1840 / 287 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

S

Der

Der regierende Graf Henrich zu Stolberg⸗Wernigerode.

Der General der Infanterte, Gouverneur von Berlin, Freiherr von Muͤffling (in Brillanten). Der Geheime Staatsminister von Ladenberg. Den Rothen Adler⸗Orden erster Klasse (mit Eichenlaub): Der General⸗Lieutenant Graf von Nostitz, General⸗Adjutant Sr. Majestaͤt. Der General⸗Lieutenant Graf zu Waldburg⸗Truchseß, Gesandter in Turin. Der Wirkliche Geheime Rath Freiherr von Otterstedt, Ge⸗ sandter in Karlsruhe. Der Wirkliche Geheime Rath Sethe, Chef⸗Präaͤstdent des Rhei⸗ nischen Revistons⸗ und Cassationshofes. 1u. Graf von Sedlnitzki, Fuͤrst⸗Bischof zu Breslau.

r erste evangelische Bischof Ihr. Eylert zu Potsdam.

Gg

ee

Kasimir Fuͤrst von Bentheim.

DPyer et

1 raf Anton zu Stolberg⸗Wernigerode, Ober⸗Praͤsi⸗ dent der Provinz Sachsen. General⸗Lseutenant Ruüͤhle von Lilienstern, Direktor der allgemeinen Kriegsschule.

Der

Der General⸗Lieutenant von Colomb, Commandeur der 15ten

Division.

Der General⸗Lieutenant von Weyrach, Commandeur des III.

Armee⸗Corps.

Ohne Eichenlaub:

Ferdinand Fuͤrst zu Solms⸗Braunfels. Ludwig Fuͤrst zu Solms⸗Lych. 1 Florentin Fuͤrst zu Salm⸗Salm. Wilhelm Friedrich Fuͤrst zu Salm⸗Hor Alexander Fuͤrst

* 8 82

2 zu Sayn⸗Wittgenstein⸗Wittgenstein. Alfred Herzog von Croy. 8 1

2 85

88 ““ 11XX“ Alexius Fuͤrst von Bentheim⸗Steinfurt.

Fuͤrst Heinrich zu Carolath⸗Beuthen.

erheherr von Droste zu Vischering, Bischof in Muͤnster.

Freiherr von Ledebur⸗Wicheln, Bischof in Paderborn.

Den Stern zum Rothen Adler⸗Orden zweiter Klasse

2 6 8

9

—;

Der Land⸗Syndikus von Houwald zu Luͤbben.

Der

Der

Der

Der

(mit Eichenlaub):

Der General⸗Major Auadt von Huͤchtenbrock II., Komman⸗

dant von Mainz. General⸗Major von Cosel, Direktor des Militatr⸗Oekono⸗ mie⸗Departements.

r General⸗Major von Huͤser, Commandeur der 16ten Di⸗ vision.

General⸗Major und General⸗Adjutant von Neumann. General⸗Major von Prittwitz, Commandeur der Isten Garde⸗Infanterie⸗Brigade.

Regierungs⸗Präaͤsident von Wißmann zu Frankfurt a. d. O.

Kammerherr von Arnim, Gesandter in Paris.

er. Ixsiherr von Canitz, General⸗Major und Gesandter in Fam

Wirkliche Geheime Ober⸗Justizrath Ruppenthal im Justiz⸗ Ministerium. b General⸗Prokurator Eichhorn hierselbst.

* Ober⸗Landesgerichts⸗Chef⸗Präsident von Manteuffel zu Magdeburg. evangelische Bischof Dr. Neander hierselbst.

Wirkliche Geheime Ober⸗Regierungs⸗Rath von Meding, Direktor im Ministerium des Innern und der Polizei. Ober⸗Praͤsident der Provinz Pommern, von Bonin, zu Stettin.

Regierungs⸗Praͤsident, Graf Ferdinand zu Stolberg⸗ Wernigerode, zu Liegnitz.

Regierungs⸗Praͤsident Keßler zu Arnsberg.

Wirkliche Geheime Ober⸗Regierungs⸗Rath von Ladenberg, vn im Ministerium der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinal⸗Angelegenheiten. 11A1A4“

Ohne Eichenlaub: 8—

Fuͤrst Otto zu Lynar auf Drehhnhna.

Fuͤrst Heinrich LXIHI. zu Reuß⸗Schleitz⸗Koͤstritz auf

Stohnsdorf.

Fuͤrst Joseph zu Salm⸗Reifferscheid⸗Dyck.

er Graf von Schwerin, Major a. D. auf Wolfshagen.

Graf zu Solms⸗Baruth auf Casel, im Kreise Luckau.

Landrath a. D., von Winterfeld, auf Groß⸗Spiegelberg.

Domherr und Groß⸗Dechant der Grafschaft Glatz, Knauer,

zu Habelschwerdt.

Den Rothen Adler⸗Orden zweiter Klasse mit dem

5 Stern ohne Eichenlaub.

er Schulenburg⸗Wolfsburg, Koͤnigl. Han⸗

nszverscher Wirklicher Geheimer Rath.

Den Rothen Adler⸗Orden zweiter Klasse 86

(mit Eichenlaub).

Der

:

Dom⸗Dechant von Erxleben zu Selbelanzg. 9 Geheime Ober⸗Regierungs⸗Rath von Krosigk, Regie⸗ rungs⸗Vice⸗Präͤsident und Dom⸗Dechant zu Magdeburg.

or Der

Der Graf von Redern, Kammerherr und General⸗Intendant

der Koͤniglichen Schauspiele.

Der Hofmarschall und Intendant der Koͤniglichen Schloͤsser, Kam⸗

merherr von Meyerinck.

Der Oberst⸗Lieutenant von Rochow, Hosmarschall Sr. Köoͤnigl.

Hoheit des Prinzen Wilhelm von Preußen. Wirkliche Geheime Ober⸗Regierungs⸗Rath Thoma, Direk⸗ tor der zweiten Abtheilung im Ministerium des Koͤniglichen Hauses. Geheime Ober⸗Regierungs⸗Rath Streckfuß im Ministe⸗ rium des Innern und der Polizei. Geheime Ober⸗Regierungs⸗Rath Duncker zu Berlin. —— Ober⸗Finanzrath Eichmann beim Finanz⸗Mini⸗ sterium. Geheime Ober⸗Fmmanzrath von Bernuth zu Verlin. Geheime Ober⸗Finanzrath Kayser zu Berlin. 8 -,r Regierungs⸗Rath und Professor Dr. Boͤckh zu erlin. Ober⸗Buͤrgermeister Krausnick zu Berlin. Graf von Hoverden, Landrath des Ohlauer Kreises. Landrath von Prittwitz des Oelschen Kreises. Geheime Justiz⸗Rath Beelitz, Erster Direktor des Stadt⸗ gerichts zu Berlin. gs Der Berg⸗Hauptmann von Charpentier zu Breeg. Der Ober⸗Bergrath und Berg⸗Hauptmann Martins u Halle. Der von Mutius, Landschafts⸗Direktor auf Ber⸗ thelsdorf. h von Beust, Geheimer Ober⸗Bergrath in Bonn. General⸗Major von Pfuel, Commandeur der 12ten Di⸗

vision. Ohne Eichenlaub. Graf Harrach auf Wilkau in Schlesten.

Der Der Der Der Der

Der Der

Der Freiherr Dr. von Beyer, Weih⸗Bischof in Koͤln. Der Dr. Huͤsgen, erzbischoͤflicher General⸗Vikar und Dom⸗ Dechant in Koͤln. b Der Erbgraf zu Stolberg⸗Weruigerode. Der Graf und Erbdroste von Vischering. Der Graf von Bismark⸗Bohlen auf Karlsburg. Der General⸗Major a. D. von Krosigk. 1 8 Die Schleife zum Rothen Adler⸗Orden dritter Klasse. Der Geheime Regierungs⸗Rath Seidel in Berlin. Den Rothen Adler⸗Orden dritter Klasse 3 mit der Schleife. 8 3 Der Graf Karl von der Schulenberg⸗Altenhausen, G nerat⸗Land⸗Feuer⸗Sozietaͤts⸗Direktor zu Magdeburg. Ritterschafts⸗Direktor und Landrath des Crossener Kreise von Rheinbaben. 8 Landrath a. D. von Koeller auf Kantrak und Dobberz

pfuhl.

Stadtverordneten⸗Vorsteher Desselmann in Berlin. 8

Stadtrath de Cuvry in Berlin. Stadt⸗ Baurath Langerhans in Berlin.

Stadt⸗Aelteste und Kaufmann Knoblauch in Berlin. Stadtverordnete Laspeyres in Berlin. 1 Buͤrgermeister Steinhausen in Kuͤstrin.

Dr. Everhard von Groote, Sradtrath und Praäͤsident

der Armen⸗Verwaltung in Koͤln.. 1 8 Kommerzien⸗Rath und erste Beigeordnete der Stadt Trier Kayser. 8 1I r. Schwing, Buͤrgermeister in Stralsund. 1— Buͤrgermeister von Adlersfeld in Neisse. Ober⸗Buͤrgermeister Maehler in Koblenz. 8 Geheime Kommerzien⸗Rath Oelsner in Breslau. Landes⸗Aelteste von Aulock auf Kochanowitz.

Geheime Kommerzien⸗Rath von Wallenberg in Breslau. Kreis⸗Deputirte von Carnop auf Bornheim. Graf von Itzenplitz, General⸗Kommissaris und Ober⸗Re⸗ gierungs Rath in Berlin. Major a. D. von Arnim, Kreis⸗Deputirte auf Crieven. Landrath des Greiffenberger Kreises von der Marwitz.

General⸗Kommissarius, Praͤsident der General⸗Kommission

zu Stendal, Kammerherr von Bonin.

Landrath des Loewenberger Kreises, Kammerherr Graf von

Franckenberg.

Landrath des Goͤrlitzer Kreises von Oerhen.

Landrath des Bitterfelder Kreises von Leipziger.

Landrath des Kreises Neu⸗Haldensleben von Valgheim.

Graf von Puͤckler, Hofmarschall Sr. Koͤnigl. Pöhꝛr des

Prinzen von Preußen.

Der Ober⸗Post⸗Direktor zur Hosen in Aachen. 8

Der Landrath von der Schulenburg in Salzwedel.

Der Konsistorial⸗Rath Maenss in Magdeburg. 8

Der Hof⸗Baurath Stuͤler in Berlin.

Ohne die Schleife.

Der Graf von Schmiesing⸗Kerssenbrock, Major und Land⸗

rath a. D. und Provinzial⸗Feuer⸗Societaͤts⸗Direktor in Muͤnster.

Der Graf Clemens von Korff, genannt Schmising, Kammer⸗

herr und Landrath zu Muͤnster.

Der Land⸗Feuer⸗Societaͤts⸗Direktor, Kammerherr von Hell⸗

dorf auf Bedra. 8— Der von Kleist auf Tychow, Kreis Schlawe. 1 Der Graf von Hohenthal, Kreis⸗Deputirter auf Doͤbernibz. Der Graf von der Schulendorf, Major im 27sten Land⸗ wehr⸗Regiment in Emden. 3

Der Masorats⸗Besiber von Wedemeyer auf Anrode.

Der Graf von Löͤben, vormals Koͤnigl. Saͤchsischer Haupt⸗ mann auf Nieder⸗Rudelsdorf. 1 18

Der Rittmeister a. D. von Tschirsky auf Schlauz.

Der Kriegs⸗ und Domainen⸗Rath a. D. von Johnston in

Liegnitz.

Der Rittmeister a.

Der Landschafts⸗Direktor von

Der Kammerherr, Freiherr von Patow in Luͤl

Der Rittmeister a. D. Graf von Potworowski auf Schwusen.

Der Rittmeister a. D. von Alvensleben auf Zichtan.

Der U)r. Schweitzer, Domherr, geistlicher und Schulrath in

Koͤln.

Der Graf Bernhard zu Stolberg auf Janowiz.

Der Kammerherr von Zastrow auf Ober⸗Oerdmannsdorf.

Der Koͤnigl. Saͤchsische Oberforstmeister von Leipziger.

Der Graf Karl von Schwerin, General⸗Landschafts⸗Rath

auf Bussow in Pommern.

Der Graf von Zieren, Landrath des Waldenburger Kreises.

Der Landrath von Drieberg auf Protzen.

Den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse.

Der Hauptmann a. D. von Stuͤlpnagel⸗Dargitz, Landrat

des Prenzlowschen Kreises.

Der Landrath des Kreisetz Nordhausen, von Byla.

9

2 ,

59

D. von Reichenbach auf Dippelsdorf. Tschammer auf Hoch⸗Beltsch. Luübben.

Der Land⸗Stallmeister, Kammernherr rNen. n Graditz.

Der Landrath, Kammerherr, Freiherr Rai d Frentz u Regierungs⸗Rath Freiherr von Muüffling in Muͤnster.

Der -xene⸗ a. M. von Lieres auf Duͤrrjentsch bei Breslau

Der Ober⸗Landesgerichts⸗Rath und Kreis⸗Justiz⸗Rath des Saatzi ger Kreises von Wangenheim auf Neu⸗Lobitz.

Da Landgerichts⸗Rath und Haͤlfsarbeiter im Ministerto de geistlichen, Unterrichts, und Medizinal⸗Angelegenheiten Berlin.

Der Professor lir. Twesten in Berlin.

Der Regierungs⸗Rath von Heyden in Stettin.

Der Regierungs⸗Rath Costenoble in Magdeburg.

Der Buͤrgermeister Stoͤpel in Potsdam.

Der Ober⸗Buͤrgermeister von Muͤnstermann in Muͤnster.

Der Kaͤmmerer Kaltfuß in Spandau.

Der Büͤrgermeister Lauterbach in Glogau.

Duͤsseldorf. 8 * Der Kreis⸗Deputirte von Katte auf Roskow. Der Rittmeister a. D. von Kamecke, Landrath des Kreise Schlawe auf Egsow. Der Der Graf von Schwerin, Landrath auf Putzar. 8 Regierungs⸗Rath Heegewald in Stettin. 8 Aulicke. . 1 Der Geheime Ober⸗Revisions⸗Rath und Professor Heffteri Der Pfarrer Holzer in Koblenz. 8 Der Pferrer 224 Schul, Inspekror Ballé zu Sobernheim. Der Regierungsrath Brzozowski in Posen.

Der Ober Buͤrgermeister Gensichen in Frankfurt a. d. O. Der vormalige Buͤrgermeister, Hofrath Seiffart zin No hausen.

Der Buͤrgermeister Scholz in Guhrau. Der Kaufmann und .b018, nnean Worstehar Klockein?

1“ Der General Landschafts⸗Rath von Loͤper auf Wedderwille

len in den monatlichen Gesuchslisten

Buͤrgermeister Rolshofen in Mescherich. 3 Fabrikant Wilhelm Gideno Remy in Bendorf. Fabrikant Josua Hasenclever in Ehringhausen. Praͤsident der Handelskammer in Koͤln, Camphausen. Kaufmann Hansemann in Aachen. Kaufmann Broͤckelmann in Neheim. Hofrath Bruͤggemann in Berlin. Praͤsident der Armen⸗Kommission in Muͤnster, von zur⸗ Muüͤhlen.

Landesaͤlteste von Diebitsch auf Wersingawe. Ober⸗Buͤrgermeister von Bruencken in Halberstadt. Ober⸗Buͤrgermeister Ziegeler in Brandenburg.

Landrath Simons in Koöoͤln.

Landes⸗Oekonomie⸗Rath Thaer auf Moͤglin. Buͤrgermeister von Benningsen⸗Foͤrder in Salzwedel.

Der Kaufmann Karl Ebbinghaus in Ierlohn.

Der Kaufmann Schwarz in Bochold. 3

Der Hofrath Christoffers, Vorsteher des Central⸗Buͤreaus im Ministerium des en und der Polizei.

Der Hosstaats⸗Secretair Dahms. 1G

Der erpedirende Secretair im Hof⸗Marschall⸗Amte Richter.

Den St. Johanniter⸗Orden.

Der Erb⸗ Land⸗Marschall des Fuͤrstenthums Halberstadt, von Roͤssing, Koͤniglich Daͤnischer Oberst⸗Lieutenant und Kam⸗ merjunker.

Der Ober⸗Forstmeister von Schoͤnfeld in Erfurt.

er Ritterguts⸗Besitzer von⸗ * Fran auf Bartensleben. Freiherr von Vincke, 2 er Kreises Hagen. Regierungsrath, Landrath Teltowschen Kreises, von Wit⸗ leben. Graf von Seydewitz, Major a. D. und Kammerherr auf Puͤlswerda. 8 1 Das allgemeine Ehrenzeichen. Bauerguts⸗Besitzer Pasewald zu Zehlendorf. Amimann Wachs zu Neu⸗Zauche. Gerichts⸗Schulze Klocke zu Schonfeld. Gerichtsschulze Bluͤmel zu Treppeln. Buͤrgermeister Melchior zu Valbert. Ortsschulze 88 zu Altenplaten. Ortsschulze Bethge zu Farsleben. Ortsschulze Cuno zu Schoͤnhausen. Ortsschulze Katerstedt zu Huselitz. Ortsschulze Koͤhne zu Volmirsleben. Ortsschutze Praͤger zu Schackenhorst Ortsschulze Fricke zu Eilsleben. Se Ortsschulze Roͤmmer zu Dingelstedt. Ortsschulze Muhl zu Bruckau. Ortsschultze Radecke zu Harsleben. Buͤrgermeister Diethold zu Soͤmmerda. Schulze Adam zu Breitenworbis. Schulze Caspar Reiff zu Eichenberg. Schulze Rahn zu Falkenhagen. Nen 1n Ober⸗Einnehmer Schlitte zu Osterwieck. Bierbrauer Oppermann zu Hoͤxter. Gastwirth und Essisbrauer Fechner zu Dortmund Kolonus Moͤller zu Ennigloh. Landwirth Konermann zu Osterledde. Schulze Forckenbeck zu Luͤdinghausen. Schulze Landwirth Brüͤning zu Enniger -Landwirth Bering zu Minden. 8 er Landwirth Schmidt zu Sodingen. Schulze Hoͤping zu Greven. r Lecbwitch Maa⸗ F Marbeck. Baoͤcker Friedrich Ludwia zu Breslau. Rathmann Carl Brertschneider zu Beuthen.

Der Buͤrgermeister Heinrich Carl Kuhnert zu Neurode. Kaufmann August Wilhelm Martin zu Namslau. Kaufmann und Ratheherr Maxr Albrecht zu Ratibor.

Buͤrgermeister Georg Becker zu Sen.

Schulze Gottfried Zimmer zu Quolsdorf.

Beigutsbesitzer Anton Stoebel zu Lubetzko. Erbscholtisei⸗Besitzer Ernst Wilhelm Scholz zu Pop⸗

pelwitz.

Scholz Winkler zu Domnitz.

Gerichtsscholz Philipp Divaletzki zu Pavelau.

Gerichtsscholz Roessel zu Plagwitz.

9 Iu

Kreisscholz Karl Ilgener zu Altwasser. Muͤhsenbesitzer Denzin zu Lauenburg. Kaufmann W. Dumstrey zu Camin. Hotzhändler Lemke zu Wollin. Vauer Wilhelm Bull zu Crien. Schulze Georg Wilhelm Steffen zu Tonnebur. Schulz Friedrich Schwoboldt zu Coccejendorf. Buͤrgermeister⸗Adjunkt Heinrich Sauer zu Enkirch. Landwirth Friedrch Daeke zu Reppelin, Kreis Geldern. Der Landwirth Jakob Dietz lII. zu Burgsolms, Kreis Wetzlar. Berlin, den 15. Okrober 1840. 8 1 (gez.) öriedrich Wilhelm. Um den heutigen Tag Meiner Erbhuldigung mit einer Aner⸗ - fuͤr 85 9 898 bezeichnen, habe Ich beschlossen, allen Lieutenants des stehenden Heeres und der Landwehr, welche die Cam⸗ pagne mitgemacht und die Kriegs⸗Denkmuͤnze fuͤr Kombattanten erworben, aber noch nicht zu einer hoͤheren Charge haben befoͤr⸗ dert werden koͤnnen, so weit sie in ihren Regimentern keinen Vor⸗ dermann ihrer Charge mehr haben, der die Campagne nicht mit⸗ gemacht haͤtte, eine Charakter⸗Erhohung zu bewilligen und erwarte Behufs der namentlichen Charakter⸗Verleihung jetzt gleich fuͤr den augenblicklichen Stand und kuͤnftig bei allen vorkommenden Faͤb⸗ die Vorschlaͤge r. Corps. Hiernaͤchst bewillige Ich allen Lieutenants des stehenden Herres 2 der 8 92h⸗ Welche im Besitz der Kriegs⸗Denk⸗ muͤnze sind, zur Aufmunterüng und zum Beweise Meiner beson⸗ deren Zufriedenheit mit ihrem sich fortdauernd bewaͤhrenden Dienst⸗ eifer die Feldzulage von monatlich § Rthlr., welche sie neben jeder anderen Zulage vom isten d. M. ab, die Landwehr⸗Offtziere waͤh⸗ rend der Uebungen so lange extraordinair zu beziehen haben, als sie sich im Friedens⸗Zustande befinden und noch nicht wirkliche Capirains oder Rittmeister sind. Offiziere, welche nur den Offi⸗ ziers⸗Charakter besitzen, nehmen an den in dteser Ordre ausge⸗ sprochenen Beruͤcksichtigungen keinen Theil; haben sie aber den remier⸗Lieutenants⸗Charakter und nach ihrer Eigenschaft als Seconde⸗Lieutenants Anspruch auf die vorstehend gewährte Feld⸗ zulage, so erhalten sie dieselbe; eine nochmalige Charakter, Erhoͤ⸗ ung kann aber nicht stattfinden. Ich beauftrage das Kriegs⸗ Ministerium, dies der Armee bekannt zu machen und danach an⸗ zuweisen. Berlin, den 15. Oktober 1840. (grz.) Friedrich Wilhelm. m.

Se. Durchlaucht der regierende Fuͤrst Heinrich de 62sͤste zu Reuß⸗Schleiz, ist von Gera,

Se. Durchlaucht der Feuz Heinrich der 63ste zu Reu Schleitz⸗Koͤstritz, von Dresden, und 1

Se. Durchlaucht der der 74ste zu Reuß⸗ Schleiz⸗Koͤstritz, aus Schlesien hier eingetroffen.

8 Bekanntmachung.

Bei derin Gemaͤßheit unserer Bekanntmachung vom 28. Au⸗ gust c. heute stattgefundenen Ziehung sind von den Seehandlunge⸗ Praͤmien⸗Scheinen die 108 Serien

119. 136. 167. 182. 220. 228. 233. 237. 238. 242. 314. 320. 339. 373. 378. 418. 419. 448. 452. 471. 485. 492. 503. 547. 600, 624. 632. 642. 675. 706. 708. 761. 776. 798. 801. 838. 867. 889. 921. 957. 959. 984. 996.1003. 1018. 1026. 1074.1093. 1095. 1161. 1119. 1145. 1233.1306. 1313. 1350. 1395. 1425. 1442. 1468. 1545.1555.1573.1579. 1582. 1653. 1665. 1680. 1744. 1753. 1754. 1755. 1768. 1799. 1840. 1859. 1863. 1931. 1937. 1945. 1949. 1958. 1972. 9. 2027. 2051. 2069. 2074. 2085. 2148. 2155. 2182. 2204. 2226. 2240. 2249. 2269.22316.2317. 2322. 2337. 2379. 2420. 2421. 2434.: 2491. 2198. gezogen worden, welche die Nummer von bis cinschl. von bis einschl. von 11801 » 11900] 64101 13501 » 13600 67401 » 16501 » 16700 70501 » 18101 »18200 70701 21901 » 22000 7600 22701 » 22800 77501 » 23201 » 23300 79701 » 23601 23700 80001 23701 » 23800 83701 2 1101 24200 86601 31301 »31400 88801 » 31901 »32000 92001 » 33801 »33900 95601 37201 »37300 95801 v

bis einschl.] von einschl. 2

561200137205 öaegsgece 195890

67500 134901 » 135000/[197101 » 197200 70600ʃ[139401 » 139500 [198801 » 198900 70800⁄142401 v 442500 2482601 » 202700 76100[144101 » 144200 205001 » 205100 776007[146701 » 146800/7296801 » 206900 79800 [154401 » 154500 207301 207400 80100[155401 » 155500 208401 » 208500 83800 157201 „157300 214701 » 214800 86700[157801 » 157900 215401 » 215560 88900[158101 » 158200/ 218101 » 218200 92100 165201 » 165300 22030 ¼1 » 220400 95700[166401 » 166500 222501 » 222600 95900 167901 » 168000 22390,1 » 224000 37701 37800 98301 » 98400/[174301 » 174400/1224801 » 224900 41701 41800 99501 99600 175201 » 175300 226801 » 226900 41801 » 41900[100201 » 100300/ 17530 1 175400 231501 » 231600 44701 44800 101701 » 101800ʃ175401 „175500,231601 » 231700 45101 » 15200 102501 102600 176701 » 176800 232101 232200 47001 »47100/[107301 » 167400 [179801 »179900 233601 » 233700 48401 » 48500 109201» 109300 183901 184000 23780 1 » 237900 49101 » 49200 109401 » 109500][1185801 » 185900/241901 » 242000 50201 - 503001¹ 10001 » 110100 [186201 „» 186300 242001 » 242100 54601 » 54700][111801» 111900[193001 „» 193100 24330 1 243400 59901 » 60000 [114401 » 114500 193601 „» 193700,244601 » 214700 62301 02400 123201 » 123300[194401 194500[249001 » 249100 63101 63200 130501» 130600,194801 194900 249701 » 249800 enthalten.

Dem §. 6 der Bekanntmachung des Herrn Chefs des See⸗ handlungs⸗Instituts vom 30. Juli 1832 zufolge, wird die aus⸗ v. Praͤmie von 70 Rthlr. fuͤr jeden Schein am 15. Januar Sâl und an den folgenden Tagen hier in Berlin durch die Haupt⸗Seehandlungs⸗Kasse (Jaͤgerstraße Nr. 21), gegen Ruͤck⸗ gabe des Original⸗Praͤmien⸗Scheins an jeden Inhaber, dessen Legitimation einer weiteren Pruͤfung nicht unterworfen wird, in Preußischem Courant gezahlt.

Wer aber seine Praͤmie im Laufe von vier Jahren nicht er⸗ hebt, hat sie nach den naͤheren Bestimmungen, welche die vor⸗ erwähnte, dem Praͤmien Scheine beigedruckte Bekanntmachung enthaͤlt, verwirkt, und wird ihr Betrag zu milden Zwecken ver⸗ wendet. .

Mit der Absendung der Praͤmien⸗Beträge durch die Post, und der damit verknuͤpften Korrespondenz, wird sich die Haupt⸗ Seehandlungs⸗Kasse nicht befassen.

Berlin, den 14. Oktober 1840.

General⸗Direction der Seehandlungs⸗Societat. (Gez.) Katser. Wentzel.

Angekommen: Se. Durchl. der Herzog von Arenberg, von Bruͤssel.

Se. Durchl. der Fuͤrst Alexander zu Solms⸗Braunfels, von Duͤsseldorf. 8

Der Koͤnigl. Niederlaͤndische General⸗Major und General⸗ Adjutant, Graf Trip, aus dem Haag.

Der Erb⸗Marschall im Herzogthum Pommern ming, von Swinemuͤnde.

von Flem⸗

4A“ ue“ 10. Oktbr. 5

Paris, Es wird seit einigen Tagen inem Ultimatum gesprochen, welches Herr Thiers auf gie achricht von der Einnahme von Beirut an das Londone. Kabinet ab⸗ gesandt haͤtte. Das vertraulichste Organ des Herrn Thiers, der Constitutionnel, findet sich heute veranlaßt, jenes Geruͤchtes Erwaͤhnung zu thun, und sagt: „Es war gestern allgemein in 8. das Geruͤcht verbreitet, daß das Ultimatum, welches unser

abinet an das Londoner Kabinet gerichret har, auf die drei Punkte draͤnge, daß die Absetzung des Pascha's zuruͤck genommen werde, daß ihm der Besitz von Aegypten gesichert bleibe, und daß bei Fortdauer der Feindseligkeit die verbuͤnderen Flotten die Tuͤr⸗ kisch⸗Aegyptische Flotte, welche sich in dem Hafen von Alexandtten befindet, nicht verbrennen duͤrsten. Wir haben keinen bestimm⸗

ten Aufschluß uͤber den Inhalt des diplomatischen Aktenstuͤckes

erhalten,

3 mit dv. sich das Pubtttum deschtstig: scheint uns unmoͤglich, daß das letzte Wort des Franzoͤsis

Kabinettes in der That der Art waͤre. Der bngbe bewilligte mehr, als man durch obige Punkte verlangen wuͤrde denn er gab dem Vice⸗Koͤnige außer dem erblichen Aegypten auch noch den lebenslaͤnglichen Besitz eines Theils von Syrten Ein solches Ultimatum wuͤrde die Verurtheilung alles dessen seyn, was seit zwei Monaten geschehen ist, indem man sich mit weni⸗ ger begnuͤgte, als die Maͤchte anfaͤnglich geben wollten. Derglei⸗ chen Zuͤgestaͤndnisse wuͤrden die Wuͤrde des Landes auf das tiesste verletzen, und deshalb schenken wir den verbreiteten Geruͤchten durchaus keinen Glauben.“ Dicht hinter diesem Artikel ent⸗ haͤlt der Constitutionnel folgende Notiz: „Der Marquis La⸗ valette ist gestern Abend nach London abgereist. Man sagt, er sey der Ueberbringer des Memorandums des Herrn Thiers, als Antwort auf die Note des Lord Palmerston vom 31. August. Die Verzögerung, welches die Absendung dieses Memorandums erlitten hat, erklaͤrt, warum die Ungeduld des Franzoͤsischen

1u 6“

aber es

Pu⸗

blüknme, welches jenes Dokument 2n noch nicht befriedigt werden konnte. Uebrigens hatte sich Lord Palmerston ebenfalls Zeit gelassen, und erst am 31. Auqgust auf die Note des Franzoͤ⸗ sischen Kabinets vom 24. Juli geantwortet.“

Der Univers enthaͤlt Folgendes: „Man versichert uns auf das bestimmteste, daß in dem gestern gehaltenen Minister⸗Conseil die Rede davon gewesen ist, noch vor Eroͤffnung der Kammern einen energischen Entschluß zu fassen, der die Lage Frankreichs, den vier Maͤchten gegenuͤber, ploͤtzlich veraͤndern wuͤrde. Auf den Vorschlag eines der Mitglieder des Kabinets solle die Reglerung gegen den Traktat und gegen seine Ausfuͤhrung dadurch protesti⸗ ren, daß sie unseren Botschafter aus London und St. Peters⸗ burg zuruͤckberiefe, und den Botschaftern Englands und Rußlands in Paris ihre Pässe zustellen ließe. Wir wissen nicht, wie eine solche Eroͤffnung von dem Kabinet ausgenommen worden ist; aber eines der friedliebenden Mitglieder des Conseils soll ausgerufen haben: „„Sie wollen also den Krieg erklaͤren?“"— „„Ja““, hütte der Minister geantwortet; „„und meiner innigen Ueberzeu⸗

ng nach können wir jetzt die Ereignisse, die uns unver⸗ eidlich dem Kriege zufuͤhren, nicht mehr anders aufhalten, als dem wir selbst den Krieg erklaͤren. Eine Coalition hat sich ge⸗ en Frankreich gebildet, weil man auf seine passive Haltung äͤhlte. Wenn Frankreich, gestuͤtzt auf sein Recht und stolz auf eine Ehre, sich erhebt, und mit Energie protestirt, so wird es as gegen seine Nationalitaͤt gerichtete Komplott zum Scheitern bringen.

Der Courrier frangais und das Sisele enthalten heute ast in uͤbereinstimmenden Ausdrucken einen Artikel, aus dem die Gesorgnisse in Bezug auf die Haltung der Pairs⸗Kammer her⸗

rblicken. Das erstgenannte Blatt sagt: „Die Pairie nimmt ektschieden eine feindliche Haltung an. Man spricht von alten Generalen, von solchen, die das Kaiserthum erwuͤrgen und den Kaiser vertreiben ließen, welche jetzt fuͤr die Suͤßigkeit des Frie⸗ dens käimnpfen wuͤrden. Man will das Ministerium unter einer Masse geschriebener Reden begraben. Diese Corridors⸗Verschwoͤ⸗ rung beunruhigt uns sehr wenig und wird nicht viel Verlegen⸗ heit verursachen. Es wird ein Skandal seyn, und weiter nichts. Die Pairs⸗Kammer hat niemals ein Ministerium gemacht, und sie wird dies nicht aufloͤsen, so lange Herr Thiers es fuͤr noͤthig haͤlt, die Gewalt zu behalten. Wir wissen nicht, ob das Mini⸗ sterium die beiden ersten Operationen der Kammern uͤberleben wird; aber wir haben gegruͤndete Hoffnung, daß er wenigstens mit einem festen Systeme vor ihnen erscheinen wird.“

Das Vorhaben, eine große Manifestation der National⸗ Garde zu provociren, scheint noch nicht aufgegeben zu seyn. Der National verkuͤndet heute, daß gestern eine Versammlung von Offizieren und National⸗Gardisten stattgefunden und dieselbe fol⸗ gende Beschluͤsse gefaßt habe: 1) eine Deputation von Offtzieren und Delegirten der National⸗Garde solle beauftragt werden, vor dem Präsidenten des Minister⸗Rathes gegen den Tagesbefehl Marschall Gerard's und gegen die Unthaͤtigkeit der Regierung, dem Auslande gegenuͤber, zu protestiren; 2) diese Protestation solle in Form einer Petition an die Kammer gerichtet werden, nachdem sie die Unterschrift aller derjenigen Buͤrger erhalten ha⸗ ben wuͤrde, welche an der Manifestation Theil nehmen moͤchten.

Boͤrse vom 10. Okt. An der Boͤrse herrschte heute eine große Stille. Unter den Spekulanten zeigte sich einige Neigung zum Kaufen; doch wurde dieser Stimmung durch besorgliche Ge⸗ ruͤchte, welche sich verbreiteten, die Wage gehalten. Es hieß, die Regierung habe durch telegraphische Depesche die Nachricht von der Einnahme St. Jean d Acre’s erhalten. Es wurde ferner be⸗ hauptet, dem Admiral Hugon sey der Befehl zugeschickt worden, sich an die Einfahrt in die Dardanellenstraße zu begeben und sich der Durchfahrt der Russischen Flotte zu widersetzen; man fuͤgte hinzu, Admiral Stopford sey durch seine Instructionen angewie⸗

sen, den Russen in diesem Falle Beistand zu leisten. Die 3 proc. Rente war gestern Abend nach der Boͤrse bis auf 69 90 gestie⸗ gen, dann aber wieder auf 68. 75 gesunken. Bei Eroͤffnung der Boͤrse begann man heute mit 69. 10; es blieb der Cours auf dieser Hoͤhe, nachdem er eine kurze Zeit auf 69.35 gegangen war.

Großbritanien und Irland

London, 10. Okt. Die Einberufung der Franzoͤsischen Kammern wird auch von der Morning Chronicle nicht als eine kriegerische Maßregel angesehen. „Die revolutionaire Par⸗ tei’“, sagt dieses Blatt mit Hinsicht auf -die Demonstration mit der Marseillaise in der 9 Oper, „fängt an, sich offen zu zeigen, und versucht die Leitung an sich zu reißen. Wenn irgend etwas die Deputirten⸗Kammer und die Mirtelklassen Frankreichs gegen den Krieg stimmen kann, so duͤrften es wohl Symptome dieser Art seyn.

Dem Pariser Korrespondenten der „Morning Chronicle“ zufolge, wuͤrde Herr Guizot London verlassen, nicht um die di⸗ plomatischen Beziehungen mit England abzubrechen, sondern um sich auf den parlamentarischen Feldzug in Frankreich vorzube⸗ reiten.

Das Geruͤcht, daß die Franzoͤsische Flotte den Befehl erhal⸗ ten haͤtte, sich aus dem Piraͤus nach den Dardanellen zu bege⸗ ben, um, wenn eine Russische Flotte durch diese Meerenge segeln wollte, dieselbe anzugreifen, veranlaßt die Morning Chronicle zu folgender Gegenbemerkung: „Die Franzosen sagen, sie koͤnn⸗ ten fuͤr sich anfuͤhren, daß sie dies kraft alter Stipulationen mit England thaͤren. Dies ist jedoch unmöͤglich. Im Gegentheil, wir glauben, daß unser Kabinet beschlossen hat, jedweden unserer Verbuündeten beizustehen, wenn er bei Ausfuͤhrung des Juli⸗ Traktats -en. e wuͤrde. Die Franzosen denken, die beste Art, einen Krieg zu beginnen, wuͤrde ein Angriff auf die Russen seyn, wodurch die Engländer sich in die Nothwendigkeit versetzt sehen wuͤrden, den Russen zu Huͤlfe zu kommen. Hoffentlich hat das Franzoͤsische Ministertum keinen so extremen Entschluß ge⸗ faßt, wenngleich uns die Nachricht, daß es dies gethan habe, aus der besten Quelle zugeht.“

Aus gewissen Symptomen, welche die Morning Chro⸗ niecle nicht naͤher bezeichnet, will dieses Blatt, wenn auch nicht mit vollkommener Sicherheit, schließen, das die Franzoͤsische Re⸗ gierung die Nachricht von der Einnahme St. Jean d Acre's durch die verbuͤndeten Streitkraͤfte erhalten habe.

Indem die Morning Chronicle die Art und Weise be⸗ lobt, wie das Franzoͤsische Blatt, „die Presse“, uͤber die orienta⸗ lische Frage sich aͤußert, in dessen Sprache doch Vernunft und gesunder Menschen⸗Verstand herrsche, wendet sie sich zugleich von neuem gegen die kriegerischen Artikel anderer Franzoͤsischer Zei⸗ tungen mit folgender Erwiederung: „Frankreich sollte lieber gleich sene Universal⸗Monarchie fuͤr sich in Anspruch nehmen, die Europa gegen Ludwig den Vierzehnten vereinigte. England hat viel von Frankreich ertragen ie Besitznahme von Algier ist eine Ver⸗ letzung eines mit England eingegangenen Einverstaändnisses. Es ist eine Unbill, der sich England unterworfen hat, ohne deshalb weniger zu empfinden, daß es eine Unbill ist. Und dies ist nicht die einzige Beschwerde, uͤber die wir uns mit Recht zu deklagen

*

haben. Die Franzoͤsische Invasion in Spanien unter dem Her⸗ zog von Angouleme war ein gerechter Beschwerdegrund fuͤr Eng⸗ land. Aber es geht mit Nationen wie mit Individuen, man muß oft große Nachsicht uͤben. Im vorliegenden Falle jedoch hat Frankreich kein Recht, sich zu beklagen. Es hat kein Recht, sich mit Mehmed Ali zu identifiziren. Der Traktat vom 15. Juli und die Ausfuͤhrung dieses Traktats sind keine Beeintraͤchtigung fuͤr Frankreich. Seine Klagen gleichen dem Geschrei eines eigen⸗ sinnigen Kindes. Es wurde ein Traktat ohne Frankreich geschlot⸗ sen. Warum anders wurde er ohne dasselbe geschlossen, als wei! es sich weigerte, daran Theil zu nehmen? Die Erbitterung Frank⸗ reichs daruͤber, daß die vier Maͤchte mit dem Sultan uͤberein⸗ kamen, einen rebellischen Unterthan zurechtzuweisen, ist eigentlich nichts anderes als eine Behauptung der Suprematie uͤber ganz Europa. Waͤren die vier Verbuͤndeten uͤbereingekommen, Frank⸗ reich eine schwere Unbill zuzufuͤgen, die Sprache desselben hätte nicht entruͤsteter seyn koͤnnen.“ G

Deutsche Bundesstaaten.

Muͤnchen, 10. Okt. (Muͤnch. P. Z.) Ihre Majestaͤten der Koͤnig und die Koͤnigin sind gestern Abends um § Uhr und Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz Luitpold gegen halb 9 Uhr im besten Wohlseyn von Berchtesgaden wieder in der Königlichen Residenz eingetroffen. Se. Koͤnigl. Hoheit der Kronprinz war an denselben Abend vor 6 Uhr von Hohenschwangau zuruͤckgekehrt.

Wien, 9. Okt. Der Oberst⸗Lieutenant Freiherr von Bi⸗ rago hat vorgestern eine zweite Probe mit seiner neuen Erfindunz des Bruͤckenschlagens in Gegenwart einer zahlreichen Generalttaät und eines Offizier⸗Corps von allen Branchen gemacht, die aber⸗ mals sehr zufriedenstellend aussiel.

Eine neue industrielle Entdeckung ward bei der demnaͤchstigen Versammlung des Gewerbe⸗Vereins zur Sprache kommen und Proben ihrer geschehenen Ausfuͤhrung vorgezeigt werden, naͤmlich aus den in allen Nuͤancen praͤchtig kolorirten Georginen einen Farbestoff fuͤr Modewaaren zu bereiten, welcher diesem Industrie⸗ zweige einen neuen Aufschwung verheißt.

Der Augsburger Allgemeinen Zeitung wird aus Wien berichtet, daß nunmehr der Vertrag uͤber die Donau Schifffahrt zwischen Oesterreich und Rußland abgeschlossen sey. Derselbe soll ganz auf die in der Wiener Kongreß Akte fuͤr die Fluß⸗Schef⸗ fahrt angenommenen Grundsaͤtze basirt seyn.

Schweiz.

Aarau, 6. Okt. (Basl. Ztg.) Die neue Verfassun mit großer Mehrheit im ganzen Lande verworfen worden.

Spanien. Madrid, 2. Okt. Die „Hofzeitung“, jetzt das offiziel Organ des Ayuntamiento, erklärt heute nach einer langen Au⸗ ählung der Verdienste des Herzogs von Vitoria und seiner Wi⸗ prüche auf das Vertrauen der Nation, daß man ernstlich daran gedacht habe, der Koͤnigin Christine einige Personen als Mitre⸗ genten an die Seite zu stellen, und fuüͤgt hinzu, daß es fuͤr die Koͤnigin vielleicht das beste sey, wenn sie die Regentschaft ganz niederlege. 1“ 8 Griechenland. ““ Athen, 27. Sept. (L. A. Z.) Die Franzöͤsische Flotte hat uns vor acht Tagen verlassen, um einige Uebungen in unseren Gewaͤssern zu machen und in Paros oder Nauplia Wasser ein⸗ zunehmen. Sie wird in wenigen Tagen zuruͤck erwartet und

wird, dem Vernehmen nach, bei Salamis überwintern. Die Regtierung hat deswegen mehrere verschuͤttete Brunnen auf Sa⸗ lamis reinigen und in guten Stand setzen lassen, damit es der Flotte nicht an Wasser fehlt. Unsere hiesigen Politiker begnuͤg⸗ ten sich nicht mit dem angefuͤhrten Grunde des Ab⸗ s der Franzoͤsischen Flotte aus dem Phalerus und erschöͤpften sich in tausend Konjekturen uͤber den Zweck ihrer Bewegungen. Nach wenigen Tagen verbreitete sich das Gerücht, daß die Französt schen Schiffe nach Kandien gesegelt seyen, um dasselde militairisch zu besetzen. Dieses Geruͤcht fand um so leichter Glauben, da gleichzeitig die Englischen Journale dem Französischen Kadiner: diese Absicht zuschrieben. Indessen hat das die Franzoͤsische Florte begleitende Dampfschiff, welches vor einigen Tagen hierher zu⸗ ruͤckkehrte und Tags darauf den Hafen wieder verließ, die be⸗ stimmte Nachricht von der in einigen Tagen erfolgenden Ruͤck⸗ kehr der Flotte gebracht.

Die neuesten Nachrichten aus Konstantinopel über die Grie⸗ chisch⸗Tuͤrkischen Angelegenheiten lauten nicht sehr erfreulich. Die tuͤrkische Regierung lehnt vor der Hand jede Unterhandlung mir dem Griechischen Minister⸗Residenten zum diesem Range wurde Herr Christidis juͤngst erhoben ab, unter dem Vorgeben, das die Aegyptische Angelegenheit ihr keine Zeit zu Unterhandlungen uͤbrig lasse. Nach Schlichtung der Aegpptischen Angelegenheir werde man sich mit diesem Gegenstande beschaftigen koͤnnen. Diese Vertroͤstung ist wenig beruhigend fuͤr die Griechische Regie rung. Hat sich die Tuͤrkische Regierung einmal Mehmed Ali's entledigt, so wird sie mit Griechenland wo möglich noch wenigen Umstände machen als heute. Freilich hat Griechenland schon genug g0⸗ wonnen, wenn der seitherige Itatus quo beibehalten wird, und die Oe⸗ donnanz des Tuͤrkischen Ministeriums uͤber die Erschwerung und Be⸗ schraͤnkung des Griechischen Handels vor der Hand nicht in Wir⸗ samkeit tritt. Das muß nun die nächste Zukunst enrscheiden denn die in der Ordonnanz festgesetzten Termine nähern sich. S. ist nicht wohl anzunehmen, daß die Tuͤrkische Regierung auf der

sofortigen Vollziehung derselben bestehen wird, denn sie hat num

mehr erkannt, daß in diesem Falle die Griechische Regierun die Ruhe in ihren Staaten zu erhalten nicht vermögen würde Eine Auflehnung der Griechen aber muüßte nochwendeg die 8. waltsame Erhehung der Europäisch⸗ Türkischen Provinzen zu Folge haben. Leider ist nicht zu leugnen, daß desonders die J.⸗ discretion der Griechischen Journale die Sache dis auf dieß bedenklichen Punkt gebracht dat; sie haden der Pfocte dee 2. gen geöͤffnet und durch die Sprache der Verachcung und Au. forderung die Hartnäͤckigken derselden

Man hoͤrt, daß die Regierung sich immer mehr ernftlüch .. der besseren Einrichtung der döheren Schulen und mit der . bung der eingerissenen Gedrechen deschäftiat. Gleuchzeita erwoa⸗ tet man auch die Unast ersehhte Organtsamon der Umeverkänat deren Ausdleiden die statutenwedrige WMmͤver täts⸗Vorstände üͤder ein ganzes Jahr verantaßt dac⸗ sind die Ausgaden fuͤr die Unwersnaͤt augern 5 haltniß zu den Summen, die sür der gabt werden. Der Jahres⸗ der waͤhrend fuͤr Gymnasten nur

nur 86,000 Dr. —I

meimde⸗Schulen detrüat terrichts·

Oesterreich.