1840 / 197 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Staats⸗Zeitung.

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Allgemeiner Anz d chen Staaten.

8 2 8 en einer nzeiger Ur te reußi hen d0 12 1 Bekanntmacht 8 56. Welchen Landwirthen bringt die Schweine⸗ dentliche Schläge ist nach dem kahlen i 1““] 1 Bekanntma⸗ chu ngen. Zambor, Batscher Comitats in Ungarn, thatsächlich zucht wesentliche Vortheile? und welche Rassen wä⸗ der Perlode 49 Bedeckung an Prenn⸗ E“ 56

Verhandlungsfragen destätigt: daß der Kürbisfruchtertrag für ein Nied. ren mit größtem Nutzen zu züchten! unnd schwachem Bauholze, nicht aber auch an starkem 11A“*“ 1n . für die Oesterr. Joch im Minimum auf 8 bis 900 Wiener 57. Welches sind die herrschendsten Krankheiten Bau⸗ und Nutzholze zu erwarten. Es fragt sich ht 7 e 1. 8 8 vierte Versammlung der Deutschen Land⸗

Eentner, der Zuckergewinn aber mit 2 ½ Procent srich⸗ der Schweine! und welches sind die Mittel zur Vor⸗ also: wie kann die Nachkemmenschaft hinsichtlich die⸗ und Forstwirthe

8 tig eüre. vvn; kann 88 beugung und Heilung ü hnst a b ,92 9 206. An welche Lokal- und Kunstbedingungen ist b zu Bruͤnn im September 19 88 die Erzeugung des des ; 1 S Bieres aus Luftmalz und des Braunbieres aus 1. Welches ist der zweckmäßigste und mindest kost⸗ Darr⸗ oder Rauchmalz gebunden? spielige Vorgang, den Flugsandboden abzubinden und 27. Welches sind die verschiedenen Arten des Ein⸗ fuhurfähig zu machen? 3 maischens? welche derselben empfehlen sich durch

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8 die Erfahrung bei der Kürbiszuckerfabrication in . ir Sgtanah , IhaAr,hkZ

1840.

ser beiden letzteren unentbehrlichen Holzgattungen ge⸗ 8 . 2 sichert werden? 58. Welche Erfahrungen haben wir bezüglich der] 84. Welche Waldholzbestände werden den meisten * Erzeugung neuer Obstsorten! welches Verfahren ist Ertrag liefern, die durch Saat, oder die durch Pftan⸗. 8 in dieser Hinsicht das zuträglichste? was leistei dabei zung erlangten, und dürfte im Großen genom⸗JHGt 1“ die künstliche Befruchtung? 8 1 men diese oder jene Art der Holzzucht vorzuzie⸗ b m b 59. Welche Erfahrungen hat man über das Som⸗ hen seyn? 2 2. Welche Erfahrungen liegen vor über den Ge⸗ Maischraum⸗Ersparniß, stärkere, schleunigere und gleich⸗ merpfropfen mit Sommerlatten, oder den in demsel⸗ 895. Bei der Versammlung zu Karlskuhe ist als ich. —-·—— = =

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. 8 brauch und die Wirkung des Natur⸗ und Kunstgip⸗ mäßigere Entwickelung an Weingeist, und welches ben Sommer erwachsenen Zweigen bei dem Steinobste! wünschenswerth erklärt worden, daß an möglichst Inbalt. ssprochen, sie hat protestirt und sich nicht in die vollendeten That⸗ denz, die sich im Besitze des Marschalls Geérard befaͤnde und

-a 7 8 8 28 1 . 2 5 1 4 8 fV Kalkes, Mergels, Ziegelmehls und über das Verfahren ist hierbei das zuträglichste? „60. Wie weit reichen dermal unsere Erfahrungen vielen Orten ständige, nicht allzu kleine Versuchstel⸗ 28. Welche Destillirapparate sind erfahrungsgemäß über den Einfluß der gewählten Unterlagen auf das len zur Ausmittelung des Zuwachses, namenllich bdei . 1 [Amtl. Nachr. s(»H—chen ergebe 1 b —4 V1 . 8 n. Sie beharrt bei ihren Protestationen, aber spre⸗ welch s Koll 1 Rusl. 1 9 i rotest pre⸗ he er seinen Kollegen mittheilen wolle, um die Behauptungen 81. n. Pol. Prinz Friedrich, Sohn Sr. K. H. des Prinzen v. schen, ohne zu handeln, ist einer großen Nation nicht wuͤrdig. Wenn des Generals Berthezene u rechtfertigen. Von Ge⸗

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8 . . 111414X“ . E Berlin eitag den 17en veet. Gzm Biss er e. neneg Haza 9 E⸗ F r 9 4 J uli eE“

rennen des Bodens in Bezug auf die Steigerung die vorzüglichsten in Beziehung auf höheren Gewinn Edelreis oder Auge und die daraus hervorgehenden verschiedenen Graden der Auslichtung bei den Durch⸗ z Preußen, im Regluente seines Herrn Vaters man laut protestirt hat, so bleibt nichts weiter uͤbrig, als zu han⸗ wichte soll ein Brief des Maire von Gembloux seyn, der dem

sdoder Verminderung seiner Ertragsfähigkeit? 13. Welche Erfahrungen haben wir über die Dün- an Weingeist Beschleunigung des Destillirprozesses, Früchte? A. K gnn . 1 28 Vw —₰ 1 5 1 8 2 * 48 3 orstungen ausgewählt, fest begränzt und zu Versu⸗ 1 gungesögigtelt der Stein⸗ oder Braun⸗ und der ve⸗ an Arbeitserforderniß, 1 61. Welche vor, Lhscatech Se. 18 deecesee benäc. 8—1— ggetabilischen Kohlek? 8 Beischaffungs⸗ und Erhaltungskosten? es Herz⸗ und des Schenkelschnittes bei Pfirsichen! Bei der Versammlung in Potsdam hat sich aber [Fraurr. Pairs⸗K. Erklär. wegen des Konsuls in Damaskus. 4. Welches sind die erfabrungsgemäßen Wirkungen—29. Welche Vorrichtungen sind die vortheilhafte⸗- 02. Welche Vortheile gewährt die Kultur der daß es *. Lads nothwendig erscheine, Krafan. 4 Paris. Frattat 28 Texas. Aeußerungen Bal deln, oder 38 schweigen, und eine guͤnstige Gelegenheit abzuwar, Streit uͤber die Stunde des Aufbruchs ein Ende machen wuͤrde. sdes Kuochenmehles und der zu Erbsen⸗ oder Boh⸗ sten zur Zerreibung, Erwärmung und Pressung der Obstpslanzen in Töpfen für die Wissenschaft! wesche die Art und Weise genau festzustellen, in weicher 81 p masedats. ten.“ Zum Schlusse nahm die Kammer das Ausgabe⸗Bud⸗ Man wunderte sich uͤber das Stillschweigen, daß Gérard und Auengröße verkleinerten Knochen auf den Ackerboden, Oelgesäme? Aufnahme hat dieselbe in Deutschland gefunden? solche Versuchstellen zu Zuwachsuntersuchungen zu h [Großbr. u. Irl. Oberh. SOeffentl. Umzü e der Mäßigk. Vereine get an. Excelmanns beobachten. Ein Freund des Letzteren sagte, derselbe und auf welche Schwieriglkeiten stößt man dabei? benützen seyen, weshalb hicrüber Vorschläge gewünscht in Irl. Zuruͤcknahme der Aberdeensch⸗ chott. Kirch. Patron. Sitzung vom 11. Juli. An der Tagesordnung war werde schon sprechen, wenn die Zeit gekommen sey Auch von 1 Bill. Unkerh. Behandl. politisch. Verbrech. London. Er⸗ die Berathung des Gesetz⸗Entwurfes wegen Organisation des Ge⸗ einem Briefe des Generals Bertrand an den Marschall Grouch pedit. nach dem Südpol. Aufführ. v. Glucs Iphigenie. Be⸗ richtshofes erster Instanz im Deypartem iut der Sei Der G K 2. vurEPr. leme er Seine. Der raf war die Rede. Man versicherte ferner, der Koͤnig habe, bevor rd und der Graf von Argout brachten verschiedene Ein⸗ser sich entscheiden wollte, die Meinung des Marschalls Soult

sie nach dessen mancherlei. Mischungs⸗, Feuchtigkeits⸗ 30. Welche Läuterungsarten des Oeles werden und Temperaturs⸗Verhältnissen? dermal mit bestem Erfolge und geringstem Kosten⸗ 683. Welches ist die einfachste und naturgemäßeste werden. Niederl. Amsterdam. Neue Wahlen zu den Generalstaaton. 1 Baruatunpen des Haavelsblads. hlen z dg. wendungen vor. Bei Abgang der Post befand sich der Großsie⸗ einzuholen gewuͤnscht.

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8 2

25. Welche Erfahrungen liegen vor über die Schwie⸗ aufwande angewendet? Art der Klassification der bstforten, und welches 80. Wie verhält sich der Zuwachs an Oberbolz⸗ rigkeiten in der Kultur, über die Ausdauer und den 31. Welche Leitungsgrundsätze lassen sich zum Be⸗ sind die charakteristischen Hauptmerkmale derselben? stämmen des Miltelwaldes von höherem Alter, welche

(Werth der Luzerne! und welche Regeln lassen sich huf einer a) Ziegel⸗, b) Kallbrennerei aufstellen, und 64. Ist in obstbauenden Gegendeu die Auwen⸗ im geschlossenen Unterholze stehen, zu dem Zuwachse Bäumen von gleicher Größe im geschlossenen

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absoluten Höhen

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spa's während des letzten Jahrzehends gemacht, und was läßt sich davon für die Zukunft erwarten?

ttristallisirbar ist? und für den bejahenden Fall: ist

Lein⸗ und Hanfkultur wären als ausführbar vorzu⸗

bat die Erfahrung als empfehlenswerth herausgestellt?

thum der Seidenraupen, somit den Verlauf einer Aufzucht zu beschleunigen und eine zweite in dem⸗

sichersten zu erzielen?

hieraus ableiten?

6. Wie verhält sich die Laubfütterung zu gutem Heu überhaupt? wie verhält sich in dieser Beziehung frisches, trockenes, junges und älteres Laub! welches sind die Baumgattungen, deren Laub den Vorzug verdient, und welche Nahrungsfähigkeit ist den man⸗ cherlei Laubarten im Vergleiche mit gutem Heu bei⸗ zulegen?

7. Unter welchen Verhältnissen und mit welchen Vorsichten können und sollen sich größere Wirthschaf⸗ ten zur Kultur von Handelsgewächsen und zu was für welchen entschließen?

8. Welche Aenderungen

in der bisher üblichen

schlagen, um den Reinertrag zu erhöhen? .

9. Welches sind die dermaligen Ansichten über die Teichwirthschaft in Deutschland? .

10. Welches sind die Bedingungen zu einer Ge⸗ winn bringenden Haus⸗, Wald⸗ und Weide⸗Bienen⸗ zucht? Ist die Bienenzucht Deutschlands in Zu⸗ oder in Abnahme begriffen, und warum:?

11. Bis zu welchen geographischen Breiten und edeihen mit Rücksicht auf Klima, Lage und Bodenbeschaffenheit die mancherlei Ar⸗

wöhnlichen Mühlwesens allgemein beseitigt diesfalls wünschenswerthen Verbesserungen

zwar für die erste Anlage, Einrichtung und Betrieb derselben? welche diesfalls vorgeschlagenen Verbesse⸗ rungen haben sich durch läͤngere Erfahrung als aus⸗ führbar und nützlich bewährt? 1

32. Welche Einrichtung muß ein Ziegelofen er⸗ halten, um Dachziegeln ohne oder wenigstens mit geringer Zugabe von Mauerziegeln zu brennen? und welche Regeln gelten dabei für die Leitung des Feuers?

33. Wie hat man zu verfahren, wenn Ziegeln und Kalk in einem und demselben Ofen zugleich ge⸗

brannt werden sollen? und läßt sich dieses bei allen Ziegel⸗ und Kalksorten bewerkstelligen?

34. Unter welchen durch Erfahrung bewährten

Vorsichtsmaßregeln werden die in neuerer Zeit bekannt gewordenen gemauerten engen Rauchfänge oder eigent⸗

licher Rauchröhrenzüge gefahrlos und zulässig?

35. Welche Verbesserungen an den Oefen und

Küchen unserer Landleute wären wünschenswerth?

36. Welches sind die Grundbedingungen eines ren Mörtels zu Bauten über und unter dem asser?

37. Wodurch könnten die Gebrechen unseres ge⸗ und die bewirkt

ten des Maulbeerbaumes? wie verhalten sich diesel⸗ werden?

ben in Wachsthum, Ertrag und Nahrungsfähigkeit

38. Welche neu erfundenen Ackerwerkzeuge und

der Blätter! welche Arten des Maulbeerbaumes sind welche Verbesserungen an den früher gebräuchlichen

und in welcher Hinsicht die vor üglichsten?

12. Welche Vermehrungs⸗, Züchtungs⸗ und Ver⸗ edlungs⸗Methoden des Maulbeerbaumes sind die em⸗ pfehlungswerthesten?

13. IJst Behufs der Fütterung der Seidenraupen das Emtblatten oder das Schnatteln (Abschneiden der Zweige sammt Blättern) des Maulbeerbaumes und bei welchen Arten desselben vorzuziehen? in wie weit darf, ohne den Baum in Bezug auf Wachs⸗, thum und Reproduction störend zu benachtheiligen, das Entblatten oder Beschneiden vorgenommen wer⸗ den? und inwiefern ist von den abgeschnittenen und entlaubten Zweigen noch ein nützlicher Gebrauch zu

machen? 1 14. Wie viel Maulbeerbaumlaub ist dem Gewichte

haben sich von praktischem Nutzen bewährt?

39. Welches ist die bisher bekannte empfehlens⸗ wertheste Dreschmaschine, und welches die brauchbarste Häckselmaschine? was und mit welchem Kraftauf⸗ wande leistet jede in einer gewissen Zeit? welches ist deren Anschaffungspreis? wie steht es um ihre Dauerhaftigkeit? n

40. Wie steht es in Deutschland mit der Vered⸗ lung des Viehstandes der kleinen Grundbesitzer (Land⸗ leute)? was ist in dieser Beziehung schon geschehen? was bleibt noch 4n thun und zu wünschen übrig?

Al. Ist die Wahrscheinlichkeit oder Möglichkeit vorhanden, daß Deutschland den eigenen Bedarf an

Schlachtvieh selbst erzeuge und von der Einfuhr

nach für eine gewisse Anzahl von Seidenraupen bis füehen Viehes (namentlich aus der Moldau, Wal⸗

zu ihrem Einspinnen erforderlich? 8 15. Welche Ersatzmittel der Maulbeerbaumblätter

wie und unter welchen Vorsichten sind dieselben au⸗

zuwenden? 16. Welche Abarten der Seidenraupen gedeihen

bei gleicher Fütterung und Behandlung am besten braucht und verwendet möglichst ausdauernde Brauchbarkeit zu erzwecken?

und liefern die meiste und beste Seide? 17. Welche Fortschritte hat die Maulbeerbaum⸗ und Seidenzucht in den verschiedenen Ländern Euro⸗

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18. Ist es rathsam und vortheilhaft, durch Ersatz der natürlichen Wärme mittelst künstlicher, das Wachs⸗

selben Jahre zu bewirken?

19. Welche Erfahrungen hat man bisher über den Ertrag und Zuckergehalt der mancherlei Runkel⸗ rübenarten gemacht, je nach Klima, Lage, Boden⸗ mischung, Düngung und Bearbeitung des Bodens, Abkunft des Saamens, verschiedene Zeit und Art des Anbaues, Kultursweise während der Vegetation, Aerndtezeit und Aufbewahrungsart?

1 20. Giebt es einen gewissen Zeitpunkt, zu welchem aller in der frischen Runkelrübe vorhandene Zucker

ein solcher Zeitpunkt durch die Erfahrung bereits hinreichend dekannt? und auf welchem Wege ist die Ausmittelung des vorhandenen Zuckergehaltes am

21. Läßt ein späterer Rübenanbau in kälterem Klima eine mangelhafte Ausbildung des Zuckerge⸗ haltes und dagegen ein zeitlicher Anbau in wär⸗ merem Klima bei andauerndem Stande der Rübe im Boden eine Ueberbildung des Zuckergehaltes in dieser Frucht besorgen? und wie wäre diesen Män⸗ geln abzuhelfen! 13

22. Können Runkelrüben mehrere Jahre nach einander auf demselben Felde, unter welchen Besin⸗ gungen und mit welchem Erfolge gebaut werden? welcher Verbrauch an Bodenkraft dürfte hierbei an⸗ zunehmen seyn? t

23. Giebt es Lv für den Anbau und die Kultur der Runkelrüben, welche die Handarbeiten ganz oder theilweise vollkommen zu ersetzen und eine Ersparung an Ar eitskosten zu bewirfen vermögen? wo sind dergleichen Werkzeuge bei größeren Rüben⸗ kulturen in wirklichem und andauerndem Gebrauch?

2½4. Welches Klärungsmittel könnte bei der Rü⸗ benzuckerfabrication anstatt der Thierkohle mit gutem

[Erfolge und geringerem Kostenauswande in Anwen⸗

dung kommen? 8 Wurde der Zuckergehalt der Kürbisarten bis⸗

achei, Bessarabien u. s. w.) sich unabhängig mache? 42. Welche posttiven Mittel dienen zur Ausbil⸗

dung und Kräftigung der Knochen, Muskeln, Seh⸗ nen und Athmungsorgane bei jungen Pferden?

à3. In welchem Alter und mit welchen Berück⸗

sichtigungen soll das Wirthschaftspferd zur Arbeit ge⸗

werden, um dessen größt⸗

2à. Welche Erfahrungen wurden seither über den

Gebrauch der von Hru. Dr. Lüdersdorff bei der drit⸗ ten Versammlung der Deutschen Land⸗ und Forst⸗ wirthe vorgelegten Melkröhrchen gemacht?

à5. Welches sind die vorzüglichsten Merkmale der

Mastfäͤhigkeit bei Rindern? wie wird das Fleisch⸗

und Feitgewicht eines halb oder ganz gemästeten

Rindes, wie dessen Werth am sichersten bestimmt?

46. Welches sind die herrschenden Meinungen über die Entstehung, Verbreitung, Verhinderung und Heilung der Rinderpest? was hat sich davon durch eine längere geprüfte Erfahrung als bewährt gezeigt? 47. In welchem Alter und unter welchen Lebens⸗ verhältmssen zeigt sich die Vererbung des Schaf⸗ bockes und der Schafmutter (abgesehen von ihren sonstigen Eigenschaften) am kräftigsten und sichersten? 428. Welches Verfahren ist einzuleiten,

hochedle Merinosherde mit den gewünschten Eigen⸗ zu verfallen? solche vorzunehmen?

51. Welchem Ziele hat Deutschland

rika von dem Weltmarkte verdrängt

52. Welchen Einfluß nehmen die die Eigenschaften der Wolle? haben sich Kartoffelr so gut wie Heu⸗, Klee⸗ und Körnerfütterung bewährt

53. Soll der Schafzüchter die Wollklassification

nach welchen Hauptmomenten?

54. Welches sind die bewährtesten Mittel, die ge wöhnlich schnell in Brand übergehende Euterentzün veranlassende Ursache dieses Uebels?

herden veranlaßt? welche

her überhaupt, insbesondere aber jener des sogenann⸗ ten Seidenkürbises gehörig ausgemittelt? und hat es

wie ist solches zu beseitigen

um eine

schaften begabt auf ihrem Hochpunkte zu erhalten und nicht iu rückschreitende oder vorgreifende Fehler

29. Welche Paarungsart der Schafe ist für den Züchter die vortheilhafteste, und zu welcher Zeit ist

und Schlempe in dieser Hinsicht nachtheilig oder eben 81.

seiner Zuchtthiere vor der Schur im Stalle, oder nach der Schur am Sortirtische vornehmen, und

dung säugender Mutterschafe zu beheben? was isi die

55. Wodurch wird das Wollefressen in den Schaf⸗ gen hat dasselbe, und

Willkür zu überlassen, oder scheint es rathsam, de⸗ ren Anwendung in geeigneter Weise sicher zu⸗ stellen? welche dieser Mittel verdienen die meiste Beachtung? 65. Durch welche Mitel können sich einzelne Ge⸗ genden den Bedarf an Pfählen für Obst⸗, Hopfen⸗ und Weingärten am schnellsten sichern?

66. Welche Mittel sind in Vorschlag und An⸗ wendung gekommen, um die Liebe zur Obstkultur unter den Landleuten mit Erfolg zu fördern?

67. Welche allgemeine Grundsätze tönnen für die Anlage einer Rebeupflanzung und für die Auswahl der Rebensorten aufgestellt werdenk!

68. Welche Erfahrungen haben wir über die grö⸗ ßere oder geringere Empfindlichkeit der verschiedenen Rebsorten gegen Spätfröste!

69. Wie und unter welchen Bedingungen bewährt sich der Rebenschnitt nach Kecht's Methode in Be⸗ zug auf Fruchtbarkeit und Dauer des Weinstockes! 70. Wo ist das Räuchern der Obst⸗ und Wein⸗ gärten gebräuchlich! und in welchem Grade bewährt es sich als Schutzmittel gegen Reif und Frost?

71. Da eine sachkundige Klassification, Nomen⸗ clatur und Svuonymik der Weinrebensorten höchst wünschenswerth erscheint, so fragt cs sich: von wel⸗ chen Theilen der Rebe sind die charakteristischen Merkmale zur Beschreibung und Klassification der Rebsorten zu entnehmen? welche Sprache und Be⸗ nennungsweise soll gewähn und gevraucht werden, um bei Versuchen zur Bestimmung und Klassication der Rebsorten neuen Verwirrungen vorzubeugen?

72. Welche Vortheile gewährt die sogenaunte Rothfäule (Gesund⸗ oder Süßfäule) der Trauben, und worin besteht sie?

73. Ist es durch Erfahrung erprobt, daß der Gerbestoöff die Weingährung befördert? welche Er⸗ scheinungen deuten darauf hin, und welche Erfah⸗ rungen geben uns hierüber Aufschluß und Gewißheit? 74. Auf welche Schwierigkeiten ftößt man bei der Bereitung und Aufbewahrung rother Weine? wie und mit welchem Erfolge sind diese Schwierigkeiten zu überwinden?

75. Welches sind die Gegenden, deren Trauben⸗ gattungen sich vorzugsweise zur Bereitung von Schaumwein eignen? und welches die besten Me⸗ thoden der diesfälligen Bereitung!

76. Haben die durch Sömmering, Jacquin und Schams je nach verschiedenen Rebsorten veranlaßten Gährungen der Weine in Flaschen einen bleibenden praktischen Nutzen 888

77. Die Versammlung der Deutschen Land⸗ und Forstwirthe wird es mit Dank erkennen, wenn über bedeutende Ereignisse in der äußeren Gestaltung des Forstwesens der verschiedenen Deutschen Länder Nach⸗ richten gegeben werden.

78. Auf der Versammlung zu Karlsruhe ist es für wünschenswerth erklärt worden, daß nach Art der Versuchsfelder für landwirthschaftliche Gewächse auch für Holzpflanzen Flächen von angemessener Ausdehnung, besonders in Verbindung mit Forst⸗ lehranstalten, zu Versuchen bestimmt werden: üher den Einfluß der verschiedenen Arten der Bodenbe⸗ arbeitung, der Zeit der Aussaat, der Bedeckung des Samens u. s. f. auf das Gedeihen der Heolzpflanzen. Nachrichten über solche Kulturversuchsflächen und die auf ihnen angestellten Versuche werden stets will⸗ kommen seyn. 8 1

79. Welche Erfahrungen sind über die Dauer⸗ haftigkeit der Samen der wichtigsten Holzarten bei deren Verwendung im Großen gemacht worden? Giebt es wohl im Forsthaushalte ausführbare Mit⸗ tel und Vorkehrungen, namentlich den Samen der Buche längere Zeit in größerer Menge mit Beibe⸗ haltung seiner Keimfähigkeit aufzubewahren?

50. Aus welchen Kennzeichen des Lammes läßt sich! 80. Es scheint außer Zweifel, daß vermischte Be⸗ auf die künftigen Eigenschaften des Schafes schboßen⸗ stände den reinen in vielen Fällen vorzuziehen sind,z in Bezug auf Wollerzeugung nachzustreben, um nicht durch andere Europälsche Staaten, Neuholland und Ame⸗ 1 zu werden? könnte es uns selbst bei sehr reicher Schur in peku⸗ niärer Hinsicht zusagen, nur Mittelwolle zu erzeugen? IW verschiedenen Futterstoffe und Salzgaben auf den Reichthum und

und z. B. Fichten, deuen Buchen beigemischt sind, ein freudigeres Gedeihben zeigen, mehr Dauer haben, den Winden und Insekten besser widerstehen u. s. w., als reine. Wennu es sich nun aber um die Erziehung und Fortpflanzung von dergleichen Beständen han⸗ delt, wie wird um bei dem Beisplele von Fichten und Buchen stehen zu bleiben dieselbe am zweck⸗ mäßigsten zu bewerkstelligen seyn, und welche dies⸗ fälligen Erfahrungen sind bekannt?

2 und Buchenbestände im Wege künstlicher Nachzucht a zu erlangen, das immer mehr vorschreitende Ver⸗ schwinden dieser beiden Holzarten sicher und ohne unverhältnißmäßige Kosten zu vermeiden?

82. Ist es rathsam und vortheilhaft, in den Wal⸗ . dungen eine Wechselwirthschaft einzuführen, somit Nadel⸗ zu Laubhöszern und umgekehrt zu kultiviren? Sollen reine oder gemischte Bestände kultivirt wer⸗ den? Hat die Kultur durch Pflanzen⸗Versetzung oder Saamen⸗Anbau zu geschehen? und welche Vor⸗ theile gewährt das eine oder das andere Verfahren?

83. Bei der Eintheilung der Waldungen in or⸗

dung der Mittel zur Verminderung der Raupen der san

Wie ist bei der Schwierigkeit, Weißtannen

Hochwalde und im Pflanzenwalde!

schiedenen Holzgattungen und Betriebsmethoden auf

die Waldweide?k 8 88. Giebt es ein sicheres und wohlfeiles Mittel

Mailäferlarve, dessen Anwendung ohne erhebliche Beschädigung der Kulturen ausführbar ist?

89. Was kann für eine innigere Verbindung der Forstwissenschaft und Forstwirthschaft und für die gemeinsame Förderung beider eschehen?

90. Seit den letzten 50. Jaß len Orten die Kultur des Lerchenbaumes (L'inus larix) ernstlich versucht. Wo, in welchem Grade und un⸗

diese Kultursversuche gelungen oder mißlungen ? 91. Weiches sind die Eigenthümlichkeiten und das Werthverhältniß der Schwarzkiefer (Lines pi⸗ naster), wenn man sie in Ansehung der geographi⸗ schen Verbreitung, der Kultursbedingungen und der Verwendbarkeit mit dem Lerchenbaume vergleicht? 92. Welches waren und sind die Folgen der zur Anfang des vorigen Jahrzehends stattgehablen Sturm⸗ rer Waldwirthschaft! welche Kulturen und Betriebs⸗ arten haben davon, unter übrigens gleichen Umstän⸗ den, am meisten gelitten? wie und mit welchem Er⸗

teten Hölzer verwerthet? welche Vortehrungen sind getroffen worden, um die daraus hervorgegangenen Störungen in der geordneten jahresweisen Benüͤtzun der Waldflächen für die Zukunft wieder auszugleichen 93. Welches ist die beste Schlag⸗ und Abtriebs⸗ zeit für das Brenn⸗, Bau⸗ und Gerätheholz k 94. In wie fern und unter welchen Verhältnissen kann und soll der Forstmann auf die Mittel ein⸗ gehen, die Bedarfshölzer für das Publifum zu rech⸗

rathen und ihnen beziehungsweise eine größere Brauch⸗ barkeit zu verschaffen.

ein heiliger Baum, aber auch spätere Zeiten haben die Wichtigkeit dieser Holzart anerkannt. Welche sind die Ansichten der Gegenwart über das Verhält⸗

Forsthölzern und über die Pflichten, die hieraus für

n?

Gegenden durch, arten zu dem nöthigen Holzbedarf zu verhelfen?

schon wirklich vorhandenen Mangel an Bauholz und

der Anpflanzung und Baumzucht in und außer den Waldungen? Braun⸗ und Steinkohlen? c) der Holzersparun bei Baulichkeiten bezüglich der Menge und Dauer

arbeitenden Gewerben?

98. Welche Maßregeln wären anzuwenden, um bei der Durchforstung der Wälder und bei der Ver⸗ bindung des Feldbaues mit der Waldwirthschaft so leicht möglichen Uebergriffen im Abtriebe des Holzes und in der Benützung der Waldweide vorzuhengen?

99. Es werden gedrängte Darstellungen über die

fen gewünscht, wodurch interessante Ver zwischen der Productionsfähigkeit des Aubodens, des

100. Insbesondere wären recht viele Erfahrungen

u der verschiedenen Holzzucht und über die Rück⸗ wirkung dieser Benützungsweise auf das gesammte angränzende, dem zeitweisen Uebertritte der Gewässer ausgesetzte Strom- und Flußgebiet, so wie auf das Strom⸗ und Flußbett selbst. Brünn den 25. Mai 1840. Der Vorstand der vierten Versammlung Deutscher Land⸗ und Forstwirthe.

Franz Graf von Zierotin. Prof. Nestler.

Güter-Verkauf.

Vier grosse Herrschaften in Schlesien à 130- bis 230,000 Thlr., auch Rittergüter à 15-, 20-, 30., 40-, 50-, 60-, 70., 80. u. 90,000 Thlr., und eben so0 mebrere Herrschaften im Grossherzogtbum Posen

E

8

Bruch, 4000 Thlr. baaren Gefällen, 4000 Schaafen

Breslau, Ohlauer Strafse No. 84.

87. Welchen verschiedenen Einfluß zeigen die ver⸗

ur Vertilgung der so höchst schädlich werdenden .

ren hat man an vie⸗

ter welchen Einsluß nebmenden Verbältnissen sind

winde auf den Bestand und die Organisation unse⸗

folge hat man die aus den Windbrüchen aufgearbei⸗ f

ter Zeit an geeigneten zugänglichen Orten zu bevor⸗

95. Die Eiche war schon den Deutschen Urvölker. 8

niß und die Stellung der Eiche unter den übrigen 8 ünsere Zeit rücksichtlich unserer Nachkommen hervor⸗ he 96. Welche Erfahrungen kann unsere Zeit über herg die Erfolge der Versuche anführen, sehr holzarmen f die Kultur schnellwüchsiger Holz⸗

97. Welche Mittel stehen uns zu Gebote, um! dem bereits in vielen Gegenden drohenden oder auch f

Brennmaterial zu begegnen, und zwar: a) im Wege b) des Aufsuchens und Battes auf f

d) der Ersparung des Brennmaterials bei Hei⸗ zung der Zimmeröfen, Kochherde und bei mit Feuer

Organisaton der Waldwirthschaft in Fens.ns Seh 88 8 eichungen f

Mittel⸗ und Hochgebirges veranlaßt werden dürften. ntr

wünschenswerth über die Benützung des Aubodens

à 100,000, 120-, 170. u. 250,000 Thlr., letztere mit 5000 Morgen Acker, 19,000 Morgen Forst und q

und 300 Stück Rindvieh sind billig zu verkaufen ph 8 durch das Agentur-Comtoir von S. Militsch zu a

L

„.

angeordnet, daß Se. Koͤnigl.

Belg. Tonfünstler in Brüssel. 1

Schwed. u. Norw. Buchdrucker⸗Jubiläum. Archimedische Schraube an Dampfschiffen. Rückichr des Grafen Brahe.

Deutsche Bundesst. Hannover. Stände⸗Verh.

Desterr. Schreiben aus Wien (Widerrufung der Nachricht in Be⸗

1 zug auf die Neavpolitanische Eisenbahn).

Schweiz. Hurter nach Rom abgereist. Aus der Tagesatzungs⸗ Eröffnungs⸗Rede.

Port. Spaltung unter der Majorität der Deput. Kammer. Ver⸗ anlass. der Resignation Villareal's. Prinz Ernst von Koburg reist nach Cadir. Senats⸗Verhandl. 111“

Türkei. Medizinische Nachrichten aus Konstantinopel.

Inland. Paderborn. Wollmarfkt.

Miss., K. u. L. Berlin. Kupferstich von Mandel. Kirchengeschichtliches Lexikon v. Moroni.

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Se. Majestät der Köͤnig haben den Veteranen des ehemali⸗ gen Infanterie⸗Regiments Herzes von Braunschweig⸗Oels, als den Feldwebeln Berdrow und Goetz, dem Regiments⸗Schreiber Radecke und dem Sergeanten Sommer, das Allgemeine Eh⸗ renzeichen zu verleihen geruht.

Se. Magestaͤt der Koͤnig haben dem Geheimen Kommerzien⸗ Rath Wilhelm Beer in Berlin die Anlegung der ihm von des Koͤnigs von Schweden Mafestaͤt verliehenen Komthur⸗Insig⸗ nien des Wasa⸗Ordens zu gestatten geruht.

Angekommen: Se. Durchlaucht der Fuͤrst Alexander zu Sayn⸗Wittgenstein⸗Hohenstein, von Hoͤchst a. M. Se. Excellenz der General⸗Lieutenant und kommandirende General des 2ten Armee⸗Corvs, Graf zu Dohna, von Teplitz. Der Geheime Legations⸗Rath, Graf von Raczinski, von Kopenhagen. Der Spyndikus der freien Hansestadt Hamburg, Dr. Sie⸗ veking, von Hamburg.

Abgereist: Der Koͤnigl. Niederlaͤndische General⸗Major

Nund General⸗Adjutant Trip, nach dem Haa

Daag. Der Großherzogl. Oldenburgische Ober⸗ Schenk, Geheime Staatsrath Freiherr von Beaulieu⸗Marconnay, nach O denburg. 1u“.“

Zeitungs⸗Nachrichten.

8—

Ausland.

Rußland und Polen.

St. Petersburg, 9. Juli. Se. Majestaͤt der Kaiser ha⸗ ben mittelst Allerhoͤchsten Tagesbefehls vom 19. Juni (I1. Juli) Hoheit der Prinz Friedrich, Sohn Sr. Koͤnigl. Hoheit des Prinzen von Preußen, in die Listen des Infanterie⸗Regiments seines Herrn Vaters als Faͤhnrich einge⸗ ttragen werde.

Frankreich.

Pairs⸗Kammer. Sitzung vom 10. Juli. (Nachtrag.)

Der Baron Mounier brachte die Juden⸗Versolgung zu Da⸗ Amaskus und das Benehmen des Franzoͤsischen Konsuls bei dieser Gelegenheit zur Sprache. Der Lonsells⸗Praͤsident aͤußerte hieruͤber: „Ein Moͤnch wurde gemordet. Der Franzoͤsische Kon⸗ Isul that nur seine Schuldigkeit, als er auf Untersuchung drang. Bei diesen Untersuchungen mußte er sich den Formen der oͤrtli⸗ Ichen Justiz anbequemen, welche leider nichts mit denen der Fran⸗ lzöͤsischen gemein hat. Ist es nun wahr, daß der Franzoͤsische

„Konsul die Verfolgungen hervorrief und sich ebenfalls der Grau⸗

llamkeiten schuldig machte, deren Opfer die Angeklagten wurden?

Asollte, die Regierung ihn fallen lassen wuͤrde.“ Herr V Umain kam noch einmal auf die Angelegenheiten 82 Uruͤck.

Hier muß ich nun erklaͤren, daß ich, nachdem ich aufmerksam alle

Protokolle gelesen, noch nicht einsehe, weiche gegruͤndete Vorwuͤr ͤdem Konsul zu machen waͤren. 8 de geg f

b Keine der Beschuldigungen, di (gegen ihn gerichter wurden, ist hinlaͤnglich ü 888 über⸗ dies wissen wir, daß schon lange eine erklaͤrte Feindschaft zwischen unserem Konsul und den anderen fremden Agenten bestand. „Es versteht sich natuͤrlich, daß, wenn sich aus der einge⸗ leiteten Untersuchung ein gegruͤndeter Vorwurf fuͤr ihn ergeben ille⸗

Der Conseils⸗Praͤsident, nachdem er zuvor bemerkt, daß

er als Maitglied der Regierung zu groͤßerer Ruͤckhaltung und schaft am 20sten d. M. versammein sollten, u Vorsicht verbunden sey, als die Mitglieder der E

Ich habe nie etwas geaͤußert, was darauf hindeuten koö 1 „Ich habe nie E * 1 nnte daß die Ereignisse zu Krakau jemals von Frankreich ratifizirt wer⸗ den wuͤrden. Ja, Krakau ist ein unabhaͤngiger Staat und die

Regierung kennt in dieser Beziehung ihre Pflicht. Sie hat ge⸗ In der Pairs⸗Kammer sprach man von einer starken Korrespon⸗ eine lange Debatte uͤber einen Antrag des Herrn Wallace we⸗

gelbewahrer auf der Rednerbuͤhne.

Paris, 11. Juli. Das Bulletin des Lois veroͤffentlicht den am 23. Juni 1839 zwischen Frankreich und der Republik Texas abgeschlossenen Freundschafts⸗, Handels⸗ und Schifffahrts⸗Trak⸗ tat. Es werden darin beiden kontrahirenden Theilen die Rechte der beguͤnstigtsten Nationen zugesichert.

Die Zusammenkunft zwischen Balmaseda und dem Minister des Innern soll einen tiefen Eindruck auf alle Anwesende gemacht haben. Von Don Karlos sprach Jener mit der tiefsten Verach⸗ tung und gestand ihm weder die Eigenschaften eines Koͤnigs, noch die eines Mannes zu. Cabrera schilderte er als blutduͤrstig und

habsuͤchtig. „Ich bin strenge gewesen“, sagte er, „aber nur wenn

mich die Umstände dazu zwangen; ich habe Frauen und Kinder niederschießen lassen, aber die Frauen und Kinder waren mit den Waffen in der Hand ergriffen worden. Cabrera ist dagegen ohne Noth grausam gewesen; er hat sich den groͤßten Theil der Con⸗ tribution, die er ausschrieb, zugeeignet, man frage aber meine Soldaten, ob ich einen Maravedi von dem Gelde, das ich in ihrem Namen forderte, unterschlagen habe. Sehen Sie meine durchloͤcherten Beinkleider an, meinen zerrissenen Rock und meine Boͤrse, in welcher sich nicht mehr als 300 Fr. finden: dennoch

schaͤtze ich mich in meiner Armuth hoͤher, als Cabrera mit seinen Reichthuͤmern, welche ihn dem allgemeinen Abscheu nicht entziehen koͤnnen.“

Mehrere Bläͤtter suchen den Zorn der Regierung gegen Bal⸗ maseda zu erregen und sie zu seiner Auslieferung geneigt zu ma⸗ chen, indem sie einen 1 Grausamkeit berichten, den er sich gegen Franzosen hat zu Schulden kommen lassen. rei Franzo⸗ sen, ein Vater und zwei Soͤhne, welche in Spanien lange das Kesselflicker⸗Handwerk geuͤbt hatten, waren auf dem Heimwege nach Frankreich begriffen, als sie in der Naͤhe von Roa von einer Truppen⸗Abtheilung Balmaseda's aufgegriffen und vor den Ge⸗ neral gefuͤhrt wurden. Er befahl, sie niederschießen zu lassen. Vergeblich bemerkten die Umstehenden, daß es friedliche Leute und Fremde waͤren. „Es sind Schufte von Jabacho's“, sagte er, „sie muͤssen sterben.“ In der That ließ er die beiden Soͤhne niederschießen und verschonte nur die weißen Haare des Vaters. Der Vicomte Walsh, Redacteur der „Mode“, ist bei dem Minister des Innern um die Erlaubniß eingekommen, die Gene⸗ rale Cabrera und Balmaseda zu besuchen; sie wurde ihm ver⸗ weigert.

Der „Moniteur parisien“ berichtet, daß die Zahl der an der Grenze der Ost⸗Pyrenaͤen nach Frankreich heruͤbergekommenen V Fluͤchtlinge sich gegenwaͤrtig auf 13,000 Mann be⸗

uft. Die haͤufigen reformistischen Banketts scheinen dem Ministe⸗ sterium ernstliche Besorgnisse einzufloͤßen, und es begnuͤgt sich nicht mehr, die demokratischen Sen . in den ihm ergebenen Blaͤttern zu bekaͤmpfen. Am 14. Juli sollte ein neues Bankett u Saint⸗Mandé stattfinden; 3000 Personen, worunter 2600 Of⸗ ziere und National⸗Gardisten der Eten und 9ten Legion hatten sich dazu gemeldet. Der Maire des Ortes hatte auch schon seine Genehmigung ertheilt, als ein Befehl des Polizei⸗Praͤfekten dem Eigenthuͤmer des Lokals untersagte, mehr als 1000 Personen auf⸗ zunehmen. Es heißt uͤberdies, die Regierung haͤtte 3 Regimen⸗ tern den Befehl zukommen lassen, sich der Hauptstadt zu naͤhern, eine Maßregel, die ihren Grund in dem herannahenden Jahres⸗ tage der Einnahme der Bastille und der Feier der Julitage zu haben scheint.

Der Constitutionnel sagt, der Handels⸗Traktat zwischen England und Frankreich sey dem Prinzipe nach abgeschlossen, und hebt als Folge desselben besonders hervor, daß er den Franzoͤsi⸗ schen Weinbauern, durch Herabsetzung des Zolls auf Weine, Aus⸗ sicht auf einen bedeutenden Absatz eroͤffne.

Die Beleidigungen, denen der Marschall Bourmont in Mar⸗ seille ausgesetzt war, wurden besonders dadurch veranlaßt, daß die Personen seines Gefolges in den Farben der Herzogin von Berry erschienen. Die Bevoͤlkerung kam in Aufregung und es bildeten sich verschiedene Gruppen. Die Karlisten riefen: Es lebe der General! Das Volk sang die Marseillaise. Der Marschall ließ nun den Platz⸗Kommandanten um Schutz fuͤr seine Person er⸗ suchen und dieser sendete ihm 6 Compagnieen als Eskorte. Da ertöͤnte von allen Seiten der Ruf: Schmach auf Bourmont!

chmach dem Verraͤther von Waterloo! Trotz der Truppen⸗ Bedeckung wurden dennoch die Wagen⸗Fenster zerbrochen.

Die Presse meldet, der Minister fuͤr die oͤffentlichen Arbei⸗ ten bereite fuͤr die naͤchste Session einen Gesetz⸗Entwurf uͤber die Binnen⸗Schifffahrt vor. Zu diesem Zwecke habe er die Com⸗ pagnieen aller Kanäaͤle, welche auf der Linie von Paris nach

Marseille und von Marseille nach Straßburg lägen, aufgefordert, Kommissarien zu ernennen, welche sich unter seiner 8+ꝙ eitere zu

Wie ein hiesiges Blatt meldet, ist der General Berthe⸗

Der Prinz und die Prinzessin von Capua werden naͤchsten Monat eine Reise nach Paris unternehmen. Es wird, wie es heißt, an einer Versoͤhnung des Prinzen mit dem Koͤnige von Neapel gearbeitet. 1G Das Geruͤcht, Admiral Baudin habe Gegenbefehl wegen der Abfahrt nach dem La Plata erhalten, das gestern widerrufen wurde, scheint sich neuerdings zu bestaͤtigen. Er ist in dem Kommando des Brasilianischen kau ersetzt worden, dessen Ernennung gestern unterzeichnet wor⸗

den ist. Keme ble wird vom 1. August an ein neues legitimisti⸗ sches Blatt: „Gazette du Dauphine“, unter der Redaction von

scheinen.

Herr Ouvrard ist von Madrid angekommen und hat sich so⸗ fort nach Havre begeben. Man sagt, er sey mit einer wichtigen Finanz⸗Speculation von der Spanischen Regierung beauftragt. Bayonne, 7. Juli. Unter den Spaniern, die sich hier auf⸗ halten, ist das Geruͤcht verbreitet, die Koͤnigin Regentin werde eine allgemeine Amnestie proklamiren, sobald die letzten Ueberreste der Karlisten entfernt seyen und Don Karlos selbst die Bedingun⸗ gen, welche man demselben vorgeschlagen, angenommen haben werde.

verdamme. destoweniger darauf bestehen zu muͤssen, daß schon die zahlreichen Versammlungen, welche die Maͤßigkeits⸗Vereine fuͤr illegal und strafbar erklart werden muͤßten, und daß man nicht erst die Gefahr, welche die oͤffentlichen, in jener Proclamation Umzuͤge verursachten, abzuwarten brauche, um einzu⸗ reiten. dem Schlusse derselben nahm Lord Aberdeen seine Bill wegen Regulirung der Verhältnisse der Schottischen Kirche zuruͤck, und der Ausschuß⸗Bericht uͤber die Irlaͤndische Muni⸗ ee wurde genehmigt; indeß sollen bei der dritten

„Excellent“, welche aus Alexandrien in den dortigen Quaran⸗ tainehafen Paméque eingelaufen war, unterweges zwei Mann an der Pest verloren hatte.

Aus Toulon wird vom 6. ZJuli geschrieben: „Briefe aus der Spitze seiner regelmaͤßigen Armee ins Feld gezogen ist. Ueber! den eigentlichen Zweck der Expedition „2* 88 nichts. Herr von Lagau hat seine Zweifel uͤber die vorgeblichen Plaͤnes† des jungen Bei ausgedruͤckt. Sobald die Nachricht nach Paris

mehrere rre. auszuruͤsten. Wir erfahren, daß der „Généreur“ und der „Marengo“ nach Tunis abgegangen sind, und wenn wir wohl unterrichtet sind, so ist auch der „Ocean“, auf welchem der 8 1 hat, und der „Trident“ eben dahin bestimmt. Zwei der Schiffe heißt es, wuͤrden vor Tanger kreuzen, waͤhrend der „Ocean“ sich vor Gosletta vor Anker legen wuͤrde. Abdel Kader’'s Munitione ist erschoͤpft und er hat auch viele Waffen im Kriege verloren. Es kommt darauf an, alle Zusendungen zu verhindern. Die Kuͤste wird von unseren kleinen Fahrzeugen und unseren Dampf⸗ boͤten von Philippeville bis Oran sorgfaͤltig bewacht und jede Ausschiffung ist unmoͤglich. Der Emir kann nur von Tunis oder von Marocco aus mit Munition versehen werden; es muͤssen h diese Maͤchte also durch Entfaltung imposanter Kraͤfte in Furcht gehalten werden. Bemerkenswerth ist ein in Oran allgemein ver⸗

Abtheilung des Kaisers von Marocco sich unfern von Tlemecen habe blicken lassen, während andererseits der Bei von Tunis sich selbst an die Spitze seiner Truppen gestellt hat.“

Großbritanien und Irland.

Parlaments⸗Verhandlungen. Oberhaus. Siz⸗ zung vom 10. Juli. (Boͤrs. H.) Der Marquis von Westmeath brachte die Proclamation des Lord⸗Lieutenants von in Betreff der Umzuͤge der Maͤßigkeits⸗Vereine zur Sprache und aͤußerte die Hoffnung, daß dies Dokument unecht

Irland nebenbei ertheilten Lobspruͤche denselben gar nicht zukäͤ⸗ men und nur dazu dienen koͤnnten, die Zwecke der katholischen Priester und der katholischen Partei uͤberhaupt, welche jene

gebrauchten, zu befoͤrdern. Der Marquis von Normanby erklaärte, keine amtliche Kenntniß von der Proclamation zu

keits⸗Vereine in Irland aus und machte bemerklich, daß jene Proclamation ja ausdruͤcklich gegen die Mißbraͤuche 8 welche damit getrieben werden koͤnnten, gerichtet sey, die Re⸗ gierung aber kein Tadel treffen koͤnne, wenn sie das Gute von dem Schlechten sondere und jenes anerkenne, waͤhrend sie dieses Der Herzog von Wellington glaubte indeß nichts⸗

Die Diskussion hatte kein weiteres Resultat. Nach

erlesung noch einige Amendements zu der letzteren vorgeschlagen

zene mit der Ausarbeitung einer ausfuͤhrlichen Denkschrift uͤber werden.

die militairischen Operationen des Marschalls Grouchy beschaͤftigt.

Unterhaus. Sitzung vom 10. Juli. Es entstand heute 8

Aus Marseille wird gemeldet, daß die Franzoͤsische Brigg

gelangt war, uͤberbrachte der Telegraph hierher den Befehl, eiligst h

breitetes Geruͤcht, daß eine 8 10,000 Mann starke Truppen⸗

seyn mochte, da die in demselben den Maͤßigkeits⸗Vereinen in

Maͤßigkeits⸗Vereine zum Deckmantel ihres Thun und Treibens

haben, sprach sich aber entschieden zu Gunsten der Maͤßig⸗

eschwaders durch Herrn Mak⸗ß

Muret und unter den Auspizien der Herzogin von Berry er⸗gh

Tunis haben schon gemeldet, daß der Bei der Regentschaft an

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ice⸗Admiral Rosamel seine Flagge aufgezogen