Gesandten von Aargau zusammengetreten, und man soll sich mit der Hoffnung einer vollkommenen Verstaͤndigung verlassen haben. Spaͤter gab der Bundes⸗Praͤsident der gesammten Tagsatzung ein gläͤnzendes Diner, bei dem man nichts von der fruͤheren Miß⸗ stimmung bemerkt, doch aber keine Toaste gebracht haben soll. Vor dem 29sten wird die Tagsatzung schwerlich wieder zusam⸗ mentreten. Von dem Paͤpstlichen Nuncius ist eine neue Note als Erwiederung auf die Antworten Bern's und Aargau's ein⸗
die der Vorort sogleich der Tagsatzung uͤberwiesen hat.
Italien.
Rom, 10. Maͤrz. (Fraͤnk. Cour.) Ehe die Koͤnigin Wittwe von Spanien die Hauptstadt der christlichen Welt ver⸗ ließ, um sich nach dem noͤrdlichen Italien zu begeben, erschien Ihre Majestaͤt am Aschermittwoch in der Paulinen Kapelle im Vatikan, wohin sie den Papst bitten ließ. Se. Heiligkeit begab sich alsogleich dahin, und Koͤnigin Christine erklaͤrte dem heil. Vater, daß sie, zerknirscht und Willens, der Unruhe ihres Gewis⸗ sens ein Ziel zu setzen, komme, sich ihm zu Fuͤßen zu werfen, um so vielen Irrthuͤmern abzuschwoͤren und Verzeihung fuͤr die Uebel zu erflehen, welche sie der Spanischen Kirche zugefuͤgt habe. Der heil. Vater konnte seine Thraͤnen nicht zuruͤckhalten; er ließ zwei Kardinaͤle und sechs Großwuͤrdentraͤger des Vatikans kom⸗ men, um in ihrer Gegenwart das oöͤffentliche Bekenntniß der Koͤ⸗ nigin zu empfangen, und nachdem der Papst ihr Verzeihung ge⸗ waͤhrt, wollte Se. Heiligkeit, daß diese Erklaͤrung niedergeschrie⸗ ben und von Christinen selbst unterzeichnet werde — was auch geschehen ist, worauf das Protokoll im Archive niedergelegt wur de.
Spanien.
Madrid, 21. Maͤrz. Der am lgLten stattgehabten Eroͤff⸗ nung der Cortes wohnten nur die beiden Minister Ferrer und Cortina bei. Herr Ferrer, Vice Praͤfident der Regentschaft, ver⸗ las das Eroͤffnungs⸗Dekret, worauf die Sitzung aufgehoben wurde. Man glaubt, daß die vorlaͤufigen Arbeiten schnell werden betrie⸗ ben werden, um zu dem wichtigen Faktum der Ernennung der Regentschaft zu gelangen.
Gestern hielt eine Anzahl Kapitalisten eine Versammlung im Finanz⸗Ministerium. Es wurde eine Kommission ernannt, die aus den Herren Carriquiri, Ceriola, Sevillano und Collado be⸗ steht; sie soll mit der Regierung unterhandeln und weitere Erlaͤu⸗ terungen zu erhalten suchen.
Gestern ging der Herzog von Vitoria mit seiner Gemahlin im Prado spazieren und trug, zum großen Aerger der Republika⸗ ner, den Kammerherrn⸗Schluͤssel auf seiner Uniform.
In einer gestern Abend stattgehabten Versammlung von 63 Deputirten erklaͤrten sich 61 fuͤr eine aus drei Personen bestehende Regentschaft und man glaubt hier allgemein, daß diese M den Sieg davon tragen werde. 1
EEE1I1I
Malta, 17. März. (L. A. Z.) Das Linienschiss „Cyclops“ ist hier aus der Bai von Suda eingetroffen, die es am 12. Maͤrz verlassen hatte. Kandia war damals in der groͤßten Aufregung, weil eine Schaar Griechen vom Festlande mit Waffen und Mu⸗ nition dort angekommen war, um die Einwohner zum Aufstand gegen die Tuͤrken anzuregen. Der Tuͤrkische Gouverneur der Insel wendete sich an die Konsuln der Europaͤischen Maͤchte und dat um Rath und Unterstuͤtzung. Die Konsuln suchten die Ein⸗ dringlinge zur Nuͤckkehr zu bewegen und sicherten ihnen einen sichern Abzug zu; diese weigerten sich aber, begaben sich in die Gebirge und scheinen entschlossen, einen Guerilla⸗Krieg zu fuͤh⸗ ren. Der Pascha war im Begriff, Truppen gegen sie abzusen⸗ den und ein dort anwesendes Englisches Linienschiff bot ihm Marine⸗Truppen zur Unterstuͤtzung an, die der Pascha jedoch nicht annahm.
Nach Briefen aus Alexandrien vom 7. Maͤrz verweilte Said⸗Efendi, der Ueberbringer des Erblichkeits⸗Fermans, noch in V
Alexandrien. Commodore Napier war mit Mehmed Ali's Bitte um Abaͤnderung dieses Fermans nach Konstantinopel abgereist. Mehmed Ali hat sich nach Kahira begeben, wo der erkrankte Ibrahim Pascha sich ebenfalls befindet und alle Generale berufen sind, um fuͤr den Fall eines Krieges die Mittel des Widerstan⸗ des zu berathen. Alle Ruͤstungen werden aufs eifrigste fortge⸗ setzt. Der Marine⸗Minister, Hassan Bei, soll auf Ibrahim's Befehl enthauptet seyn. Kurz vor dem Abgange des Dampf⸗ schiffes verbreitete sich in Alexandrien das Geruͤcht, daß Ibrahim Pascha gestorben sey. Die Behoͤrden widersprachen zwar, doch wußte man nicht, ob dies nicht geschehe, damit das Dampsschiff diese Nachricht noch nicht nach Europa bringe.
Wissenschaft, Kunst und Literatur.
Neuchatel. Das Museum unserer Stadt hat sich kürzlich mit einer beträchtlichen Menge für die Naturgeschichte und die Alterthums⸗ kunde sehr interessanter Gegenstände bereichert. Herr Friedrich Favar⸗ ger hat von Valparaiso aus, wo er sich niedergelassen hat, an die Di⸗ rection des Museums eine Anzahl Kisten geschickt, welche mit allen Arten von Thieren angefüllt waren, besonders auch mit 250 Vögeln, worunter mehrere sehr kostbare. Man bemerkt darunter eine Reihe Kondors von jedem Alter und verschiedene andere Raubvögel, Alba⸗ tros, verschiedene wilde Enten, Papageien und eine Menge kleinerer Vögel. Was diesen Gegenständen einen großen wissenschaftlichen Werth giebt, ist, daß von den meisten derselben ein Paar geschickt wurde, und sogar die Jungen, welche in ihrem ersten Gefieder oft den Naturfor⸗ schern unbekaunt sind. Es finden sich auch unter diesen naturhistori⸗ schen Gegenständen Meerigel und eine zahlreiche Sammlung ausge⸗ zeichnet schöner Korallen. — Unter den archäologischen Gegenständen befinden sich 24 antike Vasen aus der ersten Kultur Peru's, ferner Waffen und andere Geräthe von den Bewohnern Neu⸗Seelands.
Dauer der Eisenbahn⸗Fahrten am 1. 11
Abgang Zeitdauer Abgang von —— von
EC1“ St. M.
Zeitdauer —
Potsdam. St. M.
Um 8 Uhr Morgens.. 45 Um 6 ¼ Uhr Morgens. 50 „ 11 » Vormitt... 42 [» 91 „ Vormitt... 3 „ 2 » Nachmitt.. 435 » 12 ½ » Nachmitt..
86 Abends . 60
Abends
TII1ö“ Den 2. April 181
Pr. Cour. Brieft.]† wGeld.
ad -Sch. 7 1072 —103 ½ Actien. Pr. Eugl. Obl. 20. 4 10078 100 31¶ Bri. Pots. Eiseoh,, 125
Pröm. Sch. d.Seeb 81⁵ ’1 do. do. Prior. Act. 42 101 %¾ Kurm. Schuldv.’: 1012⁄6 Mgd. Lpz. Eisenb. — 113 ½ Neum. Schuldv. 2 ½½ 10125 do. do. Prior. Act. 4 — Berl. Stadt-Obl. 103 ½¶ Berl.Auh. Eisenb.— 105 3¾ Elbinger do. 100 do. do. Prior. Act.] 4 —
1841. 1. April.
1 % 24 ⅛ G.
Frankfurt a. M., 30. März.
Meteorologische Beobachtungen.
Morgens
6 Uhr.
Oesterr. 5 % Met. 106 ½ G. 4 % 98 ½ G. 2 ⁄½ % 55 Br. . Bank-Act. 1958. 1956. Partial-Obl. —. Loose zu 500 Fl. 134 1. 132 ⁄1. Loose zu 100 Fl. —. Sch. 81 ¾ G. do. 4 % Anl. 101 ⁄. 5 % Span. Anl. 22 ½. 228. 2 ⁄½ % Holl. 4911⁄16. 49 ⁄. Eisenbahn tes Ufer 375 G. do. linkes 295 G. München-Augs burg-Basel 240 Br. Leipzig-Dresden 100 Br.
Actien. St. Germain 710 G. Versailles rech- burg 86 ½ G. Strafs- Käln-Aachen 93 G.
Hamburg, 31. März.
Bank-Actien 1620. Engl Russ. 107.
Preuss. Prüm. 10111-1. Poln. Loose 71 ⁄¶1b. 715⁄8-
Nach einmaliger
Nachmittags Abends Beobachtung.
EIEE 10 Uhr.
Luftdruck Luftwärme Thaupunkt Dunstsaͤttigung Wetter
Wolkenzug
Tagesmittel:
Sonnabend,
Montag, 5.
trübe. W.
334,14“ Par. + 6,80 R... † 3,50 R.. 80 vCt. SW.
Kdnigliche Schauspiel e. 3. April. Im Opernhause: Wilhelm Tell, Schauspiel in 5 Abth., von Schiller. Die Ouvertuͤre und die zur Handlung gehoͤrige Musik ist von B. A. Weber. (Neu ein⸗ studirt.) Die neuen malern Herren Gerst, Gropius und Koͤhler.
Sonntag, 4. April. Im Opernhause: Wilhelm Tell.
Im Schauspielhause: 1) Veuve et garçon, vaudeville en 1 acte. 2) Une visite à Bedlam, vaudeville en 1 acte. 3) Dieu vous benisse, vaudeville en 1 acte. April. Im Schauspielhause: Erziehungs⸗Re⸗ sultate, Lustspiel in 2 Abth., von C. Blum. (Mad. Peroni⸗Glaß⸗ brenner: Magarethe Western, als Gastrolle.) Hierauf: Drei Frauen und keine, Lustspiel in 2 Abth., von Kettel.
334,12“ Par. 334 14“„Par. 334,17"„Par. Quellwärme 6,9 0 R. + 58° R. +† 9,5 0 R. + 42° R. + 6,12 R. + 83 vCt.
520 R. Flußwärme 2,90 R. 3,2 0 R. Bodenwärme 2,40 R. 74 pCt. 84 pEt. Ausdünstung 0,024“ Rh. bezogen. bezogen. Niederschlag 0,019“ Rh. Sw. SW. Wärmewechsel + 11,2 ° SW. — + 1,190.
Decorationen sind von den K. Decorations⸗
Koͤnigsstaͤdtisches Theater.
2 88
Sonnabend, 3. April. Zum erstenmale wieder olt: Der Talisman, Posse mit Gesang in 3 Akten, von J. Nestroy. Musik von A. Muͤller.
Sonntag, Oper in 3 Akten, dor von Haupt.
1. April. Wilhelm Tell. Heroisch⸗romantische nach Jouy und Bis frei bearbeitet von Theo⸗ Musik von Rossini. (Herr Wild, K. K. Hof⸗ Opernsaͤnger zu Wien: Arnold, als Gast.)
Dauz. do. iu Th. — 48 “ Wenstp. Pfaudbr. 2 ½⁴¶ 101 ½ Gold al marco 209 ¼ Grofsh. Pos. 40. 4 1053འNeue Dukaten — Ostpr. Pfandbr. 22 101⁄à2½ Friedrichsd'or 13 Pomm. do. 3½ 103 211% Aund. Goldmün- Kur- u. Neum. do. 32 103 ½ zen à 5 Th. — 75b Schlezische do. 34 102 ½ Disconto 4
Auswärtige Börsen. Amsterdam, 29. März. Niederl. wirkl. Schuld 50 ⁄à2. 5 % do. 9715/16. Kanz-Bill. 227/16 5 % Span. 20 ¼¾. Passive —. Ausg. —. Ziusl. —. Preuss. Prüfm. Sch. —. Pol. —. Oesterr. 104 ⅛.
Markt⸗ Preise vom Getraide.
——Qᷓnênêᷓ́ᷓêᷓêN;,—
Berlin, den 1. April 1841.
Zu Lande: Roggen! Rthlr. 10 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf.; große Gerste 1 Rthlr. 1 Sgr. 3 Pf.; kleine Gerste 1 Rthlr. 1 Sgar. 11 Pf.; Hafer 1 Rthlr., auch 27 Sgr. 6 Pf. sind 16 Wispel 12 Scheffel.
Zu Wasser:
Eingegangen
Weizen (weißer) 2 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf., auch 2 Rihlr. 5 Sgr. und 2 Rthlr. 1 Sgr. 3 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 11 Sgr. 3 Pf., auch 1 Rthlr. 10 Sgr.; Hafer 28 Sgr. 9 Pf.; Erbsen 1 Rthlr. 10 Sgr., auch 1 Rthlr. 9 Sgr. 5 Pf. (schlechte Sorle). Eingegangen
sind 867 Wispel 10 Scheffel.
Mittwoch, den 31. März 1841.
Das Schock Stroh 9 Rthlr. 15 Sgr., auch 8 Rthlr. 15 Sgr. Der Centner Heu 1 Rthlr. 10 Sgr., auch 27 Sgr. 6 Pf.
Branntwein ⸗Preise
vom 20
Das Faß von 200 gegen baare Zahlung
z. März bis incl. 1. April 1841. Qrt., nach Tralles 54 pCt., nach Richter 40 pCt.,
und sofortige Ablieferung, nach Angabe: Kar⸗ toffel⸗Branntwein 19 Rthlr. 3 Sar. 9 Pf., auch 18 Rthlr. 15 Sgr.
Kartoffel⸗Preise.
Der Scheffel Kartoffeln 20 Sgr., auch 16 Sgr. 3 Pf. 8 Verantwortlicher Redacteur DDör. J. W. Zinkeisen.
Gedruckt bei A. W. Hayn.
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fuͤr die Preußisch
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en Staaten.
Bekanntmachungen. 7) a) Generalin von Lehsten⸗Dingelstädt 773 Thlr. ) die Rechtsnachfolger genannter Witwe zur wird,
Obrigkeitliche Bekanntmachung. n einem Nachlasse werden die Coupons zu dem
Thlr. vom 1. Juli c. bis zum 1. Juli 1842 vermißt, und ist Verdacht vorhanden, daß selbige zugleich mit anderen Papieren aus dem Nachlasse entwendet wor⸗
Zinsen seit 1.
derselben aufgefordert, sich in unserem Geschäfts⸗Lokal, Hausvoigtei⸗Platz Nr. 14, in termino den 8. April d. J. vor dem Kammergerichts⸗Referendarius Schmed⸗ ding in den Vormittagsstunden von 10 bis 1 Uhr ein⸗
zufinden, die Coupons mit zur Stelle zu bringen und 11) Bürgermeister sich über die Art der Erwerbung auszuweisen⸗ widri⸗
gung der Entwendung zur Untersuchung gezogen zu werden. Berlin, den 29. März 1841. 13 Königl. Preuß. Kammergerichts⸗ Inqguisitoriat.
Collocations⸗Bescheid I
in Sachen
der sämmtlichen sich angegebenen Gläubiger des in
Rinteln verstorbenen Johann Christoph Wilhelm Unico von Münchhausen von Oldendorf, Liquidanzen,
in Rinteln, Liquidaten.
ischen Ober⸗Landesgerichts zu Halberstadt in dem dort gesetzt:
nhängig gewesenen Konkurs⸗Verfahren folgende der l. Ernst Heinrich von Ittersum zu Osterhof, als Erbe der Witwe des Cridars zur Hälfte, mit
1) den vergleichsmäßig auf ein Viertheil herab⸗
gesetzten, seit dem Todestage des Cridars bis
zum 22. April 1815, außer den schon bezahl⸗ itwe
ten zweijährigen, fälligen Zinsen von 5804 hlr. dendorf mit 14 Thlr. 23 gr. 7 pf.
die Witwe Görz in Oldendorf mit 5 Thlr.;
die Witwe des Schreiners Reichmann daselbst
Hahier aufgetretenen Liquidanten, beziehungswei
“ die nachbemertten 8 1519
en haben: —
1) Kaufmann Vogelsang zu Hannover 953 Thlr. 9 sgr Gold, nebst Zinsen seit dem 1. Dezember 1816 3
2) Generalin von Lehsten⸗Dingelstädt geborne von Münchhausen 2633 Thlr. 9 sgr. nebst Zinsen seit dem 1. Dezember 1816 8
3) Zimmermeister Voß zu Feggendorf 52 Thlr. 17 sgr.;
8 sgr. 9 pf.; 8 1 Zasgrrertim von Pappenheim, Witwe, und Witwe von Hartmann geborne von Münchhausen 2628 Thlr. 28 sgr. A pf. nebst Zinsen seit dem 1. Dezbr. 1816;
Landräthin von Pappenhetm, Witwe, 1140 Thlr. III. der Witwe des Cridars, und zwar jetzt
28 sgr. 5 pf. nebst Zinsen seit dem 1I. Dezem⸗ ber 1816;
10 sgr., b) von Hartmann, Witwe, und c) Land⸗ räthin von Pappenheim, Witwe, jede 425 Thlr. 10 sgr., sämmtlich nebst Zinsen seit 1. Dezember 1816; Staats⸗Schuldschein Littera B. No. 11077. über 500 8) Jesel Salomon Werthheim zu Hofgeismar 450 Thlr. Gold und 372 Thlr. 16 sgr. Münze, beides nebst Dezember 1816, so wie ferner 186 Thlr. 10 pf. und 164 Thlr. 8 sgr. 8 pf.; den sind. Es werden daher die gegenwärtigen Besitzer 9) Gumbert Simon zu Rodenberg 100 Thlr. Gold nebst Zinsen seit 1. Dezember 1816; Konduüktor Wilhelm zu Agelern 1500 Thlr. Gold nebst Zinsen seit 1. Dezember 1816, nach Abzug der aus einem Spezial⸗Pfand gezogenen 230 Thlr. Gold; Wöbbeking zu Oldendorf 31 Thlr. 5 sgr. nebst Zinsen seit I. Dezember 1816; genfalls sie sich der Gefahr aussetzen, wegen Begünsti⸗ 12) Konduktor Wilhelm zu Agelern 1000 Thlr. Gold — nebst Zinsen seit 1. Dezember 1816; ) Oberstin Gibon, geborne von Pestel, 4690 Thlr. 1) die Witwe von Pappenheim, bezwse. deren Gold nebst Zinsen seit 1. Dezember 1816; 14) von Münchhausen, Witwe des Cridars, 2) Johann Voß in Oldendorf a) 5804 Thlr. 11 sgr. 4 pf. Münze (10,007 Fl. Gold; 11 Stbr. Holländisch) und 180 Thlr. Gold, 3) Licentschreiber Kiel daselbst mit 450 Thlr.; b) 2320 Thlr. Münze (4000 Fl. Holländisch) und à) der Webersche Konkurs⸗Kurator, Prokurator ¹) 8700 Thlr. Münze (15,000 Fl. Holländisch), nebst Zinsen zu diesen 3 Posten vom I. Dezember 5) die Erben des Chirurgus Fischer zu Rinteln 1816 dis zum 14. Januar 1829; 6 wider wird mit Uebergehung der vorerwähnten Gläubiger, 6) die Erben des Kaufmanns Ludwig Meier da⸗ den in dessen Konkurssache über den Allodial⸗Nachlaß so weit sie Zahlung erhalten haben, unter den Liqui⸗ f bestellten Kurator, Sbergerichts⸗Anwalt Lang danten im Nebrigen Behufs ihrer Befriedigung aus 7) die Erben des Apothekers Galle dahier mit der Konkurs⸗Masse, Nach nunmehr beendigtem Liquidations⸗Verfahren von derselben zuvor die Kosten des Konkurses berich⸗ nd nachdem laut Benachrichtigung des Königl. Preu⸗ tigt worden, vorläufig folgende Rang⸗Ordnung fest⸗ 9) der Kaufmann Willmanns in Oldendorf mit
11 sgr. 4 pf. Pr. Cour.; 2) dem vergleichsmäßigen vierten Theile von 100 Thlr. Gold nebst den wie zu 1. zu berech⸗ — 3 nenden Zinsen; Mauermeister Wallbaum zu Lauenau 50 Thlr. II. der pensionirte Lieutenant von Heckern, als Erbe “ von Pappenheim und von Hartmann aseriens mit 4000 Fl. Holländischer Währung, ’ 9 0 Fl. jährlicher Zinsen bis zum Betrage n er Kapital⸗Forderung; 16) Domainen Rentmesstere apann zu Langen⸗ s G horst mit 369 Fl. 18. thr. 4 pf. l. Heinrich von Ittersum zu Osterhof, als ur Verhandlung über die Priorit
der 1798 bis zum Tage des
nen 1000 Thlr. ad 80.
lationsgerichts⸗Dekret vom 28. S
Forderungen unter 1. und lII. üb
Forderungen, zu vertheilen:
—₰
Rechtsnachfolger, mit 1119 T
mit 3 Thlr.; hier mit 8 Thlr. 4 gr. A vpf.
so weit sie zureicht, und nachdem 1 Thlr. 23 gr.;
10 Thlr. 25 gr. 4 pf.; hagen mit 1 Thlr. 22 gr.; Sr b
mit 2 ½ Thlr.; Obergerichts⸗Prokurator M
) 550 Thlr. 5 gr. 5 pf., b Gold sammt Zinsen zu 5 pCt. ber 1803 bis zum Tage der und c) 64 Thlr. 1 gr.;
Zinsen à 160 Fl. von 4à000 Fl. vom 16.
Sodann ist ein etwaniger — nach Auszahlung rigens nicht ver⸗ bleibender — Rest der Masse unter folgende G biger, nach dem Verhältnisse des Betrages i
Konkurses;
beide pro rata, so weit die Masse reicht; v. Postmeister Grimme zu Oldendorf mit 1000. Thlr. (l Gold, nach Abzug von 208 Thlr. 14 mgr. Hessen. Münze, nebst zweijährigen Zinsen von je⸗ Bbir. Gold und resp. 20 Thlr. 25 mgr. 3 pf. und 2 Thlr. 11 igr. Kosten, mit weiteren Zinsen und Kosten nach dem Ober⸗Appel⸗ Die
eptember 1803.
hlr. nebst Zinsen; mit 5000 Thlr.
Fürstenau, mit 5 Thlr. Gold;
der Höker Kurz dahier mit 4 Thlr. 26 gr. A pf.;
die Witwe des Apothekers Sprenger in Stadt⸗ der Kaufmann Pollmann in Oldendorf mit
die Witwe des Metzgermeisters Flügge in Ol⸗
7 pf.;
öller dahier mit ) 3000 Thlr. in vom 9. Novem⸗ Ediktal⸗Ladung
ät und zur Be⸗
Undung eines etwaigen anderweiten Vorzugsrechtes
2
der Fr
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unter dem Rechtsnachtheile der Ausschließung,
anderen Hälfte, mit der Hälfte der jährlichen Termin auf den 4A. Mai dieses Jahres 1841 an⸗ Okto⸗ beraumt, und ergeht sodann⸗ weiter w. R.
teln, den 8. März 1841. Kurfürstlich Hessisches Obergericht. 8) in filem Etienne.
unterzeichnete Fürstliche Bade⸗Kommission beehrt
sich, hierdurch anzuzeigen, daß auch im bevorstehenden ühjahre die Kaltwasserheilanstalt zu Ebersdorf dem
badenden Publikum geöffnet seyn wird. Durch Se. Hoch⸗
sieht sich die Auf
läu⸗ fürstliche Durchlaucht den regierenden Fürsten ins Le⸗ hrer ben gerufen und fortwährend aufs kräftigste unterstützt,
talt befähigt, den Badegästen diejenigen
Vortheile angedeihen zu lassen, welche wohl nur ein
lande
sherrliches Institut in solchem Grade zu ge⸗
währen im Stande seyn dürfte. Es gehören dahin: höchst billige Preise, freundliche und geschmackvolle Aus⸗
stattun ö
ten, di 1e glaubt
können
immer
fordern richtete worten.
Hülfesuchenden hat dieselbe in hohem Grade verlassen und ein schnell errungener günstiger Ruf ihr aus ferner Gegend auch während des Winters Besuch verschafft.
Der das Heilgeschäft leitende, durch seine literarischen Leistungen bereits bekannte Herr Dr. Ludwig Fränkel aus Berlin bietet durch seine ärztlichen Erfahrungen dem Publikum diejenige Garantie, welche es bei einer
g des schön belegenen Kurhauses und Kursgales, üßige Einrichtung aller Badevorrichtungen, Trink⸗
runnen, Douchen, unbeschränkte Benutzung des au⸗ muthigen Fürstlichen Parks, so wie der auf Höchste Anordnung mit gewohntem Geschmacke neu angeleg⸗
e Bade⸗Anstalt umgebenden Promenaden, strengste
Kontrolle des mit fixem Gehalte angestellten, einer militairischen Diszipiin unterworfenen Wärterpersonals
Die beste Bürgschaft für das noch zu Leistende die Bade⸗Kommission aber durch eine Hinwei⸗
sung auf das bisherige Wirken der Anstalt geben zu
denn eine nicht unbeträchtliche von efriedigt
noch nicht ganz eingebürgerten, der richtigen
Leitung so sehr bedürfenden Heilmethode vor Allem zu
berechtigt ist. Derselbe wird jede an ihn ge⸗ schriftliche Anfrage auf das bereitwilligste beant⸗ Ebersdorf, im Februar 1841.
Fürstl. Reuß. Bade⸗Kommission.
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Berlin, Sonntag de
Amtl. Nachr.
Landtags⸗Angelegenheiten. Preußen. Fischerei⸗Ordnung. erledigte Gegenstände früherer Landtage. — Parcellirungs⸗Gesetz. — Verordnung, die Haussteuer im Westpreußischen Landestheile betref⸗ fend. — Sachsen. Erledigung von Petitionen.
Fraukr. Paris. Vermischtes. — Privatschreiben. Paris. (Die Stimmung der Pairs⸗Kammer in Betreff der Befestigung von Paris zufolge der Verhandlungen darüber.) 1
Großbr. n. Irl. London. Mac Leod's Sache nach der Amerika⸗ nischen Verfassung beurtheilt. — Streitige Kron⸗Juwelen. — Ver⸗ mischtes.
Niederl. Rotterdam. Anwesenheit der Königl. Familie.
Belg. Brüssel. Noch keine Entscheidung in der Ministerfrage.
Dän. Kopenh. Balletmeister Bournondille. — Galvanifirte Da⸗ guerrotyp⸗Platte.
Deutsche Bundesst. Darmstadt. Konferenzen zur Ausgleichung der Differenz mit Nassau.
Oesterr. Schreiben aus Wien.
Schweiz. Bern. Antrag der Tagsatzungs⸗Kommission hinsichtl. der Klöster. — Zürich. Ueber die konfessionelle Trennung im Aargau. Italiten. Neapel. Eisenbahn nach Caserta. — Mailand. Gerücht
über den Tod des Gen. Radetzkpy.
Spanien. Valencia. Repubdlikanische Bewegung.
Inland. Berlin. Geh. Staats⸗Minister von Rauch †. — Breslau. Landtags⸗Abg. Graf v. Hoverden⸗Plenken †. 8
Nekrolog des General⸗Licutenants J. H. O. von
Wiss., K. u. L. Berlin. Schulnachricht.
Kronik Tages Se. Majestaͤt der Koͤnig haben Allergnaͤdigst geruht:
Dem Geheimen Ober⸗Medtzinal⸗Rath Dr. Welber zu Ber⸗ in den Rothen Adler⸗Orden zweiter Klasse; dem Superintenden⸗ ten Boͤhnke zu Heilsberg, den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse und dem Schullehrer Uetrecht zu Mehnen, Regterungs⸗ Bezirk Minden, das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen, so wie Die Ritterguts⸗Besitzer Karl Metzke auf Kitzerow und Homeyer auf Murchin in Pommern zu Amtsraͤthen zu ernennen.
Angekommen: Der General⸗Major und Commandeur der
ten Infanterie⸗Brigade, von Brandenstein, von Magdeburg.
Abgereist: Se. Durchlaucht der General⸗Lieutenant und
„Semic her von Magdeburg, Prinz George zu Hessen, nach kagdeburg.
Landtags⸗ Angelegenheiten.
Provinz Preußen.
Danzig, 29. Maͤrz. In der dreizehnten Plenar⸗Sitzung
wurde nach Eroͤrterung mehrerer Petitionen welchen keine Folge
gegeben werden konnte, der Bericht der staͤndischen Landarmen⸗ Kommission fuͤr Ostpreußen und Lithauen, uͤber deren Wirsamkeit seit dem sechsten Provinzial⸗Landtage, verlesen. Die gemachten Vorschlaͤge wurden im Allgemeinen gebilligt, insbesondere aber der Antrag genehmigt, fuͤr die Taubstummen⸗Schule zu Anger⸗ burg ein eigenes den Beduͤrfnissen entsprechendes und zweckmaͤßig eingerichtetes Gebaͤude einzurichten, um dieselbe nicht laͤnger von den Wechselfaͤllen des Mieths⸗Vertrages abhaͤngen zu lassen. Die
dazu noͤthigen Einleitungen wurden erwogen und beschlossen. —
Dann erstattete der Ausschuß fuͤr Angelegenheiten des Handels und der Gewerbe Bericht uͤber den dem Landtage zur Begut⸗ achtung uͤbergebenen Entwurf einer Allgemeinen Fischerei⸗Ord⸗ nung fuͤr die Binnen⸗Gewaͤsser der Provinz Preußen. Nach
der daruͤber erfolgten ausfuͤhrlichen Berathung wurde beschlossen, die aͤußerst wuͤnschenswerthe Emanirung des diesfaͤlligen Gesetzes
Allerhoͤchsten Orts zu beantragen.
In der siebenzehnten Plenar⸗Sitzung erfolgte Vortrag uͤber die dem Landtage, mittelst einer besonderen Nachweisung namhaft gemachten, von den fruͤheren Landtagen verhandelten, aber noch nicht erledigten Gegenstaͤnde. Dieselben wurden einzeln berathen und beschlossen, folgende Angelegenheiten, naͤmlich: 1) die durch die Verwaltungs⸗Behoͤrden versuchte Suspendirung des Zusatzes 8 des Ostpreußischen Provinzial⸗Rechtes; 2) die baldige Emani⸗
Polizei-⸗Ordnung, c. des Gesetzes uͤber die Benutzung der Ge⸗ waͤsser, d. der Wege⸗Ordnung, mittelst besonderer Denkschriften Sr. Majestaͤt Allerhoͤchst fernerer Entschließung unverzuͤglich vor⸗ zulegen.
Eben so erfolgte Vortrag uͤber mehrere eingegangene Peti⸗ tionen, worauf der Ausschuß fuͤr die Angelegenheiten des Innern
den nach Maßgabe der Beschluͤsse der zehnten Plenar⸗Sitzung (Nr. 87 der St. Z.) abgeänderten Entwurf einer Verordnung wegen theilweiser Veraäͤußerung von Grundstuͤcken vor⸗ traͤgt. Die Nuͤtzlichkeit des Entwurfs mit den vorgeschlagenen
Veraͤnderungen wurde anerkannt, da durch dieselben auf keine
Weise Parzellirungen erschwert, die erfolgreiche Ausfuͤhrung der⸗ selben durch Verhuͤtung mancher bisher bestandenen Unregelmäaͤßig⸗ keiten und Schwierigkeiten vielmehr befoͤrdert werden wuͤrde. Zu diesem Ende wurde die Emanirung der betreffenden Verordnung
fuͤr wuͤnschenswerth gehalten, deren von dem bisherigen Verfah⸗ ren hauptsaͤchlich abweichende Bestimmung dahin geht, daß alle
in landespolizeilicher Hinsicht wichtigen Verhaͤltnisse vor Abschluß eines guͤltigen Parzellirungs⸗Vertrages regulirt und von der Lan⸗ des⸗Polizei⸗Behoͤrde eine Bescheinigung daruͤber, daß solches ge⸗ schehen, beigebracht werden muͤsse. Dem Interesse der Parzel⸗
lanten, besonders kleinerer Grundstuͤcke, entsprechend, wurde die ebenfalls von den bisherigen gesetzlichen Bestimmungen abwei⸗
chende Anordnung gehalten, nach welcher diejenigen Hypotheken⸗
Schulden und Real⸗Lasten, welche vor der Theilung eines Grund“ Landtag auf Grund derselbe
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Eigenk
erreichten
20 Sgr. au welche dem welche kuͤnftig
bisher katastrirte außer derselben
ßischen Provinzial⸗ stuͤtzt auf die staͤt den Koͤnig allerunt Allerhoͤchst vorgelegten V falls sich nicht auf andere Schutzgeld der rung a. des Armen⸗ und Heimaths⸗Gesetzes, b. der Gewerbe⸗ als wirkliche Grund des Gesetzes vom 30. hoͤchste Entscheidung in koͤnnen, so er
stuͤckes auf demselben hafteten, solidarischer Verpflichtung nommen werden duͤrfen.
ganz vorzuͤglich zur Sicherung und zellirungen hervorgehenden kleineren Von uͤberwiegender M
digung gefuͤh zial⸗Landtage vor. lung ebenfalls nicht begruͤndet, als Grund⸗Abgabe zu betrachten, Grunde, weil diese sonst von ihrem Abgabe an den Staat zahlen; Ertheilung der S weder
thnern, als der Assekurations⸗ Ansicht,
hen worden, bestaͤtigte die e gegolten.
nur als reine Personal⸗Abgab wurden schon fruͤher kleine S bunden und bestimmte die daß wenn solche Trennstuͤcke die uͤberstiegen, dann das Thaler erhoͤht werden sollte, involvirte, welche Maßgabe ebenfalls da ringere Schutzgeld nich Dominien konnten solche Faͤlle erst vom 14. September 1 tribuabler Grundstuͤcke Contribution verstattete, lung der Grundabgabe das Schutzgeld bei den Eigenkaͤthne liche Abgabe seyn konnte. nung beabsichtigte Durchf f 15 Sgr. sowoh selben bisher noch nicht entstehen Contribution durch muͤßte, fuͤr
oder
aͤthner, uͤngliche Contribution Unabaͤnderlichkeit die Allerhd sichere. inisterien hatten Materialien dem siebenten zien es der Landtags⸗Versamm⸗ d der Eigenkaͤthner und zwar aus dem alleinigen Besitzthum keine andere Grund⸗ daß bei und nach
Assecurations⸗ bei den Einwohner⸗Familien Akte entgegen
Da endl uͤhrung des ermaͤßigte (auf diejenigen besteh unterlagen, sollten,
Assecurations⸗ erthaͤnigst zu bitten, erordnung zuruͤckzu Art erweisen lassen sollte, neben der Contribution von solche gaͤnzlich im Sinne Sollte die Aller⸗ r nicht sogleich erfolgen darum zu bitten, die A 0 Sgr. auf 15 Sgr. bei eintreten zu lassen, die entweder Trennstuͤck besitzen, dessen Contri⸗ denn gerade diese geringste Klasse e naͤchst hoͤhere verhaͤltnißmaͤ⸗ Staats⸗Verwaltung das Fort⸗ 20 Sgr. bereits angeordnet ist, sobald Kathe verbundenen Trennstuͤcks diese
Eigenkaͤthner „Abgabe bestanden, Mai 1820 aufzu der Hauptsache abe laubte sich der Landtag, hoͤchst intentionirte Herabsetzung denjenigen Eigenkaͤthnern soglei gar kein Land haben oder ein bution 20 Sgr. nicht erreicht, der Grundbesitzer er ßig belastet, da fuͤr letztere fallen des Schutzgeldes mit die Contribution des mit der Hoͤhe erreicht.
scheint gegen di von der
Berathung wurde der
n wei
——
von den Parzellanten desselben mit fuͤr die Trennstuͤcke, nicht mehr uͤber⸗ Man glaubte, daß diese Erhaltung der aus den Par⸗ Gutsbesitzer beitragen werde. Kehrheit wurde mit geringer Abaͤnderung der vom Ausschusse vorgelegte Entwurf angeno In der heutigen Plenar⸗Sitzung kam der schusses fuͤr juridische Angelegenheiten uͤ theilten Entwurf einer Verordnung, die Haussteuer in den der West⸗Preußischen Grundsteue sung unterliegenden Landestheilen betreffend, zum der West⸗Preußischen Grundsteuer⸗Ve minien einer Hufen⸗Contribution, dere Maßgabe der bestehenden Katastra, durch kunde vom 12. Mai 1787 zugesagt wo stand fuͤr alle Einwohner⸗Familien, Miethsleute, ein Schutzgeld, firirt war, 2 Staats⸗Kassen abgefuͤhrt signation beruhende Schwanken Bei Einfuͤhrung des Abgaben⸗Gese auch das Schutzgeld als persoͤnliche welche keine Eigenkathen hatten, Eigenkaͤthner forterhoben wurd war, daß hier das Schutzgeld denen Grund⸗Abgabe vertre oder Haus⸗Steuer gelte. Grundsatzes bei Einziehung des Schu hoͤrden, hatte bereits fruͤhere Landtage ve den Koͤnig um Anordnung eines gleichmaͤ unterthaͤnigst zu bitten. in dem Landtags⸗Abschiede des sechsten maͤß, war die vorerwaͤhnte Verordnung den staͤnden auf dem siebenten Landt war in mehreren Kreisen das das Schutzgeld der Eigenk fortbestehen bleibe, nien erhoͤhe, deren tions⸗Akte vom 12. Mai 1787 fuͤhrten Eroͤrterungen mit den rt und lagen als Nach diesen ersch das Schutzgel
welches nach in einer Summe von
te, und daher als Verschiedenartige Anwendung dieses tgeldes, Seitens der Be— Se. Majgestaͤt ßigen Verfahrens Aller⸗ gewaͤhrenden Zusage rovinzial⸗Landtages ge⸗ Provinzial⸗Land⸗ age vorgelegt worden. Bedenken reger gewo wenn es als Grun
Der Allerhoͤchsten
und der Umstand, Akte die weitere Erhebung des , noch bei den stehend angese⸗— daß diese fuͤr beide Klassen Bei Domainen⸗Kathen tuͤcken Landes mit Eigenkathen ver⸗ n vom 29. August 1785, oͤße von einem Morgen Schutzgeld auf Einen
Grund⸗Steuer mit⸗ fuͤr spricht, daß das ge⸗ e angesehen wurde. Bei Kultur⸗Edikts das die Theilbarkeit kon⸗ bei verhaͤltnißmaͤßiger Verthe und ist bei diesen daher fr wahrscheinlich nie
Instructiot Gr
also eine
t als Grundabgab in Folge des 811 vorkommen,
von 2
1 Provinz Sachsen
Merseburg, 23. Maͤrz. setzte der Landtag die
titionen fort. beachtenswerth in ganz nämlich der Landtag angegangen der hohen Staats⸗Regierung uͤber den gegenwaͤrtigen Umfang, der Straßenbau⸗Dienste und der den vormals Saͤchsischen Landest
In der S8ten Plenar⸗Sitzung uͤber mehrere eingegangene Pe⸗ Inhalt eines Gesuchs als hoͤchst besondere Erwaͤgung genommen, wonach wurde, sich fuͤr eine Seitens zu gewaͤhrende genaue Auskunft Betrag und die Verwendung Straßenbau⸗Surrogatgelder in heilen zu verwenden, tere Antroͤge dem Befinden nach
n 4ten April
Anordnung
Bericht des Aus⸗ ber den Allerhoͤchst mitge⸗ Veranlagung der
terlagen die Do⸗ n Unabaͤnderlichkeit, nach die Assecurations⸗Ur⸗ Gleichzeitig be⸗ sowohl Eigenkaͤthner und Durchschnitts⸗Jahren den Dominien an die wurde, um das auf besonderer Con⸗ dieser Steuer zu vermeiden. tzes vom 30. Mai 1820, wurde Abgaben den Familien erlassen, waͤhrend das Schutzgeld der weil die Verwaltung der Ansicht die Stelle einer sonst nicht vorhan⸗ Real⸗Schutzgeld
rfassung un
d⸗Abgabe der Domi⸗ chste Assecura⸗ uͤber direkt ge⸗
ilung der
mals erfolgt, on ebenfalls nur ich die in vorgelegter Verord⸗ n Schutzgeldes von enden Eigenkathen, als auch auf alle, unzweifelhaft Grund⸗ Abgabe haben sich die Preu⸗
Se. Maje⸗ die Emanirung der halten und vielmehr,
eine persoͤn⸗
so verpflichtet Akte vom 12. Ma
v
formiren koͤnne. Diesem Antrage gegenuͤber ward zwar angefuͤhrt,
daß das Verhältniß der Surrogat⸗Gelder schon bei Berathung
des Entwurfs einer neuen Wege⸗Ordnung auf dem vorigen Land⸗
tage zur Sprache gebracht sey, und daß zu hoffen stehe, es werde in
bags zurherzenen besonderen Provinzial⸗Wege⸗Reglementgeeignete Be⸗
ruͤcksichtigung finden. Indeß bei der Ungewißheit wann dieses Reglem ent
erscheinen werde, bei der hohen Wichtigkeit, welche dieser Gegenstand
fuͤr die ehemals Saͤchsischen Landestheile habe, und endlich bei
den taͤglich sich empfindlicher herausstellenden Nachtheilen des
jetzigen Verfahrens hinsichtlich der Straßenbau⸗Dienst⸗Surrogat⸗
Gelder, beschloß die Versammlung, diese Petition nicht allein ganz
zu der ihrigen zu machen, sondern auch noch dahin auszudehnen:
es moͤge des Koͤnigs Majestaͤt Allergnaͤdigst geruhen, ehebaldigst
den Umfang der Wirksamkeit des Fiskus bei dem ordinairen
Straßenbau in den angegebenen Landestheilen, sowie die Verwen⸗
dung der Surrogat⸗Gelder in der verfassungsmaͤßigen Weise
und die hergebrachte Einwirkung der Staͤnde hierbei, wiederher⸗
stellen zu lassen. — 2) stellte man den Antrag a) daß fer⸗ nerhin keiner Staats⸗Behoͤrde und Koͤnigl. Anstalt, die Holz⸗Versteigerungen in den Koͤnigl. Forsten zu beschicken, erlaubt, vielmehr fuͤr ihren Bedarf ein festes Deputat geliefert werden moͤge; b) daß der nach Vorwegnahme dieser Deputate verbleibende Brennholz⸗Ueberschuß den benachbarten, mit eigenem Holze nicht ausreichend versehenen Gemeinden gegen Erlegung einer angemessenen Werths⸗Taxe uͤberlassen bleibe. — Die Ver⸗ sammlung erwog ad a) daß allerdings das Beschicken der Holz⸗ Auctionen Seitens der Staats⸗Behoͤrden in einzelnen Gegenden sich nachtheilig gezeigt habe, weil dadurch die Holzpreise sich leicht unverhaͤltnißmaͤßig steigern und Unzufriedenheit im Publikum er⸗ eugen, daß in manchen Gegenden diese Behoͤrden zwar Brenn⸗ holz Deputate schon beziehen, aber dadurch Klage hervorgerufen wuͤrde, daß fuͤr diese die bessere Gattung der Hoͤlzer vorweg ent⸗ nommen wuͤrde, fuͤr das Publikum nur die geringeren Sorten uͤbrig blieben und beim Ankaufe alle Wahl wegfalle; endlich, daß bei den Behoͤrden zu ihrer Feuerung meistens nur Holz allein ohne Beihuͤlfe von Surrogaten verwendet wuͤrde, ob es gleich wuͤnschenswerth sey, auch diese, um dem immer mehr herein⸗ brechenden Holzmangel entgegenzutreten, mehr, wie bisher, zu benutzen. Von einer Seite der Versammlung ward angetra⸗ gen, diese Bemerkungen hoͤheren Orts zur Sprache zu bringen
von der anderen Seite aber diesem widersprochen. Es ward da⸗
her die Abstimmung beliebt, und war deren Resultat, daß die Majoritaͤt sich entschied, den Antrag fallen zu lassen. ad b) daß das Petitum in zwei Unter⸗Abtheilungen zerfalle: 1) in den An⸗
trag, die Wohlthat, Holz gegen eine billige Forst Taxe aus Staats⸗ Waldungen zu erhalten, auf die benachbarten holzarmen Gemei⸗ nen auszudehnen, und 2) in den, die Holz⸗Alzctionen ganz einzu⸗ stellen. Nach reiflicher Erwaͤgung des Fuͤr und Wider der angebrach
ten Bitte entschied die Versammlung, sich nur darauf zu be⸗ schraͤnken, ehrerbietigst anzutragen, der Allerhoͤchsten Bewilligung von Brennhoͤlzern an Arme und Unbemittelte gegen eine ermoͤ⸗ ßigte Taxe nicht allein eine weitere Ausdehnung zu geben, son⸗ dern auch anbefehlen zu lassen, daß deren Ausfuͤhrung genau und dem Zwecke entsprechend geregelt werde.
Zeitungs⸗Nachrichten.
“ Frankreich. 8
Paris, 29. Maͤrz. Der Koͤnig ließ vorgestern Herrn Auber zusich rufen, und befahl ihm, fuͤr den ersten Mai, zur Feier der aufe des Grafen von Paris, ein Konzert von 400 Musikern zu veranstalten, welches in der großen Gallerie des Louvre, wo di Gemaͤlde der lebenden Kuͤnstler ausgestellt sind, stattfinden soll, und zu welchem 4000 Personen werden eingeladen werden. er Messager giebt heute Berichte aus Marseille uͤber die daselbst stattgehabte Revolte. Dieselben stimmen im Wesent⸗ lichen mit dem uͤberein, was gestern nach dem Sud gemelde wurde. Als muthmaßliche Thefs des Komplottes werden zwe Personen, Namens Zuzini und Massena genannt. 6 Der Herzog von Nemours wird am 2. April nach Afr abgehen. Nachrichten aus Algier vom 19ten d. zufolge, war de Herzog von Aumale wohlbehalten daselbst angelangt und von de dortigen Bevoͤlkerung mit lautem Jubel empfangen worden. Ein hiesiges Blatt will wissen, daß Herr Caß, Gesandter der Vereinigten Staaten, und der Oesterreichische Botschafter, Lord Granville, Herrn Guizot aufgefordert haͤtten, der Englischen und 1G Regierung die Vermittelung Frankreichs anzu⸗ ieten.
Die legitimistische Partei kann ihre Entruͤstung uͤber den Ausfall des Herrn Persil in der Pairs⸗Kammer noch nicht uͤber⸗ winden. Die vorzuͤglichsten Mitglieder jener Partei versammel⸗ ten sich vorgestern, um uͤber das geeignetste Mittel zur Widerle⸗ gung der gegen sie vorgebrachten Anschuldigungen zu berathen. Sie haben gemeinschaftlich einen Artikel abgefaßt, der allen in Frankreich erscheinenden legitimistischen Blaͤttern zugesandt wer⸗ den soll, und der bereits heute in der „QAuotidienne“ und in der „Gazette de france“ erschienen ist. Es wird in demselben haupt⸗ saͤchlich zu beweisen gesucht, daß die royalistische Partei sich von je her als eine wahrhaft nationale gezeigt habe, und man erklaͤrt in jenem Artikel, jede Anschuldigung, die darauf hinausliefe, Frank reich glauben zu machen, daß die royalistische Partei auf da Ausland zahle, fuͤr luͤgenhaft und verleumderisch.
Heute war hier das Geruͤcht von dem Tode Ibrahim Pa scha's verbreitet.
Die Polizei hat heute in den Buͤreaus des Journals „„ Mode“ eine Durchsuchung gehalten und 3 Portraits des Her
ogs von Bordeaur in Beschlag genommen. 85 Boͤrse ]“ en Die besseren Notirungen au
London uͤbten heute hier ihre volle ver aus, da die Annaͤ