ste den Prinzen der Berbannung wieder, das ist das Leben, welches sie ihm gemacht haben. Jede andere Verurtheilrng würde im Ange⸗ sichte der Erinnerungen Idres Lebens etwas Unmoralisches haben. Es giebt eine unvermeidliche und furchtbare Logik in der Inteelligenz und in den Instikten der Völker. Jeder, der ein einziges moralisches Ge⸗ setz verletzt hat, muß auf den Tag gefaßt seyn, wo die Zertrümmerung -2 moralischen Gesetze ihn selbst trifft.“ (Lebhafte Bewegung.)
Paris, 1. Okt. Durch eine Koͤnigliche Ordonnanz vom 21. September, welche der heutige Moniteur parisien publizirt, wird dem Kriegs⸗Minister ein neuer außerordentlicher Kredit von 51,674,000 Fr. eröͤffnet, um die durch Vermehrung des Effektiv⸗ Bestandes und des Materials der Armee veranlaßten dringenden Ausgaben zu bestreiten.
Der Courrier frangais meldet heute, daß die Kammern spaͤtestens am 1. Dezember eroͤffnet werden wuͤrden.
In einem hiesigen Blatte liest man: „Das Resultat des Minister⸗Conseils im Foreign⸗Office ist bis jetzt nicht bekannt. Die gestrigen Geruͤchte haben sich nicht bestaͤtigt. Die Pariser Journale behaupten, man habe die Entscheidung ausgesetzt, da vier Mitglieder des Ministeriums nicht in London anwesend ge⸗ wesen waͤren, und die zu fassende Entscheidung Allen und Jeden interessire. Es ist wahr, daß ein neues Kabinets⸗Conseil auf den 1. Oktober angesetzt ist, wenn indeß jenes um 3 ½ Uhr begonnen, und sich bis 7 Uhr ausgedehnt hat, so darf man gerade nicht voraussetzen, daß binnen einer solchen Frist kein Beschluß gefaßt worden sey. Dagegen behaupten Londoner Briefe, die Verwer⸗ fung der Vorschlage Mehmed Ali's habe kein Kabinets⸗Conseil veranlaßt, da alle Minister uͤber die Vollziehung des Quadrupel⸗ Vertrages einig seyen; der Zweck des Conseils sey der gewesen, u entscheiden, ob die Russische Flotte in dem Mittellaͤndischen Meer zugelassen werden, oder ob man das Parlament, Behufs eines neuen Kredites, um den Eventualitaͤten der Orientalischen Frage gegenuͤber zu treten, und, sich der Russischen Flotte uͤber⸗ 892 zu neuen Bewaffnungen zu schreiten, zusammen berufen solle. Die ministeriellen Journale behaupten, Herr Thiers habe eine Replik auf das Memorandum verfaßt und die Franzoͤsische Regierung werde diese Note des Herrn Thiers ver⸗ oͤffentlichen.
Das Memorial de Rouen vom 30. September enthaͤlt folgende Londoner Mittheilung vom 26sten desselben Monats: „Das Conseil, welches heute stattfinden sollte, wird in Folge einer sehr lebhaften Opposition, die Lord Palmerston in dem am Sonn⸗ abend stattgefundenen Conseil erfuhr, nicht abgehalten werden. Lord Palmerston begehrte nämlich die Durchfahrt der Russischen Flotte durch die Meerenge von Gibraltar, und erhielt die Majo⸗ rität von nur einer Stimme; deshalb koͤnnte er sich in einem zweiten Conseil Chancen aussetzen, die sich endlich gegen ihn wen⸗ den duͤrften. Herr Gutzot, dessen eifrige Intervention maͤchtig auf die Meinung der Opposition eingewirkt hat, ist uͤber das schlechte Resultat, welches er erhalten, niedergeschlagen. Er soll ausgerufen haben: „da sie denn durchaus den Krieg haben wol⸗ len, so sollen sie ihn haben.“
Im Kriegs⸗Ministerium und im Ministerium des Innern
herrscht seit einigen Tagen große Thätigkeit. Unverzuͤglich werden mehrere Maßregeln von großer Wichtigkeit ergriffen werden. Man schaͤtzt die Totalsumme der Kredite, die den verschiedenen Ministerien werden bewilligt werden, auf 140 bis 150 Millionen Fr. Die Ordonnanz wegen Mobilisirung der National⸗Garde ist unterzeichnet. Der Effektiv⸗Bestand des ersten Aufgebots belaͤuft sich auf 6 bis 700,000 Mann. Man spricht vor der Ernennung weier Marschaͤlle von Frankreich, die einige Tage von der Zu⸗ sammenberufung der Kammern stattfinden wird. Die Ordonnan⸗ zen wegen der Reorganisation der ganzen National⸗Garde des Koͤnigreichs werden erst vorbereitet.
Boͤrse vom 1. Oktober. Anhaltende kriegerische Geruͤchte wirkten heute nachtheilig auf die Course der Rente. Ein großes Banquterhaus ließ bedeutende Summen verkaufen, und unter⸗ stuͤtzte dadurch das Geruͤcht, daß es im Begriff stehe, eine neue Anleihe von 500 Millionen Fr. Zproc. Rente mit der Franzoͤsi⸗ schen Regierung abzuschließen. Die 3proc. Rente ging heute bis auf 70.50 zuruͤck und schloß zu 70.80. Der letzte Cours der öproc. Rente war 104.
Grohßbritanien und Irland.
London, 30. Sept. Mit Hinsicht auf die Geruͤchte, zu denen der vorgestern gehaltene Kabinets⸗Rath den Franzöoͤsischen und auch einigen hiesigen Blättern Anlaß gegeben hat, bemerkt der Observer, ein ministerielles Blatt, es sey unbegreiflich, wie man uͤber die Absichten der Pforte und ihrer Verkaäͤnbete⸗ mit Bezug auf die Vorschlaͤge Mehmed Ali's noch den geringsten Zweifel hegen koͤnne, nachdem der Pascha von Aegypten schon durch die Ulema's in Bann gethan und die verschiedenen von ihm verwalteten Paschaliks bereits anders besetzt worden. Bei dieser Gelegenheit erklaͤrt dasselbe Blatt auch das Geruͤcht, daß eine Russische Flotte bei North⸗Foreland gesehen worden sey, fuͤr durchaus unwahr und bloß auf einem Irrthume des dortigen Telegraphisten beruhend; man habe nie daran gedacht, fuͤgt der „Observer“ hinzu, eine Russische Flotte in diese Breiten zu be⸗ rufen, und wenn Rußland auch bei der Vollziehung des Jutli⸗ Traktats wesentlich mitzuwirken habe, so werde doch England den +₰ zukommenden Theil der Aufgabe schon allein auszufuͤhren wissen.
Es wird wieder ein Aktenstuͤck zu den Verhandlungen uͤber
orientalische Frage mitgetheilt, nämlich eine sehr lange Note
d Palmerston's vom 31. August, welche der Englische Ge⸗
tsträger in Paris im Namen 1 Regierung dem Franzoͤ⸗
en Kabinet, als Antwort auf das Memorandum des Herrn uizot, uͤberreicht haben soll. Da dieselbe keine neue Thatsa⸗ en enthaͤlt, sondern nur den Gang der diplomatischen Unterhand⸗ lungen rekapitulirt, so wird es hinreichen, einen Auszug von ih⸗ rem Inhalt zu geben. Es heißt darin:
„Mit großer Genugthuung haben wir die friedliche Sprache des Französischen Memorandums bemerkt, so wie, daß Frankreich in Ein⸗ klang mit den anderen Mächten zur Erhaltung des Friedens arbeiten will. Die Gesinnungen der Englischen Regierung stimmen damit ganz überein, denn sie hat immer gewünscht, daß alle fünf Mächte in dieser
rage gemeinschaftlich handeln möchten; das Interesse Englands geht ßr der Erhaltung der Integrität der Pforte Hand in Hand mit den Interessen von ganz Europa. Die Französische Regierung hat diese Prinzipien zu unterstützen versprochen, namentlich in einer Depesche des Marschalls Soult vom 17. Juli 1839, in einer Note vom 27. Jult und in der Thron⸗Rede des Königs. Marschall Soult erklärte, er werde durch alle aktiven Mittel sich jeder Combination widersetzen, welche jene Integrität verhindern könnte. Im Prinzip kommen also wide Regierungen überein, der Meinungs⸗Unterschied beirifft nur die an⸗
uvendenden Mittel, eine Verschiedenheit, die immer größer wurde, je deut⸗ ichs die Regierungen ihre Absichten aussprachen. Die En lische Re⸗ gierun hat immer erklärt, die Unabhängigkeit der Pforte sey unmög⸗ sich, ween man Mehmed Ali Sprien ließe, da er von da aus stets die
beiführen müßten, was eine Intervention veranlassen und also den Frie⸗ den siören würde. Der Pascha könnte sogar sich unabhängig erklären,
dadurch die Zerstückelung des Ottomanischen Reiches herbeiführen, was d 5 ren würde, in Gemeinschaft zu han⸗ — Meinung, alle Mächte
deln. Die Englische Regierung war daher der alle M
müßten die Reagch. Seriens an die Pforte wünschen. Die Franzoͤsische Regierung bemerkte dagegen, erkenne man Mehmed Ali als Besttzer von Aegppten und Syprien, so würde er die beste Stütze des Sultans, Mehmed habe keinen weiteren Ehrgeiz, und nach seinem Tode würde, trotz der Erblichkeit, Alles an den Sultan⸗ zurückfallen. Ueberdies werde der Pascha Sprien nicht freiwillig herausgeben: zur See könne man ihn nicht zwingen, zu Lande sev es gefährlich. Die Euglische Regie⸗ rung antwortete, die Versicherungen des Paschh's sepen nichts werth, sein Ehrgeiz sev unersättlich, Ibrahim Pascha habe eine starke Armee und fönne sich seine Erbschaft sichern, und es schickte sich nicht für die Mächte, dem Sultan die Annahme dieser Bedingung anzu⸗ rathen, mit der geheimen Absicht, sie bei erster Gelegenheit zu brechen. Trotzdem beharrte Frankreich bei seiner Meinung Das ranzösische Memorandum behauptet nun: England habe in der letzten Zeit Frank⸗ reich keine positive Vorschläge gemacht, auf die es hätte antworten können, und der Traktat sev demnach nicht in Folae einer Weigerung entstanden, da keine solche stattgefunden. Als Antwort muß der Gang der Unterhandlungen auseinandergesetzt werden. Im Inni 188d zeigte die Englische Regierung den vier Mächten an, der Friede in Orient sey nur zu sichern, wenn man Mehmed Aegvpten allein ließe und wischen ihn und den Sultan die Syrische Wüste lege. Als Ent⸗ schüvigung schlug die Englische Regierung vor, daß man Mehmed den erblichen Besitz Aegvptens unter der Oberherrlichkeit des Sultans garantire. Die Französische Regierung antwortete darauf, diese Ausgleichung sev aller⸗ dings die beste, wenn man sie nur ausführen könnte, Mehmed würde sich aber widersetzen und v. Zwangs⸗Mußregel sey gefährlich. Trotzdem schlug Frankreich selbst keinen anderen Plan vor. Im September 1839 bemerkte jedoch der Französische Gesandte, Graf Schastiani, man solle eine Linie von Beirut nach Damaskus ziehen und das südlich gelegene Land dem Pascha lassen. Wenn die Mächte dies annehmen wollten, so würde Frankreich sich sogar den Zwangs⸗⸗Maßregeln anschlie⸗ en. Ich erwiederte, die Ausführung dieses Planes erleide dieselbe Schwierigkeit, wie die, wegen deren Frankreich sich allen anderen Plä⸗ nen widersetzt habe, und deshalb könne England nicht beitreten. Ich machte den Grafen Sebastiani auf diese Inkonsequenz Frankreichs aus⸗ merksam und der Gesandte erwiederte, die Einwendungen rankreichs beruhten auf inneren Verhältnissen, und sie würden ver⸗ schwinden, sobald die Französische Regierung im Stande wäre, der Nation und den Kammern zu beweisen, daß man für Mehmed Ali die bestmöglichen Bedingungen erhalten habe, und daß dieser ihre Annahme verweigere. Da die Englische Regierung diese Andeutungen nicht annehmen konnte, so theilte die Französische Regierung am 27. September offiztell ihren Plan mit, wonach Mehmed Ali nichts wei⸗ ter als Adana, Kandien Und die heiligen Städte herausgeben sollte. Sie fügte nicht einmal hinzu, ob sie überzeugt sev, daß Mehmed diese Bedingungen annehmen werde, und ob sie sonst sich den Zwangs⸗Maß⸗ regeln anschließen werde. Einen solchen Plan konnte die Englische Regierung nicht gutheißen, da er schlimmer war, als der jetzige Zu⸗ stand. Um sich aber dennoch mit Frankreich zu einigen, willigte die Eng⸗ lische Regierung ein, Mehmed den südlichen Theil Spriens zu lassen. Diesen Antrag verwarf die Französtsche Regierung und erklärte, sie fönne jetzt nicht mehr an Zwangsmaßregeln, noch an einer Anordnung Theil neh⸗ men, die nicht die Einwilligung des Pascha's erhielte. Während dessen fand eine Privat⸗Unterhandlung mit Rußland statt, deren sämmtliche Details Frankreich mitgetheilt wurden. Die Uinterhandlung mit Frank⸗ reich wurde zu Anfang des Jahres, wegen des Ministerwechsels, un⸗ terbrochen. Im Mai zeschlossen wir, Herr von Neumann und ich, im Namen unserer Regierungen, einen tefagn Versuch zu machen, um Frankreichs Beitritt zu erhalten, und chlugen der Französischen Re⸗ gierung einen neuen Plan vor. Wir bewilligten Mehmed eine Gränze,
durch die er St. Jean d'Acre erbielt, bemerkten jedoch, daß er über⸗ haupt diesen Theis Syriens uur auf Lebenszeit bekäme. Ich erklärte ugleich Herrn Guizot, daß wir nicht weiter gehen könnten, und daß ics unser letzter Vorschlag sev. Die Gesandten Oesterreichs, Preußens und Rußlands theilten mir mit, sie glaubten, Frankreich habe diese Er⸗ oͤffnung Mehmed Ali zugeschickt, die Mächte würden demnach nicht Frankreich sondern dem Pascha gegenüber gestellt, was diese, abgeseben von dem Zeitverlust, nicht wollten. Herr Guizot hatte mir gleichwobl erklärt, nur die parlamentarischen Geschäfte seven an dem Aufschub Schuld. Erst am 27. Juni theilte mir Herr Guizot einen Brief des Ferrn Thiers mit, worin es posttiv hieß: Mehmed Ali wolle in keine Pbeilung Syriens willigen, Frankreich wolle an keinen Zwangsmaßre⸗ geln Theil nehmen, könne also die vorgeschlagene Anordnung nicht billigen. Die fuͤnf Maͤchte hatten nun aber zerklärt, sie wollten die Integrität der Pforte; vier Mächte waren überzeugt, daß diese nur erhalten werden könnke, wenn man Mehmed in engere Gränze zwinge. Frankreich weigerte sich, ihrem Ulrimatum beizutreten; es blieb also den vier Mächten nur übrig, entweder, wie Frankreich wollie, Alles von —5 Ali's Willen abhängig . machen oder Mehmed ur Annahme der billigen Vorschläge der Mächte zu zwingen. Der unsch der Mächte, Frankreichs Mitwirkung zu erhalten, batte sich eenug bewährt, sie fühlten, von welchem Werih sie für die allgemeinen Juteressen Europa's sey. Allein sie wollten diese Mitwirkung nur, um das Gute, nicht um das Böse zu bewirken. Da nun die Politik Frank⸗ reichs ihnen ungerecht und mit den guten Prinzipien unverträglich schien, so beschlossen sie, allein zu handeln. Dieser Entschluß war rankreich nicht verhehlt worden. ch hatte wiederholt dem Franzoö schen Gesandten erklärt, wir wünschten mit Frankreich vereinigt zu bleiben, wir wollten mit Frankreich vorwärts gehen; wenn es aber zu⸗ rückbleiben wollte, so könnten wir uns nicht F. entschließen. Graf Sebastiani antwortete mir damals, er glaube dies, er wisse aber auch, was die Folgen davon seyn würden. Unsere Zwangsmittel würden nicht ausreichen, Frankreich würde ruhig zusehen, und nach ei⸗ nem Jahr unnützer Anstrengungen würden wir einsehen, daß wir uns geirrt hatten, und uns wieder an Frankreich wenden, das dann eben so bereit seyn würde, wie jetzt, die Sache freundschaftlich auszu⸗ gleichen. Eben so wurde Herr e von dem Entschluß Englands in Kenntniß gesetzt; es ist also 5 reich, das sich von den Mächten getrennt hat, nicht umgekehrt. Diese freiwillige Trennung fand nicht nur bei den Unterhandlungen zu London, sondern auch zu Konstanti⸗ nopel statt. Denn obgleich die Gesandten der fünf Mächte am 27 Jul 1839 in einer Kollektiv⸗Note dem Sultan angezeigt hatten, er möge sich jeder direkten Unterhandlung mit Mehmed Ali enthalten, so haben wi och Grund, zu glauben, daß der Französische Bevollmächtigte seit e nigen Monaten Frankreich von den anderen vier Mächten isolirt un die Pforte mehrmals aufgefordert hat, direkt mit Mehmed, ohne Mi wirkung der vier Mächte, nur unter Vermittelung und nach den b sonderen Absichten Frankreichs zu unterhandeln. Regierung wird also einsehen, daß die Ansichten Englands in dieser Sache sich ni eändert haben, außer insofern man Frankreichs Mitwirkung zu erziek en suchte. Diese Ansichten sind der aöen Regierung imme offen mitgetheilt worden. Da von Anfang an die beiden — im Prinzip übereinstimmten und nur nicht in den Ansfüͤhrungsmi eln so hat die Französische Regierung die Shelvn. zwischen England un i 1 ine unerwartete zu nennen, da 8 1— EE Wenn irgend Amkchten über die Ausführungsmittel sich geändert haben, so sind es die Frankreichs⸗ nicht aber die 2 lands. Abgesehen aber davon, wenn vier Mächte sich über einen Plan einigen und die fünfte will gerade das Gegentbeil, so ist es nicht bil⸗
lig, daß vier aus Rücksicht für die fünfte adstehen, besonders in einer festiat und von der größten Wichtig⸗ Meinung, die sich täglich mehr befestig eee Ienena
keit für Europa ist. a aber Frankreich t der Pforte als 1.n für F allgemeine Gleichgewicht bält, da Frankreich nicht verkannt hat, daß die projektirte Anordnung, wenn sie ausgeführt werden fann, die beste ist, da die Einwendung Frankreichs nicht das Ziel, sondern nur die Mittel betrifft, so hegt die Englische Regierung das Vertrauen, daß die Isolirung Frankreichs, welche die Englische Regierung auf das lebhafteste bedauert, nicht von langer Dauer seyn wird. Denn sobald die vier Mächte die Anordnung sri⸗
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Türkel berche, der Sultan und der Pascha immer in Furcht vor ein⸗ ander leben, große Armeen unterhalten und dadurch 8 E 111“1“ b 85*
eine Kolliston her⸗
scheu der Pforte und dem Pascha herbeige u, so bleibt kein
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Grund mehr zu einer Spaltung zwischen Verbündeten, und nichts kann dasselde mehr abhalten, mit den vier Mächten zusammen an denjenigen künftigen Anord⸗ nungen Theil zu nebmen, welche nöthig scheinen möchten, um der Wirkung der Intervention der vier Mächte zu Gunsten des Sultans und der Bewahrung des Ottomanischen Reiches vor jeder rückkehrenden Gefahr eine gehörige Stabilität zu geben. 8. Die Englische Regierung erwartet mit Ungeduld den Augenblick, wo Frankreich in der Lage sevn wird, wieder seinen Platz in dem Staatenbunde einzunehmen, und hofft, daß dieser Augenblick durch die moralische Entwickelung rankreichs be⸗ schleunigt werden wird. Wenn auch die Französische Regierung nicht an den Zwangs⸗Maßregeln Theil nehmen wollte, so wird sie doch nicht anstehen, den Pascha zur Nachgiebigkeit zu überreden, und Frankreich als nentrale Macht wird Gründe geung dafür anführen können. Wie dem auch sev, die Regierung der Königin vertraut darauf, daß Europa die Moralität des Planes der vier Mächte anerkennen werde, denn ihr Zweck ist uneigennützig und gerecht; sie trachten nicht nach Privat⸗Ver⸗
sdeilen. Sie wollen keinen ausschließlichen E n Vergrößerung, und das Ziel, wonach sie streben, ist Frankreich eben so 1 weil Frankreich, wie sie, bei der Erhaltung des
nützlich, als ihnen selbst, e sie, ber ung d Glbichgewichts der Mächte und des allgemeinen Friedeus betheiligt is.
(Unterz.) Palmerston.“ e. Niederlande. SL“
Aus dem Haag, I. Okt. Das hier erscheinende Dag blad meldet in Uebereinstimmung mit der gestern vom Handelsblab gegebenen Nachricht: „Gestern verbreitete sich hier das Geruͤcht, daß Se. Majestaͤt der Koͤnig die Absicht habe, die Regierung niederzulegen und dieselbe Sr. Koͤnigl. Hoheit dem Prinzen von Oranien zu uͤbertragen. Dieses Geruͤcht erhaͤlt sich heute und in Verbindung damit bringt man ein Minister⸗Conseil, so wie die Versammlung des Staats⸗Raths, die heut Mittag statt⸗ gefunden. Ihre Koͤnigl. Hoheiten der Prinz und der Erbprin von Oranien sind zu Sr. Majestaͤt dem Koͤnige nach dem Schlosse Loo abgegangen, wo speͤter auch die Prinzessin Albrecht von Preu⸗ ßen erwartet wird. Kurz vor der Adbreise des Koͤnigs nach dem Loo war der General⸗Lieutenant, Baron von Fagel, hier ange⸗ kommen, der sich jetzt ebenfalls im Loo befindet, und auch die
Anwesenheit dieses Staatsmannes soll sich auf den wichtigen Ent⸗ schluß Sr. Majestäͤt beziehen. Ferner will man wissen, daß die Minister und Mitglieder des Staats⸗Rathes zum naͤchsten Mitt⸗ woch nach dem Loo entboten sind, wo dann die feierliche Abtre, tung des Thrones an den Prinzen von Oranien denseee soll.
Der Staats⸗Secretair, Baron van Doorn van est⸗Capelle, wird am Sonnabend mit vielen Reichsbeamten nach dem Loo abgehen und am Montage begeben sich die uͤbrigen Minister
dorthin.
Aus dem Haag, 21. Sept.
ewissen „ 9 Franzoͤsische Sprache muͤsse als die weit ausgebildetere und
als die der vornehmen Welt und einer großen Zahl von Advoka⸗ ten und Journalisten, nothwendigerweise zur National’, Gerichts⸗ und Parlaments⸗Sprache erhoben, das Flaͤmische aber als ein baͤuerisches und ungehobeltes Idiom in den Hintergrund gedraͤngt, oder höchstens als eine Antiquitaͤt noch einigermaßen weiter kulti⸗ virt werden, gewahrt man in Holland mit Vergnuͤgen, wie trotz dieser in einem eigentlichst anti Belgischen und rein Franzoͤsischen
Frankreich und den
(A. Z.) Wäͤhrend von einer
Interesse stattfindenden Umtriebe und Anstrengungen, die Flaͤmiku.
eng verschwisterte Sprache mit jedem ihrer Restauration gewinnt; eben so ger und fester das neue freundschaft i Gelehrten, Literatoren und Kuͤns⸗ lern beider Staaten, insbesondere aber, was die eigentlichen Fla⸗ maͤnder betrifft. Man sieht sich an, erstaunt, so lange sich ver⸗ kannt zu haben, und verklagt die fatalen Zwischentraͤger und Hetzer, welche den Bruch herbeigefuͤhrt, gleich Don Manuel und Don Cesar in der Braut von Messina, und die 9„ beider Bruͤder treten jetzt jedem, dem anderen gegenuͤber, in helles Licht Zeugen des sind die vielen Zusammenkuͤnfte, Zuschriften, Wid⸗ mungen, Toaste u. s. w., welche in letzter Zeit stattgefunden; auch die lebhafte Theilnahme der Hollaͤnder am Rubensfeste zu Ant⸗ werpen und die fruͤheren Reunionen, in welchen Immerzeels und die Petronella Mons Dichtungen so begeisterte Aufnahme gefunden.
8 mehr als Einem Gemaͤlde Hollaͤndischer Meister warme und neidlose Anerkennung. So priesen Belgische Journale 8 schoͤne Bild Kruseman’s, welches Herrn Falck vorstellt, jenen viel gewandten Diplomaten, in dessen Physiognomie auf charakteristi⸗ sche Weise Feinheit und Schlauheit mit Guͤte und ächter Huma⸗ nitaͤt gemischt sich ausdruͤcken; nicht minder die Leistungen von Eeckhout, Schelfhout, Koekoeck, Schmidt, Waldorp, Bosboom, Rooseboom, Offermans, Vanhove, Immerzeele, van Os.
2. Okt. Die hiesige Boͤrse war heute wieder in Aere rhechhs und die Course der inlaͤndischen Fonds sind abermals gewichen, wiewohl zu den niedrigen Preisen viel ge⸗ kauft worden ist. Das Geruͤcht war verbreitet, daß der neue 85 nanz⸗Minister, Herr Rochussen, darauf bestehe, daß den General⸗ staaten in ihrer naͤchsten Session die vollständige Finanz⸗Lage des Landes mitgetheilt werde, und daß dies hauptsaͤchlich die gegen⸗ waͤrtigen Konflikte veranlaßt habe. 8 v
Belgien. 6“ Bruͤssel, 30. Sept. Der in Belgien lebende zweite Sohn
sche, der Holländischen so Tage neue Fortschritte in knuͤpft sich auch immer inni liche Verhaͤltniß zwischen den
14“*
diesem Punkte
I1*“
Lucian Bonaparte's, hat an den Observateur folgendes Schrei⸗
ichtet: Fae en geriche Herr, ich würde Ihnen sehr dankbar seyn, wenn Sie in Ihr Blatt folgende Reclamation gütiast einrücken wollten: Viele Per⸗ sonen haben, indem sie einen Artikel einer (übrigens sehr unbekannten) Römischen Zeitung unrichtig auslegten, geglaubt, daß durch den Ted meines Vaters, des Prinzen Lucian Bonaparte, mein älterer Brudte, nebst dem Titel eines Fürsten von Canino, das große Besitzthum dieses Namens geerbt habe. Wenn es wahr ist, daß der Papst meinen Bru⸗ der in den Besitz des Titels eines Fürsten von Canino gesetzt hat, ei⸗
nes Titels, von dem im Testament meines Vaters keine Erwähnung Verme⸗
geschieht, so ist es dagegen ganz falsch, daß dieser irgend einen ens⸗ oder anderen Unterschied zwischen seinen Kindern gemacht habe. hatsache ist, daß er, nach einem gleichen Pflichttheil für jedes diesn letzteren, meine Mutter, die Fürstin von Canino, zu seiner Universal⸗ Erbin eingesetzt hat. Ihr ganz ergebenster Abonnent, Peter Napo⸗
leon Bonaparte. Mohimont, 20. September 1840. 5083
Deutsche Bundesstaaten. W“ Augsburg, 1. Okt. (A. Z.), Heute Nachmittag ist de
worden. Die Lokomotive waͤlzee sich majestaͤtisch heran, uud wurde von der an der Lechbruͤcke versammelten Menge mit einem Hoch begruͤßt. Die Strecke wurde in 1 ½ Stunden zuruͤckgelegt, der Ingenieur versichert aber, daß man kuͤnftig nicht uͤber 48 Minuten drauchen werde. Die Muͤnchener Comité⸗Mitglieder, die heruͤber kamen, haben gleich einen Tarif mitgebracht: erste Klasse 3 Fl⸗ weite Klasse 2 Fl. 24 Kr., dritte Klasse 1 Fl. 48 Kr., vierte lasse 1 Fl. Auch haben sie die Zeit der Abfahrt in Muͤnchen
“
Bei der oͤffentlichen Kunst⸗Ausstellung in Antwerpen
8
. influß, noch eine Gebiets. †
Seite her Alles geschieht, um die Belgier zu uͤberreden, t
ganze Eisenbahn von Muͤnchen heruͤber zum erstenmal befahretn
FKänigl. Hausorden der Rautenkrone verliehen.
die landesväterlichen Absichten, welche Ew. Königl. Majestät zu der
munterung
8
* auf 8 Uhr Morgens, und Nachmittags 2 Uhr, und in Augsburg
auf 11 Uhr ——2⸗ und Nachmittags 5 Uhr festgesetzt. Hier ist man mit diesen Bestimmungen nicht ganz einverstanden: die Ansaͤtze scheinen zu hoch und die Stunden⸗Eintheilung unbequem. Dieses Nichteinverstandenseyn der hiesigen und der Muͤnchener Comité, Mitglieder hat auch die Feierlichkeit verhindert, von welcher die Eröͤffnung begleitet seyn sollte. Das Publikum wird also ohne eine foͤrmliche Einweihung in den Besitz der Bahn ge⸗
setzt werden, und zwar werden uͤbermorgen die regelmäßigen Fahrten ihren Anfang nehmen. Die Actionaire warteten laͤngst
ehnsuchtsvoll auf diesen Augenblick, der nun durch keinen Pri⸗ vatzwist verzoͤgert wird.
Dresden, 28. Sept. (Leipz. Z) Se. Majestaͤt der Ko⸗ nig haben Sr. Koͤnigl. Hoheit dem Prinzen von Preußen den
Hannover, 3. Okt. (Hannov. Z.) Se. Majestaͤt der Köͤnig geruhten, zu Rotenkirchen die nachstehende Adresse des all⸗ gemeinen Magistrats und der Buͤrger⸗Vorsteher der Stadt Goͤt⸗ tingen von einer Deputaꝛzion anzunehmen:
. „Die ehrerbietigst unterzeichneten Mitglieder des allgemeinen Ma⸗ gistrats und die Bürger⸗Versteher der Stadt Göttingen fühlen sich in ihren Herzen gedrungen, Ew. Königl. Majestät hren innigsten und tiefgefuͤhlten Dank für das dem Lande von Allerhöchstdenenselben ver⸗ liehene Verfassungs⸗Gesetz damit allersubmissest darzubringen. Mögen
Erlassung desselben in Gnaden bewogen haben, zum Wohl des Landes in Erfüllung gehen, und möge die Vorsehung damit ihre besten Seg⸗ nungen verbinden und Ew. Königl. Maäjestät landesväterliche Regie⸗ ruug uns noch recht lange erhalten. Diesen herzlichen Wünschen fü⸗ gen die Unterzeichneten, in Uebereinstimmung mit der gesammten hie⸗ sigen Bürgerschaft, die innige Bitte allersubmissest hinzu, daß es Ew. Königl. Majestät in Gnaden gefallen möge, unsere Stadt recht hald mit Allerhöchsidero Gegenwart zu beglücken, und dadurch ihren Be⸗ wohnern Gelegenheit zu geben, Allerhböchstdenenselben die tiefe Vereh⸗ rung, Liebe und Ergebenheit zu bethätigen, womit sie für Ew. Königl. Majestät stets beseelt sind. Indem die Unterzeichneten die Hoffnung anszusprechen wagen, daß Allerhöchstdieselben diese ihre allerunterthä⸗ nigste Bitte zu erfüllen huldvoll geruhen werden, ersterben sie in tief⸗ ster Unterthänigkeit.“
Se. Koͤnigliche Maäjestaͤt haben darauf das Nachstehende Allergnaädigst erwiedert:
„Mit besonderem Vergnügen haben Wir die Adresse entgegenge⸗ nommen, worin der Magistrat und die Bürger⸗Vorsteher der Stadt Göttingen den tiefgefühlten Dank für das dem Lande von Uns verlie⸗ dene Verfassungs⸗Gesetz aussprechen. Je eifriger Unser Bestreben stets auf die Förderung des wahren Wohls Unserer geliebten Unterthanen gerichtet gewesen ist, desto erfreulicher wird es Uns sevn, Unsere lan⸗ desväterlichen Absichten nicht verkannt zu sehen. Zwar hegen Wir die ev Erwartung, daß auch da, wo Unsere Bestrebungen durch revelhafte Umtriebe in ein völlig falsches Licht gestellt worden sind, der besonnene, ruhige Sinn Unserer Unterthanen das Wahre vom Fal⸗ schen bald zu sondern wissen, und daß nach völlig erledigtem Verfas⸗ sungswerke die Saat der Zwietracht und des Mißtrauens, welche ei⸗ nige Uebelwollende auszustreuen emsig bemüht gewesen sind, nicht fer⸗ ner wird aufkeimen können. Demnach bleibt die Wahrnehmung erfreu⸗ lich, daß die Stadt Göttingen offen die Bahn betreten hat, welche für Ergebenheit der Gesinnung und richtige Einsicht in die öffentlichen Verhältnisse des Vaterlandes bürgt. Gern würden Wir, dem Uns be⸗ zeugten Wunsche nachgebend, nach Göttingen Uns wenden, wenn nicht unvorhergesehene Ereignisse der Ausführung dieses Unseres Wunsches kür jetzt skörend in den Weg getreten wären. Dagegen gereicht es Uns gven. G erüsg em 2 und die Bürger⸗Vor⸗ eher zu beauftragen, die Bewohner der Stadt Götti 2 Huld und Gnade zu versichern.“ bgaa v
Mannheim, 2. Okt. Gestern Abend um 5 ½ Uhr sind Ihre Koͤnigl. Hoheit die verwittwete Großherzogin auf einem ₰ Ihre Konigl. Hoheit haben dem
ernehmen nach auf die Reise⸗Anstrengung eine ziemlich ruhi Raehnehabn strengung eine ziemlich ruhige
Weimar, 3. Okt. Die hiesige Zeitung enthaͤlt unter den amtlichen Nachrichten die Annahme des Entlassungs⸗Gesuches des bisherigen Gesandten bei dem Deutschen Bundestage, Gra⸗ sen von Beust, so wie die Ernennung des Freiherrn v. Fritsch fuͤr senen ans und zum Staatsrath.
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Sefekreich. “ Die Allg. Ztg. theilt folgende Notizen mit
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berg. uͤber die von anderen Deutschen Blaͤttern mehrfach erwaͤhnte Ent⸗
deckung einer sogenannten Militair⸗Verschwoͤrung in Galizien: „Im Regiment azzuchelli, das seinen Werb⸗Bezirt in Galzien hat 22 den weisen Brauch des Verlegungs⸗Systems un⸗ unterbrochen in denjenigen Gegenden stationirt ist, die seit dem Ausbruch der Polnischen Revolution durch
politische Umtriebe aufgeregt worden sind, gab es ein Paar Lieutenants, die — un⸗
1121
nicht, durch Gastfreundlichkeit den Fremden ihren Aufenthalt an⸗ genehm zu machen. 1
Spanien.
Madrid, 23. Sept. Die „Hofzeitung“ enthaͤlt einen! en Artikel, worin sie die Ansicht, daß die 4.2— ung im Geheimen von England unterstuͤtzt werde, zu widerlegen
t.
Der Deursche Korrespondent der „Augsburger Allgemeinen eitung“, Herr von L., hat von der provisorischen Regierungs⸗ unta den Befehl erhalten, Madrid in 24 Stunden zu verlassen
Man hat ihn im Verdacht, daß er ein Agent Frankreichs und Oesterreichs sey. Er ist heute fruͤh nach Bayonne abgereist.
Man erwartet hier den Herzog von Vitoria am 1. oder 2. Oktober.
Die von der Junta von Salamanca abgesandten Truppen haben sich der Stadt Ciudad Rodrigo bemaͤchtigt und den Ge,⸗ neral Latre gefangen genommen.
Valencia, 22. Sept. Es herrscht hier eine große Erbitte⸗ rung gegen die Franzosen und namentlich gegen den Franzoͤsischen Gesandten, den man beschuldiagt, er sey die Ursache, daß die Koöͤ⸗ nigin bei ihrem Widerstands⸗System beharre. Vor einigen Ta⸗ gen wollte man sogar dem Gesandten ein Charivari bringen, das nur durch das Einschreiten des Ayuntamiento und der angesehen⸗ sten Exaltirten verhindert wurde. Viele Personen treffen Anstal⸗ ten, um Valencia zu verlassen. Herr Casticlo, interimistisch mit dem Portefeuille der auswärtigen Angelegenheiten beauftragt, ist bereits nach Frankreich abgereist, und der General O'Donnell wartet nur noch auf die Abreise der Koͤnigin, um sich ebenfalls nach Frankreich zu begeben.⸗Auch die Generale Urbina und Pavia wollen den Spanischen Dienst verlassen.
Porrtugal.
— — Lissabon, 21. Sept. Seit der Convention von Evora Monte habe ich zum erstenmal in einer Krisis ein Mini⸗ sterium im Einklange handeln sehen. Die zu große Mäßigung die man wahrscheinlich gegen die Verschworenen und gegen die Empoͤrer zeigen wird, ist nicht sowohl dem Sektengeiste zuzu⸗ schreiben, als vielmehr ein Versuch, sich, wie immer in solchen Faͤllen, auf Kosten der Minister populair zu machen, indem man allen Haß auf sie wirft, und wenn selbst eine fuͤr die Gesellschaft gefaͤhrliche Straflosigkeit daraus folgen sollte. Auch die revolu⸗ tionairen Klubs der Septembristen handelten diesmal in Ueber⸗ einstimmung und wurden von den entsprechenden Klubs des Nachbarlandes unterstuͤtzt, obgleich der geheime Antrieh hier ein anderer war. Ein gluͤcklicher Erfolg war indeß nur zu erwarten wenn der revolutionaire Versuch in Lissabon oder Porto Anklang fand; da aber das Unternehmen durch die Bemuͤhungen der Mi⸗ nister hier scheiterte und in Porto von den Einwohnern zuruͤck⸗ gewiesen wurde, so waren die anderweitigen Verzwei⸗ gungen im Lande von keiner Bedeutung, denn in Por⸗ tugal entscheiden in solchen Faͤllen jene beiden Staͤdte Alles. Die Empoͤrung des sechsten Infanterie⸗Regiments mußte daher scheitern, und die laͤngere oder kuͤrzere Dauer derselben hing davon ab, ob mehrere Anfuͤhrer sich dafuͤr aussprechen wuͤr⸗ den. Dies geschah nicht. Die Klubs machten, um die Auf⸗ merksamkeit der Regierung zu heschaͤftigen, zwei Diversionen, eine in Aveiro, die andere in Portalegre; die erstere erlosch aus Mangel an Lebenskraft, die lohtere wurde mit Gewalt unter⸗ druͤckt. Das sechste Regiment marschirte von Castello Branco nach Ober⸗Beira und durchzog die ganze Provinz, ohne Unter⸗ stuͤtzung zu finden; die Bewohner kehrten ihm den Ruͤcken, und die Anfuͤhrer hatten ihre Stellen zu lieb, um sich zu erklaͤren. Langsam von einer Operations⸗Kolonne verfolgt, kamen die Em⸗ poͤrer in Guarda an, wo die Fuͤhrer nach Spanien zu fliehen beschlossen. Allein die Unteroffiziere und Soldaten waren nicht dieser Meinung, sie ermordeten ihren Obersten Souza, den Ur⸗ heber der Revolution von Castello Branco, und ergaben sich, nebst einigen Offizieren, der sie verfolgenden, von dem General Costa kommandirten Operations⸗Kolonne. So endigte diese An⸗ gelegenheit, die den deutlichsten Beweis liefert von der Zucht⸗ sosigkeit der ehemals durch Lord Beresford so vollkommen orga⸗ nisirten Portugtesischen Armee.
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In der Korrespondenz der Morning Chronicle aus Alexandrien vom 6. September befindet sich, außer dem be⸗ reits Mitgetheilten, noch ein mit Betrachtungen des Korrespon⸗ denten verwebter Bericht uͤber die Konferenz vom 28. August, in welcher Mehmed Ali den Konsuln zuerst seinen Entschluß mittheilte, den Sultan um den ledbenslaͤnglichen Besitz Syriens bitten zu wollen. Aus diesem ebenfalls interessanten Theil je⸗ nes Schreibens heben wir in Folgendem das Wesentlichste
ufrieden mit dem langsamen Vorruͤcken in Fri e ockungen der Emissaire, die uns von der ee ee,waes aus Frankreich und England dutzendweise zugesendet werden, ein williges Ohr liehen, und sich mit ihnen zu dem Zweck der Win derherstellung des alten Koͤnigreichs Polen, oder vielmehr der Pol⸗ I nischen Republik, verbanden, auch noch sechs bis acht Lieutenants einige Unteroffiziere und Kadetten von dem Regiment Mazzuch ellt⸗ dann ein Paar Offiziere und Unteroffiziere von ee. — Kudelka und Graf Nugent, sodann einige, zum Theil relegirte Stu⸗ denten und verarmte Gutsbesitzer in ihr Netz zogen garne 8 daß noch einige Andere affilirt waren; diese moͤgen jedoch * 9 falls kluͤger gewesen seyn und sich mehr in den e. een * stellt haben. Im Ganzen sind es 25 bis 30 Militairs, die 85 der Theilnahme an der geheimen Verbindung schuldig, der stra⸗ senden Gerechtigkeit in die Haͤnde gefallen sind, . e Rädelsfuͤhrern, wenn sie die ganze Strenge der Militair 19„ trifft. Sie sehen uͤbrigens hieraus, daß die Benennun aWehe tair⸗Verschwoͤrung dieser im Keim erstickten tollen Verbindun 8 uneigentlich beigelegt wird, und so ist es auch mit den so 2* trn demagogischen Umtrieben, die in Wien unter einigen Stu⸗ denten der Medizin und Technik entdeckt worden seyn sollen, und woruͤber eine sehr unfruchtbare Untersuchung gefuͤhrt worden ist varturiunt montes, nascetur ridiculus mus.“9 I
Bruͤnn, 26. Sept. Die dieses Jahr hier abge
sammlung der Deutschen Land⸗ und Forstwirthe vere beschlossen, dem verstorbenen Albrecht Thaer ein plastisches Dent⸗ mal zu setzen. Alle Deutschen Landwirthe sollen zu Beiträͤgen auf⸗ gefordert werden, und die sofort in der Sitzung eroͤffnete Unter⸗ eichnung hatte einen glaͤnzenden Erfolg. — Die Versammlung at große Lebhaftigkeit in unsere Stadt gebracht. Aus Maͤh⸗ ren, aus Boͤhmen und Oesterreich, auch aus benachbarten Staa⸗ ten, sind Shcss; Theilnehmer erschienen. Fast saͤmmtliche Land⸗ wirthschafts⸗Gesellschaften der Monarchie haben Abgeordnete ge⸗ sendet. Die hiesigen Behoͤrden lassen der Versammlung alle Auf⸗ und Ehre angedeihen, und der hohe Adel unterlaͤßt
nann schon den Zweck ibres Besuchs. ier Mächte annehmen. Rach den Versicherungen, die ich bereits er⸗
angs diesem allgemeinen und zuversichtlichen Gerücht nur wenig Glau⸗
gang berichte, will ich die Version des Palastes mittheilen.
hervor: Es giebt keine diplomatische Geheimnisse in Alexandrien. Am reitag Abend, den 28sten v. M., ehe noch die Konsuln, einer Ein⸗ dung des Pascha's folgend, den Palast erreicht hbatten, wußte Jeder⸗ . 1 8 Ueberall, bei Franken, Türken
und Arabern hieß es, Mehmed Ali wolle endlich die Vorschläge der
lten hatte, daß er enlschlossen sey, nicht nachzugeben, konnte ich an⸗
ben schenken. Bei näherer Rachfrage erfuhr ich, daß der Britische onful, Herr Larking, dem Pascha am Freitag Rachmittag seine Mufwartung gemacht hatte, vermuüthlich um zu hören, ob er wohl in Allerandrien bleiben und seine amtlichen Functionen, wie gewöhnlich, üürde ausüben können, und daß der Pascha auf diese Er⸗ ndigung mit sehr heiterem Antlitz geantwortet: „„O, die Sache ird bald ins Reine gebracht seyn; ich habe nach den Konsuln geschickt, um die nöthigen Dokumente entwerfen zu lasseu.’“ Wäre eine volle Ladung von der Flotte prasselnd auf die Stadt geflogen, das Erstaunen hätte kaum größer seyn können, als über diese unerwartete Nachricht. Was konnte ihn, der noch vor zwei Tagen fast höhntsch das vorlheilbaftere Anerbieren der Verbündeten urückwies, jetzt wobl mit einem Male zur Nachgiebigkeit bewegen? Einige sagten, und man glaubt dies auch jetzt noch, es sey ein Tartar mit cinem Schreiben Ibrahim Pascha's angekommen, worin dieser dringend die Annahme des erblichen Besitzes des Paschaliks Aegypien anempfehle, womit er seinerseits ganz zufrieden seyn würde. Andere meinten, der Pascha habe nun endlich um die zwölfte Stunde eingesehen, daß er von Seiten Frankreichs in der That nichts zu er⸗ warten hätte. Die verbreitetiste Meinung aber war, daß das Anerbieten des Pascha's nur eine List sey. Die Konsuln hatten nach einer ziemlich langen Unterredung kaum den Palast verlassen, als die ganze Stadt im Besitz der von Seiten des Pascha's in Umlauf gesetz⸗ ien Version von dem Vorgefallenen war. Und diese Version wird zweifelsohne in Europa veröffentlicht und dort, so wie hier, als Mit⸗ iel benutzt werden, um die Meinung zu erzeugen, als ob in den An⸗ sichten der Konsuln eine Differenz stattgefunden, und als ob ein Theil derselben, die das Anerbieten des Pascha's zurückgewie⸗ sen, höchst unvernünftig gebandelt. Ehe ich nun den wirflichen Her⸗ an bätte, als die Konsuln eingetreten, der Pascha gesagt, er habe 8 88
den ersten Vorschlag verworfen, nunmehr den zweiten annehme, indem er sich zugleich an die Gnade des Sultans wenden und demselben vorstellen welle, daß 88 ihm gelungen sey, Syrien zu organisiren, und daß er sich daher die Erlaubniß, dasselbe für seine Lebzeiten behalten zu dürfen, als eine Gunstbewilligung erbitte. Der Pascha behauptet in seiner Version, daß die Konsuln diesem Vorschlage sogleich ihre Zustimmung gegeben, daß sie sich darauf, um die Sachen definitiv anzuordnen. in Sami Bei’s Zimmer zurückgezogen, und daß hier ersi der Graf Medem und Herr von Wagner, der Russische und der Preußiüche Konsul, das Anerbieten zurückgewiesen hätten, so daß in Folge davon die Dinge ganz in ihrer alten Lage geblieben seyven. In Wahr⸗ . aber war, wie ich glaube, der Hergang in der Konferenz Felgender: s die Konsuln und der Türkische Gesandte eingeführt waren, zeigte der Pascha ihnen an, daß er ihre Anwesenheit deshalb gewünscht habe, - ihnen mitzutheilen, daß er sich entschlossen, das zweite 2ö7 Mächte anzunehmen. Die Konsuin gaben ihre Zufriedenbeit mit die⸗ ser Mittheilung nur durch eine tiefe Verbeugung 1 2„Aber““, setzte der Pascha hinzu, „„ich werde schreiben und mich an die Gnade meines Souverains wenden. Ich werde ihm sagen, daß ich Sprien organisirt hahe, und bitten, daß es mir vergönnt scvn möge, außer dem erblichen Besitz des Paschaliks von Aegvypten. Sprien auf Le⸗ benszeit zu behalten. „Das heißt“, bemerkte emer der Konsuln, „Ew. Heheit wollen Aegvpten und alles Uebrige annehmen.“ Als ihm dies übersetzt wurde, erwiederte er schnell und im ärgerlichem Tone: Ja!“?“ Der Türkische Gesandte wünschte diese Angelegenheit auf irgend eine Weise beigelegt zu seben und mit dem Anerbieten des Pascha’'s nach Koustantinopel zurückzukehren. Der Graf von Medem stellte dem Pascha vor, daß ein solches Verfahren völlig unnütz seyn werde „„Hier . er, „„ist der Vertrag, durch den unser Verfahren und das 88 esandten genau vorgeschrieben wird. Ew. Hoheit fönnen nur Ein Verfahren beobachten, nämlich die Flotte ausliefern, die Insel Kandien abtreten und Ihren Generalen in Syrien befehlen, das Land zu räu⸗ vn- „Dies verweigerte der Pascha. Die Konsuln zogen sich daher zurückund egaben sich zu Sami Bei, wo, wie ich höre, der Türkische Gesandte abermals den Wunsch aussprach, das Anerbieten des Pascha's sofort nach Konstantino⸗ del zu überbringen. Man setzte ihm das Unnütze dieses Schrittes aus einan⸗ der und machte ihn aufmerksam darauf, daß der Traftat keinem der in Aleran⸗ drien befindlichen Repräsentanten das Recht, zu unterhandeln, gestatte. Sami Bei erwiederte hierauf mil Wärme: „„Dann ist der TürkischeGesandte kein freier Agent hier, sondern steht unter der Diktatur der Konsuln.““* Graf Medem verlangte, daß eine so beleidigende Bemerkung augen⸗ blicklich zurückgenommen werde. Sami Bei that das und fügte hin⸗ zu: „„Wenn der Türtische Gesaudte das Anerbicten nach Konstan⸗ tinopel überbringen foll, wird dann der Oberst Hodges einwilligen, ein Damvpfboot mit demselben abzusenden?““ Die Antwort war, daß der Oberst Hodges wegen der Absendung eines solchen Anerbietens nicht einen Scheffel Kohlen verbrennen werde. Herr Cochelet ist höflicher gewesen, denn das Dampfdoot „Papin“ suhr am Sonnabend von hier ab, angeblich mit Depeschen für die Flotte, in der That aber, um dem Sultan das Anerbieten des Pascha’'s zu überbringen. So endigte dieser Versuch, eine Ausgleichung zu Stande zu bringen. Man bat hier absichtlich das Gerücht verbrertet, und es wird ohne Zweifel seinen Weg nach Paris und London finden, daß die Konsuln znerst das An⸗ erbieten des Pascha's angenommen und erst nach der Berathung dasselbe verworfen hätten Dies ist nicht der Fall. Sie verwarfe, das Anerbieten von Anfang an. Es bedurfte keiner Berathung
nehmen; auch bedurfte es bei Männern, die in Folge i off b Verfehrs mit Mehmed Ali, wohl mit ee —— maßen bekannt sevn dürften, keiner langen Ueberlegung, um ch für die Verwerfung eines Anerbietens zu entscheiden, decen Doppelsinn auch dem schwächsten Verstande einleuchten muß. Ich habe segar sagen hören, daß das Anerbieten des Pascha's aufricw⸗ tig gemeint gewesen sev, und daß, selbst wenn der Sultan seine Bitte um den lebenslänglichen Besitz von Syrien verweigert hätte, dee Vice⸗König sein Wort gehalten und Ibrahim Pascha die Ränmueng Syvriens anbefohlen haben würde. Er wurde sein Wort ebenso gehal⸗ ten haben, wie damals, als er sich zu der unbedingten Zurückgabe der Türkischen Flotie verpflichtete. Aber die Wahrheit ist, daß der Pascha niemals eine Weigerung vom Sultan vermuthete. Vor einigen Tagen sprach ich cinen Mann, der mit Mehmed Ali's Lage und sesnem Ein- flusse in Konstantinepel sehr wohl bekannt ist. Er bedauerte gleich allen hiesigen Anhängern des Pascha’'s, daß man sich in die Sendung Samt Bei's eingemischt und es nicht dem Sultan und dem Pascha überlassen habe, ihre Streitigkeiten selbst auszumachen. „Sind Sie aber auch versichert“, fragte ich, daß Beide ihren Streit beigelegt haben wuürden“? „Ja, denn neun Jehn⸗ tel von denen, die den Sultan umgeben, die Mehrzahl seiner atb⸗ geber, sind für Mehmed Ali. „Glauben Sie, daß nicht jede Stimme, die sich im Divan für Mehmed Ali ausspricht, mit Golde erkaunft wurde“’? „Das gebe ich zu“. Ich glaube fest versichern zu können, wenn man diese Frage irgend einem gut unterrichteten und ehrenwen⸗ then Manne vorlegt, z. B. einem der hiesigen Britischen Kaufleute, so eifrige Freunde Mehmed Ali's und so heftige Gegner der Politik ihrer Re⸗ gierung sie auch sind, so wird man die Antwort erhalten, daß Mehmed Ali nicht einen Freund im Divan des Sultans habe, der nicht mit Golde erkauft worden sey. So kann er also freilich sehr gut vorschlagen, er wolle sich der Gnade des Sultans unterwerfen und bitte um den ledens⸗ länglichen Besitz von Syprien. Sollten jedoch die Rathschläge der wah⸗ ren Freunde die Oberhand behalten, und der Sultan sich weigern, sei⸗ ner Bitte Gehör zu geben, wie sehr würde sich dann seine Stellung verbessert haben, wenn die Konsuln auf sein Anerbieten eingegangen wären. Erstens würde es ihm gelungen seyn, sie über die Gränzen ihrer Befugnisse hinauszulocken und so vielleicht dem Tadel ihrer Re⸗ ierungen, gewiß aber der Gefahr eines Zerwürfnisses unter einander een agsgacgen Ferner hätte er dadurch Zeit gewonnen, und gerade etzt ist jede Stunde für ihn von der höchsten Wichtigkeit. Wäͤre der Londoner Traktat in Einem Falle, und zwar in einem bedeutenden, üͤberschrit⸗ ten worden, warum hätteer dann nicht auch in anderen überschritten werden können? Sodann, wäre die Antwort des Sultans eingegangen, was natürlicher, als daß sie gerade von solcher Art hätte sepn können, daß die Konsuln sich verhindert gesehen hätten, ohne neue Instructjonen von daheim zu handeln? Ein anderer Grund, wenn es noch eines bedürfte, um zu glauben, daß das Anerbieten vom 28. August, wöͤre es selbst zulässig, nicht bona fide gemacht worden, ist folgender: Seitdem der Entschluß der vier Mächte dier allgemein dekauut geworden, hatte der hartnäckige und, wie man mu Recht de⸗ merkte, hoffnungslose Widerstand des Pascha's großes und all⸗ gemeines Mißvergnügen erregt. Die verstärkten Kriegsrüstun⸗ gen lasteten schwer auf allen Volks⸗Klassen, und die Masse derselben betrachtete das Benechmen des Pascha's als enen neurn Beweis von der grausamen Selbstsucht seines Charafters. Dies war zu fühlbar, als daß es selbst von den Palast⸗Spkophanten oder von den Ministern des Pascha's undeachtet dleiden konnte. Es war dahr ein anscheinendes Zurückweichen von seinem Entschluß, wo nicht nothwendig, so doch klug. Es konnte dazu dienen. Sympathie zu Gun⸗ sten des Pascha's zu erzeugen, wenn das Volk nur dahin zu dringen war, zu glauben, daß er nicht so ganz unbeugsam sev, wie er geschäldert worden. Und diese Wirkung dat man einigermaßen erreicht. Der Vor⸗ wurf des Starrsinns wird nun von Leuten, die vor wenigen Jagen noch hloß den Pascha tadelten, gegen die Europäischen Mächte oder gegen idre Repräsentanten gerichtet. Dies sind die Grüͤnde weshald ich glaude das man nicht im entferntesten seldst das dedimgte Anerbieten vom vortgen Frei⸗
tag als bona üide gemacht anzusehen hat, wenn auch der Fürfische Gesandte und die Konsuln darauf dätten eingeden köunen Es kaan aber nn gar keine Rede mehr davon seyn, ob es amgemessen Sprien
und Kandien von Aegppten zu treunen. Die vier schlossen. Mehmed Alt auf den erblichen E
ten zurückzuweisen und die Ruͤckgabe der Tu 8
en. Man wird dies unfehlbar erreichen, weun maer 29 aßregeln ergreift. Widrigenfalls ader. darauf —— une Gote sen, wird Sprien zum mindesten für den uae . ds nem
ve
scheinen deshalb gewünscht, um ihnen auzuzeigen, daß er, nachdem er
weiß wie lange in den Haden des T ca 9 “ 1
S S 216 H 2 „ 8 2 Seiten des Sultans und der von den Konsuln repräfentirten
zu erkennen.
um ihnen zu sagen, daß sie nicht die Vollmacht hätten, dasselbe anzu- —