8 I“
Hamburg .
Berliner Den 30. Januar.
Pr. Cour.
Pr.
1anet.
Cour. GSeld.
1ngef.
Geld. 97
St. Schuld-Seb 4 1
8. Eugl. Obl. 20 4¹1 100 ½ Präm.-Seh. d 8eeb— 80 1 Kurmk. Schuldv 21¹ 102 ½ Neumk. Schuldv. ²7 102 1 Berl. Stadt-Obl 4 103 ¾ Danz do. in Tb. — 48
Weztp. Pfandbr.]31 101 ¾ Grofsh. Pos. do. 4 —
Ostpr. Pfandbr. 322 —
Pomm. do. 31 103 1 Kur-n. Neum. de 32 103 ⁄8 Schlesische do. 22 — und Zins-
aud
103 ⁄2 100 ½¼ 80 1
103 ¼
105 ¼ 101 ½ 102 ⁄1 103 ½1 102 ⁄⁄
Sch. d K. 2. N.—
Aetten.
Brl. Pota. Eizeub do. do. Prior. Aet 4 ½ Mgd. Lpz Kisenb Qdo. do. Prior Aet 4 Berl. Anh Eisenb do. do. Prior. Act.
Gold al mareo Neue Dukates Friedrichzd'or And. Goldm. à 5 T.
Dizeonto
98
127 ½ 113 ½
105 2 ¾ 102 ⁄½
126 ⁄½ 1021⁄½ 112 ½ 102
104 ¾
13 6 3¾ 4
mWes4sel Couy s.
Thl. Brief
zu 30 Sgr. .1 ESeld.
msterdaumu do
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do London . Parins .
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Fruakturt a. MN. Wz..
. 2252292 .22222⸗ .„ 2 224⸗2* „ . 2 2⸗2 ..2222 .„ 22⸗222⸗ 22 .„ . 222
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PpetersIburgg.
250 Fl. 230 Fl. 300 Mh. 300 Mh. 300 Fr. 150 Fl. 150 Fl. 100 Thl
150 Fl.
1 SRb]
ocb. 1 21
4
101 %
112
157 ⁄% 137 3⅞ 149 5⁄1
1583
Aus w
5 % Span. 22 ¾. Prüm. Sch. —.
Bekanntmachungen.
Bekanntmachung.
ürtig Amsterdam. 26. Januar.
Niederl. wirkl. Schuld 50 ¼2. 5 % do 971 Passive 63⁄16- Pol. —. Oesterr. 103 ⁄¼.
Allgemeiner Anzeiger
über Erfüllung der Militairpflicht, hiermit vorgeladen, binnen einer doppelten Sächsischen Frist
Ausg. —.
e Börsen.
Ziusl. 63
2. Kanz-Rill. 211³⁄1 . ss
“ 8 Antwerpen, 25. Januar. Frankfurt a. M., 27. Januar. Oesterr. 5 % Met. 105 ¾ G. 3 % 98 1¾ G. 1 %, 24 ⅛ G. Bank. Actien 1987. zu 500 Fl. 138 ⁄1. 138 1. Loose zu 100 Fl. —. Sch. 80 ⁄1 G. do. 4 % Anl. 100 ¾ G. Poln 5 % Span. Anl. 24 1. 24 ¾. Eisenbahn-Actien tes Uter 430 G. do linkes 320 Strasasburg-Basel 255 Br. Leipzig-Dresden 100 ½ Hamburg, 28. Januar. Bank-Actien 1645. Engl. Russ. 106 ¾. London, 23. Januar. Cons. 3 %, 89 ⅞. Belg. Neue Aul. 25. Ausg. Sch. 12 G 2 ½ % Hoell. 503⁄¶. 5 %, 99 ¼ 3 %, —. Engl. Kuss. —. Bras. 731/2. Pern 15 ½. Chili —. paris, 25. Januar. 5 % Rente ün cour 112. 45. 30 % Rente ün Neapl. fin cour. 101. 75. 5 % Span Kente 25 ⁄¶Rͦ. Port. 20 ⁄½.
Zinsl. 6 ⁄¼.
St. Germain 710 G.
8
Wien, 25. Januar. 5 % Met. 106 ¾. 4 % 9915⁄16. 3 % Bank-Actien 1051. Ani. ce 1834 139 ¼.
1284 Parrtial- Obl. —. Preuss. Loose 73 ¼ G. 2 /⁄½ % Holi. 49 ⁄19. 49 ⁄⁄. Versalles rech- G. München -Augsb. —. Br. Köln-Aachen —.
56 Br. Loost Präm.
Passive 6 ⁄. 5 % Port. 32 ½³. Columb. 23 1. Mex. 28 %¼ .
cour. 77. 5. 5 % Paszive 6 ⁷¼4. 3 %
de 1839 112.
Koͤnigliche
onntag, 31. Jan. Im Opernhause:
Oper in 5 Abth. Musik von Auder.
Preise der
1 Rthlr. 10 Sgr. ꝛc.
Im Schauspielhause: von G. E. Lessing.
Montaag, 1. Febr. Im
wiederholt: Der Geschaͤftsfuͤhrer,
fasser von „Album und Wechsel“.
ges:
Ballets von Plätze: Ein Platz in den Logen des ersten Ran⸗
Schauspiele. Der Feensee, große Hoguet.
Emilia Galotti, Trauerspiel in 5 Abth.,
Schauspielhause: Zum erstenmale Schauspiel in 5 Abth, vom Ver⸗
““ 1“
2. Febr. Im Schauspielhause: Egmont. Traper/ spiel in 5 Abth., von Goethe. Don Juan, Oper
Mittwoch, 3. Febr. Im Opernhause: in 2 Abth., mit Tanz. Musik von Mozart. (Mad. Christiani, vom Staditheater zu Hamburg: Zerline, als Gastrolle.)
Im Schauspielhause: Abonnement suspendu. Représentation extragrdinaire an bénesice de Mr. Franeisque. Le Spectacle se com- posera de: 1) Le hochet d'une coquette, comédie-nouvelle en 1 acte, par Mr. Léon Halery. 2) Les Intimes, vaudeville- noureau en 1 acte. 3) Le Marie à la ville, et la femme à la campagne, vau- deville-nouveau en 2 actes.
Billets zu dieser Vorstellung sind von Sonntag, den 3lsten d. M., von 9 Uhr Morgens bis Mittags 2 Uhr, im Billet⸗
Verkaufs⸗Buͤreau zu haben. bis Montag den 1. Febr.
Dienstag,
Die Abonnements⸗Billets bleiben
Mittags 2 Uhr reservirt. * Koͤnigsstaädtisches Theater.
Sonntag, 31. Jan. Des Herzogs Befehl Lustspiel in 4 Akten, von Dr. C. Toͤpfer. Hierauf: Kunst⸗Vorsiellung der Gebruͤder Graffina, athletische Kuͤnstler aus dem Circus franconi in Paris, in 2 Abtheilungen, mit neuen Productionen. Zum Schluß: Das Fest der Handwerker. Vaudeville in 1 Akt, von
L. Angely. Montag, 1. Febr. Doktor Faust's Zauberkäppchen, oder: Die Herberge im Walde. Posse mit Gesang in 3 Akren. Dienstag, 2. Febr. Zum erstenmale wiederholt: Wer lang⸗ sam geht, koͤmmt auch ans Ziel. Lustspiel in 3 Akten, frei nach dem Franzoͤsischen, von B. A. Herrmann. Hierauf; Der Dachdecker. Komische Gemaͤlde in 5 Rahmen, von L. Angely.
erantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen. — .—
227
Der Schuhmachergeselle Karl Ludwig der wider ihn gef
zu Putlitz ist in Folge
minal⸗Umtersuchung rechtskräftig des Adels für ver⸗
lustig erklärt worden.
Berlin, den 18. Januar 1841.
Königl. Preußi
Subbast
Das Rittergut Scheibau, F 23,330 Thlr. 17 sgr.
schaftlich auf am 7. April auf dem hiesigen Subhastation verkauft
Tare und zur Einsicht bereit.
Glogau, den 15.
1821,
Königl. Ober⸗Landesgericht.
dI. 8;
[Bekanntmach unterzeichne
Im Deposttorio des richts befinden sich
nowzsvska gegenwärtig
Auf dieselben haben
1) die Josephina r. Grombeze
Grabowska geborne v. Kittnowska, sp. deren Erben, Radziwil ver⸗
nowska, 2) die Victoria v. 3) die Barbara v. a) die
C
in der
Prinzeß, M ebellchte Gräfin v. K
ations⸗Patent.
Freistädter Kreises, 7 pf. abgeschätzt soll ttags um 11 Uhr, Schloß im Wege der nothwendigen
Vormi
werden.
Hvpothekenschein lie
September 1840. Erster Senat.
zapsfa re
zria Ursula v. osniccka,
b) der Taddäus v. Czapski, 4) die Faweria v. Krzenctewska,
5) der Hieronymus v.
nowfo, 6) die Marianna v. 7) die 8) die Johanna v. 9) der Anton v. Su
Alle diese Personen, v Leben und Aufenthalte n.
ihre Ansprüche an chen nachzuweisen,
Offizianten⸗Witwen⸗Kasse abgef
Marienwerder, den Cipil⸗Senat des
Gadzinska,
die gedachte widrigenfalls dieselbe zur ührt werden wird. Januar 1841. Köndgl. Ober⸗Landesgerichts.
2 7.
Nothwendiger
Stadtgericht zu
Das an der Friedrichs stück des Destillateurs Distelkamm un jen Lindner, taxirt zu 5 Juni 1841, subhastirt werden, Registratur einzusehen. kannte Kaufmann
agener Gläubiger,
am 25. an der Gerichtsstelle Hvpothekenschein sind
Der dem Aufenthalte nach unbe Karl Friedrich Paetow, als eingetr wird hierdurch öffentlich vorgeladen.
„i
. 8
VBorladung.
Alle diejenigen, welche an den in, Konfurs gerathe⸗ nen Kaufmann Johann Christoph Häscke hierselbst und Vermögen, namentlich an das in der Langen⸗ jerselbst sub No. 65 belegene Wohnhaus, An⸗ sprüche zu machen haben, werden hiermit geladen, solche auf den 15ten und 2osten dieses Monats,
wie auf den 12. Februar dieses Jahres, angesetzten Vormittags 9 Uhr, vor Uns spe⸗
an dessen straße
in einem der so
Liquidations⸗Termine,
in der
gracht Nr.
Franciska v. Somplawsla, 8 Wierzlejewska, minsfki resp. dessen Erben.
on denen die ad 1 —8 ihrem ach, unbekannt sind, resp. de⸗
ren Rechtsnachfolger und Erben, werden aufgefordert, Masse binnen à Wo⸗
Verkauf. 8 Verlin, den 2. November 1840. 12 belegene Grund⸗
sches Kammergericht.
gen in der Registratur
un g. ten Ober⸗Landesge⸗ Masse Kittnowko⸗Kitt⸗ 662 Thlr. 25 sgr.
früher Anspruch gemacht: wska geborne v.
Krzenciewski früher zu
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782 Thlr. 23 sgr., Vormittags 11 Uhr,
von Huͤlsen sich
ührten Kri⸗
Kunow.
5
Kitt⸗
C
Kitt⸗
Justiz⸗
der verehelich⸗ soll
Taxe und
Personen Geburtsortes pers Erfüllung ihrer Militgirpflicht Verwarnung, daß im Falle des freiwillige Nach menden Milderungsgründe keine den können, sie vielmehr als Ausgetretene werden an⸗ gesehen, auch nach §. 75 des gedachten Ges land⸗ sichtlich ihres Vermögens, nach Verfluß eines von dem Taae an gerechnet, wo sie sich zur Aushebung persönlich hätten gestellen sollen,
ze
C
August Withelm Carl August Dölz 1 edrich August Ficker aus Landwüst, 1 August Rammig duard Schneider aus Oelsnitz,
Fri Lar Franz E Johann Christian Otto Franz Eduard Schaarschmidt aus Falkenstein,
Ehristian Gottfried Wilfert aus Obertriebel, Christian Friedrich Christian Christian Traug arl Carl
aus dem Jahr seit dessen Ersch Register über das Ganze. Preis des Ganzen 2 Chlr. oder 3 ½ F besonders f. die Besitzer des Jahrgangs 18410 11 sgr. Dezember 1840.
den
bei dem Stadtrathe oder resp. den Lokalgerichts⸗
des be
ge
achtet werden.
der abwesenden Militairpflichtigen
Johann Gottlieb Bärenwalder aus Langenbernsdorf, Friedrich Gotsch
arl ranz Laube au
Gottlo
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zungb Weimar,
Im Verlag und in allen
Synonyn
₰
Zwickau, den 29. Dezember 1840. Königl. C. C. Freiherr von Kün
helm Heegewald aus Klingenberg,
olt Bilz aus Marienberg,
August Körner aus Lobstadt.
Literarische Anzeigen.
Journal des enfans.
Erscheint in Leipzig. 2 Thlr. vierteijährlich, zunächst die Stuhrsche, Berlin,
Schloßplatz Nr. 2, Potsdam, Aeltern und Erziehern eben so willkommen seyn, wie den es bestimmt ist.
Bei uns ist erschienen und in Berlin bei E. S. Mitt⸗ ler (Stechbahn 3³) vorräthig: Genealogtisch⸗histor
Achtzehnter Jahrgang für das Jahr 1841. gang 1840 und der Ergänzung desselben
Steudel Nomenclator botapicus.
Buchhandlungen zu haben: Nomenclator botanicus
νκ—V—
2 vurstee —
und längstens 1 . Ahrkil1
i eines Jeden Namen angegebenen önlich zuͤ gestellen und Behufs der anzumelden, unter der Außenbleibens die durch etwa zu statten kem⸗ fernere Beachtung fin⸗
Ladenpreis ei.
stellung ihnen
etzes hin⸗ Jahres,
den Deserteurs gleich⸗
Säͤchüische Kreis⸗Directiou. ßberg. Münzel. chn i ß
aus dem Geburts⸗
ken lassen. Verzei jahre 1819.
aus Jahnsbach, 8 Oelsnitz,
von jedem gratis.
aus Lauterbach, unteren Theiles,
aus Plauen, 88
Siegmund aus Thossen,
Wittig aus Reutb, b Schindler aus Scheibenberg,
Schwirz aus Bernsbach,
Alle Buchb. besorgen es für
Hohenwegstr. Nr. A. wird dieses Journal Kindern, für die
len jüngeren neueste seiner gleich auch im
isch⸗statistischer Ean 9G.
Bestehend
einung bis jetzt und einem alphabetischen
8, der Ergän⸗ meister, der,
keit, niemals
Landes⸗Industrie⸗Comptoir.
— —, —
sondere angeht.
Editio secunda. Siebente Lieferung. der Unterzeichneten ist so eben erschienen den Wö sprache,
seu;: 1 nia plantarum universalis, enumerans 8
fuͤr die Pr
die nachfolgenden Bogen denselbe
Der Druck dieses Werkes wird so daß jeden Monat eine Lieferung die Presse verlassen und das vollständige Werk in kürzester Frist fertig wer⸗ den kann. Nach vo
München, den 2. Bestellungen nehmen Jügerstraße Nr. 21.
Bei C. F Osia
Es bedarf woh Herrn Verfassers, . sen musikalischen Publikum
Buch enthält, bes⸗ meister, der, w gend sonst Etwas a einer zwar kurzen,
nügendsten Erklärung bei bei seiner außeror
Stuttgart und Tübingen,
Zu beziehen durch die Nicolaische Buchhan straße 13), Elbing,
llendetem Druck tritt ein erhöhter
—--
Wer diese Schrist vor dem 20. Februar ge C⸗M. von ihm ve langt, c von zweien seiner H bänden und 514 großen Kupfern. Wer jedoch nach diesem Termine sendet, erhält
2
mit der Bestellung ein Jannar
L1 mustkalisches Woͤrterbuch.
nder in Tübingen ist so eben erschienen und in allen guten Buchhandlungen zu ha⸗
ben, in Berlin bei E. S. Mittler (Stechbahn 3):
er musikalische Sprachmeister,
oder in der Musik vorkommenden
Erklärung sämmtlicher 1 kon Abbreviaturen, Zeichen ꝛc.
lechnischen Kunstausdr.
aus fremden Sprachen entle Terminologicen,
alphabetisch geordnet
9* 1 nur des um die Aufmer
schnell Auskunft und wus zu erhalten, wa
In der Buchhandlung des
Ein fuͤr Je Sammlung un rtern, in Zeitt vorkommen. J. Wiedemann. Kecht in Berlin,
aupltwer
Der Geheimerath von Wiebeking hat seine Be⸗ schreibung einer neuen in kurzer Zeit ausfü bahnen, die zu auen Zeiten, Schnee, mit Sicherheit venutzt
mit den dazu gehörigen Kupfern gen Uebersendung von 1600 Fl rhält aratis drei Eremplare ke, bestehend aus 12 Duart⸗
1, zweckmäßigen, hrbaren Construction ven Eisen⸗ selbst bei zwei Fuß hehem werden iönnen, druk.
an in
ücke, so wie der
von
Dr. Gu st a vp Schilling. 25 sgr.
Namens fsamkeit des gesamm⸗ s, insbesondere aber der vie⸗ Musiker und Dileltanten, auch auf diese Arbeiten hinzuleiten, Aeußeren gut und bequem agt der Titel hinlänglich: o nur ein Wort, ein Zeichen oder ir⸗ Is unbekannt vorkommt, aber immer der bündigsten und ge⸗ der Hand ist: einen zerordentlichen Vollständig⸗ im Stiche läßt, wo es darauf ankommt, Zurechtweisung über irgend Et⸗ g die musikaliche
geh.
———— Unterzeichneten is zu haben dermann nuͤtzliches Buch, dargestellt
d Erklärung v in
welche
5te ver
i aratis nachgeliefert. möglichst beschleunigt,
Dez. 1840. J. E. Cottascher Verlag.
dlung in Verlin (Brüder- und in allen Stettin und Thorn.
1841. Berlin Simon Schropp
onten musikalischen
ungen besser Gebheftet 12 ½. 1 Brüderstraße 24, Frie⸗
eußischen Staaten.
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wohlfeilen und
LLEI“
Ieeleoen einer großen theologischen und historischen Bibliothek, welche in München Montags den 1. März 1841 und den felgenoden Tagen durch den Unterfertigten gehalten werden wird.
Diese Bibliothek, welche einen Theil der von Herrn Geh. Rath u Ritter C. E. Freiherrn v. Moll hin⸗ lerlassenen großen Bücher⸗Sammlung bildet, bestebt aus 5 — 6000 Bänden. Sie umfaßt haup sächlich die historische und theologische Literatur des 16ten, 17ien und 18ten Jahrhunderts und ist in dieser besonders reich an Schriften der Jesuiten und überhaupt der Reformationszeit. Eine sehe bedeutende Anzahl theologischer und firchenhistorischer Abhand⸗
besagte Summe nur ein Exemplar
Konvolnte geordnet, auf Peg. 45 und L'ag. 190 des Katalogs verzeichnet sind, bieten ein besonderes Inter⸗ esse dar. Auch einige werthvolle histerische Hand⸗ schriften finden sich am Schlusse des Katalegs verzeichnet.
Der Kataleg kann durch alle Buchhandlungen bezegen werden, welche sich mit desfallsigen Aufträgen au Heren L. H. Bösenberg in Leipzig oder die Liter. artist. Anstalt in München wenden wollen. Eden so werden alle Aufträge, die man an die genannten beiden Buchhandlungen oder direlt an den Unterzeich⸗ neten richtet, sorgfältig ausgeführt werden.
Joh. Nep. Peischerr, Autig sar u. Auctionator in München.
In Berlin sind Katalege vorräthig und werden
Aufträge angenemmen bei: 4 5 Roöse
Adr. Herrn F. Besser's Buchhandlung, Behrenstraße Nr. 4
des berühmten
und was das zu⸗ ausgestattete einen Lehr⸗
sosort mit
Sprach⸗ 8 Buchbandlung des Waisen⸗ so eben erschtenen und in allen Buchhandlungen des In⸗ und Auslandes zu haben, in Berlin bei E. S. Mittler (Stechbahn 3):
E“
Geschichte der Philosophie
nach den Fertschritten ihrer wissenschaftlichen Entwickelung.
Zweiter Band. Preis 4 Thlr.
It;
der christlichen Erfahrungswissenschaften oder von
Im Verlage der hauses in Halle ist
Technik insbe⸗
on 6000 frem⸗ der Umgangs⸗ und Buͤchern oft te Aufl. Von z sgr.
Inha Anfang 8
NKethoden der d. Oder v
lungen, die, je nach ihrem gleichartigen Inhalte in
1) Die Geschichte der Pbilosophie rom Lehre bis zur Erfindung der Pau⸗ sus dem Avpostel bis auf Galileo Galilei und Bacon
¹ 4 EEWW EEETE1’“;
itn
“ “
Amtl. Nachr. 8 1— mh enk. Deput.⸗Kammer. Verhandlungen über die Befestigung en Paris. — Garnier⸗Pages. — Thiers. — * — fälschlich dem Konig e zugeschriebenen Briefe. — “ 6265,89 Guizot's gestern gegebene Rede. r
rozbr. un. Irl. Lonvon. Rückkehr des Hofez 88 Neuer Command. d. Brit. Marine⸗Truppen in 1 v binsichtlich des Verkehrs mit China. — Verein zur Beförde Wöüsche 1 h erein zur Beförd b 2 rderung gu⸗ Nrederl. und der Zollverein. — Ernen ines Lure ain Sl Ernennung eines Luxemb. General⸗Konsuls B Gränz⸗Regulirung im Lim urgischen. Deuntsche Bundesst. Lippe⸗Detmold. Das Her 11X1A1“*“ Das Herrmanns⸗Denkmal. 8 3. 9 aunf. Beweg. unter den Geistlichen im Waadtland. I gau. Die Aufhebung der Kloster vom Standpunkte des Sa Henhsces. Zürich. Lopalitäts⸗Adresse talten. P † KAe 29b 8 8. “ . öö 3. Januar. Kversallenen Zinsen der fremden Schuld. v Griech. Athen. Verschiedenes. Inland. mit dem Päpstl. Stuhle.
Amtliche Nachrichten.
111114“*“
— Nah e Nhen. des Hcehn haben dem Praͤsidenten des Staats⸗ euchatel, Freiherrn von Chambrier, den S zum Rothen Adler⸗Orden zweiter Klasse mit Eichenlaub “ 1g, bei dem gesetzgebenden Koͤrper und Mitglied des Gerichtshofes zu la Chaux⸗de⸗Fonds, Julius Humbert⸗Prince und dem August Borel⸗Courvoisier, Mitglied des Gerichts⸗ hofs zu le Val⸗de⸗Travers, den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse zu verleihen geruht. Des Koͤnigs Majestaͤt haben Allergnaͤdigst geruht, dem Re⸗ gierungsrath Peuchen aus Frankfurt a. d. O. das Praͤdikat eines MH Regterungsraths beizulegen. 8 Des Koͤnigs Majestaͤt haben die Regier — 8 1 gierungs⸗Assessoren Augustin, von Boddien und Kaddatz zu zu ernennen geruht. Sb Des Koͤnigs Majestaͤt haben den Kanzlei⸗Inspektor Scho⸗ mer in Köͤnigsberg in Pr. zum Hofrathe zu ernennen geruht Sr Se. Majestaͤt der Koͤnig haben den Kaufmann J. M. rawe in Narva zum Konsul daselbst zu ernennen geruht.
“
Konkurrenz um den von der Michael Beerschen Stif⸗ tung ausgesetzten Preis. Der zu Muͤnchen am 22. Maͤrz 1833 verstorbene dramatische
Schriftsteller Michael Beer aus Berlin hat durch testamentarische
Verfuͤgung ein bedeutendes Kapi
g e der Kapital zu einer von des hochseli Köngs Majestaͤt Allergnaͤdigst genehmigten Stiftung ö un unbemittelten Malern und Bildhauern juͤdischer Religion den
Aufenthalt in Italien zur Ausbildung in ihrer Kunst durch Ge⸗
Drei bis Fuͤnf Hundert Thalern gewaͤhren und diese Belohnung
bei besonderen Umstaͤnden auch noch angemessen erhoͤhen werden. Wer Anzeigen dieser Art zu machen hat, kann sich uͤbrigens
an jede Orts⸗Polizei⸗Behoͤrde wenden und sich auch auf Verlan⸗
gen der Verschweigung seines Namens versichert halten, insofern
Amst. Auf⸗ b Ministeri i st. Aufgeschobene Ministerial⸗Veränderung. — Luxemb.
zu gestatten geruht haben, ist dieser Orden nicht von des Land⸗
diesem Verlangen ohne nachtheilige Ruͤckwirkung auf das suchungs⸗Verfahren irgend zu willfahren ist. g.2ng
Berlin, den 24. Januar 1841. 1
Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗Schulden.
Schuͤtze. Beelitz. Deetz. von Berger.
Berichtigung. 1—
Dem Hofrath Dr. de Leuw zu Graͤfrath,
nen Preußischen Staats⸗Zeitung vom 11. Januar ac 1 ar c., Nr 11 die Anlegung des Ritterkreuzes des Ernestinischen Hausordens
grafen von Hessen⸗Philippsthal Durchlaucht, sondern von des
Verordnung über den direkten Verkehr der kathol. Bischöfe
waͤhrung eines Stipendiums zu erleichtern, welches dem Sieger
einer sährlichen Preisbewerbung zu Theil wird, mit deren 2
2. Ver⸗
anstaltung die Koͤnigliche Akademie der Kuͤnste nach dem Wunsche
des Stister? Allerhoͤchsten Ortes beauftragt worden ist.
Demgemaͤß macht die Akademie hierdurch be ß die diesjährige Konkurrenz um den Michael Fecei dn 8 Werke der Bildhauerei bestimmt ist, allein unabhaͤngig bleibt V von der anderweitig von der Akademie eroͤffneten Preisbewerbun 8 Die Wahl des darzustellenden Gegenstandes uͤberlaͤßt die —— V
mie dem eigenen Ermessen der Konkurrenten, so wie sie es den⸗ selben anheimstellt, ob sie eine Ausfuͤhrung in Basrelief oder in
runder Figur vorziehen. Nur muͤssen Basreliefs, um zulaͤssig
zu secn, eine Hoͤhe von etwa 2 ½ Fuß zu einer Breite von etwa
4 Fuß haben, und eine runde Figur muß wenigstens 3 Fuß hoch seyn. Die Kosten der Abformung in Gyps, wofern diese noͤthi ist, werden auf Verlangen erstattet. Der Termin fuͤr die Abli 8 ferunz der zu dieser Konkurrenz bestimmten Arbeiten an die Aka⸗ demie it der 12. September d. J. und muß jede derselben mit solgenden Attesten versehen seyn:
¹) aß der namentlich zu bezeichnende Konkurrent sich zur juͤ⸗ 22 Jahren erreicht
dischen Religion bekennt, ein Alter von hat und Zoͤgling einer Deutschen Kunst⸗Akademie ist; 2) daß die eingesendete Arbeit von ihm selbst erfunden und ohos fremde Beihuͤlfe von ihm ausgefuͤhrt worden ist. Die eingehenden und zur Konkurrenz zugelassenen Arbeiten erden auf acht Tage oͤffentlich im Akademie⸗Gebzaude ausgestellt Daezuerkennung des Preises erfolgt vor Ende Septembers d. J.
‿;
En Jahr zu einer Studienreise nach Italien. Verlin, den 29. Januar 1841. Direktorium und Senat der Koͤniglichen Akademie der Kuͤnste. “ Dr. G. Schadow, Direktor. Bekanntmachung. 88 982 Tochter eines gewerbtreibenden Buͤrgers zu Ohlau in NSö einen Verfertiger falscher Kassen⸗Anwei⸗ stnae Verbreitung derselben ertappt und durch ihr um⸗ iges Benehmen und die sofortige Anzeige bei der Polizei⸗
un besteht derselbe in einem Stipendium von 500 Thalern auf
Herzogs von Sachsen⸗Meiningen Durchlaucht verliehen worden.
Zeitungs⸗Nachrichten. Iand.
Frankrelch. 8b 1 Deputirten⸗Kammer. Sitzung vom 25. Januar. (Foresetzung.) Nach Herrn Guizot, dessen Rede gestern, ihrem wesentlichen Inhalte nach, mitgetheilt wurde, verlangte Herr Gar⸗ nier⸗Pages das Wort und Außerte sich folgendermaßen: ddes Minister der auswärtigen Angelegenheiten hat, bevor er die Rednerbühne verließ, Worte ausgesprochen, die ich weder annehmen kann noch darf. Als ich von meinem Platze aus erklärte, daß ich den extremen Parteien angehörte, die er in seiner Rede bekämpfte, hörte ich mit Schmerz aus seinem Munde die Aeußerung, daß die rechtli⸗ 1- Leute steis mit den extremen Parteien fertig werden würden. Mit Bedauern habe ich geseyhen, daß man in der regelmäßigen Bewe⸗ gung unserer Institutionen Beispiele auffucht, um die sogenannten er⸗ iremen Parteien zu bekämpfen. Sie sollten sich doch lieber Glück wünschen, daß die extremen Parteien, d. h. die Männer von energi⸗ scher Ueberzeugung, sich Ihren Institutionen unterwerfen, und Sie sollten sie nicht gewissermaßen auffordern zu einer Schlacht, die, wie ich hoffe, niemals stattsinden wird. Das neue Kabinet erfüllt seine Mission. Wie bei der Adresse, so auch in dem vorliegenden Falle, be⸗ ruhigt es, nicht die Kammer, sondern Europa.“ — Herr G uizot:
8 1 „ 5 7 . . — „Beide!“ — Herr Garnier⸗Pages: „Ich für mein Theil, Herr Mi⸗ 1
nister, glaube nicht, daß Europa der Berubigung bedarf; ich welß sehr
wohl, daß der vorliegende Gesetz⸗Entwurf nicht gegen Europa gerichtet
und entworfen worden ist. Ich weiß sehr woh di isch 11 vohl, daß die moral
Wirkung, die Sie davon erwarten, beruhigender Art bon Uere. Ich weiß sehr wohl, daß Sie durch diesen Gesetz⸗Entwurf den Französischen
Geist entstellen wollen. (Reclamationen vonallen Seiten.) Sie möchten uns überzeugen, daß wir in keinem Fall und unter keinen Umständen an
etwas Anderes denken dürften, als an den defensiven Kri 5 . mächtige mich Ihrer Worte, um dem ö1 Kertes, deh zu sagen, daß er, wenn Sie Recht haben, nicht mehr behaupten darf. daß man Paris befestige, um freier und ungehinderter nach Außen bin agiren zu lönnen. Um so etwas handelt es sich nicht mehr. Der Mi⸗ nister der auswärtigen Angelegenheiten hat uns in seiner Aufrichtigkeit fuͤr die ich ihm danke, gesagt, daß es sich nur darum handle, Frankreich zu beschützen, nichts anderes. (Verneinung im Centrum.) Ich be⸗ kämpfe euren Gesetz⸗Entwurf, weil er mir schlecht scheint für die Ver⸗ theidigung des Gebietes, und weil ich ihn gefchrlich für die Freiheit halte. Ich bin kein Soldat, und ich werde deshalb dem Beisptele des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten folgen und den militairi⸗ schen Gesichtspunkt unerörtert lassen. Aber ich will, daß man begreife,
und ich werde zu beweisen suchen, daß Paris keine Festung seyn kann.
Zuvö Anhänger und die Gegner des Gesetzes gesagt hat. N beh . daß die äußerste Linke systematische Bpofttlon 1n E; und daß die legitimistische Partei ihn bekämpfe, weil sie wünsche, den Feind in Paris zu sehen. (Bewegung.) Ich glaube das nicht; ich glaube es besonders nicht von den ehrenwerthen Mitgliedern, die in dieser Kammer sitzen; es steht mir nicht zu, jene Partei zu vertheidigen; ich muß es Anderen überlassen, auf einen solchen Angriff zu antwor⸗ ten, der die schmählichste aller Beleidigungen in sich enthält. Es giebt gewiß Niemand, der im Voraus und bei kaltem Blute die Anwesenheit des Feindes in der Hauptstadt seines Landes wünscht; aber es kann geschehen, daß, nicht alle Welt, sondern die Verräther von allen Far⸗ ben, wenn der Feind vor Paris steht, idm Einlaß verschaffen würden Viele Leute denken in einem solchen Augenblicke nur an ihre Interessen und misachten, opfern die des Landes. Sellte es aber in Frankreich ssgena Jemand geben, der so ctwas wünschen könnte, so würde 8 sicherlich für eure langsam und mühsam zu errichtenden Festungswerke
stimmen; denn ihr werde lange und langsam arbeiten, weil ihr nicht
Foltt⸗ daß Europa durch die Befestigung von Paris erschreckt werde Wenn es also, sage ich, einen Menschen gäbe, der eines so sirafbaren Gedankens fäͤhig wäre, so könnte er so raisenniren: der Feind weiß daß erst in 5 bis 6 Jahren die Festungswerke Paris vor einem 1 sireich sicher stellen werden; man muß sich daher beeilen man darf sicht 0 Jahre warten, um seine Pläue in Bezug auf Frankreich 1n Ausführüͤng zu bringen. Was die Autoritäten betrifft, die “
gerufen hat, so wiederhole ich nur, was mir von fünf bis sechs meiner
ehrenwerthen Kollegen gesaaät worden ist, wenn ich bemerke, daß der neunte Theil der citirten Memoiren, der jenes von Napolcon ange⸗
führte schlagende Beispiel enhält, nicht zu der Ausgabe von 1822 ge⸗
hört, daß er erst 8 Jahre später erschienen ist, daß die Herren Gour⸗
and und M 8 8 . gand und Montholon dem Herausgeber wegen Fabrizirung jenes Theils
einen Prozeß gemacht, und daß sie ihren Prozeß
1 acht, un en Prozeß gewonnen haben.“ nacht, u en
(Sensation.) — Herr Thiers: „Was sich in dem neunten Tbeil befin⸗
det, wird auch in der ersten Anflage in dem vierten Theile, der nicht
bestritten werden kann, gesagt.“ — Herr Garnier⸗Pagès: „Sie se⸗
6 Unter⸗
““ je 8 welchem Se. Majestaͤt der Koͤnig, nach der Bekanntmachung in der Allgemei⸗
V
rderst aber noch ein Wort über das, was man in Bezug auf die
festigte Paris in der Folge uneinnebmbar seyn würde. Weiß der Himmel, daß ich es möchte, aber ich habe Furcht; ich habe Furcht, und ich bin genöthigt, alle meine Besorgniß auszusprechen, selbst auf die Gefahr, außerhalb dieses Saales desavonirt zu werdeu. Man hat der Oppe⸗ sition, der ich angehöre, oft vorgeworfen, daß sie der Presse den Hef sie Alles aufbiete, um sich von der Presse preisen zu lassen; b Presfe man mir dies gewiß nicht vorwerfen. Sie kennen die Lage bFööö auf diese Frage, und Sie wissen, daß dieselbe im “ anderen Wemnuvng ist, als ich. Ich weiß also, wel⸗ Eün Feesh. Zerantwortlichkeit ich mich aussetze, und noch nehme ich keinen Anstand. Alles zu sagen, was ich denke. Ich nanas daß, wenn man sagt, Paris sev uneinnehmbar und unüber⸗ deünd . 1 Frankreich hintergeht, und das Ausland nicht täuscht. 912* F „Sehr wahr!“) Man täuscht das Ausland nicht, has. 82 wohl, daß Paris weder unüberwindlich, noch unein⸗ Fehem b. denn der Feind unter seinen Maunern steht. Und um Ihbnen zu, eweisen, daß diese Ansicht nicht bloß die meinige ist, so er⸗ sauben Sie mir, Ihnen ein Bulletin der großen Armee vorzule⸗ sen. (Höort! hört!) Es ist dies eine Auterität, die man so gerne anführt und der man so leicht glaubt. Nachstehendes sagt Napo⸗ leon in seinem siebenten Bulletin vom 13. Mai 1809, datirt aus Wien, nach der Einnahme jener Hauptstadt. (Moniteur rom 21. Mai 1809): „„Es war allgemein im Lande das Gerücht verbrei⸗ tet, daß alle Verschanzungen, die die Hauptstadt umgeben, armirt wor⸗ den wären, daß man Redouten errichtet habe, daß man an verschanz⸗ ten Lägern arbeitete und daß die Stadt entschlossen wäre, sich zu ver⸗ theidigen. Der Kaiser hatte Mühe, zu glauben, daß eine Haubtstadt, die im Jahre 1805 von der Französischen Armee so schonend behandelt Hard, and daß Einwohner, deren, Verstand und Klugheit so anerkannt lat sch in einem so thörigten Unternehmen entschlossen ätten. — Mehrere Stimmen: „Und dennoch sorgte Napoleon nach der zweiten Einnahme von Wien wohl dafür, die Wälle zu de⸗ moliren.“ — Herr Garnier Pages: „Und wissen Sie, was ge⸗ schah? Ich glaube, daß dies nicht in Paris geschehen würde, obgleich bier, wie überall, unter ähnlichen Umständen Meinungs⸗Verschieden⸗ heit und Schrecken herrschen dürfte. Wissen Sie, was geschah? Dasselbe Bulletin sagt es uns. Ichzweifle nicht, daß es Uebertreibung ist; ich weiß V sehr wohl, daß Napoleon, inmilten seiner Triumphe, vieles übertrieb um Effekt hervorzubringen; aber hören Sie, wie es in dem Bulletin wei⸗ ter heißt: „„Der Erzherzog Marimilian hatte Register eröffnen las⸗ sen, um die Namen derjenigen Einwohner aufzuzeichnen, die sich zur Vertheidigung der Haupistadt wollten einschreiben lassen. Wien zählt 300,000 Einwehner, und nur dreißig Personen ließen sich . schreiben. 2 Zeichen des Erstaunens. Eine Stimme: Das geschah in Wien!“) Ich bin zu stolz darauf, ich bin zu glücklich Frankresch anzugehören, als daß ich es mit irgend einem anderen Lande 1 k282 vergleichen sollte; aber ich kann deshalb doch nicht glauben aß Männer, weil sie Deutsche sind, aufhören sollten, Männer zu sevn. Es mußte irgend ein anderer Grund vorhanden seon, den ich mir nicht erklären kann, aber die Thatsache liegt vor. Später ernannte Napo⸗ leon den General Andreossy zum Gonverneur der Stadt und beauf⸗ I tragte I Fabrikanten, die Reichen, die guten Bürger zu bewaff⸗ nen, um die Proletarier und die schlechten Suhjelte im Zaum zu halten. Ich habe hier mit Vergnügen das Wort Proletarier ge⸗ funden. (Gelächter.) Es hilft mir, denen zu antworten, die da glau⸗ ben, daß der Kaiser Napoleon immer nur an die Franzosen von al⸗ len Ständen gedacht habezes hilft mir, denen zuantworten, die sich einbilden daß der Mann, der Frantreich in dem Zustande der Freiheit übernahm und in den Zustand der Sklaverei versetzte, an etwas Anderes gedacht habe als . feine Familie und an seine Interessen. (Lebhafte Reclamatio⸗ Seng gi,hge. Zaufeagechen 8e Franfreich verbreitet; ve [berzeugt, ich für mein Theil bin es, 5 9 seus Nuhme⸗ S nahm, und da b il gefiel. — Der General Bungeaud: „ ie rier li 8 ihn lehr.“ — Herr Garnier Pagés: „Aber “ die Proletarier wenig.“ — Der General Bugeaud: „Er liebte sie wenig in der Unordnung, aber sonst standen sie hoch in seiner Ach⸗ tung. — Herr G ernter Pageès: „Ich fahre in der Porlesung des Feeöen fort: „„Um 9 Uhr Abends begann eine Batterie von 20 Mörser, die die Generale Bertrand und Navelet 100 Toisen von der Stadt errichtet hatten, das Bombardement; 1800 Haubitz⸗Bomben wurden in weniger als 4 Stunden geschlendert, und bald schien die ganze Stadt in Flammen zu stehen. Man muß Wien gesehen haben “ 8 8 seine engen Straßen jene so ahlreie auf einen so engen Raum zusammen gedrä Bevöterung, um sich einen Begriff von “ — welches eine solche Operation anrichten mußte.““ Ich er. ds von neuem, daß ich überzeugt bin, daß der Französische 8 eist ih militairischer Hinsicht besser ist, als der Deutsche und der an⸗ bhbhr “ “ ich Franzose bin, würde ich es nicht sagen meinem ee “ S senss 8 e Lande; al es, und deshalb sage ich es. Aber ich möchte nicht, daß man Frunkreich in ecine trügerische Si hbhan ” ihm 89 6 sagte, wenn 18 8 “ v vird, so ist sie eben so leicht zu vertheidigen als Stäͤdt⸗ h Metz und Straßburg. Ich bin nicht Militai 3 ber ich CC. einen Grundsatz der Vertheidigung für Festunae “ 16 inen G. gung Festungen giebt, und daß m. eine Festung nur dann vertheidigt wenn die Truppen di N8e Dominiren. Wie sollte dies in Paris moöͤglich “ b Li da öͤglich seyn? — Herr Thiers: In e Fh ö Seoult genug gehabt hätten; er hat vhnen⸗ bei aß sich in Genua nicht 150,000 sondern nur 75,000 8 8. anden.“ — Herr Thiers: „Ich werde den Beweis vom Lees liefern. — Herr Garnier Pagès: „Ich hade mit TEöö“ durchgelesen, die sich rung Genua's befinden und wir ae zu jener Zeit nur 75,000 S zah “ 1 Fereeeihen Sie nur das keehee, — 11.“ n tfinden.“ — Herr Garnier agêés: „Für jetzt leugne ich, 9,000 en bele at, und ich erkläre zu gleicher Zeit, daß ich V . bee S. mehrerer Stellen des Berichts und der Pahzsen, bie 8. d t, zweifle. „Ich habe nur noch den Schluß des Bulletins vor⸗ ulesen: „„Se. Majestät versicherte die Deputirten seines Schutzes. er Kaiser drückte das Bedauern ans, welches cr über das unmensch⸗
jell und beglaubigt anzumelden, bei Strafe der in dem sezten Termine zu erkennenden Präklusion. Patum Barth, den 4. Januar 18A1. 8 Bürgermeister und Rath Pherslos. 8 o m.
2) Die Geschichte der Philosophie von der Methode der Erfahrungswissen⸗ Auffindung der Prinzipien aller meta⸗ phosischen Erkenntnisse oder von Bacaen von Verulam und Galileo Galtilei bis auf Kant. 3³) Anbang. Po⸗ lemische Bemerkungen über neuere große Rückschritte. Dictionaire FPrançais-Angla 1s-Allemand. Der erste Band (erschienen 1837), Preis 3 Thaler, Ouvrage complet, redigẽé sur un plan enthält: 1) Einleitung. 2) Die Geschichte der hiloso⸗ nouvean à usage des quatre na- phie bei den Griechen von Hesiodos bis zu Paulus 3 Thlr. dem Apostel.
ordine alphabetico nomina atque synonyma, rkchsstraße 198 u. 199, Wrietzen a. tum generica tum specifica, et a Linnaco et a recen- uund Fürstenm alde. Coribus de re botanica scriptoribus plantis phanero- 8
gamis imposita. Sg
Autore E. Steudel, Med. Dr. olm ist so eben erschienen
Editio seccunda ex novo elaborata et auecta. Buchhandl. (L. Nitze),
1₰ Siebente Lieferung; IIippion — Linaria. Subscrip⸗ bo im König⸗ tionspreis 20 sgr. Das Ganze wird in 12 Lieferungen reich Sachsen militairpflichtige Individnen haben sich je zu ungefähr 8 Bogen erscheinen und zum Subscrip⸗ weder bei der im Monat Dezember 1839 stattgefunde⸗ tionspreis von 8 Tylr. bis zur Vollendung des Drucks nen Rekrutirung, noch auch später gestellt und werden, zu haben seyn. Sollte das Werk, wie zu erwarten ist, in mehr als 8 Lieferungen umfassen, so wird der Preis
da ihr Aufenthalt nicht zu ermitteln gewesen ist, 1 - Beuxghen §. 66 des Gesetzes vom 26. Oktober 1832 dadurch für 8 Sub kribenten nicht erhöht, sondern
Behoͤrde es moͤglich gemacht, daß derselbe hat verhaftet und zur Untersuchung gezogen werden koͤnnen. Wir haben derselben in Folge unserer Bekanntmachung vom 14. Maͤrz v. J. dafuͤr eine 8S von 300 Rthlrn. bewilligt und bringen dies mit dem
emerken zur oͤffentlichen Kenntniß, daß wir auch fernerhin Je⸗ dem, der einen Verfertiger oder wissentlichen Verbreiter falscher zur Taͤuschung des Publikums geeigneter Kassen⸗Anweisungen
hen, was es mit den Citaten auf sich hat, auf die 1 1 den maul at, ie man sich b Regi f
hal. 6 publizirt einen neunten Theil, der ganz nacferge 86 I E 1.“ 8“ oll, was in der ersten Auflage enthalten ist; aber wie wir jetzt leider hätte, ihre Hauptstadt allen Gräneln des Krieges Preis zu geben.““ hören, befindet sich in dem Original⸗Werke dasselbe fast etzt leider Sie sehen, wie unmenschlich es ist, die Haupistadt eines großen Lan ben Ansdrücken.“ — Herr Thiers: „Wörtlich!“ Beg- d densel⸗ des allen Gräueln des Krieges Preis zu geben. Navoleon sagt es! Pagés: „Nun heißt es wieder, wörtlich. An Aussfl 6 Er, Napoleon. (Bewegung.) So svrach Napolcon, altz er ver einer Nacs: Pißen wir aber sene dine.c Zeuge war von den Caräueln einer anzeigt, so daß er zur Untersuchung und Bestraf ngen eigenes Zeugniß anrufen kann. Ich EVöö“ die man ihr solchen Belagerung, als er vielleicht au das Schicksal anderer Haupt⸗ werden kann, nach Beschaffenheit des Falles ei 4 “ gebracht leonks tausend Stellen anführen, die das Heebet dec ben “ I“ hnS- ee 88. il von dem sagen, moiren; er arbeitete daselbst, wie der Marschall Sounlt vor cinigen Ta⸗ 8 Man sagt, daß das be⸗ gen auf dieser Rednerbühne sagte, an Blättern für die Geschichte⸗
v“ “ 8 8— 18
von Verulam. der Erfindung schaften bis zur
Bei Thomson in Stockh und in der Plahn schen Jägerstr. Nr. 37, zu haben:
a d ungg.
9 1' im Jahre 1819 geborne, Suedois.
entièrement 1 tions. 2 Vol.
82
B Nachgenannte,