“ 88 8 8
verdient es bemerkt zu werden, ß bei der in hiesiger Gegend im vorigen Heebste stattgefundenen schlechten Kartoffel⸗Aerndte, in Folge dessen die Preise derselben sehr stiegen, die hiesige Orts⸗ Behoͤrde eine sehr bedeutende Auantitaͤt Kartoffeln außerhalb zu maͤßigen Preisen aufgekauft hat, welche jetzt, selbst unter dem Einkaufspreise, in kleinen Quantitaͤten an die Armen uͤberlassen Er werden, die nicht im gewesen, ihren ——
bald nach der stri M stattgefundenen Leichenbe⸗ darf auf einmal einzukaufen, wodurch einem druͤcke Mange m am vorgestrigen Tage (Mechrasn fern hinzustroͤmten, und vorgebeugt worden ist, zumal da bei dem strengen Winter die ihn vergossen wurden. chon Sonn⸗ Markt⸗Zufuhren hoͤchst unbedeutend sind. 2 veeess bischoͤfliche Leiche, bekleidet mit Nach der im vorigen Monat geschehenen ufnahme 8 gt in den mit violettem die Bevoͤlkerung der Stadt Elberfeld 39,384, der Seass ar⸗ garnirten, mit Wap⸗ men 30,847 und des Elberfelder Kreises uͤberhaupt 110,551. Un⸗
pen und passenden silbernen Platten ge⸗ ter den im vorigen Jahre Verstorbenen erreichte ein Tageloͤhner
G at und s in dem großen Raum der das immer seltener werdende Alter von 95 Jahren. 8 ierten Harg gelesur begndlichen 51 und Kerzen Der strenge Winter hat den Arbeiten an der Duͤsseldorf⸗ El⸗ büscef⸗ 8 Trauergeruͤste aufgestellt, wo das andraͤngende Volk berselder Eisenbahn voͤllig ein Ende gemacht und viele Arbeiter vmgegenn die offene Fluͤgelthure schon von draußen betrach⸗ und nach ihrer Heimath (Schlesien) zuruͤckgekehrt. b Zeitpunkte ab ertoͤnte im Hause in ge⸗ Fuͤr die hiesige Eisenbahn, die groͤßtentheils nur aus edeu⸗ messenen Zwischenraͤumen Trauergesang, welcher bis Montag tenden Durchstichen und Waͤllen besteht, vw. der 8 899 - hs-2 hat. um diese Zeit wurde der Sarg sie sich in diesem Jahre zeigt, ein sehr gefaͤhrlicher Feind r e * 8. 8— Auf demselben befand sich zu Haͤupten und gewiß manche Unterbrechung in Benutzung derselben herbei⸗ die Bischofsmuͤtze, dann ein Kelch mit der Patene, die fuͤhren. Stola, und auf einem prachtvollen Kissen von weißem Atlas die
Insiani s Rothen Adler⸗Ordens Erster Klasse. — Waͤhrend “ ꝛi- 1t b u Verli Inseaom, b . zahlreiche Didzesan⸗Geistlichkeit vom fruͤ⸗ Auf Befehl Eines Koͤniglichen Hohen Ministeriums der geist⸗
t t igili i d Kinal⸗Angelegenheiten ist von den Mor ab in der Domkirche die Vigilien sang und lichen, Unterrichts⸗ und Medtzina genhe 27 sich ein großer Theil der V Erwerbungen der Könialichen “ b28 in dem Jahre
er 1839 wiederum ein erzeichniß unter 2 : b . S ee E Index librorum manuscriptorum et impressorum quibus bi-
8% erbeigeeci im ihn auf seinem letz⸗; — 1 . . Ferne herbeigeeilt waren, um ihn auf se 0 bliotheca regia Berolinensis aucta est anno 1839. 13 Bo⸗
begleiten, in Trauerhausen F :8 8 alle Glocken des Domes und der Stadtkirchen; 8 8 feterlicher Prozession kam die Geistlichkeit aus der Hogh Pes he PenuSgagaa ö 8 8 8eag., .s und holte ihren Oberhirten ein. Nach Absingung eines kurzen hen Biblio 8 — voreee gchai shen. Jahrte töͤnte das tief erschuͤtternde: „Miserere mei deus-. und sind daselbst noch Exemplare zeit . Pebeis che sich 8 88 Trauerhause nach der Domkirche in 1835 (11 ¾ ogen) fuͤr 10 Sar; bn 8 Bewegung. — Voran wurden ein Kruzisix und zwei Trauerfah⸗ 1 Fn , so wie fuͤr 1837 und 6 ogen 2 gr. zu bekommen.
des Domes getragen dann kamen die Schuͤler des Gymna⸗ ns 8 3 auerflor gehuͤllten Fahnen, — . 8 Wissenschaft, Kunst und Literatur. In der Versammlung des wissenschaftlichen Kunst⸗Vereins on
siums zu Braunsberg mit ihren in Tr n eingegangener Bericht über
1 if folgten die Geistlichen aus der Dioͤzese in Chorhemden, - 80 8e dann die Domherren in ihrem Trauer⸗An⸗ uge. Alsdann ka Weihbischof von Ermland in seinem 18ten d. wurde rsamm den Prof. Ja gang üch ütbe bischöoͤflichen Trauer⸗Ornat, von zwei assistirenden Geistlichen die neuesien Ausgraͤbungen in Pomeji mitgetheilt. In der zaran 8 begleitet, und den Leichenzug eigentlich fuͤhrend. Die⸗ zwex teatri wurde ein Haus ausgegraben, in welchem ein Bronze⸗ 1olg. Kandelaber und eine dergleichen Vase von vorzüglicher Schönheit und
„anz Europa gewiß die waͤrmste Theil⸗ 2 sondem scheine . iebe aber und Verehrung, 82 nahme; wel 8 Leben genossen hat, mit welcher in 4 Verblichene lles zugethan war, und wie sehr nu chen Zuneigueg ewaltsame Trennung dieses Vaters von ber0 ene Jeder dla 9 das bewiesen die großen Menschenmassen, welche Kindern bene mordung des Bischoss taͤglich und besonders zu
Thraͤnen, - abend Mittags wurde die
vollstaͤndigen Pontifikal⸗Ornat, Luch lschlagenen⸗ mit Silberborten e ’ in
dieselbe durch ffe ten konnte. Von diesem
Koͤnigliche Bibliothek zu Berlin.
hen Trauer⸗Messen hielt, übrigen Verehrer und Freunde des
Antwerpen. 13. Januar. Zinsl. 6. Neue Anl. 22. 211551½. “ 8 Fraukfurt a. M., 15. Januar- 1u“ Oesterr. 5 % Met. 106 ⅛¼ G. 4 % 99 G. 2 ½ % S
0 243 5. K-Actien 2019 G. Partial-Obl. 1 % 243⁄6 G. Ban Loose zu 100 Fl. —.- Preuss. Präm.
zu 500 Fl. 140 ⁄. 139 ⁄⁄³ . Sch. 78 ¾à½ G. zc. 4 %, Anl. 100 ¼ G. Poln. Loose 73 ¼ G. Eisenbahn-Actien. St. Germain 685 G. Versailles rech-
es 310 G. München -Augsb. 91 Br.
tes Uter 405 G. 40 link Strafsbucg-Basel 255 Br. Leipzig-Dresden 100 ½¶ Br. Köln-Aachen
Hamburxg, 15. Januar. b1““
Bank-Actien 1675. Engl. Kuss. 106³ 34. London, II. Januar. Cons. 3 %, 89 ⁄. Belg. —. Neue Aul. 24 1. Passive 6 ⁄. Ausg. Sch. 1251. 2 ½ % Holl. 50 ¼. 5 % 98 à₰. 50 % Port. 31 * 3 % 19 ¼¾. Eugl. Russ. —. Bras. 70 ½. Columb. 23 ½. Mex. 28 ¼ Peru 14. Chili —. Wien, 13. Januar. 8 Bank-Actien —. Anl. de 1834 6071%. de 1839 —. Berliner Börse.
Den 18. Januar. g
2* . Pr. Tour. 8. 8 Uoug 9. ’ Rrief. 1 Seld. „ . Schuld-Sch 4 10527½ 103 1 [Seb. a. K. u. R.— 98 97 Pr. Engl. Obl ³0 4 1003 à24 1020ʃ4 gesiemn. Prüm. Sch. d Seeh— 801112 797/12 Arl. Pota. Eiaeub 5 Karmk. Schuldv 2½ neit⸗ * 1. 68. Pnor Aec n Neumk Schuldv. 3 ⁸ 211₰ — dI.d,1.ps Fi⸗sub — Nenlare,4e.bl 4 103 , 103 ‧8 “ 122¹ Dauz do. in Th. **101 . Berl. Anh Eisenb — 103 ¼ 102 ¼ Westp. Pfavdbr- 84 1015⁄4 been do. do. Prior. Act. 4) 102 ⁄2 — Grofsh. Pos. do 105 ⁄¼4 “ eee 8b Oatpr. Pfaudbr. 22 1017⁄1 —. Gold al mareo 208 /2 Pomm. do. 21 103 118 1025˙ 3 [Neue DukateR Kur- u. Neaum. do 20] 103⁄2 103 ₰ Friedrichsd'or
V 102 ¼ And. Goldm. à 5 T.
1 %,
126 ½ 1921 2 112 ⁄½½
127 ½ 113 ½
13 ½ 13 7 1 2½ y61/⁄12 3 4
Schleszlseh⸗ do. 3² — 1 Coup. und Zins- Disconto
Meteorologische Beobachtungen.
i iger Morgens Abends Nach einmal 6 Ulör. 10 Uhr. Beobachtung.⸗
Nachmittags
8 2 Uhr.
17. Januar.
Par. 334 19“ „Par. Quellwärme 6,8 0 R.
4 60 R. Flußwarme 0,2 ° R.
390 R. Bodenwͤrme 199 94à vCt. Ausdünstung 0,021“
trübe. Niederschlag 0,601% Rb Waͤrmewechsel + 4,9 °
334,27“ Par. 334,75“ + 16° R. + 3,69 R. 98 vpCt. 91 vCt. Regen. trübe.
W W. W.
Wolkenzug — W. —
Luftdruck.⸗— Luftwärme Thaupunkt .e.⸗⸗ Dunstsättigung Weiter..⸗— 9850
sen es Verblie cher das Kissen mit . 8 228 8 19 schoͤfliche S ene Wandgemälde efunden wurden, unter denen sich den Ordens⸗Insignien trug. Hierauf wurde der bischoͤfliche Sarg mehrere wohlerhaltene deemahehe,sge wn wurden, vntenü cn aus.
f: . „ getrage Diana. zu Enda mion von zwoͤlf angehenden Geistlichen (Klerikern,⸗ getragen, neben iana. z bene. ber das EUonnbol und Ideal,
Tagesmittel: 33 4,34““ Par. + 370 R... + 3 °
znigliche Schauspiele. 195 Jan. Im Ovpernhause: Die Dame auf Schloß Avenel, Oper in 3 Abth., mit Tanz Nusit von Boyeldieu. (Dlle. Baum, Jenny, als G d am pruvi und Dlle. Dolores⸗Serral, erste Taͤnzer de ters zu Madrid, werden nach dem ersten Akte der 88 5 Steyerischen Nationaltanz, und na dem zweiten Akte „
von wahrhaft malerischer llen, so werden sie doch, wenn sie erst v
ständig beisan b bum der vaterländischen G lern gelten können, und s. Bilder erhalten, zu welchen sie ur waren. b
Als zwei das Portrai von Caspar gestochen,
G 6 darsch 2 inge De eschnet. — Dr. F. Förste ) welchen Marschaͤlle Marschallstaͤben hergingen. 8* ö”. els die Grundideendes Kunstw erkes, h“ zunaͤchst folgten die anwesenden Verwandten und einige auf Füͤhrich's Lrtumph Fyristi, weren de * ve zen. 1 Staats⸗Bemmten⸗ an welche sich die egen Freunde Der Kunsthändler Sachse hatte vier Bl tter “ und Verehrer des Verewigten anschlossen. Dicht gedraͤngte erscheinenden Prachtwerke: das Huldigungs⸗Fest der Rilehie In der Mitte der Domkirche vor dem Mittelaltar stand asaung der Stände zuBerln ar ach darg 1ans ein mit schwarzem Tuch beschlagener Katafalk, von großen silber⸗ kung des Scnrfüͤrft dantt N E1“ 1u”] 8venees g dnse aeg ) wonnenen Schlacht von Fehrbellin den uns 1. 8 uf welchen zuvor das Kissen mit den Ordens⸗In⸗ “ svon Femmel saß der Held⸗“⸗ riedrich vor ver signien veichen, zhinaufgestellt. Es begann der Trauer⸗ 8ophenn gawehes den 1 ümen, sag 11“ Gottesdienst zunaͤchst mit dem Absingen einiger Psalmen, wor⸗ chographieen, sind von Fisch; 1 1 . auf das Hochamt, vom Weihbischof, Domherra Geritz gehal⸗ lich ausgeführt und durch die, vermittelst einer zweiter ten, folgte. Nach diesem hielt der Regens des Klerikal⸗ Semi⸗ 8b nars zu Braunsberg, Dr. von Dittersdorf, von der mit nächst nur 8 I schwarzem Tuche behangenen Kanzel herab eine tief er⸗ Berlin jema 1b K sollen, so gieich auch greifende Rede, welcher der Beschluß des Trauergottesdienstes n en, —. der Kondukt — folgte. Darauf der. Sars. an a de essi nit dem ganzen Gefolge in der Kir e i zession und, K. 1 ie Leiche in das Gewoͤlbe
sprünglich als Skizzen bestimm
8 beksche Kapelle getragen und di 58 ü 5 “ bisher nur der, gerade 1“ ren verstorbene, um Ermland hochverdiente Fuͤrstbischof Lsc. bek ruht, beigesetzt. Dieses war der Schluß der Feier, 88gg in der Innigkeit und Wehmuth’, mit der sie begangen wur e, Zeugniß gab von dem tiefen Schmerze, welcher die ; Aller erfuͤllt. — Die weiten Raͤume der Domkirche F hten kaum die großen und gedraͤngten Massen der aus allen Staoͤnden, 1
von verschiedentne Konfessionen, 1“ 111“ 8 Dauer der Eisenbahn⸗Fah rter
und „Romeo und Julta na
Der Verein begrüßte Herrn Dr. Freunde, gseiner wissenschaftlichen Reise nach
lücklich zurück ekehrt ist, ein 1 8 99, sried . üller nicht beschieden war.
— r. —
Schulz. Die Li⸗
cher, Mittag und Hopsgarten vortreff⸗ da 8 1 Platte aufge⸗
Ti Wirkung. Obwohl diese Skizzen öͤne vol ö ls Erinnerungs⸗Blätter an das großartigste Fest, welches oll⸗ spiel in 5 Abth.⸗ als ein historisches Al⸗ eschichte von unseren vorzuglicsfnbender o erst die wahrhafte Bedeutung ebender veruͤcksichtigt worden gestattet⸗ 1 Verkaufs⸗Buͤreau abho⸗
e Blätter der Kup erstechkunst sehen wir, ausgezeichnete Blo f vn Dvk“ ““
Prinzen von Carignan nach E d ch Sohn“,
üderi eschabter Manier. 1 von Lüdert beg 18 Schöll wieder in dem Kreise der Griechenland
Glück, was leider seinem treuen Gefähr⸗
aam 17. Januar.
"ausfuͤhren. 1 “ 1) Elle est folle, drame- vaudeville en 2 actes, par Mr. Melesville. 2) Le muet de Saint-Malo, folie
21 avi 2 te. vaudesine acen A Jan. Im Schauspielhause: Egmont, Trauer⸗
Mittwoch, 20. J Mittwoch, 20. On Goethe. Musik von L. van Beethoven.
eldungen um Billets sind, so weit der
(Neu einstudirt.) ; es wird ersucht, soiche
Die eingegangenen M
Mittag 12 Uhr, im Billlet⸗
Im Schauspielhause: Egmont. Freitag, 22. Jan. Im Opernhause: b“ 888 der Schweiz, Singspiel in 1 Akt, Musik von F. .4 8 18 Beer, vom Stadttheater zu Breslau: Rudolfo, als Ferg 2
ierauf, zum erstenmale: Robert und Bertrand, pantomima ee Ballet in 2 Abth-, von dem K. Balletmeister Hoguet. — ꝛu 4 von dem K. Hof⸗Compositeur H. Schmidt. Die neuen ecora 1
ö C. Gropius. tonen en Shch ꝑ Franzoͤsische Vorstellung.
bis Dienstag len zu lassen.
Im Schauspielhause:
se Unter denen,
Ferne versammelten Menschen aufzunehmen. 2 Heiche den Verewigten zuseiner Ruhe begleiteten, bemerkte man, e Sgang g Wauer 8 vielen andern hohen Staatsbeamten, auch Ihre Excellenzen: den Ge⸗ von
Abgang Zeitdauer
igs adtisches Thegkef. .“ 1 5 m98 1 Der boͤse Geist Lumpacivaga ndus,
St.] M. otsd am. heimen Staats⸗Minister und Ober⸗Praͤsidenten Herrn von 89 Berlin. P den kommandirenden Genera Wrangel, den Ober⸗
1 Herrn von Landhofmeister von Preußen, Herrn Grafen Dohna⸗Schlobitten, Um 8½ Uhr Morgens. den Kanzler von Preußen, Herrn Tribuna „ 11½ » Vormitt..
is⸗Praͤstdenten 8s 8— Formüin, .20 Abgeordnete der Koͤnigl. Regierung und des Ober⸗Lan⸗„ 2½ achmitt.. “ 1 BeWerichts 8 Koͤnigsberg, und den vom Polizei⸗Ministerium. 8 6 . Abends-. 1 1 4 1u“ Herrn Polizei⸗Rath Duncker aus Berlin. — Nach der V eierlichkeit fand in zwei Haͤusern ein Trauermahl statt. rin des Bi schofs, die 71 Jahr alte Rosalie an ihren fuͤr unbedingt tͤdtlich erkannten Wunden 1
emn Iten d. M. Morgens gegen 3 Uhr verstorben. Mit dankenswerther Anerkennung Präm.
Um 7 Uhr Morgens.. „ 10 „ „ „Nachmitt..
— ——
1I11A“ Börsen. Amsterdam, Ià. Januar.
Niederl. wirkl. Fehn 5071½ 188
5 % Span. 211 . Passive asg. —.
. Sch. —. vm. —. Oesterr. 103 -
ESvwersfeld, 11. Jan. Allgemeiner Anzeiger
Bekanntmachuung.
ichnete Kuratorium bringt hier Das vntegsenn mehr die Ausfertigung
söffentlichen Kenntniß, daß nun 1t 8 nente (resp. Ren⸗ ed⸗ und Versendung der Aufnahme Dokun 9 s 1889
fuͤr
mit zur Stuhrschen, zu haben: Grundriß zur
Bekanntmachungen. “ b b. n dem über das Vermögen es Kaufmanns ꝙ9 und Befscreibungen und Interims⸗Scheine v
Rektor der Han Nürnberg⸗ Erster K
länder hierselbst am 7. November d. J. eröffneten K ter Kurs 10 sgr.
ein Termin zur Anmeldung und Rachweisung zur Jahresgese kursesorüche aller ünbekannten Gläubiger auf gvollendet, und daß die Dotumente, in anen befinden den 24. März 184à1, Vorm. um 10 Uhr, noch nicht in den Händen der Intere kolgt ist zur vor dem Herrn Stadtgerichts⸗Rath Sagct angesetzt wor⸗(da wo die Einzahlung der Einlagen erfolgt ist, Es werden daher diese Gläubiger hierdurch auf⸗ Emvpfangnabme bereit liegen. is zum Termine schriftlich, in demselden Sollte daher Jemand, auf vorherige Na tm schen Woͤrter oder durch gesetzlich zulässige Bevoll⸗ Aufnayme⸗Dotuüͤment nicht erhalten, so ist unverzt s. en zine vom zusamn nacht 4 4 8 2 2 ie vor⸗ ist, dem unterzeichneten Kura orio, son 838 = einfache erren Justizräthe Hirschmeyer und Schu ze vor E“ ga⸗h lehre, die Svntar des einfach, die H e rection der Anstalt, Anzeige davon zu machen reg onslehre vorgetrogen.
s 00 1849 emachten llschaft pro g Sinla Der erste Kurs diese
diese
Frabs 8 ol itgetheilt Verfasser vorzugsw rs gerschulen
erden. Literarische Anzeigen.
sen⸗ihre Dokumente für das Je 3* üyrli die etwa ie weitere rechtlich I beizu⸗ ihre Dotumente für das Jayr 1839 noch mi ührlich behandern⸗ die weitere — t, haden, aufgefordert, diese in Empfang zu nehmen. fgegründete auf 9 weird mit seinen Ansprüchen von der äubiger ei i brigen Gläubiger ein on Reiman. wiges S 27. November . In unserem Verlage ist so eben erschienen und —
orderungen, die tion der 8
geschtagen werden, g Gleichzeitig werden auch die Interessenten, welche pr.
e Einlei⸗ Rückstellung der vorläufigen Bescheinigung abgehoben Satz 866 i, 1benc. vrünge⸗ u gewärtigen. Wer nicht erschein b
e. G Berlin, den 11. Januar 18b1. sen und ihm deshalb gegen die ü 840. „den 27. 18 Breslag 1. Stadtgericht. II. Abtheilung⸗
und Art und J cht gegen der dritter. der alt⸗ u tung der der Masse ausgeschlos⸗ von ze Kuratorium der Preuß. Renten⸗Versicherungs⸗Anstalt.] eonis haben v gelei haben, Stillschweigen auferlegt w 1 König
2. 119,979/12. Kanz-Bill. 22116 5 % do 97 11e2 n. —. Preuss.
die Preußischen Staaten.
allen Buchhandlungen, zu Berlin n.
Schulgrammatik der Deut⸗ 8 von Dr. W. boent G delsgewerbschule in
es Leitfadens enth
ik der Deutschen Sprache ne⸗ Kergran mte inem vomonvmisch⸗orihographi⸗
8 in ie und ei Nachfrage, sein sen Orthographieelein. Im zweiten Kurs ist „ mengesetzten Satze, dang indas Leben dern keit dae b Honig n es un 1 Apbi 1b 8. „Nach Caf. Abbildungen. Lin ücsst ersczeinen, Mit 1 Saf 8 8 eg. Preis 15 sgr.
Kurs wird die gebr. ik und eine hier⸗ stem der Bienenzucht hat in 8 88 Sogtantreich das größte Aufsehen erregt, indem das⸗
Grommali Bienen in Erstaunen erregender
Theorie und Praxic auf altig begchtet und,
oder: Das liederliche Kleeblatt. Zauber⸗Posse mit Gesang in 3 Akten, von J. Nestroy. Musik von A. Muͤller. “ Mittwoch „ 20. Jan. Zum erstenmale wiederholt: g und Daͤmon.
zustspiel in 3 Akten, frei nach Eoureh. unf 8-n peuty, bearbeitet von Forst u
nd Leutner. Hierauf: 2 decker. Komische Gemaͤlde in 5 Rahmen, frei nach dem Fra zoͤsischen, von L. Angelv.
licher Redacteur Dr. I. W. Zinkeisen.
Verantwort . Gedrucktbei A. W. Hayn.
„höhere Gewerbschulen und Gelehrtenschu⸗ ess 1 ne Föhe seiner Arbeit im Auge. Hrhss Friedrich Kornsche Buchhdlg. in ürnberg
——
Für Bienenzüchter.
In all Bubhhandlungen ist zu haben, beC. S. Mittler (Stechhahn dy
ält die Elemen⸗ Thomas Rurtazuch 8
1 Luͤftunge, 5 5 neiner verbesserten und
das Oder praktische Anweisung zu Honigbienen⸗ ee
as menschlicherne Und die größte Menge
. B. Mönnich, in Berlin
urs 7 ½⅛ sgr. Zwei⸗
beitet von D. A. G. Abicht.
ischen bear b 9'- Quedlinburg, bei G. Basse.
Spverielle der Wort⸗ des besten H5 die Inter⸗ dfach dem Eng
sammengesetzten 1 8 leberblick von dem Engländer B“ einen Das 8 nn
lbe die Predukte der G Paa geten und zugleich in der vorzüglichsten Qualt
in methedischersiät liefert. 6
m
9 in hat ndung destanden Uebrigens haite
worden. eise höhere Pildungs⸗An⸗
und Lateinschulen, Rea
Autl. Nachr.
Verhältnisse dieses Staates vor dem Friedensschlusse. — Vermischtes.
Beig.
Deutsche dundeost. Brau nschweig.
Oesterr.
Nagler die Anlegung des ihm von des Koͤnigs der Niederlande
nooch äußerst seltene Erscheinung. einigen Jahren ein Paar dieser Thiere unweit Bromberg in
Mühe gewonnen wird.
sche Sta
3
ats— Zei kung.
Berlin, Mittwoch den 20 sten Januar
verloren schien, waͤhlte man, um mit ihm zu unterhandeln. Es ist leider nur zu gewiß, daß der Admiral Mackau, auf dessen Ankunft man einige Hoffnungen gegruͤndet hatte, den foͤrmlichen Befehl erhalten hat, zu unterhandeln. Vergebens uͤberreichten mehr als 1200 Franzosen in Montevideo eine Bittschrift, um ihn zu beschwoͤren, nicht noch einmal die Unterhandlungen mit einem solchen Ungeheuer zu eroͤffnen. Trotz aller jener neuen Verbre⸗ chen, trotz der oͤffentlichen Meinung, die sich auf eine so energi⸗ sche Weise kund gab, 5 der FFricch en Lage des Rosas, hat der Admiral auf seinem Vorsatze beharrt, und ist am 10. Okto⸗
11“““
Rußl. u. Pol. Warschau. Biber in der Wei 2 Pol. rschau. B. eichsel. Feankr. Paris. Friede mit Buenos⸗Ayres. 2e, Rückblicke auf die
G vpbe. u. Irl. Lonvon. Ueber di ikanis . u. „ Lo . die Amerikanische Botschaft. — E1 “ Seden Friedensfrage. — Mexiko's Zustand. — T — Pflaste⸗ rung “ elasticum. Shns Brüssel. Die General⸗Soc⸗ verliert i Proz Niederländ. Syndikgt. u
wurden nur 4 gerettet. Ein Fischerboot von einer der Seilly Inseln entdeckte das gescheiterte Fahrzeug und suchte sich ihm zu nähern, was ihm mit genauer Noth gelang; der Capitain deos Dampfsschiffs befahl nun, daß vor Allem die Frauen gerettet wer den muͤßten, und es wurden drei derselben mit Muͤhe auf das Rettungsboot gebracht; ehe aber neue Huͤlfe herbei kommen konnt⸗ war das Dampfschiff schon gan zerscheltt und Alles, was sic darauf befand, ein Raub der Wellen geworden, mit Ausnahm eines einzigen Matrosen, der sich an ein Truͤmmer festgeklammert hatte und an einem Felseneilande ans Land geworfen wurde. 3
schen Vet seresce. ee Schistzverkehr 8 “ der Deut⸗ Schweiz. Bas el. ET“ LEEE. digungsfest.“ “ reckfuß „der Preußen Hul⸗
ber nach Montevideo abgegangen, um, unter Vermitte Englischen Gesandten, die Unterhandlungen mit tinischen Tyrannen wieder anzuknuͤpfen. Wir koͤnnen die energischen Ausdruͤcke nicht wiederholen, in denen unsere Korrespondenten in Montevideo ihren Unwillen ausdruͤcken. Unter der ganzen Franzoͤsischen Bevoͤlkerung ist nur⸗ ein Schrei des Unwillens gegen den Admiral Mackau und gegen die Regie⸗ rung, deren Instructionen er ausfuͤhrt. Der Franzoͤsische Name wird in jenen Gegenden besonders dadurch kompromittirt, daß wir unsere Verbuͤndete auf eine feige Weise in Stich lassen, nach⸗ dens wir sie zum Widerstande gereizt haben. Um von einem ngeheuer, wie Rosas, ein Arrangement zu erlangen, welches eben so schnell verletzt wie abgeschlossen seyn wird, opfern wir jene Befreiungs⸗Armee auf, welche sich unter unserm Schutze und mit unsern Subsidien gebildet hat; wir opfern die Banda Oriental auf, welche stets gemeinschaftliche Sache mit uns gemacht hatte. In Amerika, wie in Europa und wie im Orient wird es sortan besser seyn, Frankreich zum Feind, als zum Verbuͤndeten zu haben. Dieses Mal wenigstens wird man uns nicht sagen, daß wir jenes unserer Ehre im Interesse des Menschengeschlechtes
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages. Se. Majestaͤt der Koͤniag haben dem Staats⸗Minister von
Majestaͤt ver E1“ e. t verliehenen Großkreuzes des Loͤwen⸗Ordens zu gestatten
Die Times beleuchtet die von der „Morning Chronicle“ gegebenen Andeutungen hinsichtlich einer Note, welche die Eng, lische Regierung an das Franzoͤsische Kabinet in Bezug auf die Nothwendigkeit einer Entwaffnung Frankreichs gerichtet haben soll. Es lasse sich, meint dieses Blatt, jedenfalls daraus de 8 Schluß ziehen, daß in den Unterhandlungen des auswaͤrtigen Departements mit einer oder mehreren benachbarten Maͤchten irgend eine Stoͤrung eingetreten sey. „Unsere Kollegin“, aͤußert die Times, „behauptet in bestimmten Ausdruͤcken, wie versoͤhnend der von dem Ministerium Guizot in seinem diplomatischen Ver⸗ kehr mit der Englischen Regierung angenommene Ton auch klinge, wie deutlich die Erklaͤrung Herrn Humann's in der Kammer be Einbringung seines Budgets auch gewesen, daß dasselbe nur fuͤ die Fortdauer des Friedens berechnet sey, oder wie warm und auf⸗ richtig Herrn Guizot's eigene friedliche Zusagen gegen Großbritanien seyn moͤgen, kurz welche Versicherungen immer das Franzoͤsische Ka⸗ binet geben möͤge Europa und Großbritanien wuͤrden sich nicht, ohne etwas mehr als Worte zu empfangen, zufriedenstellen, weil jener Friede ohne Entwaffuung nur ein leeres Versprechen sey. „Hier ist denn auf einmal in der Zeitung Lord Palmerston's ein klarer und peremtorischer Casus belli festgesetzt; denn allgemeine Euro⸗
Der Temps glaubt jetzt dem mehrmals verbreiteten Ge⸗ ruͤchte von einem Gefechte im Rothen Meere zwischen einer eeeeshe Fregatte und einer Eaglischen Korvette auf die
Spur gekommen zu seyn. Es habe nämlich den ihm zugegan⸗ genen Berichten. zufolge, die Gabarre „la Pre⸗ 2 * an der Kuͤste von Mosambique ein Portugiesisches
korsarenschiff, an dessen Boͤrd sich 250 Negersklaven befunden S nach einem kurzen Gefecht genommen, und es nach der nsel Bourbon gebracht. Dieser Vorfall sey wahrscheinlich ent⸗ stellt 82 “ Ivurnale 22 agesordnung der heutigen Sitzung der irten⸗ Kammer stand die Lesung des Verichtes 88 mit eee ZTTI“ uͤber Bewilligung eines Kredites von 140 illionen Fr. fuͤr die Fortificationen von Paris beauftragten Kom⸗ mission. Herr Thiers bestieg um 4 Uhr die Rednerbuͤhne und begann, den aͤußerst lang ausfallenden Bericht vorzulesen. Es ist unmoͤglich, im Augenblicke auch nur eine kurze Analyse desselben wozu es ohne dies wegen Abgang der Post an Zeit
Zeitungs⸗Nachrichten. IX“
8 Rußland und Polen. Warschau, 15. Jan. In diesen Tagen haben sich Biber in der Weichsel bei Warschau blicken lassen, eine in Europa nur Man erinnert sich, daß vor
Preußen und vor zwei Jahren ein Paar in de r r Rhone in Frank⸗ reich gesehen wurde, wo man sogar einen fing. 8 e
Frankreich.
2 13. Jan. Die telegraphische Depesche aus Brest ilten d., von welcher gestern nur ein Theil veröffentlicht werden konnte, lautet wie folgt: „Zu Buenos⸗Ayres ist Frieden Fiee worden. Herr Page, Schiffs⸗Lieutenant, welcher diese acht am Vord des „Cassard“ eintraf, wird mit der naͤchsten
Post nach Paris abreisen, um den Vertrag zu uͤberbringen. Der Commerce enthielt folgende Bemerkungen uͤber die Angelegenheiten von Buenos⸗Ayres, bevor die telegraphische De⸗ pesche aus Brest in Paris eingegangen war: „Die Angelegen⸗ heiten in Buenos⸗Ayres scheinen auf eine nicht weniger schmach⸗ volle Weise fuͤr uns beendigt zu werden, als die orientalischen Angelegenheiten. Wir werden in Amerika gedemuͤthigt werden, wie wir in Europa gedemuͤthigt worden sind. Hier strichen wir wenigstens vor vier großen verbuͤndeten Maͤchten die Segel; aber in Amerika geben wir einem kleinen jämmerlichen Tyrannen nach. Die letzten Nachrichten vom Platastrom sind vom 13. Oktober; sie sind durch ein Englisches Schiff nach Cowes gebracht worden. Die Stadt Buenos⸗Ayres, welche Rosas verlassen hatte, um das Feld zu halten, war der Bewachung der „Gesellschaft der Ma⸗ sorca’'s“, und einer andern Gesellschaft, die sich unter dem Na⸗ men der „Dolchbruͤder“ gebildet hatte, anvertraut. Sie war der Schauvlatz graͤßlicher Unordnungen und furchtbarer Mord⸗ tharen. Man schaͤtzte die Zahl der Personen, die in den letzten 14 Tagen erschossen oder ermordet worden waren, auf 200. Es befanden sich 2 Franzosen darunter. Ein Dekret des Rosas befiehit die Konfiszirung und den Verkauf des Eigen⸗ thums aller der Buͤrger, die das Land verlassen ha⸗ ben, oder die nicht eneschiedene Foͤderalisten sind. Die Frauen selbst, suͤr die Meinungen ihrer Maͤnner verant⸗ wortlich gemacht, entgehen den Mißhandlungen nicht; Mehrere von ihnen wurden. nackt durch die Straßen geschleift und auf eine schauderhafte Weise mißhandelt; unter Anderen die Gattin des Ladislav Martinez, und die Gattin Baldomera Garcia's. Auf 8 Lande sind die Mordthaten nicht minder haͤufig, als in der tadt; eine ganze Familie, aus 8 Personen bestehend, ward er⸗ mordet, und ein Franzoͤsischer Offizier, Namens Gineste, der am Ufer eingeschlafen war, wurde umgebracht. Wir geben alle diese Details und wir nennen die Namen, um zu zeigen, daß wir auf er Nachrichten fußen, und daß wir nichts uͤbertreiben. 8. jene Graͤuel stellen die Nachsicht und die unglaubliche Scho⸗ 8 ng, mit der wir den Argentinischen Tyrannen behandeln, in ein 8 888 Licht. Waͤhrend die Bevoͤlkerung unter jener Blut⸗ und . 88 1Jh. seufzte, stand Rosas noch in Santos⸗Lugares, schiossen 9 efestigend, in welchem er sich mit 4000 Mann einge⸗ sa 18 Die Befreiungs⸗Armee machte bestaͤndig Fort⸗ 58 8. aber noch nichts Entscheidendes versucht. Der Ge⸗ I von einer Expedition von Santa⸗Fé zuruͤckge⸗ General Gargon und den General Lopez ge⸗ “ al Lamadrid marschirte, nachdem er die ord⸗ tadt sich dei ehchsacise auf Cordova; man glaubte, daß diese Verbindung mit EE“ erheben wuͤrde, und dann stand seiner vann allen semnen zei hts mehr im Wege. Rosas wuͤrde sich als⸗
inden gegenuͤber befund gi Demonstration von Seiten der 1— ö in eiuer soichen Laage gegnet Franzostschen Streitkraͤfte wuͤrde ten Streich zu versetzen; die “ “ ; staͤnde waren so guͤnstig als moͤg⸗
Der Moniteur parisien berichtet, baß 1 9 1 si⸗ aß der Koͤni 8 von Lamartine gestern in einer Privat⸗Audienz dagg ““ sich mit einiger Bestimmtheit das Geruͤcht, mazchaoi mart 8 sey einer der wichtigsten Botschafterposten n Paris sind seit zwei Tagen die Po der egen ö ““” rse vom 13. anuar. An der heutigen Boͤrse tra
sn den Franzoͤsischen Renten wieder eine E11 85 Fass 98 öproc. Rente war starke Nachfrage; ein bestimmtes 2 otiv fuͤr diese Bewegung konnte nicht angegeben werden. Eine 8849 Spetulamcen scheint zu glauben, daß die Pairs⸗Kammer das Gesetz uͤber die Fortification von Paris verwerfen werde, wenn die Deputirten⸗Kammer dasselbe annehmen sollte.. 8
Großbritanien und Irland.
London, 12. Jan. Im Laufe des heutigen Tages ist d Botschaft des Praͤsidenten der Vereinigten Etrann gier 1 troffen; sie wird von den Abendblaͤttern und von der „Morning Chronicle“ in einer zweiten Ausgabe ihres Blattes mitgetheilt. Der erste Eindruck, den sie an der hiesigen Boͤrse gemacht, war, Sohden⸗ mit Hinsicht auf die Englisch⸗Amerikanische Graͤnzstrei⸗ tigkeit, friedlich und beruhigend. In diesem Licht betrachtet sie auch der ministerielle Globe, der bereits einige Betrachtungen daruͤber enthaͤlt. Was die in der Botschaft entwickelte innere Politik anbelangt, so meint dieses Blatt, der Praͤsident bewege sich fast nur in Negationen herum, und aus seinen ganzen Aus⸗ einandersetzungen blicke der Wunsch hervor, daß die Staats⸗ Functionen auch auf eine bloße Negation reduzirt werden moͤch⸗ ten. „Wir glauben allerdings“,sagt der Globe, „daß fuͤr ein aufbluͤ⸗ hendes Gemeinwesen zu wenig Regierung besser ist als zu viel: aber wir muͤssen dann auch die Europaͤischen Leser erinnern, daß der Ruhm wohlfeiler und leichter Regierung sich in den Vereinigten Staaten darauf gruͤndet, daß ihre Central⸗Regierung eben sehr wenig zu thun hat, und daß die Exekutive, indem sie sich ruͤhmt, nichts Verfassungswidriges zu thun, stillschweigend zugeben muß, daß Vieles, was zu thun waͤre, nicht gethan wird.“ Sehr unnoͤthig scheint dem „Globe“ die von dem Praͤsidenten ausgesprochene Peseranit fuͤr die politischen Institutionen der Union, denen, wie Herr van Buren meint, leicht Gefahr drohen koͤnnte, wenn das Land auswaͤrtige Glaͤubiger habe. „Glaubt denn der Praͤsident wirklich“, antwortet ihm hierauf das Englische Blatt, „daß Eu⸗ ropaͤische Glaͤubiger der Amerikanischen Staaten sich im Gering⸗ sten um die Amerikanischen Institutionen kuͤmmern, außer inso⸗ fern dieselben etwa auf die ununterbrochene Zinsen⸗Zahlung von Einfluß seyn koͤnnten? Institutionen, die dies sichern, werden ers ö“ „ “ weh Art sie auch seyn moͤgen; ert sich die Fonds⸗Boͤrse weni ische oder dane eang Asgage se wenig um monarchische oder Am 3ten d. M. ist das Irlaͤndische Damp 8 auf seiner Fahrt von Dublin nach London “ und Hagelwetter an einer Klippe gescheitert und in kurzer Zeit
paͤische Ruͤstungen sind Krieg. Herr Guizot setzt mit Ei von Herrn Thiers erklaͤrte Politik “ “ 8 Vollzug. Das Englische ministerielle Blatt bezeichnet diese wach⸗ senden Ruͤstungen als solche, deren Fortdauer Europa nothwendi⸗ gerweise zwingen werde, gleichfalls zu waffnen, ein Zustand der Dinge, welchen dasselbe Biatt mit gutem Grund und sehr rich⸗ tig als einen solchen bezeichnet, der durch den Krieg selbst nicht verschlimmert werden koͤnne, sondern den die dadurch beengten Maͤchte durch wirkliche Feindseligkeiten zu beseitigen suchen wuͤr⸗ den. Haben wir daher nicht Recht, wenn wir behaupten, daß ein wahrscheinlicher und baldiger Casus belli in diesem Augenblicke unserem Minister der auswaͤrtigen Angelegenheiten vor Augen schwebe? So viel ist klar, Lord⸗ Palmerston hat eine Note an Herrn Guizot gerichtet, die zwar, dem Anscheine nach hoͤchst achtungs⸗ voller und versöͤhnlicher Natur, die zarteste Ruͤcksicht auf die Schwierigkeiten nimmt, welche diesen Staatsmann umringen, auch Frankrcich ersucht, es möͤge sich den anderen Maͤchten bei Regulirung des noch nicht Erledigten anschließen, nichtsdestowe⸗ niger aber einen Antrag enthaͤlt, daß Frankreich entwaffnen oder besser die jetzt im Werk begriffenen Ruͤstungen, d. h. diejenigen, deren Minimum auf eine halbe Million Soldaten festgesetzt wurde, einstellen solle. Nun, Herrn Gutzot's Antwort hierauf besteht in einer, man moͤchte sagen, negatire raisonnée auf den letz⸗ teren Theil der Forderung Lord Palmerston's. Herr Gutzot will den vier alliirten Maͤchten in denjenigen Punkten, in welchen Frankreich offenbar und im Prinzipe von ihnen abwich, die definitive Entscheidung nicht uͤberlassen. Er kuͤndigt an, daß Frankreich so lange bewaffnet blei⸗ ben wird, als das Bewußtseyn seiner eigenen Interessen und seiner eige⸗ nen Sicherheit es erfordert, und daß die oͤffentliche⸗Meinung im ganzen Lande kein anderes Verfahren zulassen wuͤrde. Aber — Gutzot wird nicht entwaffnen, und deshalb ist nach dem usspruche des auswaͤrtigen Amts Hexrn Guizot's Friede nur ein leeres Versprechen. Mit andern Worten, es wird uͤber⸗ haupt keinen Frieden geben. Die „Times“ schließt daraus daß die Orientalische Frage jetzt einer viel ernstlicheren Platz ge⸗ macht habe, einer Frage, deren Ausgang schrecklich seyn werde 1c Frankreich mit seinen Ruͤstungen fortfahre und Europa . zur Selbstvertheidigung zu waffnen beginne. Dennoch wird 1 Hoffnung ausgesprochen, daß Europa in seinen Remonstra⸗ “ weniger dringend seyn, und die oͤffentliche Meinung in Fran reich Herrn Guizot’'s Kampflust durch ihre Forde⸗ rungen weniger anfeuern werde. Ueberdies sey es augen⸗ she daß, so lange die vier Maͤchte in aufrichtiger intracht verharrten, die Demokraten Frankreichs wahnsinnig werden muͤßten, bevor sie die jetzt zu abwehrenden und friedlichen Zwecken verbuͤndeten Maͤchte zur Bildung einer Cdalition veran⸗ üa koͤnnten, deren einziger Zweck waͤre, Frankreich mit den affen entgegenzutreten. Am Schlusse wird diese ganze Ange⸗ legenheit von dem Toryblatt in solgender Weise zusammengefaßt: 898 gegenwaͤrtige Stand der Dinge ist der, daß die alliirten waͤchte eine Forderung an Frankreich gestellt haben, der zu will⸗ sahren sein Minister sich weigert. Wer soll nun nachgeben? Die 8B Thorheit, die je begangen worden, wuͤrde eine Entfremdung unter den Maͤchten selbst seyn, so lange noch irgend 88 Frage, wie untergeordnet dieselbe auch dem Anscheine nach son mag, mit der Franzoͤsischen Regierung unerledigt ist. Wir hegen die feste Hoffnung, daß keine solche Entfremdung stattsin⸗ . “ baesee. a alliirten Regierungen ohne Aus⸗ „ gegenwaͤrtigen Zlsta uropas 8es nns “ eeenns 8 1 “ Niachrichten aus Havana vom 23. November geb ine eNüic unguͤnstige Schilderung von dem jetzigen Zustande 8 exikanischen Republik, die sehr im Verfall zu seyn scheint. In den Lokal⸗Verhaͤltnissen hatte sich nichts Bedeutendes zugetragen. 8 Nach dem Morning Advertiser beläaäuft sich der Thee⸗ orrath in Großbritanien auf 50 Millionen Pfund: es wuͤrde d.e.eg auf anderthalb Jahre fuͤr die Consumtion hin⸗ Eine Compagnie hat hier ein zatent darauf geloͤst; die Straßen von London mit Gummi 1. u pflastern. Auf ein Substrat von Holz soll eine mehrere Soll tiefe Auflaͤge von Gummi elasticum kommen, gemischt mit Eisen⸗Feilspaͤnen und
uüch; aber gerade diesen sen Augenblick, wo Rosas unwiederbringlich voͤllig zertruͤmmert; von 70 Personen, die sich am Vord befanden /
Saͤgemehl. Dieses Werk soll dann dem Einflusse jeder Witte⸗