleihen geruht.

Ihre Koͤnigl. Hoheiten der Prinz und die Prinzessin Wilhelm und Hoͤchstihre Tochter, Ihre ne P Hete die

Prinzessin Marie, sind nach Schloß Fischbach in Schlesien

abgereist.

Die Universitaͤt wird zum Gedaͤchtniß Sr. Hochseligen Ma⸗

jestat des Koͤnigs Friedrich Wilhelm III. am 27sten d. M. Vormit⸗

tags um 10 Uhr (nicht, wie es in den Einladungs⸗Schreiben Uhr) in ihrem großen Hoͤr⸗ Die Eingeladenen werden hier⸗

vorzuzeigen. erlin, am 24. Juni 1840. Der Rektor der Universitaͤt Twesten. 8

—.— 8— 88

n gin. dr n99 Koͤnigl. gsberg ist der bisherige zweite Predi evangelischen Kirche in 8 m 1nSc Adjunkt daselbst und der Predigtamts⸗Kandidat und Rektor zu Jedwabno, Bernhard Brachvogel, zum Pfarr⸗Adjunkt an der evangelischen Kirche in Klein⸗Jerutten ernannt worden; . Stettin ist der Predigtamts⸗Kandidat K oser zum Ar⸗ chidiakonus an der Marien⸗Kirche in Stargardt ernannt worden; zu Koblenz ist der Geistliche Kolb aus Adenau zum drit⸗ ten See bei der katholischen Pfarrkirche in Vallendar ernannt worden;

zu Aachen ist der seitherige Pfarrer in Sinzenich, Hom⸗

melsheim, zum Pfarrer in Pattern, der Rektor zu Flosdorf,

Groß, zum Pfarrer in Mackenbach, der bisherige Pfarrer in attern, Quitter, zum Pfarrer in Guͤrzenich und der Vikar tegeler zum Pfarrer in Schevenhuͤtte ernannt worden.

Abgereist: Se. Durchlaucht der Koͤnigl. Hannoversche Ge⸗

neral⸗Major und Praͤsident des Staats⸗Raths, Fuͤrst Bernhard

zu Solms⸗Braunfels, nach Leipzig.

8 8 1“

Ausland.

Rußland und Polen.

St. Petersburg, 20. Juni. Der Kaiserliche Ho wegen des Ablebens Sr. Majestät des Koͤnigs Friedrich 8 heim IUlI. von Preußen die Trauer auf drei Monate, vom 7. Juni an gerechnet, angelegt. Am Dienstag den 23. Juni wird hier in der lutherischen Kirche ein Trauer⸗Gottesdienst zum Ge⸗ daͤchtnisse des Koͤnigs stattfinden. Alle Civil⸗ und Militair⸗Be⸗ hoͤrden, so wie die Mitglieder des diplomatischen Corps werden dieser Feierlichkeit beiwohnen.

Der Koͤnigl. Saͤchsische Minister der auswaͤrtigen Angelegen⸗ Herr von Zeschau, hat den Alexander⸗Newsky⸗Orden er⸗ alten.

748,780 Silber⸗Rubel auf die Fonds der beiden Findelhaͤuser in

Summe im Laufe der vier naͤchsten Jahre zu erheben. Eine Kommission unter dem Vorsitze des General⸗Lieutenants Wilson ist beauftragt, jene Arbeiten zu dirigiren.

In Tiflis wird unter dem Schutze Ihrer Majestaͤt der Kai⸗ serin ein Fraͤulein⸗Institut fuͤr die Transkaukasischen Provinzen errichtet. Dasselbe wird 60 Zoöͤglinge fuͤr Rechnung der Krone und 20 Privat⸗Pensionairinnen aufnehmen Von Ersteren wer⸗ den 40 aus der Zahl der Toͤchter Astatischer Fuͤrsten und Vasal⸗ len Rußlands, die irgend einen Rang im Civil⸗ oder Militair⸗ dienst bekleiden, die uͤbrigen 20 jedoch aus der Zahl der Toͤchter von Civil⸗ und Militair⸗Beamten der Transkaukasischen Provin⸗ zen genommen.

Der General⸗Major Detloff, Ingenieur en chef des ersten Reserve⸗Kavallerie⸗Corps ist mit Tode abgegangen. In Moskau starb der Saͤnger Lavroff, einer der geachtetsten Kuͤnstier der Rus⸗

sischen Buͤhne. Die

drucken.

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„Kammer. Sitzung vom 20. Junt.

bevor sie zur Eroͤrterung des Budgets uͤbergehen kann. heutigen gereicht. mission uͤber die nachtraͤglichen und außerordentlichen Kreditbewil⸗ ligungen fuͤr 1839 und 40. Bemerkenswerth ist dieser Bericht deshalb, weil die Kommission einstimmig der Ansicht war, daß mehrere bedeutende Summen zu streichen seyn duͤrften. Wegen des fruͤhzeitigen Auseinandergehens der Deputirten⸗Kammer in⸗ deß, und weil unter diesen Umständen jeder Abzug einer gaͤnzli⸗ chen Kredit⸗Verweigerung gleich gelten wuͤrde, trug die Kommis⸗ sion darauf an, daß die Kammer ihr Recht aufgeben und sich der Gewalt der Umstaͤnde fuͤgen moͤge.

Deputirten⸗Kammer. Sitzung vom 20. Juni. In der heutigen Sitzung, zu welcher sich kaum noch 50 Mitglieder eingefunden hatten, beschaͤftigte sich die Kammer mit den einge⸗ gangenen Petitionen. Eine derselben trug nicht nur auf die Auf⸗ hebung der Universitaͤts⸗Steuer an, sondern auch auf die gaänz⸗ liche Freigebung des Unterrichts. Es entstand mit Recht die Frage, ob unter den gegenwaͤrtigen Verhaͤltnissen die Kammer noch im Stande sey, eine so ernste Frage zu entscheiden, der Ruf: „Aufs naͤchste Jahr!“ und „Nein! Nein!“ durchkreuzten sich. Der erstere trug den Sieg davon. Es entspann sich noch

Zur Wiedererbauung der abgebrannten Gebäude der großen Baumwollen Spinnerei und Manufaktur in Alexandrowek, so wie zum Ankaufe der noͤthigen Maschinen, ist die Summe von

und Moskau angewiesen worden, und zwar ist diese

. Herren Trebeneff und Semiatschkin haben ein zehnjaͤh⸗ riges Privilegium auf ein neues Verfahren erhalten, Lithogra⸗ phieen auf Fayence, Porzellan und Glas uͤber der Glasur abzu⸗

Pairs⸗Kammer liegen noch mehrere wichtige Gesetz⸗Entwuͤrfe vor, 1 In der

itzung wurden eine große Menge von Berichten ein⸗ Mitglied der Akademie der Inschriften und schoͤnen Wissenschaf⸗ Der Baron Mounier erstattere den Bericht der Kom⸗sten und der Akademie der moralischen und politischen Wissen⸗

setzten Huͤlfsmittel von unerheblicher Bedeutung. Das Budget von 1840 hat sie endlich reicher bedacht, und sie in den Stand gesetzt, ihren Plaͤnen und Arbeiten eine großartigere Ausdehnung .f zu geben. Zunaͤchst soll der noch unerforschte Theil des Theaters zu Arles untersucht werden. Die herrlichen Ueberreste der alten †. Kunst, welche bereits hier zu Tage gefoͤrdert sind, lassen erwar⸗ ten, daß auch die jetzigen Ausgrabungen fruchtbar aussallen wer⸗. den. In kuͤrzerer oder laͤngerer Zeit will die Kommission sodann e die Aufmerksamkeit der Verwaltung auf die großen Roͤmerbauten zu Rheims, Langres, Saintes, Poitiers, Saint⸗Chamas, Lille und Saint⸗8 Remy lenken. Die Vermehrung ihrer Geldmittel erlaubt der

Kommission auch die Ueberreste des Mittelalters zu beruͤcksichti⸗ gen. Zuerst wird die herrliche Kirche zu Vezelay an die Reihe kommen, die der Ausbesserung am noͤthigsten bedurfte, denn die ge Mauern, in welchen der heilige Bernhard den Kreuzzug predigte, brohten in Truͤmmer zu sinken. Hernach werden die Kirchen zu St. Benoit⸗sur⸗Loire, zu Canques, zu Issoire, die von St. Jacques, zu Dieppe, zu Mantes, zu Cunault und St. Paul⸗Trois⸗Cha⸗ teaux, das Kloster Moissac und die Fresken von St. Savin an die Reihe kommen. Fuͤr dieses Jahr hat die Kommission uͤber s 400,000 Fr. zu gebieten. . Fpolgendes ist eine Uebersicht der Franzoͤsischen Schiffe, wie ub sie auf den verschiedenen Stationen vertheilt sind: Reserve fuͤr die Kuͤsten des Atlantischen Meeres 22 Fahrzeuge; Reserve fuͤr u die Kuͤsten des Mittellaͤndischen Meeres 23 883 e; der Haͤfen und Stationen der Franzoͤsischen Kuͤste 48 Fahrzeuge; Station von New⸗Foundland und Island 4 Fahrzeuge; von Mexiko und Cuba 3 Fahrzeuge; der Antillen 13 Fahrzeuge; Brasiliens und Suͤd⸗Amerika’s 12 Fahrzeuge; der Inseln Bour⸗ bon und Madagaskar 2 Fahrzeuge; der Westtast⸗ von Afrikab 9 Fahrzeuge; der Levante auf dem Friedensfuße 7 Fahrzeuge; . von Algier 21 Fahrzeuge. 8 Seit einiger Zeit kommen die Auswanderer in sehr großer Menge in Havre an, um sich von dort nach den Vereinigten Staaten einzuschiffen. Nach ziemlich genauen Angaben besaͤuft ss sich die Zahl der zu diesem Zwecke angekommenen Fremden seit 8

dem 1. Januar d. J. auf 12,000; von denen bereits 11,000 f auf Fran efischen oder Amerikanischen Schiffen eingeschifft wur⸗ f den; die uͤbrigen werden baldigst folgen. Ungluͤcklicherweise hatten einige Hundert derselben nicht auf die Kosten gerechnet, die ihnen 5 8 ein langer Aufenthalt auf dem Festlande verursachen wuͤrde, und sie sind nun außer Stand, ihre Ueberfahrt zu bezahlen. Diese 8f blieben nothgedrungen in Havre zuruͤck, wo sie nun nach Arbeit h suchen, bis sich eine Reisegelegenheit fuͤr sie findet. 3

Herr Daunau, ehemaliges Mitglied des Konventes und f des Rathes der 500, General⸗Aufseher der Archive des Reichs .

und oberster Redacteur des „Journal des Savants“, so wie

schaften ist gestern gestorben.

Da die Journale des Mintsteriums seit zwei Tagen nichts von dem großen Siege melden, den der Marschall Valse davongetra⸗ gen haben sollte, so scheint diese Nachricht wohl ohne allen Grund gewesen zu seyn. 1

In bocge einer in Cherbourg eingetroffenen telegraphischen Depesche ist die Zahl der Infanterie⸗Compagnieen, welche mir f dem Admiral Baudin nach Buenos⸗Ayres abgehen soll, auf 17 bestimmt. Eine jede ist 114 Mann stark. Dem Eintreffen des Admiral Baudin sieht man vom 2lsten d. an bis zum 285sten entgegen. 1

Aus Toulon wird vom Iten d. gemeldet, daß die Dampf⸗Rs boͤte „le Tonnère“ und „le Styx“ eiligst ausgebessert wuͤrden, um nach Brest und von dort nach Buenos⸗Ayres abzugehen. Sie sollen die Communication zwischen dem Geschwader des Ad⸗f miral Baudin erhalten, und den la Plata hinauffahren, um f Truppen ans Land zu setzen. Vier Schiffe werden in den naͤch⸗s sten Tagen Toulon verlassen, um 3000 Mann in Brest an Bord e zu nehmen. .

em „Commerce“ wird aus Neapel vom 10ten geschrieben,

eine Eroͤrterung uͤber die Anspruͤche der Offiziere der vormaligen Koͤniglichen Garde, welche in ihren Anciennitaͤts⸗Rechten beein⸗ traͤchtigt zu seyn behaupteten. Dieser Antrag wurde durch die Tagesordnung beseitigt, eben so wie ein anderer: die Soͤhne der in Frankreich ansaͤssigen Fremden der Verpflichtung zum Mili⸗ tair⸗Dienste zu unterwerfen.

Paris, 21 Juni. Die Geruͤchte von einer Kabinets⸗Aen⸗

derung werden heute, wenigstens in so weit sie sich auf Herrn O. Barrot bezogen, durch den Courier francais widerlegt. „Der ehrenwerthe Deputirte“, sagt das genannte Blatt, „hat durchaus keine Eile, in das Ministerium zu gelangen. Haͤtte er in ein Ministerium treten sollen, welches aus Mitgliedern des linken Centrums gebildet worden waͤre, und ausschließlich die An⸗ sichten des linken Centrums zur Richtschnur genommen, so haͤtte es vielleicht von ihm abgehangen, in dasselbe im Augenblicke seiner Bildung einzutreten. Ohne uns zu Buͤrgen der Gedanken des Herrn O. Barrot aufwerfen zu wollen, koͤnnen wir doch ohne Bedenken behaupten, daß der ehrenwerthe Deputirte, wenn er Theil an der Leitung der Angelegenheiten nehmen sollte, sich nicht dazu verstehen wuͤrde, selbst seinen Einfluß zu schwaͤchen. Herr O. Barrot wird nur mit der Reform oder mit einem Anfange von Reform Minister werden. Dies ist die einzige Frage, die ihn noch vom linken Centrum trennt und diese Kluft muß zuvor ausgefuͤllt werden. Diejenigen, die fuͤrchten, daß Herr O. Barrot Großsiegelbewahrer werde, moͤgen nur guten Muthes seyn. Wir leben in einer Uebergangszeit, und die linke Seite ist noch sehr weit von der Gewalt entfernt.“

resbericht veroͤffentlicht. Lange waren ihre Bemuͤhungen zur Er⸗

haltung der alten Denkmaͤler wegen Unzulänglichkeit der ausge⸗

von der Neapolitanischen Regierung mit einer Franzoͤsischen Ge⸗e

es scheine, daß die mit den Unterhandlungen uͤber eine Ausglei⸗ chung mit England beauftragten Unterhaͤndler zu einem Ueber⸗ einkommen uͤber den Hauptpunkt der Schwefelfrage gelangt seyen, naͤmlich uͤber die Entschaͤdigung, welche den Englischen Kaufleu⸗ f ten fuͤr die Verluste gegeben werden solle, welche sie durch den 9 sellschaft eingegangenen Vertrag erlitten haͤtten. Diese Entschaͤdi⸗ 4 gung wuͤrde nicht in baarem Gelde bestehen, sondern in ausge⸗.. dehnten Konzessionen, welche in dem neuen Schifffahrts⸗ und Handels⸗Vertrage, der gegenwaͤrtig mit Großbritanien unterhan delt wird, diesem Staate zugestanden wuͤrden; ein nicht unbe⸗ deutendes Hemmniß sey inzwischen dadurch entstanden, daß Eng⸗ land freie Ausuͤbung des Kultus der Anglikanischen Kirche in dem Koͤnigreiche Neapel verlange, worauf die Stzilianische Re⸗ gierung in solcher Ausdehnung nicht eingehen wolle. 8 Der Sud de Marseille vom 16ten d. M. versichert, Nachrichten aus Algier vom 10ten d. zu haben, denen zufolge der Marschall Valbe ohne Widerstand in Miltana eingezogen. .s Der General Duvivier hatte einen Ausfall aus Medeah gemacht, und den Arabern betraͤchtliche Verluste beigebracht. 8

8 Großbritanien und Irland.

London, 20. Juni. Durch die Entdeckung, daß Courvot⸗ sier das Silbergeschirr, bestehend in mehreren Loͤffeln und Ga⸗ss beln, welches von den nach der Ermordung Lord W. Russell’'s e vermißten Kostbarkeiten bisher allein noch fehlte, da man alles Andere, die Ringe und das Geld, in der Vorrathskammer ver⸗ß steckt gefunden hatte, seinem Herrn entwendet und es selbst in

V

Die Kommission der historischen Monumente hat ihren Jah⸗ einem versiegelten Paket, eingehuͤllt in zwei Paar mit B. C. ge⸗f

eichnete Struͤmpfe, in eine Flanell⸗Jacke und etwas Werg, einer ekannten zur Verwahrung uͤbergeben hat, wird der Prozeß ge⸗

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