8 88 Kar.-a. Neum. do.
bis aufzubanen, einen lebhaften Aureiz, auch die Ge
genwart auf alciche 5. Kugter.
850
Mec4een-Coursv.
Pr. Cour. Tbl. au 20 Sgr. Brief. † Celd.
Weise würdig zu gestalten.
Dauer der Ersenbah
n
„Fahrten am 31. Juli⸗
Amsterdam do.
Abgang veon Berlin.
Seitdauen
Si. M.
Adgang von
Potsdam.
Zeudaner Hlamnbhurg
Sit. M.
Um 8 Uhre Mergens.. 1 12 Vormitt.. Nachmitt.
Abdeunds ...
4 8
— I
42 60 ½⸗
40
58
Um 9 9 ½
. 12
: 8 7 ½ 8½
2 5 1 8 2 —
Uhr Morgens.
Mittage Nachmit. Abendes ..
Wien in 20 Xr. Auasburg Breslau
I1eipaig W. 2 Fraukturt a. M MZ. Peierzhurg
2 20 43 40 42 50
—2
tin! Thl. 190 Thl. Tage 150 Fl.
1 SRhl.
Kurz 2 Mt. Kurz 2 Nt. 32 Mt. 2 Mt. 2 Mr. 2 Mr. 2 Mt.
2 Mt.
2 Woch.
139 8 — 138 5 ⁸ V —. 1471½ 1495½ 149 6 18 ¾4 e 8 7811612 101 10031 11à₰ 99 172 1017 ½ 1012 8 1 218¼
—
Berliu
F†
Den 1. August 1830.
fmtlicher Ponds
v n, r, Ne4 Ccao².‿ς‿ε*ε
Börse.
A Fr. Czur. 8*Briet. Geld. sü 8 1433 4
76) 2 1031 14 10314 10à⁄½ 1000⁄½ — 102: 4
106
10 3
104
1052 „ 1037⁄½
81.-Schald-Seh.]* Pr. Ruxl. Obl. Sr.] 4 Prüm. Sch.d. Seel — Nurmk. Schuld« Neumk. Schalds Berl. Stadt-Obl Eibiuger do. Danz. do. in Th Wezstp. Pfaudbr Grofsh. Pos do. Ostpr. Pfandbr. Pomm. do.
⁴ 24 8 4 ½ 2½ 4 8 ½ 2; 22 Schleslache do. 13 ¾
A 8Brtet.
Pr. U
Pusszive
Coup 9980 Zius- Sch. d. K. u. R. Serien.
Brl Pred. Emeutz.] 5
d0. do- Priur. Act. 4 ¾ MH⁴l. 1. à. Eisenb. — da. 00. Prior. Act. 4
b
Gold al mareo Neue Dukaten Friedrichsd'or And. Soldmün- ten à 5 Thl.
Dlacouto
RBanb-Act. 1822 Engl. Russ. 10!
Cons. 30 907 Delg. 105 ⁄½2. Ausg. Sch. 12 12 2 do. 30%,
Engl RKuss . Mex. 30 ½.
Chili 45.
Peru —.
Auswärtige
Amsterdam, 28. Jul-
5 % d. 100 ⁄½ ALusg. Sch.
Pol. 128 ¼. Oewerr. Met. —.
2½ % Holl. 53 8
Börsen.
— —
Hamburg 30. J-li.
—
London, 28. Juli. Neue Anl. 26% . 5 % 1˙ 2 % Bras. 8
80.
Kanz-Rill 23
6. Preuss
Zins!
Columih.
Paunsive 05 . 59 %, Por. 332 4.
8 % Met. 1097 8. Bauk-Actien 1832.
Wien. 27. Juli. b 10 10113⁄16 10 83. 2 ½ %¾ 5901,2. 1 % —. Anl. de 1834 145 ¾. de 1839 133 ¼.
Koön
spiel:
Montag, 5.
Dienstag, 4. spiel in 1 Akt, v
Herren, Lustipiel
Sonntag,
Musik v Beckmann
Hopp. dam
Montaa, 3.
als zweites Deb
DSonntag, 2. Aug. edicht in 6 Abth., von Goͤrhe. . Wegen Unvaͤßüchkeit des Herrn Devrient kann das Trauer⸗
Die Jungfrau von Orleans, h
Vureau ist an diesem Tage nur Vormittags geoffnet.
Dlle. B. Srich; Karl, Herr Grua; Hierauf, zum erstenmale:
Koöntasstähtische’e 2. Aug. Die Herberge im W
hierin wieder auftreten) D.enstaa, 4. Aug.
4 Akten, nach Bayard, v G war ich! Lust piel in 1 Akt, von Hut. (Dlle. Plep:
Schauspiele.
i ali che 1 Faust, dramatisches
Im Opernhause:
eute nicht gegeben werden. Das Billet⸗Verkaufs⸗
Aug. Im Schausvielhaufe: Das Ruühsel Lust⸗ on Contessa. (Neu einstudirt.) Besetzung: Eine, der Oheim, Herr Gern. oder, die gestrengen
Aug. Kein Schauspiel.
nenpera " utant r, in 4 Abrh., von C. LPlum.
Tbeater
Doctor Faust's Zaub rkaͤppchen, oder:
alde. Posse mit Gesang in 3 Akten., von Fr.
bvom Kapellmeister Hebenstreit. werden, von ihrer Urlaubsreise zuruͤckgekehrt,
Kein Schauspiel b Der Vater der Debutantin. on B. A. Herrmann. Hierauf:
Aug. Das
ut.)
25 ⁄1. Veramwortlicher Redacteur Frnold. 8 ——
Allgemeiner
anntmachungen.
Auf Seiner Kaiserlichen Majestä
aller Reußen ꝛc. füget das Livländische Hofgericht! hierfelbst von dem Fräu⸗ ngesucht worden ist, verschlossene Kocrespendenz und leichtere Sachen aber en Glänbiger ihres durch die hard von Ramm chen Gepäd ꝛc., wesches mit einer Angabe des Eigners assen werden und der Collis 1 Stunde vor Abgang der Schiffe dem Steuermann übergeben ist, eine Verantwortlichkeit der Direction eintritt, und daß fremder Besuch bei Ankunft
Uund Abgang der Damrfböte
biermit zu wissen: Demnach lein Wilhelmine von Ramm
daß zur Convpocirung der etwa in Berlin verstorbenen Bruders ein Proklam in rechtsüblicher möge; als hat das Liv
suche willfahrend, kraft dieses b welche als Gläubiger Ansprüche und Ferderungen an benen, mohe dessen Nachlaß. und insbesendere an das zu diesem Nachlaß gehö⸗ rige, im Rigaschen Kreise und Allendorfschen Kirch⸗ spiel belegene Gut Kodvak sammt Avpertinentien
formiren zu können vermeinen, à dato dieses
Alle und Jede, einem Rechtsgrunde den genannten Verstor
und Inventarium,
— oberrichterlich auffordern wollen, sich
—
Z zu sechs Wochen allhier beim ihren Ansvprüchen und Fordern
ben und selbige zu dokumentiren und ausf bei der ausdrücklichen Verwarnung, daß nach Ablauf der vorgeschriebenen Frist Niemand weiter gehört, sondern jeder Ausbleibende für immer und der gesammte Na hard von Ramm und insbesondere das Gut Kodvak sammt Appertinentien und Inventarium der Supplikantin zum Eigenthum adjundicirt werden soll. Wonach ein Jeder, den solches angeht, sich zu
machen,
präfludirt nen Bern
achten hat.
Fienatum im Livländischen Hofgerichte auf dem Schleosse zu Riga, den 31. Mat
von wege
Im Namen und Sofgericht
Be f
S Proklams innerhalb der Frist „und der nachfolgenden zwei Acclamationen v Hofgericht mit solchen gehörig anzuge⸗ übrig zu
e bl t des Selbst
a nig Bern Art erl
ländische Hofgericht, dem Ge⸗ fentlichen Preklams aus irgend
von sechs Monate
ungen
1840. iu des Livländischen 8.
Fr. v. Bruiningk,
Präsident.
Aufforderung.
Der Oekonom Herr Lonis Fochtmann von hier wird
ersucht, mir seinen Aufenthalt schleunigst anzuzeigen.
Naumburg, den 15. Juli 184
1 .
Der Justiz⸗Kommissar Reinstein.
ampf⸗Pack zwischen
St. Petersburg und
ahrt der drei privilegirten s „ Capt. H. H.
Die F Dampfschiffe: „Alerandra“ „Nicolai 1.“, Capt. G. B. B. Capt. C. N. Heitmann. am Sonnabend den 9. Mai
Sennabend den 16. Mai ven St. P chiff von jedem der bei⸗ iu Lübeck und emnächst
—
Jeden Sonnabend geht ein S⸗
en Plätze ab; zuletzt am 24. Oktober vo am 31. Oktober von St. Petersburg, und d „November von Lübeck nach Reval und
noch am 7
etfahrt Lübeck.
08,
Lübeck und etersburg.
von
am 1à. November von da zurück.
Die Preie der Passage sind die nimlichen, wie im vorigen Jahre; die Ein⸗ und Ausschiffung geschieht in
Travemünde und Kronstadt.
Die Abfahrt von Travemünde sfindet um 3 Uhr
Nachmittags statt.
Aumeldungen geschehen in Lübeck
im Comtoir der
Lübeck, im März 1840.
Sieltiner Damp Waͤhrend des Monats Aug
Dronning Maria. Capt.
gen Fahrten zw
fortsetzen, daß
von Stettin und an jedem
nach Keopenhagen erpedirt wird.
fommend legt es eine kurze und befördert Passagiere, W Stettin und Swinemü
das Dampfschiff Krenprinzessin, ches während des Monats Augn und Theilnahme Veranlassung geben, auch noch Rügen zu machen,
Wetter
am 29. August eine neunte Fahrt nach ag Mittag 12 Uhr, Donnerstag Morgen 8 Uhr,
an jedem Dienst
Damp
f-Schifffahrt.
ust wird das T
es an jedem Dennerstag Mitta 12 U
Montag um gleiche
Sonnabend Morgen 5 Uhr
von Stettin und an jedem Montag Morgen 4.
Uhr von Putibus,
on sechs
chlaß des verstorbe⸗
wird. Bei den Rügener Fahrten weilt es eine herrschers kuͤrze Zei
n
chönen und großen b Schütt, und „Naslednik“, beginnt in diesem Jabre am
sschifffahrts⸗ Gesellschaft. 3
ampfschiff Saag, seine regelmäsi⸗
ischen Steuin und Swinemünde se vr
Zeit Sowohl gehend als Weile in Swinemünde an agen und Güter zwischen nde zu gleichen Preisen als Capt. Bluhm, wel⸗ st, vorausgesetzt, daß
werken, en 8 nenen massiven Wirihschaftsgebäuden
rem Weinberg und G für den Preis von 160,00) Thlr., dere Rittergü unter portofreien turgebühren zum Verkauf nach: der Agent Gloge in
Schoßdorf bei Greiffenberg in Schlesien.
in Berlin, Französ. Str. 21, ist zu haben:
Mittwoch u. 1 Morgen Uhr von Swinemünde Freitag
zeZeit in Swinemünde zur Aufnahme neuer P 2 Es wird wiederholt bemerkt, daß mit diesen Schiffen
nur ofsfene Briese und Packete über à0 Pfd. direkt,
Post befördert werden, daß nur für derglei⸗
verbeten wird.
Stettin, den 28. Juli 1840. A. Lemonius.
Eine Herrschaft, bestehend aus 5 Rittergütern, ¾ Vor. 1 Schlesse mit 390 Zimmern. nebst fruchtba⸗ arten mit Treibhäufern, weisen so wie mehrere an ier zum Werthe von 26 bis 76 000) Thlr. riesen und den erforderlichen Agen
einem massiven
91
q— Literarische Anzeigen.
In der B ichhandlunz ven Alerander duncker, E“ über die
Cauersche Erziehungs⸗Anstal 1
zu Charlottenburg bei Berlin von Wilhelm von der Lage Direkter. geheftet. 5 sgr. Ankündigung. Noch nie sind wohl so wahrhaft Königliche Worte an ein Volk ergangen, noch nie Königliche Worte se tief in die Herzen des ganzen Volkes gedrungen, als die, welche unseres Hochseligen Königs Mijestät uns ais theures Vermächtniß hinterlassen, und die, mit de nen unseres jetzt regierenden Küénigs Majestät jene kestbaren Dofkümente uns, seinem Volke, üvergeben baben. — Es ist in öffentlichen Blättern, aus der Mitie des Volkes, der Vorschlag gemacht worden, diese
wen des Vaterlandes, aufzubewahren, damit in bestän⸗ digem Hiublick auf dieselben jeder Preuße mit Dank gegen Gott es erkenne, welch' ein Glück es sev, einem solchen Künigshaufe anzugebören! — Gehören jene erbebenden Dokumente ins Gotteshaus wo sie aber sicher ihre schönste und beiligste Stelle finden, so gehören sie nicht minder in jedes andere Haus, wo dankbare Her⸗ jen dem erhadenen Königshause, w sere nennen, in Liede und Verehrung entgegenschlagen.
4
Von dieser Ueberzeugung durchdrungen, habe ich das
Erscheinen einer Haustasel fur das Preuische Volk
vorbereitet, welche in geschmackooller Zu ummenstellung und dazu bestimmt, eingerahmt und im Zimmer auf⸗ gebängt zu werden, 1) das wohlgetrosfene Por⸗ trait nnseres Hochseligen Königs Majestät, 2) das wohlgekroffene Portrait unseres jetzt regierenden Königs Majestät, 3) das Testa⸗
Köni meni des Hochseligen Königs Majestät, an⸗ hebend mit den Werten:
„Meine Zeit init Un uhe Meine Hoffnung in Gott!“ undAuf Dich, Meinen sieben Fritz’, und hdenjenes Testament beglei⸗ tenden Erlaß Sr. Majestät unseres jetzt re⸗ mnierenden Königs, vom 12. Juni, entbalten wird. Das Blatt, in Roval⸗Felio, ven Künstlerhand sauber aearbeitet und mit passenden Emblemen geschmückt, wird Mette August erscheinen, bis zu welchem Termin ein Subscriptienspreis von 15 sgr. pro Eremplar auf weißem und 20 sgr. auf Chinesischem Pavier feststeht. — Alle Buchhandlungen, in Berlin u. Potsdam die Stuhrsche, nehmen Bestellungen an und geben Sammlern auf 10 xα 1 Frei⸗Exemplar.
Danzig, Juli 1830. Fr. Sam. Gerhard.
Höchst interessantes Werk.
erhabenen Königsworte an beiliger Stätte, in den Kir⸗ scher
So eben hat in meinem Verlage die Presse verlas⸗ allen seliden Buchhandlungen Deutsch⸗
Interesse, Wirklichkeit. Beamte werden dieses wichti Interesse lesen rechtlicher, j Licht drin aber Unterhaltung, Belehrung und Stoff Nachdenken sinden aubefriedigt ans der H fennung und zedurft bäite, um si nen der Tagesliteratur zu erheben. Andeutung und Besprechung des ꝛes dieses Werkes sindet sich in Nr. 81 des diesjübri gen Jabrgan tung und in des Auslandes.
gekrönte Preisschr
Büreau⸗Chef an der Aus dem Franzo 8
Dieses höchst interessante
verbrei
Anzeiger fuͤr die Preußis
bahn Nr. 3), Posen und Bromberg bei E. S. Mittler:
assagtere. gefaͤhrlichen Klassen der n den großen Si.
1 und den Mitteln. s.
Von der Akademie der morallschen
Ueber die
Wissenschaften
von
A. Frea
„
sischen C. von M.
Erste Lieferung. b lern, die nur noch in geringen Fragmemen üerig
221 ——
brosch.
„da es über tet. Jeder andere
und wird g.
a 8 der Baätter für Nr. 55 des Magaz
Das ganze Werk wird in vier
erschienen haben, woselbst auch P.⸗ Coblenz, im Juli 18
In der Hinrichsschen ig worden, in Berlin auch uchhdlg., Jägerstr. Nr. 8
r.
ist ferti B
Ilandbuch der rheoretischen und prakti-
jede von 10 Beagen zu 222 sgr., o, daß es in Zeit von einem seyn wird. — Tie Abnahme d
für das Ganze verbindlich. und in allen soliden Buchhan
er e
ospekte grat 40. Kudo
—
Buchhandlung in Leipzig zu sinden bvei Plahn⸗
I. in e e,
sehen Ohrenheilbunde.
die Nosolagie ond Therapie der Obr. kranbheiten Lr. Sv. 2 Tlc. ist unter der Presse, so wie die Ate und te Sammlung der „Abhandlungen aus
elches wir das un⸗ der Ohrenheilkunde.“
Mi
di
g
sen und ist in lands und der
Schweiz zu * 1“] 88
haben, in Berlin (Stech⸗
3 lubogr. Pafelun. Der Schluß des Woerks
0 n 2à
Svo.
Inbalt richte aus
Hr.
ZL. uncek, türlichen
1840. 1 ½ Thlr.
Velinp.
Ein IHIjandbuch für
voan
Seine⸗Präfektur.
gr. Werk berührt die schwierig⸗ Jen Probleme unserer Zeit, und hat der Verfasser des selben alle Schwierigleunen überwunden, neuen und fremdartigen Untersuchung im Wege stan⸗ den. Er hat das, was er gemalt Darstellungen sind Reminiscenzen; sie haben ganz das wenn auch nicht ganz d Staatsmänner, Jnristen, Verwaltungs⸗ ge Werk mit dem größten so viete Punkte in staats uristischer und ökonomischer Beziehung neues
and legen, 1 Belebnung des Instituts ven Frankreich ch über die ephemeren Erscheinun⸗
halven Jahre vellendei
Das erste Heft ist bereits
loh Friedrich IHlergt.
Pflanzensysteme schiehtlich entwichelt. Cebroute Preisschrift.
gr.
— chen S - — 1 Bevoͤlkerung ädten, zu bessern.
ift
er,
übersetzt von
taaten.
ologen wiehtige bibl'ographische Muterial. en helten n den kritisch- und exegerteh-Wwiechtipen. oMohl „ Deutschiand als in den übrigen l.bndern E reh*2
erscheuenen Ausgaben, U'ebersetzunpen un Erlän- terun. 8s Er fen der Grie hischen und l.at’ inischen Schriftstel er von Ertindung der Bachtrurkerbungt 181 an bis z'r Mate des Jahres 1839. und politischen vorhandenen bibliographischen und lerarisch-histe- rischen Werke benmzt und namentflich zie Erplä- rangssehriften (sowohl die nenen. als alle l)issertationen umd Pragra be- reifend), so wie die literarur des 19 en Jiuhun- derts mit der gröfsren Vollsandigkeit gegeben Wwar- len. Jedem Schritesteller in ferner sem Geburtsurt
Dazu nd alle
in Bnehhondel ecsche- mme in sich
vnd die Zeit, wann er gelebt, nach den peuest i
die einer so hat, gesehen; seine
as Gräßliche der
gebildete Leser wird um
ewiß nicht ein Werl das nicht der Aner⸗
— Eine allgemeine
reichhaltigen Inhal⸗
literarische Unterhal⸗ ins für die Literatur
bis fünf Lieferungen. erscheinen, und zwar
r len Leserung macht dlungen zu is ausgegeben werdem
Enslins, Besser: Eö Ahthwoil.
2
—.
Pamt 1.
1“ ge-
Bei Carl J. Klemann, N. Friedrichsstr. Nr. 47, unwein der Friedrichsbrücke, ist so eben erschienen und in jeder guten Buchhandlung 8 Jahrbücher fuüͤr Deutschlands Heisquellen und Seebaͤde. Herausg. v. C. v. Graefe und Dr. Kalisch.
dr Jahrgang. : Die Kurorte Nassau’s“)„, Bavern. M ttheilungen und Abhandlungen über Sa'zbrunn, Kösen, Elmen, Teplitz, Meinberg, Travemünde.
*) Auch apart zu haben. eleg. brosch. Preis 1 Thlr..
u sinden:
2 Thlr.
geb. t kurörtliche Be
Für Philologen, GCymnasiallehrer, Schul. biblrotheken, Ruchhändter und Antiquare ist so eben un Verlage von G. P. 1 Breslan ersch enen: Grundriss der classischen Bibliographie.
Aderholz i
vimnd, n welchen dieve Fragmente zus ummengestellt sind.
In Bezug auf die Schraftsteller elbat aber tindet mn fast alle, von denen nur noch Notizen auf uns ne-
kommen sind, aufger las von ihnen Erhtene zu finden idt.
intersuchungen beigefügt, und bei den Schrif stel-
st auf die Sammelwerke verwiesen worden,
nammen unk narhgewiezen, w. Esx Nrd ewmmach Aurch di ses Buch dem Philologen lei- ht, ch in IIinsicht auf das über einen Schrifisteller des AlIterthums vorhandene Material Ruhes zu erholen; lem Gymnasiallehrer, vich mit den in ben den grösseren Ausgaben ersechieneeu Schul. Ausgaben nes Schriftstellers bekanst zn machen; 80 wie au- lererse ts hierin Buchhaändler undl Anriq rare sas vollständigste Reper orium für „a* ven. dems Mit. telalter im Gebiete der Ph slolog e Celcistet- tin len. Wir glauben daher, nach lem wer 80 den Inhalt des Ruche- angegeben, uns einer weiteren Empfehlung desselben enthalten zu dürfen.
Zu haben in der Nicolaischen Buchhandlung
in Berlin (Brüderstrafse Jo 13), Elotng, Itertin und Thorn.
— —
Bei uns ist so eben ersechienen und in allen Buch- handlung en des In- und Awslatmtes zu baben: l1hie chirurgische Praxis der bewührtesten Wundärzte unserer Zeit, systematisch dargestell’. Nach v. Ammon, Benediet, Btasine, Cr elius, Dieffen- bach. Fricke, v. Gröfe, I. an nbeck, Stromeyer. v. Walther. — Bé in, Hoyer. Civi le, Dupuytren, l.ear- rex, Iü'sfranc, Kie ern! d. Son on, vepean. — Axa- ni. Scarpa, Vaceà B. rlivghirri. — Alernethy, Bell, nrodie, A. H. und S. Coeper, Euthr e. Lawrence, Syme, Warten u. 8. W. u. 8. W. Aueceh un er dem Puet: Praktisches Handbhuch der blinischen Chirurpie, nach den nebesten Muthe langen ausgevzeichneter Wundöärzle aller 1 änder, syetematiseh bearbertet. AlHheilunu l. gr. Sva. Preis grh. 2 Thlr. des Werbkes ergehen In concentrir er Uar. t upen und Er-
Band I. Tendenz und Standpe ubt sic’ sehon aus seitem Tirl. Rüellung gieht daselbe die Heobac Iabrungen der bewährtesten je 20 lehenden Wuvd- arzte al er là der und betet suw dem k. ser cinen reuen Sviegel des jetzigen Srandpunbtes der Chi- rurgie dar. — Die bereits vollstänaig ersel ienene wreate Abrhedang des ersten Han es eunt äl: dio Lerch e von der Entzündang im Allgemeiuen neboet ren Ause ängen; de einee timen Er tzunahe ngsfar en dndh die Eimtzu dune der einzelnen o ann. 1e z weuie und letzte Abhtheilung ves ersten Bandes, ie vinnen kurzem, die Presse verfaf t. handet von ven Wunden und Knochenbrüch m. Ei ausül rhcher Prospekt über dieses Wero ist in alten Buchhand- ungen zu haben. Berlin, den 25. Juli 1840. VNofssche Buchbandlung.
u6“
4
A. Asber & Comp. 8
empfehlen in einer blligen Lusgabe the II story of Cbristiatity from the birth f Chr st t0 the af ol tiofr of pagan'suf in the Roman Empire by ihe Rev. II. II. M.lman. *% Bände 8vo. Parsw. Ed. 3 Thlr. 10 gr.
—
Ph lologen
Dr. Friedr. Wilh. Wagner.
r. Svo.
ües umfalst dasselbe das gezammte, lür den Pbi-
geh. 35 Bogen.
8
Preis 2 Thle. 10 sgr
Bei W. Levvysohn in Grür berg ist erschienen und in allen gunen Buchbandlungen, in Berlin bei A. Duncker und Wilb. Besser (Behrenstr. à4 ,verr trig:
Bertina, Bieswechsel mit der Günderede. och⸗
vvo. 1t Bd. 2 ½ Thlr., 2r Bd. 2 Thlr.
e 88 W
(Herr und Ma⸗
Posse in
C“ E11“ II S8, Ae n⸗ 8. EET111“ Ae N. 238
8 ö i e.⸗ “
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2. 8 7
Allgemeine
Sl
1161“
den Zien Augu st
Nache. w3 “ krankr. Paris. Juli⸗Feier Orientalisch 1 1 2 .— Oriente e Angelegenheit. e Unterh. Orient. Angeleg. — a 8* gl. Marine⸗Trup. in Span. — Chines. Augeleg. — Götzen⸗ die 8 Indien. — London. Die Kinder d. Herzogs v. Susse Ger chte u. Betrachtungen Uüb. d. oriental. Frage. — Abrei jeron. u. Jos. Bonaparte’s. — Orford im Irrenhause. — Chilisch . insenzahl. — Gener. Paget u. Lord Durham †. tederl. Bevölkerungs⸗Statistik. — Amsterd. Börse.
IZ“
n7 Eö1 der Reise des Königs tritt eine Russische Flotte.
2 22 B b - Holsteinische Stände⸗Versammlung. b te 8
Deutsche Bundesst. Münch f. 1
. en. rof. Klee †. — böe 1. assel. Roteuburger 8 — L . u. Fablgr. Fecshhn⸗ ag wegen der Sulina⸗Mündungen. — Faber’s Sprech⸗ hweiz. Schaffhausen. Hurter
eraus. — Zürich. Protestat. des atad. S 1 —— der Lehrfreiheit auf der Üniverf. eene. mach. 89 7 der Eidesleistungen. vege Reise
Italien. Rom. Beisezung de - Lda enstan Capaccini. e der Prinzessin von Dänemark. — n. Näheres über die Vorgänge in Barcel Port. Günstigere Stimmung egen E e x.2hes ₰ 22 6 X“ ei. Arretirung Chosrew's und Abführun 1 Albaneser i SE rung nach Rhodosto. — „Pehaes E“ Sami Bei bringt reiche Geschenke von eg. Der Oesterx. Beob. bestätigt die Nachr. eetecgen Schiffe contremäandirn habe. deseeeshber essepeegg yr. Ein Schwiegersehn von Graf Molé soll die Insurgenten be⸗
febligen. — Jaffa. Nachrichten über die G Jaffa. Ne b ie — E Seemacht im Mittelländischen Meere. Fae
giebt eine Vertheidigungsschrift
— Baumwollen⸗Aerndte. — egen Bolivien. ina. Schreiden Gützlaff’'s üb. die Ausbreitung des Christenthums.
Bewegungen in Mexifo. — Krieg Peru’'s
Inland. Halle. Eiseubahn. — Bonn. Bonn⸗Köllner Eisenbahn.
mtliche Nachrichten. 9 Kronik des Tages.
Se. Majestät der Köni Koͤnig haben dem Geheimen ierungs⸗ — — A. h in Berlin 8 h. 8 nige der Franzosen Majestaͤt ihm verli 2 Orden der Ehren⸗Legion anzunehmen verliehenen — e⸗ ßischen Staaten zu 8 9 SS. in den Preu⸗
Am heutigen Tage wird das lte Sti der G 5 lung ausgegeben, welches enthaͤlt: unter ööe Nr. 2108. die Allerhoͤchste Kabinets⸗Ordre vom 19ten v. M. die Bestatigung einer Stiftung zur Unterstuͤtzung ar⸗ mer, unverheiratheter Toͤchter von Beamten und Of. fizieren betreffend, nebst dem desfallsigen Statut vom Verlin, den 3. August 1810. — Gesetz Sammlungs⸗
.
Debits⸗Comtoi
Angekommen: Se. Excellenz der General⸗Li G Se. Lieutenant, Ge EEEWEbee. - 8 Koͤnigs und Beneral⸗ Huspecteue “ Militair⸗Unterrichts und Bildungswesens der Ar 184. von London. Sees her gt e 8e bgereist: Se. Fuͤrstbischoͤfliche Gnaden der Fuͤrst⸗Bisch 1 1 Breslau, Ur. Graf von Sedlnitzky, nach 8.Lüen. 88⸗ 8 . Excellenz der General der Infanterie, Gouverneur von DBerlin und des Staats⸗Raths, Freiherr von Muͤff⸗
ling, nach urt. Se. Excellenz r Geheime Staats⸗Minister Rother, nach
itungs⸗Nachrichten. Ausland.
Frankreich.
Paris, 28. Juli. Heute als am zwei
Feier versammelten sich die Legionen der 8--ee,Senenn 88 bestimmten Pläͤtzen auf den Quais und Boulevards. Die Na⸗ ö eingefunden, zahlreicher d anger gesehen hatte. 3 Kirche St. Germain ' Auxerrois See. Mor 8 gedraͤngt voll Menschen. In der Kirche selbst hatten nicht 85— Personen, kaum 2000, Platz gefunden, da der Trauer⸗Apparat
einen sehr bedeutenden Raum wegnahm. Der dienst begann um 9 ¼ Uhr und endete um 11 Uhr. Die Messe las der Pfarrer von St. Germain Auxerrois, nicht, wie ggeeglauht, der neue Erzbischof von Paris, der sich damit entschul dinute, daß er noch nicht geweiht sey. Die 50 Särge des K 82 falks wurden von 50 Artilleristen auf den Lei 8 . 1 vrIhhʒh eichenwagen gebracht.
9 ies dauerte lange, bis 12 ½ Uhr. Sodann setzte sich d
nach dem Bastille⸗Platz in Bewegung. Feelicelbar vor 22 Wagen ging die Geistlichkeit pen St. Germain rAurerrois - Ppittelbar hinter demselben die Juli⸗Dekorirten und der 6 8 5 J räfekt; Truppen, National⸗Garde vorauf und hinterd 8 Auf dem Bastille⸗Platze stationirten mehrere. Regimenter Bill. 8 8 den Estraden wurden bis zum Preise von 100 Fr. bezau. 8
Minister h
Reserve kause von Pferden, Kriegs⸗
Nord⸗Am. New⸗York. Annahme der Unter⸗Schatz⸗Bill im Seuat.
die Post wegen des Festes 8 um 1 Uhr abgeh hier die Nachrichten ab. estern war Tra geht, so brechen allen Kirchen. 3 8 uer⸗Gottesdienst in
ö]
Der Marschall Gérard hat 1 8 : gestern einen Tage öeeee„ zur övee ge erlassen. an scheint alle 1 vee- rgeeee. zu * LSemhäste nn on der Aushebung der 240,000 Mann hoͤ d rt man 8 88 in dem Demste Ran debattirt vyn; e, heißt es, zu einer solchen Maßregel nur ge; Le 1 die diplomatischen eeee 8 g” n Wendung nähmen. heißt es, der Kriegs⸗ e ein Cirkular an die General⸗Kommandanten der vwv wvisionen gerichtet, damit vorlaͤufig Vorbereitungen zur girung von 270,000 Mann getroffen wuͤrden, die aus der genommen werden 2 8 Man spricht schon vom An⸗ Vorraͤthen und Munition. Endli ne-e ene. die Levante⸗Flotte solle von dem Admiral Roufsc andirt werden, welcher die Contre⸗Admirale Lalande und d 9,n unter Ir Ew weg haben wuͤrde. err von St. Aulaire, der Botschafter Frankreichs i 1 n hs in Wien 28 ee auf Urlaub in Paris ist, reist noch heute nach 8 ien ab, um einen neuen Versuch bei der Oesterreichischen Re⸗ e zu machen, dieselbe von der anti⸗Franzoͤsischen Quadrupel⸗ e-, abzuziehen. Instructionen gleicher Art, heißt es, sind 8c 2 2. geschter grü-ae8 diese letzten Versuche ohne g bleiben, as Ministerium die Kammern zuse 3 berufen, um sü 1 h ergi Ien 8 1.ehens⸗ wie es heißt, energische Mittel zum Handeln ie Regierung hat, dem Vernehmen nach G 9 m h, gestern die Nach⸗ 89 daß der Pascha von Aegypten, 8,2 die Kunde, 8 m esen. Bedingungen auferlegt werden sollten, Sami 8 8 ’ onstantinopel abberufen und die Flotte in den Hafen . exandrien habe einsegeln lassen. Gestern Abend sind, in 1“ Depeschen nach Alexandrien abge⸗ go 3 en. heißt, sie uͤberbringen Mehmed Ali die Versicherung er w — 2* .“ unterstuͤtzt werden. Der Constitutionnel enthaͤlt einen Artikel uͤber die Ori eeekun in welchem man allgemein die Fge 25 — vüereeeNer. will. Derselbe giebt zunächst eberblick des Traktats zwischen 8 ischen den v ve bis zum Augenblicke des Abschlusses, . es Franzoͤsischen Ministeriums aus. In diesem heißt es: „Die e. Lage war bei weitem nicht so unvorhergesehen, wie ö n der Sitzung vom 14. Januar hatte Herr — ie wahrscheinlichen Folgen des unvorsichtigen Schrittes Pfen iät, den die fuͤnf Maͤchte im vergangenen Jahre bei der P r e und dem Pascha gethan hatten. An dem Tage, wo die angetragen wurde, da wurde’ auch der Konflikt . 8 1 F.-s, Sv Weise vergroͤßert. Die Europaͤtsche Frage eae ₰ 8 enage de a; 5 die Vermittler wurden selbst 8 — — —. e Unterhandlungen wegen des ,,n 2—„ veEe aber 88 vg . s Kabinet vom 1. Maͤrz und suchte es Theilnahme an einer Konferenz zu 8e⸗ 9 Franzoͤs 2 Regierung setzte ihre Politik klar auscinander. Es war die des
Friedens, und es war ihr leicht zu beweisen, daß die Europaͤische
ntervention die Frage verwickeln aber nicht loͤsen wuͤrde. Das
System der Europaͤischen Maͤchte mußte entweder auf Nichts
inauslaufen oder zur Zerstoͤrung des Tuͤrkische 3 n Reichs den Grund legen. Frankreich wollte diesem System nicht beitreten
Er uͤberredete seine Kollegen, daß die Erei
nisse in Syrien Aegypten schwaͤchen 88 1809g 8 S Verlegenheit des Vice⸗Köoͤnigs benutzen muͤsse. Die Kabinette welche den Traktat unterzeichneten, handelten in der Hoffnung, daß Mehmed Ali nicht Widerstand leisten wuͤrde. Frankreich, welches diese Taͤuschung nicht theilte, hat sich fern gehalten, und es hat daran wohl gethan. Frankreich ist allein geblieben, aber es ist zu nichts verpflichtet und hat seine. vollkom⸗
& „; . S. mene Freiheit in einer Frage bewahrt, an deren Eroͤrte⸗
rung es keinen Antheil nehmen wollte, Frankreich ist also isolirt.
Das ist bedenklich, aber bedenklich fuͤr Alle, und es se⸗ nicht am meisten daruͤber besorgt zu seyn. Es ist E12 Neutralitaͤt des Friedens treu geblieben. Die vier unterzeichnen⸗ den Maͤchte haben, so viel an ihnen lag, die Unterhandlungen unmoöͤglich gemacht. Sie geben dem Pascha von Aegypten weni⸗ ger als ihm Mahmud vor der Schlacht bei Nisib zugestand Frankreich muß von jetzt an auf alle eintretenden Faͤlle gefaßt seyn; es wuͤrde nicht kaltbluͤtig mit ansehen, daß man Hand ans Tuͤrkische Reich lege. Obgleich es allein steht, hat es doch eine ungeheure Macht, eine materielle und moralische Macht:“ Hier werden nun, wie schon gestern der „ Courrier fran ais that, die 200 Millionen des Reserve⸗Fonds, die 150 Millionen fuͤr oͤffentliche Arbeiten, die 200 Millionen fuͤr den Verkauf der Waͤlder aufgezaͤhlt und ausgerechnet, daß ohne An⸗ leihe uͤber 6 — 700 Millionen verfuͤgt werden koͤnne. Die mo⸗ ralische Macht wird in der Sympathie der Voͤlker gesucht. Zum Schlusse heißt es dann: „Frankreich hat nichts von seiner isolir⸗ ten Stellung zu fuͤrchten. Aber die Regierung muß schon jetzt auf Vorsichts⸗Maßregeln denken. Wir sind uͤberzeugt, daß sie es thun wird. Nicht wird sie leichtsinnig den Frieden der Welt soͤren, aber sie wird auch nicht leiden, daß Frankreich etwas an seinem Interesse oder seiner Ehre einbuͤße, welches auch die Fol⸗ gen G Verfahrens seyn moͤgen.“
Es läßt sich leicht denken, daß unter den ge eti haͤltnissen wieder Geruͤchte von einer Aenderung E im Umlauf kommen. Die Presse brinat zwei neue Combina⸗ tionen, zuerst eine neue Auflage des Ministeriums vom 12. Mai naͤmlich: der Marschall Soult Kriegs⸗Minister und Conseils⸗ Präͤsident, Guizot, Minister der auswaͤrtigen Angelegenheit Du⸗ faure Minister des Innern, Duchzͤtel Minister der öffentlichen Arbeiten; — sodann aber ein vom Grafen Molé und Tarschall Soult gebildetes Kabinet, das die Devise: Nichtinterventi oder Krieg! haben wuͤrde. 8
Man liest im Courrier frangais: „Neue Erkundigungen,
v1“
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die wir eingezogen haben, erlauben uns, die Versicher
eingezog herung zu ge⸗ ben, daß von den Englischen Kommissarien nichts — 2 den ist, um die Unterhandlungen wegen des Handels⸗Traktats zum Schlusse zu bringen. Herr Bulwer, der sich unausgesetzt damit beschaͤftigt, scheint nicht am Erfolge zu verzweifeln. Wir geben ihm gern dieses Zeugniß. Wenn uͤbrigens die Anstrengun⸗ sen Herrn Porter's und Bulwers scheitern, so muß daraus ge⸗ chlossen werden, daß im Englischen Kabinet die politischen Leiden⸗ schaften den Sieg uͤber die wahren Interessen des Landes davon getragen haben.“ -
Großbritanien und Irland. 8
Parlaments⸗Verhandlungen. Unterhaus Sitzung 1 Juli. Herr Hume fand sich durch die im Umlauf ü ichen Geruͤchte uͤber die Orientalischen Angelegenheiten ver⸗ an „* die Sache im Unterhause zur Sprache zu bringen, um 9 ord Palmerston bestimmtere Auskunft uͤber den Grund der ; se erhalten. „Ich moͤchte“, sagte Herr Hume, „den — ord fragen, ob das Geruͤcht wahr ist, daß eine große gn ene in die Levante gesendet werden soll; wir muͤssen e. nothwendigerweise wissen, ob erwas daran ist oder nicht.“ —2 P alm erston: „Wenn die Minister verpflichtet waͤren, sich 8 2— Wahrheit aller Geruͤchte zu erklaäͤren, so wuüͤrden ihre 8 heiten dadurch, sehr vermehrt werden. Wenn der ehrenwerthe err aber zu wissen wuͤnscht, welche Politik die Regierung in den Orientalischen Angelegenheiten zu besolgen gedenkt, so wird er selbst einsehen muͤssen, daß dies eine Frage ist, wesche ich nicht beantworten kann.“ Herr Hume: „Es geht das Geruͤcht, daß 3000 Mann abgesendet werden sollen; ich frage die Minister nicht, was sie thun wollen, denn vermuthlich weiß der edle Lord das selbst nicht, aber das Haus muß denn doch von Thatsachen, die ge⸗ schehen sind oder geschehen sollen, unterrichtet werden.“ Lord Palmerston: „Ich will ganz einfach den ehrenwerthen Herrn fragen, ob er selbst das Geruͤcht fuͤr wahr haͤlt?“ (Lautes Ge⸗ aͤchter.) Herr Hume: „Ich halte es fuͤr wahr, denn das Geruͤcht hat Einftuß auf die Fonds geuͤbt. Ich habe die Nach⸗ richt erhalten, und ich glaube, daß der edle Lord verpflichtet ist, daruͤber Auskunft su geben. Er kann ja sehr keicht ja oder nein sagen.“ (Ge aͤchter.) Lord Palmerston: „Nun, dann sage ich: Nein.“ Herr Hume ließ sich durch das Geläaͤchter, welches auf diese Antwort folgte, nicht abhalten, die Orienta⸗ lische Frag⸗ später noch einmal vorzubringen, als im Sub⸗ sidien⸗Ausschusse die Bewilligung der 2000 Extra⸗Matrosen an die Reihe kam. Er erklärte sich gegen diese Be⸗ willigung, als unbedachtsam und unnoͤthig, und behauptete, es gehe aus den dem Parlamente vorgelegten Aktenstuͤcken hervor, daß sich die Britische Regierung verpflichtet habe, Mehmed Alt in den in seinem Besitz befindlichen Ländern zu schuͤtzen. Lord
Palmerston bestritt dies geradezu, wogegen sich Herr Hume auf eine Depesche des vormaligen Britischen General⸗Konsuls in Alexandrien, Obersten Campbell, berief, aus welcher hervor⸗ gehe, daß dem Pascha die Versicherung ertheilt worden sey, es werde ihn die Britische Regierung in dem Besitz der ihm nach der Schlacht von Koniah abgetretenen Laͤnder schuͤtzen, voraus⸗ gesetzt, daß er sich nicht fuͤr unabhaͤngig erklaͤre. Lord Palmer⸗ ston habe offenbar den Inhalt seiner eigenen Instructionen ver⸗ gessen. Eine andere Frage richtete Sir R. Peel an den Mini⸗ ster der auswärtigen Angelegenheiten; er wuͤnschte zu wissen, ob der in dem Quadrupel⸗Allianz⸗Traktat fuͤr das Erloͤschen desselben bestimmte Fall jetzt eingetreten sey, ob alle Be⸗ dingungen des Traktats erfuͤllt seyen, oder ob derselbe noch bestehe. Lord Palmerston antwortete: „Meiner Ansicht nach ist der Kampf, dem Wesen nach, voruͤber, da Don Carlos aus Spanien vertrieben und nicht weniger als 27,000 Mann seiner Truppen auf Franzoͤsisches Gebiet uͤbergetreten sind und sich jetzt auf demselben besinden. Sollte sich aber derselbe Zustand der Dinge wiederholen, so wuͤrde der Traktat noch immer als in Kraft befindlich und die kontrahirenden Parteien als an den⸗ selben gebunden betrachtet werden.“ Sir Robert Peel aͤußerte darauf, daß, wie er glaube, der Traktat auf innere Zerwuͤrfnisse
die zu Don Carlos in gar keiner Beziehung staͤnden, keine An⸗
wendung finden duͤrfe, und Lord Palmerston bejahte dies. Auf eine Anfrage Sir T. Cochrane's, ob die in Spanien befindli⸗ chen Marine⸗Soldaten zuruͤckgezogen werden sollten, erwiederte Lord Palmerston, daß an die Spanische Regierung eine An⸗ frage in Betreff ihrer Wuͤnsche daruͤber gestellt, von derselben aber noch nicht beantwortet worden sey. Eine laͤngere Debatte ent⸗ spann sich, als der Ausschuß auf nochmalige Erwaͤgung der Be⸗ willigung von 174,000 Pfd. fuͤr die Kosten der Expedition nach China uͤberging. Herr Gladstone hielt eine lange Rede, in der er nochmals alle dabei in Betracht kommenden Verhaͤltnisse durch⸗ ging und feindselige Schritte gegen die Chinesen fuͤr ungeziemend und ungerecht erklaͤrte, indem er die Wiederherstellung der Han⸗ dels⸗Beziehungen zu China auf guͤtlichem Wege als das einzige dem Interesse Großbritaniens angemessene Verfahren darstellte. Besonders beruͤhrte er die Frage wegen der Entschaͤdigung, welche die Englische Regierung von China fuͤr das von ihren Untertha⸗ nen ausgelieferte Opium verlangen will. England, sagte der Red⸗ ner, fordere dafuͤr 2 Millionen, und es sey hoͤchst wahrscheinlich, daß die beabsichtigten Feindseligkeiten mehr als diese Summe kosten wuͤrden. Selbst angenommen, daß China auf einmal die ganze Forderung ugestände, wuͤrde es sich in diesem Falle nicht durch eine Abgabe von seiner Thee⸗ und Seiden⸗Aus⸗ fuhr wieder bezahlt machen und der Britische Konsument diese Abgabe tragen muüͤssen? Aber, ganz unabhaͤngig von diesen Geld⸗Ruͤcksichten, moͤchte er fragen, ob die Minister es darauf wagen duͤrften, die Uebel eines Krieges herbeizufuͤh⸗ ren? Die Britischen Kaufleute behaupteten, Anspruͤche auf den Werth des von ihnen dem Capitain Elliot uͤbergebenen Opiums
zu haben, und es sey mißlich fuͤr die Regierung, diese Anspruͤche 5 nachdem sie beschlossen habe, den Capitain Elliot m Amt zu lassen. Am meisten betheiligt bei dem Opiumhandel
sey die Ostindische Regierung, die gewissermaßen durch die Re⸗
gierung in England sanctionirt werde. Er wiederholte nun di