1841 / 71 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

n) der Friedrich Gotthilf Boethtk, 6) der Samuel David Boethke, und 7) die Söhne ihres zu Kalisch verstorbenen Bruders 8 Wilhelm Gotthilf Boethke, Eduard und Julius, resp. deren Erben oder Erbnehmer aufgefordert, in dem vor dem Ober⸗Landesgerichts⸗Assessor Marensky auf den 14. April 1841, Vormittags 11 Uhr, ordentlicher Gerichtsstelle hierselbst anberaumten FTermine ihre Erbansprüche, entweder in Person oder urch einen mit gehöriger Vollmacht versehenen Man⸗ datar, wozu ihnen im Fall der Unbekanntschaft der ustiz⸗Kommissarius und Kriminal⸗Rath Hassenstein d die Justiz⸗Kommissarien Collin und Koßmann in Vorschlag gebracht werden, anzumelden und zu begrün⸗ en, widrigenfalls die Extrahenten für die rechtsmä⸗ sigen Erben angenommen, ihnen als solchen der Nach⸗ laß zur ferneren Disposition verabfolgt und der nach er⸗ folgter räklusiou sich etwa erst meldende nähere oder gleich nahe Erben alle ihre Handlungen und Disposi⸗ tionen anzuerkennen und zu übernehmen schuldig, von ihnen weder Rechnungslegung noch Ersatz der gehobe⸗ nen Nutzungen zu fordern berechtigt, sondern sich le⸗ diglich mit dem, was alsdann noch von der Erbschaft vorhanden wäre, zu begnügen verbunden seyn solle. Insterburg, den 27. Norember 1840. Eivil⸗Senat des Königl. Ober⸗Landesgerichts.

Eegt sesecbet h

aasmbun m. 1“

Die im Conitzer Kreise gelegenen freien Allodial⸗ Rittergüter

Ziethen No. 201.,

Lissau No. 102. und

zwei Antheile an dem Gute Zawade No. 196. A. und B., ufolge der nebst dem neuesten Hyppothekenscheine in hie⸗ iger en einzusehenden Taxe landschaftlich auf 63,065 Thlr. 13 sgr. 4 pf. abgeschätzt, sollen in termino den 25. August c., 11 Uhr Vormittags, an hiesiger Gerichtsstelle öffentlich subhastirt werden.

Zugleick, werden die ihrem Aufenthalte nach unbe⸗ kannten E namentlich die Geschwister Wittmütz, Beriha, Carl und Moritz, als hypothekartsche Gläubiger, zu dem anstehenden Termine Behufs Wahr⸗ nehmung ihrer Gerechtsame bei Vermeidung der Prä⸗ klusion hierdurch vorgeladen.

Marienwerder, den 16. Januar 1821.

Civil⸗Senat des Königl. Ober⸗Landesgerichts.

Nothwendiger Verkauf. Ober⸗Landesgericht zu Cöslin.

Das Allodial⸗Rittergut Groß⸗Sillkow in Hinter⸗ pommern, und zwar im Stolpschen Kreise belegen, abgeschätzt auf 10,65½ Thlr. 13 sgr. 7 pf., soll zufolge der nebst Hypothekenschein und Bedingungen in unserer Registratur einzusehenden landschaftlichen Taxe

am 7. Juli 1841, Vormittags 10 Uhr,

n ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden.

Cöslin, den 26. November 1840.

Königl. Ober⸗Landesgericht. Civil⸗Senat.

19 12,302 Thlr. 2 sgr., soll Behufs Auflösung der

Bemeinschaft

am 3. September 1841, Vorm. 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

8

MNothwendiger Verkaufß.

Stadtgericht zu Berlin, den 2. November 1840. Das in der Mittelstraße Nr. 21 belegene Grund⸗ stück der E Erben, taxirt zu 10,058 Thlr. 13 sgr., soll Behufs Auflösung der Gemeinschaft am 24. August 1841, Vormittags 11 Ühr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

Die dem Aufenthalte nach unbekannten Eeehaen 1) der Miteigenthümer, Nagelschmidtgeselle Christian

Friedrich Heinrich Creutzmann, 2) die Gläubigerin Witwe Kelpin, Johanne Christiane geborne Graupner, eventualiter deren Erben, werden hierdurch öffentlich vorgeladen.

Ober⸗Schlesische Eisenbahn. Die Herren Actionaire der Ober⸗Schlesischen Eisenbahn werden hierdurch zu einer auf den 22. März d. J., Nachmittags 3 Uhr, in dem hiesigen Börsen⸗Lokale anberaumten General⸗ Versammlung eingeladen, um: das entworfene Gesellschafts⸗Statut zu berathen und zu vollziehen. Der gedruckte Entwurf der Statuten wird den auswärtig wohnenden Herren Actionairen Pe⸗ sandt werden, die hiesigen Herren Actionaire ersu⸗ chen wir, denselben in dem Büreau, vom 10. März ab, abholen zu lassen. Wir laden die zweiten auf den 5. April d. J., Nachmittags 3 Uhr, eben daselbst anberaumten General⸗Versammlung ein, um in derselben: die Wahl der Repräsentanten der Gesellschaft nach Maßgabe des Gesellschafts⸗Statuts vorzu⸗ nehmen. Die nicht erscheinenden Herren Actionatre werden den durch Stimmenmehrheit von den Anwesenden ge⸗ faßten Beschlüssen beitretend erachtet. Einlaßkarten zu den beiden resp. Versammlungen sind vom 15. März ab im Büreau der Gesellschaft, Ohlauer Straße Nr. 44, bis spätestens an den Tagen vor den Versammlungen in Empfang zu nehmen. Breslau, den 18. Februar 1841. Der Comité der Ober⸗Schlesischen Eisenbahn. Graf Pückler, Graeff, Präsid. der Kgl. Regierung zu Oppeln. Kgl. Justizrath. Klocke, Kraker, t Stadtverordneten⸗Vorsteher. Kgl. Kommerzienrath. Lange, Lewald, Ober⸗Bürgermeister u. Geh. Reg.⸗Rath. Kaufmann. v. Löbbecke, Manger, Milde,

Herren Actionatre ferner zu einer

8 Avertissement. 1 Das dem Oekonomen Julius Eduard Vogt gehörige, zu Saalhausen, im Kalauer Kreise belegene, gericht⸗ lich auf 11,965 Thlr. 11 sgr. 8 pf. abgeschätzte Erb⸗ krug⸗, Erbrichter⸗ und nebst Zubehör soll am 1 à. August d. J. Normittags 10 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Die Taxe und der neueste Hypothekenschein sind in der Re⸗ gistratur des Gerichtes einzusehen. Senftenberg den 14. Januar 1841. Königl. Land⸗ und Stadtgericht. 8

8 Bekanntmachung. Es ist über den Nachlaß des am 7. Juli 1840 zu Fersensget. verstorbenen Handelsmanns Johann Carl August Krause, wozu das in Christianstadt belegene, im dasigen Hypothekenbuche Vol. I. No. 16 verzeichnete Wohnhaus nebst Zubehör gehört, auf den Antrag des Vormundes der Krauseschen Minorennen, der erbschaft⸗ liche Liquidations⸗Prozeß eröffnet und ein Termin zur Anmeldung und Nachweisung der Ansprüche der Gläu⸗ biger, so wie zur Erklärung derselben über Beibehal⸗ tung des Interims⸗Kurators, auf den 13. Mai 1841, Vorm. um 11 Uhr, in unserem Gerichtszimmer zu Christianstadt vor dem Herrn Land⸗ und Stadtgerichts⸗Assessor Mense anbe⸗ raumt worden. Es werden daher alle unbekannte Gläubiger hiermit aufgefordert, in diesem Termine entweder persönlich oder durch zulässige Bevollmächtigte, wozu ihnen im Fa ihrer Unbekaantschaft die Justiz⸗Kommissarien Gerlach und Lochmann hierselbst in Vorschlag gebracht werden, zu erscheinen und ihre Ansprüche und nach⸗ uweisen. Die ausbleibenden Kreditoren werden aller Ib etwanigen Vorrechte an dem Nachlasse für ver⸗ lustig erklärt und mit ihren Forderungen nur an das⸗ jenige, was nach Befriedigung der sich meldenden Gläubiger von der Masse noch übrig bleiben möchte erwiesen werden.

Soran in der Nieder⸗Lausitz, den 23. November 1840.

Königl. Land⸗ und Stadtgericht.

Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 30. November 1840.

Das in der Landwehrstraße Nr. 5 belegene Grund⸗

stück der Erben der Witwe Gärtner, gebornen Schmidt taxirt zu 5363 Thlr. 22 sgr. 9 pf., soll

am 6. August 1881, Vormittags 11 Uhr,

an der Geri irt werden.

ssied⸗ Hypothekenschein sind in ver Registratur einzusehen.

Nothwenvdiger Berkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 2. 1

Taxe und

Kgl. Kommerzienrath. Kgl. Bau⸗Inspektor. Kaufmann. Graf v. Renard, ustav Graf v. Saurma, auf Groß⸗Strehlitz. auf Jeltsch.

8 CV‚ker,

8 9*

Feuerversicherungs⸗Bank f. D. in Gotha. Nach den eingegangenen Berichten der Bank wird die Dividende des verflossenen Rechnungsjahres 1840 63 8 betragen. Die darüber sprechenden Dividendenscheine werde ich den verehrlichen Interessenten im Monat Mai zustellen. C. G. Frantz, 1 Alexanderstraße Nr. 41.

Man warnt vor dem Ankaufe einer in Warschau verloren gegangenen Polnischen Partial⸗Obligation von 390 Fl. Poln. (deren Nr. 119663 und die der Serie 2394 ist), welche bei der am Isten d. M. stattgefunde⸗ nen Serienverloosung der Polnischen Partial⸗Obliga⸗ tionen herausgekommen ist.

Literarische Anzeigen.

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über das 8 Paͤdagogium zu Charlottenb bei Berlin 8 von . Wilhelm von der Lage, Königl. Direktor, Ritter des Eisernen Kreuzes 2r Klasse. 1841.

11““

8 In der C. F. Müllerschen Hofbuchhandlung erschienen und durch alle Buchhandlungen zu erhal⸗ ten, in Berlin durch E. Mittler (Stechbahn 3):

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as in dee her nenen e ze e nersche Grundstück, taxirt zu 9194 Thlr. 8 (2r. 2 1 8*½ 6. August 1841, „nes 29, Uhr, an der Gerichtsstelle subhastint werden.

er dem Aufenthalte nach unbekannte hpo

Weid⸗ so

Tare und

Oygetdeenfge sind in der Registratur 1 arische

Giaubiger F. C. Krause, so wie die unbekannten Real⸗ nach den neuesten Ansichten und Erfindungen, im

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In unserem Verlage ist so eben erschienen und bei uns, so wie in der Buch- u. Musikhandlung von T. Trautwein, Rreite Str. 8, und in allen Hand- lungen zu erbalten:

Sie sollen ihn nicht haben,

Den freien Deutschen Rhein.

Eine Kanonade von hundert Komponisten für vier Singstimmen von Friedrich von Drieberg. Partitur u. Stimmen. 10 sgr.

Berlin, im März 1841. Trautwein & Comp., Verlags-Buch- u. Musikalienhandlung, Ross-Str. 23. (Das treffliche Gedicht hat den verdienten An- klang gefunden; leider aber ist es durch spekulative Komponirsucht vieler Unberufenen profanirt wor- den, und diesen allein gilt die komische Wirkung, welche dieser vierstimmige Kanon bezweckt und bervorbringt. Er darf deshalb fröhlichen Gesellschaf- ten mit Recht empfohlen werden, obwohl er nicht die Absicht hat, unter den Preisaufführungen zu figu- riren, die sich bei dieser Gelegenheit ebenfalls ihr „risum teneatis“ verdienen.)

m Verlage von K. Troschel in Trier ist so eben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu erhalten, in Berlin durch E. S. Mittler (Stechbahn 3): Festpredigten von J. A. Küpper, Vice⸗Gene⸗

ral⸗Superintendenten der Rheinprovinz und Mit⸗

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Wer in ihm 2e. dgag⸗ gicht⸗ der Scheidung, der Züchtigung und der Jesus: Es ist ee g. ReSer N-2 ist 1 , als Jesum eugnen: ei eietes erbeng e Rlebranang des Christenthums,

esu.

mächtiger König des ew

ur Gewißheit . dene ertheilt Stärke und be Auferchenen Leerda Der heil.

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esu geht frei⸗ esu F herrgb hi in den od. Ist es möglich, so gehe dieser Kelch von mir. 8 . ein Wort Weckung. vollbracht. ein Charfreitags⸗ 82 n Jesus lebt als all⸗ Salge e⸗ Fnfersehen⸗ igen Ben Je iche. Wie wir des Glaubens an Christum gelangen. reudigkeit zu

eist betet in

em ersten macht. Gottes Stimme in dem Siege bei Leipzig.

edruck⸗— tern⸗ von den Gliedern derselben?

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Man subskribirt bei E. S. Mittler in Berlin (Stechbahn 3).

ZBlumauer Aeneide mit Skizzen.

111““

In allen Buchhandlungen, zu Berlin und Pots⸗

Erzählungen, 8

2

en

888

8

Staals⸗S

Amtl. Nachr. 8 8

Landfags⸗Angelegenheiten. Preußen. Berat ung über die K. Proposttion, die Legit, beim Pferdehandel betreffkend. Pommern. Nachträgliches über die Eröffnungs⸗Sitzung. Veröffentlichung der Berzenh be Erer . peg Schlesien.

eschluß in Bezug auf die Königl. Propositionen hinsichtl. des ständ.

. g- der hnn. Wahlen. 8 v“ ußl. u. Pol. St. Petersb. Prinz Johann von Sa . Mitglied der Univers. Kasan. 111“

Frankr. Pairs⸗Kammer. Der Fürst von der Moskwa wird eingeführt. Paris. Der „Courrier français“ über Frankreich, dem Traktat v. 15. Juli gegenüber. Vermischtes.

Großbr. n. Irl. Oberh. Maskenbälle in Drurylane. Unterh. Armee⸗Budget. Lord Cardigan. London. Rußland u. Frank⸗ der vönhe enr Differenz mit den Vereinigten

.— all in der Post⸗Einnahme. il. . in⸗ sung. Vermischtes. 88

Haag.

DBelg. Brüssel. Nothstand der Leinen⸗Induftrie.

S Bundesst. Dresden. Bevölkerungs⸗Statistik.

63 Schreiben aus Wien (artesischer Brunnen). 8

8 alien. Venedig. Ankunft u. Empfang d. Erzherz. Friedri

Serbien. Belgrad. Der Fürst u. die Bojaren.

Inland. Schreiben aus Bromberg (Wohlthätigkeit. Gewerb⸗ CE der Mas, Schifffahrt auf dem

. „1840). Trier. ös. Bei i ei Eö“ Französ. Beistand bei einer Feuers⸗

Nekrolog des General⸗Lieutenants F. C. v. Schmidt.

8

Se. Ma sandtschaft zu Kassel angestellten Legations⸗Secretair, Kammer herrn Stach von Golzheim, in Folge einer von Allerhöchst⸗ ihrem in Gott ruhenden Herrn Vater Majestaͤt geschehenen Ver⸗ heißung, den St. Johanniter⸗Orden zu verleihen geruhet.

Der Justiz⸗Kommissarius Hellhoff zu Mittenwalde ist i derselben Dienst⸗Eigenschaft vom 1. April 8.38 ab nach

mit der Besfugniß zur Praxis bei den Untergerichten der Ost⸗ und

2 worden.

Der herige Kammergerichts⸗Referendarius Jahn i ustg r bei den Untergerichten des ““ 8 des Storkowschen Kreises, mit Ausnahme der Praxis bei den Untergerichten zu Berlin, mit Anweisung seines Wohnsitzes in Mittenwalde, bestellt worden.

Angekommen: Der General⸗Major und Eesttag dea der I4ten Landwehr⸗Brigade, von Borcke, von Duͤsseldorf.

Landtags⸗Angelegenheiten Pprovinz Preußen.

Danzig, 7. Maͤrz. In der Fortsetzung der gestrigen Ple⸗

nar⸗Sitzung des Landtags wurde uͤber den, von dem Ausschusse fuͤr

die Angelegenheiten des Innern bearbeiteten, Allerhoͤchsten Orts

ur Begutachtung vorgelegten Entwurf einer Verordnung, die iedereinfuͤhrung der Legitimations⸗Atteste beim Pferdehandel betreffend, Vortrag gehalten. Die Annahme einer solchen Ver⸗ ordnung war von dem Ausschusse um so mehr bevorwortet, als seit der Aufhebung der ehemaligen Verordnung vom 28. September 1808 der Pferdediebstahl, zumal in den, der Polnischen Graͤnze zunaͤchst gelegenen Landestheilen, auf eine be⸗ dauerliche Weise zugenommen hat, die Wiedereinfuͤhrung einer solchen Verordnung daher auch von den Preußischen Provinzial⸗ Ständen bereits wiederholt beantragt worden ist. Die Landtags⸗ Versammlung erkläͤrte sich nach gruͤndlicher Eroͤrterung des Gegen⸗ standes, und wenigen, eine deutlichere Fassung bezweckenden Ab⸗ aͤnderungen des Entwurfes, fuͤr die Ansicht des Ausschusses und beschloß einstimmig, den moͤglichst schleunigen Erlaß des Entwurfes der in Rede stehenden Verordnung bei des Koͤnigs Majestaͤt zu beantragen. Hierauf fand noch eine Berathung uͤber eine, die Verhinderung des Pferde⸗Diebstahls durch eine Verschaͤrfung der gesetzlichen Strafen, zumal im Wiederholungsfalle betreffende Pe⸗ tition, so wie uͤber den bei dem Landtage eingegangenen Antrag statt, in welchem eine, die Kraͤfte und die koͤrperliche Anstrengung arbeitsscheuer Personen in Kriminal⸗Gefaͤngnissen und Straf⸗ Anstalten mehr als bisher in Anspruch nehmende Beschaͤftigung gewuͤnscht wird, namentlich durch Errichtung von Tretmuͤhlen, weil die bisher uͤblichen, groͤßtentheils leichteren Arbeiten nicht den Zweck erreichen, arbeitsscheue und sonst kraͤftige Personen an einen, ihren Verhaͤltnissen und Kraͤften angemessenen Gebrauch der letzteren zu gewoͤhnen. Nach dem Beschluß des Landtages soll auch die ersterwaͤhnte Verschaͤrfung der gesetzlichen Strafen, zumal im Wiederholungsfalle eines Pferde⸗Diedstahls, mittelst einer Denkschrift beantragt, der zweite Antrag aber, und nament⸗ lich die Errichtung von Tretmuͤhlen fuͤr koͤrperlich kraͤftige, aber arbeitsscheue Gefangene und Straͤflinge der Allerhoͤchsten Erwaͤ⸗ gung unterthaͤnigst anheimgestellt werden.

Der Koͤnigliche Landtags⸗Kommissarius, Herr Ober⸗Praͤsident von Bonin, begann den Eroͤffnungs⸗Akt mit einer Rede, die zu⸗ naͤchst an den schmerzlichen Verlust erinnerte, welchen das Land im verflossenen Jahre erlitten und der heute, wo, nach dem Da⸗ hinscheiden des Unvergeßlichen, die Staͤnde zum ersten Mal ver⸗ sammelt sind, besonders zur Wehmuth stimme und zur dankbar⸗ sten Erinnerung an Ihn auffordere. Denn wer habe wohl mehr Grund zur Dankbarkeit gegen den Verewigten, als die Staͤnde Seiner Provinzen? Erloschen waren sie in Folge der harten Schlaͤge des Schicksals, die Ihn und Sein Land schwer nieder⸗ beugten. Ihm verdanken sie ihre Wiedergeburt, Ihm ihre jetzige schoͤne und gluͤckliche Stellung, die ihnen eben so sehr eine ge⸗ segnete Wir amkeit, als eine gesicherte Dauer verbuͤrge; sie seyen kein im Sturme der Feit auf den ehrwuͤrdigen Truͤmmern umgestuͤrzter hundertjaͤhriger Verhaͤltnisse leicht aufgefuͤhrtes Gebaͤude; Jahrhun⸗ derte seyen sie alt, gepruͤft in Freude und Leid, und bewaͤhrt gefunden von Koͤnig und Volk, nur verjuͤngt, gekraͤftigt, veredelt, angepaßt dem jungen kraͤftigen Geschlecht, ein ganzes muͤndiges Volk um⸗ schlingend, sonst aber geblieben, was sie waren. Daß sie das ge⸗ blieben, das geworden, verdanken wir dem Muthe und der Weis⸗ heit unseres nunmehr in Gott ruhenden Koͤnigs. Im Verfolg seiner Rede gedachte der Herr Landtags⸗Kommissarius der Theil⸗ nahme Seiner jetzt regierenden Majestaͤt an der Wiederherstel⸗ lung der staͤndischen Verfassung und Seiner unmittelbaren Lei⸗ tung dieses großen Werkes, gedachte des Bewußtseyns des Volks, daß Se. Majestaͤt, wie Sein Koͤnigl. Vater, Sein eigenes schoͤ⸗ nes Werk im Herzen truͤge und mit gleicher Liebe die Kraft Seiner Stände foͤrdern wuͤrde. Das Vaterland habe sich nicht geirrt; Wort und That seines Koͤnigs verbuͤrgen es. Aber auch der Koͤnig werde sich nicht irren; Seine Staͤnde werden Sein Vertrauen erwiedern, und dem gemeinsamen Streben werde es gelingen, die staͤndische Institution, in ihrer schoͤnen Ei⸗ genthuͤmlichkeit, ihrem Ziele bald entgegen zu fuͤhren. Der Herr Landtags⸗Kommissarius erklaͤrte somit den gS Pro⸗ vinzial⸗Lantag von Pommern und Ruͤgen fuͤr eröͤffnet, ließ die an die Stände erlassenen Allerhoͤchsten Propositions⸗Dekrete vom 23. Februar d. J. vorlesen, uͤbergab dieselben dem Landtags⸗Mar⸗ schall und schloß den Eroͤffnungs⸗Akt mit folgenden, an die Ver⸗ sammlung gerichteten, Worten:

„Ihre schoͤne Bestimmung, Rathgeber Ihres Koͤnigs zu seyn, zu Seiner Kenntniß die Beduͤrfnisse, die Beschwerden der Provinz zu bringen, werden Sie mit der treuen Anhaͤnglichkeit an den erhabenen Monarchen, mit der Freimuͤthigkeit, Umsicht, Billigkeit und Maͤßigung erfuͤllen, welche die Pommerschen Landtage bisher immer ausgezeichnet haben. Jeder Ihrer Be⸗ ;s v5 8 vv; 22 die treue Verehrung fuͤr unsern

rtrefflichen Koͤnig bezeichnen, die

wanxega- g bez Jeder von Ihnen im Her⸗

er Landtags⸗Marschall, Herr Graf v. Bis mark⸗

erwiederte die Rede des Koͤniglichen bee. sprach den ehrfurchtsvollen Dank des Landtages an Se. Majestaͤt den Koͤnig fuͤr seine Zusammenberufung aus, der, beseelt von dem Wunsche, die Huld Sr. Majestät und die Achtung und das Vertrauen der Provinz zu erhalten, offen und ehrfurchtvoll die Allerhoͤchsten Propositionen berathen und begut⸗ achten werde. Mit Stolz betrachten die Staͤnde sich als die Dolmetscher der unveraͤnderlichen Gesinnungen der Treue und Ehrfurcht gegen den Koͤnig und Sein erhabenes Haus, und der Liebe fuͤr das gemeinsame theure Vaterland, welche diese Provinz stets beseelt haben. Mit ihnen saͤhen die, welche sie hierher gesandt, in den durch die Weisheit ihrer Monarchen mit den Anforderungen der Zeit in Einklang erhaltenen Instirutionen des Staats, das Palladium der Kraft nach Außen, so wie die Buͤrg⸗ schaft des inneren buͤrgerlichen Gluͤckes. Sie mehr noch auszu⸗ bilden, wenn sie dazu gefordert wuͤrden, sie mit Gut und Blut zu schuͤtzen, wenn der Koͤnig sie rufe, betrachten sie als ihren Be⸗ ruf, ihre Ehre. Schließlich bat der Landtags⸗Marschall den Herrn Landtags⸗Kommissarius, den, als bedeutenden Grundbe⸗ sitzer in der Provinz, Staͤnde zu den Ihrigen zu zaͤhlen die Ehre an⸗ um geneigte Unterstuͤtzung bei den Arbeiten des Land⸗ ages.

Der Koͤnigl. Landtags⸗Kommissarius verließ nun, von dem Landtags⸗Marschall und dessen Stellvertreter gefuͤhrt, den Ver⸗ sammlungs⸗Saal der Staͤnde und wurde von einer Deputation derselben bis zum Portal des Landhauses zuruͤckbegleitet.

Nachdem der Landtags⸗Marschall noch einige Worte an die Versammlung der Stände gerichtet hatte, schritt er zur Bildung der zur Vorberathung der Koͤniglichen Propositionen und der sonst dem Landtage zugegangenen wichtigeren Gegenstaͤnde erfor⸗ derlichen Ausschuͤsse, und ernannte die Mitglieder derselben; er⸗ nannte den Abgeordneten, Buͤrgermeister Kuschke, zum Secretair 88 und den Abgeordneten, Syndikus Braun, zum

or.

In den der Eroͤffnung des Landtages folgenden Sitzun vertheilte der Landtags⸗Marschall die Königlichen Proposteivgen und die bis dahin eingegangenen Petitionen an die Ausschuͤsse ur Vorbereitung fuͤr den Landtag und fuͤhrte den Beschluß des andtages daruͤber herbei, ob und in wie weit derselbe von der Allerhoͤchsten Erlaubniß, seine Verhandlungen schon waͤhrend des Landtags durch den Druck zu veroͤffentlichen, Gebrauch machen wolle. Der Landtag nahm die Allergnaͤdigst ertheilte Erlaubniß mit dem allerunterthaͤnigsten Danke an und beschloß einstimmig die offiziellen Artikel uͤber den Verlauf und die successiven Re⸗ sultate seiner Berathungen in die Stettiner Zeitung aufnehmen zu lassen. Saͤmmtliche Mitglieder des Landtages sind unaus⸗ gesetzt in den Ausschuͤssen beschaͤftigt.

4. Kreis⸗Deputirte Bauck, auf Klein⸗Poplow. 5. Kreis⸗Deputirte v. Bismark, auf Jarchlin. 6. Kreis⸗Deputirte v. Bonin, auf Kus⸗ serow. 7. Regierungs⸗Rath a. D. v. Dpcke, auf Lossentitz. 8. Land⸗ Marschall, Landrath v. Fe . auf Leussin. 9. Ritterguts⸗ Besitzer v. Flemming, auf Bassentln. 10. Landrath v. Gerlach, auf Parsow. 11. Landschafts⸗Rath v. Hagen, auf Premslaff. 12. Ritterguts⸗Besitzer v. Heyden, auf Cartlow. 13. Ritterguts⸗Be⸗ sitzer v. Keffenbrinck, auf Griebenow. 14. Kammerherr, Graf v. Krassow, auf Diewitz. 15. Landrath v. d. Marwitz, auf Rütznow. 16. Kammerherr v. Massow, auf Gumbin. 17. Ritterguts⸗Besitzer v. Mitzlaff, auf Großendorff. 18. Landrath v. d. Osten, auf Wltz⸗ 19. Landrath v. Puttkammer, auf Kaseckow. 20. Ritterguts⸗ Be Baron Senfft v. Pilsach, auf Gramenz. 21. Landrath, Graf v. Schwerin, auf Putzar. 22. Landrath, Kammerherr, Major a. D., Baron v. Steinaecker, auf Rosenfelde. 23. Kreis⸗ und Landschafts⸗Deputirter v. Weiher, auf Vietzig. 24. Ritterguts⸗Be⸗ tzer v. Jastrow, genannt v. Küssow, auf Rossow.

8 B. Stand der Städte.

1. Bürgermeister Arnold, zu Stolp. 2. Syndikus Braun, zu Wolgast. 3. Polizei⸗Direktor Braun, zu Köslin. 4. Kaufmann Denzin, zu Lauenburg. 5. Lederfabrikant Gense, zu Pasewalk. 6. Kaufmann und Stadtverordneten⸗Vorsteher Krüger, zu Greifen⸗ hagen. 7. Bürgermeister Kuschke, zu Treptow a. R. 8. Rathsherr Kuß, zu Stargard. 9. Bürgermeister Lange, zu Usedom. 10. Bür⸗ F Ockel, zu Triebsees. 11. Rathsherr Dr. Snv, 52

reifswald. 12. Bürgermeister Schwing, zu Stralsund. 13. Bür⸗ germeister Stägemann, n Wangerin. 14. Kaufmann Walter, zu Anklam. 15. Kommerzien⸗Rath Wißmann, zu Stettin.

C. Stand der Land⸗Gemeinden.

1. sheisczan e Berg zu Priemhausen. 2. Erbpächter Gohr zu Gr.⸗Nossin. 3. Freischulze Kundler zu Woltersdorff. àA. Landschafts⸗ Rath v. Ramin, auf Hohen⸗Leese. 5. Gutsbesitzer Scheven, auf Schönhoff. 6. Schulze Strenzke zu Thunow. 7. Schulze Wergi zu Lauen. 8. Gutsbesitzer Wodrich, auf Hollendorff.

Provinz Schlesien. 8

Breslau, 8. Maͤrz. Der Schlesische Provinzial⸗Landtag hat am Tage nach seiner feierlichen Eroͤffnung sich nach Anord⸗ nung des Herrn Landtags⸗Marschalls in neun Ausschuͤsse getheilt, und seine Arbeiten mit der Vorberathung der Allerhoͤchsten Koͤ⸗ niglichen Propositionen in diesen Ausschuͤssen begonnen. Zum 6ten und Iten d. M. waren die ersten Vortraͤge uͤber die hierzu be⸗ reits gelieferten Arbeiten angekuͤndigt worden.

Der Staͤnde⸗Versammlung sind außer den bereits fruͤher an⸗ geheigten Mitgliedern inzwischen noch zugetreten: Der Geheime

egierungs⸗Rath a. D. Graf von Sedlnitzky auf Wiese, in Stell⸗ errn Fuͤrsten Alois zu Liechtenstein, von Trop⸗ pau⸗Jaͤgerndorf Preußischen Antheils; der Graf Karl von Strach⸗ witz auf Kaminietz, in Stellvertretung des Herrn Herzog⸗ Vic⸗ tor zu Ratibor; der Landrath des Rothenburger Kreises, von Ohnesorge, auf Bremenhain, und der Justiz⸗Rath von Uechtritz, auf Nieder⸗Friedersdorf, als ritterschaftliche Abgeordnete fuͤr die ö“

In der vorgestrigen und heutigen Plenar⸗Sitzung i 8519h Pestitenone Grgentane des Auer —— iglichen Propositions⸗Dekrets vom 23. Februar d. J. und Beschluß gefaßt worden. 8 -

Prop. I. Der Entwurf einer Verordnung wegen Errich⸗ tung eines Ausschusses der Staͤnde, do abend. 68 Schlesischen Provinzial⸗Verband, aus zwoͤlf Mitgliedern mit Einrechnung des jedesmaligen Herrn Landtags⸗Marschalls, welche von den vier Staͤnden nach dem gesetzlichen Verhaͤltniß der Landtags⸗Stimmenzahl gewaͤhlt werden, und bestimmt: von Sr. Koͤnigl. Maäjestaͤt auch außer dem Landtage berufen zu wer⸗ den, um Allerhoͤchst sich ihres Rathes zu bedienen und ihre Mit⸗ Feeer. stattfinden zu lassen, ndtag in den vorkommenden Ge nge eeecaen, 9 schaͤften staͤndischer Ver⸗ gluͤckendes Zeichen des festen nie zu erschuͤtternden Ve welches der Koͤnig seinen getreuen mit Fetnen deil chen Herzen entge entraͤgt, als eine Maßregel zur ersprießlichen Entwickelung und Ausbildung des provinzialstaͤndischen Instituts im Sinne der deshalb gegebenen weisen und naͤdigen Verhei⸗ ßung von der Staͤnde⸗Versammlung einmuͤthig und unter dem Ausdruck des tiefgefuͤhlten Dankes, und der vollsten Befrie⸗ digung aller Wuͤnsche entgegen genommen worden. Discussionen haben nur stattgefunden uͤber den Umfang des Theilnahmsrechts an der Wahl dieses Ausschusses, namentlich in Bezug auf die dem Stande der Fuͤrsten und Herrn und den Abgeordneten aus dem Markgrafthum Ober⸗Lausitz, dabei zuzugestehenden besondern Befugnisse, und wegen der zu erbittenden naͤhern Bestimmungen uͤber die Ernennung des aus der Zahl jener Zwoͤlf zu bestellenden en⸗ geren Ausschusses, fuͤr die außer dem Landtage vorkommenden staͤndischen Verwaltungs⸗Geschaͤfte. Die Resultate dieser Dis⸗ kussion wurden zur Allerhöͤchsten Entscheidung gestellt, und demnaͤchst beschlossen, in der hieruͤber unverzuͤglich abzufassenden Adresse, im Allgemeinen die dankerfuͤllte Annahme der Verord⸗ nung wegen Errichtung eines staͤndischen Ausschusses, so wie der Allerhoͤchsten Entschließung, „die Landtage in Zukunft alle zwei Jahre zu berufen“, allerunterthaͤnigst zu erklaͤren, und zugleich in Erwiederung der huldvollen, tief in alle Herzen gedrungenen Worte, womit Se. Koͤnigl. Majestät Ihre versammelten Staͤnde bei Erlaß des Allerhoͤchsten Propositions⸗Dekrets begruͤßt, die Ge sinnungen der innigsten Hingebung, der unverbruͤͦ lichsten, mit jedem Pulse anschlagenden Unterthanen⸗Treue auszudruͤcken, wel⸗ che die Versammlung bei deren Empfang durchgluͤhte, obwohl im Voraus empfunden ward, wie jeder Ausdruck nur ein schwa⸗

vertretung des

als eine huldreiche Gabe, als ein be,.

mit unaussprechlichen Seufzern. Die Freudig⸗ ns eines betenden Christenherzens. Wir sehen dem Auffahrenden nach mit dem Bewußtseyn, daß er mit⸗ ten unter uns ist. Der heil. Geist wird noch eben ausgetheilt, wie am ersten Pfingstfest. Der heil.

ches Abbild von der Tiefe dieses Gefuͤhls seyn koͤnne.

Prop. IHI. Der Entwurf zu einem staͤndischen Wahl⸗ Reglement, welcher bei der Wahl zu Landtags⸗Abgeordneten und Bezirkswaͤhlern uͤberall die absolute Mehrheit der Stemmen vorbedingt, und außerdem durch entsprechende Vorschriften fuͤr die Abhaltung der Wahl⸗Akte, ein allgemein gleichmaͤßiges Verfah⸗ ren hierin bezweckt, ist ebenfalls, unter Beantragung einiger Er⸗ laäͤuterungen und Ervaͤmun a1s eine dankenswerthe Vervoll⸗

allgemein faßlichen Vortrage, von Dr. Karl Hartmann, vernnelic⸗ Braunschweigschem Berg⸗Commissair. . Band. 55 Bogen in groß Oktav, mit 423 ungen auf 49 Iioüraphirten Tafeln. Maschi⸗ r.

wählteste und Beste in einer grofsen Mannig- faltigkeit, und das Angenehme mit dem Nützlichen verbindend, dargeboten werden. Wir empfeblen es 0 1 d daher allen Freunden der Französischen Sprache Besn i der christlichen Kirche und in den einzelnen und Literatur, namentlich Eltern, Lehrern und Gläubigen, ein und derselbe. Das Christenthum Erziehern.

hat aus den Menschen ein Herz und eine Seele ge⸗

Krätendenten, werden (und zwar letztere unter Verwar⸗ 8 Küg- der Präklusion) hierdurch öffemtlich vorgelaben.

. Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, S2 z8 vree. 1- 8 nen Velindag, er. 2 28

as in der Ellsahethstraße Nr. Kegeuns Grund⸗ er zweite und letzte Band dieses wichtigen 8 3 der Pferdehändler Wagenerschen Erben, taxirt Werkes, dessen äußere Nasa ene dr⸗ e 2„

Verzeichniß der zum siebenten Provinzial⸗Landta e des Herzogthums Pommern und Fuͤrst mthum⸗ * gen versammelten Abgeordneten. A. Stand der Ritterschaft. 1. Oberst⸗Lientenant a. D. Graf Bismarck v. Bohlen, auf daeg h., (a 8,:nen 0, ,0, ,nRZZ“ ning, au ningsburg. Landtags⸗Marschalls.) 3 Jammerhere v. .

Provinz Pommern.

Stettin, 10. Maͤrz. Die hiest

Seaa Berich 8. e Pes. Felcuns 888 heute geordneten und uͤber die Eroͤffnungs⸗Sitzu

Landtages. Wir entlehnen diesem Verich zisung vneh Propinz al⸗

einen erren Landtags⸗