1841 / 85 p. 4 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

oassa.se.—

8

geworden ware. Die Vorstellungen, die der Pascha gegen den Fer⸗

hen Kömigüchen Kommissartus eroftnet werden wird, ist noch un⸗ gewiß. orgen wird der Herzog von Vitoria im Beiseyn des Pa⸗ von dien 8 * Großwuͤrdentraäger des Ordens Isabellas der Katholischen allen Mitgliedern der Munizipalitäͤt vdom Jahre 1840 fuͤr die der Constitution geleisteten Dienste das Commandeur⸗Kreuz jenes Ordens verleihen.

Gestern sind dem Finanz⸗Minister neue Anerbietungen zu Vor⸗ schuͤssen gemacht worden, und auch die Bank hat erklaͤrt, daß sie bereit sey, einige Millionen zur Bestreitung der dringendsten Be⸗ duͤrfnisse herzugeben.

Die Regentschaft hat sich vorgestern versammelt, und nie sollen ihre Berathungen lebhafter gewesen seyn. Es handelte sich darum, ob ein einziger Regent oder eine Regentschaft von drei Mitgliedern seyn sollten. Die Herren Cortine, Minister des In⸗ nern, und Becerra, Justiz⸗Minister, legten Beide ihre Gruͤnde, der Eine fuͤr einen einzigen, der Andere fuͤr drei Regenten, mit Kraft dar. Die Debatten sollen so lebhaft gewesen seyn, daß der Herzog von Vitoria mit seiner Autoritaͤt einschritt, und einer

Diskusston ein Ende machte, welche fuͤr die Eintracht der Mit⸗ glieder der Regentschaft gefaͤhrlich werden konnte.

Tuͤrkei.

Konstantinopel, 6. Marz. (A. Z.) Heute ist die Ant⸗ wort Mehmed Ali's auf die Zuschrift des Groß⸗Wesirs, womit dieser den Ferman vom 13. Februar begleitete, eingegangen. Mehmed All dankt fuͤr die Beweise der allerhoͤchsten Gnade, die ihm durch den Inhalt jener Großherrlichen Verordnung gegeben worden, und laͤßt dann als Supplicant eine Reihe von demuͤthi⸗ gen Vorstellungen gegen die einzelnen Bestimmungen des erwaͤhn⸗ ten Aktenstuͤcks foigen. Mithin ist vorerst jede Gefahr groͤßerer Kollisionen beschwichtigt. Es entging dem alten Pascha nicht, daß durch ein entschiedenes Auftreten, durch eine unumwundene Ver⸗ werfung des Fermans der Bruch mit seinem Spuverain unheilbar

man macht, beziehen sich auf die vom Sultan zu treffende Wahl des je⸗ desmaligen Nachfolgers im Pafchalik, dann auf das nach Konstan⸗ tinopel abzusendende Viertel der Revenuen, endlich auf die Tren⸗ nung der oberen (suͤdlichen) vier Provinzen von Aegypten, welche der Sultan nicht unter Aegypten subsumiren, und auf welche er daher die Erblichkeit nicht ausdehnen will. Diese drei Bestim⸗ mungen, meint Mehmed Ali, muͤßten uͤber kurz oder lang den Ruin seiner Familie herbeifuͤhren. Gegen die Einschraͤnkungen der Aegyptischen Armee und der Flotte koͤnne er (der Pascha) nichts einwenden, doch bittet er, die Wahl der Offiziere ihm zu uͤberlassen. Die Antwort Mehmed Alr's scheint sich nicht auf alle drei an ihn erlassenen Fermane zu beziehen, namentlich soll er von dem ruͤckstaäͤndigen Tribut fuͤr die Syrischen Paschaliks und fuͤr Kandien keine Erwaͤhnung machen.

Die neueste Rummer der Tuͤrkischen Zeitung Takwimi 83 vom 24. Silhiddsche (18. Februar) enthaͤlt folgende

rtikel:

„Fuͤnf Offiziere der Großherrlichen Garde, die, um in den Kriegs⸗Wissenschaften sich auszubilden, eine Zeitlang in Wien ver⸗ weilten, sind jetzt nach Konstantinapel zuruͤckgekehrt. Da diese Herren in den verschiedenen Zweigen des militairischen Stu⸗ diums gute Fortschritte gemacht haben, so hat Se. Hoheit, um ihren Eifer noch ferner zu beleben, Heden von ihnen mit ei⸗ ner Befoͤrderung begnadigt. Der Alai⸗Emini (Major) Abd⸗ elekerim Nadier Bei ist zum Mirlewa (Brigade⸗General); der Juͤs⸗Baschi (Hauptmann) Ahmed Nesif Aga zum Miralai (Obersten), der Muͤl asim (Lieutenant) Ahmed Sa⸗ sib Aga zum Bimbaschi ernannt worden; Schukri Aga und

brahim Schukri Aga sind zu Kol⸗Aga'’s avancirt. ) sle haben zugleich mit ihrer Bestallung die ihrem respektiven Range zukommenden Degen und uͤbrigen Abzeichen erhalten.

Das (in Arabien liegende) Ejalet Dschidde und die heilige Stadt Mekka hatten bisher als Anhaͤnger unter dem Schutz und der Gerichtsbarkeit des Wali's von Bagdad gestanden. Da aber jenes Ejalet von Bagdad sehr weit entfernt liegt, so war zur be⸗ uemeren Verwaltung desselben die Ernennung eines besonderen Btatthalters nothwendig geworden. Se. Hoheit der Sultan hat dem jetzigen Scheich der Kaaba, Oßman Pascha, dieses Amt, und dem Wali von Syrien, Hadschi Ali Pascha, das Amt eines Scheichs der Kaaba zu übertragen Da nun Syrien ein

Land ist, zu dessen Verwaltung ein Mann von tiefer Einsicht und großer Erfahrung 2958, der Ordnung und Ruhe nach gerechten und dem Willen Sr. Hoheit gemaͤßen Prinzipien aufrecht halten und die ihm untergebene Bevölkerung gegen jede Art von Druck und Gewaltthaͤtigkeit schirmen koͤnne, der vormalige Direktor der Diwan⸗Prozesse und jetzt zu den Mitgliedern des Ober⸗Justiz⸗ Kollegiums gehoͤrende Hadschi Nedschib Efendi aber ein mit die⸗ sen Eigenschaften ausgeruͤsteter Mann ist, so hat Se. Hoheit demselben mit der Wesir⸗Wuͤrde das Amt eines Statthalters von Syrien gnadenvoll zugewendet. Der ehemalige Muhassil von

1u“ 8 1 1

Mad. Wolff, und gestern Nachmittag die Auffuͤhrung einer Kantate von J. Schneider 8 der Garnison⸗Kirche zum Andenken an die von Hansmann degründeten Kirchen⸗Konzerte füͤr wohlthätige Zwecke; fer⸗ ner am Sonnabend die erste Vorstellung der neu einstudirten Tragödie „Wilheim Tesl“ zum Besten der erblindeten Invaliden aus den Feld⸗ züͤgen von 1813—15; auch das Konzert der Herren Gebrüder Ganz war anfangs auf den hecligen Abend angesetzt, es ist jedoch bis nächsten Dienstag, den 30sten d., verschoben worden; endlich sollte gestern noch das ebenfalls schon erwähnte Konzert des hiesigen Flötisten, Herrn Gabrielski, statisinden, welches nun aber au Sonnabend, den 3. April, verlegt ist. Man darf daher wohl erwarten, r. Herr Prume, wenn er sich etwa spaäͤter zur Veranstaltung eines zweiten Konzerts bewo⸗ gen fühlt oder vielleicht auf dem Königlichen Theater vor oder zwischen den Vorstellungen aufzutreten Gelegenheit erhält, ein zahlreicheres Auditorium versammeit finden wird. Im ersteren Falle möchte derselbe nur mit Rücksicht auf den größeren Theil des Publikums auf etwas mehr Mannigfaltigkeit der Unterhaltung bedacht seyn, und auch diejenigen, die sich spezieller für die Kunst des Violinspiels inter⸗ essiren, würden zur Abwechselung gern noch eine andere Composition außer seinen eigenen, etwa ein Beethovensches oder ein Spohrsches Konzert, von ihm hören. Die Energie und Gediegenheit, welche der Virtuos auch im Vortrage der gehaltvolleren Sätze seiner Compositionen, wie im Allegro maestoso und Andante der Hommage à l'Allemagne, entwik⸗ kelte, läßt glauben, daß er nicht minder in den Geisi Deutscher Werke einzu⸗ dringen und uns durch ihre Ausführung gewiß eben so tief zu bewegen im Stande seyn würde, wie er uns durch die glänzende Leichtigkeit und Eleganz seines Spiels, durch die phantastischen Combinationen der aus⸗

esuchtesten Schwierigkeiten und durch die reichen Nüancen seines Tons n bewunderndes Staunen versetzt. Stürmischer Beifall folgte seinem ersten Konzert, der den Deutschen gewidmeten Huldigung, und seiner bekannten Mélancolie; diesen beiden Stücken schloß sich dann noch ein An.⸗ dante mit Rondo an, worin der letztere Theil besanders ansprach, und eine Air militaire. In allen diesen Composstionen zeigt sich allerdings vor⸗ zugsweise die Art der neueren Schule, welche mehr nach pikanten Effekten, als nach einem schönen, harmonischen Ganzen strebt; doch finden wir bei Prume öfter auch das Streben nach gediegenerer Tech⸗ nik und ernsterer Gedanken⸗Entwickelung, und gewiß wird ihn die Vorliebe für Deutsche Musikf, welche ihn frühzeitig beseelte und auf feiner ersten Kunstreise vor zwei Jahren zunächst nach Deutschland führte, mit der Zeit noch inniger in die Geheimnisse des Heiligthums der Har⸗ monieen einweihen. Prume sieht noch im Anfange seiner Künstler⸗Laufbahn; im Jahre 1816 zu Stavelot, einer kleinen Belgischen Stadt, geboren, zählt er jetzt 25 Jahr. Sein Vater war Organist an jenem Ort und nicht im Staͤnde, für die nöthige Ausbildung des Knaben, dessen Talent früh bemerkt wurde, selbst zu sorgen. Wohlhabende Kunstfreunde aber nahmen sich seiner an, und er wurde mit deren Unterstützung zuerst in Mai⸗ medy, dann in dem Lütticher Konservatorium im Violinspiel weiter ge⸗ fördert. Im Jahre 1830 ließ man ihn nach Paris reisen, wo er sich noch mehr vervollkommnete und Beethoven's Meisterwerke kenunen lernte. Während seines dortigen Aufenthalts spielte er mehrere Male öffent⸗ lich im Italilänischen Theater und im Konservatorium und wurde durch lebhaften Beifall aufgemuntert. Als er nach Lüttich zu⸗ rückkehrte, wurde er, 16 Jahr alt, zum ersten Professor der Violine am Konservatorium daselbst ernannt, und im Jahre 1839 trat er eine Reise nach Deutschland an, auf welcher er zuerst in Frankfurt am Main sich mit dem glänzendsten Erfolge hören ließ, und die ihn später auch nach Berlin führte. Jetzt kehrt er so eben aus Schweden und Dänemark zurück und beabsichtigt, wieder einige Wochen bei uns zu verweilen. hat außer den obengenannten, neulich von ihm vorgetragenen Pieècen noch neun Compositionen für die Vio⸗ line geschrieben: ein Konzert, zwei Phantasieen, wovon die eine Hom- mage à Paganini betikelt ist, eine Polonalse, einen Hexentanz, eine ntroduction mit Variationen, eine Introduction mit Rondino über hema's aus Herold's „Zweikampf“, eine Sammlung von sechs Etüden und eine andere von sechs Capriccio's.

Bei dieser Gelegenheit machen wir auch darauf aufmerksam, daß in dem erwähnten, recht mannigfaltig ausgestatteten Konzert der Gebrü⸗ der Ganz eine interessante Violin⸗Composition des kürzlich zum Ehren⸗Mit⸗ gliede der hiesigen Sing⸗Akademie ernannten Oberst Lwo srn Direktors der Kaiserlich Russischen Kirchen⸗Kapelle, von Herrn Leoopold Ganz aus⸗ geführt wird. Der Komponist dieses Werkes, bekanntlich selbst ein aus⸗ ezeichneter Violin⸗Virtuos, scheint hierbei durch Beethoven's Vorbild n der Vereinigung von Symphonie⸗ Musik und Gesang geleitet wor⸗ den zu seyn, indem er Männer⸗Chöre mit dieser für obligate Violine und Orchester geschriebenen Phantasie über Russische National⸗Lieder in Verbindung gebracht hat. Was uns bisher von den Werken des Oberst Lwoff bekannt geworden, läßt auch in dieser neuen Composi⸗ tion desselben etwas Bedeutendes und Originelles erwarten.

Die gestrige Aufführung der Kantate „Deutschlands Befreiung“, gedichtet von Langbecker und komponirt von J. Schneider, hatte

sich eines zahlreichen Besuches zu erfrenen, und der mildthätige Zweck

des Unternehmens wird daher nach Wunsch erfüllt seyn. In den

25 Jahren, seitdem diese Kirchen⸗Konzerte des ehemals Hansmannschen,

jetzt Schneiderschen Gesangs⸗Instituts bestehen, ist aus ihrem Ertrage

verschiedenen wohlthätigen Anstalten und Vereinen der Hauptstadt im

Ganzen bereits die ansehnliche Summe von 38,000 Rthlrn. zugeflossen. Ueber das neue Werk von Schneider ist in diesen Blättern schon früher, nach einer

Probe desselben, berichtet worden. Der Komponist hat darin das weltliche Ele⸗

ment sehr wirksam mit dem kirchlichen sn verschmelzen gewußt und dem

Ganzen einen würdigen Charakter gegeben. Von besonders lieblicher Wirkung waren die beiden Friedens⸗Chöre im zweiten Theil, in deren

erstem die Harfe, in dem anderen die Hörner die vorherrschende Beglei⸗

tung bilden. Der Schluß⸗Chor ist eine tüchtige kontrapunktische Arbeit.

In der Schlacht⸗Introduction des zweiten Theils schienen uns nur die Kanonenschläge für den kirchlichen Grund⸗Charakter des Werkes nicht

500 Fl. 134 ¾. 1351 8 Li³ r n. o Span. Anl. 22½. 22 1. 21

Eksenbabkn Fn St. 6 tes Ufer 400 Br. do. linkes 310 Br. München-Augsbu

Holl. 497/⁄16. 49 %.

Bank-Actien 1610 G. Kuxgi käuss. 10653. 1

Paris, 20. März. 1 5 % Rente fin cour. 111. 65 3 % Rente fin cour. 77. 15. 5 %

Be-. en compt. 102. 50. 5 % Span. Kente 24 ¾. Passive —. 30 %

Petersburg, 16. Müärz. Lond. 3 Met. 38 ¾. Hamb. 34 ⁄½. Paris 404. 100 Fl. —. do. 500 FI. 73 ½. do. 200 Fl. 26 ½.

Wien, 20. März. 8 Bank-Actien 1629. Anl. de 1834 134 ½. de 1839 111 ¼.

Berline,n Börse. Den 25. März 1841.

Fr. Cour. Brief. Geld.

103 ¾ 1031 10072 19372 Aetien.-. 81 1 81 ¼4 Brl. Pots. Kisenb. 12⁴4 1012 101 ½⅛ [do. do. Prior. Act. Neum. Schuldv. 1012 ½ 101 1 MgAd. Lprz. Eisenb. Berl. Stadt-Obl. 103 ½ do. do. Prior. Act. Elbinger do. 100 Berl. Anb. Eisenb. Danz. do. in Th. 48 do. do. Prior. Act. Westp. Pfaundbr. 101 ½ 101 Grossh. Pos. do. 105 ¾l 105 ¼ Gold al mareo 209 Ostpr. Pfandbr. 101 ⁄⅞ Neue Dukaten Pomm. do. 31 103 102 ½ Friedrichsd'or 13 ½ 13 5 3

Cour. SGeld.

St. Schuld-Sch. Pr. Engl. 0bl. 30. Präm. Sch. d. Seeh

Kurm. Schuldv. 2

101 ¾ 113 ½ 112 ½ 102 ¾¼ 106 ⁄½ 105 ½ 102 ½

Kur- u. Neum. do. 31 103 ½ And. Goldmün- Schlesische do. 102 zen à 5 Th. Disconto

Wechzel -Courzs.

Pr. Cour- Thlr. zu 30 Sgr. Brief. Seld. 178772 8892 137

Aumisterdam 8 Kurz 7 . 5 F e 8.* 2 Mt. Hamburg.. . Kurz do 8 2 Mt. London 3 Mt. 2 Mt. 78 3 ¾ Wien in 20 Xr. 2 Mt. 101 ⅞1 Augsburg 2 Mt. 2 8 2 3

14591à. 149

Breslaun Mt. Leipzig T . .. Tage Fraukfurt a. M. WZ. Mt. Petersburg Woch.

Koͤnigliche Schauspiele. Freitag, 26. Maͤrz. Im Schauspielhause: Voltaire's Ferien, Lustspiel in 2 Abth., von B. A. Herrmann. Hierauf: Der Lie⸗ bestrank, Oper in 2 Abth., Musik von Donizetti. (Mlle. H. Carl: Adine, als Gastrolle.) DSonnabend, 27. Maͤrz. Im Opernhause: Zum Besten der in Folge der Feldzuͤge von 1813—15 erblindeten Krieger, welche

Wilhelm bestehenden vaterlaͤndischen Verein unterstuͤtzt werden⸗ Wil⸗

9 zur Handlung gehoͤrige Musik ist von dem K. Kapellmeister eber.

Zu dieser Vorstellung sind Opernhaus⸗Billets, mit Freitag bezeichner⸗ guͤltig.

reise der Plaͤtze: Ein Platz in den Logen des Isten Ran⸗ ges: 1 Rthlr. 10 Sgr. ꝛc. 2 1 st Im Schauspielhause: 1) Clermont, ou: Une femme d'ar tiste, drame-vaudeville en 2 actes, par Scribe. 2) La meunière d Marly, vaudeville en 1 acte. Sonntag, 28. Maͤrz. Im Opernhause: Robert und Ber⸗ trand, pantomimisches Ballet in 2 Abth., von Hoguet. Vorher: Der Spiegel des Tausendschoͤn, Vaudeville⸗Burleske in 1 Akt,

von C. Blum. ; Griseldis, dramatisches Gedicht in

Im Schauspielhause: 5 1—2 von Fr. 81 3

Montag, 29. rz. Im Opernhause: Der Feensee, große Oper in 5 Abth. Musik von 58 8 f 8 2 Preise der Plaͤtze: Ein Platz in den Logen des ersten Ran⸗ ges: 1 Rthlr. 10 Sgr. ꝛc. Im Schauspielhause:

Im Le Verre d'eau, eomédie en 5 actes, par Scribe.

Koͤnigsstadtisches Theater.

do. 4 % Anl. 1996 Br. Poln. Loose 21 ¾. 71 %. ermain 725 Hr. Verabilles rech-

86 ¼ G. S baurg-Basel 240 Br. Leipzig-Dresden 100 ¾¼ Br. n-Aachen 8 1

71 8 2*

von dem unter dem Vorsitze Ihrer Koͤnigl. Hoheit der Prinzessin helm Tell, Schauspiel in 5 Abth., von Schiller. Die Ouvertuͤre und 8

Die neuen Decorationen sind von den K. Decorations⸗

malern Herren Gerst, Gropius und Koͤhler. (Neu einstudirt.) 8

8 2 2

2

11313““ W111“ 361 Sn sR 8 uu

1 ““

Beilage zur Allgemeinen Preußischen Staats Zeitung Nℳo 85. 1

———

Die Donau⸗Schifffahrt und der Handel d zen Meeres.

(Zweiter Artikel.)

geschah, das einzige Beförderungs⸗Mittel, so wohl für für Waaren, auf der Donau; seitdem hat die Einführun

Schifffahrt eben so, wie schon seit längerer Zeit auf dem Rhein⸗

strom, den Verkehr in einer Weise gehoben und belebt, vo

noch im Anfange dieses Jahrhunderts keine Ahnung hatte. In diesem Augenblicke existirt bereits eine doppelte Linie von

Damdfschiffen von Ulm an bis ins Schwarze Meer, der allen Dingen dahin geht, die

Flusses umzugestalten.

Die erste Wirksamkeit der Dampfschiffe erfolgte, auf Betrieb der

(Vergl. Staats⸗Zeitung Nr. 79 Beilage.) E11“

Noch vor zehn Jahren waren die unförmlichen und großentheils unzweckmäßigen Stromfahrzeuge, deren im ersten Artikel Erwähnung tigt

9 ahrt der bisherigen Stromfahrzeuge zu vermindern und wo möglich die Schifffahrt auf dem ganzen Laufe des

es Schwar⸗ vermehren.

mal von Regensburg nach Linz,

bis Wien, wie von Wien nach Pesth. Von hier aus findet jede Woche stromaufwärts nur eine Beförderung statt, und auf dem Türkischen Theile der Nieder⸗Donau wird abwechselnd die eine Woche nur vom Walachischen, die andere vom Bulgarischen Ufer aus abgefer⸗ Demnach kann man bhis jetzt ohne allen Aufenthalt nur alle vierzehn Tage aus dem inneren Deutschland nach Konstantinopel direkt abgehen, und von hier dorthin zurückkehren. 1 Die Dauer der Fahrten ist allmälig, seit der Einführung der Dampf⸗ schifffahrt auf der Donau beträchtlich abgekürzt worden. Die kürzeste ahrt abwärts betrug bis zum Jahre 1839, von Ulm nach Wien drei sile Holz in dem age, von Wien bis zur Theiß oder selbst wohl bis Semlin eben so viel, und von da bis zur Walachischen Gränze zwei Tage. 5 man aber nicht mit den gewöhnlichen Dampfschiffen, sondern mit einem der eisernen, so gelangt man bereits in vier Tagen nach Orsowa, und von hier gebraucht man sodann noch fünf Tage bis Konstanti⸗

Personen, als g der Dampf⸗

i welcher man

en Tendenz vor

nopel. Demgemäß dauert bei hoh

Wiener Dampfschifffahrts⸗Gesellschaft, im Jahre 1834. An⸗ ;

fangs befuhren dieselben nur die Strecke von Wien bis Orsowa; in⸗

dessen schon im Jahre 1835 dehnten sie ihre Fahrten b.

Im darauf folgenden Jahre setzte die Dampfschifffahrt bereits die

Hesterreichische Kaiserstadt mit Trebisond, Konstantinopel

Syra in Verbindung, und zugleicher Zeit ward ein Zusammenwirken der Wiener Fesa a mit der Triester eingeleitet, deren Schiffe bekannt⸗ ßig nach Athen und Syra abgehen und auf ihrer Fahrt

lich regelm

zugleich Ankona, Korfu, Patras, Smyrna und Alexan

daneben aber auch seit dem Jahre 1838 noch alle vierzehn Tage die vorzüglich⸗ sten Häfen Dalmatiens besuchen. Zu Allem dem ist nun seit dem Jahre 1837 eine direkte Korrespondenz der Wiener Dampfböte einerseits von Galacz nach Odessa, andererseits zwischen den in Konstantinopel an⸗ langenden Oesterreichischen Dampfschiffen und dem Russischen, welches

von und nach Odessa fährt, eingerichtet. Wenden wir uns dem oberen Laufe des Stromes

hier die erste Dampfschifffahrts⸗Verbindung zwischen Wien und Regens⸗

vurg im Jahre 1838 zu Stande gebracht, und zwar

Uebereinkommens, welches damals zwischen der Wiener Compagnie und einer damals neu errichteten Bayerisch⸗Württembergischen Gesellschaft, Die letztgenannte t sandte ihre Fahrzeuge unter bedeutenden, von Seiten des

deren 7 zu Regensburg ist, abgeschlossen wurde. Gesellscha Oesterreichischen Gouvernements denselben beim Eintritt

reichische Gebiet gewährten Erleichterungen, bis Fün. Im darauf fol⸗

genden Jahre dehnte die Regensburger Gesellschaft ihre aufwärts bis Ulm aus, während in derselben Zeit die

schaft eine neue Dampfschiffs⸗Linie zwischen Konstantinopel und Salo⸗ nicht einrichtete, und daneben noch eine regelmäßige Verbindung zwi⸗ schen und Alexandrete in Syrien einleitete, durch welche auch

Scios, Rhodus und Cypern berührt wurden.

Aus dem Gesagten ersieht man, daß von Seiten der Wiener Ge⸗ sellschaft eine sehr anerkennenswerthe Thätigkeit entwickelt worden ist;

was ihr indessen noch zu thun übrig bleibt, ist, daß sie Drau, die Sau und die Theiß in den Kreis ihrer Fah daß sie auch den Plattensee befahren läßt, und daß sie

Anschaffung und Aufstellung von mehr als einem Remorqueur, der

etwas unterhalb Preßburg sich befindet, zum Schlepp Fahrzeuge Sorge trage.

Die Zahl der den ganzen Lauf des Stroms, von Ulm bis ins Meer befahrenden Dampfböte betrug bis zum Anfange des vorigen wei eiserne befinden, das eine von 60,

Jahres 13, unter denen sich

das andere von 76 Pferdekraft. Zunächst geht man

Strecke zwischen Ulm und Regensburg, wegen der geringeren Tiefe des lußbettes, nur durch Böte von 20 Pferdekraft künftig befahren zu ampfschiffe zwischen Linz und

assen, und möglichst die Anzahl der

1

is Galacz aus.

„Smyrna und

am Schwarzen Meere befördern zu drien berühren, auf Bayerischem Gebiete, andererse

zu, so wurde

in Folge eines

Orsowa hinwegnimmt.

in das Oester⸗ griff machen, wenn man die von den letzten Jahren veröffentlichten Fahrten strom⸗ mn Wiener Gesell⸗ J. 1837 verschifft: 47,436 Passag

abwärts auf, der

sonen fast um das Doppelte, die das. Vierfache vermehrt. wo möglich die rten hineinzieht, endlich für die

hatte sich dieselbe im Jahre 1838

en der Strom⸗ mehr als 170,000 Fl. herauszustell

damit um, die T. Jahr, in Folge der Wirksamkei

Verkehrs zu erwarten. Je mehr

Wien, welche Orte die stärkste Verbindung unter einander haben, zu Nach der bisherigen Einrichtung kann man mit dem Dampf⸗ jene beiden Gesellschaften frelen Konkurrenz heraussie

8 Im nach Regensb „— drei⸗ I“ g. aller Monopole vornämlich zu uschreiben ist, daß der Verkehr auf dem

Ulm nach Konstantinopel ungefähr vierzehn Tage; dafür werden 100 Fl. auf dem zweiten, 143 Fl. auf dem ersten Platze bezahlt. Jahre 1840 ist die Fahrt noch etwa um 4 Tage abgekürzt worden, eines Theils durch die Anwendung der schneller segelnden eisernen Dampf⸗ böte, anderen Theils durch die seitdem getroffene Einrichtung, die Passagiere bei Rasowa auszuschiffen und zu Lande nach Kostendsche

daß alles Gesagte nur die kürzesten Fahrten betrifft; sehr häufig findet ein längerer Aufenthalt statt, eineseits wegen der langsameren Fahrt

am unteren Laufe des Stroms sinden, sodann wegen des im Sommer nicht selten sehr niedrigen Wasserstandes, und endlich wegen der Un⸗ möglichkeit der Nachtfahrten beim Mangel des Mondscheins.

Die Fahrten aufwärts geschehen im Uebrigen, wie sich von selbst versteht, nicht mit derselben Schnelligkeit; sie sind weit schwieriger und langsamer, wie die abwärts. Den Aufenthalt mit gerechnet, braucht man schon volle 23 Tage, um von der Donau⸗Mündung bis Pesth zu ge⸗ langen und dazu kommen noch fünf Tage, welche die Quarantaine in

Von den sich immer erfreulicher berausstellenden Resultaten der Dampfschifffahrt auf der Donau kann man sich vorzüglich einen Be⸗

Nach denselben wurden auf der Strecke von Wien bis ins Meer im

An Waaren aber gingen in dem erstgenannten Jahre auf⸗ und Oesterreichischen und etwa 730,000 Centner, im folgenden Jahre aber gegen 3,200,000. Demgemäß hatte sich in Jahresfrist die Anzahl der beförderten Per⸗

Und während im Jahre 1837 die Brutto⸗ Einnahme der Wiener Gesellschaft etwas über 195,000 Fl. betrug,

Von der letztgenannten Summe waren über 315,000 Fl. (n über 223,000 Fl. an Betriebskosten und fast 92,000 Fl. an Interessen der verwandten Kapitalien) abzuziehen, um die Netto⸗Einnahme mit

Jahre 1837 fast eben so viel als das Brutto des vorhergehenden..

Die Resultate des Jahres 1839 sind noch in jedem Betracht günsti⸗ er. Und es ist demnach, wenn nur die verschiedenen, oben nament⸗ sich aufgeführten Uebelstände beseitigt werden, mit Grund von Jahr

ellschaft, eine sehr wohlthätige Umgestaltung des

und eben so oft sowohl von da Rhein⸗Strom i genommen hat.

vermehrt, um so nothwendiger möchte sich, so wohlthaͤtig bis jetzt auch

ig gewesen sind, die Gestaltun der 2 dellen, 7. 8 dieser und der Beseitigung

i neuester Zeit einen so riesenmäßigen me= vahes

Freunde am 16.

Fährt Verfasser hat. Kuntzmann gelie

em Wasserstande die Fahrt von verwandelt. Die e

Seit dem Bau, und eben so

waren bituminös, (Pinus sylvestris) lassen. Doch muß bemerkt werden, wahrscheinlich zu ihnen gefundenen überein. Unter d von einem besond Link Stücken vo

its wegen der vielen Uebel, die sich

der Besitzung des mit dem Holz vo

Seiten der Wiener Gesellschaft in Erwachen des F

9 nit der vergleicht. . ; Abschlüsse mit einander 8 gich lata und Epistyli

iere; im J. 1838 dagegen: 74,584.

Knospen führen Potamoyeton, a vernalis in n

gab der Ge ellse analytische schen Körpers.“

Walachischen Donau:

Masse der Waaren um mehr als

auf mehr als 486,000 F e . des arteriösen u imli e

den Troschel

en. Demnach vetrug das Netto im efangenschaft

welches es ihm kehrte Leidenfro

t der Regensburger und Wiener Ge⸗ und theilte die

esammten Donau⸗ r sich belebt und

aber dieser Verk⸗ 2

feren), von unserem Keeferntols wenig verschieden; auch f unter dem bituminösen Holz S

mit dem Holz von Nadelbäumen, und zwar wie sie sich noch

lien finden. 1 Herr Ehrenberg übergab der Gelecerag im Auftraße des Herrn Dr. von * genow in Greifswalde, ss

andlung, die zweite 8

halte veeselbe 5 kleine Fauna von Frühlingsthieren und einige g

rühlings anzeigende kleine Wasserpflanzen vor, nämli ) Dytiscus marginalis in 3 Exemplaren, dicht mit Opercularia articus

Wissenschaft, Kunst und Literatur. In der Versammlung der Gesellschaft

naturforschen dor März hielt Herr Link einen Vortrag über da 2 S,ee bei Brandenburg an der Havel.

1 7 t i Froriep's Notizen, Juni 1840 S. 257, sindet sich eine Nachrich 1 dn 8 wFeee des Vernsteins daselbst, die den Dr. Steinbeck 8* Das fossile Hog aus diesem Lager war von Herr

e

fert worden. Stücken bestanden zum Theil aus

wenig verändertem Holz, zum Theil waren sie in bituminöses Holz

rsten selgien sich als Holz von Nadelbaͤumen (Konge 3

cken, jenen völlig ähnlich im inneren im Aeußeren durch ihre abgerundete und glattgedrückte

Gestalt. Die Tannenzapfen, welche sich bei dieser Sammlung befanden,

kleiner als die Zapfen unserer gewöhnlichen Kiefer

; auch kamen sie mit keiner der zahlreichen kleineren

Abänderungen der Kiefer, der Gestalt nach, überein, und gehören böchst

einer jetzt nicht mehr wachsenden Art. Auch die m fossilen Haselnüsse kommen mit den jetzigen nicht gan em bituminösen Holz fanden sich auch viele Stücken eren, ungewöhnlichen inneren Bau. Auch hatte Her bituminösem Holz untersucht, welche von dem Herr

Polizei⸗Kommissarius Quittschreiber an Herrn Lichtenstein über veses und hier am Kreutzberge, bei Ausgrabung eines Brunnens au

Herrn Hopf, gefunden waren. Sie kamen theil

5 denburg überein, theils n besonderem Bau von Bran g 1n e

essen neueste

ber die Kreidethiere der Insel Rügen. Hierauf

s berberiformis, zwei sehr niedlichen Brunnen⸗Vor⸗

etzt; ferner Hydra vulgaris in sehr vielen Exemplaren, oft ticellen, besetzt; 5 und Ppiastylis flavicans in vielen Bäumchen auf

uf Chara vulgaris, Nitella Dexilis und Callitriche

ten Sprößlingen. Herr Dr. Franz Simon über⸗

aft den ersten Band von seinem Werk: „Medizinisch⸗

Chemie, oder Chemie der näheren Bestandtheile des thieri⸗

Er sprach hiernach von der Blut⸗Metamorphose und

über die verschiedene Mischung, welche sich in der Zusammensetzung

nd venösen Blutes, des Pfortader⸗ und Lebervenen⸗

Blutes, so wie des Blutes der Aorta und der Lebervene und im pa⸗ e. veränderten Blute, durch die Analyse nachweisen läßt.

zeigte einen seit 8 Jahren von Herrn Bevyer in der lebend erhaltenen Wassermolch (Triton cristatus) vor,

der vor zwei Jahren, in Folge von Häutungen, am rechten Vorderfuß Ratt 88 868 fünf und vor kurzem sogar an demselben Fuße sechs Zehen erhielt. H.

err Marchand zeigte ein Instrument vor, durch gelungen war, die Temperatur, bei welcher der umge⸗ sische Versuch zu Stande kommt, genau zu bestimmen, gefundenen Temperaturen mit.

Bekanntmachungen.

Bekanntmachung. Nachdem Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Staats⸗

Alle unbekannten Real⸗Prätendenten werden aufge⸗

fordert, sich bei Vermeidung der Präklusion spätestens in diesem Termine zu melden.

Die dem Aufenthalte nach unbekannten Real⸗Prä⸗

Minister Herr von Ladenberg für die zum sogenannten tendenten, nämlich:

Schlüssel Lipowiec in der Herrschaft Kozmin gehörigen Güter Lipowiec und Hundsfeld den Zuschlag nicht ertheilt, vielmehr bestimmt haben,

1) die Gebrüder Erdmann Georg Friedrich und Otto Gottlob Ernst von Löschebrandt und 2) Clara Charlotte Wilhelmine Eleonore von Böhmer,

daß für diese Güter ein nochmaliger Licitations⸗Termin werden hierzu öffentlich vorgeladen. 8

abgehalten werden soll, so ist zu diesem Behufe ein neuer

Termin auf den 19. April c.

in unserem großen Sitzungs⸗Saale hierselbst anberaumt. I. Zum Gute Lipowiec gehören nebst dem Schlosse

Kozmin drei bei dieser Stadt belegene Häuser, einige

Teiche, eine

ehcne ren beträgt 2092 Morg. 147 ¶R. Darun⸗

ter sind an Acker 1118 M. 101 R., an Wiesen 122

59 ., an Raumweide 24 M. 14 ¶R., an urbar

Subhastations⸗Patent. Die Güter Groß⸗ und Wenig⸗Lessen, Laesgen, See⸗

ine Wassermühle, eine Pottaschsiederei. Das dorff und Seiffersholz, Grünberger Kreises, landschaft⸗

lich mit Ausschluß eines Super⸗Inventarii zusammen

auf 168,146 Thlr. 11 sgr. 10 pf., außerdem aber noch

jedes besonders, nämlich Groß⸗ und Wenig⸗Lessen zu

u machendem Forstland 529 M. 82 (1R., an Teichen 80,330 Thlr. 24 sgr., Laesgen zu 56,199 Thlr. 8 sgr.

Allgemeiner Anzeiger fuͤr die Preußischen Staaten.

soll am 30. April 1841, Vormittags um 10 8

an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Köslin, den 1. October 1840. Königl. Ober⸗Landes⸗Gericht. Civil⸗Senat.

Sdietagadung.

Auf Autrag der unten benannten Extrahenten wer⸗ den die nachstehend verzeichneten Schlesischen Pfand⸗ briefe zum Zweck der gänzlichen Amortisation derselben nach Vorschrift der Allgemeinen Gerichtsordnung Th. I. Tit. 5I. §. 126. 127. hiermit öffentlich aufgeboten und die etwanigen unbekannten Inhaber derselben daher aufgefordert, mit ihren Ansprüchen daran bis zum Zins⸗Termine Johannis 1841, spätestens aber in dem auf den 9. August 1841, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Termine, in unserem Kassenzimmer hier⸗ selbst sich zu melden, widrigenfalls gedachte Pfandbriefe durch richterlichen Spruch gänzlich amortisirt, in den

bit ta l1. 811

Nachbenannte Abwesende:

1) Anton Franz Wedekind, geboren zu Erfurt den 5. Mai 1802, Sohn des Fbeisesss ae Wede⸗ kind und dessen Ehefrau Maria Anna (er hat sich im Jahre 1813 von hier entfernt und soll im

ahre 1824 aus Rußland die letzte Nachricht von sich gegeben haben);

2) Johann Christoph Deubach, geboren zu Erfurt am 14. August 1800, Sohn des Johann Caspar Deubach und der Christiane Elisabeth Deubach, geborne Bornmann (er hat sich im Jahre 1821 als Schuhmacher in die Fremde begeben und zu⸗ letzt im Peam 1829 von Lübeck aus geschrieben);

Johann Franz Angelroth, geboren zu Walschleben am 6. Februar 1800, Sohn des Johann Heinrich Angelroth und der Dorothee Friederike Angelroth, geborne Bendleb (er ist nach seiner Volljährigkeit im Jahre 1827 als Sattlergeselle auf die Wan⸗ derschaft gegangen und hat im Jahre 1826 von

Freitag, 26. Maͤrz. Die schlimmen Frauen im Serail. Zauberposse mit Gesang in 2 Akten. Sonnabend, 27. Maͤrz. Auf Begehren: Die beiden Phili⸗ bert, Lustspiel in 3 Akten, frei nach dem Franzoͤsischen, von C. Lebruͤn. Nach dem ersten, zweiten und nach dem dritten Akt: Gymnastisch⸗athletische Vorstellung der Gebruͤder Herren Daly und des Herrn Cole, vom Koͤnigl. Großbritanischen Covent⸗ garden⸗Theater zu London. Zum Schluß, Mitten in der Nacht. Posse in 1 Akt, nach dem Franzoͤsischen.

DSonntag, 28. Maͤrz. Die Juͤdin. Oper in 4 Akten. Mu⸗ sik von Halevy. (Herr Wild, K. K. Hof⸗Opernsänger zu Wien: Eleasar, als Gast.) 8 88 Ss.

Adrianopel, Edhem Efendi, ist zum Kjahja (Agenten) Oßman . 8 vee⸗ von Ce Fe

ie übrigen Artikel der vorliegenden Tuͤrkischen Zeitung sind esa S 2 fuͤr uns zum Theil nicht mehr neu, die Meisten aber von sehr Dauer der EisenbahnFahrten am 24. Maͤrz. geringem Interesse; sie betreffen groͤßtentheils Befoͤrderungen un⸗ Abgang Zeitdauer Abgang Zeitdauer bekannter höherer Personen vom Civil⸗ und Militair⸗Fache, denen von 111“ von visghe ceeraesg eben so unbekannte Hintermänner nachruͤcken. Der Kommandant Berlin. St. M.] Potsda m. St. M. der Dardanellen, Ibrahim Pascha, hat dem Sultan ehrerbietig angezeigt, daß die heißersehnte Flotte mit allem Zubehoͤr endlich von Alexandrien im Hellespont angekommen ist, und nur noch t.. Quarantaine halten muß, nach deren Ablauf sie unfehlbar auch 2 Nachmitt.. 1, » Nachmitt.. im Bosporus wieder erscheinen wird. Stefanaki⸗Bei (Wogo⸗ 54 Abends... 5 BE rides) von Samos hat fuͤr seine wesentlichen dem Staate geleiste⸗ ten Dienste in einer Privat⸗Audienz eine kostbare mit Brillanten besetzte Dose empfangen.

recht passend. Wie wir hören. beabsichtigt Herr Schneider, die Parti⸗ 0.

tur dieser Kantate auf Subscription herauszugeben. 1 421 M. 11 R., an Gärten 78 M. 21 —R., an Hof⸗1 pf., Seedorff zn 18,638 Thlr. 25 sgr. 1 pf., Seiffers⸗ Landschaftsregistern und den Hvpothekenbüchern gelöscht,

2 3 olz zu 20,838 Thlr. 4 sgr. 8 pf., taxirt, sollen am und wenn selbige späterhin auch wieder zum Vorschein Rom aus die letzte Nachricht von sich gegeben) 5 SZe6“ E“ 157 n nn G 8 9. Mat 1, .“ um 11 Uhr, kommen sollten, dennoch durch irgend einige Zahlung werden auf den Antrag ührer Verwaundten, beziehungs⸗ 1I Zum Gute Hundsfeld gehören an Acker auf hiesigem Schlosse öffentlich in nothwendiger Sub⸗an Kapital oder Zinsen nicht honorirt, vielmehr den weise Abwesenheits⸗Kuratoren, sammt ihren etwa zu⸗ 1285 M. 146 R., an Wiesen 26 M. 39 ¶R., an hastation, und zwar entweder zusammen, oder Groß⸗ Extrahenten des Aufgebotes, an die Stelle der also rückgelassenen unbekannten Erben und Erbnehmern Gärten M. 20 AR. an Raumweide 7 M. 57 R., und Wenig⸗Lessen als ein Ganzes und Laesgen, See⸗ amortisirten, neue Pfandbriefe werden ausgefertigt und hierdurch öffentlich vorgeladen, sich vor oder spätestens an urbar zu machendem Forstlande 485 M. 97 OR., dorff und Seiffersholz wieder als ein Ganzes, ver⸗ ausgereicht werden. 1 E 8 xg⸗ anf EETE11ö1ö6“ desgleichen an Teichen 18 M. 90 ◻R., an Hof⸗ und kauft werden. Bezeichnung der aufgebotenen Pfandbriefe: en 6. Dezember 1841, Vormittags 10 Uhr, Bansstellen 3 M. 164 R., an Unland 39 M. 151 R., Die Taxen und die Hypothekenscheine liegen in der I. Giesmannsdorf N. Gr. No. über 300 Thlr. vor dem Deputirten, Herrn Land⸗ und Stadtgerichts⸗ überhaupt 1875 M. 53 R. Registratur zur Einsicht bereit. Ober⸗Mittel⸗Mühlwitz O. M. No. 16 über 300 Thlr. rath Seiler an hiesiger Gerichtsstelle anberaumten Das Minimum des Kaufgeldes für das Gut Lipo⸗ Gleichzeitis werden zu diesem Termine folgende ih⸗ Beide außer Cours gesetzt. Extrahenten: Ge⸗ Termine persönlich oder durch einen zulässigen Bevoll⸗ wier nebst Zubehör beträgt 43,400 Thlr. und für Hunds⸗ rem Aufenthalte nach unbekannte Gläubiger resp. deren schwister Hubrig, als Erben und Erbeserben des mächtigten, wozu die Herren Justiz⸗Kommissarien Dr. feld 22,800 Thlr., wovon Käufer in partem praeti bei Erben mit vorgeladen: b Strickers Hantke und dessen im Jahre 1838 zu Hadelich, Justizrath Rötger und Dr. Windmüller vor⸗ 8 23, a) der Svoeeeehn Icheng e; Schneider, verstorbenen b aus iSs 28g die 1eSe⸗ 8 b 111X“ übernehmen. b) das Fräulein Helene von Gersdorff. andbriefe abhänden gekommen seyn sollen. gen, . An die L ese r. 1 Feeee heeh fandbriefe verbleibenden bhaaf den 30. Oktober 1840. II. SI Gs. No. 130 über 50 Thlr. Ober⸗Nie⸗ und das von ihnen zurückgelassene Vermögen unter Di j 1 Prä neration ver ggelder⸗Reste ist ein ven Pfe mit dem bis Johanni Königl. Ober⸗Landesgericht. der⸗Buckowine B. B. No. 39 über 100 Thlr. Ausschließung der unbekannten Erben oder Erbneh⸗ ie vi erteljährliche Pränun 8 herfatio mn getilgten Theile der Pfand⸗ (1. S.) . 9 Dalbersdorf B. B. No. 14 über 100 Thlr. Dam⸗ mer den sich legitimirenden Verwandten und in deren Staats⸗Zeitung beträgt 2 Rthlr. Preuß. Cour. enle vur Her Uebergabe, das Residuum aber ectervoie 8 melwitz B. B. No. 9 über 100 Thlr. Prinsnig Ermangelung 8* Kgl. Fiskus übereignet werden wird⸗ für das Inland. Bestellungen für Berlin dreier Jahre in drei gleichen jährlichen Raten zu bezahlen. e C. W. 18 26 über 100 Thlr. 5 bEEEEe 8s werden in der Expedition selbst (Friedrichs⸗Straße Die speziellen Veräußerungs⸗Bedingungen liegen in Subhastations⸗Patent. No. 16 über 100 Thlr. Tannenberg N. Gr. 9 g Nr. 72) gemacht und jeder innerhalb der Ring⸗

Um 8 ½ Uhr Morgens. Um 7 Uhr Morgens.. 11¼ Vormitt... »„ 10 » Vormitt...

8 8 Lipowiec 11,075 Thlr. und bei Hundsfeld 10,525 Thlr. Von dem nach

Meteorologische Beobachtungen. Morgens Nachmittags Abends Nach einmaliger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.

1841.

Erster Senat. 24. März. 8

Kunow.

Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Berlin. Der Belgische Violin⸗Virtuos Franz Prume hat uns in

sellcen 1. -9 ehe 33 de. 9 ensee ect. ragen, fasi zu viel für einen Abend, da noch dazu die Composi⸗ unstsättiqun 0 „Ct. 5 pCt. 91 vCt. Ausdünstung 0,022“Rh.

tionen alle ziemlich lang waren. Der Mangel an Abwechselung, wel⸗ W“”] 689 g trübe. 0,216“ 8 chen auf diese Weise das Konzert darbot, mochte zum Theil daran W. W. WNW. Wäͤrmewechsel 8,0 ° Schuld seyn, datz sich der Saal nicht so gefüllt hatte, wie es die von Wolkenzug... 888 W. ece 2,10. 8 fruͤher her den hiesigen Musikfreunden schon bekannte außerordentliche Tagesmittel: 337,062“ Par. +. 6,10 R... †. 5.10 R.ü 86 vEt. W. Meisterschaft dieses Virtuosen in allen so hoch gesteigerten Schwierig⸗ . keiten und Feinheiten des modernen Violinspiels erwarten ließ, und Aus wärtize Börsenn. wie es dem Konzertgeber bei den hohen Kosien, die für einen fremden Amsterdam, 21. Mürz. Künstler mit einem solchen Unternehmen hier verbunden sind, wohl zu Niederl. wirkl. Schuld, 50 ½. 5 % do. —. K. wünschen gewesen wäre. Auch siel sein Konzert gerade in eine für ihn sehr Neue Anl. 2015⁄16. ungünstige Woche, da sich in derselben mehrere Kunsigenüsse zusammen⸗ drängten, unter denen vet saaleich eine artistische Erinnerungsfeier in sich schlossen, die Benestz⸗Vorstellung im Königlichen Operndause für

2 Es haben also wenigstens drei dieser Herren mehrere milltatrische Grade übersprungen. Von den belden Letzten kann man dies nicht mit Gewißheit sagen, da ihr voriger Raug nicht angegeben i

Luftdruck 337,41 „Par. 337,63“ „Par. 337,84“ „Par. Quellwärme 6,490 R. 8 Lustwärme.... †. 41,80 R. +. 7,70 R. †. 5 80 R. Flußwarme 2,1 ° R.

Thaupunkt.... *+2 3,90 R. + 5,90 R. +. 5,2 0 R. Bodenwärme 1,60 R.

v Antwerp 82 20. März. 2 insl. 6. Ne nl. 8 1u“ Nothwendiger Ober⸗Landes⸗Gericht zu Köslin. Subhastations⸗Patent.

Das im Stolpschen Kreise belegene Allodial⸗Gut Damerkow B., de abgeschätzt auf 5310 Thlr. 5 sgr. 8 Pf., zufolge der nebst Hypothekenschein und Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe,

Frankfurt a. M., 22. Mürz. Oeasterr. 5 % Met. 106 ½6 G. 4 % 98 ½2 G. 2 ½ % 55 ½ Br. 1 % 24 ¼ G. Jank-Act. 1946. 1943. Partial Obl. —. Loose zu

1837 abhänden gekommen seyn soll. den, w ugeschlagen werden wird. Breslau, am 21. Dezember 155 als berrenlofes Gnt zugeschlage⸗

lesische General⸗Landschafts⸗Directi tmachung. 8 chlesisch 8 ba 08 . Ihristan Uike aus Gfambeck, webe

unserer Registratur zur Einsicht bereit und werden in Das Rittergut Scheibau, Freistädter Kreises, land⸗ No. à1 über 100 Thlr. 38 Schön⸗Ellguth O. M. 8 ü8 8 dem Licitations⸗Termine 1e wechen. Wir 9 schaftlich auf 23,330 Thlr. 17 sgr. 7 pf. abgeschätzt, soll . L Se dgo. gUVittat mauer der Stadt wohnende Pränumerant erhält das merken noch, daß die Auswahl fte 8 ham 7. April 1841, Vormittags um 11 Uhr, Tschansch weichem diese Pfandbriefe bei dem Brande Land⸗ und Stadtgericht Rügenwalde. 65 der Herr Geheime Staats⸗Minister v. Ladenberg vor⸗ auf dem hiesigen Schloß im Wege der nothwendigen zansch, welchem diese pfonPeisge mitverbrannt, Die unbekannten Erden und Erhnehmer des aßgeg⸗ Blatt durch die Stadtpost, schon den Abend vor dem behalten haben, weshalb jeder Bietende bis zum Ein⸗ Subhastation verkauft werden. sa scllche tz am 28. August im lich zu Stargard in Pommern im Jahre 1760 gebore⸗ angegebenen Datum, frei ins Haus gesandt. gange dieser Fhtschei ung ee gebunden bleibt. Taxe und Hypothetkenschein liegen in der Registratur II. Srab Leen-S S. No. 121 über 100 Thlr. Giers⸗qnen und hierselbst am 28. Oktober 1833 versorbenen Auswärtige, des In⸗ oder Auslandes, bewirken PFeses, 6 It ggrren ß. Regierung, In. nstest erz8, Sepenber 1850. dorf N. Gr. No. 11 über 200 Thlr. Polnisch⸗ Fmvaltden merefftiere Ehestan 3s8 sg Grszhenase- ihre Bestellungen rechtzeitig bei den resp. Post⸗ Abiheilung für diedirekten Steuern, Domainen u.orsten. Fnigl. Ober⸗Landesgericht. Erster Senat. Eneug 8. heage, un 000 Shr Eetrasjche: Meckenburglschen MälttrBlennen foreea haeger⸗ Aemtern; wer dies versäumt, kann nicht mit Gewißheit 8 v Kuänw. Ser 91ch e1 E ige zaigrtem Gemüthezustande werden hierdurch aufgeforenas die Nummern erwarten, die vor der hier eingegange⸗ Nothwendtger Verkauf. 8 8 diese Pfandbriefe zerschnitten haben will. naten, spat stene See ber, 1,22 1e Un bi 8 gegang Königliches Kammergericht in Berlin. IV. Ober⸗Marklowitz O. S. No. 25 über 50 Thlr. Vormittags um 11 Uhr, angesetzten Termine, im hie⸗ 1 Anmeldung erschienen send. Hetac Feee ah serhan d. 8 eeec 8e w885 Seesedee Pfanxs F 8.egee er aae. figen Gerichts⸗Lokal scrifelna Fer bihsna beh ziata 8 1 tergut Pieskow (sonst Scharmützel⸗Pieskow genannt em dieser Pfandbrief dur ebsta der Nachla Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen. nebst Süehhbe abgeschätzt auf 18,257 Thlr. 9 sar 9 pf. idrigenfalls der Gedruckt bei A. W. Hayn. ufolge der nebst Hypothekenschein und Bedingungen Beilage sn der Registratur einzusehenden Taxe, soll am 4. August 1841, Vorm. um 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden.