1841 / 39 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

22g des Anstoßes . 8 i kuͤnstliche Machinationen entgegenarveiten 2 A 22 Revision des Britischen Tarifs als hoͤchst nothwendig empfohlen, auf welchem sich 516 Gegenstaͤnde. befaͤn⸗ den, die im Dncschnla nsch als 139 Pfd. jaͤhrlich ein⸗

8 8 on 22,122,095 . b 1z ee. wuͤrden 18,575,071 Pfd. allein durch 9 Ar⸗ tikel gewonnen: dies seyen freilich die vorzuͤglichsten Gegenstaͤnde der Consumtion. Die „Times“ giebt daher zu bedenken, ob man nicht bei vielen anderen Artikeln, die verhaͤltnißmaͤßig einbraͤchten, die Zoͤlle herabsetzen oder gänzlich aufheben koͤnnte, um sich eine Reciprozität zu verschaffen. Der Artikel schließt mit einer. Lob⸗ preisung der Großmuth Englands, welches, wie es in Krieges⸗ zeiten ganz Europa durch seine Reichthuͤmer unterstuͤtze, so auch

en allen Friedenszeiten geneigt sey, zu jedem Fortschritte und jeder

Verbesserung die Hand zu bieten.

Es ist zwar der wesentliche Inhalt der Reden, welche Lord Brougham, Lord Melbourne und der Herzog von Wellington bei Gelegenheit der Adreß Debatten uͤber die Orientalische Frage ge⸗ halten, bereits mitgetheilt worden, doch koͤnnen noch einige inter⸗ essante Details aus denselben, namentlich in Bezug auf Rußland und Frankreich, hinzugefuͤgt werden. Lord Brougham aͤußerte unter Anderem:

„Was war der eingestandene Zweck all der Schritte, bei denen man sich in einem Lande von dem der Friede Europa's abhing, so großer Gefahr aussetzte, und die der Allianz zwischen Frankreich und Eugland ein Ende machten? Es galt, glaube ich, die Aufrechthaltung der Integrität der Türkei. Seit wann aber fingen wir an, es für absolut nothwendig zu halten, an nichts als an die Unabhängigkeit und Integrität der Türkei zu denken? Geschah es im Jahr 1827, als Rußland dem übrigen Europa zum Trotz sich entschloß, durch den bekannten Vertrag die Unabhängigkeit und Integrität jenes Reiches zu vernichten? Geschah es 1830 und 1831, als wir uns mit Rußland und anderen Mächten verbanden, um die Türkei zu zerstük⸗ reln, indem man ihr einen großen und werthvollen Theil ihres Gebiets entriß? Damals gab es keinen Zweifel, kein Zögern, ausgenommen

hinsichtlich des Umfangs des ihr zu entreißenden Gebiets, hinsichtlich des Umfangs der Eingriffe, die man in ihr Eigenthum machen wollte. Im Jahr 1839 hat man dem Pascha selbst Aegypten, die kostbarste der Türkischen Provinzen, zur erblichen Oberherrlichkeit angeboten, und noch mehr, im Oktober 1839 bot man ihm nicht nur Aegypten an, nein, man erlaubte sich auch Eingriffe in Sprien, den streitigen Ge⸗ genstand selbst man bot ihm das Paschalik Acre ohne die Festung an. Jetzt will man ihm den Besitz desselben nicht weiter gestat⸗ teu. Die Unabhängigkeit des Türkischen Reichs gilt für so wichtig, daß man für sie die Allianz und Freundschaft Frankreichs hingiebt. Um jene zu retten, setzt man die wahrhafte und sichere Grundlage des Europäischen Friedens, das gute Einverständniß und die Freundschaft mit Frankreich aufs Spiel. Um die Türkei sn erhalten, hat man sich mit Rußland verbündet, mit Rußland, welches anhaltender, stärker und erfolgreicher dazu beigetragen, das Osmanische Reich zu zertrüm⸗ mern, als alle andern Hände zusammengenommen, die der Englischen Minister eingerechnet. Ein aliter Römischer Schriftsteller sagt, wenn man den. Urheber irgend einer Handlung ausfindig machen wolle, brauche man bloß denjenigen aufzusuchen, der Nutzen daraus ziehe. Wende man diese Regel auf den gegenwärtigen Fall an, und es wird ich zeigen, daß Rußland eine sehr seltsame Rolle bei den letzten Maß⸗ regeln gespielt hat. Was machte Konstantinopel zum verbote⸗ nen Grund und Boden? Was nahm Rußland die Hofsnung, sich in Besitz der Türkei zu setzen? Nichts als das Bündniß zwischen England und Frankreich. Der Zweck, den Rußland eifrigst verfolgte, bestand darin, daß dieses Bündniß ein Ende nehme, und daß an die Stelle des guten Einverständnisses, welches zum Glück so lange ge⸗ herrscht hat, erditterte, wenn nicht feindselige Gesinnungen träten, wie sie sich bereits auf beiden Seiten kundgeben. Diesen Zweck mit Auf⸗ opferung zeitweiliger Interessen zu erreichen, wog alle die Erfolge auf, die sfeine Waffen oder Unterhandlungen ihm auf irgend einem anderen Wege verschaffen konnten; unglücklicherweise ist ihm dies gelungen. Wie verkehrt auch das Verfahren des früheren Französischen Ministe⸗

Deutsche Zollverein ein

riums in dieser Hinsicht gewesen seyn mag, so erscheint die Politik Lord.

Palmerston's, dessen ausgezeichnete diplomatische Talente ich übrigens nicht im mindesten bestreiten will, dadurch dech nicht gerechtfertigt, und England ist berechtigt, diesen Minister zu tadeln, weil Frankreich große und gerechte Ursache hat, sich über das Verfahren desselben zu beschweren. Wäre dem Englischen Volke erklärt worden, daß man am Rande eines Krieges mit Frankreich stände, so würde, wie ich glaube, beinahe das ganze Volk, ja, ich bin überzeugt, die große Majorität des Volkes, ich veiß es gewiß, die ungeheure Majorität der arbeitenden und der Mittel⸗ klasse, die ganze sogenannte liberale Partei dieser Nation ohne Aus⸗ nahme sich wie Ein Mann erhoben und der Regierung zugerufen ha⸗ ben: „Der Friede mit Frankreich soll nicht gebrochen werden, komme, was da weolle!“ England hat den Tugenden der Franzosen stets die größte Anerkennung gezollt und niemals daran gedacht, sie zu beleidi⸗ gen. Ihre Erniedrigung könnte bloß dadurch veranlaßt werden, daß sie sich den Leidenschaften willenslos hingäben, von denen, wie in der ersten Revolution, ein Theil der Bevölkerung besessen ist. Ich hoffe, daß die Pläue dieser Leute werden vereitelt werden, und baue auf den hohen Muth und die männliche Gesinnung der Französischen Regie⸗ rung, auf ihr Bewußtseyn von ihrer eigenen Macht. In der Hoffnung, daß die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern bald wieder angeknüpft seyn werden, schließe ich mit der innigen Zuversicht, daß Alles, was geschehen, wie beklagenswerth es auch ist, den Frieden beider Länder und die Ruhe Europa's nicht gefährden werde.“

Lord Melbourne erklaͤrte hierauf, obwohl ihn der Ton die⸗ ser Rede in Verwunderung gesetzt, stimme er doch in den Grund⸗ saͤtzen groͤßtentheils damit uͤberein.

„Es ist bei der Orientalischen Frage“, sagte der Minister, „so ge⸗ gangen, wie oft im Privatleben: das jähzornigste Mitglied der Familie sucht alle andern zu beherrschen, indem es beständig ruft: O, ich bin sehr empfindlich, ich bin sehr zornig, jagt mich nicht in Zern! Was die Behauptung Lord Brougham's betrifft, daß die Englische Politik nur Rußlands Plänen gedient habe, so weiß ich nicht zu sagen, welche Pläne Rußland hegt, aber ich frage, ob es wohl unmöglich ist, daß

Kußland den Frieden Europa's und die Beendigung eines Zustandes der Dinge wünscht, der es zur Theilnahme an einem Kriege nöthigen und den Frieden der ganzen Welt aufs Spiel setzen konnte. Mein gelehrter Freund hat behauptet, der allgemeine Wunsch nach Frieden sey in diesem Lande so stark, daß, wenn wirklich Feindseligkeiten näher he⸗ vorgestanden, als es der Fall war, eine allgemeine Kundgebung der öf

fentlichen Stimmung diese verhindert haben würde. Ich will diesen Punkt

nicht weiter verfolgen, weil ich glaube, daß man Fragen dieser Art nicht

von neuem anzuregen brauche; aber bemerken muß ich, daß kein Land

die Ma ht besitzt, Frieden sn gebieten. Man kann innere Gesetze be⸗

liebig ändern, aber mann kann nicht erklären: Wir wollen nach un⸗

serem Gefallen Krieg oder Frieden haben! Dies hängt von der Gegen⸗

artei ab. Ich hoffe, daß die Worte meines gelehrten Freundes im

Ausland ohne Wirkung bleiven; aber es heißt den Frieden nicht wahr⸗

scheinlicher machen, wenn man erklärt, daß dieses Land unter keinen

Umständen Krieg anfangen werde.“ Nach Lord Melbourne ergriff bekanntlich der Herzog von

Wellington das Wort, und bemerkte uͤber Frankreichs und

Rußlands Stellung in der Orientalischen Frage, außer dem schen Mitgetheilten, noch Folgendes:

„Es hat früher Falle gegeben, wo Frankreich mit anderen Mächten gegen die Politik Englands handelte, wie bei dem Kongreß von Verona, als Frankreich hinsichtlich der Pprenäischen Halbinsel sich den Ansich⸗ en der anderen Mächte gegen England zugesellte. Die Expedition der

anzosen nach Spanien, obwohl gegen die Interessen und Wünsche Englands unternommen, wurde von diesem doch nicht als Beleidigung betrachtet. Ich sehe deshalb auch keinen Grund, weshalb Frankreich etzt sich besecidigt halten wollte, weil England sich mit den andern

hoch belaufe sich die Eng⸗

Aegyptisch⸗Sprischen Frage verbündet Grund des Zwistes zwischen ich keine Fehler in dem Ver⸗ Maßregeln finde.

Mächten zur Schlichtung der hat. Ich sehe überhaupt keinen rankreich und England, so wie i ahren Großbritankens bei den getroffenen

Ich habe auf dem Kongreß von Verona mich nicht über. Man⸗—

gel an Höflichkeit beklagt, als ich mich von dem Französischen Bot⸗ schafter dort verlassen sab. Als die Frauzosen damals erkannten, daß England nicht mit der Pelitik, die sie zu befolgen enischlossen waren, einverstanden erscheine, fragten sie mich nicht lange um Ralh, sondern schlugen ihren eigenen Weg ein und ließen mich allein. Die von Lord Brougham gegen Rußland vorgebrachte Beschuldigung paßt durchaus nicht auf das von dieser Macht in der Levante beobachtete Verfahren. Ich muß in Erinnerung bringen, daß in den Jahren 1831, 1832 und 1833 Rußland an England die nachdrücklichsten Vorstellungen richtete, es sey nöthig, Maßregeln zu ergreifen, um Syrien gegen einen Einfall Mehmed Ali's zu schützen, so wie es auch die Folgen voranssagte, die sonst zu besorgen wären. Weil man diese Vorstellungen nicht beach⸗ tete, handelte Rußland allein upd sandte eine Armee nach Kleinasien, um Konstantinopel gegen das Vordringen Ibrahim Pascha's zu sichern. Als ich mich 1834 bis 1835 im Minsterinm befand, erkannte ich sehr bald die kritische Lage der Dinge im Orient, und hoffte da⸗ mals, daß der Kaiser von Rußland sich veranlaßt sinden werde, gemein⸗ schaftlich mit den anderen Mächten Maßregein zur Ordnung dieser Angelegenheit zu ergreifen, da dieser Monarch nach seiner Ueberzeugung die Uebelstände erkannt hatte, denen er durch den Vertrag von Unkiar⸗ Skelesst ausgesetzt war. Man konnte jedoch nicht erwarten, daß er diesen Vertrag aufgeben werde, wenn er dafür nicht andere und vollständige Bürgschaften für die Schifffahrt auf dem Schwarzen Meere erbalten bätte, wie dies jetzt durch die getroffenen Maßregeln geschehen. Man müsse gerecht gegen den Kaiser Nikolaus sehn und einräumen, daß derselbe feinen besonderen Vortheil durch die Art der Beilegung der Orientalischen Frage gewonnen hat. Ich bin überzengt, daß der Kai⸗ ser von Rußland aufrichtig im Vereine mit den anderen Mächten den gleichen Zweck verfolgt, sobald man Maßregeln getroffen, ihm die Schiff⸗ fahrt auf dem Schwarzen Meere zu sichern.“

Der Widerstand, welchen die von dem Ministerium bean⸗ tragte Verlaͤngerung der jetzigen Armen⸗Kommission bei einem Theile der Tories und Radikalen findet, stuͤtzt sich besonders auf die Behauptung, daß die Armen⸗Kommissarien von London aus nicht im Stande seyen, uͤber die Art und Weise, wie das neue Gesetz von den Armenpflegern in den einzelnen Distrikten verwaltet werde, eine gehoͤrige Kontrolle zu fuͤhren, und daß das ganze Gesetz auf verkehrten Grundlagen beruhe. Diese Partei moͤchte gern wieder zu dem vorigen System zuruͤckkehren, wo von den Lokal⸗Behoͤrden fuͤr die Armenpflege gesorgt und von diesen, je nach dem vorhandenen Beduͤrfniß, die erforderlichen Armen⸗Steuern ausgeschrieben wurden. Besonders aber sind ihr die Arbeitshaͤuser ein Graͤuel; sie nennt dieselben Bastillen und klagt uͤber die Trennung der Familienglieder von einander und uͤber die harte Behandlung der Armen in den Arbeitshaͤusern. Der Minister, Lord John Russell, rechtfertigte dagegen bei seinem Antrage das jetzige System durch den Grundsatz, daß der Staat durch die Unterstuͤtzung der Armen nicht die Tragheit foͤrdern duͤrfe, und daß es daher durchaus angemessen sey, da, wo irgend⸗Arbeitsfaͤhig⸗ keit vorhanden sey, die Arbeit zur Bedingung der Unterstuͤtzung zu machen. Nach dem fruͤheren System haͤtten die Armenpfleger gut freigebig seyn koͤnnen, da sie es nicht auf ihre Kosten, sondern auf Ko⸗ sten der Gemeinde gewesen, und es sey oft sehr willkuͤrlich und verkehrt bei der Almosenspendung verfahren worden, namentlich indem man diese zum Theil in der Form einer Zulage zum Arbeitslohn er⸗

theilt habe, was offenbar eine voͤllige Ermunterung fuͤr den fau⸗

len Arbeiter, und eine Erniedrigung suͤr den fleißigen gewesen sey. In Bezug auf die Einrichtung und Disciplin in den Arbeitshaͤu⸗ sern, wo jetzt arbeitsfaͤhige Arine allein. Unterstuͤtzung erhaäͤlten, wollte der Minister gern auf Verbesserungsvorschlaͤge eingehen, aber im Prinzip des neuen Armengesetzes in keine Aenderung willigen. Die darauf bezuͤgliche Bill wird nun in den naͤchsten Tagen zur ersten Verlesung kommen. 1 1 Die Einwendungen, welche von den Herren Warburton und Hume wieder gegen Herrn Talfourd'’s Bill zu Gunsten des schriftstellerischen Eigenthums vorgebracht wurden, bestanden in einer bloßen Wiederholung der schon in zwei Sessionen dagegen angefuͤhrten Argumente. Die Verlaͤngerung des Verlagsrechts, welche Herr Talfourd verlangt, naͤmlich 60 Jahre nach dem Tode des Verfassers, mag vielleicht zu ausgedehnt erschei⸗ nen, aber Herr Talfourd wuͤrde in dieser Hinsicht im Ausschusse des Unterhauses wohl eine Kuͤrzung des Termins, etwa auf 30 Jahre, wie 6n Msge sich gefallen lassen, welches immer noch ein bedeu⸗ tender Vortheil fuͤr die Englischen Schriftsteller und ihre Erben waͤre, da jetzt das Eigenthumsrecht an ein Werk nur 28 Jahre nach seinem Erscheinen dauert. Was aber von Beeintraͤchtigung des Publikums gesagt wird, und von der Macht, die den Inha⸗ bern des Verlagsrechts durch die Maßregel uͤber die Werke der Schriftsteller so lange wuͤrde eingeraͤumt werden, dieselben ganz zu unterdruͤcken oder zu verunstalten, ist theils unter dem Ge⸗ sichtspunkte des Rechts und der Billigkeit ganz unhaltbar, theils waͤre die letztere Besorgniß wohl durch gesetzliche Vorkehrungen zu beseitigen. 1 8 8

1

Niederlande.

Amsterdam, 1. Febr. Das bekannte liberale Mitglied der zweiten Kammer der General⸗Staaten, Herr van Luzac, ist vom Koͤnige zum Mitglied des Staats⸗Rathes ernannt worden. Das Amsterdamer Handelsblatt benutzt die Gelegenheit, um die ver⸗ schiedenen Ernennungen und Ordensverleihungen seit dem Regie⸗ rungs⸗Antritte des jetzigen Koͤnigs zusammenzustellen, aus denen ersichtlich, daß der Koͤnig den Rath unabhaͤngiger Maͤnner zu seinem und ihrem Verdienste anzuerkennen wuͤnscht.

Die L. A. Ztg. enthaͤlt folgende Mittheilungen aus Java vom 15. September: „Der Handels, Verkehr Java's mit China, welcher in Folge der Britisch⸗Chinesischen Wirren sich seit einem Jahre bedeutend verringert hatte und vor einigen Mo⸗ naten fast ganz aufhoͤrte, hat seit kurzem wieder sehr zugenom⸗ men und ist jetzt weit lebhafter als vor einigen Jahren. Zwar koͤnnen gegenwaͤrtig unsere Kaufleute mit ihren Schiffen nicht mehr von den Haupthaͤfen Java's: Batavia, Samarang, Sura⸗ baya und Djilatjap, nach Kanton absegeln und dort mit den Hong⸗Kaufleuten Handel treiben, wie dies fruͤher der Fall war. Allein man segelt jetzt von hier aus nach den Suluh⸗Inseln und nach den Philippinen, wo Chinesische Kaufleute fast taͤglich mit ihren Yonken aus China ankommen, Chinesische Produkte, na⸗ mentlich Thee, gegen Europaͤische und Javasche vertauschen und da⸗ mit eilig heimkehren und abermals wieder kommen, welches das an der Chinesischen Kuͤste stationirte Englische Geschwader gegenwäaͤr⸗ tig nicht verhindern kann, da dasselbe, wegen Mangel an Schif⸗ fen, nicht saͤmmtliche Haͤfen an der so sehr ausgedehnten.⸗ Chine⸗ sischen Kuͤste, sondern nur die Muͤndungen des Kanton⸗ und Kiang⸗Flusses blokirt, wodurch der Verkehr bloß mit den in jener Gegend gelegenen Seeplaͤtzen abgeschnitten ist, in anderen Chine⸗ sischen Seestaͤdten aber eben deshalb um so lebhafter sich gestal⸗ tet. In Folge dieser Veraͤnderungen sind seit kurzem bedeutende

Quantitaͤten Chinesischer Waaren in Java eingefuͤhrt worden und die Anzahl der in gegenwaͤrtigem Monat auf der Rhede von Ba⸗ tavia angekommenen und nur mit Chinesischem Thee beladenen

tugiesen wie mit Hollaͤndern, Briten und Nord⸗Amerikanern,

den⸗Fabrikanten nicht ohne Interesse seyn: „Die Baumwollen⸗

Joes doch keinem Zweifel, daß die in Europa gefertigte Waare

und bemalte Waare geliefert werden kann. Mit weißem Kattun

Fahrzeuge belaͤuft sich auf drei. In noch reichlicherem Maße, als

sich nunmehr der Handel Java's mit China vermehrt, ist dies an anderen Orten des Niederlaͤndischen Indiens der Fall, namentlich ge⸗ winnt das fruͤher nur wenig besuchte Kupang (die groͤßtentheils von sogenannten schwarzen Portugiesen bewohnte Hauptstadt der Insel Timor, die der Regierung zu Batavia unterworfen ist) jetzt sehr an Bedeutung. Ueberhaupt schachern und handein die Chinesen jetzt lieber mit den dunkelfarbigen Spaniern und Por⸗

riums gewesen und wie dasselbe ungeachtet seiner erst einige Mo⸗

nate alten Verwaltung doch bereits bedeutend mehr geleistet, als das de Theuxsche Ministerium, welches fuͤnf Jahre im Amt ge⸗

wesen seh. 1““

f3 Schweden und Norwegen.

Stockholm, 29. Jan. Der Reichstag hat einen Beschluß

gefaßt, wonach alle wandernde Handwerksburschen kuͤnftig mit

Wanderbuͤchern versehen seyn muͤssen. Im Adelstande hat

Major Nordenankar den wichtigen Antrag gemacht, einen Kanal

zur Verdindung des Wener Sees mit dem Gilmare See, wel⸗ cher den innern Verkehr bedeutend erhoͤhen wuͤrde, anzulegen.

Unsere SeeExvedition im Mittellaäͤndischen Meere hat wegen

ihrer trefflichen Artillerie⸗Einrichtungen die Bewunderung sogar

dder Englischen Seeleute erregt.

Christiania, 25. Jan. (L. A. Z.) Beim Schlusse des vorigen Jahres zaͤhlte die Norwegische Armee 548 Offiziere, un⸗ ter diesen. 2 Generale mit Inbegriff des Kronprinzen, 1 General⸗ Lieutenant, 7 Genera⸗Majore, 4 General⸗Adjutanten, 14 Obersten, 35 Oberst⸗Lieutenants, 18. Majors, unter diesen einen uͤberzaͤhli⸗ gen, 177 Capitains, 20 Rutmeister, 160 Premier⸗Lieutenants,

130 Seconde⸗Lieutenants ꝛc. Der sich hier aufhaltende Rektor Bugge aus Drontheim ist

welches seinen Grund wohl darin hat, daß man in China glaubt, die Nord⸗Amerikaner und Briten seyen ein und dasselbe Volk, welches den Hollaͤndern zinsbar sey, und doch wuͤrde von Sei⸗ ten der Letzteren zur Beseitigung des zwischen den Englaͤndern und Chinesen ausgebrochenen Krieges gar nichts geihan, sondern diese suchten vielmehr den jetzigen Zustand zu erhalten.“

Folgende Notiz duͤrfte fuͤr Deutsche Baumwollen⸗ und Sei⸗

und Seidenwaaren⸗Manufakturen vermehren sich im Javaschen Hochlande von Jahr zu Jahr, und in dem Landstriche von Su-⸗ rahbaya bis Sold, und von dort bis Wonosobo sind mehrere Taux“.“ send Frauen mit Spinnen und Weben der Seide und Baum⸗

wolle des Garns als auch mit Bemahlen des Kattuns und der seidenen Zeuge beschaͤftigt. Es befremdet hier gar sehr, daß diese Manufakturen bis jetzt noch keine Konkurrenten an den Europäi⸗

schen Fabriken und Kattundruckereien erhalten haben, da es doch f6r vie Uebersendüna eine s an mit Gewißheit vorauszusehen ist, daß die Erzeugnisse aus den for dle nlegersendeete setase aat Kosten d.⸗ Cötaats her016 8⸗.

8 1b 1 8 8 benen Buches uͤber das Schulw es Aus sei Maschinen⸗Spinn⸗ und Webereien und Kattun⸗ und Seidendrukk— rüͤhmliches Zeugniß in Betreff 8* 8 kereien der industrioͤsen Staaten Europas gar sehr bald denen der Iö“ g Uldung in GSach⸗ üö 9 vö1 sen, von der Saͤchsischen Regierung mit der Goldmedaille ingenio hiesigen Manufakturen vorgezogen werden wuͤrden. Denn so billig 11 beehrt worden 8 8 auch die Frauen hier arbeiten und wegen ihrer geringen Beduͤrf⸗ 8 88; BPänemer.

nisse und der billigen Lebensmittel arbeiten koͤnnen, so unterlaͤge Kopenhagen, 2. Febr. (Alt. Merk.) Der Bau des

Thorwaldsenschen Museums, uͤber welchen von Anfang an ein

Unstern gewaltet zu haben scheint, hat jetzt wieder einen neuen Irmpuls durch eine kleine Broschuͤre erhalten, welche der Buͤrger⸗ epraͤsentant, Maurermeister Sibbern, in dieser Beziehung, na⸗

mentlich zu dem Ende hat erscheinen lassen, um eine Rechtferti⸗

gung der von ihm in der Buͤrger⸗Repraͤsentation hinsichtlich der Constructionsweise hervorgehobenen Bedenklichkeiten zu liefern.

Der Verfasser geht naͤmlich davon aus, daß, nachdem in Folge

der Verhandlungen dieser Sache bei der Kunst⸗Akademie das Ab⸗

brechen der Frontmauer des alten Gebaͤudes mit dessen Portal

1 faͤr nothwendig erklaͤrt und fuͤr den Fall, daß die uͤbrigen Mauern benutzt werden sollten, es fuͤr erforderlich erachtet worden, daß sie mit eisernen Klammern zusammengehalten werden muͤßten, der Wunsch nach einem anderen Bauplatz, der mehr im Interesse des Schlosses, des Museums und der Kommune sey, sich erneuert 1 habe und gegenwaͤrtig um so mehr hervortrete, da es sich jetzt gezeigt, daß die Mauern niedergebrochen, das Bau⸗Projekt um⸗ gearbeitet und die Koͤnigliche Genehmigung fuͤr den kuͤnftigen

ungleich billiger seyn muͤßte, als es die hier nur durch Menschen⸗ haͤnde gefertigte ist. Die Malaiischen Eingebornen bekleiden sich (Maͤnner und Frauen) mit kattunenen und die Vornehmen mit’⸗ seidenen Gewaͤndern. Und bei den 5 Mill., welche Java be- wohnen, ist eben so wohl wie bei den 15 Mill. Malaien, welche in den anderen Niederlaͤndischen Besitzungen und den angraͤnzen⸗ den Laͤndern sich aufhalten, das Sapatangan (ein 1 ½ Quadrat⸗ Elle großes buntes kattunenes Tuch, das turbanartig um den Kopf gewunden wird und als Kopfbedeckung der Maͤnner dient), der Kain (ein 2 ½ Ellen langes und 1 ½¶ñElle breites, mit einer Kante versehenes Tuch von buntem Kattun oder Seide, in wel⸗ ches der Unterkoͤrper gehuͤllt wird), oder Sarong wie der Kain genannt wird, wenn er etwas kleiner und mit zwei gebluͤmten Kanten versehen ist und der Slintang (ein 2 ½ 3 Ellen langes und 3¾¼ Elle breites, buntes, seidenes oder kattunenes Tuch, welches zur Bekleidung des Oberleibes der Frauen dient) die gewoͤhnliche und beliebteste Kleidung, die seit Jahrhunderten keiner Mode un- terworfen gewesen ist und im Hause selbst gern von den sich hier aufhaltenden Europaͤern getragen wird. Daß die zahlreichen Fa⸗ brik⸗Besitzer in Europaͤischen Staaten bis jetzt noch nicht darauf bedacht gewesen sind, dergleichen Gewaͤnder anfertigen zu lassen und hierher zu senden, ist um so auffallender, da in Europa doch so viel fuͤr andere Welttheile fabrizirt wird, und neuerlich der⸗ Bedarf der Nord⸗Amerikanischen Freistaaten sehr abgenommen hat, wodurch sogar mehrere Kattun⸗Fabriken in Sachsen stillstehen sollen, die doch fuͤr den Kattunwaaren⸗Bedarf der hiesigen Eingebore⸗ nen fortwaͤhrend in Thaͤtigkeit feyn koͤnnten, wenn deren Besitzer die he be hc v nr .“ es ließen. war ist noch zu erwaͤhnen, daß dergleichen Waaren hier bei der nach dem allgemeinen Princip, 400,000 Pfd. Einfuhr von 25 pCt. des Werths unterwor⸗ G 5 gemeinen Princip, 400,000 Pf:d. kosten. b Deutsche Bundesstaaten.

fen sind, allein es steht doch auch zu erwarten, daß die Europ&äi⸗ Dresden, 25. Jan. Der akademische Rath hat so

schen Kattune und Seidenzeuge wenigstens um 30—40 pCt. bil⸗ 8 liger als die aus den hiesigen Manufakturen seyn wuͤrden, wenn eben uͤber die diesjaͤhrige hiesige Kunst⸗Ausstellung folgende Be⸗ kanntmachung erlassen:

man erwaͤgt, daß durch Maschinen gefertigte und gedruckte Waare auch ungleich billiger als die nur durch Frauenhaͤnde gefertigte „Die oͤffentliche Ausstellung von Werken der bildenden Kunst bei der Koͤnigl. Saͤchsischen Akademie der bildenden Kuͤnste zu

Dresden wird fuͤr das Jahr 1841 Sonntag, den 18. Juli, eroͤffnet werden, und es ist als letzter Zeitpunkt zu Einlieferung der auszustellenden Gegenstaͤnde der 12. Juli festgesetzt worden. Spͤter eingehende Zusendungen werden entweder zuruͤckgestellt, oder nur minder guͤnstig aufgestellt werden koͤnnen. Vom 13. September d. J. an koͤnnen die eingesendeten Gegenstaͤnde wieder zuruͤckgenommen werden.“ 8

Bau erst noch gesucht werden muͤsse. In Betreff des Bauplans und des Kostenanschlags fuͤr die projektirte, bekanntlich auf Veranlassung Englischer Handlungshaͤuser, nivellirte Eisenbahn von Kiel nach Gluͤckstadt, in dessen Besitz das desfaͤllige Comité in letztgedachter Stadt nach ihrer Bekanntma⸗ chung vom 18. v. M. zu gelangen hofft, hat das Blatt „Dagen“, wie es sagt, direkte und zuverlaͤssige Nachrichten aus London er⸗ halten. Hiernach wird eine doppelte Bahn nach Bruͤnel's Prinzip, mit fortlaufender Unterlage und 7 Fuß Breite zwischen den Schie⸗

aus welchem nicht nur die Klabeia (weite Roͤcke, die vom Halse bis zu den Knieen reichen) der Eingeborenen, sondern auch die meisten Kleidungsstuͤcke der Europaͤischen Bevöͤlkerung gefer⸗ tigt werden hat sich dies schon bestaͤtigt, denn schon seit einie gen Jahren werden große Quantitaͤten Shirting von Europa hier eingefuͤhrt, da derselbe weit besser und billiger ist als der hier gefertigte weiße Kattun.“ 8

Belgien. Bruͤssel, 2. Febr. In der Revpraͤsentanten⸗Kammer sind die Debatten uͤber die Pensionen zum Theil vertagt worden, und nur in Betreff der Minister ist man einig geworden, daß nur dann ein Minister auf Pension Anspruch machen koͤnne, wenn er zwei Jahre hintereinander an der Spitze seines Departements ge⸗ standen hat. Das Kriegsbudget wird wahrscheinlich dieses Jahr nicht definitiv abgeschlossen werden, sondern man wird sich damit begnuͤgen, Kredite auf zehn Monate zu bestimmen, und es dem Minister, der das allgemeine Zutrauen besitzt, uͤberlassen, fuͤr die naͤchste Sitzung ein ausgearbeitetes Projekt vorzubereiten.

Man hat dieser Tage von den Kanzeln der hiesigen Kirchen herab einen Hirtenbrief des Kardinal⸗Erzbischofs von Mecheln verlesen, worin er den Klerus und die Glaͤubigen gegen ge⸗ wisse irrige Lehren, die man zu verbreiten sucht verwahrt.

Die Irrthuͤmer, welche dieses Rundschreiben bezeichnet, betreffen

das Wesen und die Attributionen Gottes, die Schoͤpfung und ihren Zweck, so wie die Verhaͤltnisse, die zwischen Gott und sei⸗

nen Geschoͤpfen bestehen; Irrthuͤmer, sagt das Rundschreiben, die augenscheinlich dahin zwecken, die Kenntniß Gottes zu verdurn-⸗.— keln, die Religion zu vernichten und allr Bande der Gesellschaft zu zerreißen. Das Rundschreiben fordert den Klerus der Dioͤcese auf, zu verhindern, daß diese Irrthuͤmer in die Pfarreien und vorzuͤglich in die Schulen dringen; mit Klarheit in den Pre⸗ digten die Wahrheiten, welche die Kirche diesen Irrthuͤmern ent⸗ gegenstellt, die Troͤstungen, die der Mensch in der katholischen

Religion schoͤpfen kann, und das Gluͤck, welches die Gesellschaft aus den Grundsaͤtzen der Ordnung und Näͤchstenliebe aͤrndten kann, darzulegen. „Indeß“, fuͤgt das Runs schreiben hinzu, „werden Sie, indem Sie so die Glaͤubigen gegen die Irrthuͤmer, die wir bezeichnen, verwahren, Sorge tragen, die Personen zu schonen, welche dieselben verbreiten. Die heilige Kirche mißbilliget die Lehren, wenn sie sich ihren Anstrengungen widersetzen, aber sie liebt deshalb nicht weniger ihre Personen, und betet fuͤr ihre Ruͤckkehr zum wahren Glauben und fuͤr ihr Heil.“

Die mit Untersuchung der Wahl⸗Urkunden des Grafen Bail⸗

let de Latour beaustragte Kommission hat heute ihren Bericht in der Repraͤsentanten⸗Kammer abgestattet. Morgen wird die Kam⸗ mer einen Beschluß daruͤber fassen. Die Brandweinsteuer, welche bisher 30 Cent, pro Hektoliter betrug, ist jetzt auf 40 Cent. erhoͤht worden. Gouverneur im Kuͤst

Ein in der Revue Nationale enthaltener Artikel, als die Gouverneursst dstenlande, Geheimen Rath von Weingarten, dessen Verfasser Herr Devaux angesehen wird, sucht nachzuwei⸗ b gekommene G 8 in Illyrien, und das dadurch in Erledigung sen, wie bedeutend bereits die Wirksamkeit des jetzigen Ministe⸗ 58 nement von Illyrien dem Grafen Franz von

Weimar, 3. Febr. Se. Koͤnigl. Hoheit der Groß⸗ erzog hat gestern, den 2. Februar, unter den Segenswuͤnschen 1 Seines Fuͤrstlichen Hauses, das 59ste Lebensjahr angetreten. Zu die⸗ sem Feste hatten sich, außer den Abgesandten der benachbarten befreundeten Hoͤfe, Se. Durchlaucht der Fuͤrst von Schwarz⸗ burg⸗Sondershausen und die Koͤnigl. Preußischen Generale von Breßler, von Drigalsky, von Hedemann, von Malachowsky, so wie mehrere Stabs⸗Offiziere aus Erfurt eingefunden. Die Auber⸗ sche Oper: Der Feensee war an diesem Tage von dem Ober⸗In⸗ tendanten, Ober⸗Marschall von Spiegel, neu in Scene gesetzt; ei dem Erscheinen des Großherzogs gab sich das uͤberfuͤllte Haus den ungeheuchelten Gefuͤhlen der Anhaͤnglichkeit und Ergebenheit fuͤr ihn hin. Ein Hofball wird heute die Festlichkeit beschließen.

Man spricht hier davon, daß Se. Koͤnigl. Hoheit der Herr Erbgroßherzog zur Vermaͤhlung des Großfuͤrsten Thronfolgers

nach Petersburg reisen wuͤrden.

Unter anderen fremden Personen, erfreuen wir uns hier seit mehreren Monaten der Anwesenheit des Dichters Freyligrath. Eben so war Thalberg acht Tage hier und hat seine eminente Kunstfertigkeit im Pianofortespiel mehreremale im Residenzschlosse, als auch oͤffentlich im Theater, beurkundet.

b Die Einfuͤhrung des Vierzehnehaler⸗Muͤnzfußes ist hier ohne

86 alle Schwierigkeit geschehen, nachdem, was wir dankbar anerkannt

haben, von Seiten unseres Staats⸗Ministeriums Alles geschehen war, um diese Einfuͤhrung so leicht als moͤglich und ohne allen Verlust fuͤr die Staatsbuͤrger ins Werk zu setzen. Unsere alten Muͤnzen sind zum vollen Werth eingewechselt und mit den neuen haben wir uns sogleich befreundet.

Zum 14. Februar erwartet uns ein hoher Genuß. Wir werden an diesem Tage eine neue Oper von unserem Kapellmei⸗ ster Chelard „die Herrmannsschlacht“ sehen, der schon jetzt ein sehr guͤnstiger Ruf vorausgeht. 3

Oesterreich. fen 8 en, 22. Febr. Se. Majestaͤt der Kaiser haben den Gra⸗ 1en emens von Brandes zum Gouverneur und Landee⸗Haupt⸗ 1g⸗ 8 b ernannt und demselben zugleich die Geheime⸗Raths⸗ Bbereee Beelcehen. 8 bisherige Hofrath bei dem Tyroler 1 8 rr von b . dieser Landesstelle ernanaer enz, ist zum Vice⸗Praͤsidenten bei

Gleichzeitig haben Se. Majestaͤt der Kaiser den bisherigen

2*

nen 500,000 Pfd. und mit Kantschienen, circa 4 Fuß 8 Zoll Breite,

Stadion verliehen, Letzterem mit der taxfreien Ernennung zum Geheimerath. Der bisherige Hofrath bei dem Illyrischen Gou⸗ vernement, Graf von Welspery, ist zum Vice⸗Prasidenten bei die⸗ ser Landesstelle ernannt. ““ 5

1— Spanien. 11“

Madrid, 26. Jan. Dem Vernehmen nach ist in den letz⸗ ten Versammlungen der Regentschaft von der Nothwendigkeit, die Armee zu reduziren, die Rede gewesen und es duͤrfte daher nach der friedlichen Ausgleichung der Differenzen mit Portugal eine bedeutende Verminderung in dem Effektiv⸗Bestande der einzelnen Armee⸗Corps eintreten.

Bergara, 27. Jan. Die hier stattgehabte Versammlung der Provinzial⸗Deputation, die den Zweck hatte, sich uͤber die Aufrechthaltung der Fueros der drei Baskischen Provinzen zu be⸗ rathen, hat ihre Arbeiten auf eine fuͤr die Freunde des Friedens erfreuliche Weise beendigt. Die Besonnenen haben den Sieg

uͤber die unruhigen Koͤpfe davon getragen und Herr Aldecoa ist, wegen seiner gemaͤßigten Ansichten, dazu erwaͤhlt worden, dem Wuͤnsche der Baskischen Provinzen vor⸗

Herzog von Vitoria die zutragen. Potihzg a t.. . 8

Lissabon, 25. Jan. (Engl. Bl) Das Gesetz uͤber die Douro⸗Frage liegt dem Senat vor, und man glaubt, es werde ohne Veraͤnderung angenommen werden. Zu gseicher Zeit werden aber die Ruͤstungen fortgesetzt, um, falls Spanien ungeachtet der ihm gemachten Zuzestaͤndnisse seine Drohungen ausfuͤhren sollte, eine Invasion zuruͤckweisen zu koͤnnen.

Aus der von dem Finanz⸗Minister gegebenen Uebersicht des finanziellen Zustandes Portugals ergiebt sich eine Verminderung der Mittel zur Bestreitung der Beduͤrfnisse der Regierung; man spricht daher von neuen Auflagen.

Moldau und Wallachei. .““

Das Siebenbuͤrger Wochenblatt enthaͤlt die Rede, mit welcher der Fuͤrst der Wallachei die Sitzung der dortigen Land⸗ Staͤnde eroͤffnet hat; sie lautet wie folgt:

„Wir Alexander Demeter Ghika, von Gottes Gnaden, Fürst der ganzen Wallachei. An die verehrten verfassungsmäßigen Landesstände. Wegen der Umstände, welche Ihnen, hochwürdigster Herr, und auch Ihnen, ehrenwerthe Mitglieder der Stände⸗Ver ammlung, im Verlaufe nächster Sitzung bekannt gegeben werden sollen, hatten Wir es für nothwendig erachtet, in diesem Jahre die Landstände früher zu beru⸗ fen; aber die Krankheit Sr. Hochwürden, Unseres Vaters und Erz⸗ bischofs, hat die Eröffnung der Staͤnde⸗Sitzung bis auf heute verscho⸗ ben. Die Ausarbeitungen, welche Ihnen die betreffenden Departements jetzt zur Einsicht und weiteren Beuriheilung unterbreiten werden, können Ihnen, wie Wir hoffen, als Vorarbeit zum Leitfaden dienen und werden Ihnen keine geringe Zufriedenheit verschassen, da sie Ihren Aufträgen und Ihrer Liebe dee gemeinen Wohls zuzuschreiben sind und Ihnen über die bedeutenden Fortschritte des inneren Zustandes in diesem Für⸗ stenthume Aufschluß geben. Der Stand unserer Finanzen hat Unsere Erwartungen übertroffen, und ist befriedigend ausgefallen. Von den Einkünften der Vistierie bleiben auch in diesem Jahre über eine Million in der Reservekasse. Der Landbau giebt ein Resultat, das man sich nur durch die bewunderungswürdige Fruchtbarkeit Unseres Bodens, nur durch die immer regsamer werdende Thäͤtigkeit Unseres friedlieben⸗ den Volkes erklären kann. Besonders dieserwegen wird unser Handel bald bedeutende Resultate herbeiführen, denn bei der Besichtigung, welhe Ich unlängst in Braila vorgenommen, habe ich Gelegenheit ge⸗ habt, Mich von der glücklichen Lage dieses Hafens zu überzeugen, und von der nämlichen Zufriedenheit durchdrungen zu werden, von welcher die Kaufleute, ja das ganze Publikum dabei beseelt sind. Dies, meine Herren, sind unstreitige Ergebnisse, welche Wir der gnädigen Einwirkung der zwei Allerhöchsten Höfe zu verdanfen haben, und welche Uns verpflichten, sie mit Verehrung und Liebe anzuerken⸗ nen, Ergebnisse der politischen Lage, die sie Uns zu verschiedenen Zei⸗ ten gaben und Folgen der letzten neuen Verhandlungen und Anord⸗ nungen, die sich auf den Zustand und die Lage dieses Staates und auf die weisesten Grundsätze stützen, und das Wohl von Millionen un⸗ zähliger civilisirter Staaten Europa's begründen. Da der Bischof von Rimnik den erzbischöflichen Stuhl bestiegen und eines der hiesigen Bis⸗ thümer dadurch erledigt worden ist, so sind Sie, meine Herren, beauftragt, diese erledigte Stelle in freier Wahl zu besetzen. Wir sind überzeugt, daß Sie bei dieser Wahl mit der nämlichen Liebe und Un⸗ varteilichkeit vorgehen werden, von welcher Sie uns bei der Wahl Un⸗ seres Vaters und Erzbischofs Beweise gegeben haben. Die vielen mühsamen Ausarbeitungen, mit welchen Sie sich in den vorigen Sitzun⸗ gen der verehrten Stände⸗Versammlung beschäftigten, haben noch viele Projekte zur Verbesserung unseres Zustandes für die gegenwärtige Sitzung zurückgelassen. Ich empfehle Ihnen, meine Herren, diese Ihre Vorarbeiten jetzt zur Vollendung zu bringen. Ganz besonders fordert das Kriminal⸗Recht unserer Gesetzbücher viele Verbesserungen, welche der Fortschritt unseres sozialen Zustandes nothwendig macht. Richten Sie also, meine Herren, Ihr Augenmerk besonders hierauf, diese Fehler zu ersetzen. Zu diesem Ende hat man Ihnen noch in den fruͤheren Sitzungen des Landtags ein neues Kriminal⸗ Gesetzbuch vorgelegt, und Wir sind also berechtigt zu hoffen, daß dieser Gegenstand in den gegenwärtigen Sitzungen vollkommen erledigt wer⸗ den wird. Auch unsere öffentliche Lehranstalt benöthigt noch manche Verbesserungen, damit die Gegenstände, die in unserem Kollegium vor⸗ getragen werden, einen sostematischen Zusammenhang bekommen mögen, weswegen Sie, meine Herren, Ihr Augenmerk auch hierauf richten werden. Je mehr wir uns frenen, von so vielten Grundsätzen und Beweisen des öffentlichen Wohls sprechen zu können, um so mehr sind Wir von Wehmuth ganz durchdrungen, da wir uns veranlaßt seben, einer strafwürdigenz Unternehmung gegen die öffentliche Ruhe zu erwähnen, die sich einige Menschen zu Schulden kommen ließen, und zwar Menschen, welche keine Anstalt, keim noch so guter Zweck gegenwärtiger Anordnungen befriedigen kann; die Wehmuth, die Ich dieserwegen empfunden, hat doch einige Linderung hekoemmen, indem Ich aus dem, was Ich schon entdeckt babe, sche, daß ein solcher Geist vom Publikum der Wallachen nicht aufgefaßt werden, sondern als ein von einigen fremden ränkevollen Menschen hingeworsenes Gift nur eine kleine Anzahl Menschen von gemeiner Denkuugsart und reohen Silten verführen konnte. Die der Vergehung Ueberwiesenen sind ge⸗ fangen, und die Untersuchung derselben dauert noch immer fort. Un⸗ ser Gesetzbuch, Art. 590, überläßt der Willkür des Fürsten die Bestra⸗ fung solcher Verbrecher, deren in unserem Kriminal⸗Gesetzbuch nicht erwähnt wird. Ich wünschte wohl, daß die Verfassung eines Gesetz⸗ buches, welches die öffentliche Ruhe bei ähnlichen Vergehungen auf⸗ recht erhalten könnte, uns Macht gäbe, um uns in solchen schwierigen Umständen Rath zu verschaffen. uns im Verlause der letzten Stände⸗Versammlug gegeben, Beweise der

Liebe für das öffentliche Wohl, Beweise des Abscheus gegen Empö⸗

rungsgeist laden uns ein, von Euch den Entwurf eines seinem Zwecke entsprechenden Gesetzbuches zu verlangen, um für die Se seiu 86 8g pörungsgeist zu verhindern und dem Publikum die vorzüglichste Sorg⸗ falt für dessen Beschützung zu bezeugen.“ 1

Tuarke

Konstantinopel, 7. Jan. (Courier.) Seit ei 3 waren hier Unterhandlungen eroͤffnet, um 88 vncgeaig7s Zeit Regierung zu kontrahiren. Die Hauptbedingungen wurden mit einem, zu diesem Zwecke von London hierher gesandten Agenten festgestellt, bedurften aber noch erst der Genehmigung von Seiten der Kontrahenten in London. Es ist nunmehr die Nachricht hier eingegangen, daß die Anleihe nur unter so läͤstigen Bedingungen

wird die Verwundeten und

daß die Pforte nicht darauf einzugehen sich daher genoͤthigt gesehen, abermals Papiergeld bis zum Belauf von 60 Millionen Piaster auszuge⸗ ben, so daß gegenwärtig fuͤr 100 Millionen Piaster oder etwa 6 Millionen Thaler Papiergeld in Umlauf ist. Tuͤrken und Rajahs muͤssen dieses Geld nehmen, und es zirkulirt daher unter der Be⸗ vöoͤlkerung; die fremden Kaufleute wollten sich anfangs nicht dazu verstehen, nehmen es jedoch jebt auch mit einem Dis konꝛo von 4 6 pCt., da sie keinen anderen Ausweg sehen, um die Summen zu erhalten, welche die einheimischen Kaufleute ihnen schulden. Es soll in acht Jahren eingeloͤst werden und traͤgt bis dahin etwas mehr als 12 „Et. Zinsen, die vierteljaͤhrlich gezahlt werden sollen. Man sah der ersten Quartal⸗Zahlung mit einiger Be⸗ sorgniß entgegen, und leider ist der Termin verstrichen, ohne daß die Zinsen gezahlt worden wäaͤren. 8

Es geh: bei der in Marmarizza liegenden Englischen Flotte das Geruͤcht, Sir Robert Stopford werde nach England zuruͤckkehren, das Kommando dem Vice⸗Admiral uͤbergeben und in diesem Jahre keinen Nachfolger mehr erhalten. Da jedoch die Flotte dis auf 25 Linienschiffe nebst der entsprechenden Anzahl Fregat⸗ ten vermehrt werden soll, so schenkt man diesem Geruͤchte keinen Glauben, obgleich es wahrscheinlich ist, daß die „Prinzeß Char⸗ lotte“, der „Bellerophon“ und „Castor“ nebst der „Asia“ nach England zuruͤckkehren. Der „Benbow“ ist nach Beirut und der „Gorgon“ nach St. Jean d'Acre abgesegelt; das letztere Schiff Kranken nach Marmarizza bringen, von wo sie mit dem „Bellerophon“ nach Malta abgehen werden. Der „Edinburg“ ist am 9. mit den Invaliden der Schiffsmann⸗ schaft von Marmarizza nach Malta abgegangen. Der „Carys⸗ fort“ befindet sich noch immer vor Alexandrien. 8

8 Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika.

New⸗York, 1. Jan. Nachrichten aus Buffalo zufolge, scheint an der nordwestlichen Graͤnze wieder einige Aufregung zu herrschen. Ein Britischer Beamter, Namens Macleod, soll zu Lackport von den Amerikanischen Behoͤrden verhaftet und ins Ge⸗ faͤngniß gesetzt worden seyn. Der Britische Gesandte, heißt es, häͤtte auf die Vorstellungen, die er deshalb an die Central⸗Re⸗ gierung gerichtet, eine abschlaͤgige Antwort erhalten. Zu Buffalo war eine oͤffentliche Versammlung gehalten worden, in welcher man das Verbrennen des Amerikanischen Dampfboots „Karo⸗ line“ durch die Englaͤnder noch einmal zur Sprache gebracht und sehr aufreizende Beschluͤsse angenommen hatte. Man fuͤrchtet, daß Mackenzie und einige andere der fluͤchtigen Kanadischen Re⸗ bellen sich diese gereizte Stimmung der Gränzbewohner zu Nutze machen duͤrften.

Man hält es jetzt fuͤr ganz unmoͤglich, daß die Bank der Vereinigten Staaten im Stande seyn sollte, ihre Baarzahlungen wieder aufzunehmen, und wenn nicht die Interessen der Actien⸗ Inhaber dem entgegenstaͤnden, so glauben Viele, daß es ein Vor⸗ cheil fuͤr die Handels⸗Interessen seyn wuͤrde, dieses Institut, nach Liquidirung seiner Geschaͤfte, ganz eingehen zu lassen, und ein

abgeschlossen werden kann, vermag. Die Pforte hat

Die unstreitigen Beweise, die Ihr

neues auf dessen Truͤmmern zu gruͤnden. 1

Das Englische Paketboot „Garrick“, welches am 13. De⸗

ember von Liverpool abgesegelt war, hat vor Sandy⸗Hook Schiff⸗ ruch gelitten. 8 u“ 8

Rio Janeiro, 26. Nov. In meinem letzten, um die Mitte August abgesandten Briefe schrieb ich Ihnen, daß Vas⸗ concellos, der Fuͤhrer und die bedeutendste Kapazitaͤt der im Juli gestuͤrzten Regentschafts⸗Partei, alle Aussicht habe, sehr bald wie der ans Ruder zu gelangen, und daß das jetzige Ministerium an dessen Spitze die beiden Andrada's stehen, schon in so kurzer Zeit all seine Popularitaͤt verloren habe. Das Resultat der so eben beendigten Deputirten⸗Wahlen hat meine Vermuthungen bestaͤtigt. Es ist, ungeachtet aller Bemuͤhungen des Ministeriums, sich die Stimmen der Waͤhler zu gewinnen, und obgleich die Finanz⸗Verwaltung M. F. Andrada's nicht ganz unersprießlich fuͤr das Land gewesen, dennoch gegen die am Ruder befindliche Partei ausgefallen. Und so duͤrfte sich denn der junge Kaiser, nachdem er erst wenige Monate das Regierungs⸗Scebter selbst gefuͤhrt, binnen kurzem genoͤthigt sehen, sich denselben Mäͤnnern wieder in die Arme zu werfen, die ihm das Staatsruder in sei⸗ nem funfzehnten Jahre noch nicht in die Hand geben wollten. Ob diese dann unter dem Namen einer Regentschaft oder als blo⸗ ßes Ministerium des jungen Monarchen die Zuͤgel fuͤhren, wird wenig Unterschied machen, denn Niemand kann sich im Ernste der Taͤuschung hingeben, daß ein funfzehnjaͤhriger Fuͤrst, und noch dazu ein solcher, der unter den Auspizien der politischen Parteien erzogen worden, schon eine Selbststaͤndigkeit in der Regierung des Landes geltend machen koͤnne. Natuͤrlich waren in den lecen Monaten die Gemuͤther hier wegen der Deputirten⸗Wahlen in der groͤßten Aufreaung. Daß das Ministerium dabei allen Ein⸗ fluß aufbot, um Maͤnner ihrer Farbe zu erhalten, ist erklaͤrlich; daß man aber den Waͤhlern mit den Holchen des Poͤbels, na⸗ mentlich der Farbigen, drohte und sie dadurch von der Theilnahme an den Wahlen abschreckte, ist traurig genug. So drang denn in der Hauptstadt die Liste des Ministeriums durch; aber da eigte sich recht, wie selbst in der kleinen, verhaͤltnißmaͤßig dicht evoͤlkerten Provinz Rio Janeiro der Einfluß der Regierung nicht uͤber den Umkreis der Hauptstadt geht. Die Wahl⸗ Bezirke der Provinz modifizirten jene Liste bedeutend. Nach dem hiesigen Wahlgesetz wählt naͤmlich jeder Bezirk so viel Deputirte, als die Provinz stellt: saͤmmtliche Listen werden dann verglichen, und die Kandidaten, welche die meisten Stimmen erhalten haben, sind Deputirte, so daß keiner weiß, ob er erwaͤhlt ist, bis die Li⸗ sten aus der ganzen Provinz eingegangen sind. Wenngleich nun die neu erwählte Kammer ihre Sitzungen erst 1842 beginnt, so ist doch schwer zu glauben, daß die Andrada's die Session von 1841 üuͤberdauern werden.

Wie es mit der Provinz Rio Grande werden wird, weiß Gott. Bento Manoel, der Chef der dortigen Insurrection, hat zwar die Amnestie angenommen und sich nach Montevideo zu⸗ ruͤckgezogen. Bento Gonzalves aber, im Namen der uͤbrigen Chefs, will keine Amnestie; er will im Namen des Rie⸗Granden⸗ sischen Volkes mit der Brasilianischen Regierung unterhandeln und verlangt zuerst, die Regierungs Truppen sollten ihre Posi⸗ 8 tionen, die ihn geniren, verlassen; die Regierung hat ihm einen Gesandten geschickt, der diese Forderung auch ganz billig gefun⸗ den hat; der Praͤsident und Militair⸗Kommandant der Provinz, Marschall Andrea, hat das Zugestaͤndniß zwar streng abgeschla⸗ gen, indeß sein Nachfolger ist schon unterweges, und so koͤnnte es gelingen, den Frieden zu erhalten; nur ist es sehr moͤglich, daß dann die bisherigen Legalisten den Schild erheben und der Kampf von neuem beginnt. 8 3 mit Nosus Frieden

; ka ,4 . rei⸗ sit 2 7 Die wichtige Nachricht, daß Frankreich mi Lavalle, der

eschlossen hat, ist dieser Tage hier eingetroffen. . geschlossen hat, ist dies ge h wie man sagt,7 Legoas ron

Bundesgenosse der Franzosen, der, - Buenos Ahyres steht, ist von der Begnadigung⸗ .