1841 / 9 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

übrigen tig oder des Gra anschwöl Da ßerungen paͤlschen sazt die Wolken, und gläͤr Befuͤrcht surchtban ringe herigen und der daß diesern den werd prepheze haͤlt den ruhigen Verdruf und all durchoͤrn rität ab und Fre die „Ti indem „Dr bältnisse schen, w trag mit wie w. weis daß nicht, de der auch zeichnet Rußlamn England tung de Paschan in direk! sellte. 1 rüurzem, Punkte, aufstelle alle Sh Minerk Rhbeing land sen

32 2

gesagt,

etwas paͤischer Üüberall fahren, uid al niens seine 4 Indien Feinde es ber

reich

maͤsse niß m

Bläͤtt, drien

den w Floitte uͤbersi veraͤu

Seit gung seln

nicht Mas dahr

98 2

Ausgegangen.

[Amerikaner

sische

laänd. amburger

5 88 Franzö

2 Niederl

Berliner Den 7.

45

Börs e.

Jannar. Peru 14.

Pr. Cour. Brief. Geld.

2 V Pr. Tour. 8 Brief. Geld.

755272 1005⁄8 787⁄12⁄0ßy78 ⁄¼1 102 101 2

St.] Schuld-Sch Pr. Engl. O bl. 30. Prüm. Sch. d Seeh Karmk. Schuldv.

8 Preußische F Sänische 8(Schwedische Mecklenburg HOldenburg. „(Rosiocker

S[Hannovershe übecker

42

9

Von diesen ausgegangenen Schiffen waren beladen:

Mit Getraide aller Art, Erbsen, Boh⸗

nen, Wicken und Mehl

Ballast, ledigen Gefäßen ꝛc.

Lein⸗, Ripps⸗, Rapps⸗, Klee⸗,

Thimotheum⸗Saat und anderen Sämereien

Hanß Heede, Flachs, Leinewand, umpen

Lein⸗, Rapps⸗ und Oelkuchen,

Oel, Talg, Wachs ꝛc. .. . ... olz, Balken, Planken, Dielen, täben und Brennholz 2

Knochen, Knochenschwärze und

47

9 1 2 1

orn S Pnaee und Gütern durch ampfschiffe Häuten, Federn, Borsten, Wolls, 8 und Fleisch. ranntwein

2 - 2

53 3,617 2,010 52 863 425

297 106

102 101 ½ 102

Neumk. Schuldv. Berti. Stadt-O bl Danz. do. in Th Westp. Pfandbr. Grofsh. Pos. do. Ostpr. Pfandbr. Pomun. do. Kar- u. Neum. do Schlesische do. Counp. und Tinas-

101 %

EEEERENEES

104¾ 1912 103 1025 3

10²2

21 32¾

10372 109 ³

Sch. d. K. u. N. 97 v5 Neapl. fin Port. —. Aetien. 2 [Brl. Potz. Eisenb.] Qdo. do. Prior Act. Mgd. Lpz Eisenb do. do. Prior Act Berl. Anh Eisenb 2 do. do. Prior. Act.

127 102 ¾ 1111½

300 Fl. 68. 112 ½

102 ½ 102 2

208 ½ 6.

5 % Met. 100 ½ 1841.

Gold al marco Januar.

2 % 20 %½. Engl. Russ. 112 ¼. Bras. 71, Columb. 23 %, *Chin o. 8 & 8

Lond. 3 Met. 39 ¾. do à 500 72

X 42

Paris, 2. Januar.

5 % Rente fin cour 110. 60. 3 % Rente fin cour. 76. 60. 5 % equr. 101. 15. 5 % Span. Reute 25 ½

Petersburg, 29. Dezember.

Hamb. 34 ¾. Paris —. Wien, 2.

106 ½. 4 % 99

Januar.

b

8

Meteorologische Beobachtungen.

Morgens 6 Uhr.

Abends 10 Uhr.

Nachmittags 2 Uhr.

Nach einmaliger Beobachtung.

Neue Dubkaten Friedrichsd'or 13⁵⁄12 And. Goldmünzen 2 à5 Thl Disconte 3

1; 1211/12 Luftdruck.. 8. Lustwärme... Thaupunkt .

6 ½ 4

2

Weshsel Courss.

Fr. Cour. Thl. zu 30 Sgr. Brief. Geld.

Dunstsäͤttigung

Amsterdam do. Hamburg do London

Wien in 20 Xr. Augsburg Breslau

Leipzig W. Z.. Frankfurt a. M. WzZ Petersburg

Summa wie oben Aluf ihren Binnenfahrten haben nachbenannte hiesigen Hafen berührt: die Gazelle.. 89 Mal. Schwalbe 57 8 Anna Henriette 5

250 . 300

137 149 ½

Fl. Kurz Fl. 2 Mt. Mk. Kurz

Wolkenzug

330,95 „Par. 380 R. 4,8 0 R.

Tagesmittel:

332 29“‧Par. 334, 00 “‧Par.

3,1° R. 3.50 R.

3,2 0 R. 4,442° R. 92 pCt. 91 pCt. trübe. bezogen.

AQuellwärme 6,3 0 R. lußwärme 0,0 0 R. Bodenwärme 1,90 R. 91 pCt. trübe. SW.

Niederschlag 0,918“ Rh. SSW. W. Wärmewechsel 3,00 SSW. 8,19.

332 41“„Par. 3 530 R. 4.4 „R., 91 pCt. W.

Mk. Mt. LSt Mt. Mt. Mt. Mt. Me. Tage Mt. Waoch.

148 5 Freitag, 78 ⁄12

101 99 ¼

100

101

von Hoguet.

sin Frédéric,

be R de te 0 d0 u 10

1 SRb

928 62,187 Dampfschiffe den

Auswärti

Niederl. wirkl. Neue Anl. 227/16. b

Antwerpe Zinsl. 6 ¼. Neue Anl. 22 ¼1¼

Dauer der Eisenbahn⸗Fahrten am 6.

Oesterr. 5 % Met. 105 G.

Januar. 1 %, 24 1 G.

Abgang von Potsda

Ngang von Verlin.

Zeitdauer

Zeitdauer St. M.

Sch. 78 ¼ G. Sb Spau. Anl. 24 ¼&. 2 ½4 ⁄⁄¶. Eisenbahn-Actien

do. 4 %, Anl.

2 St.

Uhr Morgens. Vormitt... ue6 . Nachmitt.. 1 1“ Abends... 4 7 ½

2 . 2

Abend

Um 7 Uhr Morgens. Nachmitt.

tes Uter 385 Br. do 44 40 40

8 92 G. Bank-Actien 1585.

Cons. 3 %, —.

Hamburg

. 59

Belg. 97.

Amsterdam, 3. Januar. Schuld 49 7⁄¶⁄6.

Frankfurt a.

Bank-Actien 1912. Loose zu 500 Fl. 137. 136 . Loese zu 100 Fl. —.

21/2 % Holl. 48 ⁄1. 489 16 linkes 300 Br. 3 Strassburg-Basel] 245 Br. Leipzig-Dresden 100 ½ Br. Köln-Aachen Engl. Russ. 105 ⅞.

London,

Ausg. Sch. 12 ⅛1. 2 ½ % Hell. 49 ⁄1. 5 % 97 ½¼. 5 % Port. 31 %¾¼.

Börssen.

g

8 Lustspiel in 1 5 % do. —. Kanz Bill. 8 1b 1 E. Devrient. n, 2. Januar. 16. M., A. Januar. 4 % 98 Br. 2/2 9/⁄%6 50 Br. 1910. Partial-Obl. 158 Br. Preuss. Präm. 100 G. Poln. Loose 71 ¾ G. 2

Germain 640 Br. Versailles rech- Freitag, München-Augsb. 91 Br. 8 Vorher:

5. Januar. b Bellini. 1. Januar. ““

Neue Anl. 24 à4. Passive 6 %

Koͤnigliche

mann, komische Oper in 3 Abth. Musik von Lortzing.

In Potsdam:

Sonntag, 10. Jan. sches Drama in 3 Abth., mit Ballets. Im Schauspielhause: Der reiche Mann, Lustspiel in 4 Abth.⸗ von Dr. C. Toͤpfer. Hierauf: Der Jurist und der Bauer, spiel in 2 Abth., von Rautenstrauch. 8

Koͤnigsstaͤdtisches Theater.

Schauspiele. Im Opernhause: Czaar und Zimmer⸗ Tanz

8. Jan.

(Dlle. H. Schultze: Marie.)

Im Schauspielhause: Pour la rentrée de Mr. Saint-Aubin. -Les deux manièéres, drame-vaudeville en

2 actes. 2) Le Cou-

Ausdünstung 0,022“ Rh.

vaudeville en 1 acte. Ddans la première pièce Mr.“

Saint-Aubin remplira le röle de Descond, et dans la seconde, celui du Cousin Frédéric. Sonnabend, 9.

Jan. Im Schauspielhause: Der Verraͤther, Nerauf Phaͤdra, Trauerspiel in 5 Abth. Der Fabrikant, Schauspiel in 3 Abth., von Hierauf: Der Verstorbene, Posse in 1 Akt.

Im Opernhause: Die Vestalin, lyri⸗ Musik von Spontini.

Akt.

Lust“

““

1

8. Jan. Die Werbung. Lebensbild mit Gesang

in 2 Abth., von Fr. Kaiser. Musik vom Kapellmeister A. Muͤller. Der Verraͤther. Sonnabend, 9. Jan. nach dem Italiaͤnischen, von Friederike Elmenreich

Lustspiel in 1 Akt, von Holbein. Die Puritaner. Oper in 3 Akten,

88

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkelsen.

Gedruckt bei A. W. Ha

Allgemeiner Anzeiger fuͤr die Preußischen Staaten.

Bekanntmachungen.

9 ggeamaa. Nachdem in der

atent.

Subhastations⸗ erkauf.

Nothwendiger Das der Frau Witwe Johanne Ernestine Labes geb.

-

anhängig gewesenen, auf Antrag des Gemeinen An⸗ Schumann geb. Schmidt und dem Herrn Landgerichts⸗

früher beim Magistrat in Grimmen Broen, der Frau Hauptmann Justine Karoline Kemas⸗ Herzogl. Stadtgericht und Fustiz⸗Amt. v. 2 1

waldes Syndikus Dr. Eichstedt hierselbst von dort avo⸗ Assessor Ernst Wilhelm Schmidt zugehörige, etwa 3 Mei⸗

zirten und nun hierselbst schwebenden Konkurssache len von Danzig entfernte, zu erblichen Deutsch⸗Kullmi⸗

des vormaligen Kaufmanns Friedrich Glosemever in schen Rechten nach dem Privilegio vom 6. Mai 1555 Grimmen die Convocation der Gläubiger 1 Zwecke verliehene Gut Nobel Nr. 38, abgeschätzt auf 9097 Thlr.

einer Verhandlung über den gütlichen Ahb

den ferneren Betrieb derselben für nöthig befunden ist; Solchemnach werden gesammte nicht prälludirte Gläu⸗ biger des gedachten vormaligen Kaufmanns Friedrich

Glosemeper in Grimmen zu dem vor dem Königl.

Hofgerichte auf 8 8 3. März 1841, Vormittags 9 Uhr,

angesetzten Termin hierdurch geladen, entweder in Per. son oder durch gehörig instruirte und vollständig legi⸗ timirte Bevollmächtigte zu erscheinen, unter dem Prä⸗

udiz, daß die Ausbleibenden als einwilligend in die vom Gericht zu eröffnenden Vorschläge werden ange⸗ ehen und mit allem Widerspruch dagegen werden aus⸗ geschlossen werden. DPatum Greifswald, den 23. Dezember 1840. Königl. Preuß. Hofgericht von Pommern und Rügen. v. Möller, Praeses.

Nothwendiger Verkauf.

Land⸗ und Stadtgericht zu Marienwerder. Die dem Avpotheker Nitzsch zugehörigen Grundstücke in Marienwerder, und zwar:

1) das Grundstück am Markt (Nr. 18 der Hypothe⸗ kenbezeichnung rechter Stadt) nebst einem Seiten⸗, einem Hinter⸗ und Quergebäude und einem Stall,

2) eine Scheune auf der Grandenzer Vorstadt (Nr. à5 der Hypothekenbezeichnung) beides zusammen au . 2974 Thlr. 7 sgr. 6 pf. geschätzt. Ferner folgende

zu dem Grundstück ad 1

gehörige Pertinenzien:

3) ein Garten ander Stadt⸗

mauer von circa 26 ½

¶◻Ruthen ohne beson⸗

deren Werth,

8) das Dominium directum über einen gegen 50 Thlr.

Kanon vererbpachteten

schluß dieser8 sgr. 4 pf. 8 1 1 Angelegenheit und eventualiter zur Berathung über / Bedingungen in der Registratur einzusehenden Tare, soll

zufolge der nebst Hppothekenscheine und

den 18. (Achtzehnten) Juni 1841, Vorm. 10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle gegen baare Bezahlung ver⸗ kanft werden.

Königl. Land⸗ und Stadtgericht zu Danzig.

Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 6. Juli 1840. Das in der Wallstraße Nr. 7 und 8 belegene, den Erben des Rentiers Benjamin Gottlieb Mann gehö⸗ rige Grundstück, taxirt zu 51,054 Thlr. 25 sgr. 7 pf., soll am 16. Februar 1841, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle zum Zweck der Auseinandersetzung

sich als solche dazu gesetzmäßig legitimiren können

ausgeantwortet werden wird. D. Wartenberg, den 22. Juni 1840.

urmb.

Literarische Anzeigen. Bei Weise & Stoppani in Stuttgart ist so eben in Kommission erschienen und in allen Buchhandlun⸗ gen, zunächst in der Stuhrschen zu Berlin, Schloß⸗ platz Nr. 2, zu Potsdam, Hohenwegstr. 4, zu haben:

Z 111“ seine Zustände und Aussichten, in besonderer Rücksicht auf die Verbreitung des Evan⸗ geliums, mit kurzen Umrissen seines Alters, seiner Ge⸗ schichte, Chronologie, Bevölkerung, Sprache, Literatur und Religion. Frei bearbeitet nach dem Werke des Englischen Misstonairs W. 8 sur st. 1 Preis brosch. 1 Thlr. Bei einer so wichtigen Zeitfrage, wie die Chinesische,

in der Registratür einzusehen.

vorgeladen.

in nachstehenden Terminen, als am

Morgens 10 Uhr,

subhastirt werden. Taxe und Hvpothekenschein sind Zu diesem Termine werden die unbekannten Real⸗Prätendenten unter der Verwarnung der Präklusion gleichzeitig hierdurch

Auf den Antrag der Frau Gräfin von Hahn, geb. von Behr, hierselbst, cum curatore, werden hiermit alle diejenigen, welche an das hierselhst an der Ecke des Fischmarkts und der Langenstraße belegene, von dem Herrn Exekutor des Testaments der hier verstor⸗ benen Witwe Röse gebornen Franck mit Zuziehung des in diesem Testamente ernannten Herrn Manda⸗ tars der Erben der Witwe Röse und der interessiren⸗ den Legatarien an die Fran Gräfin von Hahn, geb. von Behr, verkaufte Haus mit Zubehör Forderungen oder Ansprüche aus irgend einem Rechtsgrunde haben oder machen zu können vermeinen, aufgesordert und geladen, ihre desfallsigen Forderungen und Ansprüche

5. und 26. Januar und 16. Februar k. J.,

muß die Bearbeitung dieses Werkes für das Deutsche Publikum um so mehr an Interesse gewinnen, als der gelehrte Verfasser der neueste Reisende in diesem Lande ist, das er zwanzig Jahre lang als Missionair bewohnte und mit der Sprache, den Sitten und Gebräuchen der Einwohner vollkommen vertraut war. Die politischen und religiösen Zustände Chinas sind mit Klarheit, Um⸗ sicht und Unbefangenheit besprochen, interessante Auf⸗ schlüsse über seine Geschichte, Literatur, Eivilisation, Landwirthschaft, Industrie und Handel gegeben und der Opiumfrage eine wesentliche Rücksicht gewidmet. Schätzenswerthe ethnographische Notizen liefert insbe⸗ sondere die Beschreibung der Reise des Verfassers. Eine vollständige Chronologie aller Chinesischen Donastieen ist dem Werke einverleibt. Besondere; Interesse wird aber die Haupttendenz des Werkes, ein ausführliche Geschichte der katholischen und evangelischen Misstons⸗ Anstalten, ihres bisherigen Wirkens, Erfolges und ih⸗ rer Aussichten, jedem Freunde des wahren Christen⸗ thums bieten, für den die Verbreitung des christlichen Glaubens unter einer Bevölkerung von mehr als 300 Millionen Seelen gewiß nicht obne Wichtigkeit seyn kann. 1

Johann Strauss.

Palm⸗ Zweige. Walzer f. das Pianoforte. 1228

Werk. Pr. 15 sgr. Zu 4 Händen 25 sgr. Für Vio.

line u. Pianof. 15 sgr. Für Flöre u. Pianof. 15 sgr.

Für 3 Violinen und Bafs 20 sgr. Für Guitarre 10 sgr.

Für Flöte 7 sgr. Für das Orchester 2 Thlr. Dbie jjunge Tänzerin.

23stes Heft. (Palm-Zweige für Pfte. in leichterem

Styl.) Pr. 10 sgr. 1

Bei George Gropius in Berlin ift erschienen und durch alle Buch. u. Kunsthandlungen zu beziehen: Portrait des verstorbenen Oberbibliothe⸗ kars Geh. Rath Dr. Wilken, nach der Na⸗

tur auf Stein gez. von Paalzow. Preis 25 sgr.

Höchst wichtige Anzeige für die Herren Branntwein. brennerei- Besitzer!

In der Buchhandlung von C. F. Amelang in Berlin (Brüderstraße Nr. 11) erschien so eben und ist daselbst, so wie durch alle Buchhandlungen des In⸗ und Auslandes, zu haben:

Die Branntweinbrennerei

nach ihrem gegenwärtigen Standpunkte, mit besonderer Berücksichtigung des Livonius'⸗, Ja⸗

kobs!⸗, Fischer’⸗ und Gumbinner 'schen Hefen⸗

und Maischverfahrens und der Zweckmäßigkeit der vorzüglichsten Dampf⸗, Brenn⸗, Rectifications⸗ und

Destillir⸗Apparate, nebst der Anfertigung aller künst⸗

lichen Hefen und Preßhefen, so wie die praktischen

Erfahrungen der Grün⸗Malz⸗Anwendung, der rich⸗

tige Gebrauch der verschiedenen Salze bei der künst⸗

lichen Hefe und Maische und die Resultate vieler angestellten Versuche über den Gährungsprozeß. Von Wilhelm Keller, Apotheker I. Klasse und Brennerei⸗Verwalter. S8vo. XVI. und 804 Seiten. Velinpapier. 1841. Ele⸗ gant geheftet 3 ½ Thlr.

Allem, zwas der Titel des vorliegenden Werkes an⸗ deutet, ist von dem mit Sachkenntniß reichlich ausge⸗ statteten Verfasser auf eine so glückliche und vollkom⸗ mene Weise entsprochen, daß der Gewerbtreibende durch die in dem Werke enthaltene umfassende Zusammen⸗ stellung der bis jetzt im Fache der Branntwein⸗ brennerei bekannten Versuche und Thatsachen ein

8

Musik von

1 b-ZSöu“] Mez. 282 . 88

Passive 6. 8 8

Poln. a FPar.

Wnn, Sonnabend den 9 en J.

anuar

88

Amtl. Nachr.

St. Pet. Geh. Rath Sir J. Wylie. Mos⸗

Nachrichten aus China.

Frankr. Paris. Die Reden des Königs am Neujahrstage. Be festigung von Paris. Nachrichten aus Algier. Vermischtes. ronbr. u. Irl. London. Stopford’'s und Napier’'s Unterhandl. mit Mehmed Ali. Friedliche Acssichten. Rußl. u. Frankr. Enal. und Franz. Presse. Douro⸗Schifffahrt. Unterhandl. mit den Arabern. Der jetzige Lord Holland. Fraukr. jetziges Streben in den oriental. Angeleg. Beschwerden über die Griech.

Regierung.

Beig. Brüffel. Nachdruck.

Deutsche Bundesst. Hannover. Vereitelte Bischofs⸗Wabl in Hil. deoheim. Koburg. Saͤchsisch⸗Thüringsche Eisenb. Braun⸗ schweig. Verbot der „Deutschen Nationalzeitung“. Leipzig. 88bböö pvau. Madrid, Vorherrschaft der liberal. Partei bei den i⸗ zival⸗Wahlen. Vermischtes. 81 Port. Bemüb. des Minist. gegen die Demokratie u. Gesetze der letz⸗ ten Cortes⸗Session. Osfsizielle Erklär. über das Verfahren in der

22 mit Spanien. . erbien. Schreib. des Greß⸗Wesirs in Bejug auf die Serb. Angel.

Türkei. Betracht. des „Journ. de Smyrne“ über die Herrschaft in

Syrien. eg. Der „Oest. Beob.“ der Türk. Lieg. Differenz. Inland. Berlin. Widerleg. der Gerüchte über die beabsichtigte Erlassung eines Relsgions⸗Edikts und die strengere Sonntagsfeier. Nähere Nachr. über die Ermordung des Bischofs v. Ermland. Wiss., K. u. L. Die Eungl. Chines. Streitigk. Erster Artikel.

Die Societé Generale. Belg. und Französ.

über die Stellung der Europ. Mächte in

11““ 1—

Amtliche Nachrichten.

v11AAX*“

E“

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Major von Lepell der 2ten Gendarmerie⸗Brigade, so wie dem pensionirten Kanonikus Kesting zu Rees den Rothen Adler⸗Orden Ater Klasse zu ver⸗ leihen geruht. b

Die Koͤnigliche Akademie der Wissenschaften hat den Mini⸗

stter der auswartigen Angelegenheiten, Frangois Guizot zu

diese Wahl zu bestaͤtigen geruht.

saͤmmtliche Minister anwesend.

Vuase aus Silber.

Paris, zum auswaͤrtigen und den Duc de Luynes ebendaselbst zum Ehren Mitgliede erwählt, und haben des Koͤnigs Majestaͤt

„Heute wird das ste Stuͤck der diesjährigen Gesetz Samm⸗— lung ausgegeben, welches enthaͤlt: unter Nr. 2130. die Allerhöchste Kabinets⸗Ordre vom 30. November v. J., betreffend die Anwendung der „Revidirten FEFgagpordnung“ fuͤr die zu dem landschaftlichen Kredit⸗ Verein im Großherzoathum Posen gehörigen Guͤ⸗ ier Gesetz⸗Sammlung von 1810. Nr. 18. und der dazu gehoͤrigen „Revidirten Speztal⸗Grund⸗ satze“ bei der Aufnahme gerichtlicher Taxen von den Ritterguͤrern im Großherzogthum Posen; 2131. die Verordnung, betreffend die Befreiung der Pfand⸗ und Hypotheken⸗Glaͤubiger von der Emlassung in den Konkurs⸗ und erbschafelichen Liquidations⸗Prezeß. Vom 2X. Dezember v. J. Berlin, den 9. Januar 1811. Debits⸗Comtoir der Gesetz⸗Sammlung.

Rußland und Polen

St. Petersburg, 2. Jan. Zu dem Jubelfeste des Kai⸗ serlichen Leibarztes und Geheimen⸗Rathes, Sir J. Wylie, hatten auch der Chef des Preußischen Militair⸗Medizinal⸗Wesens und erste Generalstabs⸗Arzt, )r. von Wiebel, so wie die medizinische Gesellschaft in Preußen ihre Gluͤckwuͤnsche eingesandt. Bei dem Festmahle, das zu Chren des Jubilars veranstaltet wurde, waren der Großfuͤrst Michael, der Großbritanische Botschafter, Marquis von Clanricarde, der Fuͤrst Paskewiisch von Warschau und fast Es wurde zuerst die Gesundheit des Kaisers von Rußland und alsdann die der Koͤnigin von Groß⸗ britanien ausgebracht. Die Russischen Aerzte uͤberreichten dem Jubi⸗ lar eine ihm zu Ehren gepraͤgte goldene Denkmuͤnze und eine Gleichzeitig wurde ein Stipendium zum Be⸗

vorsichtiger Weise unterdruͤckt worden.

schritte im Innern; ja (was sich aber in Kjaͤchta noch als Ge⸗ ruͤcht erhielt), haͤtten schon Peking genommen. Bestimmt wird aber geschrieben, daß sie eine Chinesische Flotte von 45 B;ten (worunter fuͤnf mit Thee) genommen; wo, wird indessen nicht angedeutet, wahrscheinlich auf dem Pei⸗Ho oder Yan⸗Tse⸗Kiang Flusse. Auch erlassen sie Proclamationen, daß sie gekommen seyen, das TChinesische Volk vom Joche der Fremdherrschaft zu befreien, das die Mandschu⸗Dynastie ausuͤbe, welche allgemein von der Nation gehaßt werden soll. (Dieze Proclamationen wuͤr⸗ den ganz dem Geiste der Instructionen widerstreiten, welche die Englischen Befehlshaber nach Angaben Londoner ministerieller Blaͤtter erhalten haben.) Man soprach in Klächta selbst von par⸗ tiellen Aufstaͤnden, die dieser Beziehung wegen das Erscheinen der Englaoͤnder in China angeregt häute. ²³⁰9

Frankreich.

Paris, 3. Jan. Die bei Gelegenheit des Jahreswechsels in den Tuilerieen abgestatteten Gluͤckswuͤnsche und gehaltenen Reden geben dem Courrier frangais zu folgenden Bemer⸗ kungen Anlaß: „Es hatte sich in diesem Jahre nur eine kleine Anzahl von Deputirten der durch das Loos ernannten Glück⸗ wuͤnschungs⸗Deputation zugesellt. Herr Sauzet fuͤhrte das Wort und hat sich in Phrasen, die nicht einmal das Verdienst hatten, klangvoll zu seyn, uͤber die gluͤckliche Eintracht zwischen den Staatsgewalten ergangen. Die Antwort des Koͤnigs, die eben so bestimmt, wie die Anrede des Praͤstdenten der Kammer, vag und unentschieden war, scheint einen tiefen Eindruck auf die Gemuͤther der Zuhoͤrer gemacht zu haben. Aber der „Moni⸗ teur“ giebt die Rede des Koͤnigs nicht so wieder, wie sie gehal⸗ ten worden ist; gewisse Stellen, und zwar die bedeutsamsten, sind

Die Minister haben die Sprache, welche der Koͤnig auf ihren Rath gegen die Deputirten gefuͤhrt hat, nicht zur Kenntniß Frankreichs bringen wol⸗ len. Unter den Stellen, die gestrichen worden sind, fuͤhrt man besonders die folgende an: „„Das Opfer, welches wir in diesem Augenblicke bringen, wird der Welt nuͤtzlich seyn““ Diese Phrase war der allzunaive Ausdruck der Polttik des Ka⸗ binettes. Beim Anhoͤren derselben haben die Freunde des Herrn Guizot vor Schaam und Schmerz das Haupt gesenkt. Jeder fragte sich, von welchem Opfer hier die Rede sey. Wir haben, als wir unfaͤhig der Ausfuͤhrung des Jult⸗Traktats beiwohnten, kein Territorial⸗Opfer gebracht; aber man hat unsern Einfluß in Europa und im Orient, man hat unsere Ehre geopfert. Dies ist das einzige Opfer, welches die Rede aemeint haben kann; es ist aber auch das Einzige, in welches eine Regierung niemals willigen darf. Und welche Entschoͤdigung verspricht man uns in jener Rede fuͤr ein Opfer, mit dem man uns versoͤhnen moͤchte? Man laͤßt uns hoffen, daß unsere Restanation der Welt nuͤtzlich seyon werde. Nein, nein, das ist nicht der Fall; man taͤuscht die Europaͤische Welt, wenn man sich bemuͤüht, sie zu uͤberreden, daß man zu ihrem Heile Frankreich demuͤthige. Europa hat bei der Schwaͤche und bei der Erniedrigung uneres Läan⸗ des nichts zu gewinnen. Die Demuͤthigung Frankreichs ist auch die Demuͤthigung der Welt der leberalen Ideen. Das Mi⸗ nisterium hat ohne Zweifel uͤber jene Worte eben so gedaht, wie wir daruͤber denken, da es dieselben unterdruͤcken zu muͤssen glaubte. Es laßt den Koͤnig in dem „Moniteur“ fast das Gegentheil von dem sagen, was Ludwig Philipp vor den Deputirten gesagt hat, und es versichert, daß man den Frieden aufrecht erhalten werde, ohne daß die Ehre und die Wuͤrde Frankreichs dabei zu leiden haben wuͤrden. Ueber diesen zarten Punkt beduͤrften wir einer minder verdaͤchtigen Buͤrgschaft als das Wort des Ministeriums; es hat schon zu viel nachgegeben, als daß es nicht gezwungen waͤre, noch mehr nachzugeben.“

Die Fortisications⸗Keommission hat sich gestern zum sechsten Male versammelt; die Sitzung dauerte beinahe fuͤnf Stunden, und ward nur mit Eroͤrterung der Frage wegen der Verprovian⸗ tirung ausgefuͤllt. Die Kommission hat nun bereits die Haupt⸗ punkte ihres Berichtes festgestellt; aber sie beabsichtigt, vor Schlie⸗ ßung der Debatte die gefaßten Beschluͤsse dem Marschall Soult mitzutheilen, damit derselbe sie dem Minister⸗Conseil vorlegen moͤge. Jene Punkte sind: 1) Die gleichzeitige Ausfuͤhrung der Ringmauer und der detachirten Forts; 2) Die Theilung der Arbeit in drei Annuitäten; ³) Die Ermittelung der Punkte, wo die äͤu⸗ ßern Werke aufgefuͤhrt werden sollen. Der letztere Theil hat zu einer gruͤndlichen Pruͤfung aus dem militatrischen Gesichts⸗ punkte Anlaß gegeben. Es scheint, daß die Kommission der An⸗ sicht ist, die Vorspruͤnge der Hoͤhen von Romainville, von Noisy, und von Nogent, welche alle die Straßen beherrschen, auf denen eine Armee von den Nord⸗ und Ostaraͤnzen nach Paris gelangen muͤßte, mit derachirten Forts zu besetzen. Die Kommission hat sich auf Montag vertagt, um sich dann mit der Frage wegen der Militair⸗Servituten zu beschaäͤftigen. Sie wird noch einmal den Marschall Soult und den Ponzei⸗Praͤfekten vernehmen.

Im Temps liest man: „Die Abgeordneten der Gemeinden

Angelegenheiten scheinen auf dem Punkt, eine neue Wendung zu nehmen; die Araber zeigen sich nicht abgeneiat zu einem Ar⸗ rangement mit uns; aber wir sind so oft geraͤuscht worden, doß wir nicht genug auf unserer Hut seyn koͤnnen. Vor einigen Ta⸗ gen kamen mehrere Sheiks und andere einflußreiche Personen

nach Blidah; sie gaben sich fuͤr Repraͤsentanten der Arabischen

Nation aus und wuͤnschten von dem kommandirenden Generel

zu wissen, ob sie mit dem Marschall im Namen Abdel⸗Kader'’'s

unterhandeln koͤnnten, da der Letztere sie dazu ermäͤchtiat habe. Es ward ihnen, wie man uns versichert, geantwortet, daß man Abdeh' Kader nicht kenne. Die Araber, augenscheinlich hoͤchst un⸗ zufrieden mit dieser Antwort, entfernten sich darauf, ohne etwas

zu stipuliren Ein sehr bedeutendes Convoy ist, unter Eskorte des sten Linien⸗Regiments, nach Blioah abgeagangen. Die

Ebene ist vollkommen ruhig. Wir erfahren daß der Oberst Cavagnac an der Spitze eines Theils der Garnison von Medeah die benachbarten Staͤmme auf eiyve erfolgreiche Weise uͤberfallen hat. Uasere Truppen sind mit betraͤchtlicher Beute zuruͤckagekehrt.“

Der Moniteur publizirt heute die Koͤnigliche Ordonnanz, durch welche der Generalt Bugeaud an die Stelle des Marschalls Valée zum General⸗Gouverneur der Franzoͤsischen Besitzungen in Afrika ernannt wird.

Der Messager berichtet heute uͤber die dem Abbé von Lamennais in Masse abgestatteten Besuche einiger Haufen Perso⸗ nen in Blousen und von Nationalgardisten in Uniform. Er er⸗ waͤhnt dabei, daß bei der Ruͤckkehr der Ruf: „Nieder mit Gui⸗ zot! Nieder mit der Munizipal⸗Garde!“ vernommen worden war, und bemerkt, daß die Behoͤrden Maßregein ergriffen haͤtten, um dergleichen Demonstrationen, falls sie sich erneuern sollten, sogleich zu unterdruͤcken.

Die Gazette des Tribuneaux meldet das Verschwinden eines hiesigen Wechsel⸗ Agenten, Namens Herz, der vorgestern nach Bruͤssel entwichen ist. Der Koͤnigliche Prokurator hat so⸗ gleich, auf Ansuchen einer Person, deren ganzes Vermoͤgen sich in den Handen jenes Agenten befindet, dessen sammeliche Buͤcher und Papiere versitegeln lassen.

Dem Moniteur parisien zufolge, ist jetzt Herr von Lurde, erster Botschafts⸗Secretair in Konstantinorel, zum Obmann der Kommission, welche die Schwefel⸗Angelegenheit reguliren soll, er⸗ nannt worden.

Seit zwei Tagen sind, wie ein hiestiges Blatt sagt, die Straßen der Hauptstadt mit Militatrs angefuͤllt, welche ihren Urlaub erhalten haben, und sich anschicken, in ihre Hetmach zu⸗ ruͤckzukehren.

Toulon, 29. Dez. Gestern Abend hat der Admiral La⸗ lande, Befehlshaber des Reserve⸗Geschwaders, seine Flaage ein⸗ gezogen. Sein Stellvertreter ist noch nicht bekannt. Vorläͤufig hat der Contre Admiral Hugon das Kommando uͤber die beiden vereinten Geschwader uͤbernommen, welche zusammen einen Effek⸗ tiv⸗Bestand von 18 Linienschiffen bilden. Der Oberst Jussuf Bey befindet sich in Quarantaine.

Durch Koͤnigliche Ordonnanzen vom 3lsten v. M. ist der bisherige Contre⸗Admiral Hugon zum Vice⸗Admiral, und der bis⸗ herige Linienschiffs⸗Capitain Dumont d'Urville zum Contre⸗Admi⸗ ral ernannt worden. Dem Contre⸗Admiral Casy ist ein Kom⸗ mando in dem Geschwader des Mittellaͤndischen Meeres unter den Befehlen des Vice⸗Admirals Hugon zugetheilt worden. .

Der Semaphore de Marseille vom 27sten d. M. enthaäͤlt Folgendes: „Das Packetboot „Scamandre“ ist vier Tage spaͤter, als es erwartet wurde, in unseren Hafen eingelaufen. Man harte sich uͤber die Ursachen dieser Verzoögerung nicht getäuscht. Der „Scamandre“ ist den groͤßten Gefahren ausgesetzt gewesen, und ohne die Geistesgegenwart und den Muth der Mannschaft und der Passagiere, unter welchen sich auch der Graf Walewoski be⸗ fand, waͤre das Schiff unrettbar verloren gewesen.“

Großbritanien und Irland. 8

London, 1. Jan. Der Prinz Georg von Cambridge ist gestern vom Kontinent wieder hier eingetreffen, und der Baron Mounier, dessen angebliche Mission an die hiesige Regierung von den Blaͤttern bald so, bald so gedeutet wurde, ohne daß man, wie es scheint, etwas Sicheres daruͤber hat ermittela koͤnnen, ist am Sonntag nach Paris zuruͤckgekehrt.

Die Herzogin von Kent wird, wie es heißt, den sruͤher von der verstorbenen Prinzessin Auguste bewohnten Palast zu Frog⸗ more Lodge beziehen. 1

Noch bitterer als die „Mornina Chronicle“ spricht sich der Morning Advertiser uͤber das Verfahr n des Admiral Stop⸗ ford aus; er nennt es eine brutale Desavouirung der Napterschen Convention, die den Charakter des ersten Flotten⸗Offiziers kom⸗ promittire, ohne doch in der Hauptsache etwas zu aͤndern. Der Toryistische Morning Herald aber bezeichnet die aanzen Un⸗ terhandlungen mit Mehmed Ali als eine unwuͤrdige Weise, die Geschaͤfte einer großen Nation zu leiten, sie trage, sagt er, alle Zeichen der Betruͤgerei an sich. Wenn der Commodore Napier

lang entbehrtes Ganze erhält, während es bisher an einer genügenden Kenntniß der Anforderungen, welche man an ein vollkommenes Destillirgeräth zu machen berechtigt ist, so wie der praktischen Leistungs⸗ fähigkeit der vorhandenen Apparate, gänzlich mangelte! Die entschiedenen Vortheile auslackirter Gährbottige vor nicht auslackirten und die Wahl des Holzes bei der Anfertigung, so wie die Höhe derselben, ergeben sich aus den von dem Herrn Ver⸗ fasser dargelegten Versuchen sehr leicht. Der Prozeß der Gährung ist von Grund aus durchstudirt und mit neuen selbst gemachten Entdeckungen bereichert, die Brennmaterial⸗Ersparniß bei den verschie⸗ denen Apparaten praktisch dargethan, so wie die Hunpt⸗ sachen, als: die Erhaltung eines fuselfreien Fabri⸗ kates, die nachtheiligen Wirkungen verschiedener Sa lze und der Säuren auf die Gährung, die Wirkung des Hopfens, so wie der Einfluß der Ackererde auf das zum Brennen zu verwendende Material, überall dentlich hervorgehoben sind, so daß sich das Werk so⸗ wohl durch praktischen Nutzen, als auch durch vollstän⸗ 8 . 111““ ddige Belehrung, vor vielen anderen ähnlichen Werken Bei T. Haslinger in Wien ist so eben erschie- auszeichnen und ohne Zweifel in der dabin einschlagen⸗ nen und bei T. Prautwein in Berlin, Breite Str. den Literatur einen ehrenvollen Platz einnehmen wird. No. 8, zu haben: 8 8 8

anzumelden und zu bescheinigen, oder zu gewäͤrtigen, daß sie damit durch die am 9. März f. J. zu publi⸗ zirende Präklusiv⸗Sentenz werden präkludirt und für immer abgewiesen werden. Datum Greifswald, den 12. Dezember 1840. ten auf M (L. S.) Direktor u. Assessores des Staditgerichts 7) das Apothekerprivilegium Dr. Hoefer. incl. des Werthes der 11“ Waaren, Vorräthe und Utensilien ... 1289 8) die Braugerechtigkeit .. 17353 ⸗— im Ganzen auf 18256 Thlr. 5 sgr. 6 pf. geschäͤtzt, sollen in dem 3 am Dienstag den 16. März 1841 h. X. vor dem Herrn Land. und Stadtgerichts⸗Rath Hart⸗ wich anberaumten Termine an ordentlicher Gerichts⸗ stele je nach dem Wunsche der Kauflustigen im Ganzen oder getrennt subhastirt werden. Das Haupt⸗ grundstück am Markt nebst der darauf haftenden Apothekergerechtigkeit kann jedenfalls nur an einen qualisizirten Apotheker verkauft werden. Die Taxe und die Hypothekenscheine sind täglich in der Regi⸗ stratur einzusehen. Martrienwerder, den 18. Juni 1840.

SGof auf Oberfeld .... 5) die höhischen Aecker im Rospitzer und Karsch⸗ witzer Felde . . . . ..

6) ein sogenannter Sägar⸗

seine Instructionen uͤberschritten habe, so muͤsse er zuruͤckgerufen werden; habe er dies aber nicht gethan, so muͤsse Enaland die

olitik Lord Palmerston’s desavouiren, wie Se. Herrlichkeit die Napiersche Convention desavouire. Ein Korre pondent der Uni⸗ ted Service Gazette, die ebenfalls in Toryistischem Sinne redigirt wird, sagt uͤber Commodore Napier: „Stellen Sie sich unseren alten Freund vor, wie er, einen ungeheuren Strohhut mit niedergeschlagenen Krempen auf dem Kopf, seines Rocks ent⸗ kleidet und die Hemd aͤrmel aufgestreift, auf einem Eselein in kur⸗ zen Saͤtzen an der Spitze eines Marine⸗Bataillons rourbetrirt⸗ und Sie werden sich nicht daruͤber wundern, daß ihn vvrevxes und Matrosen den naͤrrischen Charley heißen. Ein Gern 88e

hauptet, Commodore Napier habe in Bezug auf 8 weer handlungen mit Mehmed Ali Privat⸗Instructionen von

7S d aber die seinigen von

schen Kabinet gehabt, Admiral Stopford a vees Fhans vLord Ponsonby erhalten, welcher die Sache aer

m is Lord Ponsonby solle an

habe treiben wollen. Es heißt ferner, S S M. roe als Botschafter nach St. äS eee den Posten als General⸗

Petersburg versetzt werden und L

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Für Landwirthe und jeden Viehbesittzer. In allen Buchhandlungen ist zu haben, in Berlin bei E. S. Mittler (Stechbahn 3): 1 Möller’s Allgemeines Haus⸗Vieharzneibuch für den Bürger und Landmann. Oder Darstellung aller innerlichen und äußerlichen Krankheiten der Pferde, des Rindviehes, der Schafe, Ziegen, Schweine und Hunde, und gründlicher Unterricht, sie zu erkennen, zu verhüten und zu heilen, nebst Angabe der sichersten Mittel und erforderlichen Rezepte und Belehrungen über die richtige Zucht, Wartung und Füttterung dieser Thiere. 2 Theile. Dritte Aufl. 8. Preis 1 Thlr. 12 ½¼ sgr. Diese Schrift, welche den Viehbesitzer über die Krank⸗ heiten des Viehes, nach den in neuester Zeit in der Thierheilkunde gemachten Erfahrungen und Fortschrit⸗ ten, gründlich belehrt, gehört zu den besten Volksschrif⸗ ten, die seit kurzem erschienen sind.

des Weichbildes von Paris sind am 31. Dezember bei der mit der Pruͤfung des Gesetz⸗Entwurfes uͤber die Befestigung von Pa⸗ ris beauftragten Kommission zugelassen worden. Die Reclama⸗ tionen, welche sie bei der Kammission geltend zu machen beauf⸗ tragt waren, betreffen drei Hauptpunkre: Der erste Punkt bezweckt die Aufrechthaltung der jetzigen administrativen Begraäͤnzung, und die Einschaltung einer Bestimmung in das Gesetz, welche die in dem Umfang begriffenen Gemeinden gegen die Eventualität der Ausdehnung der Octroi⸗Graͤnze von Paris sicher stellt; der zweite Punkt bezieht sich auf den Umfang der Militair⸗Servituten und auf die Annahme einer Bestimmung, welche wesentlich die jetzige Gesetzgebung uͤber diese Materie modifiziren wuͤrde; der dritte Punkt besteht in der Forderung einer vorlaͤufigen Entschädigung die den Eigenthuͤmern bewilligt werden soll, die durch das Ver⸗ bot, im Umfange des militairischen Umkreises zu bauen, eine Art von theilweiser Expropriation erleiden. Die Kommission hat der ihr durch die Abgeordneten gemachten Vorstellung die wohl⸗ wollendste Aufmerksamkeit geschenkt.

Man schreibt aus Algier vom 22. Dezember: „Unsere

sten eines Studirenden der Medizin gestiftet, das immer den Namen des Baronets, Sir J. Wylie, tragen soll.

Mgoskau, 14. Dez. (H. K.) Wir Moskowiter, im Cen⸗ tralpunkt Rußlands gestellt, stehen vermittelst unserer Handelsver⸗ bindungen mit Kaaͤchta, dem oͤstlichsten Graͤnzpunkte unserer Asia⸗ tischen Besitzungen, zu China und den dort jetzt vorgehenden, fuͤr die ganze politisch⸗merkantilische Welt in Europa gewiß ungemein wichtigen Ereignissen unweit naͤher, denn die Haupt⸗Theilnehmer an denselben, die Englaͤnder; daher Nachrichten von dort hier⸗ her auch unweit schneller gelangen, denn uͤber Indien nach London. Die Briespost aus Peking trifft in drei bis vier Wochen in Ksaͤchta, von hier in 28 Tagen in Moskau ein, so daß wir also aus China's Hauptstadt Nachrichten in zwei Mo⸗ naten beziehen koͤnnen, waͤhrend sie uͤber Calcutta in London erst in vier bis fuͤnf Monaten eintreffen. Die letzten aus Kgaͤchta hier eingegangenen Briefe melden: „Die Engländer haͤtten die Insel Tschusan nicht nur bereits besetzt, sondern seyen in China wirklich gelandet nnd machten schnelle Fort⸗

1 Edictal⸗Citation.

58 99 des unterzeichneten Gericht wird hierdurch 88 sei vangen Jahren verschollene, aus D. Warten⸗ hergh ge ürtige und dem Vernehmen nach in die Ru sis en Staaten ausgetretene Sattlergeselle Frie⸗ drich Wilhelm Kleike und dessen etwa zurückgelassene Erben und Erbnehmer aufgefordert ich binnen 9 Monaten, spätestens aber in dem auf den 29. April 1841, Vormittags 10 Uhr,

im Parteienzimmer hierselbst angesetzten Termine persönlich oder schriftlich zu melden und sodann wei⸗ tere Anweisung, im Fall des Aunsbleibens aber zu gewärtigen, 2 der Verschollene für todt erachtet und sein zurückgelassenes, bisher in unserm Deposi⸗ torio verwaltetes Vermögen den nächsten Erben, die